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 Park von Kunugi

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Beitrag© By Gast  Mo März 20, 2017 4:30 pm

Gelegenheit? Gelegenheit hat nie bestanden. So ein Typ lässt sich doch nicht einfach so töten, dass musste er schon schmerzhaft selber herausfinden. Er seufzte und nickte. "Schätze das ist unsere Beste Chance. Aber dein Tier soll bloß vorsichtig sein. Wer weis was der Typ noch so für miese Tricks auf Lager hat." Er war sich fast sicher, dass er ihr das nicht hätte extra sagen müssen, aber fühlte sich wohler dabei.
Wobei er sich jedoch gar nicht wohl fühlte, war dieses schwere Gefühl auf seinen Füßen. Es fiel ihm erst jetzt auf, da er sich zu sehr auf ihren menschlichen Feind konzentriert hatte, aber die abertausenden Spinnen hatten begonnen quer über den Boden eine klebrige Masse zu versprühen. Mit einem entnervten Schnauben befreite Scorpion schnell seine Füße um nicht noch gänzlich stecken zu bleiben, aber er wusste, dass ihre Bewegungsfähigkeit jetzt stark eingeschränkt war. Nichts worüber er sich sonderlich freute. Die Krönung war jedoch, dass die kleinen Mistviecher keine Anstalten machten aufzuhören, sondern einfach froh weiter ihre Masse verteilten. Und um jede einzeln aus zu schalten, waren es einfach zu viele. Leider besaß Scorpion aber auch keinen Zauber um sie alle mit einmal zu töten.
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Beitrag© By Gast  Do März 23, 2017 6:54 am

"Naja, ich geh mal davon aus, dass der Kerl noch einiges mehr auf dem Kasten hat", seufzte Sayuri. Ihr war das alles nicht so geheuer, aber sie wäre keine Ishikawa, wenn sie in einer solchen Situation die Nerven verloren hätte.
Was die Spinnen anging hatte sie eine Lösung bereit. Sie versiegelte Oanesh und rief stattdessen Rashn'aga wieder, der noch immer etwas benommen von dem Gift war. Aber für eine angemessene, grossflächige Feuerattacke würde es reichen.
"Pass auf", warnte sie ihren Kumpanen, ehe die Spinnen sich unter den lodernden Flammen grösstenteils auflösten - und mit ihnen die komische Masse. Sie blieb teilweise noch bestehen und Rashn'aga erwischte längst nicht jede einzelne Spinne. Aber es machte alles schon viel angenehmer.
Vorsichtshalber schickte sie Rashn'aga danach gleich wieder zurück, einfach damit er sich ausruhen konnte.
"Also, wie ist der weitere Plan? Kannst du dir einen Reim darauf machen, was der Kerl geschwafelt hat?"
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Beitrag© By Gast  Di März 28, 2017 4:52 pm

Scorpion war ziemlich beruhigt, als sie die Meisten der Mistviecher mit ihrem anderem Biest erwischte. Nach ihrer Frage musterte er sie nur und zögerte kurz, dann gab er ihr eine Antwort."Er ist eine Marionette. Vielleicht sogar ein Handlanger von einer Person, mit der ich unangenehme Erfahrungen gemacht hab. Heh... das sie dich für einen neuen Körper braucht heißt wohl, dass ich sie damals doch recht hart erwischt hab. Wobei... Ich bin fast drauf gegangen."
Er räusperte sich. Es war nicht so, dass er sonderlich stark verletzt worden war, jedoch verursachten die Angriffe der besagten Person Schmerzen, die man sich kaum vorstellen konnte.
"Die Person von der ich rede heißt Crystal... zumindest wenn das was sie mir sagte war ist. Kunugi ist nicht die erste Stadt in der Kinder entführt wurden. Ich hänge da schon ne ganze Weile immer wieder an Fällen von Entführungen. In dem kurzen Treffen mit ihr erfuhr ich, dass sie die Kinder braucht, um eine neue Spezies von perfekten Monstern zu schaffen. Sie scheint zu gllauben, dass die Menschen lange genug das Sagen auf dem Planeten hatten."
Er sah sich vorsichtig umzusehen und ein paar Schritte zu gehen. Immerhin dachte er nicht, dass ihr Angreifer schon aufgegeben hatte. Dabei sollte er auch recht behalten,  als am anderen Ende der Straße mit einmal drei 2 Meter große Spinnen erschienen, die sofort wieder mit ihren Fäden  auf sie spuckten.
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Beitrag© By Gast  Fr März 31, 2017 10:59 am

Was Scorpion ihr das erzählte, klang ziemlich unangenehm, fast ein wenig gruselig. Was es nicht alles für verdorbene Menschen gab. Und Kinder zu entführen, um irgendwelche kranken Pläne umzusetzen, das war wirklich unter aller Sau. Sowas ging einfach mal gar nicht.
"Und bisher hat niemand versucht ihr das Handwerk zu legen ... Oder ist bisher einfach jeder gescheitert?", fragte Sayuri mit gerunzelter Stirn. Sie konnte sich k aum vorstellen, dass Scorpion und sie die einzigen waren, die auf diese Sache aufmerksam geworden waren.
Sie folgte Scorpion, als sich ihnen neue Spinnen in den Weg stellten. Wie überaus nervig. Rasch schaute sie sich die Umgebung an. Sie befanden sich am Ende einer Strasse, was sie zu einem perfekten Ziel machte.
"Oanesh!", rief sie und das weisse Wolfsdrachenmonster erschien erneut. Heute war ein anstrengender Tag für sie beide.
"Beam!"
Sie deutete auf die Spinnen und nur Sekundenbruchteile später schoss ein sengender Strahl aus dem Maul des Drachens, direkt auf die Spinnen zu.
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Beitrag© By Gast  Fr März 31, 2017 3:03 pm

Scorpion hatte sich diese Frage auch schon mehrere male gestellt. Er hatte aber von Crystal keine Antwort erhalten. Jedoch hatte er eine Vermutung, was das anging- Eine, die niemandem wirklich gefallen würde.
"Ich weis es nicht genau. Aber ich fürchte es gibt nur zwei mögliche Erklärungen. Entweder, keiner lebt lange genug um all das aufzuklären, oder, und das fände ich weitaus beunruhigender, sie schließen sich ihr an und verraten deshalb nicht."
Während er sprach schoss ein gewaltiger Laser auf die drei Spinnen und fetzte sie in Stücke. Scorpion musste zugeben, dass er Respekt vor der Macht des Dämons hatte, wenn auch nicht gleich Angst. Eine Weile lang, gut 20 Sekunden war alles still. Dann ergriff er wieder das Wort. "Ich schätzemal er hat das als Ablenkung für seine Flucht benutzt. Es ist keine der miesen kleinen Spinnen mehr zu sehen. Wahrscheinlich mussten sie seinem magischem Radius folgen."
Scorpion steckte seine Waffe weg und wandte sich mit ernstem, aber eher durch Sorge bestimmten Gesicht zu ihr. "Hör zu... ich weis du schuldest mir nichts. Aber tu mir bitte einen Gefallen. Such nicht weiter nach diesen Typen. Du bist eine nette junge Frau und solltest dich nicht mit sowas rumärgern. Ich meine ich weis wie stark du bist. Das stelle ich nicht in Frage. Aber... ich weis auch nicht... bei solchen barbarischen Wesen verliert man leicht einen Teil seines glaubens an das Gute."
Er drehte sich weg von ihr und begann im Dunkel der Nacht zu verschwinden. Das letzte, was er ihr noch entgegen rief war: "War schön dich kennen gelernt zu haben... hoffentlich sieht man sich mal unter besseren Umständen wieder..." Dann verschwand er endgültig in der Dunkelheit. Sein Ziel, Crystal zu finden und ihr ein füralle mal den Gar aus zu machen, deutlich vor sich.


