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 A Flower blooming in War

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Beitrag© By Gast  Mi Feb 08, 2017 8:29 pm

Viele Jahre sind vergangen, seit die Diktatur von Großmajor Lucius Marshall  dem Ersten die Herrschaft an sich riss. Seit dieser Zeit entwickelte der Staat wirtschaftlich, technisch und somit auch militärisch in ein reines Utopia, wonach er letztlich auch benannt wurde. Wer sich der Propaganda und den Regeln ergab, der führte in diesem Staat ein wundervolles und erfülltes leben.
Seit dem sind über 100 Jahre vergangen. Der Enkel des Diktators, Leopold Marshall führt das Reich von Utopia wuchs unaufhörlich. Ländereien wurden mit Diplomatie gewonnen. Und die Länder, die sich nicht fügten, wurden dem Erdboden gleich gemacht. Auch die wachsende Armutsschicht, ausgelöst durch die knallharten Arbeitsbedingungen und geringen Löhne in den Industrien, sorgten für das aufsprießen einiger Rebellengruppen. Diese waren dem Imperium aber nie gewachsen und wurden ohne Gnade zerschlagen. Wer ein Verbrechen begann und somit der Gesellschafft schadete, wurde ohne zu zögern sofort hingerichtet. Jedoch glauten viele, dass nur Härte und Kontrolle aller Fraktionen dauerhaften Frieden bringen konnten.


So auch der junge General des Imperiums, der über die Hauptstraße der Hauptstadt Utopias, Ragna Magna, eiligen Schrittes auf den Lufthafen zu schritt. Vorbei an den weißen, riesigen Türmen unter strahlendem blauen Himmel. Das Geräusch von dutzenden startenden Luftschiffen durchdrang die Stadt. Der Imperator hatte wieder Krieg erklärt und wollte ein neues Land mit einem Schlag einnehmen. Aber das lag nicht im Interessenfeld des jungen Generals. Seine Mission war eine andere. Saikin stellte sich vor seine Truppe aus 10 Elitesoldaten. " Männer... Freunde... eine Gruppe von Rebellen greift Sarego an. Wie ihr wisst, ist dies ein wichtiger Ort für den Abbau von Lacrimas. Der Imperator war sehr direkt, was die Behandlung der Rebellen anging. Vernichtet jeden, der in irgend einer Form Wiederstand leistet." Seine Truppe war bekannt als Leos Faust, auch Faust des Löwen genannt. Diesen Spitznamen hatten sie sich mit viel Mühe erkämpft. Nicht einen Kampf hatten sie verloren, Und so wurden sie zur persönlichen Einsatzgruppe des Imperators ernannt. Im Militärrat war Sais Wort Gesetz.
Die Männer stiegen in ihr Luftschiff. Ein mittelgroßes Zeppelin, mit dem Wappen des Imperiums an beiden Seiten. Es besaß ein Tarnlacrima. Kaum war es am Himmel, verschwand es auch schon. Der Flug verlief ruhig und ohne Probleme. Sie erreichten die Fabrikstadt, die am Fuße eines Vulkans gebaut wurde. " Biggs wir springen ab. Sobald wir in der Stadt gelandet sind, will ich, dass du  das Gerät aktivierst." Ein kurzes nicken vom Technicker seines Teams und schon  sprang der Rest, immer noch vom Lacrima getarnt, von dem Luftschiff ab. Man konnte sie erst 10 Meter über dem Boden wieder sehen und da war es schon zu spät. Die Stoßdämpfer Lacrimas in ihren Rüstungen ermöglichten einen sanften Aufprall am Boden. Sie waren in der Kriegszone angekommen. Sofort aktivierte sich die AMM, kurz für Anti Magie Maschiene. Das Luftschiff blieb getarnt. Alles verlief wie geplant. " Mission start!" Sofort zogen alle Männer ihre Schwerter, und Schusswaffen und suchten Deckung. Alle bis auf den General, Saikin Saibansho selbst. Er stand nur ruhig da, bewegte nicht einmal eine Hand zu dem Gürtel mit den Messern, und wartete ab. Er gab dem Feind stets die Chance zu kapitulieren oder zu verhandeln.
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Beitrag© By Gast  Mi Feb 08, 2017 8:50 pm

Sie hatten nur wenig Zeit. Wenige Stunden, bis eine Reaktion des Staates kommen würde. Bis dahin mussten sie fertig sein, ansonsten würden die Verluste zu gross ausfallen. Die Stadt war gerade deshalb gefährlich, weil es nur einen Eingang gab, die Gefahr war also gross, dass man rein aber nicht mehr rauskam.
Das Reinkommen war tatsächlich nicht weiter schwierig gewesen. Noch vor dem Morgengrauen hatten sie sich erfolgreich in die Stadt geschlichen und sich zur Raffinerie begeben. Wenn sie das hier zerstörten, war das endlich mal kein Tropfen auf den heissen Stein. Nein es war ein Stich mitten ins Herz.
Sayuri trug dunkle Kleidung und eine Maske, die ihr gesamtes Gesicht bedeckte und nur ihre Augen freiliess. Ihr Katana befand sich an ihrer Seite, sie spürte es warm an ihrem Oberschenkel pulsieren. Rashn'aga war bereit und voller kampfkraft.
Die ersten Wachen waren ausgeschaltet, leise ging es weiter, immer weiter. Sie mussten die Maschinen und das Zentrum zerstören und dann so schnell es ging wegrennen.
Zwei Stunden und achtundzwanzig Minuten vergingen, bis die Detonationen die ganze Stadt in ihren Grundfesten erschütterte. Und daraufhin ging das Gemetzel los. Wie befürchtet waren die Strassen voller Soldaten, doch ein jeder von ihnen überrascht und somit waren sie allesamt leichte Ziele. Rashn'aga würde genügen. Fürs Erste zumindest.
Sayuri gab sich Mühe zivile Opfer zu vermeiden, das waren nicht die Leute gegen die sie kämpfte.
Sie hatte sich gerade hinter einer Häuserecke in Deckung gebracht und wollte hervorpreschen, als auf einmal mitten in der Luft Soldaten erschienen. Die Elite war da. Na wunderbar. Sie sprang zurück und im nächsten Moment war sie unglaublich froh, hatte sie es vermieden Oanesh zu entfesseln. Sie spürte wie die Verbindung zwischen Kemono und Rashn'aga verschwand.
Sie deutete mit drei Fingern auf Rashn'aga, der sofort auf die Grösse eines normalen Löwens zusammenschrumpfte und danach unsichtbar wurde. Erst dann spähte sie wieder um die Häuserecke. Sie zählte sechs Soldaten, wenn sie den offensichtlichen Anführer abzählte. Der Rest musste sich bereits irgendwo in Deckung gebracht haben.
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Beitrag© By Gast  Mi Feb 08, 2017 9:13 pm

