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 Schneewüste

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Beitrag© By Admin-Account  Do Jun 19, 2014 10:09 pm

Die Schneewüste ist eine weite Schneeebene, auf welcher wenige, kahle Bäume stehen. Sie streckt sich über etwa 10 Kilometer.
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Beitrag© By Gast  Sa Okt 25, 2014 3:28 pm

Die Dragon Slayerin rannte und rannte und rannte ohne Nox wirklich nach dem Weg gefragt zu haben.
So erreichte sie schließlich eine Schnee wüste und bracht zusammen.
Sie konnte nicht mehr, war zu viel gerannt.
So lag Scarlett nun im Schnee, versuchte sich langsam zu beruhigen und vergaß im ersten Moment die Kälte.
Ob Nox ihr gefolgt sei oder doch dageblieben ist um die Streithähne auseinander zubringen, wusste sie nicht, denn im ersten Moment konnte sie Nox nicht entdecken.
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Beitrag© By Gast  Sa Okt 25, 2014 4:16 pm

Nox sah zu wie sie mittlerweile einen 50KM Sprint hinlegte, wahnsinnig wie sie rennen konnte ohne Pause. Doch als sie endlich mal umkippte und Nox aufholen konnte tauchte er vor ihr auf. Scarlett... Bleib mal locker, ich weiß du willst sie unbedingt retten aber das gelingt dir ohne das wissen wo sie sich aufhalten, nicht. Wir müssen nach Norden diesen Berg da hinauf. Nox deutete auf einen Berg wo dahinter auch die Stadt dieser Region lag, die zwei waren also nicht mehr weit vom Ziel entfernt. Aber bitte nicht nochmal so einen Sprint hinlegen, du brauchst deine Energie sicherlich noch.
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Beitrag© By Gast  Mo Okt 27, 2014 8:29 pm

Scarlett lag im Schnee, außer Puste und bemerkte dann wie Nox vor ihr erschien.
Sie lauschte den Worten von Nox und richtete sich dann langsam wieder auf.
Sie schaute zum Berg, welchen Nox ihr zeigte.
Die Dragon Slayerin nickte und stand nun auf.
Sie schaute hoch zum Berg und murmelte Das stück könnte ich mit Nox fliegen...
Danach wanderte ihr Blick wieder Nox und antwortete Ja..es tut mir leid. Aber den Teil könnte ich mit dir fliegen..dann müssen wir nicht laufen
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Beitrag© By Gast  Do Okt 30, 2014 8:04 pm

cf: Rose Madder Beach/Hotel

Subaru kam mit Logan, der noch schlief, in der Schneeregion an. Subaru hasste die Kälte. Er fühlte sich einfach nicht wohl, wenn es kalt war. Er beobachtete Logan und sah, dass seine Verletzungen verdammt schnell heilten. "Oh man, würde sich meine magische Kraft mal so schnell wiederherstellen, wie seine Verletzungen heilen, hätte ich es um einiges einfacher. Naja, ist aber auch gut so, denn dann können wir sobald er aufwacht schneller weiter gehen, damit wir zu Scarlett und Nox stößen können."

Auf einmal entdeckte er in der Ferne zwei Personen. Als er die magische Kraft der beiden wahrnahm, wusste er sofort, wer sie waren. Es waren Scarlett und Nox. Damit war der Gedanke, den Subaru gerade hatte nicht weiter von Belang. Subaru kam bei den beiden an und legte Logan in den Schnee. "So, da sind wir. Macht es euch etwas aus kurz zu warten, bis Logan aufwacht? Ich habe nämlich nicht unbedingt die Lust dazu ihn weiter zu tragen. Außerdem muss sich meine magische Kraft noch regenerieren. Sobald Logan und ich dann bereit sind, können wir los und eure Freunde retten! Es sollte auch nicht mehr lange dauern, denn ich habe ihm einen Heiltrank gegeben, sodass er, wenn er aufwacht sofort wieder bei Kräften ist!"
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Beitrag© By Gast  Do Okt 30, 2014 9:20 pm

Logan merkte den Weg vom Hotel in Richtung Schneewüste nicht. Selbst als die Temperaturen vielen blieb er in seiner Traumwelt.
Seine Wunden heilten dank der Verarztung von Subaru schneller als gewöhnlich, jedoch müsste sich der Magier erst einmal für eine Weile zurückhalten.
"Sieht so aus als hätte ich tatsächlich gegen ihn verloren, mh?", schoss es dem Metallmann durch den Kopf.
Gegenüber den anderen zwei Magiern machte es wahrscheinlich nicht gerade den besten Eindruck in diesem Moment die Kontrolle über seine Magie zu verlieren. Egal, es tat ihm nur um Scarlett leid.
Er musste es aufjedenfall wieder gut machen.
Auf unangenehme Fragen der anderen würde er lediglich mit einem Schweigen antworten. Ihm war es jetzt egal was sie dachten.

Plötzlich spürte er eine Erschütterung, wodurch der Godslayer wach wurde. Er setzte sich auf und sah Scarlett, Subaru und Nox und ein Haufen Schnee.
"Hab ich tatsächlich den ganzen Weg verpennt?", murmelte er zu sich selbst und sah sich verwundert um.
Sein Blick schweifte zu Subaru. Wieso hatte er Logan nicht getötet als er die Chance dazu hatte? Hatte es irgendwas mit der Gilde zutun?

Der Schwarzhaarige wusste beim besten Willen nicht, was ihm seine Gedanken vermitteln wollten. Aber er wusste eins, dass er hier war konnte nur heißen, dass die Mission noch nicht vorbei war und dieses Mal war Logan mit sich im reinen um den Beiden zu helfen.
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Beitrag© By Gast  Fr Okt 31, 2014 9:37 am

Nox sah die drei müden Personen an und lachte. Ha ha ha.. Ja Scarlett, hättest auch zuvor fliegen können. Aber wie kommt es das ich der einzige bin der nahezu vollkommen bei Kräfte ist. Nox holte seinen Eliakubus heraus welcher einen Großteil seiner Magie beinhaltete, er warf ihn ein paar mal hoch um ihn mit der anderen Hand zu fangen, als er die Hand schloss tauchte sie in der anderen auf worauf Nox das gleiche nochmal machte, er fühlte sich wie Glave. Glave war ein anderer unwichtiger Xelór seiner Familie welcher sich auf Zirkustricks ausrichtete und die Tricks mit Zeit erschuf. Leider wurde er aufgrund seiner Geheimen Experimente mit verbotenen Chemikalien udn verbotenen Werkzeugen später verbannt und muss nun über all das Ungut wachen was er erschuf, der Arme. Irrwitziger Weise trägt auch dieser eine Maske mit sehr vielen Schlössern die an sein Gesicht gekettet sind... Nox sollte ihn mal wieder besuchen. Als er so abwesend in die Luft starrte blickte er auf die zwei herunter. Scheint so., antwortete Nox auf Logan's Frage.
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Beitrag© By Gast  Sa Nov 01, 2014 6:07 pm

