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 Café am Park

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Beitrag© By Gast  So März 08, 2015 9:22 pm

In der Nähe vom Park Kunugis ist ein kleines aber feines Café. Es ist hier täglich weder zu voll noch leer, obwohl es sehr hübsch bei Sonnentagen ist.
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Beitrag© By Gast  Di März 10, 2015 6:23 pm

Out: Jaa dann will ich mal, auch wenn der post wahrscheinlich kurz wird xD

Zusammen mit Mokona kam der blond Haarige an einem schönen Cafe an, nachdem er sich von Justin im Wald verabschiedet hatte.
Mokona wollte noch etwas draußen Spazieren gehen, weshalb die beiden noch eine Runde durch den Park gingen, welcher heute recht gut besucht war.
Als sie sich dann eben auf den Weg nach Hause machten, entdecken sie dieses hübsche Cafe und setzten sich an einen freien Platz draußen.
Die Sonne schien schön oben am Himmel und auch im Cafe herrschte eine gute Stimmung~
Nachdem eine Kellnerin die Bestellung der beiden aufgenommen hatte und kurz etwas verdutzt schaute, als sie Mokona entdeckt hatte, lehnte sich Sebastian etwas zurück und genoss das gute Wetter.
Basti, Basti das Wetter heute ist schön oder?♪♬ Jaa das stimmt Mokona-chan ♪♬
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Beitrag© By Gast  Sa März 21, 2015 10:49 pm





Natascha Bwarski




» Was glotzt du mich so blöd aus der Seite an?! schrie sie sauer und hämmerte ihre beide Hände gegen die Vitrinenscheibe, unter der sich feines Gebäck befand. "E-entschuldigt, a-aber hier ist es üblich, dass man nach der Bestellung frag-" Laber mich nicht voll, Idiot, sondern besroge mir was zu trinken! Natascha schaute den verzweifelten Mann an, wie er sich umdrehte und ihr etwas Wasser gab. Sauer und betrunken wie sie war schmiss sie das Glas um und das ganze Wasser breitete sich über den Boden, wie dem Glastisch aus. "Könnten S-sie bitte etwas vorsichtig sein?...« fragte er mit zittriger Stimme und bekam und einen Kopfschlag von der leicht angetrunkenen Natascha. Wozu bist du nützlich?! Gib mir gefälligst was anständiges und kein billiges Wasser! Irgendwas, was sitzt! rief sie wütend und schnippte das Glas den Tisch hinunter, aber eine geschickte Kellnerin fing es im Fall noch auf. Als diese erleichtert einatmete, trat Natascha ihr auf den Rücken. Ha! Ein Multitalent?! Das Glas hätte zersplittern sollen, also stell dich mir nicht in den Weg, Olle! rief sie breit grinsend und trat ihr das Glas aus der Hand, verfehlte aber kanpp ihre Hand. Leicht irritert verkroch die Kellnerin irgendwohin und Natascha schnauzte weiter den Kerl hinter der Theke an.



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Beitrag© By Flare Corona  Di März 24, 2015 6:54 pm

Genervt rieb sich Flare die Schläfen. Was brüllte dieses Primitivchen hier so herum? Das war ja richtig

anstrengend. Die Rothaarige wurde sauer. Sie hatte am Vorabend zu viel getrunken und hatte nun

einen ordentlichen Kater. Allerdings hatte dieses laute Girlie einfach nicht den Anstand leise zu sein.

Kurzentschlossen schnappte sich Flare also nun die Vase vom Tisch und warf sie. Bedauerlicherweise

verfehlte sie und die Vase traf auf den Tisch dahinter. Dann brüllte sie eigige wüste Beschimpfungen

hinterher, was sie gleich darauf wieder bereut da ihr Kopf zu platzen schien. Frstriert warf Flare ihren

Kopf auf den Tisch wo sie ihr Gesicht in der Kaffeetasse versenkte. Mit einem lauten Gekreische

sprang sie auf und warf den Tisch um. Dann landete sie auf einer älteren (und breiteren) Dame und

ihrer Katze. Zu dritt fielen sie dann auf den Boden wo gerade irgendwo eine Kellnerin rumkroch.
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Beitrag© By Gast  Mi März 25, 2015 8:58 pm

Langsam überschlugen sich die Ereignisse.
Eine junge Dame schien betrunken zu sein und die Belegschaft anzuschreien und eine andere schmieß Gegenstände durch die Gegend und flog schließlich mit anderen Leuten zu Boden.
Sebastian seufzte kurz und schaute dann zu Mokona Viel los heute oder Moko-chan? Jaaa Basti und alle sind so komisch drauf~ antwortete das Wollknäul auf die Frage des blond Haarigen und schaute dann zu den beiden.
Sollen wir den beiden helfen? Wäre doch ganz gut Moko-chan
Während Mokona zu Natascha hüpfte und zu ihr lächelnd Sprach Guten Abend, kann Mokona ihnen helfen?, ging Sebastian zu Flare und half ihr auf.
Alles okay bei ihnen?...Oh sie kenne ich doch oder nicht?~♪♬ fragte er sie lächelnd.
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Beitrag© By Gast  Sa März 28, 2015 6:38 pm





Natascha Bwarski




» Diese Frau hinter Natascha mit den roten Haaren warf einfach einen Tisch um, ihr war allerdings noch nicht bewusste das diese in ihrer Gilde war. Die Blondhaarige schielte zu ihr mit einem verwirrten und irritierten Blick. Dann kam dieses kleine Vieh zu ihr. Hilfe?... sie probierte kurz zu realisieren das sie kein Mensch ansprach, aber so voll getrunken ist es schwierig einen klaren Kopf zu bekommen. Natascha wedelte kurz mit ihrerDu könntest mir einen schönen Martini machen mit einen Schirmchen und Ananas drauf, hehe... murmelte sie und ließ ihren Kopf auf die Theke fallen. Und Eis... Viel Eis... Mir ist sooo warm...! Die Magierin wedelte wild mit ihrer Hand vor ihrem Gesicht herum und würde es ihr weiter so warm sein müsste sie sich gezwungen fühlen ein wenig Luft unter ihre Kleidung zu lassen! Natascha seufzte kurz genervt danach und drehte sich einmal um, so das nun die Rückseite ihres Kopfes auf der Theke lag und dann erhob sie sich und stand schwankend auf den Füßen. Du kannst mir meinetwegen auch nur ein Glas Orangensaft mit Eis bringen... Ich habe fürchterliche Kopfschmerzen... Da war ihr Alkohlschub auch weg und nun waren die grauenvollen Kopfschmerzen dran. Verärgert ließ sie sich dann auf einen Stuhl fallen, während der Kerl hinter der Bar erleichtet einatmete.«



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Beitrag© By Flare Corona  Mo Apr 13, 2015 5:03 pm

