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 Haus am Rande des Dorfes

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Beitrag© By Gast  So Dez 18, 2016 2:50 pm





Haus am Rande des Dorfes


Am Rand des Dorfes, unweit der Mauer, die dem Schutze der Dorfbewohner dienen soll, befindet sich ein kleines Häuschen. Es steht ganz alleine dar, hat keine direkten Nachbarbauten. Das Bebauen der direkten Umgebung ist aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse anscheinend zu kompliziert und demnach auch zu kostspielig. Ein Kamin ragt an der Seite des Hauses auf, er endet ungefähr auf der Höhe der Spitze des mit roten Ziegeln gedeckten Daches. Allgemein kann man den Zustand der Behausung als alt und renovierungsbedürftig beschreiben, doch es steht stabil und erfüllt seinen Zweck noch sehr gut. Bezogen, beziehungsweise erbaut, wurde das Haus von einer kleinen Familie, von der nur noch der Hausherr und seine Tochter übrig sind, da die Frau zusammen mit dem zweiten Kind, ihrem Sohn, bei der Geburt dessen verstarb.



crash & burn || TCP


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Beitrag© By Gast  So Dez 18, 2016 4:08 pm

cf: Liberty Phoenix - Gildenhalle

Travis hieß er also, wollte aber nicht so genannt werden. Sie sollte also bei Kinnon bleiben, okay. Allerdings versuchte Kallisto sich seinen eigentlichen Namen zu merken, vielleicht konnte sie ihn ja noch mal gegen ihn verwenden, also um ihn zu ärgern oder so.
Unterwegs hörte sie dann, wie die beiden Kerle sich hinter ihr unterhielten. Kallisto entschied sich dazu, einfach die stumme Mithörerin zu spielen. So konnte sie ganz nebenbei mehr über beide erfahren. Mit der Frage, über welche Magie Kinnon überhaupt verfügte, hatte Minato einen guten und nicht unwichtigen Punkt angesprochen. Zwar würde es nicht so schnell zu einer Konfrontation kommen, sie waren schließlich erstmal auf dem Weg zu einem einfachen Gespräch mit dem Auftraggeber, aber im Endeffekt könnte es dennoch wichtig werden, seine Kameraden besser zu kennen und sie besser einschätzen zu können.

Der Weg zum Dorf war kein weiter und Kallisto war ihn schon unzählige Male gegangen. Allerdings mussten sie dort angekommen noch durch den gesamten Ort laufen, um zu einem alleinstehenden Haus zu gelangen, welches sich ganz am Rande der Ortschaft befand. Es sah irgendwie trostlos aus. Trostlos und alleine. Die Schamanin würde sich darüber nicht beschweren, es passte ja sogar zu ihr, doch eigentlich lebten die meisten Menschen in einer Stadt oder in einem Dorf doch eher näher beisammen, oder etwa nicht? Das war es doch, was so etwas ausmachte. Der Zusammenschluss mehrerer Menschen. Sonst könnte man auch gleich irgendwo in die Wildnis ziehen. Aber egal, es war ja nicht ihre Entscheidung. „Da wären wir, glaube ich.“, sprach Kallisto laut genug, sodass es ihre zwei Gefährten hören konnten, obwohl sie nicht in ihre Richtung sprach, sondern weiter das Gebäude begutachtete. „Ich denke, ich klopfe einfach mal, oder?“ Nun drehte sie sich doch herum, schaute aber abwechselnd nach unten und zu ihren Begleitern. Das tat sie, um nicht über irgendeinen der vielen herumliegenden Steine, oder über eine Erhöhung des Bodens zu stolpern. An der Tür angekommen, wendete sie sich dieser grade wieder zu, als sie plötzlich ein älterer Herr öffnete und sie grimmig anblickte. Vor Schreck machte Kallisto einen Satz nach hinten. „Ja?“, fragte der Alte lediglich in einem unangenehmen, grantigen Ton.
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Speedy Postales
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Beitrag© By Kinnon  So Dez 18, 2016 5:00 pm

cf: Liberty Phoenix - Gildenhalde


Während sie auf dem Weg ins Dorf waren, zeigte Kinnon keine übermässige Eile, doch er ging auch nicht sonderlich langsam. Er blieb bloss etwas hinter den beiden, weshalb er nicht damit rechnete noch einmal angesprochen zu werden. Und was für ein Thema! Natürlich ergab es Sinn, die anderen zu informieren über welche Mächte er verfügte und jeder Andere hätte wohl mt vor Stolz geschwellter. rust erklärt was zu wirken sie imstande waren. Nicht so Kinnon.
Er warf den Blick nieder und lächelte nervös. "Ähm..." Es war ihm peinlich. Andere Magier hatten die Macht über Wasser, Erde, entfesselten Naturgewalten wie - kurzer Blick zu Minato - Feuer, verwandelten sich in Tiere, bändigten Gewitter ...
Und er konnte Rauch lenken. Seiner Meinung nach keine Magie die eines Foxgloves würdig war. Peinlich, beschämend ...
Er drehte die Zigarette in den Fingern, unschlüssig wie er seine Magie einigermassen imposant beschreiben konnte.
"Äh ... Ich beschwöre Rauch und kann ihn kontrollieren ..."
Kinnon errötete selten aber gerade wäre er vor dem
Dragonslayer am liebsten im Boden versunken.

Zum Glück erreichten sie bald das Haus und so konnte er sich anderen Gedanken widmen. Kallisto klopfte, Kinnon rückte sein Hemd zurecht und grüsste den mürrischen alten Mann auf seine freundliche Art.
Nun war er wieder voll in seinem Element.
"Sir, wir stören ausgesprochen ungern, doch wir haben Ihren Aushang in unserer Halle gesehen. Wir sind Magier, die Ihnen helfen wollen. Sie vermissen jemanden?"
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Magie: Dragonslayer des Feuers
Beitrag© By Minato  Mo Dez 19, 2016 1:54 pm

