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 Straßen von Crocus

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Beitrag© By Gast  Di Jan 24, 2017 1:55 am

Straßen, wer kennt sie nicht? Zu Städten gehören sie einfach dazu. Sie verbinden Stadtviertel und Häuser. Über sie kommt man so gut wie überall hin, zumindest in einer Stadt.
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Speedy Postales
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Beitrag© By Kinnon  Mi Jan 25, 2017 10:36 pm

Kinnon begann sich ziemlich sofort eine Zigarette zu drehen und ihm war es egal, was die anderen davon hielten, die konnten seinetwegen die Nasen noch so pikiert rümpfen.
Fast ein wenig wehmütig schaute er noch einmal zum Restaurant zurück. Er konnte immer noch umdrehen und einfach mit seinem Vater noch ein wenig Kaffe trinken und sich bei ihm in aller Form für das Verhalten seiner Teamkollegen entschuldigen. Wenn er gewusst hätte, was für ein Desaster das wird, hätte er doch eher die dunkelste Spelunke ausgesucht, die er hätte finden können. Nun dachte sein Vater von ihm was für abartige Freunde er hatte, dass er es eh zu nichts bringen würde und hier in Begleitung von ...
Auf jeden Fall konnten die beiden ihr nächstes Essen gern selbst bezahlen. Er sah nicht ein, warum er sich nochmal die Finger krumm machen sollte.
Auf Minatos Dank nickte er kurz und hob die Schultern. Er war gerade nicht sonderlich empfänglich für Dankesworte.
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Liberty Phoenix - Feuer Phönix
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Beitrag© By Minato  Do Jan 26, 2017 5:56 pm

CF: Restaurant Zum Goldenen Hirsch


Den Seitenhieb von Kallisto, er würde sie wohl nicht gut genug kennen, stimmte zwar, aber er traf dadurch nicht weniger hart. Was zum Teufel war gerade passiert? Es lief alles so gut, nahm er mal die Zugfahrt weg, die war ne Katastrophe für ihn. Dennoch, es hatte alles prima angefangen und jetzt schien der eine auf den anderen sauer zu sein. Er wünschte sich gerade er hätte die zwei einfach am Kragen gepackt und in das Steakhaus geschleift, in der er eigentlich gehen wollte. Dieses blöde Restaurant hat alles versaut, ärgerte er sich und sah böse zu dem doofen Geweih hinauf, das immer noch an der Wand des Restaurants prangerte.  Und jetzt schien diese schlechte Laune der beiden auch auf ihn über zu gehen, dabei hasste er es schlecht gelaunt zu sein.Mit einen langen Seufzer sah er die beiden an. Kallisto stand abweisend mit verschränkten Armen da, während sich Kinnon wieder eine Zigarette anmachte und ebenso missmutig drein schaute.
Dem Dragonslayer schwante übles, was diesen Auftrag anbetraf und er sah etwas verzweifelt auf den Zettel in seiner Hand.
Dort waren drei Adressen aufgeleistet. Im Normalfall hätte er vorgeschlagen alle drei gemeinsam zu untersuchen, aber unter diesen Umständen war es eventuell besser, wenn jeder alleine eine der Ziele erkunden würde. So hätten sie Zeit sich etwas abzureagieren und würden sich nicht die ganze Zeit auf den Füßen stehen. Diese Idee machte ihn jedoch etwas traurig, zwar war er gewohnt alleine auf Missionen zu gehen, dennoch hatte er sich gefreut mal in einem Team zu arbeiten und jetzt sah es so aus, als wenn dieses Team wohl nicht lange halten würde. Minato ballte die Fäuste, denn so leicht würde er nicht aufgeben. Die zwei sollten sich gefälligst zusammenraufen und nicht wegen solcher Kleinigkeiten auseinander gehen, das war einfach nicht richtig. Irgendwie musste er versuchen das es wieder wird, wie zu Anfang und wenn er sie alle Drei zusammenketten musste, irgendwie würde er es schon schaffen. Jetzt war es aber erstmal wichtiger das jeder wieder einen klaren Kopf bekamen, also schaute er zu seinen beiden Kameraden.
"Also hier stehen drei Adressen und ich schlage vor, das wir jeder eine dieser Orte auskundschaften und uns anschließend wieder hier treffen", ohne auf eine Antwort zu warten, fuhr er fort. "Gut, da das geklärt wäre, Kallisto du übernimmst das Cafe' Charming, du Kinnon gehst bitte zum Hotel Akane und ich schau mich im Park nahe des Schlosses um. Ich würde sagen wir treffen uns in zwei Stunden wieder hier."
Ja, Minato fand das war ein solider Plan und irgendwelche Widerworte hätte er jetzt sowieso nicht gelten lassen. Das er plötzlich den Vernünftigen hier mimen musste, hätte er auch nicht für möglich gehalten, aber so fühlte es sich gerade an. "Dann bis in zwei Stunden und dann hoffentlich wieder mit freiem Kopf und guten Neuigkeiten", fügte er zum Abschluss noch hinzu und war auch schon auf dem Weg zum Schlosspark. Zwar wusste er nicht was solch ein Typ ausgerechnet an solch einem Ort suchen sollte, dennoch wollte er jeder Spur nachgehen, die sich ihm ergab. Erst wenn man jeder Spur nachgegangen war und konnte man sich sicher sein nicht übersehen zu haben.

Tbc: Crocus - Schlosspark
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Beitrag© By Gast  Do Jan 26, 2017 7:30 pm

Dass Kinnon sich eine Zigarette anzündete, hatte Kallisto noch nie so wenig interessiert wie in diesem Augenblick. Die ganze Stadt stank ohnehin, von dem Lokal für feine Pinkel mal ganz abgesehen. Ihr wäre es auch egal gewesen, hätte der Rauchmagier ihnen den Rücken zu- und wäre zu seinem Daddy zurückgekehrt. Sie würden die Mission auch ohne ihn schaffen. Dass es soweit kommen würde, hätte sie ja gar nicht geahnt. Gleichgültigkeit machte sich in der Schamanin breit. Sie war es nicht, die unbedingt in dieses Schickimicki-Restaurant wollte. Etwas Einfaches hätte es auch getan. Irgendetwas, wo man sie nicht einfach abwertet und als minderwertig betrachtet, nur, weil sie nicht unter den allgemein anerkannten Standards aufgewachsen war. Dann wäre das nicht passiert. Bezahlen hätte sie ja sogar selbst können, sie hatte schließlich wesentlich mehr Geld, als man ihr ansah. Aber so? Garantiert nicht. Während der Raucher unnütz herumstand und nichts weiter tat, als seine Lunge abwechselnd mit Rauch und Luft zu füllen, war immerhin Minato produktiv. Ihren Seitenhieb ihm gegenüber hatte sie gar nicht wirklich wahrgenommen. Kallisto war einfach zu aufgeregt und zu emotional in diesem Moment, ihr ging für kurz das Feingefühl flöten, von dem sie ja ohnehin nur wenig besaß. Der Dragonslayer ordnete die Gruppe und wies jedem eine Aufgabe zu. Sie sollten also drei verschiedene Orte nach dem Kerl absuchen. Kallisto winkte ab. „Okay, bis dann.“ Es war keine wirkliche Bestätigung, könnte man meinen, doch sie nahm sich ihrer Aufgabe an. Das Café Charming also. Sie hatte natürlich keine Ahnung wo das war, doch ging sie einfach los. Hauptsache, sie entfernte sich von diesem Ort und dabei passte es ihr super in den Kram, dass sie auch von gewissen Personen wegkam. Dass die Schamanin dabei das große Los zog und Herrn Peppertree treffen würde, ahnte sie zu diesem Zeitpunkt selbstverständlich nicht. Sie musste nur noch den Weg finden….

Tbc: Café Charming
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Beitrag© By Kinnon  So Jan 29, 2017 10:18 am

Nun gut, immerhin klang Minatos Vorschlag vernünftig. Sie würden sich erst einmal trennen und jeden einzelnen Ort alleine abklappern.
"In Ordnung, klingt gut", meinte Kinnon, während er den Rauch in die entgegengesetzte Richtung der beiden pustete, damit sie so wenig wie möglich davon abkriegten.
Er schaute sich kurz in der Strasse um, um sich zu orientieren. Wenn er es richtig im Kopf hatte, lag das genannte Hotel nur einige Querstrassen weiter.
"Also bis später!" Lächelnd hob er eine Hand zum Abschied und wandte sich dann ab, jenes Hotel unter die Lupe zu nehmen. Wie auch immer er dort Peppertree finden sollte. Gut, es war möglich, dass er darin residierte, wenn er in der Stadt war, falls er nicht hier wohnhaft war wie bisher angenommen. Aber pew...
Beschwingten Schrittes, mit jedem Zug an der Zigarette weniger angespannt, ging er die Strasse runter, genoss die halbwegs frische Luft und versuchte zu vergessen, dass er seinem Vater nur Hallo und Tschüss hatte sagen können. Vielleicht begegneten sie einander ja noch einmal, nun da sie wussten, dass sie beide in der Stadt waren.
Einige Strassen weiter ragte dann das Hotel Akane vor ihm empor. Sorgfältig schaute er wie es um sein Äusseres stand. Noch immer liess es etwas zu wünschen übrig aber die Haare und Krawatte waren schnell gerichtet, sodass er eintreten konnte.
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Beitrag© By Minato  Mo Jan 30, 2017 10:28 pm

CF: Crocus - Schlosspark

Da sein Aufenthalt im Park nicht ganz so lange gedauert hatte, ließ er sich mit der Rückkehr noch etwas Zeit. Er schlenderte etwas durch die Straßen und versuchte die Masse an Leute die hier unterwegs waren etwas auszublenden, um nicht dieses Gefühl von Enge aufkommen zu lassen. Kurz roch er etwas verträumt wirkend, an der Rose die er in der Linken mit sich führte. Diese hatte er kurz vor dem Verlassen der Parkanlage noch mitgehen lassen. Minato mochte ihren Duft und er wollte sie, sobald er am Treffpunkt ankommen würde, Kallisto geben. Er erinnerte sich wie sie in Ardea eine Rose in ihrem Haar getragen hatte und das hatte ihm gefallen. Vielleicht würde diese kleine Aufmerksamkeit ja ihre Stimmung wieder heben, die ja leider vorhin nicht die Beste gewesen war.
Minato hasste Streit und so war er etwas bedrückt Aufgrund der momentanen Situation im Team. Soweit man noch von einem Team sprechen konnte. Klar stritt er sich auch mal mit dem ein oder anderen, aber es war nie etwas Ernstes daran. Meistens war es eher wegen Rivalitäten, sei es im Kampf oder bei anderen Nichtigkeiten. Aber hier hatte er das Gefühl das irgendwas zerbrochen war und er würde sich anstrengen müssen das es wieder heil würde, aber alleine würde er das sicher nicht hinbekommen. Ja selbst die Zugfahrt würde er nochmal über sich ergehen lassen, um diese Bedrückte Stimmung die zwischen den Dreien plötzlich herrschte wieder Rückgängig zu machen. Ein leichtes Seufzen entwich seiner Kehle, während er die Hand mit der Blume wieder sinken lies.
Nicht mehr weit und er würde den Treffpunkt erreicht haben. Ob die anderen vielleicht mehr erfahren hatten, überlegte er. Dieser Peppertree schien es wohl auf junge Mädchen abgesehen zu haben. Das allein war noch kein Verbrechen, aber scheinbar hatte der Typ Dreck am stecken, das sagte ihm schon sein Instinkt. Diese Mädchen wurden bestimmt nur von ihm benutzt und es wurde Zeit das man ihm das Handwerk legte, sollte sich Minatos Verdacht bestätigen.
Noch ein paar Straßen weiter und die Stelle wo man sich getrennt hatte war schon zu sehen und wie Minato sah, sah er noch nichts von seinen Gildenkameraden. Entweder waren die Orte an denen sie sich umsahen etwas weiter weg, oder sie wurden länger aufgehalten. Minato setzte sich, während er wartete, auf eine nahe gelegene Bank unter eine Laterne. Lange würde es sicher nicht mehr dauern, bis die Beiden ankommen würden. Der Dragonslayer streckte sich kurz und gähnte ausgiebig, das Essen und der Spaziergang hatten ihn doch etwas müde gemacht und am liebsten hätte er sich gerade unter einem Baum für ein kleines Schläfchen gemütlich gemacht.
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Beitrag© By Kinnon  Di Jan 31, 2017 4:27 pm