Als Flare von irgendeinem Typen aufgeholfen wurde war sie immer noch etwas verwirrt. Und dann

meinte der Typ auch noch sie würden sich kennen. Ihr brummte der Schädel. Während sie den Typen

fragend ansah ratterte sie ihre verbliebenden Erinnerungen durch...nein, an den Typen erinnerte sie

sich definiert nicht. Der sah ja aus wie eine Vogelscheuche. Mit einem gereizten Fauchen riss Flare

sich los ohne sich zu bedanken, und wankte zum Ausgang. Auf den Weg dorthin lief sie in eine

Topfpalme. Heiliger Modehimmel. Mit einem Stöhnen drehte Flare sich um und wankte zurück zur

Theke, wo sie sich neben den Schreihals setzte. Dann bestellte sie sich einen Kaffee, wer weiß,

vielleicht half der ja!
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Beitrag© By Gast  Do Apr 16, 2015 7:44 pm

Mokona machte sich sofort daran, Natascha einen Martini zu machen.
Er oder sie war ja auch Mitarbeiter des Cafes und hatte einfach so eine Erlaubnis dafür...
Jedenfalls wollte das Wollknäul grade anfangen, da meinte die blond Haarige, dass sie doch nur ein Orangensaft mit Eis wollte.
Mokona machte sich natürlich gleich dran und stellte ihr schließlich den Orangensaft vor ihr hin.
Bitte sehr Fräulein~♪♬ meinte das weiße Wollknäul schließlich freudig.
Sebastian hingegen beobachtete Flare ein wenig und auch wie sie in eine Topfpalme lief.
Herrjemine.. murmelte er etwas besorgt, während er den Kopf leicht schief legte und die rot Haarige junge Frau weiter beobachtete.
Schließlich ging er ihr nach und setzte sich neben sie, während er dabei versuchte ihr zu erklären woher sie ihn kannte Damals am Strand vom Rose Madder Beach. Sie haben eine junge Frau mit ihren...Schuhen K.O geschlagen... kann man das so sagen?.
Das lächeln verließ den blond Haarigen nicht und er versuchte ihr weiter zu erklären, dass sie ihn auch kannte.
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Beitrag© By Pseudonym Victoria  Sa Nov 12, 2016 4:41 pm

cf. Städtisches Onsen-Bad, Kunugi

Nun da sie sich ihrer einzigen, aber irgendwie auch langweiligen Unterhaltung entledigt hatte, brauchte Pseudonym dringend irgendetwas, was wirkliche Unterhaltung bot. Vermutlich war es aber auch amüsanter, ihre Gildenmitglieder nicht in der Öffentlichkeit zu sehen... es war so unglaublich schrecklich widerwärtig langweilig, wenn man das Gefühl hatte, dass man sich hinter irgendeiner Klappe des Lebens verbergen musste. Doch so war es wohl, wenn man nicht unbedingt direkt und unabsehbar in den Knast wandern wollte.
Ein leidiges Gebilde, wenn Pseudonym es noch einmal recht bedachte. Was erhofften sich eigentlich diese merkwürdigen Leute der Regierung davon, die Gefährlichen einzusperren? Sie waren ja nicht einmal gefährlich. Sie schüttelte den Kopf, als sie über das Pflaster der Straßen trat, ihre Absatzschuhe gaben dabei immer wieder klackernde Laute von sich, rhythmisch wie ihre Schritte selbst es waren. Ihre grau verwaschenen Augen überschauten den Ort des Geschehens, doch es schien nirgendwo einen Hauch der Regung zu geben. Sie fühlte nichts, als sie die emsig arbeitenden Personen betrachtete, außer Sarkasmus und Wahnsinn. Wie unnütz war das Gebilde doch, welches sie sich aufbauten, wenn es vom Teufel verschlungen wurde - wenn dann das richtete, welches über den Mächten stand. Ihre größenwahnsinnige Natur verlieh ihr die Absolutheit ihres Handelns, und ihr Drang zur Perfektion verlieh ihr das Maß der Dinge. Sie würde ihr Ziel erreichen, früher oder später.
So lange konnten sich diese Menschen wohl in ihren sicheren Wogen wiegen, ihre Lieder summen und dem Tag fröhnen, den ein jähes Ende erwarten würde. Nicht heute, nicht morgen, eines Tages, wenn das Ende aller Dinge erreicht worden war.
Sie hörte ein Zucken, welches ungewohnt klang, doch als sie sich umgedreht hatte, war der Quell des Geräusches nicht aufzufinden. Eine einmalige Sache? Sie wusste es nicht. Ihr kam es so vor, als würde eine alte Narbe zu schmerzen beginnen, doch es gab keine. Sie alle hatten keine Spuren auf ihr hinterlassen, keine Spur, welche sie als jemanden auszeichnete, der gekämpft hatte.
Eine Person, welche auffälliger war als alle anderen und vermutlich auch sie selbst trat in ihr Blickfeld, und ein süffisantes Lächeln erhob sich von den Tiefen ihres Gemütes. Wenn das nicht ihre gute alte Freundin war, welche von ähnlichem Geist beseelt wie sie selbst war, und doch sehr viel anders.
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Beitrag© By Kaguya Aragaki  So Nov 20, 2016 2:17 pm

The First
Parlieren mit Pseudonym Victoria
Ein süffisantes, amüsiertes und doch anmutig schönes Lächeln zierte die Gesichtszüge der Dame, die würdevoll wie eh und je durch die Straßen zu schritten wusste. Langsam kühlte sich ihr Geist wieder ab, diese schreckliche Hitze war einfach nichts für sie! Nein, sie bevorzugte da lieber alles, was kühl war - die Sicherheit um die leichte Musterung auf ihren Augen war so groß wie die Sicherheit um ihr herrliches Befinden. Das Leben war nicht unbedingt schön, aber es war annehmbar und sie lebte es.
Sie war sich sicher, ihr kleiner Schützling würde die Nichtigkeit ihrer Aufgabe anerkennen, sich köstlich darüber aufregen und sie dennoch erledigen. Alles, was ihren Mund verließ, musste getan werden. Sie duldete keine Schwäche, wenn es um sie selbst ging. Immerhin wollte sie nicht, dass ihr wertes Gefäß in die Brüche ging.

Wie sie dem Gespräch entnehmen konnte, war eine andere Person, die sie um eine Haaresbreite verpasst zu haben schien, ebenfalls in dieser kurios einfachen Stadt unterwegs, in der so viel und so wenig los war. Sie war keine Stadt, die Kaguya besonders bevorzugen würde, doch andere hatten anders entschieden.
Natürlich blieb ihr Schritt nicht gerade unbeachtet, manche wichen unwillkürlich vor ihr, ob nun wegen der Schönheit, der Selbstsicherheit oder doch der Kälte, die sie trotz eines Lächelns versprühte. Sie lief sorglos in der Stadt herum, und doch war klar ersichtlich, dass sie wohl weniger gut gesinnt war.
Im Angesicht dessen war es natürlich keine Seltenheit, dass Pseudonym Victoria einmal auf sie aufmerksam wurde. Es wäre ja sonst eine Schandtat gewesen! "Meine liebe Victoria", sprach sie, nachdem sie einen eleganten Stopp ihrer fließenden Bewegungen eingelegt hatte, den Schirm auf eine hübsche Weise haltend, über ihrer Schulter. Wie immer trat sie bevorzugt in traditionell japanischer Kleidung auf, die Getas gaben ihr den Vorteil, größer zu wirken als sie eigentlich war. Eigentlich der einzige Nachteil, den dieser Körper mit sich trug, war er doch entzückend einfach zu bedienen! "Ein wunderbarer Tag für einen Spaziergang, nicht wahr?", gab sie lächelnd von sich. Nun, sie liebte die Konversation und empfand spezifische Themen für überdrüssig. Die Luft dagegen war milde und kühl, sie war nicht zu warm und ermöglichte ihr ein unbeschwertes Dasein, was sich eindeutig an ihrer vergleichsweise guten Laune ablesen ließ.
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Beitrag© By Pseudonym Victoria  Do Nov 24, 2016 4:48 pm

