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 Maid Café - Charming

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Beitrag© By Gast  So Jan 29, 2017 11:49 pm

Beschreibung folgt
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Beitrag© By Gast  Mo Jan 30, 2017 12:16 am

CF: Straßen von Crocus

Es war nicht grade freundlich, wie Kallisto sich verabschiedete, doch das registrierte sie erst, als sie alleine war. Gut, alleine konnte man das nicht nennen, sie war schließlich mitten in Crocus, umgeben von unzähligen Menschen der verschiedensten Sorten, doch mit ihnen hatte sie ja nichts zu tun. Auch wenn Kallisto erkannte, dass sie durchaus hätte freundlicher sein können, hieß das noch nicht, dass sie ihr Handeln bereute. Der Zorn über das Geschehene war noch nicht verflogen. Ablenkung sollte sich allerdings bald finden. Da Kallisto wirklich keine Ahnung hatte, wo sie denn hingehen musste, war sie gezwungen jemanden zu fragen. Eine Gruppe aus drei jüngeren Männern bot sich da grade an, da diese die Schamanin ohnehin fest im Blick hatten, als sie grade an ihr vorbeigingen. Kallisto blieb stehen, stemmte eine Hand in die Hüfte und winkte ihnen zu. Beinahe überschlugen sie sich, ehe sie anhielten, ihre Richtung änderten und an sie herantraten. „Oy, halllllooo.“, begrüßte sie einer der Drei, bevor er die Frau einmal von oben bis unten betrachtete, ihren Körper mit seinen Augen dann wieder hinaufwanderte und ihr dann doch ins Gesicht blickte. „Hey. Ich komme nicht von hier, kann mir einer von euch sagen, wie ich zum… Café Charming komme?“ Der Gesprächigste von ihnen hob fragend die Augenbrauen, während seine zwei Kollegen, links und rechts von ihm, sich gegenseitig fragend anschauten. „Ne, bist wirklich nich von hier.“ Die Zwei lachten und es dauerte einen Moment, bis sie sich wieder einkriegten. Der Anführer der Clique, er war etwa einen Kopf größer als Kallisto, trug mittellanges und zotteliges, blondes Haar, war ein gut durchtrainierter Kerl, der wahrscheinlich körperlich arbeitete, drehte sich etwas und legte seinen Arm um die Schultern der Magier. Sie schaute ihm leicht verwirrt entgegen, beließ es allerdings zunächst bei dieser Reaktion. „Du siehst nicht so aus, als würdest du da arbeiten. Was willst du überhaupt da? Aber wenn du magst, geleiten wir dich gerne dahin.“ Er zwinkerte ihr zu und die anderen Beiden setzten ein eigenartiges Grinsen auf. „Mhm, nee. Sagt mir nur wo es ist, ich finde alleine hin.“ Die Frage danach, was sie da überhaupt wolle, ignorierte Kallisto einfach. „Sicher? Ist für ein Mädel wie dich nicht grade ungefährlich da und-„ Kallisto streifte seinen Arm von ihren Schultern, drückte ihn unsanft von sich. Sie hatte keine Lust mehr zu spaßen und das zeigte ihr Gesicht auch deutlich. Das schien die Drei jedoch nicht besonders zu kümmern. Zwar hob der Große beschwichtigend die Hände, reagierte mit einem „Wow, ho ho, nicht so ungestüm.“, doch das Grinsen, dass er dabei zu verbergen versuchte, verriet Kallisto, dass er es nicht besonders ernst meinte. „Da die Straße rauf. Da will man einmal helfen…“ Er deutete in eine Richtung, ließ dann bereits von ihr ab und seine zwei Gefährten folgten ihm. „Sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt.“, rief er Kallisto noch aus einigen Metern Entfernung hinterher, als auch sie sich auf den Weg gemacht hatte. Städter…

Es dauerte noch einige Minuten, doch nach einem Spaziergang durch gefühlt die halbe Stadt, landete Kallisto tatsächlich vor einem großen Café. Es war gut besucht, von draußen konnte man den Laden gut überblicken. Allerdings stand ein großer, kräftig aussehender Mann neben dem Eingang und er wirkte so, als wolle er diesen bewachen. Untypisch für ein Café, das wusste selbst die Schamanin. Ihre Aufmerksamkeit wurde allerdings sogleich von etwas Anderem auf sich gezogen. Da in dem Laden, da saß doch…! Ohne auf ihren Weg zu achten, wollte die Magierin das Café betreten und sich den Mann aus der Nähe ansehen. Diese Narbe… Das war doch… „Hey.“ Eine monotone, tiefe Stimme ertönte und Kallisto wurde von einem Arm gebremst, der ihr quer vor die Nase gestreckt wurde. „Nur für Herren. Siehst mir nicht wie eine Bewerberin aus.“ Verwirrt schaute die Schamanin sich um. In der Tat, es war eine Art Türsteher. Doch was für ein Café ist denn ausschließlich für Männer? Und da turnten doch viele Frauen drin herum… Bei genauerer Betrachtung fiel ihr auf, dass sie alle gleich angezogen waren, es waren sicher die Bedienungen. Sie holte Luft, überlegte, was sie antworten sollte, doch fiel ihr nichts ein, weswegen sie die Luft mit einem Seufzer wieder ausstieß. Mürrisch drehte sie dem Mann den Rücken zu. Er wirkte nicht grade schwächlich… Aber der Mann, den sie in dem Laden sah, das war er doch. Das war doch dieser Peppertree. Das musste sie unbedingt Minato und Kinnon berichten. Hoffentlich blieb dieser Kerl noch etwas da! Um eine Ecke gelaufen, verwandelte sich die Magierin in ihre volle Katzen Take Over Form, um so schnell wie möglich querfeldein zum Treffpunkt zurück zu gelangen.





Tbc: Straßen von Crocus
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Beitrag© By Gast  Do Feb 02, 2017 5:31 pm

cf: Straßen von Crocus

Es war nicht grade schwer die beiden anderen davon zu überzeugen, ihr zu folgen. Wäre andererseits auch überraschend gewesen, hätten sie ihr nun abgesagt. Schließlich ging Kallisto davon aus, dass sie den Gesuchten gefunden hatte. „Dann kommt.“, sagte sie noch und machte sich dann schnellen Schrittes auf den Weg zurück zum Café. Als sie das erste Mal danach suchte, trödelte sie ganz schön. Diesmal sollte es schneller gehen, diesmal kannte sie ja auch den Weg. Sie kamen sicher auch rechtzeitig an ohne zu rennen.
Als die Gruppe das Café erreichte, konnte man den besagten Mann durch eines der großen Frontfenster des Ladens sehen. Er saß mittlerweile nicht mehr alleine an dem Tisch, sondern war umringt von anderen Kerlen. Sie sahen alle irgendwie geschäftsmäßig aus. Platz an dem Tisch war keiner mehr, allerdings wirkte es auch stark so, als würde kein Fremder in der Runde geduldet werden. Was die wohl zu bereden hatten?
„Und jetzt?“, fragte Kallisto und stemmte dabei die Arme in die Hüften. Sie durfte ja anscheinend nicht da rein, sollte sie etwa draußen warten und den beiden Herren den Vortritt lassen? Selbst wenn, was gedachten sie dann drinnen zu tun?
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Beitrag© By Minato  Do Feb 02, 2017 9:36 pm

