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Beitrag© By Gast  Do Feb 18, 2016 7:10 pm

So gut es ging versuchte ich zu vergessen das ich Akai eben süß nannte. An diesem ging es aber offenbar nicht vorbei. Mir war es sehe peinlich, besonders aber eigentlich nur weil ich sowas normalerweise nicht sagte. Ich sag dann einfach etwas verlegen weg und es komisch das ich dies sagte, denn immerhin nannte Akai mich immer süß. Nachdem ich Akais Hand gedrückt hatte lächelte er zu mir runter. Wieso war ich nur so klein? Obwohl es mir ja fefiel kleiner als er zu sein. Dann meinte der Rothaarige das ich viel süßer sei. Sofort war ich wieder vollkommen rot und konnte nichts sagen. Ich fand mich nicht wirklich süß. Klein, schmächtig und spindeldürr vielleicht, aber nicht süß. Aber irgendwas an seinen Worten musste stimmen. Ich beließ es auch lieber dabei. Ich streichelte seine Hand, so wie er meine. Seine Hand war warm und es fühlte sich schön an wie meine es nun auch wurde. Ich behielt Akai heimlich immer im Auge und er versuchte eher nicht immer her zu sehen. Dann sah ich mi h etwas um. Schön war es hier ja. Dennoch konnte ich mich nur wenig konzentrieren. Hoffentlich würden wir bald am Bach sein, auch wenn ich seine Hand nicht loslassen wollte. Er meinte dann das sie gleich da seien und ich nichte nur. Ich freute zwar schon aber, der Weg hätte ruhig etwas länger dauern können. Akai sah nicht in meine Richtung. Irgendwie verletzend nun wo ich versuchte mich ihm mal zu nähern...
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Beitrag© By Gast  Fr Feb 19, 2016 10:56 pm

Auf die Worte, dass sie bald da sein würden, bekam Akai keine Antwort. Ob Kuro wohl gerade seinen eigenen Gedanken nachging und deshalb nicht sprach? Oder hatte er etwa etwas getan, was den Jüngeren nicht zusagte, sodass dieser nun das Sprechen verweigerte? Irgendwie hatte es der Rothaarige im Gefühl, dass es genau das zweite war, doch was hatte er falsch gemacht? Etwas gesagt, was den Weißhaarigen hätte verärgern können, hatte er doch eigentlich nicht, also was war der Grund?
So folgten weitere Gedanken, die den Rothaarigen immer weiter verunsichern. //Sind meine Hände etwa zu warm?//, //Mag er es etwa doch nicht?// oder //Was kann es nur sein?// waren Gedanken, die unaufhörlich in seinem Kopf herum geisterten, wobei, er ohne es zu merken, die Hand ein wenig verkrampfte, die noch immer die Hand Kuros hielt, je mehr er sich in diesen Gedanken verstrickte. Wahrscheinlich war dieser Griff sogar zu stark, sodass es sicher schmerzte, doch bemerken tat er es nicht. Zu sehr quälte ihn der Gedanke, dass er scheinbar irgendetwas falsch gemacht hatte. Doch was? Was war es?
Normalerweise hieß es wohl „nur sprechenden Menschen kann geholfen werden“, doch natürlich dachte Akai nicht dran. Viel zu sehr war er damit beschäftigt, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, was er denn wohl falsch gemacht hatte. Wieso fiel es ihm bloß so schwer eine Antwort zu finden? Eigentlich war Akai doch eher ein Mensch von der klügeren Sorte, doch warum setzte sein Hirn stets aus, wenn es um Kuro ging? Konnte es nicht wenigstens jetzt seinen Dienst gescheit erfüllen, so wie es es tat, wenn es gerade nicht um den Weißhaarigen ging?
Natürlich konnte es das nicht. Viel zu sehr war es durch die Liebe, die der Rothaarige schon seit so vielen Jahren empfand, getrübt und mit einem rosa-roten Schleier überdeckt, der seine Kraft zu denken, erheblich einschränkte.
Dafür konnte Akai wohl stolz behaupten, dass dieses liebestrunkende Gehirn mehr Durchhaltevermögen hatte, als so manch ein anderer. So hatte er schließlich noch immer nicht aufgegeben und versuchte jeden Tag aufs Neue Kuro von seinen Gefühlen zu überzeugen. Das war wohl etwas, was in gewisser Weise wirklich zu bewundern war.

Nach einer gefühlten Ewigkeit, die in Wirklichkeit jedoch nur wenige Minuten lang war, ließ Akais Gehirn jedoch endlich mal eine sinnvolle Überlegung zu, von der er niemals gedacht hätte, dass er es noch schaffen würde sie zu finden.
Die Antwort auf seine Frage war doch eigentlich so unglaublich einfach, dass sich der Vierzehnjährige am liebsten einfach nur geschlagen hätte. In solche Momenten hasste er sich einfach nur für diese Verpeiltheit, die er so manch einmal an den Tag legte.
Es war doch wohl eigentlich klar, dass es Kuro scheinbar störte, dass Akai ihn nicht anblickte, verständlich, wenn man es so betrachtete. Endlich hatte dieser von sich aus etwas gemacht, was sie enger zusammen schweißte und da war es wohl eher negativ, wenn der Rothaarige seinen Blick von ihm nahm und ihm sogar auswich.
//Ich bin aber auch dumm//, fluchte Akai gedanklich, ehe er mit einem Mal stehen blieb. Kurz atmete er tief durch, als er sich dem Weißhaarigen gegenüber stellte. Den Griff, den er mittlerweile wieder gelockert hatte, ließ er natürlich bestehen. „Entschuldige bitte, dass ich es nicht bemerkt habe“, murmelte Akai leicht betreten. Natürlich tat es ihm unglaublich leicht. In solchen Momenten war es doch am wichtigsten, dass er Kuro zeigte, wie sehr er ihn doch liebte. Und was tat er? Wich seinen Blicken aus und bekam sich vor Nervosität gar nicht erst ein.
Nun jedoch musste er unbedingt zeigen, wie sehr er ihn doch liebte und vor allen Dingen, wie gerne er ihn doch anschaute. Also richtete er seinen Blick fest auf den Kleineren, wobei natürlich noch immer ein rötlicher Schimmer seine Wangen zierte. Diese Röte würde er heute wohl nicht mehr loswerden.

(Out: Wie schaffst du es bitte immer so schnell zu posten? xD)
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Beitrag© By Gast  Sa Feb 20, 2016 7:27 pm

Immer noch war ich etwas niedergeschlagen und ging neben Akai her. Wieso nur sah er mich nicht an? Mich machte das so traurig. Und wieso nur tat er es nicht? Sonst tat er es immer. Warum nun nicht? Nun endlich wo ich mal einen Schritt wagte. Ich nahm es ihm nicht übel oder so, schade war es dennoch. Ich blickte dann nochmal zu Akai und sah das er nachdenklich war. Worüber dachte er nach? Gedanken flogen mir durch den Kopf. War meine Befürchtung nun Wirklichkeit geworden? Dachte er darüber nach ob das alles hier dumm war? Könnte das wirklich so sein? Nein. Irgendwie konnte ich mir das nicht vorstellen. Dann merkte ich aber das er meine Hand sehr fest drückte. Es schmerzte schon regelrecht. Warum drückte er so fest? Ärgerte er sich über etwas? Und wenn ja, über was? Über mich? Etwa über mich? Ich bekam schon ein wenig Angst und unterdrückte nur schwer mein zittern. Mir kam das alles wie eine Ewigkeit vor, dabei waren es nur ein paar Minuten. Ich hatte mittlerweile es etwas schwer das zittern zu unterdrücken. Dann blieb Akai stehen und ich sah ihn fragend an. Er atmete tief durch. Was nun? War's das jetzt für immer? Quatsch oder...bitte nicht. Immer noch ein zittern welches langsam nach draußen drang. Er stellte sich mir gegenüber und ließ meine Hand nicht los. Es wirkte nicht wie sowas wie eine Trennung. Er entschuldigte sich. Er hatte es doch gemerkt. Hatte darüber die ganze Zeit nachgedacht? Ich war furchtbar erleichtert. Dann sah er mit leicht roten Wangen zu mir. Ich würde auch wieder schrecklich rot und schluckte. Nun musste ich all meinen Mut zusammen nehmen. Ich kam leicht näher, stellte mich auf Zehenspitzen und küsste ihn auf die Wange. “I-i-ist schon g-g-gut“ meinte ich und versuchte nicht weg zu sehen. Ich liebte ihn. Er sollte es wissen.