TBC: Rose Madder Beach, Strand
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Beitrag© By Gast  So Apr 02, 2017 4:53 pm

Sayu kraulte Oanesh hinter den Ohren, der Dämon schloss seine vielen Augen und grummelte leise. Die Spinnen waren Geschichte. Doch dann ergriff der Kerl wieder das Wort und forderte sie dazu auf, die ganze Geschichte sein zu lassen.
Zweifelte er etwa an ihren Fähigkeiten? Etwas missmutig rief sie Oanesh zurück.
"War auch schön, dich kennengelernt zu haben", sagte sie und verbeugte sich leicht, auch wenn sie daran zweifelte, dass er das gesehen hatte. aber naja, egal.
Vielleicht war es besser, wenn sie für den Anfang tatsächlich zurück in die Stadt ging. Sie war nämlich allmählich auch ziemlich müde, immerhin war es mitten in der Nacht.
Also wandte auch sie sich ab und schritt in die andere Richtung von dannen.
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Beitrag© By Gast  Do Apr 06, 2017 7:33 am

Seit jenem Ereignis waren 10 Stunden vergangen. Saikin hatte die Nacht kaum, höchstens eine bis zwei Stunden geschlafen. Das sah man ihm auch an. Er war weder konzentriert, noch besonders gut gelaunt.
In den Brief vertieft lief er durch den Park. Der Tau haftete an diesem Morgen noch an den Blättern und die Sonne vertrieb die Kälte der Nacht schon fast gänzlich.
Dies war also die Stadt, die sie im Namen von Chaos vernichten wollten. Deren Einwohner sie dem Gott der Zerstörung opfern wollten. Die Stadt war nicht gerade klein. Wieviele Menschen wohl ihr Leben verlieren würden, nur wegen eines fanatischen Glaubens. Wäre Aiden am Vortag nicht gewesen, hätte Sai wohl einen leichten Nervenzusammenbruch erlitten. Er hatte sich ersteinmal von seinem Partner getrennt. Sie wollten sich aufteilen und ein Gasthaus suchen.
Jedoch war Sai dabei eher eine geringere Hilfe. Er lief, den Blick nur auf jenen verdammten Brief der Chaos Anbeter gerichtet, ziellos umher. Das er im Park gelandet war, realisierte er nur unterbewusst. So war es auch nur eine Frage der Zeit, das er in seiner Unachtsamkeit mit einer anderen Person zusammen stieß, und das nicht gerade sanft. Der Aufprall war stark genug um ihn von den Füßen zu heben, ebenso wie seinen Gegenüber.
Er rieb sich den Kopf und stand mit einem Seufzen auf. "Tut mir wirklich schrecklich Leid… ich hätte mehr acht geben müssen." Noch mit geschlossenen Augen, den Brief geknittert mit seiner Hand an den Kopf haltend, reichte er der anderen Person die Hand um ihr auf zu Helfen.
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Beitrag© By Gast  Di Apr 11, 2017 2:51 am

Am nächsten Morgen kehrte sie doch nochmal in den Park zurück. Vielleicht konnte sie so ja doch noch einer Spur folgen oder zumindest etwas rausfinden. Selbst wenn Scorpion gesagt hatte, dass es keine so gute Idee war. Sie wollte nicht ohne weitere Ergebnisse einfach so zurück nach Hause gehen.
Sie ging zurück zu der Stelle, wo sie in der Nacht gekämpft hatte, schaute nach, ob man irgendwelche Spuren sah. Doch bis auf ein paar Kratzspuren von Rashn'agas Krallen sah man eigentlich nicht viel. Das war gut, so stellten Zivilisten sich vielleicht nicht allzu viele Fragen ...
Mit einem leichten Lächeln bog sie auf einen anderen Weg ein - und im nächsten Moment stiess etwas - nein jemand - gegen sie und sie verlor das Gleichgewicht. Unsanft landete sie auf dem Hintern.
"Autsch!", entfuhr es ihr. So ein Depp! Konnte der denn nicht ... Sie blickte zu ihm auf. Ach nein, vermutlich war er einfach nur selbst in Gedanken gewesen. Und sie hätte ja auch besser aufpassen können. Sie konnte also schlecht ihm die Schuld geben.
Also ergriff sie die Hand und zog sich daran auf die Beine. "Ach, macht nichts", winkte sie mit einem Lächeln ab. "Ist ja nichts passiert ... Oder hast du dich verletzt?"
Ohje. Wenn ihm was passiert war, weil sie ... Ohje.
"Mir tut es leid ..."
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Beitrag© By Gast  Di Apr 11, 2017 9:25 am

Tja so war das, wenn man kaum ein Auge zu getan hatte. Als sie zu sprechen begann öffnete Sai die Augen. Er kannte, dass er die Hand einer, sehr attraktiven jungen Dame hielt, die er dann auch gleich lieber wieder los ließ, als diese wieder Stand.
Er lächelte, so gut es eben in seiner aktuellen Lage ging, und verstaute den Brief lieber mit einer Hand in der Tasche. "Sie brauchen sich nicht entschuldigen. Ich habe mir nichts getan. Außerdem war es ja meine Schuld. Lesen und Laufen ist eine Kombination, die zum problemlosen voran kommen weniger geeignet ist." Er schmunzelte und musterte die Frau. So wenig er auch in seinem Zustand zu logischen Schlüssen fähig war, erkannte er doch das Katana, welches die Dame trug. Sie schien wie er eine Reisende zu sein.
Er klopfte sich nun erstmal den Dreck von den Kleidern  und blickte dann wieder zu ihr. "Saikin Saibansho der Name, freut mich sie kennen zu lernen, auch, wenn die Umstände hätten besser sein können." Da Sai erkannt hatte, dass sie eine Reisende war, oder es zumindest vermutete, konnte er ja zumindest versuchen sie zu fragen, ob sie ihm denn bei seiner Suche helfen konnte. "Ähm... kennen sie zufälligerweise ein gutes Gasthaus in der Nähe?" Wenn er Glück hatte und sie eine halbwegs ordentliche Bleibe kannte, musste er nur noch Aiden wieder einsammeln, und konnte sich vielleicht endlich eine Mütze Schlaf gönnen, die er so dringend nötig hatte.
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Beitrag© By Gast  Di Apr 11, 2017 9:44 pm

Immerhin hatte der junge Herr ordentliche Manieren. Er entschuldigte sich auf sehr sympathische Art und Weise. Sayuri musterte ihn. Er sah aus, als hätte er eine harte Nacht hinter sich. Zumindest wirkte er etwas verpeilt und müde.
"Ein Gasthaus? Nun ..."
Sie dachte kurz nach. Sie kannte eigentlich nur das eine, wo sie war. Schliesslich war sie auch nicht täglich hier.
"Nun, ich kenne nur das, wo ich momentan nächtige", sagte sie dann auch gleich. "Es ist ganz in der Nähe. Vielleicht fünfzehn Minuten?"
Sayuri lächelte ihn freundlich an. "Und oh ... Ishikawa Sayuri", stellte sie sich vor und verbeugte sich kurz höflich. Man, sie war wohl selbst noch etwas verpeilt.
"Wenn du willst kann ich es dir gerne zeigen ..."
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Beitrag© By Gast  Di Apr 11, 2017 10:31 pm

