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 A Flower blooming in War

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Beitrag© By Gast  Di Feb 14, 2017 8:15 pm

Nicht lange nach ihrer gelungenen Flucht, erreichte Sayuri die Nachricht, dass die Eliteeinheit vernichtet war. Die Umstände waren nicht ganz klar, so genau erfuhr sie es nicht. Aber klar war, dass der junge Mann, der ihr das Leben gerettet hatte, gestorben war. War es womöglich ihre Schuld? Hatte die Regierung Wind davon erhalten, dass er eine Rebellin hatte gehen lassen?
Rashn'aga war mittlerweile wieder genesen und so sass sie an jenem Tag auf dem Balkon der Hütte in der sie wohnte, wenn sie gerade nicht auf einem Einsatz war und der Dämon sass neben ihr. Es erschütterte sie, dass es geschehen war. Er war sicherlich ihretwegen aus dem Weg geräumt worden, weil sie in ihm Zweifel geweckt hatte.
Diese Tatsache schürte ihre Wut nur noch mehr.
Nach fünf Tagen war genug Zeit verstrichen, dieses Mal war ein Angriff auf eine militärische Hauptzentrale geplant. Es grenzte an eine Selbstmordmission aber Sayuri war sich sicher, dass sie es damit aufnehmen konnte. Und wenn nicht, dann ... dann war es eben so. Aber dann würde sie versuchen so viele dieser Schweine wie möglich mit sich in den Tod zu reissen.
Es ging in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages los. Ihre Klinge war geschliffen, Oanesh und Rashn'aga waren hungrig und sie war wütend. Die Wut in ihrem Bauch machte sie stark.
Schliesslich erreichten sie die Zentrale, ein gut geschützter Ort. Die Rebellen griffen an mit allem was sie hatten, währenddessen schlich sich Sayuri gemeinsam mit einigen anderen hinein, um das Herz der Zentrale zu vernichten.
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Beitrag© By Gast  Di Feb 14, 2017 10:20 pm

Der Mann beobachtete alles von einem großen Bildschirm aus. Er war Korrupt, brutal und gnadenlos. Außerdem war er der Zweite in der Thronfolge. Charles, zweiter Sohn Leopold Marshall, aus einer Affäre ohne Belang. Eine Ratte, die plünderte, mordete und spielte ohne Ehre, bekam nun die Chance, sich bei seinem Vater ein zu schleimen. Diese Sache konnte er nicht verlieren. Die Anführerin war auf ihrem weg zu ihm. Aber sie würde es nicht schaffen. Ihre Freunde wurden bereits von hinten von den getarnten Luftschiffen wortwörtlich hingerichtet.
Als sie seinen Raum erreichte, fuhr sofort eine Schutzwand aus Panzerglas herunter. Er würde sein Leben nicht einfach verlieren. Sofort richteten sich automatische Magiegeschütze auf sie. Ein Knopfdruck und es war vorbei. "Einen Wunderschönen Abend Mademoiselle. Wie sehr ich mich freue, dass sie sich ergeben. Ich bitte sie… dachten sie echt sie würden eine der größten des Imperiums einfach einnehmen können? " Er stellte die Geschütze auf Schock, Elektrolacrimas und begann auf sie zu feuern.
Nach einiger Zeit musste sie getroffen werde. Sie würde dem Imperium , nein den Imperator persönlich ausgeliefert werden. Er würde ihr nur in das Gesicht schlagen und ihr ein Veilchen verpassen. Eine Übertragung würde im ganzen Imperium gezeigt werden. Die ihre Hinrichtung ankündigt. Dann würde sie bis zum Tag der Hinrichtung im Kolosseum eingesperrt bleiben.
Allerdings, beobachtet ein Mann von den tiefen des Meeres die Übertragung. Und er würde nicht zulassen, dass ihr Leben an diesem Tag endet. Das schwarze Luftschiff erhob und tarnte sich. Sie würden da sein, bevor Charles Marshall die Ehre haben würde, seine an ein Kreuz gefesselte Gefangene hinzurichten. Er würde sie während der Life Übertragung, vor den Augen der ganzen Welt und des Kaisers persönlich retten.
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Beitrag© By Gast  Di Feb 14, 2017 10:36 pm

Sie musste zugeben, dass sie doch überrascht war. Laut Plan hätte die Sicherheitscrew schon längstens unter Beschuss sein müssen, diese Männer hätten hier niemals stehen sollen.
Sie erwiderte nichts, stattdessen rief sie in jenem Moment, als sich die Geschütze auf sie richteten Oanesh. Das tat sie selten und schon gar nicht in geschlossenen Räumen. Doch nun ... Der riesige weisse Wolfsdrache entsprang seinem Seelengefängnis und donnerte ohne zu zögern in die Panzerglasscheibe, die daraufhin tatsächlich feine Risse kriegte. Dann stürzte er sich auf die Geschütze, konnte drei davon zerstören, ehe sie losfeuerten. Die Kugeln trafen ihn genauso wie Sayuri. Keuchend versiegelte sie ihn wieder, doch noch bevor sie Rashn'aga rufen konnte, lähmten sie die Geschosse und sie sackte wehrlos zu Boden.
Es war schief gegangen. Alles war schief gegangen. Dieser Tag hätte ganz anders enden sollen. Nun lag sie auf dem Boden, konnte sich nicht rühren und war dem Feind hilflos ausgeliefert. Und sie war sich ziemlich sicher, dass man ihr keinen schnellen Tod gönnen würde. Sie war ein Symbol. Ein Symbol der Hoffnung für die Rebellen. wenn sie starb, starb Hoffnung. Und trotzdem lag sie in diesem Moment nur auf dem Boden, kein einziger ihrer Muskeln rührte sich. Sie hatte versagt.
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Beitrag© By Gast  Di Feb 14, 2017 11:21 pm