cf: Liberty Phoenix - Gildenhalle

Hatte er da gerade wirklich richtig gehört?, überlegte sich Minato, während er sich Kinnons Reaktion auf seine Worte durch den Kopf gehen lies. Schämte sich sein Gildenkamerad tatsächlich wegen seiner Magie? Wie konnte das denn sein? Nur ein Bruchteil der Menschen beherrschten überhaupt Magier und da konnte man doch Stolz darauf sein, wenn man zu diesen kleinen Prozentsatz gehörte. Natürlich jetzt nicht in dem Umfang, sich für etwas Besseres halten zu wollen, aber man sollte alles andere als beschämt sein. Mit Rauchmagie konnte man doch sicher eine Menge anstellen und sicher beherrschte Kinnon einige nützlich Tricks, die ihnen bei einer Mission sicher helfen konnten. Man sollte also alles andere als beschämt sein auf die Magie die man besitzt. Das würde der Dragonslayer seinem Kameraden wohl noch beibringen müssen, aber zuerst hatte diese vor ihnen liegende Mission Vorrang.
Und wie auf Stichwort, kamen sie auch schon an ihrem ziel an. Ein altes und renovierungsbedürftiges Haus am Rande des Dorfes, das sicher schon mal bessere Zeiten gesehen hatte. Minato ließ seinen Blick schweifen und konnte erkennen, das hier noch nicht viel getan wurde. Der Abschnitt der nahe liegenden Mauer war noch immer in einem zerfallenen Zustand und die Straße war uneben und an vielen Stellen taten sich große Löcher auf. Das Haus stand hier sehr verlassen und daraus schloss der Magier, das hier deshalb noch nicht viel für den Wiederaufbau getan wurde.
Kallisto klopfte an die Tür und kurz darauf trat ein älterer und grimmig dreinschauender Mann an die Tür und brummte sie mehr an, anstatt die Gruppe zu begrüßen. Sofort ergriff Kinnon das Wort und so beschloss Minato ihm den Vortritt zu lassen. Er sah sich unterdessen weiter die Umgebung an und hörte zu was an der Tür beredet wurde.
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Beitrag© By Gast  Mo Dez 19, 2016 5:16 pm

Kallisto runzelte etwas die Stirn, als sie das oberflächliche Gespräch hinter sich mehr oder weniger unauffällig „belauschte“. Das klang wirklich so, als würde sich Travis Kinnon für seine Magie eher entschuldigen, als sie zu erklären. War sie denn so wirkungslos? Das zweifelte sie doch stark an. Er wird doch sicher seinen Nutzen haben, sonst wäre er wohl nicht einfach in die Gilde gekommen. Er wirkte ganz anders, als noch zuvor. Diese Selbstsicherheit, die vorher von ihm auszugehen schien, war bei diesem Thema abwesend. Sonst war er doch um keinen lockeren Spruch verlegen… Aber vielleicht verkaufte er sich auch nur unter Wert…
Viel Zeit, darüber in Ruhe und ausgiebig nachzudenken, hatte Kallisto nicht. Sie waren bei dem Haus angekommen und sie hatte einfach mal die Initiative ergriffen und geklopft. Begrüßt wurden die Drei dann von einem grantigen alten Mann, der auf den ersten Blick gar nicht so wirkte, als wolle er überhaupt Hilfe beziehen. Der Schamanin verschlug es kurz die Sprache. Sie war ja ohnehin nicht besonders gut darin, mit anderen zu interagieren, vor allem mit Fremden nicht und dann diese Begrüßung…
Hier erwies es sich schon das erste Mal als Nützlich, dass Kinnon dabei war. Er trat sogleich nach vorne und übernahm das „Gespräch.“ Als er klarstellte, dass sie Magier waren, hob Kallisto halbherzig die Hand zum Gruße. Sie wusste nicht, was sie so recht von all dem halten sollte.
„Magier? Oh… tre… tretet ein! Ich dachte nicht, dass… Na kommt erst einmal rein!“ Der Alte war wie ausgewechselt und die Schamanin hob verwundert eine Augenbraue. Fragend schaute sie zu Minato herüber, neben dem sie die Situation beobachtet hatte, seit sie schreckhaft zurückgesprungen war. Dann zuckte sie mit den Schultern und machte sich bereit, das Haus mit den anderen zu betreten. „Einfach den Flur entlang, nehmt im Wohnzimmer Platz.“, wies der Gastgeber seinen Besuch noch an, ehe er hinter der letzten Person die Tür schloss. „Ihr müsst wissen, ich hätte nicht gedacht, dass sich jemand auf den Aushang melden würde.“ Der Mann folgte den dreien, blieb jedoch in der Tür des Wohnzimmers stehen. „Kann ich euch etwas anbieten? Ich habe nicht viel da, aber…“
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Beitrag© By Kinnon  Mo Dez 19, 2016 6:51 pm

Natürlich konnte Kinnon sagen, dass er mehr als nur froh um die Ablenkung war.
Er sprach nicht ungern von sich selbst. Nur dieses Thema bereitete ihm Umbehagen. Doch glücklicherweise überliessen ihm seine Kameraden die Führung, als es darumging sich mit dem Mann zu unterhalten. Dieser lud sie sogleich in das baufällige Haus ein, das ärmlich einferichtet war. Und nicht nur das - er wollte ihnen sogar etwas anbieten. Kinnon behielt sein Lächeln bei, auch wenn er etwas bekümmert war. Er selbst hatte immer alles gehabt was er brauchte. Es hatte sogar jedes Kind sein eigenes Zimmer gehabt, ihnen hatte nie an etwas gefehlt. Dieser Mann hatte vermutlich kaum mehr als dieses alte Haus und die Kleider die er am Leib trug. Er wollte ihm gern helfen, doch er wollte ihm keine Umstände bereiten.
"Machen Sie sich unseretwegen keine Umstände", sagte er. "Wir kommen gerade vom Frühstück."
Sein Lächeln wurde etwas breiter. Ja, damit war er in seinem Element. Höflichkeit war ein Schlüssel zu vielen Menschen, die sonst eher verschlossen waren.
"Erlauben Sie mir uns kurz vorzustellen?" Vornamen oder Nachnamen? Da er schlicht nicht sicher war wie die anderen zum Nachnamen hiessen, entschied er sich für Ersteres.
"Das sind meine Kameraden Kallisto und Minato. Der Name meiner Wenigkeit lautet Kinnon. Uns ist es selbstredend eine Ehre Ihnen zu diensten zu sein. Wen vermissen Sie denn, werter Herr?"
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Beitrag© By Minato  Mo Dez 19, 2016 8:26 pm

Der alte Mann war wie ausgewechselt, als er registrierte wer da vor ihm stand und bat die Magier auch sogleich herein. Etwas verwundert über diese plötzliche Wendung tauschte er mit Kallisto einen kurzen Blick aus, ehe sie das Haus betraten. Die Innenräume des Hauses sahen nur geringfügig besser aus, als das Haus von Außen den Eindruck machte. Viel Geld konnten die Bewohner sicher nicht haben, so wie es den Anschein machte. Man führte die drei Magier von Liberty Phoenix in das Wohnzimmer, dass zwar klein, aber eigentlich recht gemütlich eingerichtet war. Aber auch hier konnte man sehen das diese Familie nicht vom Reichtum begünstigt wurde.
Als sein Name fiel, als Kinnon die drei vorstellte nickte er freundlich dem Mann zu und war ebenfalls der Meinung das es zwar nett gemeint war, mit dem Angebot, aber da sie ja alle gerade schon gefrühstückt hatten, es nicht nötig war. Besser war es gleich anzufangen und das Tat der Rauchmagier auch, in dem er gleich zur Sache kam und nach der vermissten Person fragte. Abwartend sah Minato nun zu dem alten Herrn und war auch schon neugierig wen sie denn nun suchen sollten.
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Beitrag© By Gast  Mo Dez 19, 2016 8:50 pm

