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 Streets of Hargeon

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Beitrag© By Robyn Skuggi  Mo Feb 13, 2017 12:32 am

Wunderbar, die beiden folgten ihrer... Bitte? Ihrem Befehl? Ihrem unterschwelligen Ultimatum? So gab es keine Streitereien, keine Rangeleien, kein Geschrei, kein Blut. Akira ging davon, um Wasser zu holen. Robyn drehte sich wie versprochen um, damit Akito sich umziehen konnte, und putzte sich mal wieder die Nase. Sie war zufrieden.

Sie hörte Akito mit geschlossenen Augen zu, als er zu sprechen begann. Ja, sie kannte das Gefühl des Misstrauens. Ohne wäre sie nicht so weit gekommen. Gefahren lauerten für jeden überall. War man zu leichtgläubig, wanderte man schnell in eine Falle. Ganz besonders paranoide Zeitgenossen, hätten wohl auch Robyns jetziger Situation etwas Grauenvolles abgewinnen können. Dass alles eine lang geplante, hinterlistige Falle war und sie jeden Moment an- und überfallen werden würde. So weit ging es mit Robyn dann allerdings doch nicht. Ob es etwas über sie aussagte, dass ihr diese Gedanken aber durchaus vorstellbar vorkamen?

Da stellte er auch eine gute Frage. Natürlich wollten er und sein Bruder wissen, woher Robyn sie kannte. Was ihr Bezug zu ihnen war. Warum sie wildfremden Jungen aus der Patsche half. Kaum hatte er die Fragerunde begonnen, hatte Robyn eine neue Seite ihres Blockes aufgeschlagen und begann sorgsam darauf eine Szene zu zeichnen, begleitet vom sanften Wiegen der Wellen. Ein Bild aus ihrer Erinnerung, wie Akito am Rand einer breiten Straße stand und ein Lied auf der Violine vorführte, begann einen Großteil der Seite zu füllen. Robyn konnte sich immer sehr viel besser an Geräusche erinnern, als an Visuelles, doch zum einen konnte man Geräusche schlecht zeichnen und zum anderen war ihr schon immer beigebracht worden, dass sie sich das, was sie sah, gut einprägen musste. Wenn sie in ein Anwesen oder einen Lagerraum einstieg, einen Ort, den sie vorher ausgekundschaftet und lange beobachtet hatte, dann musste sie verlässlich wissen, wo sich was befand. Ihr musste auffallen, falls sich lebenswichtige Details verändert hatten.

Die Szene nahm Gestalt an. Die Hauswand, der Unrat auf der Straße. Ein Schaufenster mit seinen Schaustücken. Die Passanten. Die Form der Straße. Die Violine und Akito waren dabei wohl am detailliertesten, obwohl sich Robyn Mühe gab, sich nicht allzu lang mit Details rumzuärgern. Es blieb also bei einer schnellen, vermutlich nicht atemberaubenden Skizze einer alltäglich wirkenden Straßenszene. Damals hatte Robyn schräg gegenüber von Akito gestanden, hatte gebannt der Musik gelauscht. Ein wenig Platz war noch auf der Seite, also begann sie Akitos Gesicht zu skizzieren. Sie gab ihm einen Gesichtsausdruck voll Schmerz und Wut, mit Tränen in den Augen, gezeichnet vom Drogenmissbrauch. Robyn gab sich besondere Mühe damit, die Emotion, die sie oft aus seinen Spielen hörte, darzustellen. Für mehr Szenen dieser Art nahm sich Robyn nicht die Zeit, das würde viel zu lange dauern und von Mal zu Mal noch krakeliger werden, als ohnehin schon.

Akito war inzwischen in der Badenische verschwunden. Robyn sprang mit Block und Stift in der Hand auf und ging mit wieder geschlossenen Augen rüber. Ganz vorsichtig, denn sie kannte das Zimmerchen noch nicht gut genug, um in normalen Tempo zu gehen. Sie klickte ein wenig herum, um sich richtig zu orientieren, folgte aber dann Akitos Stimme, als er wieder zu sprechen begann. Robyn klickte noch einmal und war sich dann sicher, richtig zu stehen. Sie hielt sich den Block vor die Brust, das Stillleben Akito zugewandt, als würde diese eine Szene sämtliche Fragen beantworten, die er gestellt hatte. Nur eigentlich... eigentlich konnte Robyn selbst nicht wirklich beantworten, warum sie augenscheinlich so einen Narren an den Zwillingen gefressen hatte. Ah. Ja... Wohlmöglich genau deswegen. Zwillinge, die ein scheiß Leben hatten, aber immerhin einander. Familie. Ein Stück Geborgenheit und Sicherheit.
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Beitrag© By Akira  Sa Feb 18, 2017 5:15 pm