In den Tagen ihrer Gefangenschaft behandelte man sie nicht gut. Man verwehrte ihr sogar die Henkersmahlzeit. Geprügelt und geschunden band man sie ans Kreuz, unsanft. Charles Marshall stand mit ihrer eigenen Waffe vor ihr. Er würde sie mit ihrer eigenen Waffe hinrichten.
Der Imperator verlas in der öffentlichen Übertragung die Anklage. " Menschen Utopias! Wir sind heute hier versammelt um eine Verräterin von Staat und Kaiser zur Rechenschaft zu ziehen. Die Anklage lautet: Mehrfache Sachbeschädigung! Wiederholte Körperverletzung! Mutmaßlicher Massenmord! Und Hochverrat! Darum seid ihr hier und heute zum Tode durch eure eigene Klinge verurteilt! Ihr habt kein Recht zu sprechen! Eure Stimme beleidigt uns! Nehmt euren Tod mit Ehre und hofft auf Gottes Gnade! Vollstreckt das Urteil! "
Sein Sohn ging breit grinsend auf sie zu, als plötzlich, wie aus dem nichts ein Rauch Lacrima herab fiel, und die Sicht aller Anwesenden störte. Charles wich wütend aus dem Rauch. Als dieser sich legte, stand vor Sayuri ein Mann in einen schwarzen Sakko gekleidet. Ohne Haut zu zeigen trug er mit perfekten Übergängen eine schwarze Maske. Eine mechanische, verzerrte Stimme erklang. "Es ist eine Schande… Mein Name ist Lancelot! Ich bin ein Repräsentant der Ritter der Runde! Die die Macht und Stärke missbrauchen, fürchtet uns! Ihr, die ihr schwach und hoffnungslos seid, baut auf uns!" Man konnte dem Imperator die Wut ansehen. Er befahl den Mann in schwarz zu erschießen. Aber es ging nicht. Ein gewisser Technicker hatte eine elektromagnetisches Störsignal gesendet. Keine Maschiend nahm mehr Befehle an. Der Imperator war gelähmt, bis auf seinen Sohn, der noch unten auf der Fläche des Kolosseums stand. Dieser ging sofort zum Angriff über, aber er hatte keine Kampferfahrung. Beinahe mit einer Armbewegung entwaffnete er Charles und rammte ihm den Speer, den er zuvor auf dem Rücken trug, in den Brustkorb. Das entsetzen wirbelte durch die Massen. "Es ist unhöflich eine gefesselte Dame mit einer Waffe zu bedrohen." Kaum hatte er das gesagt löste er die Fesseln von Sayu. Das Schiff enttarnte sich und warf sofort einen riesigen Schatten über das Kolosseum. Dort war auch die Quelle des Magieblock, und elektromagnetischen Störsignals. Eine stählerne Leiter fuhr herunter, an der der Mann in schwarz etwas hoch klettert. Dann wandte er sich zu der vor kurzem noch Gefangenen. " Madame ihre Kutsche wartet"
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Beitrag© By Gast  Di Feb 14, 2017 11:58 pm

Sie war am Ende. Sie war erledigt. Ihr tat alles weh und sie erwartete eigentlich nur noch mit ausdruckslosem Gesicht ihren Tod. Ihre Handgelenke schmerzten, sie war hungrig und durstig, nur noch ein Schatten ihrer selbst. Sie blickte dem Tod ins Gesicht, starrte auf die Klinge in der Hand des feigen Mannes, der sich nicht traute, sich ihr persönlich zu stellen.
Kemono war ihr Schwert. Rashn'aga ihr Diener. Dieser Mann wusste noch nicht einmal, was er da in den Händen hielt.
Sie senkte den Blick, erwartete ihren Tod.
Doch dann geschahen unerwartete Dinge. Rauch, ein riesiges Schiff am Himmel. Das Meiste davon nahm sie nicht wahr. Jemand löste ihre Fesseln aber sie konnte sich kaum auf den Beinen halten. Sie war noch nicht tot? Jemand rettete sie? Aber warum ...?
Ihr Blick fiel auf Kemono und sie wankte da hin, zog das Katana dem dreckigen Bastard aus der Hand. Doch zu mehr fehlte ihr die Kraft. Es war ein Wunder, dass sie überhaupt noch stand. Ausdruckslos starrte sie die Leiter an, war sich sicher, dass sie nicht eine dieser Sprossen würde erklimmen können. Nicht eine davon. Mit zitternder Hand griff sie nach der ersten Sprosse, stellte ihren Fuss hinein. Und schon tanzten schwarze Flecken vor ihren Augen. Das würde sie nicht schaffen. Nie im Leben.
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Beitrag© By Gast  Mi Feb 15, 2017 12:51 am

