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 Straßen von Magnolia

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Beitrag© By Gast  So Feb 14, 2016 12:43 pm

Der wundervolle, sanfte Gesang des Superstars zeigte scheinbar seine Wirkung. Das Mädchen hörte auf zu schreien und beruhigte sich langsam wieder. Jeder normale, gutherzige Mensch, der auch nur einen Bruchteil an Mitgefühl verspüren konnte, würde jetzt vermutlich aufhören, zu kämpfen, und seine Gnade zeigen. Doch dieser egoistische Magier war leider keiner davon. Während er auf dem Boden kniete, lauschte er den Worten seiner Gegnerin und schaute nach oben. Seine Bewertungen… Kurz waren sie gesunken, doch nach dieser Vorstellung schossen sie wieder in die Höhe. Die Show fing gerade erst an! Er konnte doch jetzt noch nicht aufhören und seine Fans enttäuschen! „Bitte, Darling… Diese Show hat doch gerade erst angefangen. Unsere Zuschauer schreien förmlich nach Action! Willst du tausende Menschen traurig machen? Sie alle… Ich kann spüren, wie sie uns anfeuern!“ Anhand der magischen Grafik konnte man sehen, dass sich die Zahlen gerade knapp über 4000 bewegten. Es war zwar noch bei weitem nicht die erfolgreichste Show und lange nicht genug für Ryder, aber trotzdem war es schon eine große Anzahl an Menschen, die gerade zusahen. „Kannst du sie nicht spüren? Komm schon, versuche es.“ Ryder richtete sich langsam auf und drehte sich elegant in Richtung des Mädchens. Er konnte fühlen, wie er stärker wurde. Je höher die Zahlen, desto mächtiger wurde er. Würde diese Frau sich nur darauf einlassen, könnte sie es auch spüren. Dies war einer der Nachteile seiner Magie. Falls der Gegner es schaffte, durch seine Aktionen die Fans für sich zu gewinnen, so würde er selber stärker werden – und gleichzeitig etwas von Ryders Stärke nehmen. Allerdings sorgte dieser Effekt auch für viele gute Shows, und wenn Ryder das erreichte, hörte er auch schon oft auf zu kämpfen. „Ich habe dich gewarnt, nicht wahr, Schätzchen? Frage nach Themen, die dich nichts angehen sollten, und du wirst dich in Situationen wie diesen wiederfinden! Doch genug der Worte. Jetzt zeige mir endlich deine Bewegungen!“ Ryder wechselte wieder den Soundtrack zu einem Discotrack. Heroisch riss er sich das Kleid vom Leib und warf es hinter sich in die Luft, wo es von einem vor Freude kreischenden Fan aufgefangen wurde. Die Musik wurde immer lauter, bis Ryder seinen nächsten Move ankündigte: „Death by Glamour~“ Ein Spagat, eine heroische Heldenpose, der Denker, dann stand er auf einem Bein, und noch viele weitere Posen folgten in gefühlten Millisekunden aufeinander, Ryders Glamour stieg ins Unermessliche. Er haute eine Pose nach der anderen heraus und seine Fans liebten es. Seine Zuschauerzahlen nahmen mit jeder neuen Pose zu. So bereitete er sich vor, während er auf die Antwort der Frau wartete.
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Beitrag© By Gast  Sa Feb 20, 2016 3:48 pm

Ursprünglich hatte sie nur eine Frage gehabt. Warum hatte sie noch gleich das Talent sich in solch seltsame Situationen wieder zu finden?! Serafina suchte jemanden und hatte jetzt keine Lust wie ein Idiot herum zu hüpfen. Was irgendwie auf dieses Paradiesvogel zu traf. Doch man sollte Meinungen lieber für sich behalten. Prügelt eine Frau einfach so und andere finden es geil. Kein wunder... Typisch besessene Fans, die waren selbst Blind dafür wenn ihr Idol wen umbrachte. Die langhaarige schwieg weiterhin und war ganz angetan von seinen Worten. Was aber auch nur kurz anhielt. Denn seine nächsten Worte machten es im Grunde wieder zu nichte. War der Typ echt so Hohl? Irgendwie hatte sie gerade nur den Wunsch auszuprobieren wie sie hier weg kam. Der Typ hatte sie nicht mehr ale und das sehr deutlich. Gab es für solch Personen nicht spezielle Kliniken? Eigentlich war sie ja nicht so mit ihren Gedanken, aber wenn der Typ so gruselig war! Was sollte sie machen?! "Hm.." kam von ihr nur leise. Eigentlich war es kaum zu hören.

"Ich hab nur nach einer Person gefragt und du machst ein Drama darauf. Ganz schön aufällig.. als seist du selbst in so einer Gilde" platze es aus ihr heraus und fing an zu lachen. Ihr war nicht klar, wie nah sie an die Wahrheit kam. Eigentlich glaubte sie nicht daran, es war nur ein Spruch gewesen. "Aber du kannst mir anscheinend nicht helfen..." begann Serafina und machte jetzt hier keine Sprünge. "Das Tanzen und zum Affen machen überlasse ich dann dir.. bitte verzeiht meine Frage ich gehe mir wo anders Hilfe suchen" sagte sie und verbeugte sich. Dieser Irre! Serafina wollte nun einfach gehen und wen anders fragen. Vielleicht war es auch besser ganz ohne Nachfragen versuchen an Infos zu kommen. !Typisch Stars... heben alle ab.." nuschelte sie und schüttelte nur leicht mit dem Kopf. Eigentlich hatte Sera ihn immer als sehr nett eingeschätzt.

(OUT : Sry das du warten musstest . Bin krank und lieg mit Kreislauf probs flach x,x Und wegen den posts.. sry Sera ist zwar vieles und lässt echt viel mit sich machen aber nicht alles )
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Beitrag© By Gast  Sa Feb 20, 2016 5:20 pm

Ryder war sich so sicher gewesen, sie überzeugt zu haben. Sie dazu bewegt zu haben, sich endlich auf die Show einzulassen. Dem Superstar diesen einen Wunsch zu erfüllen. Doch sie schaffte es einfach nicht. Was war nur falsch mit ihr? Warum konnte sie nicht einfach mitspielen, so wie es jeder andere tun würde? Ein kurzer Blick in Richtung der Bewertungen verriet, dass selbst die Zuschauer ihr Verhalten nicht unterstützten. Ihm blieb wohl keine andere Wahl, als diesen Schritt zu gehen. Etwas, was er eigentlich nie machen würde, doch es hatte einfach keinen Zweck. Es war ein hoffnungsloser Fall. Sie hatte seine Schwachstelle gefunden und ihn besiegt. Ryder gab alles, um die Situation noch irgendwie zu retten, doch diese Show war ruiniert. "Argh...", stöhnte er erschöpft und ging zu Boden. "...Ich schätze... du willst also nicht meinem Fanclub beitreten?", fragte er und lächelte noch ein letztes Mal in die Kamera, ehe sich seine Magie auflöste. Normalerweise würde so etwas nie so schnell passieren, doch durch die negativen Bewertungen der Zuschauer wurden seine Kräfte geschwächt... Egal, was er gemacht hätte, eine Show mit diesem Mädchen wäre nie mehr zu retten. Langsam kämpfte Ryder sich wieder hoch und stand etwas wackelig auf seinen wunderschönen Beinen. "Darling, Darling, Darling... Du weißt, wie man eine gute Show sprengt...", beschwerte sich der Superstar mit einem ungewöhnlich belustigten Unterton. "Du musst noch deutlich an dir arbeiten, Darling... Ich hätte dich töten können... Merktest du nicht, wie ich mich zurückhielt, um dir deine Zeit zum glänzen zu lassen?", erzählte Ryder, während er hinter dem Mädchen her humpelte. "Und du willst eine dunkle Gilde suchen? Glaubst du, die würden sich zurückhalten und alles mit sich machen lassen?" Ryders Stimme wurde immer ernster. Auf den Verdacht, dass er einer dieser Gilden angehören würde, ging er gar nicht weiter ein. Kurz dachte er nach und versuchte, tief durchzuatmen. Seine Magie ist sehr aufwendig und zerrt stark an seinen Kräften, dementsprechend ist er ziemlich erschöpft. "Ich habe dir gesagt, dass ich dir nicht helfen kann... Aber du wolltest diese Person so unbedingt glücklich sehen... Wieso darf ich dann nicht die Personen glücklich machen, die mir etwas bedeuten?", gab Ryder niedergeschlagen von sich. "Tausende Fans... Alle enttäuscht... Wer weiß, vielleicht war ja der, den du suchst, einer von ihnen?", fragte er lachend, was sich jedoch schnell in ein Husten verwandelte. "Ich... werde dann einen anderen Partner suchen müssen... Viel Glück auf deiner Suche...", sprach er langsam, "Und denk dran: Nächstes Mal ziehst du dir was anderes an! Du willst doch nicht den anderen das Spotlight stehlen, Darling.", fügte er noch amüsiert hinzu, ehe er sich gegen eine Wand lehnte, um seine Kräfte zu sammeln.

