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 Schneewüste

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Soul Reaper
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Beitrag© By Alucard  Mo Aug 28, 2017 12:38 pm

Alucard irrte vollkommen planlos durch die Gegend. Der Wind war mittlerweile extrem stark geworden und die Kälte schmerze bereits im Gesicht. Er verließ sich, vollkommen ungewollt natürlich, auf sein Reittier. Normalerweise hielt er natürlich nichts davon von anderen abhängig zu sein, aber in diesem Fall waren ihm die Hände gebunden. Zwar hatte er ein großes Ego doch selbst er wusste, dass sich in dieser eiskalten Wüste niemals ein Weg finden lassen würde. Ob die Schwarzhaarige irgendeinen Trick auf Lager hatte, mit dem sie einen Unterschlupf fand? Andernfalls würde sie wohl dort draußen erfrieren. Nicht sein Problem, immerhin hätte sie ihm ja auch folgen können. Aber gut, das war nicht länger wichtig. Priorität hatte nun selbst einen Unterschlupf zu finden. Der Bär hatte, so erschien es Alucard zumindest, bisher mehrmals die Richtung gewechselt. Langsam machte er sich Sorgen, ob er auf den einzigen Eisbären gestoßen war, dessen Orientierungssinn genauso miserabel war, wie sein eigener.
Doch plötzlich änderte sich Alucards Meinung über den Bären, als er 10 Meter vor sich doch glatt einen Höhleneingang entdeckte. Sowas nannte man wohl Glück im Unglück.
Nach kurzer Zeit waren sie auch in der Höhle angekommen, während Alucard gleich abstieg, stolzierte der Bär bis ans Ende der Höhle und lies sich einfach fallen. Sich jetzt auszuruhen hatte er sich wirklich verdient.
"Ruh dich gut aus, Großer."
Den großen Beutel, den Alucard dem großen Tier auf den Rücken geschnallt hatte, nahm er diesem nun ab. Er hatte sich auf eine solche Situation vorbereitet. Und das obwohl er eigentlich an einen ganz anderen Ort wollte. Nun ja...leider passierten ihm solche Fehler nicht selten. Kurzerhand platzierte er ein paar Stücke Holz im Kreis auf den Boden und zündete den Haufen mit Streichhölzern an. Obwohl die Wärme sich nur langsam entfaltete, spürte Alucard gleich den Unterschied. Leicht erschöpft lies er sich fallen. Er saß vor dem Feuer, den Rücken an den Bären gelehnt, da dieser eine wirklich bequeme Rückenlehne abgab.
Langsam schloss er seine Augen um die Wärme und stille zu genießen. Doch sein Schwert stand direkt neben ihm, an seinen großen, pelzigen Partner gelehnt. Bereit von Alucard jederzeit gegriffen zu werden, sobald er etwas hörte oder ihm ein unangenehmes Gefühl kam.
Immerhin gab es noch andere Tiere, die diese Höhle zum Schutz aufsuchen könnten. Somit hieß es immer aufmerksam bleiben.

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Beitrag© By Maven Crowe  Mo Aug 28, 2017 2:59 pm

Ihre Reise ging noch eine ganze Weile weiter. Natürlich ohne einen sicheren Unterschlupf zu finden. Und so schleppte sich Maven Crowe weiter durch die weiße Einöde. Nach einiger Zeit - sie wusste selber nicht, wie lange sie schon unterwegs war, bildete sie sich ein, ein Licht zu sehen, das hoffentlich von irgendeinem Fester stammte, hinter dem sie ein prasselndes, warmes Kaminfeuer erwartete. Abermals beschleunigten sich ihre Schritte, aber schon nach weniger als einer Minute war klar, dass sie nichts fände. Ob es ihr letztes bisschen Hoffnung war, das ihr einen Streich spielte? Spielte das überhaupt eine Rolle? ‚Die Schneewüste misst um die zehn Kilometer. Ich hätte längst draußen sein können.‘ Das bedeutete, dass sie womöglich unbewusst im Kreis umherzog und nach einem sicheren Ort suchte. Schöner Mist. Um hoffentlich endlich irgendwelche fortschritte zu machen, entschied sich Maven dafür, spontan einen Haken zu schlagen und auf ihrem Weg nach rechts hin auszubrechen. Auf diese Weise konnte sie mit etwas Glück endlich ihren vermutlich kreisförmigen Weg unterbrechen und endlich aus dieser Einöde heraus finden.
Es sah so aus, als führte dieses vorgehen zum Erfolg. Zeit spielte in dieser Umgebung ohnehin keine Rolle mehr, daher ahnte die dunkle Dame auch nicht, wie lange sie dafür benötigte, aber irgendwann blieb sie vor einer steilen Felswand stehen. „Endlich.“ Zwar würde die Wand selber ihr keinen Unterschlupf bieten, aber an ihr konnte die junge Dame sich ausgezeichnet orientieren – und mit etwas Glück fand sie eine Felsspalte, in der sie den Sturm abwarten konnte. Ohne irgendeinen Hinweis, welche Richtung die klügere wäre, folgte Maven einfach ihrer bleichen, geraden Nase und schien damit sogar Erfolg zu haben. Früher oder später erkannte sie einen Lichtschein in der Ferne. Er rührte wohl von einer Lichtquelle her, die von den dunklen, grauen Felswänden zurückgeworfen würde. Das hieß, dass dort nicht nur Wärme und Licht war, sondern auch jemand, der das Ganze am Laufen hielt; Schnee und Felsen entzündeten sich schließlich nicht spontan.
Deshalb erwartete die Dunkelhaarige natürlich, eine Aura zu „schmecken“, als sie etwas näher kam und sich seitlich der Höhle näherte, aber die Art der Aura hatte sie dann doch nicht erwartet. ‚Das ist doch … ‘ „… dieser Typ.“ Maven konnte sich beinahe vorstellen, wie er zum Bersten gespannt damit rechnete, jeden Augenblick ungewollte Gesellschaft zu kriegen … aber in kurzer Blick zurück in das Schneetreiben überzeugte sie davon, dass das womöglich dennoch ihre einzige Möglichkeit war, den Sturm zu überstehen. Daher hatte sie keine große Wahl, als mit ihrem Mantel und dem Gesichtstuch bekleidet in den Höhleneingang zu treten und zu hoffen, dass ihr nicht sofort eine riesige Waffe entgegenkam. Vorsorglich bereitete sie sich zwar ebenfalls vor, aber mit durchgefrorenen Gliedern war sie jetzt eindeutig im Nachteil.
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Beitrag© By Alucard  So Sep 03, 2017 5:13 pm