Nach kurzer Überlegung bemerkte die Dragon Slayerin wie zwei Personen zu ihr und Nox schießen.
Es waren Subaru und Logan, weshalb Scarlett erleichtert ausatmete da sie nun wusste, dass den beiden nichts passiert war.
Wie es aussah schien Subaru den Kampf gewonnen zuhaben, denn er trug den ohnmächtigen Logan bis hierher.
Doch nach weniger als zwei Minuten, wachte dieser wieder auf und fragte ob er den ganzen Weg verpennt hätte.
Die grün haarige nickte auf dessen frage und schaute schließlich kurz in die Runde ehe sie wieder hoch zum Schneeberg schaute.
Da hoch müssen wir, wie Nox sagte sagte sie und zeigte kurz auf den Berg ehe sie sich wieder zu Logan und Subaru drehte.
Ich weiß leider nicht was uns dort erwarten wird, aber erst mal müssen wir das Versteck ja finden meine Scarlett und streckte sich dann kurz.
Bald ihr beide bereit seid können wir los! sprach sie motiviert und streckte dabei den rechten Arm in die Höhe.
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Beitrag© By Gast  Sa Nov 01, 2014 9:04 pm

Subaru sah zu Logan und sagte zu ihm:"Gut, dass du wach bist du Schlafmütze. Du fragst dich doch bestimmt, warum ich dich nicht einfach getötet habe oder? Nun ja, ich habe während unseres Kampfes bemerkt, dass du bis jetzt der einzige warst, der mit mir auf einer Wellenlänge war. Ich finde aus uns beiden könnte ein tolles Team werden. Wir beide könnten uns helfen unsere Schwächen und negativen Emotionen zu besiegen. Außerdem finde ich, dass du ganz in Ordnung bist. Ich würde mir wünschen, dass du mein erster wirklicher Kamerad wirst."

Er sah mit einem sanften Grinsen zu Scarlett. "Ich hoffe, dass wir dir keine Sorgen bereitet haben, wenn doch, tut es mir sehr Leid. Also von mir aus können wir los. Meine magische Kraft ist wieder komplett hergestellt und ich bin wieder top fit. Wir werden deine Freunde retten, versprochen!"

Er stand auf und legte seine Hand auf Scarletts Schulter, um sie etwas aufzuwärmen, denn er bemerkte, dass ihr sehr kalt war und da er quasi selbst Magma war, hatte er eine unfassbare Körpertemperatur, die jeden Meschen sofort aufwärmte.
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Beitrag© By Gast  Sa Nov 01, 2014 10:10 pm

Logan fing an zu schmunzeln und zog eine Augenbraue hoch. Sprach Subaru tatsächlich über eine Teambildung mit ihm?
"Also, lass mich kurz klar stellen.", fing Logan an und stand auf um sich vor Subaru aufzubauen. "Du und ich, wir sind auf einer Wellenlänge? Hahaha, das ist wirklich eine interessante These. Aber weißt du was? Ich willige ein."
Das erste mal in seinem Leben fing der Godslayer an aus tiefstem Herzen zu lachen, jedoch nicht aus Spott, nein, aus Freude.
Er streckte seinem Rivalen, seinem Teamkameraden, die Faust entgegen. Subaru schloss seine Augen und lächelte ebenfalls. Motiviert schlugen die Beiden ihre Fäuste gegeneinander. Dies war die Besiegelung ihres Teams wohl möglich des stärksten Teams der Gilde Sabertooths.

Er blickte zu Scarlett und Nox. "Ja, wir sind bereit."
Dann blickte er auf den Berg, welcher vor ihnen stand. Das war ein ganz schöner Brocken, jedoch waren die vier nicht umsonst Magier. "Gibt es einen Vorschlag wie wir da hoch kommen? Mit meinen Krallen könnte ich mich an der Eiswand heraufziehen, aber wenn es einen einfacheren Vorschlag gibt, schießt los."
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Beitrag© By Gast  Di Nov 04, 2014 1:59 pm

Nachdem die zwei sich zusammenschlossen fragte Logan nach Ideen, Nox dachte nach und sah die drei Magier an. Nun... Mit einen von euch kann ich mich hinauf teleportieren. Oder ebend mit euch nacheinander. Ich kann aber nicht sagen ob das klappt, oder ob wer von euch dadurch kotzen muss. Das Wäre zumindest mein Vorschlag. Mit der Zeit in der Nox in der Luft schwebte sammelten sich Schneeflocken an seiner dünnen Hülle aus angehaltener Zeit welche er zu schweben verwendete. So entstand langsam ein Schneemonster. Äh... Eine schnelle Entscheidung würde ich zumindest willkommen heißen. Nox konnte die Hülle nicht einfach auflösen und landet, seine Füße wurden nur von seiner dünnen Strumpfhose bedeckt und das Eis hatte Brandeskälte.

Weil nix mehr passiert undso -

Tbc nach > Magnolia die Katzendrhale
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Beitrag© By Gast  So Nov 09, 2014 2:24 pm

Scarlett lächelte Subaru kurz an und meinte Schon gut, als er sich dafür entschuldigte, falls er ihr Sorgen bereitet hatte.
Danach legte er eine Hand auf Scarlett Schulter und schaffte es sie aufzuwärmen.
Die Dragon Slayerin schaute deshalb das Sabertooth Mitglied kurz verwundert an und wurde dann leicht rot im Gesicht.
Danke.. meinte sie weiterhin leicht rot im Gesicht, schaute aber dann zu Nox und Logan.
Diese überlegten schon wie sie hoch auf den Berg kommen könnten.
Die grün haarige hob die Hand und meinte einen könnte ich mitnehmen.

Out: Gomene, so unkreativ x.x
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Beitrag© By Gast  Mo Nov 10, 2014 7:51 pm

Nachdem Logan einwilligte und die beiden die Fäuste zusammen schlugen, sagte Subaru:"Sehr gut, damit ist das stärkste Team der Sabertooth Gilde in trockenen Tüchern! Über einen Namen, würde ich vorschlagen, machen wir uns nach der Mission Gedanken, Priorität hat jetzt die Rettung der Kameraden von Scarlett und Nox!"

Er sah kurz zu Scarlett und bemerkte, dass sie rot wurde, woraufhin er lächelte. "Du musst doch nicht rot werden, Kleine. Ich bin froh, dass ich dir helfen kann und ich werde mich jetzt nur darauf konzentrieren. Ich gebe dir mein Wort, wir werden eure Kameraden retten!"

Er war glücklich darüber, dass er es endlich geschafft hatte, eine weibliche Person mal gut zu behandeln. Das war ein wichtiger Schritt zur Lösung seines Frauenproblems und er nahm sich vor, nun alle Frauen respektvoll zu behandeln. Dann sah er den Berg hoch und dachte kurz nach.

"Ich habe eine Idee Leute!", sagte er nach kurzer Zeit."Ich könnte uns alle mit meiner Magma Hydra dorthin fliegen. Keine Sorge wegen der Temperatur. Ich werde sie so anpassen, dass sie nicht zu warm und nicht zu kalt ist."

