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Liberty Phoenix - Feuer Phönix
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Magie: Dragonslayer des Feuers
Beitrag© By Minato  Mi Jul 26, 2017 8:17 pm


Maven Crowe & Minato

>Minato Arashi<
 
Dragonslayer des Feuers


Regen, seit einer Stunde nichts als Regen. Der Magier mit den braunen Haaren, die so lang waren, das er einen Zopf trug und einsam durch die Landschaft Fiores seines Weges trabte, war bis auf die Unterwäsche durchnässt.
"So ein mieses Wetter", knurrte Minato, seines Zeichens Magier der Gilde Liberty Phoenix. Leider gab es nirgendswo etwas wo er sich hätte unterstellen können. Zwar konnte er sich mithilfe seiner Magier schnell selber trocknen, aber bei Dauerregen hilft dies nicht wirklich, da gleich wieder alles nass war. So setzte er einfach seinen Weg leicht seufzend weiter fort, denn laut Karte sollte das Dorf Silden, zu dem er unterwegs war, nicht mehr weit sein. Die Sicht war bei dem Wetter aber leider nicht gerade gut und so würde er das Dorf wohl erst sehen wenn es direkt vor ihm lag. Selbst sein sensibler Geruchssinn schwächelte bei den Wassermassen, die jeden Geruch sofort wegspülte. Also musste er einfach weiter dem Weg folgen auf dem er war und hoffen das er bald ankam, oder das sich wenigstens das Wetter bessern würde.
Zumindest ein Gutes hatte der Regen ja, so konnte der Feuerteufel, den er schon seit einer Weile verfolgte, nicht so leicht Brände verursachen. Als er diesen Auftrag übernahm, hörte es sich noch leicht an. Ein bisher noch unbekannter Täter begann seit einiger Zeit Häuser in Brand zu stecken. In zwei Dörfern hatte er schon zugeschlagen, also wurde jetzt die Gilde um Hilfe geben und wenn es um Feuer ging, war Minato der Mann.
Wie er nun also erfahren hatte soll es in Silden am gestrigen Tag zu einem Brand gekommen sein, bei dem ein Kinder verletzt wurde und daher war der Dragonslayer noch begieriger darauf dem Verursacher das Handwerk zu legen.
Während er in Gedanken weiter den Weg entlanglief, bemerkte er gar nicht sofort, das es aufgehört hatte zu Regnen und der Himmel sich langsam lichtete. "Ah endlich", stöhnte er erleichtert und erhitze seinen Körper kurz darauf um seine Klamotten so zu trocknen. Mit nun wieder zufriedenem Gesichtsausdruck erkannte er auch einige Meter vor sich einige Häuser. Silden lag nun direkt vor ihm.
Doch schnell verfinsterte sich sein Blick wieder, als er Rauchschwaden am anderen Ende des Dorfes emporsteigen sah. "Verdammt!", knurrte Minato und sprintete los. Kam er etwa schon wieder zu spät?

Bei seiner Ankunft brannte tatsächlich eines der Häuser und zwar obwohl es noch überall nass war. Minato konnte die verdunstet Feuchtigkeit in der
Luft riechen. Die Leute versuchen die Flammen mit einer Eimerkette zu löschen, jedoch zeigte dies nicht viel Erfolg. Der Braunhaarige ging auf einen der Männer zu, die hier anscheinend die Kommandos gaben. "Hey Sie, ist da noch jemand drin?", fragte Minato und der Mann nickte. "Ja zwei Kinder sind noch im Obergeschoss in ihrem Zimmer eingesperrt, wir kommen nicht zu ihnen durch", berichtete er mit zittriger Stimme. "Ok, ich hol sie da raus", rief Minato, wurde aber am Arm gepackt. "Sind sie lebensmüde, das wird sie umbringen." Mit einem charmanten Lächeln drehte sich der Dragonslayer kurz um. "Sehen sie einfach zu."
Der junge Magier riss sich los und stürmte in die Flammen.



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Beitrag© By Maven Crowe  Mi Jul 26, 2017 9:07 pm

„…“ Es War dunkel, diesig und nicht besonders warm – den ganzen Tag schon. So mochte Maven das Wetter, denn hätte die Sonne geschienen hätte sie regelmäßig im Schatten rasten müssen, um ihre kostbare Haut zu schützen. So aber war sie auf der Suche nach einem neuen Unterschlupf deutlich schneller vorangekommen. Bis zum letzten Moment hatte sie in ihrem Letzten gewartet und war wohl gerade noch rechtzeitig aufgebrochen, um kein Aufsehen zu erregen. Auch in dem Ort, auf den sie zuhielt und in dem sie in der Ferne schon ein Feuer sehen konnte, das sich gierig durch eines der Wohnhäuser fraß, würde sie nicht für immer bleiben können. So makaber es anmutete, ohne dass sich eine Regung in ihrem makellosen Gesicht zeigte, regte sich eine abstruse Vorfreude, denn auf ihrer Reise waren ihr nur wenige Menschen begegnet und Maven Crowe war inzwischen recht hungrig geworden. Einerseits war es auch für die Dunkelhaarige kein schöner Umstand, aber wenn bei diesem Brand jemand umkäme… dann bräuchte sie sich zumindest in der nächsten Zeit keine Gedanken zu machen, wovon sie leben sollte. Zumindest für einen vollen „Magen“ wäre dann gesorgt; Bei der Aussicht auf eine frische dahingeschiedene Seele beschleunigte die junge Dame ihre Schritte also merklich.
Trotzdem dauerte es noch eine ganze Weile, ehe sie das eigentliche Dorf betrat – das brennende Gebäude war deutlich zu erkennen. Nicht zuletzt weil es unterdessen aufgehört hatte zu regnen, immerhin zeigte ein gelangweilter blick nach oben, dass es wenigstens noch nicht aufklaren wollte – vielleicht fing es ja bald wieder an? Maven ging weiter. Bahnte sich einen Weg, hin zu dem Brand  in dem vielleicht bald jemand umkommen könnte und konnte schon die ersten missgünstigen Blicke der Menschen an sich spüren, die das Unglück hatten, sich in ihrer Nähe aufzuhalten. Natürlich wusste Maven, woran das lag und sie hatte sich längst daran gewohnt, mit dieser Abscheu behandelt zu werden, die die Menschen in ihrer Umgebung selber nicht verstanden. Egal wo sie hinkam, es war überall das gleiche.

Es interessierte sie längst nicht mehr und die Hoffnung, ein einziges Mal vernünftig behandelt zu werden, war längst dahin geschwunden und selbst als sie bei dem Herd des Brandes, einem lichterloh brennenden Haus, ankam, wandten sich trotz der eindeutig bedrohlicheren Atmosphäre des brennenden Gebäudes einige kurz in ihre Richtung ehe sie weiter glotzten oder wahlweise versuchten, den entflammten Wohnraum zu löschen. Dieser Ort, Silden hieß er, war nicht gerade eine große Stadt, aber immerhin groß genug um es Maven zu erlauben, ein paar Monate hier zu bleiben, bevor sich die ersten Anzeichen ihrer Magie manifestierten. Ein paar Sekunden erst stand sie bei dem Gebäude, als wenige Meter von ihr entfernt jemand an ihr vorbei stürmte und mitten in die lodernden Flammen rannte.
‚Besser als gehofft.‘ Dass jemand in dieses Inferno hineinrannte bedeutete nicht nur, dass vielleicht wirklich noch jemand in diesem Haus drinnen war, sondern auch, dass ihr Dessert sich gerade freiwillig in die Höhle des Löwen begeben hatte. So wie dieser Brand aussah, würde weder der Verrückte, der da rein gerannt war, noch wer auch immer da schon drin gewesen war, diesen Tag überstehen. Mit einer seltsamen Mischung aus Beileid und Vorfreude auf das Mahl wandte Maven Crowe sich von dem Gebäude ab, um sich in der unmittelbaren Umgebung nach einem Gasthaus umzusehen, in dem sie zumindest vorerst absteigen konnte.
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Beitrag© By Minato  Do Jul 27, 2017 12:54 pm

>Minato Arashi<
 
Dragonslayer des Feuers


Das Feuer fraß sich seinen Weg durch das Gebäude während Minato versuchte in das Obergeschoss zu gelangen. Auch wenn ihm das Feuer nichts anhaben konnte, musste er trotzdem aufpassen wo er hin trat. Die Flammen hatten dem Gebäude nämlich mittlerweile ganz schön zugesetzt. Überall fielen brennende Trümmer hinab und diese konnten ihn sehr wohl verletzen, sollten sie ihn treffen.
Langsam ging er die Treppe nach oben hinauf, die sicher auch nicht mehr lange halten würde. Unversehrt kam er Oben an und begann sich schnell umzuschauen wo wohl die Kinder waren. "Hallo, wo seit ihr?!", rief der Dragonslayer laut und versuchte die Kinder zu orten. Leider verhinderte der Rauch das Minato seinen starken Geruchssinn einsetzen konnte. Der verkohlte Geruch überdeckte hier alle anderen.
Dann hörte er endlich etwas, es war ein Husten hinter der Tür vor der er gerade stand. Er brach diese auf und sah sich um. Zwar war in diesem Raum noch nicht so viel Rauch, dennoch reichte es das normale Menschen nur schwer Luft bekamen. In einer Ecke am Fenster erblickte er endlich die Kinder die sich dort zusammengekauert hatten und weinten. Sofort ging er auf sie zu. "Habt keine Angst ich hole euch hier raus", versuchte Minato sie zu beruhigen und nahm jeweils eines von ihnen auf seine Arme. "Haltet euch gut fest", gab er ihnen zu verstehen und wollte nun den selben Weg den er gekommen war zurück gehen, jedoch war mittlerweile die Treppe zusammengebrochen. "Verdammt", knurrte er leise und ging in das Zimmer zurück. 'Na gut, dann halt so', dachte er und schaute zum Fenster das schon zerbrochen war. "Ihr müsst euch nun ganz doll festhalten ihr zwei", befahl er den beiden, die dies auch sogleich taten, was er daran merkte das sie ihm beinahe die Luft abschnürten.
Dann nahm Minato Anlauf und Sprang durch das Fester und landete mit einem Ächzen auf der Straße vor dem Haus. Zum Glück auf den Beinen, so wurden die beiden nicht verletzt, nur seine Füße taten etwas weh, aufgrund des größeren Gewichts, den die Drei nun zusammen hatten.
Schnell kamen die Eltern der Beiden auf Minato zu und schlossen ihre Kinder in die Arme. "Vielen vielen Dank Mister", bedankte sich die Mutter unter Tränen. Minato nickte zufrieden. "Hab ich gerne gemacht."
Nun stand er auf und wandte sich erneut zum Haus. "Dann wollen wir mal dem Spuck ein Ende machen. Bitte treten sie zurück!", rief er den Rettungskräften zu, die ihn nur verdattert ansahen. Der Dragonslayer jedoch atmete einmal tief durch, um kurz darauf seinen Mund weit zu öffnen. Dann begann das Feuer sich wie in einem Wirbel auf ihn zuzubewegen und in seinem Mund zu verschwinden. So dauerte es nicht lange bis die gesamten Flammen in Minatos Rachen verschwunden waren und das Feuer somit gelöscht wurde.
"Jetzt bin ich erstmal satt", murmelte er zufrieden vor sich hin und Rülpste leicht.
Mit offenen Mündern staunten die Dorfbewohner über diese Tat und konnten gar nicht fassen was dort eben, vor ihren Augen, geschähen war.



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Beitrag© By Maven Crowe  Do Jul 27, 2017 6:28 pm

Leider stellte sich heraus, dass sie wohl etwas genauer würde suchen müssen, wenn sie eine Bleibe finden wollte, ohne noch mehr aufzufallen, als ihr seltsames Charisma es sowieso schon tat. Ein paar Läden waren in Sichtweite zu erkennen, ein großer Platz voller besorgter Menschen und natürlich ein auffälliges, brennendes Haus, vor dem Maven noch immer herum stand – auch wenn sie ihm den Rücken zugewandt hatte, um sich umzusehen. Dass sie als Einzige nicht gebannt auf dieses Feuer starrte, dass das natürlich irgendwem auffallen konnte und dass dieser Umstand die höchst verdächtig aussehen ließ, war ihr zwar bewusst, aber einen schlechten Ruf würde sie hier ohnehin genau so genießen, wie im letzten Dorf und dem davor, und dem davor und allen anderen, die denen vorhergingen auch. Erst als die Menge aufstöhnte wandte sie sich wieder dem eigentlich interessanteren Geschehen zu.
Der Verrückte von eben war nicht nur noch am Leben, nein: Er hatte einen großen Satz getan und flog jetzt aus einem der Fenster wieder aus dem Gebäude heraus. Mit zwei Kindern im Schlepptau wurde auch Maven klar, was für eine Mahlzeit ihr da gerade entgangen war. Ihre dunklen Brauen senkten sich langsam, als sie die Drei aus dem Fenster ins freie „fallen“ sah – heute würde es wohl was normales zu essen geben… irgendwas kochten die Leute in Gasthäusern schließlich immer für ihre Gäste. Jetzt, wo sie um ihre Mahlzeit gebracht war, war es ihr auch reichlich egal, was weiter mit dem Feuer passierte, das sich immer noch Stück für Stück in die morschen, alten Balken fraß, die das Wohngebäude zusammen hielten.

