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 Mineneingang

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Pariah
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Sa Apr 01, 2017 12:29 am

Mineneingang

Der Eingang dieser Edelsteinmine sieht aus wie ein kleines Dorf. Hier befinden sich drei Verwaltungsgebäude, sowie ein halbes Dutzend Schlafhäuser, einer Aufbereitungsanlage, einen Stall, ein Lagerhaus und viele andere Dinge, die für einen Reibungslosen Ablauf in der Mine sorgen sollen. Jedes Haus ist nur aus einfachen Brettern zusammen gezimmert worden und bietet lediglich das Gefühl ein Dach über den Kopf zu haben.
Die drei Mineneingänge befanden sich gleich im Anschluss des Örtchens an einer Felswand. Die Felsen selbst verliefen in einem Bogen um den Ort und kreisten somit diesen zur Hälfte ein.
Insgesamt arbeiten hier rund fünfzig Minenarbeiter, Angestellte und Handwerker. Die überwiegend männlichen Arbeiter haben ihre Familien Zuhause gelassen, weil es hier in Web Valley nicht gerade empfehlenswert ist eine Familie zu haben.
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Pariah
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Sa Apr 01, 2017 12:30 am

Warm.
Zu warm.
Hitze?
Hitze!
Verbrennen!!!
Warum musste der Auftrag nochmal gleich in einer Wüste sein? Mihail erinnerte sich: Richtig. Auf dem Auftragsblatt stand lediglich die Adresse aber nicht WO sie zu finden wäre. Der Auftraggeber ist gerissen. Der verheimlicht die Schwierigkeiten bei der Anreise, damit potenzielle Auftragnehmer nicht abgeschreckt werden. Ich hätte nicht so förmlich mit Anzug hierher reisen sollen
Mihail drehte seinen Kopf nach hinten um zu sehen ob die beiden Frauen noch da waren. Apropos Reisen. Das war ja echt Schräg wie man unter Reisekrankheit leiden kann. Und das in der Sekunde wo schon der Zug anfährt. Baer trotzdem etwas niedlich wie hilflos Sylvana dabei wirkte. Das neuste Phoenix-Mitglied blieb stehen als es den kleinen Minenort erreichte. Wie aus einem Western-Roman übernommen dachte Mihail.
Im Ort selbst war nicht viel los. Keiner arbeitete wirklich, denn niemand wollte oder konnte in die Mine und somit stand die Produktion still und jeder langweilte sich und hielt sich deshalb so gut es ging aus der Sonne raus und von Arbeit in dieser fern. Trotzdem blickten rund zwei Dutzend Augenpaare Mihail und wahrscheinlich mit noch größerer Neugierde die beiden Frauen an. Mihail verengte seine Augen als er dies bemerkte und drückte damit sein Besitzanspruch an Robyn und Sylvana aus. Ein bisschen übertrieben wenn man es so betrachtete, aber damit alles Reibungslos über die Bühne ging waren plumpe Anmachungen und andere fordernde Gefälligkeiten an den Frauen unangebracht. Also unterband Mihail das alles indem er gleich hier eine Grenz zog. Und mit seiner Größe und Statur (und wahrscheinlich wegen der Augenklappe auch) konnte er das sehr gut unterstreichen. Schnurstracks ging Mihail aber nicht zunächst in das Hauptverwaltungsgebäude sondern zur Wasserstelle, wo er sich eine Kelle Wasser nahm sein Kopf vorüberbeugte und die volle Kelle erstmal über sein Haupt ausschüttete. Das war nötig dachte Mihail während er sich mit einer zweiten Kelle Wasser nahm und dieses gierig austrank. Seine mitgebrachten Wasserreserven waren schon seit einiger Zeit aufgebraucht gewesen und dieser verdammte Zug fuhr Meilenweit an dem Ort hier vorbei. Abgesehen davon, dass der nächste Bahnhof noch weiter weg war. "Auch eine kleine Erfrischung?" fragte Mihail die beiden Damen und hielt die Kelle hin. Nachdem diese ihm abgenommen wurde nahm Mihail aus seiner Jackentasche eine Zigarette hervor und zündete diese sich an. Auch nötig gewesen. Im Zug hatte Mihail es unterlassen gehabt eine zu qualmen, da Sylvanas Gesichtsausdruck sowieso schon sehr blass war und bereits grün anlief, da wollte Mihail sie nicht auch noch mit Zigarettenqualm belästigen. Es müsste doch Zauber gegen Reisekrankheiten geben.
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Beitrag© By Sylvana  So Apr 09, 2017 2:35 pm

