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 Dorf nahe Crocus

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Beitrag© By Gast  So Dez 04, 2016 10:57 pm

Ein kleines simples Bauerndorf nahe der Stadt Crocus. Dort führen die Dorfbewohner ein entspanntes und ruhiges Leben, abseits des Trubels der Großstadt. Sie gehen ihrer Arbeit auf den Feldern nach und müssen sich keine Gedanken über Konflikte und dergleichen machen.
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Beitrag© By Gast  So Dez 04, 2016 11:55 pm

Auftrag: Zerstörte Landwirtschaft

Es war eine simple Aufgabe. Den Necomancer finden, ihn und alle Untoten, die Weg waren, ausschalten.  So einfach sollte es sein. Schon als er den Auftrag in der Gildenhalle von Liberty Phoenix gesehen hatte, sah er darin nur schnell und einfach verdientes Geld. Yoru war bereits vor einigen Tagen in dem Dorf nahe Crocus Town angekommen, ein simpler kleiner Ort, vermutlicher voller friedfertiger Menschen, die leicht zu verängstigen waren. Dort hatte sich dort eingehend über seine Mission informiert und den Leuten, wie er es immer tat, erklärt, wie geehrt sie sich fühlen sollten, das der Schwarze Gott von Liberty Phoenix sich der Aufgabe persönlich annahm. Sein Auftraggeber hatte ihm davon berichtet, wie dieser Magier ihre Ernte zu Nichte machte und sich keiner der Bewohner mehr einen Fuß auf diese Felder setzen traute. Zuerst klärte Yoru jedoch noch einmal die Höhe der Belohnung ab und wollte sichergehen, ob diese Mission nun auch wirklich seiner würdig war. „Keine große Herausforderung, aber die Belohnung kann nicht schaden.“ Und eben jetzt würde er seine Mission wie immer ohne große Probleme erfüllen. Er verließ das Dorf raschen Fußes und machte sich auf den Weg zu den Feldern, auf denen der Necromancer, der einst der Gilde Phantom Lord angehört hatte, sein Unwesen trieb. Es war ein etwas längerer Marsch durch ein kleines Wäldchen, welches das Dorf umgab, bis zu den Feldern außerhalb der Stadt, aber die Lust auf einen Kampf, bei dem er seine, seiner Ansicht zufolge, vollkommene Überlegenheit zeigen könnte, trieb ihn an sich möglichst schnell dorthin zu begeben. Es war bereits früher Abend, als er erhobenen Hauptes am Abhang eines kleinen Hügels, auf dem ein leichter Wind wehte, stand und die Weiten der Felder überblickte. Sie ersteckten sich über Meilen, mehr als sein Auge fassen konnte.  Dort waren sie aber bereits zu sehen, Untote, soweit das Auge reichte. Vermoderte Leichen, wieder aus ihren Gräbern entstiegen. Allein ihr Anblick war eine Beleidung für seine Augen. Yoru versuchte den Necromancer von seiner höhergelegen Position auszumachen um den Ablauf der Mission um ein vielfaches zu beschleunigen, aber vergeblich. Also entschied er sich für die einfachste Methode: Zombies auseinander nehmen, bis sich der Necomancer zeigt. Simpel, zeitsparend und effizient. „Dann wollen wir mal.“ Er streckte sich kurz und ein fast schon sadistisches Lächeln bildete sich auf seinen Lippen. Yoru warf seinen Ponytail nach hinten und sprang mit einem Mal hinunter zu den Massen an Untoten. Geschickt landete er auf seinen Füßen und wie zu erwarten war, hatten die Untoten ihn bereits bemerkt. „Also, wer will als erster vor eurem Gott auf die Knie fallen?“ Ohrenbetäubendes Geschrei war zu hören, als die Zombies auf ihn zustürmten. Er wartete einen kurzen Moment ab, bis der erste Feind in seiner Reichweite war und fing an. „Shadow Gods Claw!“  Schatten umhüllten seine Hände und mit einem schnellen Hieb lag der erste wiedererweckte Leichnam bereits  vor ihm im Staub. Das hielt die Anderen nicht davon ab, ihn weiter anzugreifen. Allerdings konnte Yoru die langsamen Bewegungen der Untoten zu seinem Vorteil nutzen und mähte so einen nach dem Anderen nieder. Er durchbohrte ihre fragilen Körper mit seinen Händen und entledigte sich immer mehr von ihnen. Es schienen jedoch nicht weniger zu werden, als würde für jeden den er aus dem Weg räumte, sofort zwei Neue an dessen Platz treten. „Das dauert zu lange… ein Gott hat noch andere Dinge zu tun.