Natürlich war ihr Gegenüber mal wieder eine wahrliche Verkörperung von Schönheit, Anmut, Eleganz und all den anderen reizenden Dingen, die es auf der Welt zu bieten gab. Es war wirklich interessant, und Pseudonym konnte sich ein ebenso süffisantes, wenngleich ungleich diabolischeres Grinsen nicht verkneifen. Sie war niemand, der viel von diesem Klingbling hielt, oder was auch immer dies nun zu heißen mochte. Äußere Schale war schön und gut, aber naja. Sah man letzten Endes nicht irgendwie gleich verzweifelt aus, im Angesicht des Todes?
"Meine liebste Aragaki", begrüßte sie dann die Dame in einer ähnlichen Weise, wogleich ihre Laune unweit etwas wieder auf einem Normalum eingependelt war. Was auch immer dies bei ihr war - mäßige Langeweile? "Wenn du unter demselben Begriff auch dasselbe zu verstehen gedenkst, mit aller Sicherheit", erwiderte sie dann, nun wieder bei etwas besserer Laune. Immerhin sollte diese Begegnung nicht allzu eintönig verlaufen, ha ha! ... außer ihr Gegenüber wollte sich nur an ihrer eigenen Schönheit ergötzen, da wäre sie wohl eher wieder galant aus dem Weg. Wenngleich sie sich vielleicht zusammenreißen sollte, immerhin handelt es sich um einen recht genügsamen Bündnispartner. Nargh. Irgendwie war Zusammenreißen auch so furchtbar langweilig.
"Führt dich nur das Treiben der Seelen und Gedanken hierher, oder vermochte dies noch tiefere Gründe zu haben?" Sie wollte mit Sciherheit keinen Statusbericht hier, auf offener Straße, aber ein wenig Colloquium in diese Richtung wäre sicher nicht verkehrt. Naja, außer sie wollte nun wirklich alles da herauspacken. Aber so dümmlich schätze sie ihren Gegenüber bei Weitem nicht ein. "Oder ließ dich gänzlich nur der Wind verlocken?"
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Beitrag© By Kaguya Aragaki  Sa Dez 03, 2016 8:32 pm

The Second
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Für la belle war es eine Lappalie, was andere dachten. Manchmal ganz interessant, doch niemals interessanter, als sie sich selbst einstufen würde. Und das ... war erstaunlicherweise auch teilweise sehr gering. Sie empfand sich, oder eher ihren Körper, als eine Art Kunstwerk, etwas, was man betrachtete. Insofern war sie als Persönlichkeit gänzlich langweilig und beinahe als unbrauchbar zu beurteilen. Nun, jedem das seine und sie war wenigstens ehrlich mit sich selbst. Auch, wenn es ihr keinerlei Narzissmus absprach.
Hmpf, natürlich war nur der Superlativ angemessen für diese Dame, so zierte sie weiterhin ein süffisantes, zufriedenes Lächeln. Würdevoll neigte sie den Kopf, während sie den Blick abwesend schweifen ließ, Worte äußerte und ihren Schirm zusammen zu ziehen gedachte. "Definiere deine Ansicht und ich präsentiere dir meine", bot sie der Nachfragenden höflich an, eine nicht perfekt sitzende Strähne auf der Stirn wegstreichend, "auch, wenn ich glauben möchte, dass wir uns nicht in solchen Banalitäten in Unstimmigkeiten verlieren möchten." Es wäre doch nur zu schade für die Zusammenarbeit ... auch wenn sie bisher eher in einem Geben ihrerseits bestand. Sie selbst wollte nicht wirklich etwas haben.
"Ich wollte nur sicherstellen, ob sich mein Zögling auch so macht, wie ich es mir wünsche", gab sie wenig aussagekräftig von sich, die andere musternd und einen Weitergang andeuten. Stehen bleiben war ja so langweilig. "Bezirzt dich denn gar nicht ein Gefühl von Durstigkeit? Ich beachte nach wie vor deine langen und ausschweifenden Sätze, meine Liebe. Da muss es dich doch dürsten?", stellte sie charmant fest, es war keine Frage, auch wenn sie so formuliert war. Es war eine Feststellung und darauf resultierte auch eine Handlung. Sie lief schnurstracks zu dem nahen Café, wenngleich ihre Schritte klein, galant und anmutig waren. Der Schirm berührte dabei nicht den Boden und wurde locker mitgeschwungen.

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Beitrag© By Pseudonym Victoria  Di Dez 06, 2016 6:40 pm

Zwei ganz unterschiedliche Ansätze schienen hier aufeinanderzutreffen, ein Wunder mehr, dass sie sich zu einer Allianz verbündet hatten. Doch es konnte ja nicht nur schönen Schein geben, irgendetwas Nützliches war bei diesem Spottpreis mit Sicherheit auch für diese madame zu finden, die nun einige Jahre noch vor sich und einige Jahre hinter sich hatte. Wurde die Zeit langsam knapp? Wenn sie es schon vor fünf Jahren nicht gewesen war, sollte sie sich wohl auch nicht mehr zur Hetze veranlasst fühlen.
Erstaunlicherweise konnte Pseudonym mit ihrem Gegenüber umgehen. Doch dies war wohl ihren Stärken zu verdanken, und ihrer momentan guten Laune - diese Gildenmeisterin versprach doch Spannung, ganz anders als so manch anderes Exemplar auf dieser Welt. Doch um diese würde sie sich vermutlich ohnehin nicht allzu genau kümmern müssen, ihre Pläne gingen ja schließlich auf. "Ach, nun lasset uns doch ein wenig diskutieren, dies schnippte doch niemanden ein Körnchen von der Weste", erwiderte sie, "doch Westen so pechschwarz, welches Korn sollte schon zu entfernen sein?" Sie waren beide mit Sicherheit nicht mit weißer Weste ausgestattet. Sowohl unter als auch an den Handschuhen, die sie trug, klebte Blut, wenngleich man es nicht direkt sah, nie sehen würde, nicht jetzt.
Sie setzten sich wieder in Bewegung, was ihr nur recht war. Vielleicht trafen sie ja etwas Interessantes! "Wünsche sind so marginal, aber vielleicht entwickelt sich deren Sinn zu deiner Zufriedenheit?" Sie selbst konnte von dem letzten Treffen nicht behaupten, gänzlich zufrieden zu sein. Achja, Menschen waren so lästig anspruchsvolle Biester, doch hach, deswegen war sie ja vielleicht geradedeswegen so sehr Mensch? "Oh, meine Zunge ist lang und mein Geist weitreichend gesinnt", entgegnete sie, "nun spreche doch aus, wonach es dir verlangt, und projiziere deine Wunschbilder auf anderer Leute Gedanken." Dennoch folgte sie ihr, da es ja gerade auch kaum etwas Spannenderes gab, was zu erledigen war. Was machten nur ihre Mitglieder schon wieder?
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Beitrag© By Kaguya Aragaki  Sa Dez 10, 2016 1:48 pm

