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 Ruinen von Oracion Seis

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Beitrag© By Alucard  Di Dez 12, 2017 7:26 pm

Hier befand sich einst das Gildengebäude von Oracion Seis. Übrig geblieben ist von den bemerkenswerten Steinmauern nur noch ein Haufen Schutt und Asche. Zerschlagene Regale, leicht glitzernde Fragmente in der Luft, so klein, dass man sie kaum sehen kann, eingerissene Wände, über die Ranken wild verteilt nur so wuchern und auf dem Boden ein mit Blut gemaltes Symbol.
Nach einem Angriff auf die Gilde, wurde diese komplett zerstört. Doch wer waren die Angreifer?
Selbst der Rat tappt noch im Dunkeln, wenn es um die Antwort auf diese Frage geht...

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Beitrag© By Alucard  Di Dez 12, 2017 8:01 pm

cf: Schneewüste

Alucard wusste nicht, wie oft er schon durch diese Kampfplatz geschlichen war. Lediglich das Licht des Mondes strahlte auf ihn hinab. Er hatte so viele Hinweise gesammelt, wie er konnte. Bereits vor Tagen hatte er den Ort nach Indizien untersucht, Blutreste aufgekratzt und das ungewöhnliche Schimmern in der Luft untersucht. Ganz zu schweigen von den mehrere Meter hohen Pflanzen, welche durch den Steinboden gesprossen waren. Doch auch diese ließen sich durchschneiden wie alles andere. Doch es kam ihm immer etwas komisch vor an den Ruinen dieser einst so mächtigen Gilde.
Solche Gilden sollten im Stande sein, sich gegen Angriffe von wenigen zu verteidigen. Genauer gesagt drei. Die Spuren am Eingang wiesen auf drei Leute hin. Vermutlich lag es daran, dass der Gildenmeister verstorben war. Doch selbst dann waren die Angreifer nicht ohne. Der Schwarzhaarige hatte sich das Szenario wohl 20 Mal im Kopf ausgespielt.
Vermutlich war der Angriff derartig überraschend, dass sie gar nicht wussten, wie ihnen geschah...
Doch deswegen war der Soul Reaper nicht vor Ort. Den Tatortreiniger zu spielen, war nicht seine Aufgabe.
Seit Wochen verfolgte er die Mitglieder von Oracion Seis, die den Angriff überlebt hatten und flohen. Um Informationen zu sammeln.
Und wenn er sie hatte...gab es keinen Grund solchen Leuten eine zweite Chance zu geben.
Immerhin waren sie Verbrecher. Sie verdienten nichts anderes.
Und auch jetzt war er aus keinem anderen Grund hier, als seiner Mission nachzugehen.
Er hatte insgesamt elf Magier getötet. Vier von ihnen waren zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal in der Gilde gewesen und weitere drei flohen, bevor sie die Angreifer sehen konnten.
Doch ein Mitglied fehlte ihm noch auf seiner Liste, nachdem er die Leichen der Toten identifiziert hatte. Kira Mibae.
Ja, Alucard hatte seine Hausaufgaben gemacht, er hatte von den entflohenen Mitgliedern einiges über sie in Erfahrung bringen können. Sie war das letzte noch lebende Mitglied von Oracion Seis und laut zwei Aussagen zum Zeitpunkt des Angriffs nicht in der Gilde gewesen. Einer behauptete etwas anderes. Dass dieser gelogen hatte, war nicht schwer zu erkennen.
Nun wartete der Schwertkämpfer auf die Rückkehr der Dragonslayerin. Und er war sich sicher, dass sie zurückkehren würde. Die Zeitungen hatten nichts davon berichtet. Wieso auch, der Rat würde so einen Vorfall sicherlich nicht an die große Glocke hängen.
Und die entflohenen Mitglieder kamen nicht weit genug um mit einem anderen Mitglied Kontakt aufzunehmen. Solange er nichts übersehen hatte, bestand eine 95-Prozentige Wahrscheinlichkeit, dass das Mädchen wieder auftauchen würde.
So wartete Alucard vor Ort, im Schatten, auf einem der Trümmer, mit der Hand am Schwertgriff. Bereit sofort zu reagieren, falls er etwas bemerkte.
Und sich dann wie eine Eule lautlos auf seine Beute zu stürzen.
Das Einzige was er haben musste, war Geduld...

