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 Charline de Clair (Tartaros)

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Anzahl der Beiträge : 3
Anmeldedatum : 20.04.18

Infos
Alter: 25
Besonderheiten:
Magie: Lost Magic - Schicksal
Beitrag© By Charline de Clair  Sa Apr 21, 2018 12:53 am

Allgemein

Name: Charline de Clair

Alter: 25 Jahre

Gilde: Tartaros

Team: Der Umstände wegen bevorzugt Charline es, alleine zu arbeiten.

Geschlecht: Weiblich

Wichtige Familienmitglieder:
Vater: Oswald de Clair, Mensch, 61 Jahre, Nobelherr aus Magnolia und Besitzer eines Schneidereiunternehmens. Ihm liegen das Ansehen und der Wohlstand seiner Familie mitunter mehr am Herzen, als die Familie selbst.
Mutter: Annette de Clair, Mensch, 53 Jahre, Früh in die Ehe mit ihrem jetzigen Mann gedrängt eine liebe und fürsorgliche Hausfrau, die ihren Pflichten im Adelsstand stets nachkommt.
Schwester: Kaith de Clair, Mensch, verstorben mit 28 (jetzt 29), Die einzige Schwester und beste Freundin Charlines. Nahm sich nach einer missglückten Hochzeit das Leben.


Aussehen

Bild:
Charline:
 

Größe: 163cm

Gewicht: 57kg

Aussehen:
Charline ist nicht besonders groß und auch nicht besonders korpulent. Das Gegenteil ist viel eher der Fall. Zwar ist sie nicht klein aber sehr schlank und zierlich. Betrachtet man ihren Körper, so könnte man den Eindruck bekommen, dass sie zerbrechlich sei. Doch täuscht dieses Erscheinungsbild. Sie ist weder zerbrechlich, noch legt sie Wert darauf mit Samthandschuhen angefasst zu werden.
Neben ihrer schlanken Statur sind es lange Beine und besonders feine Hände und Finger, die immer wieder herausstechen. So wirkt ihr ganzer Körper sehr vornehm, nicht zuletzt durch ihre grazile Haltung und ihre geschmeidigen Bewegungen, die sie daheim von klein auf angelernt bekam.
Auch in ihrem Gesicht wird die blaublütige Herkunft gut erkennbar. Ein langes schmales Gesicht, mit sehr feinen Gesichtszügen, hohen Wangen und einer sehr feinen geraden Nase. Das sind die Merkmale, die ihr von damals geblieben sind. Doch dieses Bild wird durch ihre Augen und ihren Mund getrübt. Ihre zierlichen, aber satt gefärbten Lippen sind stets zusammengezogen und zeigen ein Bild des Zorns und der Unzufriedenheit. Doch ihre Augen sind es, die jedem Beobachter ihr Leid erst wahrhaftig offenbaren. Das satte Rot, welches ihre Iris ziert, funkelt entschlossen und lodernd jedem entgegen, doch die die es länger betrachten sehen Trauer und Verzweiflung in ihnen Flackern.
Auch ihre Augenbrauen, lang und schmal, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Charline selbst ein Opfer ihrer Vergangenheit ist und an einem Scheidepunkt in ihrem Leben steht.
Nur zwei weiße Strähnen an den Seiten ihres Kopfes erinnern an das lange Weißblonde Haar, das Charline einst besaß. Der Rest ihres Haares ist in einem tiefen blau gefärbt. Und auch wenn sie die Haare einst aus Frust über ihr Leben und ihre Familie von ihrem Haupt abtrennte so sind diese mittlerweile wieder lang und voll, und erinnern daran was für eine hübsche junge Frau sie einst gewesen ist.

Noch immer sind Charlines Klamotten sehr vornehm und gepflegt, doch hat sie die langen Kleider ihrer Kindheit gegen eine goldene Rüstung eingetauscht. Diese magisch verzauberte Rüstung ist sehr leicht und sehr flexibel.  Unter den goldenen Schulterplatten ragt ein langer Mantel hervor, der in allen Blautönen zu schimmern scheint.
Unter der Rüstung trägt Charline ein weißes seidenes Hemd, sowie eine leichte Hose. Ihre Schuhe und Handschuhe passen sich an die goldene Rüstung an, sind jedoch aus Leder und nicht aus Metall gefertigt.

Besonderes:
Besonderheiten fallen an Charline viele auf. Zuerst ihre Rüstung, die so schön und doch so düster zugleich wirkt. Diese wird in ihrer makellosen Erscheinung nur von ihrem großen Wanderstab übertönt. Sein dunkles, an Obsidian erinnerndes Holz umfasst einen großen blutroten Kristall, aus dessen Innern ein zartes Licht flackert. Der Kristall und wohl auch der Stab selbst scheinen vor magischer Energie geradezu zu pulsieren, doch sind seine Geheimnisse tief. Niemand mag seine Macht zu deuten, doch für Charline ist er eine treue Fackel in der Dunkelheit.
Sieht man genauer hin, so entdeckt man das erschreckendste und wohl dunkelste Merkmal an Charlines Körper. Der Gildenstempel einer dunklen Gilde. Doch wo andere ihre Stempel auf der Hüfte oder der Schulter tragen, hat Charline ihn sich auf ihr rechtes Augen brennen lassen. Dort überragt er ihre Pupille und ihre Iris und erstrahlt in einem satten Blutrot, welches ebenso zu pulsieren scheint wie ihr Stab. Zwar beeinträchtigt dieses magische Emblem nicht ihre Sicht, doch erinnert es jeden daran, welche Gefahr von ihr auszugehen vermag.

Gildenstempel: Auf dem rechten Auge, erstrahlt der Stempel Tartaros in einem satten blutrot.