Es hatte nicht annähernd zwei Stunden gedauert in dieses Hotel zu gehen und die Informationen zu kriegen, die er erhalten hatte. Natürlich hätte er weiterforschen können, das Hotel beobachten, schauen, ob Peppertree vielleicht doch noch hier auftauchte. Aber die Wahrscheinlichkeit war relativ gering.
Also entschied er sich für etwas anderes. Er kehrte direkt zum Restaurant zurück, in der Hoffnung, seinen Vater darin noch vorzufinden. Gerade als er die Tür aufschob, kam Aldern ihm entgegen. Kinnon fragte ihn direkt, ob er noch eben Zeit hatte, sich womöglich noch zusammen zu setzen und nach einem kurzen hin und her entschlossen sie sich, in ein nahes Café zu sitzen und sich noch ein wenig zu unterhalten.
Aldern erzählte Kinnon was die Familie so machte, dass Keone im Moment ebenfalls unterwegs war und nur selten Zuhause zu finden war, dass Cyralia einen Partner habe und Vincent seine Sache gut machte. Obwohl Aldern weiterhin streng und ein bisschen herablassend war, hatte Kinnon damit keine Probleme. Er war froh, konnte er sich alleine mit ihm unterhalten. Als die Zeit schliesslich um war, verabschiedete er sich diesmal deutlich herzlicher von seinem Vater und versprach ihm dass er sich wieder melden würde.
Dann schlenderte er zurück zum Treffpunkt, wo Minato bereits wartete. Dort lehnte er sich gegen die Wand und steckte die Hände in die Hosentaschen.
"Und? Was rausgefunden? Im Hotel ist er nicht aber man kennt ihn dort ..."
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Beitrag© By Gast  Di Jan 31, 2017 6:39 pm

Cf: Maid Café - Charming

Als Katze rannte und hüpfte Kallisto durch die Straßen von Crocus. Da sie nicht blind durch die Welt streifte, bemerkte sie, dass sie deutlich weniger seltsame Blicke erntete, als noch wenige Minuten zuvor. Um genau zu sein eigentlich gar keine. Dafür, damit konnte man wohl ahnen, waren es nun andere Tiere, für die die Schamanin ein deutlich attraktiveres Ziel abgab. Darunter scheinbare Artgenossen und -Genossinnen, aber auch Hunde. Haustiere und Streuner. Als plötzlich aus einer Seitengasse ein ungewaschener, faulig stinkender, zotteliger Köter heraussprang und die Verfolgung aufnahm, musste Kallisto ordentlich Gas geben. Sie zwängte sich unter einem hohen Zaun her und schüttelte das Vieh ab. Erst als die Magierin sich dem Treffpunkt näherte, in der Tat erst ein paar Meter davor, verwandelte sie sich zurück. Sie war etwas aus der Puste, hatte sich wirklich beeilt. Wenn das wirklich der Gesuchte Mann war, wollte sie ja nicht, dass sie ihn noch verpassten. Ihre Kameraden waren bereits zurück, welch Glück. „Kinnnon! Mi… Minato!“ Dass sie nicht einfach vernünftig sprechen konnte, lag sowohl an einer gewissen Aufregung, als auch an ihrer schweren Atmung. „Peppertree! Er ist… Peppertree ist im Café.“ Als sie bei den Magiern ankam, schnaufte Kallisto kurz durch. Sie versuchte ihre Atmung unter Kontrolle zu bringen, damit sie berichten konnte, was sie gesehen hatte. Da sie allerdings befürchtete, nicht genug Zeit zu haben, sprach sie dann doch einfach weiter. „So lange, schwarze Haare. Eine Narbe. Er saß an einem ziemlich großen Tisch, schaute auf die Uhr. Sah aus als wartete er auf jemanden.“ Sie deutete bei der Längenangabe der Haare auf ihre Schulter und die Narbe zierte die linke Wange des Mannes. Wie es den anderen bei ihrer Informationsbeschaffung erging, wollte Kallisto gar nicht erst erfragen, sie ging einfach mal davon aus, dass keiner der Beiden Mr. Peppertree gefunden hatte. Auch wollte sie eben keine Zeit verlieren und gleich wieder los. Unterwegs würden sie ihr immer noch davon erzählen können. „Was ich nicht ganz verstehe, der Kerl an der Tür meinte, der Eintritt wäre nur für Männer und noch irgendwas von wegen Bewerbung. Ein Café nur für Typen?“ Was der genaue Wortlaut war, hatte sie doch glatt wieder vergessen. Jedenfalls wollte Kallisto gleich wieder los, auch wenn ihr eigentlich nach Erholung war. Doch dies war eine brandheiße Spur.

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Beitrag© By Minato  Mi Feb 01, 2017 4:44 pm

Während er weiterhin darauf wartete das seine Teamkameraden langsam eintrudelten, überkam ihm etwas die Müdigkeit. Die Zugfahrt hatte körperlich ziemlich an seinen Kräften gezerrt, dann das gute Essen und der Streit danach, er fühlte sich etwas müde. Ein kleines Schläfchen hätte da wirklich geholfen, nur war hier viel zu viel Trubel in dieser Stadt. In diesem schönen Park wäre es bestimmt gegangen.
Er Gähnte drachenmäßig und streckte sich noch einmal, als Kinnon auch schon zu ihm trat. Seiner Schilderung zur folge hatte er den Typen auch nicht angetroffen. "Nun wie es scheint ist unser Freund ein Weiberheld. Er trifft sich wohl öfter mit Frauen im Park. Aber ich habe das Gefühl das mit dem Kerl was nicht stimmt", erklärte er und fügte noch seinen Verdacht hinzu. Obwohl er den Mann nicht kannte, konnte er ihn jetzt schon nicht leiden.
Kurz darauf nahm er einen Duft war den er sofort erkannte. Kallisto musste sich nähern, allerdings sah er sie nirgends. Dann plötzlich sah er eine schwarze Katze die sich den beiden Näherte und sich dann in das Antlitz von Kallisto zurück verwandelte. Obwohl er diese Fähigkeit schon einmal bei ihr gesehen hatte, war er immer wieder überrascht. Etwas außer Atem rief sie die Namen der beiden Männer, während sie weiterhin ihnen entgegen lief.
Sie berichtete hektisch und immer wieder nach Luft ringend, dass sie den Gesuchten wohl in diesem Cafe' entdeckt hatte. Sofort war Minato wieder hellwach und erhob sich von der Bank. Das sie in das Cafe' anscheinend nicht eintreten durfte und dieses nur für Männer sein sollte, wunderte ihn im Bezug auf diesen Peppertree überhaupt nicht. "Dann sollten wir mal schleunigst da hin, nicht das er gleich wieder weg ist oder?", dabei sah er fragend zu Kinnon.
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Beitrag© By Kinnon  Do Feb 02, 2017 7:26 am

Immerhin schienen Minato und er einer Meinung zu sein. Der Kerl hatte wohl mehr mit der Damenwelt am Hut als gut für ihn war. Die Frage war nun ... Wie legal das Ganze mit diesen Frauen ablief und wie viel davon irgendwie kriminell war. Menschenhandel war nunmal bittere Realität.
Kinnon wollte sich gerade eine neue Zigarette drehen, als sich eine schwarze Katze in Kallisto verwandelte, was ihn kurz zusammenzucken liess. Sie erzählte irgendetwas in einem Tempo, dass Kinnon kaum mitkam. Aber das Wesentliche war klar: Sehr wahrscheinlich hatte sie Peppertree in einem Café gefunden und forderte die beiden Männer nun auf ihr zu folgen.
Also steckte er sein Drehzeug wieder zurück in seine Tasche und er nickte Minato zu. "Gehen wir", sagte er.
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Beitrag© By Kinnon  Fr Feb 24, 2017 1:13 am

cf: Crocus - Maid Café

Er war sich sicher, dass Minato und Kallisto die Mission auch alleine hinkriegen würden. So war es eigentlich sein Plan gewesen, direkt nach Ardea zurück zu kehren, doch dann ... Nun, erstens würde es noch eine Weile dauern, bis überhaupt wieder ein Zug in dieses Kaff fuhr. Also musste er doch noch ein wenig den Umstand geniessen, dass er in Crocus war. Hier konnte er noch einiges erleben, konnte sich ein wenig umschauen und das Wetter geniessen.
Genau Letzteres tat er. Als allererstes begab er sich in ein öffentliches Bad, wusch sich dort grob und machte seine Frisur neu, damit er nicht ganz so durchgekaut aussah. Das dauerte eine Weile, immerhin musste er sich Mühe geben. Als auch sein Hemd wieder einigermassen in Ordnung war, ging er zurück auf die Strassen von Crocus. Er setzte sich für eine Weile auf eine Bank, genoss die Sonne und gönnte sich dabei ein Schokoladeneis. Eigentlich hätte er ja fast lieber ein Vanilleeis gegessen aber das war leider gerade aus gewesen. Nun denn ... Was sollte er denn jetzt machen? Er war befreit von der Mission, konnte sich in Crocus also eigentlich so wie er wollte austoben. Gegessen hatte er ja an und für sich schon, das hier war jetzt der zweite Nachtisch, den er verspeiste. Ein bisschen fragte er sich ja schon, ob seine Gildenkameraden alleine mit dem Kerl klar kamen. Aber ja, das taten sie ganz bestimmt.
Während er da so sass, beobachtete er die Menschen, die geschäftig umher gingen. Einige wirkten gestresst, hatten wohl Termine oder sonst etwas vor. Andere schlenderten vergnügt, genauso ohne Eile wie er. Es war ein schönes Bild, er mochte diese Friedlichkeit irgendwie.
Als das Eis zur Neige ging, drehte er sich gemütlich noch eine Zigarette, zündete sie an und nahm einen Zug. Herrlich. So konnte man das Leben geniessen.
Irgendwann erhob er sich, spazierte einer Strasse entlang, die von Geschäften gesäumt war. Alle möglichen und unmöglichen Dinge wurden hier verkauft, ohne wirkliches Ziel schlenderte Kinnon an einigen Boutiquen vorbei, betrachtete die ausgestellte Ware in den Schaufenstern.
Unterwegs packte ihn die Lust auf einen Hotdog, den er sich dann kaufte und schliesslich blieb er vor einem der Schaufenster stehen, betrachtete die Puppen, welche hier gerade mit Kleidung ausgestattet waren, die man vielleicht in einem Hinterhofghetto trug. Kapuzenpullover, zerrissene Jeans. Wer kaufte sich denn bitteschön bereits kaputte Hosen? Das war doch völlig unsinnig.
Also wirklich.
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Beitrag© By Gast  Sa Feb 25, 2017 5:04 am