Kallisto war den Weg zum Haus vorangegangen, diese Aufgabe übernahm nun Kinnon, wenn auch in anderer Hinsicht. Als die Gruppe ins Innere geführt wurde, nahm Kallisto neben dem Wortführer Platz, nahm ihn zur Hilfe um sich etwas von Minato abzugrenzen. Einerseits mochte sie ihn ja schon irgendwie, auf der anderen Seite spielte er gerne mit dem Feuer und das war ihr nicht grade geheuer. Ein Zwiespalt, der stets in ihrem Geiste umherwirrte, wenn er in ihrer Nähe war.
Die Höflichkeit, die den beiden anderen mitgegeben wurde, war bei Kallisto nicht so sehr vertreten. Allerdings war ihr für den Moment einfach nicht nach einem Getränk oder ähnlichen, weswegen sie Kinnons dankendem Ablehnen nichts hinzuzufügen hatte, außer einem. „Grade nicht, nein.“
Als der Rauchmagier auch noch die Bekanntmachung für alle übernahm, war ihre Stimme auch da nicht gefragt, weswegen sie einfach die Chance ergriff, aufstand und sich ein wenig umsah. Dem Hausherrn schenkte sie ein klitzekleines und sehr kurzlebiges Lächeln, als dieser sie kurz fragend anschaute, seine Aufmerksamkeit dann jedoch wieder Kinnon schenkte. „Meine Tochter…“, lautete seine Antwort auf die wichtige Frage, worum es denn genau ging. Dabei hörte es sich kurz so an, als versage die Stimme des Mannes. Die Verzweiflung war ihm sowohl anzusehen, als auch anzuhören. „Mehrere Wochen ist sie nun schon weg… Sie ist… weg…“ Er rang um Fassung und Kallisto, welche unbekümmert durch das schlicht eingerichtete Zimmer schlich, schaute ihn kurz von hinten an. Sie wusste nicht, wie sie reagieren sollte, sie bedauerte seine Lage. Der Alte, der an der Tür noch so griesgrämig war, erweckte definitiv ihr Mitleid, dabei wusste sie ja noch gar nicht, was überhaupt vorgefallen war. „Es waren diese… diese Banditen! Ich sage es euch! Sie haben sie mitgenommen, oder aus Rachlust entführt.“ Die Trauer schwang um zu Zorn.
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Beitrag© By Kinnon  Di Dez 20, 2016 1:01 am

Was der Mann erzählte, klang nicht eben rosig. Den armen Kerl schien es richtig mitzunehmen. Kinnon versuchte sich vorzustellen, wie seine Eltern reagiert hätten, wenn jemand eines ihrer Kinder entführt hätte.
Er konnte die Verzweiflung des Mannes verstehen. Natürlich konnte er sie nicht nachvollziehen. Er hatte weder Kinder, noch hatte er je jemanden vermisst.
Trotzdem versuchte er die Tatsache aus jedem Blickwinkel zu sehen. Es gab viele verschiedene Möglichkeiten. Keine von ihnen war angenehm.
Das Verschwinden der Tochter war also schon mehrere Wochen her. Das würde ihr Auffinden bestimmt nicht eben vereinfachen. Wenn es die Banditen waren ... Nun, entweder sie hatten sich die Kleine wirklich geschnappt, um sich an den Dorfbewohnern und damit auch an der Gilde zu rächen. Das würde die Sache für Liberty Phoenix sogar ziemlich persönlich machen. Dann gab es aber natürlich auch eine Möglichkeit, die man nicht ausser Acht lassen konnte und Kinnon hoffte, dass diese Möglichkeit sich nicht bewahrheitete, denn einerseits war sie weniger tödlich für das Mädchen aber umso schlimmer für den verzweifelten Vater. Was, wenn das Mädchen nicht entführt, sondern einfach mit den Banditen durchgebrannt war? Ein heikles Thema, das er nicht so einfach auf den Tisch fallen lassen konnte.
Kinnon räusperte sich, warf einen Blick von Minato zu Kallisto, die in dem Raum umhertigerte.
"Was genau bringt Sie denn zu der Annahme, dass die Banditen Ihre Tochter entführt haben?", fragte er deshalb erst einmal höflich. "Ist sie ... genau zu dem Zeitpunkt verschwunden? Was für ein Verhältnis hatten Sie zu Ihrer Tochter?"
Noch immer hatte er sein Lächeln aufgesetzt.
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Beitrag© By Minato  Di Dez 20, 2016 2:36 pm

Minato's Blick folgte Kallisto die in dem kleinen Raum auf und ab wanderte und sich alles genau ansah. Er fragte sich ob sie vielleicht nach etwas bestimmtes suchte, oder es einfach in ihrer Natur lag nicht still zu sitzen. Er zuckte innerlich mit den Schultern und wandte sich wieder dem Gespräch zu in dem der Alte gerade traurig davon berichtete, das seine Tochter verschwunden war. Sofort war Minato hellhörig und hörte nun aufmerksamer zu. Er wusste wie es war, jemanden zu verlieren der einem sehr wichtig war und deshalb hatte der Mann nun seine volle Aufmerksamkeit. Wer dem Dragonslayer nun in die Augen sah, konnte sofort die Ernsthaftigkeit in diesen sehen.
Als er nun auch noch hörte das die Banditen das junge Mädchen eventuell entführt haben könnten, war in seinem Gesicht nun gar nichts weiches mehr zu sehen, sondern nur noch ein Ausdruck wahren Ernstes.
Kinnons Fragen an den Mann waren zwar logisch und Minato konnte sich auch denken, was er damit bezweckte, jedoch stand für den Dragonslayer schon jetzt fest, das sie das Mädchen finden mussten. Ehe der Alte auf die Fragen antworten konnte, schob sich Minato etwas nach vorne. "Erzählen sie uns am Besten ganz von Anfang an. Was sie an diesem Tag getan haben und so weiter, bis zu ihrem verschwinden. Lassen sie nichts aus, egal wie unwichtig es ihnen auch erschienen mag."
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Beitrag© By Gast  Di Dez 20, 2016 7:36 pm

