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 The Death and the Lightning

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Rairyū no Ōjo
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Magie: Dragonslayermagie der Blitze
Beitrag© By Sylvana  So Okt 01, 2017 3:52 pm

The Death and the Lightning
Sylvana | Maven
Wind liebkoste ihr Gesicht, ließ ihre Haare wild durch die Luft fliegen, während der geliebte Geruch von Petrichor ihre empfindliche Nase erfüllte. Auf der Spitze des Drachenhorts blickte sie den unheilvollen, schwarzen Schwaden entgegen, die sich unaufhaltsam der Gilde entgegenbewegten und ihr eiskalte Schauer der Vorfreude über den Rücken jagten. Es war selten, dass sich solch eine gewaltige Unwetterzelle formierte und dann auch noch genau dort, wo sie sich gerade aufhielt. Für manche Menschen waren solche Gewitterstürme angsteinflößend, immerhin waren sie den Gewalten der Natur schutzlos ausgeliefert. Ein Blitz und das Haus stand in Flammen oder nahm einen gar das Leben, wenn man so viel Pech auf einmal gehortet hatte. Für Sylvana jedoch war dieser Anblick der Himmel auf Erden, immerhin war ein Gewitter dieser Größenklasse ein fünf Sterne Menü für die Dragonslayerin, ein All You Can Eat Buffet voller hochelektrischer Blitze. Was gab es da Schöneres? Kein Kraftwerk dieser Welt konnte sie so sättigen wie ein solches Gewitter! Lächelnd streckte sie die Arme von sich, als wolle sie die Gewitterwolken offen empfangen und direkt in ihre Arme schließen. Wie lange war es bloß her, dass sie solch ein gewaltiges Gewitter erleben durfte? Sylvana versuchte sich zu erinnern, an die Umstände, den Ort… das vertraute Gesicht einer Magierin, die sie seit so unendlich langer Zeit nicht mehr gesehen hatte…

„Rairyū no Hōkō!“ Ein Schwall schnellrotierender Blitze fegte über die Erde, erfasste zwei schon etwas ramponierter wirkende Menschen und schickte sie, kaum waren die Blitze versiegt, regungslos zu Boden. Vielleicht nicht ganz regungslos, zuckten ihre Körper trotz der Bewusstlosigkeit noch gelegentlich durch die elektrischen Ladungen in ihren Körpern, die ihre Muskeln zu kurzen Bewegungen zwangen, auf. Kurz atmete Sylvana tief durch, spürte sie doch förmlich, wie dieser Zauber den größten Teil ihres restlichen Manavorrates aufgebraucht hatte und allmählich die Erschöpfung das Adrenalin in ihrem Körper zu übermannen begann. Ein kurzer Blick um sich herum, ehe ihre Augen ihre Partnerin suchten.
„Das waren dann wohl die Letzten. Die werden auch von Mal zu Mal lästiger, was?“ Seufzend schüttelte die siebzehnjährige Dragonslayerin ihren Kopf, strich sich anschließend ein paar wilde Strähnen aus ihrem Gesicht hinter die Ohren und klopfte den Schmutz von ihrer Kleidung, der während des Kampfes aufgewirbelt worden war. Da wollten sie ausnahmsweise doch einfach nur die Belohnung des letzten Auftrages in einer kleinen Bar auf den Kopf hauen und bekamen am Ende des Tages statt ein paar Drinks eine Reihe aufdringlicher Stalker. Gut, dass es sich bei diesen Stalkern anscheinend um ein paar Söldner zu handeln schien, die es anscheinend auf Mavens Kopf abgesehen hatten, spielte da keine wirkliche Rolle. Immerhin war das inzwischen eine solch alltägliche Sache geworden, dass der Begriff Stalker irgendwie viel besser passte.
„Bei dir auch alles in Ordnung, Maven?“

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Magie: Godslayer des Todes
Beitrag© By Maven Crowe  Mo Okt 02, 2017 1:09 pm

Es war nass, es war kalt und es war diesig. Zu allem Überfluss gewitterte es auch noch. Unruhig richtete sich ihr Blick in den dunklen Himmel. Es war nicht wirklich das Wetter, das sie beunruhigte, sondern eine Erinnerung an bessere Zeiten, die sie mitnahm. Nämlich die Erinnerung daran, wie sie lernte, mit Unwettern umzugehen. Die Wolken sahen nicht genau so aus, wie damals, aber die Ähnlichkeit war groß genug, um die Dunkelhaarige in Gedanken versinken zu lassen. Wieder einmal fragte sie sich, ob es ein Fehler gewesen sein mochte, eines Tages ihren Weg alleine fortzusetzen, oder ob sie vielleicht glücklich hätte werden können, wenn sie sich nur nicht eines Nachts davon geschlichen hatte. Damals hatte sie die Furcht übermannt, was schlimmstenfalls passieren konnte, wenn sie beisammen blieben. Deshalb war sie in dem Bewusstsein gegangen, dass diese ständige Verfolgung zumindest für ihre damalige Weggefährtin endlich aufhörte, wenn sie alleine weiter zog. Zu der Zeit, zu der dieses Gewitter sie zurück zwang, war sie von diesem Vorhaben – ob Fehler oder nicht – noch weit entfernt. Sie konnte es beinahe wieder riechen, das dampfende Fleisch der Söldner, die sie an diesem Abend angegriffen hatten…

