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 Der Wald

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Tochter des Waldes
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Beitrag© By Moriko  Fr Feb 16, 2018 10:11 am

Moriko lehnte sich mit der Stirn gegen den Baum und begann leise zusprechen: „Wenn du ihm die Hornissen auf den Hals hetzen willst, warte bis Ryu und ich weg sind.“ Sie nutze absichtlich keine Magie sonst käme sie hier gar nicht weg. Sie wusste, dass Blomma sie auch so verstand und so konnte Blomma Moriko wenigstens nicht über Ryu ausfragen und das war das letzte was Moriko jetzt wollte, eins dieser nicht enden wollenden Gespräche mit Blomma.

Sie während Ryu sich nun um Louis lehnte sich Moriko ein Stück entfernt an einen Baum. Sie wollte so schnell wie möglich zu Daichi, das Schwert in ihrer Hand fühlte sich unglaublich schwer an. Zudem kam es ihr so vor als ob sie etwas wichtiges vergessen hatte. Etwas an das sie sich eigentlich erinnern müsste das es aus der Zeit stammte als sie schon bei Daichi lebte. War es eine Erzählung gewesen? Ein Verbot oder doch eine Lektion? Es viel Moriko beim besten Willen nicht mehr ein. Vielleicht würde Daichi ihr ja auf die Sprünge helfen, wenn sie sich verabschiedete.

Moriko schüttelte den Kopf und antwortete auf Ryus Frage. „Keines Wegs. Mir ging das Geplärr auch schon auf den Geist.“ Mit einem Lächeln drückte sie sich leicht vom Stamm des Baumes ab an dem sie gelehnt hatte. „Nur zu gerne. Wir sind schon fast da.“ Sagte Moriko und drehte sich in die Richtung in die sie mussten um zu Daichi zu gelangen. Sie hatte Blomma bewusst gewählt Louis würde sie zwar in eine Richtung weggehen sehen, jedoch lag die Lichtung auf der Daichi sich befand in der entgegen gesetzten Richtung. Sie würde sobald sie außer Sichtweite waren auf den richtigen Weg zurückkehren. Es war zwar wenigen Minuten länger. Trotzdem wollte sie kein Risiko eingehen. Louis hatte nach Daichi gesucht und sie würde ihm sicherlich nicht den Wink mit dem Zaunpfahl geben in welcher Richtung er wirklich hätte suchen müssen. Sie wollte das ihr Vater in Ruhe gelassen wurde, auch wenn sie nicht mehr im Wald war. Und wer wusste schon wem Louis erzählen würde wo er gewesen war. Das war Moriko zu Riskant.
Mit jedem Schritt wurde der Wald nun dichter, Blomma war schon nicht mehr zu sehen als Moriko den Trampelpfad entdeckte der sie nun zu Daichi führen würde. „Hier lang.“ Meinte sie und bog ab.

Der Weg vor ihnen verlief in einem leichten Bogen und würde sie direkt auf die Lichtung führen zu der sie wollten.
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Magie: Gravitationsmagie
Beitrag© By Ryu  So Feb 18, 2018 2:08 am

Ryus Gedanken wanderten unweigerlich zu dem was Louis ihm erzählt hatte. Er wollte es ignorieren, aber irgendwie war ihm mulmig zu mute. Es war als ob eine Stimme in ihm sagte, das er sich mit etwas anlegte, dass er nicht im Ansatz verstand. Die Sache war nicht, das Ryu Moriko nicht vertraute. Er war mittlerweile so weit, dass er ihr sein vollstes Vertrauen schenkte. Doch wusste er nicht, wer hinter ihr her war. Keine Ahnung hatte der Gildenmeister, ja nicht einmal Moriko selbst, wie ihre Vergangenheit aussah.

Er blickte sie einmal kurz an und eine Sache wurde ihm klar. Egal wer sie jagte. Egal was in ihrer Vergangenheit geschehen war. Alleine konnte sie sich zwar im Wald verstecken, aber das sicherlich nicht ewig. Sie mit zu nehmen war das richtige. Einerseits weil er sie beschützen konnte, andererseits weil sie ihm wirklich am Herzen lag. Geistesabwesend lief er also hinter ihr her und stolperte sogar fast über eine Wurzel. Beinahe hätte er sich sogar bei dem Baum entschuldigt, jedoch dachte er dann, das das wohl etwas zu viel des guten wäre. Heute war aber auch viel passiert.

Als sie dann auf einen Trampelpfad abbogen, der um die Lichtung herum offenbar wieder in die richtige Richtung führte, musste Ryu schmunzeln. "Clever. Sehr Clever. So sieht er definitiv nicht wo dein Vater ist. Ist es denn noch weit?" Er musste dringend an etwas anderes denken. Beinahe wie aus Reflex fragte er also. "Und hattest du schon mal einen Freund?" Noch während er das sprach hätte er sich am liebsten gegen den Kopf geschlagen. Was war das denn für eine Frage? Die Zeit an die sie sich erinnerte hatte sie mit ihrem Vater allein verbracht. Es war eine der wenigen Situationen in denen Ryu knallrot wurde. Als wollte er alles rückgängig machen sagte er dann. ""Sorry. Blöde Frage. Er musste dringend seine Gedanken zusammen nehmen sonst würde er sich vor ihrem Vater noch völlig zum vereidigten Idioten machen. Und das er auf sie aufpassen würde und ihr ein zuhause geben konnte wäre dann wohl auch nicht mehr all zu glaubwürdig. Hoffentlich erfuhr niemand in der Gilde davon. Wo bleibte nur die erlösende Lichtung mit Morikos Vater?
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Magie: Pflanzenmagie
Beitrag© By Moriko  So Feb 18, 2018 11:47 pm

„Nein es ist nicht mehr weit. Aber ich will die vorwarnen. Nun ja… Daichi hat ja sein Leben gegeben um den Wald und mich zu schützen und wie soll ich sagen, man sieht zum Teil das Fahrzeug, das er damals stoppen wollte aus dem Stamm herausragen. Für jemand der zum ersten Mal auf Daichi trifft ist der Anblick meist gewöhnungsbedürftig.“ Moriko zog kurz die Schultern hoch. Für sie waren die Erinnerungen eher erschreckend und unangenehm. Er mochte zwar nicht ihr leiblicher Vater gewesen sein dennoch hatte er sich in den elf Jahren die sie gemeinsam verbracht hatten immer um sie gekümmert. Verstohlen wischte sie eine Träne weg. Auch nach nun bald 17 Jahren fühlte es sich wie Messerstiche an, wenn sie an ihn dachte. Sie vermisste Daichi so sehr.

Je näher der Abschied nun rückte, desto mehr Zweifel machten sich in ihr breit. Ob es wirklich die richtige Entscheidung sein würde? Sie hatte die meiste Zeit ihres Lebens in diesem Wald verbracht. Auf der anderen Seite war das was Louis angedeutet hatte. Jemand suchte womöglich nach ihr. Moriko mochte es zwar nicht so ganz glauben, denn wer würde schon nach ihr suchen? Sie beherrschte ja noch nicht mal alle der Anfängerzauber der Pflanzenmagie. Wenn sie blieb war sie auf sich alleine gestellt und im Falle das es jemand auf sie abgesehen hatte, war sie geliefert. Auch wenn Rindbart und Daichi sie beschützen würden hätte sie nicht mal den Hauch einer Chance. Außerdem wollte sie in der Nähe von Ryu sein. Und auch wenn es so viele gute Gründe gab zu gehen blieben die Zweifel.

Moriko musste bei Ryus Frage Schmunzeln. „Nein hatte ich nicht. Auch wenn Blomma da anderer Meinung ist.“ Erwiderte sie und hätte nun gerne die Zeit zurückgedreht um sich daran zu hindern den zweiten Satz zusagen. Zum Glück lichtet sich der Wald wieder und sie traten auf die Lichtung hinaus. Keine zehn Meter vor ihnen erhob sich Daichi gen Himmel. Er war sogar etwas größer als Rindbart und sie blickten direkt auf einen halb eingeschlossenen Reifen, welcher aus dem mächtigen Stamm ragte. Moriko strafft die Schultern und ging auf den Baum zu. Sie wollte jetzt stark sein. Weinen könnte sie auch später, wenn sie alleine war.

Hallo Vater.“ Flüsterte sie als sie am Fuß des Baumes zum stehen kam. „Ich möchte dir jemanden vorstellen.“ Sagte sie etwas lauter und drehte den Kopf um Ryu anzusehen. „Komm her, mein Vater wird dir nichts tun.“ Sagte sie und versuchte aufmunternd zu lächeln. Moriko war gespannt zum einen was Ryu nun sagen würde und auf der anderen Seite war sie Neugierig zu erfahren war ihr Vater erwidern würde.
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Beitrag© By Ryu  Di Feb 20, 2018 2:07 pm

Ryu war ihr verdammt dankbar, dass sie so normal geantwortet hatte. Die Situation hätte schnell unangenehm werden können, wurde sie aber nicht, da Moriko auch etwas gesagt hatte, was ihr scheinbar peinlich war. Ryu betrachtete die ganze Situation als Quitt und beließ es einfach dabei. Über ihre Ex Freunde mussten sie im Moment wirklich nicht reden. Es gab wichtigeres zu tun.

Zum Glück kamen sie bald an der Lichtung an und Ryu war wieder selbstsicher wie zuvor. Nachdem Moriko ihn angekündigt hatte und ihn anlächelte trat Ryu beherzt vor. Er nickte Moriko kurz zu und blickte dann den Baum an, in dem ein Fahrzeug verwachsenen war. "Guten Tag. Mein Name ist Ryu Wang. Puh… das ist nicht so einfach. Also sie kennen mich nicht. Deswegen erwarte ich nicht das sie mir blind vertrauen. Ich möchte ihnen allerdings ein Versprechen geben. Ihre Tochter möchte mich zu meiner Gilde begleiten. Wir sind eine Gruppe die jedem ein Heim und eine Familie bietet und das Verbrechen bekämpft. Ich weis, das ich niemals einen Ersatz für sie finden kann, das will ich auch nicht. Aber ihre Tochter ist eine gute Frau, auf das sie stolz sein können. Deswegen verspreche ich ihnen, was auch immer passiert, ich werde sie immer beschützen und auf sie aufpassen. Wenn sie jemanden braucht werde ich für sie da sein. Das… ist auch schon alles was ich ihnen sagen wollte." Ryu sprach ruhig aber sicher, sein Blick wich nicht von dem Stamm zu dem Morikos Vater geworden war. Nun war es wohl Zeit auf die Antwort von ihr zu warten.
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Beitrag© By Moriko  Mo Feb 26, 2018 12:40 pm

Die Rinde fühlte sich so vertraut an, etwas rau und warm von der Sonne. Bevor sie ihren Zauber wirkte schloss Moriko die Augen. „Neramax“ murmelte sie, dann wurde sie still.

Moriko meine Liebe Tochter, ich wusste das du kommen würdest. die Stimme ihres Vaters hallte in ihrem Kopf wieder. Eben so wusste ich, dass dieser Tag kommen würde. Der Tag an dem du den Wald verlassen würdest. Zwar hatte ich nicht damit gerechnet, dass du gleich einer Gilde beitreten würdest, aber es ist schön auch mal überrascht zu werden. Daichi lachte, fuhr aber gleich fort. Er schien zu wissen, dass Moriko im Moment nicht sprechen wollte. Dein Begleiter hat ein aufrichtiges Herz. Du kannst ihm vertrauen, so wie du mir vertrau hast. Du wist bei ihm in Sicherheit sein vor ihr. Moriko wusste zwar nicht wen Daichi mir ‚ihr‘ meinte, spürte aber auch, dass es nichts bringen würde danach zu fragen. Trotzdem war sie nun an der Reihe etwas zu sagen. Vater dein Schwert Dalibor. Du weist wie ungerne ich es führe. Habe ich deine Erlaubnis dein Schwer Dalibor an Ryu weiter zugeben? Moriko wartete angespannt auf die Antwort ihres Vaters. Ja du hast meine Erlaubnis, aber übergib ihm das Schwert noch nicht. Es wird ein Tag kommen an dem du ein besonderes Geschenk brauchen wirst. Du wirst erkennen welcher Tag dies sein wird. Solltest du nicht wieder stehen können und es ihm früher überreichen, wird Dalibor wieder zu dem aus was es vor Jahrhunderten geschmiedet worden ist. Moriko hätte am liebsten die Augen verdreht. Sie war kein ungeduldiges Kind mehr, sie konnte warten. Trotzdem stellte Daichi immer irgendwelche Konsequenzen dar. Moriko willst du da etwa gerade du Augen verdrehen? fragte Daichi sofort, nun verdrehte Moriko erst recht die Augen. Ja Vater ich habe verstanden. Ich werde Ryu dein Schwert erst aushändigen wenn dieser besondere Tag ist. Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, was bei allen Sternen du damit meinst. versicherte Moriko ihrem Vater. Gut. Dann geh nun und erkunde die Welt. Ich werde hier sein, wenn du mich brauchst. Und denk immer daran. Wir wandeln alle unter dem gleichen Himmel. Wir werden niemals weit von einander entfernt sein, denn wir sind im Herzen verbunden liebste Tochter. Ich weiß wie neugierig du auf die Welt da draußen bist und wenn du nicht sofort die Verbindung beendest wird sich Blomma hier mit einschalten und du weist wie schwer es ist sie zum Schweigen zu bringen. Ich wünsche euch eine gute Reise.

