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 Smog

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Speedy Postales
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Beitrag© By Kinnon  Di Apr 04, 2017 10:17 am

Wie eigentlich immer, wenn er im Zug reiste, hatte Kinnon irgendetwas dabei, woran er arbeiten konnte. Sei es eine Offerte, die es zu bearbeiten galt, eine Korrespondez, die er führen musste oder schlicht einige Akten, welche Ordnung benötigten. Gerade las er sich eine Offerte durch. Da es draussen einigermassen warm war, hatte er das Fenster hinuntergeschoben, um ungestört Rauchen zu können.
Er sass alleine in dem Viererabteil, was aber mehr am Mangel an Fahrgästen lag, als dass er sich so breit gemacht hätte, dass man sich nicht hätte dazusetzen können. Die Fahrt dauerte bisher noch nicht lange. Der Zug verliess soeben das kleine Städtchen, in dem er zuvor gehalten hatte und hielt nun auf eine weite, hügelige Ebene zu, welche von Mischwäldern bewachsen war.
Als sie das Städtchen hinter sich gelassen hatten, hob Kinnon den Blick und schaute nach draussen. Die Umgebung war atemberaubend. Ein tosender Fluss schlängelte sich durch die Hügel. Der Zug überquerte ihn und Kinnon schaute ihm entlang, bis er sich in der Weite verlor.
Mit einem Seufzen widmete er sich wieder seinem Dokument. Nun da sich wohl niemand mehr zu ihm setzen würde, zog er sich die Schuhe aus und platzierte sie auf dem gegenüberliegenden Sitz.
Er würde, wenn alles klappte, noch einige Stunden hier in diesem Zug verbringen, bis er sein Ziel erreicht hatte, also warum sollte er sich nicht etwas Komfort gestatten? Soweit er wusste, war der nächste Halt erst in zwei Stunden geplant.

Nach der Zigarette verschloss er das Fenster, da die Luft doch allmählich etwas kühler wurde und er nicht ganz der einzige gast im ganzen Zugabteil war. Er wollte nicht, dass irgendwer sich beschwerte, weil es zu kühl wurde.
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Beitrag© By Gast  Di Apr 04, 2017 8:00 pm

Zwei Stunden später hielt der Zug erneut und Hylas stieg ein.
Eine Stunde passierte nicht viel; Hylas las in einem Buch über Wassermagie und rauchte nebenbei fast ein halbes Dutzend Zigaretten - und auch nur, weil ihm langweilig war.
Währenddessen rückte der Sonnenuntergang näher, die Sonne leuchtete in wärmeren, dunkleren Farbtönen und blitzte aufgrund ihrer sinkenden Höhe ab und zu direkt ins Abteil hinein.
Die Schatten der Bäume draußen wurden länger und im Zug schalteten sich die kleinen Deckenlampen ein.
Hylas kannte diese Strecke; er war sie schon öfters gefahren, um seine Mutter zu besuchen, genauso auch dieses Mal. Und da er nicht lange bleiben wollte und noch einige seiner Sachen in seinem alten Zimmer in seinem alten zu Hause waren, musste er auch nicht viel mitnehmen, um sie zu besuchen. Sein Gepäck bestand aus einer Flasche Wasser, dem Buch und dem Zugticket, weshalb man es auch kaum "Gepäck" nennen konnte.
Die Deckenlampen flackerten kurz und schalteten sich ab, kurz bevor die Sonne unterging.
Als nach wenigen Momenten des vergeblichen Wartens das Licht noch immer ausblieb, stand Hylas auf und verließ sein Abteil, um sich umzusehen.
Er folgte dem Gang und bemerkte, dass kaum Leute mitfuhren und es somit sehr ruhig im Zug blieb.
Die erste Person, die er traf, war ein junger, seriös wirkender Mann im Hemd mit braunem Haar und Tasche. Hylas trat einfach in das Abteil, in welchem - sowie in allen anderen - ebenfalls kein Licht brannte.
Entschuldige die Störung, aber hast du eine Ahnung, warum kein Licht mehr brennt?Kam jemand vom Personal zu dir?
Erst bei dieser Aussage fiel ihm auf, dass die Fahrkarten noch gar nicht kontrolliert wurden - aber das musste nichts heißen. Vielleicht hatte man ihn auch einfach übersehen. Was natürlich ein impertinentes Verhalten gegenüber dem Wassermagier gewesen wäre. Man übersah ihn einfach nicht.
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Beitrag© By Kinnon  Mi Apr 05, 2017 5:57 pm