Abenteuer unter Tage
Sylvana | Mihail | Robyn
Das dritte Mal innerhalb von wenigen Tagen, dass Sylvana sich von einem dieser dampfenden Metallbestien transportieren ließ. Noch bevor der Zug sich überhaupt in Bewegung gesetzt hatte, lag da schon dieses flaue Gefühl in ihrem Magen, der Vorbote für die qualvolle Zeit, die ihr bevorstand. Bis heute war es der Dragonslayerin ein Rätsel, warum ein jedes Drachenkind anscheinend unter diesen Symptomen litt. War es vielleicht ein Fluch, der mit ihrer Magie Hand in Hand ging? Das einst, vor vielen Jahrhunderten, als der erste Mensch die Dragonslayer-Magie erlernt hatte, ein alter und mächtiger Drache einen Zauber gewoben hatte, der mit der mächtigen Magie der Drachen einherging, wenn ein Mensch sie erlernen wollte? Gut, warum es unbedingt Reisekrankheit sein musste konnte sich Sylvana in dieser Überlegung nicht erklären, immerhin war es eher ein Notnagel, um sich abzulenken von dem lauten Geräusch des Zuges, der mit seiner Signalpfeife ankündigte, dass sie gleich auf direktem Wege in den siebten Kreis der Hölle unterwegs war. Ein leichter Ruck ging durch den Wagon, in den sie sich gesetzt hatten, und keine Sekunde später verließ auch schon jegliche Farbe das Gesicht der Dragonslayerin, während das Gefühl der Übelkeit in ihrer Magengegend sich verdoppelte, gar verdreifachte… nein, vervierfachte! Man konnte nicht wirklich beschreiben, wieviel intensiver es wurde. Für Sylvana fühlte es sich nur an, als würde sie jeden Moment kotzen müssen. Die Finger um einen Metalleimer, den sie sich vor Fahrtbeginn noch sicherheitshalber besorgt hatte, geklammert, krümmte sie sich ein wenig und kauerte sich auf ihrem Platz zusammen…
Es hatte einen Grund gehabt, warum Sylvana nichts gefrühstückt hatte. Der Eimer blieb bis zur Ankunft des Zuges glücklicherweise leer. Wie immer schwor sie sich, nie wieder in einem dieser metallischen Bestien zu reisen, auch wenn sie genau wusste, dass dies nur eine leere Versprechung bleiben mochte, immerhin war sie ja doch irgendwo auf die schnelle Reise von A nach B angewiesen, besonders als Gildenmeisterin. Das Erste, was die Dragonslayerin wahrnehmen konnte, als ihr Bewusstsein nicht mehr durch Übelkeit abgelenkt war, mochte die sengende Hitze sein, die sie begrüßte. Augenblicklich bereute sie schon ein wenig, dass sie nicht ein einfaches, leichteres Outfit ausgewählt hatte, immerhin war ihre Uniform jetzt nicht gerade das, was man an einem heißen Sommertag tragen würde, erst recht nicht in einer Wüste. Dennoch atmete sie die trockene Luft ein, versuchte die restliche Übelkeit aus ihrem Körper zu verbannen, während sie mit noch etwas wackeligen Schritten einfach Mihail folgte.
„Ehrlich gesagt könnte ich jetzt eine gewaltige Gewitterfront vertragen, die über uns hinwegzieht.“ Dennoch nahm sie die Kelle dankbar an, ließ das kühle Wasser sogleich erst über ihr Haupt fließen, ehe sie in einigen tiefen Zügen zwei Kellen ausleerte. Anschließend befüllte sie die Kelle erneut und reichte sie an Robyn weiter, nur um in der Bewegung vom Knurren ihres Magens unterbrochen zu werden. „Hat jemand was dagegen, wenn wir uns auf dem Weg noch was zu Essen holen? Ich weiß nämlich nicht, ob mich heute mein Hunger oder die Hitze zuerst töten wird.“

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Beitrag© By Robyn Skuggi  Di Apr 11, 2017 2:40 pm

Der Wetterbericht für diese Gegend lautete vermutlich: Im Web Valley ist es auch heute heiß und trocken. Freuen Sie sich auf strahlenden, stechenden Sonnenschein und wolkenlosen, blauen Himmel. Für mindestens den Rest der Woche. Oder des Monats. Ob es hier Regenzeiten gab, welche all die Schluchten und Täler dieser Gegend zu reißenden Sturzbächen verwandelten?
Gut vorbereitet hatte Robyn, kaum dass sie einen Fuß unter die sengende Sonne gesetzt hatte, in ihrem Rucksack herumgekramt und einen dunkelbraunen Westernhut rausgefischt und auf ihr rotes Haupt gesetzt. Er hatte zwei zusammengebundene Schnüre an den Seiten, sodass sie ihn einfach auf ihren Rücken fallen lassen konnte, wenn sie ihn nicht mehr brauchte oder wollte, ohne ihn mit der Hand tragen zu müssen.
Anders als Sylvana, welche noch von der Reise stark mitgenommen und unter ihrer Kleidungswahl zu leiden schein, war Robyn bestens gelaunt. Sie hielt sich zurück, nicht munter und voller Tatendrang ab und an voranzupreschen, sondern marschierte heiter hinter Mihail her. Sie summte dabei leise.

Als sie das Dorf der Minenarbeiter erreichten, entging ihr nicht, wie Mihail seinen Rücken streckte und die neugierig wirkenden, verschwitzten Arbeiter grimmig und ernst anstarrte. Sie hatte das Gefühl, als würde hier gerade irgendetwas abgesteckt oder eine Art... Rangkampf ausgetragen?
Was auch immer es war, Robyn nahm sich währenddessen die Zeit, sich die Leute etwas anzusehen. Haare und Kleidung waren oftmals schweißnass. Die Männer waren mit Staub und Dreck verschmiert. Einige Kleidungsstücke waren stellenweise aufgerissen und gaben den Blick frei auf nicht mehr immer saubere Bandagen oder Schürfwunden. Dunkle Flecken, die Blut sein mochten, zierten die abgenutzten Stoffe. Möglicherweise hatten die Arbeiter nicht alle genügend Wechselwäsche, um die Kleidung zu wechseln, während sie in der Reparatur war. Keiner von ihnen schien auf den ersten Blick besondere Habseligkeiten am Körper zu tragen, deren man sie erleichtern konnte, doch das war auch zu erwarten gewesen. ‚Luxus‘ bestand in diesem Arbeiterdorf wohl aus Tabak, gepanschtem Alkohol, einer zusätzlichen halben Schüssel Suppe und eventuell den Diensten von Dirnen, die der Aufseher ab und an in das Dorf bestellen mochte.
Robyn trank einen großzügigen Schluck aus der Kelle, die Sylvana ihr reichte, und kippte sich den Rest über Gesicht und Nacken. Puh, schön erfrischend! Dann klopfte sie Sylvana aufmunternd auf die Schulter. „Hier wird es schon irgendwo eine Kantine geben. Wir fragen einfach!“

