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 Restaurant - Zum Goldenen Hirsch

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Liberty Phoenix - Feuer Phönix
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Beitrag© By Minato  Do Jan 12, 2017 10:58 pm





Restaurant - Zum Goldenen Hirsch


Das Restaurant - Zum Goldenen Hirsch ist eines der teuersten und luxuriösesten in ganz Crocus. Hier geht normalerweise alles was Rang und Namen hat in der Hauptstadt ein und aus. Selbst die Königsfamilie soll hier eine eigene Lounge haben, wenn man den Gerüchten glauben schenken darf. Wer hier essen möchte muss also viel Geld auf der Bank haben und tief in die Tasche greifen können.



crash & burn || TCP


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Liberty Phoenix - Feuer Phönix
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Beitrag© By Minato  Do Jan 12, 2017 11:38 pm


CF: Crocus - Hauptbahnhof


Minatos Aufruf etwas Essen zu gehen, fand bei seinen Beiden Kameraden guten Anklang. Das freute ihn und ganz besonders sein Magen. Als Kinnon auch noch einen Vorschlag machte wo man gut essen konnte und er Kallisto und ihn sogar einladen würde, war seine Vorfreude gleich noch größer.
So liefen sie also durch die Straßen der großen Hauptstadt Fiores. Sie war kein Vergleich zu dem kleinen Dörfchen wo ihre gemeinsame Reise heute Morgen noch begonnen hatte. Große Häuser reihten sich hier aneinander mit vielen Geschäften, Cafes, Restaurants und noch vieles mehr. Die Straßen waren voll von Menschen die ihren Beschäftigungen nachgingen und Minato musste sein aufkeimendes Gefühl von Unbehaglichkeit und Enge beiseite schieben, die sich immer zeigte wenn er in große Menschenansammlungen geriet. Ihm war die Weite der Natur eindeutig lieber, das würde sich wohl nie ändern.
Kinnon führte sie in eine Gegend die noch viel prächtiger und luxuriöser wirkte, als die anderen Gegenden durch die sie gerade gewandert waren. Sie kamen dem Zentrum in dem das riesige Schloss der Königsfamilie thronte immer näher. Die Leute die hier unterwegs waren, trugen teure Kleidung und sahen alle sehr wohlhabend an. Umso Interessanter schien die kleine Gruppe von Magiern zu sein, bei der man auf dem ersten Blick erkannte das sie hier nicht hin gehörten. Nun Kinnon würde wohl noch durch gehen, aber bei Kallisto und dem Dragonslayer sah das sicher anders aus. Er spürte die Blicke die auf sie drei ruhten und sah auch ab und zu nicht gerade freundliche Blicke.
Minato war das eigentlich egal, er freute sich auf das Essen und hoffte das es wirklich gut war, denn nur wenn er satt wurde würde er wieder mit voller Power an ihre Aufgabe gehen können. Obwohl er Hunger hatte und dieser sein Denken primär zu beeinflussen schien, überwiegte doch ein ganz anderer Gedanke  in seinem Kopft und so warf er immer mal wieder ein Blick auf Kallisto.
Sie hatte ihm im Zug so nett geholfen und da war, obwohl es ihm sehr schlecht gegangen war, wieder dieses Kribbeln ihn ihm angewachsen. Minato wusste das es da noch etwas gab, das sie regeln mussten. Der eine Abend ging an ihm nicht spurlos vorbei und sollte sich die Gelegenheit bieten, wollte er sie fragen was dort mit ihnen passiert war.
In Gedanken versunken und den Hunger gar nicht mehr so richtig spürend, kamen sie an ihrem Ziel an und Minato staunte nicht schlecht. Über dem Einganstor des großen Gebäudes thronte ein riesiger Hirschkopf mit dazugehörigem Geweih, der aus purem Gold zu bestehen schien. Etwas ungläubig sah er zu Kinnon. "Ist der Laden nicht etwas zu teuer Kinnon?"
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Beitrag© By Gast  Fr Jan 13, 2017 1:05 am

cf: Crocus Hauptbahnhof

Eigentlich ging Kallistos Frage, nach einem geeigneten Lokal für das Mittagessen ja an Minato, doch es war Kinnon, der zuerst darauf antwortete und so drehte sie sich beim Laufen zu ihm herum, um ihm ihre Aufmerksamkeit zu schenken. Er sprach vom ‚Goldenen Hirschen‘, einem Restaurant, welches nicht allzu weit weg war und in dem man vorzüglich essen konnte. Er würde sie sogar einladen, falls es an Geld mangeln würde. Das brachte Kallisto dazu, darüber nachzudenken, wie viel sie so für essen ausgab. Sie musste sich eingestehen, dass es gar nicht mal so viel war und sie so ihre Zweifel hatte, ob sie sich überhaupt in irgendeinem Restaurant dieser Stadt etwas leisten konnte. Aber sie würden sehen und so marschierten die Drei zu besagtem Restaurant. Nicht nur Minato fühlte sich langsam unwohl. Kallisto ging es da ähnlich. Sie hatte ja allgemein so ihre Probleme sich in Gesellschaften einzugliedern und nun fand sie sich in einer riesigen Stadt wieder, in der alles voller Menschen waren, die alle samt beschäftigt schienen. Plötzlich, Kallisto war von ihrer Umgebung abgelenkt, blieben ihre Kameraden stehen, was sie ebenfalls dazu brachte, anzuhalten. Sie legte ihren Kopf in den Nacken, schaute an dem Gebäude vor ihnen hoch und sah diesen güldenen Schädel eines Hirsches. Sie wusste nicht, was sie davon halten sollte, aber wenn die zwei Herren der Runde dort essen wollten… Minato äußerte noch seine Zweifel, doch Kinnon hatte doch schon entschieden, oder nicht? Kallisto nahm ihr Lauftempo wieder auf, spazierte einfach mal hinein. Das ging solange gut, bis sie plötzlich eine Stimme vernahm, die etwas sagte und es dann energischer wiederholte. Kallisto ging einfach mal davon aus, dass sie gemeint war und blieb stehen, als das zweite Mal „Kann ich ihnen helfen?!“ ertönte. Sie ging rückwärts, ohne dabei ihre Körperhaltung zu verändern und schaute dem Mann, der da an einer Art Pult stand. Er trug einen Frack und hauchte der Magierin das Gefühl ein, sie hätte etwas falsch gemacht. „Mir helfen? Wobei?“, fragte sie verwirrt und schaute genauso ihre Gildenkameraden hinter sich an.
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Beitrag© By Kinnon  Fr Jan 13, 2017 10:34 am

cf: Crocus Hauptbahnhof (yay, I did it!)


Frohen Mutes schritt Kinnon neben seinen Kumpanen her. Er freute sich bereits auf das Restaurant, es gab kaum ein besseres in der Stadt und natürlich - Minato und Kallisto hatten definitiv modischen aufholbedarf, doch die beiden erst noch einzukleiden schien ihm dann doch übertrieben. Schlimmstenfalls würde schon einen Weg finden, die beiden einfach in das Restaurant hinein zu schleusen. Es war nicht so sein Stil, sich allzu viele Gedanken im Voraus zu machen. Er selbst zupfte seine Krawatte zurecht, steckte das Hemd in die Hose (die leider auch keine Anzugshose war ...) und sortierte seine Haare.
Bald schon erreichten sie den goldenen Hirschen, ein Restaurant, das seinem Namen alle Ehre machte. Der riesige Hirschkopf über dem Eingangsbereich war garantiert nicht aus Gold, sonst wäre er wohl schon mehrmals geklaut worden, aber mindestens vergoldet war er schon und natürlich feinst gearbeitet.
Minatos Bedenken wischte er gekonnt zur Seite. "Ach nein. Natürlich, es ist ein gehobeneres Restaurant aber der Inhaber kennt meinen Vater. Die haben schon eine etwas längere Geschäftsbeziehung miteinander."
Womit Kinnon nicht gerechnet hatte war, dass Kallisto auf einmal die Führung übernahm. Sie latschte einfach los, direkt am Empfang vorbei, wo sie zum Glück aufgehalten wurde.
Kinnon eilte sofort nach vorne und lächelte den Mann an.
"Guten Tag, Sir", grüsste er ihn und der Mann, der die Nase bei Kallistos Anblick leicht gerümpft hatte, schien froh zu sein zumindest eine Krawatte an dem jungen Herrn vor sich zu erblicken.
"Wir würden gern ein Gedeck für drei Personen in Anspruch nehmen."
Der Herr gab sich alle Mühe seinen Unmut zu verstecken und als er zögerte, setzte Kinnon den strengen Blick auf, den er von seinem Vater gelernt hat.
"Wie ist Ihr Name, Sir?", fragte der Kellner und lenkte seinen Blick auf ein ledergebundenes Buch vor sich. "Oh, wir haben nicht reserviert. Ich komme stellvertretend für meinen Vater zum monatlichen Besuch dieser Lokalität."
Die Stirn des Mannes legte sich in leichte Falten.
"Mr. Aldern Foxglove ist mein Vater, Sir. Mein Name ist Travis Kinnon Foxglove."
Nun schien die Erkenntnis den Herrn im Frack zu packen. Er nickte auch wenn er etwas amüsiert die Mundwinkel verzog. Er hielt Kinnon das Buch entgegen und als der den vergoldeten Stift ergriff, konnte er sehen, dass die schwungvolle Unterschrift seines Vaters nur drei Tage zuvor in das Buch gesetzt worden war. Nun, da war die Lüge etwas daneben gegangen aber immerhin hatte der Kerl jetzt gerafft mit wem er es zu tun hatte.
Stillschweigen über diesen kleinen Fauxpass bewahrend unterschrieb Kinnon mit einer schwungvollen Unterschrift, welche der seines Vaters sicherlich ebenbürtig war.
Der Mann warf noch einmal einen unverhohlen missbilligenden Blick auf Minato und Kallisto, schien sich mit seinem unsäglichen Schicksal aber abgefunden zu haben und geleitete die Truppe zu einem Tisch, der etwas dezenter im Hintergrund der Szenerie anzutreffen war, damit nicht jeder neue Gast diese wilden Rüpel sehen konnte.
Für Kallisto zog er sogar den Stuhl zurück. Auf den bereitgestellten Tellern erwartete jeden von ihnen ein Stück in Seidenpapier gepacktes Stück Minzschokolade.
"Puuhhh ...", machte Kinnon, als sie sassen und der Herr sich entfernt hatte. "Tut mir den Gefallen und benehmt euch. Ich habe einen Ruf zu verlieren."
Und der Gedanke, dass sein Vater nur drei Tage zuvor hier gesessen und gegessen hatte machte ihn irgendwie nervös. Womöglich war er sogar noch in der Stadt.
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Beitrag© By Minato  Fr Jan 13, 2017 3:55 pm