Das Feuer vor Alucard wärmte ihn nicht schlecht, dazu gab der Bär einen hervorragenden Sessel ab. Jap, so konnte man es hier aushalten. Doch lies er es sich nicht nehmen weiter aufmerksam zu bleiben und Wache zu halten. Schließlich sollte man sich in einer solche gefährlichen Umgebung nie zu sicher fühlen. Durch solche Dummheiten verlor man schnell mal sein Leben. So lauschte Alucard genau auf die Geräusche, die vom Höhleneingang aus hinein drangen. Gerade noch die Augen geschlossen, riss er sie plötzlich reflexartig auf. Er hatte es genau gehört. Da draußen war etwas. Und die Chancen standen nicht schlecht, dass dieses etwas sich in die Höhle begeben wollte. Und da der Gildenlose Magier geradezu paranoid war, was sowas anging, richtete er sich sofort auf und platzierte sich in der nächsten Ecke zum Höhleneingang und wartete dort. Fast wie ein Raubtier, das nur auf seine Beute wartete. Und dann war es so weit. Eine Person bewegte sich in die Höhle und Alucard fackelte nicht lange. Tiere waren ein einfacheres als Menschen. Sie waren nicht schlau genug um falsch zu spielen, Magie zu erlernen oder ihm eine Falle zu stellen. So sprang er im nächsten Augenblick aus seinem Versteck und lies die Klinge seines Schwertes auf den Eindringling zu schnellen, nur um diese kurz vor dessen Hals zum Stillstand zu bringen. Schließlich tötete er keine Unschuldigen, doch...Moment.
In diesem Augenblick erkannte Alucard, wen er da vor sich hatte. Die Frau von vorhin. Konnte das alles ein Zufall sein? Oder war sie ihm gefolgt...egal wie es war, sie machte noch immer nicht den Eindruck, als würde sie ihm etwas anhaben wollten.
"Ah, du bist das.", sprach er mit ruhiger Stimme, bevor er seine Klinge langsam zurückzog.
Sie schien zu frieren und war vermutlich wirklich bis jetzt ziellos durch den Schneesturm gewandert. Auf der anderen Seite konnte man ja nie vorsichtig genug sein.
"Was für ein Zufall, dass du genau an dem selben Ort landest, wie ich.", bemerkte Alucard mit leicht sarkastischem Unterton.
Vielleicht wollte er ihr einfach das Verfolgen unterstellen, nur weil es im Bereich des Möglichen lag, selbst wenn es nicht danach aussah.
Um der Frau jedoch etwas entgegen zu treten, lies er die Klinge in der Schwertscheide verschwinden und drehte sich noch im selben Atemzug nach hinten, um wieder in die Richtung des kleinen Lagerfeuers zu laufen, vor welchem der Eisbär noch immer so gemütlich wie zuvor lag. Alucard war sich nicht mal sicher, ob dieser überhaupt bemerkt hatte, dass die Schwarzhaarige die Höhle betreten hatte.
Zum bedrohlichen und aufmerksamen "Wachhund" fehlte also noch einiges.

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Beitrag© By Maven Crowe  Mo Sep 04, 2017 1:28 pm

Maven hoffte, dass ihr keine riesige Waffe entgegenkam … und dann kam ihr eine riesige Waffe entgegen. ‚War klar‘, hallte es in ihrer runden, schwarz behaarten Rübe wider. Ihr Blick war auf die Klinge gerichtet, die ihrem bleichen, dünnen Hals gerade beängstigend nahe war. Eigentlich hätte sie sich diese Reaktion denken müssen. Mitten im Nirgendwo war das Risiko auf ein wildes Tier oder jemanden, der einem schaden wollte, zu treffen sehr viel größer als auf den befestigten Wegen. Auf der anderen Seite konnte ihr Gegenüber sich gerade fragen, ob sie ihn wohl verfolgen möge. Tragisch, nachdem sie selber die exakt selbe Befürchtung gehabt hatte, was ihn betraf. Aber es dauerte nicht lange, bis sich die Situation entspannte: Erleichtert atmete die junge Frau auf, als sich die messerscharfe Spitze dieses riesigen Schwertes von ihrem Hals entfernte. „Sehr richtig.“ Ihre Worten hörten sich kühler an, als es bei jemandem sein sollte, der eben nur knapp mit dem Leben davongekommen war, aber das schien kein Problem zu sein. Im Gegenteil, was ihr Gegenüber beschäftigte, war, wenn sie seinen nächsten Worten die richtigen Informationen zwischen den Zeilen entnahm, dass sie ihn vielleicht wirklich verfolgen könnte. Sie hatte es geahnt, aber jetzt hatte sie Gewissheit. „Teilweise. Das Licht in der Höhle habe ich aus relativ großer Entfernung gesehen, deshalb habe ich mich darauf zu bewegt.“ Ihre Erklärung ergab doch bis hierher Sinn, oder? Jedenfalls genug, um ihr Gegenüber zu veranlassen, sich umzudrehen und wieder ins Innere der Höhle verschwinden zu wollen. Sicheren Schrittes folgte sie ihm in einigem Abstand und erklärte weiter: „Auf den Lichtschein selber bin ich allerdings tatsächlich zufällig gestoßen.“ Auch wenn es ab da unglaubwürdig klang: Es war halt so. „Was dagegen, wenn ich hier den Sturm abwarte?“ Als ob sie eine Wahl hatte …