"Magma Hydra!!"

Die Magma Hydra lies ein Gebrüll los, um zu zeigen, dass sie bereit war."Na dann, steigt auf meine Freunde und lasst uns loslegen!"

Der blondhaarige God Slayer sprang auf die Magma Hydra und wartete darauf, dass die anderen aufsprangen. Er war voller Adrenalin und hoffte auf das ein oder andere Grimoire Hearts Mitglied zu treffen, welches er aufmischen konnte.

Tbc: Schneeberg
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Beitrag© By Gast  Di Feb 03, 2015 4:08 pm

Out: Sorry aber ich brech das ganze erst einmal ab und hau ab .3.

Scarlett fand die idee von Subaru klasse doch ihr viel wieder ein Ort ein, den sie von einer Passantin gehört hatte. Deshalb schüttelte sie kurz den Kopf und meinte dann Ich schau mich noch mal wo anders um.
Sie winkte den dreien kurz und verließ dann das Trüppchen.

Tbc: Haregon - Innenstadt
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Beitrag© By Maven Crowe  Do Aug 24, 2017 4:10 pm

First Post~

Mave x Alu

Es war eine Scheiß Idee gewesen, diese Schneewüste durchqueren zu wollen. Es war kalt, es schneite unentwegt, nirgendwo war ein Dorf zu sehen und überdies hatte sie ihre blöde Karte verloren. Warum musste Papier auch weiß sein? Weiß?! HIER?!! Aber es war halb so schlimm. Ob Maven es bei dieser Witterung überhaupt geschafft hätte, irgendeiner geraden Linie zu folgen, war mehr als nur fraglich. Hier sah alles gleich aus und Maven Crowe hätte sich nicht gewundert, wenn sie jeden Augenblick ihre eigenen ollen Fußspuren wieder finden würde – das setzt aber natürlich voraus, dass dieser vermaledeite Schnee sie nicht schon vor knapp einer Stunde bedeckt haben mochte. Wenigstens – und das war in ihrer Situation der so ziemlich einzige positive Umstand – Funktionierte ihre Winterausrüstung wunderbar. Sie fror nicht, war nicht nass … zumindest nicht vom Schnee, denn sie schwitzte in den fünf dicken Schichten Stoff wie ein Tier und ausgeschlafen war sie auch. Mit ihren restlichen Haben, unter anderem natürlich auch ihrer normalen Kleidung für gemäßigtes Klima, in einem großen Beutel auf ihrem Rücken stapfte die bleiche Gestalt mit ihren pechschwarzen Winterkleidern durch den trüben Mittag.
Ein Bedürfnis gab es, das nicht gedeckt war: Essen. Maven hatte seit Stunden nichts mehr im Magen gehabt, sei es physisch oder magisch und das machte sich langsam mittels eines hohlen Gefühls in der Magengegend bemerkbar. Geräuschlos sank ihr Beutel in den Schnee ein und hastig machte die junge Dame sich daran, ihn aufzuschnüren – sie hatte vorausschauend etwas Reiseproviant dabei, aber irgendwann musste sie diese Schneelandschaft auch wieder verlassen, wenn sie nicht jämmerlich verhungern wollte. Schnell entschied sich die dunkle Gestalt für einen streifen Trockenfleisch und schnürte den Rest ihres Bündels wieder zusammen nachdem sie ihn dauerhaft in ihrem bleichen, kleinen Mund geparkt hatte. ‚Sieht nicht gut aus‘, dachte sie bei sich, als sie den trostlosen Weg durch die weiße, karge, deprimierende Landschaft fortsetzte, während ihre Gedanken im Großen und Ganzen gerade damit beschäftigt waren, einen Vergleich zu diesem Ödland und ihrem Leben anzustellen.
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Beitrag© By Alucard  Do Aug 24, 2017 9:46 pm

cf: Kleiner Park

Ein prüfender Blick nach rechts, ein prüfender Blick nach links. Und schon wurde es ihm klar:
Ich fang an zu glauben, dass das nicht Rose-Matter-Beach ist., dachte sich Alucard, während überall um ihn herum der Schnee fiel.
Er war doch erst vor kurzem in Onibas gewesen? Lag Rose-Matter-Beach etwa doch nicht im Süden? Während der Schnee sich langsam auf seiner Mütze absetzte, sah er schnell auf seine Karte und bemerkte dabei nicht, dass er sie falsch herum hielt. So gut seine kämpferischen Fähigkeiten auch waren, Alucards Orientierungssinn war wirklich mehr als grauenhaft.
Aber diesmal wollte er sich selbst nicht die Schuld geben, sondern dem Reittier, auf dem er saß. Richtig, kaum hatte er das Schneegebiet betreten, wurde er bereits von einem recht aufgepumpten Eisbären attackiert. Vermutlich hatte er ihn als Nahrung angesehen, jedoch hatte Alucard ihn mit einem Schwerthieb bereits so eingeschüchtert, dass er sich ihm scheinbar...als Untergebener anbot. Mit Tieren konnte er schon immer. So dachte er es sich zumindest immer, da er schon seit 10 Jahren wilde Tiere auf diese Art einschüchterte und es für zähmen hielt.
Nun, dem gildenlosen Magier kam dies nur recht, immerhin musste er so nicht selbst laufen.
Während der Bär nur ein grimmiges Knurren von sich gab, das fast schon so klang, als würde er sich über die Orientierungslosigkeit des jungen Mannes beschweren, warf Alucard die Karte einfach weg.
"Die Karte ist Schrott. Ich find' auch ohne ein Stück Papier aus diesem Winter Wonderland raus.", beklagte sich der Schwertträger mit ruhiger Stimme, während er sich weiter umsah. Sein Schwert hatte er hinter sich um den Bauch des Bären gebunden, sodass es nicht herab fallen würde. Doch plötzlich fand der gerade noch so entspannte Trip des Kopfgeldjägers, wie ihn manche wohl nennen würden, ein recht spontanes Ende. Sein Reittier stoppte einfach. Es bewegte sich keinen Schritt weiter.
Der Soul Reaper warf einen fragenden Blick auf den Kopf des Tieres, bevor er eben diesem einen sanften Faustschlag verpasste.
"Hey, was ist los? Bist du eingefroren?", fragte er das Tier mit leicht genervter Stimme.
Die Kälte hier war alles andere als angenehm. Zwar trug Alucard dichte Kleidung in Form eines langen, schwarzen Pelzmantels, doch selbst er konnte die kalten Temperaturen spüren. Auch wenn er das nicht zugeben würde.
Der Eisbär hingegen war für die Temperaturen bestens gewappnet. Doch scheinbar war er kein gutes Reittier, da er sich durch irgendwas ablenken lies. In der Tat wackelte die Nase des Bären etwas, als er seinen Kopf stur nach rechts zu drehen begann. Scheinbar hatte er etwas...gerochen?
Als Alucard in die Richtung blickte, konnte er jedoch nichts erkennen. Doch bevor er das wilde Tier zügeln konnte, spurtete dieses auch schon in die Richtung los, aus der der Geruch zu kommen schien und riss seinen Reiter damit gleich mit.
In der Ferne machte sich langsam ein schwacher Schatten erkennbar. Doch was es genau war, konnte Alucard nun wirklich nicht sagen. Vielleicht ein anderes Tier? In dem Fall hätte er keine Probleme dieses ebenfalls zu zähmen. Einmal brüllte der Eisbär nun laut auf, während er sich seinem Ziel bemerkenswert flott näherte. Nun ja, schnell verglichen mit der Tatsache, dass dieser wohl zuvor nur durch den Schnee getrottet war.

