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 Straßen von Onibas

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Magie: »Gefängnis aus Eis«
Beitrag© By Kaguya Aragaki  Sa Apr 15, 2017 7:38 pm

Die Straßen von Onibas. Nur wenige Straßen sind verzweigt und für gewöhnlich sind die Straßen breit und lichterfüllt. Hier und da findet man Sitzgelegenheiten, manchmal mit Blumen dekoriert.
Zwei Hauptstraßen führen jeweils zu einer der Gildenhäuser.
Wie jede andere Stadt auch ist die Vielfalt der Straßen jedoch breit und so findet man Unterschiedliches - Marktplätze, Einkaufsstraßen, aber auch verborgene Seitenstraßen und Alleen.
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Magie: »Gefängnis aus Eis«
Beitrag© By Kaguya Aragaki  Sa Apr 15, 2017 7:40 pm


The Twelfth
Only pureness can hide
what darkness produces
during its reign.
& Raven Yamade

cf. Bahnhof, Onibas

Nun waren es schon einige Tage, vermeintliche Wochen, vielleicht sogar versteckte Monate vergangen, die sie in dieser eigenartigen Stadt verbrachte, die gleich von zwei Gilden gut bewacht sein sollte. Dennoch krümmte man ihr kein Haar, sah ihr nur bewundernd nach. Die Eleganz, die sie ausstrahlte, überdeckte für gewöhnlich alles Kaltblütige und Kaltherzige, was in ihren Adern floß. Sie war ein Mensch, der sich lieber mit liebreizenden Dingen umgab, die ihrer Schönheit keinen Abbruch taten und keinen hässlichen Kontrast mit ihr bildeten. Manche sagten, dass das Hässliche das Schöne nur zu sehr hervorzuheben mochte, doch das war in ihren eigenen Ohren und Augen eine freche Lüge, eine Gemeinheit.
Ein Grund, weshalb sie nicht unbedingt oft argwöhnisch betrachtet wurde, war wohl ihr vertrauter und freundlicher Umgang mit Raven Yamade, die bekanntlich zu der Familie der Gildenmeister beider Gilden gehörte, die in dieser Stadt anwesend waren. Mit jedem Treffen spürte die schöne Dame, dass die Weißhaarige mehr und mehr an ihr hing, wie eine verirrte Katze, die schon viel zu oft falsch behandelt wurde. Im Grund konnte man nicht sagen, dass Kaguya wirklich empathisch war und wusste, was andere benötigten. Nein, sie wusste dies sogar weniger als alle anderen, griff jedoch bei ihren Zöglingen selten den falschen Ton auf - vielleicht konnte man es Schicksal nennen, eher noch war es ihre manipulative und gewinnende Art.
Während sie aber die Gunst und das Vertrauen der zarten Rose in Weiß gewann, lockte sie auf derselben Seite in höchst privaten Gesprächen auch ihre Zweifel und ihre Unsicherheit hervor, die sie möglichst auf ihre Seite treiben sollte. Weshalb sollte eine Blume im Licht verwelken, weil sie nicht genug Wasser bekam, wenn sie im Schatten so viel besser gedieh?
Alles in allem konnte man sagen, dass Kaguya ein höchst falsches Spiel trieb, doch sie war geschickt darin, es zu verbergen.

Auch an diesem unverfälschten Tag war sie wieder durch die Straßen geschritten. Sie hatte sich nicht explizit mit der Weißhaarigen verabredet, doch als sie die zerbrochene Gestalt an einem ihrer häufigen Treffpunkte. Mit einem besorgten Blick schritt sie lautlos auf sie zu, beinahe so, als würde sie sie abholen kommen. Es war sicherlich besser, es in einer verdeckten (aber sauberen, sie hasste dunkle Gassen ohne Hygiene) Nebenstraße zu bereden - zumindest lachte der Dämon in ihrem Inneren Spott über den Zerfall menschlichem Willens.
Ach, wie es auch bei ihr der Fall gewesen war.
Sie bat die junge Dame, sich auf eine der wenigen Bänke zu sitzen und gesellte sich neben sie. "Wir haben uns eine Weile nicht gesehen, ich freue mich über die Begegnung - das heißt wohl, dass du ein wenig mehr freie Zeit genießen darfst?", sprach sie unvermittelt die junge Dame an und legte ihr beruhigend eine Hand auf eine ihrer Hände. "Du siehst etwas blass aus; darf ich fragen, ob etwas vorgefallen ist?" Der Dämon in ihrem Inneren sollte sich zügeln und wieder an Würde gewinnen, doch das konnte sie nach außenhin gekonnt mit einem teilnehmenden, fragenden, bittenden Gesicht verbergen.