(Out: Gute Frage. Ich würd sagen BEGABUNG....oder so ähnlich.)
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Beitrag© By Gast  Di Feb 23, 2016 6:19 pm

Zittern. Es war nur ein ganz leichtes Zittern, doch es war eins.
Wieso zitterte Kuro bloß? Akai stand doch nur vor ihm und blickte ihn mit roten Wangen an. Da gab es doch eigentlich nichts zu zittern. Dennoch tat er es.
Ob sich der Weißhaarige vielleicht auch so viele Gedanken gemacht hatte, wie Akai es getan hatte? Vielleicht war es ja wirklich so und die beiden redeten die ganze Zeit aneinander vorbei, während sie sich tausend Gedanken, um nichts und wieder nichts machten.
Ein Lächeln erschien auf den Lippen Akais. Irgendwie war es ja schon lustig, was sich so alles ergab, wenn man zu viel nachdachte. So ergab sich eine Situation, mit der er wohl niemals gerechnet hätte:

Nachdem Akai sich bei Kuro entschuldigt hatte, schien dieser unglaublich erleichtert zu sein. Was er wohl gedacht hatte?
Doch nicht nur die Erleichterung machte sich auf seinem zarten Gesicht breit. Zu eben dieser Emotion, legte sich mal wieder eine zarte Röte. Es war die Röte, die Kuro sicherlich noch nie so oft hintereinander gehabt hatte, wie heute - ein gutes Zeichen also.
Zu der Erleichterung und Röte gesellte sich jedoch noch etwas, was Akai genau erkennen konnte. So lange und intensiv, wie er Kuro bereits beobachtet hatte, wusste er genau, wie dieser in den meisten Situationen reagierte und wie er seine Emotionen zum Ausdruck brachte. Aus diesem Grund erkannte er sofort, dass sich zu den anderen beiden Punkten noch die Aufregung gesellte.
Warum Kuro wohl aufgeregt war? Dass Akai vor ihm stand, war schließlich nichts neues, also musste es vielleicht etwas anderes sein. Vielleicht lag es ja an der Atmosphäre, die sie beide umgab und sie wahrscheinlich zu all den Taten brachte, die sie bereits vollbracht hatten.
Schnell merkte der Rothaarige jedoch, weshalb der Jüngere aufgeregt war: Es hatte mit seiner nächsten Aktion zu tun.
Dieser stellte sich nämlich auf Zehenspitzen, ehe er dem Größeren einen sanften Kuss auf die Wange hauchte.
War das gerade wirklich passiert?! Hatte Kuro - der Kuro, den er bereits seit so langer Zeit liebte und der seine Gefühle stets (mehr oder weniger) ignoriert hatte - gerade tatsächlich den Schritt gewagt und ihm einen Kuss auf die Wange gegeben? War das ein Traum?
Völlig überrumpelt war Akai nicht dazu fähig auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. Viel zu sehr war er von dem Kribbeln eingenommen, dass sich über seine gesamte Wange erstreckte. So konnte er auch den gestotterten Worten Kuros keine wirkliche Aufmerksamkeit schenken.
Nur das Gefühl der sündig weichen Lippen waren in seinem Hirn present, wobei er mit aller Kraft versuchen musste, nicht gedankenverloren über die so eben geküsste Stelle zu streichen.
"D-du hast.. D-u hast..", stotterte der Rothaarige. Richtig verständliche Worte wollten dabei jedoch nicht herauskommen.
Die Gedanken, die in seinem Kopf herum schwirrten, waren jedoch ähnlich unverständlich.
Allem in allem war das Hirn des Jungen vollständiger Matsch.

Dieser Matsch war es wohl auch, der ihn zu seiner nächsten Aktion trieb.
Ohne Nachzudenken, was er in dieser Situation eh nicht konnte, bäugte er sich ein klein wenig zu dem ebenfalls knallroten Kuro runter. Sein Ziel war jedoch nicht die Wange des anderen. Nein, sein Ziel lag ein wenig weiter südlich.
Mit einem Male legte er seine Lippen auf die des Jüngeren.
Alles war egal!
In diesem Moment zählte bloß Kuro!

(Out: Kay.. xD)
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Beitrag© By Gast  Di Feb 23, 2016 7:41 pm

Mittlerweile kam es mir albern vor das ich gezittert hatte. Wieso hatte ich das getan? Ich hätte mir denken können das es nicht so war wie ich dachte. Nah gut, es hätte sein können, aber das wäre recht eigenartig gewesen. Zumal machte ich mir da nun eher Gedanken ob ich wirklich so große Zweifel hatte, sowohl an mir als auch an Akai. Nicht das ich seine Gefühle in Frage stellte, bei Gott nicht, aber meine Sicherheit etwas. Ich wollte mit ihm zusammen sein, da war ich mir nun sicher. Aber das zuzugeben war schwerer oder besser gesagt das so genau auszuleben. Da kamen wieder zweifel auf ob das dann so gut klappen würde. Akai wäre sicher für eine Beziehung bereit, aber ob ich das war? Ja und nein. Ich wollte es und war mir sicher das ich da auch hinkriegen könnte, allerdings gab es immer wieder Dinge bei denen ich mich frage ob ich gut genug für den so tollen Akai war. Er würde immer ja sagen, aber ich vielleicht nicht. Natürlich war das ja von Akai alles was ich brauchte, aber wirklich die Sicherheit bekam ich wenn erst in der Beziehung. Eine Hürde musste man erst überqueren wenn man zu nächsten wollte. Und genau das musste ich auch tun. Ich würde das auch tun, nur eben Schritt für Schritt. Nachdem ich Akai nun wirklich auf die Wange geküsst hatte sah ich mit vollkommen roten Wangen zu ihm. Er schien überrumpelt. Nah gut man konnte auch nicht erwarten das ich dies tat und so schnell würde ich mich das vielleicht auch nicht trauen. Meine Worte schien er auch nicht zu realisieren, aber okay das hätte ich an seiner Stelle auch nicht. Ich sah dennoch weiter zu ihm und wollte seine Reaktion abwarten. Bisher schien er eher sehr überrumpelt. Dann fing er an zu stammeln. Er konnte es wohl ebenso wenig glauben wie ich. Sicher war ich mir aber das er sich auch freute, es musst so sein! Sonst war meine Überwindung um sonst! Obwohl es ja eigentlich sein sollte das er sich freute. Dann fing er an sich zu bewegen und beugte sich zu mir runter. Wollte er mich nun auch auf die Wange küssen? Es wäre okay, da ich es ja auch gemacht hatte. Jedoch kam es anders. Denn ich spürte Akais Lippen auf meinen eigenen. Ich wusste erst gar nicht wie ich reagieren sollte. In den ersten Sekunden tat ich nichts. Ich genoss es erstmal diese weichen Lippen auf meinen zu spüren. Dann traute ich mich doch denn Kuss langsam zu erwidern. Etwas ungeschickt und zaghaft vielleicht, aber was sollte ich denn machen? Es war eben mein erster Kuss. Der erste Kuss von seiner großen Liebe war etwas besonderes, sagte man mir und man hatte rechte. Es war unglaublich. Tausende Schmetterlinge flogen in meinem Bauch umher und ich spürte eine Hitze in meine Magen. Herr je passierte das wirklich? Träumte ich auch nicht? Nein für einen Traum war es zu Real. Gott was sollte ich tun? Mehr als erwidern ging nicht..

