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 Fox Hunt

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Beitrag© By Robyn Skuggi  Di März 14, 2017 12:06 am

Frisch beladen mit Knabbereien und noch kühlen Getränken marschierte Robyn den Weg vom Dorf zur Gilde hinauf. Der Tag war warm und sonnig gewesen, neigte sich jedoch ganz allmählich dem Abend zu. Mit gemütlichen Stiefeln, kurzen Shorts, einem lockeren Shirt und darunter einem Top bekleidet hatte Robyn es sich an diesem Tag im Umland gut gehen lassen. Einfach am Fluss entlang zu spazieren. Sich im Gras in der Sonne zu baden. Weidende Kühe und Schafe ein wenig ärgern. Über den Dunggeruch die Nase rümpfen. Ausgelassen über Stock und Stein rennen, Kaninchen hinterherjagen. Nicht arbeiten.
Gewissermaßen hatte Robyn sich diesen Tag als ‚Urlaub‘ genommen. Gleich morgen früh nämlich würde sie mit dem ersten Zug nach Crocus aufbrechen, um ihre Familie zu besuchen. Das war allerdings keineswegs ein Erholungsbesuch. Für Robyn stand jede Menge Arbeit an, denn ihr Vater hatte allem Anschein nach einen Auftrag für sie. Vermutlich würde sie für ein, zwei oder gar drei Wochen von Ardea fernbleiben, je nach dem, wie zeitintensiv ihre Aufgabe sein würde.
Jetzt hatte sich Robyn bestens eingedeckt, um die Nacht und später die Fahrt über damit beschäftigt sein zu können, auf irgendetwas zu kauen. Hmm. Sie könnte den Rest des Tages in der Bibliothek verbringen und stöbern. Mit den jungen Greifen rumtollen. Ihr Zimmer aufräumen...Pfff. Ja. Klar. Nein, genau das würde sie nicht tun. Das wäre Arbeit. Und von der wollte Robyn heute nichts wissen.
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Beitrag© By Kinnon  Di März 14, 2017 12:37 pm

Das leise Krächzen von vor seinem Fenster weckte ihn. Blinzelnd schlug er die Augen auf und fuhr sich mit der Hand über die Wange, die er sich leider vollgesabbert hatte. Etwas desorientiert schaute er sich um - und sprang vor Schreck auf. Er hatte die ganze Tinte verschmiert! Ach Scheisse, die Seite konnte er gleich noch einmal schreiben! Seufzend blickte er auf die Arbeit hinab, ehe er zum Fenster schaute. Dort sass seine kleine Begleiterin, die ihn offenkundig geweckt hatte. Zuvor hatte er mehr oder weniger die ganze Nacht an seiner Arbeit gesessen, hatte Unterlagen sortiert, Akten gecheckt und Dossiers geschrieben, bis ihm die Augen zugefallen waren. Er war schon immer ein schlechter Schläfer gewesen, vor allem nachts, wenn es dunkel war. Da sass er lieber in einem hell erleuchteten Zimmer und wartete, bis sich der erste silberne Streifen am Horizont bildete.
Entsprechend schläfrig war er an manchen Tagen und er wusste, dass er für die nächsten Tage ausgeruht sein musste. Aber tja, sein Schlaf konnte warten. Es gab Wichtigeres zu tun.
Die jungen Greifen hatten das Fliegen mittlerweile recht gut gemeistert und deshalb schlief er oft mit offenem Fenster. Es hatte sich wohl durch Zufall ergeben, dass zwei der jungen Greifen sich ausserordentlich für Robyn und Sylvana interessiert hatten. Bei Kinnon hatte es eine Weile gedauert. Er hatte nicht wirklich die Intention gehabt, sich ebenfalls so herzlich mit einem der Tiere anzufreunden. Gut, ein bisschen eifersüchtig war er zu Beginn schon gewesen, dass die Tierchen an ihm nur herumkletterte, wenn er Essen mitgebracht hatte. Doch schliesslich hatte er sich mit dem letzten der Drei Jungtieren angefreundet. Es war ein weibliches Tier und hatte eine relativ auffällige dunkle Färbung, weshalb es nun auf den Namen Ebony hörte. Sein Gefieder war bis auf den platinfarbenen Federkranz um den Hals teilweise schwarz oder auch ganz schwarz gefärbt. Der Körper wies ein sehr dunkles, rauchiges graubraun auf. Und Ebony war im Gegensatz zu ihren Geschwistern relativ scheu. Es hatte viel Vertrauensarbeit benötigt, bis sie das erste Mal am frühen Morgen zu Kinnons Fenster hingeingeflogen gekommen war. Seither machte sie es regelmässig.
Also musste heute nach viel zu wenig Schlaf gefrühstückt werden. Kinnon kümmerte sich um alle drei, gab ihnen was zu essen. Die Mutter jagte längstens wieder im Wald und kehrte hin und wieder mit geschlagenem Wild zurück, an dem sich ihre Jungtiere auch satt fressen durften.
Nach dem Frühstück begab Kinnon sich mit den drei Jungen zu der kleinen Stelle begeben, wo er sich gerne in der Ruine aufhielt. Eigentlich bestand die Stelle nur aus verwitterten Wänden, das Dach war längst eingestürzt. Aber die Sonne schien immer so schön auf dieses Plätzchen, Gras wucherte am Boden und es bot perfekt Platz für seine über alles geliebte Hängematte. Er spannte sie auch an diesem Tag, legte sich hinein. Ebony kuschelte sich an seine Seite, während er versuchte ein weiteres Dossier zu lesen.
Nach ungefähr zehn Minuten fiel ihm ein, dass er mit seiner Arbeit bis heute Abend niemals fertig werden würde, wenn er hier unten arbeitete. Also verkroch er sich wieder in sein Zimmer, schrieb alles neu was er vollgesabbert hatte. Er gönnte sich mehrere Tassen Kaffee und ungefähr drei Zigaretten pro Stunde. Seit er S-Klasse Magier war, liefen seine Tage häufig so ab. Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Ja niemals nachlassen. Und schon gar nicht, wenn er bald für ein paar Tage weg sein würde. Deshalb hatte er für diese Tage mitgearbeitet und sich die Arbeit, die er mitnehmen konnte, schön für jeden Tag aufgeteilt. Auf der Zugfahrt konnte er nämlich ebenfalls arbeiten.
Nebst dem Frühstück hatte er heute noch kaum was gegessen, als er sich am späteren Nachmittag doch noch ein wenig Freizeit gönnte. Zumindest ein bisschen. Er nahm den Kostenvoranschlag für eine weitere Reparatur mit, legte sich zu Arkady, Feritas und Ebony in die Hängematte und las. Bis er plötzlich wegdöste, die Akte auf seinem Gesicht, die linke Hand mit der Zigarette, die vor sich hin glühte nach draussen gestreckt. Er was komplett erledigt.
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Di März 14, 2017 2:54 pm

Ihre erste Anlaufstelle in der Gilde war selbstredend die Küche. Einige Leute saßen in der Gildenhalle und unterhielten sich über einer Tasse Kaffee oder einem Bier. Die Arbeiter und ihre Freunde hielten sich gerne hier auf, hatte Robyn das Gefühl. Zum einen mussten sie natürlich den Großteil des Tages an irgendetwas hier werkeln, doch spätestens seit dem Kampf zwischen Yoru und Minato hatte Robyn das Empfinden, dass sie einfach auch Spaß daran hatten, so nah wie möglich an der Quelle von Unterhaltung und Klatsch und Tratsch rund um die Gildenmitglieder zu sein. Die Arbeiten am Gildenhaus waren noch lange nicht abgeschlossen. Die vordere Front, die Gildenhalle und Küche, der Badbereich und die Dächer der meistgenutzten Räume waren langsam fertig generalüberholt. Alles andere allerdings... Robyn musste nur an all das Gerümpel denken, dass manche Bereiche der Ruinen noch versperrte, an die eingestürzten Treppen, die verwilderten Innengärten und Hinterhöfe, ganz zu schweigen von den zahlreichen Gängen und Räumen im Keller. Haaaa, da erwachte gleich wieder Robyns Abenteuerlust! Leider war es keine gute Idee, sich jetzt noch auf eine Erkundungstour in den Untergrund zu begeben. Sie könnte potentiell für Tage da unten verschwinden und dafür hatte sie momentan keine Zeit... Also stellte Robyn einfach ihre Einkäufe in den Kühlschrank und blickte sich mit gerunzelter Stirn in der Küche um. Die vielen Arbeiter in der Gildenhalle hatten noch einen Nebeneffekt: Sich stapelndes Geschirr, weil sich so selten jemand fand, der das freiwillig wieder aufräumte. Einen Moment lang überlegte Robyn, ob sie das tun sollte. Dann erinnerte sie sich daran, dass sie heute keinerlei Arbeit verrichten wollte und verwarf den Gedanken ans Abwaschen auf der Stelle. Es lungerten hier ja genügend anderer Leute rum, die das machen konnten.