First Post~

Kinder lachten, schrien und rannten umher, während ihre Eltern versuchten sie mit aller Macht davon abzuhalten, sämtliche Personen im Umkreis zu rammen. Natürlich reagierte so manch einer gereizt, brüllte sie an oder schenkte ihnen einfach nur einen Todesblick, der ihnen zeigen sollte, wie überflüssig ihr Verhalten doch war. Einige Menschen, dabei bevorzugt Frauen, jedoch lachten, lächelten oder tuschelten über die kleinen Bälger, die noch ihr gesamtes Leben vor sich hatten und dies nur zu gut zu zeigen wussten.
Ein Rotschopf hingegen, dessen sieben Zentimeter hohen Absätze unaufhörlich über den Asphalt klackerten, nahm keine der beiden Positionen an. Vulgäres Brüllen ziemte sich für eine Lady nicht und auch wollte er nicht über solch ein naives Verhalten dummer Kinder lachen. Stattdessen blickte er sie leicht wehleidig an, konnte er sich schließlich ganz und gar nicht mit ihnen identifizieren, wo seine Kindheit doch alles andere als rosig verlaufen war. Doch worüber dachte er da gerade überhaupt nach? Er war doch nicht hierher gekommen, um sich von kleinen Kindern aus dem Takt bringen und von seinem eigentlichen Vorhaben ablenken zu lassen. Nein, dieser Tag hatte als ein schöner begonnen, als er den Favoriten seiner Gilde halbnackt erblickte, und sollte als ein ebenso schöner Tag enden. Damit dies eintreffen konnte, benötige es eigentlich nicht viel. Einige gut aussehende Menschen, Liebeleien und eine ausgiebige Shoppingtour reichten meist schon vollkommen aus, um ihn zufrieden zu stellen, weshalb er wegen einer dieser Punkte nach Crocus gekommen war.
Viel lieber hätte er sich zwar Punkt eins und zwei gewidmet, doch war sein Favorit, sowie der restliche schöne Teil seiner Gilde unterwegs, sodass er sich an ihnen nicht erfreuen konnte. Darauf, sich irgendeinen x-beliebigen Menschen zu schnappen und ihn zu vernaschen, hatte er jedoch keine Lust, sodass das Erfüllen von Punkt eins und zwei wohl auf die Nacht verschoben werden musste, wenn Leben in die dunklen Ecken Fiores kam. Demnach blieb also bloß noch Punkt drei, das Shoppengehen, übrig, wobei er dies nur zwiegespalten betrachten konnte. Natürlich freute er sich darauf, liebte er es doch schließlich sich dem Kaufrausch hinzugeben und sich neu einzukleiden, doch konnte er dies wohl heute nicht vollkommen ausleben, was dem ganzen Vorhaben einen bitteren Nachgeschmack verlieh.
Der Grund hierfür war ein ganz einfacher: Seine Kraft!
Akashi hatte dummerweise keine zweite Person mitgebracht, die seine Tüten hätte tragen können und ihm selbst fehlte für so etwas die Kraft. Sicherlich konnte er nun bloß zwei Läden besuchen, ohne vor Anstrengung zu kollabieren. Nunja, und das war definitiv zu wenig! Wie sollte er denn bitte entscheiden, welche beiden Läden die beste Kleidung verkaufte? Niemals konnte er durch alle streifen und sich dann entscheiden! So etwas war doch.. unmenschlich!
//Ja! Dies ist wahrlich unmenschlich! Es ist meiner nicht würdig! Ein ganzes Menschenheer sollte mir dienen und meine Taschen tragen!//, moserte Akashi gedanklich, während die Laute, die seine Schuhe von sich gaben, immer lauter wurden.
Seine Schritte waren durch seine Gedanken aggressiver und schneller geworden, sodass er sich nun schnellen, aber dennoch eleganten, Schrittes durch die Menschenmassen bewegte, alles um sich herum ignorierend. Zumindest war es das, was er dachte. So bemerkte er doch tatsächlich nicht, wie er vollkommen unbewusst seine Gegend abscannte, scheinbar auf der Suche nach etwas. Was es war, was er suchte, wusste er nicht. Dennoch fand er bereits kurze Zeit später etwas, was seine Aufmerksamkeit erhaschte. Sein Zielobjekt war scheinbar gefunden!

Da stand er also.. Braunes Haar, was zu einem hohen Zopf gebunden war, ein ebenso brauner, kurzer Bart, blaue Augen und.. Hemd, Armeehosen, eine lockere Krawatte und waren das Springerstiefel? Das schlimmste, so empfand es zumindest Akashi, war jedoch das, was sich in seiner Hand befand und das, was er da gerade anblickte!
Zunächst haftete der Blick des Rotschopfes angewidert auf den Inhalt der Hand des Mannes. Es handelte sich um ein Hotdog. Urks! Welch Kalorienbombe dies doch war! Da konnte man auch gleich von einer Klippe springen oder seinem jämmerlichen Leben auf eine andere Art und Weise ein Ende bereiten! Noch eher hingegen sollte man sich dem süßen Tod hingeben, wenn man so versessen auf Kapuzenpullover blickte! Die fransigen Hosen waren ja noch okay, wenn auch eine Kleidungsart, die Akashi eher ablehnte, doch gingen solche Kapuzenpullover einfach überhaupt nicht! Sie raubten einem jeglichen Sexappeal und versetzten einen beinahe sofort in die Rolle eines uncoolen Nerds, der ausradiert gehörte.
//Dieser Mann.. Ihm muss gezeigt werden, was zur wahren Schönheit verhilft.. Ich muss ihn von seinen abartigen Modesünden befreien..//, überlegte Akashi, ehe er gleichzeitig einen Entschluss fasste, //Genau! Und das wird er mir gleichzeitig damit danken, indem er meine Tüten trägt! Perfekt!//
Gedacht! Getan!
Elegant, wie immer, stolzierte Akashi geradewegs auf den Braunschopf zu, versuchend das Hotdog mit seinen Augen zu erdolchen. Oder besser! Es sollte runter fallen! Somit betete er also inständig zum Modegott, er solle doch bitte das Hotdog aus der Hand des Mannes schlagen, doch passierte natürlich nichts. Gab es Götter, so hatten sie sich definitiv von Akashi abgewandt, was er ihnen natürlich nicht verdenken konnte. Handelte es sich dabei jedoch um den Modegott, so fühlte er sich schon ein wenig verletzt, denn schließlich war er doch so etwas wie seine Reinkarnation! Oh ja! Akashi war der Modegott! Und als Modegott musste man so manch einmal modische Arbeit verrichten.

„Hallöchen, Hotdog essender Dummkopf~“, begrüßte Akashi den Fremden sogleich, als er nach einigen wenigen Metern direkt neben ihm stand, dabei ins Schaufenster blickend. Pfui.. Diese Kleidung war vom nahen tatsächlich noch hässlicher..
Hoffentlich schaffte er es diesen Dummkopf zu bekehren und gleichzeitig ein wenig shoppen gehen zu können!
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Beitrag© By Kinnon  Sa Feb 25, 2017 8:34 am

Im Vergleich dazu, was er noch vor wenigen Stunden gegessen hatte, war dieser Hotdog eigentlich ziemlich simpel. Ein Brötchen, ein Würstchen und irgendeine leckere Sauce - in diesem Falle Ketchup - und schon war ein Essen gezaubert, das einfach nur gut schmeckte. Hotdogs hatten zwar die Eigenart, dass das Würstchen nie bis zum Ende des Brotes reichte und zum Schluss also stets ein vom Ketchup - oder wahlweise Senf oder gar Myonnaise - oder alles zusammen - komplett feuchtes und Matschiges Stück Brötchen übrig, das ohne die Wurst einfach irgendwie nur noch schmeckte wie ein altes Stück Brot mit einer lieblosen Sauce.
Während er das Schaufenster anstarrte, fragte Kinnon sich, ob es in Frage käme, dass er das Ende in den Müll werfen würde. Allerdings war das auch irgendwie doof, weil immerhin hatte er für den ganzen Hotdog bezahlt und Essen wegwerfen war immer so eine Sache, die ihm grundsätzlich nicht so gut gefiel. Trotzdem. Das Würstchen neigte sich allmählich dem Ende zu und er musste nun allmählich eine Entscheidung treffen.
Und die wurde ihm so halbwegs von einem Fremden abgenommen. Als er da so komplett unschuldig und in Gedanken versunken stand, wurde er angesprochen. In der ersten Sekunde realisierte er gar nicht, dass er gemeint war, doch einen Augenblick später wurde er sich gewahr, dass er der Einzige war, der hier gerade einen Hotdog verdrückte. Ausserdem hatte sich in der Spiegelung des Schaufensters eine zweite Person zu seiner eigenen Silhouette gesellt.
Er wandte sich also jener Person zu, die ihn - zugegeben nicht gerade freundlich - angesprochen hatte. Und da Kinnon ausgesprochen gut erzogen war, tat er das Einzig richtige in jener Situation. Er packte den kümmerlichen Rest des Hotdogs in das Papier ein, das man ihm zu diesem Zwecke mitgegeben hatte, schön fein säuberlich - und steckte es in seine Tasche. Danach wischte er sich mit der ebenfalls zu diesem Zweck mitgegebenen Serviette die Finger ab. Die Serviette wurde anschliessend nicht einfach zerknüllt, nein, sie wurde sorgsam zusammen gefaltet, mit der beschmutzten Seite nach innen, und wanderte danach fein säuberlich in seiner Hosentasche.
Aus welchem Grund der Fremde ihm als Begrüssung eine Beleidigung an den Kopf geworfen hatte, konnte Kinnon nicht sagen. Er sagte sich einfach selbst, dass diese Person nicht so weitsichtig erzogen worden war wie er selbst und deshalb mit irgendwelchen aus der Luft gegriffenen Vorurteilen durch die Welt stolzierte und alle Menschen sofort in eine Schublade steckten.
Also gab es in dieser Situation nichts anderes, als höflich zu bleiben und den ersten Eindruck den, wussten die Götter wie, er offenbar geweckt hatte zu vernichten. Oder eher, sein Gegenüber dazu zu bringen, diesen Eindruck zu revidieren.
Für einen kurzen Moment betrachtete er diese fremde Person. Auf den ersten Blick wirkte sie wie ein etwas extravagant gekleideter Mann und auch seine Stimme verriet, dass es sich um einen Sir handeln musste. Allerdings ... Hinter der - zugegeben - ausgesprochen modischen Brille, blickten ihn ganz offensichtlich geschminkte Augen an und auch die Lippen schienen durch ein Produkt zu schimmern, das man eigentlich eher so ein der Frauenwelt sah. Und dann waren da diese Schuhe, bei deren Anblick sich Kinnon schon beinahe die Beine brach.
Es war auch unter Männern, gerade den Reichen und Adligen, durchaus vertreten, Schuhe mit etwas höheren Absätzen zu tragen. Sein eigener Vater tat das auch ab und zu, er selbst hatte sich dafür leider nie begeistern können, das war ihm dann doch zu Etepetete. Ausserdem waren diese Schuhe, die dieser Mann trug wirklich ... War das bequem? Und war dieser Kerl eine Tunte?
Kinnon hatte von Männern gehört, die es mochten sich weiblich zu Kleiden, sich fein herauszuputzen und sich mit Make-Up zu bestäuben, aber er musste sich selbst eingestehen, seine Erfahrungen mit dieser Männerwelt hielt sich so weit in Grenzen, dass er nicht zuverlässig sagen konnte, ob dieser Mann dazu gehörte. Allerdings. Dann fiel ihm seine Haarpracht auf und Kinnon fragte sich, wie ihm das erst jetzt aufgefallen war. Dieser Mann besass Haare, um die ihn viele Frauen bestimmt beneideten. Lang, wallend, glänzend und in gewagter roter Farbe. War diese Farbe natürlich oder war das gefärbt?
Es gab an diesem Mann so viel zu entdecken, dass tatsächlich einige peinliche Sekunden verstrichen, in denen Kinnon einfach gar nichts sagte. Doch schliesslich lächelte er freundlich - und ehrlich.
"Guten Tag, Sir", sagte er, "Mein Name ist Travis Kinnon Foxglove. Wie kann ich Ihnen behilflich sein?"
Auf die Beleidigung ging er bewusst nicht ein, er wollte dem Typen nicht noch mehr Angriffsfläche bieten. Es gab Leute, die wollten einfach beleidigen, triezen und anderen Leuten auf die Nerven gehen, einfach weil sie es konnten und wenn dieser Mann so einer war, würde er ihm schon irgendwie Paroli bieten. Aber womöglich resultierte die Beleidigung aus irgendetwas Kleinem, das er getan hatte und konnte mit Höflichkeit rasch ausradiert werden. Und falls er einfach keine Ahnung gehabt hatte, wie er ihn ansprechen sollte, so hatte er jetzt zumindest einen Namen. Was er daraus machte war dann seine Sache.
Er reichte seinem Gegenüber die Hand. Allerdings nicht völlig gerade, wie er es bei einem eindeutigen Gentleman getan hätte, nein, ganz dezent abgeschrägt, da es ihn absolut nicht überraschen würde, wenn dieser Mann ihm die Hand wie eine Dame zum Handkuss reichen würde. Und selbst wenn dies geschehen würde, würde er einfach darauf eingehen und mitspielen. Im Gegensatz zu vielen anderen Leuten wollte er schliesslich frei von allen Vorurteilen möglichst flexibel auf jede individuelle Persönlichkeit eingehen.
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Beitrag© By Gast  Mi März 01, 2017 9:15 pm