(out: Vielleicht hab ich auch nur zu viel Freizeit xD)
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Beitrag© By Gast  So Feb 28, 2016 4:45 pm

Akai konnte es kaum fassen, was für ein Glück er heute doch hatte. Konnte er da etwa gerade spüren, dass Kuro den Kuss erwiderte, zu dem er sich hatte hinreißen lassen, als er gerade einen seiner schwachen Momente hatte? Konnte es wirklich sein?
Es musste einfach sein, denn wie er zuvor schon mehrmals festgestellt hatte, fühlte sich das alles hier für einen Traum viel zu real an. Wieso er das bloß verdient hatte, wusste er jedoch nicht. Was war heute anders, als die Tage zuvor, an denen zwischen ihnen beiden nichts passiert war? Lag es etwa wirklich an dem Wald, den Akai als Ausflugsziel vorbereitet hatte? Wenn es so war, dann wusste er ja schon, wohin er mit dem Weißhaarigen gehen musste, wenn er seine Nähe spüren wollte.
//Vielen Dank, Wald!//, bedankte sich der Rothaarige innerlich, während er die Augen geschlossen hatte, um die weichen Lippen des Jüngeren besser spüren zu können.
Niemals sollte dieser wunderbare Moment enden! Zu lange hatte er schließlich darauf gewartet und nun war es endlich so weit! Nun hatte er seinen ersten Kuss an die Liebe seines Lebens verschenkt, eine Tatsache, die ihm niemand nehmen konnte. Es war eine Tatsache, die die Schmetterlinge, in seinem Bauch, zum ausrasten brachte. Diese schwirrten schneller denn je in seiner Magengrube herum, während sein Herzschlag so schnell schlug, als hätte Akai einen 1000-Meter-Lauf hinter sich gebracht. Ach, sicherlich war dieser Marathon sogar noch länger, denn sicherlich hätte sein Herz nach einem 1000-Meter-Lauf nicht so schnell geklopft, so wie es das jetzt tat. Kurz gefasst konnte man also sagen: Sein Herz schlug unglaublich schnell!
Es war wohl etwas, was man ihm nicht verdenken konnte, schließlich hatte er so oft davon geträumt und war sich eigentlich sogar sicher gewesen, dass so etwas niemals passieren würde, doch scheinbar wollte ihm sein Leben doch vom Gegenteil überzeugen.

Hätte die Zeit doch still gestanden und hätte dieser Moment doch niemals geendet, doch leider gab es etwas, was ein jeder Mensch benötigte und diesen unglaublichen Augenblick unterbrach. Es war die Luft, die Akai durch diese Aktion leider nicht mehr bekam, sodass er sich mit einem Mal, abrupt von Kuros Lippen trennen musste.
Mit hochrotem Kopf rang der Vierzehnjährige nach Luft, die zum Glück schnell in seine Lungen eintrat. Nun fühlte es sich wirklich so an, als hätte er einen Marathon hinter sich gebracht, da nun nicht nur sein Herz schnell schlug, sondern auch sein Atem abhanden gekommen war. Nur Seitenstiche hatte er nicht. Die hätten ihm wohl gerade noch so gefehlt.
„Hui.. Das war.. atemberaubend!“, krächzte Akai, wobei ihm erst im Nachhinein auffiel, was für ein gutes Wortspiel das eigentlich war. Zum einen war es wirklich atemberaubend, im Sinne von phantastisch, doch zum anderen, raubte es ihm auch, im wahrsten Sinne des Wortes, den Atem.
So kam der Rothaarige nicht drumherum, kurz aufzulachen, wobei es jedoch kein lautes Lachen war, sondern ein eher leises Lachen, was man wohl gut als Kichern bezeichnen konnte. Dieses Kichern zeigte nur zu gut, wie glücklich er doch in diesem Moment war und am liebsten hätte er wohl direkt weitergemacht, doch das hätten seine armen Lungen wohl nicht ertragen, die nicht daran gewöhnt waren, so lange keine Luft zu bekommen.
Doch dafür konnte er ja weiterhin die zarten Hände des Kleineren halten und das aussprechen, was in dieser Situation wohl am angebrachtesten war: „Ich liebe dich, Kuro~“

(Out: Gib mir mal bitte n bisschen von deiner Freizeit und Motivation ab x'D)
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Beitrag© By Gast  Di März 01, 2016 7:41 pm

Irgendwie wusste ich nicht genau was ich denken sollte. Ich liebte Akai so sehr und nun küsste ich ihn. Man konnte das kaum in Worte fassen. ES ist so schön und vor allem fühlte es sich richtig an. Also ich fühlte mich geborgen und es fühlte sich so toll an. Unfassbar! Ich wusste das der Kuss der großen Liebe etwas besonderes war, aber so wie es jetzt war hätte ich mir nicht mal erträumen können. So nah war ich ihm noch nie und genau das trieb wiedermal die Röte total in mein Gesicht. Und mal ganz nebenbei küsste Akai nicht schlecht. Irgendwie klang es nun banal das ich ausgerechnet bei diesem Ausflug meine Gefühle ihm richtig zeigte. Tja der Wald war nun wohl etwas besonderes für uns und der Ausflug war noch nicht vorbei. Mal sehen was der Tag noch so brachte. Wer weiß vielleicht würden sie einen Schritt nach vorne machen. Ich hatte die Augen nicht ganz geschlossen so wie Akai, aber schloss sie dann auch irgendwann um alles besser wahrnehmen zu können. In meinem Magen kribbelte es so sehr! Es fühlte sich an als würden die Schmetterlinge darin explodieren oder so ähnlich. Es war unglaublich wie schnell mein Herz schlug. Musste das so sein? Wahrscheinlich. Doch so schön es auch war ging mir langsam aber sicher die Luft aus und Akai wohl auch. Er löste sich dann abrupt von mir und ich atmete etwas schneller und völlig fertig, aber zufrieden ein und aus. Ziemlich anstrengend für die Lungen war so ein Kuss, aber das würde ich jedes mal wieder in Kauf nehmen und das nur für ihn. Er meinte das es atemberaubend war. Sowohl wörtlich als auch anders gemeint. Doch es stimmte. "J-ja das war es." murmelte ich etwas unverständlich. Es war schwer für mich sowas auszusprechen. Das war alles so schön und auch Akai freute sich eindeutig. Konnte etwas diesen Moment noch schöner machen? Vielleicht, aber mir fiele es jetzt nicht ein. Immer noch hielt er meine Hände und ich wollte auch nicht das er losließ. Dann sagte er zu mir das er mich liebte. Ich wusste es zwar schon, aber wieder erfüllten mich diese drei Worte mit Freude. "Ich dich auch, Akai. Ich liebe dich auch." versuchte ich nun etwas sicherer zu sagen, auch wenn das sicherlich nicht so klappte...

(out: Wenn das gehen würde, würd ich es machen xD)
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Beitrag© By Gast  So März 06, 2016 7:48 pm

Was hatte Kuro da gerade gesagt? Hatte Akai es gerade richtig verstanden oder spielten ihm seine Ohren einen Streich?
Nein! Kuro hatte es wirklich gesagt! Kuro, die Liebe seines Lebens, der er schon so oft seine Liebe gestanden hatte, hatte so eben verkündet, dass er ihn ebenfalls liebte.
Dass der Rothaarige ihm seine Liebe gestand, war ja mittlerweile schon nichts neues mehr, da er es mindestens dreimal pro Woche tat, doch der Jüngere hatte es erst einmal gesagt und das war gewesen, als Akai ihm sein erstes Liebesgeständnis gemacht hatte, was schon recht weit in der Vergangenheit lag. Dieser Tag musste also wahrlich etwas besonderes sein, wenn Kuro sich tatsächlich selbst seine Gefühle eingestand und diese sogar mit Akai teilte.
Wie schön das alles doch war! Der Magier hätte wohl schon fast vor Freude weinen können, etwas was man ihm wohl nicht verdenken konnte. So lange, so unglaublich lange hatte er darauf gewartet und gehofft, eines Tages eine Bestätigung seiner Gefühle zu erhalten und nun war es endlich so weit! Er war Kuro näher als jemals zuvor, hatte seine Hand gehalten, hielt sie immer noch, hatte ihn geküsst und dann auch noch ein weiteres Liebesgeständnis gemacht. Mit einem „Ich liebe dich auch“ hatte er jedoch niemals gerechnet, auch wenn sie sich näher, als jemals zuvor gewesen waren. So war es natürlich noch wunderbarer und überraschender.
Konnte dieser Tag überhaupt noch schöner werden?
Sicherlich konnte er das, doch eigentlich gab sich der Rothaarige bereits mit dem zufrieden, was er nun hatte. Nun konnte er sich wieder ganz sicher sein, dass seine Gefühle nicht vergebens waren. Es war wohl etwas, das nicht hätte besser sein können.