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Beitrag© By Kira Mibae  Di Dez 12, 2017 9:53 pm

~Für weiteres siehe: Park von Kunugi~

Lange Zeit war sie umhergeirrt. Geirrt ohne ein Ziel, ohne zu wissen, was sie als nächstes erwarten würde. Ja, sie war umhergeirrt, ratlos, welchen nächsten Schritt sie nun unternehmen sollte.
Der Grund hierfür war ein simpler: Sie hatte versagt. Oh ja, und wie sie das hatte. Wahrscheinlich hätte man sie mit dem Preis des Versagers des Jahres auszeichnen sollen. Wobei.. nein, nicht einmal solch einen Preis hatte sie verdient. Solch ein Preis wäre eine Auszeichnung, eine Belohnung, wenn auch auf eine recht komische Art und Weise. Kira jedoch hatte nichts von alledem verdient. Nicht einmal dass man sie ausgelacht oder beschimpft hätte, hätte ihr zugestanden. Einzig und allein die anklagende Einsamkeit war es, der sie nun begegnen durfte. Bloß dies konnte als eine angemessene Bestrafung angesehen werden, der sich Kira nur zu gerne unterzog. Und so hatte sie sich jener Bestrafung hingegeben, indem sie sich von allem Lebenden ferngehalten hatte, ja, sogar die Erde hatte sie so lange gemieden, bis schreckliche Übelkeit sie dazu zwang, wieder einen Schritt auf sie zu setzen.
Als Versager durfte man sich nicht erfreuen.
Vergeigte man das Gespräch bezüglich einer Allianz zwischen zwei Gilden und verhinderte somit, dass die Gilde eine Chance erhielt sich zu erholen, durfte man einfach keine Freude man empfinden. Man musste einfach für das büßen! Wieso war sie bloß solch ein dummes Mädchen? Ein dummes Mädchen mit null Sinn für eine solch wichtige Unterhaltung, wie es mit Pseudonym Victoria der Fall gewesen war.

Lange Zeit hielt jener Selbsthass jedoch nicht an. Nein, für solche Handlungen war sie dann doch zu positiv gestimmt. Aus jedem Versagen konnte man etwas neues schaffen, etwas besseres! Wenn sie es dieses Mal nicht geschafft hatte, dann würde es eben beim nächsten Mal funktionieren. Die Hauptsache war doch, dass man sein bestes gab!
Ein ausgiebiges Gespräch mit der Erde hatte ihren Lebensgeist neu geweckt und eine neue Hoffnung in ihr heran keimen lassen. Definitiv würde sie dieses Mal nützlicher sein. Sie war sich sicher, dass sie es nun schaffen konnte!
So hatte sie sich mit jener neu gewonnenen Motivation auf den Weg zum Gildenhaus gemacht. Dadurch, dass die Gilde geschwächt war, ging sie nicht davon aus, dass der Standort gewechselt worden war, weshalb sie fest davon ausging, ihre Gildenkameraden an jenem Ort wiederzutreffen, an dem sie sich schon so oft getroffen hatte.
Ja, durch solche Gedanken durchströmte sie wahrlich eine Vorfreude, die sie schneller und länger laufen ließ, als sie es vielleicht normalerweise getan hätte. Nun wollte sie einfach nur noch schnell zu ihren Kameraden! Jede Beleidigung, Anklage oder gar Schläge würde sie nur zu gerne auf sich nehmen, wenn sie dadurch etwas Frust von ihrem Kameraden nehmen konnte. Wozu war eine Gildengemeinschaft schließlich sonst da, wenn nicht, um sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen?

Auf den letzten Metern rannte Kira beinahe. Ein glücklicher Ausdruck zierte ihr Gesicht, während sie es kaum abwarten konnte, das Gildenhaus - ihre Heimat - wiederzusehen.
Mit einem Male jedoch blieb sie stehen. Wie angewurzelt verblieb sie an jenem Ort, an dem sie zum ersten Mal begriff, dass etwas nicht stimmte. Ganz und gar nicht stimmte! Nervös horchte Kira den Boden ab, doch da war nichts. Kein Gepolter. Keine Schritte. Kein nervöses Füßetippeln. Und vor allem: Kein Leben.
Stets hatte sie etwas gespürt, wenn sie hierhergekommen war, doch nun? Nichts! Rein gar nichts!
Angst stieg in dem zarten Körper Kiras an. Irgendetwas stimmte hier nicht. Etwas stimmt hier absolut nicht! Dies war der Moment in dem Kira erneut losrannte, bis sie nun endlich das erblickte, was bereits ihre Füße zuvor erblickt hatten. Zerstörung..
Das komplette Gebäude war verwüstet worden, während noch immer der Geruch von Blut in der Luft hing. Doch war dar noch etwas. Ebenfalls schien die Luft zu funkeln. Wäre dies hier kein Schlachtfeld, wer weiß? Vielleicht hätte Kira jenes Funkeln sogar als schön empfunden. Nun jedoch konnte sie bloß geschockt auf die wild gewachsenen Ranken starren, sowie an jene Stellen, an der einst die Leichen gelegen hatten. Blut war dort zwar keines mehr, doch konnte der Grünschopf es genau spüren. Jene Stellen waren mit Leid, Schmerz und Tod besudelt, ein Akt, den es für die Erde nun zu verkraften galt.
„Was.. was ist hier nur passiert?“, flüsterte die Erdmagiern geschockt, mit aller Kraft gegen die Tränen kämpfend. Sie hatte also tatsächlich versagt! Sie war tot. Ihre geliebte Gilde war tot! Und sie hatte nichts dagegen tun können! Stattdessen war sie hier. Sie lebte und wofür? Dafür, dass sie ihre Kameraden schon bald eh vergessen würde, wenn sie nicht mehr bei ihr waren.
So war es doch schließlich immer. Menschen kamen, gingen und wurden umso schneller vergessen, jedes Mal ein klaffendes Loch hinterlassend.
„Warum..?“, eine einfache Frage, doch tatsächlich fielen keine Tränen. Stattdessen erfüllte ein leichtes Lächeln die Lippen Kiras. Sie würde sie so lange es ihr noch möglich war, in Erinnerung behalten. Ihre Kameraden und die Gilde.
Doch zuvor musste erst einmal kräftig aufgeräumt werden!
So konnte dieser Ort voller schöner, unschöner und vergessener Erinnerungen auf keinen Fall bleiben!
Also stapfte der Grünschopf sogleich los, nicht ahnend, dass jenes Vorhaben wohl schon bald unterbrochen werden würde..