Ein Gasthaus, und das nur fünfzehn Minuten entfernt. Das Klang für Sai mehr als nur reizvoll. Er würde dort, wenn alles glatt ging, erstmal einen Schluck trinken, dann Aiden dort hin schleifen, damit dieser bescheid wusste. Zum Abschluss würde er versuchen zumindest noch etwas zu schlafen.
"Ich danke ihnen. Und für ihre Hilfe wäre ich sogar noch..." Dann traf es ihn wie ein Schlag. Was tat er hier eigentlich? Diese kranken Chaos Anbeter wollten die ganze Stadt nieder brennen. Sie wollten Chaos aus seinem Körper befreien. Jeder der sich in seine Nähe begab war in aller größter Gefahr.
Er schüttelte den Kopf als ihn diese Einsicht traf. "Verzeihen sie… ich kann nicht… mir fällt gerade ein, dass ich noch etwas zu erledigen habe." Dann wandte er sich an Sayuri. Etwas in ihm schwächelte. Er war müde. Der Rat, der nichts von ihm wissen sollte, verblasste im Vergleich zu seinen Sorgen. Ein Bild, wie der ganze Park in Flammen stand schoss ihm in den Kopf. Es war ein Moment der Schwäche. Er war seine Deckung leid. "Hören sie… es ist hier nicht sicher für sie… sie sollten weiter ziehen."
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Beitrag© By Gast  Do Apr 13, 2017 9:39 pm

Sayuri hob eine Augenbraue. Echt jetzt? Ihm fiel spontan ein, dass er noch was Anderes zu tun hatte. Und natürlich war es nicht sicher hier. Warum dachten eigentlich alle, dass sie sich nicht wehren konnte?
Sie seufzte leise. "Na, wie du wünschst ... Aber keine Sorge, ich habe alles im Griff. Ich habe nicht vor so schnell die Stadt zu verlassen."
Sie lächelte. "Was für eine Gefahr ist das denn? Vielleicht kann ich ja helfen."
Immer diese Männer. Schon der eine wollte sie heimschicken und nun der da. Was konnte so Schlimmes hier in der STadt passieren, das offenbar so furchtbar war, dass sie keinesfalls damit in Berührung kommen durfte.
"Ich denke eine Horde Banditen würden dich im Moment eher umnieten als mich, mein Lieber. Ohne dich verletzen zu wollen aber du siehst fix und fertig aus."
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Beitrag© By Gast  Sa Apr 15, 2017 11:29 am

Sai lächelte müde, sogar ein leises lachen trat aus. Sah er wirklich schon so fertig aus, dass er es nicht mit einer Horde Banditen aufnehmen konnte? Gut Sayuri kannte den Chaos Take Over nicht, aber es sagte doch einiges über seinen Zustand aus.
Sai war ein rationaler Mensch. Entscheidungen nich mindestens zwei mal zu überdenken entsprach nicht seiner Natur. Dennoch zögerte er nicht, als er in seine Hosentasche griff und den Brief der Chaos Anbeter zu Sayuri reichte. In diesem stand geschrieben, dass sie jeden der Bewohner Chaos, dem Gott und Allvater der Zerstörung, opfern, die Stadt ihm zu ehren nieder brennen und die Gottheit aus Saikins Körper befreien würden, auf das erneut Chaos auf Erden herrschen sollte. Natürlich war all dies etwas blutiger, mit vielen religiösen Begriffen beschrieben.
Sai stand wortlos da, nur mit einem müden Lächeln im Gesicht. "Ich wäre so unglaublich dankbar, wenn es nur Banditen wären... Um die würde ich mir keine Sorgen machen... Aber das? Die Lage ist so ernst, dass ich seit ich diesen verdammten Brief bekommen habe kein Auge mehr richtig zu getan habe..." Sein Lächeln war gewichen. Aber warum offenbarte er ihr all das? Diese für Saikin untypische Reaktion ruhte wahrscheinlich daher, dass selbst eine Zelle des Rates, wo er und Chaos die ganze Zeit überwacht werden würden, immer noch eine schönere Aussicht waren, als die Ankündigungen des Briefes. Er war es einfach Leid gegen Chaos zu kämpfen. Und er war es Leid wegen diesem Monster verfolgt zu werden. Er brauchte eine Auszeit. Er war müde.
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Beitrag© By Gast  Di Apr 18, 2017 1:22 pm

Nanu?
Sai reichte ihr einen Brief. Also las sie ihn sich durch - und war fürs Erste etwas verwirrt. Von dem kryptischen Gekrakel verstand sie die Hälfte nicht wirklich. Aber sie verstand das Wesentliche.
"Du bist ein Magier?", fragte sie neugierig. "Scheinst ja echt Schwierigkeiten zu haben ..." Sie reichte ihm den Brief wieder.
"Aber Schau ... Sorgen werden das problem nicht ändern. Und wenn du ein bisschen Schlaf kriegst, dann sehen die Sorgen auch nicht mehr so schlimm aus. jedes Problem kann man lösen, wenn man die richtige Unterstützung hat."
Sie lächelte ihn an. "Komm, du kannst in meinem Zimmer schlafen oder dösen und ich passe auf, dass nichts passiert in der Zeit, ja? Danach isst du was. Und dann helfe ich dir das Problem zu lösen."
Vorsichtig aber dennoch irgendwie bestimmt nahm sie seine Hand und begann ihn kackedreist in Richtung des Gasthauses zu ziehen.
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Beitrag© By Gast  So Apr 23, 2017 12:45 pm

Sie las den Text, verstand, dass er Probleme hatte, schien aber nicht wirklich den Hintergrund zu verstehen, was auch durchaus verständlich war, wenn man nicht wie Sai das Hintergrundwissen besaß. "Ja ich bin ein Magier, das hast du richtig erkannt." Er legte den Kopf leicht schief, als Sayuri ihm seine Hilfe anbot. Am liebsten hätte er etwas gesagt wie "essen und schlafen löst das Problem nicht", aber sah ein, dass er in keiner Verfassung war, überhaupt mit dem Problem umzugehen. Sie hatte schlicht und einfach Recht.
Es war aber eine sehr freundliche Geste, dennoch konnte er nicht erwarten, dass er bei ihr schläft und sich den Magen vollstopft, während sie Wachmädchen spielte. "Ich denke nicht das…" weiter kam er auch gar nicht, da griff sie seine Hand und zog ihn in Richtung Gasthaus. Erst als sie schon ein paar Schritte gelaufen waren fiel Sai etwas auf. Er verspürte nicht den geringsten Hauch von misstrauen, gegenüber einer Person die er gerade erst kannte. Er fragte sich, währenddessen, wieso das so war. Lag es an der Müdigkeit? Sai bezweifelte das. Irgendetwas an Sayuri wirkte auf ihn einfach zu… nett… zu gütig und hilfsbereit, als das er ihr wirklich misstrauen konnte. Bisher hatte es nur Aiden geschafft so schnell sein Vertrauen zu gewinnen. Wer war sie bloß? Fragte er sich immer wieder, während sie dem Gasthaus näher kamen.


