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 Marktplatz von Crocus

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Beitrag© By Kenji  Di Nov 07, 2017 9:09 am

Hier befindet sich der Marktplatz von Crocus. Viele Stände und Menschen tummeln sich eng an eng. Wenn man etwas sucht, findet man es mit Sicherheit hier.
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Beitrag© By Kenji  Di Nov 07, 2017 9:41 am

Ausnahmsweise mal nicht in den Schatten der Nacht unterwegs und nicht in eine dunkle Robe gekleidet, schlenderte Kenji beinahe unbeschwert über den Markt. Der Magier lächelte sogar, was eigentlich am häufigsten dann der Fall war, wenn er kurz davor war jemanden zu töten. Diesmal war es aber anders. Er war hier um zu shoppen. Jeder der Kenji ansatzweise kannte wusste aber, das er wohl kaum Zeit für einen kleinen Shoppingausflug opfern würde. Auch wenn er mit Jayna unterwegs war, verfolgte er doch stets ein größeres Ziel. Seine Einkäufe bestanden dabei mittlerweile eher aus Nahrungsmitteln und einem neuen Anzug, einem der nicht gerade billig gewesen war. Das einzige was ihn störte, waren die anderen Menschen die sich da mit rum tummelten. Leider konnte er jetzt hier nicht ein Massaker veranstalten. Zu Schade aber auch. Bei den Gedanken blieb er stehen.
Nach den ersten paar Ständen wandte er sich an seine Partnerin. "Also meine Liebe. Ich hoffe du bist in Shoppinglaune. Wir besorgen dir jetzt ein hübsches neues Kleid… oh und etwas Schmuck kann auch nicht schaden schätze ich. Oh und ein paar neue Schuhe… Ich meine ich verstehe nichts davon, weswegen ich mich da einfach auf deinen Geschmack verlasse. Oh und mach dir keinen Kopf wegen dem Geld… unser Auftraggeber übernimmt die Umkosten."
Ja der Auftraggeber war ein sehr reicher Unternehmer der wollte das seine Konkurrenten bei einer Feier ausgeschaltet werden sollten. Kenji hatte schon einen Plan. Einladungen für die Feier haben die beiden von ihrem Auftraggeber erhalten. Sie treten als Lord und Lady Ashfort auf, eine Adelsfamilie aus Kunugi. Ein Teil des Godslayers hoffte, das Jayna sich über das Vorspiel der Mission freute. Immerhin hatte sie mit ihm nicht oft die Gelegenheit zum shoppen.
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Stagnum Ignis
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Beitrag© By Jayna  Di Nov 07, 2017 10:26 am

Es war einfach viel zu voll, alles viel zu gequetscht. Ganz wohl fühlte sich Jay nicht unbedingt, wenn sie ehrlich war - dennoch gab es einen Lichtblick hier auf diesem beinahe überfüllten Marktplatz: Sie war mit Kenji unterwegs. Beinahe könnte man schon glauben, dass sie sich tatsächlich einmal wie ein normales Pärchen verhalten und auf ein Date gehen würden ... doch Jayna und Kenji wussten es besser. Es galt sich auf eine Mission vor zu bereiten. Zuerst hatten sie einen schicken Anzug für Kenji besorgt ... und nun kam das, was Jayna schon damals zu ihrer Zeit nicht wirklich gemocht hatte: Ein Kleid musste her. Komfortabel genug um darin kämpfen zu können, elegant genug um sich der Masse an zu passen oder gar heraus zu stechen. Das war früher schon immer ein Kampf mit dem Unmöglichen gewesen, weswegen Jay ein leises Seufzen über ihre Lippen gleiten ließ.
Als Kenji mit ihr sprach, sah sie zu ihm nach oben und mit einer absoluten Selbstverständlichkeit hakte sie sich bei ihm ein, während ihr Blick über die verschiedenen Läden und Stände wanderte. "Shoppinglaune? Eher weniger ... mir wäre es lieber, wenn wir unsere Lieblingsaktivität wahrnehmen könnten ... aber das muss ja leider noch warten~" meinte sie und entdeckte einen Laden, der vielversprechend aussah, weswegen sie Kenji auch einfach mal dort hin zerrte. Im Laden angekommen sah sie sich mit kritischem Blick die Kleider an. Einige waren schlicht gehalten, andere wirkten Edel und wieder andere waren einfach schlicht und ergreifend zu pompös.
Dennoch wurde sie fündig, schnappte sich das Kleid und die Accessoires, die sie dazu tragen wollte und verschwand kurz in der Umkleidekabine des Ladens, bedeutete Kenji zuvor noch davor zu warten. Sie zog das Kleid(Link) an, ebenso die Accessoires und trat schließlich vor Kenji, ehe sie sich vor einem großen Spiegel musterte, sich langsam drehte um auch jeden Winkel zu checken. "Wie findest du es? Schwarze High Heels mit kleinem Absatz dürften recht gut dazu passen. Oder Stiefel" meinte sie und drehte sich auch noch einmal für Kenji ein wenig hin und her. Das Kleid bot direkt noch eine Option, weswegen sie sich auch für dieses entschieden hatte - sie konnte Handschuhe dazu tragen und so das 'Six Eyes of Grima' an ihrem Handrücken verdecken. Es war immerhin ein auffälliges magisches Emblem, welches Wiedererkennungswert hatte ... und somit musste sie es auf gewissen Missionen verbergen, einfach zur Sicherheit.
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Beitrag© By Kenji  Di Nov 07, 2017 4:06 pm

Kenji war kein Mensch der die Nähe anderer Menschen genoss. Jay war da die Ausnahme. Als sie sich bei ihm einhakte musste er etwas lächeln. Auch wenn sie nicht begeistert war, wusste er, dass Jay sich an die Situation auf diese Situation anpasste.
Es dauerte auch nicht so lange bis sie ein Kleid gefunden hatte, wie Kenji erst befürchtete. Sie schleifte ihn zum Laden und ließ ihn vor der Kabine stehen. Ein Teil von ihm hätte schon gern geguckt, aber auch Kenji besaß zumindest etwas Anstand. Er verschränkte die Arme und sah sich stattdessen noch etwas um. Als seine Geliebte dann aus der Kabine trat merkte Kenji wie ein Herzschlag kurz aussetzte. "Wirklich bezaubernd siehst du aus. Und das Kleid ist auch noch praktisch. Aber es wird wahrscheinlich nicht zu einem Kampf . Der Auftrag ist sehr weit unter unserem Niveau."
Als sie sich musterte und ihre Frage äußerte schmunzelte Kenji. "Wir wollen ja nicht das dir die Füßchen weh tun. Nimm die Stiefel. Ich will nach diesem Ball schnell aus diesem Ungeziefer Loch raus." Er drehte sich um und blickte sich um. Jetzt brauchten sie nur noch ein paar Masken.
Bald schon entdeckte er einen passenden Laden. Für sich holte er eine Totenkopfmaske. Er mochte die Ironie hinter dieser Maske. Sie würden den Tot über die ganze Gesellschaft der Party bringen die Trottel wussten es nur noch nicht. Er fragte sich was Jay sich wohl für eine Maske holen würde. Er hatte nur etwas Demotivation, weil tatsächlich nicht mal ein Kampf auf ihn wartete. Damit war es ein Auftrag den Kenji sonst ablehnen würde. Aber er hatte Interesse an einem speziellen Gast.
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Beitrag© By Jayna  Di Nov 07, 2017 4:35 pm