Kallisto turnte weiterhin recht agil, aber dennoch weitestgehend lautlos durch das Zimmer, ehe sie zur Tür kam, wo sie dann in den Flur trat und sich so erst einmal von den anderen trennte. Sie durchstöberte weiter das Haus, weil… warum auch nicht? Sie empfand es nicht als unhöflich, obwohl es das sehr wohl war.
Was den alten Mann anging, so hatte dieser wahrscheinlich nicht die Antworten parat, die Kinnon von ihm haben wollte. „Was mich dazu bringt? Ich weiß es! Ich weiß es einfach. Hast du Kinder? Oder du?“, er blickte zu Minato, schaute ihn eindringlich an, ehe seine Aufmerksamkeit wieder zu Kinnon wanderte. „Ein Vater spürt gewisse Dinge einfach.“ Der Mann schaute an sich herunter, faltete die Hände und presste sie feste zusammen. „Ich liebe meine Tochter und sie liebt mich. Wir sind einander alles, was wir noch haben, seit meine Frau…“ Er verstummte, was zu einer dramatischen Pause des Schweigens führte. Nachdem nun auch noch Minato meinte, er solle erzählen, tat er dies. Ein Seufzen leitete die „Geschichte“ ein. Viel hatte er aber gar nicht zu sagen. „Es war vor Wochen. Gar nicht so lange, nachdem ihr die Mistkerle aus den Ruinen vertrieben habt. Elisabeth ging zum Marktplatz, wollte ihre Handarbeit verkaufen und mit etwas essbarem wiederkommen. Das tat sie nicht…“ Der Typ wusste sehr wohl, dass das sehr wenig Anhaltspunkte waren, weswegen er sich ruckartig erhob und vor den beiden Magiern in die Knie ging. „Ich bitte euch, ihr müsst mir helfen!“ Das hatte auch Kallisto gehört, die sich in einem anderen Zimmer befand, jedoch sogleich zurückkehrte und ihren Kopf vorsichtig am Türrahmen vorbeischob, um zu schauen was da vor sich ging.
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Beitrag© By Kinnon  Di Dez 20, 2016 10:25 pm

Nun, mit den Infos konnte man nun wirklich nicht viel anfangen. Aber sie würden bestimmt ihr Bestes geben können.
Etwas unentschlossen schaute Kinnon zu Minato - Kallisto latschte in dem Haus rum, als wäre sie hier Zuhause, was dem jungen Adligen schon ein wenig gegen den Strich ging. Doch er beschränkte sich darauf, es einfach zu ignorieren. Es konnten halt nicht alle so gute Manieren haben wie er.
Als der alte Mann vor ihnen in die Knie ging war Kinnon etwas peinlich berührt.
"Aber nicht doch!", beeilte er sich zu sagen und erhob sich ebenfalls. "Natürlich helfen wir Ihnen, Sir, deshalb sind wir ja da. Bitte stehen Sie wieder auf. Wir werden Ihre Tochter finden, machen Sie sich keine Sorgen."
Es war zwar ziemlich aussichtslos, zumal sie noch nicht einmal wussten wie die Gute aussah.
"Haben Sie vielleicht ..." Er warf einen Seitenblick auf Minato, "ein Bild und ... ein Kleidungsstück von ihr, das nicht gewaschen wurde?"
Er trat neben den Mann, um ihm auf die Beine zu helfen. "Ich kann Ihnen nicht sagen, wie lange wir brauchen aber ... wir werden Sie auf dem Laufenden halten, ja?"
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Magie: Dragonslayer des Feuers
Beitrag© By Minato  Mi Dez 21, 2016 12:19 pm

Minato empfand großes Mitleid mit dem Alten. man konnte sehen das er seine Tochter sehr liebte und er fühlte sich etwas schlecht bei dem Gedanken, dass die Gilde ihn so lange hatte warten lassen. Jeden Tag aufs neue diese Ungewissheit ob es seiner Tochter gut ging, ob ihr vielleicht was zugestoßen war. Der Magier mochte sich kaum ausmalen wie grausam das sein musste.
Als Kinnon ihn ansah und um ein Bild und ein Kleidungsstück des Mädchens bat, konnte sich Minato schon denken worauf das hinauslief. Zwar behagte es ihn nicht wirklich hier als eine Art Bluthund angesehen zu werden, aber in Anbetracht der Umstände, sah er mal darüber hinweg. Deshalb nickte er Kinnon auch zu und erhob sich von der Couch. "Wir werden alles versuchen um sie zu finden, das verspreche ich Sir", bekräftigte er nochmals verbal ihr Vorhaben.
Kallsito, die unterdessen in der Wohnung herumgeisterte, kam gerade wieder in das Wohnzimmer, als Minato ging zu ihr. Leider übersah der Dragonslayer eine Falte im alten Teppich, so das er ins Stolpern kam und kurz darauf unbeabsichtigt gegen Kallisto prallte und beide zu Boden fielen. Entschuldigend sah er Kallsito an, als er sich mit den Armen am Boden Abstütze. Ihre Gesichter waren nur eine Handbreit voneinander entfernt. "Ent...entschuldige bitte, da...das war keine Absicht", eine leichte Röte stieg in seinem Gesicht auf und er bemühte sich schnell wieder auf die Beine zu kommen.
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Beitrag© By Gast  Mi Dez 21, 2016 1:04 pm

Der ältere Herr machte eine ganz schöne Szene, aber nichts davon war geschauspielert. Ihm lag viel an seiner Tochter und ihrem Wohl und seine Verzweiflung über ihr Verschwinden trieb ihn in den Wahnsinn. Als Kinnon erschrocken aufsprang, schaute er an ihm hoch. Auch wenn der Magier ihm viel versprach, spiegelte sich schiere Angst in seinem Gesicht wieder. Das lag an verschiedenen Dingen. Zum einen, lag es natürlich auf der Hand, dass er nicht einfach locker wird, nur, weil jemand ihm sagt, dass er seine Tochter finden würde. Zum anderen… „Ich… Ich habe aber nicht viel…“ Einen Auftrag machte man ja bekanntlich in der Regel nicht umsonst. Wie ja sicher alle drei Phoenixe gesehen hatten, besaß der Herr aber nicht viel von Wert. Sicher ein Grund dafür, warum man sich nicht darum riss, ihm bei seinem Problem zu helfen.
Kinnons Frage verstörte den Alten sichtlich. Er schaute verwirrt drein, versuchte einen gewissen Gesichtsausdruck zurückzuhalten. „Na… na gut. Klar, das habe ich… Wenn ihr wollt…“ Seine Aufregung linderte sich nicht im Geringsten, als er aufstand und sich umdrehte, um nach etwas zu suchen. Nach einer kurzen Zeit des Durchstöberns seines eigenen Wohnzimmers, fiel sein Blick auf einen Korb. „Ah.“ Er trat zu diesem heran, bückte sich und wühlte kurz darin, bis er sich dann wiederaufrichtete. „Ihr meint das, nicht? Da, nehmt es…“ So reichte der Alte Kinnon ein getragenes Kleidungsstück, nämlich einen Schlüpfer. Sicher ein riesen Missverständnis, aber dadurch erklärte sich auch der verwirrte Blick des Alten. „Nur bitte, gebt die Suche nicht auf. Egal was die anderen sagen…“ Erwartungsvoll blickte er Kinnon an.
Kallisto, die zunächst nur einen flüchtigen Blick zurück ins Wohnzimmer geworfen hatte, schob nun ihren Körper hinterher und wollte grade wieder eintreten, um sich anzusehen, was die drei Herren da fabrizierten. Minato kam ihr entgegen, jedoch schneller als sie erwartet hatte. Er stürzte und riss sie ohne Vorwarnung mit zu Boden. Die Magierin schrie auf vor Schreck und kniff die Augen zu, bis sie vollends lag und Berührungen spürte. Als sie ihre Augen wieder öffnete, blickte sie dem Feuermagier direkt in die seinen. „Schon… Ist gut.“, antwortete sie halblaut auf seine Entschuldigung, räusperte sich danach. Auch sie konnte es nicht vermeiden, rot anzulaufen. Sobald Minato von ihr herunter war, raffte auch sie sich auf, um dann beschämt zur Seite zu blicken und die Arme vor der Brust zu verschränken. Ein Moment, in dem sie am liebsten im Boden versunken wäre. Bei all dem Gefühlschaos kam sie ganz durcheinander. Hätte sie Minato nicht eigentlich eher angeschnauzt?
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Magie: Rauch
Beitrag© By Kinnon  Mi Dez 21, 2016 1:31 pm