Seinen Einwand tat Kinnon einfach mal ab indem er verlauten lies das der Inhaber seinen Vater wohl gut kannte und es daher wohl in Ordnung war hier zu essen. So ganz überzeugte es ihn zwar nicht, aber er hatte Hunger, also dachte er nicht weiter darüber nach.
Während er nochmals hinauf sah zu dem Hirschkopf, übernahm Kallisto die Initiative und betrat schnurstracks das Restaurant. Ohne auf den Herrn zu achten der sie begrüßte und ansprach, lief sie zuerst weiter, um dann kurz darauf den Rückwärtsgang einzulegen und zurückzukommen.
Minato sah die Verwunderung ihn ihren hübschen Gesicht und als sie dann fragte wobei er ihr denn helfen wolle, wäre Minato fast in Gelächter ausgebrochen, konnte es aber gerade noch unterdrücken.
Zwar war er auch lange in der Wildnis aufgezogen worden, doch Timaeus hatte versucht ihn auch die Gepflogenheiten der menschlichen Etikette näher zu bringen, deshalb wusste er wer der Herr war. Bisher war Minato halt noch nie in solch teuren Restaurants wo dieses Wissen hätte gebraucht werden können. Wenn es sein musste konnte er sich bei Tisch einigermaßen benehmen, doch passend gekleidet war er sicher nicht. Daher wunderte ihn der Blick des Mannes auch nicht, den er Kallisto und Minato zuwarf, auch wenn er diesen sehr missbilligte.
Kinnon schaffte es nach kurzer Unterredung mit dem Herrn, den dreien einen Tisch zu beschaffen. Als der Mann dann ging, sah man bei seinem Kameraden wie ihm die Anspannung kurz verließ und er sich an ihn und die Schamanin wandte. 'Er wollte also das sie sich benehmen, so so', dachte Minato und sah ihn kurz etwas angefressen an. "Keine Sorge wir werden eure Hoheit schon nicht blamieren", antwortete er sarkastisch und sah sich kurz um. "Wir hätten einfach in einen normales Restaurant gehen sollen. Ich bin sicher hier schmeckt es gut, doch dann müsstest du jetzt nicht diese Befürchtung haben und wir zwei würden hier nicht wie Aussätzige angesehen", dabei nickte er in Richtung des Nachbartisches, wo eine schwer Reiche Familie missfallend zu ihnen hinüber schaute.
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Beitrag© By Gast  Fr Jan 13, 2017 4:20 pm

Kallisto war verwirrt. Was wollte dieser Kerl von ihr? Wobei sollte er ihr helfen können? Sie waren doch angekommen und nun wollte sie sich einfach setzen und etwas essen. Darum waren sie doch da! Sie hatte sich grade erst herumgedreht, da tauchte Kinnon plötzlich neben ihr auf. Er übernahm sogleich das Gespräch und der komische Kautz antwortete nicht einmal mehr auf ihre Frage. Zuerst hörte Kallisto gespannt zu und blickte dabei abwechselnd zwischen Kellner und Magier hin und her. Allerdings war die Unterhaltung dann doch nicht allzu spannend, jedenfalls für sie. Kinnon erging es da vielleicht anders. Demnach machte die Magierin nur einen kleinen Schritt zur Seite, um besser in den großen Saal hineinblicken zu können. Er wirkte so steril, so… fein. Gar nicht zu vergleichen mit der eher rustikal eingerichteten Gildenhalle. Diese war ihr anfangs ja schon unangenehm, doch in diesem Moment um einiges lieber als das, was vor ihnen lag. Dabei lauschte Kallisto jedenfalls noch mit einem Ohr, was da neben ihr so gesprochen wird. Mr. Aldern Foxglove? Das war also sein Vater. Was sie dann überraschte war, dass er sich selbst mit Travis Kinnon Foxglove vorstellte. Travis? Sie hob eine Augenbraue, kannte sie ihn doch nur unter Kinnon…
Wie dem auch sei. Die drei wurden trotz des schlechten Starts dann durch Kinnons Überzeugungskraft doch hineingelassen. Nicht nur das, sie wurden sogar extra zu einem Platz geführt, an dem sie sich niederlassen konnten oder sollten. Grade wollte Kallisto sich auf einen der Stühle setzen, da trat plötzlich wieder der fein eingekleidete Mann neben ihr auf, woraufhin sie diesen überrascht ansah. Er zog den Stuhl zurück und deutete mit einer Handgeste an, dass er ihr helfen wolle. Etwas zögerlich und missmutig nahm sie diese Hilfe an und setzte sich so auf besagten Stuhl. „Dir gefällt es hier?“ Ihr Tonfall war nicht empört, war ja schließlich seine Sache, ob er es mochte oder nicht. Nur für Kallisto war es ebenso ungewohnt und unbehaglich. Auch Minato schien es nicht sonderlich zu gefallen. Jedenfalls spottete er in Kinnons Richtung, bevor er es wirklich offen kundtat und meinte, sie hätten woanders hingehen sollen. Ja, vielleicht hätten sie das, aber nun waren sie halt da und irgendwie machte sich ein Gefühl in der Schamanin breit, welches gegen ihren Zwang, sich über all das dort auszulassen ankämpfte. „Jetzt hab dich nicht so…“, schmiss sie in Minatos Richtung. Sein Gemecker ging wirklich etwas zu weit, fand sie.
Vielleicht sollte sie wirklich ein wenig mehr Dankbarkeit zeigen, doch das fiel ihr häufig so schwer… Vielleicht half es, wenn sie kurz vom unangenehmen Thema ablenkte und ein anderes ansteuerte.
„Ach.“ Beinahe hätte sie es vergessen. „Ich wusste gar nicht, dass du Travis heißt.“ Auch wenn es als Aussage aufzufassen war, schaute sie ihn erwartungsvoll an. Nicht, dass sie wie eine mürrische Diva auf eine Erklärung pochte, doch ihre Neugierde war definitiv geweckt. Die Phoenixmagierin legte einen ihrer Arme auf den Tisch, stützte sich mit dem anderen Ellenbogen daneben auf das Tischtuch und legte ihr Kinn, beziehungsweise ihre halbe Wange auf ihrer Faust ab. „Na hoffentlich schmeckt es hier wirklich so gut.“ Sie grinste breit. Eigentlich kam sie sehr gut mit vielerlei Nahrung aus, da musste es keine Gaumenfreude sein, allerdings war ihr grade danach, den Foxglove etwas zu necken, er wirkte auch nicht so, als sei er ganz bei sich.
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Beitrag© By Kinnon  Fr Jan 13, 2017 7:49 pm

Kaum hatten sie sich gesetzt, begannen die Neckereien und Kommentare, die Kinnon tatsächlich daran zweifeln liessen, ob das hier eine gute Idee gewesen war. Allerdings beschloss er, sich nicht von Minato provozieren zu lassen und sich nicht anmerken zu lassen, wie betroffen ihn seine Worte machten. Da wollte man mal nett sein und so wurde es einen gedankt. So schnell würde er für den Dragonslayer garantiert kein Geld mehr locker machen, geschweige denn ihn irgendwohin einladen.
Aber so oder so hörte Kinnon nur mit halbem Ohr zu. Er liess den Blick leicht angespannt durch den Raum schweifen. Die Atmosphäre war ruhig, dicke Teppiche dämpften die lautesten Geräusche. Nur das Klirren von Besteck und Gläsern, das Murmeln der sich unterhaltenden Leute und das feine Pianospiel erfüllten den Raum.
Kinnon sah gut betuchte Damen und Herren jeder Altersklassen, doch der den er suchte war nicht da. Wenn sein Vater nach Crocus ging, blieb er da meistens fast eine Woche und ass meistens ein oder zweimal hier.
"Meine Familie geniesst ein hohes Ansehen in dieser Lokalität", erklärte er Minato möglichst freundlich. "Die drehen mir den Hals um, wenn hier auf einmal schlecht über mich gesprochen wird. Oder über meine ganze Familie."
Dann wandte er sich an Kallisto.
"Ich habe von klein auf hier gegessen. Natürlich gefällt es mir hier."
Erneut liess er seinen Blick schweifen, doch als Kallisto seinen Vornamen aussprach, fuhr sein Kopf beinahe nervös zu ihr herum. Er lächelte gequält.
"Mein Geburtsname lautet Travis. Kinnon ist lediglich mein zweiter Vorname, den meine Mutter mir gegeben hat. Aber kaum jemand nennt mich Travis." Er mochte diesen Namen nicht. Nein, er hasste ihn sogar ein wenig.
In dem Moment trat eine Kellnerin an den Tisch heran, die jedem
eine winzige Schale cremiger Fenchelsuppe servierte, als kleiner Vorgeschmack auf das, was noch kommen würde. Ausserdem stellte sie eine Karaffe Wasser auf den Tisch und schenkte jedem ein, bevor sie die Bestellungen entgegen nahm.
Natürlich liess sie den Gästen zeit sich zu entscheiden. Kinnon gab sich Mühe, die beiden zu beraten und klärte sie darüber auf, dass hier die Portionen eher klein waren, aber dafür gab es mehrere Gänge. Die Preise waren horrend, doch das schien den Foxglove nicht zu stören.
Er nahm gerade den kleinen Löffel zur Hand, um die Suppe zu sich zu nehmen, als der Koch auf die Gruppe zumarschiert kam. Zu Kinnons Beruhigung sah er nicht zornig, sondern hoch erfreut aus.
"Travis!", rief er aus. Kinnon atmete tief durch, senkte den Löffel und erhob sich lächeln.
Der Koch war ein grosser Mann, hatte freundliche blaue Augen, glatt rasierte Wangen und eine Knollennase im Gesicht.
Er packte Kinnons Hand und klopfte ihm zeitgleich auf die Schultern.
"Meine Güte bist du gross geworden!", sagte er euphorisch. "Das letzte Mal warst du ja noch ein halber Zahnstocher! Bist du mal ohne Begleitung deines alten Herrn hier, was? Wen hast du ir denn da mittebracht?"
Er strahlte Kallisto und Minato an, während Kinnon sich wieder setzte. "Die reizvolle Dame heisst Kamlisto, der werte Herr Minato. Sie sind meine Freunde."
"Ahh, voilà! Freut mich euch kennen zu lernen. Travis' Freunde sind auch meine Freunde!" Er verbeugte sich vor Kallisto und drückte ihr einen Schmatzer auf den Handrücken, Minatos Hand wurde überschwänglich gedrückt.
"Was führt euch denn nach Crocus? Wohl nicht nur das gute Essen, oder?"
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Beitrag© By Minato  Sa Jan 14, 2017 2:10 pm