Herzzerreißend wurden die Kinder mit ihren Eltern vereint, eine Szene die Maven Crowe mit einer gewissen Bitterkeit im Herzen schweigend beobachtete. Mit einer Wischbewegung wedelte sie die Erinnerung an bessere Zeiten weg als sei sie eine Dunstwolke, die sie nicht minder störte. Danach folgte sie dem Treiben am Brandherd weiter anstatt sich sofort abzuwenden und wurde prompt belohnt. Nicht nur war ihr Dessert unverletzt geblieben, es schickte sich kurz nach der Rettungsaktion auch noch an, den Brand buchstäblich zu verschlingen. ‚Lange her, dass ich das das letzte mal sah.‘ Damals hatte sie noch Angst vor Gewittern gehabt und lernen müssen, damit umzugehen. Jetzt aber war die Fähigkeit, deren Zeugin sie gerade wurde ein verdammt schlechtes Zeichen – es konnte bedeuten, dass die Schlinge um ihren Hals sich zuzog und sie die Kreise, die sie zog abermals vergrößern musste.
Wenn dieser Kerl ausgeschickt wurde, um nach ihr zu suchen und womöglich noch eine Gilde im Rücken hatte, war jeder Moment, den sie hier verbrachte, Brandgefährlich – mit einem Gegner wie ihm sogar sprichwörtlich! Eilig wandte Maven sich ab und trippelte mit klopfendem Herzen davon. Zwar rannte sie nicht gleich, aber dennoch war sie schneller unterwegs, als ein normales Gehtempo her gab – womit sie sicher auffallen würde, wenn jemand darauf achtete. Den selben Weg zurück zu nehmen war eine bescheidene Idee, wenn sie tatsächlich verfolgt worden war, also machte sie sich eilig auf den Weg, einen beliebigen anderen Dorfausgang zu finden und zu nutzen.
Es bestand zwar die Chance, dass der Kindesretter irgendwas ganz anderes wollte, aber so richtig konnte die schwarzhaarige sich nicht erlauben, das Risiko einzugehen und es herauszufinden – nicht mit ihrer Vorgeschichte und vor allem nicht in ihrer Branche! Im Vorbeigehen ließ sie daher ein paar Jewel an einem unbesetzten Marktstand liegen und nahm sich dafür drei saftige, rote Äpfel mit ohne anzuhalten – Hunger hatte sie ja schließlich immer noch…
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Beitrag© By Minato  Do Jul 27, 2017 8:03 pm

>Minato Arashi<
 
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Nach einigem Momenten des Staunens fand der Mann der hier scheinbar immer noch das sagen hatte, seine Stimme wieder und wandte sich erstaunt an Minato. "Wie... wie haben sie das gemacht?" Der Magier setzte ein breites Grinsen auf und drehte sich zu ihm. "Ich bin ein Magier, wenn auch ein spezieller", meinte er lächelnd und kam dann aber auf die Idee nach der Ursache des Brandes zu fragen. "Was hat das Feuer eigentlich ausgelöst?" Der Mann, der sich noch als Bürgermeister herausstellen sollte, schüttelte langsam den Kopf. "Wir wissen es noch nicht. Sowas ist hier so noch nie passiert und schon gar nicht bei diesem Wetter." Minato schaute etwas nachdenklich. "Dies ist schon in zwei Dörfern passiert und daher hat man mich beauftragt diese Vorfälle zu untersuchen. Ist den Leuten hier vielleicht jemand Fremdes aufgefallen der vor kurzem im Dorf angekommen ist?" Der Bürgermeister schüttelte abermals den Kopf, wenn auch nachdenklicher. "Also bis auf ihnen, ist mir nicht bekannt das hier jemand Fremdes im Dorf angekommen ist und ...." Er war noch nicht ganz zu ende mit seinem Satz, als eine Frau auf ihn und Minato zu trat. "Mir ist schon jemand aufgefallen Herr Bürgermeister. Und zwar ein junges Mädchen, es hatte ganz helle Haut, ja schon fast weiß und langes schwarzes Haar. Ich habe mich gleich unwohl gefühlt als sie an mir vorbei ging und sie hat das Feuer auch beobachtet." Das hörte sich für den Liberty Phoenix Magier sehr verdächtig an und schien momentan die einzige Spur zu sein die er hatte, auch wenn in den Dörfern zuvor niemand dieses Mädchen erwähnt hatte. "Wissen sie wo sie ist?", fragte Minato eilig. "Da drüben", meinte sie und zeigte zu einer Stelle hinter dem Magier. Minatos Blick fiel auf den Eingang zu einer Gasse, doch ein Mädchen konnte er nicht erblicken. "Gerade war sie noch da", fügte die Frau verwundert hinzu, da von der Gesuchten ja nichts mehr zu sehen war.
"Ich werde sie suchen und melde mich dann wieder", sprach Minato und nahm sogleich die Verfolgung auf. Schnellen Schrittes ging er hinüber zur Gasse und folgte dem Weg zwischen den Häusern hindurch. Minato konnte einen Geruch wahrnehmen der sich deutlich von allen anderen abhob. War es Lavendel? Jedenfalls folgte er der Duftspur und kam an einem Stand vorbei an dem ein Mann etwas vor sich hin fluchte. Nach einem kurzen Nachfragen, schilderte er das eine Dame mit schwarzem Haaren, einfach so Äpfel entwendet hatte und dafür ein Paar Jewel da gelassen habe, ganz ohne zu fragen.
Schnell bedankte er sich für die Auskunft und folgte dem Duft vor ihm, der scheinbar stärker wurde, er musste also näher kommen.



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Beitrag© By Maven Crowe  Fr Jul 28, 2017 12:47 am

Es wäre wirklich besser gewesen, wenn sie hier in Silden für eine Weile hätte absteigen können, aber es sah ganz danach aus, als müsse sie von hier verschwinden, bevor sie überhaupt richtig angekommen war. Sie hatte das Dorf betreten, ein Haus brennen sehen und war jetzt schon wieder auf dem Weg nach draußen. Aber war das wirklich richtig? Wenn sie es sich recht überlegte, wäre es zu ihrem Nachteil, Silden zu verlassen. Sollte sie sich wirklich ihrer blassen Haut erwehren müssen, wäre sie besser dran, wenn sie eine Umgebung zur Verfügung hätte, in der sie ihr Gegenüber zum Nahkampf zwingen konnte – Um das Dorf herum war außer vereinzelten Bäumen bloß eine weite Graslandschaft, in der sie einem halbwegs ordentlichen Fernkämpfer weitgehend ausgeliefert wäre. Um das klar zu stellen, Silden zu verlassen war, wenn sich ihre Befürchtung bewahrheitete, nötig, aber sich ihrer Verfolger zu entledigen sollte noch davor passieren.
Ihre Erfahrungen mit der Magieform, die sie bei dem vielleicht sogar netten Herrn gesehen hatte ließen erahnen, dass er Maven Crowe sprichwörtlich überall erschnüffeln konnte, wenn nicht gerade ein Wunder geschah. Das heißt, wenn er ihr überhaupt folgte, denn das war bestenfalls eine vage Befürchtung – sie ging schlicht vom Schlimmsten aus. Seinerzeit ist die bleiche Dame stets Syls Nase gefolgt, wenn sie auf der Suche nach jemandem einmal nicht erfolgreich war. Ab da war es für gewöhnlich eine Sache von Minuten gewesen und die flüchtige Person war gefunden – wenn ihr potenzieller Verfolger ähnliche Talente hatte, konnte sie sich auf kurz oder lang nirgends verstecken. Und wenn sie es mit mehreren Verfolgern zu tun hatte, musste sie sich um Diesen zuerst kümmern, wollte sie eine Chance auf Flucht haben. Kurzum hielt die junge Dame an und sah sich um. Ihre Hoffnung, eine dunkle, schmale Gasse zu finden erfüllte sich:
Zwischen einem Lederwarengeschäft und einer Schreinerei gleichen Namens führte ein schmutziger, dunkler, gepflasterter Weg zwischen den Gebäuden hindurch. Es bestand die Gefahr, eine Sackgasse zu betreten, aber Maven gingen die Optionen aus. Das Risiko ging sie gezwungenermaßen ein und so verließ sie die breite Straße, auf der sie unterwegs war zugunsten der zwielichtigen, dunklen Gassen Sildens. Wie sollte sie weiter vorgehen? Auf kurz oder lang konnte sie den jungen Mann, der ihr vermutetermaßen folgte, nicht abschütteln – ein Hinterhalt musste her, möglichst auf engem Raum. Mavens graue, traurige Augen wanderten in der Gasse bei jedem Schritt von einer Seite auf die anderen, bis sie etwas erblickte, das vielversprechend aussah. Eine morsche, alte Holztür, die zufällig auch noch einen Spalt offen stand. Die erste Überlegung war, den Eingang komplett zu öffnen, sich hinter der nächsten Häuserecke zu verstecken und einfach zu hoffen, dass wer auch immer sie vielleicht verfolgte, den Köder schluckte, aber ob das funktionierte, stand in den Sternen.

Wohl oder übel musste sie sich tatsächlich ins Innere begeben, durch diesen Durchgang. Drinnen war es relativ dunkel, ein schmaler, heller Schein fiel von der Tür aus auf eine Luke – sie hatte einen Kanalisationszugang entdeckt. ‚Warum hat so ein Dorf eine Kanalisation?‘ Im Grunde war das Egal, denn einem Geschenkten Gaul sollte man bekanntlich nicht ins Maul blicken! Fix schleuderte sie ihr leichtes Reisegepäck links neben die offene Tür und versuchte, die alte Luke zu öffnen, die nach unten führte. Es erwies sich als schwierig; Kanalarbeiter waren normalerweise erwachsene, muskelbepackte Männer. Zumindest stellte sie sich so einen typischen Kanalarbeiter vor. Maven war aber weder besonders männlich, noch war sie muskulös, deshalb hatte sie ihre liebe Mühe mit diesem störrischen Schließmechanismus.
Die Zeit arbeitete gegen sie: Wenn sie tatsächlich verfolgt wurde, kam derjenige immer näher, während sie sich an diesem Zugang abmühte, aber letztendlich gab der stählerne Riegel vor der Luke mit einem grausigen und darüber hinaus auch ziemlich lauten Quietschen nach! Wenn wirklich jemand in der nähe war, sollte er das ziemlich sicher gehört haben! Aus diesem Grund zog die dunkle Dame sich schnell zurück, rechterseits der Tür drückte sie sich an die Wand – auf der anderen Seite ihr Gepäck und in der Mitte des Raumes eine offene Luke.
Was würde sie wohl tun, sollte jemand diesen kleinen Raum betreten? Sofort angreifen würde sie jedenfalls nicht. Gesetzt dem Fall, sie hätte erfolgreich den Eindruck erwecken können, dort hinab gestiegen zu sein, wollte sie abwarten, bis – wer auch immer nach ihr hier rein kommen mochte – sich mit der Luke beschäftigen. Dann plante sie, sich zu der Tür zu begeben und die eine, alles entscheidende Frage zu stellen: „Warum folgst du mir? … Erkläre dich“ … Aber das galt natürlich nur, wenn ihr Plan auch wirklich aufging. Wenn das nicht funktionierte, lief es vermutlich darauf hinaus, dass hier bald die Fetzen flogen und sie sich entweder in Einzelteilen auf dem Friedhof, oder möglichst schnell wieder auf der Flucht befände.
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Beitrag© By Minato  Fr Jul 28, 2017 12:31 pm

>Minato Arashi<
 
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Die Spur wurde zunehmends heißer und Minato hatte das Gefühl der gesuchten Person immer näher zu kommen. Jedoch war er erfahren genug nicht einfach blind loszustürmen wie es eigentlich normalerweise seine Art war. Denn wenn das Mädchen die Brandstifterin war, so war er so nah dran wie noch nie zuvor sie zu schnappen. Bisher war ihm der Täter immer durch die Lappen gegangen und das sollte nun ein Ende haben. Selbst Wölfe ändern ihre Taktik bei der Jagt, wenn die alten Methoden nicht mehr vom Erfolg gekrönt waren, also warum sollte nicht auch er die seinen ändern. Also war diesmal Vorsicht angebracht.
Mittlerweile war Minato sich sicher das der Duft den er wahrnahm von Lavendel herrührte und dieser wurde immer stärker. Mit eiligen und dennoch vorsichtigen Schritten bewegte er sich durch die engen Gassen fort, all seine Sinne angespannt, denn er wollte ungerne überrascht werden. Gerade ging er an einer sehr dunklen und sehr engen Gasse vorbei, die er aufgrund seines Unbehagens was Enge anging nur ungerne betreten wollte, vorbei. Leider kam genau in diesem Moment ein sehr ekliges und quietschendes Geräusch aus eben dieser finsteren Gasse. 'Wunderbar, ist ja wieder mal typisch', dachte er seufzend und betrat etwas wiederwillig die enge, kleine Schlucht zwischen den Häusern.
Langsam ging er voran und bemerkte das die Spur, die er mit seiner Nase aufgenommen hatte, hier wieder stärker wurde, also war er wohl richtig.
Sich ganz darauf konzentrierend, um nicht an die schmale Gasse zu denken, durch die er sich gerade vorarbeitete, kam er zu einer Tür die verdächtig offen stand.
Er rümpfte die Nase, denn aus der offenen Tür kam ihm ein Gestank entgegen, der ihm beinahe die Tränen in die Augen trieb. Vorsichtig sah er hinein ohne durch die Tür zu gehen und erblickte eine offene Luke die, wenn man mal den Gestank beurteilte, wohl in die Kanalisation führte.
'War wirklich jemand so verrückt da rein zu gehen?' Da unten war es sicher noch enger, als hier oben und Minato verspürte keinerlei Drang dort hinunter zu steigen. So richtig konnte sich der Magier auch nicht vorstellen das ein Mädchen sich da unten verstecken würde in diesem Dreck. Vielleicht war es auch nur ein Ablenkungsmanöver und innerlich hoffte Minato inständig das es so war, denn er würde da unten nicht nach ihr suchen.
Das konnte er ja leicht überprüfen, ob dies eventuell eine Falle war. Er trat wieder einige Schritte von der Tür zurück und sprang auf ein Dach eines Hauses, das nicht so hoch war. Dort hockte er sich hin und behielt die offene Tür im Auge. Entweder war die gesuchte Person durch die Kanalisation wirklich verschwunden. In dem Fall hätte er halt Pech gehabt, oder sie versteckte sich irgendwo dort unten und würde aus ihrem Unterschlupf kommen, sobald sie Dachte das die Luft rein ist. Natürlich hoffte der Dragonslayer auf Letzteres.