(OOC: Kein Problem, dann weiß ich Bescheid :) gute Besserung ^^ Ist halt nur immer blöd, wenn man nicht genau weiß, was los ist mit der anderen Person ^^' Und kein Ding, bin dir nicht böse oder so... Mir macht es als Spieler auch keinen Spaß, eine wehrlose Frau gnadenlos zu verprügeln ^^' Aber ich spiele ja nicht mich, sondern Ryder, und den interessiert das nicht~)

Edit:
tbc Marktplatz von Clover
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Beitrag© By Gast  Sa Feb 27, 2016 5:28 pm

"Deinem Fanclub?! Kriegst du überhaupt was mit?!" platze es aus ihr heraus und war deutlich verwundert. Das er mit dem Verhalten dachte Erfolg zu haben war wirklich ein Wunder. Dennoch sagte Serafina nichts weiter und beobachtete den Mann nur von Abstand. Gesundem Abstand! Man wollte ja nicht schon wieder ein Schlag kassieren müssen. Nein, jetzt war sie gewarnt vor dem Irren. Bei seinen weiteren Worten sah man nur ein müdes Lächeln. "Ja absolut... Ihr seid ja sooo großzügig.. ein Traum.." sagte sie nur kurz angebunden. "Schon einmal daran gedacht, dass ich aber keine Lust habe?! Aber denken ist ja nicht die stärke von euch.." kam es von Serafina und wurde langsam ungeduldiger. Die junge Frau seufzte erneut. Man der Typ war wirklich nicht ganz auf der höhe. Der schien nur das zu hören, was er wollte und solangsam ging es ihr auf die Nerven. Serafina hatte sich umgedreht zum gehen, aber sie hielt inne.

"Pass mal auf... Zuckerpüppchen" begann sie und drehte sich um. "Ich suche EINE PERSON KEINE Dunkle Gilde, kapisch? Zudem wenn du mich hättest versucht zu töten wärst du vorhin nicht mehr aufgestanden und nun ein schönen Tag noch" sagte sie und versuchte dabei ganz lieb zu klingen. Was ihr eigentlich mit einem breitem grinsen gelang. Sie schien wie ein unschuldiges Mädchen, was gerade nur um etwas gebeten hatte. Nur mit einem bitteren Unterton versetzt. Bei seiner Reaktion war sie aber schon etwas verwundert. Er war wirklich sehr renitent und die langhaarige fing an zu kichern. "Dann mach es mit wem anders... Ich habe etwas wichtigeres zutun als für dich Sandsack zu spielen" sagte sie und meinte es dieses mal auch so. Er war immerhin Gewalttätig geworden.

Serafina seufzte leise und kaufte eine kleine Lilie. Ging dann zu Ryder und legte sie an sein Ohr. "Das nächste mal einfach netter sein" sprach sie in einem ruhigem Ton und gab ihm ein Kuss auf die Wange. Serafina war nicht nachtragend aber wollte jetzt gehen. Es war ihr innerstes Bedürfnis jetzt nachhause oder sonst wo hin zu gehen. "Ich klaue niemanden das Spotlight... Du bildest dir das ein" waren ihre letzten Worte und zwinkerte dem Mann zu. Kurz darauf verschwand sie mit der besten Laune überhaupt von der Innenstadt.

TBC : Nachgetragen

(OOC: Alles gut . Mir hat das play spaß gemacht also mac h dir mal kein Drama oder so )
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Beitrag© By Gast  Fr Nov 18, 2016 11:24 pm

Orientierungslos lief Yang durch die Straßen von Magnolia Wie schaffe ich es mich immer wider zu verlaufen? Dachte sie niedergeschlagen. Sie lief bis zum ende der Straße und starrte ein Großes Holzschild an, in welches Wege und Gebäude hineingeschlitzt wurden. Yang sah sich den Stadtplan noch etwas länger an bis sie mit einem leisen Seufzer sich umdrehte Die Stadt ist ein riesiges Labyrinth...
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Mo Nov 21, 2016 11:25 pm

[First Post]

Er könnte kotzen. Nicht, weil es Mihail schlecht war oder so, sondern einfach, weil er nicht wusste wo er anfangen sollte. Er wollte sich schnell die Schuld von den Schultern abnehmen, aber die Dienste die er dafür erledigen musste, musste er erstmal finden. Und welche Gilde, sollte er sich überhaupt anschließen. Vielleicht sollte Mihail es auch einfach alleine Probieren, aber dazu musste er sich erstmal einen Namen schaffen mit dem er was anfangen konnte. Aufträge flatterten nicht einfach so rein und Mihail sah nicht unbedingt wie ein Magier aus. Gab es denn überhaupt äußerliche Unterschiede zwischen Magiern und Nicht-Magiern, die auf dem ersten Blick zu sehen sind? Und wenn es den gab, würde nicht jeder mit einem Problem zu Mihail angelaufen kommen, dass nur ein Magier lösen kann. Sowieso war Mihail eher der Typ Mensch, der zu einem Problem sagte, dass es nicht zu lösen sei. Jedes große Problem ließe sich lösen, denn es besteht nur aus vielen kleinen Problemen. Und diese kann man lösen. Aber genau das war es, was hier auch der Fall war. Mihail hätte es schon lieber schnell auf der Hand oder vor seinen Augen, aber hier war wohl Geduld gefragt. Also war Mihail nachdem er aus der Familie wegen seines Mordes an seinen Cousin verstoßen wurde, mit dem Zug und einigen Habseligkeiten nach Magnolia gefahren, weil diese so belebte Stadt, aus was für Gründe auch immer, recht beliebt bei Magiern aller Art war. Hier würde Mihail schon fündig werden.
Die Zugfahrt war spät am Abend losgegangen, sodass Mihail mitten in der Nacht in der Stadt ankam. Er hatte sich in einer kleinen Pension gleich hier in der Innenstadt ein Zimmer gemietet. Diese Woche muss ich unbedingt an Geld rankommen. Scheiße, wenn man neben seiner Verbannung aus seinem sonst reichem Elternhaus plötzlich nur noch einige Scheine besitzt dachte sich Mihail und aß sein Frühstück, das er von dem Café unterhalb er Pension bekommen hatte genüsslich, während er sich seinen Tagesablauf überlegte. Er saß gegenüber einem Juweliergeschäft und so protzig wie das Haus war, mit seinem Fresken und dem reich geschmückten und ausladendem Balkon, konnte Mihail sich schon denken, das der Besitzer gleich darüber wohnte und sehr wohlhabend war.
Vielleicht lässt sich dort was finden dachte Mihail und machte sich geistig eine Notiz dort mal nachzufragen. Er trank sein Glas Milch aus und bezahlte, blieb aber noch eine Minute sitzen und sah zuerst dem morgendlichem Treiben auf der Straße zu und dann das Haus gegenüber an. War da nicht gerade jemand durch das Fenster rein?
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Di Nov 22, 2016 1:11 am

Robyn & Mihail - Spieleinstieg


Konnte das gut gehen? Robyn war lachhaft unvorbereitet – sie kannte weder den Lageplan für diese Wohnung und – noch amüsanter – wusste nicht einmal, was sie eigentlich suchte. Es war eine dieser viel zu spontanen Entscheidungen gewesen, nachdem sie in Erfahrung gebracht hatte, dass die hier wohnende Familie außer Haus sein würde. Sie betrieben einen Juwelier und protzten nach außen regelrecht mit ihren Wohlstand. Irgendetwas Wertvolles würde sich in dieser Wohnung auf jeden Fall finden lassen.
Eigentlich war sie ja aus einem anderen Grund in Magnolia – ein kurzer Trip, um dem örtlichen Zweig des Familienbetriebs einen Kontrollbesuch abzustatten. Kurzweilig und entspannt hatte es werden sollen. Doch Robyn hatte einfach nicht widerstehen können.

Mit schwarzer Kapuze und Tuch tief ins Gesicht gezogen und Handschuhe tragend schlich sie in gebotener Eile durch die verschiedenen Räume. Ein wenig Goldbesteck, einige kleine, hochwertige Figuren, eine verschnörkelte Taschenuhr... Einige kleine Dinge fanden ihren Weg in Robyns Beutel. Nur ein wenig von dem, auf das man in seiner Wohnung nicht mehr achtete, denn der Diebstahl sollte natürlich nicht sofort auffallen. Nur konnte nichts wirklich ihr Interesse wecken, weshalb sie sich weiter aufmerksam umsah.
Die Familie hatte es wahrlich gemütlich. Die Einrichtung war nicht ganz so protzend wie die Außenfassade und legte etwas mehr Wert auf Wohnlichkeit als Robyn erwartet hatte. Alle Möbel waren hochwertig ausgearbeitet, eventuell waren sogar einige Unikate dabei. Die Dekorationen schienen sorgsam gewählt und waren nicht überladen. ‚Aber alles viel zu ordentlich, als dass ich mich hier wohl fühlen könnte. Ansatzweise gemütlich und tatsächlich nicht zu luxuriös, aber... einfach gar nicht mein Geschmack.‘

Mittlerweile hatte sich Robyn im Elternschlafzimmer eingefunden und durchstöberte die zahlreichen Schmuckkästchen. Das Ehepaar des Hauses hatte einige sehr schöne Stücke im Besitz. Mit einem Mal spitzte sie die Ohren. Da war ein Geräusch, das ihr gar nicht behagte. Hastige Schritte kleiner Füße, die sich der Wohnungstür näherten. Ein Schlüssel, der in das Türschloss gesteckt wurde. Das Schloss wurde klickend entriegelt, die Tür ganz leise geöffnet. ‚Mist‘ Robyns Hände verkrampfte sich leicht. Dann atmete sie tief durch das Gesichtstuch ein und aus, entspannte sich wieder und grinste ein wenig – jetzt wurde es doch erst richtig lustig.
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Di Nov 22, 2016 10:26 pm