Hmm, eine Sache viel ihr da noch ein, die sie überprüfen sollte. Sie drückte sich zwar gerade erfolgreich vor sämtlicher Arbeit, doch da war ein Job, den sie seit einiger Zeit inoffiziell innehatte, dem sie nachgehen musste. Denn sie hatten da diesen einen Magier in der Gilde, der sich ziemlich selbstmörderisch in Arbeit ertränkte.
„Hey, Miles!“ Robyn trat zurück in die Gildenhalle und machte einen der Arbeiter auf sich aufmerksam. „Hat irgendwer heute schon unseren Lieblingsworkaholic gesehen?“
„Meinst du Kinnon?“ Miles und seine Kumpel berieten sich kurz. „Heute Morgen zum Frühstück war er hier. Gary hat gesehen, wie er danach mit ner Hängematte abgezogen ist.“
„Ja, aber nicht für lange“, fuhr Gary fort. „Er ist ziemlich schnell wieder nach oben verschwunden, bis vor ner halben Stunde oder so. Dann ist er wieder weg. Sah aus wie ne Leiche.“
Robyn seufzte schwer. „Argh, das ist so typisch für ihn. Danke, Jungs!“
Sie konnte sich denken, wohin Kinnon mit seiner Hängematte verschwunden war. Der Rotschopf nahm sich jetzt doch ein paar Minuten in der Küche, um einige Brötchen zu belegen und sich eine kühle Flasche Orangensaft zu schnappen. Dann ging sie auch sogleich los, um Kinnon aufzusuchen.

Arkady sprang ihr entgegen, als sich Robyn Kinnons Hängemattenplatz näherte. Na, er schien ja kuschelige Gesellschaft zu haben! „Heeey, Arkday, mein Kleiner!“ Der junge Greif krallte sich ein wenig schmerzhaft mit den Vorderfüßen freudig an ihren Schultern fest, um seinen Kopf an ihren zu reiben und an ihr rumzuknabbern. Robyn stützte ihn, indem sie die freie Hand unter sein Hinterteil legte. Uff, er war ganz schön schwer geworden, seit sie ihn gefunden hatten. Nicht mehr lange und er würde sie umwerfen, wenn er sie so ungestüm begrüßte. „Habt ihr schön auf Kinnon aufgepasst?“
Dieser lag wie tot auf der Hängematte, das Gesicht bedeckt von Papieren. Um Himmels Willen, hatte er wirklich hier weiterarbeiten wollen? Robyn stellte ihre mit Brötchen gefüllte Box und den Orangensaft auf die zerfallene Mauer und brachte Arkady mühsam dazu, sich von ihr zu lösen. So, jetzt eines nach dem anderen. Sie schnappte sich die Zigarette, drückte sie aus und legte sie auf die Mauer, ebenso wie die Akte. Darunter offenbarte sich Kinnons schlafendes Gesicht. Sein Mund stand wie zu erwarten leicht offen. Feritas beobachtete sie einen Moment lang neugierig, bevor sie von der Hängematte sprang, um Arkady quiekend und schnatternd durch die Gegend zu jagen. Ebony blieb an Kinnons Seite liegen, aufmerksam jede von Robyns Bewegungen verfolgend.

Schließlich beugte Robyn sich zu Kinnon, direkt neben sein Ohr. „Kinnon...“, sagte sie sanft, strich mit einer Hand über seine Wange. „Kinnon, Zeit zum Essen. Wenn du jetzt nichts isst, stopfe ich dir die Brötchen eigenhändig in den Hals~“ Sachte klopfte sie ihm mit der Hand auf die Wange.
War es gemein, ihn jetzt aufzuwecken? Bestimmt. Er hatte bestimmt wieder den ganzen Tag an seinem Schreibtisch gehockt und irgendwelche Papiere bearbeitet, nachdem er genau das auch schon die ganze Nacht über getan hatte. Und mit Sicherheit hatte er seit heute Morgen, als ihn die Arbeiter gesehen hatten, auch nichts anderes mehr als Kaffee und Zigarettenrauch zu sich genommen – seine Arbeitstage liefen viel zu oft genauso ab. Er würde sich noch ins Grab schuften. Und sein letzter Wille würde dann vielleicht sogar vorsehen, dass Sherry ihn wiederauferweckte und irgendwie zum Arbeiten in der Gilde einspannte, damit er nach seinem Ableben den anderen ‚nicht zu sehr zur Last fiel‘. Jetzt hieß es jedoch erst einmal, seinen Magen zu füllen. Danach konnte er immer noch weiterschlafen.
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Beitrag© By Kinnon  Di März 14, 2017 5:12 pm

Während er döste, träumte er ein bisschen. Er sah sich selbst arbeiten und arbeiten und Sylvana brachte ihm immer mehr und mehr Papiere. Stapelweise Papier. Und aus irgendeinem Grund kam er mit seiner Arbeit kaum vorwärts. Immer kam etwas dazwischen, immer hielt ihn irgendetwas auf.
Und dann kamen einige Gildenmitglieder, jeder wollte etwas von ihm und er sagte zu allem und jedem Ja. Schliesslich stand da Robyn und sie tätschelte seine Wange, sagte zwei Mal seinen Namen.
Kinnon schlug die Augen auf und blinzelte müde in die tief stehende Sonne.
Verwirrt setzte er sich in der Hängematte auf, rieb sich die Augen.
"Robyn... Hey ...", murmelte er. Scheisse! War er eingepennt?! Oh bei allen Göttern!
Sein Magen fühlte sich leer und flau an, als hätte er die Hoffnung auf eine anständige Mahlzeit längst aufgegeben. Aber Robyn war ja da und Robyn schaute immer, dass es ihm gut ging. Ohne sie würde er wohl kaum noch richtig essen. Und dahingehend wollte er sich nicht mit ihr anlegen.
Er konnte die Akte sehen, die auf der Mauer lag, sah den Orangensaft und die Brötchen.
"Schon gut, schon gut ... Ich hatte zwar erst gerade was, aber danke ... Ein belegtes Brötchen von dir kann ich wohl schlecht ablehnen ..." Er grinste schief und strich Ebony über das Köpfchen. Sie war gross, von den drei Greifen die Grösste und trotzdem so ängstlich und verschüchtert. Ein richtiges Riesenbaby...
"Wie viel Uhr haben wirs? Ich hab noch so viel zu tun ... Danke, dass du mich geweckt hast ...." Er gähnte mit vorgehaltener Hand, ehe er sich erhob und streckte. Dann löste er sein Haarband, weil seine Frisur völlig zerzaust war.
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Di März 14, 2017 10:11 pm