Alle waren sich einig sofort zu diesem Cafè aufzubrechen in dem Kallisto die Gesuchte Person ausgemacht haben wollte. Also setzte sich das Trio in Bewegung und folgten der Schamanin zügig. Unterwegs viel ihm auf, das er die Rose auf der Bank hatte liegen lassen in der Hektik und ärgerte sich ein bisschen darüber. Naja, würde sich halt jemand anderes darüber Freuen. Vielleicht ergab sich ja nach der Quest die Möglichkeit Kallisto den Park zu zeigen. Sicher würde er ihr gefallen, da war sich der Dragonslayer sicher.
Der Ort zu dem die junge Magierin die beiden führte war einiges weiter weg als der Schlosspark in dem er gesucht hatte. Sie gingen zügig durch einige Straßen und Gassen hindurch und Minato wunderte sich das Kallisto sich den weg so gut hatte merken können.
Jedenfalls trudelten sie nach einiger Zeit dann auch vor dem Cafè ein, vor dessen Eingang ein großer Typ stand der einen auf sehr wichtig machte. Durch das Fenster konnte er diesen Peppertree genau sehen, jedenfalls stimmte die Beschreibung die man ihnen gegeben hatte zu 100% überein. Er saß mit einigen anderen Männern an einem Tisch und unterhielt sich angeregt. Minatos Blick fiel auch auf die Damen in dem Laden, die alle eine art Uniform trugen, aber diese wahr mehr als nur knapp bemessen und zeigte mehr als sie bedenken sollten. 'Was war das wohl für ein Cafè?' Fragend wandte sich Kallisto an die beiden Männer und Minato verschränkte die Arme vor der Brust. "Nun, einfach reinstürmen geht wohl nicht, das würde nur ärger für die Gilde geben und Syl würde mich umbringen", überlegte er laut und sah fragend zu Kinnon. "Hast du nicht eine Idee? Und vor allem weißt du was das für ein Cafè sein soll? Die Bedienungen sehen sehr freizügig aus", er wies mit einem Nicken in Richtung des Schaufensters.
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Beitrag© By Kinnon  Fr Feb 03, 2017 9:55 am

Je näher sie dem Café kamen, desto mehr wusste Kinnon, wo es hinführen würde. Und schliesslich stand er davor und fragte sich, wie er das seinen beiden Kollegen erklären sollte. Er selbst war nie da drin gewesen, sein Vater auch nicht aber er kannte die Erzählungen und wusste - ironischerweise von seiner Mutter, die in solchen Dingen komplett unbefangen war - genau was das sein soll.
"Das ist ein Café für Männer, die bei Frauen nicht ankommen und sich hier die Bestätigung holen, dass sie doch was wert sind", meinte er. "Passt eigentlich ziemlich gut zu so einem schmierigen Typen wie Peppertree. Da dürfen nur Männer rein, weil die Rolle der Dame hier ... sehr traditionell gehalten wird. Sie soll den Herrn bedienen und seinen Selbstwert erhöhen ..."
Sein Blick wanderte zu Kallisto. Nun, die Figur hatte sie aber er zweifelte an ihren anderen Qualifikationen. Wenn sie sich da drin aufführte wie sie sich im goldenen Hirschen aufgeführt hatte, würde der Plan, der sich in seinem Kopf bildete wahrscheinlich innerhalb von Sekunden plündern. "Wir könnten dich als Bedienung da reinschmuggeln, während Minato und ich als Kunden hineingehen. Verlangt von dir aber, dass du dich unterwürfig benimmst und zumindest so tust, als wären Männer das Grösste und das einzig Wahre in deinem Leben, Kallisto. Meinst du, du kriegst das hin?"
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Beitrag© By Gast  Fr Feb 03, 2017 3:29 pm

Da waren sie nun. Kallisto hatte die Zwei zu dem Café geführt und war dabei glücklich, dass der vermeintliche Herr Peppertree noch immer dort anzutreffen war. Das Einzige, was sich geändert hatte, war der Platz an dem er saß. Genauer gesagt, es kamen noch eine Menge weitere Herren dazu. Wahrscheinlich eine Verabredung. Minato sprach das Offensichtliche aus. Sie konnten nicht einfach hineinstürmen. Selbst wenn sie von dem Ärger absahen, den es für die Gilda dadurch gab, wie sollte das laufen? Einfach rein, Peppertree herausprügeln wo die Gesuchte war? Das konnte kein ernstzunehmender Vorschlag sein. Als er dann noch von den Bedienungen sprach und Kinnon darum bat, ihm das zu erklären, schaute sich Kallisto verwundert um. Tatsache… Die waren alle einheitlich gekleidet, aber trugen dabei nicht einfach ein Shirt mit dem Aufdruck des Lokals oder so, nein. Was hatte das zu bedeuten? „Traditionell?“, fragte die Schamanin nach, als Kinnon das Wort benutzte, um die Rolle der Frau in diesem Café zu erklären. Dann kam der Rauchmagier mit einer Idee, die Kallistos Gedanken ein wenig durcheinander schwirren ließ. Sie als Bedienung einschleusen… Es machte Klick bei ihr. Das meinte der Türsteher auch zuvor als er von Bewerberin sprach. „Mhm, glaub schon…“ Klang auf Anhieb nicht so schwer, was er da sagte. Etwas unterwürfig spielen, etwas Honig ums Maul schmieren. Was konnte man da schon verkehrt machen? Zumindest war sie guter Dinge, dass sie das hinbekommen würde. Ihr Blick wanderte an ihr herunter. „Aber so wollte er mich da nicht reinlassen.“ Sie deutete, ohne dabei hinzusehen, mit dem Daumen über die Schulter auf den Kerl vor der Tür. Wahrscheinlich sollte sie sich da ein wenig angemessener kleiden, vielleicht auch so wie die da drinnen rumhüpfen? „Wo bekomme ich denn so einen Fummel her?“, fragte Kallisto und warf dabei einen flüchtigen Blick durchs Fenster des Lokals.
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Beitrag© By Minato  Sa Feb 04, 2017 9:16 pm

Aufmerksam hörte er Kinnon zu und nickte dann als er verstand um was für ein Laden sich das hier handelte. Das passte ja die Faust aufs Auge was diesen Peppertree angeht. Vielleicht zwang er ja die Mädels die er mit sich nahm, in solchen Etablissements zu arbeiten.
Nur wie kamen sie nun da rein? Er persönlich hätte kein Problem damit gehabt den Typen aus dem Lokal zu zerren. Weder dieser Türsteher noch die anderen Männer im Lokal sahen wirklich danach aus, als hätten sie ihn daran hindern können. Doch das Ansehend er Gilde und die Worte von Sylvana, dass er sich im Zaum halten sollte, halten ins einem Kopf wieder und so musste man eine andere Lösung finden.
Wie aufs Stichwort kam auch gleich der Rauchmagier mit einem Vorschlag, der zwar eigentlich ein guter war, doch in ihm drin gab es einen kleinen Funken der da aufkeimte und in ihm ein komisches Gefühl zurückließ. Noch konnte er damit nicht viel anfangen, aber es war störend.
Kallisto schien dieser Plan ebenfalls zuzusagen und sie fragte auch schon wo sie so ein Outfit herbekommen könnte. Kurz stellte er sich die Magierin ihn diesen Klamotten vor und merkte wie im heißer wurde. Zwar hatte Kallisto nie wirklich viel an, ab das war schon was anderes.
"Ehm, vielleicht stellen die Besitzer ja diese Outfits, oder man leiht sie sich irgendwo, so genau weiß ich das auch nicht. Hast du ne Ahnung Kinnon?"
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Beitrag© By Kinnon  Di Feb 07, 2017 9:39 am