Die Hände in seine Manteltaschen gesteckt, eilte Akira durch den Hafen, immer wieder vor Kälte fröstelnd. Er kam nur an vereinzelten, einsamen Gestalten vorbei, die sich ebenfalls hier herumtrieben und bei jeder verlangsamte er seine Schritte und musterte sie misstrauisch. Man konnte sich nie ganz sicher sein, was für Leute einem hier über den Weg liefen, gerade in der Nacht. Einige der Gestalten denen er dabei begegnete sahen auch ziemlich gruselig aus, aber keiner von ihnen näherte sich ihm, also blieb die Beunruhigung des Schwarzhaarigen auf einem relativ normalen Level. Dennoch blieb er weiterhin wachsam und das erwies sich auch als gut so, denn so konnte er eine Prügelei vor einer Hafenkneipe umgehen, deren Radau er bereits aus der Entfernung hörte. Nach ungefähr 10 Minuten kam er endlich an dem Brunnen an und warf seinen mitgebrachten Eimer an einem Seil in diesen hinein. Es dauerte nicht lange, bis er das Platschen des auf dem Wasser auftreffenden Eimer vernahm. Mit etwas Mühe machte er sich anschließend daran, den Eimer wieder in die Höhe zu ziehen, was er nach einer kurzen Weile schließlich auch schaffte. Aber... Der Eimer war verdammt schwer und Akira hatte wenig Lust, den Eimer den ganzen Weg wieder zurückzuschleppen. Jedoch musste er das, daher wollte er es sich wenigstens ein wenig vereinfachen. „Secret Option: Extra Strenght“ Erst vor kurzem hatte der Schwarzhaarige diese spezielle Fähigkeit seines Armes entdeckt, die ihm jetzt sehr hilfreich war, da sie die Kraft in seinem linken Arm verstärkte. Dadurch konnte er den Eimer nun nur mit einer Hand tragen und sich schneller durch die dunklen und kalten Straßen zu bewegen.
Noch immer seine Umgebung genau beobachtend, lief Akira also wieder zurück zum Boot, die noch immer andauernde Schlägerei erneut umgehend, und war auch schon fast angekommen, das Boot war praktisch in Rufreichweite, als ihm plötzlich zwei dunkle Gestalten entgegen kamen und sich in seinen Weg stellten. „He Kleiner, was machst du hier denn so alleine? Weiß du denn nicht, dass es gefährlich ist, sich im Dunklen alleine hier herumzutreiben? Aber keine Sorge, wenn du uns einfach alles gibst was du bei dir hast, ziehen wir vielleicht in Erwägung dich auf deinem Weg nach Hause zu beschützen. Und wenn du uns dann noch nett hinein bittest, lassen wir deine Leiche vielleicht auch nicht eine Runde im Hafenbecken schwimmen. Stattdessen machen wir dir vielleicht sogar ein Geschwisterchen, sollte deine Mami nicht gerade so aussehen wie ein hässliches, altes Wrack.“ Den Worten von einem der Männer folgte das vulgäre Lachen des anderen. Es sah so aus, als wäre der Schwarzhaarige hier an zwei Musterbeispiele des Gewürms geraten, das sich gerne hier im Hafen herumtrieb. Genau so was wollte er eigentlich vermeiden, doch jetzt war es zu spät, irgendetwas zu bereuen. Was sollte er also tun? Inzwischen war diese Entscheidung, dank den Erfahrungen, die er bereits auf der Straße sammeln musste, recht einfach für ihn und so fackelte er nicht lange. Der Eimer wurde auf den Boden gestellt und nachdem er langsam einige Schritte vorwärts gegangen war, die Männer hatten bereits ein selbstgefälliges Grinsen auf den Lippen, stürmte er plötzlich vorwärts und verpasste dem rechten Mann einen Kinnhaken mit seinem linken, bereits verstärkten, Arm einen Kinnhaken...
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Beitrag© By Akito  Mi Feb 22, 2017 2:30 pm