„Mhm. Ja. Natürlich. Willst du mich eigentlich verscheißern, Kinnon?“ Robyn stemmte die Hände in die Hüfte und blickte ihn vorwurfsvoll an. Klar hatte er gerade erst etwas gegessen. Weil er immer daran dachte, eine kleine Pause fürs Mittagessen einzulegen, wenn er in der Arbeit versunken war. Schon das Treffen, an dem ihre Freundschaft begonnen hatte und sie die Greifen gefunden hatten, hatte damit begonnen, dass er nach stundenlangem Schaffen darauf aufmerksam gemacht werden musste, etwas zu essen. Er war da einfach unverbesserlich.
Robyn drückte ihm das erste Brötchen in die Hand und öffnete die Flasche Orangensaft, ehe sie ihm auch diese reichte. „Jetzt isst du erst einmal was, klar? Du bist doch bestimmt schon seit heute Morgen durchgehend am Schuften. Dann wirst du dir jetzt eine schön lange Pause nehmen. Keine Rechnungen, keine Bestelllisten, kein Briefverkehr, kein Irgendwas, das auf Papier steht.“ Während sie sprach, strich sie Kinnons offenes Haar hinter seine Ohren. Sie hatte ihm Brötchen und Flasche in die Hand gedrückt, kaum dass er den Zopf geöffnet hatte. Da hatte sie ihm gar keine Zeit gelassen, die Haare wieder zu richten. „Soll ich dir die Haare wieder zusammenbinden?“ Sie meinte das todernst. Die Prioritätenliste, die sie gerade für Kinnon im Kopf hatte, sah an erster Stelle nicht vor, dass er sich sofort die Haare wieder schön machte.
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Beitrag© By Kinnon  Di März 14, 2017 11:21 pm

Während Robyn sich so um ihn kümmerte, fiel ihm auf, dass sie bestimmt eine wunderbare Mutter abgeben würde. Streng aber fair. Naja egal.
"Ich würde dich niemals verscheissern, Liebes", meinte er zu ihr, als sie ihm auch schon ein Brötchen und den Saft in die Hände drückte. Na schön, er würde sich ihrem Willen wohl beugen müssen.
"Aber ich kann nicht einfach eine Pause machen. Robyn das würde ..." Gut, er hielt die Klappe. Ihr Blick sagte leider alles.
"Gut. Ich mach ja ne Pause", brummelte er und biss vom Brötchen ab. Sein Magen schlug gerade erfreute Purzelbäume.
"oH, das wäre sehr nett", erwiderte er auf ihren Vorschlag, sie könnte ihm die Haare zusammenbinden. Also setzte er sich wieder in die Hängematte, damit sie auch rankam.
"Und was hast du so gemacht den ganzen Tag?", wollte er wissen, während er kaute. Oh gott, dieses Brötchen war der Himmel auf Erden. Er würde einen ganzen Zugwaggon davon verspeisen, wenn man ihn liess. Es folgte ein Schluck Orangensaft. "Ich hab in erster Linie hier gepennt, glaub ich ... hach, ich bin so ... unfleissig. Es ist furchtbar, dauernd penn ich überall ein. Aber die Drei haben mir schön Gesellschaft geleistet." Er lächelte fröhlich. "Hast du Lust die Pause mit mir hier in der Hängematte zu verbringen?"
Es war nicht so, als dass er wirklich romantische Gefühle für Robyn gehabt hätte. Klar, wenn sie ihm auf einmal ihre absolute Liebe erklärt hätte, hätte er es sich gewiss überlegt, sympathisch genug war sie dafür. Aber eigentlich sah er sie mehr wie eine kleine Schwester. Sie war die Familie, die er zurückgelassen hatte, um seine Erfahrungen zu sammeln. Er mochte sie unheimlich gerne und er würde immer für sie da sein wollen.
Und sie kümmerte sich mit zärtlicher Hingabe um ihn, was ihn immerzu wieder rührte. Sie war niedlich, wirklich. Und er war wirklich froh, dass er sie hatte.
"Es hat sicher Platz für uns beide in der Hängematte."
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Mi März 15, 2017 1:30 pm

Wie er versuchte sie zu beschwichtigen. Unglaublich. Robyn kannte Kinnons Arbeitsgewohnheiten mittlerweile gut genug, um ihm kein Wort abzukaufen. ‚In erster Linie gepennt‘, ja klar. Das schlimme daran war nur: Vermutlich war er selbst wirklich davon überzeugt, dass er den ganzen Tag nur gefaulenzt hatte und viel zu wenig gearbeitet hatte. Er hatte da ziemlich verzerrte Vorstellungen von sich selbst... Robyn seufzte. Was würde er nur machen, wenn niemand auf ihn aufpasste?
„Ich habe heute das genaue Gegenteil von dir gemacht. Ich habe mich völlig verausgabt, bin durch Felder und Wälder gehetzt. Tiere gejagt, wurde von der Sonne am Fluss gepeinigt... Mit anderen Worten: Ich habe heute rein gar nichts Anstrengendes unternommen und war nicht produktiv. Anders als ein gewisser Rauchmagier, den ich kenne. Meine Quellen haben mir berichtet, dass du fast den ganzen Tag in deinem Kabuff gesessen hast. Und so fertig, wie du gerade aussiehst, hast du garantiert nicht geschlafen.“
Während er aß und sie sprach, band sie seinen Zopf neu. Sie ließ sich Zeit dabei, strich sorgfältig seine Haare nach hinten, um auch jede Strähne zu erwischen und sie schließlich mit dem Haarband ordentlich und sauber zu umwickeln. Dabei ließ Robyn es sich nicht nehmen, mit ihren Fingern sanfte Kreise auf seinem Kopf und seinem Nacken zu ziehen.
„Und das musst du doch gar nicht erst fragen!“ Wer wäre sie denn, wenn sie eine Einladung zum gemütlichen Kuscheln zum Ausklang eines wunderbar entspannten Tages ablehnen würde? Um ihre Worte zu unterstreichen, befreite Robyn ihre Füße aus den warmen Stiefeln und stopfte die Socken auch gleich in diese hinein. Oooh, ein wunderbares Gefühl. Frische Luft, der von der Sonne aufgewärmte Boden direkt unter ihren nackten Fußsohlen. „Wir sehen uns ja jetzt ein paar Tage nicht, da schlag ich die Einladung doch auf keinen Fall aus.“
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Beitrag© By Kinnon  Do März 16, 2017 12:33 pm

Hatte er denn wirklich so viel gearbeitet? Nachdenklich kaute er, während er genoss, wie sie ihm langsam und sorgfältig die Haare zusammenband. Natürlich arbeitete er viel, das sah er ja ein. Aber das war ja auch irgendwie seine Pflicht, oder? Er durfte nicht den ganzen Tag rumfläzen und die Sonne geniessen. Das gehörte sich schlicht nicht, wenn man befördert worden war und das noch nicht einmal, weil man ein toller Magier war, sondern weil man mit Zahlen jonglieren konnte wie kein Zweiter.
Er wollte Sylvana beweisen, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hatte, wollte verhindern, dass sie dachte, dass es ein Fehler gewesen war.
"Dein Tag klingt super", meinte er lächelnd und verdrückte den letzten Bissen des Brötchens, ehe er noch einmal einen grossen Schluck trank. Dann stellte er die Flasche auf den Boden. Robyn war mittlerweile fertig mit seinen Haaren.
"Stimmt ... Wir sehen uns ein paar Tage nicht ...", seufzte er. Er war weg. Er drehte sich zu ihr und legte sich in die Hängematte, wobei er liebevoll über ihr Haar strich. Ihre roten Haare erinnerten ihn an jemand anderen, den er bei der Mission kennengelernt hatte, die er wegen einiger Differenzen abgebrochen hatte. An jenem Tag hatte er einiges über Mode gelernt, von einem ausgesprochen faszinierenden Mann. Doch bisher hatte er niemandem von dieser Begegnung erzählt. Und vorerst würde es wohl auch sein Geheimnis bleiben.
"Na dann, wenn du kuscheln willst, komm her", grinste er und streckte einen Arm aus. Mit Robyn zu kuscheln gehörte zu den schönsten Dingen hier in Ardea. Manchmal stach ihn etwas die Eifersucht, wenn sie an anderen Gildenmitgliedern ebenso hing aber diese Eifersucht konnte er zum Glück meistens schlucken.
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Do März 16, 2017 2:14 pm