Noch immer fühlte er sich nicht so ganz wohl in seiner Haut. Das hier war nicht seine Welt, alles war so schick um pompös. Und diese Verunsicherung führte auch dazu das er nicht gerade freundlich auf Kinnon reagiert hatte. Kaum hatte er nämlich seinen Satz ausgesprochen tat es ihm auch schon wieder leid. Er kannte Kinnon noch nicht wirklich lange und wusste eigentlich so gut wie gar nichts über ihn. Doch anscheinend war dies hier seine Welt in der er aufgewachsen war und dafür konnte Minato ihn wohl schlecht verurteilen. Noch dazu war der Rauchmagier auch noch bereit gewesen für das Essen zu bezahlen, umso mehr fühlte er sich nun schlecht aufgrund seiner Bemerkung. Auch Kallisto sah das wohl so, denn Minato erntete gleich einen spitzen Kommentar von ihr. Das und den Hunger den er verspürte machte es ihm nicht gerade leichter sich hier wohl zu fühlen. Trotzdem gab er sich einen Ruck und sah Kinnon  reumütig an. "Tut mir Leid für den Spruch eben, ich bin solch eine Situation einfach nicht gewohnt", meinte er dann und seufzte leicht.
Minato sah sich etwas um, während Kallisto Kinnon auf dessen Namen ansprach. So wie es rüber kam, schien dieser seinen ersten Vornamen, den Minato auch jetzt erst vernommen hatte, nicht sonderlich zu lieben.
Doch lange musste die kleine Gruppen sich nicht mit diesem Thema auseinander setzten, den schon trat eine Bedienung an sie heran und nahm ihre Bestellungen auf. Vorher stellte man ihnen noch je eine Schale mit einer Art Suppe vor die Nase und goß Wasser in die dazugehörigen Gläser. Kinnon versuchte den Dragonslayer und auch Kallisto ein wenig zu beraten, denn die Wörter auf der Karte waren für ihn nur Kauderwelsch. Minato wollte Fleisch, viel und saftig, mehr wollte er gar nicht, doch das die Postionen wohl eher Klein ausfallen würden, wie Kinnon meinte, beruhigte ihn nicht gerade und schon gar nicht seinen Magen der wieder laut von sich hören lies.
Nachdem man mit den Bestellungen durch wahr, trat ein Mann den man sofort ansah das er hier wohl der Chefkoch sein musste an die drei Magier heran. Er begrüßte Kinnon freundlich und überschwänglich und wandte sich dann auch freundlich Kallisto und zum Schluss auch ihm zu und schüttelte seine Hand. Der Mann schien eine Frohnatur zu sein, so wie er auftrat und das bewirkte das auch Minato sein Lächeln wieder fand. Irgendwie was diese Freundlichkeit ansteckend.
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Beitrag© By Gast  Sa Jan 14, 2017 4:11 pm

Kallisto runzelte die Stirn, als der Rauchmagier die Trivialität seiner Antwort damit begründete, dass er schon von klein auf in diesem Lokal speiste. Nur, weil das der Fall war, musste er es doch nicht mögen, oder? Wenn er wirklich so oft mit seinem Vater hier war, konnte er doch durch dessen Autorität einfach dazu gezwungen worden sein… aber ja. Sie Zweifelte dies nicht offen an, tat es einfach ab und ließ es in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.
Also gut, niemand nannte ihn Travis. Das war wohl das indirekte Zeichen für sie, es den anderen gleichzutun und ihn ebenfalls bei seinem Zweitnamen anzusprechen. Würde Kallisto wohl ohnehin tun, da sie sich schon ein Stück weit an diesen gewöhnt hatte.
Die Spitze gegen Minato, schien ihre Wirkung nicht zu verfehlen. Ihm fiel sofort auf, wie er grade seinem Gildenkameraden gegenüber auftritt und entschuldigte sich gleich darauf bei ihm, was Kallisto sichtbar zufrieden stimmte.
Die Magierin schaute etwas verdutzt rein, als plötzlich eine Frau auftauchte und ihnen jeweils eine Schale mit Suppe servierte. Sie hatten doch gar nichts geordert, oder hatte Tra- Kinnon mit dem Typen vom Eingang noch etwas ausgemacht, was sie überhört hatte? Neugierig betrachtete sie also die Suppe, während die Frau allen etwas Wasser in ihre Gläser füllte. Erst als sie wieder angesprochen wurde, schaute Kallisto auf und blickte etwas hilflos drein. Ein Glück, dass Kinnon sich ja gewissermaßen auskannte und mit Rat behilflich sein konnte. Sie wollte etwas, aus dem Wald… Tier, also totes Tier mit… Pilzen… oder so. Da konnte Kinnon im Verbund mit der Kellnerin ihr zum Glück weiterhelfen und so erledigte sich auch ihre Bestellung. Nachdem die Dame wieder verschwunden war und Kallisto ihren Focus weiter neugierig auf die Suppe vor ihr verlagerte, trat plötzlich eine weitere Person auf, die sie bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gesehen hatte. Ein großgewachsener Mann, der aus der Küche trat. Höchst wahrscheinlich der Koch. Bereits aus der Ferne rief er nach Travis. Ja… Travis. „Ich dachte…“, murmelte Kallisto. Grade hieß es noch, niemand würde ihn so nennen. Oder war Niemand der Name dieses Mannes? Nachdem die zwei sich energisch begrüßten, kam der Kerl Kallisto mit der Hand entgegen, woraufhin sie reflexartig auch ihre Hand für einen Handshake ausstreckte. Womit sie nicht rechnete war, dass er sie ergreifen und sich zum Mund führen würde. Sie war ganz perplex, reagierte kaum auf diese Geste. Lediglich ein leises „Hey…“, hauchte sie aus. Schon war der Mann auch weiter, zu Minato gewandert, um ihm ebenfalls energisch die Hand zu schütteln. Kinnon hatte die beiden derweil Vorgestellt. So langsam erholte sich Kallisto aus ihrer Schockstarre und spontan übernahm sie das Antworten auf die Frage des Mannes. „Wir suchen nach einer Vermissten. Kennst du zufällig einen Mann namens… Pep… ähm… Ah! Peppertree?“ Ja, Kallisto war schnell beim Duzen. Eigentlich war das sogar das erste was sie tat, Höflichkeitsformen wurden ihr schließlich nie irgendwie nahegelegt.
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Beitrag© By Kinnon  So Jan 15, 2017 1:22 am

Während Kinnon allmählich gerne im Boden versunken wäre - nicht dass Antoine ihm unangenehm gewesen wäre, er hasste es einfach bei diesem Namen genannt zu werden und freute sich jetzt schon auf die Erklärungen, die er Minato und Kallisto wohl abliefern musste - begann Antoine freudig mit Kallisto zu plaudern.
"Peppertree? Nun, ich kenne einen Mr. Peppertree", sagte er strahlend. "Ich darf hier leider nicht gross über die Gäste reden, das gehört sich nicht, aber Mr. Peppertree, sollte es denn derjenige sein, den du meinst, kommt hin und wieder hierher, um zu essen. Er hat einen auserlesenen Geschmack, das muss man ihm schon lassen."
Er verschränkte die Arme.
"Aber Mr. Peppertree wird doch nicht vermisst? Dieser Mann ist immer sehr freundlich, es wäre schade, wenn ihm etwas zugestossen wäre."
"Nicht Mr. Peppertree ist verschwunden, sondern ein junges Mädchen. Und sie wurde zuletzt mit ihm zusammen gesehen", korrigierte Kinnon fast ein wenig kleinlaut.
"Oh ... Hm ... Nun ... Mr. Peppertree war das letzte Mal vor vielleicht zwei Wochen hier? Womöglich auch drei, so genau hab ich es leider nicht im Kopf. Aber sagt mir Bescheid, wenn ich euch damit etwas helfen kann. Nun hör ich aber auf euch zu belästigen, sonst wird euer Amuse Bouche kalt ..."
Er lächelte strahlend und verabschiedete sich fürs Erste.
Kinnon atmete tief durch.
"Also, das hier geht aufs Haus", informierte er seine Freunde, ehe er sich selbst über seine Suppe hermachte. Es war kein richtiger Gang, nur ein kleiner Vorgeschmack, ein Häppchen, um den Magen auf das bevorstehende Festessen vorzubereiten.
Obwohl Fenchen nicht eben zur Leibspeise Kinnons gehörte, war diese Suppe ausgesprochen cremig und schmackhaft, weshalb er sie recht schnell geleert hatte.
Minato warf er einen kurzen Blick zu, als der sich entschuldigte. Ja, immerhin das.
"Mr. Peppertree isst also ab und zu hier ... Falls es sich um unseren Peppertree handelt. Ich meine, wie oft kommt dieser Name vor?", versuchte Kinnon irgendwie ein Thema zum laufen zu bringen, das sich nicht um seinen Namen drehte.
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Beitrag© By Minato  So Jan 15, 2017 2:00 pm