Angewidert beobachtete Akashi die Tätigkeit seines Gegenübers, welcher doch tatsächlich sein Hotdog in seine Tasche packte, anstatt es in den Müll zu werfen, wo es bereits von Anfang an hin gehört hatte. Vielleicht hätte er es sogar tatsächlich verkraften können, hätte er dieses abscheulichen Rest auch noch verzerrt, doch ihn in seine Tasche packen? In seine Tasche?!
Was war bitte, wenn das Fett, dessen Eigenschaft es war, die Schönheit dummer Menschen durch abartige Fettmassen, zu zerstören, seinen Weg durch das Papier kämpfe oder wenn die eklig, kalorienreiche Sauce zum Vorschein kam? Was zum Teufel war bitte, wenn sie an die Oberfläche kamen und somit das Innere der Tasche des Fremden benetzten? Oh nein.. Was war, wenn sich modische Accessoires oder ähnliches in seiner Tasche befanden?! Diese wären dadurch doch vollkommen entstellt worden!
Akashi erschauderte. Welch unangenehme Vorstellung es doch war. So etwas konnte man doch schon glatt als modisches Desaster sehen! Da war es wohl ein Grund mehr, ihn zu unterrichten und zu zeigen, was ein Mann eigentlich tun sollte, damit er der weiblichen (oder männlichen~) Bevölkerung zusagte und das tat, wofür so manch ein Mann überhaupt geboren war. Waren Frauen doch schließlich die Individuen, die wichtig waren, brachten sie schließlich die Kinder zur Welt und zeigen zum Großteil, was es bedeutete, modisch zu sein. Männer hingegen waren da doch eher Nutztiere. Nun gut.. Gut aussehende, heiße Nutztiere mit denen man gerne seine Zeit verbrachte~ Zumindest sofern, sie auch wirklich gut aussehend waren. Zu oft war da ja leider eher das Gegenteil der Fall.
Warum er sich also zu dem Fremden gesellt hatte, obwohl dieser ja eigentlich nicht seinem Typ entsprach, wusste er daher eher weniger, doch hatte er nun definitiv entschlossen, dass er ihm helfen würde. Heute kam wohl seine freundliche, hilfsbereite Ader zum Vorschein. Zwar war dies ein wenig beängstigend, beachtete man, dass er eigentlich der Gildenmeister, der wohl blutrünstigen Gilde Fiores war, doch schob er dies einfach mal auf seine aktuelle Laune, die trotz der modischen Verbrechen des Fremden nicht geschwächt wurde.
Im nächsten Moment erschauderte Akashi jedoch erneut, als das nächste Papier, beziehungsweise die Servierte ihren Weg in eine Tasche fand. Dieses Mal war es jedoch keine Umhängetasche, sondern seine Hosentasche und wenn er dachte, der Fall mit dem Hotdog wäre schlimm gewesen, hatte er sich wohl getäuscht. Dieser Dummkopf hatte gerade tatsächlich seine benutze Servierte in seine Hosentasche gesteckt! Klar, die benutzte Seite war innen, doch trotzdem.. Sie. war. benutzt!! Die Chance, dass der Teil, der zuvor noch an seinen Mundwinkeln geklebt hatte, seinen Weg in das Innere der Hosentasche fand und vielleicht sogar so hartnäckig war, dass der Fleck sogar von außen zu sehen war, war unglaublich hoch! Zu hoch!
Eine Erschauderattacke folgte der nächsten, wobei Akashis Blick immer wieder zwischen der Umhängetasche und der Hosentasche des Fremden herwanderte, ehe er seinen Blick weiter nach oben gleiten ließ. Nun galt es, an etwas anderes zu denken! Ansonsten bestand wohl tatsächlich die Gefahr, dass er sich vor lauter widerwärtiger Gegebenheiten noch übergab oder so und puh.. Das wäre wohl das Abartigste und Ende seines schönen Tages gewesen.
Also richtete er seine Aufmerksamkeit auf die hellen blauen Augen des Anderen, wobei er doch tatsächlich bemerken musste, dass dieser ihn abscannte. Oh ja, wie gut, dass er sich heute mal wieder herausgeputzt hatte. Obwohl.. Eigentlich putzte er sich doch immer heraus. Nun gut, dann eben anders: Gut, dass er so unglaublich gut aussah, wie es immer der Fall war.
So setze er ein besonders hinreißendes, selbstbewusstes Lächeln auf, um seine Schönheit noch einmal zu unterstreichen und seinem Gegenüber somit gleichzeitig zu zeigen, was wahre Schönheit bedeutete und dass dieser ihm nicht einmal annähernd das Wasser reichen konnte. Besonders lange brauchte er dies jedoch nicht. Bloß einige Sekunden verstrichen, da ergriff der Fremde auch schon das Wort, wobei er jedoch nicht auf Akashis liebevoll gewählten Spitznamen einging. Eigentlich schade, doch was solls. Dann fand ihr Gespräch eben auf einer gehobener, höflichen Ebene statt.
„Travis also, hm~?“, säuselte Akashi, während er sich mit langsamen eleganten Bewegungen den schwarzen Handschuh seiner rechten Hand auszog, sodass seine perfekt manikürten roten Fingernägel zum Vorschein kamen, wobei er seine Hand jedoch nicht weiter bewegte, „Ach, bitte duze mich doch sofort~ Ansonsten komme ich mir so alt vor und dies ist etwas, was eine Lady keinesfalls verspüren möchte!“ Ein leichtes Kichern verließ die glänzenden Lippen Akashis, ehe er endlich seine nun unbehandschuhte Hand auf Kinnons legte, genau so, wie dieser es erwartet hatte. Wurde einem schon einmal höflicherweise die Einwilligung zu einem Handkuss geschenkt, so musste man dies als wahre Lady doch schließlich ergreifen und genau dafür sollte dieser nun auch belohnt werden!
„Akashi, mein Name~ Akashi Ryūketsu“, sprach er mit einem Lächeln auf den Lippen, „meine Wenigkeit erblickte in dir die Gelegenheit meine Gönnerschaft zu demonstrieren und dir ein wenig beizubringen, was es bedeutet kein modischer Unfall zu sein~ Und nunja.. Ich bräuchte eine Shoppingbegleitung“. Erneut verließ ein Kichern seine Lippen, dieses mal jedoch etwas leiser und zurückhaltender, um zu demonstrieren, dass es sich bei ihm nicht, um eine böswillige Person handelte - nunja, zumindest nicht im aktuellen Moment..
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Beitrag© By Kinnon  Mi März 01, 2017 10:48 pm