Verdammt. Sie konnte sich kaum halten. Er rutschte ein paar Sprossen nach unten, etwa auf ihre Höhe und legte einen Arm um sie, damit sie nicht noch herab viel. Die Schreie und das entsetzen der Menschen verblassten im Hintergrund, als Das Schiff sich in Bewegung setzte und die Leiter nach oben fuhr.
"Hey mach mir jetzt nicht schlapp… du bist eine Kämpferin richtig? Dann kämpfe! Nur noch etwas länger." Er versuchte beruhigend zu klingen, auch wenn das mit solch mechanischer Stimme wohl misslang. Im Schiff angekommen entschied Sai sich, sie direkt zum Krankenzimmer zu tragen. Währenddessen wurde das Schiff getarnt und flog davon. Der Arzt seiner Mannschaft begann sofort sie zu versorgen. Flüssigkeit, Nahrung, ein weiches Bett und Medizin wurden ihr ohne Vorbehalte überlassen. Sai stand die ganze Zeit daneben. Mittlerweile waren sie schon lange über alle Berge.
Erst jetzt nahm er seine Maske ab, und zeigte ihr wer er war. "Sag nichts… ruh dich aus… schlaf dich aus… du bist jetzt sicher." Er würde ihr alles erklären, aber im Moment war ihm wichtiger, dass sie wieder zu Kräften kommt. Er setzte sich neben sie ans Bett, lehnte mit dem Hinterkopf an die Wand und murmelte. "Es ist eine Schande was sie mit dir getan haben…"
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Beitrag© By Gast  Do Feb 16, 2017 7:53 am

Sie verstand absolut nicht, was passierte. Ihr Kopf war völlig vernebelt, alles spielte sich wie in Zeitlupe ab. Sie wehrte sich nicht, als man sie auf ein Bett legte, sie mit Flüssignahrung versorgte und ihr Schmerzmittel verabreichte. Selbst eine Atemmaske setzte man ihr auf, damit die Sauerstoffversorgung gewährleistet war. Ihr Schwert behielt sie auf dem Schoss wie einen wichtigen Schatz, den sie nicht hergeben wollte.
Der mysteriöse Retter stand die ganze Zeit dabei und sie konnte sich absolut keinen Reim darauf machen wer er war - bis er seine Maske absetzte. Sie schaute ihn ungläubig an. War er nicht tot? Was sollte das hier alles?
Aber sie schwieg, hatte einfach nicht die Kraft jetzt weiter darüber nachzudenken. Sie schaute ihn an, wie er sich hinsetzte, dann liess sie sich zurücksinken und schlief ein. Sie schlief ausgesprochen lange. Ihr ausgezerrter Körper hiess die Ruhe willkommen.
Als sie wieder aufwachte, fühlte sie sich schon viel besser. Alles war klarer. Als erstes zog sie sich die Atemmaske von der Nase und sie setzte sich langsam auf. Ihre Arme und Beine schmerzten noch immer aber immerhin war ihr Geist fitter, weniger verwirrt.
"Wie lange habe ich geschlafen?", fragte sie. Er war natürlich da. Ob er zwischenzeitlich weg gewesen war, konnte sie nicht sagen.
"Warum passiert das alles. Wer bist du überhaupt?"
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Beitrag© By Gast  Do Feb 16, 2017 10:34 am

Sai konnte nicht 15 Stunden bei ihr sein, dass war klar. Aber er kam, wenn man die Zeit absah, in der er selber schlief, fast ein mal stündlich in ihr Zimmer, um zu sehen wie es ihr ging. Da war es wohl kein all zu großer Zufall, dass sie aufwachte, während er mal gerade im Zimmer war. Sie wirkte noch etwas schwach, aber sie konnte reden und vor allem Fragen stellen.
Eine Frage brannte sich besonders in seinen Verstand. Wer war er überhaupt? Die Frage hatte er sich selbst in letzter Zeit auch oft gestellt. Er hatte eher eine Antwort darauf gefunden was er tun wollte. " Du hast etwa 15 Stunden geschlafen. Die anderen Fragen… kann ich nicht ganz so leicht beantworten." Er setzte sich an den Platz neben ihrem Bett, lächelte leicht und seufzte. "Ich war… der General-Sekretär des Militärrates, rechte Hand des Kaisers. Aber an jenem Tag… als ich dich traf wurde mir klar wie absolut nutzlos meine Bemühungen um Frieden trotz meiner Position waren. An diesem Tag habe ich mich entschlossen, dass ich den Staat vernichten werde. Alles andere ist hoffnungslos." Sein lächeln verschwand, weil er sich den Konsequenzen seines Handelns bewusst war. "Ich bin ein Mann, der die Welt in einen Krieg stürzen will!" Er blickte sie ruhig an. Dann fuhr er fort.
"Warum habe ich dich also gerettet? Weil du ein Symbol bist. Du bist ein Symbol der Hoffnung für die ganze Welt. Und das Imperium hat vor den Augen der ganzen Welt dabei versagt dieses Symbol zu zerstören. Wenn das mal keine Botschaft ist hm?" Er stand auf. Er redete schon wieder zu viel. "Wenn du es sehen willst, schalte einfach das Televisionslacrima ein… man kann keinen Sender mehr gucken ohne das einem das ins Gesicht gedrückt wird." Er reichte ihr das kleine Viereckige Lacrima und lehnte sich entnervt an die Wand. Die ständigen Wiederholungen blockierten jeden Zufluss von normalen Infos.
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Beitrag© By Gast  Fr Feb 17, 2017 7:51 am