Er setzte ein mehr oder minder gequältes Lächeln auf.  Sai wusste, was eine explosion an diesem Vulkan auslösen würde und es war nur eine Frage der Zeit. "Wisst ihr eigentlich, was ihr getan habt? Wenn nein sage ich es euch sehr gerne. Ihr habt dafür gesorgt das bals tausende unschuldige sterben werden. Ihr habt dafür gesorgt, dass der Vulkan ausbrechen wird. Ernsthaft wer von euch ist der Anführer? Wer von euch konnte nur sö dämlich sein, und wer von euch wird das jetzt mit seinem Gewissen vereinbaren müssen?" Seine Worte wurden zunehmend wütender. Er konnte verstehen, wenn jemand dem System schaden wollte, aber nicht, wenn jemand Zivilisten umbrachte.
"Hört zu! Wir werden den Ausgang aus der Stadt sperren. Danach beginnen wir mit der Evakuierung der Bewohner. Erst dann werden wir uns mit euch herum schlagen. Ich lasse euch also zwei Optionen! Entweder ihr kommt raus und wir klären das jetzt und sofort mit Worten oder Waffen, oder ihr versteckt euch weiter hier und wir räuchern euch später aus wie ein Wespennest. So oder so, was ihr heute getan habt ist unverzeihlich. Und wir, die Faust des Löwen werden euch zur Rechenschaft ziehen!" Er fand er hatte genug gesagt. Er gab seinen Männern ein paar Handzeichen, woraufhin diese begannen die Bevölkerung zu evakuieren. nur er stand immer noch an Ort und stell, um vielleicht den Anführer der Rebellen in Empfang zu nehmen.
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Beitrag© By Gast  Mi Feb 08, 2017 10:08 pm

Dumm gelaufen. Sayuri blickte zu dem Vulkan hoch. Wer war auch so dumm und baute eine solch wichtige Stadt am Fusse einer Naturkatastrophe?
Natürlich taten ihr die Unschuldigen leid. Die Zivilisten, die nur ihre Ruhe wollten und keinen Krieg führten. Die, die zufrieden mit dem System waren, die, welche sich ihm einfach beugten, weil es bequemer war. Sie dachte an all die Kinder, die jetzt womöglich in Lebensgefahr waren. Aber sie dachte auch an ihre Freunde und die Kinder, welche der Staat bereits allesamt getötet hatte. Und sie würde nicht eher ruhen, bis das System vernichtet war.
Noch einmal blickte sie um die Ecke. Rashn'aga los zu schicken war riskant. Sie hatte nicht wirklich Kontrolle über ihn, niemand wusste, was er anstellen würde, wenn er merkte, dass er im Moment seiner Herrin nicht mehr gefügig sein musste. Allerdings war es verlockend. Zwei, drei grosse Sprünge und er hätte den Kommandanten in Stücke gerissen. Wenn er tot war, wäre das ein weiterer Rückschlag für das Kapitol. Aber was wenn sie dadurch Rashn'aga verlor?
Sie beobachtete wie die Soldaten ausschwärmten, wie sie begannen die Frauen und Kindern aus ihren Häusern zu lotsen und sie sass hier und konnte sich nicht zwischen ihrem Hass und ihrem Ehrgefühl entscheiden.
Gerade als sie sich aufraffte, ging ein Beben durch die Erde, das sie beinahe von den Füssen riss. Staub wirbelte herum, einige schwächere Häuser brachen halb in sich zusammen, Ziegel rutschten von den Dächern und weit oben im Berg löste sich Gestein, das krachend gen Stadt rollte. Ein Grollen schien aus dem Innern der Erde zu kommen, Sayuri verschanzte sich weiter an ihrer Ecke, hielt die Luft an.
Ein Ziegel krachte unmittelbar neben ihr auf den Boden, zwei weitere folgten, spitze Tonscherben splitterten ihr ins Gesicht. Zum Glück schloss sie die Augen, sodass ihre Augen nicht davon betroffen waren.
Es dauerte eine Ewigkeit, bis das Beben nachliess. Durch den aufgewirbelten Staub konnte sie kaum mehr etwas sehen. Sie sah nur vage Schatten, hörte Schreie und Rufe. Wieder schaute sie um die Ecke und diesmal zögerte sie nicht. Sie stiess sich von der Wand ab, zog ihr Katana und hielt direkt auf die Stelle zu, wo der Kerl zuvor noch gestanden hatte.
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Beitrag© By Gast  Mi Feb 08, 2017 10:53 pm

Der Vulkan begann auszubrechen. Na toll, viel zu früh. Neben ihn begann Schutt stark herunter zu prasseln. Er bewahrte die Ruhe der Staub wirbelte auf und Asche begann in die Luft zu steigen. Sai entschied sich, das Infrarotsichgerät ein zu schalten. Ein paar Gestalten unter Trümmern waren überall zu sehen. Er blickte herum und bemerkte eine Signatur , hinter der sich noch eine Zweite, kleinere verbarg. Eine Mutter mit Kind? Die Idee wich sehr schnell von ihm. Er kannte die Gestik von einer Person, die ihr Schwert zog. Sie begann auf ihn zu zu sprinten, blöd nur für sie, dass er sich nicht zum Narren halten lies und die bebende Erde noch mehr Staub auf wirbelte. Er sprang gut 2 Meter von der Person nach links weg. Klar man konnte das hören, aber noch im Sprung zog er seine Messer und warf drei von ihnen. Eines zielte direkt auf die Linke Wade seiner Angreiferin. Die anderen beiden würde, sollte sie sich nicht bewegen, rechts und links an ihr vorbei fliegen.
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Beitrag© By Gast  Mi Feb 08, 2017 11:12 pm