Es war seltsam. Die Sonne war gerade drauf und dran unterzugehen und das Licht, welches zum Fenster hineinkam, wurde allmählich knapp. Und genau da flackerten auf einmal die Lampen im Zug und dann wurde es dunkel.
Kinnon seufzte auf. Das hatte ihm gerade noch gefehlt. Bisher war er ganz gut vorwärts gekommen mit seiner Arbeit. Aber ohne Licht konnte er nicht weitermachen. Und das Licht blieb weg.
Also legte er die Blätter vorerst weg und schaute nach draussen, beobachtete, wie die Sonne zwischen den Hügeln allmählich verschwand.
Da öffnete sich im hinteren Bereich auf einmal die Tür, Kinnon erwartete eigentlich einen Kondukteur, doch stattdessen stand da ein junger Mann.
"Uhm ... Nein, um ehrlich zu sein habe ich noch überhaupt niemandem vom Personal gesehen", erwiderte er. "Vielleicht hat die Lok einfach eine Störung ..."
Kinnon lächelte kurz und schmiedete sogleich einen Plan. Schon zuvor war er etwas nervös geworden, immerhin war er ein Schisser wenns um die Dunkelheit ging.
"Aber du darfst dich gern zu mir setzen. Dann können wir gemeinsam im Dunkeln ausharren", grinste er. So war er zumindest nicht alleine, sobald die Sonne ganz weg war.
Und wie immer war Kinnon auch ausgesprochen höflich. Er hielt dem jungen Herrn seine Hand entgegen.
"Mein Name lautet ..." Doch in dem Moment ging ein Ruck durch den Zug und ein schrilles Quietschen erklang. Der Zug wurde ruckartig langsamer, Kinnon kippte etwas nach vorne und hielt sich an der gegenüberliegenden Sitzreihe fest.
"Was zum ...?!"
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Beitrag© By Gast  Mi Apr 05, 2017 7:22 pm

Hylas wollte gerade nach der Hand seines Gegenübers greifen, als die Lok plötzlich stark abbremste.
Er musste sich an der Tür festhalten, um nicht zu stolpern oder zu fallen.
Das Quietschen zog sich in die Länge und untermalte den merkwürdigen, andauernden Augenblick, in welchem der Zug zum Stehen kam.
Als er letztendlich hielt, schaute Hylas aus dem Abteil, um nach dem Schaffer Ausschau zu halten, der sie aufklären würde, doch noch kam niemand.
Er drehte sich wieder der Person hinter sich zu und zuckte lächelnd mit den Schultern, um die Situation weniger befremdlich wirken zu lassen. "Wer weiß. Wenn es Probleme gibt, wird man uns schon informieren." Diesmal streckte Hylas ihm die Hand entgegen und nahm die Begrüßung wieder auf: "Ich bin Hylas." Der Wassermagier grinste.
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Beitrag© By Kinnon  Mi Apr 05, 2017 7:28 pm

Es dauerte irgendwie sowohl eine gefühlte Ewigkeit, wie auch nur ein paar Sekunden, bis der Zug schliesslich stand und stattdessen gespenstische Ruhe einkehrte. Kinnon ächzte leise und richtete sich wieder auf.
Dann ergriff er die Hand seines Gegenübers.
"Travis Kinnon Foxglove", stellte er sich vor. "Sehr erfreut..." Er lächelte auch kurz und wandte sich dann zum Fenster, um aufzuschieben. DAnn lehnte er sich nach draussen. Etwa fünf Waggons trennten sie von der Lok, die im rötlichen Dämmerlicht aussah, als würde sie glühen. Auch in den anderen Waggons brannte kein Licht. Hmmm
Seufzend liess er sich zurück auf seinen Sitz fallen und nahm sein Drehzeug aus der Tasche. "Stört es dich, wenn ich rauche?", fragte er. Immerhin waren nicht alle Leute erfreut über diese Angewohnheit, selbst wenn man anständig genug war, den Rauch aus dem offenen Fenster zu entlassen.
"Ich hoffe nur das Personal meldet sich mal ... Sowas kann man doc nicht einfach ohne Erklärung abziehen."
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Beitrag© By Gast  Mi Apr 05, 2017 7:45 pm

Hylas stand noch kurz da, als sich der andere aus dem Fenster lehnte. Nachdem jener sich wieder gesetzt hatte, ging Hylas zum Fenster.
"Nein, es stört mich ganz und gar nicht!" erwiderte er und zog eine Schachtel aus der Hosentasche. Der Wassermagier entnahm ihr eine Zigarette und zündete sie an, während er mit dem Rücken zum offenen Fenster stand und sich dagegen lehnte.
"Hm." war Hylas' einzige Reaktion, da er sich selten über etwas aufregte. Dafür war er einfach zu unbesorgt unterwegs.
Er atmete den Rauch aus und schaute, wie er sich im Abteil auf seinem Weg nach oben ausbreitete und dünner wurde. Mist.. ich hab mein Buch in dem anderen Abteil liegen lassen... Aber das kann ich mir auch nachher holen, hier sind zu wenig andere Passagiere, als dass es jemand finden oder stehlen würde. Dann schaute er zu dem Mann neben sich und versuchte, eine Konversation aufzubauen, um sich die Zeit zu vertreiben. "Und wohin bist du unterwegs?"
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Beitrag© By Kinnon  Mi Apr 05, 2017 7:52 pm

