Fairy Tail

Welcome to Fairy Tail!
 
StartseiteMagic Monthly OnlineFAQMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Austausch | 
 

 Die Wüste

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Admin
avatar
Anzahl der Beiträge : 104
Anmeldedatum : 13.08.13
Beitrag© By Fairy Tail [NPC]  So Nov 24, 2013 12:58 pm

Hier befindet sich die Wüste Web Valley.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
avatar
Gast
Beitrag© By Gast  Sa Mai 13, 2017 2:46 pm

cf: Onibas - Der Wald

Die Sonne stand hoch am Himmel. Ein sengender, brennender, heißer, alles verzehrender Feuerball aus roter Glut. Gnadenlos brannten die heißen Strahlen auf diesen gottverlassenen Flecken Erde, der vertrocknet und tot brach lag. Staub und Dreck und Tod lagen in der Luft. Sie schmeckte trocken und heiß, jeder Atemzug dörrte den Körper aus. Der Horizont verschwamm hinter der flimmernden Luft. Tote, verdorrte Äste und Zweige, Gestrüpp das ein mal ein Baum gewesen sein wollte, ragten wie knochige Finger vereinzelt aus der Einöde in den wolkenlosen, weißblauen Himmel hinauf. Kein Wesen regte sich.

Hoch gewachsen und stolz, stand Garou von Quatro Cerberus an der Spitze einer Düne und blickte auf die Einöde hinab, die sich vor ihm auftat. Web Valley, ein Tal in mitten des Clover Canyon. Eine tote Einöde, in der einen nichts als Tod und Einsamkeit und Hitze erwarteten. In der Ferne konnte man Canyon hinter einem Flimmern erkennen, doch man konnte nicht die unendlichen Spalten und Schluchten erahnen, die ihn durchzogen. Der Tod, lauerte dort. Der Durst und die Hitze, der Wahn den sie hervorriefen raften die meisten dahin, die unglücklich genug waren sich in den unerforschten Weiten des Canyon zu verlaufen. Und wen die Sonne nicht tötete, der erfror in der eisigen Kälte der Nacht. Wenn einen die Bestien und Monster der Wüste vorher nicht umbrachten. Wer einmal den Canyon betrat, der verließ ihn nicht mehr. Die einzige Konstante ist die Veränderung. Der Canyon ist immer der Canyon, doch jeden Tag ist er ein anderer. Erdbeben und Erdrutschte verändern die Landschaft jeden Tag. Schluchten und Spalten tun sich willkürlich über all an allen Orten auf oder verschwinden über Nacht. Wandernde Dünen reisen durch die Schluchten, begraben die Welt unter einer Schicht aus Dreck und Sand.

Einst war dies ein Tal voller Leben. Garou kann dies spüren. Uralte Ströme von Energie, die tief durch die Wurzeln des Landes ziehen erzählen noch von vergangen Tagen. Von Tagen als das Tal erblühte unter Blumen und Gräsern, als Vögeln in Bäumen nisteten die bis in den Himmel ragten und Flüsse durch die Landschaft flossen. Doch dies ist lange, lange her. Nun ist das Land verdorrt. Die konstanten Erdbeben haben die Welt zerfurcht und zerstört. Die Pflanzen vergingen, die Tiere starben und die Flüsse versiegten. Nun ist es die grausame Sonne, die das Land beherrscht. Nur die stärksten, zähsten und widerstandsfähigsten Kreaturen und Pflanzen sind noch in der Lage zu überleben. Ein ewiger Kampf um Leben und Tod. Ein Ort voller wilder Schönheit. Ein Ort frei von Menschen. Ein Lächeln breitete sich auf Garous Lippen aus.

Mit einem kleinen Satz sprang der Magier die Düne hinunter und rutschte die letzten Meter hinab. Ein schwarzer, glänzender Skorpion blickte dem Magier desinteressiert hinterher. Ein kurzer Blick in die Umgebung und er schritt weiter. Die Hitze schien dem Mann scheinbar nichts auszumachen, nicht einmal Schweiß rann seine Schläfen hinab. Seit Tagen war er in dieser Ödenei bereits unterwegs. Seit er einen Auftrag der Gilde angenommen hat. Nun war es an der Zeit zu der Gruppe dazu zu stoßen, der er zur Seite stehen sollte. Eine Expedition um die Monster im Canyon zu vertreiben und zu erschlagen. Das Königreich wollte offenbar Handelskarawanen durch den Canyon schicken. Für Garou war es nichts weiter als Unsinn. Egal wie viele Monster sie erschlagen würden, es würden neue kommen. Und waren diese erschlagen, würden wieder neue kommen. Und wieder. Und wieder. Und wieder. Irgendetwas stimmte mit diesem Tal und diesen Canyon nicht. Irgendetwas lies seine Ohren zucken, seine Haare sich aufrichten. Das Land weinte und litt. Irgendetwas verdarb dieses Land.