The Third
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Das charmante Lächeln nahm nicht ab, es würde wohl nie seinen Abbruch finden, dafür war die schöne Dame viel zu geschickt darin, Unannehmlichkeiten umzudeuten oder gar zu ignorieren - wenn man ohnehin nur für eine kurze Dauer lebte, sollte man sich nicht den ganzen Spaß von Pimperlitzchen verderben lassen. Und sie selbst war ja froh darum, dass ihr Gegenüber nicht zu diesen niederen Unterhaltungskomödien gehörten. Wobei sie sich ja fragte, ob nicht jeder weniger unterhaltsam als sie selbst war. "Wo käme denn die Diskussion zustande, wenn du mir kein Fundament bieten kannst?", erwiderte sie lächelnd. Entweder deutete man ihr Lächeln als herablassend, oder aber man sah darin eine verzeihende Schönheit, es hing stark von dem Charakter der Person, die es hörte, ab. "Oh, ich bitte dich, ein weißes Körnchen ist ein Verbrechen auf einer dunklen Jacke!", mahnte sie die andere vorwurfsvoll, aber erheitert ab. Sie hasste Fusel und sie hasste es, dunkle Sachen zu tragen, weil dunkle Sachen Fusel nahezu magisch anzogen. Manchmal jedoch ließ sie sich auch zu diesem ... "westlichen" Stil überreden, den ein jeder hier zu tragen pflegte. Was für eine Welt.
Es dauerte nicht lange, da wurde ihr das Stehen zu anstrengend und sie war weiter gegangen, mit der guten Hoffnung, ihre liebe Freundin würde ihr schon folgen. "Das Leben ist zu kurz, um sich mit unerfüllten Wünschen zu beschäftigen", stellte sie zufrieden fest und deutete damit an, dass sie sich sicher war, dass ihr kleiner Schützling dieser Aufgabe gewachsen war - oder zumindest dahin wachsen würde. Widerspruch war keine Option.
Ein offenes Lächeln war die Antwort auf die letzten Worte der anderen, ehe sie auch das Café anvisiert hatte, nach kurzem Überlegen, zaghaft und zerbrechlich, doch die Tür geöffnet hatte und eingetreten war. Der Körper war der eines verwöhnten Mädchens, die Seele schien jedoch eher ein Dämon zu sein, nicht gerade menschenfressend oder sich von der Energie anderer ernährend, doch die Herablassung, die sie meistens zeigte, war doch ein Zeichen von Macht.
Sie setzte sich an einen Tisch, der ihr gerade angenehm genug erschien, nahm mit einem stummen Lächeln die Karte von dem Kellner entgegen und fing an, mit ihren blassen, grazilen Fingern in den Blättern zu lesen. Nur wenn man genau hinsah, erkannte man das flockige Muster ihrer Iridien.
"Nun, so erzähle mir doch von deinen Wünschen", richtete sie sich, den Blick von der Karte zu Pseudonym hebend, wieder an ihre Gesprächspartnerin.

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Beitrag© By Pseudonym Victoria  Di Dez 13, 2016 6:01 pm

Manchmal konnte man durchaus davon reden, dass die Begegnung von diesen beiden Gestalten eine war, aus denen eigentlich kein Bündnis hervorgehen konnte. Dass es dennoch so war, war doch das Erstaunliche, oder vielleicht auch für manche das Selbstverständlichste unter den dunklen Gefilden, unter dessen schwachem Licht sie wandelten. "Nun, vergaßt du etwa so schnell schon das Thema von zuvor?", erwiderte sie auf die Aufforderung, ein Fundament zu bieten, war dies doch ihrer Meinung nach schon gelegt. Ob ihr Gegenüber wohl doch gänzlich vergesslich und alt und senil geworden war, in all der Zeit, in der Pseudonym sie nicht gesehen hatte? Vermutlich nicht, und es ihr vorzuwerfen würde wohl nicht dazu führen, dass ihr Bündnis bestehen blieb. "Ich hoffe doch, es ist deinem teuren Gedächtnis nicht entglitten?" Gänzlich konnte sie es sich aber wohl nie verkneifen, jemanden hinterherzukriechen, dem sie nicht hinterherkriechen musste - de facto und de jure also niemanden - war nicht ihre Art. "Ein wahres Wort erblühte soeben in deinem Munde!", entgegnete die Schwarzhaarige dann sogar lachend, für einen Augenblick, ja, welche Ironie sie doch verband! Das Leben ist zu kurz, um sich an all den Kimperlitz zu halten, den sich irgendwann jemand ausgedacht hatte.
"Wohl wahr, wohl wahr - denn was soll schon kürzer sein als das Leben selbst? Das, womit es angefüllt ist!" Sie grinste, als sie dies sagte, auch wenn es wohl nicht sein sollte, immerhin verdeutlichte dies nicht nur die Nutzlosigkeit ihres Lebens, sondern auch ihrer Handlungen. Doch sie wäre nicht sie, würde sie sich nicht eine Ebene darüber platzieren, nicht wahr?
Es war doch wirklich anstrengend, nun doch Folge leisten zu müssen, doch auch dafür gab es in ihrem Kopfgewand eine Umschreibung, sodass sie tatsächlich ebenfalls das Café betrat. Weil es ihr so egal und stinklangweilig erschien, ließ sie ihre Begleitung wählen, wo immer sie sich setzen würden. Sie ließ ihren nun deutlich gelangweilten Blick über die Menge schweifen, die schon zu tuscheln begann. Für einen Augenblick erstrahlte ein boshaftes, ja, diabolisches Grinsen auf ihrem Gesicht, ehe es erlosch. Tja, war sie wohl nun dachten? Interessierte sie nicht besonders.
"In meinem Kopf existiert kein Gedanke, welcher das Café als Erfüller meiner Wünsche sehen würde", erwiderte sie auf die Frage, die Karte hatte sie sich nicht einmal angesehen. Ihr war in diesem ordinären Ort wirklich und wahrhaftig zur Seltenheit mal vollkommen langweilig geworden.
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Beitrag© By Kaguya Aragaki  Fr Dez 16, 2016 3:32 pm