Das Kallisto den Mann gleich mal duzte, fand Minato eigentlich ganz niedlich. Er mochte diese unbekümmerte, direkte Art von ihr. Auch bei ihrem ersten Treffen war man gleich per du gewesen,was ihn nicht sonderlich gestört hatte. Das es jedoch in Kreisen in denen sich Kinnon wohl normalerweise bewegte eher unüblich war, konnte sich Minato denken.
Doch den Koch störte es wohl nicht, jedenfalls lies er es sich nicht anmerken sollte es doch der Fall sein.
Auf Kallistos direkte Frage hin, wurde ihnen erklärt das ein gewisser Mr. Peppertree wohl des öfteren in diesem Hause zu speisen vermochte, jedoch war dies schon eine Weile her und ob es sich auch wirklich um den Mann handelte den sie suchten, konnte so auch nicht geklärt werden. Der großgewachsene Chefkoch verabschiedete sich kurz darauf und Minato richtete seine Aufmerksamkeit der kleinen Schale vor ihm. Bisher kannte er nur Nudelsuppen in verschiedenen Varianten, sowas wie diese Fenchelsuppe hatte er nie zuvor probiert. Also hob er die Schale etwas an und roch erstmal kurz. Der Geruch war nicht unangenehm, eher etwas zu Mild, was darauf hindeute das diese wohl nicht wirklich kräftig gewürzt war. Langsam stellte er die Schüssel wieder ab, nahm seinen Löffel und führte ihn, mit etwas Suppe gefüllt, zu seinem Mund. Wie er vermutet hatte schmeckte sie etwas zu Mild für seinen Geschmack, aber da sie nicht gänzlich seinem Geschmack widersprach lehrte er kurz darauf das Schälchen und trank anschließend das Glas Wasser mit einem Zug leer.
Sein Magen schien dieser kleine Happen nicht wirklich zu befriedigen, denn noch immer hatte er einen riesen Kohldampf und wartet ungeduldig auf eine deftigere Mahlzeit.
Unterdessen tat Kinnon seine Meinung zu diesem Peppertree kund und Minato blickte ihn an. "Vielleicht gehört er ja auch zu einer reichen Familie und es ist eher der Vater der hier isst, anstatt den Mann den wir suchen", warf er seine Gedanken ebenfalls mit ein und sah kurz zu Kallisto. Wie würde ihr diese Suppe wohl schmecken?  
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Beitrag© By Gast  So Jan 15, 2017 2:23 pm

Dass ihre direkte Ansprache des Koches irgendwelche Reaktionen hervorrufen würde, ahnte Kallisto nicht. Sie war sich bewusst, dass sie die Gepflogenheiten vieler zivilisierter Menschen nicht so ganz draufhatte und mit ihnen hin und wieder kollidierte, doch dachte sie in diesem Moment nicht speziell daran. Der Mann kam ihr jedenfalls sehr freundlich vor und da er sich keineswegs daran störte, per Du angesprochen zu werden, konnte sie auch anhand seiner Reaktion nicht darauf schließen eventuell etwas falsch gemacht zu haben. Unbekümmert führte sie also dieses Gespräch. Dabei horchte Kallisto förmlich auf, als der Mann antwortete, jemanden namens Peppertree zu kennen. Zu schade, dass er nicht allzu viele Informationen über ihn herausgeben ‚konnte‘. Ja, es mochte sein, dass dieser Kerl nicht vermisst wurde, doch Kinnon reagierte schnell und stellte klar, dass es auch nicht er war, nachdem sie suchten, jedenfalls nicht primär. Daraufhin äußerte der Koch, dass besagter Mr. Peppertree vor wenigen Tagen, oder Wochen zuletzt im Goldenen Hirschen gespeist hatte. Kurz darauf verabschiedete sich der freundliche Mann aber auch wieder. Er wolle nicht weiter stören und Kallisto dachte sich, dass er sicher auch zu tun hatte. Er ging mit den Worten, dass man ihn ruhig fragen solle, wenn man Hilfe bräuchte und verschwand so wieder in der Küche. Die Schamanin bedankte sich freudig, das tat sie selten. Allerdings fand sie ihn auch echt sympathisch, ein freundlicher Mann. Ganz anders als der Typ, der sie da am Eingang gebremst hatte…
Diese Suppe war also ein Geschenk des Hauses. Na zahlen würde Kallisto ja ohnehin für nichts, wenn sie das richtig verstanden hatte. Aber eine nette Geste war es dennoch irgendwie. Allerdings schon sie das darauf, dass Kinnon ein Freund des Hauses war und dieses Geschenk wohl eher ihm galt. Fenchel also. Fenchel an sich sagte ihr sehr viel. Sie kannte die Pflanze aus der Heilkunde und hatte sie selbst schon genutzt. Allerdings eher für irgendwelche Pasten, Salben oder eben Medizin. Nicht jedoch als normale Speise. Sie war guter Dinge, dass die Suppe ihr schmecken würde und wurde nicht enttäuscht. Sie war echt lecker und Kallisto war versucht, den Rand des Schälchens auszulecken, hielt sich dann jedoch ungewöhnlich gut zurück. Kinnon sprach ja davon, dass es für ihn nicht sonderlich gut wäre, wenn er blamiert werden würde. Nicht oft kam es vor, dass die Katzenhafte sich an Manieren versuchte, oder zumindest einen Schritt gezielt auf sie zu machte. Was Peppertree angeht, so konnte Kallisto Kinnon nur beipflichten. Oft war der Name sicher nicht, allerdings wanderte ihre Aufmerksamkeit sogleich weiter zu Minato, der zurecht den Einwand erhob, dass es sich auch um einen Verwandten des Gesuchten handeln konnte. Kritisch beäugte sie das Wasser auf dem Tisch. „Ob die hier auch Milch haben?“, murmelte sie vor sich hin, bevor sie auch etwas Nützliches zum Thema beitragen würde. „Vielleicht sollten wir den Küchenmann fragen, ob er uns Bescheid gibt, wenn dieser Peppertree wieder reserviert?“ Sie könnten in der Stadt weiter suchen und hätten so noch eine Art Informand, der ihnen indirekt half.
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Beitrag© By Kinnon  So Jan 15, 2017 2:52 pm

Beinahe hätte Kinnon bei Minatos Worten nervös aufgelacht. Die beiden konnten ja nicht wissen, wessen Name er auf der Liste gelesen hatte beim Eingang und diese Worte somit auch auf ihn gemünzt werden konnte. Er war zumindest froh war sein Süppchen schon leer, denn sonst hätte er sich vermutlich verschluckt und wäre eines jämmerlichen Erstickungstodes gestorben. Und das wollte ja niemand. So klammerte er sich lediglich etwas fester mit der Hand an sein Glas, wie an einen Krückstock.
"Das kann durchaus sein", sagte er mit etwas rauerer Stimme als gewöhnlich. "Ich werde Antoine darum bitten, mir Bescheid zu sagen, sobald ich ihm irgendwie erklärt habe, wie wichtig das für uns ist ..."
Er seufzte leise auf.
Jedoch blieb ihnen erst einmal keine Zeit mehr, sich um die Mission zu kümmern, denn da alle ihren Gruss aus der Küche längst gelöffelt hatten, wurde nun das Menü eröffnet. Es war, als würden die Kellner irgendwo hinter einer unsichtbaren Wand warten, bis alle fertig waren, denn es dauerte meistens keine zwei Minuten, bis der nächste Gang aufgetischt wurde.
Erst wurden die individuellen kalten Vorspeisen aufgetischt, wobei Kinnon sich hier mit Gemüse gefüllte Lachsröllchen zu Gemüte führte. Kaum war das verputzt erreichte sie die nächste Suppe. Diesmal ein weiterer cremiger Traum. Dann die warme Vorspeise, die bei Kinnon aus einem Teller mit Basilikum und Bärlauch gewürzten Schnecken bestand, die fein drapiert auf seinem Teller lagen. Mit einer Zange und der entsprechend geformten Gabel holte er die kleinen Schleimtierchen aus ihrer Schale und ass sie. Das Öl tupfte er mit etwas Brot zusammen.
Dann kam das Fischgericht, das Minato zu Kinnons leichtem Unmut allerdings verschmähte. Unter seinem wachsamen Blick tauschte er mit Kallisto den Teller, als gerade niemand hinschaute. Dann kamen die verschiedenen bestellten Fleischgerichte. Auf Kinnons Teller landeten drei Hirschmedaillons an einer kräftigen, braunen Sosse, dazu Gemüse als Beilage. Hierzu wurde nun auch ein sehr guter Wein serviert (Für Kallisto gab es tatsächlich eine kleine Karaffe mit Milch). Danach folgten zwei Zwischengerichte, ein warmes und ein kaltes und dann, um den Magen nicht allzu sehr zu übersättigen folgte das Weinschaumsorbet. Eisgekühlter Wein, der so kalt war, dass einem davon die Zähne klapperten. Aber er machte wieder frisch, um die restlichen Menüpunkte in Angriff zu nehmen.
Denn es folgte das zweite Fleischgericht, diesmal liess sich Kinnon mehrere Scheiben Braten schmecken. Anschliessend gab es einen Teller voller frisches gedämpftes Gemüse in allen Farbvariationen an einer würzigen Sosse.
Anschliessend wurden sie mit einer warmen Früchtespeise verwöhnt, nur damit darauf gleich leckeres, süsses Eis auf sie wartete. Nach dem Eis gab es einige Brötchen mit würzigem Aufstrich und dann wurde ihnen eine Käseplatte der excellentesten Käsesorten der Umgebung serviert.
Der letzte Gang bestand aus einem dicken Stück Torte und dazu wurde, für diejenigen die wollten, Kaffee serviert.
Kinnon selbst war langsam aber sicher wirklich satt. Er hatte schon Zweifel, ob er überhaupt das ganze Tortenstück schaffen würde. Aber er musste einfach. Sie war zu lecker.
Als er fertig war, hob er die Tasse mit seinem Kaffee und lehnte sich gesättigt zurück.
"Na? Sind jetzt alle satt?", fragte er, wobei er kurz zu Minato schaute. Der hatte ja am meisten rumgeheult er würde niemals satt werden. Mimimimimi.
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Beitrag© By Minato  So Jan 15, 2017 4:42 pm