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Beitrag© By Maven Crowe  Do Aug 24, 2017 11:00 pm

Der Vergleich hinkte, wenn man ihre Vergangenheit und die dieser Schneelandschaft direkt gegenüberstellte, aber das war auch nicht wichtig. Entschlossen, aber ohne Orientierung setzte Maven einen Fuß vor den anderen. Der Wind peitschte ihr mitten ins gut eingepackte Gesicht und gab dem Stück Trockenfleisch, das noch halb aus ihrem Mund ragte eine unangenehme Kälte mit, die ihrem Mahl das bisschen Freude nahm, das unter diesen Umständen noch aufkommen konnte. Ein langer, klagender Blick in den verschneiten Himmel änderte an ihrer Situation auch nichts. ‚So werde ich nie das nächste Dorf erreichen…‘ Ihre Sicht betrug, wenn sie großzügig schätzte, vielleicht fünfzehn Meter, aber auch ohne sich umzusehen, wusste Maven Crowe, dass sie alleine war: Sie „schmeckte“ keine Kraft anderer Lebewesen um sich herum und solange ihre Nahrungsvorräte nicht zur Neige gingen, war ihr das auch eigentlich ganz recht. Das bisschen Geschmack, das trotz der Kälte in dem Fleisch noch übrig war, war derb, offenbar war dieses Zeug eigentlich für stramme Burschen gemacht, denen es nichts ausmachte, dass sie sich nach dem Essen erst mal für den halben Kiefer Zahnersatz leisten durften.
Dieses kleine Stückchen Fleisch war unheimlich zäh; sogar minutenlanges Einspeicheln brachte hier gar nichts. Wohl oder übel, sie musste ihr makelloses Gebiss riskieren und das Stück abreißen, das schon seit zehn Minuten vor sich hin aufwich. Maven verlangsamte ihre Schritte und griff mit ihren beiden behandschuhten Händen nach dem herausragenden Ende. Mit einer mittelmäßigen Anstrengung riss das Stück Trockenfleisch schnappend entzwei und ließ dabei glücklicherweise ihre Schneidezähne intakt – Maven erschrak. Nicht weil sie nicht damit gerechnet hatte, dass das Stück „Nahrung“ nachgab, sondern weil sie etwas spürte. Eine Präsenz. Ein … „Geschmack“ … hier? Mitten in einer schneebedeckten Einöde, Kilometer von der Zivilisation konnte das nur eines bedeuten: sie wurde wieder einmal verfolgt!

Routiniert ließ sie das nicht angespeichelte Stück Trockenfleisch fallen und blickte sich um – die Schneewand verhinderte noch immer eine klare Erkennung ihrer Umgebung. In diesem Schnee war es dazu noch eher unwahrscheinlich ,dass sie die Gefahr hörte, bevor sie sie sah. Verdammt sei dieses karge Land! Erst ein kleiner Schatten in ihrer Hand, nahm ihr Lethal Blade langsam Gestalt an, während sie sich weiter umsah. Es dauerte noch ein paar Sekunden, bis sich in der Ferne der erste Schemen zeigte und Fräulein Crowe war sich nicht sicher, ob sie sich das nur einbildete. Deshalb blickte sie sich weiter um, konzentrierte ihre suche jedoch weiter auf ihre Vermutung – sie stellte sich als richtig heraus, ein Umstand, den sie einem Lauten Ruf zu verdanken hatte, der durch das Schneegestöber hallte, und als sie genauer erkennen konnte, was da auf sie zutrabte, vergaß sie doch um ein Haar auszuweichen. ‚Ein … Eisbär?‘ Das passte nicht zusammen. Die Aura, die sie spürte, fühlte sich Roh und kalt an. Zwar hatten auch Raubtiere eine Rohe Ausstrahlung, aber ihnen fehlte diese Kälte, die aber definitiv da war. Augenblick. ‚Da sitzt… ja einer drauf?‘ Zeit, sich den Reiter genauestens anzusehen hatte sie nicht, wenn sie nicht zum Mittagessen für diesen Eisbären werden wollte. Zwischen ihnen lagen noch fünf Meter, das reichte vielleicht eine Sekunde lang, um sich etwas zu überlegen, deshalb sah Mavens Manöver auch eher Primitiv aus.
Als zwischen den Beiden noch etwa eineinhalb Meter lagen, warf sich die dunkle Gestalt nach links. Mit einem gezielten tritt lenkte sie die klaffende Schnauze des Tiers von sich fort und schaffte es so, neben es zu kommen. Danach vollzog Maven Crowe einen sauberen Schnitt entlang des rechten Vorderlaufs, während der Bär an ihr vorbei stürmte. Aufgrund der Natur ihrer Magie trug das Tier keine körperlichen Verletzungen davon, aber mit so einem tiefen Treffer verabschiedeten sich eine gute Portion seiner Kraft und komplette Gefühl in dessen Vorderlauf – zum Laufen wäre es zwar noch in der Lage, aber eine gefährliche Geschwindigkeit wäre nicht mehr drin. Was passierte wohl mit dem Reiter? Mit etwas Glück erwischte es ihn auch, so musste sie sich keine sorgen machen, entdeckt zu werden, noch bevor sie angekommen war, aber das Risiko konnte sie nicht eingehen. Mit ihrer magischen Klinge noch immer bereit, wartete sie schweigend ab, was geschehen mochte.
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Beitrag© By Alucard  Fr Aug 25, 2017 10:35 am