Charakter

Charakter:
In eine noble Familie hineingeboren genoss Charline von klein auf eine sehr exquisite Erziehung. Diese bestand nicht nur aus Etikette und den Sitten des Adels, sondern befasste sich auch mit der Sprache und Haltung ihres Standes.
Auch wenn Charline ihre Heimat und damit ihren Stand in der Gesellschaft hinter sich gelassen hat, kann man immer noch die Hinterlassenschaften dieser Erziehung entdecken. Ihre Sprache wirkt ungewollt vornehm und sie äußert sich stets nur mit Bedacht. Auch wenn Charline sich bemüht die Sprache des gemeinen Volkes in ihre Ausdrücke miteinfließen zu lassen, so gelingt ihr das nur selten mit vollem Erfolg. Sie ziert sich davor Schimpfwörter in den Mund zu nehmen und Slangworte oder Abkürzungen benutzt sie in einem falschen Kontext oder zur falschen Zeit. Daher kann es durchaus vorkommen das Charline ungewollt komisch oder amüsant wirkt.
Zudem gibt sich die junge Adelsfrau nach außen hin sehr kühl und distanziert. Anders als man es von einer Schicksalsmagierin erwarten würde, zeigt sie wenig Interesse für das Leben anderer und schert sich nicht um ihre Belange. Dies war jedoch nicht immer so. Ehe sich ihre Schwester das Leben nahm war Charline sehr aufgeweckt und hat gerne andere Menschen, von jedem Stand, empfangen. Sie deutete ihnen ihre Zukunft und versuchte ihnen das Leben etwas angenehmer zu machen. Nun jedoch versteckt sie diese Seite, aus Angst ihr Ziel nicht erfüllen zu können.
Allerdings wirkt Charline bei all ihrer Distanziertheit weder arrogant noch überheblich. Sie behandelt Menschen mit den ihnen gebührenden Respekt. Auch ist sie nicht dumm genug denen ins Essen zu spucken, die mächtiger sind als sie. Um ihr Ziel zu erreichen ordnet sie sich notfalls auch unter und dient einer höheren Macht.
Dem gemeinen Volk hingegen nähert sie sich unter einer Maske der Erhabenheit. Sie weicht ihnen aus und verzichtet häufig auf Gespräche. Wird sie jedoch in ein solches verwickelt, so verhält sie sich wie die meisten anderen Menschen auch. Sie schätzt ihr Gegenüber ein und gibt sich freundlich und neutral. Es sei denn ihr Gegenüber ist ihr zuwider. In diesem Fall wird sie gerne ausfallend und lässt ihre Blaublütigkeit zum Vorschein treten.
Auch in anderen Belangen ist sie äußerst aufgeweckt. Charline ist gut daran sich an Vergangenes zu erinnern und hat ein äußert gutes Gedächtnis, sowie ein sehr gutes Gespür für andere. Sie kann Leute gut einschätzen und ihre Intentionen erahnen. Sie lernt schnell und weiß das gelernte auch bald anzuwenden.
Starke Gefühle, wie Hass oder Liebe, lässt die junge Dame nur selten an sich heran. Eine Eigenheit, die ihr schon damals anhaftete. Doch erfährt sie einmal ein solches Gefühl, so lässt es sich sehr leicht ins Gegenteil umlagern. Es geschah nicht ohne Grund, dass Charline einen lodernden Hass gegenüber Mihail entwickelte. Er ist der Grund dafür, dass sich ihre geliebte Schwester das Leben nahm und verkörpert für sie somit alles Schlechte in der Welt. Ihr derzeitiges Ziel ist es, ihn für seine Taten zu bestrafen. Erst wenn sie ihre Strafe vollbracht kann sie Friede finden. Doch die Wunden sind tief und es ist zu bezweifeln, dass sich Charlines Charakter jemals wieder voll von ihrer Trauer und ihrer Wut erholen wird.

Stärken:
Gutes Gedächtnis: Zwar ist Charlines Gedächtnis nicht eidetisch, doch kann sie sehr viele Informationen sehr schnell aufnehmen und verarbeiten. Alles was sie auf diese Weise lernt ist ihr früh von Nutzen und sie kann Gelerntes schnell umsetzen und für sich nutzen.
Einfindungsvermögen: Als Schicksalsmagierin ist Charline auch ohne ihre Magie sehr gut darin andere Menschen einzuschätzen. Oftmals weiß sie über deren Beziehungsstatus oder große Nachrichten von ihnen Bescheid, ohne das Leute ihr dies erzählt hätten. Sie erfährt es aus ihren Augen, aus ihrer Mimik und ihrer Gestik. Es ist also nicht schwer für sie Menschen zu lesen und ihren Gemütszustand zu erahnen.
Flink: Zwar ist Charline weder die stärkste noch die größte Kämpferin des Planeten, doch sie ist flink. Schneller als die meisten anderen Menschen und wendiger als die meisten Männer, ist sie gut darin sich zu verstecken und ungesehen von Ort zu Ort zu kommen. Leise und grazil überholt sie viele andere Läufer und ist im Sprint nur sehr schwierig zu schlagen.
Breitgefächertes Wissen: Im Adel aufzuwachsen hat durchaus seine Vorzüge. Charline kann nicht behaupten Armut zu kennen. Sie hat genügend Geld und vor allem auch eine sehr gute Ausbildung genossen. Sie kennt die Adelshäuser dieser Welt, weiß sich in jeder Gesellschaft zu benehmen und hat viel über die Gilden gelernt. Sie weiß in etwa wie der Rat arbeitet und kennt einige hochrangige Mitglieder in den unterschiedlichsten Gegenden der Welt.

Schwächen:
Schwach: Im Adel legt man Wert auf gutes Aussehen und Etikette, nicht jedoch auf sonderlich starke Frauen. Charline ist gut darin sich adrette zu kleiden, wurde aber nie in Kampfsportarten oder ähnlichem ausgebildet. Sie hat ihre Muskeln nie sonderlich trainiert und ist daher relativ schwach.
Untrainiert: Bis vor kurzem lebte Charline in einer reichen Gesellschaft. Sie genoss nie eine Kampfausbildung oder ein besonders kämpferisches Training für ihre Magie. Zwar besitzt sie, wie jeder Magier, Offensivmagie, kann diese jedoch nicht so effizient nutzen wie ihre Kameraden. Auch im Kampf mit Waffen ist sie nicht ausgebildet. Alles was sie kann, hat sie sich in den wenigen Wochen ihres Aufbruchs beigebracht.
Distanziert: Charline distanziert sich von Menschen, mit denen sie keine Geschäfte zu erledigen hat. Auch wenn sie nicht sonderlich arrogant ist, so wirkt ihre abweisende Art auf viele recht überheblich. Viele Menschen, gerade die normale Bevölkerung, halten sie deshalb für hochnäsig, stur oder unfreundlich. Das ganze wird durch ihren grimmigen Gesichtsausdruck nur noch verstärkt.
Im Herzen gut: Auch wenn sich Charline stark und selbstbewusst gibt, in ihrem inneren trägt sie immer noch die Merkmale ihrer Vergangenheit. Sie empfindet Empathie für die meisten Menschen und würde ihnen niemals etwas antun. Trotz ihrer aufgesetzten Gleichgültigkeit verspürt sie oft genug den Drang zu helfen und den Leuten etwas Gutes zu tun. Es schmerzt ihr meist genauso jemanden zu verletzen oder leiden zu sehen, wie ihrem Gegenüber. Tatsächlich leidet Charline sehr unter der Maske, die sie errichtet hat.
Leicht Reizbar: Weiß man wie, so lässt sich Charline sehr einfach reizen. Der Tod ihrer Schwester und die damit einhergehend Gefühle wenden sich häufig gegen Charline. Weiß man darüber Bescheid, so kann man sie leicht aus der Reserve locken. Es ist wenig verwunderlich, dass sie  leicht aus der Haut fährt und unbedacht handelt, wenn man über ihre Schwester herzieht oder sie anders in den Dreck zu ziehen weiß.

