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Bounded Soul
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Beitrag© By Chikyū no hāto  Mi Nov 22, 2017 9:27 pm

Chikyū nickte lächelnd, ehe sie den Flaschenkürbis ansetzte und einige Schlucke daraus trank. Natürlich fixierten sich ihre Augen auf Sins, während dieser sprach und ein aufgewecktes Funkeln bildete sich in ihren Augen. Doch seine Erklärung war lang und auschweifend und die Schmanin erkannte, dass diese Nacht wohl mehr philosophischer Natur würde. Es war nichts, dass sie abschreckte. Nein, sie begrüßte es sowas, stieß sie selten auf Leute, mit denen man sich solcher Themen widmen konnte. Doch sie war sich auch darüber im Klaren, dass sie nicht viel von Wissenschaft verstand und wichtiger noch, nicht viel von Wissenschaft verstehen wollte. Sie kannte die Menschen lange genug und war sich sicher, dass es viele Aspekte in der menschlichen Natur gab, die niemals vollständig belegt werden könnten. Dennoch lauschte sie aufgeweckt, ihren Flaschenkürbis immer wieder an den Mund führend. Für eine solche Stunde musste sie ihren Verstand mit ihrem Sake klar und wach halten.

Nach einer ausschweifenden Erklärung, endete Sins ausführliche Darlegung schließlich. Chikyū hatte gerade erneut angesetzt und nahm einen Schluck, ehe sie den Flaschenkürbis sinken lies und auf den Boden stellte. Ihre Augen fixierten Sins Gesicht und wurden. Er hatte einige interessante Aspekte angesprochen.
"Es ist eine ineteressante Erzählung. Von einem solchen Experiment habe ich noch nciht gehört, aber es widerspricht meiner Liebe zur Natur und zur Freiheit. Es war unnötig grausam. Doch möchte ich mich aus den Wissenschaften heraushalten. Ich bin zu lange am Leben, um zu erwarten, dass der menschliche Gesit sich evrstehen kann.
Mit sicherheit aber stecken sowohl Wahrheit, als auch Lüge in deiner Aussage. Doch möchte ich nicht näher auf Geschehnisse der Vergangenheit eingehen. Weder auf die der Wissenschaft, noch auf die eigenen."
Gelassen lächelte sie Sind an, um ihm zu signalisieren, dass er nicht zu weit gegangen war. Aber er war kurz davor. Doch es würde sie nicht erzürnen. Sie wusste ja selbst zu gut, zu welchen fehlern die junge Generation fähig war.

"Doch brauchst du dich nicht zu sorgen. Ich bin dir nicht böse. Es freut mich, deine Meinung hören zu dürfen und dein Wissen und das meinige zu teilen. Und es ehrt dich, in mir einen guten Menschen zu sehen. Doch wie so viele, lässt du dich zu leicht von der Fassade täuschen.
Es mag stimmen, das Zeit und Einsicht mich gewiesen haben. Sie haben mich nach langen Jahren wieder auf einen Pfad geführt, der mehr Recht als Unrecht zu sein scheint. Doch es täuscht, wenn du denkst, dass nur diese Dinge mich geführt haben. Ich gebe es nicht gerne zu, doch ohne den Sake habe ich die Befürchtung, dass mir Fehler aus der Vergangenheit erneut passieren könnten. Und das trotz der Erlebnisse der Vergangenen Monde."

Chikyū räusperte sich kurz und wandte den Blick von Sins. Das Thema war ihr unangenhem und sie wollte Sins nicht in die Tiefe ihrer Gefühle blicken lassen, dennoch furh sie mit dem Sprechen fort. "Es scheint, als müsse ich mich revidieren. Es sind Erlebnisse, die uns helfen Einsicht zu zeigen. Doch kommt es auf das Gemüt des Menschen an, wie er mit diesen umzugehen vermag. Es wird immer Menschen geben, die Recht und Unrecht nicht voneinander zu unterscheiden wissen." Während sie sprach, begutachtete Chikyū noch einmal die nassen Klamotten. Als sie ihre letzten Worte gesagt hatte, atmete sie einmal tief ein und wand sich dem prasselnden Feuer zu. So spannend diese Unterhaltung auch war, sie zerrte an ihrem inneren Selbst. Vielleicht war es besser zu schweigen? Denn nicht alle Erfahrungen mussten mit der Welt geteilt werden und nciht jedes Erlebnis mit einem Fremden geteilt.
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Lazy Bones
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Beitrag© By Sins  Mi Dez 06, 2017 10:07 am