Etwas unsicher kratzte Kinnon sich am Hinterkopf. Irgendwie behagte es ihm nicht so ganz. Ausserdem dachte er nach. Er hatte sich nie Gedanken darüber gemacht, woher man solche Kleidung kriegte. Er war weder weiblich, noch hatte er einen Fetisch für puppenhaft angezogene Mädchen bei denen man mehr sieht als sie versteckt. Das war noch nie sein Ding gewesen.
"Naja, ich weiss es auch nicht so genau aber ich denke die werden dir die Arbeitskleidung schon geben. Aber für ne Bewerbung musst du womöglich in etwas anderem aufkreuzen als Pelz ..." Das stimmte. So wie Kallisto momentan aussah würden die sie nicht einmal vielleicht einstellen.
"Es gibt da schon einen Laden, wo man so ähnliche Sachen herkriegt." Er hob die Hände. "Aber geht nicht auf mich los, wenn ihr ihn seht."
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Beitrag© By Gast  Di Feb 07, 2017 5:24 pm

Wiedermal hatte Minato keinen Schimmer und so schob er die Frage erneut zu Kinnon weiter. Diesmal wusste auch er nicht so recht. Allerdings ging er davon aus, dass man Kallisto das Outfit zur Verfügung stellen würde und sie es nicht selbst mitbringen musste. Überrascht hob die Schamanin die Brauen. Dann war ja alles super, oder nicht? Fast. Der Rauchmagier empfahl dennoch ein paar andere Sachen anzulegen, da ihr Pelz sie wohl nicht weit bringen würde. „Öhm, okay?“ Zwar sah Kallisto keinen Sinn darin, sich extra umzuziehen, wenn sie doch eh wieder etwas Anderes anziehen soll, aber es würde schon alles seine Richtigkeit haben. Für diesen Zweck kannte Kinnon dann wiederum einen Laden, in dem sie wildern könnten. Allerdings hob er gleich abwehrend die Hände und deutete an, dass das Geschäft wohlmöglich nicht jedermanns Geschmack sein würde. „Ach quatsch.“, antwortete Kallisto. Warum sollte man ihm irgendeine Schuld zuweisen? Sie wollten doch eh nur schnell ein paar Klamotten kaufen. Unbehelligt und motiviert schaute sie ihn an. „Wo geht’s lang?“
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Beitrag© By Minato  Mi Feb 08, 2017 9:02 pm

Minato war sich sicher, fast ebenso wenig in großen Städten unterwegs zu sein, wie Kallisto. Da war es doch kein Wunder das er Kinnon, dessen Erfahrungen sicher um einiges höher waren, fragte wo man solch eine Kleidung her bekommen würde. Auch wenn es eigentlich nicht gerade seine Stärke war, nahm er Hilfe an wenn es sein musste.
Als der Rauchmagier zu Kallistos Outfit zu sprechen kam, musterte Minato die hübsche Schamanin etwas länger als beabsichtigt und als er es merkte sah er kurz zu Boden, obwohl es sicher niemand bemerkt hatte. Seit ihrem ersten Treffen fühlte er sich schon zu der jungen Frau hingezogen und auch wenn seine Konzentration hier auf der Mission lag, so gab es immer wieder kleine Momente, wo er sie aufmerksamer beobachtete.
Kinnon kam dann auch mit einer Idee und sprach von einem Laden, wo man solch eine Kleidung, wie sie in diesem Café getragen wurde, bekommen könnte. Nur den Zusatz den er anfügte, ließen bei ihm ein paar Fragezeichen auftauchen. 'Wieso sollten sie denn auf ihn losgehen wollen?', überlegte er und nickte erstmal, weil Kallisto anscheinend schon ganz motiviert war. Denn sie fragte sogleich wo es denn lang gehen würde. Scheinbar hatte seine Idee das Team aufzuteilen damit jeder einen etwas klareren Kopf bekommt, wenigstens etwas funktioniert.
"Dann mal los", stimmte er dann auch mit ein und wartete darauf das Kinnon sie führte.
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Beitrag© By Kinnon  Mi Feb 15, 2017 9:09 pm

Kinnon schaute zwischen Kallisto und Minato hin und her. Er wusste ja zu was es geführt hatte, als er sie das letzte Mal wo hingeführt hatte. Aber nun gut ... Sie wünschten es, dann würde er ihnen den Wunsch nicht verwehren.
"Hier lang", meinte er und warf noch einmal einen Blick zum Schaufenster. Diese Herren würden wohl noch eine Weile hier bleiben. Also führte er Kallisto und Minato durch einige Gassen der Einkaufsstrasse, bis sie schliesslich vor einem kleinen Shop standen, der offenkundig hübsche Kleidung für Damen verkaufte, an der meistens nicht viel mehr als Luft und Liebe dran war.
"Hier bitte", meinte er. Im Schaufenster waren an Puppen einige der Kleidungsstücke ausgestellt. "Hier sollte sich was finden", sagte er. "Habt ihr denn Geld dabei, um das zu bezahlen?"
Es sollte sich sicher etwas finden, das nicht allzu teuer war, doch es waren Kleider und gerade in dieser Branche waren Kleider immer etwas teurer als im normalen Modegeschäft.
Er schob die Ladentür auf und hielt sie den beiden anderen auf, damit sie auch eintreten konnten. "Du solltest in erster Linie in der Ecke da hinten nachschauen, da finden sich die Sachen, die für den Job dienlich sein könnten am ehesten."
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Beitrag© By Gast  Do Feb 16, 2017 4:36 am