Ängste:
Eigentlich lebte Charline ein recht besinnliches und glückliches Leben. Ihre Familie war intakt und alle kümmert sich umeinander. Man erledigte zwar die einen oder anderen Pflichten doch insgesamt gab es nichts wovor man sich zu fürchten hatte. Jetzt, unfähig das Schicksal ihrer Schwester irgendwie abzuwenden, hat Charline Angst. Sie fürchtet sich davor, dass ihre Kraft sinnlos sein könnte. Aber noch mehr packt sie der Gedanke, dass sie in eine ähnliche Lage geraten könnte wie Kaith. Es gruselt und schockiert sie und so hat sie Angst vor ihren Eltern, Angst vor einer Heimkehr und Angst vor dem Adel. Es ist eine psychische Qual, die immer in ihren Hintergedanken sitzt und ihr keine Ruhe gönnt.
Des Weiteren plagen sie ähnliche Ängste, wie die meisten anderen auch. Sie mag Spinnen nicht besonders, ihr läuft ein kalter Schauer über den Rücken, ist sie nachts alleine in den Gassen oder in einem Park unterwegs. All die Kleinigkeiten, die den meisten von uns geläufig sein dürften.

Wünsche:
Es gibt einen innig brennenden Wunsch, der Charlines komplettes Leben bestimmt. Sie floh von zuhause und verriet ihre Familie, nur um einen Mann zu finden. Mihail hat ihr ihre Schwester genommen und Charlines einziges Lebensziel ist es ihn dafür Rechenschaft ablegen zu lassen. Sein Tod ist alles, was sie derzeitig antreibt.

Beziehung:
Noch nie genoss Charline die schöne Wärme einer Beziehung. Es war ihr vorherbestimmt auf einen würdigen Bräutigam zu warten und dieses zu heiraten. Doch als ihre Familie eben diesen bestimmt hatte, war er der Auslöser dafür dass sie sich von den de Clairs abwandte. Seither hat sie keinen Menschen zu nahe an sich herangelassen.

Magie:
Lost Magic - Schicksalsmagie

Zauber:
Vorherbestimmung Charline breitet ihre Arme aus und schlägt diese mit Kraft zusammen. Durch die magische Energie die sie dabei kanalisiert, entsteht ein sachter Nebel aus funkelnden Partikeln. Die Partikel beeinflussen die Sicht ihres Feindes und Schwächen ihn etwas. Verbündete jedoch werden nicht negativ von den Schicksalspartikeln beeinflusst und Charline selbst webt sich in diesen Partikeln ein Netz aus positiven Schicksalsflüssen. So wird sie in dem Nebel etwas schneller und ihre Sicht verbessert sich, da potentielle Zukünfte ihrer Verbündeten und Feinde im gesamten Nebel aufblitzen.
Der Nebel hält 5 Posts und umfasst ein Gebiet von bis zu 1000m³. Man stelle sich einen in den Ausmaßen max 10x10x10 Kubus vor. Er kann also leicht durchsprintet und durchdrungen werden. Damit ich nicht die ganze Welt in Nebel hüllen kann, ist der Zauber nach 7 Posts wieder einsatzbereit.
Klauen des Schicksals Die Magie wird in der Hand des Anwenders gebündelt, ehe dieser nach dem Gegner schlägt. Wird die Magie entfesselt, so hüllt sie die Finger Charlines in kosmisches anmutendes Partikel. Feinde, die von diesem Zauber getroffen werden sehen für einen kurzen Augenblick eine Vision ihres Todes und erleiden einen wuchtigen Hieb von der Faust des anwendenden Magiers.
Der Zauber wird in einem Post abgehandelt und ist auch nach einem Post wieder anwendbar, da er nicht sehr viel Magie verschlingt und nicht besonders viel Schaden anrichtet.
Vision des Schicksals: Charline konzentriert sich auf das Schlachtfeld und kanalisiert ihre Magie. Anschließend entfesselt sie die konzentrierte Energie um sich mit einer magischen Aura zu umgeben. Die Aura wirkt visuell und führt dazu, dass Feinde in 5 Metern umkreis um Charline Visionen der vielen Möglichkeiten des Schicksals haben. Sie sehen Charline  und sich selbst an vielen unterschiedlichen Orten zur selben Zeit. Dies führt in der Regel zu Verwirrung und deckt die reale Charline zwischen vielen potentiellen Zeitschleifen. Anders als die echte Charline umgibt die möglichen Schicksale ein leichtes Schimmern und sie flackern dezent.
Der Zauber besteht für 5 Posts und kann erst wieder nach 7 Posts eingesetzt werden. Da er dem Anwender über die gesamte Dauer Magie entzieht ist er sehr anstrengend und wird Charline abgelenkt kann der Zauber frühzeitig unterbunden werden. Der Magieentzug ziegt sich darin wieder, dass all ihre anderen Zauber über die Dauer von Vision des Schicksals schwächer sind und gegner Schicksalserfahren weniger stark vernehmen.
Blick ins Wesen (passiv): Durch ihre magischen Fähigkeiten und dem Potential ihrer Magie ist Charline sehr gut darin Menschen zu deuten. Sie kann erahnen ob Menschen große historische Leistungen erbringen werden. Zudem nimmt sie eine Art Aura um Menschen herum wahr, die ihr zeigt ob Menschen der Welt Gutes oder Schlechtes wollen. Sie kann zwar nicht passiv in ihre Zukunft sehen, erahnt aber dennoch die Schwere einer Person und deren Tragweite im Verlauf der Zeit.
Schicksalsstein: Charline bündelt ihre Magie und konzentriert sich auf ein Ziel. Sie webt die Stränge der Zeit und des Schicksals und erschafft aus diesen einen kristallenen Stein, den sie bei sich führt. Der Stein beinhaltet viele variable Schicksale der auserwählten Person und bestimmt in gewissen Maße über ihren Verlauf. Er speichert all die erhaltenen Informationen. Der Stein ist sehr hart, doch Charline kann ihre Macht als Magierin nutzen, um den Stein zu zerbeißen. Wird dies getan, so erhält der Besitzer für einen gewissen Zeitraum (3 Posts) blick auf all die möglichen Schicksale die ihn erwarten können. Zwar mag dies sehr verwirrend sein, doch ein vorbereitetes Ziel kann sich so darauf konzentrieren in einem Kampf möglichen Angriffen auszuweichen oder ähnliches.
Charline kann immer nur einen Schicksalsstein erschaffen und aufrechterhalten. Erst wenn ein Schicksalsstein benutzt wurde kann sie einen weiteren erschaffen.
Der Stein hält 15 Posts, doch seine Erschaffung ist Zeitaufwendig und sollte sie sich in einem Kampf dazu entschließen, so dauert dies etwa 10 Posts. Charline kann diesen Zauber nach 7 Posts wieder erschaffen. Die Person, aus der der Stein erschaffen wird muss sich in ca. einem Meter Abstand zu Charline befinden.
Zukunftsvision: Die Magie der Schicksals kann auch dafür genutzt werden in spezielle Zukünfte eines Charakters zu blicken. Diese sind meist sehr variabel, doch Charline ist in der Lage auf Wunsch eine bestimmte Variable zu erfassen und diese zu verfolgen. Sie kann andere über das Informieren was sie sieht, allerdings ist das Schicksal nicht in Stein gemeißelt und kann sich immer ändern.
Der Zauber ist für den Kampf nur bedingt geeignet und wird nicht genutzt, da Charline dabei sehr angreifbar ist.
Er hält einen Post, in dem die Magierin von allen möglichen Visionen durchdrungen wird. Anschließend kann sie ihn erst nach 4 Posts wieder verwenden. Die Person muss sich in ihrem Blickfeld befinden, allerdings nicht direkt in Kontakt mit Charline.
Schicksalsstunde: Charline bündelt in ihrem gesamten Körper magische Energie, während sie in ihren Gedanken eine Anklage formuliert. Anschließend entfesselt sie ein gigantisches kosmisches Feuer, das aus ihren Armen und ihrer Kehle strömt. Umfasst das magische Feuer einen Feind wird dieser auf die Anklage Charlines überprüft. Sieht das Schicksal Charlines Anklage als zutreffend, so entfesseln die kosmischen Flammen eine gewaltige Hitze und fügen dem Angeklagten schwere Verbrennungen zu, während sie ihm seine Energie entziehen. Wird die Anklage abgewiesen, so bleibt das Ziel unversehrt.
Ihr Zeil muss sich in Höhrreichweite befinden, und die Anklage Charlines mit eigenen Ohren vernehmen können, um von diesem Zauber betroffen zu sein.
Dieser Zauber hat kein Tötungspotential.
Dieser Zauber ist sehr mächtig. Er nimmt das Ziel so lange gefangen, bis dieses keine Energie mehr aufbringen kann und kraftlos zu Boden sinkt. (7 Post Anhaltedauer) Allerdings beraubt er auch Charline fast aller magischen Kraft, sodass es ihr ähnlich ergeht.
In einem Kampf kann Charline diesen Zauber höchstens einmal einsetzen, es sei denn sie ist  bei einem historischen Ereignis zugegen, da sie sich daran nähren kann.
(Andere Spieler müssen der Anwendung dieses Zaubers zustimmen.)