Mal schauen. Sofern es keinen Touristenplan für die Gegend gab, würden sie entweder selbst suchen gehen oder jemanden fragen. So erledigt, wie Sylvana aussah, sollten sie erstmal besser keinen überflüssigen Schritt wagen. Robyn hatte einige potentielle Herren zur Auswahl, die ihr Auskunft geben könnten. Nach einigem Abwägen ging Robyn auf einen Mann zu, der etwa einen Kopf größer war als sie. Er saß auf einer Veranda im Schatten des Vordaches und sah gehörig mitgenommen und erschöpft aus.
„Hallo!“, grüßte Robyn und klang verboten guter Dinge. Der Mann zuckte zusammen, hob dann schwerfällig den Kopf und sah sie ohne große Begeisterung, dafür mit einer Portion ängstlichem Misstrauen an. Aber als er sah, dass sie nur ein junges Mädchen war, verfolg die Angst scheinbar. „Wir sind gerade erst angekommen und brauchen etwas zur Stärkung. Kannst du uns vielleicht sagen, wo die nächste Kantine oder Essensausgabe oder so ist? Oh, und wo finden wir das Hauptverwaltungsgebäude? Wir müssen uns beim Vorstand melden.“
Der Mann schwieg. Robyn strahlte ihn unentwegt wartend an. Langsam begann er, Zunge und Lippen zu lockern, als wäre jede einzelne Bewegung zu anstrengend. „Kantine: Straße runter, am Baum links. Verwaltung: Straße weiter runter, nicht zu übersehen.“ Er nickte schwerfällig mit dem Kopf in die Richtung, die sie die Straße entlang gehen sollten.
„Daaaanke!“ Robyn sprang über das Geländer der Veranda und trottete wieder zurück zu Mihail und Sylvana. Sie wiederholte die Richtungsanweisungen für die beiden. Der Rotschopf überlegte bereits, wann sie sich wohl am besten von den beiden abkapseln konnte, um das Arbeiterdorf auf eigene Faust zu erkunden und sich einen Überblick über die Situation zu machen. Vielleicht, wenn Sylvana sich etwas zu essen besorgte?
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Do Apr 27, 2017 7:38 pm

Mihail kam nicht Drumherum sein Blick auf Sylvana zu werfen, nachdem sie sich das Wasser auf ihren Kopf ausschüttete. Ein paar Wassertropfen mehr auf die Brust und ich bin zufrieden. Wobei ich das gerade nicht unbedingt brauche. dachte Mihail zu sich und war selbst überrascht darüber wie einfach es ihm gelang gerade die Hoffnung und den Blick auch im gleichen Moment zu verwerfen. Er hatte jetzt andere Dinge im Kopf. Zum Beispiel wie man Robyn davon abhalten könnte, sich diesen Männern allein zu nähern. Gut möglich, dass die schon Wochen oder gar monatelang keine saubere und attraktive Frau mehr gesehen haben. Und jetzt gleich zwei
Aber bevor Mihail da was gegen unternehmen konnte, war Robyn auch schon wieder auf dem Rückweg zu ihnen. Mihail hatte, auch wenn er schon was getrunken hatte, nichts mehr als ein kleines Krächzen mit anschließendem Räusper rausgebracht. Glück für Mihail und Robyn, war aber dass der angesprochene Mann selbst kein Interesse zu pflegen schien und beantwortete die Fragen äußerst knapp. Wahrscheinlich, so sah es jedenfalls aus, hatte er seit einiger Zeit mal wieder seinen Arm bewegt und schien sowieso nur dort rumzusitzen. Wenn es Kinder in diesem Ort gegeben hätte, wären sie kreischend zu ihren Eltern gerannt und gerufen: „Unser Onkel hat wieder gesprochen“ Irgendwas in der Art halt.
"Na dann wollen wir mal deinen Magen füllen und uns dann zu dem Minenbesitzer machen, der uns diesen geilen Auftrag gegeben hat"
Mihail stieß sich von dem Zisternenrand ab in dem das Wasser stand und folgte der Beschreibung zur Kantine.
Jene Kantine erinnerte ein bisschen an einen typischen Westernsaloon. "Sogar mit originaler halboffener Klapptür oder wie man das Teil nennt" sagte Mihail und stieß eine Hälfte auf, ging aber nicht durch sondern hielt sie für die beiden Damen hinter ihm offen. Meine einzige Sorge besteht jetzt nur noch darin, dass es hier ordentliches Essen gibt und nicht so aussieht wie die ganze Belegschaft hier im Ort dachte Mihail. Er hatte es überlegt gehabt, es laut zu sagen, aber das wäre wenig hilfreich gewesen.
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Beitrag© By Sylvana  Mo Jun 05, 2017 11:42 am