Natürlich hatte Akito damit gerechnet, dass sie mit irgendeinem Stück Papier bei ihm aufkreuzen würde, beziehungsweise es auf den Tisch legen würde. Er hatte damit gerechnet, dass sie ein, zwei Sätze drauf geschrieben haben würde.
Doch als sie dann ins Bad kam - freundlicherweise mit geschlossenen Augen - und ihm eine Zeichnung entgegen hielt, war er im ersten Moment etwas sprachlos. Er warf der Zeichnung einen flüchtigen Blick zu, dann schaltete er das Wasser aus, trocknete sich die Hände und zog sich die Handschuhe wieder an.
"Darf ich?", fragte er beinahe ehrfürchtig und nahm die Zeichnung dann in seine Hände. "Du darfst ... Die Augen wieder aufmachen." Er schob sich an ihr vorbei und setzte sich aufs Bett. Dann betrachtete er die Zeichnung. Es waren irgendwie nicht viele Details darauf aber die, die darauf waren, waren eindrücklich. Er erkannte die Strasse. Er spielte immer mal wieder dort.
Er runzelte leicht die Stirn, als er die Skizze von seinem Gesicht betrachtete. Wie oft hatte sie ihm zugehört? War es das? Hatte sie ihm deshalb geholfen? Weil sie seine Musik mochte? Weil sie ihn beim Spielen beobachtet hatte?
Sein Blick fiel auf den Violinenkoffer. Mochte sie die Geige deshalb so gerne?
Fragen über Fragen und trotzdem ergab nun alles ein bisschen mehr Sinn. Und er musste sagen, es berührte ihn, dass er jemanden mit seiner Musik offensichtlich so bewegt hatte.
So wie sie ihn gezeichnet hatte, schien sie zu ihm aufzuschauen.
"Du kannst ... gut zeichnen. Das ist ... beeindruckend", sagte er ehrlich. "Hast du mich schon öfters beim Spielen beobachtet oder nur dieses eine Mal?"
Er wollte nicht zeigen wie gerührt er war, immerhin war er eine coole Sau, die sich nicht von einer tollen Zeichnung zu sehr beeindrucken liess. Aber ...
"Darf ich die Zeichnung behalten?"
Er lächelte sie nun an. In dem Moment hob Sakina beide Köpfe, lauschte und flitzte dann auf einmal zur Tür, so wie winselnd hoch sprang.
Akito sprang auf, packte seine Naginata und öffnete die Tür. Sakina flitzte sofort hinaus, sprang vom Boot auf den Steg und verschwand in der Dunkelheit. Akito lauschte. Er konnte neben dem Gluckern des Wassers auch das Ächzen von Männern hören, konnte vage auch etwas in der Dunkelheit erkennen aber er wusste nicht so Recht, was es war.
Er wollte gerade den Mund öffnen und nach seinem Bruder rufen, doch dann fiel ihm ein, dass das hier kein guter Plan war. Deshalb wartete er unsicher auf dem Boot und lauschte, starrte angestrengt ins Dunkle.
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Do Feb 23, 2017 11:33 pm

Ein Lächeln begann Robyns Gesicht zu zieren, als Akito die Zeichnung näher betrachtete und lobte. Schwoll ihre Brust vor Stolz gerade etwas an? Unwillkürlich fragte sich Robyn, wann sie das letzte Mal Lob erhalten hatte. Richtiges, ehrliches, gut tuendes Lob und nicht nur ein beifälliges ‚Gute Arbeit‘, wenn sie einen bockschweren Auftrag hier in der Stadt erfüllt hatte, nachdem sie irgendwie mit schmierigen, zwielichtigen Gestalten in Kontakt gekommen war? Wann? Sie konnte es nicht sagen. Aber es fühlte sich warm an.

Dennoch war Robyn fast dankbar, als sie Tumult vom Pier von der ganzen ‚Lob‘ Sache ablenkte. Sie spitzte die Ohren, als sie in unmittelbarer Nähe grobe, raue, angriffslustige Stimmen in dem Meer an Geräuschen vernahm, das ihr Gehör einfing. Jemand wurde von zwei Männern bedrängt. Bei der Position... sollte es hier nicht zufällig andere Spaziergänger geben, die in einer kalten Winternacht im abgelegenen Hafenbereich herumstreunten, dann konnte es sich bei der Person eigentlich nur um Akira handeln, der mit dem Wasser zurückkam. Ja. Da wurde gerade etwas auf dem Boden abgestellt, bei dem es sich um einen vollen Eimer handeln könnte. Super. Da hatte erst der eine Bruder Ärger, jetzt handelte sich der andere Bruder welchen ein. Gut, immerhin hatte Akira da nichts provoziert. Vielleicht konnte er die Situation auch alleine händeln, Robyn wusste es nicht. Besser also, mal nach dem Rechten zu sehen! Sakina schien das ganz genauso zu sehen. Sie wurde unruhig und sprang zur Tür, was auch Akitos Aufmerksamkeit erregte.