Warum passierte ihm das eigentlich immer? Jedes Mal wenn er sich vorstellte, stellte er sich mit seinem ganzen Namen vor und dann dachten immer alle er wollte Travis genannt werden. Herren und Götter nochmal, er wollte eigentlich anders genannt werden und sollte sich langsam mal angewöhnen sich einfach nur noch mit Kinnon vorzustellen.
Aber gut, er würde sicher auch dieser Person noch beibringen können, dass er gerne Kinnon und nicht Travis genannt werden wollte.
Diese Person stellte sich ihm als Akashi vor und wollte auch gleich beim Du bleiben. Und tatsächlich schien es eine Tunte zu sein, denn er sprach von sich selbst als Lady und gab ihm seine Hand tatsächlich so, wie es sich für eine Dame geziemte.
Kinnon führte die Hand zu seinem Mund, wobei er sich leicht nach vorne beugte, und hauchte ihr einen Kuss auf den Rücken.
Er war also ein modischer Unfall? Als er Akashis Hand sanft wieder los liess, blickte er an sich runter. Gut, die Krawatte sass wirklich schief. Und die Hose passte nicht zum Hend und sowieso ... Gut, das war schon möglich. Aber wofür hielt dieser Typ sich?
Nun gut, ausserdem brauchte er eine Shoppingbegleitung. Viel dran war an dem Kerl ja nun wirklich nicht und bestimmt ... Nein, eigentlich hatte er keine Ahnung, warum dieser Mann oder diese Frau, wie auch immer, ihn ausgesucht hatte.
Aber nun, damit konnte er sich bestimmt die Zeit vertreiben, bis der nächste Zug nach Ardea fuhr, also warum auch nicht?
Noch immer lächelte Kinnon also freundlich. "Nun, die meisten Leute nennen mich bei meinem Zweitnamen, Kinnon also", sagte er. "Akashi, ein wirklich schöner Name." Das war noch nicht einmal gelogen. Akashi war tatsächlich ein sehr hübscher Name, irgendwie exotisch aber mit einem besonderen Klang.
"Nun, es tut mir ausgesprochen leid, sollte ich dein Augen mit meiner derzeitigen Bekleidung beleidigt haben. Es wäre mir eine  Ehre von dir eines Besseren belehrt zu werden und dich auf deiner Einkaufstour zu begleiten."
Kinnon mochte es, spannende neue Leute kennen zu lernen und gerade schien das Schicksal ihn mit einer ausserordentlich ungewöhnlichen Person zusammengeführt zu haben. Was mochte in einem Mann wie Akashi vorgehen, wenn er sich aufführte wie eine Dame, von sich selbst als eine Frau sprach? Wenn jemand einfach fremde Leute ansprach und dabei beleidigte, ohne wirklich extrem unhöflich zu wirken. Ausgesprochen interessant und Kinnon war gewillt darauf einzugehen. Wann hatte man schonmal die Möglichkeit eine solch schillernde, aussergewöhnliche Persönlichkeit kennen zu lernen? Er hatte keine Ahnung wie viel von dem ganzen Akashi wirklich ernst meinte aber das würde er sicherlich rausfinden.
"Darf ich der Dame meinen Arm anbieten?", fragte er, ganz nach den höfischen Regeln, die seine Eltern im beigebracht hatten. Das gefiel ihm wirklich gut, es machte irgendwie Spass. Keine Ahnung warum aber er war gespannt, was der Andere noch so alles zum Besten geben würde.
So stellte er sich leicht neben Akashi und bot ihm seinen Arm an, damit er sich einhaken konnte, wenn er das wollte.
"Wohin soll es denn als erstes gehen?", fragte er dabei interessiert. "Bist du auf der Suche nach einer komplett neuen Garderobe?"
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Beitrag© By Gast  Fr März 03, 2017 7:11 pm




The Missing Girl


#5
War doch ein Kinderspiel
 

Maid Café - Charming

Oh ja, Kallisto hatte gute Laune. Eigentlich fast schon verwunderlich, bedachte man ihr Missgeschick wenige Minuten zuvor. Sie schaute noch einmal zur Seite, beobachtete im Augenwinkel, dass Minato ihre ohnehin sehr deutliche Geste verstanden hatte und ihr auch wirklich folgte. Draußen angekommen - es wurde langsam dunkel und die Nachmittagssonne verschwand schon bald hinter den Häusern - konnte sie es dann nicht mehr zurückhalten. Sie drehte sich erneut herum, ging ein paar Schritte rückwärts und kam schließlich zum Stehen. »Alles prima, ich hab nur ein Gespräch mit der Frau wegen des Jobs geführt. Egal, du errätst nicht, was ich noch so gehört habe!«, gab sie aufgeregt von sich, aber positiv aufgeregt. Eine wirkliche Chance gab die Schamanin gar nicht erst. Sie ging davon aus, dass Minato es ohnehin nicht so leicht erraten würde und wollte auch gar nicht mehr abwarten die gute Nachricht mit ihm zu teilen. »Ich weiß wo wir die Tochter des Alten finden! Wir müssen nur noch hin und sie abholen.« So lautete zumindest das Ergebnis aus ihren gesammelten Informationen. Wie sie jedoch darauf kam, das ließ noch etwas auf sich warten. »Komm mit, ich erklär‘s dir unterwegs. « Erneut winkte Kallisto dem Dragonslayer zu, diesmal jedoch wartete sie auch wirklich bis er zu ihr aufgeschlossen hatte und sie nebeneinander die Straße entlanggehen konnten. Dann begann sie mit ihrer anhaltenden Euphorie zu erklären. »Wow, dieser Peppertree hält wirklich viel auf sich. Stolz wie ein Löwe hat er damit geprahlt, was er doch für gute Arbeit verrichtet. Es hat nicht wirklich Spaß gemacht ihm die ganze Zeit zuzuhören…« Kallisto seufzte. Aber sie war zufrieden, schließlich hatte es sich ja ausgezahlt. »Jedenfalls hat er seinen… Freunden, ich glaube es waren Geschäftspartner oder so, auch erzählt, wie er ein Dorfmädchen übers Ohr gehauen hat. Sie glaubt, sie, beziehungsweise ihr Vater stehe in seiner Schuld und arbeitet deswegen für ihn in einem Nachtclub als Tänzerin. Wir müssen sie nur noch aufsuchen und ihr die Sache erklären, schon können wir zurück.« Mit weit ausgebreiteten Armen vollendete Kallisto ihre Berichterstattung. So leicht war es nun. Bei all der Freude über den guten Ausgang dieser Mission hatte sie den Vorfall im Café schon wieder verdrängt.


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Beitrag© By Minato  Fr März 03, 2017 8:37 pm

CF: Maid Café - Charming

Kallisto strahle auf einmal vor Freude, als sie beide draußen die Straße vor den Café betraten. Mit voller Begeisterung erzählte sie ihm was sie im Lokal nun in Erfahrung gebracht hatte. Dabei gingen sie nun nebeneinander die Straße entlang, die langsam immer mehr von den Laternen in ein gemütliches Licht getaucht wurde, während die Sonne hinter dem Dächern der Häuser versank.
Minato hörte ihr aufmerksam zu und musste dabei Lächeln da ihre Begeisterung über die Neuigkeiten ansteckend war.
Da war es wieder dieses Lachen das ihm so gefiel und das er in diesem Moment sehr genoss. Es fühlte sich schön an sie so fröhlich zu sehen und irgendwie war ihm, als wenn er ihr dabei den ganzen Tag zuschauen könnte. Dazu trug sie immer noch dieses Maid-Outfit, in dem sie einfach wunderschön aussah, das war einfach nicht zu leugnen. Wieder breitete sich dieses warme Gefühl in ihm aus und er ließ es zu, während sein Herz schneller schlug.
Das Licht der Straßenlaternen spiegelte sich mittlerweile ihn ihren smaragdgrünen Augen und hatten so, etwas magisch anziehendes. Nur selten schaffte er es den Blick von ihr zu nehmen und erst als sie mit ihrer Erklärung fertig war, sah er kurz die Straße entlang.
Er versuchte die Informationen zu sortieren die er gerade bekommen hatte, da sie für den Moment total in den Hintergrund geschoben wurden.
Dennoch hatte er das wichtigste mitbekommen und hoffte das es wirklich so einfach war, das Mädchen da raus zu bekommen.
Kurz durchatmend sah er wieder zu ihr und ein sanftes Lächeln legte sich auf sein Gesicht. "Das war gute Arbeit Lis", bestätigte er und bemerkte gar nicht das er seit langer Zeit wieder ihren Namen abkürzte. "Jetzt können wir das Mädchen da raus holen und ich hoffe das dies genau so ohne größere Probleme von statten geht."
Der Braunhaarige legte sich die Hände in den Nacken und sah hinauf zum Himmel an dem nun immer mehr Sterne zu sehen waren. "Wollen wir das Heute noch machen, oder erst Morgen?", fragte er sie und schielte dabei zu ihr hinüber.
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Beitrag© By Gast  Sa März 04, 2017 7:23 am




The Missing Girl


#6
Ein weiterer, magischer Moment

Kallisto stellte ihre Sicht der Dinge da und erklärte, was sie so mitbekommen hatte, beziehungsweise was aus ihrer Spionagearbeit nun resultierte. Dabei sprach sie sich förmlich in einen Rausch. Bei all der Euphorie fiel ihr gar nicht auf, wie sehr sie doch aus sich herauskam. Etwas, was bei der Schamanin alles andere als selbstverständlich war. Normalerweise war sie ziemlich in sich gekehrt und verkehrte mit anderen Menschen nur äußerst oberflächlich. Bei Minato war das etwas anderes. Nun, wo Kinnon sie sitzen gelassen hatte, schien Kallisto mit seiner Abwesenheit nahezu entfesselt zu sein. Nachdem sie ausgesprochen hatte, kehrte etwas Ruhe zwischen den beiden Magiern ein. Diese Zeit nutzte die Aushilfsmaid dazu, zu realisieren, was grade geschah. Ihr Blick haftete noch immer an Minato, der die ganzen Informationen, die soeben aus ihr herausblubberten, erst einmal verarbeitete. Es war er, der diese Unbekümmertheit aus ihr herauskitzelte. Das verstand sie so langsam. In seiner Nähe fühlte sie sich unbeschwert und wohl. Kallisto bemerkte gar nicht, wie sie sich unbewusst beim Lächeln sanft auf die Unterlippe biss. Viel zu sehr war sie abgelenkt von diesen Gefühlen, die sich wieder in ihr ausbreiteten. Es war wie an diesem einen Abend am See… Kallisto dachte mit gemischten Gefühlen an diesen Abend zurück. Sie erlebte äußert Positives, aber auch das eigene, negative Verhalten. Sie war eine Närrin gewesen, dessen wurde sie sich von Tag zu Tag immer bewusster. Es wurde Zeit, dass sie mit Minato darüber sprach, doch das musste zumindest auf das Ende der Mission verschoben werden! Die Schamanin, die in Gedanken und Träumerei versank und dessen Blick eine gefühlte Ewigkeit an dem jungen Mann neben ihr haftete, wurde durch die Stimme des Feurigen wieder in die Realität zurück gezerrt. Die unvollendeten Gedankengänge rüttelte sie mit einem hektischen Kopfschütteln ab, ehe sie antwortete. »Danke, …« begann sie mit einem sanften Lächeln, um dann »… aber deine Rückendeckung war wichtig. Ich habe diese Sicherheit gebraucht.« Es stimmte zwar, dass sie diejenige war, die aktiv etwas bewirkt hatte, doch Minatos passive Aufgabe war nicht zu verdenken und so wollte sie keinesfalls irgendwelche Lorbeeren für sich einheimsen. Die Hoffnung des Dragonslayers nickte sie dann einfach genauso ab. Wünschenswert war es, dass nun alles ohne weitere Komplikationen verlief. Die folgende Frage überraschte Kallisto dann aber und sie konnte ihre Verwunderung nicht verbergen. »Na aber das liegt doch auf der Hand! Die Arme arbeitet gegen ihren Willen für diesen Kerl, den du so gut leiden kannst. Wir holen sie sofort daraus. Ob wir es heute noch nach Hause schaffen wage ich aber zu bezweifeln. Es wird schon spät und der Weg ist weit…« Die Zugfahrt erwähnte sie erst gar nicht. Es war wohl das sinnvollste, wenn sie die Nacht in Crocus verbringen und am nächsten Morgen, nach einer kleinen Stärkung wieder aufbrachen. Doch darüber konnten sie auch später noch weitersprechen, sie waren nämlich angekommen. Ein kleiner, unscheinbarer Schuppen, dessen in der Dämmerung hell und magisch leuchtende Reklame allerdings deutlich darauf hinwies, dass es in diesem Laden mindestens etwas Unterhaltungsprogramm gab, das zu sehen sich lohnte. Missmutig und die Hände in die Hüften gestemmt, betrachtete Kallisto den Eingang, vor dem wiedermal jemand stand, der das Klientel zu kontrollieren schien. »Da wären wir…«, deutete die Schamanin an. Das war der Laden, den Peppertree in seiner Selbstbeweihräucherung genannt hatte. Nun mussten sie nur noch das Mädel finden und abhauen.