Eher unbewusst schaute Kallisto kurz zu Minato herüber, nahm dabei nicht wirklich wahr, dass er sie wiederum weitaus genauer betrachtete. Sie war motiviert, sie wollte loslegen und wartete nun darauf, dass Kinnon ihr dabei half, indem er ihr offenbarte, wo sie denn Klamotten herbekommen konnte, die sie für diesen Job tragen konnte.
Ja, das mit dem Restaurant lief gewissermaßen schief. Allerdings lag das nicht an der Wahl des Lokals an sich und auch nicht an den servierten Speisen. Solange in dem Shop, den sie aufsuchen würden nicht wieder jemand auftauchte und sie aufhielt, würde schon alles gepflegt seiner Wege gehen. Dann war es soweit, Kinnon wollte sie führen. Allerdings kam Kallisto dabei ein Gedanke, den sie sogleich offen aussprach. „Öhm, Minato?“ Sie wendete sich dem angesprochenen Magierkollegen zu. „Wartest du hier? Jemand sollte ein Auge auf Mr. Du-weißt-schon-wen werfen und ihn zur Not verfolgen, sollte er abhauen.“ Wäre ganz schön dämlich, wenn sie nun alle drei abtraten und der Verdächtige in der Zeit den Standort wechselte, ohne, dass sie eine Spur von ihm hatten. Da Kinnon den Laden, beziehungsweise den Weg zu diesem kannte und die Schamanin diejenige war, die es einzukleiden galt, blieb nur noch der Dragonslayer um diese Aufgabe zu übernehmen. Diese Idee, oder auch Bitte geäußert, folgte Kallisto dem Rauchmagier. Seine zögerliche Art von zuvor machte sie selbstverständlich etwas neugierig. Was würde sie wohl erwarten?
Als sie zusammen mit Kinnon an besagtem Laden ankam, schaute sich die Magierin zunächst nachdenklich die ausgestellte Ware an. „Daran wird’s nicht hapern.“, antwortete sie schließlich, als es um die Bezahlung der Kleidung ging. Sie hatte schließlich Geld dabei und bisher noch nicht einmal etwas ausgeben müssen. Ungeniert und mit weitaus weniger Scham, als vielleicht so manch andere junge Frau an den Tag legen würde, die solch ein Geschäft das erste Mal betrat, ging sie an Kinnon, der ihr die Tür aufhielt, vorbei. Er wies ihr noch den Weg in eine Ecke des Geschäftes, in der sie seiner Aussage nach wohl am ehesten Klamotten finden würde, die sie gebrauchen konnte. Mit einem freudigen „Okay.“ verließ sie Kinnons unmittelbare Nähe dann, um sich dort umzusehen. Es dauerte nicht lange, da wurde Kallisto fündig. Etwas länger als für die Suche, brauchte sie dann allerdings noch für die Anprobe, bei der ihr zum Glück teilweise eine Angestellte des Ladens behilflich war. Die Shoppingtour kurz zusammengefasst: Kallisto besorgte sich ein schwarzes Korsett mit einem kurzen Rock, sowie feinmaschige Netzstrümpfe und ein Paar Schuhe, welches irgendwie dazu passte. Das Zeug behielt sie dann auch direkt am Körper, ließ sich stattdessen ihre ursprüngliche Kleidung eintüten und mitgeben. Nach ein paar Minuten, sie hatte selbst absolut kein Gefühl dafür, wie lange sie brauchte, war sie dann also fertig. Es konnte losgehen. Was ihren Look anging, so war es ihr ohnehin oft egal, wenn sie verwunderte Blicke auf der Straße erntete, also warum sollte es sie nun stören?
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Beitrag© By Minato  Fr Feb 17, 2017 9:08 pm

Daran hatte er gar nicht gedacht, überlegte er, als Kallisto ihn bat doch lieber hier zu warten, falls die Zielperson das Café verlassen würde. Noch unschlüssig sah er sie an und fragte sich ob es gut ginge die beiden alleine losziehen zu lassen. Er wollte es vermeiden das es wieder zu Missverständnissen zwischen ihnen kommen könnte.
Aber gut, würde er mal hier warten und den Strolch im Auge behalten. "Na gut, aber beeilt euch bitte", gab er somit sein Okay. Er hasste es zu warten und hoffte darauf das die zwei schnell wieder zurück kamen.
Seine zwei Kollegen zogen also los, kallisto das richtige Outfit zu besorgen. Unterdessen setzte sich der Dragonslayer einfach mal auf eine Bank auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Direkt vor dem Café zu stehen und durchs Fenster zu gaffen, war sicher nicht die unauffälligste Art jemanden im Auge zu behalten. Von der Bank aus, hatte er den ganzen Laden im Blick.
Während er hinüber sah un die Damen dort so in sein Blickfeld geriet, bildete sich vor seinem inneren Auge ein Bild ab, das ihn etwas erröten lies. Zum Glück sah es gerade keiner. In seinem Kopf spukte Kallisto in diesem Outfit herum und Minato war sicher, das sie gut darin aussehen würde. Ein leichtes Grinsen schlich sich auf seinen Lippen, ehe er den Kopf schüttelte und sich wieder darauf konzentrierte den Typen im Lokal zu beobachten. Doch immer wieder gerieten seine Gedanken ein wenig auf Abwege. Hoffendlch würden die zwei bald wieder kommen.
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Beitrag© By Kinnon  Mi Feb 22, 2017 1:19 pm

Während Kallisto sich ein neues Outfit zulegte, das zu Kinnons Überraschung tatsächlich mehr verdeckte als ihre normale Kleidung, schaute er sich im Laden ein bisschen um, war aber nicht übermässig daran interessiert. Einfach nicht so sein Ding. Er bevorzugte Frauen mit Stil. Mit billigen Willst du dealen? ö~Ö konnte er nicht so viel anfangen.
Dennoch, sein innerer Gentleman schenkte Kallisto ein Daumen hoch, als sie fertig war. "Siehst gut aus", sagte er, weil man einer Frau immer ein Kompliment zu neu gekauften Kleidern machte, wenn man keine Kratzspuren im Gesicht haben wollte.
So gingen sie gemeinsam zurück zu dem Café, wobei sich Kinnon von Zeit zu Zeit ein wenig wie ein Zuhälter fühlte aber hey, sie waren immerhin zu einem genau solchen Ort unterwegs. Also warum auch nicht.
Sie trafen Minato auf einer Bank vor dem Café. "So, die Lady ist eingekleidet. Meint ihr, ihr schafft das auch alleine? Ich müsste unbedingt nochmal weg ..."
Er grinste entschuldigend.
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Beitrag© By Gast  Do Feb 23, 2017 4:36 pm

Was Kinnons Kompliment und seine Geste anging, so wusste Kallisto nicht so recht, was sie damit anfangen sollte. Sollte sie so etwas nun häufiger tragen? In der Stadt hatte sie niemanden damit herumlaufen sehen. Solch Outfits sah sie bisher ausschließlich in diesem Café. Jedenfalls schloss die Schamanin daraus, dass ihr Aufzug für diese Mission das richtige war, sonst hätte er wohl Einwände gehabt. Zumindest, wenn ihm der erfolgreiche Ablauf des Auftrags wichtig war. Es konnte also zurück zum Café gehen, vor dem Minato noch immer geduldig wartete. Er hatte es sich auf einer Bank auf der anderen Seite der Straße ‚gemütlich‘ gemacht. Während der Rauchmagier das Gespräch gewissermaßen einleitete, werkelte Kallisto noch etwas teilabwesend an ihrem Outfit herum. Der Rock saß ihrer Meinung nach nicht vernünftig genug und auch mit einem der Schuhe haderte sie etwas, weswegen sie ihre Füße zusammenstellte und mit der Hacke des Schuhs etwas hin und her wackelte, was im Endeffekt beinahe so aussah, als wolle sie eine Zigarette auf dem Boden austreten, nur dass sie eben nicht rauchte, im Gegensatz zu ihrem Gildenkollegen, der sich nun aus dem Staub zu machen schien. Verwundert schaute Kallisto nun endlich auf, zunächst traf ihr Blick dabei Minato, dann wanderte er zu Kinnon herüber. „Du willst weg?“ Sie hatte nicht die geringste Ahnung, was denn nun so plötzlich dazwischengekommen sein könnte. Hatte er sich zuvor bei dem Gespräch mit seinem Vater für später verabredet? Die ‚feine Art‘, wie Leute wie er vielleicht sagen würden, war es ja nicht grade, seine Kameraden plötzlich sitzen zu lassen, kurz vor einem vermeintlichen Höhepunkt der Mission, grade wo es spannend wurde, doch wie hieß es gleich? Reisende soll man nicht aufhalten… oder so. Wenn er doch so dringend etwas Anderes zu erledigen hatte, dann konnte man daran wohl nichts machen. „Öhm, okay?“, antwortete Kallisto mit einem eher fragenden Ton. „Wenn du unbedingt weg musst?“ Dann mussten sie damit eben klarkommen, blieben zwei um dem armen Mädchen zu helfen.
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Beitrag© By Minato  So Feb 26, 2017 4:19 pm

