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Magie: Godslayer des Todes
Beitrag© By Maven Crowe  Di Aug 01, 2017 3:32 pm

Scheinbar hatte der störende Andere einen Treffer landen können. Einerseits störte Maven sich unheimlich daran, dass Minato ihr ständig vor den Gegner sprang, denn so konnte sie keinen einzigen Angriff starten, ohne sie beide zu treffen – und darauf hatte sie noch keine Lust. Musste nicht heißen, dass das so bleiben würde. Aber auf der anderen Seite, musste sie sich so nicht selber anstrengen und bekam ihr Mittagessen vielleicht doch noch. Obwohl der junge Mann den Feind getroffen hatte, hatte Maven eine Ahnung, dass der große Triumph noch eine Weile auf sich warten lassen würde. „Du gehörst zu der naiven Sorte Mensch, hm?“ Vielleicht war er es auch bloß gewohnt, dass die meisten Leute nach seinem ersten Schlag nicht wieder aufstanden, wer wusste das schon?
So eine Sicht hatte sie Maven Crowe noch nie leisten können. Sie erinnerte sich gut daran, dass mangelnde Vorsicht sie mehr als einmal fast das Leben gekostet hatte. Wenigsten stellte sich der große Igor genau so an – wenigstens oberflächlich. Langsam klatschte der Kontrahent der beiden amüsiert in die Hände, während er sich an der rauen Rinde des Baumes emporstemmte. Der Teil des Gesichts, an dem Minatos Zauber ihn getroffen hatte … fehlte? Da war einfach ein tiefes, schwarzes Loch in seinem kahlen Schädel und es schien ihn noch nichtmal zu jucken! „Schöner Schlag, aber unterschätz mich mal nicht!“ Schallend lachte der Feind, wie um seine aussage zu bekräftigen: „Mein Körper besteht aus Funken und Asche. Ich bin schon völlig ausgebrannt, also lass deine mickrigen Flämmchen stecken. Die können mir eh nichts anhaben, also rück das Weib besser freiwillig raus!“ Währenddessen schienen sich an der getroffenen Stelle des Gesichts langsam einige dünne, schwarze Fäden anzusiedeln, die seine fehlenden Gesichtszüge langsam aber sicher ersetzten. „Das ist kein Feuermagier. Es sieht nur so aus…“

Augenblick? Ging dieser Typ wirklich davon aus, dass sie zusammenarbeiteten? Ach was soll‘s, was tat man nicht alles für sein Mittagessen. Maven Crowe hielt sich im Hintergrund, wenn Minato unbedingt im Vordergrund stehen sollte, konnte ihr das nur recht sein. Also beschränkte sie sich darauf, zu beobachten und den Anderen einfach machen zu lassen, bis einer umkippte, wenn es sich irgendwie vermeiden ließ, dass sie sich einmischte. Unterdessen las Igor einen Zweig vom Boden auf, der nur Momente später begann, glühend Funken zu sprühen, ehe er sich entzündete. Zwar hatte er Minato eine Frage gestellt, aber er konnte schon voraussehen, dass der Andere seiner Aufforderung nicht folgen wollte. Deshalb stürmte er los, ohne auf eine Antwort zu warten. Diesmal war sein Ziel aber nicht das „Weib“, sondern der Typ, dem er dank der gegenseitigen Feuerimmunität mit nichts als seiner Körperkraft begegnen musste – oder?
Mutig stellte sich der Profi Minato entgegen, wollte seinen Gegner mit der freien Hand beschäftigen und da war der Plan auch schon fast perfekt umgesetzt. Bei der ersten Gelegenheit ließ er den brennenden, funken sprühenden Zweig auf sein eigentliches Ziel los, um ihn in angemessener Entfernung zur Explosion bringen zu können.
Fool me once, shame on you. Fool me twice, shame on me. Seine letzten Angriffe hatten samt und sonders auf Maven gezielt, daher überraschte sie diese Aktion nicht sonderlich. Lustlos hob sie Zeige- und Mittelfinger der Linken Hand in Richtung des Objekts, das da funken sprühend auf sie zu segelte und schon zerschnitten zwei ohrenbetäubende Geräusche das gleichmäßige prasseln des Regens. Mittels zweier Null Bullets hatte sie gehofft, das Objekt aufhalten zu können, ohne sich fortbewegen zu müssen. Jedes davon setzte sich mit einem gewaltigen Knall eine Bewegung. Mit geradezu wahnwitziger Geschwindigkeit schossen die Magischen Kugeln dem Zweig entgegen. Die erste verfehlte das Objekt um Haaresbreite und löste sich in gut 100 Metern Entfernung sang und klanglos auf, während das andere mit einem dumpfen krachen in das glühend heiße Holz einschlug und dieses in einen Haufen unzähliger, kleiner Zahnstocher verwandelte.