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Beitrag© By Minato  Sa März 04, 2017 2:30 pm

Minato war für einen kurzen Moment geschmeichelt von ihrer Aussage, dass er ihr die nötige Sicherheit gegeben habe, während ihres Auftrittes als Maid. Das bedeutete ihm gerade mehr als man ihm ansah, denn die Vorstellung das sie sich durch seine Anwesenheit sicher gefühlt hatte, lies sein Herz noch ein bisschen schneller schlagen. Wieder schlich sich dieses sanfte Lächeln auf sein Gesicht. "Das habe ich gern getan", erwiderte er glücklich über ihre Worte.
Mittlerweile war die Sonne gänzlich unter gegangen und ein klarer Sternenhimmel war zu sehen, genau so einer wie an dem damaligen Abend, wo er zum ersten mal dieses Gefühl verspürte.
Die letzte Frage des Dragonslayers des Feuers war natürlich nicht wirklich ernst gemeint, aber er wollte schauen wie seine Begleitung reagierte. Sie enttäuschte ihn nicht und schien wohl überrascht das er so etwas überhaupt vorschlug. Minato musste leise Lachen und schaute dann zu ihr: "Natürlich holen wir sie sofort da raus", bestätigte er voller Überzeugung und lies seine rechte Faust in seine flache Linke Handfläche schnellen, nur so zur Untermauerung.
Vor dem Lokal angelangt wunderte sich Minato etwas woher Kallisto den Weg so genau kannte, dachte sich aber das sie den Weg vielleicht bei ihrem Gespräch im Café erfragt hatte. Wieder stand ein Türsteher vor dessen Eingang und bewachte ihn wie ein braves Hündchen. Der Laden wirkte nicht gerade wie ein Interblissement mit Niveau, um so zügiger sollten sie das Mädchen da raus holen.
Der Braunhaarige sah zu Kallisto an seiner Seite: "Na gut dann wollen wir die Mission mal zu ende bringen. Am Besten du redest mit ihr und sollte uns jemand versuchen aufzuhalten, darum kümmere ich mich dann ok?" Minato strahlte förmlich vor Tatendrang und innerlich hoffte er sogar das jemand versuchen würde sich einzumischen.  
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Beitrag© By Gast  So März 05, 2017 12:05 am




The Missing Girl


#7
Eine düstere Spelunke

Die nächste Aussage Minatos blieb, bis auf ein Lächeln, unbeantwortet. Kallisto war einfach nur froh, dass sie sich mit ihm so gut verstand. Bisher fiel es ihr schwer Kontakte zu knüpfen, doch in dieser Gilde schien sie endlich richtig zu sein. Die Schamanin schreckte ein wenig zurück, als der er dann ganz deutlich bekräftigte, dass sie das Mädchen selbstverständlich noch an diesem Abend „befreien“ würden. War das zuvor etwa ein Test? War ja auch nicht weiter wichtig. Sie waren da, hatten den Laden gefunden, aus dem sie die Gesuchte hoffentlich nun herausholen konnten. Kallisto nickte, als ihr Kollege den letzten Abschnitt der Mission einleitete. »Okay, das mach ich. Aber du gehst vor…«, entgegnete sie dann. Der Schuppen war ihr nicht geheuer. Sie kuschte sogar ein wenig. Ihr war es einfach lieber, wenn Minato vorging und sie sich einfach an seinen Rücken hängen konnte. So kam es dann auch. Der Türsteher schaute sie ein wenig verdutzt an, dachte wohl, sie sei eine neue Tänzerin, da sie ja noch immer dieses Outfit trug. Kallisto konnte es recht sein, so nutzte ihr die Kleidung schon zum zweiten Mal an einem Abend. Eine gelungene Investition, könnte man behaupten. Im Innenraum angelangt, sollte sich bestätigen, was die Schamanin befürchtet hatte. Es war ein dunkler Ort. Nicht nur von den Lichtverhältnissen her, die ebenfalls nicht besonders gut waren, sondern alleine von der Atmosphäre. Kallisto hatte ein Gespür für so etwas, doch dessen bedurfte es wohl nicht einmal. Jedem wäre sofort aufgefallen, dass ein unschuldiger Bürger in einem solchen Laden nichts verloren hatte. Wenn man sich alleine schon die ganzen Personen anschaute, die an den Tischen saßen und die Ladys begutachteten, die auf kleinen Podesten tanzten. Sie wirkten alle irgendwie kriminell, sahen wie harte Hunde aus. Plötzlich fühlte sich Minatos „sollte uns jemand aufhalten“ schon an, als sei es nur eine Frage der Zeit, bis es dazu kam. »Siehst du sie irgendwo?«, fragte Kallisto in einem gedrückten Flüsterton, während sie sich von hinten nahezu schutzsuchend an den Dragonslayer drückte. Einerseits wollte sie nicht, dass jemand hörte was sie besprachen, andererseits musste sie ja die Lautstärke der Musik irgendwie übertönen, zumindest für die kurze Distanz zwischen ihrem Mund und Minatos Ohr.

Tbc: Die tanzende Nymphe


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Beitrag© By Minato  So März 05, 2017 6:39 pm

>Minato Arashi<
 
Dragonslayer des Feuers


Sein Vorschlag fand Anklang bei der jungen Schamanin und das freute ihn und selbstverständlich würde er vorgehen. Dies bestätigte er auch sogleich mit einem leichten Zwinkern. "Keine Angst, wenn einer uns blöd kommt, wird es ein Fehler den er nie vergessen wird", grinste er dann, mit einer Spur Kampfeslust.
Die Kaschemme die vor ihnen lag sah wirklich nicht gerade einladend aus und Minato rechnete fest mit Widerstand. Dieser Eindruck verstärkte sich noch, als sie den Türsteher überwunden und den Laden betreten hatten. In einem schummrigen Licht saßen hier überall zwielichtige Leute, die Mehrzahl von ihnen Männer, die sicher einiges auf dem Kerbholz hatten so wie die aussahen. Hier würde sich sicher kein anständiger Bürger der Hauptstadt verirren.
'Was musste das Mädchen sich hier wohl alles gefallen lassen?' Der Dragonslayer mochte es sich gar nicht ausmalen. Es wurde wirklich Zeit das man sie hier rausholte.
Hinter sich spürte er auf einmal Kallisto ganz nah bei sich. Sie drückte sich quasi gegen ihn. Scheinbar sagte auch ihr dieser Schuppen nicht sonderlich zu, was natürlich nicht verwunderlich war. Einige der Besucher des Lokals musterten die beiden Neuankömmlinge argwöhnisch und wieder andere konnten die Blicke von Kallisto gar nicht lassen. Minato konnte den Anflug von Lust in ihren Augen kaum übersehen und am liebsten hätte er ihnen gleich eine Feurige Antwort darauf gegeben, doch riss er sich zusammen.
Sein Blick wanderte unterdessen weiter durch das Lokal während er mit Kallisto im Schlepptau langsam weiter ging. Da kitzelte es plötzlich etwas an seinem Ohr und er bekam eine Gänsehaut die ihn über den Rücken lief. Kallisto war ganz nah mit ihrem Mund an sein Ohr gerückt um ihn etwas zuzuflüstern, ihr Atem der dabei sein Ohr streifte führte zu der eben genannten Gänsehaut. Anders als wenn einem ein Schauer über den rücken lief, war dies ein eher angenehmes Gefühl.
Leider musste er ihre Frage für den Moment verneinen, da er das Mädchen noch nicht erblickt hatte. "Leider noch nicht", flüsterte er zurück, soweit es die Lautstärke der Musik zuließ. "Las uns zur Bar gehen, vielleicht haben wir von da einen besseren Blick", schlug er vor und bahnte sich mit ihr zusammen einen Weg zwischen den Tischen, bis hin zum Tresen. Hoffentlich fanden sie das Mädel schnell, hier wollte er nicht gerade länger verweilen als unbedingt nötig.

Tbc: Die tanzende Nymphe

WRONG TO LET YOU GO BY crash and burn

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Beitrag© By Gast  Di März 14, 2017 9:01 pm