Abenteuer unter Tage
Sylvana | Mihail | Robyn
Nicht gerade die besten Lebensbedingungen, die hier existierten. Die Luft war trocken, staubig, fühlte sich kratzig in der eigenen Lunge an, während die Sonne und die recht hohen Temperaturen einem schnell auf den Kreislauf und den eigenen Kopf gingen, wenn man nicht genug Flüssigkeit zu sich nehmen sollte. Schon jetzt prügelte sich die Dragonslayerin in ihren Kopf, dass sie genügend Wasservorräte mitnehmen mussten, damit sie es sich nicht schwerer machten, als es sein musste. In den Minen waren sie zwar vor der Sonne geschützt, aber unter Garantie würde es dort auch genauso heiß sein wie an der Oberfläche. Trotz all dieser Umstände fühlte sich die Dragonslayerin inzwischen fast schon wieder lebendig. Die Übelkeit war inzwischen wieder völlig verschwunden, ihr Körper tat wieder genau das, was sie verlangte. Jetzt nur noch etwas essen, damit ihr Körper auch wieder komplett zu Kräften kommen konnte.
„Ein wahrer Gentlemen“, meinte Sylvana an Mihail gerichtet, deutete einen leichten Knicks an, ehe sie an ihm vorbei in die Kantine ging. An den zahlreichen runden Holztischen waren eine Reihe von Männern gerade dabei, ihre Teller zu leeren oder gepanschten Alkohol zu sich zu nehmen. Die Luft war stickig, erfüllt von Tabak und dem penetranten Geruch von Schweiß, den selbst weniger empfindliche Nasen deutlich wahrnehmen mussten. So unangenehm es hier auch roch, ihr Magen verlangte nach einer Mahlzeit! Mit leeren Magen sollte man ja nicht auf einen Auftrag gehen, soviel stand fest.
Mit einem recht flotten Gang überbrückte die Dragonslayerin die Distanz zum Tresen, zog dabei auch direkt schon die Blicke der Gäste auf sich. War vermutlich ein sehr seltener Anblick, eine gut aussehende Frau hier vor die Augen zu bekommen. Kurz schmunzelnd schwang sie sich schließlich in einer flüssigen Bewegung auf einen der Barhocker, die vor dem Tresen in einer Reihe standen. Der Wirt schaute sie unbeeindruckt an, trocknete einfach weiter das Glas ab, welches er in seiner Hand hielt.
„Schönen guten Tag, werter Herr. Ich bin förmlich am Verhungern, könnten Sie mir daher etwas empfehlen, was meinen Magen füllen könnte?“ Leicht lächelnd setzte sie ihre Ellenbogen auf den Tresen und stützte sich auf ihren Armen ab.
„Schlangengulasch. Was and’res hab’n wir heut‘ nich‘. Woll’nse was?“
Etwas irritiert hob Sylvana ihre Augenbraue, zuckte dann nur kurz mit ihren Schultern. Eigentlich hatte sie ja schon vorher gewusst, dass sie hier keine Vier-Sterne-Küche erwarten würde. Sie musste sich also entsprechend mit dem zufriedengeben, was sie hier bekommen konnte. Also Schlangengulasch.
„Eine Portion, mit einem großen Glas Wasser bitte.“
Lange ließ der Wirt auch nicht lange auf sich warten, holte einen tiefen Teller hervor und klatschte eine volle Kelle direkt aus dem Topf auf den Teller. Das Glas, welches er gerade geputzt hatte, füllte er sogleich mit Wasser und packte beides auf ein Tablett, welches er der Dragonslayerin sofort übergab.
„Das wär’n 500 Jewel!“ Gut, wenigstens schienen die Preise noch halbwegs gerecht zu sein, auch wenn Sylvana nicht wirklich sagen konnte, ob die Fleischstückchen in dem Gulasch nicht noch lebendig waren oder nicht. Dennoch holte sie ihre Geldbörse raus und legte dem Herren die 500 Jewel, ohne Trinkgeld, auf den Tresen, ehe sie sich das Tablett schnappte und zu einem der freien Tische ging.
„Guten Appetit!“ Den ersten Löffel des Gulaschs verschwand in ihrem Mund. Kurzzeitig kam ihr ein leichter Würgreflex, ehe sie alles rasch zerkaute und runterschluckte. Das Fleisch war zäh wie Gummi, schmeckte wie Gummi und sah irgendwie auch aus wie Gummi, während die Soße einen sehr intensiven Eigengeschmack besaß, den die Dragonslayerin so noch nie zuvor erlebt hatte. Aber gut, ihr Magen musste gefüllt werden, bevor sie ihre Quest fortsetzen würden, also atmete sie einmal tief durch und machte sich auf das Gulasch so schnell es nur geht in ihren Magen zu befördern. Augen zu und durch…!