The Fourth
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Ein keckes Lächeln trat auf ihre Züge, als sie die Worte ihrer verehrten Bündnispartnerin vernahm - ein Gespann, was wahrscheinlich nur des Wahnsinns auf beiden Seiten zustande gekommen war. Sie respektierte ihrerseits die hohen Machtansprüche, die diese schwarzhaarige Kreatur pflegte, von ihr wiederum wurde ihre unbeschreibliche Schönheit nicht angefochten. Es gebrauchte nur einen Konsens, um gemeinsam krumme Dinge zu machen.
"Bin ich ein Dummerchen oder ist mein Gedächtnis vollendeter als ich glaube?", stellte sie eine amüsierte Gegenfrage, ehe sie direkt einmal selbst darauf einging: "Meine Liebe, ich erinnere mich an weitaus mehr, als du mir glauben möchtest. Wir sprachen über den heutigen Tag, und ob er eines Spazierganges würdig ist - doch was genau fasst man unter diesem Begriff? Eine kümmerliche Frage." Sie seufzte schwer, ihr gesamtes Gesicht wurde von dieser überkommenden Schwermut grazil mitgetragen, eine äthetische Vollkommenheit. Oder zumindest die Reflektion der Gedanken auf dem Gesicht.
"Lügen, meine Liebe, sind mein wahrer Tod", stellte sie einerseits mit Belustigung fest, allerdings schwang auch eine Spur von Missmut und Unglaube darin. Wieso nur hatte man ihr diese unsägliche Technik, die sie noch nicht einmal vergessen konnte, gegeben? Sie zerstörte alles, wofür sie stand, innerhalb von wenigen Momenten und sie konnte nichts daran ändern. Ein dreckiger Haufen von Lumpen.
"Und welche Wahrheit du versprühst, eine Wohltat für meine Ohren", erwiderte sie beinahe genussvoll, als sie den Fakt der anderen lediglich abzunicken brauchte. Nun brauchte sie etwas für ihre Geschmacksnerven, ihre Sehnerven bräuchten allerhöchstens einen Spiegel, um die narzisstische Person zufrieden zu stellen.
Das Café erschien ihr als einigermaßen geeignet und so hatte sie, den Kellner rufend, auch bereits einige Sachen bestellt. Wie viele davon schlussendlich gegessen werden würden, musste sich erst noch herausstellen.
"Nun, niederes Bedürfnis ist dies gewissermaßen, doch wer sagt, dass man nicht in niederen Angelegenheiten auch seine Schönheit finden kann?", war ihre sanftmütige und gelassene Antwort auf die eher pöpelhafte und gelangweilte Verhaltensweise der anderen Person. Wie unmanierlich! Sie sah die andere mit einem verzeihenden Blick an. "Nun, erzähle mir etwas Wahres", forderte sie die andere dazu auf.

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Beitrag© By Pseudonym Victoria  Do Dez 22, 2016 1:36 pm

Achja, es war doch immer wieder spannend mit jemanden zu sprechen, der eigentlich die eigene Sache gefährden konnte! Pseudonym erkannte jedoch durchaus auch Potential in Bündnissen, vor allem, wenn sich diese Meute an Gutmenschen auch noch zusammenrottete. Irgendwie eklig, dieser Gedanke, zumindest für sie, aber nun gut. Sie sollte vielleicht auch eine Taktik des Zerstreuens erwägen, war es doch immer besser, Zwietracht zu säen, wenngleich ja auch galt, dass nichts mehr einte als ein gemeinsamer Feind. Und dies wäre unter allen Umständen noch gegeben...
Sie hätte mit Sicherheit geantwortet, dass ihr Gegenüber ein Dummerchen sei, doch soweit kam es nicht. "Wohl wahr, so vernehme ich doch die Vergangenheit in deinen Worten. Erfasse doch den Begriff des Begriffes, bevor du gut daran tust, wahrlich dem Begriff selbst deine Aufmerksamkeit zu schenken." Manchmal könnte man wirklich daran zweifeln, dass die Schwarzhaarige selbst verstand, was sie sagte, aber dies war trotz aller Überraschung natürlich der Fall. Sie war zwar wahnsinnig, aber mit gewisser Sicherheit nicht auf irgendeine Weise sonst geistig eingeschränkt.
Sie musste grinsen, als sie dann hörte, wie Kaguya meinte, dass Lügen wahrer Tod seien. "Nun, da scheine ich mir keine Schuld zukommen zu lassen mit der Art und Weise auf diesem Flecken Erde zu wandeln", merkte sie an. Sie selbst war ja durchaus jemand, der die Lüge nur im Notfall einsetzte, wenn es den denn überhaupt gab. Sie war irgendwie immer noch ehrlich, aus so mannigfaltigen Gründen, die man nicht verstehen musste.
"Denn nun, so schreit eich fort mit meinem Dasein und den Gründen der Existenz, die so unerklärlich erscheinen und doch erklärbarer Machart sind." Der darauf folgende Schlenker in Richtung des Cafés hier in der Nähe des Parkes missfiel ihr dann doch ziemlich, war es einfach irgendwie... nicht in ihrem Sinne! Vor allem aber hatte sie nun wirklich kaum Durst oder Hunger oder sonstige Bedürfnisse, die es zu befriedigen galt.
Ihr Benehmen war entsprechend manierlich, doch sie war auch ein Bösewicht, wieso sollte sie sich denn bitte auch mit so etwas aufhalten? Es langweilte sie, es langweilte sie wirklich. Die Karte blickte sie auch nicht an, unter anderem auch deswegen, weil man vielleicht auf etwas schließen könnte. "Dies vermag ich nicht allzu sehr zu bestreiten, doch ist das Niedere meist zur Schwelle des Gutens - und dies vermag ich doch immer wieder zu umschiffen, um nicht Bruch zu landen."
Nun also, etwas Wahres? "Erinnert mich dies an eine andere Gestalt, oder regt es dies doch nicht in mir?"
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Beitrag© By Kaguya Aragaki  Fr Dez 23, 2016 8:36 pm