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Beitrag© By Maven Crowe  Fr Jul 28, 2017 2:15 pm

So hockte Maven Crowe also in einem stinkenden Schuppen mit sperrangelweit geöffneter Tür und hoffte, dass ihre Vorsicht sie heute betrogen hatte. Viele Möglichkeiten gingen ihr durch den Kopf. Vielleicht hatte sie einfach überreagiert? Vielleicht verfolgte sie ohnehin niemand? Was wäre, wenn sie ihren Verfolgern bloß Zeit gegeben hatte, sich draußen zu sammeln, bevor sie ihr den Rest gaben? Vielleicht warteten sie auch einfach, bis sie versuchte, das Dorf zu verlassen – wo sie in der weiten Ebene wie auf dem Präsentierteller gestanden hätte. Deshalb wartete die junge Dame auch weit über zehn Minuten, ehe sie sich wieder rühren mochte. Das Mana um sie herum hatte sich seit einiger Zeit auffällig wenig bewegt … die Geschmacksdetonation der verschiedenen Energien hatten fast so lange still gestanden, wie sie selber auf der Lauer gelegt hatte – diese Info brachte Maven allerdings so rein gar nichts! Es konnte einerseits bedeuten, dass um sie herum einfach die Leute zuhause waren, wo eher selten jemand die Symphonie der Geschmäcker unterbrach. Und andererseits konnte jemand versuchen, ihren Hinterhalt gegen sie zu nutzen.
Sie hatte zwei Wege, um sich von diesem Ort zu entfernen. Sie konnte durch die Tür spazieren und hoffen, dass da keiner war, oder sie konnte in das dunkle, erbärmlich stinkende Loch in der Mitte des Raumes hüpfen und … naja … hoffen, dass da keiner war. Beides hatte seine vor- und Nachteile … wobei die Vorteile einer Möglichkeit eigentlich bloß aus den Nachteilen der Anderen bestand. Wenn sie durch die Kanalisation weiter ging, konnte sie sich einige Minuten länger den Blicken der Öffentlichkeit entziehen und wenn sie einfach durch die Tür spazierte würde sie nicht unüberriechbar nach Exkrementen stinken, dass man sie im Nachbarort noch ohne Probleme erschnüffeln konnte. Die Entscheidung war nicht gerade leicht.

In den zehn Minuten, die sie dort drinnen wartete, hatte das dunkle Mädel mehr oder weniger erfolglos versucht, sich das Mana in ihrer Umgebung einzuprägen, aber dieser absolut ekelerregende Gestank nahm einen gewissen Teil ihrer Konzentration ein – war vielleicht doch kein so guter Ort gewesen, sich hier auf die Lauer zu legen, aber das ließ sich jetzt nicht mehr ändern. Kurzerhand krallte sie sich ihre sieben Sachen und wandte sich der Tür zu. Anstatt jetzt aber einfach nach draußen zu rennen, tat sie etwas eigenartiges: Heimlich und leise schloss Maven Crowe die Tür zu dem Räumchen, nachdem sie sich vergewissert hatte, das es hier irgendwo eine Lichtquelle gab – irgendwie mussten die Arbeiter dort unten schließlich auch was sehen – krallte sich den „Lux Bulbus“-Lacrima von denen ein halbes Dutzend an der Wand hing und wagte den Sprung in die Tiefe.
Unten angekommen, rannte Maven wie von der Tarantel gestochen los, denn immerhin hatte sie eben mit der Tür eindeutig gezeigt, dass sie noch da gewesen war – und eigentlich hoffte sie, dass ein eventueller Verfolger ihr daraufhin hier hinab folgen würde. Mit etwas Glück könnten dessen Verfolgungskünste ebenso unter diesem erbärmlichen Geruch leiden, wie ihre Sinne es taten. Bei jeder Gelegenheit, die sich ihr bot, bog die junge Dame ab, damit der Lichtschein in dieser ansonsten pechschwarzen Kanalisation sie hoffentlich nicht verriet und schickte sich an, nach gut 100 Metern Luftlinie wieder an die Oberfläche zu klettern. Wirklich Zeit, darauf zu achten, dass sie niemand sah, hatte sie nicht. Wenn sie noch immer verfolgt wurde, musste sie schnellstmöglich mit diesem verräterischen Licht von hier verduften … außerdem hielt sie den Gestank wirklich keine Sekunde länger aus als nötig. In einer fließenden Bewegung öffnete sie den ersten Gullydeckel, der sich ihr bot, schleuderte den Lacrima in das schlammige, braune Brackwasser, das den Lichtschein problemlos schluckte und schob sich an die Oberfläche.
Dort angekommen, wurde sie natürlich von allerhand Menschen in ihrer Umgebung beäugt. Nicht nur die übliche Abneigung spielte diesmal eine Rolle, sondern auch die Tatsache, dass sie eben einfach so aus dem Gully gehüpft kam – ihr besonderer Geruch bräuchte noch einige Sekunden, bis er bei den Leuten in ihrer Umgebung ankam. Man musste jetzt sicher kein Dragonslayer mehr sein, um Maven Crowe von weitem riechen zu können und das musste sie ändern – so schnell wie möglich. Sofort verschwand die junge Dame um die erstbeste Hausecke, blickte sich um, ob sie noch jemand sah und als sie sich vergewissert hatte, dass das nicht der Fall war, verschwand sie auch schon in der nächsten Tür.

Diesmal wurde Maven allerdings nicht von erbärmlichem Gestank begrüßt, sondern von einem konsternierten, schrillen: „Was bilden Sie sich ein?!“ Diese unangenehme Stimme gehörte einer rundlichen Dame, die sicher Anfang vierzig sein durfte. Mit einer Figur in die Maven mindestens drei mal gepasst hätte, einer pinken, viel zu breiten Brille und einer viel zu dicken Schicht kirschroter Farbe auf ihren schmalen Lippen wirkte die unfreiwillige Gastgeberin auf eine groteske Art und Weise komisch.
Dieses grauenhafte Ungetüm zu fällen würde sie sicher nicht ohne Hilfsmittel hinbekommen. Deshalb sammelte die schwarzhaarige mit dem traurigen Blick etwas Mana in ihrer rechten Hand und holte wortlos aus. Genau auf die Nase setzte sie bei der schweren Gestalt den Schlag an, der ihr das Bewusstsein nehmen sollte – nicht nur wegen der Wucht, die nicht vorhanden war, sondern auch wegen der besonderen Eigenschaften ihrer Magie, die ihre Technik – der Unterwelthammer – transportierte. Der Plan ging auf und die Fremde kippte gerade nach hinten um. K.O. in der ersten runde! Das Mana der alten Frau schmeckte zugegeben etwas seltsam, aber daran konnte Maven sich nicht aufhalten. Ohne Zeit zu verlieren suchte sie nach etwas, das nach einem Bad aussah und rupfte sich praktisch unterwegs schon die Kleider vom Leibe. Der Plan war, ein Bad zu nehmen. Nicht etwa aus Luxusbedürfnis heraus, sondern einfach um den Geruch der Kanalisation von sich zu waschen. Lange wollte sie nicht bleiben, aber trotzdem konnte die Spur des Kanalisationsgestanks ihre potenziellen Verfolger in der Zwischenzeit sicher genau hier her führen.
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'Ich hasse warten', dachte Minato ärgerlich, während er weiterhin auf dem Dach auf der Lauer lag. Er zweifelte schon daran das dort noch jemand durch die Tür kommen würde. Hatte er sich vielleicht geirrt? War das Mädchen doch schon längst durch die Kanalisation geflüchtet? All diese Fragen gingen ihm durch den Kopf und kurz bevor er des Wartens überdrüssig wurde, bemerkte er wie die die Tür langsam geschlossen wurde. Es wehte kaum ein Lüftchen, daher konnte er sofort ausschließen das die Tür durch einen Windzug geschlossen wurde.
Schnell sprang er hinunter und eilte zur Tür. Als er diese öffnete, konnte er hören wie jemand durch die Kanalisation rannte. Der Hall der schnellen Schritte drang durch die Luke zu ihm hinauf. "Verdammt!", knurrte Minato und versuchte sich nicht auf den Gestank zu konzentrieren, der einfach abartig war. Minato wusste, wollte er die Spur nicht verlieren musste er hinterher. Das hieß im Klartext, er musste in diese enge und stinkige Kanalisation hinunter und die Verfolgung aufnehmen.
Spontan ohne weiter darüber nachzudenken, stieg er hinab und nahm die Verfolgung auf. Weiter vor ihm konnte er ein schwaches Licht erkennen, das sich immer weiter entfernte und somit beschleunigte er seinen Gang, was in diesem knöchel hohen Brackwasser nicht so einfach war.
Der Gestank brannte sich förmlich in seine Nase, so dass er sie zu hielt, sonst würde er bald nichts anders mehr riechen können und er brauchte seinen Geruchssinn sicher noch.
Plötzlich erlosch das Licht vor ihm und es wurde stockdunkel. Schnell entzündete er eine Flamme in seiner Handfläche um wieder für Helligkeit zu sorgen. Er konnte weiter vor sich hören wie ein Kanaldeckel bewegt wurde und rannte nun fast, in die Richtung.
Es waren sicher nur zwei, drei Minuten die das Mädchen Vorsprung hatte und Minato ebenfalls durch den Gullideckel ins freie stieg. Sofort sah er sich um, konnte aber niemanden sehen auf den die Beschreibung passte, die er bekommen hatte. "Gibt es da unten was umsonst?", sprach ihn ein Mann an und rümpfte kurz die Nase. "Sie sind schon der Zweite der da raus kommt", fügte der Mann weiter an. Sofort sah Minato zu ihm. "Wo ist die Person hin die vor mir herauskam?" Der Mann wies in eine Richtung zu einigen Häusern. "Sie verschwand da drüben um eine Ecke." Sofort sprintete Minato los und bog kurz darauf um die Ecke des ersten Hauses. Niemand war zu sehen. Der Dragonslayer lief die Straße ab, doch nirgends war jemand zu erblicken. "Mist!", knurrte er vor sich hin und ging diesmal langsamer die Straße wieder zurück und schaute dabei mal hier und da durch die Fenster. 'Sie muss noch hier irgendwo sein, der Vorsprung dürfte nur kurz gewesen sein', ging es ihm durch den Kopf, während er weiter suchte.