Mit einem verliebten Lächeln blickte Akai den Jüngeren an. In diesem Lächeln lag wohl seine gesamte Freude, die ihn durchflutete, während sein Herz noch schneller schlug, als zuvor. Es war eh schon ein großes Wunder, dass er noch nicht umgekippt war, da zu schneller Herzschlag schließlich alles andere als gut war. In diesem Moment, hätte er es sich jedoch niemals verziehen, hätte er das Bewusstsein verloren, was wohl der größte Grund dafür war, dass er noch immer hellwach war, ohne jegliches Schwindelgefühl.
Bloß der Magen war es, der ihm ein wenig Kummer bereitete. Die Schmetterlinge, die sich dort scheinbar eingenistet hatten, schwirrten mit voller Power umher, was schon fast schmerzhaft war. Obwohl, eigentlich konnte man das „fast“ sogar streichen, denn es tat wirklich weh. Solch geballte Schmetterling-Power hatte er wahrlich noch nicht erlebt.
Diese Schmetterlinge schafften es jedoch nicht, ihn davon abzuhalten zu antworten. Jetzt wo Kuro über seinen Schatten gesprungen war, der ihn Jahrelang verfolgt hatte, durfte Akai ihn schließlich nicht einfach wortlos stehen lassen. Daher strich er mit den Daumen sanft über die beiden Hände des Weißhaarigen, die mittlerweile gänzlich die Wärme seiner Hände angenommen hatten.
„Danke..“, murmelte Akai leise, „Danke, dass du mich auch liebst..“.
Ob die Worte wirklich weise gewählt waren, wusste er nicht, doch genau sie waren es, die er loswerden wollte, oder besser gesagt: musste. Stets hatte er sich insgeheim damit gequält, dass Kuro nie seine verliebten Worte erwidert hatte, doch nun hatte er es, weshalb Akai gar nicht anders konnte, als sich zu bedanken. Überglücklich musste er sich einfach dafür bedanken, dass Kuro solch einen Jungen, wie er es war, liebte. Kuro, der perfekter nicht hätte sein können, liebte solch einen naiven und eifersüchtigen Dummkopf, wie Akai. Es war wohl wahrlich eine Ehre, dass er scheinbar doch geliebt wurde und es war wahrlich etwas, was ihn berauschte, wie eine Droge, eine Droge, die er niemals wieder missen wollte.

(Out: Danke xD)
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Beitrag© By Gast  Mo März 07, 2016 5:33 pm

Irgendwie konnte ich es selber noch nicht fassen, das ich es wirklich getan hatte. Bisher war es mir immer schwer gefallen Akai zu sagen das ich ihn liebte. Und nun? Gerade eben war es mir schon fast leicht über die Lippen gekommen. Vielleicht war es etwas kindisch, aber ich könnte nun eigentlich ausflippen, auch wenn das nicht zu mir passte. Ich könnte auch nun fast weinen vor Glück und Freude. Ich konnte mir kaum vorstellen das er Tag noch besser werden könnte. Jedoch hatte ich den Plan zum Bach zu gehen noch nicht vergessen. Würden wir dazu heute überhaupt noch kommen oder eher nicht. Schwer zu sagen und eigentlich wäre so ein Besuch am Bach das ziemlich romantisch oder sah Akai das vielleicht anders? Dennoch stellte ich mir eine Frage. War dieser Schmerz im Magen normal? Es war schon sehr unangenehm. Schon alleine weil ich einen recht sensiblen Magen habe. Übergeben würde ich mich jetzt nicht. Bei Himmel, das unterstehe ich mir! Aber dennoch war es nicht so einfach für mich jetzt so zutun als wäre alles im Lot. Hatte Akai auch so einen Schmerz im Magen oder nur ich? Das kam aus Freude! Er musste es auch spüren. Nah ja, ich hoffte und hoffte es nicht. Schön wäre es natürlich schon wenn er vor Freude Magenschmerzen hätte, jedoch wünschte ich ihm diese Schmerzen eher weniger.Dann spürte ich wie Akai mit seinen Daumen über meine Hände strich. Ich sah zu ihm und er fing an zu reden. Die Worte waren so rührend. Irgendwie war es nun schwer nicht wenigsten ein wenig..emotional zu werden. Dabei brauchte Akai sich nicht bedanken. Ich war so froh das er mich liebte! Oft bezweifelte ich ja das man mich lieben könnte. Aus verschiedenen Gründen. "Akai, du brauchst dich nicht zu bedanken..." meinte ich und lehnte mich mit mit dem Kopf an seine Brust. Ich konnte sein Herz so schnell schlagen hören. Es machte mich froh es so schnell schlagen zu hören. "Ich hätte dir schon lange sagen sollen was ich empfinde. Aber ich glaube ich hab mich einfach nicht getraut." und genau das stimmte auch. Jedoch war mir auch klar das Akai genau darunter gelitten hatte. "Es tut mir leid das ich...das ich nicht den Mut hatte es dir zu sagen und es tut mir leid falls du deswegen gelitten hast." meinte ich noch und eine Träne lief mir nun doch die Wange hinunter. Aber weswegen? Trauer, Rührung, Reue, Liebe? Irgendwie war es manchmal schwer seine eigenen Gefühle zu verstehen...
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Beitrag© By Gast  So Apr 10, 2016 10:00 pm

Noch immer berauscht von der Droge der Liebe, die das Hirn des Rothaarigen immer weiter einlullte, blickte Akai zu dem weißen Schopf, der nun nicht mehr einige Zentimeter von ihm entfernt war, sondern an seine Brust gelehnt war. Ob Kuro wohl seinen Herzschlag hörte? Ach, natürlich hörte er den! Dieser war schließlich so stark und unbeherrscht, wie schon lange nicht mehr. Da war es doch kein Kunststück ihn zu spüren, vor allen Dingen, wenn man seinen Kopf dort platziert hatte.
Wie schön dieser Moment doch war und wie gerne Akai ihn einfach genossen hatte, doch in diesem Augenblick musste er sich voll und ganz konzentrieren und anstrengen, damit er den Worten des Kleineren folgen konnte, der zu sprechen begonnen hatte. Er sagte, dass sich der Rothaarige nicht bedanken brauchte, doch wirklich zustimmen, konnte er dem nicht. Es war doch schließlich eine Ehre, dass er geliebt wurde, also konnte er da doch gar nicht anders, als sich zu bedanken!
Auch die nächsten Worte konnte der Rothaarige nicht ganz nachvollziehen. Wieso? Wieso hatte er sich bloß nicht getraut seine Gefühle zu offenbaren? Hätte er dies, hätten sie schließlich viel früher glücklich sein können und das tun, was sie gerade taten. Liebte man jemanden so wollte man ihm doch schließlich so schnell wie möglich nahe sein, also warum war er nicht schon früher über seinen Schatten gesprungen?
Wirklich Gedanken darüber, wollte sich Akai jedoch nicht weiter machen. Diese Gedanken, die er sich gerade zusammen spann, waren schließlich negative Gedanken und etwas negatives war in dieser Situation doch ganz und gar nicht zu finden, also sollte er bloß nicht versuchen, danach zu suchen. Viel eher sollte er sich einfach auf seinen geliebten Kuro kümmern, der ihm gerade wohl näher war, als jemals in ihrem Leben zuvor. Also tat er dies auch und genoss einfach weiterhin die Nähe, während er den weiteren Worten des Jüngeren lauschte.
Es war eine Entschuldigung. Wieso entschuldigte sich Kuro bloß? Es war ein wundervoller Moment, also durfte er sich nicht entschuldigen! Doch er tat es. Es tat ihm Leid, dass er Akai dazu gebracht hatte zu leiden, doch tatsächlich stimmte dies nicht so ganz. Akai liebte Kuro so sehr, dass er selbst unter der Abweisung, die er erfahren hatte, nicht gelitten hatte. Viel eher hatte es ihn stets mit Freude erfüllt, hatte er an der Seite des Weißhaarigen sein dürfen. Somit wollte er auch genau das sagen, doch das, was er als nächstes spürte, ließ in inne halten.
Es war nicht viel, doch es war da: Eine kleine Träne hatte scheinbar ihren Weg auf das Shirt des Rothaarigen gefunden, die eindeutig nur von Kuro stammen konnte!
Doch wieso weinte der Weißhaarige? Kuro durfte nicht weinen!
Ohne groß nachzudenken schloss Akai den Jüngeren erneut in seine Arme, wobei er seinen Kopf auf den des Weißhaarigen legte. „Es ist nicht schlimm“, murmelte er leise, wobei seine Stimme unglaublich sanft klang, „Niemals habe ich gelitten. Dafür liebe ich dich einfach zu sehr. Egal ob du nun abweisend warst oder nicht, ich liebte es, wenn ich nur in deiner Nähe sein durfte und war jedes Mal aufs Neue glücklich, also bitte Kuro, bitte weine nicht“.
Beruhigend strich er mit seiner einen Hand über den zierlichen Rücken des Anderen, während seine andere Hand weiterhin kreisende Bewegungen auf der zarten Hand des Jüngeren vollzog. Dabei versuchte er all seine Liebe in eben jene Geste zu geben, während sein Herz noch immer schlug, als würde es um sein Leben gehen und sein Magen schmerzte, als hätte er bereits seit Jahren nichts gegessen. Es war wahrlich ein beinahe erdrückendes Gefühl, was auf ihm lag, doch war es gleichzeitig so unglaublich schön, dass es kaum zum Aushalten war.
Noch nie hatte er sich so schlimm und so schön zugleich gefühlt. Die Liebe war doch wahrlich ein höchst sonderbares Gefühl, doch war es auch das schönste Gefühl, was diese Welt zu bieten hatte.
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Beitrag© By Gast  Mo Apr 11, 2016 6:05 pm