“ Nachdem er einen weiteren Zombie in zwei Hälften zerteilt hatte, sprang er ein Stück zurück, um etwas Abstand zwischen ihn und die untoten Horden zu bringen. „Ihr sollten einen Gott nicht verärgern!“ Die Schatten, die seine Fäuste umgeben hatten, verschwanden, doch das kümmerte ihn herzlich wenig. Geschwind hob Yoru seine linke Hand in die Höhe und begann, einige Bewegungen mit seinem Finger zu vollführen. Die toten Massen ließen sich davon nicht irritieren und schlurften weiter auf ihn zu. Nach kurzer Zeit bildete sich jedoch ein hämisches Grinsen auf Yorus Gesicht. „Sterbt noch einmal, für euren Gott~“ Ein schwarzes Siegel hatte sich in der Luft über den wiederbelebten Leichen gebildet und die Untoten starrten schon fast fasziniert darauf. Als würde sie das Antlitz ihres Schöpfers erblicken. „Shadow Gods Piercing Hail!“ Aus dem Siegel schossen plötzlich massenhaft dunkle Geschosse, die einen Zombie nach dem Anderen niederstreckten, keiner von ihnen konnte entkommen. Einige von ihnen versuchten an Yoru heran oder aus der Reichweite seiner Magie zu kommen, doch schon nach kurzer Zeit lagen alle seine Feinden leblos vor ihm am Boden. Obwohl sie wohl schon davor als leblos gezählt haben. „Du!“ Der schwarzhaarige Magier von Liberty Phoenix löste das Siegel und sah zur Seite um einen alten Mann in einer tiefschwarzen, Robe zu erblicken. Er hatte einen gräulichen Bart, der schon fast bis auf den von Dreck verschmutzen Boden reichte und einen eigenartig geformten Holzstab in seiner rechten Hand. „Was denkst du was du hier treibst?! Das war meine Armee, meine Soldaten, die du hier angreifst!“ Er musterte den alten Herren kurz und schmunzelte, während er seine Hand schon provozierend an seine Hüfte stemmte. „Dann bist du wohl der Magier, der diese armen Bauern von ihrer Arbeit abhält. Das gehört sich nicht~“ Yorus Aussage schien die Wut des Mannes nur noch mehr in die Höhe zu treiben. „Du dreckiger Wicht! Was denkst du, wer du bist?! Ich bin ein Magier von Phantom Lord gewesen, der größten Gilde aller Zeiten!“ Nach dieser Ansprache des Necomancers konnte Yoru nicht anders als laut loszulachen. „Was ist daran so witzig?! Phantom Lord ist die mächtigste Gilde ganz Fiores!!!“ Der Zorn des Mannes war ihm nun sichtlich anzuerkennen, sein Gesicht war bereits knallrot und einige Adern waren schon auf seinem schrumpeligen, alten Hals zu sehen, doch Yoru konnte nicht aufhören zu lachen. „Du denkst Phantom Lord ist die größte Gilde aller Zeiten? Das ist so erbärmlich...“ Nach kurzer Zeit hörte er auf zu lachen und holte tief Luft, um sich wieder einzukriegen. „Lass mich eine Sache klarstellen alter Mann, die größte Gilde von Fiore… Nein, der gesamten Welt ist die Gilde, in der ich mich befinde. Und diese heißt Liberty Phoenix~“ Die Wut des Necomancers hatte nun wohl ihr Limit erreicht und mit einem hasserfüllten Schrei schwang dieser wutentbrannt seinen Stab durch die Luft, was allerdings mehr nach einem betrunkenen Mann, der mit einem Besen umherfuchtelte, aussah. „Oh?“ Yoru war gespannt, mit welchen Tricks der alte Mann plante, ihn zu erledigen, ihn, einen leibhaftigen Gott. Kurz danach richtete der alte Magier seinen Stab in Yorus Richtung, wobei er ein blaues, magisches Siegel direkt vor sich erzeugte. „STIRB!!!“ Mehrere kleine magische Projektile wurden aus dem Siegel abgefeuert und rasten mit einer beträchtlichen Geschwindigkeit  direkt auf Yoru zu. Deren Einschlag erzeugte eine riesige Staubwolke, die Yoru wiederrum völlig einschloss. „Närrisches Kind, sich mit einem Gegner, der weit über die steht ,zu messen.