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Beitrag© By Alucard  Mi Dez 13, 2017 5:05 pm

Alucards Augen fielen immer mal wieder zu, seine Augenringe waren deutlich zu erkennen. War auch kein Wunder, wenn man jede Nacht auf Verbrecherjagd geht, anstatt zu schlafen. Doch für Schlaf hatte er ohnehin keine Zeit. Vor allem nicht jetzt. Denn seine Geduld schien sich endlich bezahlt zu machen.
Er konnte Schritte hören, die sich dem Ort schnell näherten. Ob sie das war? Ob diese "Kira" wirklich jetzt aufkreuzen würde?
Ein leichtes Lächeln zeichnete sich auf Alucards Lippen, welches jedoch genau so schnell wieder verschwand wie es gekommen war.
Wenn sie es war, musste er vorsichtig sein. So arrogant Alucard auch war, dumm war er nicht. Und er würde sich sicherlich nicht kopfüber in einen Kampf mit einer Dragonslayerin stürzen. Ihr Element war wohl Feuer oder Erde...zumindest so die Informationen der Oracion Seis-Mitglieder. Beides Dinge mit denen nicht zu spaßen war. Vor allem weil sie als Dragonslayerin eine Fernkämpferin war. Und auf Alucards aktuellen Fähigkeiten waren solche Magier noch immer hin und wieder...ein kleines Ärgernis für ihn. So würde er es zumindest bezeichnen. Sein Ego würde Probleme nicht zulassen.
So verweilte er vorsichtig auf der drei Meter hohen Mauer, welche früher wohl die Wände der Gilde war. Doch diese hatten bereits einiges abbekommen. Im Schatten würde sie ihn in seiner schwarzen Kleidung ohnehin nicht erkennen können. So wartete er noch einen Augenblick und nutzte eine Nahe Säule in der Nähe um sich weiter in der Dunkelheit aufhalten zu können.
Und dann geschah es. Eine Frau mit langem, grünen Haar betrat die Ruinen. So wie sie sich umsah, hatte sie wohl keine Ahnung, was geschehen war. Oder war sie auf der Suche nach etwas...? Völlig unmöglich, er hatte doch jeden Millimeter abgesucht. Höchstens es gäbe einen geheimen Ort, von dem er nichts wusste. Sollte sich in diesem etwas wichtiges befinden, dann musste er Kira weitermachen lassen. Wenn er sie jetzt stellen würde, würde sie ihm sicherlich keine Antwort geben. Immerhin war sie eines der Top-Mitglieder von Oracion Seis gewesen.
Doch wenn sie wirklich keine Ahnung hatte, dann durfte er keine Zeit verlieren. Sonst würde sie ihn vielleicht noch entdecken oder sich sogar wieder aus dem Staub machen.
Plötzlich erhaschte der Schwarzhaarige einige Worte der Grünhaarigen, als sie an der Säule vorbei lief, hinter der Alucard zusätzlichen Schutz suchte.
Schnell begann er die Lage zu analysieren:
"Warum"...sie scheint wirklich keine Ahnung zu haben. Aber wenn sie nichts in den Ruinen sucht...was will sie dann noch hier...?
Während Kira weiter voran schritt, schwang sich der "Soul Reaper" an der Säule entlang um auf den nächsten Vorsprung zu gelangen. So leise wie möglich.
Von der Sicht einer 3. Person musste die Situation erschreckend wirken. Das nichts ahnende Mädchen, das von ihrem zukünftigen Mörder verfolgt wird und ihn nicht einmal bemerkt...
Langsam schlich er die Fassade entlang. Das Schwert dabei auf den Rücken geschnallt. Als ihm dann der Vorsprung endete, musste er kreativ werden.
Leise zog er das Schwert aus der Schwertscheide und schob es in einen Riss, den die Fassade aufwies, nur um anschließend über die breite Schwertseite zu laufen. Bei einem Sprung auf die andere Seite hätte evtl. etwas von dem Gestein bröckeln können. Sobald er auf der anderen Seite war, hatte er jedoch eine höhere Wand vor sich.
Weiter unten war ein Durchgang, durch welchen das grünhaarige Mädchen ging.
Der Schwarzhaarige verlor keine Zeit, mit einem sportlichen Satz sprang er über die ein Meter hohe und 20 cm breite Anhöhe, nur um auf der anderen Seite vorsichtig zu landen.
Nicht einmal drei Meter unter ihm war seine Zielperson. Er war sich nun sicher, die Beschreibung passte. Das da war Kira Mibae.
Alucards Finger griffen fast schon reflexartig um den Griff des Schwertes.
Einfach fallen lassen. Sie hört nichts, die Klinge bohrt sich von hinten durch ihren Brustkorb, anschließend steckt diese im Boden. Ich lande auf ihr und mache sie vollkommen bewegungsunfähig...na gut, zwischen Brustkorb und Schulter. Ich darf nicht riskieren, dass sie mir verbluten könnte. Aber dann hätte sie genau in der wehrlosen Position, in der ich sie will...
Kaum hatte er seinen Gedanken beendet, ließ sich der Selbstjustizler auch schon nach vorne von der Anhöhe fallen. Dabei keine Miene verziehend.
Im Fall drehte der Seelenschnitter sein Schwert nach unten, bereit die Verbrecherin kurzerhand auszuschalten.
Doch plötzlich weiteten sich seine Augen...
Sie hat mich gehört...!