Sie hörte ihm schweigend zu und nahm dann das Lacrima entgegen, um sich die ganze Rettung und die Kommentare dazu anzuschauen.
"Aber es ist noch gar nicht so lange her, da hast du noch für die gekämpft...", sagte sie. "Ich bin froh, dass ich etwas bewirken konnte ..." Mit ihm an ihrer Seite konnte sie vielleicht mehr ausrichten. Er kannte sich da drin aus. Er wusste wer welche Positionen besetzte und wo man zuschlagen konnte, ohne riesige Risiken einzugehen.
"Nun stehe ich schon wieder in deiner Schuld. Es wird allmählich zur Gewohnheit ..." Sie lächelte und legte das Lacrima weg. DAnn blickte sie auf die Verbände um ihre Handgelenke, wo man sie gefesselt hatte. Sie fühlte sich immer noch etwas schwach, die Gefangenschaft war in ihrem Kopf immer noch sehr präsent.
"Ich hatte mit meinem Leben eigentlich abgeschlossen. Es wäre in Ordnung gewesen.
In dem Moment materialisierte sich Rashn'aga im Raum. Allerdings nicht in seiner grossen Grösse, sondern in etwa in der Grösse eines grossen Hundes. Mit einem Satz war er auf dem Bett und legte sich auf Sayuris Beine. Sie streichelte ihn zärtlich. "Hallo mein Süsser", lächelte sie erfreut.
"Darf ich deinen Namen erfahren? Ich kenne ihn immer noch nicht", richtete sie sich an ihren Retter.
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Beitrag© By Gast  Fr Feb 17, 2017 12:52 pm

Sie war immer noch verwirrt, weil er sie gerettet hatte. Konnte man es ihr übel nehmen? Vor nicht all zu langer Zeit hätten sie sich am liebsten umgebracht. Wahrscheinlich kam auch daher das mulmige Gefühl, als Rashn'aga sich in der Größe eines Hundes materialisierte. Irgendwie ging er immer noch davon aus, das ihn dieses Wesen anknurren und an den Hals springen würde, sollte er der Frau im Krankenbett auch nur zu nahe kommen. Aber zurzeit ruhte er ruhig auf ihren Beinen. Gut für ihn schätzte er mal.
Sie wollte wissen wie er heißt. Stimmt er hatte es ihr nie gesagt. Aber es war schon verwunderlich, dass eine Rebellin nicht den Namen des zweithöchsten Offiziers des Imperiums kannte. Oder war sie einfach nur höflich? Wie auch immer, er wollte nicht arrogant oder hochnäsig wirken also schenkte er ihr ein leichtes Lächeln und gab ihr die gewünschte Antwort. "Mein Name ist Saikin Saibansho, freut mich. Aber du kannst mich ruhig Sai nennen. Viel Autorität versprühe ich bei dem Haufen eh nicht." Auf diese Aussage konnte sich der Arzt des Schiffes, der bisher an seinem Rechner etwas entfernt gearbeitet hatte, weder das Grinsen, noch das leichte kichern, verkneifen. Sai entschied sich ihn vorerst zu ignorieren. "Und mit wem habe ich das Vergnügen?" Er hatte ihr Gesicht zwar gesehen, aber noch keine Zeit gehabt irgendwelche Untersuchungen anzustellen. Er erinnerte sich daran, dass er ihr schon mal ein paar fragen über sie gestellt hat, allerdings abgewiesen wurde. Jetzt war die Situation jedoch anders, auch wenn er nicht glaubte, dass sie ihm blind vertrauen würde.
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Beitrag© By Gast  So Feb 19, 2017 11:24 am

Sie musterte ihn. Nun, er konnte es sich ausgedacht haben aber wenn er den Namen so freizügig sagte ... Vermutlich war er also wirklich der echte Saibansho.
Nachdenklich streichelte sie Rashn'agas Fell. Das Untier hatte fast alle seine Augen geschlossen. Mit einem Paar schaute es aber Saikin immerzu an.
"Ishikawa Sayuri", sagte sie langsam. "Es tut mir leid, dass wir uns immer unter solch besonderen Umständen treffen und Sie mich jedes mal retten müssen."
Sie gab einen langen Seufzer von sich. "Sie müssen einen schlechten Eindruck von mir haben." Immerhin hatte er sie nun schon zwei Mal in eher schwachen Momenten erlebt, wenn sie nicht wirklich etwas Aufregendes getan hatte. Sie hatte sich einfach so schnappen lassen.
Ihre Hand glitt zu ihrem Arm, wo sie eine Wunde fühlen konnte, die nun zwar gut verbunden war. Sie hatte sie sich zugezogen, als Oanesh verletzt worden war. Ihre Seelen waren miteinander verbunden. Es war dumm gewesen ihn zu rufen.
"Und wo sind wir im Moment überhaupt? Wie sehen die nächsten Pläne aus?"
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Beitrag© By Gast  So Feb 19, 2017 3:07 pm