Anscheinend schien sein Gedanke Anklang zu finden, so verstand er jedenfalls Kinnons Bemerkung. Auch der Einfall von Kallisto hatte etwas für sich. Es war sicher gut für alle Fälle bescheid zu wissen wenn dieser Peppertree wieder hier im Restaurant aufschlug, sei es nun der Gesuchte oder auch nicht. Wer wusste schon wann und ob die Drei Liberty Phoenix Magier den Mann und hoffentlich auch das junge Mädchen finden würden.
Sich weiter über die Mission auszutauschen wurde nun allerdings erstmal verschoben, da wohl endlich das richtige Essen kam. Die Portion die ihm gereicht wurde, war jetzt nicht gerade groß, aber es sollte ja noch mehr kommen, also aß er erstmal die mit Hackfleisch gefüllten Auberginen Röllchen die er sich herausgesucht hatte. Wenigsten etwas Fleisch, dachte er und es schmeckte ihm auch. Nur leider hatte er das Gefühl das dadurch sein Appetit nur noch größer wurde. Danach gab es wieder eine Suppe, wobei Minato sich diesmal eine Brokkoli-Cremesuppe zu Gemüte führen lies. Eine der wenigen Gemüsesorten die er wirklich gerne aß. Sie war schön kräftig was ihm wirklich zusagte.
Als nächstes wurde ihm ein warmer Nudelsalat mit kurz angebratenen Putenstückchen serviert, den er auch restlos verschlang, auch wenn er kurz die Mundwinkel verzog, als er sah was Kinnon sich da bestellt hatte. Schnell ließ er seinen Blick wieder auf sein Essen wandern und versuchte krampfhaft nicht daran zu denken, was sein Gegenüber da gerade aß. Als dieser Gang auch soweit durch war, vernahm er noch bevor der nächste an den Tisch gereicht wurde, den Geruch von Fisch.
Der Dragonslayer hatte das Gefühl das heute einfach nicht sein Tag war. Erst die grausame Zugfahrt und dann diese glitschigen Schnecken und zum allem Überfluss auch noch Fisch. Seine Abneigung gegenüber glitschigen Viechern und gewissen Meeresbewohnern würde er wohl nie überwinden können. Da aß er doch lieber Löwenzahn, oder Beeren. Er wusste das es Kinnon nur gut gemeint hatte aber in diesem Moment wünschte er sich er währe in dem Steakhaus, zu dem er eigentlich gehen wollte.
Langsam schob er den Teller mit dem Fisch zu Kallisto hinüber, sie würde sich sicher darüber freuen, doch er verzichtete gerne, auch wenn sein Hunger immer noch groß war.
Nachdem dann seine Kameraden den Fisch vertilgt hatten, kam man endlich zu den Fleischgerichten und zum ersten Mal lief ihm wirklich das Wasser im Mund zusammen. Denn Minato hatte sich ein großes Stück Sauerbraten vom Rind bestellt, zu dem es zwei größere Semmelknödel und etwas Sauerkraut gab. Endlich konnte er sich den leckeren Geschmack im Mund zergehen lassen. Seit er dieses Gericht mal vor Jahren probiert hatte, gehörte es zu seinem Lieblingsessen wenn er in Städten unterwegs war. Normalerweise würde es ja Rotkohl dazu geben, aber er hatte auf Sauerkraut bestanden, da dies ihm viel besser dazu schmeckte.
Die folgenden Zwischengerichte waren soweit ok, auch wenn er dann das Sorbet wieder ausließ, da er sofort erschnuppert konnte das es sich dabei um Alkohol handelte und er darauf nur zu gerne verzichtete. Auch auf die Gefahr hin von Kinnon eventuell wieder böse angeguckt zu werden. Dann gab es nochmal Fleisch, wobei sich Minato diesmal ein großes und saftiges Steak schmecken ließ, wobei er als er es aufgegessen hatte, schon traurig war das es so schnell vorbei war mit dem Steak. Im Normalfall hätte er sich gleich noch eins kommen lassen, aber er hielt sich hier mal zurück. Das Gemüse das dann folgte war nicht ganz so seins und so puhlte er nur mal ab und zu mit der Gabel drin rum und aß nur das was er davon mochte. Bei dem was dann noch kam hatte er eigentlich nichts mehr auszusetzen, nur das ihm einige der Käsesorten sonderbar rochen und er sie daher nicht probierte.
Anstatt Kaffee lies er sich nochmals Wasser nachgießen, da er ihn nicht mochte und auch nie verstanden hatte wie man dieses bittere Zeug jeden Tag trinken konnte.
Anschließend sah Kinnon zu ihm und fragte ob alle satt geworden waren. Da Minato merkte das er zwar jetzt nicht mehr ganz so großen Hunger hatte, aber dennoch noch Appetit auf ein bis zwei weitere Steaks hätte meinte er mit einem leichten Lächeln: "Ich könnte zwar noch, aber für die nächsten zwei Stunden sollte es wohl reichen". Denn spätestens dann würde er wieder Hunger bekommen und auch wenn das für normale Menschen merkwürdig klang, der Appetit bei Dragonslayern war halt sehr groß, da sie viel schneller die Energie des Essen verbrauchten als andere.
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Beitrag© By Gast  Mo Jan 16, 2017 10:19 am

Kallisto fiel sehr wohl auf, dass Kinnon etwas nervös wurde. Allerdings dachte sie sich nichts dabei. "Antoine ist der Küchenmann, oder?", fragte sie stattdessen und suchte damit nach Bestätigung ihrer Vermutung.

Das Gespräch der Gruppe kam ins Stocken, als alle ihr Süppchen aufhatten und kurz darauf schon der erste Gang, also die Vorspeise serviert wurde. Von dort an gab es nämlich kaum noch Zeit zu reden. Sobald sie einen Gang verspeist hatten, wurde der nächste beinahe unmittelbar hinterhergeschoben. Zuerst bekam Kallisto einen kleinen Garnelensalat, wobei sie es natürlich in erster Linie auf die kleinen Krebstiere abgesehen hatte, über die sie sich beinahe wie ein kleines Kind freute. Der Salat war nur noch halb so interessant, als nur noch Grün da war, was sie allerdings nicht davon abhielt ihn gänzlich zu verspeisen. Als es zur nächsten Suppe überging, wanderte ihre Aufmerksamkeit mehr zu Kinnons Gang herüber, als zu ihrem eigenen. Sah sie das richtig, er aß Schnecken? Ungeniert fragte sie ihn, ob sie mal probieren dürfe, was der Rauchmagier dann sogar zuließ. Eine interessante Erfahrung, musste sie zugeben. Bis dato kannte sie die Tierchen nur als kleine, schleimige Wesen, die auf dem Boden herumkrochen. Als Nahrung sah sie sie noch nie an, doch so etwas konnte sich eben auch ändern. Als Kallisto dann zufällig zu Minato herübersah, bemerkte sie, dass ihm die Schnecken nicht zu gefallen schienen. Er wirkte doch… eher ablehnend mit dem Blick, der er auf die Tierchen warf. Bei all der Aufmerksamkeit, die die Schamanin ihren beiden Kameraden und ihren Tellern widmete, vergaß sie doch glatt ihre eigene Suppe zu leeren, doch das war auch nicht weiter tragisch. Die Kellner fassten es so auf, dass sie fertig wäre und es störte sie auch nicht weiter, als sie die Hälfte des Gerichtes wieder mitnahmen und mit der nächsten Runde weitermachten. Eine Fischrunde. Wieder strahlte Kallisto auf. Sie liebte Fisch. Aufmerksam beobachtete sie, welches Besteck Kinnon fürs Essen nutzte, um es ihm nachzuahmen. Es passte ihr dann sehr in den Kram, dass Minato sie überraschte, indem er ihr, nachdem sie ihren Fisch schnurstracks verputzt hatte, seinen Teller unter die Nase schob. Verwundert schaute sie auf, doch verstand sie seine Geste sofort und beantwortete sie mit einem breiten Lächeln. Geschickt tauschte sie ihren leeren Teller mit dem vollen Minatos und der zweite Fisch war ebenso schnell wie der erste wieder verschwunden. Nach dem Fisch kam Fleisch auf den Tisch. Nun war es Minato, dem die Freude deutlich anzusehen war. Kallisto hatte sich Lammfilet bestellt, welches auf Reis gebettet und mit einer würzigen Soße überdeckt wurde. Als Geste der Dankbarkeit, legte sie zunächst ein Stück des Filets bei Seite, um es, sobald sich die Möglichkeit bot, schnell auf Minatos Teller abzulegen und ihn kurz freudestrahlend, die Augen zusammengekniffen vor Lächeln, anzublicken. Was die Schamanin sehr begrüßte war, dass sie statt des Weines, der dazu serviert wurde, eine Karaffe mit Milch geliefert bekam. Klar, der Kellner war ob dieses Wunsches überrascht, aber ihrem Wunsch kam er dennoch nach. Ein, zwei weitere Zwischengänge folgten, danach ein Weinsorbet, welches Kallisto zuerst missmutig beäugte, es dann jedoch restlos verputzte. Es ging weiter mit Fleisch, Gemüse, warmen Früchten, Eis, Brötchen mit Aufstrich, Käse und letztlich noch ein Stück Torte. Auch wenn die Magierin zuerst bezweifelte, dass sie und grade Minato der Vielfraß, von den kleinen Portionen satt werden würde, so waren zumindest bei ihr spätestens nach der Hälfte des Essens jegliche Zweifel verflogen. Sie fragte sich zwischendurch mehrfach, wie viele Leute wohl in der Küche arbeiteten, um den ganzen Laden mit solch einem Aufwand zu versorgen. Bei der Torte griff Kallisto natürlich wieder auf Milch zurück, statt Kaffee zu trinken. Das Stück schaffte sie auch noch, doch dann lehnte sie sich zufrieden seufzend in den hohen Stuhl zurück. Sie hätte nicht gedacht, dass es so gut werden würde. Allerdings zweifelte sie Neues und Ungewohntes halt von vorn herein gerne an. „Jaw, das war klasse.“, antwortete Kallisto strahlend auf Kinnons Frage, auch wenn diese scheinbar mit besonderem Fokus auf Minato ausgesprochen wurde. Der Dragonslayer überraschte sie damit, dass er meinte bald wieder essen zu können. Dabei wusste sie schon, dass er viel vertrug, doch er setzte eben noch einen drauf. Zumindest, wenn er nicht flunkerte. Plötzlich schmiss sich Kallisto wieder nach vorne, ergriff ihr Glas Milch und erhob es um anzustoßen. „Vielen Dank fürs Essen!“ Sie mochte mit einer solchen Geste vielleicht überraschen, allerdings hatte sie sich diese kurz zuvor erst durch ihre Aufmerksamkeit an einem anderen Tisch abgeschaut.
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Beitrag© By Kinnon  Mo Jan 16, 2017 11:00 pm