Auch Mihail war denkbar schlecht vorbereitet für eine solche Aktion. Im Nachhinein hätte er auch einfach die Geschäftsmitarbeiter warnen können. Und wäre damit fein aus dem Schneider ebenfalls als Einbrecher abgestempelt zu werden. Ob man ihm geglaubt hätte wäre eine andere Sache. Zwar wusste Mihail, das Anzugträger, so wie er einer war, schneller Hilfe angeboten wurde oder Glauben geschenkt wurde, als jemand in Lumpen. Allerdings war auch zu bedenken, dass Mihail noch eine recht frische Verletzung im Gesicht trug, was ihm auf dem ersten Blick eher selbst zu einem Banditen machte. Vielleicht zu einem feinen Schurken auf dem Balken, der die Mitarbeiter dazu anstachelte in der Wohnung darüber nach einem Einbrecher Ausschau zu halten, der gar nicht da, oder in diesem Fall anwesend war, während Mihail einige Gegenstände im Geschäft mitgehen ließ.
Auf jeden Fall war Mihail selbst nicht passend für einen Einbruch ausgestattet. Seinen Säbel, den er als Erinnerung für Michaels Tod mitgenommen hatte, lag noch oben in seinem Zimmer. Wer hätte gedacht, dass er gleich nach dem Frühstück die Waffe gebraucht hätte. Sie zu holen hätte zu lange gedauert und aus Statistiken her wusste Mihail, dass Einbrecher nur wenige Minuten brauchten um sich vollbeladen wieder abzusetzen. Also musste sich Mihail diesmal auf seine Magie verlassen, was aber hoffentlich nicht dazu kommen sollte.
Den gleichen Weg, wie die Kapuzenperson gegangen war, stieg auch Mihail in die Wohnung. Erstaunlicherweise war sie weniger luxuriös, als der äußerliche erste Eindruck zu scheinen hatte. Also auch nur eine Maskerade der Leute hier. Nach außen pompös und im Inneren schlicht.
Mihail sah sich zunächst um, in welchem Zimmer er gelandet war. Ein Saloon oder so in der Art. Sicherlich traf sich hier der Hausherr oder Herrin nach einem Essen in diesem Raum um anschließend den Abend ausklingen zu lassen. Mihail kannte das ja, war er ja selber in diesem Metier aufgewachsen. Da der große Mann nicht außergewöhnliches hörte, außer den Straßenlärm von draußen, ging er vorsichtig durch jedes Zimmer. Hier und dort sah er auch schon einige entwendete Gegenstände. Auf einem Regal fehlte etwas mit einem kreisrunden Sockel oder so in der Art, weil an der Stelle die leichte Staubschicht fehlte oder ein leeres Kissen einfach so in einem Glasschrank lag, auf dem mal was gelegen hatte.
So machte sich Mihail durch das Haus und wäre beinah aufgeflogen, als er durch den Flur ging und dabei mit dem Nachwuchs des Hauses beinahe zusammenstieß. Wie das Kind auf einen Fremden reagierte, der hier unerlaubt durch die Zimmer spazierte, wer wusste das schon. Also hielt sich Mihail erstmal versteckt und schaute wohin das Kind ging. Gleichzeitig fing er an sich zu konzentrieren um mit Sixth Sense etwaige magischen Fallen aufzuspüren, die sicherlich wie eine Alarmanlage funktionierten. Hätte ich auch schon mal eher machen können. Glück für mich schätz ich mal dachte Mihail und wurde gleich einmal stutzig, als er nicht die typischen Signaturen einer dauerhaften magischen Singularität sah, sondern eine Lebendige. Aha, entweder das Kind oder der ungebetene Gast scheint Magie zu besitzen Das Kind war bereits in einem Raum verschwunden, und Mihail musste jetzt überprüfen ob das Kind oder der Einbrecher Magier war und beide sich jetzt im selben Raum aufhielten. Wer wusste schon was der Einbrecher jetzt mit dem Kind machen würde, wenn dieser das Kind plötzlich bei sich im Raum hatte. Mihail glitt zur Tür und spähte vorsichtig hinein.



Sixth Sense
»Passiv«
Bei “Sixth Sense” ist der Magier in der Lage die ungefähre Menge an Mana seines Gegenübers zu sehen. Man kann nicht erkennen wieviel Mana es genau ist, aber man kann anhand der Größe dies schätzen. Der Magier sieht den Manavorrat in Form einer Blase. Dieser Zauber ist ein passiver Zauber, der immer bestehen bleibt sobald dieser erlernt wurde.
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Fr Nov 25, 2016 12:53 pm

Nach dem unerwarteten Auftauchen des Kindes, hatte sich Robyn eilig umgesehen, während sie jeder Bewegung des Kindes genau zuhörte. Es war unmöglich, jetzt noch zurück in den Salon zu eilen, um wieder durch das dortige Fenster zu verschwinden. Insbesondere dann nicht mehr, als ihre Ohren ein beunruhigendes Geräusch ausmachten: Eine andere Person, weitaus schwerer als sie und der Spross der Familie, hatte denselben Einstieg wie sie genommen und streifte durch die Wohnung! Robyn schnaubte. Diese Person war ihrer Ansicht nach zu laut beim Aufsetzen der Füße und beim Öffnen von Türen, um ein erfahrener Einsteiger zu sein. Ein übermütiger Anfänger vielleicht? Aber was auch immer die Absichten dieses Menschen waren – er und das Kind kesselten Robyn Sekunde für Sekunde mehr ein. Sie hatte eindeutig nicht damit gerechnet, bei diesem spontanen Ausflug in eine so brenzlige Situation zu geraten. ‚Selbst schuld. Positiv sehen: Die Übung im spontanen Handeln kann man immer gebrauchen.‘
Ihre Versteckmöglichkeiten waren begrenzt. Unter dem Bett wäre gerade so genügend Platz für sie. Im geräumigen begehbaren Kleiderschrank hätte sie ebenfalls mehr als ausreichend Platz, sich zu verstecken – allerdings hätte sie sich dann selbst in die Enge getrieben, wenn irgendjemand diesen Schrank öffnen sollte. Das Kind war dabei nicht einmal das Problem – das konnte sie im schlimmsten Fall mit einem geübten Handgriff schlafen schicken. Mit der anderen Person im Haus wollte sie sich allerdings lieber nicht anlegen.
Immer wieder schielte Robyn zum Fenster hinüber. Sie könnte es öffnen und versuchen, von dort zu einem sichereren Ort zu klettern. Sie befand sich in der zweiten Etage und das Dach war praktisch zum Greifen nah. Leider war das Kind das auch – Robyn konnte es deutlich vor der Zimmertür aufgeregt atmen hören. Half also nichts, Robyn tauchte ab unter das Bett und legte sich dort mucksmäuschenstill auf die Lauer.
Wie erwartet öffnete das Kind die Tür und betrat den Raum. Es zögerte nicht lange und eilte geradewegs auf den Kleiderschrank zu, für den Robyn sich glücklicherweise nicht als Versteck entschieden hatte. Noch während es den Schrank öffnete und darin zu räumen begann, wirkte Robyn Silent Step, um keinerlei Geräusche um sich herum mehr zu verursachen. Dann kroch sie vorsichtig ein Stück nach vorne, um die Lage zu überprüfen. Der Sohn des Hauses war mit dem Inhalt des Schrankes beschäftigt, was auch immer er dort treiben mochte. Dadurch achtete er nicht auf Robyn und das Fenster, die sich hinter seinem Rücken befanden. Das war ihre Chance.
Robyn kam unter dem Bett hervor und sprang zu Fenster, welches sie sachte öffnete. Sie wusste, dass das Geräusch niemand hören konnte, doch sie war dabei lieber vorsichtig. Dennoch musste sie sich beeilen, um draußen zu sein, bevor sich der Junge dem vermehrten Lärm von den Straßen bewusst wurde. Sie war bereits dabei, auf den Fenstersims zu klettern, als zweierlei Dinge ihre Aufmerksamkeit erregten:
Einmal das erneute, behutsame Aufgleiten der Zimmertür hinter sich. Und dann das vertraute, metallene Klicken eines komplexen Schlosses, das aus dem Kleiderschrank drang. Robyn konnte gar nicht anders, als sich zum Schrank zu wenden. „Oh“, machte sie erstaunt. Der Bursche hatte Kleidung und Kartons zur Seite geräumt und einen Teil der Holzverkleidung der hinteren Wand entfernt. Jetzt war eine wunderschöne, mannshohe Safetür sichtbar, an welcher sich der Junge zu schaffen machte. „Geschafft!“, rief er auf einmal aus, als der befriedigende Klang der Entriegelung ertönte. Er öffnete die Tür – und Robyn konnte nur noch mit Mühe an sich halten. Der Blick wurde frei auf Jewel über Jewel, funkelnde Schmuckstücke, eine prachtvolle Statue so hoch wie das Kind, sorgsam sortierte Dokumente. Oh, wie gerne würde sie diese Dokumente durchwühlen und schauen, ob dort schmutzige Geheimnisse versteckt waren! Der Anblick dieser Prachtstücke ließ Robyn für einen unheilvollen Moment vergessen, in welcher Lage sie sich eigentlich befand. Die Realität holte sie jedoch alsbald wieder ein.
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  So Nov 27, 2016 3:00 pm