The Fifth
Parlieren mit Pseudonym Victoria

Sie schüttelte nur lächelnd den Kopf, sachte, nicht, dass sich eine Strähne aus ihrem Haar sich deplatzierend lösen wollte. Der Satz klang an sich schon ermüdend und die schöne Dame war der Ansicht, dass auch die Gedanken dahinter ermüdend waren. "Nun, so entnehme ich deinen Worten, dass du dieses nie beendete Thema bereits als abgeschlossen siehst, bevor das Ende je eingeleitet wurde", gab sie mit bedauernder Stimme von sich und widmete sich anderen Worten, die die Schwarzhaarige gerne von sich geben wollte.
Nun, jedem das Seine, solange sie ihre Freude hatte, würde sie sich auch einfach an die Gedanken der anderen anpassen, so kurios sie ihr auch vorkamen. War sie denn überhaupt ein logisches Geschöpf? Lebte nun jedes Wesen, um zu sterben, oder lebte jedes Wesen, um zu leben?
"Gewiss nicht, es gibt lügnerische Menschen", seufzte sie bedeutungsschwer, ohne den Worten eine großflächige Bedeutung zuzuschreiben. Eigentlich verhalf ihr die Lüge zu einer weitaus größeren Macht, doch die Dame war niemand, die Macht gegen Schönheit eintauschte. Dazu war Mach zu vergänglich, während Schönheit zeitlos war.
Die nächsten Worte blieben ebenfalls unkommentiert, was das Sprachliche angeht. Sie nickte die Worte der anderen jedoch geneigten Hauptes stumm ab und hatte ein Café gefunden, wo sie plante, sich niederzulassen. Zumindest für eine kurze Zeit, die Zeitspanne war in ihren Augen noch ziemlich gleichgültig.
Die Schwarzhaarige schien nicht gerade begeistert von ihrer Idee zu sein, unterwarf sich aber trotzdem den Launen der Dame. Ein Lächeln pflegte sie zu tragen und die Karte, die sie mit den grazilen Fingern hielt, wurde lediglich der Schau halber geblättert, lesen tat sie nicht wirklich. "So mag das Essen gut sein, um mir zu gereichen - mich drängte nie die Eile an diesen Ort", erwiderte sie amüsiert, konnte sie an dem Verhalten sachte erahnen, wie es Pseudonym hier gerade gefiel. Ein wenig Belustigung musste sie nun wahrlich in ihrem Leben haben!
Ihre Forderung wurde ... durchaus erfüllt, allerdings mit einer Gegenfrage, die einen Finger ihrer Hand nachdenklich an ihre Wange gleiten ließ. "Gestalten gibt es viele, viele jedoch vermeiden das Wahre", gab sie nachdenklich, beinahe schon unschuldig klingend, wenn sie nicht so viel Last auf ihren Schultern tragen würde.
Mit einem amüsierten Lächeln ließ sie die Karte zufallen und ziemte sich, aufzustehen. "Nun, wie du bereits angedeutet hast, meine Liebe, niedere Bedürfnisse sind keineswegs das richtige Gewand für uns", gab sie mit einem diabolisch angehauchten Lächeln von sich, während sie mit einem verabschiedenen Nicken das Café wieder verließ und ihren weiteren Weg bestritt. Die Schwarzhaarige wurde den Weg nach draußen selbst finden und wenn es sich ergeben sollte, würden sie beide auch wieder zusammenfinden. Abschiedsworte waren von so unnatürlicher wie unnötiger Natur.

tbc. Bahnhof, Onibas

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Beitrag© By Pseudonym Victoria  Mi Dez 28, 2016 2:20 pm

Sie grinste, als ihr Gegenüber eher ermüdet war. "Du hast den Nagel dem Kopfe zugeführt", beantwortete sie die Frage ohne wirkliche Umschweife oder weitere Ausschweifungen ihrerseits. Sie hatte keine Lust mehr darauf, dieses Thema noch weiter zu vertiefen, also beließ sie es dabei. Langeweile kam dann doch viel zu schnell auf, wenn es denn dann daran ging - es war wirklich zum Verzweifeln, wirklich wahr!
Wieso ihr Gegenüber eigentlich immer ein wenig affektiert auftrat, wenn man es so wollte, hinterfragte Pseudonym nicht, denn ihre Art selbst fürwahr war doch nicht unbedingt diejenige, die sich jeder verständlichen Umgangssprache bediente - auch wenn selbst diese für mancherlei Ohren nur voll von unbekannten Notenklängen war. "Und so gibt es auch jene, die Maskentragen zur neuen Kunst erhoben und das Zertrümmern von Wänden zur Mode erhoben." Die Vielzahl an den Menschen, die auf der Erde lustwandelten, war doch wirklich beeindruckend.
"Selbst die Güte der Qualität vermag niemanden zu überzeugen", erwiderte sie schlicht und einfach, seufzend und sich wieder streckend. Da jedoch schien sie sich auch dazu bereit erklärt haben, sich wieder zu erheben. Nahmen andere Menschen dies wohl eher mit Ärger auf, zierte Pseudonyms Gesicht wieder ein Grinsen, und zwar ob der Unerwartetheit der Handlung, die sich nun erschlossen hatte.
Sie wusste auch, dass sich dieser so kurze Weg nun für sie beide trennen würde, eine andere Gemeinsamkeit würde ihnen wohl dagereicht werden, wie auch immer sich dies gestalten würde, sie wusste es nicht und sie würde es erst einmal auch nicht erfahren. Dennoch machte sie auch keine Anstalten, noch länger an diesem Ort zu verweilen, sondern trat außerhalb heraus und orientierte sich für einen Augenblick am Ausgang, um das helle Licht ihre Pupillen verengen zu lassen.
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Beitrag© By Admin  Sa Jan 07, 2017 2:42 am

Tja, Gott sei dank haben sie es aus dem Wald geschafft gehabt, diesen Zirkus wollte er sich einfach nicht mehr an tun. Soll die rot Haarige die Gilde leiten, sollte man sie von Thron stoßen, war es ja nicht sein Problem. Sogar Kira war mittlerweile einfach nur noch von der Situation verwirrt und überfordert gewesen, bedankte sich sogar bei Jack, dass er sie mitgenommen hatte. Doch bevor es zum Cafe ging, war er noch kurz zu Hause, um sich ein neues Hemd anzuziehen. Kira hatte er derweile in ein anderes Cafe gesetzt, leider ohne Hundeleine. Nach einer viertel Stunde holte er sie wieder ab und begab sich zu einem Cafe am Park, in der Hoffnung, sie zu finden.
Doch wie sollte man so ein Gespräch überhaupt beginnen? War er irgendwie durch den Wind? Na hoffentlich nicht.. Dort angekommen blickte sich der Brillenträger vor dem kleinen Gebäude kurz um, ehe sein Blick zu Kira wich. Alles verstanden? erfragte er nochmal, wusste er doch bei der grün Haarigen nie wirklich, ob sie denn wirklich bei allen.. mitkam. Seufztend schob er seine Brille zurück und Blickte Richtung Eingang, wo auch gleich eine schwarz Haarige junge Frau hinaus kam. Da ist sie.. Grimoire Hearts Gildenmeisterin.. murmelte Jack, hauptsächlich für Kira verständlich.. Im Ansprechen war das Froschgesicht deutlich besser deshalb durfte sie vor! In der Hoffnung, dass diese nicht wieder hin fliegen würde, gab er ihr mit seinem Ellbogen einen leichten Stups in den Rücken.
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Beitrag© By Kira Mibae  So Jan 22, 2017 4:19 am

(Für weiteres, siehe: Gildenhaus von Oracion Seis)