I want to protect you, I want to save you.
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Beitrag© By Admin  So Jun 11, 2017 12:53 am

Mit Kaguya & Raven  #16


Waren es schon Wochen oder Monate her, seitdem Raven Kaguya kennenlernte? Das konnte sie momentan nicht beantworten, veränderte sich ihr Leben doch zu sehr durch eben jene damalige Begegnung mit der Schönheit. Zum positiven, wie Raven empfand, doch zum negativen, wenn man bedachte, was noch folgen würde und wie sehr sie sich schon von ihrer Familie abkapselt hatte. Eine traurige, nahezu tragische Geschichte, wie man sie eigentlich nur in Büchern fand.
Raven war dies alles egal, sie sah nicht einmal die negativen Seiten an den Treffen mit Kaguya, noch wer eben jene nun eigentlich war. Die weißhaarige bewunderte, nein, sie vergötterte die rothaarige und beneidete sie (zum positiven natürlich) um das, was sie besaß. Schönheit, Selbstbewusstsein und Klugheit. Eigenschaften, die Raven bei sich einfach vermisste, wenngleich sie zumindest zweierlei Sachen wirklich besaß. Das Selbstbewusstsein musste sie sich hingegen noch antrainieren. Die Tage, in denen sie in der Gilde war, wurden weniger und dies viel William natürlich sofort auf, doch egal wie oft er das Gespräch auch suchte, sie blockte ab. Nicht einmal Noimi oder Darcan konnten dabei helfen, wenngleich beide doch eigentlich eine viel engere Beziehung zu der weißhaarigen hatten. Und das Bedrückte die, eh schon zerrütte Familie noch einmal, tat es zumindest William nicht besonders gut. Zudem häuften sich die Selbstmordversuche seiner Mutter minimal, weshalb er sich hauptsächlich ins Büro verzog. Selbst mit Lily wollte er abends nichts mehr machen.. er grübelte einfach zu sehr darüber, doch wusste nicht, was er sonst tun sollte.

Lächelnd beobachtete Raven Kaguya, wie sie sich neben der weißhaarigen auf der Bank niederließ. Das junge Mädchen selbst erfreute sich sehr die rothaarige zu treffen, auch wenn sie immer noch nicht die Kälte spürte, die sie hervorbrachte. Ich freue mich auch sehr Kaguya-san erwiderte sie lächelnd und lauschte ihren Worten, ehe ein schwaches Seufzen ihrer Kehle entwich. Ja, die habe ich.. meine Familie ist nun einmal sehr beschäftigt antwortete sie etwas betrübt, doch lächelte auch gleich wieder, als die Hand Kaguyas auf ihrer lag. Meine Tante hatte gestern versucht sich das Leben zu nehmen.. Es macht mich traurig sie so hilflos zu sehen antwortete die weißhaarige dann auf die zweite Frage und ihr Lächeln wurde unsicher. Meine Geschwister..naja sie haben zu tun.. zumindest weiß ich nicht, wie lange Noimi noch unterwegs ist.. fügte sie noch unsicher hinzu.
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Beitrag© By Kaguya Aragaki  Sa Jun 17, 2017 2:01 pm


The Thirteenth
Nobody can pretend that
salvation only comes
through pure vows.
& William Raven Yamade