Nun war es Moriko die Lachte und nach einem letzten 'Ich werde dich vermissen' beendete sie die Verbindung. Sie blieb noch einen Moment stehen, bevor sie sich mit dem Handrücken erneut die aufkommenden Tränen wegwischte und sich zu Ryu umdrehte. „Mein Vater wünscht uns eine gute Reise.“ Sagte sie und wurde still. Sie suchte die richtigen Worte um das wieder zu geben was ihr Vater gesagt hatte. „Auch wenn es dir vielleicht komisch vorkommt, mein Vater vertraut dir. Er spürt das du kein schlechter Mensch bist und dass ich dir vertrauen kann, so wie ich ihm vertraut habe. Er weiß, dass ich in deiner Nähe in Sicherheit sein werde.“ Während sie sprach musste sie weiter gegen die aufkommende Traurigkeit kämpfen. Moriko hoffte, dass ihr Stimme nicht annähern so weinerlich klang wie sie sich fühlte.
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Beitrag© By Ryu  Mi Feb 28, 2018 5:29 pm

Ryu nickte, irgendwie erleichtert, als Moriko ihm sagte was ihr Vater ihr selbst mitgeteilt hatte. Er sah, das ihr der Abschied offensichtlich nicht ganz leicht fiel. Das war ja auch verständlich, immerhin verlies sie alles was sie bisher wirklich kannte. Allerdings war dies doch kein Grund zum weinen.
Mit einem Lächeln ging er auf Moriko zu und legte ihr die Hand tröstend auf die Schulter. "Hey. Das ist doch kein "Lebewohl", sondern ein"man sieht sich." Du kannst alle hier besuchen wann und so oft du möchtest. Das ist gar kein Problem. Und wenn du wieder kommst hast du bestimmt genau so viel zu erzählen wie Blomma."
Daraufhin wandte sich Ryu nochmal an Morikos Vater, auch wenn er wusste, dass die Verbindung schon beendet war und er keine Antwort mehr erhalten würde. "Ich danke ihnen für ihr Vertrauen. Sie werden es nicht bereuen." Mit diesen Worten richtete Ryu seinen Blick gen Himmel. Anhand des Standes der Sonne, die durch die Baumkronen schimmerte, machte er aus in welche Himmelsrichtung er gehen musste um zur Gilde zu gelangen. Es würde voraussichtlich 2 Tage dauern. Die Wunde spürte er kaum noch, sie sollte ihn nicht weiter behindern. Ohne Moriko hätte er wohl mindestens einen Tag länger gebraucht. Er nickte ihr nun zu"Na dann los Mori. Es wird ein langer Spaziergang." Er verschränkte die Arme hinter dem Kopf und lief lächelnd auf das Unterholz zu. Dann blieb er stehen und drehte sich um 180°. "Zottelbärtchen…" Für einen Moment hatte er den Nekromant vergessen. Nun lief er wieder in die Richtung aus der sie gekommen waren, gespielt entnervt und gesenktem Kopf. Die Arme nun vor der Brust verschränkt und scnaubend stapfend.
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Beitrag© By Moriko  Di März 06, 2018 10:45 pm

Ich weiß. Mach dir deswegen keine Sorgen. Es geht schon wieder.“ Versicherte Moriko Ryu. Trotzdem musste sie zugeben, dass Ryus einfache Geste den Abschiedsschmerz etwas linderte und Moriko in ihrem Denken bekräftigte. Sie musste sich jetzt auf ihre Zukunft konzentrieren. Sie würde in der nächsten Zeit keine Zeit für Heimweh haben. Dafür klang die Gilde viel zu verlockend.

Während Ryu zum Himmele blickte, blickte Moriko zu Boden. Sie suchte eigentlich nach einer Blume für Daichi. Ein Vergissmeinicht oder ähnliches von der Bedeutung, doch dann fiel ihr Blick auf eine noch recht kleine und zarte Blume, welche im Halbschatten wuchs. Moriko trat einen Schritt näher heran und ging in die Knie. Sie staunte nicht schlecht, als sie erkannte um was für eine Blume es sich handelte. Es war eine Ranunkel. Als Zierblume auf dem Balkon oder im Topf vor dem Haus war sie nicht sonderlich selten, aber in der freien Natur hatte sie bis jetzt noch keine gesehen. Wo möglich hatte Daichis Anwesenheit ihr Wachstum begünstigt oder das Glück hatte mitgespielt und sie hatte keine Kälte mehr abbekommen. Moriko war sich bei dieser Sache nicht sicher. Bei was Moriko sich aber sicher war, war der Umstand, dass es kein Zufall gewesen war, ausgerechnet auf diese Blume zustoßen.

Über die nachgesagte Bedeutung war Moriko sich bewusst, dennoch konnte sie nicht sagen, ob das Kompliment an sie gerichtet war, oder ob sie selbst irgendwann irgendwem dieses Kompliment machen würde. In beiden Fällen wäre Moriko aber schön blöd gewesen, wenn sie die Blume nicht mitgenommen hätten. So begann sie vorsichtig die Blume aus zu graben, immer darauf bedacht keine der dünnen Wurzeln zu verletzten. Die Wurzeln der Blume packte Moriko zusammen mit genügen Erde in ein grau-braunes Leinen Tuch ein, welches sie in ihrer Tasche fand. Moriko war sich sicher drei Tage könnte sie die Blume so unbeschadet durch die Gegen transportieren, dann würde sie entweder einen passenden Topf mit Erde finden müssen oder die Blume an einem geeigneten Ort wieder anpflanzen.

Als Moriko sich wieder aufrichtete mit der Blume in den Händen, vollführte Ryu eine 180*Grad Wende. „Stimmt da war ja noch was gewesen…“ erwiderte Moriko lachend und folgte Ryu.
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Beitrag© By Ryu  Di März 06, 2018 11:57 pm

Nachdem sie über kleine Umwege wieder zu Blomma und Lois gelangten, nahm Ryu den Totenbeschwörer wieder in Gewahrsam. Dieser meinte mal wieder das sie diesen Tag noch bereuen würden und seine Rache furchtbar sein würde. Nicht nur, dass Ryu solche Worte nicht mehr hören konnte, da sie ihm eigentlich tagtäglich begegneten. Zusätzlich war sein Gesicht von Blommas Untermietern so zerstochen, dass er wirklich keinerlei Bedrohlichkeit mehr ausstrahlte. Die beiden gaben den Nekromanten in einem kleinen Dorf, etwa einen halben Tag von Morikos Wald entfernt, ab. Ryus Laune wurde deutlich besser als ihm der Giftzwerg nicht mehr auf den Senkel ging und er alleine mit Moriko war.

So zeigte Ryu ihr das Symbol von Daybreaker, das er auf dem Handrücken trug und erzählte ihr etwas von seinen Abenteurn. Nach einem Tag kamen sie dann aus dem Wald heraus auf eine sehr große Lichtung, beinahe eine kleine Grasebene. Ryu erzählte Moriko gerade wie er Alistair aus seiner Gilde kennen lernte. "… und als wäre das nicht genug hetzten uns die Sklavenhändler diese 2 köpfige Chimäre auf den Hals. Ich habe nie wieder ein so aggressives und menschenfeindliches Tier gesehen…" Nach diesem Satz blickte er mal wieder gen Himmel. Noch etwa 12 Stunden Marsch in Richtung Süden und sie würden die Gilde erreichen. "Ich denke etwa morgen früh sind wir da, wenn wir immer weiter südlich… " Ryu brach ab un blieb stehen. Er sah sich skeptisch um. Ein Mann mit Erfahrung kannte dieses Gefühl. Ryu spürte den magischen Druck einer anderen Person. Und er war stark. Sofort waren alle Sinne geschärft um die Quelle ausfindig zu machen.
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Beitrag© By Jason  Mi März 07, 2018 10:37 am

cf: Mister Pinks Büro

Der Wald war geradezu lachhaft riesig. Und dennoch hatte der, den alle nur "Mister Pink" nannten, wirklich Glück gehabt. Es hatte seine Vorteile überall Augen und Ohren zu haben, denn diese reichten sogar aus, den Gildenmeister von Daybreaker Eagle ausfindig zu machen, Ryu Wang. Da hatte es sich doch schon gelohnt die Schwester des Rotschopfs um den Finger zu wickeln. Das Grünhaarige Mädchen kannte er nicht, was heißen musste, dass sie kein Mitglied von Wang's oder sonst einer Gilde sein konnte. "Moriko" war ihr Name. Er hatte den Wald bereits seit einer Weile nach ihnen durchkämmt und nun hatte er sie endlich gefunden. Weniger wie ein Mensch, mehr wie ein Raubtier bewegte sich der Dunkle Magier vorsichtig auf dem Laub des Waldes. Seine Augen leuchteten aus der Dunkelheit hervor. Die Magie des Geschminkten Mannes funktionierte über seine Augen. Kaum hatte er seine Opfer gesehen, sah er in ihren Kopf - in ihr Herz. So brauchte er nicht lange um zu verstehen, was den beiden auf der Seele lag. Bei dem Mädchen hatte er jedoch einige Probleme, es war fast so, als würde ein müder Schleier über ihren Erinnerungen liegen. Er erkannte lediglich Silhouetten, während die von Ryu sich klar und deutlich vor seinen Augen abspielte. All das Leid. All der Schmerz. Langsam zeichnete sich ein Lächeln auf seinen Lippen ab. Er ergötzte sich an den Qualen, die der Gildenmeister erlitten hatte. Seine Pupillen leuchteten in einem starken pinkfarbenem Ton auf, während der Rest seines Körpers hinter einem der Bäume verborgen blieb.
Als der Rothaarige plötzlich stehen blieb, war Jason klar geworden, dass es dieser nun endlich verstanden haben musste. Es kein Zurück mehr. Immerhin hatte er im Kopf des Mädchens letztendlich doch noch etwas interessantes gefunden...

Die beiden Magier vor ihm bemerkten, wie es langsam immer dunkler wurde. Der Wind blies ihnen ins Gesicht, fast so als wollte er sie daran hindern, weiter zu gehen. Dass es sich hierbei um Jason handelte, der mit ihrem Verstand spielte, sollte den beiden noch nicht klar werden.
Als nächstes ertönte eine wohl bekannte Stimme aus dem Inneren des Waldes. Tiefer, verzerrter und wütender als in ihrer Erinnerung.
"Moriko...Moriko...ich bitte dich...lass mich nicht allein. Dieser Mann...er blen-det dich..."
Das Knacken von Ästen ertönte aus dem Inneren des Waldes.
"Schnell...schnell, komm zurück, meine geliebte Tochter. Dieser Mann, er ist umgeben von Schatt-Schatten...Schatten seiner Vergangenheit."
Die Stimme begann erschöpft zu stöhnen. Fast so, als wäre die Stimme vor etwas auf der Flucht. Das Knacken der Äste wurde lauter, die Schritte schneller. Als würde etwas auf die beiden zu rennen.
"Sie sind hier...bitte glaube mir, Moriko! Sie suchen ihn...sie kommen...um ihn zu holen...eu-euch BEIDE!", schrie es aus dem Wald, während die letzten Worte des "Vaters" den verzweifelten Hilferufen eines Mannes ähnelten, der gerade den Tod gefunden hatte.
Stille kehrte ein. Mittlerweile war die Sonne verschwunden. Sie war einem Vollmond gewichen, während der Wald nach den beiden rief. Plötzlich ertönte ein ohrenbetäubender Schrei. Nicht etwa der des Vaters. Nein, zwar eine Männerstimme, doch die Stimme gehörte einer jüngeren Person.
Langsam griff eine blutverschmierte Hand hinter einem der Bäume hervor, klammerte sich umständlich an einen der Äste um halt zu finden. Jason, dessen Gestalt sich mittlerweile geändert hatte, trat stolpernd hinter dem Baum hervor.
"...Ryuuuu...", flüsterte eine Ryu nur allzu bekannte Stimme. Vor dem Gildenmeister stand sein eigener Bruder. Nicht älter als er ihn zuletzt gesehen hatte, im Alter von 17 Jahren. Mit leeren Augen. Blutverschmierten Händen. Und einem Schwert, das durch seinen Bauch gebohrt war. Ein Paar wenige schwarze Federn, ähnlich der einer Krähe, fielen von seinen Schultern zu Boden.
"Du darfst sie nicht mitnehmen...du wirst sie nicht beschützen können. Du wirst sie sterben lassen...bring sie zurück...in den Wald...zu ihrem Vater...ihrer Familie...", kaum hatte Taiji Wang seinen Satz beendet, begann er das Gleichgewicht zu verlieren. Plötzlich hustete er stark und aus seinem Mund tropfte jedes Mal mehr Blut.
"Kleiner Bruder...hilf...mir...", sprach er mit immer schwächer werdender Stimme. Der Ast brach und er stolperte zurück in den Wald. Plötzlich war er verschwunden.
Die im Wald herrschende Dunkelheit wirkte geradezu gespenstisch. Die Schritte von vorhin ertönten wieder. Die Schritte von Ryus Bruder. Taiji. Der scheinbar immer weiter in den Wald rannte.

_____________♪♬



"Have you ever had a really...bad...day?"
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Beitrag© By Moriko  Mi März 07, 2018 12:19 pm

Sie hatten Louis in einem kleinen Dorf abgegeben und waren weitergezogen. Ihre alte Heimat lag nun schon mehr als einen Tages marsch entfernt und inzwischen hatte ihre Neugierde über die Sehnsucht heimzukehren gesiegt. Während sie weiter wanderten erzählte Ryu ihr von seinen Abenteuern. Moriko hörte ihm mit einem Ohr zu. Mit dem anderen lauschte sie auf die Natur. Immer wenn sie an alten Bäumen vorbei kam nickte sie kurz als Gruß. Wer wusste, wann sie die Hilfe der Bäume brauchen würde. Sie wusste nicht ob ihr Vater hier noch bekannt war oder es hier jemand anderes gab, welcher sich um den Wald kümmerte. Fragen wollte Moriko aber auch nicht, sonst würde sie vermutlich ewig nicht weiterkommen, da sie mehr als nur diese Frage stellen würde.

Ryu erzählte gerade etwas über einen Alucard als sie auf eine kleine Grasfläche traten. Moriko hörte immer noch nur halb zu, doch dieses Mal nicht weil sie die Bäume grüßte. Die Ranunkel welche sie in der Hand trug machte ihr sorgen. Etwas lag in der Luft. Moriko prüfte die Luft auf Rauch, konnte aber nichts feststellen. Trotzdem musste es etwas geben, denn Moriko spürte ganz deutlich die Angst der kleinen Blume. Auch Ryu schien etwas bemerkt zu haben, denn er hielt mit einem Mal inne. Moriko konnte aber immer noch nichts entdecken.

Der Wind hatte aufgefrischt und das Licht verschwand nach und nach. Ein eisiger Schauer lief Moriko über den Rücken. Nun bereute sie es die Hände voll zu haben, zu gerne hätte sie ihren Bogen von den Schultern gezogen und mit einem Pfeil gespannt. In der einen Hand hielt sie das Schwert ihres Vaters und in der anderen die Blume, welche im ersten Moment zu zittern schien. Moriko wurde aber schnell klar, dass sie selbst zitterte. Etwas stimmte hier nicht. In ihrem Wald hätte sie weniger Angst gehabt, aber dort war Rindbart, Daichi oder Blomma nur ein Katzensprung entfernt gewesen und hatte gewusst wo sie sich verstecken konnte. Hier fühlte sie sich nun ungeschützt und mit einem mal Fremd.

Die verzerrte Stimme war wie ein Schlag für sie. Im ersten Moment hörte sie sich an wie die Stimme ihres Vaters, nur tiefer. Das sie dazu auch noch wütend klang und die Bäume und Pflanzen nun ebenfalls Angst ausstrahlten gaben ihr einen Grund zu zweifeln. Trotzdem blickte sie Hilfe suchend zu Ryu. „Hörst du das? Was ist das?“ fragte sie alarmiert und drückte die Blume etwas dichter an sich. Es war ein Geschenk ihres Vaters gewesen so viel wusste sie inzwischen und er hatte ihnen eine gute Reise gewünscht. Wieso wollte er sie jetzt zur Umkehr bewegen? Etwas stimmte nicht, nur was?