Oh. Das war natürlich der bestmögliche Fall. Eine Person, welche das Laster teilte und somit gar nichts dagegen einwenden konnte.
Er klopfte die Asche aus dem Fenster und lehnte seinen Kopf auf die freie Hand. Hylas schien die Ruhe selbst zu sein. Er selbst... naja, er mochte keine Verspätungen und das hier klang nach einer deftigen Verspätung.
"Mh, bin geschäftlich unterwegs", meinte er. "Wollte mich an einigen Orten umsehen ..." Er wollte nichts Genaueres erläutern, immerhin ging es um gildeninterne Belangen.
"Und du?", fragte er und nahm einen neuen Zug von der Zigarette.
Nun konnte man von einem anderen Waggon ein Rumpeln und auch Stimmen hören. Klang, als würde das Personal sich endlich mal in Bewegung setzen und die armen Reisenden aufklären was hier eigentlich gerade passierte.
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Beitrag© By Gast  Mi Apr 05, 2017 8:10 pm

Familienbesuch. In Water Lily Town. Der letzte liegt schon 'ne Weile zurück. Er zog an seiner Zigarette, wandte sich nach draußen und bließ den Rauch in den Abend. Auch er hörte, dass sich in einem Waggon etwas regte. Vielleicht war es das Personal, wohl eher aber schien ihm, dass sich andere Passagiere begannen, unnötig zu beschweren. Ein guter Zeitpunkt, mein Zeug von hinten zu holen.

"Bin gleich wieder da. Hab in meinem Abteil etwas vergessen." Mitsamt der Zigarette huschte der aus dem Abteil. In ihrem Waggon regte sich noch nichts. Er bog ab und folgte dem Flur bis zum Abteil, in dem er zuvor saß, ging hinein und hob die Wassermagie-Lektüre und Wasserflasche von der Sitzfläche auf. Während er nun mit der Hand, in welcher er das Buch hielt, versuchte, die Flasche unter dem anderen Arm zu öffnen, nutzte er diese andere Hand mit der Zigarette, um die Tür zu öffnen und wieder auf den Gang zu gelangen. Während er sich durch die halb geöffnete Tür zwängte, nahm er einen Schluck aus der Flasche und griff sich innerlich aufgrund seiner umständlichen Art, unbedeutende Situationen zu meistern, an die Stirn und schüttelte den Kopf. Er hob die Zigarette gen Lippen, nahm einen Zug und ließ den Rauch wieder frei. Dann setzte er den Rückweg zu dem ernsten Geschäftsmann an.
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Beitrag© By Kinnon  Mi Apr 05, 2017 8:38 pm

Und weg war er. Na dann ... Aber er wollte zurückkehren. Gesellschaft schien ihm also lieber zu sein. Kinnon versucht nicht allzu viel Schiss zu kriegen. Es war zwar dunkel und aus dem Nebenwaggon klangen seltsame Geräusche aber das hiess nicht, dass irgendwas nicht in Ordnung war.
Nun, diese Selbstberuhigungstaktik funktionierte nur bedingt - denn in dem Augenblick ging die Tür zu seinem Abteil auf. Er hob den Kopf und blickte in ein vermummtes Gesicht.
"Leg dich hier auf dem Flur auf den Boden!", wurde ihm befohlen.
"Bitte wa...?"
"Hinlegen!", brüllte der Kerl. In der Hand hielt er eine Pistole. Schien ... ungeduldig zu sein.
Also hob Kinnon langsam die Hände. "In Ordnung", sagte er ruhig und legte sich auf den Flur auf den Boden. Sogleich kamen zwei weitere Gestalten und banden ihm die Hände zusammen. Nun, als Rauchmagier gab es schlimmeres als verbundene Hände, ganz ehrlich. Er machte sich gerade mehr Sorgen um Hylas, der ja zurückkehren wollte. Hoffentlich hatte er den Lärm gehört und konnte vorher fliehen. Denn seine eigene Flucht war garantiert.
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Beitrag© By Gast  Mi Apr 05, 2017 9:09 pm