TBC: Gasthaus zum Siebenschläfer
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Beitrag© By Kira Mibae  Sa Jul 01, 2017 1:26 am

~Für weiteres siehe: Café am Park~

Erleichtert atmete Kira auf, als Pseudonym ihren Vorschlag, während des Laufens einen geeigneten Ort zu finden, annahm. Scheinbar war diese Idee gar nicht mal so schlecht gewesen, auch wenn es wohl besser gewesen wäre, sich direkt zu Beginn einen Notfallplan zu überlegen. Zwischenvorkommnisse konnte es schließlich immer geben, warum also, hatte sie sich nicht auf den Weg hierhin über die Stadt Kunugi informiert? Sicherlich hätte ihr dies so manch unbeholfene Aktion erspart und auch hätte sie wohl nun eine Ahnung, was sie als nächstes tun sollte. Nun musste sie schließlich vollkommen spontan agieren und bei solch einer autoritären, mächtigen Person, wie Pseudonym es war, konnte es doch nur gehörig in die Hose gehen! (Beziehungsweise in den Rock.. Eine Hose trug sie ja nicht.)
Aktuell blieb jedoch keine Zeit sich selbst zu bemitleiden und dem hinterher zu trauern, was nun einmal in der Vergangenheit lag und somit nicht mehr rückgängig gemacht werden konnte. Stattdessen galt es nun der Gildenmeisterin zu folgen, die ohne einen Augenblick des Zögerns loslief. Zu warten schien sie dabei nicht, umso schneller bemühte sich Kira also sich in Bewegung zu setzen, damit sie Pseudonym keinesfalls verlor oder sonstiges. Auf weitere Unannehmlichkeiten konnte sie schließlich durchaus verzichten, wobei eines gewiss war: Es würden sicherlich noch weitere folgen! So kannte sich Kira schließlich und als tollpatschige Seele durch und durch, musste man immer auf solche Aussichten gefasst sein.

Nicht lange dauerte es, bis der Park Kunugis erreicht war, befand sich dieser schließlich beinahe gegenüber des Cafés. Dies tröstete Kira sehr, so bot der Park schließlich so einiges, was ihr Herz erweichte und den Mut weiter ansteigen ließ. Überall blühten unzählige Blumen, die, wie jeder weiß, auf Erde wuchsen. Oh ja, überall waren sie umringt von saftiger, nahrhafter Erde, die Kira mit ihren Füßen förmlich in sich aufsog. Da war es wohl kein Wunder, dass sie versuchte, stets knapp neben dem Asphalt zu gehen. Aktuell konnte sie schließlich jede Kraft und jeden Mut gebrauchen, den sie bekommen konnte! Da war es doch umso besser, dass sie sich hier in diesem Park befanden!
(Natürlich hatte sie das von Anfang an im Kopf gehabt. Ist doch klar!)
Durch diese wundervolle Umgebung, voller Blumen, Bäume und weiterer Pflanzen, erschien auch Pseudonyms gewaltige Autorität weniger gruselig, als es zuvor der Fall gewesen war, sodass sich der Körper Kiras immer weiter entspannte. Natürlich war noch immer eine gewisse Anspannung und auch der Respekt vor dieser ungewöhnlichen Situation vorhanden, doch wurde es von Sekunde zu Sekunde besser.
Gut, vielleicht war es auch Kiras Optimismus, der einen gewaltigen Teil dazu beitrug, doch woher der Mut kam, war ja letzten Endes egal. Wichtig war bloß, dass sie an sich selbst und ihre Gilde glaubte. Dann konnte sie es schaffen! Definitiv!
Einen Plan hatte sie jedoch trotzdem nicht. Was sagte man nun in dieser Situation? Begann man mit einem Smalltalk? Oder stieß man doch direkt mit der Tür ins Haus? Oder gab es etwa noch einen Mittelweg, den es zu bestreiten ging?
Oh Gott, was sollte sie nur tun?
Da entschloss sich Kira mal wieder für das einzige, was sie wohl zu können schien. Die unschuldige Spontanität, gespickt mit Wahrheit und Unwissen. Vielleicht könnte sie sich ja nach Pseudonym richten, hatte diese schließlich tausendmal mehr Ahnung, als sie es jemals haben würde. Warum also nicht kurz ein paar kurze Worte zu sich selbst murmeln und abwarten? Ging Pseudonym darauf ein, war es gut. Und wenn nicht und sie stattdessen sofort zur Sache gehen wollte, dann war es ebenfalls gut. Alles war gut, sofern sich etwas tat. Also sprach Kira einfach das aus, was ihr als erstes in den Kopf schoss, was wohl Smalltalkiger nicht hätte sein können.
„Welch wunderschöner und sogleich friedlicher Ort dieser Park doch ist!“, staunte der Grünschopf nicht schlecht, während sie geradewegs in ein buntes Blumenmeer schaute, was sich direkt neben ihnen erstreckte.
Natürlich waren diese Worte wohl nicht die, die eine Verhandlung einleiteten, doch erwartete Pseudonym sicherlich auch gar nichts anderes von ihr. Mittlerweile musste sie Kira wohl gut genug einschätzen, um zu erkennen, welch blutiger Anfänger Kira doch auf diesem Gebiet war. Trotzdem befanden sie sich jedoch hier. Trotz der unumstrittenen Tatsache, dass Kira vollkommen unfähig war, befanden sie sich nun gemeinsam in diesem Park, um schon bald die Verhandlung zu starten.
Da sollte es doch wohl zu verkraften sein, wenn Kira mal wieder irgendeinen Unsinn redete. Oder?

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Beitrag© By Pseudonym Victoria  So Jul 09, 2017 1:36 pm

cf. Kunugi, Café am Park

Sie gingen nun also in den Park hinein, was ungefähr das Nahegelegenste war, was sich hier in der Nähe zum Café finden ließ. Pseudonym hatte keine bessere Idee, und es war doch immer interessanter, wenn man die anderen erst einmal denken ließ - vor allem, wenn ihnen zuerst wohl kaum etwas einfiel. Ob man Pseudonym mit diesen Nuancen ihrer selbst aber nun als sadistisch abstempeln wollte, wäre wohl die Frage - sie bevorzugte es, diese Bezeichnung zu unterlassen. Freude war etwas, was sie in jedem Moment des Interesses empfand, dann aber jedoch mit dem nächsten Wimpernschlag wieder vergehen sollte. Menschen waren so schrecklich berechenbar und doch so unberechenbar!
Pseudonym setzte selbst den ersten Schritt in Richtung Park, da es ja auch eine Ungeheuerlichkeit wäre, wenn sie als Gildenmeisterin einem normalen Mitglied einer anderen Gilde folgen würde! Nein, so etwas, wie wenig ihr auch im Allgemeinen an den anderen lag, ließ sie sich nicht bieten. Was sie dann aber wohl noch weiter im Park erwartete, war wohl dann ganz in den Händen der grünhaarigen Dame, die nicht wie Pseudonym auf dem harten Asphalt ging, sondern nebenher auf der Erde. Ob das wohl eine Bedeutung hatte, oder ob die Gildenmeisterin dem wieder zu viel Bedeutung beimaß? Sie wirkte jedenfalls sehr viel entspannter als vorher, auch wenn neben den Hintergrundgeräuschen wie das Rascheln der Blätter im lauen Wind, das Summen von irgendwelchen Insekten nur das regelmäßige Klackern von Pseudonyms roten Absatzschuhen zu hören war.