Innerhalb von Minuten war es tiefste Nacht geworden. Der Mond stand voll und übermächtig über ihnen am Himmel und zum ersten mal in ihrem Leben strahlte der Mond etwas bedrohliches aus. Verschwunden war der sanfte Schein, der sie im Schlaf behütet hatte. Verschwunden war die die Atmosphäre der Sicherheit. Geblieben war eine helle leere Scheibe die wie ein Beil Über ihnen schwebte. „Ryu was ist hier los?“ fragte sie erneut und zuckte zusammen als ein lauter Schrei durch den Wald hallte. Ein Schrei der ihr durch Mark und bei ging.

Als ein Verletzter aus dem Wald trat appellierte Morikos Gewissen, dass sie helfen musste, doch sie rührte sich nicht. Zu groß war die Ungewissheit was hier gespielt wurde. Zu groß war die Angst, die sie all die Jahre versucht hatte zu verdrängen. Unbeabsichtigt stolperte sie einen Schritt zurück. Ihr Blick wanderte wieder hinauf zum Mond. Und wie sie so erstarrt da stand hörte sie einen erneuten Schrei, den Schrei eines verängstigten Mädchens. Doch dieses mal war sie selbst es die schrie. Sie schrie aus vollem Hals und für einen Moment Moment meinte sie einen Schatten zusehen, welcher sich kurz über den Mond legte. Der Umriss eines Arms der zu etwas ausholte. Moriko wollte weg. Egal wo hin nur weg. Weit weg.
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Beitrag© By Ryu  Mi März 07, 2018 1:31 pm

Ryus ungutes Gefühl bestätigte sich schon bald. Ein eisiger Wind kam ihnen entgegen, der fast wie der kalte Hauch des Todes wirkte. Beinahe augenblicklich war es Nacht geworden und der Mond schien hoch am Himmel, aber irgendwie wirkte selbst dieser bedrohlich, als wöllte er ihre Seelen aus diesem Leben reißen. Der Gildenmeister versuchte sich davon nicht beeindrucken zu lassen. Irgendwer trieb hier sein schauriges Spiel. Aber er würde nicht einfach nach dessen Regeln spielen.

Dann wurde auch er überrascht. Er hörte eine Stimme, die Moriko warnte. Es war lediglich eine Vermutung, aber Ryu ging davon aus, dass so in etwa Morikos Vater klang. Ihr verunsichertes und verängstigtes Gesicht blickte. "Mori… beruhige dich. Ich höre es auch. Seit wann kann dein Vater mit anderen Menschen reden als dir…?" Ryu versuchte Moriko zu beruhigen. Wer auch immer hier sein Spiel spielte, war sehr klug. Trenne deine Feinde und zerstöre ihr Vertrauen, umso leichter hast du es im Kampf. Gute Strategie. Ihm war klar, das höchste Vorsicht geboten war.

Was Ryu dann jedoch sah verwirrte ihn zuerst, doch als er realisierte, das da sein Bruder Taiji als lebende Leiche direkt vor ihm stand, grotesk, leblos, blutverschmiert, da kochte in ihm pure Wut hoch. Wie konnte dieses etwas es nur wagen in Ryus Kopf einzudringen und seinen Bruder zu entehren. Mit wütendem Blick beobachtete wie dieses… Ding… eine Show abzog, die dem besten Horror Roman genüge getan hätte. Aus seiner Wut wurde er von dem Schrei neben ihm gerissen, der ihn tatsächlich kurz erschrak.

Ryu kauerte sich zu Moriko runter, sah sie ernst an und griff sie mit beiden Armen an der Schulter, sodass sie ihn anblicken musste. "Moriko beruhige dich. Das ist nicht echt. Die Person die du gesehen hast war mein Bruder. Er ist schon lange tot. Wer auch immer das ist, er spielt nur mit uns!" Ryu sprach ruhig, aber bestimmt mit Moriko. Er richtete sich wieder hoch, die Augen zielstrebig in die Richtung gerichtet, in die sein Bruder entschwand. "Vielleicht ist das noch ein Trick von Louis… Nein … das hier ist anders. Wie auch immer… es weis von deinem Vater… wir müssen es aufhalten. Schaffst du das…?"

Nachdem er ihre Antwort erhielt drehte er sich um und setzte sich Bewegung, um der Leiche seines Bruders zu folgen. Er hatte ein verdammt mieses Gefühl. Nicht wegen den Geistern, sondern aus Sorge um Moriko. Ryu lief langsam, stets in ihrer Nähe, durch den von der Nacht in dunkle Schleier gehüllten Wald. Was würde da in den tiefen lauern? Was auch immer es war, um Ryu zu verunsichern musste es mehr als das abliefern können. Die Mischung aus Neugier, Verwunderung und Wut trieb ihn immer weiter in den Wald.
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Beitrag© By Jason  Mi März 07, 2018 3:00 pm

Alles lief genau nach Plan, natürlich würden sie ihm folgen. Und genau das war der Zeitpunkt, an dem seine Falle zuschnappte. Kaum hatten die beiden die Grasebene verlassen und hatten den Wald betreten, schien die Route hinter ihnen einfach verschwunden zu sein. Sie fanden sich wieder umschlossen von mehreren Bäumen. Sie waren bereits in seinem Zauber "Horror" gefangen. Doch der Wald war anders als zuvor. Jeder ihrer Schritte hallte durch den düsteren Wald. Sonst herrschte absolute Stille. Jason hatte sich mittlerweile tiefer in den Wald bewegt und wartete auf einem der Bäume darauf, dass sich seine Opfer ihm nähern würden. Durch das fehlende Licht und seinen schwarzen Federmantel wirkte er mehr wie eine Eule, die ihre Beute nicht aus den Augen lies. Hin und wieder konnten Ryu und Minako hören, wie sich etwas durch die Baumkronen bewegte. Und dies sehr schnell.
Zum gleichen Zeitpunkt ertönten Geräusche unter ihnen. Die dicken Wurzeln der Bäume schienen sich zu bewegen. Sie griffen sie zwar nicht an, doch krochen eindeutig über den Boden. Dabei half es nicht, dass sich Spinnen an jedem Baum herunter bewegten und der schwache Wind von zuvor das Laub am Waldboden zum Rascheln brachte. Dies war nicht länger der Wald, den sie zuvor durchstreift hatten. Es wirkte eher, als hätte dieser sich gegen sie gewandt.
Die Silhouette von Ryus Bruder erschien immer mal wieder in weiter Ferne und rief nach ihnen.
"Kommt. Kommt schnell. Es ist hier...irgendwo hier, ganz in der nähe...es kommt mich holen...ganz sicher...und als nächstes holt es euch...folgt mir...hihihi...", erklärte Taiji wage, während er ein Lachen hervorbrachte, das merkwürdig klang.
Es war hoch, fast schrill und wich so leise zwischen seinen Lippen hervor, als hätte er versucht es zu unterdrücken. Fast so, als wäre das Lachen nicht sein eigenes gewesen.
Jason selbst platzierte sich auf einem der dickeren Bäume, einige Meter von ihnen und wartete nur darauf, dass sie nah genug kamen. So begann er eine Hand um den Ast unter sich zu legen um seinen nächsten Zauber zu wirken.
Metamorphis...
Während sich nun selbst die Äste zu bewegen begannen und die Bäume sich scheinbar regten, war es klar, dass diese Moriko und Ryu in eine ganz bestimmte Richtung lockten, indem sie alternative Pfade blockierten. Der Wind, der ihre Körper umschmiegte, wurde immer kälter. Es war fast so, als würde etwas immer näher kommen, das diese Kälte ausstrahlte. Und dann begann es zu sprechen...
"Last night...as I lay....on my pillow...last night as I lay on my beeed...?", begann eine leise Stimme zu singen, die in dem Wald nur so schallte. Sie hätte aus allen Richtungen kommen können.
Langsam begannen mehreren Baumkronen hinter den beiden merkwürdig zu rascheln, als würde sich etwas durch selbige auf sie zubewegen.
"Last night...as I lay...on my...pillow...", sang die Stimme nun sehr langsam, wenn auch dafür etwas lauter.
Ebenso lauter wurde das Rascheln in den Baumkronen, das nun überall um sie herum zu vernehmen war.
"I dreamed that..."
Plötzlich stoppte das Rascheln und Stille kehrte erneut ein.
"...my Bonnie..."
Mittlerweile vollübte die Stimme lediglich Sprechgesang und war nicht mehr so leise wie zuvor.
"...was dead."
Die Stimme verstummte.
Einige Sekunden geschah nichts, die Bäume waren ruhig, keine Wurzeln zu sehen, das Laub lag ruhig und die Spinnen waren verschwunden. Vom einen Augenblick auf den Anderen, ertönte ein lautes Geräusch über den Beiden. Es war das eines brechenden Astes. Taiji fiel von dem Baum herab und stoppte, unmittelbar vor ihnen, einfach in der Luft. Der Tote war kaum einen Meter vor ihnen entfernt. Seine Füße waren auf der Höhe ihrer Gesichter. Er selbst hing fest. Mit einem Seil um seinen Hals gebunden. Mit dem Rücken zu ihnen, den Kopf gesenkt.
Der Körper schwankte noch ein wenig, als sich ruckartig der Kopf des Toten aufrichtete und die Stimme von Ryu aus seinem Mund ertönte:
"Das ist nicht echt...Das ist nicht echt...Das ist nicht echt.", wiederholte die Stimme Ryus Worte zu Moriko.
Im Bruchteil einer Sekunde drehte sich plötzlich Taijis Kopf um 180° und blickte mit weit aufgerissenen Augen zu den beiden Magiern hinab. Der Blick war wahrlich durchdringen, bis er plötzlich einem weinerlichen Gesichtsausdruck wich und die Stimme von vorhin wieder erklang.
"...Das hier ist nicht "echt genug" für dich, Ryu?", sprach Taijis Körper mit zitternder Stimme, während das Blut auf seinen Lippen sich langsam zu einem aufgemalten Lächeln formte.
"...Ich bin nicht "echt genug" für dich?"
Er schniefte. Kurz darauf verschwand der traurige Gesichtsausdruck. Taiji begann zu Grinsen. Sein Lächeln war erschreckend Breit, Rasiermesser-scharfe Zähne blitzen aus seinem Mund, während seine Augen in einem fast schon ironisch hübschen pink aufleuchteten.
"Vielleicht bin ich dann echt genug für deine Schwester?!", schrie er die beiden an. Im nächsten Augenblick riss die Kleidung von Taiji an den Seiten auf, lange Spinnenbeine brachen heraus. Seine Beine drehten sich, nur um die selbe Verwandlung zu vollziehen. Seine Arme drehten sich, wie der Kopf zuvor, in die Richtung der Magier und versuchten rasch einen der Beiden zu erwischen, während das Maul des Wesens mit den angespitzten Zähnen immer größer zu werden schien. Vermutlich groß genug um ihnen den Kopf abzubeißen.
Als nun auch noch das Seil riss, war klar, was geschah. Das Monster stürzte sich direkt auf die Beiden.

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Beitrag© By Ryu  Mo März 12, 2018 6:00 pm

Ryu hielt die Augen offen. Immer kurz bevor sie die Leiche seines Bruder erreichten, verschwand sie tiefer im Wald. Er wandte sich zu Moriko, der Gesichtsausdruck ungewohnt ernst. "Pass auf und bleib in meiner Nähe. Ich weis nicht was hier noch auf uns zu kommt. Das ist nicht das Ausmaß einer ganz normalen Magie…" Ryu wusste, dass sie eh nicht großartig abdriften konnte, denn der Wald bildete eine Schneise, einem Pfad dem man praktisch folgen musste. Dünner Nebel kroch über den Boden, der sich anfühlte als würde er die verschlucken, die zu lange still stehen blieben. Die Kälte wurde langsam unangenehm, Ryu begann sogar zu frieren und mit Sicherheit ging es seiner Begleiterin nicht anders.
Als die Stimme anfing zu singen, fand Ryu das das nun doch etwas zu dick aufgetragen war. Was sollte als nächstes kommen? Tanzende Skelette? Eine Werfolf-Comedy-Show? Nachdem die Männerstimme verklang und das Ständchen beendet war seufzte Ryu und murmelte kurz. "Eine furchtbare Darbietung…" Moriko jedoch schien noch immer Panik zu haben, wenn nicht sogar noch mehr als zuvor. Ryu hingegen war eher darauf konzentriert ihren Feind zu finden. Und dann war alles still. Für einen Moment lang schien es als wäre alles nur ein böser Traum gewesen. Die Bäume waren ruhig, keine gruseligen Tiere oder kalte Winde. Aber ironischerweise wurde Ryu nun wirklich nervös. Es war wie die Ruhe vor dem Sturm. Ryu spürte wie der magische Druck in der Luft zunahm. Das machte ihm nun tatsächlich Angst. Die Erkenntnis, das dieser Gegner, wer immer er auch war, eine verdammt große Nummer war.
Als der Körper seines Bruders dann blitzartig knapp vor ihnen nieder viel, sprang Ryu blitzartig mit Moriko zurück. Sein Blick wurde gereizt und er griff nach seinem neuen Katana. Er war wütend, besonders da dieser Abklatsch nun auch noch in seiner Stimme sprach. Erneut wurde er in seinem Stolz gekränkt. Und das was dieses Ding mit dem Körper seines Bruders abzog war nicht viel besser. Eine 180° Kopfwende als wäre es irgendeine Art Zombie Horror Puppe, die er wie an Fäden steuern konnte, war nun langsam echt zu viel. Er würde dem Kerl in den Hintern treten. Beinahe synchron zu dem ironisch pinken aufleuchten der Augen der Gestalt, flackerten Ryus Augen rot wie Rosen auf. Er baute nun auch seinen magischen Druck auf, er musste ja schließlich auf die Kraft seines Gegners reagieren. Sogar für Magier geringeren Kalibers musste es sich nun so anfühlen, als würde die Luft unter Strom stehen. Das wesen, das ihn so gespielt traurig seine Fragen stellte erhielt von Red Eye nur einen sarkastischen Kommentar. "Sorry falls ich dich kränke Brüderchen… aber das hier ist so klischeehaft das mir fast langweilig wird." Dabei legte er den Kopf leicht schief, mit einem frechen Lächeln auf den Lippen. Ob es an diesem Blick lag oder eh der Plan des Unbekannten war, jedenfalls mutierte er nun zu einer abstrusen Monsterspinne und stürmte auf die beiden zu. Beinahe hätte er auch Ryus Kopf erwischt. Der Magier war zu sehr damit beschäftigt, ob sie sich nun endlich seinem wahren Aussehen näherten, beschäftigte ihn zu sehr, wodurch er nur gerade so dem Tod ausweichen konnte. Eines der Beine erwischte Ryu dennoch am Magen und schleuderte ihn an einen Baum. Der Schmerz am Rücken konterte schnell den am Magen aus, so hatte Ryu zumindest nicht das Bedürfnis sich zu übergeben. Er wich etwas vom Baum weg und blickte zu Moriko. Sie war zwar ausgewichen, schien aber das Bewusstsein verloren zu haben. Er wusste nicht ob das besser oder schlechter für ihn war. Klar war jedoch, das er ihn jetzt schnell von ihr weg locken musste. Mit etwas angestrengten Lächeln baute Ryu sich wieder auf. "Komm schon Alter. Die ganze Zeit über tote Leute zu reden ist echt uncool. Du schenkst denen ja mehr Aufmerksamkeit als mir… echt beleidigend Kumpel." Mit diesen Worten hob er einen Arm und sein Blick wurde wieder ernster. "Rush!"
5 Meter vor sich erzeugte er den Gravitationskreis, der seinen Feind in die Bäume hinter Ryu und von Moriko weg ziehen sollte. Kaum hatte er den Zauber gewirkt sprang er bei Seite und begann Abstand zu Moriko aufzubauen. Ryu wollte gegen das Monster kämpfen ohne sich zurückhalten zu müssen. "Sag mal… hast du auch ein eigenes Gesicht oder ist das so hässlich das es mich sofort zu Tode erschrecken würde… in dem Fall Respekt für die Fairness." Ryu hoffte, das er seinen Feind so provozierte und all seine Aufmerksamkeit bekam. Sein ganzer Auftritt zeigte bisher, das er womöglich zu der Sorte Mensch gehörte, die sich gerne über andere stellte. Und solche Menschen ließen sich oft, sehr leicht in ihrem Ego verletzen. Ryu kannte das leider nur zu gut von sich selbst.
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Beitrag© By Jason  Mo März 12, 2018 7:55 pm