Bisher hatte Kinnon versucht das Thema Bezahlung zu vermeiden. Klar, es gehörte zum Prinzip der Sache, dass man für einen Auftrag bezahlt wurde aber irgendwie wollte er den armen alten Mann nicht noch ärmer machen.
"Machen Sie sich wegen der Bezahlung mal keine Sorgen", meinte er, während der Mann offenbar auf der Suche nach dem Kleidungsstück durch das Wohnzimmer wuselte. "Sie können uns bestimmt auch mit etwas anderem dienen als Geld."
Als er fertig gesprochen hatte, geschahen zweierlei Dinge: Minato erwies sich als absoluter Volltrottel, der über den Saum eines Teppiches stolperte, eine halbe, an Eleganz kaum zu übertreffende Pirouette drehte und sein Gesicht treffsicher zwischen Kallistos Brüsten versenkte. Noch qährend die beiden zu Boden gingen wie zwei betrunkene Kegel, hielt der Alte Kinnon ein getragenes Kleidungsstück seiner Tochter unter die Nase. Ohne hinzusehen griff er danach, erst als ihm der immer noch verunsicherte Blick des Alten traf, betrachtete er das gute Stück. Beinahe hätte er aufgelacht, bis er realisierte, dass der Alte wohl dachte, er hätte zu seinem Vergnügen nach dem Schlüpfer verlangt.
Er versuchte dennoch Fassung zu wahren - ER musste ja nicht dran riechen.
"Entschuldigen Sie meine Teamkameraden, sie sind fähige Magier aber ihnen mangelt es offenbar an Koordination. Es verwundert Sie nicht, dass ICH hier der Anführer bin, richtig?"
Mit einem dicken Grinsen im Gesicht näherte er sich den Gestürzten, die soeben wieder ihre Gliedmassen sortierten und sich aufrappelten. Die Gelegenheit war günstig.
Kinnon trat von hinten an Minato heran, legte ihm eine Hand an den Nacken, woran er ihn wie ein kleines Hündchen auf die Füsse zog und hielt ihm mit der anderen Hand den Schlüpfer sprichwörtlich unter die Nase.
"Mach dich nützlich und schnupper mal kräftig."
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Beitrag© By Minato  Mi Dez 21, 2016 5:48 pm

Dem jungen Magier war die Situation äußers unangenehm. Nicht das er auf Kallisto gelandet war, das war sogar irgendwie recht angenehm wie er zugeben musste. Nein, sondern eher der Umstand das er über diesen blöden Teppich gestolpert war. So etwas passiert ihm sonst nicht. Das es nun ausgerechnet jetzt und auch noch vor Publikum passierte, beschämte ihn dann doch. Dementsprechend sank seine Laune gerade um einiges.
Und sie sollte auch nicht wirklich besser werden. Während er noch dabei war sich wieder aufzurappeln, merkte er wie ihn jemand im Nacken packte und kräftig zog. Eine Sekunde später hielt ihn Kinnon auch noch etwas vor die Nase und meinte dreist, dass er doch mal dran schnuppern sollte. Jetzt reichte es ihm, und er schlug die Hand vor seiner Nase weg. Dabei bekam er das Stück Stoff zu packen, das auch sogleich in Flammen aufging, als er Kinnon seine Feuerfaust vor die Nase hielt. "Ich bin ein Drache und kein Köter!", knurrte er ihn an und ganz kurz waren seine Augen wirklich wie die eines Drachen.
Als er merkte wie er gerade reagiert hatte, verschwand das Feuer eben so schnell wieder wie es aufgetaucht war. Minato sah verdutzt das Häufchen Asche in seinen Händen an. "Das tut mir leid, das war nicht meine Absicht", entschuldigte er sich und sah zu den anderen, den dieser Auftritt bestimmt nicht gefallen hatte. "Das war rein instinktiv tut mir leid, als du mich am Nacken gepackt hast, hatte ich das Gefühl angegriffen zu werden." Entschuldigend sah er zu dem alten Herren. "Entschuldigen sie mein Benehmen, ich hoffe sie haben noch ein anderes Kleidungsstück und bitte diesmal keine Unterwäsche."
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Beitrag© By Gast  Mi Dez 21, 2016 6:10 pm

Was Kinnon da grade genau mit dem Auftraggeber besprach, entging Kallisto weitestgehend. Das lag vor allem daran, dass sie von dem heranstolpernden Minato total überrascht und dadurch ja auch zu Boden gerissen wurde. Von dort an bekam der Drachenmagier all ihre Aufmerksamkeit zugeteilt. Es war so, als blendete Kallisto für einen Moment den gesamten, restlichen Raum und damit auch den Alten und Kinnon, vollkommen aus. Es war unangenehm… und irgendwie auch nicht, zumindest nicht ganz. Einen Augenblick blieb ihr sein Geruch in der Nase haften, sie spürte seine Berührungen noch immer, obwohl die beiden sich bereits aufgerafft hatten. In Minatos Fall durch eine kleine Hilfestellung. Er wurde im Nacken gepackt, von Kinnon, der irgendetwas mit ihm anstellte. Zuerst hatte Kallisto beschämt zur Seite geblickt, sie war in Gedanken versunken, doch da wurde sie schnell wieder herausgerissen. Ein kleines Licht flammte auf und das wortwörtlich. Minato hatte eine kleine Handgreiflichkeit für sich entschieden und dabei irgendetwas in Brand gesetzt, woraufhin die Schamanin aufzuckte und sofort hellhörig wurde. „Hey! Willst du uns alle abfackeln?“, stieß sie, zugegeben etwas übertrieben, aus und warf dem Schuldigen dabei einen bösen Blick zu. Minato erkannte jedoch sofort, was er angestellt hatte und entschuldigte sich unverzüglich für seinen Aussetzer. Dabei erklärte er seine Reaktion. Verständlich, irgendwie. „Na ja, ich warte draußen.“ Es mochte wie eine Trotzreaktion aussehen, doch dem war nicht so. Die Katzenhafte wollte einfach wieder an die frische Luft und einen ganz kurzen Moment für sich alleine haben, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Als sie vor die Tür trat, durchlebte sie den Zusammenprall von vor wenigen Augenblicken erneut, also in Gedanken. Alleine dadurch, kehrte kurz die Röte zurück in ihr Gesicht.