In welches Zimmer Mihail da hineinschauen würde, hätte er genauso gut raten können. Doch beim Anblick des Doppelbettes und anderer eher privaten Gegenstände, wusste Mihail, das er soeben zu einem Spanner in einer gewissen Art geworden war. Auch wenn dies nicht ganz freiwillig passierte. Trotz dieser Tatsache riskierte Mihail unbeirrt den Versuch und steckte seinen Kopf vollends durch die Türspalte.
Auf dem ersten Blick sah er sofort den Dieb, der allerdings etwas verdanken verloren oder zumindest abgelenkt auf dem Fensterbrett stand und wahrscheinlich gerade dabei war das Weite zu suchen. Mihail musste sich korrigieren, denn es war kein Dieb, sondern eine Diebin. Egal. Sie wollte fliehen und hatte sich ablenken von… Mihail folgte ihrem Blick und sah das Kind, wie es langsam in einem Tresor verschwand. Offensichtlich war hier gerade der Jackpot gefunden worden oder sowas in der Art und Mihails kleine Diebin war wohl sehr angetan von dem Inhalt des Tresors, von dem Mihail allerdings nichts sah. Der Tresor war auch magisch oder zumindest teilweise magisch. Denn es ging von ihm nur ein schwaches Leuchten aus, was durch die Magier-Diebin deutlich überstrahlt wurde.
Er riss sich so schnell los, wie er dem Blick gefolgt ist und ging blitzschnell seine Möglichkeiten durch, ohne oder geringfügig Geräusche zu produzieren. Wenn sie sprang war sie weg und falls das Kind etwas mitbekommen sollte, wäre Mihail dran gewesen, weil keine Spur zur eigentlichen Diebin führte. Mihail entschied sich für einen etwas komplizierteren Zauber und schuf Magic Swirl genau auf die Stelle, an der sich die Magierin befand, sodass sie sich nicht mehr davon stehlen konnte.
Mihail war sich seines Sieges und seinen moderaten Schleich-Fähigkeiten so Siegesgewiss, das er in das Schlafzimmer eintrat und langsam und so leise wie möglich ein Bein vor dem anderen setzte. Dabei immer ein Auge auf den Boden und etwaige Stolperfallen und eines auf die Diebin gerichtet. Gerade als er die fünf Schritte gemacht hatte, die er lediglich brauchte um an das Fenster zu kommen hörte er ein klicken und drehte sich verwundert um. Der Tresor war zu, aber wo war das Kind?



Magic Swirl
»Unterstützung«
Hierbei erschafft der Magier einen Punkt vor sich, der wie ein schwarzes Loch oder einem Gravitationsfeld funktioniert, bloß, das hier Personen und Gegenstände, die Magie besitzen aus bis zu 10 Metern, angezogen werden. Je näher sich die Personen oder Gegenstände an diesem Punkt befinden oder je mehr magische Stärke sie besitzen, desto stärker ist die Anziehungskraft. Es wird hier in der Regel kein Schaden zugefügt.
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Mi Nov 30, 2016 12:19 am

Ein Ruck fuhr durch Robyns Körper. Es fühlte sich an, als würde sie jemand Kraftvolles abrupt an sich heran ziehen. Ehe sie begreifen konnte, was passierte, fiel der Rotschopf zur Seite, die Fensterbank herunter, und landete aus Reflex auf allen Vieren auf dem Fußboden. Jetzt blickte sie nicht mehr in das verführerische Innere des Tresors, sondern auf den sauberen Holzboden des Zimmers. Verwirrt richtete sich Robyn auf. Was war denn hier gerade passiert?
Sich gegenüber erblickte sie einen großen Mann, der auf sie zukam. Einen äußerst großen Mann. Robyns erste Reaktion war es, so weit wie möglich nach hinten zu weichen und ein winziges bisschen mehr Distanz zwischen sich und den Mann zu bringen. Jedenfalls wollte sie das tun – doch wieder ging ein Ruck durch sie und brachte sie wieder an ihre vorherige Position. Ah. Hier war eindeutig Magie im Spiel. Die junge Diebin schüttelte den Kopf, um einen leichten Anflug von Panik wieder loszuwerden. Ihr Gegenüber war größer und stärker als sie und schien sie magisch an diesem Punkt festgesetzt zu haben. Das war... eine sehr, sehr unglückliche Situation, der sich Robyn im Moment nur still fluchend fügen konnte.
Sie blickte wieder auf und warf einen zweiten Blick auf den Herrn. Er war ordentlich gekleidet, gar untypisch für jemanden, der durch ein Fenster einstieg. Über einem seiner Augen hatte er eine noch frische Verletzung. Sie sah nicht gerade so aus als wäre sie bei einem einfachen Unfall entstanden.
Da stand er auch schon direkt vor ihr. Robyn mochte sich gar nicht vorstellen, was er nun tun würde. Sie war ihm komplett ausgeliefert – und diese Tatsache regte sie mehr als nur ein bisschen auf. Wie hatte sie nur so unvorsichtig sein können? Dem Mädchen blieb aber glücklicherweise nicht viel Zeit, auf sich selbst ausgiebig wütend zu sein. Ein erneutes Klicken ertönte, als die Tresortür unvermittelt zufiel und damit sowohl Robyns Aufmerksamkeit, als auch die des Fremden weckte. Ungläubig starrte Robyn die Tür an, die nun nicht nur lebloses Eigentum der Hausbesitzer beschützte. Sie konnte sich lebhaft vorstellen, wie der Junge ebenso verdutzt wie sie die schwere Tür anstarrte. Es durfte auch gar nicht mehr lange dauern bis...
„Aufmachen! Hilfe! Hilfe! Ich will hier raus!“, schrie er panisch und hämmerte mit seinen kleinen Fäusten gegen die dicke Tür. Robyn war sich zwar nicht ganz sicher, ob der Kleine für andere auch deutlich hörbar war oder nur für sie selbst, doch bei dem Treiben auf der Straße und den besonders dicken Wänden des Tresors dürften seine Hilferufe nicht sehr weit getragen werden.
Robyn blickte langsam zwischen dem Tresor und dem Mann vor sich hin und her. Er starrte völlig verblüfft zum Tresor, das Kind fing an zu weinen, und Robyn kniete hier wie festgewachsen auf dem Boden. Für einen Moment lachte sie auf – ein durch ihren Zauber für andere stummes Lachen. Sie fand die Situation einfach komisch. Na gut, in Anbetracht des verängstigten, schluchzenden Kindes war Lachen wohl nicht sehr angebracht.
Schließlich löste sie ihren Zauber auf und räusperte sich laut. „Wäre der Herr eventuell so freundlich, mich wieder zu befreien? Der Junge wird sich vermutlich nicht selbst wieder rauslassen können und ich bezweifle, dass seine Eltern bald wieder nach Hause kommen, um ihn freizulassen.“ Außerdem hasste sie es, Kinder weinen zu hören. Robyn stand etwas mühsam auf. Es war schwierig, bei dem ständigen Ziehen an ihrem Körper, wenn sie sich in die falsche Richtung lehnte, das Gleichgewicht zu halten. Abwartend blickte sie zu dem Fremden hoch.
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Do Dez 01, 2016 9:26 pm

War es nicht immer so? Man wusste oder ahnte es bereits und wollte es eigentlich nicht wahr haben um dann es im nächsten Augenblick bestätigt zu bekommen? Mihail hätte als Antwort Menschen mit eingeschränkter geistiger Kompetenz angegeben, aber just in diesem Augenblick war es eindeutig die Kind-steckt-im-Tresor-Geschichte.
Wie bekommt man das nur hin? fragte sich Mihail und die Antwort fiel ihm sofort ein. Sein Magic Swirl war wohl schuld gewesen. Der Tresor an sich war wohl zu schwer, aber die Tür mit dem magischen Schloss musste wohl sehr gut geschmiert worden sein, das diese jetzt einfach zufallen konnte. Aber wer krabbelte auch schon komplett in einen Tresor? Ein Kind war die offensichtliche Antwort.
Die junge Dame mit dem roten Haar, eine Strähne fiel aus der Kapuze heraus und war so gut sichtbar für Mihail, fing plötzlich mit Sprechen an, wo zuvor nicht mal ihr Atem zu hören war. Aber darauf achtete man ja nicht wirklich. "Hmm?" machte Mihail zunächst, denn er war damit beschäftigt gewesen sich vorzustellen sich in einen Tresor einzuschließen, trotzdem löste er den Zauber ohne dabei den Blick auf den Tresor abzuwenden. "Wenn du flüchten solltest mache ich das gleiche wieder" sagte er tonlos und ging zum Tresor. Er strich einmal darüber und sah sich mit seinem sechsten Sinn das magische Schloss genauer an und untersuchte den kompletten sichtbaren Teil des Tresors um diesen zu verstehen. "Junge Dame? Ich hoffe ihr seid ebenso bewandert Tresore zu knacken wie sich am helligsten Tage in einem belebten Wohnhaus zu bewegen und Dinge mitgehen zu lassen, ach ja die Sachen kannst du wieder zurückstellen oder wenigstens hier lassen" Mihail hatte sich bei dem letzten Satz wieder zur Diebin umgedreht und deutete auf ihren Beutel. Zudem hatte hier Mihail sich darum bemüht normal mit jemanden wie sie sich zu unterhalten. Schließlich war er nicht mit feiner Gesellschaft oder so im Kontakt sondern "nur" mit einer jungen Diebin, was aber nicht arrogant sein sollte, da es eher so der Normalfall für ihn bis vor kurzem war. Etwas verlegen, wegen eines etwaigen falschen EIndruckes strich er sich über seine Narbe und seiner Augenklappe. An das Ding hatte er sich noch nicht gewöhnt, wenn er ehrlich war.
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Sa Dez 03, 2016 3:59 pm