Als der Eisbär gerade nur so sprintete, konnte Alucard die Gestalt langsam erkennen. Durch den starken Schneefall war dies zuvor so gut wie unmöglich gewesen. Es war kein Tier. Es war...eine Frau? Was eine Frau hier draußen verloren hatte, konnte er sich selbst nicht erklären. Der Bär visierte zweifellos sie an. Zwar könnte Alucard den Bär problemlos stoppen, doch er war von der Tatsache abgelenkt, dass diese ein Schwert in der Hand hielt. Eine normale Waffe? Nein, sicherlich nicht. Er war an eine Magierin geraten, die Aura ihrer Magie lies einem einen Schauer über den Rücken laufen. Der Eisbär war nun entsprechend nah und die Schwarzhaarige wich mit einem schnellen Schritt zur Seite aus und verpasste Alucards Reittier einen Tritt gegen die Schnauze. Eine bemerkenswerte Reaktion, als die Fremde dann jedoch zum Hieb ansetzte, zog Alucard fast schon reflexartig sein Schwert aus der Scheide hinter sich.
Die Ganze Aktion dauerte kaum eine Sekunde, als die beiden Klingen aneinander prallten. Zwar konnte Alucard einen kleinen Treffer an dem Bären nicht verhindern, doch sollte der Schwertstreich nicht die volle Auswirkung zeigen, da die Klinge bereits auf halbem Wege von seinem Schwert geblockt wurde. Seine ruhige und kalte Art verlor er nicht, während er das große Schwert mit der Klinge nach unten hielt, während seine Hand richtig herum hielt. Zugegeben, Alucard war vielleicht nicht in vielen Bereichen gut, aber ihm war noch niemand begegnet, der ihm in der Schwertkunst als ein würdiger Gegner entgegen trat. Dass er eine derartig große Waffe rückwärts halten konnte ohne nachzugeben, war nur ein weiterer Beweis hierfür. Schließlich war der "Soul Reaper" für seine Schwertkampftechniken bekannt. Dass sein Schwert "Shikomichi" im direkten Duell wohl gegen so gut wie jedes Schwert gewann war dabei natürlich eine zusätzliche Hilfe. Mit Sicherheit war es seinem Gegenüber nicht entgangen, dass bei der bloßen Parade der magischen Klinge eine auffallende Energie freigesetzt wurde.
Während dem Zusammentreffen der Klingen konnte er, wenn es auch nur ein kurzer Moment war, die Augen seiner Angreiferin erkennen. Es waren Augen, die er nur allzu gut kannte.
Kaum trennten sich die Klingen wieder, fand auch der Ritt ein jähes Ende. Der Eisbär wurde zunächst langsamer und brach anschließend zusammen. Ungefähr drei Meter von der Magierin entfernt.
Als Alucard diesen Moment zum Raschen abstieg nutzte, fiel ihm etwas ungewöhnliches auf:
Er hatte den Schlag doch pariert? Immerhin war keine Verletzung zu sehen.
Kurzerhand blickte er wieder zu der Frau. Ihr Zauber musste dem Tier einen Teil seiner Energie aufgesaugt haben oder etwas ähnliches.
Falls sich diese Theorie bewahrheiten sollte, dürfte er sich auf keinen Fall treffen lassen.
Er hob die Klinge des überdimensionalen Schwertes an, als er der Magierin gegenüber stand. Nun fähig sie wirklich zu mustern.
"Beeindruckender Zauber.", eröffnete er das Gespräch, obwohl seine Tonlage einen ganz anderen Eindruck vermittelte.
Kurz darauf wurde nun auch sein Blick gelangweilt. Er kannte das Gesicht der Frau nicht. Alucard hatte sich wohl jedes Gesicht auf allen Steckbriefen eingeprägt, doch sie kannte er nicht. Somit war sie keine gesuchte Verbrecherin. Nun blieb die Frage offen, ob sie ihn erkannte, schließlich war er ja nicht gerade unbekannt.

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Beitrag© By Maven Crowe  Fr Aug 25, 2017 12:00 pm

Hätte sie in der Eile gesehen, dass der Reiter selber eine Waffe hatte, hätte sie … gar nichts anders gemacht. Die knappe Zeit hatte sie gezwungen, so zu handeln, wie sie es eben getan hatte. Unterschied war, dass sie ihren Schwung nicht wie geplant durchziehen konnte, sondern auf halbem Weg auf eine Parade traf. Damit wurde der Effekt ihres Angriffs vermindert, aber solange das Tier sie nicht nochmal angriff sollte ihr das genügen. Und nach dem Sinneseindruck, den es von ihrer Waffe magischen Ursprungs eben noch erfahren hatte, sollte das so oder so nicht der Fall sein. Jetzt musste sie sich notfalls nur noch mit dem Reiter beschäftigen. Drei Meter – das war der Abstand zwischen ihnen. ‚Die Waffe von dem Kerl ist ja riesig!‘ Ob er damit irgendwas anderes kompensieren wollte? Klar war, dass weder der Typ, noch seine Waffe normal waren … auf der anderen Seite war es eher schwierig, Maven Crowe als ein Bild der Normalität zu betrachten. Sicher hatte ihr Gegenüber deutlich mehr Muskeln als sie, um dieses Teil überhaupt hochzubekommen – was im Vergleich zu ihr jetzt nicht besonders schwierig war. Sollte er es auf einen Kampf ankommen lassen, musste sie sich auf ihre anderen Attribute verlassen.
Ihr Gegenüber war etwas größer als sie. Wie viel größer konnte sie wegen dieser albernen Mütze nicht genau sagen, aber sie schätzte etwa einen halben Kopf. Was sie auch nicht wusste, war, was genau der Kerl von ihr wollte. War er im Auftrag unterwegs, sie kaltzustellen? War sie bei einem ihrer Auftraggeber in Ungnade gefallen, der ihr diesen Menschen auf den Hals gehetzt hatte? War das irgendein Perverser, der einfach so gerne Leute verfolgte? Sie wusste es nicht. Und um sich darüber Gedanken zu machen, fehlte ihr noch immer die Zeit. Außerdem kochte in ihr gerade ein heißer Zornesschwall hoch, der sich durch eine steile Falte zwischen ihren Brauen zeigte, die sich schnell wieder glättete. Maven mochte ihre Magie nicht und noch weniger mochte sie Komplimente darüber. Eigentlich war das eine todsichere Möglichkeit, sie aus der Reserve zu locken, aber sie saß nicht auf einem Barhocker in irgendeiner Kneipe, sondern stand einem Kerl gegenüber, der sie womöglich jeden Augenblick angreifen konnte – Schwäche zeigen war nicht drin! „Beeindruckende Waffe …“ antwortete sie stattdessen gleichmütig. Ihr grauer Blick wanderte von dem Fremden zu der Spitze seines Schwertes und wieder zurück.