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Beitrag© By Kira Mibae  Do Dez 14, 2017 9:23 pm

Womit sollte sie bloß beginnen? Überall lagen Trümmer herum und auch die Ranken würden wohl einige Zeit in Anspruch nehmen, wenn sie diese entfernen wollte. Aus diesen konnte sie bestimmt gute Nährstoffe für die Erde gewinnen, damit sich diese schneller erholen konnte. Lange wollte sie ihr geliebtes Element schließlich nicht in dem Gewand der Brutalität gekleidet lassend. Zu sehr zog es diesen ehemals wundervollen Ort herunter und drückte die Stimmung noch weiter hinunter, als es eh schon der Fall war.
Somit setzte Kira die Entfernung und Verarbeitung der Ranken ganz weit oben auf ihre gedankliche To-Do-List, die sie zusammenstellte, während sie sich dabei auf dem Gelände umsah. Dabei hoffte sie darauf, Dinge zu finden, die nicht beschädigt oder zumindest recht einfach wieder herstellbar waren. Solche wollte sie nämlich mitnehmen, wenn sie nicht all zu groß waren, um sie in ihrer kleinen Wohnung unterzubringen. Ja, Kiras Wohnung war das, was man definitiv als winzig bezeichnen würde, verdiente sie schließlich nie viel Geld, dadurch dass sie stets die „harmlosen“ Quests annahm. So kam es, dass man sich als Gast durchaus erschlagen fühlen konnte, wenn einem überall die Erinnerungsstücke aus allen möglichen Situationen und Teilen des Landes, entgegen fielen und heute sollten definitiv neue folgen!
Dies war jedoch eher etwas weiter unten auf ihrer Liste platziert, gab es schließlich weitaus wichtigeres. Ebenfalls musste sie die Trümmer wegräumen, damit man hier wieder entlang gehen konnte, ohne sich fürchten zu müssen, über etwas zu stolpern. Just in diesem Moment, in dem jener Gedanke durch den Kopf des Grünschopfes schwebte, geschah es auch schon.. zumindest beinahe.
Die Erde schlang sich um sie, so als wolle sie mal wieder mit ihr kommunizieren. Im Grunde genommen, war dies eigentlich kein Problem, geschah dies schließlich ständig, wenn Kira zum Beispiel mal wieder etwas aufgewühlt war. Normalerweise befanden sich jedoch nicht ein halber Meter breite Trümmer vor ihr, sodass sie ihre Beine nicht so weit anheben hätte müssen. So entkam die Magierin nur knapp dem über den Stein stolpern, wobei sie wild mit den Armen taumelte, um ihr Gleichgewicht wieder zu erlangen.
Na, das war ja mal wieder super gelaufen. Genau so und nicht anders ehrte man die Toten.
Kopfschüttelnd über ihre eigene Tollpatschigkeit lächelnd, stapfte der Grünschopf rechts an dem Trümmerstück vorbei, weiter überlegend, wie sie solch große Brocken bloß transportieren sollte. Vielleicht mit der Erde? Trug sie die Teile damit, würde es bestimmt funktionieren, doch irgendwie sträubte sich Kiras ganzes Selbst dagegen. Nein, auf dieser Erde war bereits zu viel schlimmes geschehen, da durfte sie sie nicht noch für ihre eigennützigen Zwecke missbrauchen. Aktuell brauchte ihr Element Ruhe und ein wenig Schlaf! Keine Schufterei bis zum umfallen!
Also verschob Kira jene Aufgabe erst einmal ein wenig nach hinten. Stattdessen rückte sie den Unterpunkt „Fegen“ gedanklich etwas höher. Viele kleine Steinchen und aufgewirbelter Staub befand sich dort, wo einst das Gildenhaus in seiner vollen Pracht gestanden hatte. So konnte man doch unmöglich Gäste empfangen!
Ein leichtes Schmunzeln schlich sich auf Kiras Lippen.. Gut, und welche Gäste? Wer sollte, nachdem die Gilde ausgelöscht war, bitte bei diesem abgelegenen Ort auftauchen, um sich ein wenig mit ihr „hinein“ zu setzen und zu plaudern. Nein, solch eine Begegnung war doch eher unwahrscheinlich.