Sie lauschte ihm und bei dem Kompliment schlich sich ein Lächeln auf ihre Lippen. Sie ahnte, dass Kenji ihr wohl lieber beim Umziehen zugesehen hätte - oder vielleicht sogar kurz davor war einen Blick zu riskieren? Jay trat näher zu ihrem Partner heran und strich ihm spielerisch über die Brust, sah herausfordernd zu ihm nach oben. "Ich wette am Liebsten hättest du geguckt~ Und mach dir mal keine Sorgen um meine Füße, ich wurde von meinem Ziehvater gut trainiert ... und da stand auch stundenlanges Laufen auf High Heels auf dem Ausbildungsplan" meinte sie leise und stupste ihm schlussendlich leicht gegen das Kinn, ehe sie wieder in der Kabine verschwand, um ihre normale Kleidung an zu legen. Das Kleid wurde gekauft, sie suchte sich passende Stiefel dazu aus, damit sie nicht gar zu viel Bein zeigte und schließlich musste noch ein letztes Detail her - eine Maske.
Ein wenig unschlüssig war sie doch. Sollte sie eine normale Ballmaske wählen oder doch etwas ... eigeneres? Schließlich fiel ihr Blick auf eine Fuchsmaske, bei der die Augenlöcher mit schwarzem Stoff überzogen waren, sodass das Familienwappen in ihrem linken Auge nur schwer zu erkennen war. "Na? Nimmt der Dead Master das kleine Füchschen mit?" fragte sie während sie sich die Maske vor das Gesicht hielt und man merkte, dass ihr diese Zweisamkeit mit Kenji abgegangen war, dass sie sie genoss. Sie hatten nicht viel Zeit für sich, meistens waren sie zwar zusammen unterwegs, doch Aufträge, Training und auch Informationssammlung schränkten die traute Zweisamkeit eines normalen Pärchens ein ... wobei die beiden definitiv kein normales Pärchen waren. Allein wenn man den Fakt bedachte, dass sie unter normalen Umständen schon eine alte Frau wäre, vielleicht sogar schon längst tot.
Bei diesem Gedanken schwand ihr Lächeln, ehe sie wieder zu ihm sah. Eine Frage beschäftigte sie nun doch schon eine ganze Weile - und sie wusste, sie konnte mit Kenji über alles reden ... wäre auch schlecht wenn nicht, dann wären die letzten 3 Jahre auf gut Deutsch für die Katz' gewesen. "Aber jetzt mal ehrlich ... warum hat mein Liebling diese Aufgabe überhaupt erst angenommen? Wie du schon sagtest, normalerweise erfüllen wir weit anspruchsvollere Aufgaben ..." meinte sie leise, sodass nur er es hören konnte, während sie beschloss die Maske definitiv zu wählen ... egal ob sie Kenji gefiel oder nicht. Sie mochte die Bemalung der Maske. Füchse hatten zwar den Ruf hinterhältig und fies zu sein, doch in Wahrheit handelte es sich bei diesen kleinen Säugetieren um intelligente, äußerst gewitzte Räuber. Ihr gefiel diese kleine metaphorische Verbindung, war doch auch sie nicht auf den Kopf gefallen - und hinterhältig konnte auch sie sein.
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Beitrag© By Kenji  Di Nov 07, 2017 8:43 pm

Kenji schmunzelte leicht und Schüttelte mit dem Kopf. "Ein Mann der nicht so empfinden würde, wäre in meinen Augen kein richtiger Mann. Es ist jedoch ein unterschied, ob man Begierde empfindet und der Schwäche ihr nachzugeben. "
Kaum das Kleid und seine Maske gekauft, hatte sich Jay auch schon die ihre Maske ausgewählt. Eine Fuchsmaske. Eine äußerst treffende Wahl wie Kenji fand. "Oh natürlich darf das Füchschen mitkommen. Ich hätte Langeweile wenn ich nichts zum kraulen dort hätte." Kenji musste ein wenig rum scherzen bei der Vorlage. Wobei es nicht das erste mal wäre das sie Streicheleinheiten von ihm bekommt. Als sie ihn dann mit gesenkter Stimme ansprach, wieso sie denn eine so einfache Mission ausführen würden schloss er die Augen, beugte sich zu ihr vor und flüsterte ihr ins Ohr. "Professor Ozpin Sheppard. Ein Spezialist für ausgestorbene Kulturen und führender Archäologe im Gebiet … Jungbrunnen."
Kenji entfernte sich wieder etwas von ihr, sprach aber immer noch leise, begann aber zu weiter zu laufen. "Mein liebes Füchschen… ich will den Professor etwas… zum plauschen einladen, bevor er dann tragischerweise umkommt versteht sich." Dann griff er ihre Hand und näherte sich ihr etwas während sie so über den Markt liefen. "Ach ja meine Liebe… iss nichts vom Buffet. Es würde dir wirklich nicht bekommen. Wir gehen vorher noch etwas essen, dafür ist schließlich noch Zeit, wenn man zum Adel gehört. Seine Lippen umspielte ein tückisches und mörderisches Lächeln und seine Augen starrten kalt an den Menschenmassen vorbei in Richtung des Wohlhabenden Viertels der Stadt.
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Beitrag© By Jayna  Di Nov 07, 2017 9:34 pm