Was den Hausherrn anging, so schreckte auch er kurz auf, als der Schlüpfer urplötzlich in Flammen aufging und wenige Sekunden später zu Asche verwandelt wurde. Irritiert davon, dass man plötzlich doch keine Unterwäsche mehr forderte, griff er erneut in den Korb. „Äh, ja klar.“ Er fischte einen Schal aus der Schmutzwäsche und reichte ihn Minato. „Hier.“ Danach trat er wieder einen Schritt zurück, nahm eine ganz durchschnittliche Distanz zu den Magiern auf und schluckte kurz. „Also wenn ihr mit so viel Elan, mit so viel… Feuer an die Sache herangeht, dann mache ich mir wirklich Hoffnung, dass ihr mir helfen könnt.“ Um diesen Scherz war der Alte nicht verlegen, aber lachen wollte er nichht. Doch da fiel ihm etwas ein, was man an seiner spontan aufhellenden Gestik sogleich erkennen konnte. „Ach ja!“ Er lief geschwind zu einem alten, schäbigen Regal, von dem er einen Bilderrahmen nahm. „Nehmt das hier auch, es ist das einzige Bild, dass ich von ihr habe. Zumindest das einzige, neuere Bild.“ Er reichte es Kinnon und verstummte mit einem vielsagenden Blick. Viel Hoffnung hatte er nicht, doch das bisschen, dass er hatte, wollte er nicht mehr loslassen.
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Beitrag© By Kinnon  Mi Dez 21, 2016 6:45 pm

Kinnon war niemand, der sich leicht aus der Ruhe hätte bringen lassen. Nichtsdestotrotz zuckte er zusammen und trat einen Schritt zurück, als auf einmal Flammen vor seinem Gesicht aufloderten und er den himmlischen Gerucz verbrannter Nasenhaare vernehmen konnte.
Ausserdem schien für den Bruchteil einer Sekunde seine Gestalt zu verschwimmen. Doch da die vermeintliche Attacke ebenso schnell vorbei war wie sie stattgefunden hatte, beruhigte er sich schnell.
"Du solltest lernen dich ein bisschen im Griff zu haben", sagte er. "Drache, Köter, alles dasselbe."
Damit drehte er Minato den Rücken zu, schaute nur kurz zu Kallisto, welche das Haus verliess, aus Gtünden, die Kinnon nicht nachvollziehen konnte.
Mit demselben ungebrochenen Lächeln wie vorhin wandte er sich erneut an den Alten, der zum Glück nicht einem Herzanfall erliegen war.
"Danke", sagte er zu ihm, während er das Mädchen auf dem Bild musterte. Damit liess sich doch schon einmal etwas anfangen. Er starrte es eine halbe Minute lang an, versuchte sich alles einzuprägen. Dann reichte er dem Alten das Bild zurück. "Sie werden von uns hören", meinte er, legte dem Alten kurz aufmunternd eine Hand auf die Schulter und verabschiedete sich dann von ihm.
Er ging an Minato vorbei, äusserlich ganz gefasst, denn niemals hätte er zugegeben dass er schon ein wenig weiche Knie gekriegt hatte.
Als er an Minato vorbei war, winkte er und pfiff kurz durch dir Zühne.
"Komm Fido, wir gehen."
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Beitrag© By Minato  Mi Dez 21, 2016 7:14 pm

Minato sah Kallisto nach als diese das Haus verließ. Er wusste um ihre Einstellung Feuer gegenüber, um so mehr tat ihm sein kleiner Ausbruch gerade leid. Er nahm den Schal von dem alten Herrn entgegen und nickte ihm zu. "Sie werden ihn wieder bekommen sobald wir ihre Tochter gefunden haben." Danach steckte Minato sich den Schal ein, während Kinnon schon an ihm vorbei ging und Richtung Haustür marschierte. Nachdem auch der Dragonslayer einen kurzen Blick auf das Bild geworfen hatte, drang Kinnons Pfeifen an sein Ohr, gefolgt von seiner Stimme. Böse funkelnd sah er ihn an und ging ebenfalls zur Haustür. "Kinnon!", meinte er bedrohlich. "Übertreibe es nicht!", fügte er noch an und ging an ihm vorbei ins Freie.
Draußen vor dem Haus angelangt atmete er kurz tief ein und ging dann zu Kallisto, die in einiger Entfernung stand. Mit einem leichten Unwohlsein sah er zu ihr. "Wegen eben noch mal, tut mir leid. Kommt so nicht wieder vor", entschuldigte er sich abermals und hätte sich für den Auftritt eben gerne selbst geohrfeigt. Nicht wegen Kinnon, er hatte es verdient, aber er wollte Kallisto keine Angst machen, das war viel schlimmer.
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Beitrag© By Gast  Do Dez 22, 2016 12:28 am

Kallisto beschäftigte das ganz schön. Dabei war es doch nur ein blöder Sturz, ein Zusammenprall. Es fühlte sich allerdings ähnlich an, wie damals, als sie Minato das erste Mal besucht hatte, als er sie aufgefangen hatte und sie sich auch so nahe kamen. Ein komisches Gefühl. Es war, als verneble etwas ihren Geist, als blende sie etwas. Sie konnte nicht klar denken. Darum war sie an die frische Luft gegangen, in der Hoffnung, der Rauch würde sich lichten. Das tat er, aber nur langsam.
Kallisto hatte wirklich nur einen Moment für sich und dieser Moment verflog sehr schnell. Sehr bald hörte sie Stimmen und einen Pfiff. Kurz darauf trat zuerst Minato und dann Kinnon zu ihr heraus. Sie stritten noch ein wenig, wie zuvor im Wohnzimmer. Ob das nun gut oder schlecht war für die Gruppe, vermochte die Schamanin nicht zu beurteilen. Sie könnten sich einander anstacheln und antreiben, oder aber zerfetzen und aufhalten. Das würde sich wohl noch zeigen. Die kleinen Streitereien blendete Kallisto jedenfalls aus. Es war nur der dumpfe klang, der sie erreichte. Die Stimmlagen verrieten ihr die Art der Konversation, auf die Worte achtete sie gar nicht. Zumindest, bis der Dragonslayer an sie herantrat und sie direkt ansprach. „Mhm?“, stieß sie fragend aus, bevor er ihr dann sein Anliegen näherbrachte. „Ja, klar. War gar nicht so schlimm, ich hätte auch…“ aufpassen können. Sie hätte auch aufpassen können, doch damit hatte sie sich vertan. Sie dachte zuerst, er wolle sich noch einmal für den Rempler, den ungewollten Tackle entschuldigen, da sie selbst grade noch mit den Gedanken dabei war. Aber dem war nicht so. „Oh! Du meinst… ja. Das war nicht in Ordnung…“ Es viel ihr schwer besonders ernst zu wirken, nachdem sie doch grade erst die Entschuldigung mit einem seichten Lächeln angenommen hatte. Besonders authentisch konnte ihr Rüffel also nicht wirken. So, als könne sie Minato gar nicht böse sein, zumindest für den Moment.
Nachdem das geklärt war, richtete Kallisto ihr Wort an die Gruppe, also auch an Kinnon. „Der nächste Schritt wäre es doch, mal zum Marktplatz zu gehen sich dort umzuhören, richtig?“ Ihr Blick wechselte zwischen Minato und dem Rauchmagier hin und her, bis er bei letzterem hängen blieb. „Was sagt unser Sprachrohr?“ Sie selbst hielt es für das sinnvollste, doch vielleicht hatte er, oder auch der Feuermagier eine zündende Idee. Kallisto wartete kurz ab, ehe sie sich auf den Weg machen würde.