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Beitrag© By Maven Crowe  Fr Jul 28, 2017 10:01 pm

Längst war Maven nackig wie die Götter sie geschaffen, als die Badewanne endlich voll war. Schon während das Wasser noch einlief, hatte sie sich in die Wanne gepflanzt, um sich gründlich abzuwaschen. Natürlich ging es zuerst nur an den Beinen, aber die brauchten ihre Zuwendung auch mit Abstand am dringendsten, schließlich war das Wasser im Untergrund knöcheltief gewesen. Wenn sie die Stelzen nicht ordentlich abwusch, würde sich der direkte Kontakt mit dieser braunen Brühe bald schon rächen! Schlimm würde es allerdings werden, wenn sie bei ihrem Haar ankam, denn die brauchten gut und gerne einige Stunden zum Trocknen, wenn sie keinen Wärme-Lacrima fand, der den Vorgang beschleunigte. Überall wusch Maven Crowe sich gründlich ab – natürlich auch hinter den Ohren – und stelzte danach noch immer völlig nackig zu ihrem Bündel. Ein kurzer Riechtest und sie war sicher: Ihre Wechselkleider konnte sie noch anziehen… auch wenn die den stinkenden, getragenen von vorher für ihre Situation ein wenig zu ähnlich sahen. Das Baden hatte höchstens fünf Minuten gedauert, sie war schließlich nicht zum Spaß in die Wann gestiegen, und die Suche nach irgendwas, das ihr das Haar trocknete dauerte etwa nochmal so lange.
Stolze fünfzehn Minuten vergingen vom Betreten des Hauses bis die junge Dame sich fertig gewaschen und wieder bekleidet hatte und viel länger wollte sie sich auch nicht hier aufhalten, denn all zu hart hatte sie die Hausbewohnerin nicht getroffen, sodass diese wohl nur all zu bald mit fiesen Kopfschmerzen aufwachen würde. Maven konnte nur hoffen, dass sie sich wirklich nur eingebildet hatte, verfolgt zu werden, denn wenn die Gute aufwachte, würde sie einige Lärm machen, sollte ihr ungebetener Gast noch immer in ihrer Komfortzone verweilen. Schnell räumte sie noch die nötigsten Dinge zurück – Maven Crowe war eine ordentliche Einbrecherin – und verschwand so geschwind, wie sie gekommen war mit all ihrem Plunder aus dem Gebäude.

Spätestens mit ihrer Aktion in diesem Haus konnte sie in Silden nicht länger bleiben. Hätte sich herausgestellt, dass sie vor nichts davongerannt war, hätte sie ja dennoch hier absteigen können, aber jetzt hatte sie einen Einbruch auf dem Kerbholz und konnte später zweifelsfrei identifiziert werden. Maven war ja, wissen die Götter, äußerlich alles andere als unauffällig. In einem Gasthaus wäre sie nach dieser Straftat auch kurzfristig nicht mehr sicher, also hatte sie jetzt keine Wahl mehr: sie musste versuchen, Silden zu verlassen. Verfolger hin oder her. Eilig warf sie sich noch einen dunklen Umhang mit Kapuze über – dank dem Wetter nicht all zu anormal – und machte sich auf den Weg zum nächstbesten Dorfausgang.
Würde sie unterwegs oder spätestens draußen ihrem Verfolger in die Arme laufen? Maven rechnete damit und war entsprechend angespannt. Ihr Blick wanderte gelegentlich in Richtung Himmel, der sich längst wieder verdunkelte und den nächsten Schauer ankündigte. Zur Seite oder hinter sich blickte sie allerdings nicht. Zu auffällig. Unterwegs kramte sie einen der drei Äpfel hervor, die sie zwar unbeaufsichtigt, aber ehrlich erstanden hatte und erlaubte sich, kurz daran zu schnuppern, bevor sie hinein biss. Kauend und angespannt bahnte sie sich ihren Weg in Richtung der größten Straße des Orts, an dessen ende sie sicher einen Ausgang fände. Unterwegs wurde sie, wie immer eigentlich, von allerlei Leuten beobachtet, die sich unerfindlich an ihr störten, sie kritisch beäugten oder ihre Kinder misstrauisch ins Haus schickten, sobald sie in die Nähe kam. Zum Dorfausgang war es wenigstens nicht mehr weit: Weniger als 50 Meter noch und sie hätte das letzte Haus passiert.
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Beitrag© By Minato  Sa Jul 29, 2017 2:52 pm

>Minato Arashi<
 
Dragonslayer des Feuers


Minato stank es und nicht nur weil er anscheinend das Mädchen, oder wer auch immer da vor ihm floh verloren hatte, sondern es haftete der Gestank der Kanalisation an seinen Stiefeln. Zwar war er durch sie trockenen Fußes durch das stinkige Abwasser gewartet, doch nun sonderten sie den üblen Geruch ab, der an ihnen haftete. Dadurch gelang es Minato nicht die Fährte, die er verloren hatte wieder aufzunehmen.
Das frustrierte ihn schon etwas und begab sich erstmal zum Brunnen im Zentrum des Dorfes um dort sein Schuhwerk notdürftig zu säubern. Zwar erntete er dafür ein paar merkwürdige Blicke, doch dies war ihm egal, sollten die Leute doch denken was sie wollten. Den Rest des unsäglichen Gestankes, der an seinem Körper gehaftet hatte, war er vorhin schon los geworden, in dem er sich mit einen Feuerkranz umgab der den Geruch förmlich ausbrannte. Jetzt duftete er zwar etwas mehr nach brennender Holzkohle, jedoch war das allemal besser als zuvor.
Wie sollte er jetzt weiter vorgehen? Er konnte schlecht alle Ausgänge aus dem Dorf bewachen, denn er war sich sicher, das die Dame dieses Städtchen schnell verlassen würde. Minato musste sich was einfallen lassen wir er sie wieder fand und das schnell. Sein Blick fiel auf die Kirch die ebenfalls im Dorfzentrum stand und das höchste Gebäude weit und breit war. 'Vielleicht würde das ja klappen', überlegte er und rannte auch schon auf den Eingang des Gotteshauses zu. Schnell begab er sich in den Glockenturm von dem aus er einen rundum Blick über das gesamte Dörfchen hatte. Da er die Beschreibung des gesuchten Mädchens hatte, schaute er genau nach ob er sie vielleicht von hier oben entdecken würde.
Er besah sich die Hauptstraßen genau an und ihm viel auf das nur wenige das Dorf verließen. Die Meisten schienen Händler zu sein und fuhren mit einem Wagen, oder zogen einen Karren hinter sich her.
Doch dann erhellte sich sein Gesicht plötzlich und ein leicht triumphierendes Lächeln setzte sich auf seine Lippen. "Ich sehe dich", murmelte er und tatsächlich, mitten auf der Hauptstraße die zum Dorfausgang führte lief ein Mädchen mit schwarzem glatten Haar auf dem die Beschreibung perfekt passte. Das konnte kein Zufall sein und Minato wusste das er schnell sein musste.

Er sparte es sich also die Treppe hinunter zu eilen, um wieder zum Fuße der Kirche zu gelangen. Denn Minato sprang vom Kirchturm direkt auf das Kirchenschiff und rutschte daran hinunter, um kurz darauf mit einem sehenswerten Sprung auf ein angrenzendes Dach zu springen. Von dort an wiederholte er es von Dach zu Dach und schaffte es so dem Mädchen den Weg abzuschneiden. Kurze Zeit später landete er so mit einer gekonnten Dreipunktlandung gut zwei Meter vor ihr auf dem Kopfsteinpflaster. Mit einem Lächeln sah er zu ihr, während er sich langsam erhob. "Hab ich dich gefunden", meinte er und schaute sich sein Gegenüber genau an. Kein Zweifel, das musste das Mädchen sein, das ihm beschrieben wurde. "Ich habe da ein paar Fragen an dich", kam er gleich auf den Punkt, ohne sie auch nur eine Sekunde aus den Augen zu lassen. Immerhin wusste er ja nicht mit wem er es hier zu tun hatte, und da war Vorsicht sicher angebracht.



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Beitrag© By Maven Crowe  Sa Jul 29, 2017 7:52 pm

Fast hatte sie es geschafft, noch ein paar Meter und sie hatte die weite Grasebene vor sich, die Silden vom Nachbardorf trennte, in dem sie hoffentlich mehr Glück haben würde, als hier. War wirklich nicht gut gelaufen hier: Sie war angekommen, hatte einem Haus beim Abbrennen zugesehen, ihr Mittagessen verloren und war auch schon wieder auf der Flucht. Aber das zählt jetzt nichts mehr. In einigen Sekunden wäre sie hier weg und würde es anderswo noch einmal probieren. Lustlos biss sie in den für ihren Geschmack viel zu sauren Apfel, den sie noch immer in der Hand hielt und stakste auf den Dorfausgang zu. Während sie missbilligend von allen Seiten beäugt wurde, schmolz der Abstand dahin. 50 Meter, 40 … 30 und dann landete irgendein Typ plötzlich direkt vor ihr. Einen Augenblick schrak sie zurück und hielt inne – nicht nur beim Kauen ihres Apfels, sondern auch beim Gehen. Wenn es nicht gerade zufällig angefangen hatte, Dragonslayer des Feuers zu regnen, musste das wohl ihr Verfolger sein, den sie sich also doch nicht eingebildet hatte.
Und kaum war ihr der Gedanke gekommen, skandierte der Neuankömmling auch schon lächelnd, er hätte sie gefunden. Mavens Laune sank ein Stück weit und ihr gelangweilter, toter Blick fand den jungen Mann, der gerade das Offensichtliche bestätigt hatte. Zwischen ihnen lagen vielleicht noch drei Meter – diese Entfernung verkürzte sie mit einem entschiedenen Schritt auf Zwei. Ihrem Häscher zu drohen lag ihr fern, im Moment ging es ihr ausschließlich darum, keine Schwäche zu zeigen. „…“ Darauf, ihm eine Antwort zu geben, hatte sie schlicht keine Lust. Für sie gab es keine sinnvolle Antwort auf seine Feststellung, die irgendetwas zu ihren Gunsten oder Ungunsten verändert hätte.

Sie ließ ihn einfach machen, solange er keine Anstalten machte, ihr zu nahe zu kommen und den Gefallen tat ihr der Feuerteufel auch. Er wies Maven darauf hin, dass er Fragen hätte, ohne sie am Ende aber zu stellen. Ihre Laune sank weiter. Ein leises Seufzen entglitt ihr, als ihr klar wurde, dass sie wohl das Heft der Unterhaltung in die Hand nehme musste, sollte das hier irgendwas werden und wollte sie in nächster Zeit noch mit einem Minimum an Unauffälligkeit von hier wegkommen. „Gleichfalls…“ antwortete sie also leise. So leise, dass ihr Gegenüber Schwierigkeiten gehabt hätte, sie zu verstehen, wenn da nicht noch etwas mit Drachensinnen gewesen wäre. „Warum folgst du mir?“
Unterdessen bemerkten mehr und mehr Dorfbewohner um die Beiden herum die beiden von denen das junge Mädel eine unheilvolle Ausstrahlung hatte. Nach und nach richteten sich immer mehr Augenpaare auf die beiden, die sich ein paar Meter vom Dorfausgang gegenüberstanden und schon von weitem so aussahen, als würde es gleich Stress geben. Die Entwicklung kannte Maven schon und sie gefiel ihr nicht. Jedes Mal, wenn sie jemandem auf diese Art gegenüberstand, rochen die Menschen in der Umgebung förmlich, dass sie ein Störenfried sein musste. Wenn die Stimmung umschlug konnte das hier ganz böse werden. Sie musste jetzt mehr denn je von hier weg!
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Beitrag© By Minato  Sa Jul 29, 2017 9:08 pm

>Minato Arashi<
 
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Etwas unbeeindruckt von seinem Auftritt, trat die junge Frau, die er eben noch gestellt hatte, einen guten Schritt auf ihn zu. Dabei hatte er gedacht das seine erstklassige Landung mehr Eindruck schindete. Minato musterte die Schwarzhaarige etwas genauer. Ihre Haut war wirklich fast so weiß wie Schnee und ihr Haar war so Schwarz wie Ebenholz. Bei ihrem Anblick viel ihm eine Figur aus einem Märchen ein, dass er mal gelesen hatte. 'Fehlen nur noch Lippen rot wie Blut', dachte er belustigend, während sein Blick zu ihren Augen huschte.
Es waren Augen voller Einsamkeit und Schmerz, die keinerlei Regung zeigten. Es hätten genauso die Augen einer Toten sein können. Eine Spur Mitleid regte sich ihn ihm, doch dies musste er erstmal beiseite schieben. Jetzt galt es zuerst herauszufinden ob sie der Brandstifter war, den er schon so lange suchte, auch wenn nichts an ihr darauf hindeutete. Aber warum war sie dann geflohen, wenn sie nichts zu verbergen hatte?

Auch der Dragonslayer bemerkte wie sie beide immer mehr ins Auge der Öffentlichkeit gerieten, während sie sich so gegenüber standen. Das war ja auch kein Wunder, wenn man sich die Beiden so ansah. Keiner der Beiden passte so wirklich hier her. Sie mit ihrer düsteren Ausstrahlung und er mit seinem nacktem Oberkörper und langen Mantel. So lief man hier in diesem beschaulichen Örtchen sicher nicht rum.
Endlich brach sein Gegenüber ihr Schweigen und kam gleich auf den Punkt. Sie wollte also wissen warum er sie verfolgt hatte, gut das sollte ihn nicht vor eine große Aufgabe stellen.
"Zuerst darf ich mich kurz vorstellen ...", begann er und murmelte dann, eher mehr zu sich als zu ihr: "...sonst muss ich mir von Syl wieder was anhören von wegen Höflichkeit".
Er räusperte sich kurz. "Mein Name ist Minato und ich bin Mitglied der Magiergilde Liberty Phoenix. Ich bin schon seit einer Weile auf der Suche nach einem Brandstifter, der sich in der Gegend herumtreibt und als ich die Anwohner befragt habe ob sie jemand Verdächtiges gesehen haben, bekam ich eine Beschreibung die ganz genau zu dir passte. Daraufhin begab ich mich auf die Suche und bin dir gefolgt." Minato lies seine Worte erstmal wirken, ehe er mit den Händen in den Hüften stemmend fortfuhr. "Du siehst mir zwar nicht wie eine Brandstifterin aus, jedoch bist du vor mir geflohen, was bei mir die Frage aufwirft, was du zu verbergen hast, dass du vor mir fliehen musst?"
Eine ganz berichtigte Frage wie der Dragonslayer fand und wartete eher untypisch für ihn, geduldig auf eine Antwort.