Für einen Augenblick fragte sie sich, ob sie nun die Initiative ergreifen musste, und wozu das eigentlich führen würde. Kira schien nämlich ein ziemlich blutiger Anfänger zu sein, schickte man so jemanden zu der Verhandlung mit der Gildenmeisterin einer hochangesehen Gilde? Nun gut, der andere Schwarzhaarige wirkte kompetenter, aber war letzten Endes auch wieder irgendwelchen Umständen erlegen.
Aus dem Kommentar, dem Pseudonym keine weitere Bedeutung entnehmen konnte, wurde sie nicht so ganz schlau. Sie unterließ einen erstaunten Eindruck, sondern ließ ein amüsiertes Lächeln unterschwellig ihre Lippen umspielen. Das versprach ja noch heiter zu werden! Für einen Augenblick überlegte sie, ob sie das angesprochene Blumenmeer zu einer Einöde verkommen lassen sollte, früher oder später starb ja alles, aber das war die Mühe wirklich nicht wert. Sie erhoffte sich nichts davon und etwas vorzeitig dem Ende zuzuführen klang ziemlich geschmacklos. Nein, auch wenn sie Herrin über die Zeit war und somit selbst in gewisser Hinsicht bestimmte, wann wofür Zeit war - sie besaß gerade nicht wirklich das Interesse daran, ihre Fähigkeiten zu demonstrieren. Es war doch auch viel witziger, wenn sie ihren Gegenüber im Ungewissen ließ!
"Dies ist sicherlich nicht das Anliegen, worüber mit mir gesprochen werden sollte?", erwiderte die Schwarzhaarige mit einem kühlen und im Ansatz freundlichen, aber wohl eher bedrohlichen Lächeln. Wenn das so weiterging, würde sie wohl schon verschwunden sein, ehe das Anliegen überhaupt vorgetragen wurde!
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Beitrag© By Kira Mibae  Mo Aug 07, 2017 11:23 pm

Trotz der Wärme und Kraft, die die Erde ausstrahlte, auf der Kira ging, konnte sie sich den Hauch eines Zusammenzuckens nicht verkneifen. Ihr war bewusst gewesen, dass ihre Worte wahrlich nicht die richtige Wahl gewesen waren. Natürlich war es das nicht.Wer begann schon eine wichtige Verhandlung mit einem Kompliment über die Schönheit der Blumen? Sicherlich interessierten sich normale Gildenmeister dunkler Gilden nicht für Blumen oder etwa  doch? Nun gut, vielleicht lag es auch einfach am Charakter Pseudonyms, dass sie nicht darauf einging. Wissen, was in anderen Menschen vorging, konnten schließlich nur Magier, die sich mit der Materie des Gedankenlesens beschäftigten.
Nun jedoch war eines gewiss: Der erste Schritt war getan. Es hatte zwei Optionen gegeben. Entweder Pseudonym wäre auf ihre Worte eingegangen, sodass als nächstes ein Smalltalk an der Reihe gewesen wäre oder sie hätte das Gespräch in die richtige Richtung gelenkt. In diesem Falle war Option zwei eingetreten, wodurch Kira teilweise ein Stein vom Herzen fiel. Jedoch nur teilweise. So musste sie sich wenigstens nicht noch überlegen, wie sie den Smalltalk führte und konnte das Gespräch stattdessen hinter sich bringen. Andererseits erwartete sie nun jedoch ein bedrohliches Lächeln, wodurch sie einfach nur erschaudern konnte.
Oh ja, bei Pseudonym handelte es sich wahrlich um eine starke Persönlichkeit. Diese Frau war wahrlich dazu in der Lage eine dunkle Gilde zu leiten. Wie die Mitglieder wohl waren, die unter ihr dienten? Besaßen sie ebenfalls solch eine atemberaubende Stärke, die man alleine schon erahnen konnte, wenn man sie nur anblickte? Wirklich Ahnung besaß Kira von anderen Gilden nicht, war sie bisher schließlich stets ein Mitglied von Oracion Seis gewesen ohne den Kontakt zu anderen Mitgliedern. Dennoch wusste sie eines: Diese Frau war einfach nur atemberaubend, sodass es fast schon eine Ehre war, dass ausgerechnet sie, ein unwichtiges Mitglied Oracion Seis' mit ihr sprechen durfte. Vergeigen durfte sie dies auf keinen Fall!
Also schluckte Kira kurz, ehe sie Pseudonym anblickte. Ein freundliches Lächeln zierte ihr Gesicht. „Sie haben natürlich recht. Es lag keinesfalls in meiner Absicht Ihre Zeit zu rauben, um über Blumen zu sprechen! Stattdessen ist es meine Aufgabe Ihnen einen Deal anzubieten, welche unser beider Gilden bereichern soll“, sprach Kira, während sie ihre Füße immer weiter in der Erde vergrub. Sollte sie im Laufe des Tages einem Parkarbeiter begegnen, so musste sie sich definitiv bei ihm dafür entschuldigen, dass sie die Erde umgegraben hatte. Natürlich wusste sie, dass die Erde nichts dagegen hatte, kommunizierte diese schließlich durch ihre angenehme Wärme mit ihr, jedoch zerstörte sie durch ihre Füße teilweise, die säuberlich angelegte Wiese, was ihr unendlich Leid tat. Arbeiter hatten Stunden in diesen Rasen investiert!
Pseudonym kümmerte sich bestimmt nicht darüber, ob sie aus Versehen eine Blume umknickte oder den Rasen zerstörte. Für solch ein Bereuen wirkte sie viel zu stark und mächtig. Ob es wohl ein Zeichen der Schwäche war, dass sich Kira so auf die kleinen Dinge konzentrierte? Sollte sie lieber zeigen, dass sie ebenfalls stark war, damit ihr Deal gefördert wurde? Nein, das konnte sie nicht tun! Das wäre ja fast so, als würde sie lügen! Als würde sie ihr wahres Ich verstecken, nur um jemand anderem zu gefallen! Nein, andere konnten dies vielleicht, doch sie nicht. Stattdessen musste sie auf anderen Wegen versuchen ihre Gegenüber zu überzeugen!
„Nunja, wie Sie vielleicht wissen, ist der Gildemeister der Gilde Oracion Seis kürzlich verstorben“, sprach der Grünschopf weiter, anfangend das Thema einzuleiten, für das sie diese Reise auf sich genommen hatte, „aus diesem Grund fehlt es uns an Autorität und Stärke, weshalb wir auf Unterstützung hoffen. Natürlich würden wir dafür vollends aufkommen und alles in unserer Macht stehende tun, um ebenfalls zu helfen und uns erkenntlich zu zeigen!“
Nervös blickte Kira die Gildenmeisterin neben sich an. Ob sie ihr Anliegen wohl entsprechend präsentiert hatte? Oder fehlte noch etwas? Hatte sie etwas erhebliches vergessen?
Fragen über Fragen hüpften um die anderen Fragen herum, die sich immer weiter in ihrem Kopf aufgetürmt hatten. Hätte Kira behaupten müssen, dass sie nicht vollkommen überfordert und überfragt war, so hätte sie lügen müssen. Dies tat sie jedoch nicht, also blieb ihr nichts anderes übrig, als zu lächeln.
Lächeln und warten - das konnte sie gut!