Erleichtert, dass der Zauber so bereitwillig gelöst wurde, hüpfte Robyn ein wenig vor und zurück, um die wiedererlangte Freiheit auszutesten. Natürlich bewegte sie sich dabei sorgsam vom Fenster fort und auf den Tresor zu, um dem Magier keine unnötige Gelegenheit zu geben, erneut seinen einschränkenden Zauber anzuwenden. Das war kein Gefühl, das sie zweimal zu erleben brauchte. Als der Mann ihre Beute erwähnte, hielt sie in der Bewegung inne und blickte auf ihren Beutel hinunter. So wie er sprach war er wohl nicht zum Einbrecher geworden, um etwas zu stehlen, sondern, um das Stehlen zu verhindern. Ob er sie letzten Endes so lange festhalten würde, bis er sie den örtlichen Behörden übergeben hatte? Robyn stellte sich die Szene recht lebhaft und wenig begeistert vor. Bei dem Gedanken wollte sie am liebsten direkt einen Sprung aus dem Fenster wagen, während er abgelenkt war. Aber dem Jungen zu helfen hatte doch erst einmal Priorität. Und entsprechend sollte sie sich der Situation wohl besser fügen.
„Ist ja gut“, seufzte sie und leerte den Inhalt ihres Beutels bereitwillig auf dem Bett aus. Da war sowieso nichts Interessantes dabei gewesen und das meiste, wenn nicht sogar alles, hätte sie später wohl eh weggeworfen. Da sie nun den unnötigen Ballast losgeworden war, wurde es Zeit, sich dem momentanen Problem zuzuwenden.
Vor dem Tresor ging Robyn in die Hocke und begutachtete die Verriegelung. Es war ein klassisches mechanisches Zahlenschloss. Sie würde nur so lange vorsichtig daran drehen müssen, bis sie das typische sehr leise Klicken vernahm, wenn sie eine richtige Zahl erreichte. Das dauerte natürlich immer einen Moment, wenn man die Kombination vorher nicht kannte. Kurz überlegte Robyn, ob sie nicht direkten Kontakt mit dem Jungen aufnehmen sollte, um die Kombination von ihm zu erhalten. Sie wäre einfach mithilfe von Sound Projection und ihrem guten Gehör, doch der Zauber würde doch ein bisschen mehr über sie preisgeben, als sie willens war.
Also entschied sie sich für die manuelle Methode und begann vorsichtig am Schloss zu drehen. Mit geschlossenen Augen machte sie sich ans Werk, wobei sie versuchte, sich daran zu erinnern, wie der Junge vorgegangen war, ob sie sich nicht an irgendein Geräusch erinnern konnte, das ihr hier weiterhelfen konnte. Sie erinnerte sich daran, wie der Junge etwas gemurmelt hatte, während er am Schloss drehte. ‚Oooh, fantastisch!‘ Da hatte er doch tatsächlich die Kombination wie ein Mantra vorgetragen, um sie ja nicht zu vergessen. Jetzt war es nur noch eine Frage von Augenblicken, bis Robyn die richtige Kombination herausgefunden hatte. Und schon klickte es im Schloss – doch die Tür ging nicht auf. Es musste eine weitere Sicherheitsvorkehrung geben, die Robyn nicht direkt sehen konnte. Sie hatte schon mit verschiedenen Mechanismen die Bekanntschaft gemacht und besonders bei den magischen konnte es ziemlich umständlich werden, sie zu umgehen. Was sollten sie hier nun machen?
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  So Dez 04, 2016 9:44 pm

Leicht widerwillig leerte die junge Diebin ihr Beutegut auf dem Bett. Mihail würde nicht von ihr verlangen die Sachen auch wieder zurückzulegen. Auch wenn es ein bisschen böse klingen sollte, so war es doch nur zum Besten, wenn die Eltern oder zumindest die Angestellten merkten, dass hier mal helligsten Tage jemand eingebrochen war. Sie würde, auch wenn nichts geklaut wurde schlussendlich, zumindest mehr auf ihre Sachen aufpassen und eventuell neue Sicherheitsvorkehrungen treffen.
Das Mädchen, Mihail schätze wegen ihrem jungen Gesicht und ihrem kleinen Wuchs sie nicht sehr alt ein, also keine 20 Jahre, bewegte sich zu Mihail und den Tresor. Sie fing genau wie Mihail erstmal an das Schloss zu begutachten, bevor sie mit einer Hand langsam am Schloss zu drehen begann. Sie schloss ihre Augen und war merklich konzentriert, die richtige Zahl zu finden. Zuerst war es für Mihail das typischste der Welt, einfach selbst versuchen das Schloss so zu knacken. Aber als er dann selber erst realisierte wie sie es tat und ihm in den Sinn kam, wie es eigentlich gemacht wurde, schoss ihm eine Frage durch den Kopf, die er unüberlegt ausplapperte: "Was hast du denn für ein Gehör, damit du merkst, dass du richtig liegst?"
Mihail merkte sofort, das er am besten selbst gar nicht atmen sollte, damit er sie nicht störte und klappte seinen Mund wieder zu und hielt tatsächlich ein paar Sekunden die Luft an, bevor er langsam und so leise wie möglich wieder durch die Nase ausatmete. Nach ein paar weiteren Sekunden schien die Diebin fertig zu sein, denn ihre Anspannung im Gesicht löste sich und sie begann an dem Tresor zu ruckeln, aber da tat sich nichts.
"Jetzt weiß ich was der magische Zauber hier ist. Das ist ein gottverdammter zweiter Riegel. Ich weiß aber nicht was wir genau machen müssen um den zu lösen. Ich hoffe die Familie verzeiht mir diese Sachbeschädigung jetzt" sagte Mihail, nachdem das Problem erkannt hatte. Er legte seine rechte Hand auf das Schloss, an die Stelle, wo der Zauber saß und ließ seine Mana sammeln um diese dann zielgerichtet auf das Schloss zu lenken. Exorcise. Ein schwaches violettes Leuchten war zu sehen, das sich zwischen Tresor und Hand durchgeschummelt hatte. Danach nahm er die Hand weg und meinte freundlich zur jungen Frau: "Müsste jetzt klappen. Probier’s nochmal"


Exorcise
»Defensiv«
Der Magier greift hier den feindlichen Zauber auf mindestens 2 Metern direkt an und versucht diesen zu bannen. Bei „Bleib-im-Spiel“-Zaubern wird dieser vollständig gebannt. Während bei magischen Geschossen oder anderen gerade entstandenen Zauber deren Stärke/Effektivität nur um 50% reduziert werden. Der Zauber kann nur aller paar Minuten gewirkt werden (aller 5 Post)
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Mi Dez 07, 2016 11:52 pm

Neugierig beobachtete Robyn, wie der Fremde die Hand auf die Tür legte und einen Zauber wirkte, der sich durch einen hübschen Farbton bemerkbar machte. Erst hatte er einen Spruch gewirkt, der sie an einen vorgegebenen Punkt gezogen hatte, jetzt setzte er augenscheinlich die magische Verriegelung des Tresors außer Kraft. Konnte er mit seiner Magie andere Magien beeinflussen? Was auch immer sich dahinter versteckte – die Fähigkeit, magische Schlösser oder Hindernisse so ausschalten und umgehen zu können, fand Robyn ungemein praktisch. All der Ärger, den sie sich sparen könnte, wenn sie auf ein derartiges Problem stieß oder sich Zeit zum Entkommen zu verschaffen, indem man einen magiefähigen Verfolger praktisch an einen Punkt kettete... Ah, die Möglichkeiten! Vielleicht befand sich der wahre Schatz ihres spontanen Ausflugs direkt hier neben ihr.
Gedankenverloren griff Robyn vorsichtig nach der großen Hand des Magiers, als er diese vom Tresor nahm. Im Vergleich wirkten ihre Hände wie die eines Kindes. Für einige wenige Augenblicke war sie von einem Hauch Violett umgeben, bevor die Farbe völlig verblasste. Dieser Fremde hatte eine interessante Magie, er war groß und muskulös, konnte also vermutlich sowohl einstecken, als auch austeilen, stellte sich beim Eindringen in ein fremdes Haus immerhin nicht komplett unfähig an, und schien auch über eine gewisse Auffassungsgabe zu verfügen, so schnell wie er nach Robyns Gehör gefragt hatte. Das Mädchen wandte den Blick von seiner Handinnenfläche ab und sah mit großen Augen in sein Gesicht. Sie konnte spüren, dass sie es hier mit einer selten wieder auftretenden Gelegenheit zu tun hatte. Jetzt war zwar nicht Zeit und Ort, um direkt einen Rekrutierungsversuch zu starten, doch Robyn würde das sofort nachholen, nachdem sie diese Wohnung verlassen hatten.
„Vielen Dank für die Hilfe“, sagte sie schließlich leise und ließ die Hand des Mannes wieder los. Sie wollte sich gerade wieder dem Schloss zuwenden, als ihr etwas einfiel. „Ah, hier, Ihr solltet diese zumindest für den Moment aufziehen.“ Aus einer ihrer Taschen kramte Robyn eine gesichtsverhüllende Maske hervor, die sie für den Fall der Fälle dabei hatte. Ohne Umschweife streifte sie diese dem Fremden über den Kopf. „Tut mir leid, das ist nur eine Vorsichtsmaßnahme. Was auch immer Eure Absichten gewesen sein mögen, als Ihr diese Wohnung betreten habt, es ist nicht auszuschließen, dass Euch der Junge für einen Kriminellen halten könnte. Und, mit Verlaub, Euer Auge ist ein äußerst markantes Merkmal. Geben wir dem Jungen nicht mehr als nötig, das ihm potentiell in Erinnerung bleiben könnte.“ Dabei schob sie auch eine rote Haarsträhne, die sich gelöst hatte, zurück unter ihre Kapuze.
Zufrieden mit der notdürftigen Verhüllung des Gesichts des Fremden gab Robyn erneut die Kombination für den Safe ein. Der Junge hinter der Tür schluchzte noch immer herzzerreißend, aber das Weinen und Rufen hatte ihn eventuell etwas müde gemacht. Es würde wohl am besten sein, den Jungen so schnell wie möglich ins Land der Träume zu schicken, damit er so wenig wie möglich von ihnen mitbekam. Das Schloss klickte und die Entriegelung löste sich völlig. Die Tür ließ sich öffnen. Gut. Robyn begann ein magisches Lullaby zu summen, die Wirkung direkt auf den Jungen gerichtet, um ihn noch ruhiger zu stimmen. Vielleicht schlief er ja sogar von selbst ein und sie mussten nicht mehr nachhelfen. Das Lied summend öffnete Robyn die Tür.
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Do Dez 08, 2016 11:01 pm