Nach einem herzhaften Gebrüll des Donnerdrachen war endlich der Letzte ihrer Verfolger gefällt – sie hatten es überstanden. Wieder einmal. Der graue blick Maven Crowes lag auf dem dampfenden, von nachwirkenden, kleinen Blitzen durchzuckten Körper des unbekannten Mannes, der relativ lange durchgehalten hatte, als seine Kameraden schon längst besiegt waren. Zusammen mit einem anderen, der ebenfalls von diesem letzten Angriff außer Gefecht gesetzt worden sein dürfte, rührte er sich jetzt nicht mehr nennenswert. Einmal mehr fragte sie sich, warum sie es so wenig verdiente, ein normales, nicht verfolgtes Leben zu führen und bald darauf kam auch noch Schuld dazu, als ihr die Stimme der Donnermagierin ins Gedächtnis rief, dass sie nicht alleine hier war. Letztendlich brachte sie Sylvana mit ihrer bloßen Nähe in Gefahr, denn jedes mal, wenn wieder eine Gruppe hinter Maven her war, musste die Andere das ebenfalls ausbaden. Auf die Frage, ob sie in Ordnung sei, nickte sie stumm, obwohl sie selber davon nicht überzeugt war. Erst danach hob sie ihren blick in den Himmel, der sich – passend zu ihrer Stimmung – bedrohlich verdunkelte. Maven hoffte, dass es nur um normale Regenwolken ging ,aber sie ahnte bereits, dass das Wetter ihr den Gefallen nicht täte.
So ungewollt dieser Umschwung sich auch entwickeln konnte, sie hatten ihre aktuellen Gegner besiegt und mit dem, der sich über ihren Köpfen zusammenbraute, konnte sie sich nicht anlegen. Es war weniger das Wetter, das ihr Sorgen machte, sondern die grauenhaften Erinnerungen, die sie mit mit dem Geräusch verband und dem Gefühl, an das sie sich dabei erinnerte. Vielleicht wollte sie mehr sich selber beruhigen, als Sylvana, als sie auf diese zutrat und sie lang und fest umarmte. „Du bist Müde. Lass uns eine Unterkunft suchen.“ Kurz strich sie mit ihren bleichen Händen am Rücken der Donnermagierin entlang, bevor sie sich löste. Ob sie nach dem Tumult ein Gasthaus fanden, sei dahingestellt. Mit etwas Glück hatten sie mit dem Kampf den Wirt, bei dem sie ihre letzte Belohnung ausgeben wollten, genügend eingeschüchtert, das er ihnen noch ein Zimmer überließ, aber Maven wollte darauf keine Wetten annehmen.
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Rairyū no Ōjo
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Beitrag© By Sylvana  Fr Nov 03, 2017 5:51 pm

The Death and the Lightning
Sylvana | Maven
Es waren diese Momente, in denen Sylvana zu deutlich die Begleiterscheinungen verspürte, die in der Anwesenheit der Godslayerin auftraten. An die Ermüdung, die der dauerhafte Entzug ihrer magischen Reserven durch Maven normalerweise erzeugte, hatte sich die Dragonslayerin schon längst gewöhnt. Anfangs war es noch ein merkwürdiges Gefühl gewesen, ein flaues Gefühl im Magen, gepaart mit der kalten Ausstrahlung, die Maven besaß. Nichts, an was sich die Dragonslayerin nicht schnell anpassen konnte. Jetzt aber, wo ihre magischen Reserven an ihre Grenzen gestoßen waren, fühlte sich alles viel intensiver und allgegenwärtiger an. Als ob Maven ihr gerade die letzten Fünkchen magischer Energie aus dem Körper zog – was durch die körperliche Nähe zu ihr und ihrer kalten Ausstrahlung nur noch viel verstärkter zu spüren war. Trotzdem ließ sich Sylvana nichts anmerken, legte stattdessen ihre Arme um Mavens Körper und erwiderte ihre Umarmung im selben Umfang. Ein eiskalter Schauer, der Sylvanas Rücken als Reaktion auf ihre gestrichene Berührung herablief, mochte der Godslayerin vielleicht verraten, dass Sylvanas natürliche Resistenz gegenüber ihrer Anwesenheit nicht mehr so ganz im Takt war. So ganz konnte sie ihre Fassade wohl doch nicht aufrecht halten.
„Lass uns kein Risiko eingehen und einen Platz außerhalb des Dorfs suchen. Noch so eine Begegnung überstehen wir nicht und wer weiß, ob nicht noch irgendwelche Häscher lauern, die unsere jetzige Schwäche ausnutzen könnten. Vielleicht finden wir eine Brücke… oder einen etwas dichteren Baum, der uns vor dem Regen schützen kann.“ Natürlich blieben die aufziehenden Wolkenschwaden der Dragonslayerin nicht verborgen. Im Gegensatz zu Maven hoffte sie innig, dass es sich nicht nur um ein paar schwarze Regenwolken handelte, sondern um ein mächtiges Gewitter. Nichts in dieser Situation war für Sylvana besser als grelle Blitze und dunkles Donnergrollen, immerhin lag eine Affinität zu Gewittern in ihrer Magie. Wie gerne würde sie jetzt durch die dunklen Wolken fliegen und all die angesammelte, elektrische Energie in sich aufnehmen – vorausgesetzt es gab sie auch. Ein paar Blitze würden sicherlich genügen, dass sie ihre Batterien wieder aufladen konnte. Zumal sie im gleichen Atemzug auch wieder genügend magischer Energie in ihrem Körper hatte, um Mavens Reserven auch auffüllen zu können, ohne gleich leblos zusammenzuklappen. Sie würden also beide davon profitieren, soweit der Gedankengang der Dragonslayerin.