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Beitrag© By Maven Crowe  So Jul 30, 2017 12:25 pm

Sie war angespannt – nicht ängstlich, aber ihre Körperspannung war beinahe greifbar. Jeden Augenblick erwartete Maven, die per Naturell grundsätzlich vom Schlimmsten ausging, die ersten Mistgabeln zu erkennen, mit denen sie sich dann herumschlagen musste. Natürlich war das maßlos übertrieben, aber ihre Natur abstellen war eben eine Sache, die über Maven Crowes Kräfte hinaus ging. Trotzdem hörte die dunkle, junge Dame ihrem Gegenüber zu. Unseliger weise bestand der junge Mann darauf, sich zu vorzustellen. Das war vertretbar, aber bei dem Grund, den er ihr nannte, wanderten ihr Brauen überrascht in die Höhe, wieder zurück in Normalposition. Konnte das wirklich…? Nein, das musste ein Zufall sein. Es gab sicher genügend Leute, die Syl genannt wurden da draußen.
Was dann folgte, ließ Maven Crowe über sich ergehen… ‚Minato … Gilde … Brandstifter … jemand verdächtiges… ich natürlich.‘ Man konnte nicht sagen dass sie in irgendeiner Weise überrascht war. Tatsächlich war ihr klar, dass auf sie gezeigt würde, sobald irgendwer nach jemandem fragte, der Verdächtigt wirkte; egal, worum es ging. Am Ende hieß das, dass sie vor jemandem geflüchtet war, der eigentlich nach jemandem ganz anderen gesucht hatte. Wäre es nicht höchst undamenhaft gewesen, hätte Maven sich wegen dieses Irrtums am liebsten in den eigenen Allerwertesten gebissen. Aus Mangel an möglichen Reaktionen und ihrem Hang zur Püppchenhaftigkeit heraus, blieb sie einfach da stehen, wo sie war und tat gar nichts, was auf irgendeine äußere Reaktion hinwies, bis Minato endlich fortfuhr.
Immerhin schloss er so halbwegs aus, dass sie sein Ziel war – ein Umstand, der sie sichtlich überraschte. Abermals hoben sich ihre Brauen, denn eigentlich war es gewohnheitsgemäß ziemlich schwierig, Menschen, die sich an ihre Fersen hefteten, von ihrer Unschuld zu überzeugen, ohne ihnen weh zu tun – was in diesem Kontext ja eigentlich eher kontraproduktiv war. Und dann wollte der Andere noch wissen, warum sie denn überhaupt geflüchtet war – eine gute frage, die sie ihm allerdings nur ungern beantworten wollte.

„Du sollte deine Antworten kriegen“, entgegnete Maven schließlich knapp und biss nochmal in ihren sauren Apfel hinein, kaute langsam und nahm sich erst noch genügend Zeit zum Runterschlucken, bevor sie endlich weiter sprach: „Aber nicht hier.“ Mit einem kurzen Blick in die Umgebung wollte sie sich nicht nur vergewissern, ob die Menschenmenge, die sich langsam um sie bildete, noch da war, sondern dem Herrn ihr gegenüber auch bedeuten, dass sie vorher von hier verschwinden sollten. Um ihren Anspruch zu bekräftigen, trat sie auf Minato zu und würde ihre Linke im Stoff seines rechten Oberarms vergraben um ihn sanft mit sich zu ziehen, wenn er sich nicht entzog. „Mitkommen.“ forderte Maven Crowe und schritt, wie vorher geplant, auf den Dorfausgang zu. Die unverfänglicheren, viel weniger privaten Antworten konnte sie ihm schon auf dem Weg nach draußen geben und das tat sie auch bald:
„Du hast richtig geraten. Ich bin nicht, wen du suchst.“ Das war doch mal ein Anfang – damit war das Wichtigste gleich vom Tisch und eigentlich wollte sie sich den Rest gleich sparen, aber die Höflichkeit, die auch ihr nicht ganz fremd war, gebot ihr, sich ebenfalls vorzustellen. Draußen angekommen, schlug die dunkle Schönheit einen Weg querfeldein ein, um sowohl vom Dorf, als auch von der Straße, die davon weg führte, fern zu bleiben. Erst wenn sie zu beidem jeweils etwa 50 Meter entfernt war, plante sie anzuhalten: „Mein Name ist Maven … Crowe und ich … reise allein“, erklärte sie ihm unterwegs. Was den Rest betraf, den Minato von ihr wissen wollte, so wollte sie nicht einfach so aus dem Nähkästchen plaudern, obwohl es da eine Sache gab, die sie beschäftigte.
„Über meine Gründe zur Flucht will ich nicht reden.“ Das stellte sie gleich völlig klar: „Wie viel ich dir erklären werde, hängt davon ab.“ die Sicherheit wollte sie gerne haben. „Wie gut kennst du Sylvana Rose Fernandez?“ Für Maven bedeutete die Frage schon ein Risiko. Immerhin bestand jetzt die Möglichkeit, dass Minato bei deren nächster Begegnung auspackte, dass er da eine schwarz-weiße Verrückte getroffen hatte und sie dabei mit Namen nannte. Das würde vermutlich zur Folge haben, dass die Syl, die sie kannte alles stehen und liegen ließ, um nach ihr zu suchen – dabei hatte sie ja Gründe gehabt, um ihre alte Weggefährtin zu verlassen … vielleicht hätte sie sie damals doch in einem Brief darlegen sollen.
Aber von der Antwort des Anderen hing jetzt ab, wie genau sie es mit der Wahrheit nahm, wenn sie ihm erklärte, warum sie auf eine bloße Vermutung hin vor ihm geflüchtet war…
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Beitrag© By Minato  So Jul 30, 2017 2:16 pm

>Minato Arashi<
 
Dragonslayer des Feuers


Die Dame die ihm gegenüber stand, zeigte so gut wie keine Reaktionen. Wie eine Statue stand sie da und lies seine Worte über sich ergehen. Auch wenn er selten Menschen nach ihrem Äußeren beurteilen wollte, erschien sie ihm doch recht merkwürdig. Doch war er sich irgendwie sicher, dass sie nicht die Person war, die er schon seit drei Dörfern hindurch verfolgte.
Dies bedeutete natürlich im Umkehrschluss, das der Brandstifter wieder entkommen war und das ärgerte ihn doch sehr. Hatte Minato doch gehofft ihm endlich das Handwerk legen zu können. Diesmal war er rechtzeitig da gewesen um Leben zu retten, doch wie würde es beim nächsten Mal aussehen? Je länger dieser Verrückt auf der Flucht war, desto höher das Risiko, dass es irgendwann Opfer geben würde. Bisher war es lediglich bei Sachschäden geblieben. Aber gut, jetzt galt es erstmal herauszufinden wer die blasse Dame vor ihm war, später würde er die Fährte nach dem Feuerteufel wieder aufnehmen müssen.
Immerhin schien sie jetzt ihre Sprache wiedergefunden zu haben und versicherte ihm mit knappen Worten, das er seine Antworten noch erhalten würde, wenn auch nicht gerade hier. Dies war jedenfalls nachvollziehbar, denn die Anzahl der Leute die sie beobachteten wurden immer mehr.
Kurzerhand trat sie auf ihn zu, griff in seinen Mantel und zog ihn leicht hinter sich her. Alles was sie dazu sagte war ein kurzes, Mitkommen.
Natürlich hätte sich Minato jetzt einfach loseisen können, aber er war neugierig und hoffte immer noch auf Antworten, also folgte er ihr aus dem Dorf und von den Leuten weg, die etwas verdattert hinterher schauten.
Während sie auf Abwegen unterwegs waren, erklärte sie ihm schon mal, in ebenso knappen Worten wie eben, das sie nicht die Person wäre die er suchte und bestätigte somit seine Ahnung. Natürlich hätte das auch eine Lüge sein können, doch deutete nichts darauf hin, das er dies annehmen sollte.
Als die Beiden nun anscheinend weit genug vom Dorf entfernt waren, blieb sie stehen und wandte sich nun offen an ihn. Sie stellte sich als Maven Crowe vor und fügte auch an das sie alleine reiste. Darauf das sie alleine unterwegs war, hätte er auch spekuliert, da sie scheinbar nicht die Gesprächigste zu sein schien. Minato nickte begrüßend, ehe sie fortfuhr. Jedoch wollte sich nicht damit rausrücken warum sie nun vor ihm geflüchtet war, was ihr gutes Recht war. Natürlich hätte er es gerne gewusst, aber so konnte er nur hoffen das sie nichts schlimmes ausgefressen hatte.

Nun kam aber etwas mit dem er nicht gerechnet hatte. Aus heiterem Himmel fragte sie ihn nach Sylvana. Die Verwunderung konnte sie sicher an seinem Gesicht ablesen. Sie kannte sogar den vollen Namen von Syl und das wussten nicht viele, wenn er genau überlegte. "Nun ich weiß zwar nicht woher du sie kennst, aber ich für meinen Teil sehe mich als einen engen Freund. Wir kennen uns schon seit unserer Jugend, seit unsere Drachen uns gemeinsam auf einer einsamen Insel haben trainieren lassen und sie ist mittlerweile Gildenmeisterin unserer Gilde", beantwortete er ihre Frage ehrlich und war immer noch verwundert. "Wir haben uns bis zur Gründung der Gilde zwar lange nicht gesehen gehabt, aber die Freundschaft ist geblieben, auch wenn sie mittlerweile am liebsten die große Schwester raushängen lässt. Dabei ist sie nur ein Jahr älter", seufzte er lächelnd und schüttelte dabei leicht den Kopf. "Mich würde aber zu gerne interessieren woher du sie kennst? Nicht jeder kennt ihren zweiten Vornamen", stellte er schon die nächste Frage und war gespannt ihre Geschichte zu hören.




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Beitrag© By Maven Crowe  So Jul 30, 2017 4:25 pm

Sie hatte ihre Frage nicht spontan gestellt, sondern verfolgte ein genaues Ziel damit. Einerseits wollte sie unbedingt wissen, ob er und sie von der selben Person redeten und – falls das der Fall war – ihre Überlebenschancen durch diese Verbindung erhöhen. Seiner Erzählung entnahm Maven, dass ihre Vermutung zumindest diesmal stimmte und sie wirklich die selbe Person meinten. Aufmerksam lauschte sie der weiteren Antwort und plötzlich keuchte Maven auf, sogar ihr Mundwinkel verzog sich einen Augenblick in die Höhe. ‚Gildenmeisterin? Tatsächlich?‘ … das passte mal so gar nicht zu der Sylvana, die sie kannte. Die Vorstellung, diese temperamentvolle Furie an einem Schreibtisch hinter bergeweise Papier versinken zu sehen war für Maven erheiternd genug, um sie einen kurzen Moment lang dazu zu bringen, ihre Belustigung offen zu zeigen. Doch bald straffte sie sich wieder. Die restlichen Informationen, die Minato ihr gab, interessierten sie eigentlich nur noch so halb, immerhin hatte sie herausgefunden, was sie wirklich wissen wollte, aber vielleicht erfuhr sie ja noch irgendwas nützliches. Außer einer Lücke in seiner Bekanntschaft mit Mavens Weggefährtin erfuhr sie allerdings nicht mehr all zu viel.
Unterdessen war von dem Apfel nur noch ein trauriger Rest übrig, den sie achtlos ins Gras neben sich fallen ließ. Maven hatte beschlossen, einen Teil ihrer Karten auf den Tisch zu legen, aber die brisantesten davon weiter auf der Hand zu behalten – auch wenn Minato Sylvana kannte, war er schließlich nicht sie und daher hielt es sich mit Fräulein Crowes Vertrauensvorschuss auch in engen Grenzen. „Wir waren Weggefährten, sie und ich.“ Damit war eigentlich alles gesagt, aber sicher würde Minato noch mehr wissen wollen. Außerdem hatte sie ja noch seine ursprüngliche Frage zu beantworten: „Vor fünf Jahren trennten sich unsere Wege … aus dem selben Grund, aus dem ich heute die Flucht ergriffen habe.“ Jetzt wäre ein guter Augenblick gewesen, erneut zu regnen, aber den Gefallen tat ihr das Wetter natürlich nicht. Ihr Blick schweifte in der Ferne umher und einen kurzen Augenblick lang kämpfte Maven das Verlangen nieder, den zweiten ihrer drei Äpfel herauszukramen: „Meine Magie ist gefährlich für meine Umgebung. Auch für dich. Auf lange Sicht würde sie Müdigkeit und Kraftlosigkeit verursachen.“ Einige Sekunden vergingen, in denen sie dem jungen Mann Gelegenheit gab, sich darüber klar zu werden, was sie da gerade gesagt hatte. „Leider kann ich nichts dagegen tun. Die Folge ist dieses seltsame Verhalten der Menschen um mich herum, wie eben als du dich mir in den Weg gestellt hast. Wenn ich zu lange in der Nähe bleibe, werden die Menschen müde und antriebslos.“ Zugegeben, dieser Umstand war mehr als nur ein bisschen exotisch, aber das war ihre Magie an sich ja insgesamt. Eine lange Stille entstand, in der Maven sich genau überlegte, wie sie das folgende Ausdrücken sollte.