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Beitrag© By Robyn Skuggi  Mo Jun 19, 2017 5:27 pm

Bei der Mahlzeit des Tages handelte es sich also um feinstes Schlangengulasch. Abwartend sah Robyn zu, wie Sylvana sich den ersten gefüllten Löffel davon zum Mund führte. Das kaum zu überhörende, angewiderte Zusammenfahren und Würgen weckte wirklich nicht Robyns  eigenen Appetit. Ihren mitgebrachten Proviant wollte sie nur lieber nicht bereits jetzt aufbrauchen. Eventuell brauchten sie diesen zu einer späteren Gelegenheit als Stärkung oder Lockmittel? Oder wollten sich auf dem Rückweg daran erinnern, dass daheim etwas Besseres als zähes Schlangengulasch auf sie wartete.
Kurzerhand legte sie dem freundlichen Wirt 500 Jewel auf den Tresen, woraufhin sie ohne weitere Worte ebenfalls einen vollen Teller und ein Glas Wasser auf einem Tablett serviert bekam. Robyn wollte sich gerade scheinbar mit dem Tablett abwenden, als sie sich nochmals gut gelaunt lächelnd an den Wirt wandte.
“Ah, Moment, ich hätte da noch eine kleine Frage! Wir wurden vom Minenbetreiber herbestellt, um das Problem in den Minen zu beseitigen. Wo können wir ihn denn finden, um mit ihm sprechen zu können?”
Da wurde die scheintote Gastschaft mit einem Mal munter. Neue Lebensgeister schienen in sie gefahren zu sein. Maulende, angepisste, erzürnte Lebensgeister.
“Wurde ja auch Zeit!” - “Wo wart ihr letzte Woche, als diese Monster meinen Vetter angefallen haben?!” - “Sind die Verluste endlich so hoch, dass der alte Geizhals endlich ein paar Jewel locker macht?” - “Aber mal ehrlich, wen hat er uns da denn angeschleppt? Der Koloss da? Klar, der könnte was reißen. Aber die Frauen?” - “Vielleicht sind’s ja die munter Macher für den Großen. Oder Kanonenfutter.” - “Kanonenfutter? So eine Verschwendung. Vielleicht lassen sie uns ja erst einmal ran? Ich werd schon vom Ansehen geil. So große Möpse. Wäre die Kleine nicht was für dich? Du magst sie doch lieber jung- AAAAAAH, SCHEISSE, PASS DOCH AUF, HUR- AAH!”
Ups. Da war Robyn glatt der Teller aus der Hand gefallen und hatte sich direkt in seinem Schoß ausgeleert.
“Nach eurer Meinung hat keiner gefragt. Wo ist der Minenbetreiber?”
Robyn hatte große Lust, dem ein oder anderen Kookaburra in den Körper zu rammen, doch sie begnügte sich damit, dem Kumpel des Deppen die Spitze ihrer Klinge an den Hals zu halten, als dieser aufspringen und sich für seinen  Freund ‘rächen’ wollte. Das plötzliche Aufblitzen des Stahls und der deutlich mörderische Ausdruck auf ihrem jungen, süßen Gesicht ließ ihn innehalten. Dass Mihails bedrohlich wirkende, große Gestalt keine zwei Meter von ihnen entfernt stand, trug vermutlich ebenfalls dazu bei. Eigentlich hatte niemand der Arbeiter die Energie, sich mit dem Fremden anzulegen.
“Der is’ hinne links die Straß’ run’er. S’Haus mit’m Aussich’sturm. Un’ jetz’ keine Randale mehr hier. Ihr zwo, raus mit euch. Ruh jetz’”, donnerte der Wirt ungehalten und beendete damit das potentielle Gerangel.
“Vielen Dank für die Auskunft~”
Robyn nahm das Glas Wasser von ihrem Tablett und setzte sich fröhlich und harmlos wie eh und je zu Sylvana an den Tisch, während Dumm und Dümmer zähneknirschend und stenkernd das Gebäude verließen. Bei einem erneuten Blick auf Sylvanas Teller hatte Robyn das Gefühl, da keine kulinarische Köstlichkeit zu verpassen.
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  So Jul 02, 2017 6:40 pm