Bei seinen Worten bezüglich des 'Spannens' entkam ihr ein amüsiertes Lachen und mit einem ebenso amüsierten Lächeln stieß sie ein "Aber natüüürlich~" aus, um ihn ein wenig zu necken. Bei seinem Kommentar mit dem Kraulen schwand ihr Lächeln weiterhin nicht und sie griff diesen Spruch direkt auf, um ihn weiter zu necken. "Sei vorsichtig ... nicht, dass ich bissig bin" meinte sie, doch als er sich vor beugte und ihr so leise ins Ohr flüsterte schlich sich ein wissendes, verstehendes Lächeln auf ihre Lippen.
Das war es also gewesen: Informationen über den Jungbrunnen nach dem Kenji so leidenschaftlich suchte. Er wollte also den Professor ausquetschen und schließlich vom Antlitz dieser Welt verschwinden lassen. Daher wehte also der Wind ... sie hätte es sich eigentlich auch denken können. Sie schmiegte sich an ihn, nachdem er ihre Hand genommen hatte und auch sie schloss ihre Finger um seine Hand, lehnte sich sachte an ihn, schloss sogar kurz ihre Augen, ehe sie sich wieder ein klein wenig von ihm entfernte um ihn nicht zu sehr zu bedrängen. Sie wusste, dass Kenji so etwas nicht wirklich leiden konnte, sie selbst liebte ihren Freiraum ja genauso, wenn sie auch ziemlich an ihrem Partner hing. Sie lauschte seinen Worten und sie legte ihre andere Hand an seinen Arm, um ihn nun doch ein wenig mehr bei sich zu halten, sich ein wenig mehr Nähe zu holen - und um gleichzeitig den Eindruck eines vollkommen normalen Pärchens für die Umwelt zu vermitteln.
"Als würde ich etwas vom Buffet anfassen ... als Adelsdame muss ich doch schließlich auf meine Figur achten und immer ein perfektes Bild ergeben ... und meinem Mann eine hübsche Frau sein. Was würden nur die anderen Frauen denken, wenn ich mich nicht perfekt verhalte?" sagte sie genauso leise wie er und sie folgte seinem Blick. Dieses kalte, mörderische Lächeln in Kombination mit seinem gezielten Blick und der dunklen Stimme - das erinnerte sie immer wieder an die Anfangszeit, als sie erst kürzlich mit Kenji zu reisen begonnen hatte, kurz nach ihrer Befreiung aus dem magischen Kristall. Sie folgte seinem Blick und seiner Führung, denn sie vertraute ihm, vertraute Kenjis Plan. Zwar waren ihre Worte leicht ironisch-sarkastisch und einen Hauch neckend, doch Kenji und auch sie wussten, dass sie auf einer Mission alles geben würde um sie nicht zu gefährden. Denn wenn sie eines nie wollte, war es Kenji in die Quere zu kommen. Allein aus körperlicher Sicht würde sie das mit bitterbösem Schmerz konfrontieren was es zu vermeiden galt. Noch dazu wollte sie ihren Partner nicht verärgern.
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Beitrag© By Kenji  Di Nov 07, 2017 11:04 pm

Es war amüsant wie Jayna auf ihr Aussehen einen Witz brachte. Kenji fand es so amüsant, das sein Grinsen sogar noch breiter wurde. "Pah wahrscheinlich sind die meisten, egal ob man oder Frau, dort eher aufgedunsene Quallen als alles andere. Ich würde sie am liebsten selbst alle platzen lassen… leider ist uns der Spaß nicht vergönnt. Man kann nicht alles haben meine hoch geschätzte Lady Ashfort."
Kenji war nicht der Typ, der ständig kuscheln musste. Sein Freiraum war ihm sehr wichtig. Aber er stand so kurz davor Informationen zu erlangen auf die er so lange gewartet hatte, da war er in Höchstlaune. Es war einer der seltenen Tage an denen er zugelassen hätte das sich Jay den ganzen Tag um seinen Körper krallt. Aber er wusste auch das dies wohl nie der Fall sein würde. Auch wenn sie ab und an in seinen Augen ziemlich albern war stand doch für ihn fest, sein Schützling war ein Profi. Ein seltenes Genie wie er selbst. Deswegen lies er sie unter anderem erst mit sich reisen. Zumindest Anfangs. Nun war es deutlich mehr als das. Er liebte sie und das wusste er. Und damit wusste er, dass sie seine größte Schwachstelle war, die er besonders verteidigen musste.
Nach einer Weile fanden sie ein sehr edles Restaurant am Markt. So pompös, das Kenji am liebsten den ganzen Laden in Brand gesteckt hätte und den Kellnern mit Hilfe der Kronleuchter verdeutlichen wollte was es wirklich heißt wenn einem der Himmel auf den Kopf fiel. Es dauerte schon ewig bis mal einer von diesen Arbeitsfaultieren auftauchte. In der Zeit musterte er jeden einzelnen im Restaurant und überlegte sich die passende Art zu sterben für die jeweilige Person. Ein makaberes Spiel was er gerne mal für sich machte. Als sein Blick Jayna traf lächelte er. Ihm kam nur ein Gedanke. Gar nicht.
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Beitrag© By Jayna  Di Nov 07, 2017 11:58 pm

"Aber, aber Lord Ashfort ... so könnt Ihr doch nicht über die anderen Gäste sprechen" meinte sie ironisch, doch ihr Lächeln strafte ihrer Worte Lügen. "Damals stand Fettleibigkeit in manchen Regionen für Wohlstand, Schlankheit für Schönheit oder galt als liebreizend und Gebrechlichkeit für ein leben in Armut und Arbeit ... doch inzwischen hat sich das ja um einiges geändert ... selbst der ärmste Schlucker kann heutzutage fett wie ein Walross sein" meinte sie und ja, sie verlor sich kurz in den Erinnerungen an damals ... zumindest an die, die sie noch hatte, litt sie doch selbst nach diesen drei Jahren noch immer an Amnesie. Amnesie, die sich in all der Zeit noch nicht gebessert hatte ... ein paar Fetzen ihres früheren Lebens waren in ihr Gedächtnis zurück gekommen ... doch jene szenengleichen Bilder ergaben für die junge Magierin hier und dort einfach keinen Sinn oder sie wusste nicht, wer die Personen in diesem schemenhaften Bildern waren.
Es nagte schon an ihr, dass sie sich nicht daran erinnern konnte, was damals alles genau passiert war. Denn sie spürte dass sie etwas wichtiges vergessen hatte ... dass sie etwas verloren hatte, das ihr gleichzeitig ein Stück von Stärke nahm. Doch was genau es war, das konnte Jayna beim besten Willen nicht greifen. Es war wie ein flüchtiger Gedanke ... wollte man ihn fassen, verflog er sofort wieder und das machte sie hier und dort beinahe wahnsinnig. Doch zum Glück gab es ja Kenji, der sich ihrer angenommen hatte, der ihr diese noch so fremde Welt erklärte und ihr half sich in dieser auch zurecht zu finden. Jemand, dem sie nicht von der Seite weichen wollte und auch nicht konnte - sie liebte diesen Mann immerhin, sie brauchte ihn, da war es in ihren Augen absurd ihn einfach so überstürzt zu verlassen.
Ihr Blick wanderte zu ihm und ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen, ehe sie wieder geradeaus sah und seine Hand sachte drückte. "Denk nicht wieder daran, was deine größte Schwäche ist ..." meinte sie und drückte seine Hand noch einmal. Sie wusste, dass sie seine womöglich größte Schwäche war, denn anders herum war es genauso. Mit Familie oder Freunden konnte man Jay nicht drohen, die konnten unmöglich überlebt haben oder aber waren schon so alt, dass sie sie vermutlich schon vergessen hatten. Es war einfach für sie geworden, ihren Liebsten zu lesen, zu erahnen was er dachte oder fühlte ... drei Jahre konnte sie ihn schließlich schon beobachten, konnte erleben wie er auf verschiedene Situationen reagierte und agierte.
Im Restaurant angekommen war es für Jays Geschmack viel zu pompös und aufgetakelt. Dennoch setzte sie sich stumm mit Kenji an einen Tisch. Es dauerte ewig bis überhaupt einmal ein schlecht gelaunter, hochnäsiger Kellner kam und Jay konnte es einfach nicht lassen ... sie ließ einen Kellner über einen Schatten stolpern, sodass dieser kurz strauchelte - allerdings nicht zu Boden stürzte. Ein inszenierter Zufall. Als sie Kenjis Blick auf sich ruhen spürte sah sie ihn an und zog eine Augenbraue nach oben, gab ihm einen teils strafenden, teils amüsierten Blick. Sie konnte erahnen was er dachte ... sie kannte seine gedanklichen Spielchen, wen er wie töten würde.
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Beitrag© By Kenji  Mi Nov 08, 2017 9:15 am