Wenn irgendwer im Umkreis von gut einem Dutzend Kilometern noch nicht wusste, dass da drei Leute waren, die gerade Kämpften – jetzt wusste er‘s!
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Magie: Dragonslayer des Feuers
Beitrag© By Minato  Di Aug 01, 2017 6:11 pm

>Minato Arashi<
 
Dragonslayer des Feuers


Natürlich hatte Minato nicht erwartet ihren gemeinsamen Gegenspieler so einfach aus dem Spiel nehmen zu können. Aber hoffen durfte er ja schon, das hatte nichts mit Naivität zu tun, wie Maven ihm vorwarf. Dennoch musste er anmerken, das der Feind stärker war als gedacht. Noch dazu waren ihm dessen Fähigkeiten völlig unbekannt. Er war ja schon auf viele Feinde getroffen, aber solch eine Art der Magie war ihm bisher noch nicht untergekommen. Und jetzt bekam der Typ auch noch eine große Klappe und das wurmte ihn nun wirklich etwas.
Seine dämliche Forderung, ihm Maven einfach auszuliefern, würdigte er mit keinem Kommentar. So etwas kam für ihn gar nicht in Frage. Zwar kannte er die junge Dame erst seit kurzem und ihre Einstellung ihm gegenüber lies auch zu wünschen übrig, jedoch war sie eine Freundin von Syl. Minato würde der Gildenmeisterin nicht mehr unter die Augen treten können, würde er Maven hier nicht helfen. Egal ob sie seine Hilfe nun begrüßte oder nicht.

Mittlerweile begann sich das Gesicht des Typen wieder zusammenzusetzen, während er langsam auf ihn zuschritt. Den flammenden Ast den er nun in der Hand hielt, flog kurz darauf in Richtung Maven, die ihn jedoch noch vor seiner Ankunft bei ihr mit einer ihrer Techniken aufhielt. Dies hatte eine laute Explosion zur folge, die man sicher noch in Silden hören konnte.

Minato trat ihm unterdessen entgegen und wehrte einen Angriff seiner anderen Hand ab, indem er dessen Schlag blockte, den Arm packte und ihn mit einem Überwurf über sich zu Boden bugsierte. Anschließend setzte Minato zu einem Schlag an der den Kehlkopf seines Gegners zum Ziel hatte, jedoch landete der Schlag im Boden, da der Glaskopf sich rechtzeitig wegteleportierte. "Verdammt!", knurrte der Dragonslayer ärgerlich und brachte mit einem Satz wieder mehr Abstand zwischen sich und dem Aschetypen.
Da Maven in einem guten Meter Entfernung von ihm stand, wandte er sich an sie, ohne seine Deckung zu vernachlässigen. "Hast du vielleicht eine Idee, wie wir ihn ausschalten können? Dann bin ich ganz Ohr!"





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Magie: Godslayer des Todes
Beitrag© By Maven Crowe  Mi Aug 02, 2017 2:00 pm