Dass die weiße Rose, die sich nun mehr und mehr in ihren kühlen Fingern besaß, familiäre Angelegenheiten besaßen, die wie ein welkendes Gift wirkten, wurde der schönen Dame auch heute wieder beschäftigt. Wie liederlich von diesem Komplex zu behaupten, dass man sich gut um das eigene Blut kümmern konnte, wenn sie noch nicht einmal sahen, wie Schönheit zerfiel, noch bevor sie blühen konnte. Das sollte die Leistung sein, zu die Raven imstande sein sollte? Nun, Kaguya war optimistisch genug das zu verneinen.
Wo ihr einfiel, dass eine geschlossene weiße Rosenknospe Zeichen einer Liebe war, die der Absender dem Empfänger nicht leisten konnte. Ablehnung? Sie kannte genug Geschichten und Verneinungen, so unzählige arme Gesellen, die es gewagt hatten.
"Und niemand blickt auf dich ... dabei hättest du es doch mehr als jede andere verdient", sprach die Rothaarige mit einem traurigen Lächeln aus, nach einer kleinen Kunstpause. Wieder hob sie ihre kühle Hand, um die warme Wange der anderen zu berühren. Sie war sich sicher, dass es keinen geeigneteren Zeitpunkt gab, doch wie ihr kleiner Hund es ihr schon so oft eingebläut hatte - es war nie sicher, ob ein Körper ertragen konnte, was der Dämon dieser allzu menschlichen Hülle angetan hatte.
Ihre Hand wanderte weiter, berührte die schwarze Schleife am hinteren Haar, ehe Kaguya ihre weiße Rosenknospe erneut in die Arme schloss, wie bei ihrem ersten Mal. Eine lindernde Kühle ... eine tödliche? Sie würde ihre weiße Rosenknospe schon zu nutzen wissen. Kaguya flüsterte ihr in das Ohr: "Sag ... möchtest du nicht Macht besitzen? Kraft, dich deiner Tante zu stellen? Dich zu leben und nicht nur in einer Ecke deiner Familie zu verkommen? Möchtest ... du nicht zu mir kommen? Ich würde mich sehr freuen, wenn du mich fortan für immer begleiten möchtest." Hochrangige Worte, doch bisher war sie sogar immer so weit, dass sie ihre Versprechen in diese Richtungen halten konnte. Ein kalter, willkommender Hauch wehte durch die verlorene Gasse.

Come with me. Stay with me. I'll save you.
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Beitrag© By Admin  Mi Jul 12, 2017 4:07 pm

Mit Kaguya & Raven  #17


War es eigentlich noch die Raven, wie vor einem Jahre? Die Zeit verging recht schnell und manchmal brachte dies auch Veränderungen mit sich, welche man nicht erwartet hatte und auch nicht mehr verhindern kann. Ob es der Weißhaarigen selbst auffiel, zu was sie geworden ist? Sehr wahrscheinlich nicht, war sie doch zu sehr dem Selbsthass und ihrer Eifersucht verfallen. Die Liebe und Abhängigkeit zu Kaguya machte sie wortwörtlich blind, doch es störte sie recht wenig, verband sie doch zu dieser jungen Frau äußerst positive Gefühle. "Aber immerhin hören sie mir zu Kaguya-san.." lächelte sie leicht als Antwort. Was sollte man sonst noch sagen? Die Rothaarige war für Raven fast wie ein Familienmitglied, welches sich momentan dringend brauchte.
Umso schöner war es für die Weißhaarige, als Kaguya sie wieder in eine Umarmung schloss. Ein angenehmes Gefühl für sie, welches aber wohl den Dämon in Kaguya weiter stärkte. Doch da Raven nichts von alledem wusste, ließ sie Kaguya auch immer näher an sich heran. Doch die nächsten Worte, die die junge Frau aussprach überraschten Raven ziemlich, doch verharrte sie weiter in der Umarmung. "J-Ja.. ich möchte stärker werden.. ich bin doch für alle nur das fünfte Rad.." fing die Weißhaarige langsam an, wobei sich leichte Tränen in ihren Augen sammelten. "Ich möchte Macht besitzen.. und mit ihnen kommen!" gab sie dann entschlossen von sich, während sie sich etwas aus der Umarmung löste und Kaguya entschlossen anblickte. Entschlossenheit, die sie wohl schon lange nicht mehr zeigte. "Aber wie mach ich das..?" folgte dann eine etwas unsichere Frage der Rosen Magierin.
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Beitrag© By Kaguya Aragaki  So Jul 16, 2017 2:32 pm


The Fourteenth
From the very beginning
I save your rose blossom
to its proper darkness.
& William Raven Yamade