Robyn verschwendete keine Sekunde. Kaum hatte sich Kinnon in der Hängematte lang gemacht und seinen Arm einladend ausgestreckt, stieg Robyn hinein. Frech strubbelte sie über Ebonys Kopf, welche ein wenig gurrte, bevor Robyn es sich an Kinnons Seite gemütlich machte. Mit einem Bein umschlang sie eines der seinen, den Kopf schmiegte sie an seine Schulter und mit den Fingern einer Hand fuhr sie langsam seinen sorgsam gepflegten Bart nach.
„Ehrlich gesagt bin ich ziemlich froh drum, dass du auch bald abreist. So muss ich mir keine Sorgen machen, dass du noch vor Erschöpfung, Übermüdung und Mangelernährung am Schreibtisch zusammenbrichst.“ Bei jedem Wort der Aufzählung stupste Robyn seine Nasenspitze mit ihren Zeigefinger an. Es war gut möglich, dass sie das gerade ein wenig hochspielte, doch ihre Sorge war echt. Kinnon war einer der wenigen Personen, die Robyn wirklich am Herzen lagen. Wie er das geschafft hatte, konnte sie nicht einmal mutmaßen. Bei ihm fühlte sie sich einfach... wohl. Ein bisschen wie zu Hause bei ihren Brüdern, ihrer Schwester und ihrem Vater.
Oh ja, morgen würde sie die volle Packung Knuddelattacken abbekommen und von Liam gemästet werden. Und gleich danach würde die ganze Familie sie wieder in den Alltag und die Arbeit einspannen. Auf den Auftrag, den ihr Vater für sie hatte, war Robyn besonders gespannt. Er war noch kryptischer und vager gewesen als sonst und hatte ausdrücklich darum gebeten – nein, es war mehr ein Befehl gewesen – dass sie so schnell wie möglich nach Crocus kommen sollte. So geheimnisvoll! Ob da was im Busch war?
„Du gehst deine Familie besuchen, richtig?“
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Beitrag© By Kinnon  Do März 16, 2017 3:00 pm

Er legte einen Arm um ihre Schulter und schaute sie an. Ach, er liebte es so bei ihr zu liegen. Sie war einfach wundervoll. Und ihre Aufzählung brachte ihn zum Schmunzeln.
"keine Sorge ... Ich arbeite mich ja nicht zu Tode, versprochen. Ich esse und schlafe genug. .. Gerade weil ich weggehe waren die letzten Tage etwas strenger. Ich will doch, dass Sylvana auf mich zählen kann ..."
Er lächelte und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
"Und ja ... Mein Vater hat mich gebeten vorbei zu kommen. Er will an ein Fest und möchte meinen kleinen Bruder und mich mitnehmen. Als Erbe seines Geschäfts ist es da beinahe Pflicht für mich aufzukreuzen. Aber ich freu mich. Vielleicht kommt Mutter auch, dann seh ich zumindest ein paar meiner Familienmitglieder mal wieder ..."
Er schloss kurz die Augen und atmete tief ein. "Ich hätte dich ja mitgenommen als Begleitung. Es hätte dir bestimmt gefallen. Und mein Vater hätte sich gefreut eine Frau an meiner Seite zu finden ..." Kurz legte sich ein Schatten über sein Gesicht. Bisher war Sylvana die einzige Dame seit einiger Zeit gewesen, mit der er ein Stelldichein gehabt hatte, ansonsten war er in letzter Zeit immer nur an Männern interessiert gewesen. Das würde ihm kaum gefallen. Nichts dass er etwas gegen gleichgeschlechtliche Liebe hatte, sein Vater war da ja nicht anders aber mit einem Mann würde er keine Enkelkinder zeugen können.
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Do März 16, 2017 4:13 pm

„Als ob Sylvana das bereuen würde. Du hast ihr mit dem ganzen Papierkram eine riesige Last abgenommen. Du machst das sicherlich besser, als Sylvana es je könnte“, lachte Robyn.
Schlafen tat er wohl wirklich. Irgendwann obsiegte Kinnons Körper über seinen arbeitswütigen Verstand und schaltete einfach an Ort und Stelle ab. Also meistens am Schreibtisch. Da hatte Robyn ihn schon oft genug auf den Unterlagen zusammengesunken vorgefunden, mit Tinte und Sabber im Gesicht. Was das Essen anging, war Robyn sich nicht so sicher. Hey, vielleicht sollte sie versuchen, Ebony darauf abzurichten, Kinnon Mahlzeiten ins Zimmer zu bringen? Sie könnte im Gasthaus des Dorfes fragen, ob man zumindest einmal am Tag kleine Körbchen vorbereiten könnte, die Ebony oder Arkady abholen könnten, wenn sie größer waren. Feritas war zu wild für derart delikate Aufgaben. Hmm, irgendwie fand Robyn diese Überlegung gar nicht so schlecht.
„Ein Fest steht also an. Hmm...“ Sie strich mit den Fingerspitzen langsam von Kinnons Kiefer zu seinem Hals bis hinab zu seinem Schlüsselbein und wieder zurück. „Vielleicht passt es beim nächsten Mal ja zeitlich besser. Dann komme ich gerne als deine Begleitung mit, wenn du denn dann noch möchtest. Oder du hast bis dahin einen so hinreißenden Menschen gefunden, dass du ihn oder sie einfach mitnehmen musst. Ansonsten... man mag es mir vielleicht nicht ansehen, aber ich bin durchaus gesellschaftsfähig. Ob ich aber auch die Art Frau bin, die dein Vater gerne an deiner Seite sehen würde...? Oder geht es da eher ums Prinzip?“
Immerhin bestand auch ihr Vater ab und an darauf, dass alle Kinder und nicht nur der ‚Erbe‘ Duncan bei bestimmten Geschäftsessen und formellen Anlässen anwesend waren. Und alles, was Robyn in den vier Jahren auf der Straße an Etikette verlernt haben mochte – wobei sie sich auch in dieser Zeit aufmerksam umgesehen und vieles abgeschaut hatte. Nur war der Umgangston auf der Straße eben generell etwas... rauer – war ihr nach ihrer Rückkehr nach Hause wieder eingetrichtert worden.
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Beitrag© By Kinnon  Do März 16, 2017 10:10 pm

"Ach ja, Sylvana ..." Er grinste leicht. Sie war eine tolle Frau und er war froh, verstand er sich so gut mit ihr. Auch wenn es vielleicht etwas unprofessionell erscheinen mochte, dass er mit ihr eine Affäre begonnen hatte, so war es ihm dahingehend egal, was andere davon hielten. Er hatte sich nicht hochgeschlafen, nein, er hatte etwas geleistet. Was da privat zwischen ihnen lief ging ja niemanden was an, oder?
Nachdenklich zwirbelte er eine Haarsträhne von Robyn zwischen den Fingern.
"Naja ... Ein Fest ... Es ist so eine Party für die reichen Leute, die aus irgendeinem Grund wichtig sind. Es klingt so protzig wenn ich davon rede .." Manchmal war es ihm beinahe unangenehm, dass er adlig war aber das ... Nun. Er hatte das Gefühl trotzdem auf dem Boden geblieben zu sein. Das stimmte doch, richtig?
"Mein Vater hat eine Frau geheiratet, die von Pflegeeltern aufgezogen worden war, die jahrelang auf der Strasse gelebt und sogar als Sklavin gearbeitet hat, bevor sie sich als Kopfgeldjägerin herumgeschlagen hat. Sie lernten sich kennen und verliebten sich ineinander ... Es geht ihm ums Prinzip. Die Blutlinie der Foxgloves ist beinahe ausgestorben. Er war der einzige männliche Erbe. Meine beiden Tanten sind zwar verheiratet aber sie haben nunmal den Namen ihrer Ehemänner angenommen. Und meine Schwestern werden auch die Namen ihrer Männer annehmen. Also liegt es an Vincent und mir den Namen am Leben zu erhalten ..."
Er grinste und legte die Lippen an ihre Schläfen. "Robyn Foxglove würde dir doch super stehen, oder?", feixte er.
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Fr März 17, 2017 12:33 am