Nach oben Nach unten
Gast
avatar
Gast
Beitrag© By Gast  Sa Mai 13, 2017 8:05 pm

Nachdem sie der Fluch traf, dauerte es nicht lange, eher sie herausfand, was ihn immer wieder ausbrechen ließ und sie zum Monster machte: Nervosität. Wenn dies geschah, spürte sie das Rauschen in den Ohren, das Kribbeln in den Beinen bis zu den Zehenspitzen und ihre Sicht klarte sich erst langsam, und dann immer schneller auf. Doch war sie gelassen, blieb alles dunkel. War 'dunkel' die passende Beschreibung? Sie konnte die Farbe nicht in Worte fassen, die anstelle ihres normalen Blickfeldes trat, sobald sie wieder gelassen und ruhig war.
In der Kutsche war es ruhig und es gab nichts, was Neksas Blut gerade in Wallung brachte, deswegen saß sie einfach schweigend da und wartete das Ende geduldig ab.
Geduldig und misstrauisch. Sie kannte die anderen drei Magier nicht, die mit ihr in der Kutsche saßen. Und auch nicht das andere halbe Dutzend in den zwei Kutschen vor ihnen.
Ihren Schlangenblick setzte sie auf dem Weg deshalb oft ein, um die Bewegungen der anderen zu kontrollieren.
In ihrer Gilde Quatro Cerberus hatte sie sich sagen lassen, dass ihre Augen mit ihrer alltäglichen milchigen Färbung dann leicht zu Glühen anfingen, sobald sie diesen Zauber nutzte. Die permanente Nutzung der Schlangenaugen war jedoch nicht möglich, da nach gewisser Zeit das Ziehen hinter den Augen und er stechender Kopfschmerz ihr die Konzentration und Kraft dafür nahmen, sofern sie versuchte, das Wärmebild ihrer Umgebung beizubehalten.


Der Stock, den sie die meiste Zeit zum Gehen verwendete, lehnte neben ihr an der Innenwand der Kutsche, jedoch immer einsatzbereit in ihrer Hand. Neksa war in letzter Zeit kaum unter Menschen gelangt, das wollte sie auch nicht. Seit sie erfuhr, dass auch sie vermutlich eine Magierin war und nicht nur Opfer eines magischen Fluches, gab es Wichtigeres als den Kontakt zur Außenwelt. Unter anderem, den Fluch zu verstehen und ihn, sowie die Magie, die sie in sich trug, zu bändigen und zu kontrollieren.
Soweit sie wusste, lag der Treffpunkt am Rande der Web Valley, welchen sie bald erreichten. Sie merkte am Anstieg der Temperatur, welche nun bald die Ebene erreichte, die das Klima in ihrem ehemaligen zu Hause bis zum Erhalt des Fluches innehatte. Nach Neksas Fluch war es natürlich noch immer genauso warm, aber nicht mehr das zu Hause der Schlangenfrau.
Ihre Gefährten versuchten sie auch, den ganzen Weg zu ignorieren. Vermutlich wussten sie nicht, welchen Nutzen eine Blinde auf solch einer Expedition haben sollte. Doch auch Neksa selbst war sich in ihrem Nutzen nicht sicher. Sie nahm diesen Auftrag an, welcher ihr erster war. Unter Aufsicht eines (vermutlich sehr viel) besseren Magiers sollte sie sich selbst mit ihren neuen Fähigkeiten kennenlernen, gleichzeitig musste sie auch Geld verdienen. Es gab keinen guten Grund, den Auftrag abzulehnen und er versprach ein bisschen Kampf und Blut, wenn sie Glück hatte. Also machte sie sich auf den Weg, ließ sich zum Zug bringen und fragte sich durch die Menschen hindurch, bis sie diese winzige Kutschenkarawane antraf, welche verschiedene Magier zum Treffpunkt brachte, wo die Tour der Bestienvernichtung beginnen sollte.

Sie hörte den Halteruf des vordersten Kutschers gerade noch durch das Hufgetrappel hindurchdringen, als die Kutschen auch schon nacheinander hielten.
Nach oben Nach unten
The Supreme Goth
avatar
Anzahl der Beiträge : 20
Anmeldedatum : 03.10.14
Ort : Im Ratszimmer

Infos
Alter: 23
Besonderheiten:
Magie: Siegelmagie
Beitrag© By Fylix Cielastor  So Mai 14, 2017 10:09 pm

First Post

Warum war er überhaupt hier? Kaum war er morgens in den Rat geschritten, schon hatten ihn ein paar Brillenschlangen angequatscht, dass der Aufseher für dieses Einsatzes nicht erscheinen könnte. Und zufälligerweise war es die Idee irgendeiner Giftschlange gewesen, dass ein Repräsentant des Rates höchstpersönlich mitgehen soll. Soll die miese Giftkröte von der Publicity doch in der Hölle schmoren. Jetzt saß der junge Magier in einer Kutschenkarawane, in der mittleren, um genau zu sein. Die Soldaten waren bereits alle dort stationiert und deswegen musste Fylix sich nun mit einem einfachen Gefährt zufriedengeben. Wortlos starrte er in die Augen der anderen Passagiere, die sich sichtlich unwohl in der Nähe des Bleichgesichtes fühlten. Sollten sie doch, machte ihm ja nichts aus...Warum starrten sie ihn so mitleidserregend an? HÖRT AUF!
Der Einsatz handelte von der Unterstützung einer Mission. Das war alles, was ihm erzählt wurde. Scheiß Bürofurzer, konnten nicht mal das Wichtigste beschaffen. Nieder Säulen, die sollte er mal demnächst auf gute Mitarbeiter aussortieren. Mit einem Ruck blieb die Kutsche plötzlich stehen und ließ die Insassen hin- und herrutschen. Warum fingen die Magier jetzt das Tuscheln an? Diese Stimmung des Ausgelassen werdens hielt Fylix nicht mehr aus. Da konnte man ja eine Stecknadel fallen hören. Obwohl ihm eine solch friedliche Stille gefiel, stand er letztendlich doch auf und trat die Tür der Kutsche. "Warum halten wir an? Sind wir endlich angelangt oder muss ich hier noch mehr Zeit verschwenden? " beschwerte er sich und versuchte, möglichst freundlich zu klingen.

((Ooc: Sorry, dass es nur so kurz ist, ich hatte nicht allzu viel Zeit zum Posten, wechsle dann mal wieder aufs Handy))
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte
Beitrag© By Gesponserte Inhalte  

Nach oben Nach unten
 

Die Wüste

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Fairy Tail :: Gebiete in Fiore :: Web Valley-