Dieser heutige Tag.. Kira wusste nun wirklich nicht, was sie von ihm halten sollte, war er doch schließlich mehr als nur verwirrend, während immer mehr neue Eindrücke auf sie niederprasselten. Natürlich liebte sie es neue Dinge zu lernen und zu erleben. Somit konnte sie schließlich ihr Tagebuch immer weiter füllen und immer mehr Erinnerungen sammeln, doch war dieser heutige Tag dann doch etwas zu sehr gespickt mit solchen neuen Erinnerungen.
So unglaublich unterschiedliche Menschen an einem Ort, die doch eigentlich für das Gleiche kämpften und sich trotzdem stritten und zu keinem richtigen gemeinsamen Nenner kamen, waren eindeutig zu viel, sowie verwirrend. Warum stritt man sich bloß, wenn man doch in der gleichen Gilde war? Warum stritten sich Kameraden?
Genau diese Gedanken waren es, die in Kiras Kopf umherflogen, als sie in einem kleinen Café saß. Jack hatte sie hier zuvor abgeladen, mit dem Plan, selbst nach Hause zurückzukehren, um sich umziehen zu können.
Leicht schmollend blickte Kira zu Boden. Da hätte er sie auch ruhig mitnehmen können! Sie war schließlich kein Hündchen, was man einfach irgendwo draußen absetzte, um sich um die wichtigen Sachen kümmern zu können. Da fehlte es doch glatt nur noch, dass er sie rief und sie schwanzwedelnd zu ihm angetrabt kam. Dennoch konnte sie es durchaus nachvollziehen. Es war wohl verständlich, dass er sie nicht mit sich nach Hause nahm, kannten sie sich doch schließlich nicht. Ja, sie waren Fremde und Fremde nahm man nicht mit Heim.
Ebenso waren ihre vermeintlichen Kameraden Fremde gewesen. Kein einziges Gesicht hatte sie zuvor gekannt und auch hatte keiner einen Charakter besessen, mit dem sie vielleicht auf längere Zeit klar gekommen wäre. Dafür unterschied sie sich einfach von diesem aufgeweckten Haufen, wo sie wie ein kleines dummes Naivchen wirkte.
Ein leichtes Schmunzeln machte sich auf Kiras Lippen breit, als sie daran zurückdachte, wie dämlich sie sich doch angestellt hatte, weshalb sie schnell ihre Tasse mit dem Pfefferminztee, den sie sich zuvor bestellt hatte, anhob, um eben jenes Schmunzeln zu verdecken. Gut, normalerweise war sie recht tollpatschig, aber dass sie gleich zweimal in einem kurzen Zeitraum hinflog, sich von Jack belehren lassen musste und sich verhielt, wie ein Kleinkind, musste doch auch nicht sein.
Dieses Mal entwich Kira ein leichtes Seufzen, ehe sie sich ein wenig umschaute. Überall waren Menschen, die sich auf der Straße tummelten. Manche trugen Tüten, unterhielten sich und wieder einige andere steuerten gezielt Cafés und kleine Läden an. Von Jack jedoch war noch keine Spur zu sehen.
Ob es ihm wohl gut ging? So war er doch vorhin ziemlich zugerichtet worden, was so manch einen sicherlich für mehrere Tage flach legte.
//Naja.. Was solls.. Er wird schon bald kommen und dann werde ich mich freuen und wir werden zu unserem nächsten Auftrag aufbrechen~//, beendete Kira ihre Gedankengänge, ehe sie sich wieder vollends ihrem Tee und dem Treiben der Menschen widmete.

Für Kira war es fast schon eine Ewigkeit - eigentlich war jedoch erst eine viertel Stunde vergangen -  als Kira den schwarzen Schopf Jacks in der Menge ausmachen konnte. Er war also tatsächlich zurückgekommen!
Wenn sie ehrlich war, sie hatte sich bereits ausgemalt, dass sie ein ausgesetztes Hündchen war. Ausgesetzt in diesem Café, vergeblich darauf wartend, dass Jack zurückkehren würde, doch war dem scheinbar nicht so. Nein, er war zurückgekehrt, sodass sie sich nun, um ihren Auftrag kümmern konnten.
Ein Lächeln breitete sich auf den Lippen Kiras aus, als sie Jack gegenüber trat. Na also, sie hatte es vorausgesagt: Sie freute sich, wie ein braves Hündchen. Brav wie sie war, tapste sie dem Magier einfach hinterher. Er wusste sicherlich genau, wo sie hingehen mussten, also war es nicht notwendig, dass sie mit ihm sprach und ihm somit nur wieder auf die Nerven ging. Stattdessen schwieg sie einfach. Schwieg und lief.

Nicht lange dauerte es, da näherten sie sich immer weiter einem bestimmten Café. Es war ein hübsches kleines Gebäude, in dem Kira gerne mal ein wenig Kuchen gegessen und Tee getrunken hätte. Die Umgebung - der wunderschöne Park - bot eine perfekte Aussicht, um sein eingeschobenes Mittagsmahl zu genießen. Nun jedoch befand sich hier scheinbar ihr Zielobjekt, das Zielobjekt dass ihnen scheinbar ein weiteres Überleben als Gilde sichern sollte.
Genaustens prägte sie sich den Anblick des Cafés an, wobei sie tief ein und aus atmete. Gleich würde eine weitere Person in ihr Leben treten, eine Person, die viel mächtiger war, als der Kindergarten von vorhin. Es machte Kira unglaublich nervös, doch versuchte sie die Nervosität tapfer hinunter zu schlucken. Nun hieß es stark sein! Stark sein für die Gilde!
So vertiefte sie sich immer weiter in ihre Gedanken, sodass sie die Worte Jacks zusammenzucken ließen. „Aber klar! Ich habe alles verstanden! Wir werden versuchen das Überleben der Gilde zu sichern!“, schoss es aus dem Grünschopf hervor, wobei sie zu salutieren schien. Puh.. Da war wieder dieses dämliche Verhalten von zuvor.. Das musste sie definitiv abstellen! Also ließ sie ihre Hand sofort wieder sinken, wobei sie versuchte erneut ihre Atmung, sowie ihren Herzschlag unter Kontrolle zu bekommen. Sie konnte das! Schon oft hatte sie mit fremden Menschen geredet, als würden sie sich schon seit Jahren kennen, warum sollte sie es also nicht jetzt auch schaffen? Da war es doch vollkommen egal, dass ihr Zielobjekt eine der antagonistischsten Menschen in ganz Fiore war! Sie konnte das!
Motiviert beobachtete Kira die schwarzhaarige Frau, die gerade das schöne Café verließ und von Jack eindeutig als ihr Zielobjekt, die Gildenmeisterin von Grimoire Heart, identifiziert wurde. Das war sie also, die Person, die mit einigen anderen, einen großen Einfluss hatte und eine mächtige Dunkle Gilde leitete. Wenn Kira ehrlich war, hatte sie sich ein gruseligeres Erscheinungsbild vorgestellt, doch musste diese zarte Gestalt nichts heißen. Nein, das machte sie gleich noch gefährlicher und unberechenbarer!
//Also dann mal ran an den Speck..//, sprach sich Kira Mut zu, ehe sie auch schon einen Ellbogen in ihrem Rücken spürte. Das war Jack! Hatte er nicht von zuvor daraus gelernt, dass sie durch so etwas gerne mal hinfiel?!
Wild mit den Armen taumelnd, stolperte Kira einige Schritte nach vorn, hinfallen tat sie jedoch nicht. Huch? Sie hatte Glück gehabt? Tatsächlich! Ihr Stand war fest und so konnte sie nun auf die Gildenmeisterin zugehen!
Mit steifen, roboterähnlichen Bewegungen näherte sie sich der Schwarzhaarigen immer mehr, ehe sie gänzlich vor ihr stand. „Uhm.. Sie sind Pseudonym Victoria, nicht wahr?“, fragte Kira viel zu fiepsig und nervös, wobei sich ihre Stimme fast zu überschlagen schient.
Die Nervosität überspielen? Ja, das konnte sie! Nicht! Absolut nicht!
Kurzerhand räusperte sich Kira, wobei sie ihre Hände nervös knetete und damit kämpfte, nicht einfach sofort wieder umzukehren. „Also.. Mein Name ist Kira Mibae.. Und das da ist Jack Atlas! Wir würden gerne mit Ihnen reden.. wenn das.. für Sie in Ordnung wäre“, fuhr sie fort, wobei ihre Stimme von Wort zu Wort leiser wurde und auch die Hand, mit der sie kurz auf Jack zeigte, zitterte verdächtig stark.
Hui.. Na das konnte doch mal was werden!