Drinnen lag auch der Bär herum, der sie heute angesprungen hatte und friedlich vor sich hin döste. Der war immer noch total fertig und bräuchte gewiss noch seine Zeit, um bald wieder nichtsahnende Reisende anzufallen, als wäre nichts gewesen. Maven rupfte sich die dicken Handschuhe von den Fingern und hockte sich an das prasselnde Lagerfeuer, um ihre Hände daran zu wärmen. Erst als sie wieder Gefühl in diesen Gliedmaßen hatte, ging sie daran, sich Kapuze und Mundschutz abzustreifen. Ihr Blick fand den Schwertkämpfer und der Gedanke, dass sie hier noch einige Stunden verbringen könnten, kam ihr in den Sinn. So ungern sie auch mit Leuten zu tun hatte, im Moment waren sie beide Opfer der Umstände in Form eines ausgewachsenen Schneesturms draußen vor der Höhle. „Wenn wir Pech haben, sitzen wir hier eine Weile fest“, teilte sie dem anderen ihre Befürchtung mit. „Uns auf Dauer mit „du“ anzusprechen ist … “ na was ist es denn? Maven hatte nicht die Absicht, ihren Satz in dieser Form zu beenden und begann einfach mit dem nächsten. „Maven. Maven Crowe. Das ist mein Name.“ Zwar lief sie jetzt noch deutlich mehr Gefahr erkannt zu werden, als vorhin auf der Ebene, aber irgendwie ahnte sie, dass der junge Mann ihr Gegenüber nicht der Typ wäre, der einfach so zum erstbesten rannte und ihm erzählte, er habe den Black Death gefunden.
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Beitrag© By Alucard  Mo Sep 04, 2017 5:25 pm

Das Licht in der Höhle hat sie also gesehen...Alucard verstand nicht ganz, wieso die Frau einfach in die Höhle gegangen war, wenn offensichtlich jemand darin war. Derartiges Vertrauen oder eine solche Dummheit wollte der Schwertkämpfer ihr dann doch nicht zugestehen. Was aber nur bedeuten konnte, dass die Schwarzhaarige wusste, dass ihr in der Höhle nichts passieren würde. Entweder war sie also von ihrer Stärke als Magierin überzeugt oder wusste, dass Alucard selbst in der Höhle war und ihr nichts tun würde...oder beides. Wie sie jedoch bereits vor dem Betreten der Höhle wissen konnte, dass er sich darin aufhielt, machte noch keinen richtigen Sinn für ihn. Aber das war erstmal egal, so misstrauisch und neugierig Alucard von Natur aus auch war, sie nun auszufragen war nicht seine Art. Vor allem, da ihn die Frau direkt fragte, ob sie das Ende des Sturms in der Höhle abwarten durfte. Zugegeben, ihr blieb nicht viel übrig, aber der Kopfgeldjäger wusste, was er zu tun hatte.
"Meine Höhle, deine Höhle."
Doch dann passierte etwas, womit er nicht gerechnet hatte. Sie stellte sich ihm doch tatsächlich vor. Und als er den Namen hörte, konnte er nicht widerstehen sich kurz umzudrehen und sie anzusehen. Maven Crowe? Er wusste, dass sie ihm irgendwie bekannt vor kam. Schon als sie sich ihm als Kopfgeldjägerin vorgestellt hatte. Diese Frau war berüchtigt für ihre Magie...doch er war ja auch nicht unbekannt.
"Maven also...ich hab' glaub schon ein, zwei Dinge von dir gehört.", sprach er mit ruhiger Stimme, während er sich zu der Frau in Schwarz drehte.
Nun ja, ihr Ruf war nicht gerade der Beste. Doch Alucard wusste, wie schwierig es war, wenn der Ruf etwas anderes aussagt als die Person, die dahinter steht.
"Freut mich, Maven. Ich bin Alucard Crane. Oder vielleicht kennst du mich besser als "Soul Reaper".
Kaum hatte er seinen Spitznamen ausgesprochen, lies er sich wieder gemütlich auf seinen Bären fallen. Dieser war noch immer so bequem wie zuvor gewesen. Was ihn auf einen Gedanken brachte. Schließlich war es doch ein Zeichen der Gastfreundschaft, der anderen Person einen Platz anzubieten.
"Du kannst dich gern auch an Tyrannosaurus lehnen. Ist bequemer als die Wand. Musst keine Angst haben, würde ich dir was tun wollen, hätte ich es vermutlich schon getan, als ich deinen Namen gehört habe. Schließlich...eilt dir dein Ruf doch voraus, oder Miss Crowe?", erklärte er trocken, während er beim letzten Satz leicht arrogant die Augen schloss.
Die Tatsache, dass er dem Eisbären spontan einen Namen gegeben hatte, welcher dazu eher fragwürdig gewählt war, ließ er sich dabei nicht anmerken. Seine Gedanken kreisten eher um die Frage, was eine Person wie Maven hier suchte. Seine Frage von vorhin hatte sich damit jedoch erledigt. Es wunderte ihn nicht mehr, dass Maven einfach so in die Höhle gegangen war. Immerhin wusste er nur zu gut, wozu der "Schwarze Tod" fähig war. Ihn zu bemerken war eine leichte Übung für sie gewesen.