Er bewegte sich, sie schlitterte über den Boden und in dem Moment hörte sie neben sich ein gequältes Schnaufen. Erst sah es so aus, als wären zwei Messer einfach in der Luft stecken geblieben, doch dann wurde Rashn'aga wieder sichtbar und somit war auch klar, dass die Messer ihn getroffen hatten.
Was machte er hier?! Sie hatte ihm nicht befohlen bei ihr zu bleiben!
Sie hatte aber auch keine Zeit darüber nachzudenken, sondern stürzte gleich wieder vor, bis ihr klar wurde, warum der Kerl so genau auf sie hatte zielen können. Sie bremste abrupt und Rashn'aga - nun wieder über zwei Meter gross, blieb knurrend an ihrer Seite stehen. Währenddessen grollte über ihnen der Vulkan. Bis er richtig ausbrechen würde, würde noch einiges an Zeit vergehen aber die Uhr tickte. Sie konnte ihren Gegner nur als Schatten ausmachen und er benutzte bestimmt technische Geräte, damit er sie wahrnehmen konnte. Der Kampf war ungleich. Nichts das sie auf Dauer gewinnen konnte. Sie schwang sich auf Rashn'agas Rücken, was ihr durch seine Hilfe durchaus gelang, das Katana noch immer in einer Hand und den Blick auf die Gestalt gerichtet, für den Fall, dass der Kerl doch wieder angreifen würde. Nur würde ihr das nun gerade absolut nicht in den Kram passen.
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Beitrag© By Gast  Mi Feb 08, 2017 11:48 pm

Das war unerwartet. Er hatte offensichtlich eine monströse Kreatur erwischt. Zu all seinem Überfluss wurde die auch noch etwa 2 Meter groß. Aber es war verletzt… er hatte den Vorteil, dass er sie genau sehen konnte. Aber er wusste nicht , wie lang ihre Waffe war. Aber es schie als müsste er das nicht. Die Person schwang sich auf den Rücken der _Bestie, der Berg spie noch mehr Asche. Offensichtlich wollte sie fliehen. Aber nicht während er diese Mission anführte. Diesmal flogen 6 Messer auf sie zu. 4 auf die Bestie, 2 auf die Reiterin. Währenddessen schritt er langsam auf sie zu, das Augenmerk nie von ihr gerichtet. Auch wenn um ihn die Welt brannte und Gebäude zusammen brachen. Er war der Gott der Zerstörung des Imperators. Und er würde jeden Feind zerstören! Zumindest dachte er das. Man könnte sich fragen, warum er keine Silbe mit ihr wechselte. Nun… erstmal wollte er nicht aus ideologischen Gründen. Zweitens würde er ihr nur seine Position verraten. Und Drittens… was sollte er ihr bitte sagen? Für ein Gespräch bei Tee und Gebäck war es wohl nun zu spät.
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Beitrag© By Gast  Mi Feb 08, 2017 11:57 pm

An mehreren Stellen durchdrangen die Messer Rashn'agas dichten Pelz, eines blieb in seinem Oberschenkel stecken und er senkte knurrend den Kopf.
Sayuri duckte sich in das dichte Fell, trotzdem spürte sie einen brennenden Schmerz an ihrem Oberarm, wo das Messer sie gestreift hatte.
Wie viele Messer trug er mit sich rum?! Und warum schien ihn Rashn'agas Gestalt nicht wirklich zu beeindrucken?
Für den Bruchteil einer Sekunde überlegte sie sich, ob sie sich auf ihn stürzen sollte, nun da sie auf einer riesigen Bestie sass. Doch sie entschied sich dagegen.
"Komm Rashn'aga ... Wir gehen", sagte sie forsch und Rashn'aga sprang in Richtung der Häuser. Sie konnte spüren, dass er lahm ging und kaum war sie ausser Reichweite des Kommandanten, sprang sie auf den Boden und trat zu Rashn'agas Flanke, um ihm das Messer aus dem Fleisch zu ziehen. Er musste dringend zurück in sein Schwert. Aber das ging nicht, solange diese Deppen da waren.
Sie war sich ziemlich sicher, dass der Kerl sie verfolgte und sie musste sich beeilen weg zu kommen. Menschen strömten ihr entgegen, es erklangen noch immer Schreie. Schreie von überall, panische Rufe. Jede Sekunde zählte. Sayuri schaute wieder nach oben, erkannte einen hellen Schein um die Spitze des Vulkans. Sie musste hier unbedingt weg!
So schnell sie konnte rannte sie in das nächste grosse Gebäude, es war irgendeine Halle und sie war nahezu leer. Schutt fiel in kleinen Brocken auf sie nieder. Das Gebäude konnte jeden Moment einstürzen.
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Beitrag© By Gast  Do Feb 09, 2017 12:25 am

Sie floh vor ihm, hielt davor inne. Überlegte sie ihn anzugreifen? Die Chance ihn zu treffen war nahezu lächerlich gering. Vielleicht erkannte sie das auch. Was auch immer es war, aber sie erkannte das es nicht klug war offen gegen ihn vor zu gehen. Mit einem mächtigen Satz begann sie ihre Flucht in Richtung Häuser. Er war allerdings nicht völlig blöd. Er würde nicht einfach daneben stehen und zusehen, wie der Rebell, ein solch gefährlicher auch noch, entkam. Er sprintete den Beiden hinterher. Über Trümmer und durch Menschenmassen ging die Jagd.
Ihr weg führte in eine Sackgasse. Treffend, fand Sai, dahin führte auch ihr Leben und ihre Mühe.
Aber warum musste sie sich unbedingt eine verlassene Lagerhalle aussuchen? Und Auch noch eine die fast einstürzte. Er betrat sie ruhig, ohne ein Wort. Erst als er mitten in der Halle stand, in der der Rauch nicht mehr ganz so dicht war, so dass man auch ohne die Infrarot Brille alles sehen konnte. Er nahm die Brille ab und erblickte die Gestalten nun beide in Farbe. " Endstation … " murmelte er. Er sah zwar die Kreatur, hatte aber schon schlimmeres als ein verletztes Monster plus verletzte Herrin gesehen. Man wurde nicht ohne Grund General. Er machte einen Schritt vorwärts, und fast im Selben Augenblick stüdzte die Halle über ihnen zusammen. Er verlor kurz das Bewusstsein.
Als er zu sich kam empfand er einen üblen Schmerz am Hinterkopf. Die Halle war beinahe ein Zehntel so groß wie vorher und die Decke kaum 2 Meter 10. Am anderen Ende, maximal 2 Meter entfernt. Sah er die Frau und ihre Kreatur. Er gab zu, dass er beeindruckt war, dass sie es geschafft hatte.
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Beitrag© By Gast  Do Feb 09, 2017 12:36 am