Klar sie hatte allen Grund zu zweifeln und zu zögern. Aber sie hatte auch das Recht zu erfahren wo sie war. " Wir befinden uns getarnt über dem Trikischen Ozean, etwa zwei Kilometer vom Festland" Er setzte sich dann auf den Stuhl neben ihrem Bett, fast mit einem Knurren des Dämons rechnend. "Nun… es gibt zwei Möglichkeiten wie es weitergehen kann. Die Erste wäre, dass wir sie an einem Ort ihrer Wahl absetzen und sie ihres Weges ziehen lassen." Seine Stimme wurde etwas wehmütiger, fast schon bittend. "Die Zweite Möglichkeit… ist eine Bitte, die ich stellen möchte… " Er blickte zu dem Helm, den er bei ihrer Rettung auf hatte. "Ich habe mich als Lanzelot von den Rittern der Runde vorgestellt … wir wollen alle Feinde des Imperiums an einem runden Tisch versammeln und das Imperium zerschlagen. Es gibt allerdings ein Problem… ich bin zwar ein recht guter Stratege, so konnte ich auch dich, ein Symbol der Hoffnung, befreien. Aber die anderen Rebellengruppen oder Landet werden niemals einem gesichtslosem Fremden vertrauen… deswegen bitte ich dich… Ich bitte dich das Gesicht der Ritter der Runde zu werden! Ich bitte dich als unsere Anführerin alle Feinde des Imperiums zu vereinen! Ich weis das ist viel verlangt… aber du bist die Personifikation der Hoffnung… deswegen bitte ich dich unsere Ritterkönigin zu sein… "
Er sank seinen Kopf. Er musste sich echt dämlich anhören. Und außerdem kannten sie sich nicht wirklich. Aber sie war seine einzige Hoffnung auf Erfolg gegen das Imperium.
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Beitrag© By Gast  Mi Feb 22, 2017 12:41 pm

Was er verlangte war wirklich nicht ohne. Klar, sie war gerettet - vorerst - ein herber Schlag mitten ins Gesicht des Staates, der Union. Man hatte sie gehabt und wie ein Kakerlake war sie noch einmal davongekommen. Sie war einfach kaum zu töten.
Nachdenklich fuhr sie mit den Händen über Rashn'agas Fell, kraulte ihn liebevoll. Beinahe wäre er in die falschen Hände geraten. Gut dass niemand ausser ihr ihn rufen konnte. Aber ... Es wäre trotzdem unschön gewesen. Sie wollte ein Kind kriegen, dem sie Rashn'aga und auch Oanesh eines Tages weitergeben konnte, damit die beiden in der Familie blieben.
"Denkst du, dass das funktionieren wird?", fragte sie. "Ich mag ein Symbol der Hoffnung sein", räumte sie ein. "Aber ich habe mich auch erwischen lassen. Man hätte fast meine Hinrichtung miterlebt."
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Beitrag© By Gast  Mi Feb 22, 2017 1:10 pm

Sai betrachtete sie ruhig. Ihre Zweifel waren berechtigt und es war viel verlangt. Aber Sai hatte in seinem Leben eine Quintessenz der menschlichen Natur immer und immer wieder erlebt. "Sayuri…" er sprach zum ersten mal ihren Namen aus, "Die Menschen sind seltsame Wesen. Sie stürzen sich mutig und furchtlos in den Tod. Loyal bis zum Ende kämpfen sie für ihre Ideale. Der Grund ist Hoffnung … sie kämpfen, weil sie hoffen, dass eines Tages eine bessere Zukunft wartet. Man kann versuchen Hoffnung in Ketten zu legen. Man kann sie verletzen und sogar an den Rand der Auslöschung treiben. Aber … die Hoffnung wird nie sterben. Nicht solange es einen verfluchten Narren gibt der noch an sie glaubt. Und diese Hoffnung… bist du… all das ist dir wieder fahren."
Er stand auf und begab sich in Richtung Fenster. "Das Imperium konnte nichts dagegen tun. Es war hilflos. Wir haben damit diese Botschaft an die ganze Welt gesandt." Er drehte sich zu ihr um ihre Reaktion zu sehen. Er glaubte sie unterschätzte den Willen der Menschen zu hoffen, und was ihre Rettung für eben jene die den Glauben schon aufgegeben hatten bedeutet.
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Beitrag© By Gast  Fr Feb 24, 2017 10:45 am

Nun, was er sagte klang einleuchtend. Menschen gaben sich gern der HOffnung hin. Daran hatte sie selbst sich doch genauso oft geklammert. Hatte gehofft, dass ihre Taten etwas bringen würden. Und letzten Endes hatte sie versagt. Konnte sie nun wie der Phönix aus der Asche wieder auferstehen? War es möglich?
Sie blickte von Rashn'aga langsam zu Saikin, betrachtete sein Gesicht, das ebenjene Hoffnung ausstrahlte. Er setzte voll auf sie. Er sah sie als den Schlüssel zum Sieg. War sie dieser Herausforderung, dieser Verantwortung gewachsen?
"Wenn das so ist", sagte sie langsam, "sollten wir keine Zeit verlieren. Das Imperium sollte nicht denken, dass ich mich feige verstecke. Ich sollte eine Nachricht nach draussen schicken, eine Aufnahme von mir. Ich muss zu den Leuten sprechen, die Hoffnung in meiner Rettung sehen ... Wir müssen den Aufwind nutzen, bevor er verebbt..."
Das war das Einzige was sie zur Zeit machen konnte. Zurück aufs Schlachtfeld in ihrem Zustand war reiner Wahnsinn. Aber sprechen konnte sie. Sie konnte die Leute aufrufen, konnte zur Gemeinschaft appellieren. Ja, das war ihr möglich. Das konnte sie in jedem Fall tun ...
Sie schob Rashn'aga von ihren Beinen und schlug die Decke zurück, ehe sie sich aufsetzte und die Beine über die Bettkante hängen liess. Sie war wirklich noch am Leben. Sie hatte den Horror durchgestanden.
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Beitrag© By Gast  Fr Feb 24, 2017 11:44 am