Die Freundlichkeiten waren damit ausgetauscht, Fräulein Crowe blieb weiterhin angespannt – ob sie es mit Freund oder Feind zu tun hatte, war nach diesen vier Worten ja noch immer ungeklärt. Das war eine Sache, die sie eventuell auch noch abhaken sollten: „Ich bin neugierig“, begann sie monoton, „warum werde ich mitten im Nirgendwo von einem Bären angegriffen, auf dem ein Mann mit riesigem Schwert reitet?“ Demonstrativ schob sie ihren Rechten Fuß im Schnee nur wenige Zentimeter aber deutlich sichtbar nach vorn. Ihr schwarzes Florett hob sich ebenso minimal. „Warum folgst du mir?“ Sie konnte sich nicht vorstellen, dass ihre Begegnung ein Zufall war – nicht hier. In einer Stadt vielleicht, auf den befestigten Wegen um die Schneewüste herum, auf denen sie vielleicht doch besser hätte bleiben sollen, vielleicht, aber nicht hier.
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Beitrag© By Alucard  Fr Aug 25, 2017 1:32 pm

Der Schnee rieselte langsam, während sich die beiden nur gegenüber standen. Alucard selbst stand fast schon schützend vor dem Eisbären, er hatte nicht das Gefühl, als hätte es der Eisbär auf sie abgesehen gehabt. Das hätte er sich nicht getraut, solange Alucard auf seinem Rücken saß. Das würde aber bedeuten, dass es einen anderen Grund gab, wieso das Tier plötzlich los rannte.
Während die Schwarzhaarige mittlerweile das Wort ergriff, begann Alucards Blick ein wenig hin und her zu wandern. Sie schien eine Reisende zu sein, schließlich hatte sie eine Art Rucksack dabei. Sie hatte ihn nicht erkannt, das könnte bedeuten, dass sie wirklich nichts auf dem Kerbholz hatte. Allerdings konnte man ja nie sicher gehen. Letztendlich stellte die Frau Alucard sogar zwei aufeinander folgende Fragen. Ihre Art zu fragen lies herauslesen, dass sie sich lediglich verteidigen wollte. Das entspannte Alucard etwas, weswegen er es sich nicht nehmen lies, entsprechend zu antworten.
"Ich folge dir nicht. Tut mir leid, aber so interessant bist du nicht. Ich hab dich noch nie zuvor gesehen.", erklärte er mit gelassener Stimme.
Noch während er den Satz aussprach, fiel ihm etwas auf, als er sich umsah.
"Also...Schneefrau...wieso wandert eine Magierin allein durch die Gegend..."
Alucard war nicht entgangen, dass sie ihren rechten Fuß nach vorne bewegt hatte. Sie wollte ihm klar machen, dass sie bereit zum Kampf war...?
Kurzerhand schritt er zwei Schritte voran und zog seinen Arm mitsamt dem Schwert vor ihren Augen etwas zurück, nur um es daraufhin ruckartig in den Boden neben ihr schnellen zu lassen.
"...und lockt wilde Tiere an?", sagte er ruhig, als er die Klinge wieder anhob und ein kleines Stück Trockenfleisch an der Spitze hing.
Vermutlich war der Bär deswegen durchgedreht. Er lies es sich nehmen einen etwas vorwurfsvollen Tonfall in seiner Aussage zu verstecken.
Ohne viele Worte drehte sich der Schwertkämpfer wieder um, bewegte sich zu seinem Reittier, streckte diesem seine Klinge entgegen und lies den Bären das Stück Trockenfleisch von der Spitze abziehen.
Während der vor kurzem noch so aggressive Bär nun geradezu liebenswert vor sich hin fraß, während er erschöpft im Schnee lag, wandte sich Alucard wieder zu der Frau.
"Sieht ganz so aus, als hättest du den wandelnden Pelzmantel erstmal lahm gelegt..."
Der Gesichtsausdruck des Mützenträgers wurde äußerst ernst. Sein Blick wanderte zu der Magie-Klinge in der Hand der Magierin zu deren Gesicht.
"...was ist das für ein Zauber?", frage er schließlich mit kalter Stimme.
Er vermittelte den Eindruck, als wäre er bereit jede Sekunde einen Angriff zu starten. Doch jetzt war er neugierig.

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Beitrag© By Maven Crowe  Fr Aug 25, 2017 2:41 pm

Ob das wirklich die Wahrheit war? So mitten im Nichts, eine zufällige Begegnung? Es stellte sich heraus, dass sie zumindest für die Anwesenheit des Tieres selber verantwortlich war, aber Reue fühlte die junge Dame deshalb nicht in der Brust. Eher im Gegenteil. Dank des Angriffs dieses wilden Bären war sie jetzt wieder einigermaßen gesättigt – auch wenn sie Raubtiere nicht besonders schmackhaft fand. Maven hatte es sich nach wie vor nicht leisten können, eine Schwäche zu zeigen, deshalb rührte sie sich auch dann nicht, als der Fremde ihr restliches Fleisch mit seiner riesenhaften Waffe aufsammelte. „Auch Schneefrauen sind ab und zu hungrig… “ entgegnete sie trocken. Ihr trüber Blick fand das Tier, das sich gerade über ihren Plombenzieher hermachen wollte: „… Aber das ist jetzt kein Problem mehr.“ Das sie dem Anderen nicht bekannt vorkam, war ein kleiner Lichtblick für sie, die ihr Antlitz gerne so unbekannt wie möglich wüsste. Vielleicht würde es bei ihm klingeln, wenn sie fallen ließ, unter welchem Namen sie Kopfgelder zu jagen pflegte, aber das Risiko mochte sie auch nicht eingehen. Immerhin bestand das Risiko, dass einer ihrer ehemaligen Klienten sie loswerden wollte, noch immer.
„Aber ich nehme an, du willst wissen, warum ich hier unterwegs bin.“ Natürlich wollte er das, schließlich interessierte es ihn womöglich einen Dreck, warum sie sich einen Streifen Trockenfleisch in den Mund geschoben hatte – beziehungsweise war der Grund dafür völlig klar. Ihre magische Klinge noch immer in der Linken, wanderte ihre rechte unbedarft in den Saum ihres Mantels. Ein paar Sekunden fühlte ihre Hand in dem warmen Kleidungsstück herum, aber bald zog sie sie wieder heraus – und sie hielt etwas. Ein zerknittertes Stück Papier, das sie dem Fremden entgegenstreckte. „Deswegen.“ Während Maven Crowe ihren Grund konstatierte, entfaltete sich das Blatt und darauf zu erkennen war … Ein Steckbrief. Nein, nicht nur irgendeiner, sondern der Steckbrief eines Mannes, der als „Wrath of the North“ bekannt war. Unter der tief ins Gesicht gezogenen Kapuze auf dem Abbild stand nicht weniger als die stolze Summe von 2.000.000 Jewel, die auf diese Rübe ausgeschrieben war „Ich schlage vor, du legst dich mit jemand anderem an. Ich brauche meine Kraft noch, wie du siehst.“

Aber damit war die Sache noch nicht gegessen, der Kerl hakte nach, was die Natur ihrer Magie betraf. Einen Moment überlegte sie, ihre grauen Augen richteten sich auf das Dunkle, körperlose Gebilde aus Magie, das fast wie ein Loch im materiellen Universum in Form einer Waffe aussah. „Das ist „Lethal Blade“. Der Zauber erlaubt es mir, eine magische Waffe zu erschaffen.“ Das war eine ungefährliche Erklärung, die nichts Preisgab, was der Andere nicht sowieso schon wusste – und genau deshalb war Maven klar, dass er damit nicht zufrieden sein dürfte. „Jemandem meine Magie zu erklären, der drauf und dran ist, mich anzugreifen, wäre ziemlich unklug… findest du nicht?“ Fast hätte sie ein Anzeichen von Belustigung gezeigt, aber eben nur fast. Wenn sie sich mit dem Menschen ihr gegenüber auseinandersetzen musste, würde das nur ihre Ruhezeit in die Länge ziehen, in der ihr das ziel durch die Lappen gehen konnte.
„Wrath of the North“ - wie er wirklich hieß, wusste scheinbar niemand. Das wenige, das über ihn bekannt war, war, dass er eine Furchterregende Magie nutzte: Holy Alchemy. Er konnte jeden Erdenklichen Stoff mit einem anderen Verbinden und das Ergebnis nach seinem Willen kontrollieren. Traurigen Ruhm hatte er erlangt, als sich irgendwann herauskristallisierte, dass er nach nicht weniger strebte, als nach der Macht, künstliches Leben zu erschaffen, ganz gleich wie hoch der Preis auch sein mochte. Sollte Fräulein Crowe ihn wirklich aufspüren, konnte sie es sich nicht leisten, zu versuchen ihn Geschwächt festzunageln.
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Beitrag© By Alucard  Fr Aug 25, 2017 4:18 pm