Kinnon wusste nicht so recht, ob er Minatos Kommentar ernst nehmen sollte oder nicht. In zwei Stunden schon wieder was essen? Er selbst war pappsatt, fühlte sich dick und träge.
Immerhin schien Kallisto zufrieden zu sein, was doch schonmal etwas war. Er schenkte sich noch etwas Kaffee nach - er war der Einzige hier, der ihn trank. Wieder einmal ein Beweis was für Banausen die beiden waren. Er musste ein wenig schmunzeln.
"Nun, wenigstens seid ihr jetzt um eine Erfahrung reicher", sagte Kinnon zufrieden. Mittlerweile war er wieder ganz entspannt - nur eine Zigarette hätte er allmählich vertragen können.
"Das nächste Mal kann Minato gern ein Lokal aussuchen. Aber ich weigere mich eine billige Pommesbude zu besuchen wo das Frittierfett schon seit einem Monat nicht gewechselt wurde." Er schauderte bei dem Gedanken. Nein, das war definitiv unzumutbar.
Mit einem Lächeln lehnte er sich wieder zurück und wollte gerade wieder auf das Thema Peppertree zu sprechen kommen, als ihm sein Lächeln auf seinem Gesicht gefror und langsam die Kaffeetasse abstellte. Er wurde einen ganzen Ticken bleicher.
Was er sah war ein Mann, der gerade auf den Tisch zugeschritten kam. Wobei schreiten hier womöglich der falsche Ausdruck war, denn der Mann schien offensichtlich ein Problem mit einem Bein zu haben. Er hinkte ein wenig, weshalb er sich auch auf einen Gehstock stützte.
Der Herr war ausgesprochen zielstrebig unterwegs und blieb erst stehen, als er direkt am Tisch stand.
"Guten Tag die Dame, die Herren", grüsste er mit einer tiefen aber sanften Stimme, als würde er mit Honig gurgeln.
"Travis. Dich habe ich hier aber gar nicht erwartet?", richtete er seinen Blick schliesslich auf Kinnon, der daraufhin rasch aufstand, auf den Mann zuging, seine Hand schüttelte und ihn kurz drückte.
"Wir sind ... relativ spontan hierher gekommen", erklärte er dabei und räusperte sich.
"Kallisto? Minato? Das ist mein Vater. Lord Aldern Foxglove."
Kinnon sah seinem Vater ziemlich ähnlich. Zwar überragte Aldern ihn um einige Zentimeter und allgemein war seine Statur etwas breiter als die seines Sohnes. Aldern hatte breite Schultern, einen sehnigen Hals und ein ausgesprochen markantes Gesicht. Obwohl er seine besten Jahre wohl längst hinter sich hatte, konnte man erahnen, dass er in seiner Jugend ein ausgesprochen gutaussehender junger Mann gewesen sein musste. Jetzt war noch immer attraktiv, jedoch mehr durch die Reife, die er ausstrahlte und eine Autorität, die er ausstrahlte.
Aldern Foxglove war ein Mann, der alleine durch sein Auftreten und sein Äusseres Eindruck schindete. Sein Haar war noch immer voll und wie sein Sohn trug er es lang, sogar etwas länger noch, doch statt es hoch zu binden, hat er es im Nacken zu einem eleganten Knoten gebunden. Seine Kleidung war einem Adligen angemessen. Ein königsblauer Mantel, der ihm bis zu den Knien reichte, ein weisses Rüschenhemd und glatte dunkle Hosen, welche in weichen Lederstiefeln steckten rundeten seine Erscheinung ab.
Der Gehstock in seiner Rechten war ebenfalls Blau und mit goldenen Verschnörkelungen verziert. Allein dieser Stock musste ein Vermögen wert sein.
Alderns Gesicht zeigte einige Falten vom stressigen, hochkarätigen Händlerdasein, doch sie taten seiner Attraktivität keinen Abbruch, sondern unterstrichen bloss die natürliche Autorität, welche er ausstrahlte. Seine Nase hatte dieselbe Form wie die von Kinnon, mit einem leichten Knick in der oberen Hälfte. Elegant geschwungene, etwas buschige Augenbrauen sassen über den dunkelbraunen Augen, deren Farbe mit der seiner Haare übereinstimmten.
Mit einem Lächeln und einer eleganten Verbeugung ergriff auch dieser Gentleman als erstes Kallistos Hand, um ihr einen Kuss auf den Handrücken zu hauchen. Im Gegensatz zu Antoines überschwänglichem Gebaren strahlte der Foxglove die Erhabenheit eines weisen Königs aus und in seiner Geste schien jede Bewegung wohlüberlegt zu sein.
"Kallisto, ein wunderschöner Name. Passend zu einer Lady wie Ihr es seid", sagte der Foxglove, während er Kallisto in die Augen schaute. Dann liess er sie los und ergriff Minatos Hand mit einem Händedruck, der wohl selbst Stahl verbogen hätte.
"Es ist mir eine Ehre Euch kennen zu lernen, Sir", sagte er. Dann schnippte er kurz mit den Fingern und ein Kellner eilte herbei.
"Währt Ihr so freundlich und würdet mir einen Stuhl bringen? Mein schlimmes Bein erlaubt es mir nicht so lange zu stehen. Und ich denke diese drei jungen Magier haben mir bestimmt etwas zu erzählen."
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Beitrag© By Minato  Mi Jan 18, 2017 4:52 pm

Da das meiste vom Essen sehr gut war, nickte er Kinnon ebenfalls bedanken zu. "Ja, danke für das Essen." Kurz darauf meinte ihr Gönner aber das Minato das nächste mal das Restaurant aussuchen dürfte. Eigentlich eine gute Idee, wenn er nicht gleich abstruse Vorstellungen von sich ließ, wo Minato wohl essen würde. "Was hast du bitte für Vorstellungen? Sowas tue ich noch meinen Körper nicht an. Wenn dann gehts in ein leckeres Steakhaus", stellte er mal eben klar.
Der Dragonslayer achtete sehr wohl darauf was er aß, sein trainierter Körper kam ja nicht von ungefähr.
Lange musste er nicht darüber nachdenken, den plötzlich nahm er einen Geruch war, der den von Kinnon sehr ähnelte, nur die rauchige Note fehlte. Kinnos Gesicht, wurde plötzlich etwas bleicher um die Nase herum. Erst jetzt sah er den älteren Herren mit dem Gehstock der sich ihrem Tisch langsam näherte. Er war es auch der diesen Geruch an sich hatte der Kinnon ähnlich war.
Der Rauchmagier stelle ihn auch gleich nach der Begrüßung seinen beiden Gildenkameraden vor. Es handelte sich also um Kinnons Vater, dann war es ja kein Wunder das sich die Gerüche so ähnelten. Der ältere Mann der durchaus eine starke Präsens ausstrahlte, begrüßte zuerst Kallisto mit einem Handkuss und einigen Worten die natürlich zutreffend waren, doch trotzdem ein komisches Gefühl bei Minato hinterließ, das er nicht recht zuordnen konnte. Dann wandte sich der Mann an ihn und reichte ihn die Hand. Verwundert sah Minato ihn an, denn er hatte für sein Alter einen wirklich festen Händedruck, den Minato gerne erwiderte. "Ganz meinerseits Sir."
Anschließend bat Kinnons Vater nach einem Stuhl der ihm auch sogleich gebracht und zeigte anschließend Interesse daran was sie wohl in die Stadt führte.
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Beitrag© By Gast  Do Jan 19, 2017 1:44 am

Kallisto erhob ihr Glas, ihr schwebte eine epische Szene vor, in der sie zusammen anstießen auf das gute Essen. Doch Kinnon und Minato quatschten nur untereinander und ließen sie dabei links liegen. Kurz funkelte die Schamanin sie an, einen nach dem anderen. Dann gab sie auf, trank ihr Glas leer und stellte es auf dem Tisch ab. Dann eben nicht. Plötzlich änderte sich das Klima am Tisch rasant. Das war spürbar. Kinnons Gesichtsfarbe bleichte aus, was war los? Ein Mann näherte sich dem Tisch. Einer, den Kallisto vom Aussehen gleich Kinnon zuordnete. Sie waren sicher verwand… war das sein Vater? So von außen betrachtet war sein Auftritt seltsam. Nicht an sich, aber mit Kinnons Reaktion mit reingenommen… Der Mann wirkte sehr nett, aber der Rauchmagier war nervös, als stünde er jemand bedrohlichem gegenüber. Dennoch sprang Kinnon dann auf, um seinen Vater gebührend zu begrüßen. Danach stellte er den Mann tatsächlich als seinen Vater vor und nannte ihn dabei Lord Aldern Foxglove. Kallisto fragte sich, ob man ihn nun bei seinem ersten Namen, also Lord nennen sollte oder doch wie bei Kinnon den zweiten, also Aldern nutzte. Wobei sein Vater Kinnon auch wieder Travis nannte, wie der Koch zuvor. Herrje, war das kompliziert für die Schamanin.
Bevor sie ihre wirren Gedanken sortiert hatte, ergriff auch der Lord Kallistos Hand und küsste sie. Dabei lobte er ihren Namen, beziehungsweise dessen Klang. „Oh, ähm, danke!“, entgegnete sie ihm auf eine leicht verschüchterte Art, woraufhin er auch schon zu Minato weiterging und ihm kräftig die Hand schüttelte. Seltsam, dass sie ihr alle die Hand küssten... das kannte sie gar nicht. Dass Minato die Begrüßung seiner Kameradin leicht kritisch beäugte, entging ihr dabei total. Aldern ließ sich nun also einen Stuhl bringen. Ein Wunder, dass man ihm den nicht schon unter den Po geschoben hatte, so gedankenleserisch wie die alle wirkten. Kinnons Vater wollte also eine Geschichte hören. Die würde er sicher bekommen, aber zuvor fragte Kallisto ganz unverblümt: „Ach, nur so. Kennst du einen… Peppertree? Einen Mann, der so heißt?“ Sie strahlte ihn an, er wirkte irgendwie… positiv auf sie. Sie mochte ihn und ja, Kallisto dachte, dass ‚Lord‘ sein Vorname wäre und kein Titel, aus denen sie sich ohnehin nichts machte. Ein Wunder, dass sie sich bisher überhaupt so zusammengerissen hatte, was ihre Tischmanieren anging.
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Beitrag© By Kinnon  Do Jan 19, 2017 7:32 pm