Nunja, dies war zumindest für einen Moment in ihrem Gehirn verankert, ehe sie auf einmal etwas spürte. Irritiert blieb Kira an Ort und Stelle stehend, nachdem sie zuvor einen kleinen Durchgang passiert hatte. Ja, da war eindeutig etwas. Schritte. Doch von was kamen sie?
Nein, jene Schritte klangen nicht, wie die eines Tieres. Es waren definitiv die eines Menschen, eines Mannes, so vermutete Kira. Doch wie? Warum? Ihre Kameraden waren doch alle tot, sie wusste es genau. Also wer war es dann?
Mit einem Male riss sie ihre Augen auf, beginnend stoßweise zu atmen. War er der Mörder? War er derjenige, der das Leben all ihrer Kameraden ausgelöscht hatte und nun kam, um sein Werk zu vollenden?
Der Anflug von Angst machte sich in Kira breit, erlosch jedoch genauso schnell wieder, wie er sie eingenommen hatte, als sie ihre Zehen in der aufgelockerten Erde versank. //Bitte verzeih, meine geliebte Erde, doch ich fürchte, sonst übersteh' ich das nicht, was mich gleich erwarten wird//, sprach sie eine gedankliche Entschuldigung an die Erde auf, ehe sie kurz tief Luft holte.

Eigentlich hatte sie vor, sich umzudrehen, um zu schauen, wer denn dort auf sie wartete. Jene Idee musste jedoch sogleich verworfen werden, als die Vibrationen mit einem Male plötzlich verschwanden, wie als ob..
Schneller, als sie es sich zugetraut hätte, sprang sie zur Seite, sich dabei mithilfe der Erde abstoßend, anschließend wild taumelnd. Solch schnelle Sprünge waren schon durchaus eine Klasse für sich. Hätte Kiras Herz nicht bis zu ihrer Brust geschlagen, hätte sie sich vielleicht kurz selbst für ihr Können gelobt. Nun jedoch war dies nicht möglich. Zu sehr hatte sie sich vor dem erschrocken, was hätte passieren können.
Verschwand plötzlich die Vibration, konnte dies ja nur bedeuten, dass er gesprungen war und wenn er der Mörder ihrer Gildenkameraden war, konnte er ja nur böses im Schilde führen! Und genau so war es auch.
Mit großen Augen starrte der Grünschopf die Gestalt vor sich an, die soeben knapp neben ihr auf dem Boden aufkam. Wie sie bereits zuvor vermutet hatte, handelte es sich um einen Jungen Mann wahrscheinlich etwa in ihrem Alter, gehüllt in schwarze Kleidung, dabei eine flauschig aussehende Mütze tragend. Ebenso hielt er ein großes Schwert in der Hand und eines war gewiss: Dieser Mann hatte sie definitiv töten wollen. Hätte sie es nicht vorausgeahnt, so wäre sie nun auch tot gewesen, ohne ihr Vorhaben beenden zu können. Wie konnte er nur? Dies hier war doch bereits ein Schlachtfeld, warum also weiter morden? Was für einen Sinn hatte es?
Nun gut, wahrscheinlich war er einfach hinter ihr her, weil sie Teil von Oracion Seis gewesen war, aber dennoch war das doch kein Grund, jemanden hinterrücks einfach anzugreifen!
Am liebsten hätte Kira ihrem Unmut sogleich Dampf gemacht, jedoch spürte sie erneut die Erde unter sich, jene Erde, die es auf keinen Fall verdient hatte, wenn auf ihr weiterhin Streit herrschte. Also atmete die Magierin kurz durch, sich dabei etwas aufrappelnd, um nun genau vor ihrem Gegenüber stehen zu können.
Dies hier war auch nur ein Mensch, wie sie auch, der einem Ziel nachging. Jeder Mensch ging Zielen nach und wenn sie eben das Morden von Menschen mit inbegriffen, war dies zwar alles andere als gut, durfte von ihr jedoch nicht verurteilt werden. Jeder Mensch war doch schließlich unterschiedlich und hatte verschiedene Moraleinstellungen!
Also setzte Kira ein freundliches Lächeln auf, das gezückte Schwert dabei ein wenig hinten dran zu stellen. „Hallo, Kira mein Name. Kann ich Ihnen irgendwie behilflich sein?“