Als Akito die Tür nach draußen öffnete, stürmte Robyn an dem Jungen vorbei direkt hinter der Hündin nach draußen. Die zwei Köpfe bellten und grollten aufgebracht, als sie den Steg entlang eilte, um ihrem Herrchen zu helfen. Robyn hielt Schritt, konnte sie doch genau hören, wo genau die Auseinandersetzung stattfand. Sie hörte knackende, berstende Knochen. Es platschte lautstark, als jemand wie ein Sack Kartoffeln ins Wasser fiel. Hm, nein, das war nicht Akira gewesen. Zu schwer. Blieb also nur noch einer.
Die kalte, salzige Luft brannte in Robyns Hals und Lungen, als sie tief Luft holte und mit einem Mal an der schnellen Hündin vorbeipreschte. Sie lokalisierte ihr Ziel im Dunkeln, steuerte genau darauf zu. Mit festem Griff zog sie ein langes, scharfes Messer aus dem Gürtel. Noch sechs, fünf, vier Schritte... Jetzt! Robyn sprang vom Boden ab, griff mit freien Hand für Halt nach der Schulter des großen Mannes, drückte ihre Beine gegen seine Seiten. Natürlich dauerte es nur einen Augenblick, was Robyn als nächstes tat. Doch es fühlte sich an, als würde ihr Arm in Zeitlupe über die Schulter des Mannes hinauswandern. Ihre Hand legte die eiskalte Klinge des Messers an seine Schlagader. Robyns Atem schimmerte weiß in der Luft, vermischte sich mit dem unangenehm riechenden Atem ihres Opfers. Er war dabei, aus Überraschung seinen Kopf zu drehen, während er mitten in der Bewegung war, um Akira anzugreifen. Robyns Herz schlug einmal, zweimal, beim dritten Mal synchron mit der pulsierenden Schlagader, die sie durch das Messer hindurch spüren konnte. Dann war es vorbei. Das Messer tat seine Arbeit. Im nächsten Moment befleckte spritzendes, frisches Blut den Boden. Der Mann torkelte, völlig verwirrt, wollte etwas sagen, doch spuckte nur Blut. Dann fiel er vorne über und knallte wie ein Schwein blutend auf den eisigen Boden. Robyn stand sicher auf seinem Rücken, sah sich nach Akira um. Er stand nur wenige Meter von ihnen entfernt, deutlich konnte sie seinen Herzschlag hören.

HAAATTSCHI. Bwäh. Ein plötzlicher Niesreiz zuckte durch Robyns Körper, eine gehörige Portion Rotz und Schnodder klatschte in das Blut auf dem Steg. Igitt. Robyn kramte sofort nach einem Lappen zum Nase putzen. Sakina war zu Akira gestürmt und verschaffte sich einen Überblick der Situation. Ansonsten war es wieder ‚ruhig‘ im Hafen. Kein Tumult in der Nähe mehr. Und der Kerl unter Robyns Füßen würde auch nicht am nächsten Tag mit einer Meute Kumpanen anrücken, um die Brüder aufzureiben, weil sie sich für eine Niederlage in dieser Nacht rächen wollten. Er würde gar nichts mehr machen.
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Beitrag© By Akira  Di März 14, 2017 8:20 pm

PLATSCH! Das war das Geräusch, das Akira hörte als der Mann, dem er gerade wahrscheinlich den Kiefer gebrochen hatte, vom Steg in das Hafenbecken fiel. Mit etwas Glück würde er überleben, aber da er einerseits einen gebrochenen Kiefer hatte und andererseits ohnmächtig war, war die Wahrscheinlichkeit dafür ziemlich gering, er würde also vermutlich ertrinken. Den Moment des Schocks, den der andere Mann erlebte und dafür sorgte, dass er wie erstarrt stand und glotzte, nutzte der Schwarzhaarige natürlich aus um sich für einen Gegenangriff bereit zu machen. Und tatsächlich ließ es nicht lange darauf warten, dass die Wut in dem Mann Überhand nahm und er sich für einen Angriff bereit machte, die Faust erhoben. Doch bevor er zuschlagen konnte geschahen zwei Sachen. Einerseits konnte Akira das Bellen von Sakina vom Boot herkommend hören, andererseits tauchte plötzlich eine zierliche Gestalt auf dem Rücken des Mannes auf. Ein schnelles Blitzen, ein gurgelndes Geräusch und plötzlich lag der Mann mit dem Gesicht auf dem Boden, war die Luft erfüllt von dem Gestank nach Blut und das Rothaarige Mädchen saß auf dem Rücken des, noch ein wenig zuckenden und gurgelnden, Mannes. Ein wenig, aber nicht zu sehr, erschrocken starrte er das junge Mädchen nun an. Er hatte wirklich nicht erwartet, dass sie so... Schonungslos war. Allerdings war er auch nicht zu sehr überrascht, immerhin wusste er, wie das Leben, das sie alle führten, sein konnte. Immerhin hatten Akito und auch schon er selbst töten müssen, obwohl es ihm wirklich nicht gefällt. Er war nur etwas überrascht, weil selbst dieses junge Mädchen schon so war. „D-danke. Und Ge-gesundheit“ Mehr brauchte er nicht sagen und selbst sein Stottern fiel in diesem Fall eher gering aus. Kurz streichelte und kraulte er Köpfe und Hälse von Sakina, versicherten ihr, das alles gut war und er dankbar war, dass sie zu ihm gerannt kam um auf ihn aufzupassen. Was sie mit der Leiche machen würden war auch recht einfach entschieden, der Schwarzhaarige hob ihn einfach mit seinem linken Arm hoch und warf ihn kurzerhand zu seinem Kumpel in das Hafenbecken. „L-lass uns zu-zurück g-gehen. D-Das E-essen wa-wartet.“ Normalerweise müsste dieses Erlebnis den Appetit des Schwarzhaarigen gänzlich verderben, aber... Das Leben der letzten Jahre hat ihn einerseits abgehärtet, auch wenn das Ganze ihm trotzdem ein flaues Gefühl im Magen bereitete, und andererseits beigebracht, dass er jede Chance auf eine vernünftige Mahlzeit die er kriegt nutzen sollte. Also nahm er kurzerhand den Eimer wieder in die Hand, hob ihn hoch und machte sich auf den Weg zum Boot, auf dem er kurze Zeit später auch Akito stehen sah. „Es ist alles gut Bruder. Nur zweifacher Abschaum, das sollte uns nicht von unserem Essen abhalten.“
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Beitrag© By Akito  Do März 16, 2017 10:43 pm