Als der Vater sich hingesetzt und seine Handschuhe, die er sich zuvor unter den Arm geklemmt hatte, auf den Tisch legte, setzte auch Kinnon sich wieder hin.
Er war nervös. Klar, er mochte seinen Vater und ihr Verhältnis war in keinster Weise negativ belastet. Und trotzdem ... Er wusste, sein Vater hatte eine Menge Erwartungen an ihn und würde sicher nicht davor zurückschrecken ihn hier vor seinen Freunden zu kritisieren, wenn er es für angemessen hielt.
Der Lord bestellte sich einen Tee, ehe er Kallisto anlächelte, welche das Wort an ihn richtete. Falls es ihn störte, dass sie ihn duzte, schien er es sich nicht anmerken lassen zu wollen.
"Peppertree?", wiederholte er andächtig. Er liess sich die Frage auf der Zunge zergehen, sich komplett bewusst, dass alle Blicke auf ihn gerichtet waren.
"Peppertree ist kein allzu häufiger Name und zufälligerweise erinnere ich mich an eine Person, welche so heisst."
Der Tee wurde gebracht und Mr. Foxglove liess zwei Stück Zucker hinein gleiten und goss mit einer wohlbedachten Bewegung seines Handgelenkes einen Schluck Milch hinein, ehe er langsam umrührte.
"Trotzdem ist diese Frage höchst ... ungewöhnlich. Was könnte eine reizende Dame wie Ihr es seid, denn bitte von Mr. Peppertree wollen? Ich möchte Euch nichts vorschreiben aber dieser Mann ist kein Umgang für Euch."
Wie genau er das meinte war etwas unklar aber Kinnon konnte es sich denken. So wie er es sagte klang es, als wollte er damit sagen, dass Mr. Peppertree keine gute Wahl für Kallisto war aber sehr wahrscheinlich meinte er es eher umgekehrt wegen Kallistos wilder Erscheinung. Ein Mann wie Peppertree gab sich also nicht mit Wilden ab. Er hoffte, dass diese Version der Fomulierung nur ihm auffiel, weil er seinen Vater so gut kannte.
Foxglove führte die Tasse an seine Lippen.
"Nun, meine Auffassungsgabe erlaubt es mir anzunehmen, dass ihr beide ebenfalls Mitglied dieser ... Gilde seid, von der ich in den Briefen meines Sohnes gelesen habe. Nun, hat Travis mir dahingehend zu viel versprochen? Ist diese Gilde wirklich so toll, wie sie mir geschildert hat?"
Er lächelte und stellte die Tasse wieder ab.
"Dad, könntest du nicht ...", begann Kinnon, doch ein scharfer Blick seines Vaters liess ihn verstummen. "Habe ich mit dir gesprochen, Travis?", fragte er, noch immer mit samtweicher, freundlicher Stimme, die auf keine Art gekünstelt wirkte.
"Nein", erwiderte Kinnon, der in seinem Stuhl etwas zusammengesunken war. Mit einem weiteren Blick gab Aldern Minato und Kallisto zu verstehen, dass sie nun antworten durften.
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Beitrag© By Minato  Do Jan 19, 2017 9:36 pm

So wie er Kallisto kannte, fiel sie gleich mal mit der Tür ins Haus und das ohne Umwege und ohne über Los zu gehen. Wenn man mal diesen Spielerausdruck verwenden durfte. Das die hübsche Schamanin vorher noch, auf das gute Essen hatte anstoßen wollen, hatte er schlichtweg übersehen, da er von dem Geruch abgelenkt war, der sich ja nun als Kinnons Vater entpuppte.
Minato musterte den älteren Mann etwas genauer und konnte die Ähnlichkeit zu Kinnon nun deutlicher erkennen. Jedoch war sein Vater in seiner Art irgendwie härter und man konnte die Lebenserfahrung des Mannes spüren. Dennoch fand er das Kinnon ihm angenehmer war, als dessen Vater.
Die Antwort die der alte Foxglove auf Kallistos Frage hin gab, lies ihn aufhorchen. War das gerade einen Abwertung seiner Kameradin, oder hatte dieser Peppertree Dreck am stecken und wahr daher kein Umgang?
So genau konnte es Minato nicht sagen, aber irgendwie gefiel ihm der Ausdruck nicht so recht.
Schnell und ohne große Umschweife, wechselte das Oberhaupt der Foxglove Familie dann mal eben das Thema und lenkte es auf ihre Gilde.
Kinnon wollte einen Einwand loswerden, so glaubte es der Dragonslayer jedenfalls, doch er wurde gleich von seinem Vater abgewürgt. Der Rauchmagier verstummte sofort und schien etwas in sich zusammen zu fallen. Minato fand das Verhalten des Herren seinem Sohn gegenüber nicht gerade berauschend. Timaeus hätte so etwas nie getan.
Der Dragonslayer warf kurz einen Blick zu Kallisto, ob sie vielleicht beginnen wollte, ehe er wieder den alten Herrn begutachtete und selber begann zu erzählen. "Ich weiß zwar nicht was Ihr Sohn Ihnen von unserer Gilde erzählt hat, aber ja sie ist ein tolle Gemeinschaft in der wir uns alle respektieren und miteinander arbeiten. Wir sind quasi eine große Familie, auch wenn wir nicht Blutsverwandt sind", er machte eine kleine Pause und nahm ein Schluck seines Wassers. "Durch unsere Aufträge kommen wir auf dem Kontinent viel herum und haben schon so einiges gesehen. Sicher auch Dinge die Sie ihn erstaunen versetzen dürfte", beendete er seine Erklärung und sah kurz zu Kallisto, eventuell hatte sie ja noch etwas hinzuzufügen.
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Beitrag© By Gast  Fr Jan 20, 2017 2:43 pm

Die Nervosität, die Kinnon so einnahm, schlug auf seine Gefährten kein Stück über. Zumindest nicht auf Kallisto, denn sie war so locker und unbelastet wie immer. Sie lastete sich aber auch niemals Bürden auf, wenn sie Personen gegenüberstand, die so manch anderer ehrfürchtig betrachtete. In diesem Fall war es anscheinend ein mächtiger Mann und für Kinnon halt ein Vater, dem er besonders viel Respekt gegenüberbrachte. Der Schamanin war so etwas schnuppe, sie dachte nicht einmal darüber nach. Soweit kam es erst gar nicht.
Wie schon zuvor bei dem Koch, äußerte auch Kinons Vater keinerlei Beschwerde darüber, dass Kallisto ohne Umschweife so direkt und persönlich wurde. Er kam einfach direkt zum Thema, also zu der Antwort. Zumindest, nachdem er sich ein wenig Zeit zum Nachdenken genommen hatte. Auch er kannte einen Mann, der auf den Namen Peppertree hörte. „Seht ihr? Und ihr dachtet, es würde schwierig werden…“ Kurz warf sie ihren Blick nach links, zu Kinnon, dann nach rechts, zu Minato. Er war schon der zweite, den sie an diesem Tage gefragt hatten und beiden sagte der Name etwas. Klar, Kallisto spuckte jetzt große Töne und tat einen auf ‚Ich hab‘s euch doch gleich gesagt‘, doch eigentlich hatte auch sie ihre Zweifel gehabt. Dennoch ließ sie es sich nicht nehmen, die Sache herunterzuspielen. Vielleicht würden sie den Gesuchten und damit auch die eigentlich Gesuchte ja wesentlich schneller finden, als sie alle zu hoffen vermochten.
Dann warf Aldern einen Kommentar ab, der Kallisto aufhorchen ließ. Zuerst kam ihr in den Sinn, dass dieser Peppertree wohl ein ganz fieser Geselle ist und man sich allgemein, deswegen wohl auch sie, von ihm fernhalten sollte. Ein eigenartiges Gefühl in ihrer Magengegend sagte ihr aber, dass da etwas nicht so ganz stimmte. Kallisto hatte gewisse Instinkte, die das lesen von Persönlichkeiten betraf. Diese Sinne klopften grade bei der Schamanin an die Tür. Sie registrierte ihr Unwohlsein, schob es allerdings bei Seite. Es war immerhin Kinnons Vater und der Arme war eh schon überfordert, mit dessen puren Anwesenheit. Das Thema Peppertree rückte dann für einen Moment in den Hintergrund. Dieser Lord, der es seiner ‚Auffassungsgabe‘ zuschrieb, dass er erkannt zu haben glaubte, dass Minato und Kallisto ebenfalls der Gilde angehörten, der sich auch sein Sohn verschrieb, wollte nun wissen, ob Liberty Phoenix so gut sei, wie er aus den Briefen Kinnons entnehmen konnte. Ja, tolle Auffassungsgabe, dachte sich Kallisto. Sie drei, vollkommen verschiedene Personen, Minato sogar mit einem großen Gildenstempel auf dem Unterarm, saßen in diesem eigenartigen Restaurant und suchten nach einer Person. Dass sie alle drei Gildenmagier waren, dazu brauchte es kein besonders scharfes Auge. Kinnon wollte noch Einwände aufbringen, doch fuhr der Ältere ihm sofort dazwischen und brachte ihn so gleich wieder zum Verstummen. Überrascht hob Kallisto die Brauen. Da sie weiter zögerte, nahm Minato sogleich das Zepter in die Hand und rückte mit der Sprache heraus. Die Katzenhafte schaute zur Seite, betrachtete sein Gesicht im Profil, während er mit voller Überzeugung und hoch konzentriert in Alderns Richtung sprach. Er sah die Gilde als seine Familie an und wie er sprach, wirte es durchaus authentisch. Das brachte sie zum Nachdenken. Er hatte ein gutes Bild von der Truppe an Magiern, die sich zu einem Verbund zusammenschlossen, sie selbst hingegen… Es fiel Kallisto schwer, sich so ohne weiteres einzugliedern. Kontakt zu den anderen stellte sie eher zaghaft her… In Gedanken den Blick etwas gesenkt, schreckte sie leicht auf, als Minato sie plötzlich anschaute. Sie wendete ihren Blick ab, sah wieder zu Aldern. „Na ja, sonderlich lange gibt es die Gilde ja noch nicht. Abwarten was noch so wird.“ Ein simples Verschieben ihrer wahren Meinung zur Gilde. Aus der Spontanität heraus, raffte Kallisto sich auf. „Ich würd‘ sagen, wir machen uns mal auf den Weg, oder?“ Wieder wechselte ihr Blick hastig zwischen Kinnon, der nun schon etwas schwieg und Minato. „Du weißt nicht zufällig, wo wir den Peppertree finden könnten oder was er so macht?“ Die Frage richtete sich nun an den deutlich Ältesten am Tisch. Die Schamanin fixierte ihn mit ihren leuchtendgrünen Augen, während ihre Haltung bereits so wirkte, als würde sie jeden Moment losmarschieren. Um die Bezahlung hatte sie sich keine Gedanken gemacht, das hatte sie gedanklich schon ihrem Kameraden zugeschoben, der sich ja auch extra dafür bereiterklärt hatte. So freundlich Aldern ihr auch zuerst vorkam, so suspekter wirkte er nach wenigen Minuten auf sie. Die Mission ging ihn jedenfalls nichts an, also wollte Kallisto lieber wieder mit den anderen alleine sein.
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Beitrag© By Kinnon  So Jan 22, 2017 12:36 pm