Wie zu erwarten, konnte er selbst einen Gildenmeister mit einem solchen Überraschungsangriff treffen. Als eines der Spinnenbeine Ryu traf, der nicht rechtzeitig zurückweichen konnte, schnellte Jasons Kopf direkt zu der Grünhaarigen, welche offenbar ihr Bewusstsein verloren hatte. Ein breites Grinsen zeichnete sich auf seinem Gesicht nieder. Ruckartig bewegte er sich auf das Mädchen zu, als der Dunkle Magier plötzlich nicht mehr von der Stelle kam. Es war fast so, als würde ihn eine unsichtbare Kraft zurückzerren. Gerade als er sein Maul aufreißen wollte, wurde das Monster, das er inzwischen war, ruckartig von der unsichtbaren Kraft in den Wald gerissen. Seine Spinnenbeine hinterließen Kratzspuren in Waldboden. Er flog förmlich durch die nächsten Bäume und durch einen Busch, erhielt jedoch, glücklicherweise, keine schwereren Verletzungen, da er auf keinen Baum gestoßen war.
"Gravitationsmagie...pfffhihihi...da hat aber wer angst, dass die klitzekleine Spinne der lieben Moriko zu nahe kommt...", flüsterte er durch die Büsche, während er selbst auf dem Rücken lag und die Spinnenbeine nur so in der Luft zappelten.
Als er dann von dem Gildenmeister hörte, wie dieser über ihn sprach. Dieser hatte mit seiner Analyse nämlich genau ins Schwarze getroffen, Jason stellte sich über andere. Und es war nicht schwer ihn zu provozieren. Doch ob es so eine gute Idee war ein Monster zu reizen?
Langsam weitete sich der Hals der menschlichen Spinne und bewegte sich auf dem Erdboden etwas nach vorne.
Als der Kopf des toten Bruders durch den Busch schnellte, durch den er soeben geflogen war, starrte dieser seinen Bruder von unten an. Nun waren die acht Augen des Toten besser zu sehen.
"Ein eigenes Gesicht? Ich kanns mal versuchen...", sprach er aufgeregt, als plötzlich Töne aus seinem Mund kamen, die Würgelauten glichen.
Der Kopf begann stark zu zittern, als er plötzlich vom einen Moment auf den anderen zu dem von Ryu geworden war.
"Tut mir leid, ich kann mich wohl nur in Abscheulichkeiten verwandeln. Gyaaahahaha-!"
Das schrille Gelächter des Mannes halte kurz durch den ganzen Wald, bis es dann schlagartig genau so schnell wieder verstummte, wie es gekommen war. Bedrohlich blickte Ryus eigenes Gesicht zu ihm hinauf, mit leeren Augen. Jason war ein wahrer Meister, wenn es darum ging, verschiedene Facetten hervor zu bringen - doch am Ende konnte man jedes Mal den Wahnsinn in seinen Augen erkennen. Plötzlich verschwand das Grinsen in seinem Gesicht und das Leben kehrte in seine Augen zurück. Er sprach mit seiner etwas tieferen Männerstimme.
"...Aber lassen wir die schlechten Witze an dieser Stelle und reden ein wenig, mein lieber Ryu..."
Langsam zog sich der Kopf in das Gebüsch zurück und der Körper dahinter begann sich aufzurichten.
Als Ryu den Körper seines Gegenübers erblickte, hatte dieser wieder zwei Beine, doch unter seinen normalen Armen ragten noch immer die Spinnenbeine aus seinen Rippen heraus. Die Kleidung war noch immer die blutverschmierte seines Bruders, das Gesicht noch immer das seine, nur verschmolzen seine roten Haare mit einer dunkelrote Kapuze. Den Kopf hielt er noch gesenkt. Während sich die Haare langsam zu einem blond färbten, erhob der 2-Meter-Mann wieder seine Stimme.
"Weißt du, mein Lieber...als ich hier her kam, hatte ich eine genaue Vorstellung, aber..."
Die Kleidung des dunklen Magiers begann sich nun langsam zu verändern. Sein Oberteil wurde heller und die Muster von Herzen bildeten sich darauf ab. Seine Hose wurde dunkler und ein schwarzer Nebel sank seine Schultern hinab.
"Ich wollte zwar auch da schon mit dir reden, aber ich hatte gedacht, dass die Grünhaarige bis dahin schon tot ist. Vielleicht hätte ich sie erstochen, keine Ahnung, ich mach solche Dinge dann doch manchmal lieber spontan. Apropos "spontan"..."
Der schwarze Nebel verwandelte sich langsam in einen langen, schwarzen Federmantel, der locker über seine Schultern des blonden Mannes hing. Hierbei fielen erneut einige Federn zu Boden, wie auch bereits zuvor.
"...Eigentlich wollte ich dir mich gar nicht erst zeigen, aber du hast so nett gefragt und...scheiß drauf, meine Zeit ist wertvoll und als meist-gesuchter Mann der Welt hab ich viel zu erledigen..."
Langsam hob Jason seinen gesenkten Kopf wieder an. Unter seinem rechten Auge erschien die markante, dunkelblaue Bemalung, während seine Lippen immer dunkelroter wurden. Sein aufgemaltes Lächeln begann sich wie selbst über sein Gesicht zu zeichnen, während er sich ein Grinsen nicht verkneifen konnte.
"...zum Beispiel die Leiche eines Masters an seine Gilde zu nageln...oh, aber natürlich erst nachdem du verstanden hast, was für ein Spiel ich hier überhaupt mit dir spiele."
Kaum hatte Jason die Worte ausgesprochen, verschwand sein Körper in einer schwarzen Rauchwolke, während der echte seine Position direkt hinter ihm eingenommen hatte. Er hatte den Gildenmeister mit einem seiner Illusionszauber abgelenkt und seine eigenen Bewegungen verschleiert.
Fast als die Ruhe in Person, blickte er eine Sekunde auf seinen Gegner hinab, bis er mit extremer Geschwindigkeit einen starken, horizontalen Kick vollführte, während ein breites Lächeln seine Lippen zierte.
Jason machte vielleicht nicht sofort den Eindruck, aber er war ein Gildenmeister. Seine Fähigkeiten überstiegen die eines normalen Magiers bei weitem und so auch seine überraschende, körperliche Kraft.

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Beitrag© By Ryu  Di März 13, 2018 3:35 pm

Die Reaktion war für Ryu noch mehr kränkend. Dieser Typ tat so als wäre das alles nur ein großer Witz für ihn. Ihm war es mittlerweile egal was das nun für ein Typ war, er wollte ihm bloß einprügeln das dies hier keine bloße Scharade war. Zumindest hatte Ryu Erfolg und der Unbekannte krachte in die Bäume und Büsche.
Bedauerlicherweise brach sich das Ding nicht das Genick. Ryu hatte einfach kein Glück. Es raschelte kurz im Gestrüpp und plötzlich schoss ein Kopf hervor, der wie Ryu aussah, aber dennoch mit anderer Stimme sprach. Auf die Beleidigung reagierte Ryu nur mit einem amüsierten Schulterzucken. Er fühlte sich in seiner Theorie bestätigt. Ryu begann mental einen Charakterbogen zu erstellen. Klar war, dass er sehr Egozentrisch und Überheblich war. Er lies sich provozieren, was für Ryu strategisch wichtig war.
Als er denn Kopf zurück zog und aus dem Gebüsch heraus trat. Er begann sich langsam zu verwandeln und sprach dabei mit Ryu. Dieser versuchte jedes Wort aufzunehmen. Besonders die Aussage, "meist gesuchter Mann" erregte Ryus Aufmerksamkeit. Wenn das stimmte wäre es eine einmalige Gelegenheit. Aber es war auch russisch Roulette. Wenn er Pech hatte gab er sich mit diesem Kampf selbst die Kugel, aber aufgeben war einfach nicht sein Stil.
Doch Ryu war zu sehr in seinen Gedanken verloren. Als die Gestalt die Ryu mit Clownsgesicht angesprochen hätte sich schwarzen Dunst und Federn auflöste, riss er überrascht die Augen auf. Doch es war schon zu spät. Kaum konnte er seinen Feind hinter sich wahrnehmen, wurde er ein paar Meter weggetreten. Der horizontale Tritt traf ihn mitten in die Rippen.
Nach ein paar Sekunden richtete sich Ryu wieder auf. Charakterbogen Erweiterung: Illusionist + Mutationsmagier. Besitzt keine Hemmungen Fallen zu stellen. Ryu ging davon aus, dass sein Feind ihn wohl noch mit weiteren Bildern aus der Vergangenheit ablenken wollte. "Puh das muss ich dir lassen, der hat gesessen. Ich kenne zwar gerne den Namen der Leute gegen die ich kämpfe… aber den Gefallen tust du mir vermutlich nicht. Darum nenne ich dich jetzt einfach Fluffy." Ryu zog sein Jacket aus und blickte nun echt wütend seinem Gegenüber entgegen. "Hör mal Kumpel. Mir ist es echt egal wer du bist. Aber wenn du wirklich der Meistgesuchte Mann der Welt bist, dann hast du einen Fehler begangen. Ich bin nämlich der beste Kopfgeldjäger der Welt. Und ich bin etwas… gereizt." Nun begann Ryu seinen Konterangriff. Ryus Stärke war seine Geschwindigkeit, die durch den Zauber Push besonders zur Geltung kam. Er lies die Gravitation in einem gewissen Umkreis steigen und sorgte so dafür, das alles in diesem Feld zu langsameren Bewegungen und gekrümmter Haltung gezwungen wurde. Alles außer ihm. Ryu schlug mit kurzen schnellen Schlägen nach seinem Gegner. Jeder von ihnen zielte auf Lebenswichtige Punkte. Es durfte dem Kerl nicht leicht fallen seinen Schlägen auszuweichen, aber Ryu war es gerade egal ob er seinen Feind versehentlich tötete. Hier hieß es er, oder der Mann mit dem schwarzen Federkleid.
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Beitrag© By Jason  Di März 13, 2018 5:20 pm

Jasons Angriff verfehlte sein Ziel nicht. Mit dem kräftigen Kick beförderte er seinen Gegner einige Meter von sich weg. Sein Bein lies er wieder sinken, während er dem Gildenmeister zusah, wie er sich dann doch recht schnell wieder aufrichtete. Mit der Zunge streifte er über seine Lippen, ihm war nicht entgangen, dass Ryu dann doch etwas sehr auffällig sprach.
Kurz räusperte er sich, um wieder anzusetzen. Freundlich breitete er die Arme aus.
"Hmhmhm...dieses ganze Gerede wird dir nur weh tun, Ryulein. Wie wäre es, wenn wir einander mit dem entsprechenden Respekt entgegen kommen, sonst wird die Sache hier nämlich echt schnell langweilig und das wollen wir ja nicht. Nun denn, Mister Wang. Wenn ich mich vorstellen dürfte...ich bin Mister Pink."
Als er Ryus Zorn förmlich spüren konnte, war es Jason nicht möglich sein Lachen zu unterdrücken. Er begann hin und her zu zu gehen und auf seinen Gegner einzureden. Dass die ganze Sache für ihn den Massenmörder nur ein Spiel war, war mittlerweile wohl offensichtlich geworden. Als er sich plötzlich nicht mehr bewegen konnte, wusste Jason gleich, was los war. Er hatte Mühe sich auf den Beinen zu halten und konnte nur noch gebückt stehen. Wie witzig, nun schien der Gildenmeister endlich ernst zu machen.
"Ach, ich bitte dich...das bekommst du besser hin, oder? Ryu Wang, der Gildenmeister von DAYBREAKER EAGLE! HAHAHAha...liefer noch etwas mehr...Entertainment...", sprach er mit schwankender Stimme, wurde jedoch schnell unterbrochen, als der nächste Angriff seines Gegenübers kam. Als dieser sein Schwert zückte, war es Jason klar, dass er in seiner jetzigen Position wohl nicht allen Attacken seines Gegners ausweichen konnte. Er hatte eine bessere Idee.
"Transformation!"
Kaum hatte er den Zauber ausgerufen, begann sich der schwarze Federmantel selbstständig zu machen. Dieser hatte sich extrem verhärtet und legte sich um seinen Körper, als die unzähligen Schwerthiebe auf ihn trafen. Doch trotz des Schutzzaubers drang die Kraft hinter den Schlägen bis zu Jason durch. Hätten diese getroffen, hätte es noch schlimm für den Magier enden können. Sein Körper hatte bereits schlimmeres wegstecken müssen, so konnte er gut einige Treffer einstecken. Allerdings konnte er dies nicht mehr so gut wie früher, die Auswirkungen seines geschädigten Körpers sollten sich schon bald erkennbar machen. Doch jetzt musste er erstmal diesen Rothaarigen von sich weg bekommen. Ruckartig plusterte sich der Mantel in Richtung seines Gegners auf und verdeckte so selbst Jasons Kopf. Die sich aufstellenden Federn wirkten dabei wie unzählige Dornen. Jedoch sollte dies den Gildenmeister von Daybreaker Eagle lediglich kurz auf Abstand halten, während Jason selbst die Gelegenheit nutzen konnte, um sich, fast wie eine Puppe, nach hinten fallen zu lassen.
"Feeeaaar...", flüsterte er im Fall vor sich hin.
Kaum traf der blonde Mann auf dem Boden auf, platze der Mantel und sein ganzer Körper wie ein Luftballon, woraufhin im nächsten Augenblick ein schwarzer Rauch und schwarze Federn durch die Luft flogen, die das Kampffeld binnen weniger Sekunden einhüllte. Selbstverständlich war dieser Rauch, wie auch der andere Zauber zuvor, nicht real, sondern lediglich in Ryus Kopf, was Jason die Möglichkeit geben sollte sich aus dem Wirkradius der Gravitation zu befreien, indem er förmlich hinaus stapfte, während sein Gegner ihn nicht mehr sehen konnte. Mit dem schwarzen Mantel auf dem Rück wirkte er von hinten fast wie eine überdimensionale Krähe, die gerade vom Himmel gestürzt war. Nun, langsam war auch Mister Pink wütend geworden.
Währenddessen wurde Ryu in dem Illusionsnebel von den Federn förmlich attackiert, die rasiermesserscharf waren und sich von allen Seiten auf den Gildenmeister stürzten. Sie waren zwar nur klein, aber gerade deswegen waren sie in dem schwarzen Nebel noch schlechter zu erkennen. Ein Treffer schmerzte so sehr, als wäre er in echt geschehen. Jedes Mal, wenn die Federn durch die Luft zischten, ertönte ein leises Lachen des geschminkten Mannes...