Tbc: Ardea – Marktplatz (Abhängig davon, ob wir nun hingehen oder nicht xD)
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Beitrag© By Kinnon  Do Dez 22, 2016 8:47 am

Als sie ins Freie traten, konnte Minato es natürlich nicht lassen, das letzte Wort in ihrer kleinen Auseinandersetzung zu haben. Aber eben ... Wie war das nochmal mit dem Esel und dem Klügeren? Kinnon gab nach, erwiderte einfach nichts auf die dumpfe Drohung. Was sollte Minato schon machen? Ihn anzünden? Pfsss ...
Er stellte sich etwas abseits der anderen beiden hin und zündete sich die vorbereitete Zigarette an, während er sich an einen Baum lehnte. Der erste Zug des tabakgeschwängerten Rauchs zog in seine Lunge, beruhigte sofort seine aufgekratzten Nerven. Ganz langsam blies er den Rauch in die Luft, beobachtete, wie er in Windrichtung davonsegelte und sich dabei immer weiter auflöste.
Also, was als nächstes? Er hatte versucht sich das Gesicht des Mädchens einzuprägen, Minato hatte ihren Geruch. Auf dem Marktplatz hatte sie sich allen Anschein nach das letzte Mal aufgehalten aber das war Wochen her. Sie wollte Handarbeit verkaufen. Dann galt es wohl rauszufinden, ob sie etwas an jemanden verkauft hat. Derjenige wäre nämlich der Letzte, der sie gesehen hat. Irgendeinen Hinweis würden sie schon finden und mit dem Hinweis das Mädel.
Mit einem leisen Seufzen löste er sein Haarband, worauf die sanften braunen Locken auf seine Schultern fielen. Kurz wuschelte er sie mit der Hand durch, ehe er begann sie neu zusammen zu binden. Da kam Kallisto wieder auf ihn zu und sprach aus, was er sich auch schon überlegt hatte.
Er liess sich so lange Zeit mit Antworten, bis seine voluminöse Haarpracht wieder in die Grenzen des Haarbandes gezwängt war und er erneut einen Schwall Rauch aus seinem Mund entlassen hatte.
"Marktplatz klingt gut. Wir müssen diejenigen Personen finden, denen sie möglicherweise etwas verkauft hat. Und uns so von Hinweis zu Hinweis angeln. Bleibt uns wohl kaum was anderes übrig", sagte er, während er die Asche auf den Boden schnippte.
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Beitrag© By Minato  Do Dez 22, 2016 2:57 pm

Noch immer ärgerte er sich über seinen kleinen Ausraster. Dies war etwas, woran er immer noch arbeiten musste. Wenn unerwartet Gefahr drohte schienen seine Instinkte die Überhand zu gewinnen. Meistens nur kurz, aber das störte ihn doch sehr. Er wollte seine Kameraden nicht verletzen, also würde er das in den griff kriegen müssen.
Das Kallisto seine Entschuldigung akzeptierte beruhigte ihn sehr, sogar mehr als er geglaubt hatte. Er fühlte sich schlecht wenn er wusste das sie böse oder enttäuscht von ihm war. Seit wann war ihm das eigentlich so wichtig? Bisher war es ihm relativ egal was Leute über ihn dachten, doch bei ihr war das was anderes. Minato fühlte sich unbehaglich wenn er glaubte das sie nicht gut von ihm dachte. Dieses Gefühl war neu für ihn und er wusste es nicht so recht einzuordnen.
Diese Gedanken erstmal wieder bei Seite schiebend gesellte er sich zu Kinnon und Kallisto. Man beschloss scheinbar beim Marktplatz mit der Suche zu beginnen und Minato hatte dagegen nicht einzuwenden. eine Bessere Idee hatte er eh nicht. "Na gut, dann sollten wir dort hingehen", fügte er an und nahm den Schal aus seiner Tasche. Er schnupperte an ihm, um sich den Geruch einzuprägen. Nach den Wochen hatte der Duft zwar sehr abgenommen, aber noch immer war er leicht wahrzunehmen. Ein normaler Mensch hätte ihn wahrscheinlich nicht mehr wahrnehmen können, doch sein Geruchssinn war durch die Fähigkeit der Drachen viel ausgeprägter und sogar stärker als der eines Hundes oder Bären.
Der Dragonslayer steckte den Schal wieder ein und konzentrierte sich auf den Geruch, um ihn gleich wahrnehmen zu können, wenn er plötzlich auftauchen sollte.

Tbc: Ardea – Marktplatz
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Beitrag© By Minato  Do März 23, 2017 9:58 pm

>Minato Arashi<
 
Dragonslayer des Feuers


Cf: Crocus - Hauptbahnhof

Die restlich Fahrt verlief ruhig und Minato schaffte es tatsächlich, sich nicht zu übergeben. Dennoch hatte er das Gefühl das die Fahrt endlos wäre und ihn absichtlich quälen wollte. Kallistos Nähe und ihre liebevolle Behandlung half ihm jedoch sehr, die Fahrt besser zu überstehen.
Dennoch war der Dragonslayer heil froh als endlich der Zug zum Stillstand kam und das Trio kurz darauf aus dem Gefährt ausstieg. Minato lehnte sich eine kleine Weile gegen die Wand des kleinen Häuschens, was in Ardea der Bahnhof war. Tief atmete er ein und aus und man sah wie die Farbe in sein Gesicht zurückkehrte. Keine Fünf Minuten und ihm ging es schon viel wohler und er konnte schon wieder gut laufen. "Endlich wieder festen Boden unter den Füßen", seufzte er zufrieden und sah dann zu Lis. "Danke für deine Hilfe. Das macht es wirklich viel erträglicher", grinste er dann auch schon wieder und richtete sich auf.
"Dann wollen wir mal, wir haben eine Familie wieder zu vereinen", fügte er dann immer noch lächelnd an und ging vor.
Der Weg zu dem einsamen Häuschen am Stadtrand war nicht sonderlich weit, doch Val lief schon jetzt einige Meter vor ihnen, da sie es kaum noch erwarten konnte. So dauerte es auch nicht lange bis sie vor dem Haus standen an dem ihre Mission angefangen hatte.