Sins hörte ihr gebannt zu . In seinen Augen erschien sie sich eindeutig zu selbstkritisch. Er verschränkte die Arme hinterm Kopf und blickte zur Decke. "Chi… ich möchte nicht ignorant klingen. Aber es ist doch völlig Banane ob du nun Sake brauchst. Du entscheidest dich im Vollbesitz deiner geistigen Kräfte das zu tun, was für die Menschen um dich das Beste ist, indem du den Sake trinkst. Du bist dir deiner bewusst und tust was du kannst um schlimmeres für die Menschen um dich zu vermeiden. Und wenn dich das nicht zu einem guten Menschen macht dann weis ich auch nicht mehr."
Sins grinste kurz darauf wieder wie es für ihn typisch war und drehte sich zu Chikyu. "Mag sein, das ich viel zu naiv an die Sache ran gehe. Aber wie heißt es so schön, lieber ein optimistischer Narr als ein trauriger Clown." Sins war das Thema zu so später Stunde eindeutig zu ernst und vor allem irgendwie deprimierend geworden. Er konnte ihre Vergangenheit nicht ermessen und wenn er ehrlich war wollte er das auch nicht. Er sah sie wie sie jetzt und hier, vor diesem knisternden Feuer mit ihm sprach. Das reichte ihm. Er merkte auch, dass Chi mit sich rang wieviel sie noch mit ihm darüber reden sollte. Also dann, es war Zeit für einen harten Schnitt.
" Du sag mal Chikyu, du hast doch so viel Erfahrung. Was weist du über Seeschlangen? " Er blickte sie an und lächelte fröhlich, während er etwas mit dem Stuhl kippelte. Er erwartete eine eher verwirrte Reaktion. Aber das war gut. Verwirrung lenkte Menschen schnell von unangenehmen Dingen ab. " Ich meine richtig große Seeschlangen, für die wohl kaum der Stadtteich von Crocus ausreicht. Hast du schon etwas von solchen Wesen gehört oder gar eines gesehen?" Sins hatte sich auf eine eher ungewöhnliche Reise begeben. "Ich suche nämlich mystische Kreaturen. Der Leviathan soll hier in der Nähe hausen. Aber mich interessieren auch der Behemoth, die Schimäre, die Hydra und der Phönix. Aber vor allem… würde ich gerne einen richtigen Drachen sehen." Sins guckte etwas verträumt ins Feuer. Er wollte sie nicht jagen oder stören, aber all diesen Wesen wurde nachgesagt intelligent und zur Kommunikation fähig zu sein. Es ging ihm sogar eher darum die Gebiete zu Naturschutzgebieten machen zu lassen in welchen sie lebten. "Sag Chikyu… hast du schon einen Drachen gesehen? So richtig von nahem?"
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Bounded Soul
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Beitrag© By Chikyū no hāto  Fr Dez 08, 2017 5:19 am

In ihren Gedanken legte Chikyū sich schon Antworten auf Sins Aussagen zurecht. Es war lieb und naiv sie für einen guten Menschen zu halten. Mit Sicherheit half sie den Leuten um sich rum, aber es hatte Jahrhunderte des Konflikts benötigt, um ihr zu zeigen das auch der Mensch, mit all seinen Fehlern und Makeln, zum Leben dazugehörte. Dennoch hatte sie keine Skrupel auch Menschen zu stoppen, wenn diese sich an dem Planeten und seiner Vielfalt vergangen.
Doch sie kam nicht dazu ihre Antworten von sich zu geben. Es dauerte nur wenige Sekunden, die ihr Gegenüber nutzte um das Thema zu wechseln. Vielleicht hatte der junge Mann vor ihr sie durchschaut. Vielleicht hatte er bemerkt, wie das Thema immer weiter in eine Richung geglitten war, die ihr missfiel. Vielleicht hatte er aber auch nicht mehr zu sagen. Doch egal was ihn antrieb, plötzlich schwenkte er um und befragte die alte Schamanin zu Tierwesen Fiores. Eine Seeschlange, eine Chimäre und Drachen. Alles Wesen magischer Natur, das eine seltener als das Andere. Verdurtzt hob sie kurz eine Augenbraue und fragte: "Seeschlange?", als er auch schon fortfur. Sie musste schmunzeln und nachdem er sich, in seiner jugendlichen Neugierde gefangen, beruhigt hatte, schüttelte sie bedächtig den Kopf.