Noch immer hörte ich wie schnell Akais Herz in seiner Brust doch schlug und mich erfüllte dies mit einer Art Freude. Natürlich war es nicht das erste mal das ich merkte das Akais Herz schnell schlug, aber dennoch war es einfach schön. Noch immer schmunzelte ich über meine eigenen Worte. Warum erst jetzt? Wieso hatte ich es mich nie getraut? Genau jetzt schien es mir so leicht und dabei hatte ich all die Zeit Angst. Vielleicht lag es daran das ich noch nie eine Beziehung hatte und nicht genau wusste wie das war. Vielleicht lag es aber auch einfach an Selbstzweifel. Zwar würde ich dies nicht zugeben, aber es könnte durchaus möglich sein. Dabei ist es so irrsinnig! Die ganze Zeit wollte ich ihm nahe sein und traute es mich nicht? Da widersprach ich mir ja fast selbst! Noch immer lehnte ich gegen ihm und fühlte Reue für all das was ich ihm mit meinem Schweigen antat. Wie dumm konnte ich eigentlich sein?! Er liebte mich und hatte keine Angst es zu zeigen, was mich allgemein immer wieder erstaunt hatte, und ich konnte dies kaum. Ich wies ihn ab und verletzte seine Gefühle. Aber eines war klar, weinen machte die Situation auch nicht besser! Nein im Gegenteil, es ruinierte eigentlich bisher wirklich wundervollen Moment! Nach ein paar Sekunden schloss Akai mich in seine Arme und ich war erst verwundert. Mit einer wunderbar sanften stimme meinte er das es nicht schlimm sei. Er litt nie. Immer war er froh in meiner nähe zu sein und nun weinte ich immer noch. Aber nicht aus Reue, sondern eindeutig aus Rührung und Freude. Irgendwie war das blöd, dabei sollte ich ja nicht weinen. Ich drückte mich leicht gegen ihn und umarmte ihn zurück, dabei strich er mir sanft über den Rücken. Seine andere Hand strich immer noch über meine Hand. Diese ganze Situation war so schön und ich wusste einfach nicht was ich sagen, tun oder denken soll. Immer noch schmerzte etwas mein Magen und ich wusste nicht genau was ich jetzt machen sollte. Ich hörte irgendwann auch auf zu weinen und lächelte. Ich war wirklich mehr als glücklich..
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Beitrag© By Gast  Mi Apr 20, 2016 8:42 pm

Nicht lange dauerte es, bis Kuro die Umarmung des Rothaarigen erwiderte, die er zuvor gestartet hatte, um ihn zu trösten und um ihm eine Stütze zu sein. Dabei strich er ihm die ganze Zeit über den Rücken und die Hand, wobei diese Zeit unglaublich lang und doch unglaublich kurz schien. Mittlerweile hatte Akai jegliches Zeitgefühl verloren, sodass er schon gar nicht mehr sagen konnte, ob sie nun bereits seit einer Stunde oder doch erst seit wenigen Minuten hier standen. Sicherlich standen sie jedoch noch nicht all zu lange hier, da die Sonne noch immer hoch oben am Himmelszelt stand.
Eben jene Sonne war es, die Akai nun beobachtete, während er weiterhin die innige Umarmung genoss. Ob ihm wohl auch ohne die Sonne so warm gewesen wäre? Ach, sicherlich wäre dem so gewesen, schließlich kam die Hitze aus seinem Inneren, für die nur einzig und allein Kuro verantwortlich war, was jedoch natürlich keinesfalls schlimm war! Viel eher war es etwas wunderschönes, wo tatsächlich sogar ein Hauch von Ironie drin steckte: Da hatte es doch tatsächlich ein Eismagier geschafft Hitze zu erschaffen, wenn auch nur im Innersten und auf der Haut des Rothaarigen. So etwas schaffte bestimmt nicht jeder Eismagier!
Kuro war jedoch auch etwas besonderes, also war es doch klar, dass er auch so etwas bewältigen konnte! Diese Meinung hegte zumindest der Vierzehnjährige, wobei diese Meinung jedoch so fest und überzeugend war, dass sie ihm wohl niemand hätte ausreden können. Selbst Kuro selbst hätte ihn wohl niemals von diesem Gedanken abbringen können.
Gerade als seine Gedanken wieder auf den Weißhaarigen fielen, blickte Akai wieder zu diesem hinunter. Bereits wenige Augenblicke zuvor hatte er gespürt, dass keine weiteren Tränen ihren Weg auf sein Oberteil gefunden hatten und auch das leise Schluchzen war verstummt, was ihn äußerst glücklich stimmte.Ob es wohl seine Worte gewesen waren, die den Jüngeren aufgeheitert hatten? Oder hatte er es selbst geschafft, indem er an andere Dinge gedacht hatte?
Wissen konnte es Akai nicht, schließlich bestand seine Magie darin Worte in die Luft zu schreiben und nicht die Gedanken seiner Mitmenschen zu lesen, auch wenn dies in einigen Situation sicherlich praktisch sein konnte. So hätte er nun die Gedanken des Weißhaarigen lesen zu können, um zu schauen, worüber sie reden konnten, doch da dies nicht ging, musste er sich halt selbst etwas überlegen.
Vielleicht konnten sie ja nun endlich zum Bach gehen, was sie eigentlich geplant hatten. Dafür mussten sie sich zwar loslassen, doch dies hatten sie ja zuvor schon einmal geschafft, also konnten sie es nun sicherlich auch! Wenn sie am Bach angekommen waren, hieß das ja außerdem nicht unbedingt, dass sie sich dann nicht mehr nah waren, also beschloss der Rothaarige einfach, das Wort zu ergreifen.
„Sollen wir nun zum Bach gehen?“, murmelte er in den weißen Schopf, in den er sein Gesicht ein wenig vergraben hatte, „Dann können wir dort noch ein wenig das gute Wetter genießen, nicht wahr?“
Gut, vielleicht waren diese Worte etwas zu plötzlich oder so, doch vielleicht reichte dies ja. Wissen tat es der Rothaarige nicht. Generell bemerkte er, dass er im Moment nicht wirklich viel wusste, da sein Hirn noch immer Matsch war und das Denken somit eine große Schwierigkeit darstellte. Dennoch versuchte er sein bestmögliches, wobei er außerdem versuchte sich nicht allzu viel von seiner momentanen Dummheit anmerken zu lassen.
Somit entließ er Kuro mit einem strahlenden Lächeln aus der Umarmung, wobei er seine Hand jedoch nicht losließ. Die erste Hälfte des Weges hatten sie Händchenhalten geschafft, also konnten sie es nun auch weiterhin so machen. Also strich er noch ein wenig über die Hand Kuros, während er ihn verliebt anschaute.
Bereits jetzt vermisste er die Umarmung, also musste er den Kleineren definitiv wieder in eine ziehen, wenn sie den Bach endlich erreicht hatten!
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Beitrag© By Gast  Fr Apr 22, 2016 7:07 pm