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Beitrag© By Ryu  Do März 15, 2018 11:32 am

Mister Pink. Also wirklich. Sofern dieser Mann dort die Wahrheit sprach, stand Ryu wirklich dem meistgesuchten Mann der Welt gegenüber. Wobei es doch sehr riskant war sich so offensichtlich zu zeigen. Mister Pink musste sich sehr sicher sein, dass er Ryu töten würde, andernfalls kannte Ryu nämlich nun sein Gesicht und sein wahres Aussehen. In letzter Zeit waren Ryu viel zu viel komische Dinge passiert, aber das hier brachte das Boot wirklich zum kentern.
Ryu griff mit seiner hohen Geschwindigkeit an, doch sein Gegenüber zog ein Ass ais dem Ärmel und lies Ryus Schläge einfach auf den Federmantel prallen, der durch den Zauber von Mister Pink stark verhärtet war. Ryu kümmerte das nicht wirklich. Irgendwann brach jede Verteidigung. Zumindest wäre das so, wenn das Schild nicht zwangsweise Federdornen aufspreizte. Da er nicht wusste wie lang die Dornen noch werden würden, sprang er erstmal auf Abstand und nahm seine Defensive Haltung ein und wartete erstmal ab. Als sein Feind sich fallen lies und dann mitsamt seines Mantels aufplatzte verzog Ryu etwas das Gesicht. "Urgh eklig…"
Als sich der schwarze Nebel um Ryu legte und die Federn aus der Luft auf ihn zu schossen, wurde dieser jedoch sofort wieder konzentriert. Die erste Feder landete dennoch einen Überaschungstreffer und Ryu wurde sofort klar, dass er sich besser nicht von den Dingern treffen lies. Der Schmerz der ihn durchfuhr war sehr Real und bald begann er wie ein Flummi im Nebel zu hüpfen und mit dem Schwert um sich zu wirbeln, um möglichst alle Federn zu erwischen. Allerdings waren es schlicht zu viele und immer wieder durchfuhr ihn ein stechender Schmerz, der ihn letztlich auf die Knie zwang.
Doch dann drang etwas an sein Ohr. Ein schweres Stapfen. Jemand der versuchte aus der Gravitation zu fliehen. Daraus stellte Ryu eine Vermutung auf. Dies alles war wieder nur eine Illusion. Ryu zog mit der linken das Messer an seiner Hüfte und warf es mit Schwung in die Richtung in der er das Geräusch vermutet hatte. Da er sich nun bewusst war das es nur eine Illusion war, richtete Ryu sich wieder auf. Der Schmerz war zwar wirklich anstrengend und belastend gewesen, dennoch konnte er es nun ausblenden.
"Du bist wirklich stark. Ich muss mich tatsächlich entschuldigen, du Verdienst mehr Respekt als der restliche Abschaum Mister Pink. Aber ich frage mich..." Er klopfte sich den Dreck von der Hose und ging wieder in Angriffshaltung. Seine Stimme klang weniger gereizt als vorher, mehr neugierig. "Wieso kommst du persönlich um mich zu erledigen?" Währen er sprach entstand ein Gravitationskreis der kleine Steine, Äste und andere Kleinigkeiten vom Boden auf einen Meter Höhe schweben lies. "Ist es weil du dir einfach persönlich den Spaß nicht nehmen lassen wolltest? Oder hattest du einfach Angst deine Untergebenen wären mir nicht gewachsen?" Nach diesen Worten entstand ein Gravitationskreis hinter Mister Pink, der die Kleinteile rasant auf ihn zu zogen. Zudem durfte auch Mister Pink eine Gewisse Gravitation in Richtung des Kreises spüren.
Während er Mister Pinks Reaktion auf den Angriff beobachtete sprach Ryu noch weiter. "Verteh mich nicht falsch. Es ist irgendwie eine Ehre das der König der Unterwelt mich persönlich erledigen will... Und nicht versucht mich einfach im Schlaf abzimurksen." Danach schmunzelte er etwas und rannte wieder mit dem Schwert voraus auf seinen Feind zu. So sehr er auch in der Klemme steckte, so lag es doch schon immer in Ryus Natur, das er einen guten Kampf liebte. Während er auf Mister Pink zu stürmte formte sich nun auch auf Ryus Gesicht zu ein kampflustiges Grinsen, das nur die wenigsten jemals zu sehen bekamen.
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Beitrag© By Jason  Do März 15, 2018 8:24 pm

Gerade als er aus dem Bereich herausgestapft war, konnte Jason hinter sich ein Geräusch vernehmen, welches er nur allzu gut kannte. Reflexartig drehte er sich um und stand nun seitlich zu seinem Gegenüber. Das auf ihn zufliegende Klinge stoppte er mit zwei Fingern nur wenige Zentimeter vor seinem Kopf, ohne sich dabei zu verletzen. Er verzog keine Miene und lächelte auch nicht. Stattdessen atmete er angestrengt aus.
"Wie überraschend...", sprach er mit gelassener Stimme und begann wieder etwas zu lächeln.
Mister Pink warf das Messer einmal kurz in die Luft und fing es wieder, sodass er nun den Griff des Messers hielt. Anschließend blickte er wieder auf seinen Gegner, welcher nicht lange auf seine Antwort auf seine Frage warten musste.
"Hahaha...ich bin ehrlich zu dir...ich hasse es mir den Spaß nehmen zu lassen, ja...und ich trau höchstens einer anderen Person in meiner Gilde zu, dass sie dich killen könnte, aber..."
Jason griff sich an seine Sonnenbrille, schob sie auf seine Stirn, wodurch er direkten Blickkontakt mit Ryu hatte. Seine Augen leuchteten blutrot auf und wirkten verrückt. Vor Freude breitete er seine Arme aus, wie es ein richtiger Entertainer tun würde.
"Mir war so SCHEISSE langweilig und du bist genau das richtige Maß an Spannung, das ich brauche! Ich habe das alles so vermisst, dieses Gefühl, der Adrenalinkick!"
Jasons aufschreiende Stimme hallte durch den Wald, wie das Heulen eines Wolfes. Während des Schreis spannten sich alle Muskeln in seinem Körper an. Jason war weitaus kräftiger als man auf den ersten Blick annehmen würde. Er konnte spüren, wie Ryu bereits den nächsten Zauber gegen ihn einsetzte. Es fühlte sich so an, als würde ihn etwas zurückziehen wollen. Zwar Kämpfe Jason hier mit einem nicht unbedeutenden Handicap, doch gerade das machte die Sache für ihn noch interessanter.
"Du bist die beste Freizeitbeschäftigung seit meiner Partnerin, Kyahahah!, rief Jason sein Gegenüber entgegen, als dieser auf ihn mit seinem Schwert losging.
Kurzerhand lies Jason das Messer, das ursprünglich Ryu gehört hatte, in seiner Hand rotieren. Die Fingerfertigkeit mit Waffen umzugehen, hatte er schon immer gehabt. Ein Grinsen zeichnete sich vor lauter Vorfreude auf Jasons Gesicht ab.
"COME ON!", schrie er seinem Gegner zu.
Als dann das Schwert auf die viel kleinere Klinge des Messers traf, hob der Größenwahnsinnige wieder seine Stimme:
"Du kannst tun, was du willst, aber ich werde nicht nachgeben. Weißt du, was es ist, was mich antreibt? Was mich anspornt hier weiterzumachen?"
Als nächstes folgte ein immens schneller Schlagabtausch zwischen den beiden Gildenmastern, bei dem Stärke gegen Geschwindigkeit antrat. Jason konnte fühlen, wie sein Körper nicht nur von der Gravitation zurückgehalten wurde. Nein, sein Körper begann bereits zu rebellieren, seine Muskeln brannten und sein Brustkorb spannte sich an. Er bemerkte, wie er mit den Bewegungen seines Gegners in dieser Verfassung nicht mithalten konnte.
"ES IST DIE VERDAMMTE VORSTELLUNG DEINES LEBLOSEN KÖRPERS IN EINER BLUTLACHE VOR MEINEN FÜSSEN!"
Es war dieser Moment, in dem Jasons Geschwindigkeit nicht ausreichend war. Kurzerhand schlug der Rothaarige dem Blonden das Messer aus der Hand und bohrte ihm die Klinge seines Katanas durch die linke Schulter.
Doch trotz der Schmerzen und des Blutverlustes, verschwendete er den Moment nicht.
"HAHAHA! Es tut so unglaublich gut endlich zu tun, wofür man bestimmt ist, findest du nicht auch?!", sprach er mit verrückter aber aufrichtiger Stimme. Plötzlich schnellte eine kleine Klinge aus der Sohle seines rechten Schuhs, welche Mister Pink unverzüglich mit voller Kraft in die linke, seitliche Magengegend seines Gegners rammte.
Nach diesem Treffer bewegten sich Jason etwas auf Abstand zu seinem Gegenüber, schließlich war der Treffer, selbst wenn es nur seine Schulter erwischt hatte, nicht ohne gewesen. Und dennoch konnte er sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.
"...Du mieser Drecksack.", sprach Jason mit ruhiger Stimme, während er auf seinen Gegner sah.

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Beitrag© By Ryu  Do März 15, 2018 9:36 pm

Jason griff Ryus Messer nachdem er es aufgefangen hatte. Anders als Ryu lächelte er jedoch nicht mehr. Dem Zauber von Ryu konnte er entgehen, doch dem Zweikampf musste sich der Feind stellen. Ryu bekam tatsächlich die Antworten die er sich wünschte, was sein Grinsen nur noch verbreiterte. "Oho soso! Weist du ich kann dich verstehen! Es ist ewig her das ich einen WIRKLICH würdigen Gegner hatte! "
Mit diesen Worten klirrte erneut Stahl auf Stahl. Beinahe als würde Mister Pinks Aufschrei eine Aufforderung zum Tanz bedeuten kam er seinem Feind freudig entgegen. Auf Jasons Frage entgegnete Ryu grinsend, im Rausch des Kampfes nun völlig ergeben: "Verrate es mir!" Ein Hieb mit dem Messer, dem Ryu knapp entkam schnitt ihm eine Locke seiner orangenen Haare ab, als Jason ihm den Grund entgegen schrie.
Ryu entgegnete dem Kampfschrei seines Feindes mit seinem eigenem. "DANN VERSUCH ES MIT ALLEM WAS DU HAST!" Nach einem weiterem kurzen Schlagabtausch sah Ryu dann endlich eine Lücke in dem heftigen Schlägen seines Gegners. "DIESES MESSER GEHÖRT MIR!" Mit diesen Worten Schlug Ryu Mister Pink das Messer aus der Hand, in den Himmel und rammte ihn mit einem breiten Grinsen das Schwert durch die Schulter. Blut spritzte ihm ins Gesicht, doch für ihn war es kaum mehr als ein kurzer, wohltuender, warmer Regen. Im nächsten Moment griff er das Messer, das gerade wieder herab fiel und wollte mit einem einzigen Hieb die Kehle seines Feindes endlich durchtrennen, da spürte er einen gewaltigen Schmerz in der linken Seite und musste ein paar Meter zurück taumeln.
Erschrocken realisierte Ryu was passiert war. Jason hatte ihm mit einer versteckten Klinge in die Seite getreten. Ryu griff sich an die Seite und blickte den immer größer werdenden roten Fleck auf seinem weißen Hemd an. Danach hielt er sich seine blutige Hand vor das Gesicht. Kurz darauf kehrte sein Lächeln zurück, wenn auch durch den Schmerz angestrengter als zuvor. "Du hast wirklich Recht! Kämpfe auf dem Maximum sind so viel spannender! Hehehe… KOMM SCHON MISTER PINK! EIN MALSTROM DES TODES SOLL UNS BEIDE VERSCHLINGEN!" Ryu hatte das Gefühl des Genusses erreicht, als er damals den Kannibalen in seiner Stadt, oder die Mörder und Kinderschänder im Auftrag des Rates umgebracht hatte.
Mit einem breiten Grinsen und dem Wunsch zu töten in den Augen, steckte er kurz das Messer wieder an seine Seite und griff mit der Linken in eine der hinteren Taschen seiner Hose und holte immer wieder Wurfsterne hervor, die er dann mit Präzision auf den Blondhaarigen zu warf. "Na los… ! Du willst doch Unterhaltung! Liefern wir eine einmalige Show!" Man sah es Ryu nicht an, doch er litt starke Schmerzen durch seine Wunde. Was man jedoch sah, war das ihm etwas Blut aus dem Mund lief. Aber anders als die Meisten sorgte sich Ryu deswegen nicht. Nein er hatte sein eigenes Blut so lange nicht mehr geschmeckt, dass es für ihn fast ein Genuss war.
Nachdem er keine Wurfsterne mehr hatte, zog er erneut blitzartig sein Messer und zog mit Messer und Schwert wieder in den Nahkampf, jedoch nicht mehr so schnell wie zuvor. Die Wunde forderte ihren Preis, doch Ryu lies sich davon nicht beirren. Es gab ja nur die Optionen kämpfen oder sterben. Warum dann nicht auch den Kampf genießen. Der blutrote Glanz seiner Augen drückte das selbe düstere Verlangen aus, das auch sein Feind mit ihm teilte. Leise lies der Gildenmeister seine inneren Dämonen frei. "Hehehe… dich murkse ich ab!"
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Beitrag© By Jason  Mo März 19, 2018 7:26 pm