Alucard war ein wenig überrascht, als die Frau ihm ein Stück Papier als Erklärung für ihre Schneewanderung hinhielt. Aber nicht irgendein Stück Papier, es war ein Steckbrief. "Wrath of the North", 2 Millionen Juwelen. Interessant. Kaum hatte sie ihm den Steckbrief übergeben, warnte sie ihn bereits davor, sich mit ihm anzulegen.
Während Alucard den Steckbrief nicht lange zu mustern hatte, begann die Frau in Schwarz ihm eine recht einfache Auskunft über ihren Zauber zu geben, wäre auch zu einfach gewesen, dass sie ihm einfach ihre Magie erklärt hätte. Doch langsam kam die Frau ihm doch bekannt vor. Nicht vom sehen. Eher kam ihm die Tatsache, dass sie gerade ein Tier mit nur einer Attacke völlig lahmgelegt hatte, ohne diesem überhaupt offene Wunden zuzufügen. Irgendwo hatte er sowas doch schon gehört. Doch nun wollte er ihr doch mal eine Antwort geben.
"Doch, doch...klar. Ich würde es wohl auch nicht so einfach sagen. Aber weißt du...ich hab von einer Frau gehört, die Verbrecher mit ziemlich kaltblütigen Zaubern ausschält.", antwortete er mit extrem kalter Stimme.
Alucard sah sein Gegenüber mit der Ernsthaftigkeit an, die sie verdiente, als er ihr den Steckbrief zurückgab.
"Weißt du, wieso ich das weiß? Wir sind im selben Business."
Mit diesen Worten lehnte er sich gegen den liegenden Eisbären, während das Tier auf dem Trockenfleisch kaute, als wäre es Kaugummi.
Der Schatten seiner Mütze bedeckte seine Augen, während sich ein kleines Grinsen auf seinem Mund bildete.
Wenn er mit seiner Vermutung recht hatte, wusste er mehr über sein Gegenüber als er zunächst annahm. Alucard rühmte sich nicht ohne Grund für seine Fähigkeit Informationen einzusammeln.
"Du kannst deine..."Klinge des Schicksals" auflösen, ich hab nicht vor dir was zu tun. Und keine Angst, weil du mir jetzt den Wisch hier gegeben hast. Auch wenn wir beide Kopfgeldjäger sind, habe ich kein Interesse daran, in einen unnötigen Kampf verwickelt zu werden. Umso mehr Leute diesen Abschaum zur Strecke bringen, umso besser.", erklärte er gelassen.
Kurz hustete er, als er das Schwert wieder in die Schwertscheide auf dem Rücken des Bären schob. Er wollte der Frau klar machen, dass er nicht im geringsten in einem Kampf interessiert war. Ein Kampf würde keinen von beiden weiterbringen. Und abgesehen davon war er wohl der Überzeugung, dass er sowieso gewinnen würde. Immerhin war sein Ego ein wichtiges Charaktermerkmal.
Während er seine Waffe festband und wieder auf seinen Eisbären aufsaß, der mittlerweile das Stück Trockenfleisch aufgefuttert hatte, richtete er ein paar schnelle Worte an sie, ohne ihr dabei wirklich in die Augen zu sehen.
"Viel Glück auf der Jagt. Und vielleicht solltest du dich langsam aufmachen einen Unterschlupf zu finden. Der Wind wird nämlich immer stärker und ich hab das dumme Gefühl, dass bald ein Sturm aufziehen wird."
Kurz griff er an seine Mütze um diese gerade zu platzieren, bevor er sich selbst wieder in Bewegung setzen wollte. Er wusste schließlich, wie er in die nächste Höhle finden würde.

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Beitrag© By Maven Crowe  Fr Aug 25, 2017 5:36 pm

Hatte sie ihm mehr verraten, als sie eigentlich wollte? Wenn es zu Spekulationen reichte, war das wohl so… das war mit einer langen, tiefschwarzen, wabernden Magieklinge in der Hand aber auch nicht besonders schwierig. Wenn einem der Ruf vorauseilte, seine Opfer stets Unverletzt, aber eindeutig nicht mehr lebendig abzuliefern, dann reichte eine solche Demonstration wie an dem Bären scheinbar schon aus. Speziell, wenn man es mit einem anderen Kopfgeldjäger zu tun hatte – wäre er blöd, würde er sicher nicht mehr hier stehen. Aber die Mühe, irgendwie darauf zu kommen, woher er wohl von ihr gehört hatte, nahm er ihr glücklicherweise ab. Sie waren praktisch Kollegen – und da erzählte man sich so einiges. „Verstehe.“ Das machte ihren Job aber auch nicht einfacher, nachdem sie den Steckbrief herausgerückt hatte: Jetzt bestand das Risiko, dass sie nicht nur diesen Heini auf dem Steckbrief erledigen musste, sondern auch dafür sorgen musste, dass ihr Gegenüber ihre Fährte verlor. Das war dank des Bären aber nicht so leicht – diese Tiere hatten schließlich einen guten Geruchssinn.
Vielleicht konnten sie sich auf eine Kooperation einigen, wenn es sein musste, aber im Moment war das nicht der Fall. Deshalb sah sie so ruhig, wie es ihre Anspannung von der Erwartung eines Kampfes dabei zu, wie er sich an die behaarte Seite des Tiers lehnte, erklärte, dass er kein Interesse an einer Auseinandersetzung mit ihr mehr habe und bald darauf seine Waffe einsteckte. Sie tat es ihm gleich, mit einem leisen Zischen verlor die Schwärze, die sie in der Linken gehalten hatte, ihre Form. Wenigstens das Hindernis war aus dem Weg geräumt ohne großen Aufwand zu betreiben und Maven konnte sich wieder der mittelfristigeren Zukunft zuwenden. Der Andere machte Anstalten, aufzubrechen und wollte ihr noch eine kleine Wetterwarnung dalassen. „Ebenso. Was deinen Bär betrifft: Er wird morgen wieder völlig fit sein.“ Vorausgesetzt, es bekam genügend Schlaf, könnte das Tier morgen in aller Frühe wieder Leute anfallen.