„Manchmal kommt es vor, dass die Bewohner eine Gilde anheuern um herauszufinden, warum sie immer müder und antriebsloser werden und … nicht immer sind es Gilden, die sich an Recht und Gesetz halten.“ Zwar sollte jetzt klar werden, was Maven Crowe ausdrücken wollte, wenn ihr Gegenüber auch nur im Geringsten zum Nachdenken neigte, aber zur Sicherheit wollte sie es trotzdem aussprechen. „Früher oder später kommen diese Leute darauf, dass ich die Ursache bin und natürlich wollen sie die Ursache beseitigen – zu jedwedem Ende. Grund genug, zu verschwinden, sobald man einen Magier sieht, nicht?“ Es widerstrebte ihr sehr, so viel zu reden, aber mit weniger Worten konnte sie unmöglich eine sinnvolle Erklärung abliefern. Jetzt musste sie nur noch eine Verbindung schließen, um wirklich alles erklärt zu haben. „Als ich mit Sylvana zusammen reiste, musste sie sich zwangsläufig auch damit auseinandersetzen, dass mir ständig Leute folgten und sie damit ständig in Gefahr war. Das wollte ich nicht verantworten und habe mich deshalb entschieden, alleine weiterzuziehen.“ Jetzt war alles gesagt, was wichtig war und Mavens Zunge fühlte sich trocken an… angestrengt, denn gerade hatte sie mehr Worte verloren, als in den vergangenen Wochen zusammengezählt. „Ich bin froh, dass sie Freunde gefunden hat, die weniger gefährlich für sie sind … denn mir ist es bestimmt, mein Leben alleine zu verbringen.“ Hoffentlich erkannte Minato die Gefahr, in der er sich befand und in der auch Sylvana sich befunden hatte. Und hoffentlich ging ihm auch auf, dass seine Kindheitsfreundin sich vermutlich nur zu gerne wieder in Gefahr begeben würde, sobald sie von Mavens Existenz erfuhr. Hoffentlich reichte das aus, dass er über diese Begegnung das Mundwerk hielt.
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Magie: Dragonslayer des Feuers
Beitrag© By Minato  So Jul 30, 2017 6:18 pm

>Minato Arashi<
 
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'Da war doch was?', dachte er und schaute nochmal genau hin. Tatsächlich, zum ersten mal sah er eine Regung in diesem sonst so stoischen Gesicht und auch Minato konnte ein leichtes Grinsen nicht unterdrücken. Zwar wusste er nicht zu einhundert Prozent woran sie gerade dachte, doch wenn sie Syl so gut kannte wie er, würde sie sicher darüber schmunzel wie es die Drachenlady hinter einen Schreibtisch geschafft hat mit ihrem Temperament. Etwas worüber er jedes Mal schmunzeln musste wenn er sie hinter den Bergen von Papierkram in ihrem Büro besuchte.
Nachdem dieser kurze Anflug von Emotionen vorüber war, begann Maven endlich an zu erzählen. Sie war also eine Zeit lang mit Sylvana gereist, wie er erfuhr und das ihre Wege sich vor gut fünf Jahren getrennt hatten. Syl war also nicht immer eine Einzelgängerin gewesen, so wie er, ging es ihm durch den Kopf. Er freute sich irgendwie das Syl all die Jahre nicht komplett alleine war. Der Dragonslayer hatte damals immer Mal an sie gedacht und sich gefragt ob sie wohl Freunde gefunden hatte. Klar hatte er in den Jahren seiner Reise ein paar Leute kennengelernt, doch war es nie dazu gekommen das er mal mit jemanden länger unterwegs war. Seit er in der Gilde war, hatte sich dies natürlich geändert.
Weiterhin hörte er ihr aufmerksam zu und langsam wurde es spannend, als sie zu dem Punkt kam, warum sie von Syl wegging. Es hatte also mit ihrer Magie zu tun. Während sie weiter sprach runzelte Minato etwas die Stirn, weil er sich fragte was das wohl für eine merkwürdige Magie sein konnte, die anderen die Energie raubte.
Während sie weiter ihre Geschichte erzählte, verstand er langsam was für eine Bürde sie trug und er konnte auch verstehen warum sie sich von Sylvana schlussendlich getrennt hatte. Diesen Einfluss konnte auf dauer sicher nicht gesund sein. Aber konnte man dem Effekt nicht auch entgegenwirken, wenn man es wusste, überlegte er. Und was etwaige Gegner anderer Gilden anbelangte, das wäre das kleinere Problem aus seiner Sicht.

Nachdem Maven geendet hatte setzte sich Minato ins Gras und schaute über die weite Graslandschaft. "Du hast es sicher nicht einfach, das erklärt mir deinen leerer Blick. Immer auf der Durchreise, an keinem Ort willkommen und dann auch noch immer auf der Hut sein, das klingt grausam", sprach er seine Gedanken laut aus und sah zu ihr. "Du möchtest sicher das ich Syl von dieser Begegnung nichts erzähle. Aber weißt du sie ist Erwachsener geworden. Sie wird sicher nicht gleich losstürmen um dich zu suchen, dafür hat sie mittlerweile zu viele Verpflichtungen. Abgesehen davon das dass eher meine Spezialität ist. Selbst zu einem Sparringskampf musste ich sie erst provozieren, damit sie mit mir kämpft", lächelte er und dachte an den letzten Kampf zurück. Man das war was, wie er sie da zur Weißglut gebracht hatte.
"Also momentan spüre ich noch nichts von diesem Energieabzug, liegt vielleicht auch daran das ich vor kurzem noch ein herrliches Feuer verspeisen durfte." Minato erhob sich wieder und streckte sich ausgiebig. "Wie heißt diese Magie eigentlich, die laut deinen Aussagen so viel Unbehagen verursacht? Und wurdest du damit geboren, oder hat man sie dir aufgezwungen?" Der Braunhaarige konnte sich nämlich nicht vorstellen das sie die Magie freiwillig gelernt hatte. "Ich meine, wenn unsere Donnerqueen sich mit dir anfreunden konnte, bist du sicher kein übler Mensch."



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Magie: Godslayer des Todes
Beitrag© By Maven Crowe  So Jul 30, 2017 7:11 pm

Mitleid zu erhaschen war eigentlich nicht ihr Plan gewesen. Sie wollte eigentlich zusehen, dass sie bald wieder alleine war, aber anstatt ihr den Gefallen zu tun setzte der Andere sich einfach hin und ließ sich darüber aus, dass Mavens Aussehen Bände sprach. Wenigstens hatte er richtig geraten, was ihr Anliegen war, dennoch widersprach er ihr und das wurmte die junge Dame mehr, als man ihr ansah. Zwar waren inzwischen fünf volle Jahre vergangen, seit sie Sylvana das letzte mal gesehen hatte, aber in Mavens Kopf konnte sie sich die Andere nicht besonnen und bedacht vorstellen. Das war ein zu großer Gegensatz, um ihr realistisch zu erscheinen. „Du bist optimistischer als ich, was ihre Reaktion betrifft.“ Geräuschvoll ließ sie ihr Reisegepäck von der Schulter rutschen, über die sie ihren Beutel gehängt hatte und in dem unter anderem noch ihre noch immer erbärmlich müffelnden Kleider lagen. „Sylvana zu provozieren war noch nie schwer“, merkte sie an, während sie in ihrem Beutel nach etwas bestimmtem zu suchen schien. Gleichzeitig dachte sie an die vielen Situationen in denen die Andere den Kopf verloren hatte und einfach losgeschlagen hatte – und in denen Maven meistens nichts anderes übrig blieb, als hinterher zu laufen und das Schlimmste zu verhindern – es war eine spaßige Zeit.
„Eine Folge, die du unbewusst erlebst ist die, dass dir meine Ausstrahlung als negativ auffallen dürfte. Sie ist die direkte Folge meiner Magie. Und wenn du noch ein paar Tage in meiner Nähe bleiben würdest, wirst du dich schlapp und müde fühlen. Schlaf würde seine Erholsame Wirkung auf dich verlieren. Solche Dinge.“ Eigentlich hatte sie das schon mal erklärt, aber vielleicht war Minato ja von diesem schlag Mensch, der alles eine Nuance direkter brauchte. Deshalb ließ sie in ihrer Rechten eine schwarze Kugel entstehen: „Ich kann den Vorgang beschleunigen, wenn du unbedingt wissen willst, wie sich das anfühlt… es ist aber ziemlich unangenehm.“

Das war noch nicht mal eine Drohung. Und Maven tat ihr möglichstes, damit ihr Vorschlag nicht als eine solche aufgefasst wurde, indem sie danach ungerührt weiter in ihrer Tasche herumsuchte. „Darüber, was diese Kraft ist und wie ich sie erlangte, werde ich nicht mit dir reden.“ Fakt war, sie war gefährlich und das sollte reichen. Momente später hatte Maven ihren Sparstrumpf gefunden. Kurz wägte sie ab, für wie lange sie damit wohl auskommen würde, verschnürte ihren Beutel wieder, schulterte das Teil und wollte sich dann wieder auf den Weg zum nächsten Dorf machen. „Lass mich dir nur eines darüber sagen. Diese rätselhafte Vereinnahmung von Mana aus der Umgebung funktioniert so ähnlich wie das, was du getan hast, um den Hausbrand zu löschen.“
Vielleicht machte es jetzt Klick, vielleicht auch nicht. Irgendwie hoffte Maven jetzt, Minato würde sie jetzt einfach ziehen lassen, aber irgendwas in ihr zweifelte daran, dass er das tun würde. Nichtsdestotrotz wollte sie unbedingt weiter ziehen und erinnerte sich nach einem Schritt, dass sie ja noch zwei Äpfel hatte. Einen davon kramte sie kurzerhand heraus: „Deines schmeckt wild, ungezähmt und frei. Aber es hat einen bitteren Beigeschmack. Ein Teil von mir beneidet dich.“
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Magie: Dragonslayer des Feuers
Beitrag© By Minato  Mo Jul 31, 2017 2:27 pm

>Minato Arashi<
 
Dragonslayer des Feuers


Manchmal war Minato wirklich schwer von Begriff und verstand nicht immer sofort wenn er unerwünscht war. Das lag hauptsächlich daran das es ihm schlicht weg egal war. Wenn er den Eindruck erhaschte das es einem Menschen mit dem er zu tun hatte nicht gut ging, schaltete sich ihn ihm gleich dieser Hilfemodus ein. Das war schon immer so gewesen, denn er war niemand der einfach so wegschauen konnte, wenn jemand anderes litt. Und auch wenn Maven es nicht zugab, so sah er das es ihr alles andere als Gut ging.
Unterdessen, während er seinen Gedanken nach hing, sprach sie weiter von Sylvana und normalerweise würde er ihr recht geben, doch Maven wusste nicht wie sich die Gildenmeisterin von Liberty Phoenix in den letzten Jahren geändert hatte. "Weist du... Syl's Pflichtbewusstsein der Gilde gegenüber ist mittlerweile größer als dass, jeder Provokation nachzugeben. Man könnte sagen sie ist etwas Erwachsener geworden. Aber unter dieser Pflicht, ist sie immer noch die alte, da hast du recht", grinste er und besah sich kurz darauf die schwarze Kugel in der Hand Maven's.
So schnell wie sie sie erschaffen hatte, lies sie diese auch wieder verschwinden. Irgendwie kam Minato diese Magie bekannt vor. Nicht die selbe natürlich, dennoch ähnlich in ihrer Natur.
Da Miss Crowe darauf verzichtete ihm näheres zu ihren Fähigkeiten zu erzählen, beließ es der Dragonslayer erstmal dabei. Währenddessen zogen erneut unheilvolle Wolken über sie hinweg und kündigten schon den nächsten Regen an. Die leichte Brise die über die üppige, mit Gras bewachsene Ebene tanze, wurde langsam zu einem stärkeren Wind, in dem sich Minatos Haare, die wie meist zu einem Pferdeschwanz gebunden waren, zum Takt bewegten.
Plötzlich aber gab Maven doch noch etwas zu ihrer Magie preis und erklärte ihm, mehr beiläufig, dass diese ähnlich wie die seinige Funktionieren würde. Das lies den Dragonslayer des Feuers natürlich aufhorchen, war er doch anderen Dragonslayern bisher nur selten begegnet. Minato ging einen schritt auf Maven zu und schnupperte, doch der dezente Geruch den er bisher bei allen Dragonslayern bemerkt hatte, nämlich den typischen Duft eines Drachens, der an ihnen allen haftete, blieb hier aus. "Du bist kein Dragonslayer so viel steht fest", bestätigte er, als es ihm plötzlich wie Schuppen von den Augen fiel. Daran hatte ihre kleine Demonstration ihn also erinnert, jetzt fiel es ihm wieder ein. "Du bist also ein Godslayer", sprach er und trat wieder einen Schritt zurück. 'Scheint aber nicht diesen Gotteskomplex zu haben, wie ein anderer gewisser Herr',schoss es ihm durch den Kopf. "Davon haben wir in unserer Gilde auch ein Exemplar, nur das der etwas gaga im Kopf ist und sich für einen echten Gott hält", berichtete er ihr und rollte dabei leicht mit den Augen. "Vielleicht hast du schon mal von ihm gehört er ist der sogenannte Godlayer der Schatten. Hab ihm mal gezeigt das er doch nicht ganz so göttlich ist wie er dachte", lachte Minato nun auf und er innerte sich nur zu gerne an den Kampf zurück, den die beiden ausgefochten haben.
Die Schwarzhaarige schien nun wirklich wieder aufbrechen zu wollen, jedenfalls interpretierte Minato ihre Geste so. Doch ihr letzter Satz, über den Geschmack seines Mana, lies ihn etwas schmunzeln. "Ja, das klingt wie eine Beschreibung meines Lebens", murmelte er leise vor sich hin. Woher dieses Bittere herrührt wusste er sehr genau, doch den Gedanken fegte er erstmal wieder beiseite.
Minato klatschte kurz in die Hände. "So dann will ich auch mal wieder, immerhin gibt es noch einen Brandstifter zu fangen, der wahrscheinlich wieder einen mega Vorsprung hat", dabei seufzte er kurz. "Vielleicht sieht man sich ja mal wieder und wenn du mal in der Gegend von Ardea bist, so heißt das kleine Örtchen zu dem unsere Gilde gehört, schau doch ruhig mal vorbei. Syl würde sich bestimmt freuen", gab er ihr noch den Tipp und wollte schon Richtung Dorf aufbrechen, als er sich nochmal umdrehte. "Und ganz unter uns, Lächel ruhig mal, dann halten die Leute dich auch nicht immer für so verdächtig, bis dann", grinste er breit und nickte ihr zum Abschied noch mal kurz zu.