Story:
Kindheit
Das Schicksal geht viele Wendungen und Wege. Und so kommt es, das Charline, als jüngste Tochter des Hauses de Clair, eines Tages die Zukunft ihrer Mutter vorhersah.
Zunächst dachte man sich nichts dabei, doch nachdem sich diese Vorfälle immer häufiger wiederholten, ließ man nach einem Magier schicken. Doch vielen Magiern war die Art von Charlines Gabe unbekannt, ehe sich der magische Rat einmischte. Ein Vertrauter der de Clairs hatte in einer magischen Bibliothek Schriften zu einer längst verschollenen Magie entdeckt. Der verlorenen Magie des Schicksals.
Man stellte die jüngste Tochter des Hauses de Clair für eine geraume Zeit unter Beobachtung, doch selbst nach Bestätigung ihrer Magie wurde Charline kein Lehrer zugewiesen. Es gab niemanden mit einer vergleichbaren Magie und selbst die alten Bücher sprachen stets nur von einem Nutzer. Dieser Nutzer war nun Charline. Zwar erklärte sich der Vater des Hauses de Clair dazu bereit den Rat über die Entwicklung des Kindes stest informiert zu halten, doch ihre Fähigkeiten entwickelten sich nur moderat weiter und es geschah nichts, was Aufmerksamkeit erregt hätte. Nicht, bis sich Kaith de Clair ihr eigenes Leben nahm.

Vorspiel
„Du siehst das alles viel zu streng. Es wird schon alles gut werden“, sprach Kaith, während sie ein paar Klamotten in einen Sessel warf.
„Nein. Mihail ist kein Umgang für dich, die ganze Hochzeit wird in einer Katastrophe enden!“ Ein kritischer Blick überflog Kaith und Charline schnalzte einmal kurz mit der Zunge, ehe sie sich auf das Bett ihrer Schwester fallen ließ. „Ich finde es ohnehin nicht gut, dass unsere Eltern dich in die Hände dieser Bänkersfamilie geben wollen. Sie mögen reich sein, aber man hört von Mihail nicht viel Gutes. Für sein Alter ist er ein richtiger Kindskopf geblieben.“ Sie seufzte einmal laut. „Wieso kann er nicht mehr sein als nur gutaussehend und reich?“ Charline ließ ihren Kopf zur Seite fallen und betrachtete Kaith, die sie mit einem Lächeln bedachte. „Ich weiß was du meinst. Aber so ist das nun mal. Ich bin da sehr zuversichtlich. Und du solltest dich einfach damit zufrieden geben, dass du es nicht sein sollst der ihn heiratet.“ Kaith lachte und deutet auf ein weiteres Kleid aus ihrem viel zu großen Schrank. Charline nickte und ihre Kleidbeschau ging weiter.
Nur noch ein Tag und Kaith würde Mihail heiraten. Die beiden Schwestern waren sich darüber einig, dass es bessere Alternativen gegeben hätte. Aber keine von ihnen würde ihren Eltern widersprechen und das Ansehen, dass diese Fusion bringen würde, war gewaltig. Es war abzusehen gewesen. Also würden sie das Beste aus dem heutigen Tag machen und Kaith so gut es ging auf die Hochzeit vorbereiten. Das Hochzeitskleid war schon bestellt. Nur die Kleider für die Brautjungfern mussten noch ausgesucht werden. Natürlich hatten sie schon etliche Kleider parat, doch Charline wollte Kaith so lange in weitere Kleider stopfen, bis sie eins gefunden hatte dass ihr gefiel.

Schandtat
Sie warteten fünf Minuten. Später dann zehn. Charline war mürrisch und angespannt. Sie hatte gewusst, dass Mihail Unglück bedeutete. Aber zu spät auf seiner eigenen Hochzeit aufzutauchen war wirklich eine Unverschämtheit.
Zwanzig Minuten und noch immer hatte sich dieser Halunke nicht blicken lassen. Charline sah zu Kaith. Ihre Schwester hatte den Schleier gelüftet und blickte verloren und verzweifelt zu den großen Toren der Kirche. Als ob sie noch immer hoffte, dass ihr zukünftiger Gatte gleich durch den langen Gang auf sie zumarschieren würde. Sie hielt es nicht mehr aus. Entgegen all der Anweisungen und der Etikette stand sie auf und gesellte sich zu ihrer Familie. Zwar wirkten Ma und Pa nicht allzu begeistert, doch kaum einer der Anwesenden rechnete noch mit dem Erscheinen des Bräutigams. Nicht, nachdem selbst die Kutuzovs ratlos auf das Auftauchen ihres Sohnes warteten.
Eine Stunde später war die Hochzeit gelaufen. Die beiden Familien hatten ihre Gäste nach Hause geschickt und würden sich beraten. Kaith und Charline allerdings waren außen vor. Sie hatten brav im Vorraum der Kutuzovs zu warten. Es war davon auszugehen, dass noch heute eine Entscheidung gefällt werden würde.