"Ich fürchte, in beiden Fällen lautet meine Antwort nein. Ich hatte nie die Gelegenheit der großen Seeschlange selbst zu begegnen und auch einem Drachen habe ich niemals persönlich gegenüber gestanden. Doch wo der Leviathan eine Kreatur des Meeres ist, die sich weit entfernt von den Menschen, in den dunklen Tiefen des Ozeanes versteckt, waren Drachen die Herrscher über den Himmel und über die Kontinente." Einen Augenblick schwieg die Schamanin. Sie erinnerte sich zurück an die zeit, in der die Drachen über das Land regiert haben. Eine Zeit, in der die Ankunft eines Drachen ebenso zerstörend sein konnte, wie die tosenden Naturgewalten selbst. Eine Zeit in der viele Menschen in Angst und Furcht lebten. Doch Chikyū selbst hatte diese Zeit nur durch einen Schleier wahrgenommen. Natürlich waren es Jahrhunderte und Jahrtausende gewesen, in denen sich die Drachen erhoben hatten. Doch hoch oben in den Bergen war sie geschützt gewesen. Und während sie viele Jahre in Meditation verbracht hatte, waren es die Jahre des Zorns und des Verlusts, in denen sie selbst, einer Naturgewalt gleich, keinem Drachen begegnet war.Vielleciht war es Schicksal gewesen, vielleicht auch ihre unbändige Zerstörungskraft, doch die Drachen hatten sie gemieden, so wie sie diese großen Echsen gemieden hatte. Doch eine erinnerung blitzte klar und deutlich in ihrem Verstand auf. Ein klarer frischer Frühlingsmorgen, in dem sie nach draußen geschritten war, um Nahrung zu suchen.
"Auch wenn ich nie die Ehre hatte einem Drachen persönlich zu begegnen, so erinnere ich mich doch daran, einst einen gesehen zu haben. Es ist viele Monde her. Damals erwachte ich aus meiner Meditation, als ich merkte dass mein Magen knurrte.
Mein Meister hatte sich kein Stück geregt, als ich bedächtig zum Höhlenausgang geschritten war, doch ich konnte spüren wie er mich heimlich beobachtet. Seine Lippen haben sich mit Sicherheit zu schmalen Linien verzogen. Er war sehr nachtragend, wenn man seine Unterweisungen nicht ernst nahm. Doch die Vögel und die warme Frühlingsluft trieben mich nach draußen, an die frische Luft. Und als ich auf dem kleinen Platue stand, da hörte ich es. Ein lautes Brüllen ging über die Lichtung und einen Augenblick später kam ein starker Wind auf.
Ich weiß noch, wie ich damals versucht habe in die Sonne hineinzublinzeln. Es dauerte einige Augenblicke und meine Augen zogen sich zu immer engeren Schlitzen zusammen, als plötzlich ein Schatten über uns hinweg flog. Erschrocken blickte ich auf den schuppigen Bauch, ehe der Drache an der Sonne vorbeiglitt. Ich folgte ihm eine unbedachte Schritte in den Wald hinein. Damals wie heute bin ich beeindruckt von dem blauen Glanz, den seine Schuppen von sich gaben. Doch verlaufen wollte ich mich nicht. Damals habe ich die Standpauken gehasst, die ich zu ertragen hatte. Es ist schon amüsant, wie die Zeit schlechte Erinnerungen in Gute wandeln kann.
Zumindest war dies die näheste Begegnung, die ich zu Lebzeiten mit einem Drachen hatte. Wieso die Frage?"
Erst nachdem sie ihre Geschichte beendet hatte, bemerkte Chikyū wie ausführlich sie doch geworden war. Es war ein Teil ihrer Vergangenheit und doch sah sie nichts schlechtes darin, dem jungen Magier eine Febel zu erzählen. Ihre Worte waren bedacht gewählt worden, hatte sie dieser Gedanke doch an die alten Geschichten erinnert, die damals an den Stammesfeuern erzählt worden waren. Nun jedoch war sie sichtlich gespannt auf eine Antwort ihres Gegenübers. Es war mit unter töricht die ätesten Wesen zu suchen. Hoffentlich war er sich der Gefahr bewusst.
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Beitrag© By Sins  Fr Dez 08, 2017 12:39 pm