Seine Augen weiteten sich. Er hatte starke Zweifel gehabt, immerhin waren sie einmal Feinde. Aus seinen Augen strahlte die Dankbarkeit förmlich heraus. Sai machte einen zügigen Schritt in ihre Richtung, er hätte sie am Liebsten umarmt, konnte sich aber nochmal zügeln und blieb wieder stehen.
Ein leichtes Lächeln zog sich über sein Gesicht und er sank den Kopf. "Ich danke dir… von ganzem Herzen." Er merkte selbst das seine Stimme etwas zittrig war. Er wollte vor ihr nicht wie ein Schwächling wirken, weshalb er kurz seinen Kopf schüttelte, um seine Gedanken zurück zum Thema zu holen. "Wir sind so weit wenn du es bist. Vielleicht solltest du dir noch etwas passen der es anziehen. Ein paar Kleidungsstücke liegen in deinem Nachtschränkchen. Ich warte draußen vor der Tür." Er versuchte so selbstbewusst wie möglich zu klingen und durch diesen Erfolg, war eben jenes Selbstbewusstsein deutlich gestärkt. Sai griff seine Maske, die er als Lanzelot getragen hatte und verließ mit dem Arzt den Raum, im Korridor auf Sayuri wartend. Er gab noch einen Funkspruch an Biggs, in dem er mitteilte, dass sie alles für eine Übertragung bereit machen sollten.
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Beitrag© By Gast  So März 05, 2017 3:30 pm

Es war ja beinahe niedlich, wie dankbar er war. Es war schon ein etwas komisches Gefühl, immerhin waren sie vor kurzem noch verbitterte Feinde gewesen. Dann war er gestorben und nun war er wieder da, hatte sie im letzten Moment gerettet.
Sayuri nickte leicht und wartete, bis die Männer den Raum verlassen hatten. Als allererstes erhob sie sich, streckte sorgfältig ihre steifen Glieder und ging dann zu der Nische, wo eine Dusche stand, welche sie betrat, nachdem sie sich des Hemdes entledigt hatte. Das warme Nass fühlte sich wunderbar an auf ihrer Haut. Sie nahm sich Zeit, duschte, wusch sich gründlich, rieb sich mit wohlriechender Seife ein. Ein Luxus, den sie sich kaum jemals leisten konnte. Sie schrubbte sich Schweiss und Dreck vom Körper, wusch sich die langen Haare gründlich und stieg dann wie neu geboren aus der Dusche. Einfach einmalig dieses Gefühl. Kurz betrachtete sie sich im Spiegel, lächelte leicht. Sie konnte allmählich wieder vors Volk treten.
Dann holte sie sich Kleidung aus dem Schränkchen, zog sich ordentlich an, nahm ihr Katana und verliess den Raum. Ihre Haare waren noch etwas feucht, trotzdem hatte sie sie zurückgebunden. So wie man es von ihr kannte, wenn sie aufs Schlachtfeld trat.
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Beitrag© By Gast  Di März 21, 2017 3:47 pm

Sai wartete geduldig vor der Tür, während Sayuri ihre Zeit nahm um sich frisch zu machen. Er war nicht sonderlich in Eile, schließlich gab es für Terroristen keinen festen Zeitplan.
Die Zeit, die er auf sie wartete kam ihm nicht einmal lange vor, obwohl es doch mehrere Minuten waren. Er stand da, lehnte an der Wand und betrachtete seine Maske. Die Maske des Ritters der Runde Lanzelot. Er fragte sich ob er jemals wieder saikin Saibansho werden würde. Aber wenn er ehrlich war spielte es für ihn keine Rolle mehr. Er wollte Frieden schaffen, koste es was es wolle. Auch, wenn das hieß das er diese alte Welt und sein eigenes Leben zerstören müsse. Er dachte an seine vergangen heit im Imperium und daran, wie sich wohl die Zukunft gestalten würde.
Daher bemerkte er erst nicht, wie Sayuri aus den Räumen schritt. Er starrte nur auf seine maske und realisierte die andere Person erst nach wenigen Sekunden. "Hm...? Oh verzeih mir. Ich war gerade in Gedanken."
Er wusste nicht ganz was er sagen sollte und führte deshalb die Maske wortlos auf sein Gesicht. Kurz bevor er sie richtig aufgesetzt hatte, sagte er dann doch etwas. "Du siehst gut aus. Das Imperium wird dich für völlig gesund halten. Dann folge mir mal zum Übertragungsraum." Meinte er das pur sachlich oder als Kompliment? er wusste es selber nicht genau. Er hatte nur das Gefühl das eine gewisse Spannung zwischen ihnen herrschte. War nicht überraschend in anbetracht der Tatsache, das sie mal Feinde waren.
Er führte sie den Gang entlang, in einen Fahrstuhl, der 2 Etagen höher führte. Noch ein paar Schritte den Gang entlang und schon waren sie in einem fast gänzlich weißen Raum. Lauter Kameras und Computer standen bereit und zwei Leute arbeiteten fleißig daran. Kaum hatten Sayuri und Sai den raum betreten, meldete sich der Techniker, den Sai immer mit Biggs ansprach und vermittelte ihnen, dass sie sofort loslegen könnten. Sai wandte sich mit der durch die Maske technisch verzerrte Stimme an Sayuri. "Würdest du dich bitte dahinten hinstellen? Sobald ich sage, dass wir der Welt eine Botschaft zu überbringen haben, werde ich mich in den Hintergrund des Bildes begeben und du trittst ins Bild. Wir brechen die Übertragung ab, sobald du fertig bist." Ja Sai hatte diesen Auftritt recht genau geplant. Immerhin musste alles perfekt stimmen um eine wirkliche Einschüchterung zu erzeugen.
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Beitrag© By Gast  Do März 23, 2017 6:59 am