Im Gegensatz zu ihm, rannte die Kleine los, sprang vom Boot und raste über den Pier. Akito konnte leider immer noch nicht mehr erkennen, doch ehe er mit seinem geschundenen Körper überhaupt darüber nachgedacht hatte, sich endlich in Bewegung zu setzen, war der Kampfeslärm schon fast verstummt. Er hörte nochmals Wasser plätschern, nachdem irgendjemand ziemlich widerlich gegurgelt hatte. Er konnte leider nur erahnen was gerade passierte aber ... Hoffentlich kehrte Akira gesund zurück.
Und das tat er zum Glück.
"Du hast mir echt nen Schrecken eingejagt, Kleiner", sagte er mit leicht zittriger Stimme. Ein bisschen schämte er sich dafür, dass er noch immer an Ort und Stelle stand als die beiden zurückkehrten. Aber was hätte er denn bitte tun sollen? Er war selbst völlig kaputt und zittrig.
Er öffnete den beiden die Tür und schaute sich noch einmal um. Doch am Pier war es ruhig, niemand schien ein weiteres Interesse an ihnen zu haben, also trat auch er langsam ein und schloss die Tür hinter sich.
Im Licht packte er Akira bei den Schultern und drehte ihn zu sich um, schaute sorgfältig an ihm hinab, ob er nicht doch irgendwo verletzt war. Aber sein Ebenbild sah ziemlich unversehrt aus, was ihm ein leichtes seufzen entlockte.
"Komm, gib mir den Eimer", murmelte er, nahm das Gefäss und stellte sich an den Herd. Er musste irgendetwas tun. Nur rumsitzen und an Drogen denken machte ihn nicht glücklicher.
Er schüttete das Wasser in einen Kochtopf und begann es aufzuheizen.
Allmählich begannen sie also damit wild alle möglichen Zutaten zusammen zu kippen und schon bald roch es in dem Boot angenehm. Akito gelang es sogar Sakina noch ein kleines aber saftiges Stück von der Keule zu klauen, das er ebenfalls in den Eintopf hinein legte.
Während dieses tolle Abendessen auf dem Herd vor sich hin blubberte, schaute Akito die Kleine wieder an. "Wir kennen deinen Namen immer noch nicht", stellte er fest, während er sich aufs Bett fallen liess und den Violinenkoffer auf seinen Schoss zog. Vorsichtig öffnete er ihn und nahm das Instrument heraus. Einen Moment lang ruhte sein Blick auf dem rötlichen, hellen Holz. Er hatte gut darauf aufgepasst. Bisher hatte sie nicht einen einzigen Kratzer. Dann wanderte sein Blick zu der Kleinen. "Komm. Setz dich neben mich, dann darfst du sie spielen", sagte er leise.
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Fr März 17, 2017 2:50 pm