Auf Jasons Schulter hatte sich ein großer Blutfleck gebildet. Der Schmerz fuhr durch seinen Körper, stärker als bei einem normalen Menschen. Seine Krankheit machte sich auch weiterhin bemerkbar und zeigte nun langsam seine grässliche Fratze. Jason verzog sein Gesicht. Nicht nur wegen der Wunde, auch hatte dieser Kerl sein Lieblingshemd ruiniert. Doch um sich darüber Gedanken zu machen, war keine Zeit. Jason sah bereits, wie die Wurfmesser auf ihn zuflogen. Er musste jetzt reagieren. Ruckartig hob er seinen linken Arm an.
"Traaansformation!", schrie er.
Mit diesem Zauber hatte er auch zuvor Ryus Angriffe parierte, doch dieses Mal sah die Verwandlung anders aus. Aus Jasons großer Hand begannen plötzlich Klingen aus den Fingerknochen zu sprießen. Seine Hand sah binnen dem Bruchteil einer Sekunde so aus, als hätte er die Klauen eines Monsters. Mit eben dieser viel gefährlicheren Nahkampfwaffe, wehrte er mit hoher Geschwindigkeit die Wurfmesser seines Gegners ab. Langsam wurde sie Sache dann doch sehr anstrengend. Und unnötig.
Als er seinen Arm sinken ließ, konnte der Blonde durch die Klingen seiner Hand Ryu erkennen, der bereits bei ihm war - bewaffnet mit Katana und Messer. Es war dieser Augenblick, als sich die Hieb- und Stichwaffen auf ihn zu bewegten, als er nicht anders konnte und sich ein diabolisches Lächeln auf seinen Lippen wiederspiegelte. Ryu konnte nicht damit rechnen, dass er seinem Gegner gerade einen Gefallen tat.
"Hmhmhm...nun das ist...wirklich witzig.", sprach er zu sich selbst, als die Klingen der Waffen seines Gegners nur noch wenige Millimeter von seinem Körper entfernt waren. Er war schnell. Zu schnell um ihm mit normalen Bewegungen auszuweichen. Gerade als sich die Waffen durch Jasons Kleidung geschnitten hätten, verschwand dessen Körper in einem hellen, pinkfarbenen Licht, gefolgt von einer schwarzen Rauchwolke an der Stelle, an der gerade noch sein Körper war. Der Angriff lief ins Leere. Er hatte auf seinen Zauber Jumpscare zurückgegriffen, einen Teleportationszauber. Und die Auswirkungen von diesem, sollte Ryu nun zu spüren bekommen. Jason befand sich direkt über ihm in der Luft und lies sich auf seinen Gegner stürzen. Zu hören war nur sein sadistisches Lachen. Mit seiner linken Hand, welche mittlerweile nicht länger von "Transformation" beeinflusst war, griff er brutal den Hinterkopf seines Gegners und rammte selbigen, mit dem Gesicht voraus, zu Boden. Doch die Überraschung sollte hier noch nicht enden.
Jason war über 2-Meter groß und brachte entsprechend viel Gewicht auf die Waage, welches sich nun auf Ryus unterem Rücken fallen lies und auf diesem im Schneidersitz platz nahm. Einfach wieder aufzustehen war so unmöglich geworden. Doch Jason reagierte weiterhin schnell. Seinen linken Fuß stemmte er auf den rechten unterarm seines Gegners und blockierte so diesen. Sein rechtes Bein legte er auf dem oberen Rücken seines Gegners ab, winkelte jedoch seinen rechten Fuß an, aus welchem noch immer die versteckte Klinge ragte, welcher er erneut, zur Stabilisierung seiner Position, in die bereits zugefügte Wunde des Rotschopfes an der linken Seite seines Oberkörpers drückte. Fast schon reflexartig legte er mit seiner rechten Hand einen harten Griff um das linke Handgelenk seines Gegners und zog dessen Arm so gerade nach oben, um mit seinem linken Knie dagegen zu drücken. Die ganze Aktion dauerte kaum eine Sekunde. Und beide wussten, dass er hätte Ryu mit der letzten Bewegung ganz einfach hätte den Arm brechen können. Doch der Mann mit der Clowns-Schminke tat es nicht. Noch nicht.
Angestrengt atmete der Schwerverbrecher aus.
"Ahhhh...Ryu, Ryu, Ryu...gibst du mir bitte einen Augenblick, mein Freund?", fragte er seinen Gegner höflich, obwohl es ihm egal war, ob er ihm den Moment gönnen würde, oder nicht.
Erst hier zeigte sich, dass Jason seinen Transformation-Zauber nicht aufgelöst hatte, da sich der rechte Ärmel seines Mantels von selbst bewegte. Mister Pink hätte diesen nun ganz leicht zum Angriff nutzen können, jedoch fand er keine Freunde daran einen Gegner wie Ryu zu töten, ohne ihm dabei in die Augen sehen zu können. Es wäre zu...langweilig.
Stattdessen bewegte sich der Ärmel in den Mantel selbst und zog aus der Innentasche von selbigem zwei Dinge heraus: Eine Schachtel Zigaretten und ein Feuerzeug. Während der Ärmel die Schachtel öffnete, eine Zigarette herausklopfte, damit Jason sie sich in den Mund stecken konnte, führte dieser sein Gespräch mit dem Gildenmeister von Daybreaker Eagle fort. Seine Sonnebrille war mittlerweile wieder auf seine Augen gerutscht.
"Also...weißt du, Ryu...ich will dir nur klar machen, dass das hier nichts persönliches ist. Ich hab wirklich kein Problem mit dir, bist sicher ein ganz netter Kerl mit vielen Freunden...naja, vorausgesetzt du willst die nicht alle mit deinem Zahnstocher da abstechen.", sprach er, während er einmal kurz in die Richtung von Ryus Katana nickte, welches dieser mittlerweile nicht weiter in der Hand halten konnte.
"Auch was diese...äh...ähhh...Minato...Minako...die Grünhaarige, wie hieß sie noch gleich...Ah ja, Moriko! Tut mir leid, ich habs mit den Namen hier nicht so. Was sie angeht: Ich habs auch nicht auf sie abgesehen. Ehrlich gesagt, wusste ich nicht mal, wer sie war, bis ich in ihren Kopf gesehen hab - sehr komischer Ort, ziemlich undurchschaubar und das von 'nem Kerl wie mir, was? Haha..."
Gerade zündete der Ärmel die Zigarette von Jason mit dessen Feuerzeug an und verstaute die Dinge anschließend wieder im Inneren seines Mantels.
"Aber hey...!", sagte er leicht abgelenkt, während er, um auch sicher die volle Aufmerksamkeit des Rothaarigen zu erhalten, Ryus Arm noch weiter nach hinten bog. Ungeachtet der Laute, die selbiger von sich gab, nahm Jason einen tiefen Zug von seiner Zigarette und pustete angenehm der Rauch nach unten aus.
"...ahhh, tut das gut...kleiner Rat, fang' nie das Rauchen an, du kommst nicht mehr davon los. Und Typen wie du sollten sich keine zusätzlichen Sünden aufladen. Jedenfalls...wo war ich? Ach ja...", erinnerte er sich mit weiterhin gelassener, fast schon sympathischer Stimme. Die Spitze der Zigarette glühte jedes Mal in einem hellen Rotton auf, wenn er einen Zug nahm, nur um den Rauch anschließend wieder auszupusten.
"Ich mach diese Sachen hier nicht, weil ich so ein...Monster bin oder als was mich die Medien darstellen. Weißt du...ich hab das Gefühl, dass ich...meiner Zeit voraus bin. Ich weiß nicht, ob es dir aufgefallen ist, aber irgendwie bin ich etwas anders als die meisten anderen Leute. Es ist fast so...als wäre ich kein einfacher Mensch, sondern...die Abrechnung für all die egoistische, falsche und lächerliche Zeit, die ihr euch viel zu lange geliehen habt..."
Ohne die Situation zu angenehm zu machen, wirkte der König der Unterwelt noch weiter Druck auf den Arm seines Gegners aus, um diesen weiter daran zu erinnern, das er die weitaus bessere Position hatte. Er hustete stark, sein Körper machte sich langsam immer bemerkbarer. Nach dem Husten lief dem Clown ein wenig Blut am Mundwinkel hinab.
"Weißt du...ich bin echt ungern die Person, die dir das sagt, aber...diese ganzen Gilden...Fairy Tail, Liberty Pheonix und auch deine...das is'n Witz. Alles hier ist einer. Wie gesagt: Ist nichts persönliches. Und dieses sich ständig wiederholende Schema, in dem ihr alle spielt ist sooo...langweilig. Und dabei seid ihr einfach nicht schlau genug um zu erkennen, wie...dumm ihr seid. Ich will nicht sagen, dass ihr unbedeutend seid, ganz und gar nicht. Ohne euch wäre es sogar noch langweiliger und ich hätte überhaupt keinen Spaß mehr, verstehst du? Ich lebe für dieses "Katz und Maus"-Spiel mit euch, mit der Regierung, mit der ganzen Welt. Das Problem ist nur...irgendwann müssen Spiele auch mal enden. Und dann gibt es immer einen Gewinner und einen Verlierer..."
Langsam begann Jason seinen Oberkörper nach unten zu neigen, er bewegte seinen Kopf noch näher an den von Ryu. Nur um ihm etwas zuflüstern zu können.
"...und ich beabsichtige nicht in meinem eigenen Spiel zu verlieren."
Ruckartig zog Jason den Arm von Ryu mit aller Kraft zurück. Ein lautes Knacken ertönte und mit einer einziger Bewegung brach er Ryus linken Arm.
"Shhhh...ganz ruhig Ryu, der Schmerz ist nur am Anfang unerträglich. Danach...ehm...tut es zwar immer noch weh, aber du bist ja ein großer Junge. Also Zähne zusammenbeißen. Und dein Vorteil ist,...dass ich kein Unmensch bin. Im Gegenteil."
Als Jason den Arm von Ryu los lies, fiel dieser einfach zu Boden. Der Aufschlag war dabei kein Vorteil die Schmerzen zu mildern. Langsam legte er seine andere Hand nun auch an Ryus Kopf.
Unter der Sonnenbrille des Wahnsinnigen funkelten seine Augen nur so. Seine Lippen bildeten ein breites Lächeln. Er hatte sich sehr verausgabt und sein Körper schmerzte weiterhin. Langsam leckte er mit der Zunge das Blut ab, das aus seinem Mundwinkel gelaufen war.
"Ich werde dir einfach dein Genick brechen und die Sache hat sich gegessen. Und dann, wenn sich mein Körper wieder erholt hat...weißt du, was ich dann tun werde? Ich glaube, ich statte deiner Gilde einen Besuch ab...hahaha...die werden sich sicher über meinen Besuch freuen, immerhin bin ich derjenige, der deine letzten Worte vermitteln kann. Da freuen sich sicher alle mich zu sehen...und ganz besonders...deine Schwester...GYAAAHAHAHAHAHAAA!"

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Beitrag© By Ryu  Di März 20, 2018 7:36 pm