Ihr Blick ging kurz in Richtung Sildens – nach dem lauten Krachen ihrer beiden Geschosse, bestand immerhin das Risiko, dass einer der Dörfler nachsehen wollte, was sie da trieben. Sollte das der Fall sein, würde er sicher einige Minuten brauchen, im hierher zu kommen, aber bis dahin hoffte Maven Crowe, sie wäre hier fertig. Unterdessen warf Minato seinen Feind herum und versuchte nochmal, den Kampf mit einem gezielten Schlag für sich zu entscheiden – mit dem selben Ergebnis wie zuvor. Dass rohe Gewalt hier nichts brachte, war zumindest der langhaarigen, jungen Dame inzwischen klar und scheinbar war die Erkenntnis auch bei ihrem unfreiwilligen Partner angekommen, der sie nach einer Idee befragte.
„Wir könnten längst fertig sein, wenn du nicht ständig vor mich springen würdest.“ Das musste sie unbedingt loswerden, bevor sie ihre geringen Erkenntnisse über den Gegner zu einem Schlachtplan zusammenfügte: „Ich werde mich von ihm treffen lassen und es damit beenden.“ Für sie selber ergab das absolut Sinn, aber Minato würde sich sicher erst mal fragen, wie das zusammenpasste; Maven hatte nicht die Absicht, sich zu erklären. „Wenn das nicht ausreicht: Ich habe sein Muster beobachtet. Wenn er verschwindet, taucht er immer in Windrichtung wieder auf. Ich glaube, er kann die Richtung nicht beeinflussen, in die er sich beim Auflösen bewegt.“ Na wenn das nichts war, konnte sie auch gleich mit den weißen Fähnchen wedeln.

Nur kurz danach sah sie, dass Igor sich in ihrem Augenwinkel wieder materialisierte und hätte sie nicht so eine besondere Abneigung gegen markige Sprüche, hätte sie Minato sicher bedeutet, zuzusehen und zu lernen. So aber stürmte sie schweigend los, auf ihren Gegner zu. Der Brauchte einen kurzen Moment, um sich zu orientieren, aber nicht lange genug, Maven eine größere Chance zu geben. Stattdessen holte der Hüne aus, zielte genau auf den dürren, bleichen Hals der kontrastierten Dame, die scheinbar vergeblich versuchte, zu parieren. Lange bevor ihre Hände seinen Arm erreichten, hatten sich diese riesigen, dunklen Hände längst um den Nacken der Grauäugigen geschlossen und übten sogleich einen starken druck aus. Gepaart mit der anschwellenden Hitze, die er in seinen Handflächen entstehen ließ, sollte diese Technik über einen Zeitraum von mehr als ein paar Sekunden einigen Schaden am sonst makellosen Körper seiner 500.000 Jewel anrichten. Aber solange der Schädel intakt blieb, war das gar kein Problem.
Maven Crowe hatte mit einem starken Griff gerechnet, aber das was sie erwartete, überstieg ihre Erwartungen dann doch noch um einiges. Binnen Augenblicken wurde die Stelle, an der ihre Haut seine berührte brütend heiß, und wollte sie auf ihrer noch immer makellosen Haut keine Brandnarben davontragen, musste sie schnell handeln! So gut es ging, brachte sie ihre Linke in der Nähe der rechten Hüfte des „Profis“ in Stellung und formte dann blitzartig ein neues Lethal Blade aus, das ihm schon in der Entstehung quer durch den Torso schoss und in seinen Eingeweiden ein gleißendes, schneidend kaltes Gefühl verursachte. Mit diesem unerwarteten Ausgang hatte auch ein waschechter Profi wie Igor, der Herr des Fegefeuers, keine Sekunde lang gerechnet, der erschrocken seine Hände fahren ließ und verzweifelt versuchte, dem Gefühl und der ihm folgenden Schwäche Herr zu werden.
Das fühlte sich beinahe so an … „… als würdest du nur in Sekunden Jahre deines Lebens verlieren, nicht wahr?“, keuchte sie heiser. Der Kontakt mit ihrer Klinge, die vor aufgenommenem Mana nur so vibrierte hatte nur ein paar Sekunden gedauert. Ob das ausreichte, den Hünen zu fällen, wusste sie nicht – aber für aufwendige Spielereien mit seiner Magie dürfte er sicher nicht mehr viel Spielraum haben. Mit etwas Glück konnte Minato aber nochmal Glänzen … oder Unglück, wie man es eben sehen wollte. Maven jedenfalls war satt und einigermaßen zufrieden. Nur um ihren Hals würde sie sich sicher nochmal kümmern, wenn sie später die Gelegenheit bekommen sollte.
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Magie: Dragonslayer des Feuers
Beitrag© By Minato  Mi Aug 02, 2017 5:04 pm