Hylas hatte nicht mal ein halbes Dutzend Schritte getan, als er sah, wie Kinnon sich auf den Flur legte und zwei dunkle Gestalten begannen, ihm die Hände auf den Rücken zu binden. Hylas blieb so abrupt stehen, dass er fast vornüber gekippt wäre und alles aus der Hand verloren hätte.
Eigentlich hatte er rennen wollen, doch sein Verstand funktionierte noch ausreichend, um ihn in langen Schritten rückwärts in sein Abteil zu führen, während er die Luft anhielt und versuchte, sich gleichmäßig und sehr langsam zu bewegen. Er schob sich seitlich, den Blick auf die Köpfe der beiden Gestalten fixiert, in sein Viererabteil, das vorletzte des Ganges in diesem Waggon.
Dann hockte er sich an die Wand neben die Tür des Abteils und spürte seinen viel zu starken Puls in den Ohren, im Nacken und in der Brust; eigentlich sogar fast im gesamten Körper. Flasche, Buch und Zigarette noch immer an seinen Oberkörper gepresst, die Zigarette mittlerweile am Filter fast platt gedrückt, aufgrund seiner verkrampften Haltung.
Hylas wollte nur rennen, einfach weg. Und nicht mehr stehenbleiben. In diesem Moment dachte er nur an sich, denn noch nie war er in einer solch ... aufregenden Situation. Ja, aufregend. Hylas realisierte, dass er so lange nach Spannung in seinem Leben suchte und schon immer mal um sein Leben rennen wollte.
Sein Herz sprang und schien ihm fast die Brust zu zerfetzen, das Gefühl war stärker, als er es sich immer vorgestellt hatte, doch das war endlich sein Abenteuer.
Also stand er auf, schlich hochkonzentriert Richtung Fenster, wie er es als kleiner Junge immer geübt hatte. Was ihn störte, war dennoch der viel zu laute Puls. Mit lautlosen Bewegungen gelangte er zügig beim Fenster an, doch es ließ sich nicht lautlos öffnen. Man hätte es hören können, sofern alles andere still war. Er schob es dennoch Zentimeter für Zentimeter auf, denn im Waggon schien sich nichts zu rühren. Zumindest hörte er nichts. Doch Hylas hatte nie ein wirklich feines Gehör. Die Nutzung seines Sirenenschreis in der Vergangenheit aus Trainingsgründen hinterließ früh Spuren und sein Gehör war bereits ein kleines bisschen abgestumpft und damit für so manch fernes Geflüster unempfänglich.
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Beitrag© By Kinnon  Mi Apr 05, 2017 9:20 pm

Die Männer fesselten ihm die Hände fest auf den Rücken und zogen ihn dann auf die Beine. Dann nahmen sie ihm die Tasche ab.
"Bringt ihn zu den andern. Wir untersuchen die restlichen Waggons. 36 Fahrgäste, davon haben wir 22."
Kinnon runzelte die Stirn. Das war ein gross geplanter Überfall. Aber was für ein Ziel verfolgten diese Typen? Das war merkwürdig. Und konnte er wirklich einfach die Flucht ergreifen, während hier alle andern womöglich nicht so mächtig waren wie er und sich selbst helfen konnten?
Während er überlegte, was sein nächster Schritt sein sollte, gingen zwei weiter und öffneten die Tür zum nächsten Waggon. Er konnte nicht sehen was sich dort befand aber die beiden gaben überraschte Laute von sich.
"Hey du! Stehen bleiben!", rief einer von ihnen. Gut. Das war Ablenkung. Und er wusste nun was zu tun war.

Die beiden Typen sahen Hylas, als er das Fenster gerade geöffnet hatte. Einer von ihnen richtete seine Waffe auf ihn.
"Rühr dich und ich schiesse!", drohte er. Und in dem Moment erklang ein dumpfes Geräusch aus dem Wagen mit Kinnon und ein ziemlich lautes Fluchen folgte nur kurz darauf.
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Beitrag© By Gast  Mi Apr 05, 2017 11:16 pm

Der Schock traf Hylas wie ein Blitzschlag und ging bis auf die Knochen und er zuckte mächtig zusammen. Zitternd drehte er sich zu den beiden Männern um, Buch, Flasche und die kaum noch glühende Zigarette irgendwo an die Brust gepresst haltend.
Er drohte, zu schießen, sobald sich Hylas rühren würde, doch alle drei, der Wassermagier sowie die vermummten Gestalten schien für den kurzen Moment verwirrt, in welchem von nebenan Fluchen sowie dessen geräuschvoller Auslöser zu hören waren.
"Geh du nachsehen, ich komm mit dem jungen allein zurecht." meinte jener, der mit der Waffe auf Hylas zielte, zu seinem Partner. Nach kurzem Zögern verschwand der andere und Hylas stand mit der bewaffneten, vermummten Gestalt allein im Viererabteil.
Hylas hatte keine Ahnung, was er tun sollte. Ehe er sich auch nur aus dem Fenster geworfen hatte, konnten ihn mit etwas Pech zwei Kugeln erwischt haben. Zeit zum Nachdenken blieb auch kaum.
Kurzes Schweigen und Hylas bebte noch vor Angst.
Dann riss er sich zusammen und sah wieder das Abenteuer.
So ruhig wie möglich begann er zu sprechen.
"Ihr habt mich. E-einverstanden. Aber lass mich bitte noch einen Schluck trinken, dann gehe ich mit auf den Gang. Ich kann auch vorher das Fenster schließen, wenn es dir zu riskant ist. D-du hast die Waffe."
Die unpassendste aber auch wahrscheinlichste Antworte wäre ein ,Nein' seines Gegenübers, sofern sich die Situation nicht schlagartig noch ändern würde.
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Beitrag© By Kinnon  Mi Apr 05, 2017 11:28 pm