Mihails versteinerte Gesicht zeigte keinerlei Regung, als Sylvana ihn für sein Verhalten ein Kompliment machte und an ihm vorbeiging. Lediglich der Kopf und damit Mihails Blick folgte ins Innere der Kantine. Nur angucken, nicht anfassen!, dachte Mihail und löste sich aus dem betäubten Zustand. Robyn war ebenfalls schon durch die Tür gemacht, sodass Mihail als Letzter die Kantine betrat.
Das erste was dem großen Mann auffiel, war der Geruch, und nachdem sich seine Augen an die muschebubu Beleuchtung sich dran gewöhnt hatte, auch an die zerlumpte Belegschaft hier.
Och nö, dachte Mihail, Jetzt wird mir hier als erstes irgendein Fraß vorgesetzt und dann muss ich hier für die Mädels auch noch den Bodyguard spielen, als wäre Sylvana nicht schon Ablenkung genug.
Mihail fiel erst darauf ein, das seine eigentliche größere Herausforderung sein Job als Teamleader war, und nicht die Gildenmeisterin.
Sylvana setzte sich an den Tisch und bestellte das einzige Essen, was es hier gab. Dem Gestank nach zu urteilen, gibt es Rattenschwänze oder dergleichen, diese werden wie Spagetti serviert und die Tomatensoßenersatz ist flüssiggekochter Schimmel oder dergleichen
Es kam zwar was anderes, aber ähnlich unappetitliches. Schlangengulasch. Mich würde es wirklich nicht wundern, wenn der nicht noch dazu den Kopf reingeschmissen hat. Am besten den von einer giftigen Wüstenschlange hier
Mihail wollte definitiv kein Essen von hier zu sich nehmen, aber wie um die Tatsache herum kommen, als einziger aus der Gruppe kein Essen zu sich zu nehmen, es würde fahrlässig wirken, keine Stärkung egal wie eklig sie auch sei zu sich zu nehmen. Robyn hatte schließlich auch was bestellt und… verteilte es auf einen der hiesigen Bergarbeiter, der offensichtlich gerade was gesagt hatte. Was denn eigentlich? Mihail hatte gar nicht richtig zugehört, zu sehr war er in seinen Gedanken versunken gewesen. Also um was ging es? Mihail versuchte sich zu erinnern. Möpse? Kleine? Jung? Mihail konnte sich nur an die besten Wörter erinnern, bei dem jeder Mann aufgehorcht hätte, hätte er Eier. Auf jeden Fall, ahtte der Aufschrei dafür gesorgt, dass Mihail sich gar nicht erst hingesetzt hatte, sondern sofort bei Robyn war, um sie eventuell zu unterstützen, sollte sie nicht allein mit den Beiden zurechtkommen. Aber das Mädchen schien mehr als nur die Lage im Griff zu haben. Nachdem sie ein paar Informationen aus den Bergmännern gequetscht hatte, setzte sie sich lediglich mit dem Glas Wasser zu Sylvana. Mihail tat es ihr gleich und bestellte nur das Wasser.
"Gehst du immer so feinfühlig beim aushorchen zur Sache?" fragte Mihail sarkastisch.
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Beitrag© By Sylvana  Mo Aug 21, 2017 6:01 pm

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Männer. Mehr gab es da wirklich nicht zu sagen. Wäre die sonst so temperamentvolle Dragonslayerin nicht gerade dabei gewesen, das Essen runter zu würgen, hätte sicherlich mit so einiger Kreativität dafür gesorgt, dass die Herren ihre Meinung zum Thema Kanonenfutter doch noch überdenken würden. Kurzzeitlich war der Gedanke, einfach mal ihre doch recht potente magische Ausstrahlung spielen zu lassen, doch recht verlockend. Doch sie hatten Glück, dass Robyn schneller als die Ausführung ihres Gedankens gewesen war. So begnügte sich Sylvana mit einem leichten Schmunzeln über die verschiedensten Gesichtsausdrucke, die sich hier gebildet hatten.
Das Gulasch irgendwie in den Magen gezwungen und abschließend mit dem Glas Wasser runtergespült holte Sylvana einmal tief Luft, ehe sie sich zurückfallen ließ und ihre Hände auf den Bauch legte, der ein wenig vor sich hin gluckerte. Hätte sie doch mal ihr Blitzlacrima beim letzten Unwetter wieder aufgeladen, dann hätte sie auf diesen kulinarischen Albtraum verzichten können.
„Glaub mir, da sind die beiden gerade noch glimpflich davongekommen. Ich hätte da eindeutig andere Geschütze aufgefahren.“ Kurz musste Sylvana auflachen, als ihr die gedanklichen Bilder zweier Männer in den Sinne kamen, die zusammengekauert auf den Boden lagen und mit einer recht kraftlosen Stimmlage in c‘‘ vor sich hin jammerten, dass sie wohl in diesem Leben keinen Nachwuchs mehr zeugen konnten. Also noch mehr Glück für diese zwei Deppen, dass Robyn und nicht sie gerade vor ihnen gestanden hatte.
„Wir wissen also jetzt, wohin wir müssen. Ich für meinen Teil bin… gesättigt? Ich weiß nicht, ob man es so nennen kann. Jedenfalls rebelliert mein Magen jetzt nicht mehr wegen einer eventuellen Unterfüllung, soviel steht fest!“ Na hoffentlich endete das nicht wieder in einem weiteren Schub von Übelkeit und war nur ein Vorzeichen dafür, dass dieses Zeug so schwer verdaulich ist. In der Vergangenheit hatte sie schon öfters merkwürdige Dinge gegessen, wobei es das erste Mal war, dass sie Schlangenfleisch zu sich genommen hatte. Naja, was sollte schon großartig passieren?
„Wenn ihr ausgetrunken habt können wir gerne dem Minenbetreiber einen Besuch abstatten.“

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Beitrag© By Robyn Skuggi  Do Aug 24, 2017 12:54 pm

Robyn kam nicht umhin, sich bildhaft vorzustellen, wie die Männer jetzt wimmernd und winselnd in Embryonalstellung auf dem Boden liegen würden, wenn Sylvana sich der Situation angenommen hätte. Ein wunderbares Bild voller Gerechtigkeit. Allerdings auch  aufmerksamkeitserregend. Damit hätten sie sich sicherlich dutzende Freunde unter den Kumpel hier gemacht. Nein, nein, wie das gelaufen war, war schon in Ordnung. Vielleicht etwas zu impulsiv, aber in Ordnung. So hatte sich Robyn immerhin auch das Mittagessen zweifelhafter Natur sparen können, von dem sie sich nicht sicher gewesen war, ob sie es nun wirklich wagen sollte oder nicht. Robyn ließ Sylvanas Antwort auf Mihails Äußerung einfach in der Luft stehen und antwortete selbst nicht diese Äußerung. Stattdessen blickte sie vergnügt wie eh und je auf Sylvanas nun leeren Teller.
„Er wird vielleicht nicht vor Hunger rebellieren... Aber wie dein Magen mit dieser Mahlzeit fertig wird, werde ich mit äußerst großer Neugier und Erwartung beobachten. Wie wäre es direkt mit einer weiteren Zugfahrt? Kutschfahrt? Ein Reitausflug?“, erwiderte Robyn schelmisch, bevor sie ihr Glas mit einem Zug leerte und voller Energie wieder aufsprang. Bei dem Wetter und Lebensumständen machte ihre gute Laune andere Leute vermutlich ganz krank. „Von mir aus können wir gehen. Was sagst du, Boss?“
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Do Sep 21, 2017 9:39 pm