„Ich hab dir gesagt, dass der Mann nur Ärger bedeutet“, schnaubte Charline. Doch bei einem Blick auf Kaith hielt sie inne und verstummte. „Tut mir leid, ich hab’s nicht so gemeint.“ Sie rückte näher an ihre Schwester heran und streichelte ihren Rücken. „Unsere Eltern regeln das schon. Du solltest dir nicht zu viele Gedanken machen.“ Doch sie ahnte, dass ihre tröstenden Worte wenig Effekt haben würden. Sie konnte es spüren und wusste nur allzu gut dass dieses Fiasko auch auf Kaith zurückfallen würde. „Du verstehst das nicht, wie solltest du auch. Du warst nicht bei all den Besprechungen dabei, die ich mit unseren Eltern hatte. Diese Hochzeit war für sie wichtiger als für die Kutuzovs. Wir haben Glück, wenn wir weiterhin Geschäfte mit ihnen machen dürfen. Unsere ganze Familienehre steht auf dem Spiel, verdammt!“ Charline zuckte kurz zusammen. Sie war nicht bei den Besprechungen gewesen. Zwar hatte sie geahnt, dass diese Hochzeit wichtig gewesen war, aber erst jetzt erkannte sie die Schwere des gesamten Unterfangens. Ein lautes Schlucken rann ihre Kehle hinab, ehe sie ihrer Schwester, die trotz allen Unglücks ihre Fassung warte, in die Augen blickte.
Einen fürchterlich langen Augenblick war es beunruhigend still, ehe die Tür aufgestoßen wurde. Die beiden Schwestern wurden aufgefordert zu folgen und die Familie verließ das Anwesen. Beide ahnten die Konsequenzen dieses Tages.

Tragödie
„Wo ist Kaith? Wo ist meine Schwester?“ Charline stürmte ins Zimmer ihrer Mutter. Einen Monat war die missglückte Hochzeit her und noch immer lastete diese Schande schwer auf Kaiths Schultern. Sie hatte sich immer weiter von ihrer Familie distanziert. Auf Geheiß ihres Vaters hatte sie das Haus kaum mehr verlassen. Auf Bällen und anderen Festivitäten war sie strikt untersagt gewesen. Das war das Gesetz des Adels. Und auch von Charline, der einzigen verbliebenen Hoffnung des Hauses de Clair, hatte sie sich abgewendet. Weder sie noch ihre Eltern hatten zugelassen, dass auch Charline mit Mahnfingern bedacht wird.
Jetzt hatte man sie aus heiterem Himmel gerufen. Sie hatte eine wichtige Verabredung sausen lassen, nur um das fahle Gesicht ihrer Mutter zu sehen. Ein Rinnsal dünner Tränen hatte die Schminke ihrer Mutter verwischt. Sofort kam Charline ins Stocken und fiel ihrer um den Hals. „Oh Mama, so sag mir doch was vorgefallen ist. Wo finde ich Kaith. Was ist passiert?“
Die zittrigen Hände von Madame de Clair umschlossen Charline und mit leiser und stottriger Stimme erwiderte sie: „Warte hier mein Kind. Dein Vater wird uns rufen, wenn alles vorbei ist.“
Verdutzt blieb Charline stehen. Sie wartete und streichelte den Rücken ihrer Mutter, ehe sie von ihr abließ und sich auf einen weißen Sessel setzte. Stumm schaute sie in die trüben Augen ihrer Mutter und ihr Magen wurde flau. Madame de Clair war im Adel geboren und aufgewachsen. Sie wusste sich zu benehmen und noch nie hatte Charline sie so aufgelöst erlebt. Irgendetwas Dramatisches musste vorgefallen sein.
Die Minuten vergingen und wurden zu Stunden in denen sich die Tochter der de Clairs nicht zu helfen wusste. Unruhig spielten ihre Fingerspitzen miteinander, als sich schließlich die große weiße Eichentür öffnete. Ein Butler stand davor. Auch sein Gesicht war weniger nüchtern als gewöhnlich. Er winkte den beiden Damen zu und deutet an ihm zu folgen. Charline schluckte einmal schwer. All ihre Sinne rieten ihr einfach hierzubleiben und alles auszusitzen. Doch sie erhob sich und folgte dem Haushälter. Als sie die Tür verließ ergriff sie die Hand ihrer Mutter, ein schweres Klagen auf dem Herzen.

„Sie… Sie hat was?!? A-Aber wieso? Ich verstehe nicht.“ Charline war aufgesprungen, die Hände vor dem Mund zusammengeschlagen. Sie unterdrückte ein schweres seufzen und versuchte die Tränen zurückzuhalten, während sie in das erboste Gesicht ihres Vaters blickte. Er war es nicht gewohnt unterbrochen zu werden, doch die Schwere der Tat ihrer Schwester erlaubte eine Ausnahme. Er räusperte sich und wiederholte seine Worte. „Deine Schwester, unsere Tochter, hat sich das Leben genommen.“ „Wieso? Sie hatte doch gar keinen Grund dafür!“ Charline konnte nicht still sitzen bleiben. Sie ging einige Schritte auf ihren Vater zu. Die ersten Tränen rannen ihre Wangen hinunter und ihre Hände krallten sich in den feinen Stoff ihres Kleides. Sie schaute ihren Vater verwundert und fassungslos an, ehe sie vor ihm zum Stehen kam.
Er nahm sie sanft in die Arme und versuchte ihr Trost zu spenden. Doch seine Worte waren nüchtern, bedacht und dennoch unsorgsam gewählt. „Sie konnte ihren Ehrverlust nicht ertragen. Die Hochzeit hat auf ihren Schultern schwer gelastet. Mehr als auf den unseren.“
Charlines Hände wichen von ihrem Kleid und gruben sich in den schweren Stoff des Jacketts ihres Vaters. Ihr Gesicht vergrub sich in seinem Hemd und ihre Stimme drohte zu brechen. „Aber sie hatte sich nichts vorzuwerfen. Sie war perfekt. Mihail war es…“ Ihre Stimme brach ab. Bittere Tränen ergossen sich über ihr Gesicht und sie konnte kein einziges Wort mehr sagen. Zu tief saß der Schmerz, den die Erkenntnis ihr brachte.
„Kaith trifft ebenso Schuld wie Mihail. Doch mit ihrer letzten Tat hat sie versucht unsere Familienehre zu retten. Das musst du verstehen, Charline.“ Ihr Vater streichelte ihr durch das lange blonde Haar. Doch in Charlines Kopf hallten immer wieder seine Worte. Kaith war nicht schuld gewesen. Es war einzig und allein Mihail, der die Hochzeit ruiniert hatte.
Gewaltsam stoß sie sich von ihrem Vater ab. „Ich – Ich kann nicht! …“ Sie schrie ihren Vater fast an und durch die von Tränen verschwommene Sicht sah sie noch einmal sein Gesicht, ehe sie sich abwandte und aus dem Zimmer stürmte. Jeder Schritt hallte laut durch die stillen Flure. Jeder Schritt war gefolgt von lauten Schluchzern. Erst in ihrem Zimmer kam Charline zum Stehen. Sie verschloss die Tür und sank langsam daran zu Boden. Ihr Gesicht in ihren Händen vergruben weinte sie. Sie weinte die ganze Nacht hindurch, bis sie am nächsten Morgen in einen unruhigen Schlaf fiel.