Ihre Absicht war gewesen, ihn wo hin zu führen, wo ihre Chancen gleich standen. Rashn'aga war verletzt und das tat ihr leid.
"Alles wird gut, Grosser", sprach sie beruhigend auf ihn ein, lächelte unter der Maske, trotz der Gefahr, die ihnen drohte. Ihre Hand hatte sie in sein Fell gekrallt und schliesslich hörte sie die Schritte. Sie drehte sich zu dem Kerl um, bereit nun einen offenen und fairen Kampf auszufechten.
Doch in dem Moment krachte und polterte es erneut, die Decke bröckelte und Staub wirbelte auf. Neben ihr krachte ein riesiger Block der Decke nieder und mit einem Schrei rannte sie davon weg, spürte Rashn'aga direkt hinter sich. Und im nächsten Moment wurde ihr schwarz vor Augen.
Rashn'aga schützte seine Herrin vor den gröbsten Schutteilen, schleppte sie sachte vom Geröll fort und legte sich neben sie. Mit seinen vielen Augenpaaren hatte er die Umgebung gut im Blick und somit auch den Soldaten, der vor seiner Herrin das Bewusstsein wiedererlangte.
Er knurrte tief und grollend und davon wachte Sayuri langsam wieder auf. Sie schreckte hoch, setzte sich auf. Sie konnte absolut nichts sehen, sondern nur Rashn'aga neben sich fühlen. Der Staub kratzte trotz der Atemmaske in ihrer Lunge und sie hustete. Die Halle musste zusammengebrochen sein, bevor es zu einem Kampf kommen konnte. Im besten Fall war der Kerl verschüttet und das Problem hatte sich dahingehend erledigt.
Sie suchte in ihrer Tasche nach einer Taschenlampe, fand sie und knipste sie an. Noch immer tänzelte Staub durch die Luft, durch den Schein konnte sie zumindest erkennen, wie beengend die Verhältnisse geworden waren und da entdeckte sie auch den Kerl, der sie direkt anstarrte. Feindselig starrte sie zurück. Sie hatte keine Ahnung wo ihr Katana war und danach suchen lag gerade nicht drin. Dafür hatte sie dem Mann den Rücken kehren müssen.
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Beitrag© By Gast  Do Feb 09, 2017 1:01 am

Wenn Blicke töten könnten, dann wäre er zu Staub zerfallen. Sie musste ihn wirklich hassen. Nachvollziehbar, schließlich hasste er sie auch. Jetzt wo er darüber nach dachte, nein, er hasste sie nicht. Er kannte sie nicht einmal. Er hielt sie für überheblich und unbedacht, dass war alles. Sein Blick war währenddessen zweifelnd auf den Boden gerichtet. Er schaffte es, sich aufzurichten. Wahrscheinlich hatte er mehrere Prellungen, vielleicht ein Schleudertrauma oder ein paar gebrochene Rippen, aber das war jetzt wohl egal.
Er hatte seine Waffen noch. So zog er eines seiner Messer , von den 14 die noch übrig waren. Er konnte ihr Leben jetzt beenden, aber… er kämpft nicht gegen unbewaffnete. Er steckte also das Messer wieder weg und machte seinen Waffengürtel ab, außerdem lockerte er seine Uniform. Dann drehte er sich mit eher genervter Mine zu ihr. " Ganz großes Kino… echt… hättest du dir nicht eine Lagerhalle mit Matratzen oder so aussuchen können?" Mit dieser Albernheit versuchte er mehr sich selbst auf zu heitern als sie. " Ach und könntest du bitte die dämliche Maske abnehmen? Der Staub und Dreck ist schlimm genug… aber wenn du mir darunter erstickst kann ich mit niemandem mehr reden… oder … eben Monolog führen." Er versuchte sein bestes die Stimmung zu lockern. Eben weil Sai sich bewusst war, dass sie Jederzeit zerquetscht werden könnten, von Lava geflutet werden, oder wenn das Schicksal es ganz mies mit ihnen meinen sollte, verdursten oder erfrieren, sollte der Vulkan sich beruhigt haben. Und aus Ermangelung an Beben, ging er einfach davon aus, dass das schlimmste vorbei war.
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Beitrag© By Gast  Do Feb 09, 2017 7:41 am

Aus irgendeinem Grund griff er nicht an. Gut, es wäre irgendwie auch dämlich gewesen, hier und jetzt immer noch verbittert weiterzukämpfen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie hier rauskamen waren gering. Vor allem, dass sie hier rauskam. Dass man Soldaten schicken würde, nach Verwundeten zu suchen war klar. Aber spätestens dann war es für sie Endstation, weil er sie diesen Kerlen im Handumdrehen ausliefern würde. Ausserdem hasste sie ihn dafür, dass er anfing zu labern. Irgendwelchen Nonsense, den sie nicht im geringsten interessierte.
Sie tippte Rashn'aga auf die Schulter und deutete auf den Offizier. Er sollte seine Augen auf den Feind halten, während sie ihr Katana suchte. Der Lichtkegel ihrer Taschenlampe fuhr über jede Menge Geröll und Schutt und schliesslich entdeckte sie das Schwert halb eingeklemmt in einem Trümmerhaufen. Während sie darauf zuging, dachte sie darüber nach, was sie jetzt tun sollte. Sie konnte den Kerl töten. Und andererseits ... Waren sie auch nur Feinde, weil der Staat es beschlossen hatte. Er war nur ein unwissender Fanatiker, der dachte, er würde für das Richtige kämpfen. Mit einigen Mühen zog sie das Katana aus den Trümmern und wankte zurück zu Rashn'aga, wo sie sich erschöpft wieder zu Boden sinken liess.
Sie blutete überall, hatte Schmutz in den Wunden und alles an ihr schmerzte. Sie legte Kemono auf den Boden und zog sich dann die Maske vom Kopf. Nachdem sie ihre Haare wieder einigermassen sortiert hatte, schaute sie erneut zu dem jungen Kerl, der einer auf Mr. Oberwitzig machte.
"Du warst dumm genug mir zu folgen", sagte sie, während sie die Wunde an ihrem Oberarm betrachtete. "Obwohl du genauso gut wie ich wusstest, dass die Halle jeden Moment einstürzen würde ... Und nun? Warum hast du mich nicht getötet, als ich noch bewusstlos war?"
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Beitrag© By Gast  Do Feb 09, 2017 2:42 pm