“ Vollkommen siegessicher wandte sich der Necromancer ab und wollte sich der Wiedererweckung seiner Lakaien widmen. „Lustig, das gleiche wollte ich auch sagen Alterchen.“ „Was?“ Schockiert drehte sich der alte Mann um, nur um Yoru vollkommen unversehrt aus der Staubwolke schreiten zu sehen. „Knapp war es schon,“ sagte er grinsend, während er auf seinen Gegner zuging und etwas Staub von sich abklopfte, „hätte ich meinen Shadowwalk nur ein bisschen später eingesetzt, hätte ich wohl ziemlich was abbekommen~“ Lächelnd trat er näher an den Mann heran während seine rechten Hand immer mehr von Schatten umhüllt wurde. „Warte! Ich verschwinde! Ich verlasse diesen Ort und lasse die Leute in Frieden“ Auf diese Worte schüttelte Yuro nur lächelnd seinen Kopf. „Du kannst gerne zu deinem Gott beten, aber eine kleine Vorwarnung: Ich werde deine Gebete nicht erhören.“ Inzwischen stand Yoru direkt vor dem Necromancer und sah ihn mit seinen tiefschwarzen Augen direkt an, es wirkte fast so, als ob allein sein Blick den Necomancer dazu bringen könnte, tot umzufallen. „Bitte warte!“ schrie der alte Mann ihm verzweifelt ins Gesicht. „Shadow Gods Crushing Wave!“ Yoru hob seine rechte Hand und entfesselte einen Strahl aus reinen Schatten, der den Necromancer mit voller Wucht traf. Schon kurz nach seinem Angriff lag sein Ziel regungslos vor ihm auf dem Boden. „War ja doch eine recht amüsante Aufgabe~“ dachte sich Yoru mit einem Lächeln und wandte sich von dem durch seine Magie deutlich gezeichneten Körper des Necromancers ab. Er verließ die Felder und machte sich auf den Rückweg in das Dorf, in dem ihn sein Auftraggeber schon sehnsüchtig erwartete. Nach vielen Worten des Dankes erhielt Yoru seine Belohnung, die aus 15.000 Jewels und einem Lacrima bestand. Diesen betrachtete der junge Magier erst einmal in Ruhe. „Ein Lacrima was? Den sehe ich mir nachher genauer an.“ Die Bewohner des Dorfes wollten ein Fest veranstalten, mit Yoru als Ehrengast. Sein erster Gedanke dazu war eher negativ, aber nach kurzem war die Vorstellung einiger einfacher Leute, die ihm zu Ehren ein Fest gaben, sehr angenehm. So wurde innerhalb des Dorfes gefeiert, getrunken und gelacht wie schon lange nicht mehr. Kleine Kinder stellten Yoru viele Fragen, ob sie, wenn sie groß sind, auch Liberty Phoenix beitreten könnten und ob er, wie er es selbst mehrmals von sich behauptet hatte, ein Gott sei. Selbstverständlich erklärte er ihnen, wieso er ein leibhaftiger Gott war, aber auch, dass sie nie an sein Level herankommen würden. So verlief es gut einige Stunden lang, bis Yoru selbst genug von dem ganzen Trubel hatte. Sonderlich lange hatte er von vorneherein nicht geplant zu bleiben, er wollte sich möglichst bald wieder auf den Rückweg machen. Vielleicht um in der Gilde von seinen gar heroischen Taten zu berichten. Es war bereits Nacht geworden als er das Dorf in einem dunkelgrünen Mantel, der ihn warm halten sollte, verließ und sich auf den Weg nach Hause machte. Der Jubel der Dorfbewohner war noch in der Ferne zu hören, aber verstummte mit der Zeit. Mit dem guten Gefühl, einen Feind erledigt zu haben und ein Stück reicher zu sein, reiste es sich weitaus angenehmer. „Was fange ich denn mit meiner Belohnung an? Hm… vielleicht lade ich die liebe Meisterin Sylvana zum Essen ein, dieses hübsche Mädchen ist wirklich interessant~“ In seiner linken Hand hatte er noch den Lacrima in der Hand und warf ihn einige Male in die Luft, während er ihn begutachtete. „Und dich nehme ich mir später vor.“ Guten Gewissens und ohne einen Funken der Reue, war er letztendlich im Schein des Mondes wieder auf dem Heimweg.
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