Aldern lauschte Minatos Ausführungen, während er selbst Schluck für Schluck seinen Tee trank. Sein Interesse schien echt zu sein.
Als Kallisto signalisierte, dass sie am liebsten auf der Stelle aufbrechen würde, hob er beschwichtigend eine Hand. "Ganz ruhig, junge Dame", sagte er. "Es ist unhöflich einfach zu gehen, wenn man in einer solch gemütlichen Runde sitzt. Ausserdem ist es ausgesprochen unhöflich mich zu duzen, wo ich Euch das Du doch gar nicht angeboten habe. Es würde sich geziemen, mich bei meinem Titel oder mindestens mit Mr. Foxglove anzusprechen."
Er seufzte leise.
"Nun Travis, hast du es in dieser Gilde denn zu etwas gebracht? Gildenmeister bist du ja leider nicht ..."
"Kinnon", seufzte Kinnon.
"Wie bitte?"
"Wir haben abgemacht, dass ihr mich Kinnon nennt."
Aldern stellte die Teetasse hin.
"Wir hatten die Diskussion schon öfters. Ich werde dich bei deinem richtigen Vornamen nennen, wie es sich gehört. Lässt er sich in dieser Gilde auch Kinnon nennen?", fragte er Minato und Kallisto.
"Ja lasse ich. Und es wäre schön, wenn du dich gefälligst auch an unsere Abmachungen halten würdest, Dad ..."
Kinnon verzog das Gesicht.
"Gut, Travis, würdest du mir nun ..."
"Ich bin ein einfaches Gildenmitglied wie alle andern auch. Wenn du etwas Grosses erwartest dann wende dich an Minato. Er ist ein Dragonslayer .."
Aldern hob die Augenbrauen und musterte Minato. "In der Tat? Das ist tatsächlich etwas grossartiges. Was sind Ihre Mächte, Sir?"
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Liberty Phoenix - Feuer Phönix
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Magie: Dragonslayer des Feuers
Beitrag© By Minato  So Jan 22, 2017 3:46 pm

Er hatte ja schon von strengen Eltern gehört und Timaeus war auch oft streng zu ihm, während des Trainings, aber Kinnons Vater schien echt ein harter Brocken zu sein. Er war wohl ein Mann der es gewohnt war das letzte Wort zu haben.
Innerlich seufzte Minato etwas, als Kallisto sich erhob und anstallten mache gehen zu wollen. Abermals bat sie Mr. Foxglove um Informationen über diesen Peppertree. Jedoch bekam sie als Antwort nur eine kleine Predigt, wie sie sich ihm gegenüber besser verhalten sollte. Der Dragonslayer wusste das Kallisto mehr der direkte Typ war, sie duzte Leute schon aus Prinzip, denn anders kannte sie es auch gar nicht, so vermutete er es zumindest. Er selber hatte auch erst lernen müssen wie man mit anderen Leuten agiert, aber auch ihm viel es noch immer schwer und er empfand es als anstrengend.
Wieder richtete sich die Aufmerksam des Herren an dessen Sohn. Eine leichte enttäuschend klingende Ansage, weil Kinnon nicht der Gildenmeister war, gefolgt von einem Geplänkel über die Wahl seines Vornamens. War es wirklich so schwer Kinnon einfach bei dem Namen zu nennen der er für richtig hielt? Da war er wieder, dieser Eindruck den er von dem älteren Mann hatte, das alles nach seiner Nase gehen musste.
Kinnon hatte es sicher nicht leicht in seinem Leben gehabt, überlegte Minato, bis dieser seinem vater gegenüber erwähnte das Minato ein Dragonslayer sei. Schon richtete sich die ganze Aufmerksamkeit des Mannes plötzlich auf ihn.
Kurz wanderte sein Blick zu seinen Kollegen, ehe er zum alten Foxglove sah. "Nun wie Ihr Sohn schon richtig erwähnte, verfüge ich über die Dragonslayer Magie des Feuers. Diese wurde mir von meinem Drachenvater dem Feuerdrachen Timaeus anvertraut", er ließ diese Worte kurz Wirken ehe er noch etwas anfügte. "Diese Magie erlaubt es mir die Kraft des Feuerdrachen zu nutzen, mit dem ich auch in der Lage bin Drachen zu töten wenn es sein muss."
Auch hier machte er eine kleine Pause und hoffte das diese Erklärung reichen würde. "Nun möchte ich Ihnen aber eine Frage stellen. Wie meine Kameradin schon eingangs erwähnte, es es wichtig das wir diesen Mr. Peppertree finden. Es scheint nämlich so, das der Herr oder auch vielleicht dessen Sohn, ein junges Mädchen entführt hat. Wir wurden beauftragt sie zu finden und wenn nötig zu befreien und zurück zu ihrem Vater zu bringen. Also wären wir Ihnen sehr verbunden, wenn Sie uns in dieser Angelegenheit eventuell behilflich sein könnten." Er atmete kurz aus, denn diese Worte so hinzubekommen war für ihn immer noch sehr schwierig und er musste sich immer sehr konzentrieren. 
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Beitrag© By Gast  So Jan 22, 2017 10:29 pm

Kallisto war kurz verwirrt, was sich schnell wieder legte und schaute dann nur noch ein wenig überrascht. Es gehörte sich nicht, so schnell wieder zu verschwinden? Interessant. Aber sie war nicht diejenige, die sich vorschreiben ließ, was sie zu tun und zu lassen hatte. Wenn sie gehen wollte, dann ging sie. Dabei interessierte es sie nicht, was sich schickte und was nicht. Dass er nun plötzlich doch einer der Menschen war, die sich so anstellten, wenn man sie falsch ansprach, entlockte ihr ein Seufzen. Bei ihr war er damit wirklich an der falschen Adresse. Sie antwortete zunächst mit einem „Mhm.“, welches zeigte, wie sehr sie seine Anrede interessierte. Ihre anfängliche Sympathie Kinnons Vater gegenüber war so schnell verschwunden, wie sie aufkeimte. „Weißt du, alter Mann, wir haben eine Mission zu erledigen und dieses Essen hat uns schon genug Zeit gekostet. Wir müssen los.“, fügte sie sofort an, verschränkte dabei die Arme vor der Brust, setzte sich natürlich nicht hin. Es folgte ein kleines Geplänkel zwischen Vater und Sohn, sowie Minatos Erklärung, was er denn nun genau war, beziehungswiese konnte so als Dragonslayer. Kallisto tippte der Reihe nach mit den Fingerspitzen ihrer linken Hand auf ihren rechten Oberarm und wartete noch ab, bis Minato fertig war mit seiner Ausführung. Dabei griff er nochmal auf, dass sie nach dem Herrn Peppertree suchten. Zwar wussten sie nicht wirklich, ob er die junge Frau entführt hatte, doch sie standen immerhin irgendwie in Verbindung und er war ihre einzige Spur zu der Vermissten. Kallisto löste ihre Haltung auf, brachte ihre offenen Handflächen nach außen und hielt sie kurz etwa so, wie man sich eine altmodische Wage vorzustellen hatte. „Wenn du uns nicht helfen willst, okay. Peppertree scheint ja eh bekannt zu sein.“ Sie hatten jetzt mit dem Koch und mit Kinnons Vater gesprochen und beiden sagte der Name etwas. Ersterer wirkte auf Kallisto allerdings wesentlich freundlicher, mit ihr würde sie sich gerne noch näher über den Gesuchten unterhalten, allerdings sagte er ja, er spräche eigentlich nicht über seine Kunden. Kallisto trat hinter ihren Stuhl. Sie warf dem älteren Foxglove noch einen fragenden Blick zu, wartete ab, ob er noch etwas Konstruktives zu sagen hatte. War dem nicht so, oder ließe er sich zu viel Zeit, so würde sie sich aufmachen und das Lokal verlassen.
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Speedy Postales
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Beitrag© By Kinnon  Mo Jan 23, 2017 11:43 pm

Während Kinnon eigentlich recht gerne noch mit seinem Vater geplaudert hätte - immerhin hatte er ihn schon eine Weile nicht gesehen und auch wenn sein Vater streng war, so hing er doch an seiner Familie - die Zeit schien da etwas gegen ihn zu sein. Kallisto drängte, dass sie auf der Stelle gehen mussten.
Minato bat währenddessen Aldern um Hilfe wegen des entführten Mädchens, doch da konnte ihnen der alte Mann auch nicht gross weiterhelfen. Er schrieb ihnen ein paar Adressen auf, wo man den Peppertree womöglich finden konnte und reichte den Zettel Minato, der ja deutlich interessierter und höflicher war als Kallisto.
Aldern versprach ihnen, dass er die Kosten für das Essen übernehmen würde, Vater und Sohn umarmten sich kurz, weils bei dem Gehetze nicht anders ging und dann verliessen sie das Restaurant.
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