WRONG TO LET YOU GO BY crash and burn

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Beitrag© By Gast  Fr März 24, 2017 9:35 am




The Missing Girl


#28
Ein freudiges Wiedersehen
 

cf: Crocus – Hauptbahnhof

Auch wenn es Kallisto nach und vor allem bei Zugfahrten nicht so dreckig ging, wie Minato, so fand sie sie dennoch arg befremdlich. So eine große, metallene Maschine, beinahe wie eine gigantische Metallschlange, die in sehr hoher Geschwindigkeit über den Boden kroch und dabei Güter und sogar Menschen transportierte… Das war schon seltsam. Aber es hatte eben seine Vorteile. Wären sie anderweitig nach Crocus gefahren, hätten sie wesentlich mehr Zeit gebraucht. So mussten sie nicht einmal etwas machen, zumindest nicht um sich fortzubewegen. Jedenfalls war Kallisto ebenfalls heilfroh, als sie wieder mit eigenen Füßen auf dem Boden stand und noch froher wäre sie gewesen, wäre es Waldboden, doch ließ sich auch das überschauliche Dörfchen Ardea eine Weile aushalten und genau dorthin mussten sie vom abgelegenen Bahnhof wieder erst hinlaufen. »Nichts zu danken.«, antwortete die Schamanin mit einem seichten Lächeln. Es freute sie, dass sie das Leid des Dragonslayers etwas mildern konnte. Val lief ungeduldig vor, als sie sich zu ihrem Haus aufmachten. Dafür hatte Kallisto natürlich Verständnis. Sie freute sich sicherlich tierisch, wieder zurück zu sein und ihren Vater sehen zu können. Sie selbst trottete derweil etwas hinterher, streckte sich ab und an und gähnte. Ein wenig mehr Schlaf wäre ihr sicher gelegen gekommen. Vielleicht hätte sie sogar im Zug ein wenig geschlafen, doch hielt Minato sie ein wenig auf Trapp. Allerdings waren sie ja auch wieder zurück „Zuhause“ und so konnte sie sich ja jederzeit wieder hinlegen, wenn ihr danach war. Zunächst einmal fand sie sich allerdings vor dem heruntergekommenen Haus wieder. Vor dem, welches Vals  Vater gehörte. Die junge Frau klopfte selbst und zwar sehr hektisch und ungeduldig. Als der Mann die Tür öffnete, erspähte er als allererstes seine Tochter. Er fixierte sie ungläubig und bekam nicht ein Wort aus dem Hals, ehe Val es nicht mehr aushielt und ihm vor lauter Freude an den Hals sprang. Erst danach, über ihre Schulter, ließ er seinen Blick schweifen. Von der Gruppe, die er losgeschickt hatte, war lediglich der Rothaarige übrig geblieben. Nur er befand sich noch vor dem Haus. Von seinen zwei Begleitern war nichts zu sehen, was den Alten stutzig werden ließ. »Wo sind denn deine Freunde? Ich hoffe, es ist alles gut gegangen?« Darüber, dass alles so unerwartet schnell ging, sprach er erst gar nicht, so überfordert war er von der Situation. »Ich weiß gar nicht wie ich dir danken soll, mein Junge. Ich habe doch gar nichts, was ich dir geben kann!« Eine Träne rannte seine Wange herunter und Val ließ von ihm ab. Nachdenklich schaute sie zu Minato. Einerseits wusste auch sie nicht, wie sie ihren Dank ausdrücken sollte, andererseits wunderte sie sich, wo Kallisto abgeblieben war. Sie war doch eben noch…
Besagte Magierin war in ihre Katzengestalt gegangen. Sie saß etwas abseits vom Haus und tat so, als sei sie eine ganz normale, streunende Katze des Dorfes. Damit wollte sie genau dieser Situation entgehen. Dieses herumherzen, die Dankbarkeit ausgedrückt bekommen, sich den Menschen so körperlich und emotional nähern. Es war ihr nicht geheuer. Sie beobachtete lieber aus sicherer Distanz.  


POISON.IVY @ TCP

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Beitrag© By Minato  Fr März 24, 2017 3:57 pm

>Minato Arashi<
 
Dragonslayer des Feuers


Nachdem Val einige mal geklopft hatte öffnete ihr Vater und man sah ihm an das er es nicht glauben konnte wer da vor ihm stand. Doch Val fiel ihm gleich um den Hals und sie umarmten sich überschwänglich.
In seinem Augenwinkel konnte Minato erkennen, wie sich Kallisto in ihre Katzenform verwandelte und sich etwas Abseits  platzierte. Warum sie das tat wusste er nicht genau, wollte aber jetzt sofort auch nicht darauf eingehen.
Mit Tränen in den Augen sah der ältere Mann Minato an und wunderte sich jedoch kurz warum nur er vor ihm stand und wo seine Kollegen waren. "Ja ist alles gut gegangen, sie haben nur noch was zu erledigen", beschwichtigte er die aufkommende Sorge über den Verbleib seiner Kameraden.
Für einen kurzen Moment musste Minato an seine Eltern denken und wie gerne er sie wieder in die Arme nehmen würde, verdrängte den Gedanken jedoch schnell wieder Er wollte jetzt nicht darüber nachdenken.
"Und was das Andere angeht, ist es ok. Das sie ihre Tochter wieder haben und sie zwei glücklich sind, reicht mir völlig aus", lächelte Minato dann und meinte es auch so. Er freute sich innerlich wirklich für die Zwei und das reichte ihm schon als Belohnung.
"Wow", brachte er dann etwas erschrocken raus als Val ihn umarmte und sich nochmal sehr für ihre Rettung bedankte und ihm auch sagte das er es Kallisto sagen sollte. Minato drückte sie kurz und nickte. "Das werde ich machen und jetzt genieße es erstmal wieder zu Hause zu sein, ihr hab euch sicher viel zu erzählen", gab er als Antwort, ehe sich Val wieder von ihm löste und ihr Vater ihm noch die Hand schüttelte. "Nochmal danke für alles, ihr seit ein Segen für dieses Dorf", bedankte sich der Mann abermals und ging dann mit seiner Tochter zusammen ins Haus.
Lächelnd begab er sich dann zu Lis und kraulte die schwarze Katze über den Rücken. "Ich soll dir ihren Dank ausrichten", überbrachte er die Nachricht von Val und sah Kallisto abwartend an.

Tbc: Ardea: Minatos Haus


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