Sein Bewacher lag zwischen zwei Sitzreihen, Blut strömte ihm aus der Nase von dem kräftigen Tritt, den Kinnon ihm verpasst hatte.
Der Zweite, der soeben dazukam, vermutlich angelockt vom Lärm, wirkte etwas überrascht, hielt dann aber direkt fluchend auf ihn zu.
Kinnon stellte sich ihm entgegen - bemerkte das Messer in dessen Hand jedoch zu spät. Als er auswich, streifte die Klinge ihn im Gesicht, knapp unter dem Augen. Ein beissender Schmerz fuhr durch seinen Körper und er kniff reflexartig die Augen zusammen. Das Adrenalin in seinem Körper half ihm, den Schmerz rasch zu überwinden, dem Kerl einen Tritt schräg in die Kniekehlen zu verpassen, sodass er in die Knie sank. Ein weiterer Tritt gegen die Schläfe nockte ihn halbwegs aus.
Nun zögerte Kinnon nicht weiter. Er rannte auf die andere Tür zu, die glücklicherweise noch offen stand und rammte den Kerl, der dahinter stand.


"Nein", sagte der Vermummte. "Du kommst her, lässt alles fallen und hebst die Hände." Mit einer Hand deutete er Hylas herzukommen.
In dem Moment brach Kinnon durch die Tür, rammte ihn mit der Schulter und brachte ihn halb aus dem Gleichgewicht. Ein Schuss löste sich, schlug in die Decke. Kinnon brauchte eine Sekunde, um in der Dunkelheit zu realisieren, dass die Person am Fenster Hylas war.
Und statt den Waffenträger weiter zu vermöbeln, stürzte er sich auf Hylas. Sobald sie sich berührten verwandelte er sie beide in Rauch und verschwand aus dem Fenster.
Für die meisten, die es noch nie durchgemacht hatten, war es ein ungewöhnliches Gefühl, Rauch zu sein. Kinnon tat es fast leid, dass er Hylas nicht hatte vorwarnen können - aber die Situation hatte derartiges nicht zugelassen.
Erst einige Meter weg vom Zug, versteckt hinter einem Hügel auf dem Gestrüpp und Bäume spross, verwandelte Kinnon sie beide zurück.
Seine Hände waren noch immer gefesselt und von der Anstrengung etwas erschöpft sank er erst einmal auf die Knie.
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Beitrag© By Gast  Do Apr 06, 2017 12:13 am

Es rumpelte, dann knallte es und im nächsten Moment raste jemand auf Hylas zu und reflexartig wollte Hylas noch ausweichen, erkannte jedoch in der Bewegung Travis Kinnon Foxglove, den Mann, mit welchem er sich vor wenigen Augenblicken noch bei einer Zigarette unterhalten hatte.
Und im nächsten Moment warf es Hylas rücklings aus dem Fenster in die Nacht und er verlor das Gefühl für unten und oben.
Als sich Hylas wieder gefangen hatte, stand er diesem Mann wieder gegenüber. Der Wassermagier machte einen ausgleichenden Schritt nach hinten und löste den Blick von den Augen Rauchmagiers, welcher jetzt auf die Knie sank.
Hylas bemerkte jetzt, wie schwindlig ihm war und sank ebenfalls auf den Boden, auf welchen er auch seine Sachen fallen ließ.
Er atmete kurz und schaute dann zu dem jungen Mann auf.
Vieles ging Hylas durch den Kopf - die Erkenntnis, dass dieser Mann auch Magier war, dass er Hylas rettete, dass noch weitere Menschen im Zug waren, ... alles Fragen, welche man später noch ausdiskutieren konnte, für die auch nicht genügend Ruhe oder Zeit vorhanden waren.
Hylas begann zu lächeln, denn erst einmal waren sie außer Reichweite der Verbrecher. Und ganz, wie es in der Art des Wassermagiers lag, versuchte er, ernste Situationen mit unpassenden Bemerkungen oder nebensächlich erscheinenden Fragen aufzulockern, denn Panik war noch weniger hilfreich oder angemessen.
Letztendlich stellte Hylas eine Frage: "Ruft man dich Travis oder Kinnon?" Dazu schenkte er seinem Retter ein leichtes Grinsen.
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Beitrag© By Kinnon  Do Apr 06, 2017 1:28 am