Was ihm als erstes ins Auge fiel als seine Kameraden endlich wieder zurück waren, war eindeutig Kallisto. Dieses Outfit an ihr sah einfach atemberaubend aus, weshalb er auch für einen kurzen Moment eben dies vergas. Mit offenem Mund und sich leicht ertappt fühlend atmete er kurz schnell durch, ehe er den Blick senkte. Zwar hatte er diese Art Outfit schon bei den Damen im Lokal gesehen aber an der Schamanin hatte es echt einen umwerfende Wirkung auf ihn.
Dann wurde er aus diesen Gedanken aber herausgerissen, als Kinnon einwarf, das er sich nun anderen Aufgaben widmen wollte. Verwirrt sahen er und Kallisto sich kurz an. "Was soll das denn jetzt?", fragte er und kratzte sich am Hinterkopf. Was war denn jetzt so wichtig das sich Kinnon aus der Mission zurückzog, so kurz vor dem Ziel. Minato kam das merkwürdig vor und wusste dies auch nicht einzuordnen.
Kinnon verabschiedete sich kurz darauf auch schon und verschwand ohne weitere Erklärung. Beim nächsten Mal würde er ihn erstmal zur Rede stellen was dies zu bedeuten hatte, jetzt mussten sie sich aber erstmal um den Typen im Lokal kümmern, ehe sie seine Spur wieder verloren. Seufzend sah er zu Kallisto. "Ok das kam jetzt unerwartet, aber dennoch sollten wir uns beeilen ehe er uns durch die Lappen geht", dabei nickte er in Richtung des Schaufensters, von dem aus man ihm immer noch sehen konnte, jetzt aber mit weniger anderen Typen. "Na gut, dann wollen wir mal versuchen ob der Türsteher dich nun rein lässt, was meinst du?", wandte er sich fragend an sie.  
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Beitrag© By Gast  Di Feb 28, 2017 6:21 pm




The Missing Girl


#1
Dann halt zu zweit!
 

Kinnon verschwand wirklich plötzlich und schnell, sodass man sich durchaus fragen konnte, was denn nun in ihn gefahren war? Ursprünglich zog er doch mit Kallisto zusammen los, bis sich bei einem Zwischenstopp in der Gildenhalle spontan Minato dazugesellte. Nun jedoch ließ er sie mit dem Dragonslayer alleine. Nicht, dass sie mit diesem nicht klarkommen würde, im Gegenteil sogar, doch so wirklich richtig war das nicht. Auch Minato fragte verwundert nach. Aber gut, aufhalten konnte man ihn wohl eh nicht.  Blieben also noch zwei Phönixe übrig, um den Job zu Ende zu bringen. Kallisto nickte dem Feurigen zu, als er davon sprach, dass sie sich beeilen sollten, ehe die Chance verflogen war. »Hast Recht.« Schließlich saß Peppertree schon eine Weile in dem Café und sie wussten nicht, wie lange er vorhatte zu bleiben. Die Magierin war guter Dinge, dass sie nun ebenfalls das Lokal betreten durfte. Sie hatte nur noch eine kleine Bitte. »Ähm, würdest du das solange an dich nehmen?« Sie reichte Minato die Tüte, in der sie ihre alten Klamotten mit sich trug. Sie wollte sie ja definitiv behalten und so dachte sie sich, dass er sie vielleicht solange an sich nehmen könne. Dann war sie auch schon bereit einzutreten. »Komm einfach in ein oder zwei Minuten nach, oder?« Es könnte ihrer Meinung nach vielleicht etwas unauffälliger sein, wenn sie getrennt reingingen, doch so wirklich tiefgründig hatte sie nicht darüber nachgedacht.
Dann machte sich Kallisto auf. Sie ging zum Eingang des Lokals, machte sich jedoch leider erst auf dem Weg dorthin so ihre Gedanken darüber, was sie überhaupt sagen würde. »Hey, ähm… Ich…« Der Glatzköpfige, breite Türsteher hob seine Augenbrauen, ehe er antwortete und Kallistos erstickenden Satz damit unterbrach. »Ach, du bist‘s wieder! Willst Probearbeiten, oder?« Sie schluckte nervös, nickte nur. »Alles klar, warte. SAM?!« Er forderte sie auf zu warten, drehte lediglich den Kopf zur Tür, schob diese etwas auf und rief nach irgendwem. »Okay, geh rein. Sam wird dich einweisen.« Der Große nickte zur Tür und Kallisto ging an ihm vorbei um das Café zu betreten. Sogleich kam ihre eine grinsende, junge Frau entgegen um sie zu empfangen. »Oh, eine Neue. Komm mit.« Sam war wesentlich sympathischer und machte gleich einen freundlicheren Eindruck auf Kallisto. Sie folgte ihr stumm hinter die Kulissen des Lokals, während sie sich ein wenig umschaute und die anderen Frauen, die zu arbeiten schienen zu beobachten.


POISON.IVY @ TCP

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Beitrag© By Minato  Mi März 01, 2017 8:01 pm