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Magie: Godslayer des Todes
Beitrag© By Maven Crowe  Mo Jul 31, 2017 3:25 pm

Na also, es ging doch. Abgesehen von ein- zwei Sätzen, die er ihr hinterher rief, machte er keine Anstalten, Maven zu folgen. Diese dachte darüber nach, ob sie mit den neuen Informationen, die sie jetzt hatte, in dieses Ardea wollte oder nicht. Einerseits war ihre Neugier wirklich sehr stark. Zu sehen, was ihre Weggefährtin aus sich gemacht hatte, war wirklich verlockend. Auf der anderen Seite hatten sich ihre Wege aus einem guten Grund getrennt. Einem Grund, der bis Dato weder an Sinn, noch an Gewicht verloren hatte. Im Stillen entschied Maven Crowe für sich, um diesen Ort einen weiten Bogen zu machen, so weh es ihr auch tat, jedes Mal, dass sie darüber nachdachte.
Ein wenig bitterer als zuvor setzte sie ihren Weg alleine fort und gab sich keine Mühe mehr, sich zu beeilen. Sie wusste schließlich, wer sie aus welchem Grund verfolgt hatte und damit gab es keinen Grund mehr, Tempo zu machen. Während sie ihre ersten Schritte in Richtung des befestigten Weges tat, der sie aus Silden fort führte, fielen die ersten Tropfen des erneut einsetzenden, kühlen Regens vor ihr herab. Die Aussicht auf angenehmes Reisewetter hellte ihre melancholische Stimmung ein wenig auf, obwohl sich das äußerlich natürlich kaum zeigte.
Dass das Wetter ihr frisches Bad zunichte machte, kümmerte Maven auch ungemein wenig, denn das hatte sie ja nur genommen, um nicht mehr nach Brackwasser und den anderen Dingen zu stinken, die darin herumschwammen. Der Ort, den sie als nächstes aufzusuchen plante, trug den klangvollen Namen Rosea und er war bekannt für seine Erzeugnisse aus rohem Fisch – und das obwohl diese kleine Stadt noch nicht mal in der Nähe des nächsten Gewässers lag. Ihr runder, kleiner Kopf war voll von den Gedanken, die die letzte Begegnung nach sich zog und egal wie sehr sie versucht, sich der Erinnerung an ihre gemeinsame Zeit zu entziehen, irgendwie kehrte ihr Denkprozess immer wieder zu irgendwelchen Details zurück, die freudigen Wehmut in ihrer Brust auslösten.

Unterdessen freute sich eine Gestalt, die am Dorfrand Sildens auf einem der Dächer gehockt hatte. Darüber, dass die Zielperson alleine weiter ging. Igor, den fast alle nur als den Herrn des Fegefeuers kannten, hatte seine Mission schon gefährdet gesehen, als die fast 500.000 Jewel teure Rübe mit den langen, schwarzen Haaren sich ausgerechnet mit dem Typen zusammengetan hatte, der ihm selber im Nacken saß. Mit einer fließenden Bewegung rückte er sich die Augenklappe an der linken Gesichtshälfte zurecht und strich sich dann in freudiger Erwartung über die Glatze. Er brauchte nur die Rübe der schwarzen Witwe und der Rest interessierte seinen Auftraggeber nicht – es brannte ihm sprichwörtlich unter den Nägeln, diesen dürren, blassen Körper in einen Haufen stinkender Kohle zu verwandeln.
Sein letzter Versuch war schief gelaufen; er hatte sich im Timing verschätzt – gehofft, dass sie etwas früher ankam und in dem Haus untergekommen war, das er nach sorgsamer Planung lichterloh in Flammen gehüllt hatte, aber letztendlich hatte seine Ungeduld gesiegt und dafür gesorgt, dass er zu früh losgeschlagen hatte – tragisch. Dieser Fehler würde ihm sicher nicht nochmal unterlaufen … wenn er das Mädel auf dem Feldweg stellen konnte, wäre ihr Leben ein für alle mal zu ende und er konnte eine Weile die Füße hochlegen und von dem Kopfgeld leben. Still in sich hinein kichernd, schwang der Herr des Fegefeuers sich rutschend von dem Hausdach auf dem er abwartend gehockt hatte, um die Verfolgung aufzunehmen…
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Magie: Dragonslayer des Feuers
Beitrag© By Minato  Mo Jul 31, 2017 5:17 pm

>Minato Arashi<
 
Dragonslayer des Feuers


Kaum war er ein paar Meter gegangen da fing es auch schon an zu regnen. 'Ganz toll, wieder nass', ärgerte es ihn ein bisschen, während er gen Silden zurücklief. "Vielleicht sollte ich die Nacht hier bleiben und morgen die Spur wieder aufnehmen", grübelte er vor sich hin. Bei dem Regen würde er jetzt sicher nichts brauchbares mehr finden, also konnte er genau so gut am nächsten Tag sein Glück versuchen.
Während er weiter lief und endlich wieder auf dem Weg ankam, dachte er darüber nach ob er Syl von dem Treffen mit ihrer alten Freundin erzählen sollte, oder nicht. Immerhin schien es so das diese Maven es eher begrüßen würde, wenn er es für sich behielt. Sollte er also ihrem Wunsch entsprechen, oder hatte Sylvana ein recht darauf zu erfahren das es ihr gut ging, naja soweit es ihr halt gut gehen konnte.
"Arrrg!", knurrte er etwas und raufte sich leicht die Haare. 'Damit werde ich mich beschäftigen wenn es soweit ist, jetzt muss ich zuerst einen Brandstifter finden. Vorher kann ich eh nicht zurück zur Gilde', legte er sich fest und betrat durch eine der Hauptstraßen das Dorf.

Während er noch darüber nachdachte wo er die Nacht unterkommen könnte, nahm er eine Bewegung aus dem Augenwinkel war. 'Da ist doch gerade jemand vom Dach gesprungen?', dachte er und schaute nochmal genauer hin. Langsam ging er zu der Stelle und bemerkte die tiefen Fußspuren im hohen Gras vor dem Gebäude. Dort musste jemand gelandet sein und die Spuren führten weiter durchs Gras, weg vom Dorf. Da hier nicht plötzlich die Dorfbewohner begannen von den Dächern zu hüpfen, kam es ihm doch sehr verdächtig vor. Also folgte er den Spuren des Unbekannten kurzerhand und vielleicht hatte er ja doch noch Glück heute und verfolgte diesmal den Richtigen.
Der Wind peitschte mittlerweile über die weite Ebene und sorgte so dafür das sich der Regen noch viel schlimmer anfühlte als er eigentlich war. Minato musste sich anstrengen die Spur nicht zu verlieren. Wenn es bei diesem Wetter zu einem Kampf kommen würde, musste er sicher mehr Energie aufbringen als gewöhnlich, damit seine Flammen nicht sofort wieder gelöscht wurden.
Plötzlich konnte er durch den Regen jemanden erkennen, der im hohen Gras hockte und anscheinend jemanden beobachtete. Schnell verbarg auch er sich im hohen Gras und blickte in die Richtung, in die der Typ starrte. Minato erblickte jemanden von dem er nicht erwartet hatte sie so schnell wieder zusehen. 'Warum beobachtet der Typ Maven?', fragte sich der Dragonslayer und dachte über das Gespräch mit der Schwarzhaarigen nach. Vielleicht war es einer dieser Leute, die ab und zu hinter ihr her waren. Wenn ja drohte ihr sicher Gefahr, also beschloss Minato weiter auf der Pirsch zu bleiben, um eventuell eingreifen zu können.


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Beitrag© By Maven Crowe  Mo Jul 31, 2017 8:01 pm

Lustlos, in Ermangelung einer Steigerungsform davon, nuckelte die junge Dame im zunehmend strömenden Regen an ihrem tiefroten Apfel herum. Gelegentlich löste sich eine Faser aus der Frucht, mit der sie eine Weile im Mund spielte, bevor sie sie schluckte. Dieser ganze Tag behagte ihr im Rückblick nicht. Er hatte genau so grau und kahl angefangen wie alle anderen auch aber dann kam sie an ein brennendes Haus und schon war alles hinüber. Hinter ihr verschwand langsam die Silhouette Sildens, als sie gemächlich über eine Hügelkuppe schritt. Für einen kurzen Augenblick meldete sich ihre Wahrnehmung. ‚Was ist das?‘ Am Rande ihres magischen Radius‘ spürte Maven Crowe ein Mana, das brannte, dem aber die Leidenschaft fehlte, die sie zuvor bei Minato geschmeckt hatte. Vielleicht hatte sie sich das nur eingebildet, denn so plötzlich, wie der Eindruck da war, war er auch schon wieder entschwunden.
Ein kurzer blick hinter sich brachte auch keine neuen Erkenntnisse, denn zunächst einmal hatte sie eben einen Hügel überquert und daher nur dessen Kuppe im Blickfeld … und außerdem hatte sich der Regen zu einem ausgewachsenen Unwetter vergrößert, das ihr auf kurz oder lang die Sicht nahm. So merkte Maven nichts von der herannahenden Gefahr, die sich eben doch hinter ihr befand und die fast geglaubt hätte, sie wäre entdeckt worden. Die Mähne der jungen Dame war längst wieder völlig durchnässt und würde sicher Stunden brauchen, um später wieder völlig zu trocknen. Wie weit war es noch bis nach Rosea? Sie wusste es nicht, denn nicht nur hinter, sondern auch vor ihr war die Sicht vom Wetter ziemlich eingeschränkt.

Besser konnte es gar nicht laufen, diese Schnepfe, konnte wegen des Regens nicht genau erkennen, dass Igor, der Herr des Fegefeuers sie persönlich verfolgte! Dieser Umstand entschuldigte sogar fast, dass er Probleme bekam, seine Cinder-Magic richtig einzusetzen, wenn es nicht besser – also trockener – wurde. Einen kurzen Schreckmoment musste er allerdings verschmerzen, als er seinem Opfer für einen winzigen Moment zu nahe gekommen war und sich rücksichtslos mit dem Rücken auf die Rückseite eines Baumes verkriechen musste. Triefend nass hatte er die Rinde an seinem nackten Rücken gespürt, während ihm die schwarze Schminke, mit der er seine eindrucksvollen Augenringe aufgemalt hatte, ihm langsam tränengleich die Wangen hinabkullerte.
In dem grauen Licht dieses regnerischen Tages mit einem grimmigen Blick voller schwarzer Tränen im Gesicht hatte er ein paar Sekunden lang noch mitleiderregender ausgesehen, als sein Opfer, das für ihn nur eine Zahl war: 500.000 Jewel. Das war eine stolze Summe. Stolz genug, um seine Vorsicht so weit fahren zu lassen, dass selbst der „gefürchtetste Vollprofi der Vollprofis“, als der er sich zweifellos betrachtete, unvorsichtig genug wurde, nicht zu merken, dass er selber auch beobachtet wurde! Vielleicht würde sich das bald ändern, vielleicht aber auch nicht.
Der Vorteil, den Vollprofi Igor durch das Wetter hatte, war ein zweischneidiges Schwert – und die Nachteile wuchsen, je schlechter sein Sichtfeld wurde. Es war an der Zeit, zu handeln! Mit einer kurzen Geste, die zwar in dieser Form nicht nötig war, die seiner Technik aber eine „beeindruckendere Ausstrahlung“ gab, wie er es auszudrücken pflegte, steckte er Zeige- und Mittelfinger seiner linken Hand in Brand wie eine Kerze. Mit diesen flammenden Extremitäten formte er dann eine Klinge in seiner Rechten aus, die sich langsam manifestierte – eine flammend rote, funken sprühende Schneide entstand, die jeden Regentropfen, der es wagte, darauf zu fallen in ein winziges, einzelnes Dampfwölkchen auflöste. Ausgerüstet mit dieser magischen Waffe und geschützt von dem Geräusch des prasselnden Regens stürmte er wie ein wahnsinniger grinsend auf sein dunkles Opfer zu.