>Minato Arashi<
 
Dragonslayer des Feuers


Je länger der Kampf dauerte, desto mehr fragte er sich auf wessen Seite Maven eigentlich war. Wenn sie nicht gerade das Ziel der Angriffe wäre, wüsste er nicht so recht wie er sich entscheiden sollte. Minato wusste zwar mittlerweile das die Schwarzhaarige nicht die sozialste Person zu sein schien, aber solche Sätze wie eben hatte er nicht erwartet.
Gut das der Dragonslayer nicht nachtragend war, sonst hätte sie hier wirklich alleine weiter machen können. 'Wie wohl Sylvana mit ihr so klar kam?', dachte er kurz nach und sah wie sich der Typ wieder zusammensetzte. In selben Augenblick kam Maven mit einem Vorschlag bei dem Minato ungläubig der Mund offen stand. Hatte er da wirklich gerade richtig gehört? Sie wollte sich wirklich Treffen lassen? "Aber sonst gehts noch oder?", fragte er ungläubig, während sie ihm erstmal seelenruhig, ohne auf seine Worte einzugehen, erzählte wie diese Teleportation des Angreifers scheinbar funktionierte.
Ohne sich in irgendeiner Weise zu erklären, wandte sie sich diesem Glatzkopf zu, der schon seinen nächsten Angriff vorbereitete. So genau wusste der Dragonslayer nicht was er machen sollte. Sollte er tun was sie verlange und seinen Angriff einfach so durchgehen lassen, oder sollte er eingreifen? So frustrierend die Erkenntnis, das Minato gegen diesen Gegner mit seinen Techniken nicht viel ausrichten konnte, auch war, er konnte doch nicht zulassen das sich dieses Mädchen hier absichtlich verletzen lies.
Noch während er abwog was er tun sollte, schritt sie zur Tat und fand sich kurz darauf in den riesen Pranken des Glatzkopfes wieder, die er immer enger um ihren schmalen Hals legte.
Doch lies der Griff langsam nach, als Maven ihm eine magische Klinge in den Wanz steckte, die sie gerade magisch manifestiert hatte. Ihr Gegenüber schien immer schwächer zu werden. War das etwa ihr Plan gewesen? Sich selbst als Lockvogel zu benutzen um so nah genug an ihn heranzukommen? Wenn ja, hatte sie das mit einigen Blessuren am Hals bezahlen dürfen, wie Minato sehen konnte.
Immer schwächer werdend, sackte der Gegner langsam zu Boden, immer noch überrascht über diesen Angriff.

Das war nun die Chance ihn fertig zu machen und leider blieb ihm dazu nur eine Möglichkeit. Schnell nahm er Maven beiseite, so das sie aus der Bahn war. "Du bist verrückt!", rief er ihr noch zu während er in Position ging. Sich konzentrierend, den Gegner immer im Blick, holte er tief Luft und  reicherte diese in seiner Lunge mit der Naturgewalt des Drachenfeuers an.
Dann entließ er diese gigantische Feuersbrunst, mit einem lauten und markerschütternden Gebrüll. 'Fire Dragon’s Roar!!'
Geschwächt durch Mavens Attacke, konnte sich der sogenannte Profi nicht mehr teleportieren und wurde mit der vollen Kraft eines Drachens konfrontiert. Nichts blieb mehr von ihm übrig, nicht mal seine Asche wurde durch die heiße Feuerwalze verschont. "Jetzt dürfte selbst er sich nicht mehr regenerieren können", hoffte Minato und atmete tief durch.



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Magie: Godslayer des Todes
Beitrag© By Maven Crowe  Fr Aug 04, 2017 4:12 pm