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Beitrag© By Alucard  Di Dez 19, 2017 3:25 pm

Gerade als Alucard sich mit gezücktem Schwert gen Boden stürzte, sprang sich die Grünhaarige fast schon reflexartig zur Seite, der scharfen Klinge nur um wenige Zentimeter entkommend. Es war unmöglich, dass sie seine Bewegung einfach so hören konnte...sie wusste, dass er auf diese Art angreifen würde. Doch woher sie das wusste, war Alucard noch komplett unklar.
Die Klinge bohrte sich in den Boden als wäre dieser aus Butter. Alucard landete wuchtig in der Hocke, den Blick sogleich nach oben richtend, um das ehemalige Mitglied der Dunklen Gilde im Auge zu behalten. Vor ihm stand eine schlanke Frau mit langem, grünen Haar. Hübsch war sie ja, doch das war ein Aspekt, der Alucard zur Zeit recht egal war.
Vorsichtig richtete er sich auf, bereit auf die nächste Handlung seines Gegenübers zu agieren, doch...sie griff ihn nicht an. Im Gegenteil, sie blieb einfach nur da stehen und begrüßte ihn. War das irgendwie ihre Masche?
Selbst als der Schwarzhaarige die rechte Hand um den Griff seines Schwertes legte und seine Waffe aus der Erde zog, sagte sie kein Wort. Hatte sie irgendetwas vor...?
Um bei der Nummer mitzuspielen, veränderte Alucard seinen Gesichtsausdruck nicht einmal ein wenig, er war so ernst wie immer.
"Das kannst du in der Tat, Kira Mibea...Ich hab auf dich gewartet.", sprach er mit ruhiger Stimme und einem leichten Lächeln auf den Lippen, welches jedoch so schnell verschwand, wie es gekommen war.
Langsam festigte sich der Griff von Alucards Hand um das Schwert. So hob er es langsam ab und richtete die Klinge Kira entgegen. Sie hatte mit Sicherheit verstanden, dass er nicht da war um nett zu plaudern. Ähnlich kalt wie die Nacht, war auch sein Blick, den er der jungen Dame zuwarf.
"Die Leute nennen mich den "Soul Reaper"...keine Ahnung, wer mit dem Mist angefangen hat, aber ich bin der, der die letzten Tage damit verbracht hat, deine Gildenkollegen zur Hölle zu schicken...und jetzt...werde ich einen unglücklichen Fehler korrigieren..."
Kurzerhand zog er das Schwert wieder zurück und winkelte seinen Arm an. So holte er mit der überdimensionalen Klinge auf Kira. Konzentiert blickte er der schönen Frau in die Augen. Wäre sie keine von den Bösen, hätte er sie vielleicht sogar attraktiv gefunden. Doch er war noch nie ein Kerl für Romantik und welche Absichten er mit der Grünhaarigen hatte, stellte er sofort klar.
"..."Fruchtfliegen" haben keine derartig lange Lebenszeit.", erklärte er kaltherzig.
Alucards Augen funkelten, er achtete genau auf sein Ziel. Er wusste, dass er sie nicht mit seinem nächsten Angriff treffen würde, doch wollte er unbedingt wissen, mit welcher Magie er es zu tun hatte. Seiner Attacke aus dem Hinterhalt war bislang noch niemand entkommen, daher war der Schwarzhaarige entsprechend skeptisch. Er verhaarte einen Augenblick, bis er plötzlich die Muskeln in seinem rechten Arm anspannte.
"Aeolus Knife.", sprach er vor sich hin, als er das er einen derartig schnellen Schwertstreich vollführte, dass sich selbst die Luft zu teilen schien.
Eben diese zerspaltete Luft, bewegte sich nun wie eine Klinge in rasendem Tempo auf die Grünhaarige zu. Unter dem Schatten seiner Pelzmütze war sein ernster Blick zu erkennen, welcher stur auf Kira gerichtet war.
Was wirst du jetzt tun, Dragonslayerin...?