Ein Lächeln huschte über die geschminkten Lippen Akashis, als das Lippenpaar seines Gegenüber auf seinen Handrücken traf. Wie selten solche Höflichkeiten doch eigentlich vollführt wurden. Dies stimmte ihn schon fast traurig, war es doch schließlich etwas wunderschönes, gespickt von dem Hauch zur Dramatik, wie es auch stets in seinen geliebten Dramen der Fall war. Dort wurden den Damen der nötige Respekt geschenkt, welcher im realen Leben viel zu oft ignoriert wurde. Welch eine Schande!
Mit diesem Mann jedoch schien er einen perfekten Fang gemacht zu haben, wusste dieser schließlich, was es bedeutete, höflich zu sein, wobei er ihn weder schief anblickte, noch anders behandelte, als normal. Wie oft wurde er doch angestarrt, musste sich erklären oder wurde nicht für voll genommen. Ja, auch erkannten ihn bereits jetzt, nach einem Monat, viele als den Gildenmeister der Dunklen Gilde, die er führte, was ebenso zu Komplikationen führte, auch wenn er gerade nur shoppen gehen wollte. Aktuell jedoch schien keine dieser Probleme vorhanden zu sein. Stattdessen schien dies hier einfach eine Konversation auf offener Straße zwischen einem normalen Modeunfall und einer unglaublich attraktiven, umwerfenden, bezaubernden und überaus hinreißenden Schönheit zu sein. Nun gut, vielleicht sollte er noch hinzufügen, dass es ein höflicher Modeunfall war, damit es nicht all zu gemein herüber kam, doch gnädiger konnte er echt nicht sein. Reichte es denn nicht schließlich schon als Gnade, dass er ihn unter seine Fittiche nahm! Ja, das reichte alle Male!
So grinste er kurz, als er bemerkte, dass eben jener Unfall an sich hinunterblickte, scheinbar endlich selbst verstehend, dass das, was er da trug, nicht so ganz passen mochte. Lange folgte er seinen Blicken jedoch nicht, musste er sich doch schließlich noch seinen Handschuh anziehen. Es passte schließlich ganz und gar nicht, wenn eine Unstimmigkeit vorhanden war und in diesem Falle, äußerte sich die Unstimmigkeit als fehlender Handschuh. Also zog er sich diesen mit einigen schnellen Bewegungen wieder über, dabei natürlich darauf bedacht, dass er seinen Nägeln nicht schadete. Der Nagellack war gut und teuer! Da sollte er definitiv länger halten, als nur ein paar Tage. Aber gut, wenn dem nicht so war, holte er sich eben den Kopf des Herstellers und ließ ihn auf grausamste Art und Weise dafür leiden. Das ging natürlich auch. Ob das Blut eines Nagellackherstellers wohl als Nagellack dienen konnte? Dann würde zumindest die Bezeichnung, dass einem etwas im Blut liegt, passen..
Beinahe hätte sich ein diabolisches Grinsen auf die Lippen des Rotschopfes geschlichen, als er diesen vorzüglichen Gedanken nachging, doch hätte dies wohl mehr als nur befremdlich auf seinen Gegenüber gewirkt und seine Shoppingbegleitung zu verschrecken, war wohl eine der letzten Sachen, die Akashi machen wollte. Dafür war ihm das definitiv zu wichtig! Als eben jene Shoppingbegleitung jedoch das Wort ergriff, konnte er sogleich seine Gedanken vertreiben und auch legte sich sogleich wieder eine freundliche, wenn auch leicht arrogante Miene auf sein Gesicht. Er hielt sich nun einmal für etwas besseres und das konnte man mit dem perfekten Gesichtsausdruck nur zu gut zeigen.
„Kinnon, hm~? Wie kommt es, dass du solch einen schön klingenden Namen ablehnst und stattdessen den zweiten wählst? Ist es normalerweise nicht die Intention der Eltern, dass der erste Name verwendet wird, während der zweite eher, wie eine hässliche Last hinterher gezerrt wird, hoffend eines Tages ebenfalls beachtet zu werden?“, säuselte Akashi, wobei er eine denkende Pose einnahm, die linke behandschuhte Hand an seinem Kinn, während er unaufhörlich dagegen tippte. Ebenso hörte er damit nicht auf, als bereits die zweite Aussage des anderen folgte, wobei sich nun jedoch ebenso ein Grinsen dazu gesellte. Dieser Mann wusste definitiv, wie man einem Akashi schmeichelte und wie man mit einer Lady, wie er es war, hantierte.
„Solch einem höflichen Modeunfall kann ich ja nur verzeihen. Alles andere wäre da doch schon fast als unmenschlich zu bezeichnen, etwas was ich natürlich keinesfalls bin~ Stattdessen freue ich mich bereits darauf mit dir durch die Läden zu streifen, ein wenig zu shoppen und dich von deinem Titel des Modeunfalls zu befreien. Oh ja, kann man mich da nicht schon fast als eine höhere Macht bezeichnen? Eine höhere Macht, die sich dazu herablässt kleinen hilflosen Vögelchen zu helfen~ Welch wunderschöne Bezeichnung“, philosophierte Akashi schon fast ohne Punkt und Komma, wobei er jedes seiner Worte mit dramatischer Mimik und Gestik unterstützte, während sich seine Stimme fast schon überschlug, so sehr dramatisierte er diese Szene. Ein jeder hätte ihm sicherlich abgekauft, dass er sich tatsächlich für solch eine höhere Macht hielt und nunja.. Wahrscheinlich war dies auch so. Doch konnte man es ihm verdenken? Nein, definitiv nicht!
So strich sich Akashi sein rotes Haar von der Schulter, während sogleich neue lange Strähnen ihren Platz dort fanden. Seine Liebe zu seinem roten Haar war zwar unerschöpflich, doch taten sie so manch einmal einfach, was sie wollten und in diesem Moment wollten sie lieber vorn hervor wallen, statt sich hinter seinem Rücken zu verstecken. Also strich er gleich alle Haare, gleichmäßig verteilt nach vorn, ehe er auch schon Kinnon anblickte. Nun war er fertig, also konnte es los gehen! Seine Shoppinglust musste gestillt werden!
Fast schon hätte er einen ersten Schritt gewagt, da war seine Begleitung auch schon zu Stellte und.. bot ihm tatsächlich seinen Arm an! Oh ja, und was für einen guten Fang er gemacht hatte! Normalerweise stand er auf die kühle, sadistische und unberechenbare Art, die so manch einer zu bieten hatte, doch machte sich solch eine höfliche Art vor allem in der Öffentlichkeit, wenn man nicht gerade darauf stand als Masochist geouted zu werden, äußerst hervorragend.
Gut, es war ihm ein wenig unangenehm, an der Seite eines Mannes zu gehen, welcher scheinbar so wenig Ahnung von Mode hatte, doch war er weit weg von seiner Gilde, während er zudem noch einen guten Tag hatte. So konnte er es sich durchaus mal leisten, an der Seite solch eines Mannes gesehen zu werden. Also schenkte er diesem ein Lächeln, ehe er sich auch schon gefolgt von einem höflichen „Danke, mein Lieber~“ bei ihm einhakte.
Das Lächeln wurde jedoch schnell, wie schon so oft an diesem Tag, zu einem Grinsen. Er fragte also nach seinen Shoppingzielen, hm? Welch ein Dummkopf. Es war doch völlig klar, dass er keine Ziele hatte! Es ging um das Shoppen an sich! Aber gut, woher sollte ein Modeunfall das auch wissen? Also stupste er den anderen leicht an, während er seinen anderen Arm von sich streckte, um erneut seine Worte in Szene zu setzen.
„Ich bin auf der Suche nach dem perfekten Shoppingerlebnis! Schuhe, Jacken, Hosen, Röcke, Kleider! Ich suche all das, was mein Herz begehrt und doch kann ich noch nicht sagen, was es ist! Jeder Tag ist anders und so muss es auch jedes Outfit sein! Somit wird sicherlich jeder Laden etwas gutes zu bieten haben, wobei ich natürlich auch dich einkleiden muss. Demnach.. würde ich vorschlagen, dass wir einfach in die erste Boutique gehen, die wir sehen, sodass der Shoppingspaß so schnell, wie möglich beginnen kann~“, rief Akashi motiviert aus, wobei seine Augen voller Freude glitzerten.
Oh ja! Wie sehr er sich doch schon auf die geballte Shoppingaction freute!
Hoffentlich konnte Kinnon so einiges schleppen, denn eines war gewiss: Es würde so manch eine Tüte auf ihn zukommen!
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Beitrag© By Kinnon  Di März 14, 2017 10:48 pm

Mit absoluter Faszination im Blick beobachtete Kinnon, was Akashi tat. Wie er sich offenkundig über den Handkuss freute, wie er lächelte. Er fragte sich was wohl im Kopf des Rotschopfs vor sich ging. Was mochte er gerade denken? Und wie dachte er?
Es zauberte Kinnon selbst ein leichtes Schmunzeln ins Gesicht. Es war grandios. Gegen Akashi waren seine beiden Gildenkollegen mit denen er hierher gekommen war ja richtig langweilig. Und beim Gedanken was der Rothaarige wohl zu Kallistos lausigem Pelz sagen würde, musste er sich ein Lachen verkneifen, was er hinter vorgehaltener Hand tat. Auf jeden Fall stand fest: Er wollte diesen Akashi kennenlernen. Wollte sehen, ob er es vielleicht schaffte hinter seine Fassade zu blicken, wollte wissen wer er war, was er tat, woher er kam. Seine Neugier war definitiv geweckt, genauso wie seine Faszination. Das versprach ein aufregender und interessanter Tag zu werden. Nur ein Gedanke kam ihm auf einmal ... Wenn er als Shoppingbegleitung diente, um die Taschen des aufsteigenden Modegottes zu tragen ... Wo wohnte er wohl? Wenn er hier in Crocus wohnte war das ja ... in Ordnung. Aber wenn er ausserhalb wohnte? Dann würde er wohl garantiert nicht vor morgen zurück in Ardea sein ... Das gab ihm schon einen kurzen Augenblick zu denken. Er sollte Akashi so bald wie möglich danach fragen. Nur damit er sich auch auf eine etwas längere Abwesenheit von Ardea einstellen konnte.
"Warum ich nicht Travis genannt werden will?", hakte er nach, als Akashi die Sache mit seinem Namen ansprach.
"Nun, ein Name ist letzten Endes nur das Konstrukt zweier Menschen, die denken dass es passt. Meine Familie ist sehr traditionsbewusst und damit erhielt ich selbstverständlich den Namen meines Grossvaters. Sehr unoriginell, wenn du mich fragst, Teuerste." Er lächelte schelmisch. "Und manchmal muss man gegen den Willen seiner Eltern ein bisschen aufbegehren. Also lass ich mich lieber bei dem Namen nennen, den sie als weniger wichtig erachten. Nennen wirs einen kleinen Akt der Rebellion." Er zwinkerte Akashi zu, wobei er immer noch ein wenig schmunzelte.
Dann deutete er erneut eine leichte Verbeugung an. "Wenn es der Dame aber lieber sein sollte, mich Travis zu nennen, so sei es ihr erlaubt."
Die nächsten Worte Akashis liessen ihn kurz ein wenig nachdenken. Was sollte er darauf antworten? Es war jetzt nicht so, dass er den Rotschopf für eine höhere Macht hielt, beileibe, nein. Aber das Spielchen war interessant. Durchaus, konnte man so sagen. Also warum denn nicht?
"Höhere Macht?", sagte er daher mit einem leicht erstaunten Tonfall. "Aber mindestens. Du besitzt so viel Güte und Geschmack, dass "Höhere Macht" beinahe untertrieben ist. Aber leider fällt mir gerade auch keine passendere Bezeichnung mehr ein ..."
Er beobachtete, wie Akashi mit seiner Haarpracht kämpfte. Diese Haare. Kinnon musste sagen, dass sie ihm durchaus gefielen. Nicht nur die schöne rote Farbe, die perfekt sass und auch zum Outfit des Dame passte, sondern auch die atemberaubende Länge. Akashi musste sie echt eine ziemliche Weile lang wachsen gelassen haben. Und dass sie trotzdem so schön und seiden waren ... Das beanspruchte bestimmt einiges an Pflege.
Zu seiner eigenen leichten Überraschung nahm Akashi seinen Arm an. Das war ... unerwartet. Er hätte mehr mit einer höflichen und dankenden Ablehnung gerechnet, begleitet von einem weiteren Seitenhieb in Richtung seines eigenen Modegeschmacks. Doch stattdessen hakte sich Akashi tatsächlich bei ihm ein und so konnten sie gemeinsam die Strasse hinab schreiten. Dabei achtete Kinnon gut darauf, den Herrn in seinen ansehnlichen Absätzen nicht mit seiner Geschwindigkeit aus dem Takt zu bringen. Nein, stattdessen passte er sich Akashis Rhythmus an, während er dessen Ausführungen zu diesem Shoppingerlebnis anhörte. Er wollte also hierhin und dahin und sich dabei gefühlte dreihundert komplette Garderoben kaufen. So wie er sprach hörte sich das an, als hätte er ein ganzes Waisenhaus einzukleiden - ihn inklusive. Was wohl dabei rauskam?
Er versuchte Akashi noch einmal so gut es ging zu mustern. Der Stil war ja eigentlich gar nicht übel, nur ihm selbst würde er nicht stehen, so modebewusst war er. Also, was würde Akashi für ihn vorsehen? Das war der spannendste Teil von alledem, wie er fand.
"Oh, darf ich erfahren, woher die Dame denn kommt? Bist du einen weiten Weg gereist oder wohnst du gar hier in Crocus?", stellte er die Frage, die ihm seit einigen Momenten auf der Zunge lag, während sie auch schon das erste Geschäft ansteuerten.
"Madame Bijou - Boutique für Damen und Herren" stand darüber geschrieben. Natürlich galt es für ihn als Mann in ihrer momentanen Situation, die Führung zu übernehmen aber dabei deutlich herauszuspüren, wohin es seine Begleitung zog. Beobachtungsgabe war etwas unglaublich wichtiges und Kinnon konnte zumindest behaupten, darin recht talentiert zu sein. So erkannte er schnell welche Boutique Akashi ansteuerte, ohne dass dieser an ihm ziehen oder zerren musste.
Die ganzen schrägen Blicke auf dem Weg dahin, fielen Kinnon nicht negativ auf. Er freute sich irgendwie darüber. Er konnte sehen, dass einige die Nase rümpften, konnte die eine oder andere Verwünschung hören, sah aber auch neugierige Blicke. Zwei Frauen, offenkundig Freundinnen, kicherten hinter vorgehaltener Hand.
Aber Kinnon war das egal. Er war gerade einfach nur ziemlich glücklich, dass dieser Tag eine spannendere Wendung genommen hatte als erwartet. Er hatte eine neue Bekanntschaft gemacht, die deutlich reizvoller war als seine beiden Gildenkameraden, die von gepflegter Konversation, wie er sie mit Akashi treiben konnte, einfach nichts verstanden.
Bei der Boutique angekommen, öffnete Kinnon mit der freien Hand die Tür und hielt sie selbstredend für Akashi auf. Wie es sich nunmal für einen Gentleman gehörte.
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Beitrag© By Gast  Mi März 22, 2017 10:09 pm