Sayuri folgte den Leuten in den Aufnahmeraum. Innerlich legte sie sich ihre Rede zurecht. Sie musste etwas Aufbauendes sagen. Etwas, das aus Glut Flammen machen konnte. Sie musste einen Sturm heraufbeschwören, möglichst überzeugend wirken. Sie musste als Kriegerin, als Kämpferin vor die Kamera stehen.
Alles andere kam nicht in Frage. Sie durfte nicht zeigen wie angeschlagen sie tatsächlich war. Innerlich wünschte sie sich zurück in das Bett, wünschte sich sie könnte sich weiter ausruhen. Aber das hier wollte sie zumindest für ihre Retter tun. Diesen Auftritt würde sie hinlegen, koste es was es wolle.
Mit ernstem Gesichtsausdruck stellte sie sich an die genannte Stelle und beobachtete genau was gleich kam. Ihre Rede durfte nicht stocken, sie durfte nicht mit der Wimper zucken, durfte nicht zeigen, dass sie improvisierte. Das würde schon klappen. Aus irgendeinem Grund war sie das Symbol der Hoffnung geworden, das durfte sie jetzt nicht einfach vernichten!
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Beitrag© By Gast  So März 26, 2017 5:52 pm

Sai atmete tief ein und aus. Es war wichtig das er das jetzt nicht verhauen würde. Er hatte sich schon viele Gedanken gemacht, was er nach dieser Ansprache machen würde. Sein Plan war eigentlich über allen Fehlern erhaben, dank seines Wissens über das Imperium und dessen Strukturen. Dennoch. Dies war ein Schlüsselmoment. Alles musste glatt laufen.
Das Signal von Biggs kam. Die Omega Leitung war aktiviert. Die Übertragung in die sie sich gehackt hatten lief nun weltweit. Sai richtete die Arme nach oben. "Bürger dieser Welt! Das Imperium hat versagt! Es hat versagt dabei, die Hoffnung im Keim zu ersticken! Versagt dabei, die zu vernichten die gegen die Ungerechtigkeit kämpfen und versagt dabei, die aufzuhalten, die die Hoffnung nicht aufgegeben haben! Lasst euch nicht von leeren Worten des Kaisers unterdrücken! Gebt eure Hoffnungen und Träume für eine bessere Zukunft nicht auf! Natürlich kann ich viel davon reden, dass die Hoffnung noch lebt, und dabei selbst nur leere Worte sprechen. Deshalb liefere ich euch lieber einen Beweis! Ich übergebe das Wort lieber an unsere Ritterkönigin!"
Sai sank die Arme, und machte ein paar Schritte zurück, dann kniete er nieder, wie es ein Ritter in Erwartung seiner Königin nunmal machen würde. Es war eine Geste der Loyalität, nicht zwangsweise von Saikin, aber von Lancelot, den er für den Rest der Welt verkörpern musste. Sai war schließlich tot.
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Beitrag© By Gast  Fr März 31, 2017 11:13 am

War ihr Puls zuvor noch angestiegen, immer schneller und unruhiger geworden, so wurde er auf einmal ruhig. Ebenso ruhig trat sie nun vor und stellte sich direkt vor die Kamera, schaute mit festem Blick hinein.
"Das Imperium muss gestürzt werden. Eine neue Ordnung muss her. Eine Ordnung, die fair ist, bei der alle mitwirken können. Eine Ordnung, in der die Lücke zwischen Arm und Reich geschlossen wird. Wir kämpfen für uns. Wir kämpfen für unsere Kinder und Kindeskinder. Wir werden nicht heute und auch nicht morgen Erfolg haben. Aber wir werden erfolgreich sein. Früher oder später. Wie ein Fluss, der sich sein Bett aus dem Felsen geschliffen hat. Nichts und niemand kann uns aufhalten. Also schliesst euch uns an. Wer auch immer da draussen ist und helfen will. Nur zusammen können wir es schaffen, nur zusammen werden wir all dieses Leid vernichten können. Wir begrüssen jeden, der sich uns anschliesst mit offenen Armen."
Bei ihren Worten musste sie leicht lächeln. Sie konnten es womöglich wirklich schaffen. Ihre eigenen Worte gaben ihr Mut. Sie war noch am Leben. Sie war noch immer hier und sie konnte noch immer kämpfen!
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Beitrag© By Gast  Fr März 31, 2017 4:01 pm