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Beitrag© By Kira Mibae  Do Dez 28, 2017 4:25 am

Aufmerksam beobachtete Kira den Mann vor sich, welcher natürlich nicht auf ihre Begrüßung einging, wie sie es sich erhofft hatte. Gut, was hatte sie auch anderes erwartet? Der Mörder ihrer Kameraden würde auch vor ihr nicht Halt machen, egal wie freundlich sie ihn begrüßte.
Doch was nun? Wie reagierte man auf einen Fremden, der einen umbringen wollte? Wirklich viel Erfahrung hatte Kira bisher nicht mit solchen Menschen, war sie schließlich eher selten das Ziel gewesen. Trotz der Tatsache, dass sie ihren Gildenstempel gut sichtbar trug, hatten die Menschen ihr eher selten Beachtung geschenkt, hatte sie sich schließlich nicht auffällig verhalten, abgesehen davon, dass sie regelmäßig hinfiel oder eben.. zu freundlich auf andere Menschen zuging. Aber Probleme hatte ihr dies nie wirklich bereitet. Also was sollte sie tun?
Nervös und leicht überfordert blieb Kira also zunächst an Ort und Stelle stehen, während der Fremde sein Schwert aus dem Boden zog. Gut, dass er es nicht stecken ließ. Zumindest teilweise. Natürlich wusste Kira, dass er vorhatte, statt der Erde nun sie mit seinem Schwert zu durchbohren, doch bedeutete dies zumindest für diesen kurzen Moment, dass die Erde geschützt war. Geschützt vor jenem Schmerz, den das Schwert ihr sicherlich bereitete.
Dennoch.. für das Auge anderer unsichtbar, machte sich auch Kira bereit, sich zumindest verteidigen zu können. So verlagerte sie ihr Gewicht auf ihr linkes Bein, um so einen festeren Stand zu bekommen. Ihr rechtes Bein hingegen diente nun bloß noch als Stütze, jedoch allzeit bereit sich erheben zu können. Vielleicht konnte sie dadurch ja zumindest das Schlimmste verhindern, auch wenn ihr dadurch nur zu bewusst war, dass sie sich im Fall der Fälle doch der Erde bedienen musste. Lieb war ihr dies nicht, nein, ganz und gar nicht. Ihr Element sollte nicht mehr leiden!
Andererseits wusste sie jedoch tief in sich, dass die Erde auch litt, wenn sie starb. Starb sie hier an Ort und Stelle, wäre die Erde nicht nur erneut mit Blut besudelt worden, nein, sie hätte wohl auch etwas verloren, was man fast schon als Tochter ansehen konnte, waren sich Element und Magierin schließlich so nahe, wie es selbst bei Eltern eher selten der Fall war.
Also machte sich der Grünschopf bereit. Bereit für sich und ihr Element zu kämpfen.