Es war beinahe erschreckend, wie sich die Fäden der schönen Dame zogen konnten, doch der Dämon wie auch die Seele in ihr stellte diese Tatsache nicht infrage. Sie war es gewohnt zu bekommen, was sie haben wollte - wieso sollte es auch jemals anders sein? Es war nie und würde nicht, wenn sie persönlich es nicht anders wollen würde - und genau das würde wieder dazu führen, dass sie genau das bekam, was sie haben wollte.
Sie schenkte, um zu bekommen, das war ein einfaches Prinzip.
"Ich kann wirklich nicht verstehen, wieso dir andere nicht zuhören möchten, meine kleine Rose", erwiderte sie mit einem Hauch von Trauer, während sie die junge Dame betrachtete. Nun, Kaguya konnte wirklich zuhören, denn immerhin erhoffte sie sich immer etwas davon - in diesem Fall war es aber tatsächlich besser, dass Ravens eigentliche Umgebung ein stumpfsinniger Haufen war. Es spielte ihr nur, wie alles, in die Hände.
Eine kühle, sanfte Umarmung, die an das erste Mal erinnerte, wo sie sich getroffen hatten - seitdem hatte sich ein wenig etwas verändert, aber doch nie wirklich viel, wenn sie darüber nachdachte. Die Gefühle, die die andere hegte, wurden stärker und sie bekräftigte sie nur. Verrat, verrate, verrate ..., wisperte eine leise Stimme in ihrem eigenen Kopf, der Dämon, der Blut sehen wollte? Sie war sich nie sicher, was zu ihr gehörte und was nicht.
"Für mich bist du eine wertvolle Blume", protestierte die junge Dame sanft, flüsterte in ihr Ohr, beruhigend strich sie ihr vorsichtig über das weiße Haar. Eine eiskalte, schneidene Rose mit Dornen. Sie wusste, was in der anderen schlummerte, wieso es nur niemand sah, war ihr nicht klar. Es kam überraschend für sie, dass Raven sich aus ihrer Umarmung lösen wollte, bevor sie es tat, doch die Worte und ihr Blick bekräftigten nur das, was Kaguya sehen wollte. Der Wunsch, mit der Orangehaarigen zu sein - etwas, was sie durchaus öfter sah, und was ihr nur immer wieder Bestätigung gab.
Die schöne Dame sah ihr mit einem erfreuten Blick an. "Schließe deine Augen, ich werde dir die Kraft geben, die es dir ermöglichst, alles zurück zu lassen", sprach die Dame sanft aus, während sie ihre eine Hand nach der anderen ausstreckte, um sie genau dort zu berühren, wo ihr Herz war - sie wollte es erfrieren lassen, im metaphysischen Sinne. Eigentlich machte sie aus der anderen so nur eine Marionette ihrer selbst, schenkte ihr im Prinzip so nur die Kraft, aus ihrem Schatten zu treten und ... nun, ohne Skrupel ihr zu dienen.
Es war eine unbeschreiblich schöne, grausame Magie, die in diesem Körper innewohnte.
"Es ist nicht schlimm, wenn dir kalt ist, ich bin bei dir, akzeptiere die Kälte, sie ist ein Freund", flüsterte die junge Dame, als sie ihren Zauber, Kaltes Herz aktiviert hatte. Sie beugte sich wieder vor, um den Kopf der anderen beruhigend auf ihre Schulter zu legen.
"Fürchte dich nicht, ich bin bei dir ... wie fühlst du dich?", flüsterte sie in ihr Ohr, während sie den Zauber weiter aufrecht erhielt. Bis er vollständig gewirkt hatte, dauerte es noch ein kleines bisschen, ein wenig Zeit, bis das Herz ...

I'll give you the strength to desire. In return, be my shield, be my dancing sword.
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Beitrag© By Admin  Mi Aug 09, 2017 2:46 pm