Das sein Gildenkamerad so plötzlich das Weite suchte, ohne eine vernünftige Erklärung dafür zu liefern, beschäftigte ihn indirekt doch noch etwas. Zwar sah er Kallisto nach, die gerade auf den großen Türsteher des Lokals zuging und auch von ihrer rückwärtigen Seite eine tolle Figur in dem Outfit machte, dennoch war es ein komisches Gefühl für den Moment.
Auf die Bemerkung der Schamanin hin, das sie getrennt und nacheinander das Lokal betreten sollten, hatte er genickt und so signalisiert das er mit dem Vorschlag einverstanden war. Auch die Tasche in dem ihre normale Kleidung verstaut war, hatte er an sich genommen. Er hoffte nur das da niemand reinschauen würde, wer weiß denn was die Leute dann von ihm denken würden. Ein Kerl alleine mit einer Tasche in dem sich Frauenkleider verbargen, das konnte unter Umständen eventuell zu Irritationen führen.
Minato schob diesen Gedanken erstmal weit von sich, als er sah das Kallisto es wohl diesmal geschafft hatte und am Türsteher vorbei das Café betrat. 'Gut', dachte der Dragonslayer, 'Dann bin ich jetzt dran.' Minato trat auf das Lokal zu und stand vor dem Türsteher der ihn kurz von oben bis unten musterte. "Siehst ja nicht gerade so als als hättest du so einen Laden nötig", meinte er und sah ihn abwartend an. "Ich bin nur etwas neugierig und wollte mal schauen wie es in so einem Café so ist", log er, ließ sich aber nichts anmerken. "Na gut, dann geh rein. Hast Glück, wir haben gerade ne neue Lady dazubekommen, ist echt ein Hingucker", antwortete er und gab Minato einen kräftigen Klaps auf die Schulter. "Dann werde ich mal schauen", grinste der Liberty Phoenix Magier etwas gekünstelt und betrat den Laden.
Sofort wurde er von einer hübschen Dame mit langen blauen Haaren begrüßt und Minato lies sich von ihr zu einem Tisch bringen von dem aus er einen guten Blick auf diesen Peppertree hatte. Als man ihm nach einem Getränk fragte, ließ er sich ein Glas Cola mit Eis und Zitronenscheibe bringen. Neugierig ließ er seinen Blick durch das Lokal schweifen und merkte sofort die Blicke der Frauen die ihn mit Interesse begutachteten. 'Scheint wohl zu stimmen was Kinnon sagte. Hier kommen wohl nicht häufig Männer vorbei die auf sich acht gaben', ging es ihm durch den Kopf. Von Kallisto war noch nichts zu sehen, wahrscheinlich war sie noch im Gespräch mit dem Besitzer. Die Maid mit dem blauen Haaren stand nun wieder neben seinem Tisch und servierte ihm das bestellte Getränk. So viel Geld dafür hatte er gerade noch, wäre sonst wirklich peinlich geworden, in ein Café zu gehen ohne was zu bestellen. Die junge Frau fragte ob er noch weitere Wünsche hätte, dies verneinte er aber erstmal und nippte dann an der Cola, während er wartete das Kallisto endlich zu sehen war.
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Beitrag© By Gast  Do März 02, 2017 7:19 pm




The Missing Girl


#2
Das wird… sicher… einfach.
 

Es sollte alles so laufen, wie Kallisto es sich dachte und es auch vorschlug. Ihre Kleidung nahm Minato an sich und auch was den Zeitplan betraf, so folgte er ihr erst mit ein wenig Abstand. Wer wusste schon, wozu das vielleicht noch gut sein konnte. An der Tür angekommen, half ihr der Türsteher unfreiwillig bei ihrem Problem. Sogleich wurde sie von jemandem dort abgeholt und in einen Hinterraum geführt. Dort angekommen, schloss Sam die Tür hinter den zweien. »Also gut, hast du so etwas schon mal gemacht? Hast du Erfahrungen mit Kellnern?«, fragte die Angestellte sogleich auf eine freundliche Art. Kallisto schüttelte zögerlich den Kopf. »Noch nie.«, musste sie leider zugeben. »Das ist eigentlich nicht so gut...«, murmelte Sam nun nachdenklich, fügte dann aber wieder fröhlich etwas hinzu. »Aber das steht dir einfach so gut! Wir geben dir einen Versuch.« Während des Lobes legte die Schwarzhaarige, die etwas, aber eher unwesentlich kleiner war als die Schamanin, ihre Hände links und rechts an ihren Oberkörper, um sie dann langsam bis zur Hüfte entlangfahren zu lassen. »Im Prinzip ist es ja nicht allzu schwer. Du bekommst ein paar Tische zugeteilt, schaust bei diesen ab und an vorbei und checkst, wie so der Stand der Getränke ist. Wenn diese sich leeren, fragst du halt ob jemand noch etwas haben möchte und nimmst die Bestellungen auf.« Kallisto schaute an sich herab, als Sam sie so betatschte. So wirklich wohl fühlte sie sich dabei nicht, allerdings würde sie das schon irgendwie überleben. So schlimm war das nun auch nicht. Sie nickte immer mal wieder registrierend, als Sam ihr erklärte wie das nun von statten laufen würde. »Du musst nur daran denken, dass der Kunde auf Händen getragen werden muss. Stell dir einfach vor… stell dir vor, dass jeder einzelne von ihnen dein absoluter Held ist. Jeder von ihnen hat dein Leben gerettet, du schuldest ihnen alles und gibst dein Bestes sie zufriedenzustellen. Irgendwie so, okay?« Kallisto schluckte und zwar deutlicher als ihr zunächst lieb war. »O-Okay.«, sprach sie in einem eher fragenden Ton. Das erklärte wohl auch, warum die Frauen da draußen alle so strahlten und so unterwürfige Haltungen einnahmen. »Ach, das ist halb so schlimm. Und du wusstest doch wohl, worauf du dich da einlässt, oder nicht?« Eifrig nickte Kallisto. »Ja, ja klar.« Nein. Tat sie nicht, doch nun steckte sie mitten drin und es war wichtig, das nun auch zu Ende zu bringen. Wenig später trat Kallisto wieder nach draußen, zu den Kunden. Sie hatte die Tische nahe Peppertrees zugewiesen bekommen, wenn auch nicht seinen. Allerdings würde sie sicher nahe genug drankommen, um ihn ein wenig belauschen zu können. Da meinte es das Schicksal wohl gut mit den Phönixen. Als die Schamanin zu ihren Tischen ging, schaute sie sich um. Sie wollte wissen wo Minato saß, um sich so etwas Sicherheit zu verschaffen. Dabei blieb ihr Blick immer wieder an anderen Kellnerinnen hängen. Sie musste sich ihr Verhalten abschauen. Plötzlich realisierte Kallisto, dass sie grade auf den Rücken ihres Gildenkameraden zulief, also an ihm vorbeigehen würde. Dies getan, schaute sie über die Schulter. Sie versuchte Minato anzulächeln, auch wenn garantiert etwas Unsicherheit mitschwang. Dann setzte sie ihren Weg fort, um ihre ersten Bestellungen aufzunehmen.


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Beitrag© By Minato  Do März 02, 2017 9:25 pm

Einen weiteren Schluck von seiner Cola nehmend, lies er weiterhin seinen Blick durch das Café schweifen. Es war eigentlich recht gemütlich eingerichtet und traf sogar seinen Geschmack wie er zugeben musste und auch die Damen die immer mal wieder zu ihm kamen und ihn fragten ob sie ihm nicht Gesellschaft leisten sollten, sahen alle sehr ansehnlich aus. Zwar waren sie etwas leicht irritiert wenn er ablehnte, dennoch versuchten sie es immer wieder, so das es ihm schon fast unangenehm wurde.
Peppertree schien gerade mit irgendetwas zu prahlen, während er jeweils eine der Damen links und rechts von sich im Arm hielt. Man war der Mann schmierig, dachte Minato und so bestätigte sich auch die Ausführungen der Leute die er und sein Team befragt hatten. Der Typ war ihm vom ersten Augenblick unsympathisch und er fragte sich was die ganzen Frauen wohl an ihm fanden, das sie sich so um den Finger wickeln ließen.
Einen weiteren Schluck seines Glases nehmend, nahm er einen Geruch war den er mittlerweile sehr gut kannte und kurz darauf verspürte er einen leichten Windhauch, so wie es ist wenn jemand an einem vorbei ging. Der Duft war nun sehr intensiv und er sah von seinem Glas auf. Kallisto warf ihm, mit ihren Rücken zu ihm gewandt, ein Lächeln zu, während sie über ihre Schulter zu ihm schaute. Dieser kurze Blick und das Lächeln bewirkten, dass sich dieses Kribbeln im Bauch für einen kurzen Moment wieder in ihm breit machte und ihm heißer wurde. Minato nickte ihr kurz unsicher zu, als sie auch schon weiter zu einem der Tische ging. Schnell einen weiteren Schluck nehmend beobachtete er sie und dachte darüber nach, das nach der Mission unbedingt ein Gespräch angebracht war.
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Beitrag© By Gast  Do März 02, 2017 10:10 pm