War doch perfekt! Ihr Plan war perfekt aufgegangen, der Kontrahent hatte sich ihrer Bemächtigt, wollte ihr gerade den Rest geben und schon war der Kampf zugunsten des Opfers entschieden – wenn das nur immer so einfach wäre. Meistens war es das, wenn Maven Crowe auf sich allein gestellt war. Funktionierte das nicht, konnte sie sich ja immer noch umbringen … oder so ähnlich. Aber scheinbar hatte sie zu früh locker gelassen, denn der große Igor stand tatsächlich noch. Zwar war er höchst erschrocken über dieses höchst eigenartige Gefühl, dass Mavens Magie im Allgemeinen verursachte, aber er wusste noch, wie er seine zwei Beine zu benutzen hatte – erstaunlich. Natürlich nutzte Minato die Gelegenheit, sich wieder vordrängeln zu können, beschied der Dunkelhaarigen, dass sie wahnsinnig war und gab dem Fremden noch eine Prise Feuermagie zu spüren. Dass der Körper des anderen sich dabei in seine Bestandteile auflöste, war bedauerlich – auf ihn war sicher auch irgendwo ein Kopfgeld ausgesetzt – aber immerhin kam sie mit heiler Haut davon. Verrückt? Vielleicht … aber wer wäre das nicht, wenn er auf Maven Crowe Erfahrungsschatz zurückblicken konnte? Letzten Endes beschloss sie, ihrem Gegenüber darauf keine Antwort zu geben; sicher würde diese nur zu noch mehr Fragen führen, deren Erwiderung sie im Grunde keinem auf die Nase binden wollte.
„Wie willst du jetzt beweisen, dass du ihn erwischt hast?“, fragte sie ins Blaue, teils damit Minato sie nicht wieder mit Fragen löchern konnte. Und auch teils deshalb, weil sie es gewohnt war, dass man in dieser Branche irgendeinen Beweis dafür ranschaffen musste, wenn man für ein Ziel auch eine Bezahlung haben wollte. Mit dem verkohlten Flecken Wiese, auf das sie gerade hinabblickte, würde er das sicher nicht schaffen. Aber das sollte ihr auch egal sein. Sie hatte hoffentlich endlich wieder ihre Ruhe, Minato mit etwas Glück seine Bezahlung und damit war doch alles Wölkchen, oder?

Deshalb brachte Maven es auch fertig, mit einem leisen „Mach‘s gut.“, auf den Lippen abzudrehen und sich einfach wieder auf den Weg zu machen. Groß neue Verpflichtungen oder eine Weitere Fragestunde über sich ergehen zu lassen war ihr nach den neuerlichen Entwicklungen zu blöd. Außerdem konnte sie noch immer nicht sicher sein, dass sie nicht immer noch verfolgt wurde. Denn wenn dieser Igor-Typ nicht ein riesiges Ego hatte, war er bestimmt nicht alleine hergekommen. Das Risiko, auf noch mehr Verfolger zu stoßen, war in ihrem Kopf realistisch und daher unbedingt zu berücksichtigen – ob Dessert-kun sich diesmal aus der Sache heraushalten konnte? Irgendwie zweifelte die dunkelhaarige daran; wenn er mitbekam, dass die Damsel wieder in Distress war, würde er sich bestimmt wieder dazu hinreißen lassen, dazwischen zu springen… Ob er ihr gerade folgte?
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Beitrag© By Minato  Mi Aug 09, 2017 2:56 pm

>Minato Arashi<
 
Dragonslayer des Feuers


Der Kampf war also endlich entschieden, stellte Minato zufrieden fest, nachdem nichts mehr vom Angreifer übrig geblieben war. Natürlich schwang auch etwas bedauern mit, immerhin hatte er gerade ein Leben beendet und das war für ihn nie leicht. Natürlich hatte der Typ es verdient, immerhin war er ja gekommen um zu töten, also war das in gewisser Weise ausgleichende Gerechtigkeit. Dies versuchte sich der Dragonslayer jedenfalls einzureden, um es so zu rechtfertigen. Aber war er denn überhaupt ein Mensch? irgendwie zweifelte Minato daran.
Wie Maven kurz darauf richtig feststellte, hatte der junge Magie nun nichts um dem Auftraggeber bestätigen zu können, das er den Feuerteufel erledigt hatte. So hoffte er halt, dass er es dem Auftraggeber so erklären konnte und dieser ihm glauben würde.

Der Regen hatte mittlerweile etwas nachgelassen und nur die Brandspuren im Gras ließen noch erkennen das hier ein Kampf stattgefunden haben musste. Die Schwarzhaarige unterdessen kümmerte sich schon gar nicht mehr um ihn, sondern wandte sich schon zum gehen und verabschiedete sich knapp.
Doch Minato hatte noch ein Hühnchen mit ihr zu Rupfen, bevor sich ihre Wege trennen sollten. Also schritt er auf sie zu, griff nach ihrem Arm und drehte sie so zu sich um. "Sag mal spinnst du eigentlich?!", fragte er sie nun zornig. "Er hätte dich töten können! Du kannst doch nicht einfach dein Leben so leichtsinnig riskieren!" Sein Blick fiel auf die Striemen an ihrem Hals, die noch von der Drosselung herrührten. "Ich weiß zwar nicht viel über dich, oder deine Magie, oder wie hoch du dein Leben einschätzt! Aber wenn du so gut mit Syl befreundet bist, wie du behauptest, dann stell dir mal vor wie sie sich fühlen würde, wenn du bei so einer Kamikaze-Aktion stirbst!" Minato merkte das sein Griff etwas stärker geworden war und lies daher ihren Arm wieder los und trat einen Schritt zurück.