Mit Kaguya & Raven  #18


Es war vielleicht ein komischer Vergleich für mancherlei gewesen, doch fühlte sich Raven in Kaguyas Armen so wohl, wie damals in den Armen ihrer Mutter. Es war ein schönes Gefühl, ein vertrautes, welches ihr schon seit Jahren sehr fehlte. Natürlich verbrachte sie kurze Momente auch mal in den Armen ihrer Schwester, doch für sie war es schlichtweg einfach nicht das selbe. Der Gedanke an jenen Tag, wo sie als junges Mädchen die Leichen ihrer Eltern entdecken musste, begleitete sie alle die Jahre und immer wieder bereitete es ihr Atemnot. Ihr Magen verkrampfte sich zusammen, ehe sie leicht den Kopf schüttelte. Die Weißhaarige wollte nicht schon wieder dran denken müssen, sie wollte die Zeit bei Kaguya genießen.
Aber nun war es wohl soweit, unbewusst besiegelte Raven ihr Schicksal. So wie es Kaguya wollte schloss sie die Augen. Ihr Herz pochte, natürlich war sie etwas aufgeregt, doch sie vertraute der Rothaarigen. Doch langsam bemerkte Raven die Kälte, die sie all die Zeit verdrängt hatte. Es wurde unangenehm, sie verkrampfte leicht und versuchte sich an einem Kleidungszipfel Kaguyas festzuhalten. Sich zu beruhigen und sich dem Zauber vollstens hinzugeben. "I-Ist gut.." murmelte die Weißhaarige leise und versuchte sich wieder zu entspannen. "M-Mir ist kalt..a-aber.." versuchte sie anzusetzen, doch sie merkte, dass etwas passierte. Entschwanden grade jegliche Gefühle aus ihrem Körper? Sie wusste es nicht so recht, doch langsam fühlte sie sich leer. Die Rosenmagierin ließ den Zipfel von Kaguyas Kleidung los und entspannte sich langsam. Sie hatte keine Angst mehr, denn die Gildenmeisterin war jetzt bei ihr und.. für sie würde sie alles tun.
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Beitrag© By Kaguya Aragaki  Mi Aug 16, 2017 5:03 pm


The Fifteenth
Never struggle or hesitate.
Erase uncertain feelings
for the rest of your life.
& William Raven Yamade

Die Reaktion der jungen Dame war nur natürlich, es war für die schöne Dame nur fast sogar ungewohnt, dass sie ohne große Kämpfe diesen Zauber ausführen konnte und Raven ihn freiwillig ausführen ließ; mehr oder weniger. Wahrscheinlich war sie sich nicht bewusst, in welche Situation sie sich gebracht hatte, jene, die das Zeichen von Sabertooth (noch) trug. Ein bezauberndes Lächeln trat auf ihre Züge, als sie behutsam die andere schützte, während der Zauber seine Wirkung tat.
Kaguya fing sogar an, leise ein Schlaflied zu summen, dessen tatsächlicher Inhalt, würde sie die Worte dazu murmeln und nicht nur Laute, wahrscheinlich eher makaber war. "Es wird alles gut ...", flüsterte sie in zwischen das weiße Haar, während sie die andere immer noch in den Armen hielt. Ihre kalte Umarmung konnte man tatsächlich nicht mit der Wärme einer gewöhnlichen Person vergleichen, doch dafür war sie umso ... magischer?
Dämonischer.
Langsam löste Kaguya die Umarmung wieder auf und hob das Gesicht der Weißhaarigen sanft hoch, um in ihre Augen zu blicken. Auf dem linken Auge erschien ein sanftes Flockenmuster, was über ihre eigentliche Bedeutung mithilfe ihrer Schönheit hinwegtäuschte. "Ich bin bei dir", flüsterte sie noch einmal mehr in Ravens Ohren, während sie immerzu lächelte, sanftmütig und einladend.
Sie hatte einen Entschluss gefasst. Zwar würde er kaum jemanden gefallen, aber sie hatte ihn gefällt und was sie einst beschloss, das würde auch Bedeutung außerhalb der Traumwelt finden. "Töte William Austin Rollins", hauchte sie die verhängnisvollen Worte in die Ohren der anderen. Wie ein Dorn, der sein Gift verteilte - wie ein Messerstich in ein totes Herz. Man konnte es einerseits als eine Art Gefälligkeit gegenüber ihrer Bündnispartnerin sehen, sofern sie überhaupt von diesem Schritt begeistert war, aber mehr noch schien es eher eine ... Art Test für die weißhaarige Dame selbst zu sein. Ob sie all ihre Skrupel beseitigt hatte? Dann ... dann würde sie endlich in all ihrer Pracht blühen können.