Kenji war nicht beeindruckt darüber das Jay seine Gedanken soweit nachvollziehen konnte. Es war umgekehrt kein Unterschied. So wusste Kenji ganz genau wer den unhöflichen Kellner zu Fall brachte und "in den Schatten" die Fäden zog. Er drehte sich wohl als einziger im Raum nicht erschrocken in die Richtung des Kellners. Stattdessen sagte er ruhig und mit ausdrucksloser Mine "Du Sadistin… " Da Jay Kenji kannte, konnte sie sich wahrscheinlich auch denken, dass diese Worte aus seinem Mund ein Kompliment waren. Das einzige was er sich noch mehr gewünscht hätte, wäre, dass sie den schlechteren Geschirrwagen mit ihren Schatten erdrosselt. Aber das würde wohl zu viel Aufsehen erregen. Deswegen hasste Kenji die Öffentlichkeit. Er zeltet persönlich lieber.
Nach dem Essen, bei dem der Licht Magier nicht mal verstand warum es so teuer war, und dem bezahlen einer Rechnung über die sich ein Auftraggeber später noch freuen durfte, war es Zeit sich zum Hotel zu begeben und sich umzuziehen.
Es war schon dunkel und kühler draußen geworden. Im Normalfall würde Kenji Jay nicht so umsorgen. Aber sie mussten wie ein normales Paar wirken, weshalb er ihr seine Jacke reichte. Da niemand in Hörweite war konnte er ihr genau so gut jetzt schon den Plan erklären, dennoch im Flüsterton. "Also kleines Füchschen dann will ich dir mal den Ablauf erklären. Sobald wir auf der Feier sind suchen wir den Professor. Wenn wir ihn haben trennst du ihn von der Herde und beschäftigst ihn für ein paar Minuten. Dir fällt schon was ein. Ich … würze in der Zeit das Buffer nach und stoße dann zu dir. Nach unserem kleinen Plausch entledigen wir uns seiner mit einem Stück Kuchen und setzen das Gebäude in Brand. Und verschwinden in die dunkle Gasse hinter dem Haus. Da Crocus Gassen wundervoll verwinkelt sind tauchen wir erst am anderen Ende der Stadt wieder wirklich auf. Kaum hatte er fertig gesprochen waren sie auch schon über das Kopfsteinpflaster am Hotel angekommen, dass vom Licht der Laternen beleuchtet wurde.
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Beitrag© By Jayna  Mi Nov 08, 2017 12:47 pm

Als er sie als Sadistin bezeichnete umspielte ein freches Lächeln ihre Lippen. "Waas?
Ich doch nicht ... ich weiß überhaupt nicht, wie du darauf kommst~"
meinte sie und nach einer weiteren Weile kam endlich das Essen, welches zwar gut aber dennoch viel zu überteuert war. Aber schön und gut, der Auftraggeber hatte schließlich gesagt, dass er alle Kosten übernehmen würde, die die beiden für die Mission aufbringen mussten. Und wenn er sich beschwerte, wurde eben auch er vom Antlitz der Welt getilgt, nachdem sie die Belohnung eingeheimst hatten.
Schließlich verließen sie das Restaurant, kehrten in das gemeinsame Hotelzimmer zurück und machten sich fertig. Ein wenig MakeUp legte Jayna auch an, war doch das reizbare Äußere einer Frau eine perfekte Möglichkeit, einen Mann für eine Weile ab zu lenken oder ihn gar von der Masse ab zu sondern. Sie ließ sich von Kenji die Jacke um die Schultern legen, ehe sie sich bei ihm einhakte und seinem Plan lauschte. An und für sich klang sein Plan perfekt ... immerhin besaß Jay genug Charisma um Menschen in ihrer Umgebung zu beeinflussen ... da dürfte sie mit dem Professor auf kurz oder lang leichtes Spiel haben .. und zur Not konnte sie ihren wohl besten Freund - die Schatten - zu Hilfe ziehen.
"Solltest du den Professor vor mir entdecken, legst du mir als Signal den Arm um die Schultern und siehst kurz in seine Richtung. Dann werde ich noch einen kleinen Augenblick warten, ehe ich ihn in ein Gespräch verwickle" sagte sie ebenso leise wie er, ehe sie auch schon die Feierlichkeit betraten. Sofort wurde ihnen etwas zu Trinken angeboten, doch Jay lehnte mit dem leichten Heben ihrer freien Hand ab - sie wollte keinen Alkohol oder generell nichts von der Feierlichkeit zu sich nehmen. Es galt sich auf das Ziel der Mission zu fokussieren und das war die Menge zu beobachten, mit ihr zu interagieren um schließlich die Zielperson ausfindig zu machen und sie in die Falle zu locken. Sie blieb in Kenjis Nähe, mimte eine wohl erzogene Adelsdame, doch so heiter sie gerade mit einer anderen Frau über Mode und das Kleid der jeweils anderen plauderte, so kalt und berechnend war ihr Verstand, gespitzt ihre Sinne. Und schließlich konnte sie mehr durch Zufall den Professor ausmachen - wobei ihr hier das Schnatterweib eine große Hilfe war, deutete sie doch auf den Mann und sagte, dass es der von Jay und Kenji gesuchte Professor war.
Sie drückte Kenjis Arm mit der Hand, mit der sie sich bei ihm eingehakt hatte und ließ ihre Augen kurz zu dem Professor schnellen. "Liebling, wärst du so lieb und würdest mir etwas zu trinken holen?" fragte sie zuckersüß. Eine perfekte Gelegenheit um zum Buffet zu gelangen, streiften doch gerade keine Kellner mit ihren silbernen Tabletts herum. Sie wandte sich indes wieder der Adelsfrau zu, die ihr gerade vor schlug doch ein paar Worte mit dem Professor zu wechseln - innerlich hatte Jay ein diabolisches Lächeln auf den Lippen, während sie äußerlich eine begeisterte fröhliche Reaktion lieferte. So ging sie mit der anderen Adelsdame zum Professor und begann ihn in ein Gespräch zu verwickeln. Es würde nicht lange dauern, bis sie ihn von der Herde getrennt hatte - indem sie ihm vorschlug sich weiter auf dem Balkon zu unterhalten, da es dort ruhiger und angenehmer von der Temperatur her wäre. Und wer sagte schon gern nein zu ein bisschen frischer Luft nach dem Aufenthalt in einem stickigen Ballsaal? Richtig, niemand.
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Beitrag© By Kenji  Do Nov 09, 2017 9:58 pm