Jetzt war Mihail wieder an der Reihe überrascht zu sein. Gerade als er seine Hand wieder vom Tresor nahm, hielt man ihm diese fest. Sein erster Gedanke war eher abweisend, denn wer lässt sich schon urplötzlich von einer fremden Person die Hand festhalten? Es ging dennoch bloß ein kurzes Zucken durch Mihails Hand, denn die Händchen, so winzig wie sie in Mihails Pranken wirkten, die ihn festhielten, gehörten zur Diebin. Kurz war der Magier verwundert und sah in ihren Augen das violette Leuchten, das von seiner Hand kam und kurz darauf verschwand, gerade in dem Augenblick als Mihail ebenfalls zu seiner Hand sah. Als ob ich nicht selber hundert Mal das Leuchten beobachtet habe wenn ich zaubere dachte sich Mihail und musste darüber grinsen. Es war ein schönes Gefühl etwas Besonderes zu können. Offensichtlich war der jungen Magierin selbst nie sowas unter die Augen gekommen. Anderseits… Sie wäre eine berüchtigte Kriminelle geworden, wenn sie meine Zauber mit ihrem Handwerk vereinen würde. das grinsen verschwand.
Das Mädchen sah Mihail jetzt an und der Magier konnte nicht zu hundertprozentig deuten, was er in ihren Augen sah. Begeisterung? Neugier? Staunen? Vielleicht von allem etwas? Zuneigung? Wäre nicht das erste Mal das junge Frauen sich für Mihail interessierten. Aber ganz ehrlich? Wäre sie dann so schnell zur Sache gegangen? Eher nicht. Zuerst hatte er sie hilflos am Boden festgesetzt und dann noch um ihre Beute gebracht. Dann erst hatte Mihail mehr von seinen magischen Kräften gezeigt und dann erst kam ihre Gesichtsausdrücke. Also musste es mit seinen Zauber zu tun haben. Mihail war jetzt auch nicht enttäuscht darüber, dass sie jetzt nichts von ihm wollte, wenn er richtig geschlussfolgert hatte. Sie schien wirklich noch sehr jung zu sein, also war sie auch außerhalb von Mihails eigentlichem Beuteschema. Aber da war noch was anderes, was Mihail selbst zunächst nicht bemerkte.
Dann bedankte sie sich bei Mihail und ließ ihn wieder los. Mihail nickte und ein kleines Lächeln zog sich wieder über sein Gesicht. "Null Problemo" sagte Mihail und war gleich wieder überrascht, als ihm die Magierin etwas von überziehen meinte und kurz darauf aus ihrer Tasche eine Maske hervorholte und sie Mihail einfach überzog. Sie entschuldigte sich und erklärte auch gleich weshalb sie ihm die Maske gegeben hatte. Eigentlich kein schlechter Hintergedanke. Mihail hatte sich dennoch während der Unterhaltung die Maske zuerst halb wieder runtergezogen, bevor er verstand was die Diebin von ihm wollte. "Okay, verstehe" sagte Mihail verständnisvoll und zog sich die Maske wieder komplett über das Gesicht.
Jetzt schien das Fräulein zufrieden zu sein und machte sich wieder über den Tresor her. Sie gab die Kombination wieder ein und begann dabei ein Liedchen zu summen. Es war seltsam anzuschauen, denn durch die zweite Sicht von Mihail sah es nach einem Zauber aus, den sie da summte, denn es sah aus wie eine kleine sich langsam ausdehnende Wolke, die zielstrebig sich in den winzigen Spalt des Tresors bahnte und dort wohl das Kind erreichte. Faszinierend war alles was Mihail darüber dachte. Die Tür wurde vollends geöffnet und drinnen lag der Junge und… schlief. Ja, er schlief, war das gerade ein magisches Schlaflied gewesen? Auf jeden Fall war es genauso nützlich für Einbrüche, schwer bewachte Orte ließen sich leichter ausnehmen, wenn die Wachen schliefen.
Bei dem Kind war es wohl die letzte Absicherung dafür gewesen, das es die beiden Magier nicht erkannte. "Wir lassen ihn am besten da liegen" flüsterte Mihail unbewusst, weil er nicht wollte, das Kind versehentlich zu wecken "Am Ende denkt es vielleicht, dass er geträumt hat" Mihail nahm einen Schuh den er im Schrank als erstes sah und stellte ihn an die Kante des Tresors, sodass die Tür nicht wieder zufallen konnte. Mihail erhob sich.
"Zeit zu gehen denk ich mal" sagte er zur Diebin und wandte sich schon zum Fenster des Schlafzimmers, um auf dieselbe Art wieder zu verschwinden wie beide hergekommen sind.
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Fr Dez 09, 2016 11:11 pm

Robyn nickte zustimmend und atmete erleichtert auf. Der Junge schlief seelenruhig, es ging ihm gut und ihre Ohren litten nicht mehr unter seinem Weinen. Am Ende war die Situation doch noch glimpflich ausgegangen. Sie konnte es sich nicht ganz verkneifen, noch einen letzten, sehnsüchtigen Blick in das Innere des Tresors zu werfen, dessen Güter wie auf einem Silbertablett serviert vor ihr lagen. Doch sie schüttelte unmerklich den Kopf und wandte sich ab. Nein, in dieser Wohnung gab es letztendlich nichts, das sie interessierte. Nur der fremde Magier erregte ihre Aufmerksamkeit und er würde zusammen mit ihr die Wohnung verlassen.
„Wir sollten besser wieder den Weg durch den Salon nehmen. Das Runterklettern dort dürfte einfacher sein als von hier.“ Robyn warf einen prüfenden Blick aus dem Fenster. Es gab an dieser Stelle weniger Hilfsmittel, die man für ein einfacheres Hinunterkommen nutzen konnte. In Robyns Empfinden war dieses Fenster auch etwas weniger unauffällig als das im Salon, da sich der Namensschriftzug des Juweliergeschäftes praktisch direkt unter ihnen befand. Für eine schnelle Flucht nach oben hätte sie das in Kauf genommen, doch da sie jetzt gesittet gehen konnte, wollte sie lieber ihren Einstiegsort nutzen, den sie für etwas sicherer hielt.
Die junge Magierin wandte sich zurück an ihren Begleiter. Plötzlich überkam sie ein beklemmendes Gefühl der Unsicherheit. Vor ihr stand dieser große, fremde Mann, den sie aufgrund seiner Magie unbedingt für Liberty Phoenix gewinnen wollte. Sie kannte weder seine Motive, noch überhaupt seinen Namen. In ihr selbst sah er momentan vermutlich kaum mehr als eine Diebin. Wie sollte sie ihn dazu bringen, sich ihrem eigenen Vorhaben anzuschließen? Wie sollte sie ihm erklären, dass Liberty Phoenix seine Fähigkeiten gut gebrauchen könnte und sie nicht nur aus Verbrechern bestanden? Wie sollte sie überhaupt in Erfahrung bringen, ob er in der Situation war, sich einer Gilde anzuschließen? ‚Zu viel darüber nachzudenken macht es auch nicht besser‘, rügte sie sich selbst.
„Ähm...“, begann sie zögernd, dann räusperte sie sich. Sie zog kurzerhand das Tuch von ihrem Gesicht, sodass der Fremde ihre Mimik besser lesen konnte. Ein erster Versuch der Annäherung. „Ihr... Ihr seid nicht zufällig daran interessiert einer Gilde beizutreten? Oh, wir sind eine legale Gilde, keine Sorge!“ Offiziell zumindest. Robyn trat verlegen von einem Fuß auf den anderen. Wieso fiel ihr das so schwer? Hätte sie nicht einfach geradeheraus sagen können, was sie wollte? „Wir ähm sind eine noch sehr junge Gilde und noch nicht besonders bekannt, aber... Ah, das muss ziemlich seltsam auf Euch wirken, oder? Ihr müsst mich für eine gemeine Diebin halten.“ Was ja auch in der Tat zu traf. Sie schwieg für einen betroffenen Moment. „Aber was ich eben sagen will, ist: ich denke, dass wir und vor allem die Bürger, die uns um Hilfe bitten, von Eurer Unterstützung profitieren könnten. Ich weiß zwar nicht so recht, was Eure Magie letztendlich alles umfasst, aber das, was ich gesehen und äh selbst erlebt habe, kommt mir sehr... praktisch vor. Für vielerlei Dinge.“ Robyn stockte. Sie wusste erst einmal nicht weiter. Ihr Herz klopfte wie wild und pochte furchtbar laut in ihren Ohren. Es verwirrte und ärgerte sie ein wenig, dass sie ohne Zögern in ein fremdes Haus einsteigen konnte, aber nicht ernsthaft ihre Gilde bewerben, ohne nervös zu werden.
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Sa Dez 10, 2016 5:22 pm