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Beitrag© By Maven Crowe  Mo Sep 04, 2017 8:19 pm

Und es kam natürlich, wie sie befürchtet hatte. Der Mann, der an dem Bären lehnte erkannte ihren Namen und als er ihr das mitteilte, spannte Maven sich unmerklich an – immerhin bestand jetzt wieder die Gefahr, dass er versuchen könnte, sie einen Kopf kürzer zu machen. Sich ihm vorzustellen erschien ihr im Nachhinein als eine unheimlich schlechte Idee, aber der Schaden war angerichtet. Er tat es ihr gleich und ihr trüber Blick hob sich. Trocken merkte sie an: „Da haben sich ja zwei gefunden.“ Natürlich kannte sie ihn. „Kannte“. Vom Soul Reaper, mit seiner riesenhaften Waffe hatte sie natürlich schon gehört. ‚Ich hätte es schon draußen auf dem Schneefeld wissen müssen.‘ Schon als sie dieses große Schwert das erste mal gesehen hatte, hätte ihr das ein Hinweis sein müssen. Jetzt aber saß sie in der Höhle des Reapers – und dachte darüber nach, was sie von ihm wusste. Eigentlich nur drei Dinge: Er hatte eine Überdimensionale Waffe, er war Kopfgeldjäger, und Wenn er sich ein Ziel ausgesucht hatte, machte er keine Kompromisse mehr.
Wie gut er sich auf das Lauerspiel verstand, das manche in ihrer beider Fach gerne spielte, wusste sie zum Beispiel nicht. Maven versuchte herauszufinden, ob er sie in Gedanken bereits umkreiste, wie ein Geier einen verdurstenden, oder ob er es wirklich meinte, als er sagte, dass er ihr nichts antun wolle. Die Frage war nur, wie sie das anstellen sollte. Während sie überlegte, legte sie ihre Handschuhe und den Mundschutz ans Feuer und betrachtete einen Moment die Höhlendecke. „Mein Ruf … Hat Vor- und Nachteile“, begann sie schließlich, „Und in Teilen mag er stimmen, in Teilen aber auch nicht.“ Darauf, sich an das Bärenfell zu lehnen, hatte sie gerade keine Lust. Darauf aufzupassen, dass ihre Hand- und Gesichtskleidung nicht Feuer fing, nahm einen höheren Platz in ihrer Prioritätenliste ein

„Die Art, wie ich meine Beute abliefere … stimmt. Daran kann ich aber auch nichts ändern.“ Maven hatte nicht vor, Alucard auf die Nase zu binden, was ihre Magie genau beinhaltete, aber dass sie mit gewissen Eigenschaften verbunden war, konnte sich auch ein Grenzdebiler ganz gut denken. „Wenn man mir aber nachsagt ich sei … blutrünstig oder .. .gewalttätig … das stimmt nicht.“ Und das war noch nicht einmal gelogen. Wenn Maven Crowe zu Gewalt als Mittel griff, dann war das nur, wenn es von ihrem Opfer ein Bild mit einer Zahl darunter gab, oder weil sie angegriffen oder provoziert worden ist. „Mein Ruf erschwert es mir mehr, normal mit Menschen umzugehen, als mir lieb ist.“ Ja, keinen Ruf zu haben wäre manchmal wirklich besser – leichter. „Du weißt bestimmt, was ich meine.“ Eigentlich war das mehr eine Frage, als eine Feststellung – wie der Soul Reaper mit den Nebeneffekten seines Berufes umging, wusste Maven immerhin nicht. Sie selber hätte viel lieber ein ganz normales Leben, wenn sie dazu nicht ständig mit Leuten zu tun haben müsste…
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Beitrag© By Alucard  Mi Sep 06, 2017 5:20 pm