Was für ein Fraß. Kein Wunder wie die Arbeiter hier drauf sind. Die sind regelrecht ausgehungert dachte Mihail und fügte in seinen Gedanken noch hinzu: Nach Frauen und auch nach Essen
Genau wir Robyn leerte Mihail auch sein Glas Wasser. Und war bereit aufzustehen und endlich mit der Mission anzufangen. Je eher sie damit anfangen würden desto eher würden sie von diesen Untermenschen wegkommen. Auch wenn Mihail jetzt wusste, dass beide Frauen mehr als nur Kratzen und beißen konnten, wäre es ihm lieber, die beiden Damen aus dem Schussfeld zu haben.
"Der Boss sagt Abmarsch" antwortete Mihail so sorglos und amüsiert wie möglich. Er wollte den anderen Anwesenden nicht das Gefühl geben, das der große blonde Mann unsicher und nervös wirkte.
Mihail stand auf und ging zum Ausgang. Wieder hielt er den Frauen hilfsbereit die Türe offen, während er ihnen ein kurzes Lächeln schenkte und den Minenarbeiter anschließend einen finsteren Blick zuwarf, damit diese nicht auf dumme Gedanken kamen. Mihail konnte es sogar nicht sein lassen, nachdem die Frauen draußen waren nochmal mit den Fingern auf jeden zu zeigen um nochmal zu unterstreichen, dass er jeden im Auge behalte.
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Beitrag© By Sylvana  So Okt 01, 2017 3:20 pm

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Kurz rollte Sylvana mit ihren Augen auf Robyns schelmische Frage. Hätte sie etwas anderes erwarten sollen, wenn sie schon so offen von ihrem rebellierenden Magen sprach? Vermutlich nicht. Den leeren Teller von sich weg geschoben schaute sie die rothaarige Magierin eindringlich an.
„Eine Kutschfahrt klingt doch sehr reizend. Ich bestehe aber darauf, dass du direkt vor mir sitzt, Robyn~“ Mit einem kurzen Zwinkern erhob sich die Dragonslayerin daraufhin. Natürlich wollte sie alles außer einer Kutschfahrt in diesem Moment, wäre das zu erwartende Ergebnis doch recht fatal. Und eine wirklich große Laune darauf Robyn mit ihrem Mageninhalt zu beschenken hatte sie auch wieder nicht.
Um das Thema nicht weiter unnötig in die Länge zu ziehen folgte Sylvana auch Mihails Aufforderung. Noch einmal kurz den Körper durchgestreckt, die Schultern kreisen gelassen und mit einem scharfen Blick das Gluckern ihres Bauches bestraft, ehe sie dem jungen Mann Richtung des Ausgangs folgte. Lächelnd deutete sie eine Art höflicher Verbeugung an, ehe sie an Mihail vorbei ging, zurück an die trockene, heiße Luft, wo sie dann einfach ein paar Augenblicke auf Robyn und den höflichen Türöffner wartete.
„Das Haus mit dem Aussichtsturm also…“ Sylvana legte ihre Hand schützend an ihre Stirn, um nicht von der Sonne geblendet zu werden, während sie nach dem gewünschten Haus ausspähte. Glücklicherweise hob sich der Aussichtsturm stark von den restlichen Häusern ab, weswegen es auch schnell gefunden war und mit ausgestrecktem Zeigefinger direkt markiert wurde.
„Scheint ja wirklich nicht weit zu sein.“ Lächelnd klopfte die Dragonslayerin Mihail auf die Schulter. „Also, Boss… Mit gutem Beispiel voran!“

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Beitrag© By Robyn Skuggi  Mi Nov 01, 2017 2:39 pm

Mit einer energiereichen Verbeugung bedankte sich Robyn bei Mihail für das Aufhalten der Tür. Ganz der Gentleman. Sie folgte Sylvana auf die staubige, sonnengetauchte Straße und ließ einmal den Blick schweifen. Der Aussichtsturm war tatsächlich nicht zu übersehen. Na, dann erfrischt auf zum Auftraggeber! Robyn rückte ihren Hut zurecht und marschierte los, sicher, dass Sylvana und Mihail kaum etwas anderes übrig bleiben würde, als ihr zu folgen. Das Ziel war schließlich klar.
So klar, dass Robyn sich auch sicher war, dass sie keine drei Leute brauchten, um eine kurze zivilisierte Unterhaltung mit dem Minenaufseher zu führen. Mihail und Sylvana waren dafür doch völlig ausreichend. Unumwunden bog Robyn in die nächstbeste Gasse zwischen den Häusern ab. Die anderen beiden würden die offizielle Version der Geschehnisse hören, aber vielleicht hatten ein paar redewilligere Kumpel auch einige inoffizielle Details zu erzählen? Zeit, sich zur Krankenstation durchzufragen!
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Do Nov 02, 2017 11:28 pm