„Ach, keine Sorge. Mit Banketten und vornehmer Gesellschaft habe ich auch so meine Erfahrung.“ Sogar aus verschiedenen Perspektiven. Sie war bereits als offizieller Gast auf welchen gewesen, als eingeschlichener Gast, als Bedienung, als geräuschloser Schatten. Es hatte alles seinen Reiz und es war auch alles auf seine eigene Art und Weise nervenzehrend.
Als Kinnon begann, über seine Eltern zu sprechen, lauschte Robyn aufmerksam und schweigend. „Deine Mutter klingt nach einer sehr interessanten Frau. Und dein Vater nach einem recht aufgeschlossenen Mann.“ Ein Leben auf der Straße, in Sklaverei und als Kopfgeldjägerin? Was sie alles erlebt haben musste, was für einen starken Willen sie haben musste, um bei Verstand geblieben zu sein und immer weiter vorwärts zu gehen.

„Robyn Skuggi-Foxglove, wenn ich bitten darf. Den Namen meines Vaters werde ich nicht so schnell ablegen. Unsere süßen, kleinen Wonnebrocken dürfen dann aber gerne den Herzenswunsch meines Schwiegerpapas erfüllen und als ‚Foxglove‘ auf Greifenrücken auf die Welt losgelassen werden“, entgegnete sie mit todernster Miene und gab Kinnon einen Kuss auf den Kiefer. Dann grinste sie breit und lachte auf. Ob ihr Vater auch manchmal die Sorge hatte, eines Tages Enkelkinder und Erben des Geschäfts geschenkt zu bekommen? Eileen war noch zu jung und würde – wie im Fall von Kinnons Schwestern – wohl eines Tages den Namen ihres zukünftigen Gattens annehmen. Duncan war eigentlich im besten Alter, sich umzuschauen, doch er hatte offensichtlich keine Eile damit. Selbiges galt für Liam. Für Robyn selbst war „Mann und Kind“ kein Thema, über das sie derzeit ernsthaft nachdenken wollte.
„Und dann locken sie ihren Papa aus seinem Kabuff nach draußen an die klare frische Luft und die warme, in der Nase kitzelnde Sonne, um mit ihm zu jagen und zu toben und ihn von der grässlichen Arbeit abzulenken, und dann fallen sie allesamt mit ihm ins saftig grüne Gras und decken ihn zu, um zusammen ein wunderbar erholsames Nickerchen zu halten“, erzählte Robyn weiter. Sie kitzelte und wuselte Kinnon an Bauch, Armen und Kiefer, um das Gesprochene zu untermalen, und legte sich schließlich halb auf ihn drauf, um das Zudecken zu verdeutlichen. Sie kicherte, als sie ihren Kopf an seinen Hals schmiegte. „Und dann kommt der griesgrämige Onkel Travis, mit dunklen Ringen unter den Augen, und schreckt die Kinder zurück an ihre Schulaufgaben und den armen Vincent zurück in sein Kabuff zum Arbeiten. Und wenn sie nicht vor Vitamin D Mangel eingegangen sind, dann schuften sie noch heute.“
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Beitrag© By Kinnon  Fr März 17, 2017 12:44 am

Mit halb geschlossenen Augen lauschte er ihren Ausführungen und grinste immer wieder, wenn sie ihm ein Küsschen gab oder ihn kitzelte.
"Meine Mutter ist wundervoll. Sie ist sehr offenherzig und lieb. Manchmal etwas tollpatschig aber im Gegensatz zu meinem Vater nicht so streng. Immer wenn Paps länger weg war, nahm sie uns mit zum Ausreiten, brachte uns das Jagen bei oder liess uns von den Klippen ins Meer springen. Etwas, das mein Vater uns niemals erlaubt hätte. Aber meine Mutter ist nunmal ein ziemlicher Wildfang gewesen in ihrer Jugend. Mein Dad meinte immer, dass es ihm wohl niemals gelingen würde sie zu bändigen ..." Er lachte kurz auf.
"Was ist mit deinen Eltern?"
Ihre kleine Geschichte mit den Kindern quittierte er mit einem kurzen Lachanfall und als sie auf ihm lag, legte er die Arme um sie.
"Wenn nicht ich die ganze Arbeit mache, wer dann?", fragte er leise, während er ihr die Haare zurück strich.
"Ich verstehe deine Sorge ja irgendwie ... Aber es wird mit der Zeit weniger werden, versprochen. Es ist nunmal alles noch im Aufbau, alles ist neu und kaum etwas ist schon ordentlich geregelt. Aber ich hab ja dich. Du passt wunderbar auf mich auf ..."
Nun grinste er wieder leicht.
"Willst du irgendwann Kinder, Robyn? Ich bin mir nicht ganz sicher ... Ich fühle mich noch nicht bereit dazu, schliesslich bin ich noch ziemlich jung, oder? Ausserdem begegne ich im Moment eher interessanten Männern als Frauen ..."
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Fr März 17, 2017 2:00 am

Es klang so gut. Kinnons Körper bebte durch seinen Lachanfall, den ihre kleine Geschichte ausgelöst hatte, und schüttelte Robyn gleich mit durch. Ihn so lachen zu hören und zu spüren war einfach wundervoll.
„Hmm, meine Eltern... Es ist vielleicht ein kleines bisschen ähnlich wie bei dir, aber vielleicht auch nicht so wirklich. Mein Vater ist eher streng und diszipliniert. Er ist einer dieser Menschen mit einer natürlichen, eindrucksvollen Aura der Autorität. Er bestraft Fehler gerecht und hat nie einen von uns bevorzugt behandelt. Aaber... er ist auch so unglaublich herzlich zu mir und meinen Geschwistern. Wenn er laut und heiter lacht, dann springt mein Herz vor Freude und ich muss mitlachen. Er hat ein offenes Ohr und eine freie Schulter für jeden von uns. Er arbeitet hart und viel, so wie du, und vergisst manchmal, dass auch ihm eine Pause ganz gut tut. Meine Mutter...“ Robyn stockte. Hatte sie noch gelächelt und gelacht, als sie von ihrem Vater erzählt hatte, so wich das Lächeln einem trauererfüllten Blick und Kraftlosigkeit. Sie bewegte sich ein wenig, suchte eine noch bequemere Position, bevor sie leiser und vorsichtiger als vorher zu sprechen begann. Sie musste Kinnon eigentlich rein gar nichts erzählen, das wusste sie. Bei ihm fühlte sie sich aber so sicher, geborgen... es war so einfach bei ihm. Das war in Ordnung... oder?
„Meine Mama war eine gute Frau. Sie war weder groß, noch stark, mehr eine Frau der Worte. Wenn es um besonderes Feingefühl und Fingerspitzengefühl ging, war man bei ihr an der richtigen Stelle. Für Papa war sie eine große Stütze, ein sicherer Hafen. Hm... Wenn... wenn wir Chaos verursacht haben, dann hat sie dafür gesorgt, dass wir es auch wieder aufräumen. Sie hat sich von niemandem auf der Nase herumtanzen lassen, ganz besonders nicht von frechen Dreikäsehochs. Sie hat uns ganz oft geherzt und uns Küsse gegeben. Das Leben sei zu kurz und gefährlich, um damit zu sparen. Hahaha, Bran hat immer gesagt er würde es hassen, wenn sie das in der Öffentlichkeit gemacht hat. Aber eigentlich hat es ihn immer gefreut. Er hat sie sehr geliebt.“ Robyn machte eine Pause und legte eine Hand auf Kinnons Brust, um den Herzschlag direkt darunter noch besser spüren zu können. Tränen tropften von ihrem Gesicht auf Kinnons Hals. „Wir alle haben sie sehr geliebt.“
Dann verstummte Robyn und ließ die Tränen kommen. Weder schluchzte sie, noch verfiel sie in einen regelrechten Heulkrampf. Sie war traurig, hatte einen fetten, unangenehmen Frosch im Hals und ihr Herz schmerzte. Aber sie war okay. Dieses Mal war es okay. Sie richtete einfach nur den Blick auf Ebony, welche mittlerweile ihren Geschwistern beim Purzeln zusah, wohlmöglich überlegend, doch noch miteinzusteigen. Sie spürte Kinnons gleichmäßigen Herzschlag unter ihrer Hand. Sie wollte das Gespräch wieder aufnehmen, die Kinderfrage mehr schlecht als recht und halb gelogen beantworten, nach den interessanten Männern fragen, die Kinnon erwähnt hatte. Der Frosch in ihrem Hals tat aber wirklich weh, also ließ sie es erst einmal bleiben.
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Beitrag© By Kinnon  Fr März 17, 2017 10:48 am