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Magie: Arc of Time & De rerum natura
Beitrag© By Pseudonym Victoria  Di Aug 15, 2017 5:15 pm

Pseudonym interessierte sich in diesem Moment reichlich wenig für die Schönheit der Blumen, und wohl auch generell eher weniger - immerhin waren sie eher vergänglich. Und das strebte Pseudonym mit Sicherheit nicht an, weswegen sie ihr kein sonderlich gutes Vorbild waren. Was fragile Schönheiten anbetraf, so bevorzugte sie auch eher die Schmetterlinge, welche sich auch an ihrem Haar in Form einer Schmetterlingshaarspange wiederfinden konnten - golden prangte das gute Stück inmitten der sonst schlichten und einfachen Kleidung. Abgesehen von ihren roten Stöckelschuhe, natürlich.
Immerhin blickte Kira sie dann anschließend an, als sie zum Punkt kommen sollte - ein freundliches Lächeln empfand Pseudonym in den allermeisten Fällen als eher unnötig, aber darüber würde sie sich nun nicht großartig aufregen. Der Deal war dann doch wesentlich interessanter, und man konnte in ihren gelangweilten, emotionslos erfüllten Augen einen Funken von Interesse aber auch von Skepsis erblicken. Ja, sie war durchaus interessiert daran, Bündnisse zu schließen, um ihr Ziel leichter zu erreichen, aber bei dunklen Gilden sollte man nicht vorschnell handeln - sie alle waren wie Raubtiere, immer darauf bedacht, in einem unachtsamen Moment den nächsten von ihnen zu verschlingen. Wenn man ihre Energie und ihre Stärke jedoch kanalisierte, da konnte man durchaus einen ziemlich großen Nutzen herausziehen.
"Nun denn, spinne das angefangene Wort weiter fort - welcher Vorteil verbindet diese flüchtig anmutende Ansammlung an Gesinnungen?", forderte sie also Kira auf, weiter zu sprechen, während diese wohl mit ihren Füßen mehr oder weniger den Rasen malträtierte. Es war ihr schon früher aufgefallen, aber sie hatte dem keine Beachtung geschenkt - im Gegensatz zu normalen Menschen sich sich das Mädchen hier lieber barfuß fortbewegen zu wollen. Oder war es eine junge Frau? Vom Verhalten her für die Gildenmeisterin jedoch mehr als... jung.
Das Anliegen war also tatsächlich mit dem Versterben des vorigen Gildenmeisters von Oracion Seis verknüpft - in solch einer Situation war die Gilde natürlich geschwächt. Und natürlich hatte auch Pseudonym davon schon gehört, von daher war es fast keine Neuigkeit - was neu war, war jedoch der Aspekt, dass sie keinen Nachfolger besaßen. In ihren Augen flammte ein anderer Plan auf, der Blick eines Tieres, welches seine Beute soeben erblickt hatte. "Wer erzählt mir denn nun, dass es in solch einem Gewebe von Ereignissen nicht von mehr Rat ist, inmitten zu gehen und aufzurühren, als zu umschließen?", fragte Pseudonym mit einem bedrohlichen, fast schon wahnsinnig lachenden Unterton in ihrer Stimme, als sie nachdenklich ihre eine Hand an ihr Kinn gelegt hatte. Ihr Kopf war erhoben, und ihr Blick fragend mit einem deutlichen Anzeichen von Amusement, welches sie soeben erfasst hatte. Wäre sie nicht dumm, diese Gelegenheit beim Schopfe zu packen? Was konnte ein Bündnis ihr da wohl mehr bieten als einen Konkurrenten weniger, der versuchen würde, ihr früher oder später das Messer in den Rücken zu rammen?
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Beitrag© By Kira Mibae  Mo Aug 28, 2017 2:03 am

Wenn man es grob betrachtete, schien das Vorhaben Kiras doch schon einmal recht gut geklappt zu haben. Sie hatte ihren Deal vorgeschlagen, ohne das Pseudonym zu lachen oder anderweitig negativ zu handeln begann. Stattdessen war es ihr vergönnt all das, was sie im Moment zu sagen hatte, auszusprechen, sodass ein weiterer Teil ihrer Nervosität abfiel. Sehr zum Vorteil der Erde, hörte sie dadurch nämlich damit auf, sich immer tiefer in sie hinein zu graben. Unberührt ließ sie sie dennoch nicht. Nun begann sie so langsam damit, das Loch wieder ein wenig zu füllen, ließ sie ihre Füße also immer wieder nach innen schaben, um die hervorgeholte Erde, wieder an ihren Ursprungsort zu verfrachten.
Dabei lauschte sie gebannt den Worten Pseudonyms, war es schließlich wichtig, sich jedes Detail zu merken, um dementsprechend darauf reagieren zu können. Es verlangte sie also nach Vorteilen. Natürlich! Vorteile waren das, für das man überhaupt eine Allianz gründete. Wozu auch sonst? Sicherlich nicht, um sich gegenseitig ein Klotz am Bein zu sein. Doch welche Vorteile hatten sie überhaupt zu bieten? Konnte es nicht reichen, dass man sein bestes gab? Sein bestes, um Grimoire Heart zu unterstützen?
Ein leises Prusten verließ die Lippen Kiras. Natürlich reichte das nicht.. Vielleicht war es Vorteil genug für legale Gilden, dessen Ziele nicht all zu hoch gesteckt waren, sodass es ihnen reichte, miteinander Liedchen zu singen oder zu saufen. Dunkle Gilden hingegen hatten Ambitionen! Hochgesteckte Ziele, die es zu erreichen galt! Mit bloßen Worten oder einfachen Gefälligkeiten erreichte man solche Ziele jedoch natürlich nicht. Also mussten Vorteile her, Vorteile, die einer Dunklen Gilde, wie Grimoire Heart gerecht wurden.
Kurz überlegte Kira, wobei sie erneut damit begann, die Erde die sie zuvor wieder in das Loch hinein geschaufelt hatte, herauszuholen, um erneut etwas Kraft zu schöpfen. Wirklich auskennen, tat sie sich mit Oracion Seis und seinen Mitgliedern nicht. So war sie zwar schon recht lange ein Mitglied, hatte jedoch stets alles wichtige vergessen. Da half es also bloß das weiterzugeben, was sie beim Treffen am Hauptquartier erlebt hatte. Vielleicht ließ sich daraus ja der ein oder andere Vorteil entnehmen.
„Nunja, ein Vorteil dieser, äh.. Ansammlung an Gesinnungen wäre wohl definitiv die Stärke. Wir von Oracion Seis haben fähige Magier in unseren Reihen, welche für Ihre Ziele an vorderster Front kämpfen könnten und würden, sofern Sie es befehlen würden. Ebenfalls besitzt Oracion Seis kluge Köpfe, perfekt dazu geeignet Pläne auszutüfteln oder Strategien zu entwickeln“, ließ Kira ihren Überlegungen freien Lauf, wobei sie hier besonders an Sasaki, Gou und Jack dachte. So hatten Sasaki und Gou schließlich großspurig mit ihren Fähigkeiten geprahlt, während Jack definitiv ein kluges Köpfchen zu sein schien. „Ich schätze also, dass es stets als Vorteil zu sehen ist, eine größere Kampfmacht zu besitzen, welche keine eigenen Ziele besitzt, sodass sie sich Ihren Zielen voll und ganz widmen könnte“.
Wäre Kira Gildenmeisterin gewesen, so hätte sie bei dieser Erklärung wahrscheinlich sogleich zugesagt. Nunja, wahrscheinlich hätte sie auch zugesagt, wenn ihr eine Rollstuhl-Gilde voller taubstummer Rollstuhlfahrer mit Demenz, chronischen Grippen und Allergien, eben jenen Deal vorgeschlagen hätte, weshalb man wohl nicht viel Wert auf ihre Meinung diesbezüglich hätte legen können, aber nunja.. Das war ja auch relativ egal.. So ging es hier um Pseudonyms Reaktion und Meinung, welche Kira gespannt, sowie gleichermaßen nervös abwartete.
Eben jene Reaktion verwirrte, sowie verängstigte sie jedoch gleichermaßen. Der Ton der Gildenmeisterin hatte einen bedrohlichen, fast schon wahnsinnigen Touch angenommen, etwas womit Kira keinesfalls gerechnet hatte. Doch natürlich, es handelte sich bei ihr um die Gildenmeisterin Grimoire Hearts. Da musste man auf solch eine bedrohliche Ader gefasst sein. Eigentlich hätte Kira damit rechnen müssen, jagte es ihr dennoch große Angst ein.
Die Verwirrung war jedoch das, was noch präsenter in dem Kopf des Grünschopfes umherschwirrte, ein Fakt, der sie fast schon genauso sehr verängstigte, wie der Ton. So verstand Kira schlicht und ergreifend kein Wort. In vielen Lebenslagen machte sich das Unwissen Kiras breit, so natürlich auch in der menschlichen Sprache. Einen derart ausgeprägten Wortschatz, wie Pseudonym, besaß sie nicht und so fiel es ihr äußerst schwer den Worten, die sie gerade von sich gegeben hatte, zu folgen.
//Aufzurühren? Umschließen? Haben wir das Thema gewechselt? Möchte sie einen Kuchen backen? Aber warum sollte sie plötzlich backen wollen? Und warum sollte sie beim Gedanken an einen Kuchen so bedrohlich wirken? Ist sie etwa Laktose Intolerant? Aber wenn ja, warum nochmal sollte sie plötzlich backen wollen?//, Gedanken wie eben jene, kreisten im rasendem Tempo in Kiras Kopf herum, schienen jedoch keinen Sinn zu ergeben. Oder gebrauchte sie Synonyme?
Eben jene Schwäche des Unwissens wollte - nein - durfte der Grünschopf nicht zeigen, ging es doch aktuell schließlich um so unglaublich viel! Doch wie reagierte man auf etwas, das man nicht verstand? Vielleicht mit einer neutralen Frage? Ja, das klang gut! Eine neutrale Frage, die sich nicht gänzlich freilegte, dass Kira absolut nichts verstand.
„Sicher, dass das Umschließen so eine gute Idee ist?“, fragte der Grünschopf also vorsichtig, dabei an das Machen eines Kuchens denkend. Wann brachte es schon etwas, ihn vollständig zu umschließen und vor allem womit? War es nicht sinnvoller ihn bloß ein wenig zu bestreichen oder zu belegen?
Dass das Umschließen und Aufrühren im Sinne, den Pseudonym eigentlich meinte, tatsächlich, zumindest für Kiras Gilde, keine all zu gute Idee war, sondern eher ihr Untergang bedeutete, das wusste sie natürlich nicht..