Kinnon atmete schwer. Er bemühte sich darum, schnell wieder zu ruhigerem Atem zu kommen, denn es konnte sein, dass man nach ihnen suchte. Die Wahrscheinlichkeit war gering aber vorhanden. Und sein Atem dröhnte gerade ziemlich laut in seinen Ohren. Er war sich sicher, dass man ihn mindestens bis zum Zug hören musste. Selbst wenn ihm irgendwie klar war, dass das nicht sein konnte.
Er schaute Hylas an. Der wirkte unverletzt. Immerhin etwas. Und aus irgendeinem komischen Grund lächelte er. Vermutlich der Schock.
Die Frage, die er allerdings stellte, irritierte Kinnon so sehr, dass er einige Sekunden brauchte, um sie zu erfassen. Hylas fragte nicht erst danach, was das gewesen war. Warum er sich in Rauch verwandelt hatte. Nein, er fragte nach seinem Rufnamen. Völlig banal in dieser Situation.
"Kinnon", sagte er nach einem Moment. "Würde es dir Umstände bereiten, das Seil zu durchtrennen?", fragte er dann gleich weiter. Er wollte nicht länger gefesselt hier rumsitzen.
"Und dann müssen wir schauen ... Da sind noch mehr Leute im Zug. Ich kann sie nicht einfach ihrem Schicksal überlassen. Ausserdem haben sie meine Tasche, da sind wichtige Dokumente drin. Ich denke aber, dass sie wohl ... Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was sie vorhaben aber ähm ... Es ist unwahrscheinlich, dass sie noch gross wo hin gehen."
Nun beruhigte sich seine Atmung allmählich.
"Bist du verletzt?", wollte er dann wissen. "Tut mir leid, ich muss dich etwas überrumpelt haben."
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Beitrag© By Gast  Do Apr 06, 2017 9:21 pm

"Kinnon also. Sehr schön." Und Hylas grinste weiter. Dann beugte er sich Kinnon entgegen und öffnete nach kurzem Probieren den Knoten des Seils und Kinnons Hände waren wieder frei.
"Dann sollten wir deine Dokumente und die anderen Menschen aus dem Zug holen. Hast du einen Plan?"
Er kniete Kinnon nun direkt gegenüber und sein Gesicht wurde ernst, während er in die Augen des Mannes schaute. "Nein, mir geht es gut - den Umständen entsprechend ... Danke, dass du mich gerettet hast."
Nach kurzem Schweigen schüttelte Hylas mit dem Kopf und wandte den Blick ab ein wenig geniert ab. Dann schaute er in Richtung des dunklen Zuges, der nur ein Schemen in der Nacht war; ein unheimlicher Schatten. Wie die Angreifer wohl reagiert haben mochten, als Kinnon und Hylas durchs Fenster flohen? Haben sie überhaupt mitbekommen, dass dies mit Magie geschah?
Darüber, dass beide Magier waren, wollte Hylas noch nicht sprechen. Er selbst würde keine große Hilfe bei der Bergung der gefangenen Passagiere sein, weshalb er vor einem dem Anschein nach so starken und talentierten Magier nicht anfangen wollte, zu Prahlen, dass er ja ein Wassermagier sei. Vielleicht sollte er ihn auch einfach in dem Glauben lassen, er sei ein durchschnittlicher Nichtmagier, denn womöglich konnte sein "Retter" sauer werden, wenn er merkte, dass Hylas als Magier sich genauso hätte selbst retten können. Doch der Wassermagier beherrschte gar keinen passenden Zauber, um wirklich zu kämpfen.
Deshalb wartete nun einfach darauf, dass Kinnon etwas vorschlug, was wenigstens eine Erfolgschance hatte.
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Beitrag© By Kinnon  Sa Apr 08, 2017 3:25 pm

Immerhin war er nun frei. So konnte er sich eine losgelöste Haarsträhne hinters Ohr schieben und wieder einmal tief durchatmen.
Hylas war unverletzt, das war zumindest schon einmal was. Nun galt es die andern zu retten. Falls es noch etwas zu retten gab. Und falls er alleine überhaupt etwas ausrichten konnte.
"Ich habe absolut keinen Plan. Aber das wird schon ..." Was ihm mehr Sorgen bereitete - sie waren mitten in der Nacht irgendwo mitten in der Pampa und ein Feuer konnten sie nicht machen, um sich zu wärmen, weil sie sonst sofort entdeckt worden wären.
"Wir sollten eine Weile beobachten, was geschieht. im Dunkeln können wir nichts ausrichten. Wir sind zwar vor ihnen geschützt, sie aber auch vor uns. Und sie haben jede Menge Geiseln ..."
Das war eine verzwickte Situation.
"Ich kann versuchen mit reinzuschleichen und die Lage zu sondieren. Das hiesse aber, dass ich dich hier alleine lassen muss."
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Beitrag© By Gast  Sa Apr 08, 2017 8:10 pm

"Ich denke zwar, dass ich alleine klarkomme, doch kann ich nicht irgendwie helfen? Wenn dir da drinnen was passiert und ich kriege es nicht mit... Am Ende gehen sie mich in der Dunkelheit auch suchen und ich merke es gar nicht. Dann war's das für uns alle.
Also entweder wir holen Hilfe, aber das könnte Tage dauern, ehe wir auch nur eine kleine Siedlung erreichen, oder ... Moment."
Hylas dachte kurz nach.
"Der Schaffner müsste doch auch noch dort sein. Wenn wir - beziehungsweise wenn du die Verbrecher überwältigst, müsste man die Fahrt doch fortsetzen können... - sag mal, was hältst du davon, wenn wir in einem Waggon ein Feuer legen oder zumindest vortäuschen? Entweder, sie gehen nachsehen und wir machen sie dort kalt, oder sie ergreifen die Flucht und lassen die Passagiere zurück, welche wir dann retten können."
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Beitrag© By Kinnon  So Apr 09, 2017 1:17 pm