Sie befahl ihrem Tier, ihn im Auge zu behalten. Er würde kaum Anstalten sich überhaupt zu bewegen. Außerdem hatte sie endlich die Maske abgelegt. Sie war eine sehr attraktive Frau. Dreck, Splitter und Blut standen ihr nicht. Ihr Katana suchend und auch findend, behielt sie ihm im Auge. Lächerlich. Hätte er es gewollt hätte er sie schon umbringen können. Offensichtlich erkannte auch sie dass, denn sie fragte ihn mit hasserfüllter Stimme, warum er sie nicht getötet hatte.
Er schmunzelte. "Was erwartest du, was ich auf sowas antworte? Schon klar… für dich sind wir alle grausame Killer ohne Reue… du denkst dir sicher sowas, dass ich das nur tat weil du eine Frau bist. Vielleicht kommst du auch auf denn Gedanken, dass ich es dir nicht gönne, einen schnellen und schmerzlosen Tod zu sterben. Das ist mir aber ziemlich egal. Die Wahrheit ist einfach, dass ich keine wehrlosen Personen angreife. Das mag dumm sein… aber ich bin lieber ein Narr als ein ehrloser Hund. " er seufzte genervt. Die Situation war wirklich ungünstig. Aber wenn er ehrlich war kümmerte ihn ihre Meinung über das, was er gerade gesagt hatte herzlich wenig. Er rechnete förmlich damit, mit Sünden des Imperiums Bombardiert zu werden, die alles andere als Ehrenvoll waren. Aber diese Art vom Wiederstand war keinesfalls besser. Wenn man etwas ändern wollte, musste man das von innen heraus. Daran glaubte er fest. Und er würde nie etwas unternehmen, was seinen Stolz verletzte.
Er blickte sie eben so genervt an, wie seine Worte zuvor ausgesprochen waren. "Dich hats ja ziemlich übel erwischt… und jaja ich kanns mir denken … "was geht es dich an?" nicht wahr?" Er warf ihr eine kleine Tube mit Schmerzsalbe zu, die auch Blutungen stoppte und Wunden reinigte. Wieso? Einerseits würde er, sollte sie verbluten, wahrscheinlich alleine da unten wahnsinnig werden. Andererseits war sie eine Kämpferin und er empfand es als extrem unwürdig für eine Kämpferin einfach so zu verbluten. "Mach damit, was du willst… mir egal… " er setzte sich wieder und lehnte sich an. Er wurde müde. Kein gutes Zeichen.
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Beitrag© By Akito  Do Feb 09, 2017 3:50 pm

Der Kerl schwafelte komplett arrogant irgendeinen Blödsinn vor sich her. Sie hörte ihm nur mit halbem Ohr zu und checkte dabei die Lage weiter ab, versuchte zu lauschen ob von draussen irgendwelche Geräusche hineindrangen. Aber es war ruhig. Bis auf das Geplapper des Kommandanten.
"Ich denke nicht dass du ein reueloser Killer bist. Niemand ist reuelos. Du stehst für das ein woran du glaubst und ich stehe für das ein woran ich glaube. Das Einzige was uns unterscheidet sind die Dinge an die wir glauben."
Sie hob die Schultern und griff nach der Salbe. "Danke ..." Vorsichtig begann sie ihre Wunden zu behandeln.
"Wir leben alle unsere Leben, und das Leben nimmt und nimmt und nimmt und wir machen unsere Fehler, fallen auf die Schnauze und am Ende stirbt man..."
Sie drehte den Deckel zurück auf die Tube.
"Und, wie ist es so? Nach der Pfeife des Staates zu tanzen? Kriegst du öfters das Zuckerbrot oder die Peitsche? Vermutlich erzählen sie dir wie viel du für das Land tust indem du gegen jene kämpfst die noch eine eigene Meinung haben."
Sie legte den Kopf schief. "Ihr seid Marionetten... Ich bemittleide jeden von euch. Ihr wurdet blind gemacht und das ist nicht eure Schuld." Sie lächelte und lehnte sich an Rashn'agas weiches Fell.
"Werden deine Freunde dich retten?"
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Beitrag© By Gast  Do Feb 09, 2017 4:24 pm

Er war beeindruckt von ihren Worten. Ihre Sichtweise glich sehr der seinen, mal abgesehen davon, dass er die Metapher mit Zuckerbrot und Peitsche, mal einfach überhörte. Er lächelte eher gequält in ihre Richtung. " Ich hoffe doch… vermutlich sitzt mein Techniker gerade an irgend einem völlig verrücktem Plan" Er senkte den Kopf. Es war aber gut möglich, dass er vorher schon vom Schutt zerquetscht wurde. Er sagte eine Zeit lang nichts. Dann blickte er sie wieder an. " Es tut mir Leid… ich habe dich falsch eingeschätzt … ich dachte du wärst blind vor Hass. Vielleicht sollte ich mir erstmal an die eigene Nase fassen…? " Seine Stimme wurde leiser, müder und seine Augenlider wurden schwer. " Aber… da du es schon angesprochen hast… ich bekomme deutlich mehr Peitsche als Zuckerbrot … Ihr seid nicht die einzigen, die merken, dass der Staat nicht in Ordnung… ist… Und glaub mir… wenn man… wenn man etwas auf legalem Wege ändern will… macht man… sich nicht viele Freunde… " Ihm wurde schwummerig vor den Augen. Die letzten Worte waren eher schon im Halbschlaf gesprochen, als wirklich an sie gerichtet.
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Beitrag© By Gast  Do Feb 09, 2017 7:34 pm