Irgendwie hatte Akashi das Gefühl, er schwebte bloß in seiner eigenen wunderschönen Gedankenwelt, nur um ab und an mal einige Bemerkungen von sich zu geben, wobei er irgendwann sogar damit aufhörte, so sehr war er in seinen Gedanken versunken. Dabei sprang er geradezu von einer Überlegung zur nächsten, sodass er andere Themen vollkommen vernachlässigte. Was war zum Beispiel mit dem, was der Modeunfall zuvor noch gesagt hatte? Er hatte von einer Rebellion gesprochen - eine Rebellion seinen Eltern gegenüber, die seine Zukunft zu kontrolliert versucht hatten, indem sie ihnen einfach einen Namen gaben. Noch immer konnte er nicht nachvollziehen, woher die Erzeuger eines Kindes das Recht nahmen, ihren Namen zu bestimmen, etwas, was doch eigentlich wichtig war. Menschen waren unter eben dieser Bezeichnung bekannt. Warum sollte man sich also nicht aussuchen dürfen, unter welchem Alias man bekannt und gefürchtet wurde?
Außerdem war es wahrlich geschmacklos dem Kind den Namen eines Vorfahren zu verpassen. Man selbst war ein Individuum! Ein wundervolles Unikat! Da sollte es der Name ebenfalls sein! Stattdessen gab man seinem Unikat einen ausgelutschten Namen aus der Vergangenheit, der einst einem anderen unbedeutenden Menschen gehörte? Wie grausam konnte man nur sein?
Stundenlang hätte sich der Rotschopf über dieses Thema aufregen können, betraf es ihn schließlich selbst. Er selbst hatte schließlich ebenso eine Rebellion gestartet, nur dass er seinen Namen gänzlich verworfen hatte. Ob dem Modeunfall wohl der Mumm dafür fehlte, sich seiner Vergangenheit und Familie vollständig zu entsagen? Solch ein Schritt kostete wahrlich Überwindungskraft, welche nicht jeder hatte, jedoch verursachte dies ein gewisses Gefühl der Verbundenheit. Ja, dieser Mann verstand ihn, was diese Ansicht betraf. Wie viele Narren gab es, die es nicht nachvollziehen konnten und ihren Namen stattdessen als ein Geschenk ansahen? Viel zu viele! Der Modeunfall hingegen schien keiner zu sein, zumindest nicht auf dieser Ebene, was ihn leicht lächeln ließ.
Dieser Mann war doch tatsächlich eine gute Wahl gewesen, fühlte er sich schließlich selten mit jemandem auf solch einer Ebene verbunden. Dennoch entsprach er einfach überhaupt nicht seinem Geschmack. Ihn zu verführen, hätte ihn demnach in keinster Weise gereizt. Somit blieb er einfach weiterhin seine Shoppingbegleitung.
Dennoch juckte es ihn in den perfekt manikürten Fingern irgendwann mit ihm über dieses Thema zu sprechen. Vielleicht offenbarten sich dabei ja sogar weitere Aspekte, die eine weitere erlesene Konversation zustande bringen konnte. Verwundert hätte es den Rotschopf zumindest nicht.
Nun jedoch musste er sich weiter darauf konzentrieren die Menschen um sie herum arrogant anzublicken, welche es doch tatsächlich wagten zu tuscheln und sich.. über ihn lustig zu machen! Wie konnten diese Mistbiester es bloß wagen sich über ihn, Akashi Ryūketsu, lustig zu machen?! So funkelte er seine Mitmenschen bis zur Boutique böse an, seinen Arm dabei etwas mehr an den Modeunfall drückend. Gut, aktuell sah er wahrlich scheiße aus, doch trotzdem hatte er eine Begleitung und diese Biester.. Tja.. Die nicht! Pech gehabt!
Bevor sie die Boutique gänzlich erreichten, galt es jedoch seine Beschäftigung zu unterbrechen, als ihm der Modeunfall eine Frage stellte. Wo er herkam wollte er wissen? Nunja.. Die Antwort würde ihm sicherlich nicht gefallen, war dieser Ort schließlich ein ganzes Stückchen entfernt, doch war er Akashi, sprich, er scherte sich nicht darum, ob es dem Modeunfall vielleicht missfiel, weshalb er einfach nur breit grinste. „Meine Wenigkeit kommt von weit her~ Von wo genau ich komme? Nunja, dort ist es heiß~“, sprach er grinsend, „Und wo kommst du her, hm~?“
Ob der werte Herr wohl ähnlich antwortete? Und wo er wohl herkam? Ach, naja, eigentlich interessierte es ihn auch nicht besonders. Hier ging es ums shoppen und nicht ums sinnlose Plaudern wo sie denn herkamen! Hiernach würden sie sich eh nie wieder sehen, also waren solche Informationen gänzlich unnötig! Also ersetzte Akashi sein Grinsen durch ein erfreutes Lächeln, als er den ersten Laden seiner Begierde entdeckte, wessen Tür freundlicherweise aufgehalten wurde, und auch schon sofort hinein sprintete. Dabei achtete er natürlich drauf, besonders elegant und sexy auszusehen. Was musste, das musste!
„Oh welch hinreißender Laden!“, flötete der Rotschopf auch schon sogleich, ehe er bereits hinter dem ersten Kleiderständer verschwand. Welche Farbe die darauf hängende Farbe hatte, war dabei wohl recht klar. Weiß war es zumindest nicht~
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Beitrag© By Kinnon  Do März 23, 2017 3:08 pm

Wenn Kinnon in etwas gut war, dann war es der Umgang mit Menschen. Gut, den Umgang mit Zahlen hatte er ebenfalls fast perfektioniert, aber Menschen lagen ihm ebenfalls. Immerhin war er der Sohn eines ausgesprochen erfolgreichen Geschäftsmannes von Adel. In den gehobenen Kreisen war sein Name bekannt und alle wussten, dass ein Foxglove immer ehrlich und konstruktiv war. Zumindest meistens. Notlügen und alternative Fakten konnten schonmal vorkommen, wenn es dem Handel diente.
Kinnon musste zugeben, dass er von Akashis Antwort, was seine Frage betraf, etwas überrascht war. Er nannte ihm keinen Ort. Dabei gab es kaum etwas einfacheres als einen Ort zu nennen und zu hoffen, dass sein Gegenüber jenen Ort auch kannte. Was bei kleinen, kaputten Kuhkäffern wie Ardea eventuell nicht unbedingt der Fall war. Jedenfalls war er nach Akashis Antwort nicht wirklich schlauer. Es war heiss, also musste es südlicher liegen, falls er dieses Wort überhaupt auf die vorherrschenden Temperaturen bezogen hatte. Und gut, es lag weit weg. Also stellte sich immer noch die Frage, ob Akashi von ihm wollte, dass er die ganzen Taschen zu ihm nach Hause schleppte. Und wenn das weit weg war, würde er womöglich länger von Ardea weg bleiben als ursprünglich geplant. Na hoffentlich begann man nicht nach ihm zu suchen. Das könnte einige unangenehme Folgen haben. Aber egal. Einfach vorwärts denken, nicht an dem rumhadern was sein könnte, das war dumm. Er würde Akashi schlicht und ergreifend danach fragen, sobald sich eine Gelegenheit dazu auftat. Und bis dahin griff er das Thema vielleicht sogar schon von selbst auf.
"Ich komme aus einem eher kleinen, unbedeutenden Dörfchen, das dir wohl nicht bekannt sein wird", erwiderte er die Antwort auf ähnlich abstrakte Weise. Ardea war längst nicht das einzige Kuhkaff, im Gegenteil, es gab Unzählige davon. Es war also unwahrscheinlich, dass Akashi direkt darauf kommen würde.
Als sie den Laden betraten, stürmte Akashi auf ausgesprochen elegante Art und Weise vor, um sich einen Traum in Rot anzuschauen, während Kinnon überlegte, ob er noch eben draussen bleiben und eine rauchen sollte. Es juckte ihn allmählich wieder in den Fingern. Seine letzte Zigarette war beinahe eine Stunde her und hier in der Boutique eine drehen gehörte sich nicht. Nur, wenn Akashi nicht übertrieben hatte, würde er bald so beladen sein, dass er wohl kaum das motorische Geschick aufweisen können, um sich noch eine Zigarette zu drehen.
Ausserdem war da noch der halb tote Hotdog in seiner Tasche, den er ehrlich gesagt nicht länger mit sich rumschleppen wollte.
Also trat er zu Akashi. "Ich muss noch eben etwas Kleines erledigen. Ich bin gleich zurück", sagte er lächelnd und verliess die Boutique dann eben, um auf der gegenüberliegenden Strassenseite Hotdog und Serviette in einen Mülleimer zu werfen. Und dann holte er sein Drehzeug raus und drehte sich eine Zigarette. Schön fein säuberlich, wie es sich gehörte. Anschliessend schob er sie in ein dafür vorgesehenes Kästchen aus Silber, das sein Vater ihm mal geschenkt hatte. Dann kehrte er in die Boutique zurück, um sich erneut zu Akashi zu gesellen.
Die nächste Zeit verbrachte er in erster Linie damit, Akashi seine durchaus ehrliche Meinung zu den ausgewählten Kleidungsstücken zu sagen. Zwar hatte er keine Ahnung von Mode und er liess sich von Akashi gern eines Besseren belehren, sollte der anderer Meinung sein als er selbst.
Innerlich hoffte er, dass Akashi über seinen Shoppingwahn hinaus vergass, dass er ihn selbst auch hatte einkleiden wollen. Nicht weil er befürchtete, Akashi könnte ihm etwas anziehen, was er nicht mochte, sondern mehr, weil er mehr befürchtete, die ausgewählte Kleidung könnte nicht ganz so bequem sein wie sein momentaner Look.
Er gab trotzdem sein Bestes, Akashi zu unterstützen, versuchte genau zu registrieren, was er selbst so aus den Ständern kramte.
"Gefällt dir das?", fragte er und zeigte ihm dabei eine dunkelrote Weste. "Das würde sicher auch gut zu der Hose passen, die du gerade trägst."
Hey, ein Versuch ihm zu helfen war es wert, oder nicht?
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