Die Situation war ein wenig seltsam für Robyn. Immer wieder ertappte sie sich dabei, wie sie beim Kartoffelschälen stoppte und aufsah. Dann glitt ihr Blick zwischen Akira und Akito und auch Sakina hin und her, die alle ihren Tätigkeiten nachgingen. Sakinas Köpfe nagten und leckten an den Resten der Keulen, die Brüder waren beide damit beschäftigt, das Gemüse klein zu schnippeln. Mit anderen zu kochen fühlte sich gleichzeitig fremd und altbekannt an. Langsam fühlte Robyn sich warm und das lag nicht nur an dem heizenden Herd, dem sie nach Möglichkeit den Rücken zukehrte.
Schließlich blubberte und gluckerte der Eintopf fleißig auf dem Herd. Wieder stellte Akito die Frage nach ihrem Namen. Stimmt ja, diese Frage hatte sie ihnen noch gar nicht beantwortet. Robyn konnte an einer Hand abzählen, wie viele Menschen hier in Hargeon ihren Namen kannten. Das war ziemlich genau... niemand. Sie hatte ihn einfach nie jemandem mitgeteilt. Wozu auch? Hier in Hargeon bedeutete er nicht viel. Wenn Menschen oft genug mit ihr zu tun hatten, um sie irgendwie ansprechen zu müssen, überlegten sie sich irgendein geeignetes Wort, mal mehr, mal weniger freundlich. Als Robyn jetzt aber nach Block und Stift griff, um ihren Namen zu schreiben, dachte sie gar nicht weiter darüber nach.
„Robyn“
Sie reichte den Block an Akira weiter, damit er den Namen vorlesen konnte. Das erste Mal seit Jahren würde man ihren Namen aussprechen, sie damit ansprechen. Das war ein wenig... aufregend. Dann setzte sich der Rotschopf neben Akito auf das Bett. Vorsichtig berührte sie das gut verarbeitete Holz, strich mit den Fingern ganz sachte über die vier gespannten Saiten. Aber sie traute sich nicht, sie Akito aus der Hand zu reißen. Nur nicht zu aufdringlich wirken.
~Spiel du zuerst!~, zeigte sie aufgeregt und tippte wiederholt erst Akito, dann die Violine an und deutete kurz ihre Luftvioline an, um das zu verdeutlichen. Ob das verständlich war?
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Beitrag© By Akira  Sa Apr 01, 2017 5:14 pm

„Ach, es ist doch alles gut. Ich kann mich schließlich verteidigen. Du hast  mir einen viel größeren Schrecken eingejagt.“ Akira sah seinem Bruder an, dass es ihm noch immer mies ging und so hatte er auch keine Einwände, dass er ihm nicht zur Hilfe geeilt kam. Ganz im Gegenteil, war das für ihn doch eine recht angenehme Abwechslung von den bisherigen Gegebenheiten, in denen Akito seinem Bruder keine Gelegenheit ließ sich selbst zu verteidigen, sondern immer schützend vor ihm stand. Aber obwohl er wusste, dass es seinem Brüderchen nicht gut ging, ließ er ihn den schweren Eimer nehmen und tragen. Warum er das tat? Der Schwarzhaarige kannte seinen Zwillingsbruder nun mal und wusste, er würde jetzt nicht einfach nur herum sitzen und mit sich selbst beschäftigt sein wollen. Nein, er brauchte jetzt etwas zu tun und daher nahm Akira die Hilfe seines Bruders auch gerne an.
Und so machten sich alle drei zusammen nun daran, Zutaten zu schälen und kleinzuschneiden, bis alles entweder in Scheiben oder Würfelchen war. Akira konnte sogar ein Fläschchen mit etwas Öl, das wohl der eigentliche Besitzer des Bootes hier gelassen hatte, finden und machte sich daran den Speck, den sie gewürfelt hatten, und das von Sakina erbeutete Stück Fleisch, das sie vorher natürlich noch gewaschen und dann ebenfalls klein geschnitten hatten, mit etwas Zwiebel zusammen anzubraten, ehe er es mit allen anderen Zutaten zusammen in den Topf gab. Ein paar Gewürze, die zum Teil vom Boot stammen und andererseits von ihren früheren Raubzügen übrig geblieben sind, gab er noch dazu und blieb dann am Herd stehen um über ihr Essen zu wachen. Es würde sicherlich hervorragend schmecken. In der Zwischenzeit hörte er aus dem Nebenraum, wie sein Bruder erneut nach dem Namen des Mädchens fragte. Eine Frage, die auch Akira nach wie vor beschäftigte und tatsächlich schienen sie dieses Mal eine Antwort zu bekommen, denn kurz darauf kam die Rothaarige zu ihm und hielt ihm einen Zettel hin. „Robyn. I-ist das d-dein Na-name?“ Während er den Namen auf dem Zettel noch laut vorlas, damit auch sein Bruder ihn hörte, stellte er seine, relativ dämliche, Frage wieder etwa normal laut und sah das Mädchen, Robyn, fragend an.
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Beitrag© By Akito  Mo Apr 03, 2017 4:12 pm