Der Kleine schien ja echte Probleme zu haben. Seine Stimme flachte allmählich ab und es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis er ohnmächtig wurde.
Sie sparte sich eine Antwort, denn vermutlich hätte er sie eh nicht gehört. Kurz bevor er ganz weg war, rutschte sie vorsichtig zu ihm hin. Es konnte auch eine Falle sein.
Schliesslich gab sie sich einen Ruck und legte ihm eine Hand an den Puls, um zu fühlen ob überhaupt noch Leben in ihm steckte.
"Hey ... Ich darf dich nicht alleine lassen und du kippst einfach weg...?" Sie verzog kurz den Mund und zerrte ihn dann etwas mehr in die Mitte des beengten Raumes, wo sie ihn mithilfe der Taschenlampe auf grössere Wunden untersuchte. Dabei nahm sie ihm all seine Messer erst einmal weg und öffnete dann seine Uniform, um zu schauen, wie er darunter aussah. Alles voller Prellungen und blauer Flecken. Offene Wunden behandelte sie mit der Salbe. WArum sie es tat wusste sie selbst nicht so ganz. Es lenkte von der hoffnungslosen Situation ab und vor allem konnte sie damit beweisen, dass sie ein Herz besass. Etwas, das im Krieg nicht selbstverständlich war.
Draussen hörte sie ein gedämpftes Poltern und hielt kurz inne. Doch es wiederholte sich nicht, also schaltete sie die Taschenlampe aus, um Energie zu sparen und legte den jungen Mann so hin, dass er nicht an seiner eigenen Kotze erstickte, falls er sich übergab.
Was würde er seinen Leuten erzählen, falls sie überlebten? Dass eine wilde Rebellin ihm geholfen hatte?
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Beitrag© By Gast  Do Feb 09, 2017 7:55 pm

Er war bald gänzlich weg. Als er die Augen öffnete, bemerkte er, dass er so gut es ging verarztet war. Hatte sie das getan? Blöde Frage wer anders wohl kaum. Mit einem eher unangenehmen stöhnen richtete er sich auf.
" Und sowas im Krieg… Tja… jetzt bin ich wohl mit fragen dran… wieso hast du mich jetzt nicht einfach getötet? " Die Ironie stand ihm ins Gesicht geschrieben. Das Schicksal spielte heute sehr komisch mit ihm. Er gab der Frau die ihn umbringen wollte Medikamente und dann rettete sie ihm womöglich das Leben.
" Wie dem auch sei… ich bin dir dankbar... Darf ich fragen wie es kommt das du hier gelandet bist? Also nicht in dieser Halle… sondern in dieser Gruppe von Rebellen? "
Er wartete ihre Antwort ab. Dann hörte er etwas, von dem er dachte, er würde nie wieder davon Kenntnis nehmen. " BOOOOSS? BOSS STECKST DU HIER IRGENDWO?!" Er erkannte diese Stimme überall wieder. Er wollte rufen aber mehr als ein halblautes "Biggs… hehe… Biggs hier sind wir! " brachte er nicht heraus. Er musste etwas mit der Lunge haben. Womöglich eine Kohlenmonoxid Vergiftung. Jedenfalls war es wohl kaum laut genug um nach außen zu dringen.
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Beitrag© By Gast  Do Feb 09, 2017 8:07 pm

Als sich der Kerl neben ihr wieder rührte, schaltete sie die Taschenlampe wieder ein, um ihn beobachten zu können. Immerhin laberte er bereits wieder, also konnte es ihm nicht soo schlecht gehen.
"Spar dir den Atem", sagte sie zu ihm. Ganz ehrlich, sie hatte keine Lust ihm mehr zu erzählen als nötig. Es ging ihn nichts an, wie sie da gelandet war und im besten Fall war sein Interesse höchstens feindlicher Natur. Er wollte ihre Schwächen herausfinden.
Rashn'aga hob den Kopf und grollte, als die fremde Stimme erklang. Sayuri erhob sich, zündete mit der Taschenlampe nach oben. Sobald es hier ein Loch gab, falls sie ausgegraben wurden, musste sie schnell sein.
Sie schob sich den Atemschutz wieder über die Nase und klopfte mit dem Katana mehrmals gegen die Decke, um den Leuten ausserhalb ein Signal zu geben. Falls sie es hörten, konnten sie so lokalisiert werden.
"Sieht aus, als wäre unser Waffenstillstand bald beendet", meinte sie, als das Rumpeln von Geröllstücken über ihnen erklang und Staub auf sie niederrieselte. Offenbar hatten sie damit begonnen sie auszugraben. Eigentlich bedauerlich. Also nicht ... Aber ihre Chancen standen schlecht, dass sie davonkam. Selbst wenn sie schnell war - da draussen warteten sicher einige Soldaten und sie war ganz alleine dem Feind gegenüber gestellt.
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Beitrag© By Gast  Do Feb 09, 2017 8:34 pm

[Color=#0066ff] " So wirst du es nie schaffen… sie werden dich erschießen noch bevor du 5 Meter weit gekommen bist. " [/color ] Er rappelte sich mit Mühe und Not hoch. Er könnte hören, wie die anderen draußen sprachen und immer näher kamen. " Wenn es dir nichts aus macht… würde ich den Waffenstillstand gern verlängern bis wir uns das nächste mal treffen." Er drehte sich zu ihr. Er glaubte nicht, dass sie auf die Vernunft hören würde. Aber vielleicht konnte er etwas dafür tun, dass sie etwas von ihrem Hass verlor.
Kaum konnte er die Stimmen in normaler Lautstärke hören, blickte er nach oben. " Hey Biggs! Ich bin mit einer Zivilistin hier unten… wir könnten gut zwei drei Ärzte gebrauchen. "
Er hörte wie oberhalb jemand nach Ärzten und Sanitätern rief. Er wandte sich wieder ihr zu, setzte sich und wollte ihr einen Rat Genen. " Wenn der Bluff aufgehen soll… wäre es echt super wenn du nicht ganz so… bedrohlich aussehen würdest. Aber wenn du dein Glück versuchen willst… bitte… dir überlassen … Ich schätze du hast etwa 3 Minuten Bedenkzeit. Ich gebe dir übrigens mein Wort, dass ich dich nicht verfolgen werde… auch wenn das wahrscheinlich wenig bedeutet… " Er redete so leise, dass nur sie es hören konnte. Er hatte ihr auch nichts mehr zu sagen. Weshalb wollte er ihr helfen? Es war einerseits Revanche. Er hatte ihr wohl sein Leben zu verdanken. Der andere Grund, dass er, so kühl sie auch war, ein Einblick in ihr Herz bekommen hat. Und er hat Güte gesehen. Sie war keine Besessene… das war für ihn Grund genug ihr eine Chance zu lassen. Die Spannung stieg, während immer mehr Geröll bei Seite gräumt wurde. Wenn er ehrlich war, war er gespannt auf ihre Entscheidung. Ein letztes mal rieselte gewaltig viel Staub hernieder und eine Stimme fragte. " Boss?" Der weg war nun frei.
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Beitrag© By Gast  Fr Feb 10, 2017 10:49 pm