Minato konnte nicht verstehen wie man sein eigenes Leben so leichtsinnig auf's Spiel setzen konnte, wenn es doch noch andere Möglichkeiten gegeben hätte. Irgendetwas wäre ihnen sicher noch eingefallen, ohne das sich einer freiwillig hatte verletzen lassen müssen.



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Beitrag© By Maven Crowe  Do Aug 10, 2017 12:37 pm

Ja, er folgte ihr scheinbar … etwa fünfzehn Schritte schaffte sie, ehe sie gepackt und herumgerissen wurde. Damit, dass der junge Mann ihr hinterher tapsen würde, hatte sie sicher gerechnet; nicht aber mit der Vehemenz, mit der er es letztendlich tat. Erschrocken keuchte sie also auf, als sie einfach so aufgehalten wurde, ohne etwas dagegen tun zu können und vergaß überdies zunächst, dass sie versuchen könnte, Widerstand zu leisten. „Was bil-“‚-dest du dir ein?!‘, konnte sie ihn halb fragen, ehe sie sich einer zornigen Bagage an Vorwürfen stellen musste. Zorn. Die selbe Emotion stieg gerade auch in Mavens Brust auf, legte sich kalt um ihr Herz, als der Feuermensch sie belehrte und sie dabei festhielt. Seine Tirade hätte sie sich angehört, wenn sie es gemusst hätte, aber er fasste sie an! – Ein Umstand mit dem die Dunkelhaarige gar nicht umgehen konnte, und erst recht nicht wollte. Es war noch nicht mal das Anfassen selber, was sie so sehr störte – auch wenn das schon nicht so ganz ohne war – aber diese Art, nämlich jene, die ihr die Bewegungsfreiheit nahm, war der Kasus Knacktus. Diese Art von Nähe zu ihr und Kontrolle über sie gestand Maven Crowe niemandem zu, den es im Augenblick in ihrem Leben gab, sodass sich ihre trüben Augen sprühend verengten, als sie versuchte,sich seinem Griff zu entwinden. Es gelang ihr nicht – Minato verstärkte seinen Griff und mit bloßer Muskelkraft konnte sie dem nichts entgegensetzen.

Ihr blieb nichts anderes übrig, als zu warten, dass der Andere freiwillig losließ, wenn sie nicht gleich zu übertriebenen Maßnahmen greifen wollte. Als er es dann tat, riss sie ihren Arm förmlich wieder an sich, umfasste ihr Handgelenk schützend und starrte Minato eine Weile zorngeifernd an. „Warum interessiert es dich, was ich mit meinem verfluchten Leben mache?“ Das war noch nicht mal geflucht: Maven betrachtete ihr Leben als solches als verflucht und unheilvoll. „Sie weiß noch nicht mal, dass ich noch lebe“, antwortete sie ihm beinahe zischend, wie eine Schlange. „Und geht es nach mir, bleibt das so. Nicht zu meiner Sicherheit, sondern zu ihrer; und deiner Übrigens auch.“
Bedrohlich langsam hob sich ihr Zeigefinger, den sie anklagend auf den ihr noch immer Fremden richtete. „Noch nicht mal das gestehst du mir zu, riskierst ihr Leben, deines und das aller Leute in eurer Nähe, wenn Sylvana von mir erfährt, aber ich bin in deinen Augen leichtsinnig...“ Das war Mavens ureigene Ansicht, so stellte sich das Verhalten ihres Gegenübers für sie dar.
„Ich habe dir gesagt, dass meine Nähe gefährlich ist...“ erklärte sie ihm vor Zorn noch immer bebend erneut: „Lass mich mit meiner schwarzen Bürde alleine…“ ihr grauer, trauriger Blick bohrte sich noch immer in den Minatos, als ihre leise Stimme flüsternd einen eisigen Unterton annahm: „Und fass mich nie wieder an.“ Sich umzudrehen und erneut aufzubrechen, brachte im Moment gar nichts. Dessert-kun würde ihr sowieso nur wieder hinterherlaufen um sie mit seiner ungesehenen Selbstsucht zu nerven, in die sie seine Nase eben hoffentlich deutlich genug gedrückt hatte. Deshalb blieb sie jetzt einfach stehen und starrte Löcher in Minatos Nasenwurzel, bis er entweder irgendwas bescheuertes sagte, ausholte, oder ging.
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Beitrag© By Minato  Do Aug 10, 2017 4:35 pm