Die Damen bedankten sich mit je einer kleinen Verbeugung bei Mihail, als dieser den Frauen die Türe offen hielt.
Jetzt aber ging es zu dem Minenbesitzer. Langley Hancock hieß der Herr. Glaubte jedenfalls Mihail. Er hatte sich den Namen nicht wirklich eingeprägt. Hoffentlich traf er jetzt kein Fettfass, wenn er nicht den Namen des Auftraggebers wusste oder ihn mit einem falschen Ansprach.
Durch den Aussichtsturm war das gesuchte Haus schnell ins Visier genommen. Mihail machte ein paar große Schritte um auf eine Höhe mit Robyn zu kommen. Kurz bevor diese unerwartet in eine kleine Gasse abbog, nachdem sie sich kurz umgesehen hatte. Mihail blieb stehen und sah der Rothaarigen hinterher, bevor er Sylvana einen fragenden Blick zuwerfen konnte. Aber die Dragonslayerin schien das gar nicht bemerkt zu haben. Mihail wechselte nochmal seinen Blick in die Gasse, in der Robyn verschwunden war und ging dann weiter.
"Was hat sie denn jetzt vor?", fragte Mihail, als er neben Sylvana ankam und mitlief.
Wenig später, also wirklich wenig wenig später, erreichten die beiden das Haus mit besagtem Aussichtsturm. Es war auch das einzige Haus, das aus Stein statt aus Holz gebaut worden war. Es war auch im Vergleich zu den Hütten, recht groß und auch ehr luxuriös. Es war Zweistöckig und über dem Eingang befand sich ein Balkon. Ein älterer Herr in einem Pinguinkostüm stand mit einem Besen bewaffnet auf den drei Stufen, die zur Eingangstür führte und kehrte den Dreck davon runter, der sich dort gesammelt hatte. Und Mihail musste innerlich über den Witz lachen, dass man am allerwenigstens mit einem Pinguin in einer Wüste rechnen würde. Die andere Sache war die stoische Gleichgültigkeit mit der, dieser offensichtlich als Butler gekleidete Herr, seine Arbeit erledigte. Schließlich würde sobald Mihail sich und Sylvana bei dem Hausherren ankündigen lassen wollten, auch schon der nächste Wüstenstaub auf den Stufen.
Mihail blieb vor der ersten Stufe stehen und hoffte, dass der Butler ihn Beachtung schenken würde. Doch der Herr fegte weiter, als wenn nichts wäre. Mihail räusperte sich, um weiterhin die Aufmerksamkeit des Dieners auf sich zu lenken. Aber wieder kamen keinerlei Reaktionen des Besenschwingers.
"Juhu!, Verzeihung?" sagte Mihail nachdem es ihm Leid geworden ist, auf eine Reaktion des alten Mannes zu warten.
„Mein Herr ist verheiratet, also haut ab“ murmelte der Butler zur Antwort.
"Ähhh, wie bitte?"
Erst jetzt kam auch eine andere Bewegung in den Körper des Butlers außer die des Fegens. Er hörte urplötzlich auf in seiner monotonen Beschäftigung, stützte sich auf den Besen wie auf einen Gehstock und drehte sich den beiden Magiern zu. „Verschwinde mit deiner Kurtisane. Mein Herr muss sich nicht das Bett teilen, er ist verheiratet“
Das war es also, was der Diener da dachte. Er denkt Sylvana ist ne Prostituierte und ich der Vermittler und Beschützer? dachte Mihail überrascht, er hatte damit wirklich nicht gerechnet. Und jetzt hat mir der alte Sack auch noch den Gedanken in mein Hirn gepflanzt in der ich mir jetzt vorstelle, dass Sylvana tatsächlich auf den Strich geht.
Mihail wollte den Gedanken nicht weiterspinnen ohne dabei zu sehr abgelenkt zu werden. Er musste jetzt Knigge einhalten und Liberty Phoenix vertreten. Es war auch genau der Gedanke dazu, warum Mihail nicht einfach weitergedacht hatte.
"Was? Ach nee nee. Wir sind Magier von Liberty Phoenix und sind hier wegen des Auftrages den ihr Herr ausgestellt hat"
„Verzeiht mir. Aber ich hatte wirklich nicht mehr damit gerechnet, dass wir doch noch Besuch der Gildenmagier bekommen würden“ entschuldigte sich der Diener und kam die Stufen herunter um in gebeugter Haltung vor Sylvana zu treten. „Vor allem bei Ihnen Entschuldigung Miss“
Der Diener gab Sylvana und Mihail ein Zeichen ihm zu folgen. Und hierbei verteilten die beiden Magier gleich wieder Dreck auf die frisch gefegten Stufen. Der Butler öffnete die Tür und ließ die Beiden rein.
„Einen Moment bitte, ich werde sie gleich anmelden. Liberty Phoenix sagten sie Mister? Kann ich meinem Herrn auch gleich die Namen der Anwesenden weitergeben?“
"Natürlich. Mich nennt man Mihail Kutuzov und ie schöne Dame heißt Sylvana..." fing Mihail an und stockte dann. Er kannte bis dato nur den Vornamen von Sylvana, weshalb er schnell panisch und fragend zu ihr rüber schaute, damit sie ihm weiterhalf.
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