Sayuri schwieg. Was sollte sie dazu sagen? Er bot ihr an ihr immer noch zu helfen. Das war doch irgendwie völlig falsch. Aber es gab ihr eine Chance hier weg zu kommen, das musste sie ihm lassen. Womöglich ... Womöglich war es ein Hinterhalt. Allerdings hatte er Recht. Sie würde so oder so nicht weit kommen.
"Sie sollten bei Gelegenheit Magie wieder erlauben", sagte sie und zitierte mit einer Handgeste Rashn'aga an ihre Seite, der im Moment nicht grösser als ein grosser Hund war und sich brav neben sie setzte. "Ich kann ihn nicht zurückrufen, solange ich meine Magie nicht benutzen kann ..." Sie zog ihre Maske wieder aus und nickte dem Kommandanten kurz zu.
Dann flutete auf einmal Tageslicht die kleine Höhle in der sie festgesessen hatten.
Sayuri stellte sich unter das Loch und blinzelte hoch. Sofort griffen hilfsbereite Hände nach ihr und zogen sie hoch, sodass sie aus dem Loch klettern konnte. Oben angekommen wickelte jemand sie direkt in eine warme Decke und man wollte sie schon wegführen, um sie behandeln zu können, doch sie wartete erst, bis Rashn'aga unter erstaunten Ausrufen aus dem Loch geklettert war. Er eilte zu ihr hin und schmiegte seinen Kopf an ihre Hand. Dann erst liess sie sich wegbringen und etwas Abseits von dem ganzen Schutt durfte sie sich setzen und Ärzte kümmerten sich um ihre Wunde. Ascheflocken regneten noch immer durch die Luft, der Himmel war verdunkelt, doch im Vergleich zu dem Loch in dem sie gesessen hatten, war die Luft hier draussen richtig schön frisch.
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Beitrag© By Gast  Sa Feb 11, 2017 12:21 am

Sie machte tatsächlich mit. Damit hatte sie für ihn zumindest bewiesen, dass sie vernünftig sein konnte. Sai stand immer zu seinem Wort. So würde er es auch dieses mal machen. Kurz nachdem sie draußen war wurde er von seinen Kameraden raus gezogen. Natürlich wurde er sofort ausgefragt. Bis dann die entscheidende Frage von seinem Techniker Biggs fiel. " Also Sai… wer ist die Frau?"
Er hatte bisher alle Fragen abgewunken und sich lieber verarzten lassen. Er machte erst jetzt den Mund. " Was soll ich sagen… sie ist eine Zivilistin mit der ich verschüttet wurde… ich bin auch ziemlich sicher, dass sie mir das Leben gerettet hat… " Sie Saß vielleicht 5 Meter von ihm entfernt, was bedeutet, dass sie durchaus hören konnte, was er sagte.
Bei den nächsten Worten blickte er sie direkt an. " Es sind halt doofe Umstände… aber ich glaub sie hat das Herz am rechten Fleck… "
" Und was machen wir jetzt mit ihr Boss?" fragte der begabte Techniker, der das Magieblocksystem deaktivierte. " Ganz wie sie will… entweder wir bringen sie in ein Krankenhaus, oder wir lassen sie in Ruhe und geben ihr noch ein paar Medikamente mit." Vielleicht war das alles etwas viel Aufwand für eine Rebellenfrau, aber er musste den schein wahren, dass sie eine Zivilisten war. Und so würde er eben mit Zivilisten umgehen.
Sie wurden noch etwa 10 Minuten verarztet. Dann tat Sai etwas, was eher untypisch für ihn war. "Lasst uns bitte kurz allein… " Nur wiederwillig ließen die Soldaten ihn mit ihr allein. Er blickte ruhig auf den Boden. Er konnte sich vorstellen, dass sie sich vielleicht fragte, warum er all das tat. "Ich nehme an du fragst dich was das soll… ? " Seine Stimme klang nachdenklich. Das war er auch. Es würde ihn nicht wundern, sollte sie ihn wieder forsch abweisen.
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Beitrag© By Gast  So Feb 12, 2017 12:09 am

Sayuri liess sich verarzten auch wenn sie diesen Leuten keinen Meter weit über den Weg traute. Aber der Kommandant nahm sie weiterhin in Schutz und machte keine Anstalten sie trotzdem fest zu nehmen. Mittlerweile wäre sie ein unglaublich leichtes Opfer. Aber ... Er tat es nicht. War er dumm oder nur sehr ehrenhaft?
Als er darum bat mit ihr allein gelassen zu werden, erhob sie sich, um nicht zu sehr zu ihm aufschauen zu müssen.
"Ich frage mich weniger was das soll ... Als dass ich selbst nicht weiss, was ich tun soll ... Aber es gibt mir Hoffnung ..." Sie blickte über die halb zerstörte Stadt, hinauf zum Himmel, wo dunkle Ascheflocken wirbelten.
"Wenn es Menschen gibt, die nicht geblendet sind vom Zorn und vom Hass, wird es vielleicht eines Tages zu etwas Gutem führen. Dann haben wir womöglich nicht umsonst gekämpft ..." Sie lächelte. Sie war nicht naiv aber so erging es ihr gerade. Sie fühlte sich überwältigt von der Nächstenliebe, obwohl sie auf verfeindeten Seiten waren. Sie trat zu ihm hin und gab ihm einen kurzen Kuss auf die staubige Wange. "Danke dir."
Sie blickte zu Rashn'aga und mit einem kurzen Wink ihrer Hand verschwand er zurück in das Schwert. "Es ist beinahe schade, dass sich unsere Wege wieder trennen. Du hast ein gutes Herz, das gibt mir Hoffnung."
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Beitrag© By Gast  So Feb 12, 2017 1:57 am