Entscheidung
Die Beerdigung war lang und für Charline unendlich qualvoll. Sie hatte es geschafft sich mit dem Schicksal ihrer Schwester abzufinden. Ja sie hatte sogar Akzeptanz dafür, dass ihr Vater all das unter dem Deckmantel der Ehre über sich ergehen ließ. Sie hatte ihn nicht einmal weinen sehen. Auch ihre Mutter hatte seit dem Tot Kaiths keine Träne mehr vergossen. Beide hielten sich bedeckt. Sie hatten die Öffentlichkeit zwar gemieden, allerdings ohne sich eine Blöße zu geben. Charline hingegen hatte lange gebraucht all das zu verarbeiten. Sie hatte sich in ihr Zimmer zurückgezogen und hatte jeden Kontakt zur Außenwelt untersagt. In ihrem Innern rang sie noch immer mit sich. Konnte sie das Verhalten ihres Vaters und ihrer Mutter wirklich gut heißen?
Doch sie hatte alle Zweifel und Ängste geschluckt. Der große schwarze Sarg hatte sie in Beschlag genommen. Mehrfach hatte sie sich dabei ertappt, wie sie kaum mehr Luft geholt hatte, ehe der Leichnam ihrer Schwester auf dem großen Friedhof beigesetzt worden war. Den restlichen Tag hatte sie von vielen Menschen Mitleid erfahren. Freunde und Bekannte der Familie waren gekommen und alle hatten sich bei ihr ausgesprochen. Selbst die Kutuzovs hatten sich zu einem Anstandsbesuch herabgelassen. All der Adel und der Prunk waren versammelt gewesen. Doch Charline hatte versucht sie alle zu meiden. Weder ihre Ausbildung als zukünftige Erbin, noch ihre Fähigkeiten im Umgang mit Magie hatten sie auf diesen Tag vorbereiten können.

Es klopfte leise an der Tür. Charline blickte vom Bett aus an die Decke. Sie sah Bilder von Kaith vor ihrem inneren Auge und wie sie beide als Kinder zusammen gespielt hatten. Leise und von den letzten Tagen sichtlich erschöpft murmelte sie: „Ja, herein.“
Die Tür öffnete sich einen Spalt und ihr Vater trat herein. „Ich habe große Neuigkeiten für dich. Ein junger Mann hat Interesse an dir gezeigt. Seine Eltern, deine Mutter und ich, stehen schon seit einiger Zeit in Kontakt. Wir haben einen Ehegatten für dich gefunden. Mach dich bereit. Wir erwarten dich in fünfzehn Minuten im Gästesaal. Du musst vorbereitet werden.“
Mit jedem Wort, das ihr heiterer Herr Papa von sich gab, blickte Charline ungläubiger. Sie saß nun stocksteif im Bett und blickte ihren Vater aus großen Augen heraus an. Sie wusste nicht was sie sagen sollte. Wusste nicht was sie hätte sagen können. All ihre Gedanken waren wie leer gefegt. Nur die Momente am Tage vor Kaiths Hochzeit spuckten ihr durch den Kopf. Ihr Lachen, ihre Stimme.
Charlines Gesicht wurde blass und sie fing an zu zittern. Sie wollte etwas erwidern, doch sie konnte nicht. Lediglich ein damenhaftes nicken mit dem Kopf entfuhr ihr.
Ihr Vater nickte ebenfalls und lächelte zufrieden, ehe er den Raum verließ und die Tür hinter sich schloss. „Vergiss nicht, 15 Minuten.“

Kaum hatte er den Raum verlassen, schwemmten tausend Emotionen über Charline herein. Jede einzelne durchflutete ihren Körper, fuhr in ihren Geist und ihre Muskeln. Ihre Ohren hatten sie nicht betrogen. Einen Tag nach der Beerdigung ihrer Schwester sollte sie verheiratet werden? Nach all dem Leid, dass Kaith dadurch widerfahren war? Zorn, Wut, Frustration und tausend andere Emotionen machten sich Platz und ließen keinen Moment der Trauer. Auf gar keinen Fall würde Charline den gleichen Fehler begehen wie ihre Schwester.
Empört und doch entschlossen ging sie zu ihrer Schminkkommode und kramte eine Schere hervor. Zwei große Schnitte und ihre langen blonden Haare fielen auf den Boden. Sie wühlte weiter. Ohne darüber nachzudenken griff sie sich blaue Farbe. Sie eilte ins Bad.
Als sie wieder hervortrat waren ihre Haare blau gefärbt. Nur die Spitzen waren noch blond und erinnerten an ihre ehemalige Pracht. Niemals wieder sollten ihr Verhalten oder ihr Assehen sie an ihre Heimat erinnern.
Doch noch hatte Charline nicht mit dem Schicksal abgeschlossen. Sie war die Magierin des Schicksals und als diese hatte sie sich viel zu lange untätig verhalten. Sie stürmte zurück in ihr Zimmer und bedeckte sich mit einem langen Mantel. Ohne Rücksicht auf andere stürmte sie zur Tür und verließ die Stadt. Sie würde Mihail finden und für das was er getan hatte zur Rechenschaft ziehen!