Tja das war halt Jayna. Stets der kühle und berechnende Profi. Es würde zwar schon keinem Auffallen, aber er bevorzugte es seine Rolle so glaubhaft wie es ging zu spielen. So nahm er das Getränk am Eingang an und trank es genüsslich, währen er mit er sich ein Bild vom Gelände machte. Bald schon wurde er in ein Gespräch mit einem Architekten verwickelt. Und bei allen Göttern Kenji hatte noch nie eine so nervtötend langweilige Ausführung, wie die des Selbsternannten Profis, über Mauern erdulden müssen.
Beinahe hätte er erleichtert geseufzt als Jay ihm das Zeichen gab. Er blickte kurz aus den Augenwinkeln in Richtung des Professors. Dann wandte er sich freudig lächelnd an seinen Peiniger. "Verzeihen sie mein Herr. Aber eine hübsche Frau lässt man lieber nicht warten. Entschuldigen sie mich." Mit rollenden Augen machte sich Kenji zum Buffet auf. Ein Glück war die Auswahl nicht so groß. Bevor er alles vergiftete schnitt er ein Stück Kuchen ab und nahm es mit, nachdem die dunkle Tat begangen war, ohne das es jemand merkte. Es war beeindruckend wie eine kleine Ampulle reichte um mehr als 40 Menschen zu töten.
Er beeilte sich sofort auf den Balkon. [color:ba8a=0066ff]"Guten Abend Herr Professor. Ich sehe sie haben meine bessere Hälfte entführt." Der betagte Professor lächelte freundlich. In seinen Augen stand Sanftmut und Güte eines alten Mannes. Kenji hätte kotzen können. Der betagte Herr lachte und strich sich den Bart. "Herr Ashford. Es ist mir eine Freude sie kennen zu lernen. Sie können sich wirklich glücklich schätzen eine so entzückende Frau zu haben. Sie ist wirklich ein seltenes Juwel." Kenji lächelte, nur leicht teuflisch und nickte bestimmt. [color:ba8a=0066ff]"Ihr habt keine Ahnung wie recht ihr habt. Hier Professor, ein Stück Kuchen. Ihr habt heute Abend doch noch nichts gegessen." Der Professor nickte dankend. Nach einem Moment hatte er ein bissen vom Kuchen genommen. Nun war alles bereit für den Bluff.
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Beitrag© By Jayna  Fr Feb 16, 2018 9:07 pm

Jayna hatte sich mit dem Professor unterhalten, stets darum bemüht ihn auf der Terrasse des Veranstaltungsortes fest zu halten, bis Kenji zu ihr stieß und der Plan seinen weiteren Lauf nehmen konnte. Während sie den Professor über seine Forschung befragte und ein laienhaftes Interesse vortäuschte und ihn so zu Erklärungen von gewissen Begriffen zwang, kam Kenji mit jenem Kuchenstück zu ihnen. Sie schenkte Kenji ein verliebtes Lächeln, ehe sie sich bei ihm einhakte und beim Kompliment des Professors erst schüchtern den Blick senkte, bevor sie ein reserviertes leises Kichern von sich gab - ganz die verschämte Adelsdame.
"Sie schmeicheln mir zu sehr Herr Professor ... Liebling, die verschiedenen Forschungen des Professors sind sooo interessant! Ich hoffe du hast dir keine Sorgen gemacht, aber ich habe total die Zeit vergessen, während ich mich unterhalten habe" säuselte sie und ihre Augen funkelten kurz auf, als der Professor einen Bissen von dem Kuchen zu sich nahm. Die Gegebenheiten für den weiterführenden Plan waren gesetzt, der Bluff konnte gestartet werden ... und so auch die Befragung des Professors durch Kenji. "Stell dir vor mein Schatz, der Professor hat jüngst neue Erkenntnisse in seiner Jungbrunnen-Forschung erzielt. Du musst
dir das anhören! Es von Ihnen persönlich zu hören ist soo viel besser, als es nach zu lesen Herr Professor"
sagte sie und der letzte Part ging an den älteren Mann vor ihr, der sich wohl über ihre Gesellschaft zu freuen schien, wenn es ihn wohl auch überraschte, dass sie sich für seine Forschungen interessierte - gekonnt gekontert, dass es in der Familie etliche Forscher gab und es sozusagen 'in der Familie' liegt, sich für solche Dinge zu interessieren.
Der Professor gab etwas von sich von wegen, er würde sich freuen, dass sich so junge Leute noch für die Forschung interessierten und begann mit ein wenig Geplapper, doch Jay lenkte den Professor schnell auf die Ergebnisse seiner Forschung, damit Kenji nicht zu lange auf die Informationen warten musste - wer wusste schon, wie lange sie noch hatten, bis der Kuchen seine Wirkung erzielte. Immerhin variierte die Wirkung von Giften je nach Körpergewicht und anderen Kriterien. Und Kenjis Laune wäre mörderisch, wenn er nicht an alle Informationen heran käme. Während der Professor also munter und locker seine Ergebnisse ausplauderte, war Jay innerlich einfach nur noch genervt - sie hatte genug von diesen vielen verschiedenen Gerüchen, dieser gestellten 'Alles ist perfekt und gut'-Gesellschaft ... solche Feierlichkeiten waren eigentlich schon zu ihrer eigentlichen Zeit nie ihr Ding gewesen oder eher eine Qual. Die Aufenthaltsorte der Gäste waren allesamt hell erleuchtet, sodass die Schatten zurück gedrängt wurden und es nur ein paar wenige Ecken gab, wo der ein oder andere Fetzen Schatten zu erblicken war.
Sie sehnte sich nach etwas Stille der Nacht, denn in der Dunkelheit konnte Jay einfach am Besten entspannen. Die Nacht war ihr um einiges lieber ... es war generell ruhiger, weniger Idioten waren unterwegs und vor allem: Die Schatten regierten über diese Zeit des Tages. Sie schmiegte sich etwas an Kenjis Arm und linste zu ihm nach oben, ehe ihr Blick zu den Lampen schweifte und sie ein leises Grummeln von sich gab.
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Beitrag© By Kenji  Sa Feb 17, 2018 1:09 am