Nach einer kurzen Erklärung von Maven wusste Alucard bereits, womit er es zu tun hatte. Und das nur zu gut. Sie hatte scheinbar wirkliche Probleme mit ihrem Ruf. Wirkliches Mitleid empfand er aber wohl dennoch nicht. Er kannte zwar ihre Situation doch sah Alucard die ganze Sache wohl etwas anders.
"Manchmal ist es besser gefürchtet als geliebt zu werden.", erklärte er mit geschlossenen Augen.
In ihrem Business war dies vielleicht nicht mal so schlecht. Es war kein Geheimnis, dass Alucard mit der Furcht seiner Gegner arbeitete und sie für sich nutzte. Nach seiner Antwort richtete er sich auf und griff zu der Tasche, die um den Bären gebunden war. Er hatte Proviant eingepackt. Dazu eine kleine Metallvorrichtung mit einem Topf, die er über den Flammen des Feuers aufstellte. Er hatte hunger bekommen. Zwar würde das Essen eine gewisse Zeit brauchen um warm zu werden, doch er hatte ja Zeit. So zog er kurzerhand eine Dose aus der Tasche und warf den Inhalt in den Topf.
Es war Suppe, die bei den Temperaturen allerdings gefroren war. Er blickte mit halb geöffneten Augen in den Topf, während nur ein dumpfer Laut ertönte, als der Block Suppe hinein fiel. Dass er sich das anders vorgestellte hatte, war nicht zu übersehen. Doch versuchte er dennoch sich nichts anmerken zu lassen - vor allem nicht, nachdem er sich so viel mühe gegeben hatte den letzten Satz seinem Gegenüber mit entsprechendem Klang zu vermitteln.
Dann versuchte er die Situation etwas lockerer zu machen.
"Wenn du willst, kannst du dir etwas von der Suppe nehmen...wenn sie nicht mehr tiefgefroren ist."
Nachdem er ihr noch was zu Essen angeboten hatte, weil er ohnehin mehr als genug dabei hatte und er sich dachte, dass Suppe besser ist, als das Trockenfleisch, das sie aß, ließ er sich wieder gegen Tyrannosaurus fallen.
Am Ende brannte ihm allerdings doch noch eine Frage auf den Nägeln.
"Wenn ich fragen darf...wieso bist du genau hier? Du hast vorhin dieses Kopfgeld als Erklärung genommen, aber...reist du wirklich in diese Gegend nur für Geld?"
Irgendwie war es schon ein großer Zufall gewesen sie hier anzutreffen. Und für einen Kopfgeldjäger war es immer interessant zu wissen, auf welche "Beute" es seine Kollegen abgesehen hatten.
Schließlich war er auch bereits seit einer Weile an einem recht großen Fisch dran.

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Beitrag© By Maven Crowe  Mo Sep 11, 2017 2:29 pm

„Hm.“ War es wirklich besser, gefürchtet zu werden? Manchmal. Ja. Da hatte der Andere nicht ganz Unrecht. „Manchmal… Aber nicht immer.“ Der Trübe Blick der jungen Dame richtete sich auf das Feuer und blieb dort eine ganze Weile hängen. Alles in allem war sie sich nicht ganz sicher, mit welcher Art von Ruf es ihr besser gehen würde, denn schließlich hatte sie immer nur eine davon gehabt. Die meisten Menschen waren verstört, geradezu angewidert von ihr noch bevor sie in Sichtweite kam und wussten nicht, warum. Wenn mal einer erkannte, was der Grund dafür war, dann machte es die Situation eher selten besser, sondern es führte eher dazu, dass sie größere Probleme bekam. Ob das auch unter „Ruf“ zu verbuchen war, obwohl es sich ja nur im direkten Umkreis Maven Crowes bemerkbar machte? Sie erlaubte sich, ihre Gedanken dahingehend schweifen zu lassen. Sich innerlich Fragen zu stellen und nach Antworten darauf zu grübeln. Dabei ging sie nicht besonders ziellos vor, sondern beschäftigte sich mit dem Erstbesten, das gerade den Weg in ihr Oberstübchen finden mochte…
Bis eine Anmerkung Alucards sie aus ihren Gedanken riss. Suppe. Sie hatte schon ein paar Tage nichts ordentliches mehr gegessen, aber auf der anderen Seite … war sie dank dem Bären nicht mehr hungrig. Maven war unentschlossen, ob sie sich wirklich bedienen sollte, sobald der Klumpen, den der Mann gerade in den Topf warf, geschmolzen und warm genug war. Aber zu einer Antwort von ihr kam es nicht, denn nur Momente später fragte er sie, warum sie wirklich hier, mitten im Nichts war. Es war geschickt verborgen in der Frage nach dem ursprünglichen Grund, den sie genannt hatte, aber es fiel ihr auf.

Jetzt musste Maven sich Gedanken machen, wie viel sie von sich preisgeben wollte – und wie viel sie preisgeben konnte, ohne gleich wieder mit einer Waffe am Hals zu enden. Ganz genau sah sie sich den jungen Mann an. „Nicht nur.“, gab sie schließlich zu. „aber zum größten Teil.“ Das war der einfache Teil. Jetzt musste sie anfangen zu manövrieren, dass sie bloß nicht zu viel von sich und ihren Gründen offenlegte. „Ich konnte einen der Kontaktleute meiner Beute identifizieren. Er sollte den Aufenthaltsort des Wrath kennen und wurde hier bestätigt. Deshalb … habe ich in meiner Eile den direkten Weg über die Ebene statt der Straße gewählt…. Hat nicht funktioniert.“ Und als nächstes musste sie die Wahrheit noch ein wenig biegen, denn zuzugeben, dass man praktisch im Vorbeigehen den Leuten die Lebenskraft aussaugte und dann verschwinden musste, bevor sie eventuell magische Verfolger an ihrem kleinen, spitzen Po hatte, fand sie nicht sehr Klug: „Und ich mag diese Gegend. Nicht wegen des Klimas, sondern weil sie ab vom Schuss ist. Denn ich mag es nicht, lange Zeiträume mit den selben Menschen zu tun zu haben.“ Außerdem würden schwächere Individuen einfach so kraftlos werden und vielleicht sogar irgendwann mit ernsthaften Folgen zu kämpfen haben, wenn sie nicht aufpasste – und ihre Nahrungsquelle einfach umzubringen war etwas, das sie dann doch noch vermeiden wollte.
Um die Erklärungsnot ein wenig von sich zu nehmen, entschied sich Maven Crowe, den Spieß einfach umzudrehen. Also spielte sie den Ball zurück: „Was führt dich hier hin?“
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Beitrag© By Alucard  Fr Sep 15, 2017 5:52 pm