Was hatte Maven ab jetzt vor? Ihre Orientierung war völlig hinüber, in welche Richtung sie gegangen war, bevor dieser Zwischenfall angefangen hatte, ließ sich dank des dichten Schneetreibens nur noch erahnen. Sie atmete entnervt durch und wandte sich schließlich in die erstbeste Richtung, von der sie glaubte, dass es die war, die sie zuvor eingeschlagen hatte. Zum Abschied hob sie praktisch schon im Gehen die Hand und wisperte dabei ein leises „… Man sieht sich.“ Zwar war die Sache deutlich entschärft, aber von Vertrauen konnte keine Rede sein, deshalb würde Maven Crowe auch nachdem sie die Sichtweite des Anderen verlassen hatte darauf achten, ob diese Aura ihren Einzugsbereich auch wirklich verließ.
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Beitrag© By Alucard  Sa Aug 26, 2017 5:56 pm

Die Frau erklärte Alucard, dass sich der Eisbär bis morgen wieder vollkommen erholt hätte. Schön, allerdings hatte er nicht vor das Tier für längere Zeit mit sich zu führen. Immerhin wollte er sich nicht um diesen wandelnden Pelzmantel kümmern. Er hatte andere Ziele. Genau wie die Frau. Scheinbar teilten die beiden ein paar Charaktereigenschaften, denn beide Kopfgeldjäger brachen kurzerhand wieder auf. Während die Schwarzhaarige sich in Bewegung setzte und zur Verabschiedung kurz die Hand hob, machte sich Alucard schon bereit weiterzureiten.
Der Bär richtete sich nur langsam wieder auf und begann in die entgegen gesetzte Richtung zu laufen, in die die Frau in Schwarz lief. Er war nun nicht mehr in der Lage wirklich schnell zu gehen, aber Schritttempo war für den Bären noch im Bereich des Möglichen.
So bewegten sie sich weiter. Ohne wirkliche Worte des Abschiedes. Doch der Schwertkämpfer wurde das Gefühl nicht los, dass sie sich schon bald wieder sehen würden.
Aber dieses Gefühl war ihm nun zunächst egal. Sein nächstes Ziel war es einen Unterschlupf zu finden, bevor der Schneesturm stärker wurde. Zu seinem Pech hatte er keine Ahnung wo er überhaupt war und Alucards Orientierungssinn war wahrlich grauenhaft. So jedoch nicht der des Eisbären. Der Eisbär würde sicherlich automatisch in seine Höhle finden. Nur deswegen war sich Alucard überhaupt so sicher gewesen einen Unterschlupf zu finden und den Bären überhaupt erst zu zähmen.
Während er durch den dichten Schnee ritt, verging einige Zeit. Der Sturm machte sich langsam zu bemerken und er erwischte sich selbst dabei, wie er den Kragen seines schwarzen Pelzmantels immer wieder in Stück nach oben zog. Ihm machte die Kälte zu schaffen. Es war schon eine ganze Weile her gewesen, seitdem er sich das letzte Mal mit solchen Temperaturen zu kämpfen hatte. Er wäre damals um ein Haar erfroren. Doch daran wollte er nun nicht weiter denken. Das, was ihn damals vor dem Tod bewahrte war das Selbe, was ihn auch dieses Mal dazu antrieb einen sicheren Unterschlupf zu finden. Seine Mission. Sein eigenes Ziel. Doch aktuell hatte er das Gefühl, dass sogar der Eisbär seine Probleme mit dem Schneesturm bekam. Er hatte keine Ahnung, wie lang er schon durch diese Einöde ritt, doch langsam hatte er die Nase wirklich voll.

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Beitrag© By Maven Crowe  So Aug 27, 2017 11:29 am

Scheinbar hatte sie ausnahmsweise mal ein bisschen Glück, langsam aber sicher verschwand die Aura des Mannes und das mochte heißen, dass er ihr nicht folgte – wenn er nicht zufällig einen Bären dabei gehabt hätte. Nichtsdestotrotz musste sie ihren Weg fortsetzen, denn wenn wirklich ein Sturm aufzog, wie der Kerl gesagt hatte, wäre sie so gut wie tot, wenn sie bis dahin noch ungeschützt in der Walachei herumirrte. Richtung? Keine Ahnung! Wie weit noch bis zum Ende dieses Schneefeldes? Auch keine Ahnung. Die Voraussetzungen waren bestens! Ihre Zukunftsaussichten waren zum Haare raufen – vielleicht hätte sie diesen Kerl nach einer Richtung fragen sollen, aber jetzt war es zu spät. Mit haufenweise negativem Gedankengut bewaffnet, irrte Maven so weiter durch die weiße Einöde, stets setzte sie einen Fuß vor den anderen und nach einer halben Stunde stellte sie fest: ‚Der Wind wird tatsächlich stärker.‘ Fix schob sie sich noch ein Stück Trockenfleisch in den Mund, kramte danach einen schweren Wintermantel mit Kapuze und Mundschutz aus ihrem Gepäck und beschleunigte dann so gut es mit der neuen Kleidung am Leibe eben ging, ihre Schritte.
Wenn sie ein Dorf fand, das hoffentlich groß genug war, um ein Gasthaus zu haben, würde sie als aller erstes ein kochend heißes Bad nehmen. Jawohl, kochend heiß! Am Besten badete sie gleich in zähflüssiger, blubbernder Lava! Die dunkelhaarige stellte sich bei jedem Schritt vor, wie ihr die Wärme des Wassers kribbelnd durch die Glieder strömte und ihr gefrorenes Hinterteil mit einem süßen Kribbeln aufwärmte, während ihr in der Realität der stärker werdende Wind langsam aber sicher unangenehm ins Gesicht peitschte. Wenn sie sich nicht eilte, endete sie als Eisskulptur und bekam ganz sicher kein heißes Bad mehr zu Gesicht. Ihr Blick wanderte erneut gen Himmel während sie sich voran schleppte. Ihre Fußspuren hielten nunmehr noch stolze 15 Sekunden, ehe sie verweht waren. Um den Bären des Fremden, namentlich um dessen Geruchssinn, brauchte sie sich also längst keine Sorgen mehr zu machen.

Noch eine weitere Stunde war sie unterwegs, bis sie sich mit ihrem geringen Gewicht gegen den Wind stemmen musste, um noch einen Fuß vor den Anderen zu bekommen. Maven Crowe hatte das Gefühl, dass ihr der Wind gischtweise entgegenkam und hatte längst einen Arm vor ihr Gesicht gehoben, um nicht ihre trüben, grauen Augen schließen zu müssen. Denn etwas sehen glaubte sie schon noch zu müssen, obwohl sie längst nichts mehr sah als Weiß. Inzwischen geisterte die Frage durch ihren Kopf, ob sie sich aus ihrem Reisegepäck eine kleine Unterkunft zimmern könnte, denn  ihre Hoffnung, noch auf Zivilisation zu stoßen, schwand drastisch.
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