Kenji hatte vollstes Verständnis für Jaynas Abneigung gegen diese Scharade. Er war am überlegen ob er ihr den Gefallen überlassen sollte den Professor letztlich vor dem Gift zu töten, damit sie zumindest etwas von dem Abend hatte. Der Professor mampfte fröhlich seinen Kuchen und begann aus dem Nähkästchen zu plaudern. Deswegen mochte Kenji alte Leute nicht, die waren wegen ihrer Einsamkeit entsetzliche tratschig. "Es freut mich zu hören, dass einige Leute noch Interesse an den alten Geschichten haben, ja wenn meine Studenten so wie sie wären. Die Jugend von heute ist viel zu ignorant."
Kenji fasste es nicht. Da zeigte mal jemand Interesse an seiner Arbeit und der Alte quatscht Opern. Kenji taten die Studenten fast Leid. Aber wirklich Mitleid hatte er nur mit der Frau, die sich gerade an ihn kuschelte und den Professor zum Glück auf die wichtigen Fragen lenkte. "Oh Natürlich. Ja der Jungbrunnen wie man ihn so schön nennt. Es handelt sich dabei natürlich nicht um einen echten Brunnen. Es ist ein Tempel, errichtet vor tausenden Jahren von einer weisen Zivilisation. Den Inschriften zufolge waren sie so mächtig, dass ihre Magie sogar den Tod überwinden konnte. Wie viel dahinter steckt, sei dahin gestellt, immerhin lebt heute keiner von ihnen mehr nicht wahr? Hahaha."
Kenji war etwas verstimmt. Was der Professor ihm sagte wusste er alles schon. Es stand alles im Buch vom Alten. Er runzelte die Stirn und fragte so freundlich, wie es ihm seine Geduld erlaubte. "Herr Professor. Das ist mir alles wohl bekannt. Ich fand ihr Buch sehr faszinierend. Allerdings interessieren wir uns mehr, wo sie diesen Tempel fanden?" Kenji wusste das Jayna seine Verärgerung erkennen würde. Der Professor tat dies jedoch nicht. Allerdings missfiel es Kenji umso mehr, was er nun zu hören bekam. "Es tut mir Leid mein Herr. Aber sie verstehen sicher das ich meine Arbeit schützen muss. Es könnten andere versuchen meine Forschung zu stehlen oder sie gar zu ruinieren." Kenji hatte nun genug. Drinnen durften bereits alle für immer sanft ins Reich der Träume entschwunden sein, aus dem sie nie wieder aufwachen würden. Er wusste nicht wie lange es bei dem Professor noch brauchte. "Hören sie Professor. Ich werde nun ganz ehrlich sein. Das Stück Kuchen war vergiftet. Drinnen sind alle tot. Sicher spüren sie langsam eine gewisse Müdigkeit. Ich habe hier das Gegenmittel. Sagen sie mir was ich wissen möchte und ich erspare ihnen den Gifttot." Kenji blickte nun entnervt und zornig, während er mit dem Arm den Jayna um klammerte ein kleines Fläschchen hervor holte, um ihm das Gegengift zu zeigen. Der Professor stieß wohl aus Reflex einen Hilferuf aus. Keiner kam. Die Straßen waren zu dieser Zeit schon lange leer. Kenji seufzte und schlug dem Mann dann in den Magen. Der Alte sank auf die Knie und spuckte. Flehend wandte er sich an Jayna. "Halten… sie ihn doch auf. Er hat den Verstand verloren." Kenjis Grinsen wurde diabolisch Breit. Er hatte nur einen Gedanken. Armer Irrer.
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Stagnum Ignis
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Beitrag© By Jayna  Sa Feb 17, 2018 10:26 pm

Das Geplapper des Professors war nun nicht mehr länger nervtötend - jetzt wurde es auch unglaublich eintönig, ja gar so langweilig, man könnte buchstäblich sofort einschlafen. Nur zu genau konnte Jay das Missfallen aus Kenjis Stimme heraus hören und sie wartete nur darauf, bis jener Ärger ausbrechen würde. Und schon als der Professor das 'Tut mir Leid' aussprach, wusste Jayna, dass der alte Mann mit diesen und auch den nachfolgenden Worten sein Todesurteil selbst gefällt hatte. In einer flüssigen Bewegung entließ sie Kenjis Arm aus ihrem Griff, sodass er dem Professor den allzu verdienten Schlag verpassen konnte. Das einzige was die Dunkelhaarige tat war einen kleinen Schritt zur Seite zu gehen, als der Professor vor sich spuckte und sie sah nur auf ihn herab und wackelte mit ihrem Zeigefinger leicht hin und her, als er sie anflehte, sie möge ihm doch helfen.
"Ich bitte Sie Professor ... Sie haben ihn einfach wütend gemacht .. die Aktion meines Mann ist also lediglich eine Reaktion auf ihre inkompetente Aussage ... es bringt Ihnen hier nichts zu flehen und zu betteln" meinte sie und gelangte mit einem kleinen Hoppser auf ein Geländer in Kenjis Nähe, ehe sie ein leichtes Lächeln auf den Lippen trug. "Seien Sie nicht dumm Professor und verraten Sie ihm, was er wissen will ... immerhin hängt vieles davon ab ... zum Beispiel ob Sie weiter leben werden ... oder wie Sie sterben werden~" meinte sie vergnügt und baumelte ein wenig mit den Beinen. Die Nacht kroch mit ihrer herrlichen Dunkelheit über die Terrasse, zu dem Abschnitt wo Jay saß und ein paar Schatten krochen über ihr Kleid, während sie vergnügt vor sich hin summte. Nach einem kleinen Augenblick - in dem der Professor vor sich hin gewimmert hatte - wandte sie sich an Kenji und schenkte ihm ein verzücktes Lächeln. "Hast du wirklich deinen Verstand verloren, Liebling? Oder bist du so, wie ich dich kenne?" säuselte sie dann und ihr Grinsen bekam einen boshaften Hauch - eine Anspielung darauf, dass Kenji nach Herzenslust sein mörderisches Spiel durchziehen konnte.
Sie würde sich damit begnügen, dem Ganzen zu zu sehen, würde sich am Anblick des psychischen und physischen Terrors amüsieren, wenn Kenjis Opfer langsam in sich selbst zusammen sackte, nachdem es psychisch gebrochen worden war. Die meisten knickten viel zu schnell ein ... und diejenigen, die es eine gewisse Zeit aushielten ... die waren dann umso verzweifelter am Schluss. Nachdem sie Kenji die Frage gestellt hatte, summte sie leise weiter vor sich hin. Sie gab ein Bild kompletter Entspannung ab, wie sie auf dem Geländer saß, die Füße baumeln ließ und vergnügt ein Lied aus ihrer Kindheit summte, an das sie sich noch erinnern konnte.
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Beitrag© By Kenji  So Feb 18, 2018 1:25 am