Das Boot wurde vom Geruch des ausgesprochen leckeren Essens erfüllt. Akitos Magen begann zu grummeln, dennoch - das Zeug musste erst einmal ordentlich kochen. Das Fleisch musste zart werden. Bis dahin konnte er sich wie versprochen der Geige und dem Mädchen widmen.
Akira las den Namen vor und fragte sicherheitshalber nochmal nach, ob das Mädchen wirklich so hiess, welches Akito soeben bedeutete, dass er selbst spielen sollte. Hmm ...
"Na gut ...", sagte er langsam. Seine Hände waren aufgeschlagen und schmerzten. Konnte also gut sein, dass er den einen oder anderen Ton vermasselte.
Er legte die Geige unter sein Kinn und legte den Bogen an die Saiten. Noch einmal atmete er tief durch, ehe er zu spielen begann. Nicht allzu laut, falls draussen noch wer rumlief, aber doch laut genug, dass man die Melodie gut hören konnte.
Während er spielte, dachte er an die Dame, welche die beiden Jungs bei sich aufgenommen hatte. Und für sie gestorben war. Die Erinnerung hatte sich tief in seinen Kopf gebrannt. Sie verfolgte ihn in seinen Träumen und er war sich sicher, dass er sich noch in zehn Jahren daran erinnern würde. Er fragte sich, ob aus ihm ein professioneller Musiker geworden wäre, wenn er normal aufgewachsen wäre. Wenn er keine verrückten Eltern, sondern eine liebevolle Familie gehabt hätte.
Die Melodie, welche er spielte, hatte er irgendwo mal aufgeschnappt und dann selbst ausgebaut. Es war sein Talent - Melodien brannten sich genauso in seinen Kopf wie schmerzhafte Erinnerungen.
Als das Lied zu Ende war, senkte er Geige und Bogen und schaute Robyn an. "Noch mehr oder willst du?", fragte er.
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Do Apr 06, 2017 11:55 pm

Unwillkürlich spitzte Robyn die Ohren, streckte den Rücken durch und blickte hellhörig in Akiras Richtung, als er ihren Namen laut aussprach. Es war... waren es schon drei Jahre? So lange hatte sie ihren Namen nicht mehr vernommen, zumindest nicht an sich adressiert. Robyn wiegte den Kopf hin und her, ahmte mit Mund und Zunge nach, wie man ihren Namen sagte, ohne dass ein Ton herauskam. Sie hatte wieder einen Namen. Zwar gingen keine super dramatischen Fanfaren los, doch das Brodeln und Köcheln des himmlisch duftenden Eintopfs und Akitos leidenschaftliche Darbietung auf der Violine verpassten der Verkündung ihres Namens doch einen leicht erhabenen, offenbarenden Touch.
Sie hatte das Gefühl, dass Akito, während er spielte, wieder von emotionalen Gedanken oder Erinnerungen bewegt wurde. Er spielte nicht nur einfach eine Melodie herunter, die er irgendwo mal gehört und dann trocken geübt hatte. Nein, es lag so viel Gefühl in seinem Stück... Das war ein Grund, warum Robyn ihm so gerne zuhörte. Dieses Mal auch. Seine Finger mochten klamm, steif und taub sein und ihm das Spielen erschweren, doch hinter der Technik lag so viel Persönlichkeit.
Als Akito ihr die Geige wieder anbot, griff Robyn bereitwillig nach dieser. Sie legte die Geige an, fuhr langsam und vorsichtig mit dem Bogen über die Saiten, spielte ein paar einfache Töne. Einfach, um das Gefühl zu genießen, auf einem Instrument spielen zu können, die Vibration der Saiten praktisch direkt an ihrem Gesicht spüren zu können. Und dann begann sie unvermittelt voller Elan zu spielen. Heiter, warm und fröhlich. Voller Freude über die anstehende Mahlzeit, die vom Ofen verbreitete Wärme; dass sie endlich zwei Menschen so nahe hatte kommen können, die sie für einige Zeit schon beobachtet hatte; über ihren Namen. Robyn sprang auf, um besser zum Takt wippen zu können. Sie hatte nicht wirklich vor, allzu bald damit aufzuhören.
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Beitrag© By Akira  Fr Apr 14, 2017 9:04 pm

Die Suppe, oder wohl eher Eintopf, brodelte munter im Topf vor sich hin, während Akira immer mindestens ein Auge auf dem Topf ließ. Hin und wieder probierte er auch ein Löffelchen und warf noch das eine oder andere Gewürz rein, wenn er das Gefühl hatte, da würde noch etwas fehlen. Währenddessen lauschte er natürlich auch dem Violinenspiel seines Bruders. Dabei bemerkte er natürlich auch die Emotion, die er in dieses Spiel stecke, er kannte die Musik seines Bruders und natürlich seinen Bruder selbst einfach zu gut um es nicht zu bemerken, und wurde sofort von ihr beeinflusst. Die Trauer, die Melancholie, all das bekam er nun ebenfalls zu spüren und sofort hatte er Tränen in den Augen, während er an schönere Zeiten denken musste. Zum Glück war das Lied dann doch relativ schnell vorbei und so erwachte er wieder aus seiner Trance und konnte seine Tränen wegwischen, bevor das Essen anfing anzubrennen. „Das Essen sollte nicht mehr allzu lange dauern!“ Kurz rief er das den anderen beiden zu, ehe er seine Aufmerksamkeit wieder dem Essen widmete. Kurz darauf hörte er die ersten, noch zusammenhanglosen, Töne eines erneuten Violinenspiels, ehe sie in ein rasantes fröhliches Stück übergingen, das mindestens ebenso viel Emotionen enthielt, wie das von seinem Bruder. Wärme erfüllte in diesem Moment Akira und seine Vorfreude auf das Essen wurde nur noch gesteigert. Und zum Glück wurde es einige Minuten darauf auch endlich fertig! Schnell drehte er die Hitze des Herdes ein wenig runter und deckte den Tisch, ehe er sich wieder zu den beiden Musikern wandte. „Essen ist fertig ihr zwei!“ Und gleich nachdem er das rief, hatte er sich auch schon an den Tisch gesetzt und angefangen, Essen auf die tiefen Teller aufzutun.
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Beitrag© By Akito  Di Apr 18, 2017 2:00 pm