Epilog
In einem Jahr kann viel geschehen. Der einst so wunderschönen und reinen Charline, deren Sanftheit und Anmut ihresgleichen suchten, dürstet es nachwievor nach Rache. In der Welt der Finsternis gefangen, gab sie bereitwillig ihr eigenes Schicksal aus der Hand. Tartaros, eine dunkle Gilde vernab des Gesetzes, wurde auf die junge Adlige aufmerksam. Es passiert nur selten, das ein Mädchen adliger Abstammung von Zuhause entläuft und der Finderlohn war imens. Doch größer als die Gier nach Reichtum ist die Gier nach Macht und Lost Magic ist sowohl gefürchtet als auch mächtig. Kaum hatte Tartaros das Potential der jungen Charline erkannt, da ließen sie sich auf einen Deal ein. Sie würden der jungen Magierin dabei helfen Rache zu üben, dafür würde sie sich Tartaros anschließen und für sie arbeiten. Einfach und doch effizient.
Es vergingen nur wenige Minuten, ehe Charline den Stempel der Gilde verliehen bekam. Ein Zeichen ihrer Entschlossenheit ins rechte Auge eingebrannt, öffneten sich Charlines Augen mit festem Blick auf die Zukunft und nur einem Ziel. Rache.

Sonstiges für das Team

Bildquelle: Princess Ember aus MLP in humanoider Form by dzetaWMDunion

Multicharaktere: Chikyu

Rang: Schicksalsdrache

Inaktivität: Skype

Sonstiges für die User

Standpunkt: Für alle die Hoffnung haben könnten in Charline eine Inplay-Partnerin zu finden: Sie ist als Freundin für Mihail geplant und ansonsten derzeitig echt nicht an Liebeleien interessiert.
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Beitrag© By Kira Mibae  Mo Apr 30, 2018 10:56 pm

Guten Abend, guten Abend ^o^/

Verzeih bitte, dass es so lange gedauert hat. Irgendwie kam ich nie dazu die Bw fertig zu bewerten ><
Nun jedoch habe ich meine Bewertung endlich vollendet, sodass ich deiner lieben Charline schon bald ihr erstes Angenommen verpassen kann! Dafür benötigt es zwar noch ein paar Kleinigkeiten, jedoch sollte das recht schnell erledigt sein!
Also dann, los gehts x3

Charakterbogen:
Aktiviere bitte noch deinen Charakterbogen und trage deinen Multichar ein o/

Wichtige Familienmitglieder:
Hier fehlt noch das Alter der Schwester~

Stärken/Schwächen:
Mache der Übersicht am besten Absätze rein oder hebe die Überschriften hervor. Einfach der Übersicht wegen xD

Standpunkt:
Dieser Punkt fehlt in deiner Bw. Füge ihn also bitte noch ein °^°/

Magie:
  • Schrei des Schicksals: Gebe bitte noch eine Reichweite an o/ Und was hat ein Feuer mit dem Schicksal zu tun? o:
  • Vorherbestimmung: Irgendwie verstehe ich das mit den 1000m³ und den darauffolgenden 10 Metern nicht so ganz. Könntest du das vielleicht noch ein wenig genauer beschreiben? xD
  • Schicksalspein: Stelle hier bitte, wie du es beim Zauber zuvor auch getan hast, den Bezug zum Schicksal her o/
  • Vision des Schicksals: Gebe bitte in etwa ein Beispiel, wie sich der Magieentzug äußert
  • Schickalsstein: Definiere bitte "einen gewissen Zeitraum" und gebe eine Reichweite an, in der sich die Person befinden muss, dessen Schicksalsstein erschaffen wird.
    Füge bitte doch eine Ablaufzeit, sowie einen Cooldown ein o/
  • Zukunftsvision: Einmal Anwendungszeit und Cooldown bitte~ Muss Charline ihren Gegenüber hierfür berühren?
  • Schicksalsstunde: Schreibe bitte noch in Klammern, dass dieser Zauber nur bei Erlaubnis des Postpartners durchgeführt werden darf und füge eine Anwendungszeit hinzu ^^/ In welcher Reichweite muss sich der Gegner befinden?

Story:
Füge bitte noch etwas mehr zu der Kindheit und der Erlernung der Magie hinzu. Ebenfalls fehlt noch die Beschreibung, wie und warum Charline zu Tartaros kam o/
Wieso entschied sich Charline für blau und vor allem: Wie lange ist er her, seit sie ihr Haar abschnitt, wo es ja jetzt schließlich wieder lang zu sein scheint?
In deiner Story ist außerdem noch von der "Dragonslayerin des Schicksals" die Rede. Bearbeite dies doch bitte noch ^o^/

Rang:
Nur um sicher zu geben. Soll der Rang so bleiben, auch wenn Charline kein Dragonslayer mehr ist? o:

Sou, das wärs dann auch schon~

MfG. Kira x3

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Magie: Lost Magic - Schicksal
Beitrag© By Charline de Clair  Di Mai 01, 2018 3:15 am

Zunächsteinmal, du weißt genau das du mir nicht alles innerhalb einer Minute beantwortet haben musst^^

Familie:
Und an erster Stelle erspare ich mir auch gleich nen Spoiler:
Kaith verstarb mit 28 und wäre nun 29... keine sorge ist editiert, warum auch immer das relevant ist :D

Stärken/Schwächen:
Hoffentlich übersichtlicher, sorry dafür. Das war ein Faupax^^

Standpunkt:
Ganz unten für die User editiert (aber ich finde diese Angabe echt unnötig :3)

Magie:
feuer ist am einfachsten Greifbar, es ging primär um die Farben des Kosmos. Da Sternenbilder und das Universum selbst oft nahe in Verbindung mit dem Schicksal gebracht werden. Ihr kennt ja sicherlich die schönen Lila-Rot Färbungen im Universum, daran war das angelehnt.
Falls ich Feuer durch kosmische Präsenz dieser Farben ersetze, darf ich die Zauber wieder reinnehmen, die ich gelöscht habe... einfach damit es nciht so wenig Zauber sind, kappa?

Aber zum eigentlichen:
Erstmal gelöscht: Schrei des Schicksals und Schicksalspein

Vorherbestimmung:
Zitat :
Man stelle sich einen in den Ausmaßen max 10x10x10 Kubus vor.
Das war aber lediglich eine Sache des balancings. Ich wollte nicht, dass ich das feld zu weit auf dem Boden ausbreiten kann^^

Vision des Schicksals:
Zitat :
Der Magieentzug ziegt sich darin wieder, dass all ihre anderen Zauber über die Dauer von Vision des Schicksals schwächer sind und gegner Schicksalserfahren weniger stark vernehmen.