Ryus Blick war von Vorfeude gezeichnet. Die Klauen aus Mister Pinks Hand würden nicht reichen, um sich zu verteidigen. Der Sieg schien für Ryu zum greifen nahe, da bemerkte er das sein Feind lächelte. Sofort packte die Angst den Kopfgeldjäger, da er genau wusste, das dies nicht das Lächeln eines Mannes war, der Frieden mit dem Tod schloss, sondern das spöttische Grinsen eines Kämpfers, der seinen Gegner bald besiegen würde.
Das befürchtete trat ein sein Feind verschwand in einem grellen pinken Licht, dass Ryu dazu zwang seine Augen zu schützen und sowohl Kampfhaltung, als auch Geschwindigkeit aufzugeben. Ein leiser Fluch entglitt dem Gildenmeister, der sonst die überhebliche Ruhe in Person war. "Scheiße…!" Beinahe als wäre es sein Stichwort gewesen, packte Mister Pink Ryu am Hinterkopf und schleuderte ihn zu Boden. Mit der Rechten Hand Ryus Kopf drückend, mit der Linken Hand seinen linken Arm binden und die Beine so positioniert, das Ryu nicht mal im Traum daran denken konnte sich aus diesem Griff zu befreien.
Noch ein paar mal zappelte der Gildemeister mit den Beinen, wie es ein kleines Kind tun würde, das sich aus dem Griff seines großen Bruders befreien will. Allerdings holten ihn bald Erschöpfung und der Schmerz aus seiner Wunde ein, der durch Jasons Haltung nicht gerade gemindert wurde. Erschöpft und ohne richtigen Ausweg atmete Ryu schwer aus. Das Blut das ihm von der Stirn und aus der Nase rann, spürend, entgegnete er auf die Frage des Geschminkten nur ein erschöpftes und eher gehecheltes: "Sicher..."
Ryu bekam aus den Augenwinkeln mit wie sich sein Feind eine Zigarette anzündete. Ryu schien Glück zu haben. Mr. Pink wollte ihn also nicht sofort los werden. Die Schmerzen in seiner Seite ignorierent, versuchte er einen Gravitationskreis aufzubauen, während Jason sprach. Er bekam halb das nicken zu Ryus Katana mit, das eigentlich noch nicht solange in seinem Besitzt war, und er liebevoll Iris nannte. Er murmelte ein leises "Aha…" in den Boden, ungewiss ob Jason ihn überhaupt hören würde. Das nächste was Ryu in den Dreck murmelte, war der Name seines neuesten Gildenzuwachses, als sein Fein nicht auf ihren Namen kam. Irgendwie half er ihm aus Reflex auf die Sprünge. "Moriko…" Das er sich selbst damit zur Lachnummer machte, wurde ihm erst danach bewusst, aber gerade musste er sich mehr darauf konzentrieren das brave Opfer für den Psychopathen zu spielen, in der Hoffnung das ihm sein Egoismus und Narzissmus noch zum Verhängnis wurden. Als dieser dann begann über die Ironie der psychischen Zustände zu lachen, stimmte Ryu mit einem leisen Lachen mit ein, nur um den Mann weiter zu unterhalten.
Jedoch verwandelte sich das schnell in ein schmerzverzerrtes stöhnen als Jason seinen Arm weiter nach hinten drehte, kombiniert mit einem halbherzigen Husten, als Jason den Rauch nach unten blies. Ryu begann auszublenden was Mr. Pink sagte, der immer stärker werdende Schmerz war schon schlimm genug, um den Zauber aufzubauen, aber psychologischer Terror. Er hatte es fast geschafft, das ging weit mehr als die Hälfte verloren. Ein stechender Schmerz gefolgt von einem lauten knacken brachten seine Konzentration fast völlig zum erliegen. So gut es mit einem zwei Meter Mann auf dem Rücken ging, begann Ryu aufzuschreien, Tränen sammelten sich in seinen Augen und er versuchte das Verlangen zu bekämpfen, weiter zu schluchzen.
Als Jason den Arm fallen lies und erneut ein scharfer Schmerz Ryu durchfuhr, hatte dieser nun endgültig den Punkt erreicht, an dem er aufgab. Er wollte einfach das dieser Psychoterror und der Schmerz endet. Seine Niederlage akzeptierte er. Doch dann machte sein Feind einen Fehler, der ihm den perfekten Sieg kostete. Er bedrohte seine Gilde. Die Menschen, die sein Zuhause waren und die sich auf ihn verließen würden sich mit diesem Irren plagen müssen. Auf das krankhafte Lachen von Mr. Pink, reagierte Ryu wieder mit seinem eigenem. Der Schmerz war noch immer da, so auch leichte Tränen, aber er hatte wieder Hoffnung und das gab ihm die Kraft zu lachen.
"Selbst… wenn du mich besiegst… die Typen dort würden dich trotzdem erledigen." Erneut hustete Ryu nachdem er gesprochen hatte. Über die Schmerzen hinweg baute er wieder den Gravitationskreis auf. "Du bist jemand… der sich nur darauf versteht anderen Angst zu machen… Menschen wie du… werden nie verstehen was es heißt für jemand anderen zu kämpfen als sich selbst… weist du was du haben wirst, wenn du alles erreicht hast… " Ryu wusste nicht wie viel Jason wirklich deutlich verstehen konnte, was ihm auch relativ egal war. Er wollte diesem Irren nur mal die Meinung sagen und vor allem, Zeit schinden. "… du wirst allein sein… du wirst allein sterben… und egal wie viel Macht du hast… nichts wird das jemals ändern. Hehehe… ich bemitleide dich… ehrlich … sag mal… kannst du mir nen Gefallen tun… und mir ne letzte Zigarette anzünden?" Ryu bekam mit wie Jason sich runter beugte. Da er sich nun nicht mehr darauf konzentrieren musste Ryus linken Arm zu blockieren, konnte der blonde Mann seinem Opfer ohne weiteres eine Zigarette in den Mund stecken. Dafür durfte Ryu sogar seinen Kopf sogar vom Boden weg nach links drehen. Er konnte seinen Arm sehen und war über den Anblick nicht erfreut. Der Arm war seltsam verdreht und Blutergüsse zeichneten sich sehr deutlich darauf ab. Jason zündete Ryu die Zigarette an und dieser atmete tief den Rauch ein und hustete dann fast den angezündeten Rest aus. Es war sogar so schlimm, dass Ryu sich fast übergeben hätte.
"Weist du… eigentlich rauche ich nicht. Soll ich dir verraten warum ich damit angefangen habe?" Ryu lächelte Jason an, als er sah wie hinter dem Kriminellen der Gravitationskreis entstand, und langsam den Baum der am nächsten stand, entwurzelte. Als dieser nun dann endlich angeflogen kam, auf Jasons Rücken zu, sprach Ryu dann : "… du möchtest dich vielleicht ducken." Aber da war es schon zu spät. Mr. Pink hatte keine Zeit überhaupt auf die Worte zu reagieren, denn der Baumstamm schlug ihm direkt in den Rücken.
Da sich die Kraft nun endlich komplett gesammelt hatte, wurde Jason nun auch von der Gravitation weiter gezogen, genau so wie Ryu. Die beiden Kontrahenten flogen ins Unterholz, während immer mehr Bäume fielen. Der Gildenmeister glich die Wirkung mit seinem Zauber Ungravity aus. So begann er dann mit Ehrgeizigem Blick von Baum zu Baum in der Horizontalen zu springen und zu fliegen, während sein Feind noch immer von Baum zu Baum schepperte. Ryu sprang weiter und lies sich wieder etwas von seinem Zauber mit ziehen und versuchte über Jason zu kommen. Als dieses Ziel endlich erreicht war, schrie Ryu mit entschlossenem Ton. "KEEP!" Mit einem mal wurden beide zu Boden gezogen. Ryu griff den Hals seines Gegners, als sie zusammen auf den Boden stürzten und im Wald eine zwei Meter lange Schneise hinterließen.
Mr. Pink wurde durch Keep eh an den Boden gedrückt, was durch Ryu, der seine Knie auf den Armen seines Feindes plaziert hatte, und ihn mit der Rechten Hand würgte, nicht gerade besser wurde. Dazu kam noch, das dieser sich mit Ungravity noch schwerer machte. In Ryu rot leuchtenden Augen funkelte purer Zorn. Er spürte nicht mal mehr den Schmerz in seinem linken Arm, der den ganzen Akt hinweg nur nutzlos hinterher wackelte oder die Wunde in seiner Seite, die ihn immer weiter Blut kostete, vermutlich wegen des Adrenalinkicks. Das blutverschmierte und angestrengte Gesicht kombiniert mit den von Dreck und Blut verklebten Haaren zeigten, das der Gildenmeister bald an seinem Limit war. Sowohl körperlich, als auch seine Magie betreffend. Mit noch mehr Wut und ganzer Kraft drückte Ryu noch fester zu. "NUN TU MIR DEN GEFALLEN UND STIRB ENDLICH!"
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Beitrag© By Jason  Mo März 26, 2018 8:03 pm

Es hatte etwas wahrlich trauriges an sich, wie der Gildenmeister unter ihm noch versucht irgendwelche Drohungen auszusprechen. Als würden diese ihn in irgendeiner Form beeindrucken.
Dennoch blickte er mit ernstem Blick, jedoch nicht wütend, auf seinen Gegner hinab, als dieser seine Ansprache hielt. Es brachte ihn zum Schmunzeln, als der Rothaarige sagte, er würde ihn "bemitleiden". Doch selbst da, machte er den Mund nicht auf. Letztendlich bat ihn Ryu sogar noch um eine Zigarette und Feuer.
"...Aber natürlich, ich bin doch kein Monster.", antwortete Jason mit gelassener Stimme.
Kurzerhand zog er seine Schachtel Zigaretten mit seiner nun freien Hand aus dem Mantel, beugte sich vor, schob seinem Gegner eine Zigarette in den Mund und zündete selbige an.
Es war dieser Augenblick, als der Rotschopf wieder seine Stimme erhob:
"Weist du… eigentlich rauche ich nicht. Soll ich dir verraten warum ich damit angefangen habe?"
Leicht verwirrt hob der Mann im schwarzen Federmantel nur seine linke Augenbraue. Was darauf folgte, war eine wahre Überraschung für den Dunklen Magier. Plötzlich hatte sein Gegner die Kraft gefunden, einen weiteren Zauber zu wirken. Im nächsten Moment hörte Jason ein recht auffälliges Knacken hinter sich, gerade als er sich umdrehen wollte, war es jedoch bereits zu spät: Der Baum direkt hinter ihnen stürzte auf seinen Rücken und begrub den Clown unter sich. Dieser wurde so förmlich von seinem Gegner herunter gestoßen, jedoch war dieser noch nicht lange nicht fertig mit seiner Angriffsserie. Von einer unsichtbaren Kraft wurde Jason schlagartig weiter gerissen und flog nur wenige Meter über dem Boden mit enormer Geschwindigkeit. Das konnte doch nur ein Witz sein. Es fühlte sich jedenfalls an wie einer. Zumindest für den Gildenmeister, der sich in diesem Moment nicht einmal sein Lachen verkneifen konnte, während er, mitsamt dem Baum, durch den Wald schoss und gegen andere Holzstämme geschleudert wurde.
"Hahaha-gah-AHAHAH-AHAAAHAHA-!"
Immer wieder wurde sein verrücktes Lachen vom nächsten Aufprall unterbrochen. Trotz der Tatsache, dass er eine Wunde an der Stirn, aus welcher ihm das Blut bereits über das Gesicht lief, sowie zwei auf dem Rücken und eine am Bein davontrug, hörte er nicht auf zu lachen. Hierbei zerbrach auch die Sonnenbrille des dunkeln Magiers. Die Schmerzen waren extrem. Und gerade, als Jason seine Augen öffnete, um sich aus der Situation befreien zu können, legte sich eine Hand um seinen Hals und Ryu donnerte mit ihm zu Boden. Beim Aufprall spuckte er Blut und seine Organe fühlten sich an, als würden diese brennen. Es war dieser Moment, als sich das Blatt kurzerhand gewendet hatte, nun fixierte Ryu Mister Pink am Boden und blockierte seine Hände. Dieser wog viel mehr als zuvor, vermutlich durch den Effekt des Zaubers. Was für ein Witz.
"PfffhahahahAHA! Du, du, du, du, du...bist echt richtig zum Kotzen, weißt du das? Das ist wirklich lächerlich! Aaahahahaha!", sprach Jason zu seinem Gegner, während sich sein Lachen in ein blutiges Husten verwandelte. Die Anstrengung spiegelte sich in seinen Augen. Bzw. in dem einen Auge, das Ryu sehen konnte, nachdem das linke Brillenglas zerbrochen war. Die Zigarette hatte er mittlerweile auch nicht mehr halten können, sie musste irgendwo am Waldboden liegen.
"...Du willst mich wirklich töten, hm? Haha...wenn zwei Leute den selben Witz erzählen wollen, dann muss einer dem anderen wohl die Pointe klauen...also los...tu es doch. TU ES! Gyaaahahaha!"
Während Jason in wildes Gelächter ausbrach, versuchte Ryu genau das. Sein Griff wurde fester. Jason bemerkte, wie sein Hals zusammengedrückt wurde.
Es wurde immer schwieriger zu lachen.
Und plötzlich widerstand der Hals.
"...du hattest übrigens recht. Ich weiß, wie man Menschen Angst macht...ich kenne die größte Angst der Menschen, bevor ich überhaupt ihre Namen kenne...das ist der Fluch meiner Magie...ich muss sie nur...sehen...und schon, weiß ich es...und willst du wissen...was ich...in deinen Augen sehe...?"
Langsam begann Jasons Hals die Hand von Ryu sogar weiter auseinander zu drücken. Jason kannte Ryus größte Angst. Und diese sollte nun zum Leben erwachen.
Er lachte lautstark, während er lachte, begannen sich Schuppen direkt unter den Fingern von Ryu zu bilden, Jasons Zähne wurden mit jedem Lacher spitzer, seine Zunge hing aus dem Mund und seine Augen hatten mehr Ähnlichkeit mit denen einer Schlange als der eines Menschen.
Aber es waren nicht Schlangen, wovor Ryu sich fürchtete.
"Haha! Ich muss schon sagen, du bietest mir hier die Möglichkeit für eine UNVERGLEICHLICHE SHOW! Gyaaahahaha!"
Plötzlich brachen gigantische Flügel aus dem Rücken des Zauberers und zerfetzten dessen Hemd. Diese wirkten wie die Flügel einer gigantischen Fledermaus, jedoch gespickt mit Schuppen und schwarzen Federn. Der Druck, mit dem die Flügel Jason in eine aufrechte Position stießen reichte aus, um Ryu von sich herunter zu werfen.
Vor den Augen des Rotschopfes verwandelte sich der "König der Unterwelt" gerade in seine größte Angst: Einen Drachen.
Als Jason auf seine Hände fiel, begann sich auch der Rest seines Körpers zu verändern. Ihm wuchs ein Schweif, Krallen, sein Gesicht wurde länglich und er wuchs auf eine extreme Größe heran. Während er sprach, stieg rauch aus seinem Mund und Nasenlöchern, ähnlich wie als er noch die Zigarette im Mund hielt.
"...Mu...ta...tion...", hallte es mit tiefer Stimme aus dem gigantischen Maul.
Jasons ganzer Körper war mit schwarzen Schuppen überdeckt, sein Hals und Schultern war übersät mit schwarzen Federn, während sein Schweif und seine Extremitäten einen Pinkton angenommen hatten. Die Spitzen der Hörner, die aus seinem pechschwarzen Kopf ragten, hatten eine pinke Färbung. Die Farben harmonierten auf erschreckende Weise sehr schön miteinander. Und dennoch besaß der Drache ein unheimlich breites Lächeln, welches sich über den ganzen Schädel des Ungetüms zog. Die Gesichtsbemalungen blieben erhalten und wirkten so, als hätte der Drache gerade mehrere Menschen verspeist, sodass deren Blut noch an seinem Maul hing.
Jason blickte mit gelb leuchtenden Augen von oben auf den Gildenmeister. Er war wohl um die 20 Meter groß geworden. Er atmete einmal mit tiefer Stimme aus, während er zu lächeln begann. Hinter den Rasiermesserscharfen Zähnen stieg Rauch aus seinem Maul, während man ganz hinten in seinem Rachen ein rotes Licht erkennen konnte. Mit tiefer Stimme begann er zu flüstern, doch selbst dieses Flüstern war für Ryu von extrem Lautstärke.
"Du sagtest...ich bin jemand...der sich nur darauf versteht...anderen Angst zu machen..."
Langsam bewegte sich der lange Hals des Drachens hinunter, sodass das riesige Maul direkt vor Ryu war, um weiter zu sprechen.
"...Jetzt sag mir...HAST DU ANGST VOR MIR?!"
Die gelben Augen des Drachen weiteten sich, sein Grinsen wirkte dämonisch. Mit einem Mal riss er sein Maul auf und Brüllte mit einer solchen Kraft, dass die Bäume sich bogen, ihre Blätter verloren und Vögel aus dem ganzen Wald in alle Richtungen flogen. Ryu stand direkt vor ihm, direkt vor seinem schlimmsten Alptraum. Ruckartig schnellte das Maul frontal auf ihn zu, in schiefer Lage, bereit ihn auf einen Schlag zu verschlingen, wenn ihn die Zähne, die mehr an Schwerter erinnerten, nicht sofort aufspießen würden. Ryus Gegner war nun wirklich nicht länger ein Mensch, sondern ein wahres Monster.