Ja das große weite Meer. Das hatte der arme alte Knochen schon fast befürchtet. Gebannt lauschte er Chikyus Erzählung. Das war ein Bericht einer Augenzeugin. Sowas war doch sehr einmalig. Ein Teil von ihm fluchte sogar innerlich, weil er sich keine Notizen machen konnte. Aber das einzige was wirklich nach außen drang waren wohl die großen Augen die er machte. Er war sogar so nervös und gespannt geworden, das er so heftig gekippelt hatte, dass er kurz vor Ende der Erzählung fast vom Stuhl gefallen wäre.
Als Chikyu ihn dann fragte warum er denn diese Wesen suchen wollte blieb er recht nüchtern. "Das hat denke ich zwei Gründe… einerseits ist es Neugierde. Ich möchte ihre Geschichten hören, wissen wie sie sind und vor allem sehen ob es sie gibt. Andererseits ist es mein Wunsch sie zu erhalten. Wir können davon ausgehen, dass sie die letzten ihrer Art sind. Wenn die falsche Person sie findet… werden Wilderer früher oder später versuchen sie zu erlegen. Das würde ich gern verhindern. Ich werde ihren Standort nie verraten. Aber ich will ihre Habitate zu Naturschutzgebieten machen damit sie weiterhin in Frieden leben können. Das zählt auch für die Drachen. Vielleicht wurden die Menschen mal von ihnen unterdrückt. Aber andere halfen den Menschen zum Beispiel mit der Dragonslayer Magie. Ich schätze auch das ist etwas naiv… aber ich möchte diesen Wesen die so unter den Menschen leiden mussten, dass sie kaum noch auffindbar sind, etwas zurück geben, sofern das eben in meiner macht steht." Ein Teil von Sins war gespannt auf Chikyus Antwort. Er erwartete eigentlich, dass sie versuchen würde, ihn aufzuhalten. Aber er wollte nicht zulassen, das ein anderer diese Wesen vielleicht in Gefahr brachte. Dafür war er auch bereit selbst ein gewisses Risiko einzugehen. "Du Chikyu. Bei meiner ersten Suche könnte es mir helfen zu wissen ob die Meere früher wirklich mal höher waren. Es würde mir echt helfen bei der Standort Bestimmung aber ich mag mich nicht nur auf Nachforschungen anderer verlassen, da diese häufig variieren. Darum würde ich es gern von dir als Zeitzeugin wissen. In einem sehr alten Buch hieß es nämlich, dass Leviathan in einer Meereshöle nahe den Küsten Fiores hauste. Wenn der Meeresstand nun also gesunken ist kann es sein, dass diese nun an Land liegen. Vielleicht finde ich dann ja zumindest Spuren von diesem Wesen dort." Nun konnte Sins nichts weiter tun als auf ihre Antwort zu warten. Er würde diese Höhlen wohl auch suchen, sollte Chikyu ihm die Antwort verweigern. Aber er würde sich wesentlich sicherer fühlen, wenn sie zumindest diesen Ansatz seiner Theorie bestätigte.
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Beitrag© By Chikyū no hāto  Mi Dez 20, 2017 3:45 am