Schicksalsstein:
Zitat :
Charline bündelt ihre Magie und konzentriert sich auf ein Ziel. Sie webt die Stränge der Zeit und des Schicksals und erschafft aus diesen einen kristallenen Stein, den sie bei sich führt. Der Stein beinhaltet viele variable Schicksale der auserwählten Person und bestimmt in gewissen Maße über ihren Verlauf. Er speichert all die erhaltenen Informationen. Der Stein ist sehr hart, doch Charline kann ihre Macht als Magierin nutzen, um den Stein zu zerbeißen. Wird dies getan, so erhält der Besitzer für einen gewissen Zeitraum (3 Posts) blick auf all die möglichen Schicksale die ihn erwarten können. Zwar mag dies sehr verwirrend sein, doch ein vorbereitetes Ziel kann sich so darauf konzentrieren in einem Kampf möglichen Angriffen auszuweichen oder ähnliches.
Charline kann immer nur einen Schicksalsstein erschaffen und aufrechterhalten. Erst wenn ein Schicksalsstein benutzt wurde kann sie einen weiteren erschaffen.
Der Stein hält 15 Posts, doch seine Erschaffung ist Zeitaufwendig und sollte sie sich in einem Kampf dazu entschließen, so dauert dies etwa 10 Posts. Charline kann diesen Zauber nach 7 Posts wieder erschaffen. Die Person, aus der der Stein erschaffen wird muss sich in ca. einem Meter Abstand zu Charline befinden.
Da im ganzen Zauber immer wieder edits kamen, einmal alles

Zukunftsvision:
Zitat :
Er hält einen Post, in dem die Magierin von allen möglichen Visionen durchdrungen wird. Anschließend kann sie ihn erst nach 4 Posts wieder verwenden. Die Person muss sich in ihrem Blickfeld befinden, allerdings nicht direkt in Kontakt mit Charline.

Schicksalsstunde:
Zitat :
Ihr Zeil muss sich in Höhrreichweite befinden, und die Anklage Charlines mit eigenen Ohren vernehmen können, um von diesem Zauber betroffen zu sein.
Dieser Zauber hat kein Tötungspotential.
Dieser Zauber ist sehr mächtig. Er nimmt das Ziel so lange gefangen, bis dieses keine Energie mehr aufbringen kann und kraftlos zu Boden sinkt. Allerdings beraubt er auch Charline fast aller magischen Kraft, sodass es ihr ähnlich ergeht.
In einem Kampf kann Charline diesen Zauber höchstens einmal einsetzen, es sei denn sie ist  bei einem historischen Ereignis zugegen, da sie sich daran nähren kann.
(Andere Spieler müssen der Anwendung dieses Zaubers zustimmen.)
Hab den Rechtschreibfehler schon gesehen, danke...

Story:

Beginn
Zitat :
Kindheit
Das Schicksal geht viele Wendungen und Wege. Und so kommt es, das Charline, als jüngste Tochter des Hauses de Clair, eines Tages die Zukunft ihrer Mutter vorhersah.
Zunächst dachte man sich nichts dabei, doch nachdem sich diese Vorfälle immer häufiger wiederholten, ließ man nach einem Magier schicken. Doch vielen Magiern war die Art von Charlines Gabe unbekannt, ehe sich der magische Rat einmischte. Ein Vertrauter der de Clairs hatte in einer magischen Bibliothek Schriften zu einer längst verschollenen Magie entdeckt. Der verlorenen Magie des Schicksals.
Man stellte die jüngste Tochter des Hauses de Clair für eine geraume Zeit unter Beobachtung, doch selbst nach Bestätigung ihrer Magie wurde Charline kein Lehrer zugewiesen. Es gab niemanden mit einer vergleichbaren Magie und selbst die alten Bücher sprachen stets nur von einem Nutzer. Dieser Nutzer war nun Charline. Zwar erklärte sich der Vater des Hauses de Clair dazu bereit den Rat über die Entwicklung des Kindes stest informiert zu halten, doch ihre Fähigkeiten entwickelten sich nur moderat weiter und es geschah nichts, was Aufmerksamkeit erregt hätte. Nicht, bis sich Kaith de Clair ihr eigenes Leben nahm.

Ende:
Zitat :
Epilog
In einem Jahr kann viel geschehen. Der einst so wunderschönen und reinen Charline, deren Sanftheit und Anmut ihresgleichen suchten, dürstet es nachwievor nach Rache. In der Welt der Finsternis gefangen, gab sie bereitwillig ihr eigenes Schicksal aus der Hand. Tartaros, eine dunkle Gilde vernab des Gesetzes, wurde auf die junge Adlige aufmerksam. Es passiert nur selten, das ein Mädchen adliger Abstammung von Zuhause entläuft und der Finderlohn war imens. Doch größer als die Gier nach Reichtum ist die Gier nach Macht und Lost Magic ist sowohl gefürchtet als auch mächtig. Kaum hatte Tartaros das Potential der jungen Charline erkannt, da ließen sie sich auf einen Deal ein. Sie würden der jungen Magierin dabei helfen Rache zu üben, dafür würde sie sich Tartaros anschließen und für sie arbeiten. Einfach und doch effizient.
Es vergingen nur wenige Minuten, ehe Charline den Stempel der Gilde verliehen bekam. Ein Zeichen ihrer Entschlossenheit ins rechte Auge eingebrannt, öffneten sich Charlines Augen mit festem Blick auf die Zukunft und nur einem Ziel. Rache.

Nochmal wegen der Farbe:
Zitat :
Niemals wieder sollten ihr Verhalten oder ihr Assehen sie an ihre Heimat erinnern.
*Aussehen

Hoffe das ist so okay und die angehangenen Storyparts nicht all zu **** ^^
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Beitrag© By Kira Mibae  Sa Mai 05, 2018 8:20 pm

Ahh, es tut mir so Leid. Es hat schon wieder so lange gedauert >< (Scheiß Schule *sob*)
Ich hoffe beim nächsten Mal schneller sein zu können. So sind wir nämlich leider noch nicht fertig. Viel ists aber diesmal echt nicht, also mit etwas Glück kann ich nachher schon direkt antworten! xD

Zauber:
  • Zauber mit Feuer: Würdest du das Feuer durch Schicksalspartikel oder wie auch immer sich dein Schicksal offenbaren mag, sollte es in Ordnung sein. Feuer jedoch geht nicht, da reicht auch die Erklärung mit dem Kosmos nicht o3o/
  • Schicksalsstunde: Hier fehlt mir noch immer eine maximale Anwendungszeit, also wirklich eine Postanzahl und nicht "bis zur Erschöpfung des Gegners"


Der Rest hingegen war okay! xD

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Beitrag© By Charline de Clair  So Mai 06, 2018 1:15 am

Okay, die Zauber ergänze ich vllt später, ist mir für den Anfang zu viel Arbeit XP

Aber:
Schicksalsstunde:
Zitat :
Dieser Zauber ist sehr mächtig. Er nimmt das Ziel so lange gefangen, bis dieses keine Energie mehr aufbringen kann und kraftlos zu Boden sinkt. (7 Post Anhaltedauer)

Und ich habe das Feuer in "Klauen des Schicksals" durch Partikel ersetzt^^
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Beitrag© By Kira Mibae  Mo Mai 07, 2018 8:34 pm

Purfekt, dann gibts von meiner Seite aus nichts mehr zu bemängeln ^o^/

Somit gebe ich dir dein erstes Angenommen!


Ich wünsche dir schonmal viel Spaß im Inplay :3

MfG. Kira x3

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Charline de Clair (Tartaros)

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