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Beitrag© By Pseudonym Victoria  So Sep 03, 2017 1:57 pm

Pseudonym mochte eine ziemlich unkreative Person sein - die Weltherrschaft als Ziel war wohl ebenso klassisch wie ausgetragen und genial, in gewisser Hinsicht vielleicht - aber das hinderte sie mit Sicherheit nicht weiter großartig daran, ihre Gilde dennoch anführen zu können. Für besonders ausgefeilte Strategien besaß sie ja genügend Strategen in ihren Reihen, die das für sie regelten. Diese Unkreativität war es vielleicht auch aktuell, die nicht besonders die Vorteile der geschwächten Gilde hervorbrachte, denn dafür war wohl ein gewisses Kreuz-und-Quer-Denken von Nöten, über das Pseudonym aktuell nicht wirklich verfügte. Sie war aber schließlich auch nicht diejenige, die darüber nachdenken musste, sondern eher der Pflug, der die Erde neben ihr in Unordnung brachte.
Der Gildenmeisterin war das eigenartige Verhalten nicht entgangen, jedoch schenkte sie dem auch keine weitere Beachtung, nachdem das anfängliche Interesse wieder verschwunden war. Vielleicht besaß das eine Verknüpfung zur Magie, vielleicht war es aber auch einfach irgendeine Macke, der Pseudonym erst einmal keine Beachtung schenken musste. Sie kümmerte sich ausreichend um ihre Mitglieder und deren Charakterzüge, sie fand es wichtig, so etwas als oberstes Mitglied zu wissen, aber bei ihren alliierten Mächten war sie nicht allzu interessiert. Da gab es ja eigentlich eine andere Person, welche über Macken und Ähnliches im Klaren sein sollte.
Was das Prusten dann bedeuten sollte, wusste Pseudonym in diesem Augenblick nicht, sie merkte es mit einer hochgezogenen Augenbraue an, sprach dann jedoch keine weiteren Worte dazu. Vielleicht würde es sich im Gesprächsverlauf noch klären, wenn sie dazu käme, die Vorteile eines Bündnisses mit einer Gilde, die gerade in ihrem schwächsten Zustand war, zu erklären.
Die Vorteile, welche Kira dann aufzählte, verleiteten Pseudonym dann nicht zu dem Schluss eines Bündnisses, sondern eher das, was sie im Sinn hatte - die Einverleibung der Gilde Oracion Seis. Immerhin schienen sie ihren Zielen zu unterstehen, wieso also sollten sie nicht direkt dem Ziel unterstehen? Dass es vielleicht auch Vorteile hätte, diesen Nebenzweig eher verdeckt zu halten, kam ihr nicht in den Sinn, dies wäre wohl auch noch ein zu großes Umdenken und erforderte eine gewisse Menge an Fantasie. Zumal die Schwarzhaarige in vielerlei Fällen wohl eher auf eine offensichtlichere Loyalität setzte als auf die Möglichkeit eines ganzen Herdes an Deserteuren.
Und gerade dies brachte sie dann auch noch einmal zu Kira, und das auch nicht gerade in den einfachsten Worten, die sich finden ließen. Im Gegenteil, Pseudonym war dafür bekannt, dass man sie nicht unbedingt immer verstand, wenn sie das Wort erhob, wenn man nicht gerade ein Mitglied ihrer Gilde war - da schraubte sie an extravaganten Metaphern und Stilmitteln auch gerne mal etwas herunter, um die Kommunikation eindeutiger zu halten und zu erleichtern.
Pseudonym rechnete nicht wirklich damit, dass Kira sie verstand, und die Frage schien dem doch Recht zu geben - ein Schmunzeln und Grinsen diabolischer Art machte sich auf ihrem Gesicht breit, ein Hauch von Amusement. Das Mädchen war wirklich lustig! Wieso schickte man wohl ausgerechnet sie hierhin, um Verhandlungen mit ihr zu führen? Oder war sie eigentlich eher die Begleitung des schwarzhaarigen Mannes gewesen, der plötzlich das Weite gesucht hatte?
"Eine Frage lässt sich doch am ehesten mit einer Frage beantworten, vorzüglich konstatiert!" Die Worte an sich waren doch eher ein Kompliment, aber in ihrer Stimme klang doch auch ein Hauch von Sarkasmus - oder eher eine ganze Ladung. "Nun sag mir, mein Pflüglein, wieso erwählte man eigentlich dich, um mit mir diese Konversation zu führen?" Diese Frage stellte sie recht simpel, wenn man nicht an dem Begriff des Pfluges schon scheitern wollte.
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Beitrag© By Kira Mibae  Sa Okt 07, 2017 1:42 am