A rose with thorns is the most beautiful in the world.
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Beitrag© By Admin  So Aug 20, 2017 12:19 am

Mit Kaguya & Raven  #19


Zwar immer noch von der Kälte geplagt, akzeptierte die Weißhaarige aber nun ihr Schicksal und auch ihren Wunsch Kaguya dienen zu können. Das unangenehme Gefühl, welches Raven eben noch geplagt hatte, verschwand nun vollständig und somit auch jegliche Gefühle, die sie bis zu jenem Zauber besaß. Das letzte ihr positive Gefühl mag wohl das Schlaflied gewesen sein, welches Kaguya ihr noch vor gesummt hatte, als der Zauber noch andauerte. Aber jetzt.. war ihr alles komplett egal gewesen, solange die Rosenmagierin der Rothaarigen dienen konnte.
Raven lächelte sanft als Kaguya die Umarmung langsam löste und ihren Kopf etwas anhob. Das junge Mädchen war nur noch eine Hülle, eine Hülle ohne eignen Willen. Von Dornen umgeben und ihre Familie verratend, war sie nun voll und ganz zur Puppe verwandelt. Als Bestätigung erschien ein sanftes Flockenmuster auf ihrem linken Auge, welches von Raven allerdings noch nicht war genommen werden konnte. Weiterhin zierte ein sanftes Lächeln, während sie leise zu der Gildenmeisterin sprach "Und ich bin für immer für Sie da..". Eine Bestätigung mehr, dass der Zauber wohl wunderbar gewirkt hatte. Ihre Kälte fühlte sich schon fast warm an, warm und geborgen, was jedem anderen wohl eher einen Schrecken einjagen würde. Aber dies war Raven gänzlich egal, ihr war alles egal, solange sie den nun folgenden Befehl für sie ausführen durfte. Kaguya befahl der Weißhaarigen ihren Cousin zu töten, den Mann, der sie mit ihrer Schwester großgezogen und beschützt hatte, so gut es nur ging. Allerdings.. war es Raven gleichgültig was mit diesem Mann nun passieren würde, denn ohne zu zögern antwortete sie der Rothaarigen "Ja Kaguya-sama, ich werde ihn für sie töten..". Das Lächeln blieb weiter auf ihren Lippen, während sie den Satz aussprach und sich nun erhob. "Möchten sie mitkommen? Ich würde gerne noch etwas spazieren gehen, bis es dunkler geworden ist" sprach sie noch zu ihr, wartete noch ihre Antwort ab, ehe sie sich auch gleich los machte. Sie wusste wo er war, also würde es ein leichtes für sie werden, den Orangehaarigen zu finden.

Tbc: Straßen von Onibas [Fsk]

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Beitrag© By Kaguya Aragaki  Do Aug 31, 2017 4:15 pm


The Sixteenth
Let me guide you into
my world, surrounded by
ice, the cold and snow.
& William Raven Yamade

Die schöne Dame war beinahe vollends entzückt über die mühelose Verwandlung der jungen Dame, auch wenn sie fortan lieber aufpassen sollte, für die nächsten Tage keine neue Puppe erschaffen sollte - es strengte sie auf die eigene Art und Weise doch viel zu sehr an. Was sie aber definitiv erst einmal erreichen musste, war eine Prüfung - oder eher das Voranschreiten ihres eigenen Planes, den sie just gefasst hatte. Wie ihre rechte Hand es einst erläutert hatte, waren menschliche Wesen besonders affin ihren Familienmitgliedern gegenüber, doch wer würde schon übrig bleiben, wenn die Eltern der Weißhaarigen nicht mehr da waren? Es war wohl eher eine willkürliche Entscheidung, die den jungen Mann als Ziel gefasst hatte. Die Zeit, die sie hier verbracht hatte, hatte ihr nur bestätigt, dass er ein äußerst lästiger Zeitgenosse schien und sie würde es lieber vermeiden, ihm zu oft zu begegnen - zumal Raven selbst Mitglied der Gilde war, ein notbedingtes Einmarschieren wäre alles andere als auffällig gewesen.
"Ich weiß das sehr zu schätzen, meine liebste Rose", erwiderte sie die Worte der anderen, deren Gefühle eingefroren waren und die einzige Wärme, die sie wohl nunmehr kannte, war die kühle Umarmung Kaguyas selbst. Viele fanden in der Kälte ihren Tod, doch das würde nicht heißen, dass es nur darin enden musste.
"Eine vorzügliche Idee!", gab sie mit einem kurzen Lachen von sich, präzise in der Art, nicht übertrieben, sondern anmutig zu wirken. Wie sie aber die Weißhaarige betrachtete, erfreute sie sich mehr und mehr an ihrem Werk - die Schwäche, diese abgrundtief furchtbare, hässliche Schwäche war verloren und vergessen. Es bedarfte nur ein inneres Eis, um diesen Makel zu radieren.

tbc. [FSK] Straßen von Onibas

There was never room for escape.
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