Zuvor jedoch galt es den Worten des Fremden zu lauschen, hatte dieser nun auch das Wort ergriffen. Erwähnen tat er dabei auch ihren Nachnamen. Gut, das bedeutete wohl, dass er recherchiert haben musste, hatte sie sich schließlich bloß mit ihrem Vornamen vorgestellt. Dies schien umso mehr zu bedeuten, dass dies hier nichts spontanes war. Aber gut.. Wie hatte es auch spontan sein können, wenn er es geschafft hatte, all ihre Mitglieder zu töten, welche doch so unglaublich stark waren? Sicherlich musste er sich verschiedener Tricks und Strategien bedient haben. Ob diese wohl bei ihr gescheitert waren? Oder befand sie sich mitten in einem seiner Tricks?
Das Lächeln, was nur für einen Bruchteil einer Sekunde seine Lippen zierte, ließ zumindest vermuten, dass er irgendetwas vor hatte. In dieser Situation und mit jener Haltung, die er eingenommen hatte, handelte es sich sicherlich nicht um eine freundliche Geste.
Unterstützt wurde jene These nur zu sehr davon, dass der Fremde im nächsten Moment auch schon sein Schwert anhob und auf die Magierin vor sich richtete.
Regungslos betrachtete Kira das Schwert vor sich. Oh ja, wenn er damit zustach, war sie definitiv tot. Mausetot.  Doch war es nicht das Schwert, was Kira die größere Angst bescherte. Nein, es war sein eiskalter Blick. Jener Blick, der stark vermuten ließ, dass er ein eiskalter Killer war. Ob ihm wohl in seiner Vergangenheit etwas widerfahren war, dass ihn dazu brachte, so zu fühlen? Oder besser gesagt, nicht zu fühlen?
Was hatte es wohl verursacht, dass er nun hier vor ihr stand, berauscht von dem Wunsch, sie tot zu sehen, obwohl sie sich nicht einmal persönlich kannten? Sollte man nicht zumindest eine winzig kleine Bindung aufbauen, um entscheiden zu können, ob es der Tod wirklich wert war? Ob das Leid und der Schmerz wirklich verursacht werden mussten?
Trotz der Tatsache, dass er davon sprach, wie er ihre Kameraden in die Hölle geschickt hatte, konnte Kira nicht anders, als eine Spur Mitleid zu empfinden. Mitleid für einen Mann, der mordete, ohne überhaupt die Beweggründe und Ziele seiner Opfer zu kennen. Konnte dies wirklich ein erfüllendes Leben sein?
„Das..“, begann Kira leise, unterbrach sich jedoch selbst, als sie den stechenden Blick des Fremden bemerkte. Er blickte ihr direkt in die Augen, einen Blick, den sie ebenso starr erwiderte. Gab es nicht irgendwie ein Sprichwort, das besagte, dass ein Blick mehr als tausend Worte sagte? Oder war es doch etwas anderes gewesen?
Egal, wie es nun lautete, nützen tat es nichts. Stattdessen kündigte der Fremde ihren Tod fast schon an.
Fruchtfliegen hatten keine so lange Lebenszeit? Wirklich? Dass er sich auf ihren Nachnamen bezog, von dem sie selbst nicht einmal sicher war, ob er nun wirklich ihr Nachname war, war doch schon eine Spur belustigend, auch wenn seine Tonlage, sowie sein Blick keineswegs für Scherze aufgelegt waren. Dennoch kam Kira nicht drum herum, leise zu kichern, wenn auch nicht lange. Nein, um sich über eine Art Witz zu beömmeln, war nun wirklich nicht die Zeit.
Schnell wurde Kiras Blick wieder Ernst, als der Fremde auch schon seine erste Attacke verlauten ließ. Nun war es also wirklich so weit.. Ein Kampf. Puh, wie lange hatte sie schon nicht mehr ihre Zauber angewendet, um zu kämpfen. Um Bilder aufzuhängen ja, aber doch nicht zum kämpfen.
Kurz atmete Kira tief ein und aus, dabei die gewaltige Schnittwelle nicht aus den Augen lassend. Genau für solch eine Aktion hatte sie sich zuvor positioniert! Sie konnte reagieren! Und so tat sie es auch.
Angespannt und doch irgendwie leicht zu gleich, drückte sie sich mit dem linken Bein ab, um ein Stück zurück springen zu können. Fast schon leichtfüßig, kam sie mit beiden Beinen wieder auf, von der Erde freudig empfangen werdend, ehe sie auch schon mit dem rechten Bein auf den Boden stampfte, damit ringend, ja ihr Gleichgewicht zu halten. Dennoch.. trotz der Tatsache, dass sie gerade erst gesprungen war, schaffte sie es genug Kraft aufzubringen.
„Erde.. Schenke mir die Wand des Erddrachens!“, rief Kira mehr zu sich und der Erde, als zu ihrem Feind, ehe auch schon eine zwei mal ein Meter große Erdwand aus der Erde emporstieg. Nervös, was als nächstes passieren würde, hielt die Magierin sie fest im Blick, hoffend, dass jene Verteidigung reichte. Wie sollte sie das wissen, wenn sie doch eher ungern die Grenzen ihrer Zauber austestete, um der Erde nicht zu schaden?
Zum Glück Kiras, prallte die Schnittwelle jedoch an jener Wand ab, dabei eine große Kerbe hinterlassend. Die Erde war getroffen, Kira jedoch nicht.
„Entschuldige bitte, liebste Erde.. Ich wünschte ich hätte es verhindern können“, murmelte der Grünschopf, während sie vorsichtig an die rechte Seite der Wand herantrat, um hinter ihr hervorlugen zu können. Dort stand er also, jener Mann, der sie wahrlich umbringen wollte, so wie er es auch bei ihren Kameraden getan hatte.
„Sage mir, Fremder, warum möchtest du mich unbedingt tot sehen? Wie kann es sein, dass du jenen Ort hier noch mehr mit dem Blut der Menschen tränken möchtest, obwohl die Erde doch schon jetzt bitterlich leidet?“, fragte Kira ihren Gegenüber mit verletztem Ausdruck in den Augen.
Diese Situation durfte definitiv nicht so belassen werden! Nein, dafür hatte sie definitiv noch zu viel vor! Und viel wichtiger: Dafür war die Erde viel zu gut, als dass sie jene Grausamkeiten verdient hätte!

_____________♪♬
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