Was der Kleine vorschlug, klang ja alles nicht so wirklich schlecht. Nur hatte Kinnon das Bedürfnis, da etwas länger drüber zu brüten. Ein Feuer legen ... Es könnte sich ausbreiten und zur Gefahr für die wahrscheinlich gefesselten Geiseln werden.
Er hingegen konnte sich in Rauchform relativ frei bewegen. Aber Hylas wollte nur ungern alleine sein. Und Kinnon eigentlich auch. Er musste jetzt bereits seine Panik vor der Finsternis unterdrücken, er wollte gar nicht wissen, wies war wenn er alleine war.
"Wir können es versuchen", meinte er schliesslich. Doch genau in dem Moment, wurde das Geräusch der Dampflok intensiver. Die wollten doch nicht ...
Kinnon hob den Blick und krabbelte auf allein Vieren geduckt durch das Gebüsch den Hügel hoch. Und was er sah, war beunruhigend. Er konnte nicht viel sehn, doch der Schemen des dunklen Zuges setzte sich langsam wieder in Bewegung.
Der vorderste Waggon war hell erleuchtet, doch sonst war das Ungetüm schwarz und finster. Kinnon fluchte leise, doch er machte sich gar nicht die Mühe, noch aufspringen zu wollen. Der Zug war weg und sie konnten absolut nichts dagegen tun.
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Beitrag© By Gast  So Apr 09, 2017 3:27 pm

Kinnon wirkte nicht komplett überzeugt, eher unruhig und leicht angespannt, vollkommen natürlich in dieser Situation. Doch so viele Möglichkeiten hatten sie ja nicht. Hylas folgte Kinnons Blick in Richtung der Lok, als diese für ihn hörbar wurde, und kroch ihm hinterher den Hügel hinauf. Also er oben neben Kinnon auftauchte, sah er den Zug in ewig erscheinenden Sekunden noch in der Ferne verschwinden. Daraufhin klappte ihm die Kinnlade runter und er wusste nicht, was er sagen sollte. Oder gar was er denken sollte.
Deshalb war seine einzige Reaktion, während er dem Zug hinterherschaute, ein verdutztes "Oh."
Die Dampflok ließ vor allem Hylas in kompletter Stille und geistiger Umnachtung zurück.
Wenigstens sind wir aus der Gefahrenzone raus. hier draußen wird uns wohl kaum noch etwas derartig Gefährliches widerfahren, dachte er.
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Beitrag© By Kinnon  So Apr 09, 2017 7:07 pm

Kinnon blickte noch einen Moment lang in die Dunkelheit, ehe er sich hinsetzte und sich mit der Hand durch die Haare strich.
"Verdammt ...", murmelte er dabei. Nun waren sie hier alleine, mitten in der Wildnis. Im Finstern und in der Kälte. Und die Geiseln ... wer kümmerte sich um die?
Wäre er nur mal nicht geflohen wie ein Feigling. Seine Tasche war weg und ... Oh man ...
"Wir brauchen einen Unterschlupf oder so ... Es wird kalt und wir werden garantiert keine Ortschaft erreichen. Schon gar nicht im Dunkeln. Und ich habe keine Ahnung wo wir sind ..."
Er seufzte. Nicht mal eine Zigarette drehen konnte er ohne Licht.
"Hast du mir mal eine Zigarette?"
Hylas hatte Fertige dabei gehabt, oder? "Ich muss mal eben ein bisschen meine Nerven beruhigen. Dann sehen wir weiter ..."
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Beitrag© By Gast  So Apr 09, 2017 7:26 pm

"Klar... hier." Hylas gab ihm eine seiner Zigaretten und zündete sich selbst eine an.
Eine halbe Zigarette später sprach er: "Wir werden keinen Unterschlupf finden. Es ist dunkel und es wird immer kälter. Wir sind beide nicht auf die Kälte vorbereitet und im Dunkeln werden wir wohl kaum Feuerholz suchen gehen. Zumal ich eh kein Feuer machen kann, du etwa? Und mit einem Feuerzeug könnte das ewig dauern. Und den Wald sollten wir aufgrund wilder Tiere auch meiden..."
Hylas verfluchte die Situation innerlich, dachte sich dann jedoch, dass sie es nicht ändern konnten. Sie würden schon überleben, schließlich saßen sie nicht in einer Eiswüste ohne irgendetwas Nahrhaftes fest.
Er zündete sich eine zweite Zigarette an. Sie hatten rein gar keine Sachen bei sich, außer das Buch und die Flasche Wasser, die Hylas in der Hand hatte, als sie aus dem Zugfenster flohen.
Um zu vermeiden, dass sein Retter noch nervöser wurde, wollte Hylas es mit einem simplen Gespräch versuchen, um die Stimmung aufzulockern und die Nacht schneller vergehen zu lassen.
"Würdest du mir von deiner Magie erzählen? Ich weiß noch nicht, wie du uns vorhin aus dem Zug geholt hast." Hylas lächelte freundlich, auch wenn es in der Dunkelheit kaum noch zu erkennen war.
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Speedy Postales
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Beitrag© By Kinnon  So Apr 09, 2017 8:22 pm