Sins Pläne und Ambitionen waren durchaus interessant. Nobel würde Chikyū seine Ideen sogar nennen, doch wie zu erwarten blitzte der Funke der Naivität und des Leichtsinns in ihnen auf. Sie konnte durchaus verstehen, dass man diese Wesen beschützen wollte. Und so war es sicherlich nicht an ihr, Sins von seinen Plänen abzuhalten. Doch sie hatte Befürchtungen die sie ihm wenigstens mit auf den Weg geben musste, ehe er sich auf die Suche nach den ältesten und wohl mächstigsten Wesen Fiores begab.
Doch zu allererst musste die alte Schamanin den jungen Tunichtgut wohl in einer anderen Hinsicht enttäuschen. Also nickte sie einmal bedächtig, um zu symbolisieren das sie verstanden hatte, ehe sie zu einer Antwort ausholte. "Es ist schön von deinen Ideen zu hören. Sie sind durchaus nobel und als eine Person, die sich dem Erhalt dieses Planeten verschrieben hat, bin ich erfreut einen Menschen wie dich kenne lernen zu dürfen, aber ich fürchte ich muss dich enttäuschen. Den Großteil meines Lebens habe ich in den Bergen meiner Heimat verbracht. Es mag stimmen, dass ich auch inlands gewandert bin, doch es hat eine erhebliche Zeit gedauert, ehe Menschen die Meere für sich gewannen. Und selbst heutzutage bin ich selten in der Nähe der großen Gewässer. Nur, wenn mich meine Reisen oder Ziele in ihre Nähe führen. Ich kann dir leider keine Auskunft über die damaligen Wasserstände des Meeres geben."
Kurz zögerte die Hüterin. Sie trank einen Schluck von ihrem Sake und seufzte, ehe sie Sins erneut anblickte. Ihre Mine war unergründlich doch ihr Blick war felsenfest. Sie versuchte hinter die Fassade des jungen Mannes zu blicken. Er wirkte immerhin doch wie jemand, mit dem man eine vernünftige Diskussion führen konnte. "Ich befürchte allerdings auch, dass ich dir eine solche Information nicht zugetragen hätte, wenn ich über sie verfügt hätte. Dies ist eine Reise, die du selbst beschreiten musst. Ich fürchte die Hilfe Fremder wirst du vergeblich suchen, doch lass mich dir eine Sorge, oder vieleher einen logischen Schluss mit auf den Weg geben.
Drachen, wie auch der Leviathan und all die anderen Wesen, die du suchst, haben sich nun schon jahrhunderte vor der Außenwelt versteckt. Ich möchte nicht bestreiten, dass sie existieren und genau so wenig möchte ich ihre Intelligenz verneinen. Deshalb stelle ich dir frei sie zu suchen. Doch wie du dir vielleicht denken kannst scheint es, als wollten sie nicht gefunden werden. Deshlab denke noch einmal über deine Idee nach. Ist ein Naturschutzgebiet wirklich die beste Alternative für diese Kreaturen. Nicht nur, dass sie auf ein Gebiet reduzieren wollen würdest. Sind es nicht genau solche Schätze, solch verbotene Zonen, die den Menschen nicht nur sagen: Hier gibt es etwas, sondern sogar ihre Neugierde wecken. Neugierde wiederum führt zu Besuchern. Doch fürchte ich, dass nicht nur symphatisanten dieser Verlockung folgen werden. Habgier und Bosheit sind allgegenwärtig. So würden deine Schutzzonen mit der Zeit verkommen und diese Kreaturen würden sich erneut auf der Flucht befinden.
Also bitte, rede mit ihnen. Versuch mehr über sie zu erfahren, aber gefährde nicht einen Schutz, den sie Jahrhunderet lang aufrecht erhalten konnten."

Chikyūs Blick wurde ernst und sie sah Sins direkt in die dunklen Augen. Sie sah in ihm keine Gefährdung, doch er hatte ihre Worte ernst zu nehmen. Mehr Nachdruck war daher durchaus sinnig, ehe sie erneut Sake zu sich nahm. Als die letzten paar Tropfen ihre Kehle hinabgeronnen waren, blickte sie wieder zu Sins und lächelte sanft.
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Beitrag© By Sins  Fr Jan 12, 2018 7:58 pm