Akai strich mir noch immer über den Rücken und ich genoss diese Zärtlichkeiten sehr. Und obwohl wir nur kurz hier standen fühlte es sich wie eine Ewigkeit an und trotzdem gleichzeitig wie eine Sekunde nur. Seltsam wie sehr Liebe doch die Sinne trügen konnte. Ich hatte weiterhin die Augen geschlossen und lächelte leicht, das alles war irgendwie anstrengend gewesen, aber dennoch fühlte ich mich so als könnte ich bäume ausreißen. Mir war warm, was nur an der Liebe in meinem Herzen lag und auch an Akai. Dieser war sicher genauso rot und hatte sicher ebenso starke Schmetterlinge im Magen. Es war ziemlich erstaunlich. Ich hätte nie gedacht, dass ich in der Lage wäre jemanden zu sagen das ich ihn liebe, aber nur für Akai schaffte ich es dann doch. Er ist eben eine besondere Person für mich - einer der besonderssten und auch wichtigsten! Ich merkte auch das Akai mich nun wieder ansah, aber das war völlig okay. Immerhin wollte ich das ja auch irgendwie. Ich war nur froh das ich mittlerweile nicht mehr weinte. Es wäre sicher nicht sonderlich gut wenn ich immer zu weinen würde. Noch eine weitere Weile fragte Akai ob sie denn nun zum Bach gehen sollten und ich nickte nur. So ein Besuch am Bach war doch nun genau das richtige. Leider ließ Akai mich dann los, aber um zum Bach zu gelangen war das eben nötig. Aber er ließ ja eben meine Hand nicht los und genau das machte dies erträglicher. Akais verliebter Blick blieb mir nicht unbemerkt und ich lächelte mit roten Wangen etwas und setzte mich in Bewegung. Desto eher wir losgingen umso schneller waren wir am Bach und dies hieß das wir uns vielleicht nochmal umarmen konnten...
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Beitrag© By Gast  Do Mai 05, 2016 8:19 pm

Wie wohl schon den ganzen Tag, lächelte Akai weiter, während er zusammen mit Kuro loslief. Natürlich hielt er die Hand des Kleineren dabei noch immer fest umschlossen. Dabei war es jedoch natürlich nicht so fest, als dass es hätte Schmerzen können. Viel eher war es ein recht angenehmer Druck, der einzig und allein zeigte, dass der Rothaarige den Jüngeren am liebsten nie wieder loslassen und verlieren wollte. Nun gut, irgendwann musste er ihn wohl wieder loslassen, spätestens wenn er sich mal erleichtern musste, doch solch realistische Gedanken konnte er in diesem Augenblick nun wirklich nicht spinnen. Viel eher dachte er bloß an das rosarote Gefühl, das in ihm schlummerte und sein Hirn immer weicher machte.
Hatte er zuvor, als sie beide den Wald betreten hatten, noch begeistert in alle Richtungen geblickt, um die Umgebung auf sich wirken zu lassen, konnte er sich nun überhaupt nicht mehr auf das konzentrieren, was sich um ihn herum befand. Dies war wohl auch verständlich, wo er doch gerade noch immer die Hand Kuros spürte. Dennoch versuchte er, wenigstens ein wenig von seiner Umgebung mitzubekommen, auch wenn es ihm wirklich unglaublich schwer fiel.
Als er jedoch einige kleine weiße Blumen am Wegesrand erblickte, fiel es ihm wieder ein wenig einfacher. Sofort verglich er die Blumen mit der Schönheit Kuros, wobei er jedoch schnell feststellte, dass sie seinem Schwarm nicht einmal im Entferntesten das Wasser reichen konnten. Momentan, aber auch sonst, war halt alles hässlich im Vergleich zum Weißhaarigen, der gerade an seiner Seite lief.
Jetzt wo er sich diesen Gedanken widmete, fiel Akai auf, was er zuvor schon gesagt hatte. Er hatte davon berichtet, dass  er sich bloß nicht von Kuros Schönheit blenden lassen durfte, damit er auch den Wald betrachten konnte, doch wie es schien, hatte er sich vor der Schönheit des Jüngeren nicht retten können. Der Wald war für ihn mittlerweile nicht einmal mehr halb so schön, wie zuvor, da er einfach nur noch an Kuro denken konnte. So ein Mist aber auch!
Mit einem Male begann der Rothaarige zu kichern, was wohl recht suspekt war, da er einfach aus dem heiteren Himmel zu lachen begann. Voller Freude kicherte er, was das Zeug hielt, wobei er dem Kleineren weitere verliebte Blicke zuwarf, ehe sein Lachen wieder verstummte.
„Weißt du was lustig ist, Kuro?“, fragte Akai erfreut, während er noch immer lief, „Zuvor sagte ich, dass ich aufpassen muss, dass mich deine Schönheit nicht blendet, sodass ich den Wald dann nicht mehr würdigen kann und letztendlich ist es doch passiert“.
Verträumt blickte der Rothaarige umher, wobei er mit seiner Hand, die gerade nicht Kuros Hand hielt, eine ausschwenkende Bewegung vollführte. „Mittlerweile kann ich mich überhaupt nicht mehr an der Schönheit dieses Waldes erfreuen, da du einfach hundertmal, nein tausendmal schöner bist, als alles, was sich hier befindet!“, sprach der Magier, wobei weiterhin ein verträumtes, verliebtes Lächeln sein Gesicht zierte.
Irgendwie war es schon ein wenig schade, dass ihm dieser Wald mittlerweile egal war, doch umso schöner war dafür das Gefühl, dass er verspürte. Kuro war nun einmal besser, schöner und einfach wundervoller, also war es doch eigentlich egal, wenn der Wald nicht so toll war. Dann blickte er halt einfach nur Kuro an, anstatt sich mit dem Wald zu beschäftigen.
Sein Ziel zum Bach zu gehen, hatte er dennoch nicht verworfen. Sicherlich sah Kuro noch viel schöner aus, wenn das kristallende Wasser auf seiner Haut glitzerte!
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Beitrag© By Gast  Sa Mai 14, 2016 11:17 pm

Ich hielt noch immer Akais Hand und spürte wie fest er sie doch drückte. Nicht so das es weh tun würde, es war sehr angenehm. Ich selber drückte nicht so fest, aber das machte ja nichts. Noch immer war es für mich unglaublich das Akai und ich nun wohl zusammen waren. Nah ja ich sah es so und Akai wahrscheinlich auch. Unfassbar. Der wunderschöne, coole, selbstbewusste, positive Akai war in mich verliebt. Ich war ja eigentlich das komplette Gegenteil von ihm, aber das behielt ich für mich, denn abstreiten würde er es sowieso. Nochmals sah ich zu ihm und in meinem Bauch kribbelte es wieder. Ja ich liebte ihn wirklich. Es war ja eigentlich seltsam das wir als sie diesen Wald betreten hatten noch weit von einer Beziehung entfernt waren. Oder besser gesagt hätte ich nicht erwartet, dass ich es schaffen würde diesen Schritt zu machen. Ich sah mich weiterhin etwas um, konnte mich aber nicht sehr gut konzentrieren. Wer nahm es mir übel? Der Wald war schön keine Frage, aber ich konnte mich nur auf Akai konzentrieren, auch wenn ich dabei den Wald betrachtete. Am Wegesrand standen weiße Blumen und ich lächelte. Mal sehen was der Tag noch brachte und was passieren würde. Hoffentlich würden wir uns nochmal küssen, denn... es war sehr... schön. Dies beschrieb die Gefühle nicht die er in dem Moment hatte, aber irgendwie versuchte er es eben auszudrücken. Plötzlich fing Akai an zu kichern und ich sah ihn verwirrt an. Was war denn nun? Warum kicherte er? Er sah mich verliebt an und das kichern verstummte. Ich lächelte und sah ebenfalls etwas verliebt zu ihm. Er fing dann damit an, dass er aufpassen musste das er sich von meiner Schönheit nicht blenden ließ um den Wald zu betrachten, aber dies hatte nicht geholfen. Innerlich seufzte ich etwas. Wieso nur sagte er dies immer? Ich war doch gar nicht so toll! Er konnte sich nicht auf den Wald konzentrieren weil tausendmal schöner war. Langsam musste man ihn mal bei den Komplimenten bremsen. "Akai, ich weiß deine Komplimente sehr zu schätzen und ich bin auch glücklich wenn du das so siehst, aber ich finde du übertreibst. Ich muss sagen das du viel besser aussiehst als ich. Deine tollen Haaren und deine Augen welche so viel Ausdruck haben. Ich weiß das du dies anders siehst, doch leider muss ich es mal sagen." eigentlich flüsterte ich nur, aber dennoch war ich froh es aussprechen zu können. Der Weg zu Bach war dann nun endlich auch hinter sich gebracht und man sah ich zwischen ein paar Bäumen dann hervorglitzern..
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Beitrag© By Gast  Mi Nov 09, 2016 2:09 pm