Sai musste lächeln. Ihre Worte wirkten sich gut auf ihn aus. Er spürte, wie sich auch seine Entschlossenheit verstärkte. Sayuri war schon eine Wahnsinnsfrau. Vor ein paar Stunden noch mit dem Tod ringend, sagte sie jetzt schon dem Imperium den Krieg an.
Als sie fertig war brach Biggs die Übertragung ab. Sai erfuhr von ihm, was er sich erhofft hatte. Die Medien der ganzen Welt waren in Aufruhr. Die Menschen begannen sie tatsächlich ernst zu nehmen. Man durfte halt nie die Macht einer starken Botschaft unterschätzen.
Sai richtete sich auf und bewegte sich zu Sayuri. Er nahm die Maske ab, um nicht mit dieser verzerrten Stimme mit ihr reden zu müssen. "Das hast du sehr gut gemacht, ich danke dir. Davon mal abgesehen... bist du in Ordnung? Wie steht es mit deiner Erschöpfung. Vielleicht solltest du dich noch etwas entspannen. Wir haben auf dem Schiff leider nicht gerade viel an Freizeitbeschäftigungen, aber du kannst dich natürlich frei und nach belieben bewegen."
Sais Sorge war echt. Ob es an seiner Dankbarkeit, ihren Fähigkeiten als Kriegerin, oder beidem lag, aber sie war ihm sympathisch geworden. Natürlich bildete er sich nicht ein, dass dies beidseitiger Natur war, für ihn wäre es auch in Ordnung gewesen, wenn er für sie nur Mittel zum rechten Zweck wäre. Aber, auch wenn er sie noch nicht so lange kannte, schätzte er sie nicht so ein.
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Beitrag© By Gast  So Apr 02, 2017 4:58 pm

Auch wennn sie sich selbst ein bisschen in Rage geredet hatte, so war sie doch froh, als die Kamera aus war. Sie war nunmal immer noch müde und angeschlagen und das zu überspielen hatte es nicht wirklich besser gemacht.
Sie schaute zu Sai, als er sie ansprach.
"Ich denke ich werde es vorziehen, mich noch ein wenig auszuruhen. Mein Körper ist noch nicht wirklich fit ..."
Sie seufzte leise. "Es tut mir leid, dass ich noch nicht wirklich auf den Beinen bin. Damit verzögere ich viel." Sie hätte sich noch nicht einmal Gefangen nehmen lassen dürfen. Das war eine Schmach. Und nun war sie ein halbes Wrack, das die Starke mimen musste.
"Ich hoffe, du kannst mir das verzeihen."
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Beitrag© By Gast  Mo Apr 10, 2017 4:56 pm

Sai setze ein leichtes Lächeln auf. "Es gibt nichts zu verzeihen … ruh dich aus… leg dich hin… du hast es dir verdient." Sai bemerkte, dass sie sich Vorwürfe machte. Er konnte es auch nachvollziehen. Aber er war der Typ Mensch, der es nicht einfach auf sich sitzen lies, wenn ein Teil seines Teams Sorgen hatte. Und Sayuri war nun Teil des Teams.
" Hör mal… vielleicht wurdest du einmal besiegt… wen kümmerts…? Du bis noch da… du bist noch da um ihnen eine Revanche zu geben, die sich gewaschen hat. Du hast vielleicht einmal eine Schlacht verloren… sowas passiert selbst den Besten irgendwann mal. Aber Sayuri… den Krieg… den werde wir gewinnen."
Er sank seine Stimme etwas. " Ich kann es verstehen, wenn du uns noch nicht als Freunde betrachtest. Ich verstehe es auch, wenn du uns noch nicht vertraust. Aber eines lass dir gesagt sein… wir lassen niemals einen Kameraden allein … weder in der Schlacht, noch mit seinen Sorgen. Ich wollte nur das du das weist. Ich möchte dich nicht weiter aufhalten… findest du den Weg zurück oder soll ich schnell mitkommen?" Sai hatte zur Zeit nicht so viel zu tun. Sie müssten erst auf eine Reaktion des Imperiums warten und daraufhin einen Schlachtplan ausarbeiten. Das hetzte aber nicht. Sie konnten genau so gut auf Sayuris Genesung warten. Das baute beim Imperium nur Spannung und Nervosität auf, da Sayuri wirklich nicht geschwächt gewirkt hatte
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Beitrag© By Gast  Di Apr 11, 2017 2:57 am

Sayuri legte den Kopf leicht schief und lächelte, als Saikin seine Ansprache hielt. Es war irgendwie niedlich. Er schien sich wirklich um sie zu kümmern. Schien wirklich seine Hoffnung aus ihr zu ziehen. Vielleicht war es Zeit, ihm mal etwas zurück zu geben?
"Ach Sai ...", sagte sie langsam, dann stellte sie sich auf die Zehenspitzen und legte die Arme um seinen Nacken.
"Danke dir. Danke für alles. Ohne dich wäre ich nicht mehr am Leben. Du hast mir zwei Mal das Leben gerettet ... Du bist längst mein Freund geworden ..."
Sie lächelte und gab ihm einen kurzen Kuss auf die Wange, ehe sie ihn langsam losliess. "Ich versuche schnell wieder auf die Beine zu kommen, damit ich ... keine Last bin."
Damit verbeugte sie sich kurz vor ihm und wandte sich dann ab. An der Tür blieb sie noch einmal stehen und warf ihm über die Schulter einen Blick zu. Es war nicht fair, länger misstrauisch zu sein. Sie waren Verbündete, oder?
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