>Minato Arashi<
 
Dragonslayer des Feuers


Während er Mavens Rechtfertigung für ihr leichtsinniges Verhalten über sich ergehen lies, wurden seine Gesichtszüge wieder weicher. Der Zorn verflog so schnell wie er gekommen war und ein wenig Reue stellte sich ein. Nicht über das was er ihr vorgeworfen hatte, nein dazu stand er voll und ganz, sondern das er ihren Arm festgehalten hatte und dabei über die Strenge geschlagen war.
Ihr Blick bohrte sich in seinen Kopf, diese leeren Augen die aussahen als hätten sie nie etwas Schönes erblickt. Das sie ihr eigenes Leben auf Grund ihrer Fähigkeit nicht hoch einschätze, dass bekam er gerade sehr deutlich zu spüren. Ohne etwas zu erwidern, wartete er ruhig bis sie ihn zu ende gemaßregelt hatte. Erst dann, begann er sich seine Worte zurechtzulegen. Minato wollte nicht das die Situation außer Kontrolle geriet und sie sich hier noch an die Gurgel gingen.

"Es tut mir leid, dass ich dich so grob angefasst habe. Dies ist normalerweise nicht meine Art, glaub mir. Das kommt nicht nochmal vor." Minato seufzte leise. "Und was du da sagst mag stimmen, aber findest du nicht das jeder selber entscheiden muss ob er sich in deiner Nähe aufhalten möchte? Wenn man um dieses Risiko weiß, findet man bestimmt eine Lösung dafür", fuhr der Magier fort und war davon überzeugt. "Sylvana wusste damals doch sicher von dieser Gefahr und hat sich trotzdem dafür entschieden mit dir zu reisen, also war es ihre Entscheidung. Du kannst die Entscheidung nicht immer für alle anderen treffen, auch wenn du sie so von Schaden bewahren möchtest. Denk einfach darüber nach. Und werte dich  auf Grund deiner Fähigkeit nicht selber ab, denn es gibt mindestens eine Person der du wichtig warst und sicher auch noch bist."
Minato streckte sich nach diesen Worten leicht und wunderte sich etwas über sich selbst, wie erwachsen er plötzlich klang. "So ich sollte mich dann wohl mal wieder auf den Weg machen und keine Angst ich erzähle Syl nichts, aber ich bin sicher sie würde sich über einen Besuch von dir freuen, wenn du dazu bereit bist irgendwann."

Der Regen hörte nun völlig auf und sogar ein paar Sonnenstrahlen schafften es durch die Wolkendecke die sich langsam aufzulösen begann. "Scheint ja doch noch etwas schön zu werden der Tag", stellte er zufrieden fest und überlegte schon mal im Hinterkopf, wie er dem Auftraggeber seiner Quest, erklären sollte das vom Feuerteufel nichts mehr übrig war. Hoffentlich würde er seine Bezahlung bekommen, nach dem ganzen Stress.



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Beitrag© By Maven Crowe  Mi Aug 16, 2017 12:43 pm