Kenji hoffte, das Jaynas Worte dem Professor endlich den Kopf zurecht rückten. Jedoch w immer te der Professor noch immer weiter. Die Verzweiflung kochte in ihm hoch. Während Jayna fröhlich auf ein Geländer hüpfte, ging der Professor von allen Vieren auf die Knie. "Bitte… habt Mitleid. Ich… ich habe Frau, Kinder, Enkel! Ich war immer ein guter Mensch! Zeigen sie doch ein Herz!" Wie oft hatten Jaynas und Kenjis Opfer wohl sowas gesagt. Es war zu viel zum zählen. Aber es wurde nie langweilig.
Er beugte sich zu dem Mann herunter. Blickte dann lächelnd zu Jayna als diese ihre Frage stellte. "Ach Schatz. Du weist das ich nicht so viel Geduld für ältere Menschen habe." Dann drehte er sich zu dem Professor und zog diesen an den Haaren ganz nah zu sich. Immer noch zum kotzen freundlich sprach er weiter. "Appelieren sie nicht an mein Herz werter Herr. Das schlägt nicht in meiner Brust sondern in ihrem Handtäschchen. Sie können sich nur selbst retten. Also nochmal… Wo ist der Tempel?" Diesmal war der Nachdruck deutlich in Kenjis Stimme spürbar. Dem Professor kamen nun die Tränen. Kenji erkannte, dass der Mann gebrochen war. Sein Blick wurde beinahe verständnisvoll. "W… Web… valley… etwa 2 Kilometer östlich der Minensiedlung. B… bitte… geben sie mir das Gegengift!" Kenji lächelte. Damit hatte er was er wollte. Sanft tätschelte er die Wange des Mannes und reichte ihm die Ampulle mit dem Gegenmittel. Kenji stand auf, zog sich seine Kleidung zurecht und lächelte zu Jayna, während der Professor gierig das Mittel trank. "Na also. Sehen sie? Alles ist gut. Obwohl. Ich glaube du bist heute etwas zu kurz gekommen Liebes. Magst du?" Er reichte ihr charmant die Hand, wie es ein Gentleman machen würde, um seiner Frau vom Stuhl zu helfen. Er hatte dem Alten wie versprochen das Gegengift überlassen, aber niemals hätte er einen Zeugen hinterlassen. Er hoffte das zumindest Jayna nun noch einen schönen Abend haben würde, indem sie einen guten Tot liefern konnte. Jedoch er selbst bekam langsam auch wieder bei besserer Laune. Er hatte das, was er lange Zeit gesucht hat. Kenji war sich so gut wie sicher sein Ziel bald zu erreichen.
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Beitrag© By Jayna  Mo Feb 19, 2018 4:32 am

Als der Professor anfing zu betteln und an Kenjis Gewissen appellierte, umspielte ein Lächeln ihre Lippen. Wie oft hatten das vorherige Opfer schon versucht und waren gescheitert? Sie hatte aufgehört zu zählen und beinahe langweilte es sie, dass es auf kurz oder lang ständig auf diesen einen Satz heraus lief. Immer wieder das Gleiche ... Familie, Partner, sonstige Entschuldigungen ... konnte sich denn niemand eine vernünftigere Aussage ausdenken? Eine, die mal etwas frischen Wind in das Ganze hinein brachte? Aber nein, sie durfte sich nicht beschweren, immerhin bedeutete diese Bettelei, dass sie ihrem Ziel näher gekommen waren und das Opfer so weit hatten, dass es alles ausplaudern würde um sein Leben zu retten. Doch Jayna wusste nur zu gut, dass Kenji nie Zeugen hinterlassen würde - das war einfach nicht sein Ding, Gnade mit einem Ziel zu haben ... sie würde ihm vermutlich eine saftige Ohrfeige verpassen und ihn skeptisch fragen, ob er etwas falsches gegessen hatte, wenn dem einmal nicht so wäre ... zumindest, wenn es dafür keinen triftigen Grund gäbe.
"Weiß ich doch~" kicherte sie, als Kenji meinte, dass er nicht so viel Geduld für ältere Menschen aufbringen konnte und beobachtete amüsiert sein weiteres Vorgehen. Als er zu ihr kam, legte sie ihre Hand in seine und gelangte mit einem kleinen Hopps von dem Geländer, ehe sie sich an ihn kuschelte und mit ihren Fingern über seine Brust tippte. "Sicher, dass ich das machen soll? Ich überlasse ihn gerne dir ... immerhin bist du der Deadmaster~" meinte sie mit einem Lächeln auf dem Gesicht, während ihre rechte Hand bis zu seiner Maske wanderte, gegen die sie dann tippte. Zwar würde sie es tun, wenn Kenji unbedingt darauf bestand, doch sie konnte sehr wohl auch zurück stecken und ihren Liebsten dabei beobachten, wie er einem Opfer den ach so verdienten Tod brachte ... Jay war immer wieder aufs Neue neugierig, wie er ein Ziel töten würde - ob langsam und qualvoll oder wenn er keine Lust auf weitere Spielchen hatte, mit grausamer Schnelligkeit. Es war einfach auf seine ganz eigene Art und Weise interessant, Kenji bei der Ausführung von Aufträgen zu beobachten. "Oder ist das Gegenmittel etwa sabotiert?~" fragte sie zuckersüß, denn auch diese Option war durchaus denkbar ... ein Opfer mit einer Finte in Sicherheit zu wiegen, nur um es dann mit der eiskalten Wahrheit zu konfrontieren ... das war auch überaus erfrischend.
Doch dann fiel ihr etwas ein und sie warf einen kalten Blick auf den Professor. "Ich hoffe doch sehr, dass Sie uns nicht angelogen haben Professor .. wenn doch ... wobei, nein ... das werde ich Ihnen nicht verraten" meinte sie und kicherte erneut leise, ehe sie sich wieder an Kenji wandte. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen, um an Kenjis Ohr zu gelangen, in welches sie nun hinein flüsterte. "Sollte der Alte gelogen haben ... ich weiß, wo wir seine Familie finden .. alte Menschen plaudern zu viel" raunte sie leise in Kenjis Ohr, ehe sie sich wieder normal hin stellte und leicht in die Richtung des Professors nickte - sie wollte Kenji das Töten überlassen, um seine gute Laune noch ein Stück zu heben. Zumal sie einfach nur hier weg wollte, um aus dem Kleid entkommen und ein wenig entspannen zu können. Oder hatte Kenji geplant direkt der Information nach zu gehen? Nun, er würde es ihr dann schon mitteilen.
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Beitrag© By Kenji  Mo Feb 19, 2018 9:42 pm