The Missing Girl


#3
Wie eine echte Spionin
 

Also gut, die Mission spitzte sich zu. Nun musst Kallisto im wahrsten Sinne wirklich arbeiten. Bislang glich dieser Auftrag ja eher einem Urlaubstag oder einem Touristenausflug durch Crocus, doch die Zeit war gekommen. Es wurde ernst. Die Aufgabe der Schamanin war es, ein Gleichgewicht zwischen ihrer Alibiarbeit und dem Bespitzeln von Mr. Peppertree zu finden. Zunächst konzentrierte sie sich darauf, ihre offensichtlichere Aufgabe gut genug auszuführen. Besonders sicher wirkte Minato leider auch nicht, als sie ihm ihr Lächeln zuwarf. Aber immerhin wusste sie nun, wo er saß und das alleine verschaffte ihr ein wenig Sicherheit. Er war da, wenn etwas passierte. So begann Kallisto damit, die ihr zugeteilten Kunden zu bewirtschaften. Es war wirklich ungewohnt für sie, jemand anderen zu bedienen. Nur langsam würde sie sich daran gewöhnen. Das führte auch dazu, dass die „Neue“ hier und da etwas unbeholfen wirkte. Nicht was den geschicklichen Part anging. Wie sich herausstellte war es ein leichtes für Kallisto, ein Tablett zu balancieren. Selbst stellte das kein Problem dar. Elegant wie eine Katze bewegte sich die Schamanin zwischen den Tischen hin und her. Wo sie unter all den Bedienungen wirklich auffiel, das war bei dem Umgang mit Kunden. Während andere die Kerle mit aller höchstem Respekt ansprachen, so tat die Magierin dies wesentlich persönlicher. Es waren „Kann ich noch etwas Gutes für dich tun, Schätzchen?“, statt „Wie kann ich Euch noch dienen, Master?“ oder so in der Art. Auch wenn Kallistos Kolleginnen sich immer wieder mal verwundert zu ihr umdrehten, so sollten sie mit noch viel größerer Verwunderung feststellen, dass die Neue beim Publikum ziemlich gut ankam. Vielleicht war es einfach mal etwas Neues oder aber es war ihre andere Art von Nähe, die sie dadurch aufbaute, jedenfalls hielt sie die Laune der Gäste hoch. Mit der Zeit traute es die Magierin sich zu, nebenbei mehr auf Peppertree zu achten. Ohne sich der optischen Veränderung wirklich bewusst zu sein, nutzte Kallisto ihren Zauber der Luchsohren, die sie immer wieder zum großen Tisch richtete, an dem der Kerl saß. Schließlich, als sie weitere Bestellungen aufnahm, schrieb sie auch eine Nachricht an Minato auf einen gesonderten Zettel. Sie zog los, besorgte die Getränke und trat erneut von hinten an den Dragonslayer heran. Dabei blieb sie diesmal allerdings halb rechts hinter ihm stehen, legte ihren freien Arm um ihn herum auf seine Schulter, drückte ihren Oberkörper gegen seine andere Schulter bzw. Teile des Rückens und schaute ihm aus nächster Nähe ins Gesicht. »Psst. Lies das.«, sprach sie in gedämpfter Stimme zu ihm, wobei sie kurz das Tablett auf dem Tisch ablegte. Aus ihrer Hand schob sie nun den Zettel, den sie vorher beschriftet hatte, wedelte ein wenig damit, um ihn an den Magier abzugeben. Zu viel mehr kam sie allerdings auch nicht, da plötzlich eine andere Stimme ertönte und Kallisto aufschrecken ließ. Es war die Blauhaarige. »Was sind denn das für Ohren? Stehen dir!.« Plötzlich spürte die Schamanin einen Klapps auf den Po, der darüber hinaus auch deutlich zu hören war. Er stammte von besagter Kollegin. »Ist das dein Freund?«, fragte sie überrascht. »Äh, ja! Nein...« Die Blauhaarige lachte. »Ja klar, verstehe schon. Ist aber auch egal, er ist mein Kunde. Los, husch. Man wartet sicher auf dich.« Kallisto atmete durch. »Klar, sorry!« Sie schnappte sich ihr Tablett und machte sich auf. Wow, was für eine peinliche Situation. Sie konnte nur hoffen, nicht zu rot anzulaufen. »Und wie geht es Ihnen, Mr.? Darf ich Ihnen etwas bringen?«, erkundigte sich die Blauhaarige gleich wieder bei Minato, dessen Kundschaft sie soeben verteidigt hatte.


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Beitrag© By Minato  Do März 02, 2017 11:22 pm

Damit es nicht zu auffällig wurde, konnte er Kallisto natürlich nicht die ganze Zeit beobachten, daher ließ er immer mal wieder seinen Blick durch das Café wandern. Die Typen mit dem sich die Zielperson da unterhielt sahen genau so wenig seriös aus wie Peppertree selbst. Wahrscheinlich gehörten die alle zusammen, wer wusste das schon.
Seine Cola war mittlerweile leer, als ihm auffiel das Kallisto plötzlich Katzenohren hatte und ihrer Optik damit nochmals ein Upgrade verpasste. Eigentlich hätte er ihr den ganzen Tag zuschauen können, wie sie elegant die Leute bewirtete und dabei einfach nur ein Hingucker war. Minato wusste nicht so genau ob er das objektiv beurteilte, jedoch konnte keiner der anwesenden Damen ihr das Wasser reichen. Klar die Damen hier waren alle durchgehend ebenfalls eine Augenweide, aber die Schamanin hatte bei ihm ein Stein im Brett seit er sie an diesem einen Tag zufällig auf seinem Dach getroffen hatte und sogleich einen Abflug durch eben dieses gemacht hatte. Bei dem Gedanken musste er schmunzeln und nippte, dem Gedanken weiter verfolgend, an seinem leeren Glas.
Plötzlich wurde er durch eine Berührung aus eben diesen Gedankengang herausgeholt. Ein Arm wanderte zu seiner linken Schulter und am Schulterblatt seiner rechten Seite spürte er etwas Weiches das sanft Druck auf dieses ausübte, ehe er zur Seite blickte und Kallistos Gesicht nur eine Handbreit von seinem entfernt erblickte. So Nah waren sich ihre Gesichter noch nie gekommen und er konnte ihr so direkt in ihre wunderbaren grünen Augen schauen. Sie flüsterte ihm etwas zu, während er registrierte was er da an seinem Rücken spürte und ihm dadurch plötzlich heiß wurde und das Kribbeln sich in seinem Körper ausbreitete.
Sie lies ihm einen kleinen Zettel da den er schnell in seiner Hand verschwinden lies, als er wieder etwas klarer denken konnte.
Da hörte man plötzlich ein Klatschen und die blauhaarige Maid, trat an Kallisto heran. Sie hatte ihr wohl einen Klapps auf den Po gegeben. Sie fragte seine Kameradin direkt ob der Dragonslayer etwa ihr Freund sei, was sie, wohl im Eifer der Überraschung, erst bejahte ehe sie es schnell verneinte und sich kurz darauf entschuldigte und weiter zu einem der Tische ging.
Minato, immer noch etwas irritiert über die plötzliche Nähe zu Kallisto, sah die Blauhaarige kurz verständnislos an, als diese ihn dann ansprach.
Schnell räusperte er sich und wies auf das leere Glas vor ihm. "Ehm ... ich ... ich hätte gerne nochmal das Selbe ... danke", meinte er dann, als er sich wieder gefangen hatte.
Sie nickte ihm zu und nahm das leere Glas mit. Selten hatte ihn etwas so aus der Reserve gelockt, wenn auch auf eine sehr angenehme Weise. Da fiel ihm wieder der Zettel ein und er sah ihn sich genauer an, was dort wohl stand.
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Beitrag© By Gast  Fr März 03, 2017 2:06 am