~ First Post / Spieleinstieg ~

Ein Tag wie jeder andere. Die Sonne stand hoch am Himmel, kaum eine Wolke zu sehen. Der Wind wehte ab und an eine Briese über die Landschaft und auch durch den Wald. Jedenfalls versuchte er dies, denn die breiten Stämme und großen, ausgeprägten Baumkronen dämpften die wandernde Luft deutlich. So wurden die Winde zu einem lauten und die komplette Umgebung einnehmenden Rascheln. Kallisto liebte diese Atmosphäre. Trotz der Nähe des Waldes zu Magnolia, wirkte alles noch so natürlich und unberührt. Niemand würde diese Idylle, diese Ruhe so schnell unterbrechen. So dachte die Magierin jedenfalls. Dabei war es schon wahrscheinlicher, dass Menschen durch diesen Wald wanderten, als es bei anderen Ländereien der Fall war. Eben weil er in der Nähe einer großen Stadt lag. Irgendwie fühlte sich Kallisto Magnolia verbunden, dabei sträubte sie sich so, die geschäftige Zivilisation zu betreten. Das war wohl auch der Grund dafür, warum sie sich häufig in den Wäldern nahe Magnolias herumtrieb, nie jedoch die Stadt selbst.
So auch an diesem Tage. Kallisto lehnte an der großen Wurzel eines Baumes, saß auf bemoostem Boden. Ihre Arme hatte sie hinter dem Kopf verschränkt, damit ihr Kopf nicht auf der harten Rinde liegen musste. Sie befand sich einige Minuten entfernt vom Waldrand, weit genug jedoch um die lästigen Störgeräusche der Stadt nicht ertragen zu müssen. Wie so oft hatte sie den bisherigen Tag eher ruhig verbracht. In der Regel schlief sie ausgiebig, trieb sich etwas herum und war auch sonst nicht besonders produktiv. Kallisto sah sich als eine Art Beschützerin und wenn es nichts zu beschützen gab, dann war sie eben arbeitslos. Ob sie sich mal wieder nützlich machen und sich einen Auftrag bei der Gilde abholen sollte? Vielleicht gab es ja einen, der ihrem Geschmack und ihrer Bestimmung entgegenkam. Ansonsten bot sich ihr natürlich auch die Möglichkeit, an ihrer Magie zu arbeiten. Kallisto hatte noch einiges zu lernen und hatte Kräfte in sich wohnen, denen sie noch nicht ganz gewachsen war. Für den Moment fiel es ihr allerdings schwer sich aufzuraffen. Der erste Schritt war immer der schwerste.
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Beitrag© By Kinnon  Do Nov 10, 2016 12:03 am

~ First Post / Spieleinstieg ~

Es war einer dieser Tage, die beinahe langweilig waren, wenn man nicht wusste, wie das mit dem Faulenzen funktionierte. Kinnon blickte empor zu den Kronen der Bäume, welche rauschten, beinahe wie die Wellen des Meeres, nur unbeständiger und unruhiger. Je nachdem wie stark die Windbö war, welche die Blätter erfasste, klang es fast wie ein fauchen.
Ansonsten war es aber angenehm. Ja, Kinnon wollte sich nicht beklagen.
Mit den Händen in den Hosentaschen schlenderte er dem kleinen Pfad entlang, den er irgendwann mal entdeckt hatte bei einem seiner Streifzüge durch die hiesige Natur.
Wie er so in Gedanken versunken eine Zigarette rauchte, wäre er wohl fast an der Gestalt vorbei gelaufen, die in einigen Metern Entfernung auf dem moosbewachsenen Boden sass. An einen Baum gelehnt. Kinnon blieb stehen und schaute zu ihr hinüber. Ob er sie stören sollte? Nachdenklich nahm er einen Zug von seiner Zigarette, blies den Rauch dann langsam zurück in die Luft, wo er vom Winde verweht wurde.
Als die Zigarette runtergebrannt war, drückte er sie an einem Baum aus und warf sie auf den Boden. Mit dem Fuss scharrte er etwas Erde darüber, ehe er auf Kallisto zuging.
"Hey", grüsste er sie. "Wenn ich störe, sags mir einfach, dann hau ich wieder ab", sagte er. "Ich hab dich zufälligerweise gesehen. Geniesst du die Ruhe hier?"
Erneut schob er die Hände in die Hosentaschen. Da konnte er sie ruhig halten und begann nicht irgendwie komisch damit rumzufuchteln, was nun wirklich nicht nötig gewesen wäre.
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Beitrag© By Gast  Sa Nov 12, 2016 11:41 am

Kallisto war ziemlich gedankenverloren. Philosophierte über dies, über das, über jenes und darüber, was diesen Tag noch so anstand, beziehungsweise, womit man ihn füllen konnte. Dabei rechnete sie absolut nicht damit, irgendwie gestört zu werden. Zumindest nicht von einem Menschen. Das ein oder andere Tier begegnete ihr ja schon ab und an, diese waren gegenüber der Schamanin auch nicht wirklich scheu, da sie eine gewisse Ausstrahlung besaß. Dass es den ein oder anderen Menschen gab, der diese Wege, direkt in ihrer Nähe, ebenfalls nutzte, daran dachte sie gar nicht. So kam es aber. Jemand, der ihr gar nicht mal so unbekannt war, trat wie aus dem Nichts an Kallisto heran und riss sie mit seinen Worten aus ihren Gedanken. Sie schreckte auf, schaute sofort zu dem Mann hinüber und befand sich so gut wie in Lauerstellung, um gleich aufzuspringen und anzugreifen. Das war allerdings gar nicht notwendig. Der Mann war schließlich ein Gildenkamerad von ihr, ein Magier aus Liberty Phönix. „Kinnon!“, sprach sie überrascht, auch wenn sie ja deutlich sah, dass er es war. „Ich… Was machst du hier? Ich habe dich nicht hier erwartet.“, antwortete sie dann, allerdings offensichtlich nicht auf die Frage, die er ihr eigentlich stellte. Auch wirkte sie nicht wirklich freundlich, aber das kannte man ja von ihr. Eigentlich war Kallisto ganz lieb, wenn man sich einmal eine Weile mit ihr abgab und sie einen nicht aus wer weiß was für Gründen nicht mochte. Kinnon kannte sie zwar, doch waren sie gewissermaßen nur Kollegen. Besonders viel hatten sie noch nicht miteinander zu tun gehabt. Letztendlich sollte die Magierin ihm aber dann doch auf seine Frage antworten. „Na jetzt halt nicht mehr.“ Eine indirekte Andeutung darauf, dass sie sich sehr wohl von ihm gestört fühlte, doch wegschicken wollte sie ihn dennoch nicht. Wenn ihr das Schicksal nun schon einen, ihr freundlich gesinnten Magier schickte, dann konnte sie diese Chance auch gleich nutzen. „Aber na ja, sag mal. Hast du grade etwas vor? Bist du beschäftigt? Ich habe überlegt mich nach einer Mission umzusehen…“ Wer Kallisto genug kannte, der wusste, dass dies gewissermaßen eine unausgesprochene Einladung war, sie zu begleiten. Die Magierin musste dringend an ihrer sozialen Konnektivität arbeiten, sie musste mit Menschen umgehen und sich etwas mehr in die Gemeinschaft eingliedern. Das musste sie schon eine ganze Weile, doch arbeitete sie viel zu selten daran. Genau das gedachte sie nun mal zu ändern.
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Beitrag© By Kinnon  Fr Nov 18, 2016 2:21 pm