Immerhin – ihr Gegenüber sah ein, dass es ein Fehler war, sie einfach so festhalten zu wollen, deshalb ließ Maven die Sache so weit auch auf sich beruhen. Was sie allerdings nicht so gerne auf sich beruhen ließ war die Ansicht ihres Gegenübers, nach der jeder selber entscheiden sollte, mit wem er sich abgab. Galt das nicht auch für sie? ‚Ich habe mich doch dagegen entschieden, dieses Risiko weiter zu tragen.‘ Aber den Gedanken behielt sie für sich. Vorerst. Nicht zuletzt, weil Minatos Ausführungen noch weiter gingen und ihre Ansicht dazu praktisch bestätigten. Danach aber teilte sie ihre Gedankengänge deutlich und längst wieder in ihren normalen, leisen Ton verfallen mit. Sie strich sich eine Strähne aus dem Gesicht und sah den Anderen so fest an, wie es mit ihrem melancholischen Blick eben möglich war. „Ich … habe ein Recht zu entscheiden, wer sich in meiner Nähe aufhalten darf, nicht?“ Noch während sie es sagte, bereute sie ihre Wortwahl. Ihre Worte klangen überheblicher als sie es eigentlich beabsichtigt hatte. Außerdem traf ihre Aussage den Kern der Sache nicht ganz korrekt. Bei dem Gedanken, alleine zu sein, blutete Maven Crowe noch immer das Herz, aber sie hatte ihre Entscheidung auch nicht getroffen, weil sie es wollte, sondern weil sie etwas anderes nicht wollte. „Es geht mir nicht gut mit dieser Situation. Aber es würde mir schlechter gehen, wenn ich damit leben müsste, dass ich daran schuld wäre, sollte ihr irgendetwas geschehen.“ Viel weiter wollte sie nicht gehen. Sie kannte diesen Kerl ihr gegenüber ja genau genommen nicht – und selbst wenn, würde sie es sich zwölf mal überlegen, ihr Herz auszuschütten. „Das Thema ist für mich erledigt.“

Für weitere Diskussion um ein und das Selbe war Maven nicht länger empfänglich und auch Minato schien das irgendwie zu spüren, denn er streckte sich und kündigte an, dass ihre Wege sich womöglich trennen würden – was ihr längst mehr als nur Recht war. Immerhin hatte sie schon mehrfach versucht eigenen Weges zu gehen und jedes mal hatte irgendwas diese lästige, grausame, eisige, willkommene Umarmung der Einsamkeit verhindert. Jetzt aber schien es so weit zu sein und pünktlich riss die Wolkendecke auf und gab den Blick frei auf Maven Crowe in ihrer ganzen, ätherisch blassen Pracht, als sie gerade begriffen war, sich von Minato abzuwenden, damit bot sie ihm ihr edles Profil, als ihr Blick ob der Anmerkungen, dass der Tag noch schön werden könne langsam in die Höhe stieg. Ihre Laune sank bereits wieder, aber äußerlich zeigte sich nichts davon. „Ansichtssache…“, kommentierte sie knapp, ihre Haut war schließlich empfindlich
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Beitrag© By Minato  Fr Sep 01, 2017 2:14 pm

>Minato Arashi<
 
Dragonslayer des Feuers


Minato seufzte leise, nachdem Maven ihren Standpunkt noch mal nachdrücklich erklärte. Der Magier konnte nicht damit rechnen ihre Einstellung nach nur einer Begegnung ändern zu können. Also erwiderte er nichts mehr großartig darauf, denn sie würde ihm eh nicht wirklich zuhören. Kurz überlegte er Sylvana bei seiner Rückkehr über Maven auszufragen, doch damit würde er ja verraten das er sie getroffen hatte, also verwarf er den Gedanken schnell wieder.

Wer weiß vielleicht kreuzten sich seine Wege und die der Schwarzhaarigen ja irgendwann wieder. Das war ja immerhin im Bereich des Möglichen.
Noch einmal drehte er sich zu ihr um, während sein Magen ihm signalisierte das es wieder Zeit zum essen war. "Das war doch ein interessantes Abenteuer", grinste er breit. "Vielleicht sieht man sich ja mal wieder und wie gesagt du bist bei uns herzlich willkommen. Sylvana würde sich sicherlich freuen, aber das musst du entscheiden. Bis dahin wünsch ich dir alles Gute, ich werde jetzt erstmal was Essen gehen und dann zurück nach Ardea", fügte er an und streckte sich kurz etwas. "Und keine Angst ich sag Syl nichts von unserer Begegnung, versprochen", sagte er noch einmal und wandte sich dann zum gehen. "Dann bis bald und pass auf dich auf",waren dann seine letzten Worte, ehe er zurück ins Dorf ging um erstmal seinen Hunger zu stillen.

~~Play beendet~~



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