Offensichtlich wollte Jayna ihn den Spaß überlassen. Sanft griff er ihr auf die Schulter um seinen Gefallen an der aktuellen Situation auszudrucken. Der Professor war mittlerweile aufgestanden. Vielleicht wollte er davon laufen, allerdings schien er vom Anblick des Paares, das wie zwei Todesengel in verliebten Tanz ausgesehen haben muss, wie gelähmt zu sein. Nun Kenji wusste schon, wie er den Alten nun erledigen würde.
Sanft drehte er sich von Jayna weg und ging langsam auf den betagten Mann zu. "Sie haben wirklich Glück. Meine Liebe Gattin ist heute unglaublich gutmütig. Gratulation sie werden überleben. Aber ich warne sie. Sollten sie gelogen haben, dann werden wir ihre Frau, ihre Kinder und auch ihre Enkel aufs grausamste umbringen … und vorher natürlich foltern."
Der Professor ging immer weiter zurück bis er das Geländer erreichte. Mit einem Schweißtuch wischte er sich die Stirn. "J… Ja. Ich habe die Wahrheit gesagt. Ich werde die Arbeit aufgeben. Sie gehört ganz euch. Nur verschwindet aus meinem Leben."
Kenji schmunzelte und lehnte sich neben ihm ans Geländer. Nun Kenji war sich sicher das der Alte nun absolut gebrochen war und nicht mal mehr ans Lügen dachte. "Keine Sorge Professor. Sie sehen uns nie wieder." Der Professor und Kenji lächelten sich ein paar Sekunden an. Man hätte eine Fliege husten hören können. Dann war es soweit. Kenji Griff das Jackett des Mannes am Rücken, zog einmal kräftig und lies den Professor rückwärts über das Geländer in den Tod fallen. Als der Überraschte und Panische Schrei im freien Fall plötzlich mit einem lauten Klatschen verstummte, drehte sich Kenji um und blickte hinab zu der nun nicht mehr ganzen Person. "Ups… wie ungeschickt von mir…" scherzte er mit gewohnt sadistischem Humor. Seine Freude hielt jedoch nicht lange. Kenji nahm aus der Festhalle ein Geräusch wahr, das wie Schritte klang. Etwas was ihm gar nicht passte. Ernst blickte er zu Jayna und gab nur eine Anweisung. "Komm." Zügig ging er ins Innere hinein, die Treppen hinab um in den Festsaal zu kommen und einen Mann im Pelzmantel und Filzhut zu sehen. Mittellanges, rotes Haar passend zum leichten Vollbart hingen ihm auf die Schulter. Er stand mitten in einem Feld von Leichen und nahm sich vergnügt ein Stück vom Kuchen. Kenji war verwundert, aber interessiert an dieser Entwicklung. Ein amüsiertes Lächeln zeichnete sich nun erneut auf seinen Gesichtszügen.
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Beitrag© By Jayna  So Feb 25, 2018 5:30 pm

Jayna legte ihre Hand an Kenjis Oberarm und ließ diese langsam am Ärmel seines Hemdes entlang streifen, während ihr Liebster auf den Professor zu ging. Sie lehnte sich indes an eine Säule des Balkons und beobachtete die ganze Szenerie, die sich vor ihr abspielte. Sie ahnte bereits, auf welche Art Kenji dem Professor das Leben nehmen wollte, doch sie versteifte sich nicht zu sehr darauf ... denn immerhin konnte sie sich irren und Kenji hatte einen anderen Plan im Kopf.
Als Kenji sagte, dass Jay heute unglaublich gutmütig wäre, winkte sie dem Professor kurz zu, während ihre Augen weiterhin auf die Szenerie fixiert waren und ihr Lächeln mit jedem Schritt den Kenji tat, ein Stückchen breiter, boshafter wurde. Als die Stille beinahe unerträglich wurde, in der sich die beiden Männer anlächelten als wäre die Welt ein absolut fröhlicher Ort, war Jayna sich definitiv sicher, was Kenji nun vor hatte. Und als der lang gezogene panische Schrei durch die stille Nacht hallte, schloss sie ihre Augen und lauschte dem Klang, bis es in einem - für sie - leisen Klatschen endete. Nach Kenjis sadistischem Kommentar, klatschte sie leise für ihn, um ihn so noch ein wenig zu loben, dass er das Töten des Zieles abgeschlossen hatte. "Gut gemacht" sagte sie, doch Kenjis Freude hielt nicht lange ... der Grund drang auch an Jaynas Ohren, wenn auch nicht so schnell .. Schritte in der Festhalle .. scheinbar ein ungebetener Gast. Auf das 'Komm' ihres Partners nickte Jayna und folgte ihm fast auf den Fuß - gerade genug Abstand um ihm nicht in die Quere zu kommen.
In der Festhalle angekommen, beobachtete Jay das Szenario vor ihren Augen mit wachsamer Skepsis. Wer war dieser Kerl? Es sah nicht so aus als würde Kenji den Fremden kennen, denn ein kurzer Blick zur Seite sagte ihr, dass Kenji selbst wohl keine Ahnung hatte, wer der Rothaarige Kerl war oder aber warum er überhaupt hier auftauchte. Jedoch sagte die junge Frau nichts, begnügte sich mit Beobachtung. Wie sich das wohl noch entwickeln würde? Würde sich wahrscheinlich zeigen ...
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Beitrag© By Kenji  So Feb 25, 2018 11:04 pm

Kenji kam sich vor wie im falschen Film. Da stand also dieser Fremde, umgeben von Leichen, und stopfte sich den Magen mit vergiftetem Essen zu. Das darüber hinaus noch in so einer Dosis, das es sogar ein Nilpferd aus den Latschen gehauen hätte. Aber nein. Der Mann stand da, aß genüsselich ein Stück Hühnerbrust und strapazierte Kenjis Nerven. Bevor dieser jedoch Beschwerde einreichen konnte, ergriff der Fremdling das Wort. "Also für dieses Buffet könnte man echt sterben! Hoppla. Beschreien wir es doch nicht. Hahaha" Er stellte seinen Teller in Ruhe bei Seite, ging zu Kenji und reichte ihm breit lächelnd die Hand. "Guten Abend. Chival Concord mein. Name."
Kenji blieb kalt. Ein kurzer Blick zu Jayna sagte ihm, das auch sie den Mann nicht kannte. Da Kenji den Mann nur finster anstarrte, entschloss dieser sich, mit Jayna zu reden. "Kein sehr fröhlicher Zeitgenosse dein Ken. Ich darf doch Ken zu ihm sagen oder? Was denkst du Jay." Diese Worte waren zu viel. Gereizt und entnervt meldete sich nun Kenji zu Wort. "Wer bist du… und woher kennst du unsere Namen?" Der Fremde zog seinen Hut zurecht und wandte Jayna und Kenji den Rücken zu. "Ich habe gewartet Ken. Oh wie ich gewartet habe! Die Prinzessin der Schatten und der Prinz des Lichtes! So kurz davor ein Geheimnis zu lüften, das für tausende Jahre verloren war… naja… für die Meisten." Während der Mann sich von den beiden abgewandt hatte gab Kenji seiner Partnerin mit der Hand ein kurzes Zeichen sich kampfbereit zu machen. Für Kenji stand eines fest. Der Typ war kein normaler Kasper, der es liebte Partys zu crashen. Er wusste zu viel über die beiden. Nur… wer war dieser Clown?
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