Maven bemerkte zunächst nicht, was gespielt wurde – und als diese beinahe bekannte Aura in ihren Perimeter eindrang konnte sie auch noch ein paar Sekunden lang nicht sehen, was gerade passierte – von Hören konnte mal gar keine Rede sein. Erst als es beinahe zu spät war, kam der flammend rote Schemen zum Vorschein, den ihr Gegner vor wenigen Sekunden noch erschaffen hatte und ermöglichte es Maven, sich gerade eben noch auf den Boden zu werfen. Der Stürmte natürlich mit vollem Tempo an ihr vorbei, aber anstatt wieder in dem dichten Regenvorhang zu verschwinden, bremste er ab und versuchte nachzusetzen, während die dunkle Schönheit längst damit begonnen hatte, ein Lethal Blade zu formen. Damit könnte sie diese seltsame Waffe des Verrückten parieren, den sie nicht richtig erkannt hatte … hoffentlich.
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Beitrag© By Minato  Mo Jul 31, 2017 9:15 pm

>Minato Arashi<
 
Dragonslayer des Feuers


Während er weiter im hohen Gras hockte, beschlich ihn so langsam das Gefühl, dass der Typ der Maven beobachtete, wirklich nichts gutes im Schilde führte. Durch den starken Regen war es ihm nicht möglich den Mann, wenn es denn ein Typ war, richtig zu erkennen. Leider war sein Geruchssinn ebenfalls bei diesem miesen Wetter stark eingeschränkt, da jeder Geruch sofort weggespült wurde. Jedoch konnte er etwas anderes spüren, etwas das er leider schon zu oft hatte spüren müssen, Mordlust.
Wer oder was auch immer das vor ihm da war, der sich nun hinter einen der wenigen Bäume auf der Ebene drückte, er hatte es auf die Schwarzhaarige abgesehen. Minato musste ihm zuvor kommen und ihn aufhalten, sonst würde er Maven noch auf dem falschen Fuß erwischen.

Dann sah er plötzlich ein Leuchten hinter dem Baum und seine Ohren vernahmen ein Zischen durch den Regen hindurch, wie von Wasser das auf heißes Eisen tropfte. 'Oh nein, er will angreifen', schoss es dem Magier durch den Kopf und schon sah er schemenhaft wie der Unbekannte auf die wahrscheinlich ahnungslose Magierin zuraste. 'Mist!', rief er innerlich und wollte schon hinterher setzen, rutschte dann aber auf dem nassen Gras aus und legte erstmal eine Bauchlandung hin. "Grrrr", knurrte Minato zornig und schaffe es so natürlich nicht den ersten Angriff zu verhindern. Doch Maven schien den Braten irgendwie gerochen zu haben und schaffte es wirklich dem ersten Angriff auszuweichen.
Jedoch lies es der Angreifer dabei nicht bewenden, sondern setzte gleich zum nächsten Angriff an. Diesmal jedoch schaffte es Minato rechtzeitig zur Stelle zu sein. Zwar sah er noch wie Maven einen Zauber manifestierte, jedoch wollte er es nicht darauf ankommen lassen, sondern sprang vor sie und blockte den Hieb des Angreifers ab, indem er die Feuerklinge zwischen seine Hände einklemmte. Jeder andere hätte sich jetzt ordentlich die Flossen verbrannt, doch Minato konnten die Flammen nichts anhaben. Im Gegenteil, denn noch während die Flammenklinge zwischen seinen Händen klemmte, öffnete er seinen Mund und verspeiste diese, Wortwörtlich zum Mittag.
Doch noch bevor die feurige Klinge komplett vertilgt wurde, die übrigens scheußlich schmeckte, schaffte es der Unbekannte sich loszureißen und etwas auf Abstand zu gehen. Minato sah kurz aus dem Augenwinkel zu Mavis, die unbeschadet geblieben war. "Hätte nicht gedacht dich so schnell wieder zusehen", grinste er schräg ohne sein Gegenüber ganz aus den Augen zu lassen.
Anschließend widmete er sich ganz ihm. "Deinen Flammen schmecken widerlich!", rief er zu ihm und spuckte symbolisch auf dem Boden neben sich. "Scheint als hätte ich den Brandstifter gefunden!", grinste herausfordernd und lies ihn keine Sekunde aus den Augen, immer bedacht auf jede Bewegung seines Gegners zu reagieren.




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Beitrag© By Maven Crowe  Di Aug 01, 2017 12:16 am

Ihr unbekannter Gegner war nicht gerade auf den Kopf gefallen: Nach dem gescheiterten Angriff wieder in der Regenwand zu verschwinden hätte es seinem Ziel ermöglicht, die Position zu wechseln und dann wäre sein Vorteil endgültig dahin gewesen. Zwar hatte Maven sofort begonnen, einen Zauber zu weben, aber es würde knapp werden, zumal ihr Feind ihr keine Atempause lassen wollte. Das Risiko musste sie aber leider eingehen, denn es sah nicht so aus, als würde einfach so aus dem nichts ein Ritter in glänzender Rüs- und da sprang schon jemand vor sie, als Igor gerade den zweiten Schlag auf sie hernieder fahren lassen wollte. Natürlich blieb es nicht bei der Rettungsaktion und der Neuankömmling konnte sicher nicht damit rechnen von der jungen Dame dafür angeschmachtet zu werden – seine Chancen dazu sanken noch weiter, als er Minato übrigens – einen coolen Spruch vom Stapel ließ. Unpassende Situation oder nicht, darauf stand Maven nicht so wirklich. „… Du folgst mir immer noch…“, stellte sie kalt und leise fest.

Die Entwicklung war für den Herrn des Fegefeuers natürlich denkbar schlecht. Dass seine 500.000 Jewel seinen ersten beiden Schlägen entgehen konnten. Viel schlimmer war, dass diese widerwärtige Pest zurück war, die er unterwegs die ganze Zeit hatte abschütteln wollen! Es hätte alles so einfach sein können, aber nein, dieser halbnackte Typ, obwohl der Herr des Fegefeuers selber nicht ganz angezogen war, musste ihm ja unbedingt in die Quere kommen! Dieser feuer fressende Heini konnte dem großen Igor vielleicht sogar gefährlich werden, aber der hatte natürlich auch ein paar fiese Tricks auf Lager: „Danke für das Kompliment!“ antwortete er dem Anderen und grinste noch ein Stückchen breiter als zuvor. „Ich bekomme dir sicher nicht sehr gut, aber das wirst du noch merken.“ Was konnte Igor, der designierte Vollprofi der Vollprofis damit wohl meinen? Eine Feuertechnik, die einem Dragonslayer des Feuers Probleme machte? Gab es das überhaupt? Er selber schien davon scheinbar völlig überzeugt zu sein und nur all zu bald zeigte er den beiden jungen Erwachsenen, was er gemeint hatte:
Lachend löste Igor, Herr des Fegefeuers, sich in unzählige, kleine rot glühende Funken auf, die etwa einen Meter nach rechts getragen wurden, ehe er sich in exakt der selben Haltung wieder manifestierte, in der er sich aufgelöst hatte. Der Vorgang hatte mit allem drum und dran nur wenig länger gedauert als ein Blinzeln; und natürlich würde der große Igor diesen Vorteil ausnutzen. Kaum das er wieder eine richtige, sichtbare Gestalt hatte, stürzte er auch schon wieder auf Maven zu, die ja sein primäres Ziel war. Er wähnte sich völlig sicher vor Minatos Fähigkeiten, denn anders hätte niemand erklären können, warum er diesen einfach ignorierte. Instinktiv hob Maven ihre magische Waffe und musste hilflos zusehen, wie der Arm ihres Feindes sich abermals auflöste, nur Millimeter bevor er ihre Klinge berührte. Anstatt aber den aufgelösten Arm anderswohin zu lenken und ihn dann zu rematerialisieren, stieg der Fremde einmal komplett durch Maven hindurch … wobei er sich natürlich abermals einen Augenblick komplett auflöste … und wollte seinen Angriff von dort aus fortsetzen.
‚Wie soll man mit so was denn kämpfen?‘ Maven fiel auf die Schnelle nichts ein, womit sie dem Fremden begegnen konnte, wenn sie noch nicht mal in der Lage war, ihn zu treffen. So würde sie vermutlich auf Zeit spielen und hoffen, dass ihm irgendwann mal die Magie ausging – und darin war sie wirklich gut. Aber auf der anderen Seite: Vielleicht täuschte sich der Zundermagier ja in Minato und der wusste irgendwie doch ganz genau, wie man mit Beinahe-Teleportation umgehen konnte? Im Moment sollte es ihr Recht sein … aber danach konnte sie keiner davon abhalten, Dessert-kun wegen der Tatsache, dass er ihr doch noch hinterhergedackelt war, angemessen böse zu sein.
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Beitrag© By Minato  Di Aug 01, 2017 1:47 pm

>Minato Arashi<
 
Dragonslayer des Feuers


Die Situation wurde nun ernster, hatte Minato doch nicht mit solch einer Fähigkeit gerechnet. Eine Art von Teleportation, mit so etwas hatte er auch noch nie zu tun gehabt und Minato war etwas beeindruckt. Doch dafür war jetzt keine Zeit, zwar konnte dieser dem Dragonslayer nicht viel anhaben, aber Maven konnte er sehr wohl verletzen. Auf genau dies hatte es der Gegner ja auch abgesehen und aus diesem Grund ging er auch sofort wieder auf sie los und ignorierte dafür Minato.
Das Maven ihn beschuldigte das er ihr wieder gefolgt sei ignorierte er erstmal, dieses Missverständnis konnten sie auch später noch ausräumen, wenn diese Sache hier erledigt war. Erst einmal galt es diesen Typen unschädlich zu machen. Doch das sagte sich sicher einfacher als es der Fall war. Minato kannte die Fähigkeiten über die Maven verfügte nicht gut genug, um sich großartig eine Strategie zu überlegen, was eh nicht seine Stärke war. Und seine Zauber würden so jetzt nicht viel bringen, wenn der Gegner sich immer auflöste.
Vielleicht konnte er ja seine Schwäche ausnutzen, die ihm sofort aufgefallen war. Doch dies war riskant und er musste seinen nächsten Schritt dafür gut timen. 'Gut das er mich gerade völlig ignoriert', dachte sich Minato, während weiter der Regen von oben auf alle Beteiligten niederprasselte.

Während er Maven wieder Angriff und sich dann erneut teleportierte um hinter sie zu gelangen, in diesem Moment aktivierte Minato in seinem rechten Arm, das Mana das er dort bis eben gesammelt hatte und stürmte nach vorne. In dem Augenblick in dem sich der Glatzentyp wieder materialisierte um seinen Angriff durchzuführen, stand der Dragonslayer plötzlich neben ihm und lies nun seinen Angriff auf ihn niedergehen. 'Fire Dragon’s Rotating Tornado', brüllte Minato durch den Regen hindurch und schlug dem Angreifer mit seiner brennenden Rechten und die darum rotierenden Flammen, mitten in sein gerade wieder neu materialisiertes Gesicht. Durch die Wucht des Aufpralls und dem Effekt der rotierenden Flammen, wurde der Glatzkopf weggeschleudert und knallte krachend und ebenso rotierend wie eben noch die Flammen, gegen den Baum, hinter dem er sich vorhin noch versteckt hatte.
Ob das ausreichte um ihn Schachmatt zu setzen wusste Minato noch nicht, aber nun wusste er das er mit seiner Vermutung recht hatte. Sobald der Glatzkopf Angriff musste er wieder seine eigentliche Form annehmen und war angreifbar. Ernster als zuvor schaute er nun zur Schwarzhaarigen, die nun sicher erkennen konnte das Minato dies hier todernst nahm. "Wenn er Angreift ist er selber angreifbar, das können wir ausnutzen, sollte er nochmal aufstehen", gab er seine Erkenntnis an sie weiter und wartete auf das was nun passieren würde. Entweder war es jetzt vorbei, oder es fing gerade erst an.




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