Sins konnte wenn er wollte recht unvernünftig sein. Wenn er sich was in den Kopf setzte war es relativ häufig so, dass er sich nicht einfach davon abbringen lies. Allerdings hatte diese Frau etwas an sich, das ihm direkt in die Seele sprach. Irgendwie fühlte er sich als wäre er in der Schule bei Schabernack erwischt worden und der Lehrer hätte ihm den Kopf gewaschen. Er wollte diese Wesen nicht gefährden. Aber oft begegnet man dem Schicksal auf dem Weg den man einschlägt, es zu umgehen. Das Chikyu ihm nicht helfen konnte oder auch wollte war ihm eigentlich fast klar gewesen. Aber versuchen musste er es ja. Als sie ihn freundlich an lächelte drehte er sich mit ernstem Blick in Richtung Feuer, nickte und sprach nur ein Wort. "Ich…"
Weiter kam er nicht. Ursache war, das ein Mann, dem deutlich anzuhören war das er betrunken war, einen Tisch umwarf und laut "Betrüger!" schrie. Scheinbar hatte er mit einem anderen, der jetzt unter dem Tisch wimmerte, Karten gespielt und kläglich verloren. Sins musste den Kopf einziehen, da eine Flasche quer durch den Raum geflogen kam und langsam entwickelte sich das ganze zu einer Kneipenschlägerei wie man sie sonst aus Piratenfilmen kennt. Der Wirt des Gasthauses versuchte verzweifelt die Gemüter zu beruhigen was aber nicht klappte. Sins blickte besorgt drein. "Im Namen des… das ist langsam wirklich ein Fall für die Stadtwache. Es wird noch jemand verletzt…" Sein Hirn ratterte. Irgendwie musste er das friedlich lösen. Plötzlich hatte er eine Idee. Aber dazu brauchte er Chikyus Beistand. "Chikyu ich glaube ich weis wie wir das entschärfen können. Aber ich kann das nicht allein. Willst du mir helfen?" er blickte nun sie mit Ernsthaftigkeit und Nachdruck an.
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Beitrag© By Chikyū no hāto  Mo Jan 15, 2018 6:03 am

Chikyūs Gesprächspartner kam zu keiner schlüssigen Antwort. Kaum hatte er angesetzt, ihr etwas zu erwiedern, da hallte ein lauter Schrei durch das warme Gasthaus. Die Unterhaltung der beiden Fremden würde also noch eine Weile warten müssen. Auf den Schrei folgten rasch Schritte. Auch hörte die Schamanin, wie einige Schläge ausgeteilt wurden.
Es war eine Schande, die friedliche Stimmung durch einen solchen Unsinn zu stören, doch aus ihrer Gilde kannte sie es nicht anders. Zwar hatte sie Mitleid mit dem armen Tropf, der nun wimmernd unter den Tischen saß und auch mit dem Wirt, dem die ganze Sache zu viel zu werden schien, doch wollte sie es so handhaben wie jede andere Kneipenschlägerei auch: Sie würde sich dezent heraushalten. Schade war es dennoch, dass sie Sins Antwort nicht hören konnte.

Nachdem sie dem Treiben einige Sekunden zugesehen hatte, wandte sie sich wieder an ihren Gegenüber. Dieser schaute sich das Schauspiel ebenso an und versuchte ein paar Worte zu fassen, doch das Getöse im Raum überstieg den Pegel seiner Stimme bei weitem. Chikyū musste schmunzeln, ehe auch sie einem hölzernen Krug auswich, um nicht am Kopf getroffen zu werden. Sie schaute wieder zu den Streithähnen und hörte im nächsten Moment ein Glas an ihren Hörnern zerspringen. Ungehalten zuckte sie etwas zusammen und sah über die Schulter. Ihre Klamotten, und auch die von Sins waren mit billigem Fusel durchtränkt worden. Die Abreise würde sich also noch ein wenig verschieben.

Doch es half ihr dabei, eine Entscheidung auf Sins Frage zu treffen. Während sie sich einige Splitter von der Schulter klopfte blickte sie den jungen Mann an. "Nur her mit deinen Ideen. Ich bin für alles offen. Scheint so, als würde ich ohnehin länger hier bleiben." Sie lächelte Sins zu, schaute dann aber doch lieber wieder in Richtung der Raumes. Wer wusste schon, wann die ersten Stühle flogen...
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