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Beitrag© By Ryu  Do März 29, 2018 2:55 pm

Während Ryu würgte, plapperte der Feind einfach fröhlich weiter. Selbst jetzt schien sein Feind Ryu nicht ernst zu nehmen. Das machte den Gildenmeister wütend. Er wollte das dieser Komiker einfach nur für immer schwieg. Ryu hatte wirklich genug von diesem Gegner, der alles nur als Spiel betrachtete, denn für ihn war das hier bitterster Ernst. Dieser Mr. Pink hatte nicht nur ihn, sondern auch seine Freunde und Familie bedroht. Er würde ihn nicht damit davon kommen lassen, das stand für Ryu fest. Zumindest so lange, bis etwas völlig unvorhersehbares geschah.
Als Jason von einer einmaligen Gelegenheit und von seinen Kräften sprach, verstand es Ryu erst nicht sofort. Doch als der Hals des Wahnsinnigen mit einmal Widerstand leistete und sich langsam schwarze Schuppen auf seiner Haut bildeteten. Ryu realisierte langsam was da geschah und pure Panik breitete sich in seinem inneren aus. Bald schon war sein Feind Muskulös und groß genug, um den Gildenmeister von Daybreaker einfach abzuschütteln. Dieser landete unsanft mit dem Gesicht im Dreck, konnte das bedrohliche Dröhnen der Verwandlung hinter sich jedoch noch wahrnehmen. Sein gebrochener Arm pulsierte noch vor Schmerz wegen der unsanften Landung, als Ryu sich auf richtete. Jedoch war sein Gesicht nicht von Schmerz gezeichnet, sondern von blankem entsetzen und reinster, tiefer Angst.
Das Wesen was sich vor ihm aufbaute, war ein Abbild aus seinen frühesten Alpträumen. Mit einer Höhe von etwa 20 Metern gigantisch, schwarze Schuppen und vereinzelte Federn die den Leib des Monstrums um kleideten. Riesige Schwingen, die eben jenen Leib in die Lüfte tragen und das Licht der Sonne blockieren konnten. Dieses schaurige schwarz wurde mit pink an den Extremitäten und in den Augen gepaart, was als letztes noch auf die Präsens des zuvor noch menschlichen Feindes hinwies. Als diese Kreatur ihr Maul, von Blut umzogen, öffnete, um mit dem verängstigten Ryu zu sprechen, konnte dieser ein glühen wahrnehmen, von dem er nur raten konnte welch flammende Zerstörung dahinter steckte.
Ryu konnte nichts sagen. Er wollte schreien, doch die Luft fehlte ihm, vor Entsetzen wie angewurzelt konnte er nur mit ansehen, wie der Drache zu ihm sprach, seine Worte erreichten ihn jedoch nicht. Nein alles was ihn erreichte war sein eigener Instinkt der ihm nur eines raten konnte: Renn um dein Leben!
Kurz bevor das Maul des Drachen Ryu verschlingen konnte zog er sich mit Ungravity außer Reichweite und begann zu flüchten. Er flog so schnell er konnte in den Wald hinein, in der Hoffnung er könnte den Drachen so ausbremsen und sein Leben in Sicherheit bringen. In seinem Kopf schossen immer wieder die Geschichten von Drachen hervor, die ihm sein Bruder erzählt hatte. Die Panik vor diesen Monstern trieb die Verzweiflung in Ryus innerstem nur voran. Tränen der Angst begannen zu fließen. Der Gildenmeister wollte sich nicht umdrehen, er wollte dieses Ding nicht sehen, doch jedes mal wenn er einen der Bäume hinter sich umstürzen hörte wurde ihm klarer, dass dieses Biest ihm immer noch dicht auf den Fersen war. Dann geschah, was letztlich geschehen musste. Er stieß an die Grenzen von Unhravity, und landete im hohen Bogen wieder im Dreck. Es dauerte ein paar Sekunden um zu realisieren was passiert war.
Jedoch als er es begriffen hatte richtete er sich auf um zu Fuß weiter zulaufen. Dazu kam er jedoch nicht mehr. Mit einer gewaltigen Wucht krachte die Klaue des Drachen seitlich in ihn rein. Ryu konnte seine Rippen brechen hören, seine brennenden Lungen, schon erschöpft von der Flucht leerten sich erneut mit einem mal, so das nicht ein mal ein Schmerzensschrei erfolgte. Im hohen Bogen fegte Ryu durch die Luft, ein paar Äste peitschten ihn, jedoch wurde sein Flug letztlich nur durch den Stamm einer massiven Eiche gebremst, gegen die er mit dem Rücken und Hinterkopf knallte.
Es war sein Glück, das der Drache ihn wieder in den Ungravity Radius geschlagen hatte. Dadurch konnte Ryu den Aufprall zumindest so abdämpfen, das es ihm nicht die Wirbelsäule brach. Nach dem Aufprall rutschte Ryu entkräftet den Baumstamm hinab, bis er letztlich auf dem Boden kniete, sich mit seinem rechten Arm abstützend. Jeder Atemzug tat über die gebrochenen Rippen und die belastete Lunge weh. Verzweiflung und Angst, waren noch immer stets in dem durch Tränen gezeichneten Gesicht zu sehen. Der ganze Körper lediglich zitternd, aus Angst vor dem Ungetüm, das sich nun wieder näherte.
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Magie: Phobia
Beitrag© By Jason  So Apr 08, 2018 3:27 pm

Das riesige Maul des Drachen schnappte zu, doch der Angriff ging ins Leere. Jason konnte sich ein Lächeln mit den spitzen Zähnen nicht verkneifen, er wusste, dass Ryu weglaufen würde. Genau dieses Katz-und-Maus-Spiel war, was er wollte. Langsam drehte er seinen Kopf in die Richtung, in der er Ryus Körper rauschen hörte. Mit einem zweiten Brüllen machte er ein weiteres Mal auf sich aufmerksam. Seine Wut auf den Gildenmeister war mittlerweile groß genug, dass er ihn einfach nur noch Tod vor sich sehen wollte.
"Ryyyyuuuuuuuu!!! Welch Ironie, dass jemand mit diesem Namen, Angst vor mir hat!", schrie er mit voller Kraft.
Ruckartig nahm er die Verfolgung auf. Sein mittlerweile schwer gewordener Körper schleifte förmlich über den Waldboden, brach dabei Bäume wie Zahnstocher in zwei Hälften und überrannte sie wie eine gigantische Dampfwalze.
"GyaaaHAHAHAHA!!", lachte er voller Adrenalin.
Wenn Jason sich in ein anderes Lebewesen übernahm er teilweise die Eigenschaften der Kreatur. Und in diesem Fall schien sich die Mordlust des Gildenmeisters mit der Gefräßigkeit des Drachen zu kombinieren. Diese Faktoren machten ihn zu einem noch schonungsloseren Gegner, als er wohl schon zuvor war.
Der Rotschopf war zwar schnell aber es musste selbst ihm auffallen, dass seine schlimmste Angst immer näher kam. Als er dann aus dem Wirkbereich seines Zaubers gelangte und zu Boden fiel, witterte der Drache der Alpträume seine Chance. Gerade als der Mensch sich wieder aufrichtete, schleuderte er ihn mit einem starken Hieb seiner Klauen einfach zur Seite.
"HAHAHA! Wo ist dein Widerstand von zuvor geblieben?! Dein Ehrgeiz!?! Du enttäuscht mich, Gildenmeister von Daybreaker Eagle!!", brüllte der Drache seinem Gegner nach.
Jasons Gegenüber gelang es den Sturz durch den Schlag noch etwas abzufangen, aber das sollte kein großer Bonus gewesen sein. Jason spürte genau, wie einfach er den schwächlichen Körper eines Menschen in diesem Zustand zerbrechen konnte. Das Gefühl seinen Gegner so verzweifelt zu sehen, zauberte ihm ein Lächeln aufs Gesicht. So blitzten wieder die rasiermesserscharfen Zähne des Drachen in seinem Maul auf, während das aufgemalte Lächeln auf den düsteren Schuppen noch unheimlicher wirkte. In diesem Augenblick krümmte sich der Hals des Ungetüms und sämtliche Beine des Monsters begannen kurz zu zittern. Jason konnte genau spüren, wie seine Kräfte langsam schwanden. Sein Körper machte all die Strapazen langsam nicht mehr mit. Es hatte lange genug gedauert, es war wohl Zeit den Kampf zu beenden. Die Angst seines Gegners brachte ihn hierbei auf eine wunderbare Idee...mit einem Mal breiteten Sich die schwarzen, mit Federn bedeckten Schwingen des Drachen aus. Mit einem kräftigen Schlag der Flügen erhob sich dieser in die Lüfte, um so die Entfernung zu seinem Gegner schnellstmöglich zu überbrücken, bevor dieser sich wieder aufraffen konnte. So lies er sich sofort auf den Rotschopf fallen und stürzte mit seiner Klaue hinab. Als er wuchtig und mit einem tiefen Brüllen auf dem Boden landete, stieß die so entstandene Druckwelle mehrere Bäume um. Jason war über seinem Feind, seine Klauen hatten sich jedoch nicht in dessen Körper gebohrt. Nein, die Pranke des Drachen drückte diesen zu Boden, indem sie ihn von der Brust abwärts bedecke. Mit den gelb-rot leuchtenden Augen weit aufgerissen, beugte er sich über seinen Gegner, stellte dabei jedoch sicher, ihn nicht mit seinem Gewicht zu zerquetschen.
"Kahaha...Ich würde ja wirklich gerne mit dir spielen, aber selbst mir geht langsam die Kraft aus...Hahahaha...also...beende ich unser Spielchen hier und jetzt. Und schickte dich ohne Umwege zur Hölle."
Die letzten Worte drangen mit einer solch ruhigen und dennoch rauen Stimme aus dem Maul des Drachen, dass sie noch angsteinflößender wirkten, als wenn Jason mit seiner von Mordlust geprägten Stimme sprach.
Er hob seinen Kopf an und man konnte selbst von außen erkennen, wie zwischen den Schuppen etwas aufglühte. Rote Flammen stiegen im Hals des Drachen auf, er wollte Ryu wohl einfach zu Tode brennen.
"Die Strafe für Zauberei...was war das noch, Ryu?"
Langsam neigte er seinen Kopf wieder und starrte zu dem gefangenen Ryu hinab, während Rauch aus den Nasenlöchern des Drachen stieß. Jason öffnete sein gigantisches Maul, die scharfen Zähne blitzten erneut hervor, doch wurden von einem viel helleren Leuchten in den Schatten gestellt, das aus sich im hinteren Rachenraum des Drachen bildete. Gleich würde sie los gehen, jeden Augenblick würde er angreifen. Sobald er zu Ende gesprochen hatte, würde Ryu die Flamme verbrennen, die heißer als jedes Feuer war, das Ryu bisher kannte.
"Achja..."
Die düstere, tiefe und raue Stimme des Drachen drang aus seinem Rachen hervor, scheinbar direkt aus dem Herzen der sich aufstauenden Flamme.
"...Tod durch Feuer."

_____________♪♬



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Magie: Gravitationsmagie
Beitrag© By Ryu  Do Apr 19, 2018 9:59 am

Ryu hatte nicht mal die Zeit sich wirklich bewusst zu werden was geschehen war. Seine Gedanken waren völlig wild. So realisierte er erst viel zu spät, das der Drache der nun das schaurige Abbild von Mister Pink war, abhob und mit extremer Wucht auf ihm landete. Der Kampf hätte schon vorbei sein können, was auch Ryu bewusst war, dem war das jedoch egal. Der Gildenmeister wollte einfach nur so weit wie es ging von diesem Ding weg. Der Aufprall hatte ihm vermutlich auch noch die letzten intakten Rippen gekostet.
Die nächsten Worte ließen seine Panik nur noch größer werden. Er wusste nicht was er tun sollte, alles in seinem Kopf war von Angst vernebelt. Dann erblickte Ryu den lodernden Schlund, der sein Ende hätte bedeuten sollen, wenn die Flammen die daraus empor stiegen ihn trafen. Das was folgte war lediglich ein Reflex. Ryu zog den Kopf ein, kniff die Augen zusammen und schrie mit ganzer Kraft. "RISE!" Ein Gravitationskreis entstand unter dem Oberkörper und Hals des Drache, sogar ein kleiner Teil des Kopfes lag darin. Kaum war der Zauber gesprochen zog es den Körper der schwarzen Bestie nach oben und die sengenden Flammen zogen über Ryu hinweg.
Dieser hatte den Moment genutzt und war wieder los gerannt, kam aber nach einigen Metern wieder unsanft zum stillstand, als er über eine Wurzel viel und mit dem Gesicht erneut im Dreck landete. Schmerz durchfuhr seinen ganzen Körper und Müdigkeit seinen Geist. Vielleicht sollte ich einfach aufgeben… dann wäre es vorbei. Und ich hätte meinen Frieden. Während er langsam in diesem Gedanken versank dachte er zurück an das was er in seinem Leben hatte, an die, die ihn glücklich machten. Sein Bruder, seine Schwester, genau so wie seine Mutter und sein Vater. Aber auch seine neue Familie. Seine Gilde. Jeder darin war für Ryu unersetzlich. Wie erbärmlich er doch war. Unweigerlich kamen ihm die Worte von Mr. Pink wieder in den Kopf. Er würde sie alle töten. Was mache ich hier eigentlich?! Die Erinnerung, wie Yin und er immer wieder in der Gilde trainierten, weil sie ihn übertreffen wollte. Wenn sie mich so sehen würden… Ryu richtete sich auf alle 4, den brennenden Schmerz seines Körpers ignorierend. Die Erinnerung, als er Kohana vor den Menschenhändlern gerettet hatte und ihrem Vater, einem Drachen unter größter Angst versprach auf sie aufzupassen. … wären sie bestimmt verdammt traurig… aber… Ryu schaffte es ein Knie aufzurichten und in die abgestüzte Hocke zu gehen. Die nächsten Erinnerungen waren von vor ein paar Tagen, als er Moriko traf. Daran wie sie ihren Wald zwei mal retteten, wie sie ihm vorm verbluten gerettet hatte und an das Versprechen ihrem Vater gegenüber, den Mr. Pink auch noch entehrt hatte.
Nein er konnte hier nicht sterben. Und als er den letzten Teil seines Gedankenganges heraus schrie, stand er aufrecht, seiner größten Angst entgegen blickend. "… ICH WERDE DICH NICHT MEINE FAMILIE ZERSTÖREN LASSEN!" Bei diesem Kriegsschrei, klang es als würde sich Ryus Stimme mit der eines alten Mannes überlappen und für einige wenige Sekunden, wirkten seine Haarspitzen Schneeweiß und seine Augen Kristallblau. Dieser Moment verflog jedoch schnell, als der Drache erneut Ryu mit der Pranke erwischte. Diesesmal konnte Ryu den Flug nicht abfedern und krachte voll gegen einen Baum, was dazu führte das er sich die rechte Schulter auskugelte. Allerdings war nicht alles vergebens, Ryu wollte den Drachen ablenken. Denn als der Drache davor auf ihn zu geflogen kam um ihn mit der Pranke zu treffen, flüsterte er die Worte: Meteorcrash. Und erzeugte mit diesen einen Gravitationskreis in der Atmosphäre, der einen Meteor direkt hinab zu Mr. Pink führen sollte.
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