Er wusste nicht direkt warum aber die Melodie, welche Robyn spielte, liess ihn lächeln. Er selbst spielte meistens eher traurige, emotionale Stücke. Nur zwischendurch schaffte auch er etwas so Aufregendes wie Robyn soeben. Sie spielte sehr fröhlich und heiter, einen Takt, bei dem man gerne mitwippte. Er schaute ihr genau zu. Sie hatte eine gute Technik und ein sehr feines Gefühl für den Rhythmus. Wirklich schön eigentlich.
Und dann kam auch noch Akira, der sagte, dass das Essen bald fertig war. Sein Magen knurrte noch immer, trotz der kleinen Mahlzeit, die er heute gegessen hatte. Hach ... Er freute sich richtig!
Als das Essen dann ganz fertig war, erhob sich Akito. "Na komm, Robyn", sagte er grinsend und wartete darauf, dass sie die Geige weglegte, damit sie sich gemeinsam an den Tisch setzen konnten. Akira war schon dabei das Essen zu verteilen. Akito konnte kaum an sich halten, sich nicht direkt darauf zu stürzen.
"Vielen Dank nochmal an dich, Robyn. Ohne dich ... wären wir in einem ziemlichen Schlamassel. Danke dass du uns einfach so geholfen hast ..."
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Magie: Art of Sound Magic
Beitrag© By Robyn Skuggi  Sa Mai 20, 2017 11:34 am

Unbeschwert, ausgelassen, befreiend. Es tat so gut, einfach nach Lust und Laune auf der Geige spielen zu können, die Melodie und den Rhythmus immer weiterzuführen und dabei all ihrer momentanen Freude freien Lauf zu lassen. Liebend gerne hätte Robyn einfach weiter und weiter gespielt, doch Akiras Essensruf war noch verlockender als das wunderbare Instrument. Ihr Magen grummelte und knurrte schon allein bei der Erwähnung, dass das Essen fertig sei. Der Duft des Eintopfs war plötzlich verführerisch präsent in Robyns Nase. Das wohlklingende Geklirr des Geschirrs veranlasste das Mädchen dazu, unbewusst die Geige abzusetzen, auf das Bett zu legen und hinter Akito her in die Küche zu tänzeln.
Dort standen die Teller bereits mit dem dampfenden, duftenden Eintopf gefüllt bereit, nur darauf wartend, von den drei hungrigen Jugendlichen wieder geleert zu werden. Robyn nahm Platz am kleinen, gemütlichen Tisch und registrierte auf einmal, dass sie den Löffel schon ungeduldig in der Hand hielt, als Akito sie ansprach. Sie wank lächelnd ab. ‚Einfach so‘. Es war ja jetzt nicht so gewesen, dass sie irgendwo ganz dringend hingemusst hätte. Robyn hatte keinerlei Verpflichtungen, niemanden, der hier in Hargeon auf sie wartete. Jede Abwechslung war ihr recht. Dass sie dann auch noch dem Musiker und seinem Bruder hatte helfen können, der sie irgendwie begeisterte, machte das ganze natürlich noch besser. Jetzt hatte sie auch noch eine heiße Mahlzeit – ein unerwarteter, aber doch ganz hervorragender Verlauf des Abends. Robyn konnte sich wirklich nicht beschweren. Jetzt wollte sie aber wirklich endlich ihren Magen füllen. Ohne Umschweife oder weiter zu warten fühlte sie ihren Löffel und schob sich ihn in den Mund. Heiß, heiß heiß! Köstlich! Robyn hibbelte ein wenig auf ihrem Stuhl herum, als sie mit der Hitze auf ihrer Zunge kämpfte, doch kaum hatte sie heruntergeschluckt, grinste sie breit, zeigte in Akiras Richtung mit dem Daumen nach oben und füllte den nächsten Löffel - dieses Mal etwas weniger voll.
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