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#4
Ups...
 

Die Frau verbeugte sich tiiieeef und versicherte, dass sie diesem Wunsch natürlich unverzüglich nachkommen würde. Sie verschwand. Der Zettel, den Kallisto ihrem Kameraden dagelassen hatte, beinhaltete folgende Zusammenfassung ihrer erarbeiteten Informationen.

„Er versorgt Lokale mit Frauen. Kellnerinnen, Tänzerinnen und so weiter.“

Es war kein detaillierter Bericht, sondern eine schnelle Notiz, die Kallisto nebenbei anfertigte und Minato überreichte. Man konnte wohl auch davon ausgehen, dass Peppertree dieses Lokal mit Frauen versorgt hatte, die er sonst wo aufgabelte. Weiter konnte man sich nun denken, dass das Mädel aus Ardea zumindest nicht aus Gründen der Liebe mit ihm ging. Beziehungsweise, wenn doch, dann war es nur eine Masche des Kerls, um sie für sich zu gewinnen und an einen seiner Klienten zu vermitteln. Blieb noch die Frage, wo die gesuchte Dame war. In diesem Café jedenfalls nicht, nicht zu dieser Zeit. Das wäre Kallisto mittlerweile aufgefallen. Als die Schamanin förmlich von Minatos Tisch vertrieben wurde, ging sie weiter ihrer Arbeit nach. Es war ein störendes Gefühl, jederzeit freundlich, gar übertrieben freundlich zu sein und diesen Kerlen hinterher zu räumen, doch sie tat es für den guten Zweck, für den Auftrag. Da die Schamanin stets etwas bei Peppertree lauschte, wirkte sie ab und an allerdings auch so, als sei sie nicht ganz bei der Sache, was sie ja auch nicht immer war. Dadurch geschah dann letztlich auch ein Missgeschick, welches unangenehmer nicht hätte sein können. Kallisto verschüttete ein Getränk, welches den Tisch einer Dreiergruppe überschwemmte und dem Besitzer des Trunkes die Hose versaute. Na toll… Es war der Magierin natürlich höchst unangenehm und sie entschuldigte sich auch sofort, doch der Geschädigte regte sich gar nicht so wirklich auf. Dafür trug er ein nahezu aggressiv freches Grinsen und es sollte sich auch schnell herausstellen warum. Er verlangte von ihr, die Sauerei auch weg zu tupfen. Hilfesuchend schaute sich Kallisto nach einer der anderen Kellnerinnen um, welche ihr dann aber auch nur sagte, dass es ihre Aufgabe sei. Nur widerwillig kam die Undercovermaid ihrer sogenannten Aufgabe nach und sie war heilfroh, als sie damit fertig war. Im Endeffekt musste sie nichts weiter tun, als die Sauerei mit einem Tuch abzutupfen, doch dieses gehässige Grinsen des Mannes, der sie dabei beobachtete. Grauenhaft. Den Eklat hinter sich gebracht, verschwand Kallisto erst einmal von der Bildfläche. Sie wurde von Sam wieder in den Hinterraum gerufen. Für ein Gespräch, welches ein paar Minuten andauert. Als dies endete, ging die Schamanin wieder an Minato vorbei. Sie wendete sich ihm kurz zu, ging ein, zwei Schritte rückwärts und bedeutete ihm mit einer Handgeste, ihr zu folgen. Dabei trug sie ein breites Grinsen auf den Lippen, welches sie zwar vermeiden wollte, dies aber nicht schaffte. Sie war fertig und huschte raus aus dem Café, wieder auf die offene Straße.

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Beitrag© By Minato  Fr März 03, 2017 5:13 pm

Noch einmal lies er seinen Blick über den kleinen Zettel in seiner Hand wandern. So er bedient also Lokale mit Frauen, überlegte Minato, konnte dabei aber nicht glauben das die Mädels das wirklich freiwillig machten. Vielleicht hatte er ja was gegen die Frauen in der Hand oder bedrohte sie eventuell sogar. Hier im Café arbeitete das gesuchte Mädchen aber nicht, sie wäre im sicher aufgefallen.
Er lies das Stück Papier in seiner Manteltasche verschwinden, ehe die blauhaarige Maid wieder zu ihm trat und ihm seine zweite Cola servierte. Sofort bezahlte er sie und verneinte weitere Angebote. Diesmal sah sie ihn dabei aber etwas schnippisch an. "Du stehst wohl eher auf die Neue was?", meinte sie dann mit einem gewissen Anflug von Enttäuschung in ihrer Stimme. Sein Blick huschte kurz zu Kallisto die gerade eines der Getränke auf einen der Gäste verschüttet hatte und nun bemüht war ihn zu säubern.
Dann sah er zu seiner Bedienung die anscheinend auf eine Antwort wartete und er nickte. "Ja, das tue ich wohl", bestätigte er mit einem Lächeln und nahm dann einen kräftigen Schluck von seinem Drink. Ein kurzes "Pfff!", war zu vernehmen, ehe sie wieder zum Tresen zurückging. Das Minato auf diese Frage einfach so geantwortet hatte, wunderte ihn selber, aber warum sollte er lügen, wahr es doch die Wahrheit.
Als er sich wieder umsah, war Kallisto verschwunden. Suchend sah er sich um konnte sie jedoch nicht entdecken. Für einen kurzen Moment war er besorgt. Hatte die Blauhaarige ihn gerade absichtlich abgelenkt oder war das nur ein Zufall?
Gerade als er aufstehen wollte um sie zu suchen, trat sie aus einem der hinteren Zimmer hervor. Scheinbar fehlte ihr nichts, was ihn auch sogleich beruhigte. Sie ging an ihm vorbei und bedeutete ihn mit einer Handgeste ihr zu folgen. Dabei grinste sie breit, was ihn wiederum sehr entzückte. Schnell trank er das Glas leer, nahm die Tasche und folgte ihr aus den Café hinaus.
Draußen auf der Straße trat er zu ihr. "Na warum grinst du so? Hatte mir schon ein wenig Sorgen gemacht als du plötzlich verschwunden warst", begann er und schaute sie dabei fragend an.


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