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Beitrag© By Maven Crowe  So Nov 19, 2017 1:23 pm

Dass sie die Situation der Anderen noch merklich verschlimmerte, ging Maven Crowe nicht auf – zu normal war diese „Fähigkeit“ … dieser Fluch längst für sie geworden, als dass sie darauf noch einen Gedanken verschwendete. Das war ein Umstand, der sich in späteren Jahren sicherlich noch ändern mochte. Sylvana bevorzugte eine offene Umgebung zum Rasten. Eine Situation, die Maven des sich anbahnenden Wetters wegen gar nicht gefallen mochte, aber dennoch bedachte die dunkle Schönheit ihre Partnerin in Crime lediglich mit langen Blick. Wenn Syl es so wollte, dann sollte es eben so sein. Auch wenn Maven das grauen des anstehenden Wetters längst in den Gliedern lag.
Ihre grauen, kalten Blicke hoben sich immer häufiger besorgt, um nachzusehen, wie sich der Wolkenvorhang entwickelte. „Eine Brücke. Bäume sind nicht sicher.“ Wie auf ein Stichwort hin grollte der mächtige Himmel bereits in weiter Ferne. Mavens erkaltetes, kleines Herz zog sich zusammen. Die junge Dame bemühte sich, keine offensichtliche Reaktion zu zeigen, aber einen kurzen Blick in die Höhe konnte sie dann doch nicht verhindern. Ihre Mundwinkel zogen sich angespannt nach unten als sie die Zähne zusammenbiss, bevor sie ihre Contenance wieder fand. „… wir sollten uns beeilen.“
Maven überlegte, ob sie nicht doch darauf bestehen sollte, ein Dach über den Kopf zu organisieren anstatt in der freien Natur darauf zu warten, dass das kleine Unwetter vorbeizog, aber letztendlich war sie sich schmerzlich bewusst, dass sie vermutlich keine Zeit mehr dafür hätten. Entsprechend ihrem Vorschlag hielt die dunkelhaarige also Ausschau nach einem Gewässer – um eine Brücke zu finden, die darüber hinweg führte. Vorzugsweise aus Stein sollte sie sein, wenn sie nicht vom erstbesten Blitz erschlagen werden wollten. Darunter konnten sie sich ein gutes Lager einrichten und notfalls auch übernachten.

Flüsse waren in der regel relativ schnell gefunden und auch diesmal funktionierte es hervorragend, obwohl sie es nicht geschafft hatten, bevor die ersten Regentropfen auf die beiden Schöpfe fielen. Eine geeignete Brücke war allerdings noch nicht in Sicht. Mussten sie vielleicht doch mit einem Baum vorlieb nehmen? „Wenn wir einen Lagerplatz gefunden haben sollte ich… Vielleicht ein paar Stunden verschwinden.“ Unterwegs ging der zurückhaltenden Dame auf, dass ihre „Fähigkeiten“ Sylvana das Leben wohl noch zusätzlich erschweren würden – deshalb war es vermutlich besser, wenn sie verschwand. Teilweise deshalb wollte sie sich aus dem Staub machen, sobald sie einen geeigneten Ort gefunden hatten, und teilweise auch deshalb, weil Maven nicht wollte, dass Syl sah, wie sie auf dieses … „Wetter“ reagierte. Es alleine durchzustehen würde sicher schwierig werden, aber es war besser, als sich bemitleiden zu lassen. „Ich werde etwas essbares besorgen gehen.“ Das war eine grauenhafte Ausrede, denn gerade Nahrungsmittel hatten sie noch mehr als genug dabei. Nicht zuletzt weil Maven gewohnheitsgemäß wenig essen musste.
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