Es hatte den Anschein, als würde Maven etwas auftauen. Zumindest etwas. Immerhin sprach sie nun etwas mehr. Ob ihre Meinung zu den Dingen auch Alucards Sichtweise entsprachen, blieb abzuwarten. Jedoch erzählte sie nun wirklich mehr über ihr Vorhaben. Ein Kontaktmann war also ihr eigentliches Ziel. Nun, damit konnte er sich abfinden. Er hatte schon etwas anderes angenommen und wollte nur sicher gehen, dass sich die beiden auch wirklich nicht in die Quere kamen.
Anschließend fuhr die Schwarzhaarige mit ihrer Erklärung fort, wieso sie den Weg durch die Schneewüste gewählt hatte. Doch hier konnte er sie in der Tat verstehen.
"Ich verstehe...Menschen können anstrengend sein.", erwiderte er, während die Suppe vor sich hin schmolz.
Doch dann lies Maven nicht lange auf eine Gegenfrage warten. Nun wollte sie wissen, wieso Alucard hier war. Nun...dass er sich verlaufen hatte, würde er nicht eingestehen. Unter keinen Umständen. Schließlich hatte er das natürlich auch nicht. Er wusste natürlich genau wo er war. Also musste er die Frage wohl anders beantworten. Nun denn. Der Soul Reaper hatte das Gefühl ihr vertrauen zu können. Deswegen wollte er ihr nun mit Ehrlichkeit entgegen kommen, während er begann die Suppe langsam umzurühren.
"Nun ja...ich weiß nicht, wie viel du über mich weißt, aber meine Berufung ist mir ziemlich wichtig. Ich bestrafe Menschen. Und jage sie. Wie Tiere. Um sie zur Strecke zu bringen, nutze ich meine stärkste Waffe: Ihre Angst vor mir. Deswegen gab man mir den Namen "Soul Reaper"...und im Augenblick tue ich genau das. Ich jage einen Mann.", antwortete er kaltblütig, während er direkt darauf von der Suppe kostete.
Kaum hatte er von der aufgewärmten Suppe probiert, zog er auch schon zwei Schüsseln aus seiner Tasche. Als wäre er darauf vorbereitet gewesen, das er auf noch eine Person treffen könnte. Wie dem auch sei. Er füllte seine Schüssel mit der einen Hälfte der Suppe, sodass genug für Maven blieb, falls diese doch noch etwas essen wollte. Dass die Suppe noch nicht ganz heiß war, störte ihn nicht. Er hatte sich auch schon von ungekochten Bohnen aus einer Dose ernährt. Er sah keinen Grund darin, noch länger zu warten. So legte er einen extra Löffel für Maven in die zweite Schüssel und begann zu essen, nachdem er noch einmal das Wort ergriff:
"Es gibt dieses Mal nur einen Unterschied...im Gegensatz zu sonst, bin ich mir bei diesem "Katz und Maus"-Spiel nicht sicher, ob ich die Katze oder die Maus bin."

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Beitrag© By Maven Crowe  Mi Sep 20, 2017 1:26 pm

Zumindest was ihre Einstellung zu den meisten Menschen betraf, waren sie sich einig, das war gut. Ob das praktisch zu den Eingangskriterien ihres Berufsstandes gehörte? Sie ahnte es beinahe. Immerhin war Maven noch nie einem gut gelaunten Kopfgeldjäger begegnet, der es abgöttisch liebte, sich in Menschenmassen aufzuhalten… zumindest keinen von der Sorte, die noch alle Tassen im Schrank hatte und nicht unter krankhaftem Sadismus litten – einige davon waren auch in anderen Belangen eher … spezielle Individuen, um es ganz sanft auszudrücken. Arme, irregeleitete Leute vielleicht, aber immer noch keine, mit denen sie gerne Umgang hatte, wenn sie es nicht wirklich dringend musste. Zwar gab es ausnahmen dazu, aber die waren mehr als nur selten. Da war es in der Tat mal eine angenehme Entwicklung, es mal mit einem halbwegs normalen Kollegen zu tun zu haben, auch wenn die Atmosphäre noch immer arg unterkühlt war.
Besagter Kollege eröffnete ihr, dass er ebenfalls beruflich hier war. Es überraschte Maven Crowe nicht. Außer einem hoffnungslosen Misanthropen, wie sie es war, verirrte sich niemand freiwillig in so eine Gegend, wenn es nicht nötig war, oder wenn man Probleme hatte, Landkarten zu lesen – was der Soul Reaper gewiss nicht hatte. Bestimmt. Während der Genannte anfing, seine nicht ganz heiße Suppe zu löffeln, sah die Dunkelhaarige ihm dabei zu; sie fragte sich, um wen es wohl gehen mochte. Ob sich ihre Ziele vielleicht überschnitten? Das war denkbar, aber nicht all zu wahrscheinlich. Trotzdem störte sie der Gedanke.