Die Diebin war hörbar erleichtert, als sie den Jungen schlafen sah. Hier hatte jemand ein Herz für Kinder.
Jetzt lag es aber daran ungesehen aus dem Haus rauszukommen und da war Mihail schon froh, sich mit einer Einbrecherin soweit arrangiert zu haben, dass beide sich nicht gegenseitig verraten. Und wenn man in so einer heiklen Situation sich soweit geeinigt hatte ohne große miteinander geredet zu haben, konnte sich hier wohl noch mehr entwickeln. Und wie zu erwarten konnte sich Mihail auf die Expertenmeinung verlassen. Die bislang unbenamste Person meinte, dass sie beide am besten dort entschwinden wo sie reingekommen sind. "Geht klar, du hast hierfür mehr Erfahrung als ich" sagte Mihail und fügte noch schnell hinzu: "Also auf eine gute Art und Weise"
Mihail ging zurück zur Schlafzimmertür und spähte einmal kurz raus. Die Luft war rein, niemand zu sehen. Er wollte dem Mädchen gerade anzeigen, dass es besser wäre, wenn sie die Vorhut bildete, als sie stattdessen eher bedröbbelt vor ihm stand. Sie wollte etwas sagen, aber mehr als ein ´Ähm´ kam zunächst nicht raus. Sie zog zunächst ihr Tuch aus dem Gesicht, welches ihr Gesicht zunächst halb verdeckte und zum Vorschein kam ein insgesamt hübsches Gesicht. Mihail hob überrascht die Augenbrauen. Wieder fing die junge Dame an zu reden. Zunächst zaghaft, aber es besserte sich mit der Länge dessen was sie sagte, verschwand aber nicht vollends. Aber nicht nur ihr hübsches Gesicht war für eine Überraschung gut, sondern auch das was sie sagte. Er wurde gerade gefragt ob er in einer Gilde kommen sollte. War das nicht sein erstes Problem das er lösen wollte? Ein sicherer Arbeitsplatz? Hier wurde ihm gerade eine angeboten. Aber was musste das für eine Gilde sein, die eine gemeine Diebin wie sie beherbergte. Die Unsicherheit musste wohl gesehen worden sein, denn das Mädchen versicherte Mihail schnell das es eine legale Gilde sei. Muss ´ne interessante Gilde sein dachte Mihail. Mihail konnte langsam nicht mehr. Es war einfach zu niedlich wie die kleine Person vor ihm verlegen versuchte ihn etwas zu fragen, was mit der Kombination wie sie sich beide kennen gelernt haben erschwert wurde. Sein Grinsen wurde immer breiter und eigentlich tat es Mihail Leid das Mädchen vor ihm damit noch mehr in Verlegenheit zu bringen.
Aber mal im Ernst. Er musste darüber erstmal nachdenken.
"Ich überleg´s mir" gab Mihail mit einem Augenzwinkern als Antwort "Lass uns erstmal von hier verschwinden, wer weiß wie lange wir hier noch zu zweit sind… zu dritt" er deutete mit einem Kopfnicken zu dem schlafenden Jungen im Tresor. "Ich sag´s dir draußen" versprach Mihail ihr und ging aus dem Schlafzimmer. Es ging genauso flüssig und ohne Komplikationen über die Bühne wie am Anfang. Im Salon gab Mihail der Diebin den Vortritt. Gedanklich war er bereits seine Optionen durchgegangen und die Vor- und Nachteile abgewogen. Auch andere Wege war er schnell durchgegangen. Ich sollte auf mein Bauch hören dachte er dann im Salon und hatte damit dann eine Antwort parat, die er ihr geben würde.
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Beitrag© By Robyn Skuggi  So Dez 11, 2016 9:23 pm

Immerhin einer von ihnen schien die Situation unterhaltsam zu finden. Millimeter für Millimeter hatte Robyn sein Grinsen breiter werden sehen. Seine ausweichende Antwort und das Zwinkern trugen auch nicht gerade dazu bei, dass sich Robyn weniger nervös fühlte. Ihr Gesicht fühlte sich auch unangenehm warm an, ihr Herz pochte lautstark vor Aufregung und Erwartung. Aber gut, immerhin schein er nicht völlig abgeneigt, und eine sofortige, bedingungslose Zustimmung wäre auch ein wenig suspekt gewesen unter den gegebenen Umständen.
Innerlich schmollte Robyn dennoch ein wenig über das breite, amüsierte Grinsen, als sie die Führung aus der Wohnung hinaus übernahm. Zuerst zog sie ihr Tuch wieder über das Gesicht, bevor sie hinunter auf die Straße und die gegenüberliegenden Häuser blickte. Als sie das Gefühl hatte, relativ gefahrlos den Abstieg wagen zu können, sprang sie auf die Fensterbank. „Denkt daran, das Fenster zu zuziehen“, sagte die Magierin noch, bevor sie geschickt aus dem Fenster kletterte. Geschmeidig und ohne zu zögern hangelte sie sich von Fenster zu Fenster, arbeitete sich an Lampeninstallationen hinab. Schließlich landete sie auf dem Vordach eines Cafés, von dem aus sie mit einem begeisterten Satz auf den Boden sprang und sich dort abrollte. Schon stand sie wieder mit beiden Füßen sicher auf der Straße.
Robyn wusste nicht, wie lange sie auf ihren unerwarteten Begleiter würde warten müssen. Und auch wenn er dann unten war, würde er sich vermutlich noch nicht entschieden haben. Robyn atmete tief durch. Geduld war jetzt angesagt, Geduld und etwas Beharrlichkeit. Sie zog sich Tuch und Kapuze vom Kopf, fuhr sich mit der Hand einmal durch das rote Haar und wandte sich dann dem Schaufenster des Cafés zu, in dem einige der Speisen und Desserts einem den Mund wässrig machen sollten. Reges Interesse an den Süßigkeiten heuchelnd wartete sie, während ihre Ohren aufmerksam nach dem Fremden lauschten.
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Di Dez 13, 2016 7:55 pm

Nachdem Mihail sich entschieden hatte, wurde er von der jungen Diebin aus den Gedanken gerissen. Schlimm war das nicht, hatte er ja schließlich die Antwort bereits. Die Anwerberin wies Mihail noch an das Fenster zu schließen, wenn er als letztes das Haus verließ. Ein bisschen Ironie war da schon drinnen gewesen. Die Bewohner des Hauses werden unter Garantie feststellen, dass hier ungebetene Gäste da waren und etwas entwenden wollten, schließlich lag das ganze Diebesgut auf dem Bett des Ehepaares.
Auch hier erwies sich die junge Diebin als Fachkundig oder bestenfalls in ihrem Nebengewerbe als sehr talentiert. Nebenjob? Deshalb Nebenjob, weil wenn sie wirklich einer offiziellen Gilde angehören sollte, dürfte sie dort das meiste Geld für ihr tägliches Brot verdienen. Kaum hatte das Mihail festgestellt, war das Mädchen auch schon weg. Der große Mann ging zum Fenster aus dem sie gestiegen war und sah sie noch wie sie behände die Hausfassade hinabkletterte bevor sie mit ihrer kleinen Stunteinlage fertig war.
Mihail würde das sicherlich nicht so elegant angehen. Ich fühl mich plötzlich so alt dachte er sich und rutschte auch auf das Fensterbrett. Er setzte sich nach außen hin und ließ erstmal die Beine baumeln. Dann drehte er seinen Oberkörper soweit wieder zurück, dass er das Fenster erwischte und es zuzog. Jetzt saß Mihail mit dem Rücken zur Glasscheibe des Fensters nur noch auf einem schmalen Stück Fensterbrett. Eine gute Figur machen… dachte Mihails Ego und ging geistig den Ablauf durch. Ein direkter Sprung wäre doch ein zacken zu hoch. Also sich etwas abseilen. Nicht unbedingt so geschickt wie die junge Dame drehte sich Mihail auf dem Fensterbrett und rutschte dann runter. Er hielt sich mit allen zehn Fingern am Brett noch fest und stieß sich dann mit seinen Füßen von der Wand ab und landete so auf der Straße mit einer sehr gebückten Haltung um den Sturz weitestgehend abzufedern. Trotzdem zog sich ein Schmerz augenblicklich durch beide Füße und brannte noch ein paar Sekunden danach unangenehm. Aber er war heil unten angekommen. Er ließ sich das so gut es ging nicht anmerken und stand gleich nach dem Sprung wieder auf.
"Die Antwort lautet Ja!" sagte Mihail, um den Abstieg gleich zu vergessen "Ich heiße Mihail Kutuzov mit vollem Namen. Und wen darf ich ab diesen Augenblick als meine neue Gildenfreundin nennen?"
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Do Dez 15, 2016 1:06 pm