Ihre Reaktion überraschte ihn. Sie war weder abweisend noch kalt. Sie war herzlich. Fast etwas zu herzlich. Sie gab ihm einen Kuss auf die beschmutzte Wange. Er konnte förmlich spüren wie er rot wurde. Was sollte das? Wollte sie ihn Ablenken? Oder… war es ein echtes Zeichen der Dankbarkeit und der Zuneigung. Er räusperte sich und fing sich nach dem er durch diese Aktion etwas aus dem Konzept gebracht wurde.
"Ich… ich hatte nur für heute schon genug Blutvergießen … das ist alles… " Er blickte etwas zu Seite. "Außerdem hast du mich da unten wohl gerettet … wäre etwas unfair gewesen dich dafür einfach ans Messer zu liefern…" Er blickte sie direkt an als sie die Umstände ihres Treffens ansprach. "Weist du… ich glaube wir sind zwei Seiten der Selben Medaille … ich will den Staat von innen heraus verbessern… du von außen… aber wir wollen beide den Frieden." Er konnte sich ein leichtes Lachen nicht verkneifen. Es war als würde ihm die Ironie voll in den Bauch schlagen.
"Darf ich dir einen Rat geben…? Mit einer kleinen Rebellengruppe wirst du nichts erreichen … in 2 Monaten steht diese Fabrik wieder… Wenn du wirklich etwas ändern willst musst du alle Feinde des Imperiums, sowohl Länder ,als auch Rebellen , sogar kleine Zivilisten, die unzufrieden sind vereinen. Aber… es wäre wohl jemand nötig der Wunder wirken kann um das zu schaffen." Er drehte ihr den Rücken zu und blickte wütend zu Boden, seine Hände zu Fäusten geballt. "Aber ich muss grad reden… ich bin in der Politik die zweithöchste Persönlichkeit… und trotzdem habe ich nur ein zwei Reformen zu geringfügigen Verbesserung der Lebensstandards durch bekommen…" Erst jetzt hielt er inne und überlegte sich, wem er da gerade die Ohren voll jammerte. Er hört sofort auf. Aber es tat gut es sich mal von der Seele geredet zu haben, ohne das er fürchten musste wegen Hochverrats drauf zu gehen.
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Beitrag© By Gast  So Feb 12, 2017 10:07 pm

Das wurde ja immer besser. Er drehte sich ab und begann wie ein Buch zu reden. Gab ihr Tipps, sprach von seiner eigenen Unzufriedenheit. Sie lächelte. Genau solche Leute brauchte sie. Leute in denen die Saat des Zweifels sich festsetzen und womöglich spriessen konnte.
"Ich werde deine Worte beherzigen", sagte sie mit einem leichten Schmunzeln. Dann wandte auch sie sich wieder ab. "Ich werde nun gehen. Bleib wie du bist. Und gib deine Ansichten an deine Leute weiter. Falls du den Mut dazu hast."
Sie hob noch einmal die Hand und machte sich dann auf den Weg. Sie wollte gehen, solange es sich der Typ nicht anders überlegte. Sie musste weg und da Rashn'aga verletzt war, konnte sie schlecht auf ihm reiten. Also würde es eine Weile dauern, bis sie zurück in ihrem Versteck war. Die anderen hatten sie zurückgelassen, wie es sich gehörte. Es hatte keine Hoffnung bestanden, dass sie überlebt hatte. Also waren sie gegangen und hatten so viele von ihnen gerettet wie möglich.
Sie konnte kaum fassen, was für ein Glück sie gehabt hatte. An jedem anderen Tag, bei jeder anderen Begegnung wäre sie wohl gestorben oder zumindest gefangen genommen worden. Nicht aber heute. Das Schicksal hatte also noch etwas mit ihr vor.
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Beitrag© By Gast  So Feb 12, 2017 11:16 pm

Falls er den Mut hatte? War es eine Frage des Mutes… ? Nein… Er hatte Verantwortung. Verantwortung gegenüber dem Volk… gegenüber denen, die an ihn glaubten. Aber bisher hatte er bei der Erfüllung dieser Verantwortung kläglich versagt. Vielleicht musste er wirklich einen neuen Weg einschlagen.
Er war kein abergläubiger Mensch. Aber glaubte an Schicksal. Das jeder Mensch geboren wird, um etwas bestimmtes zu erreichen. Er sah ihr kurz nach, bis sein Techniker ihn zurück an Board holte. Er dachte den ganzen Abend lang nach. Er dachte über die Entscheidungen in seinem Leben nach und wie es sich entwickelt hatte. Und er dachte an die Frau, deren Namen er nicht kannte und wie sie sagte… er habe ein gutes Herz. Hatte er das? Er wusste selbst nicht, ob er ein guter Mensch oder einfach nur ein dreckiger Mörder war. Aber nach all dem nachdenken versammelte er dann all seine Kameraden, die 10 Männer, die ihm seit Kindertagen folgen und seine Sache unterstützen. Er trug ihnen seine Entscheidung vor… die Entscheidung das Imperium zu revolutionieren, und gegen es zu kämpfen. Nach anfänglicher Unsicherheit waren sie schließlich überzeugt.
Als erstes würden sie ihren Tod vortäuschen. Das Imperium musste ja nicht wissen mit wem sie es zu tun hatten. Sie täuschten einen Notruf über dem Meer vor. Motorschaden sagten sie. Dann ließen sie das Schiff ins Meer stürzen. Biggs hatte lange zuvor dieses Schiff für ihre Einsätze verbessert. Ein anderes Schiff wäre untergegangen wie ein Stein. Sie aber trieben sanft 500 Meter unter der Wasseroberfläche.
Es vergingen 5 Tage. Dann verkündete der Imperator höchst selbst die tragischen Umstände des vorzeitigen dahinscheidens der Eliteeinheit. Erschütterung war im ganzen Land spürbar. Sai hörte über Funk sämtliche Nachrichten mit. Währenddessen modifizierte Biggs das Schiff und gab ihm einen völlig schwarzen Anstrich.
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