"Die grössten Sorgen, die ich hab sind Kälte und Wasser", sagte Kinnon. Er erhob sich langsam wieder. Da die Augen Zeit hatten, sich an die Dunkelheit zu gewöhnen, konnte er Hylas halbwegs vor sich ausmachen.
"Wir sollten nicht vor dem Morgengrauen losgehen, was aber heisst, dass wir schnell dehydrieren können..."
Er seufzte tief und begann sich seinen Weg zurück durch die Büsche zu bahnen. Sie brauchten einen halbwegs guten Unterschlupf und in einer Senke waren sie zumindest vor dem Wind geschützt. Aber Hylas hatte Recht ... Ein Feuer würde nur mit einigen Mühen zustande kommen. Aber es war möglich. Sie hatten ja sonst nichts zu tun.
In der Senke begann er dünne Zweige, die er unter den Händen fühlte, zusammen zu kratzen und zu einem kleinen Haufen aufzuschichten.
"Uff, meine Magie ist nicht der Rede wert", ging er dann auch Hylas' Frage ein. "Ich kann nicht wirklich viel damit anstellen." Auch wenn er mittlerweile etwas stärker geworden war, so schämte er sich trotzdem noch immer etwas für seine aus seiner Sicht eher nutzlose Rauchmagie.
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Beitrag© By Gast  Di Apr 11, 2017 10:00 am

"Lass das Wasserproblem mal meine Sorge sein. Wir haben noch eine halbe Flasche und ansonsten finden wir schon noch einige Möglichkeiten."
In der Nähe einen Sumpf zu erschaffen, wäre zwar eine Idee, doch wäre das noch keine gute Quelle für sauberes Wasser... Hylas sah sich um, musste sich dann jedoch eingestehen, dass es nicht viel zu sehen gab. Er konnte Umrisse von kleineren Hügel und Büschen erkennen, ab und zu gab es auch mal einen Baum. Bei Sonnenaufgang versuche ich mal, dort hochzuklettern. Vielleicht erkenne ich ja irgendwas Nützliches in der Nähe...
Auch Hylas begann, nach ein paar Stöckchen zu suchen und hoffte, Kinnon würde nicht auf die Idee kommen, die Wassermagie-Lektüre als Anzünder zu benutzen. Nein, wir überleben schon noch bis morgen. Ich brauche das Buch um zu lernen, sonst komme ich ja nie dazu, besser zu werden.

Jede Magie ist der Rede wert, sei nicht so bescheiden. Und ich denke, dass du mit deiner Magie schon ein wenig mehr anstellen kannst, als so manch anderer. Hylas kam sich selbst in den Sinn, verdrängte diesen Gedanken dann aber wieder. Und dann hatte er eine eigentlich ganz gute Idee: "Kinnon? Was hältst du davon, wenn du dort hinten bei den Büschen noch etwas stärkeres, breiteres Holz suchst, während ich hier versuche, den ersten Teil schon mal irgendwie anzuzünden? Du kannst dir auch noch eine Zigarette mit auf den Weg nehmen." Er holte sein Feuerzeug hervor und hielt Kinnon die Schachtel entgegen, während er auf die Antwort wartete.
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Speedy Postales
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Beitrag© By Kinnon  Di Apr 11, 2017 9:25 pm

Er sollte sich keine Sorgen um das Wasser machen, weil sie noch eine halbe Flasche hatten? Er wusste aber schon, dass man mindestens zwei Liter pro Tag trinken sollte, oder?
Nun aber er wollte jetzt hier gerade nicht eine Diskussion starten, also nun ... Nun gut. Aber eben.
"Über meine Magie können wir reden wenn wir erst einmal eine Art Lager haben ..." Er lächelte leicht und ging dann auch auf den Vorschlag ein.
"In Ordnung ... Ich geh da rüber ... Aber bleib in der Nähe, ja?" Das sagte er vor allem, weil er selbst nicht unbedingt alleine sein wollte. Er hatte so tierisch Schiss in der Dunkelheit ...
Langsam ging er etwas weiter weg, zündete sich eine Zigarette an und behielt immer wieder das Glühen der Zigarette von Hylas genau im Auge.
Glücklicherweise war es zwar eher kühl aber es hatte auch nicht wirklich geregnet, so dass viel Holz trocken war.
Schweissgebadet - vor allem vor Angst - kehrte Kinnon dann schleunigst zurück, den Arm voller dicke Äste, die trocken genug wirkten, um zu brennen.
"Hier ... Wie läufts bei dir?"
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