Mehr aus Langeweile, als aus Hungergefühl bemächtigte sie sich doch der restlichen Suppe und ließ einen Streifen ihres Trockenfleisches hineingleiten – einen anderen Bot sie ihrem Gastgeber an. Die Schüssel ließ sie auf ihren Oberschenkeln ruhen, während sie sie zivilisiert, langsam und anständig leerte. „Vielleicht ist es Ratsam, innezuhalten und eine geeignete Falle zu stellen. Eine Katze, die nicht ahnt, dass sie die Maus ist, neigt zu Fehlern.“ Vielleicht war es überflüssig, ihm diesen Rat zu geben – immerhin war er ja ein Profi, aber es hielt die Unterhaltung aufrecht. „Darf ich fragen, um wen es geht?“ Das interessierte sie wirklich, auch wenn sie sich redliche Mühe gab, desinteressiert ihre Suppenschüssel zu leeren und gelegentlich von dem suppengetränkten Fleisch abzubeißen. Immerhin zeigte sich ihr jetzt, ob die zwei nicht zufällig hinter dem selben Typen her waren … den Alucard mit seiner riesenhaften Waffe zweiteilen wollte und von dem sie selber aber vorher noch ganz dringend den Aufenthaltsort ihrer tatsächlichen Beute erfahren musste.
Wäre das der Fall hatte sie zwei Optionen, entweder sie versuchte, dem Mann zuvorzukommen, der gerade keine zwei Meter von ihr entfernt saß, oder sie legte gleich zusammen und versuchte, ihn für ein paar Sekunden davon abzuhalten, ihren wertvollen Informanten ins Reich des Todes zu zerren, bevor er ausspucken konnte, was wo sie suchen sollte – wenn sie ihn fanden. Die Chance, dass es echt um verschiedene Leute ging, war riesig, aber in ihrem Fach musste man natürlich alle Optionen in Betracht ziehen.
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Beitrag© By Alucard  Fr Sep 22, 2017 11:42 am

Als ihm Maven ein Stück ihres Trockenfleisch anbot zögerte Alucard nicht lange, er nahm sich das Stück und lies es wie seine Kopfgeldjäger-Kollegin in die Suppe gleiten. Für die Aufmerksamkeit bedanken fiel ihm jedoch scheinbar nicht ein. Vermutlich war er gerade zu sehr in Gedanken versunken.
So vergingen auch wenige Sekunden, bis er der Schwarzhaarigen eine Antwort auf ihre Frage geben konnte. Jedoch konnte er sich an dieser Stelle bereits denken, wieso sie fragte. Kopfgeldjäger teilten nicht gerne ihre Beute. Und wenn sie eine genauso skrupellose Kopfgeldjägerin war wie manch andere, würde er seine Antwort vielleicht sogar schnell bereuen.
Selbst wenn er nicht auf der Suche nach dem Mann war, den Maven ihm vorhin gezeigt hatte, wäre es im Bereich des Möglichen gewesen, dass sie es noch auf jemand anderes abgesehen hatte. Doch dass dies der Fall war und sie beide den selben Mann jagten war erschreckend gering.
Kurzerhand öffnete er seinen Mantel ein Stück, sodass er seine Hand auf Brusthöhe hinein stecken konnte.
"Du bist nicht die Einzige, die Steckbriefe mit sich herumführt.", sprach er mit ruhiger Stimme.
So zog der Soul Reaper einen Steckbrief aus seinem Mantel, welchen er der Frau vorzeigte.
Zwar war am unteren Ende ein Stück abgebrannt, wodurch der genaue Betrag des Kopfgeldes nicht mehr zu sehen war, doch der Rest des Steckbriefes war weiterhin lesbar.
Als Name war nur "Mister Pink" niedergeschrieben.
"Sagt dir die Gilde "Banshee Grin" etwas? Wenn ja, ich bin auf der Suche nach ihrem Gildenmeister.", erklärte Alucard mit leicht angespannter Stimme, bevor er noch einen Löffel Suppe zu sich nahm.
Auf dem Steckbrief zeichnete sich nur die geschminkte Fratze mit einem breiten Grinsen des Gildenmeisters wieder, die zur Hälfte im Schatten lag. Kein Bild, dass man sich vor dem zu Bett gehen ansehen wollte, doch Alucard wusste genau, wieso er sich für diesen Mann sogar durch eine Schneewüste quälte.
Ohne sie anzusehen, führte er seine Erklärung dann doch fort.
"Gesucht wegen mehrfachen Mordes, schwerer Körperverletzung, Einbruch und Diebstahl, Freiheitsberaubung und die Liste hört noch lange nicht auf..."
Kaum hatte er ausgesprochen schob er sich das ganze Stück Trockenfleisch in den Mund und kaute angespannt darauf herum. Nicht nur um seinen Hunger zu stillen, auch um seine Wut auf irgendeine Art herunter zu schlucken.

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Beitrag© By Maven Crowe  Mo Okt 02, 2017 12:21 pm