Kinnon wusste es zu schweigen. Erst hörte er ihr beim Erzählen über ihren Vater zu, lächelte dabei sanft. Ihr Vater würde sich bestimmt gut mit seinem eigenen verstehen. Zumindest klang es sehr nach derselben Art Mensch. Er konnte ihn sich richtig gut vorstellen.
Doch dann wechselte die Stimmung auf einmal. Kinnon war im ersten Moment etwas verwirrt und runzelte leicht die Stirn. Bis er realisierte, was Robyn ihm gerade anvertraute. Sachte legte er ihr eine Hand auf die Haare und streichelte sie sanft. Er wollte sie nicht stören auch wenn es ihm leid tat, dass er dieses Thema angeschnitten hatte. Wenn er gewusst hätte, dass es nicht unbedingt glückliche Erinnerungen für sie waren, hätte er es wohl elegant umgangen.
Er selbst konnte von Glück sprechen, dass er noch nie wirklich jemanden aus seiner Familie verloren hatte. Seine Grosseltern waren schon vor seiner Geburt gestorben, lange davor. Sein Vater war Waise gewesen. Und die Grosseltern mütterlicherseits hatte er nie kennengelernt. Und seine Eltern und Geschwister lebten alle noch. Einen solchen Verlust hatte er also noch nie erlitten. Entsprechend bildete er sich gar nicht erst ein, nachvollziehen zu können, wie es ihr ging. Er konnte höchstens versuchen es sich vorzustellen aber selbst das ... Es war unvorstellbar, solange man es nicht selbst erlebt hatte, oder?
Nachdem sie ihre Erzählung beendet hatte und er ihre Tränen an seinem Hals spürte, schwieg er noch eine Weile. Er wollte nicht zum falschen Zeitpunkt das Falsche sagen.
Stattdessen strich er immer noch mit der Hand durch ihre Haare. Nach einer Weile begann er ein leises Lied zu summen. Es war ein Lied, das seine Mutter ihm ab und zu vorgesungen hatte. Den Text liess er absichtlich weg, war es doch eher ein Abenteurerlied als wirklich ein Kinderlied. Trotzdem hatte er es stets geliebt.
Er summte es leise, bis es fertig war. Dann gab er ihr einen Kuss auf die Stirn. "Deine Eltern klingen nach wunderbaren Menschen", sagte er schliesslich. Er wollte ihr nichts vorlügen, dass ihre Mutter jetzt an einem besseren Ort ist. Diese beschwichtigenden Floskeln bedeuteten doch gar nichts, wenn man den Schmerz nicht nachvollziehen konnte.
"Und weisst du was? Sie haben dich zu einem ebenso wundervollen Menschen erzogen, Robyn. Ich bin froh, dass ich dich hier kennengelernt hab und mit dir in dieser Hängematte kuscheln darf ..."
Er lächelte wieder und schwieg dann erneut. Falls sie nicht reden wollte, wollte er sie schliesslich nicht komplett zutexten. Stattdessen strich er weiter über ihr Haar und hielt sie mit dem anderen Arm fest und geborgen.
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Fr März 17, 2017 4:04 pm

Arkady und Feritas schnackten wild, während sie herumsprangen. Zusammen mit Kinnons Herzschlag unter ihrer Hand, seinem Puls und dem schönen, beruhigenden Vibrieren seiner Stimmbänder direkt an ihrem Ohr war das eine fast tödliche Kombination. Sowohl für ihre Augenlider, als auch für ihre Tränen und den Frosch in ihrem Hals. Sie fielen zu, ebbten ab, lösten sich auf. Es ging Robyn wieder besser.
„Danke, Kinnon... Ich bin echt ein Glückspilz, dich als super kuscheligen Freund zu haben“, sagte sie schließlich leise. Sie wischte sich mit der Hand über das feuchte Gesicht, um es von den übrig gebliebenen Tränen zu befreien. Er schien genau zu wissen, was er in emotionalen Momenten zu sagen und zu tun hatte, wann man am besten schwieg und wie man gut Trost spendete. Er war für seine Geschwister sicher ein wunderbarer großer Bruder. Eines Tages würde aus ihm sicherlich auch ein ebenso wunderbarer Vater oder Onkel werden. Dann hoffentlich nicht griesgrämig und ohne dunkle Augenringe.
„He, Kinkin...“ Sie strich über seinen Hals, um auch diesen zu trocknen. „Du willst nicht zufällig von den interessanten Männern erzählen, die du so getroffen hast, um mich auf andere Gedanken zu bringen?“
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Beitrag© By Kinnon  Sa März 18, 2017 3:08 pm

Es war gut zu bemerken, dass es ihr wieder besser ging. Nachdenklich fuhr er mit den Händen durch ihre Haare. Er mochte es sehr gerne sie so zu streicheln und für sie da zu sein. Wirklich als wäre sie wie eine kleine Schwester.
Doch als sie das Thema ansprach, was die Männer betraf, verzog er kurz das Gesicht. "Ähm ... Ja klar ..." Wie wollte er ihr das erklären? Er konnte ihr schlecht von seinem tollen Zusammentreffen mit Akashi erklären. Das würde nämlich bedeuten, dass rauskommen würde, dass er sich einfach von einer Mission losgesagt hatte, um shoppen zu gehen. Gut, das war nicht seine Absicht gewesen. Aber es hatte sich nunmal so ergeben.
"Also um es klar zu stellen ... Ich hab nicht nur Männer kennengelernt", schmunzelte er. "Und ich weiss auch nicht so recht, was ich da erzählen soll. Einen hab ich neulich kennengelernt. Eine sehr interessante Person ... Er war etwas quirlig aber ich mochte ihn auf Anhieb ..."
Er lachte kurz leise.
"Und eine nette Lady hab ich auch schon kennengelernt ... Sie ist ... sehr geladen ... Aber ich mag sie ganz gerne. Offenbar ist sie auch tierlieb ..."
Er strich ihr über die Wange. "Ich fühl mich manchmal etwas einsam .... Sag mal ... Wie okay ist es, was mit jemandem aus einer anderen Gilde etwas anzufangen?"
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Mo März 20, 2017 8:33 pm