Im ersten Moment dachte Kinnon, dass sie ihm gleich an den Hals fallen würde. Also nicht im positiven Sinne, sondern durchaus im negativen. Mit Messer an der Gurgel und so. Sie war gespannt wie ein Flitzebogen, schien sich vielleicht sogar ein wenig erschreckt zu haben, obwohl er sich nun wirklich nicht bemüht hatte, leise zu sein. Aber vielleicht war er ja unabsichtlich einfach ein verdammt guter Schleicher?
Nichtsdestotrotz war er froh, dass sie ihn nicht anfiel, sondern sich wieder entspannte.
"Uhm ..."
Kinnon verzog kurz den Mund. Offensichtlich störte er sie, als könnte er auch gleich wieder gehen, oder? Er war auch ziemlich kurz davor einfach auf den Absätzen umzudrehen und seines Weges zu gehen. Wenn sie den letzten Satz nicht von sich gegeben hätte. Es erstaunte ihn, dass sie ihn tatsächlich ansprach. Gut, es wäre auch sehr grotesk unhöflich gewesen ihn einfach schweigend hier stehen zu lassen aber dass sie sich tatsächlich mit mehr als einem "Hau ab" an ihn wandte, das erstaunte ihn durchaus.
Ob er etwas vorhatte? Sah er so aus, als würde er in Arbeit versinken? Er blickte kurz an sich runter, musste ein wenig schmunzeln. Weniger beschäftigt als er konnte man kaum wirken, oder?
Sie wollte sich also nach einer Mission umsehen und ihn dabei mitnehmen? Huh ... Naja, er war aufgestanden heute, also litt er nicht an Schlafmangel.
"Schwebt dir denn etwas bestimmtes vor, Liebes?", fragte er sie, während er sich nun gegen den Baum lehnte und seine Schuhspitzen betrachtete. Ihm war eigentlich schon danach, etwas zu tun aber so kurzfristig? Huh ... Nun, mal sehen, was sie vorschlug, er konnte ja immer noch ablehnen, wenn es ihm nicht passte.
Er blickte von seinen Schuhspitzen zu ihr hinüber.
"Oder willst du einfach mal schauen, was auf dich zukommt?"
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Beitrag© By Gast  Mi Nov 23, 2016 4:30 pm

Ohne jegliche Orientierung lief Yang durch den Wald. Es waren Tage vergangen, seitdem sie zuletzt in einer Stadt oder ein Dorf war.
Yang kam an einem Wegweiser an und starrte auf die zwei Pfeile, die in verschiedene Richtungen zeigten.
Magnolia, also hier rechts Dachte sie zu sich selber als sie anfing den weg entlang zu laufen. Nach nur einpaar schritten blieb sie stehen und breitete ihre Hand vor sich aus, bevor ein Regentropfen sich auf dieser breitmachte. Yang hob den Kopf und sah die dunklen Wolken über ihr an. Och nee. Das hat mir gerade noch gefehlt
Yang ging von dem Wanderweg herunter und blickte sich kurz nochmal um. Man sollte nicht vom weg abkommen, aber das war ihr zur zeit ziemlich egal. Sie schob einen Busch vor ihr zur Seite und suchte nach einem kleinen unterschlupf wo sie bleiben konnte bis der Regen vorbei war.
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Beitrag© By Gast  Mi Nov 23, 2016 4:55 pm

Da machte sich also die Junge Dame auf um einen Schutz vor den Regen zu finden. Nun das war bei weiten keine Dumme Idee, immerhin wenn man nicht wusste wo man war und dann auch komplett durchnässt wurde, dann konnte es schnell mit der Gesundheit Berg ab gehen. Nun wie es der Zufall so wollte war sie nicht ganz alleine in dem Teil des Waldes wo sie sich gerade gerade befand.
Etwas weiter vom Weg weg, unter einen Baum rastete gerade ein Mann mit geschlossenen Augen. Warum er dort war? Nun weil es entspannend und ruhig war, der Wind wurde vom Astwerk blockiert und war nur als sanftes Rauschen zu hören und der Regen wurde noch von den Bäumen aufgefangen so das man auch recht trocken dort saß.
Als er wiederum hörte das sich eine Person näherte, öffnete er beinahe gemächlich träge ein Auge und würde nun einfach abwarten bis die Person durch das Buschwerk brach. Noch gab es keinen Grund auf sich Aufmerksam zu machen und noch war er sich nicht einmal sicher ob er es tuen sollte. Nicht weil er die Person fürchtete, sondern einfach weil es dem Konzept des Entspannens entgegen stand, welches er hier ja versuchte zu verfolgen.
Der Mann mittleren Altes lauschte also weiter in den Wald hinein und hörte nun auch deutlicher den leichten Regen.
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Beitrag© By Gast  Mi Nov 23, 2016 6:41 pm

Yang schob weitere Büsche zur Seite und schritt auf eine etwas freiere Wiese. Dort standen Ebenfalls mehrere bäume, doch es gab auch eine schöne Grünfläche in der Mitte. Yang hatte ihren Schal sich um den Kopf gebunden, damit sie etwas vor dem regen geschützt war. Ihr blick fiel auf einen Mann, dieser unter einen Baum saß. Nicht sicher was sie jetzt genau tuen sollte, ging Yang wieder einpaar schritte zurück, wobei sie versuchte keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
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Beitrag© By Gast  Mi Nov 23, 2016 7:36 pm

Da brach die Junge Frau auch schon durch das Astwerk direkt vor ihr und bemerkte ihn wohl, das würde das zurück schrecken erklären.
Er hob leicht seinen Blick und sah das Mädchen an, wie alt mochte sie wohl sein, man konnte ihr ja beinahe noch den Jugendlichen Flaum ansehen.
"Bei solchen Wetter durch den Wald zu irren sorgt für eine Lungenentzündung", sprach er in einer tiefen beinahe bärigen Stimmlage und übersprang dabei ganz gekonnt einmal die übliche Form der Begrüßung. Dabei stand er langsam auf und streckte seine Glieder, um wieder etwas Blut in die Muskeln zu bekommen.
"und ich sollte wohl auch langsam zur Stadt zurück kehren, bevor der Regen mich ganz erwischt", sagt er etwas leiser zu sich und hatte dabei den Blick gesenkt, bevor er sie aus den Augenwinkeln ansah und sie einen Moment beobachtete. Dann machte er sich daran in Richtung des Weges sich durch die Büsche zu arbeiten. Dabei lies er es vollkommen Frei ob sie etwas sagen wollte oder ihm folgte.
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Beitrag© By Gast  Mi Nov 23, 2016 8:31 pm

"Uhm..." Yang suchte kurz nach den richtigen Worten "wissen sie wie man... uhm... schnell nach Magnolia kommt...?
Fragte sie leise, nichtmal sicher ob der Mann sie überhaupt gehört hat.
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Beitrag© By Gast  Mi Nov 23, 2016 9:37 pm

Leicht warf er den Blick über die Schulter als das Mädchen etwas sagte:" Hmm ja kann man so sagen, sowohl wie man Schnell als auch Normal Dorthin kommt", meint er etwas brummig und drückte gerade mit einer Hand einen Ast weg damit dieser ihm nicht durch das Gesicht peitschte. "Wie schnell möchtest du denn dorthin?", fragte er nun während er sich recht Zielsicher wieder zurück auf den Weg durch arbeitete. Dort sah er gen Himmel der dem Verdacht erlag wohl bald schlimmer und härter zu Regnen.  Vielleicht sollte man sich auf jedenfall beeilen. "Wenn du willst kannst du mir gerne folgen", bot er nun letztlich an und entschied sich eher für den ruhigeren Weg. Die Frage war letztlich wohl für das Mädchen, wollte sie einen alten brummigen Mann in einen Wald einfach so folgen? Nichts sprach unbedingt für die Vertrauenswürdigkeit von ihm, außer das er keinen Reiserucksack dabei hatte und trotzdem Recht entspannt wirkte, dafür das es ja irgendwo im Wald war.
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