Robyn brauchte nicht einmal hinzusehen, um dank ihrer Ohren zu wissen, dass der Herr eher herunter gestürzt war, als geklettert. Ein wenig wie ein Stein, aber immerhin war er auf beiden Beinen gelandet und hatte sich anscheinend nichts gebrochen. Ein gutes Zeichen. Als er ihr unerwartet enthusiastisch seine positive Antwort verkündete, zuckte Robyn erstaunt zurück. Das war ja doch einfacher als gedacht. So viel Zeit zum Überlegen hatte er wohl nicht gebraucht. Kam ihm die Anfrage vielleicht gerade recht? Hatte er vielleicht undurchsichtige Hintergedanken dabei? ‚Bah, stopp. Freuen, nicht misstrauen zur Abwechslung mal. Ich hab ihn ja selbst gefragt!‘, schallt sie sich. Ah, Mihail Kutuzov lautete also sein Name. Gut, jetzt war er nicht mehr immer nur ‚der Fremde‘ in ihrem Kopf. Bei seinem Nachnamen klingelten ein paar Glöckchen in Robyns Kopf. Kutuzov... Kutuzov... Robyn glaubte sich zu erinnern, dass es sich dabei um eine Familie voller Geschäftsleute unter anderem im Bankwesen handelte, doch sie war sich nicht absolut sicher. Eine solche Herkunft würde gut zu seinem an sich ordentlichen Aussehen passen, machte die Augenverletzung aber noch fremdartiger. Was ihm da wohl passiert war?
„Herr Mihail Kutuzov, ich freue mich sehr, dass Ihr der noch jungen Gilde Liberty Phoenix beitreten wollt! Wir sind eine Gilde, die ihren Mitgliedern viele Freiräume gestattet, sofern die Freiheit der Gilde und aller Assoziierten nicht durch unbedachte Taten beeinträchtigt wird. Wir sind eine Gilde der Freiheit und Selbstverwirklichung.“ Die Selbstverwirklichung begann ja sogar direkt bei ihrem Gildenhaus – die Ruine war noch weitgehend unerkundet und unzugänglich und überall musste noch gewerkelt werden. Genügend Spielraum also, um dem Haus zumindest teilweise einen eigenen Stempel aufzudrücken. „Mein Name lautet Robyn Skuggi. Sehr erfreut, Eure Bekanntschaft zu machen.“ Sie lächelte aufrichtig und streckte ihm die rechte Hand für einen Handschlag entgegen. „Unser Gildenhaus befindet sich südlich von Crocus, nahe einer kleinen Ortschaft namens Ardea. Die Fahrt dorthin wird einige Zeit in Anspruch nehmen, weshalb wir aufbrechen sollten, sobald Ihr bereit seid. In der Zwischenzeit werde ich unserer Gildenmeisterin eine Nachricht zukommen lassen.“
Sofern sich Robyn nicht irrte, befand sich Sylvana derzeit noch im nördlichen Arendelle oder der Umgebung. Sie würde einen vertrauenswürdigen Kurier zu ihr schicken, um ihr vom neuesten Gildenmitglied zu erzählen. Letztendlich würde Sylvanas Wort entscheidend sein, ob Mihail tatsächlich den Stempel erhalten würde, den Robyn am Bauch trug.
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  So Dez 18, 2016 11:32 pm

Etwas zu formell, nach Mihails Geschmack, begann das Mädchen vor ihm, ihn bei der Gilde die, den Namen Liberty Phoenix trug, willkommen zu heißen. Stimmt, den Namen hat sie mir noch nicht genannt. Aber sowieso sagt mir Phoenix nicht sonderlich viel. Wobei…
Währenddessen erzählte ihm die Diebin was Liberty Phoenix überhaupt ausmachte. hätte ich mal alles schon vorher Fragen sollen. Nicht das mir das nicht gefällt was ich da höre, aber man weiß ja nie was man da „unterschrieben“ hat. Aber genug mit den Misstrauen. Ich will ein Neuanfang inklusive Widergutmachung, also brauche ich einen Platz in einer Gilde und diese Gelegenheit kommt nicht so schnell wieder dachte Mihail. Und dann wurde aus der jungen Dame, Diebin oder dem Mädchen wie Mihail sie bislang im Geiste genannt hatte eine Robyn Skuggi. Skuggi? Da war doch was und in Mihails Kopf wurde eine Erinnerung hervorgegraben die er dort schon beinahe vergessen hatte. Aber Mihail ließ erstmal Robyn aussprechen bevor er sie fragen wollte.
"Wenn du das jetzt so sagst, wo die Gilde sich befindet, erinnere ich mich an einen eher unbedeutend Artikel in einer Zeitung vor ein paar Monaten, wo die Rede davon war, dass ein paar Magier südlich von Crocus wie du sagtest, ein Dorf aus einer Terrorherrschaft befreit haben und dort jetzt eine Gilde gegründet haben. Ich komme bin zwar erst gestern Abend aus Crocus hergekommen, aber das macht die Tatsache, dass ich einen Schritt weiter gekommen bin mehr als wett. Ich hole nur mal eben meine Sachen aus der Pension dort drüben" Mihail deutete auf das Haus gegenüber "Und dann können wir sofort aufbrechen, sofern du nicht noch was hier zu tun hast"
Mihail würde später Robyn fragen ob sie aus der Familie stammte, an die er noch bis eben gedacht hatte.
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Magie: Art of Sound Magic
Beitrag© By Robyn Skuggi  Di Dez 20, 2016 12:36 am

Ah, es stimmte. Verschiedene Zeitungen hatten von ihrer Säuberungsaktion berichtet, insbesondere in Crocus, da die Stadt relativ in der Nähe war. Robyns kleine Schwester hatte so ziemlich jeden Artikel darüber aufgetrieben und in einem liebevoll dekorierten Ordner archiviert. Eileen war so begeistert davon, dass Robyn ihr beim letzten Besuch haargenau erzählen musste, wie alles abgelaufen war. Waren es wirkliche aberhunderte Banditen? Hatten sie wirklich Feuersalamander als Haustiere? Wie waren Robyns Gildenkameraden? Waren sie so stark, so süß, so überragend wie Eileen sich alles aufbauschte? Sie sah schon den Tag kommen, an dem sie Eileen durch das Gildenhaus führen musste, um ihre Vorstellungen zu relativieren.
Aber zurück zur Gegenwart. So bestimmend, wie Mihail bei dem „du“ blieb und so leid Robyn die übertrieben formelle Rede allmählich wurde, beschloss sie, es ihm gleichzutun. „Ja, das waren wohl wir. War ein seltsames Gefühl, das so in der Zeitung zu lesen. Ich bin mit allem durch in der Stadt. Das hier war ein... spontaner, kurzweiliger Ausflug, bevor der Zug fährt.“ Sie musste immer noch eine Nachricht an Sylvana schicken. Darum würde sie sich beim Postamt am Bahnhof kümmern. Hoffentlich war sie zum Zeitpunkt immer noch in Arendelle und nicht bereits auf dem Weg nach Ardea. Ah, möglicherweise war sie bereits auf dem Weg nach Clover. Robyn erinnerte sich, dass Sylvana eine unliebsame Vorladung vom Rat erhalten hatte. Die Nachricht würde Robyn vage halten, vielleicht sogar nur eine Mitteilung, dass sie sich in der Gilde mit Sylvana treffen wollte. Von Mihail sollte sie am besten erst etwas erfahren, wenn er vor ihr stand – eine schöne Überraschung? „Ich werde warte hier, während du deine Sachen holst.“
Das „du“ ging viel angenehmer von Robyns Lippen. Doch sie würde Mihail vorwarnen müssen, Sylvana formeller anzusprechen. In den zwei Monaten, die sie ihre Gildenmeisterin kannte, hatte Robyn schnell feststellen können, dass Sylvana nicht jedem ein „du“ erlaubte – oder es einem schenkte. Vielleicht sollte sie auch endlich seine Frage bezüglich ihrer Ohren beantworten. Die war sie ihm immer noch schuldig. Aber das konnte man auch auf später verschieben, wenn er denn endlich ein offizielles Gildenmitglied war. Dann klärte er sie hoffentlich auch ein wenig mehr über seine eigene Magie auf. Aber die Reise würde einige Stunden und ein wenig Umsteigen in Anspruch nehmen. Wer wusste schon, mit welchen Gesprächsthemen sie sich diese Zeit vertreiben würden oder ob sie sich stattdessen sogar eher anschweigen würden?
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Magie: Magie der Leere
Beitrag© By Mihail Kutuzov  Mi Dez 21, 2016 7:29 pm

Das war gut. Mihail musste also nur noch seine Sachen holen, was eh bloß ein Rucksack und sein Säbel war und schon konnte er zu seiner neuen Heimat reisen. "In einer Minute bin ich wieder da" hatte er noch zu Robyn gesagt und war dann schnell abgedampft. Wie bereits erwähnt, war die Pension in der Mihail eingecheckt hatte direkt gegenüber des Juweliers gewesen, wodurch er schnell an der Rezeption vorbeimachte und dem Mann dahinter noch zurief, dass er bitte die Rechnung ausstellen sollte, da er jetzt gedenke abzureisen. Mihail ging eiligen Schrittes die Treppe zur ersten Etage und schloss sein Zimmer auf. Es war klein und praktisch, spartanisch halt. In dem Raum gab es ein Bett, ein Nachtschrank sowie einen größeren Kleiderschrank, ein Stuhl mit dazugehörigem Schreibtisch, das unter dem Fenster stand. Das Bad war neben dem Schreibtisch und war ein separater Raum, wobei Kammer es besser beschrieben hätte.
Der Magier nahm also seine sieben Sachen, die er sowieso noch nicht ausgeräumt hatte. Sein Rucksack lag um den Stuhl gebunden, der Säbel hing an der halb geöffneten Schranktür. Aus dem Bad nahm Mihail noch sein Zahnpflegeprodukte und Waschzeug und verstaute diese noch in den Rucksack. Ein letzter prüfender Blick, das Mihail auch nichts vergessen hatte und dann verließ er auch schon das Zimmer wieder. Er ging die Treppe hinunter und bezahlte seine Rechnung und gab dem Portier noch ein kleines Trinkgeld. Dann trat Mihail zurück auf die Straße und stellte sich wieder zu Robyn.
"Ich bin bereit meine kleine Diebin. Von mir aus kann es losgehen" neckte Mihail sie nochmal kurz, was aber nicht böse gemeint war und er es sich auch mit einem Lächeln entschuldigte.

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