Aufmerksam lauschte Robyn, wie Kinnon erst zögerte und dann vorsichtig erzählte. So vorsichtig, dass er wirklich fast nichts über seine neue Bekanntschaft preisgab. Männlich, erst kürzlich kennengelernt, quirlige Persönlichkeit und für Kinnon doch – oder vielleicht gerade deswegen – äußerst interessant. „Hmmm, du scheinst recht angetan von dieser Person zu sein, wer auch immer das sein mag. Vielleicht läuft das ja gut für dich und ihr trefft euch wieder?“
Dann musste Robyn allerdings sehr an sich halten, nicht laut loszuprusten. Eine tierliebe, nette, geladene Lady, mhm. Wen er damit wohl meinen könnte? Ob die anderen manchmal vergaßen, dass Robyn gute Ohren hatte? Und super neugierig und fleißig damit beschäftigt, die Bauarbeiter als zusätzliche Augen und Ohren einzuspannen, war sie auch. Da die Arbeiter liebend gerne in der Gildenhalle Kaffeekränzchen hielten, bekamen sie praktisch alles und jeden mit, der durch die Gildenhalle musste. Dadurch sammelten sie durchaus Klatsch und Tratsch Material. So war Robyn zum Beispiel zu Ohren gekommen, dass sich eines Tages ein gewisser frischgebackener S-Klasse Magier und eine gewisse blauhaarige Gildenmeisterin mit einigen Flaschen gehobener Getränke in die S-Class Ebene zurückgezogen hatten und für einige Zeit nicht mehr gesehen worden waren. Was sie da wohl getrieben hatten? Scrabble und Skat vielleicht? Kegeln? Eine Nachhilfestunde in Finanzen und Buchführung? Robyn selbst war zu dem Zeitpunkt leider nicht im Gildenhaus gewesen, ansonsten hätte sie da sicherlich mehr mitbekommen.
Robyn griff nach einer Hand von Kinnon, um sachte mit den Fingerspitzen über seine Handinnenfläche zu kreisen. War der Mann, den Kinnon getroffen hatte, wohlmöglich ein Gildenmagier? Kinnon schien ja wirklich großen Gefallen an ihm gefunden zu haben. „Aus einer anderen Gilde? Nichts, denke ich. Was sollte auch schon dagegen sprechen? Freiheit und all das Zeugs. Ich meine, solange du keine vertraulichen, die Gilde betreffenden Informationen an diese Person weiterleitest, hat das doch niemanden hier zu interessieren. Solltest du das allerdings doch tun, dann dürfte wohl nicht nur die dann besonders geladene Lady hinter deinem Arsch her sein.“
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Beitrag© By Kinnon  Di März 21, 2017 2:06 pm

Kinnon liess sie seine Hand nehmen. Hach, Robyn war ganz schön neugierig. Warum hatte er das Thema überhaupt erwähnt?
Seine Gedanken wanderten sofort wieder zu Akashi. Ja, der junge Herr war etwas gewöhnungsbedürftig aber er hatte sich als ganz in Ordnung erwiesen, obwohl er zu Beginn nur mit Beleidigungen um sich geworfen hatte. Aber nun musste Kinnon zugeben, dass er ihn ein wenig vermisste. Nur gab es da nunmal so kleinere Probleme. Akashi war ein Magier, ein Gildenmeister und das von einer Gilde, die nicht eben auf gutem Fuss mit dem Rat war. Gut, es war nicht das erste Mal, dass er einen solchen Magier kennengelernt hatte. Aiden gehörte auch zu einer Gilde, die dem Rat ein Dorn im Auge war.
Ausserdem waren nicht alle Leute so offen wie er. Er war sich sicher, der eine oder andere hier würde etwas irritiert reagieren, wenn er erzählen würde, dass er Gefallen an einer Tunte gefunden hatte.
Kinnon gab ein leises Seufzen von sich. "Ich hoffe ich treffe ihn nochmal. Es ist alles ein wenig kompliziert", murmelte er. "Und ich habe selbstverständlich nicht vor irgendwelche Informationen preiszugeben."
Er hob die Mundwinkel ein wenig. "Mh ... Was die geladene Lady angeht ... Behandle das bitte diskret. Ja?"
MIt der freien Hand zerwuschelte er ihr die Haare. Was zwischen Sylvana und ihm war ging die anderen ja eigentlich nichts an. Auf Dauer würden es bestimmt noch mehr herausfinden aber letzten Endes war es ihre und seine Angelegenheit. Nicht mehr und nicht weniger.
Er drehte sich etwas auf die Seite. "Und wie siehts bei dir so aus? Kein Interesse an irgendeinem tollen Magier oder so?"
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Di März 21, 2017 4:30 pm

Kompliziert war Kinnons potentielle Beziehung zu dem unbekannten Magier einer anderen Gilde also. Das machte Robyn nicht weniger neugierig, doch sie spürte auch, dass Kinnon nicht mehr zu dem Thema sagen wollte. Nachhaken würde da leider nur bewirken, dass die Stimmung wieder kippen könnte. Das wollte Robyn wirklich nicht, also hielt sie schön ihren Mund.
Robyn grinste, als er über ihren Kopf wuschelte. „Geht klar, Boss! Meine Lippen sind versiegelt mit sich’ren Schloss~“ Sich über die Liebesangelegenheiten anderer das Maul zu zerreißen, war sowieso nicht ihr Ding. Sie wollte es gerne wissen, ja, aber sie brauchte ihr Wissen nicht mit anderen teilen. Das traf auf die allermeisten Geheimnisse zu.

„Eh.“ Natürlich. Jetzt war Kinnon fertig, wollte nicht weiter erzählen und lenkte das Thema um auf Robyn. Weil sie da auch Romane drüber verfassen konnte. „Ich habe meinen kuscheligen, super Rauchmagier. Was brauch ich da mehr?“
In dieser Hinsicht war sie recht unerfahren und uninteressiert. Sie sah den Unterschied da schon, wenn sie sich mit ihrer jüngeren Schwester verglich. Eileen war jetzt 14 und hatte ab und an mit richtigen Schwärmereien und mit dem Verknallt-sein zu kämpfen. Außerdem konnte sie sich kaum etwas Schöneres vorstellen, als Robyn und ihre Brüder mit irgendwem zu verkuppeln. Bisher war das allerdings nicht wirklich in ihrem Interessengebiet gewesen. Sie kuschelte gerne und suchte Zuneigung und Geborgenheit, aber ‚mehr‘ war bisher nie gewesen. „Ich hab da wirklich nichts zu erzählen, Kinnon... Also, wenn du was in romantischer Hinsicht hören wolltest. Ansonsten... mit wem hab ich denn so gekuschelt... Oh, da fällt mir ein, dass wir einen gemeinsamen Bekannten haben!“ Robyn unterschlug Yoru und sprang direkt zu Aiden. „Hast du mal einen Magier namens Aiden getroffen? Wir haben ein paar sehr verrückte Tage erlebt und er sagte, er würde dich kennen. Mit ihm kann man auch sehr schön zusammen liegen und seine nassen Haare durchwuscheln“, erzählte sie und seufzte glücklich lächelnd bei der Erinnerung.
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Beitrag© By Kinnon  Mi März 22, 2017 3:40 pm