Auf ihre Frage hin, verschwand die Hand des Mannes in dessen Mantel, aus dem er nach einer kurzen Suche einen Steckbrief hervorzog. Ein wenig zögerlich nahm sie das Schriftstück an sich und betrachtete es genau. Es ging um einen Mister Pink. Und obwohl sie mit dieser Information nichts genaues anfangen konnte, sah sie der „Person“ auf dem Papier an, dass wohl um niemanden ging, der bloß ein paar Kindern ihre Lollis geklaut hatte, sondern stattdessen wohl eine ganz beachtliche Liste an Straftaten begangen haben könnte. Maven Crowes Menschenkenntnis war unterirdisch, aber um den da einzuschätzen reichte es auch noch.
„Banshee Grin? Eine Magiergilde, wenn ich mich nicht täusche.“ Die Dunkelhaarige interessierte sich eigentlich ziemlich wenig für die Strukturen in denen sich Magier gerne organisierten – ihre Priorität lag darin, sich möglichst aus allen Angelegenheiten herauszuhalten, solange sie nicht direkt davon betroffen war. Trotzdem klingelte bei dem Namen dieser Gilde irgendwas bei ihr und als Alucard ihr dann mitteilte, dass er hinter dessen Master her war, blickte sie auf. ‚Na wenn das mal nicht schief geht.‘ Normalerweise gehörten die Master einer Gilde mit zu den stärksten Mitgliedern, auch wenn das nicht das wichtigste Kriterium für den Posten war. Je rechtmäßiger eine Gilde war, desto mehr rückte die magische Kraft eines Masters in den Hintergrund, um seine „Kinder“ unter Kontrolle zu halten. „Du hast dir was Großes vorgenommen“, kommentierte sie emotionslos und lauschte dann der Auflistung an Verbrechen, die Mister Pink angelastet werden – eine relativ umfangreiche Liste, die wohl noch eine Weile weiter gehen würde, wenn ihr gegenüber sich nicht darauf beschränkte, die prominentesten taten aufzuzählen.

Klar war jetzt auf jeden Fall, dass sie hinter verschiedenen Leuten her waren – ein Umstand, der Maven ein wenig beruhigte. Das bedeutete, dass sie sich zumindest um einen keine sorgen machen musste, dass er ihr den Informanten um die Ecke brachte, bevor sie ihre schlanken, blassen Finger an ihn ran bekam. Was danach mit diesem Menschen passierte, war ihr herzlich egal. Vielleicht war er sogar selber eine Kleinigkeit wert, die sie einheimsen konnte, aber das musste sie sehen, wenn es so weit war. Ihr trüber Blick richtete sich langsam zwischen zwei lustlosen Löffeln Suppe auf den Höhleneingang. „Ich glaube, der Sturm hält noch ein paar Stunden an. Ich werde gleich versuchen, etwas Schlaf zu bekommen.“ ein Risiko? Vielleicht, aber immerhin war sie, Maven Crowe, beinahe eine lebendige Alarmanlage und konnte sich das fast überall erlauben.
„Allerdings bin ich ziemlich beeindruckt“, begann sie dann und reichte dem Anderen das Schriftstück zurück: „Sich mit einem Gesuchten anzulegen ist eine Sache, aber mit einem Gildenmaster eine Andere. Wenn du dir keinen guten Plan zurechtlegst, wirst du dich an einem großen Teil der Gilde vorbei kämpfen müssen. Auch wenn ich glaube, dass dich das mit deiner Einstellung nicht hindern würde, ist es ein großes Risiko“
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Beitrag© By Alucard  So Okt 08, 2017 2:27 pm

Nachdem Maven das extreme Vorhaben von Alucard kommentiert hatte, versteckte dieser den Steckbrief von "Mister Pink" wieder in seinem Mantel. Dass er sich hierbei etwas großes vorgenommen hatte, war ihm klar.
"Irgendwer muss sich darum kümmern, man kann die Irren nicht einfach rumlaufen lassen...und scheinbar sind die Gilden zu verweichlicht um sich um das Problem zu kümmern.", erklärte er mit angespannter Stimme.
Dass der Soul Reaper kein gutes Bild von Gildenmagiern hatte, war wohl durchgedrungen. Doch gerade bei dieser Sache hatte er kein Verständnis für die Magier der guten Gilden.
"Die Gildenmagier von Banshee Grin sind kein Problem, alles nur Papp-Figuren, das Problem ist nur der Master. Aber zur Not schneide ich mich durch 100 seiner Gefolgsleute, wenn ich dafür seinen Kopf von seinem Körper schneiden kann...
Während Alucard diese Worte aussprach, griff er entschlossen an sein Schwert, welches einen kurzen Augenblick lang eine düstere Aura zu spüren gab. Er war überzeugt von sich selbst und scheinbar war selbst seine Waffe dafür bereit, alles zu durchschneiden, was sich ihm in den Weg stellte. Dass ein Kopfgeldjäger auf einen derartigen Feldzug aus war, war jedoch eher untypisch. Doch der Soul Reaper war auch ein untypischer Kopfgeldjäger, schließlich interessierte er sich nicht für das Geld. Sondern für Bestrafung.
Als Maven anmerkte, dass der Sturm noch eine Weile dauern würde, konnte er nur zustimmen.
"Du hast recht, schlaf nur. Ich werde solange wach bleiben, das Feuer am brennen halten und Wache schieben...schließlich weiß man nie, welches Monster in diese Höhle stolzieren kann."
Der Schwarzhaarige saß zwar gemütlich an den Eisbären gelehnt, doch dachte er nicht daran sich nun auch noch schlafen zu legen. Er schlief ohnehin nur 3 Stunden am Tag. Und jetzt war sicherlich kein guter Zeitpunkt für ihn sich auch noch aufs Ohr zu hauen.
Mit einem kurzen Blick sah er wieder zu der Magierin neben ihm.
"Ich kanns dir nur nochmal anbieten, du kannst dich an Tyrannosaurus lehnen, dann wirst du besser schlafen können.", erklärte Alucard der Schwarzhaarigen.
Dass sie neben ihm liegen würde, würde ihr zwar die perfekte Möglichkeit geben ihm etwas anzutun, doch der Schwertkämpfer war mittlerweile der festen Überzeugung, dass sie ihm nichts tun würde. Er würde ihr vertrauen können.

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