Während Kira im einen Moment noch geglaubt hatte, dass das Thema plötzlich von einer Gildenverhandlung zum Backen umgeschwenkt war, so war sie sich nun hundertprozentig sicher, dass dem nicht so sein konnte. Natürlich hatte sie es bereits zuvor vermutet, handelte es sich bei ihr schließlich um keine gänzlich dumme Persönlichkeit, doch wirklich sicher war sie sich nun wirklich erst jetzt. Jetzt, wo Pseudonym mit solch einer diabolischen Art zu Grinsen begann, wie es Kira bisher nur selten erlebt hatte. Niemand würde so grinsen, wenn er übers Backen sprechen würde. Ja, wahrscheinlich würden die meisten selbst dann nicht so grinsen, wenn sie gerade einen Hundewelpen quälten.
Dieses Grinsen war von einem ganz anderen Kaliber. Einem Kaliber, was genau zeigte, zu was Pseudonym in der Lage war und mit welcher Macht sie ihre Gilde führte.
Erneut machte sich eine Gänsehaut auf dem Körper des Grünschopfes breit. Grund hierfür war jedoch nicht nur die Angst, die sie in diesem Moment verspürte, die Angst vor dem Versagen oder gar vor dem Tod, sollte sie auch nur etwas falsches sagen. Viel eher war es auch die Ehrfurcht, die sich immer drängender in ihren Geist kämpfte.
Immer wieder erwischte sie sich dabei, wie sie nicht anders konnte, als über diese Macht und Kraft, die Pseudonym ausstrahlte, zu staunen. War ihr damaliger Gildenmeister auch so gewesen? Wie konnte es sein, dass sie diese Ehrfurcht erst jetzt verspürte, während sie doch so lange einem ebenfalls mächtigen Gildenmeister gedient hatte? Oder besaß die Frau vor ihr eine Kraft, die das, was sie bisher bei Anführern einer Gilde vermutet hatte, bei weitem übertraf, sodass es in ihr diese Gefühle wach rief?
Egal was es war, es war einfach nur erstaunlich, sodass Kira gar nicht anders konnte, als perplex über ihre eigenen Gedankenkonstrukte zu sein, welche unaufhörlich in ihrem Kopf herum schwebten und nicht ruhen zu schienen. Dieses Treffen regte wahrlich zum Denken an.
Doch waren dies doch gar nicht die Themen, die es in solch einem Moment zu überdenken galt! Wie konnte man bloß von einem solch angsteinflößenden Grinsen zu beinahe anbetenden Gedanken kommen? So etwas schien wohl nur solch ein hibbeliger Dummkopf, wie Kira es war, zu vermögen.
Sich also wieder zur Besinnung rufend, lauschte die Erdmagiern den Worten ihrer Gegenüber. Ihre Worte ließen sich durchaus mit einem Kompliment gleichsetzen, lobte sie Kira schließlich in gewisser Weise für ihre Gegenfrage, doch irgendwie fühlte es sich suspekt an. Es waren nicht die Worte, die das Grübeln auslösten, viel eher war es die Art der Betonung. Ob es das wohl war? Sarkasmus, den vielerlei Menschen an den Tag legten und für den Kira nur zu unbegabt war?
Wäre Kira ein Hündchen, so wie sie sich durchaus des öfteren fühlte, so hätte ihr Schweif wohl aufgehört zu wedeln und die Ohren hätten an Spannung verloren. Im Bruchteil einer Sekunde konnte man ihr Ansehen, wie ihr mit einem Male der Wind aus den Segeln genommen wurde, der sie so dermaßen beflügelt hatte. Natürlich hatte sie etwas falsch gemacht! Wie hatte sie auch glauben können, dass ihre Frage eine korrekte Antwort gewesen sein könnte? Wie hatte sie bloß glauben können, dies hier schaffen zu können?
Vielerlei Menschen hätten sich sicherlich einen Kopf darum gemacht. Wären traurig geworden. Hätten eventuell die Motivation und Kraft verloren. Nicht jedoch Kira, diese begann bei den folgenden Worten Pseudonyms augenblicklich wieder zu lächeln, als hätte sie nie gesagt bekommen, dass ihre Antwort absolut falsch gewesen sei.
„Pflüglein, welch zutreffende Bezeichnung“, kicherte der Grünschopf amüsiert. Tatsächlich! Sie hatte wie ein Pflug die Erde umgegraben. Diese Bezeichnung gefiel ihr doch glatt besser, als Froschgesicht, wie Jack sie zuvor genannt hatte. So hatte die Aufgabe eines Pflugs schließlich in irgendeiner Weise mit ihrer Magie zu tun!
Jedoch ging es in diesem Augenblick wahrlich nicht darum, sich über schöne neue Spitznamen zu kümmern, wobei Kira beschloss, dass sie diese Bezeichnung später definitiv in ihr Tagebuch eintragen musste. Dieser Tag wahr schließlich mehr als nur ereignisreich!
„Nunja, wie Sie es sich wahrscheinlich bereits denken konnten, war ich eigentlich viel eher als Begleitung des Magiers Jack gedacht, welcher vorhin leider das Weite suchen musste. Dieser ist eher mit der Materie des Verhandelns vertraut und nunja..“, ein erneutes kurzes Kichern verließ die Lippen Kiras, „meine Gildenkameraden waren dann doch eher mit anderen wichtigen Dingen beschäftigt“. Bei diesen Worten dachte der Grünschopf an den Kindergarten, der sich zuvor noch ereignet hatte, welcher jedoch durchaus ein Gildenklima darstellte, wie es ihr gefiel. Wozu sollte man schließlich so griesgrämig sein, wenn man sein Ziel auch auf eine entspanntere Art und Weise erreichen konnte?
Kurz deutete Kira eine Verbeugung an, welche trotz ihrer Kürze zeigte, wie Leid es Kira doch tat, dass es sich bei ihr um solch eine unfähige Persönlichkeit handelte, was diese Thematik betraf.
„Ich entschuldige mich zutiefst für mein eher kindisches und unprofessionelles Verhalten, doch weiß ich leider nicht, wie ich auf eine andere Art und Weise meine Loyalität zu meiner Gilde zum Ausdruck bringen kann, um ihr zu helfen“, entschuldigte sich Kira beinahe schon zu leise, wobei sie sich leicht beschämt am Kopf kratzte. Nunja.. Vielleicht offenbarte man solche Dinge dann doch lieber nicht vor solch einer mächtigen Persönlichkeit, doch natürlich war ihr zutiefst ehrliches Mundwerk mal wieder zu schnell.
Wie das wohl auf ihre Gegenüber wirken mochte?

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