Kinnon war durchaus froh, dass er nicht mehr um Akashi herumreden musste. Er fühlte sich einfach noch nicht bereit, dieses Geheimnis mit irgendwem im vollen Ausmass zu teilen. Dafür musste er es erst selbst noch ein wenig analysieren. Später würde er es vielleicht mit Robyn teilen. Jetzt war es noch zu früh.
Also lauschte er ihren Ausführungen. Keine romantischen Gefühle für irgendwen? Das war ... beruhigend, irgendwie. Nicht dass er etwas mit ihr hätte anfangen wollen aber irgendwie ... Es war wohl eine Mischung aus Beschützerinstinkt und Eifersucht, die ihn hierbei trieb. Es gab da draussen viele Männer, die einfach nur komplette Arschlöcher waren und sowas wie Robyn sicher nicht angemessen behandeln würden.
Dann kam auf einmal ein etwas merkwürdiges Thema auf. Robyn kannte Aiden? Zur Hölle, wo trieb der sich denn überall rum? Und sie hatte bitte was mit ihm gemacht?
Er spürte sogleich ein leichtes Stechen in der Brust und er merkte, wie sein Lächeln gefror. Sie hatte mit diesem Typen aus einer anderen Gilde nach ein paar Tagen rumgekuschelt und seine nassen Haare zerwuschelt?
Er dachte kurz an Aiden zurück. Sie hatten immerhin zusammen gebadet, er erinnerte sich an viele Details seines Aussehens und ja, diese Haare luden tatsächlich dazu ein. Aber trotzdem. Das war ... Er selbst genoss diese kuschelige Freundschaft mit Robyn und die Vorstellung, dass sie das mit irgendwelchen dahergelaufenen anderen Typen ebenfalls tat, die er zu allem Überfluss bereits ebenfalls kennengelernt hatte, schmerzte irgendwie.
"Oh, Aiden", sagte er schliesslich. "Ja, wir haben zusammen eine kleine Mission gemacht ... Also eigentlich haben wir zuerst gegeneinander gearbeitet aber das hat sich anders ergeben ..."
Er wich ihrem Blick aus, schaute auf ihre Hände, die aufeinander lagen, weil er wusste, dass man seine Eifersuchtsattacken ganz gut in seinem Gesicht erkennen konnte. Gleichzeitig wusste er, dass es unfair war so eifersüchtig zu sein. Robyn durfte mit jedem tun und lassen was sie wollte. Es war sein Problem, dass ihn das teilweise ein wenig störte.
Trotzdem, ein anderes Gesprächsthema musste her! Und zwar sofort. Nur was?
"Ach, das mit der Romantik kommt bei dir sicher auch noch. Oder eben nicht, vielleicht bist du einfach nicht der Typ dazu ..." Nun war sein Lächeln wieder halbwegs ehrlich. "Derjenige an den du dein Herz verlierst wird aber bestimmt ein absoluter Glückspilz sein."
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Fr März 24, 2017 8:45 pm

Hatte sich gerade etwas geändert? Kinnon wich ihrem Blick aus, wirkte etwas... angespannt? War er an etwas Unschönes erinnert worden? Hm. Robyn hatte keine Ahnung.
„Ihr habt euch also erst gegenseitig Steine in den Weg gelegt, ja? Oh man. War bestimmt ein schönes Katz und Maus Spie. Mein erstes Treffen mit ihm war ziemlich... anders.“ Rückblickend wirkten diese ganzen Tage vollkommen unwirklich. Als ob die Welt es auf sie abgesehen hätte. „Romantik, hm?“ Da ihr Kennenlernen mit Aiden ihr gerade wieder so präsent war, hatte sie da eine nicht so schöne Assoziation mit. „Deinen Liebsten zärtlich mit einer köstlichen Praline füttern. Sich gegenseitig tief in die Augen sehen, während man fast Lippe an Lippe ein Mikado miteinander teilt...“ In einer spontanen Bewegung brachte Robyn die Hängematte zum Schaukeln, als sie sich auf Kinnon legte und seine Stirn mit ihrer berührte. Sein Atem kitzelte etwas auf ihrem Gesicht. Als sie weitersprach, wir ihre Stimme kaum mehr als ein Hauchen. „Dabei sind eure Hände mit einer Handschelle verbunden... und ihr werdet begleitet von einem Kamerateam, dem man am liebsten den Hals umdrehen möchte.“
Robyn setzte sich auf und beobachtete die Greifenjungen beim Spielen. „Es war schrecklich. Ich hatte das Gefühl, ich würde jeden Moment sterben. Ich äh glaube, ich hab sogar angefangen zu weinen.“ Robyn runzelte die Stirn. „Als ich Aiden kennengelernt hatte, hat es gewirkt, als hätte wirklich jeder außer uns den Verstand verloren. Ich meine, wer kettet wahllos zwei Menschen mit Handschellen aneinander? Oder zerrt sie in einen Photobooth des Grauens für gehirnamputierte Liebespärchen? Boah. Und es wurde nicht wirklich besser.“ Ein kalter Schauer jagte durch Robyns Körper. Es war das erste Mal, dass sie davon erzählte. „Ich schätze, das hätte romantisch sein können. Irgendwie. Wenn’s freiwillig gewesen wär. Manche Schwerverliebte finden es auch romantisch, mit ihrem Herzblatt aneinander gebunden zu sein, oder? Irks. Romantik ist vermutlich auch Geschmackssache. Oh. Ähm. Sorry, dass ich dich jetzt so zu getextet hab.“
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Beitrag© By Kinnon  Fr März 31, 2017 11:33 am

Er hatte nie gewusst, dass Aiden Robyn auf diese Weise kennengelernt hatte. Und wenn er ehrlich war - so schrecklich es auch klang, er wäre gerne da gewesen. Immerhin kannte er Robyn besser, oder? Er hätte das Ganze für sie vielleicht weniger schlimm machen können.
Er schaute nachdenklich zu ihr auf und ehe er sich versah, hatte er seine Hand an ihre Wange gelegt. "Das klingt wirklich schrecklich", meinte er. "Ich wünschte ich hätte dich davor bewahren können." Vielleicht hatte er sich doch ein wenig in Robyn verliebt. Womöglich nicht auf die romantische Weise. Er wollte für sie da sein, wollte sie beschützen. Hmm...
"Aber jetzt bist du ja hier und hier ist alles gut ..." Kurz zerwuschelte er ihre Haare und senkte die Hand dann wieder, ehe er nachdenklich zur Seite blickte, die Jungtiere beim Spielen beobachtete. Er hoffte nur, dass er Robyn genauso wichtig war, wie sie ihm. Aber das jetzt zu fragen, wäre wohl sehr plump rübergekommen.
"Irgendwann nehm ich dich mit zum Gut meines Vaters. Es steht auf einer Klippe, dahinter ist das Meer. Wir haben Pferde, Bedienstete und einen Wald. Vater nimmt uns bestimmt mit auf die Jagd, wir können schwimmen und klettern gehn. Na, das klingt doch fast wie Urlaub, oder?"
Er musste seinem Vater den Vorschlag unterbreiten. Immerhin sah er ihn morgen, da konnte er das ohne grössere Umstände tun.
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Beitrag© By Robyn Skuggi  Fr März 31, 2017 4:50 pm

Robyn schmiegte ihr Gesicht an Kinnons Hand, als er sie an der Wange berührte und wohl versuchte, sie aufzumuntern. Hätte er sie davor bewahren können? Hm. Wäre sie an Kinnon gekettet gewesen, hätte sie ihn zu dem Zeitpunkt immerhin schon gekannt. Diese dämlichen Fotos und all der andere Scheiß wären vielleicht wirklich erträglicher gewesen, da das Vertrauen bereits da war. Tja. Hätte hätte Fahrradkette. Es war passiert, wie es passiert war. ‚Wenn, dann‘ Überlegungen halfen da nicht besonders.
„Mhm, jetzt bin ich hier und mir geht es sehr gut.“ Sie fuhr mit dem Zeigefinger über Kinnons schönen Nasenrücken. „Und irgendwie hatte ich mit Aiden dann doch eine ganz gute Zeit – eine sehr surreale Erfahrung, aber auch sehr einmalig.“
Die Beschreibung seines Familienguts klang verlockend. Auf einer Klippe am Meer, ja? Umgeben von Wäldern und Freiheit. „Das klingt nach einem geilen Urlaub. Das Gut würde ich zu gerne sehen. Ich würde liebend gern von den Klippen aus ins Meer springen~“ Sie streckte die Arme zur Seite aus und grinste vergnügt bei der Vorstellung durch die Luft zu sausen, immer näher und näher auf die Wasseroberfläche zu.
Dann seufzte Robyn auf. Die Sonne war noch weiter gesunken. Die Mauerreste und Bäume warfen mittlerweile lange, kühle Schatten. „Hast du eigentlich noch Hunger, Kinnon? Es sind noch ein paar Brötchen übrig. Ah, wann fährst du morgen eigentlich? Weißt du das schon?“
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