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Beitrag© By Pseudonym Victoria  Di Jan 24, 2017 4:22 pm

Pseudonym war gerade aus diesem grässlichen Café, welches ihre Laune für einen Augenblick gesenkt hatte, getreten, als dann auch schon neue Objekte der Belustigung in ihr Sichtfeld traten. Zuerst bemerkte sie sie nicht wirklich, schirmte sie ihr Gesicht vor der Sonne ab, welche nun wieder heller in ihrem Sichtbereich schien, und schaute sich nach den Begegenheiten um, die um so herum so geschahen. Ein Seufzer entkam der gelangweilten Kehle, manchmal fragte sie sich wirklich, wieso die Welt so schrecklich langweilig sein konnte! Aber dies zu klären, dies lag vermutlich auch nicht in ihrer Macht.
Zumal das Schicksal ihr dann auch die anderen Gespinste, die sich Erbmaterialien ausdenken konnten, in ihre Richtung katapultierte. Innerlich wappnete sie sich für einen Kampf, rührte sich jedoch auch nicht von der Stelle. Aufmerksam beobachteten die aschfahlen, direkten Augen die Bewegungen des schwarzhaarigen Mannes mit Brille und seiner Begleiterin, einem grünhaarigen Mädchen, welches gerade ein paar Schritte in ihre Richtung stolperte. Wenn sie sich nicht irrte handelte es sich hierbei um Mitglieder der dunklen Gilde Oracion Seis... und sie schienen offensichtlich etwas von ihr zu wollen. Sollte sie sie ignorieren?
Doch da näherte sich die junge Frau mit steifen Bewegungen, was ihre Mundwinkel für einen Moment nach oben zog. Die Augen hielt sie unabweg auf den beiden Gestalten, beobachtend, musternd. Eine Gefahr stellten sie für ihre Kräfte mit Sicherheit nicht dar.
"Dies vermag ich wohl zu sein, wenn der Trug seine Augen nicht zu verblenden mag", entgegnete sie in ihrer gewohnt ausschweifenden Art mit einem süffisanten Lächeln. Diese Gestalten schienen ganz witzig zu sein, vielleicht verbrachte sie also doch ein wenig Zeit mit ihnen... "Nun, wenn dies nicht die Handlung ist, deren Präsenz nun der Gegenwart entspricht, so ist die Realität wohl nur eine Illusion." Ihre ungewöhnliche Sprechweise stieß bei den meisten sauer auf, und so war sie hier gespannt auf die Reaktionen - doch nun ja. Sie mussten diese ja eigentlich auch schon kennen, nicht wahr? Es war ja immerhin kein wohlgehütetes Geheimnis. "Worüber beliebt ihr zu scherzen?"
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Beitrag© By Admin  Sa März 04, 2017 1:37 am

Der Hinweg verlief wirklich ruhig. Kira war wie ein braver, treuer Hund gewesen, wartete an eben jenem Cafe und folgte ihm dann stumm zu eben jenem Zielort. Es fehlten vermutlich wirklich nur noch die Leine und die Hundeohren, bei ihr.. Irgendwie ein komischer Gedanke. Sie war einfach treu doof, wie ein Hund gewesen, allerdings heute oder eher grade ziemlich still gewesen. Ob sich das noch änderte? Nein, sie schwieg den ganzen Weg über und folgte einfach nur Jack. So musste sich der schwarz Haarige doch immer wieder unauffällig umdrehen, um zu schauen, ob das Froschgesicht noch hinter ihm war. Zugegeben, das Froschgesicht war allgemein komisch, konnte es sich der Brillenträger doch immer noch nicht vorstellen, warum so eine in einer dunklen Gilde war. Vielleicht käm das ja noch?
Am Cafe angekommen und Pseudoynm entdeckend, stieß Jack, wie schon einmal heute, Kira mit seinem Ellbogen in den Rücken, hoffend drauf, dass sie dieses mal stehen blieb. Und Tatsache, sie schaffte es! Allerdings war der restliche Weg zu der schwarz Haarigen ziemlich unbeholfen, was Jack auch nicht wirklich belächeln konnte, weil.. es war eher peinlich. Mit einem kurzen Seufzten lauschte der schwarzhaarige den Worten Kiras, merkte man doch leicht, dass sie nervös war. Ob er das vielleicht doch allein erledigen sollte? Die Trottel bei der Gilde konnten sicherlich noch Hilfe gebrauchen. Aber nun gut, nun war es auch zu spät. Ruhig folgte er nun der grün Haarigen zu eben jener Zielperson, die ziemlich.. geschwollen redete. Jack dachte zu erst, es wäre nur ein Gerücht.. doch.. dem war tatsächlich so. Na das kann ja lustig werden. Verzeihen sie die Kleine. Wir möchten mit ihnen reden und einen Handel vorschlagen antwortete er auf die Frage der Gildenmeisterin lächelnd. Nun gut, bei seinem Lächeln gab er sich nicht viel Mühe, aber dafür strahlte ja die grün Haarige genug.. fast schon zu viel. Aber das klären wir lieber nicht hier, außer sie möchten noch hier bleiben?
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Beitrag© By Kira Mibae  Sa März 04, 2017 11:11 pm

Noch immer nervös, knetete Kira auf ihren Händen herum, während sie die Gildenmeisterin Grimoire Hearts schüchtern anlächelte, überlegend was sie nun am besten sagen konnte. Diese geschwollene Redensart hatte sie, wenn sie ehrlich war, überrascht, hatte sie doch tatsächlich vergessen, dass dies eine der Eigenschaften waren, die man ihr stets nachsagte. Wann war ihr Gedächtnis denn bitte wieder schlechter geworden, dass sie so etwas vergaß? Oder wollte ihr Kopf ihr heute einfach nur einen Streich spielen, damit sie mal wieder wie der letzte Volldepp vorkam, vor allem dann, wenn es so wichtig war, eben nicht so zu erscheinen?
Ein kaum merkliches Seufzen verließ ihre Lippen. Ja, wahrscheinlich war es einfach eine Eigenart ihres Kopfes, welche ihr das Leben schwerer machen wollte. Ansonsten wäre es ja auch viel zu langweilig geworden. Obwohl.. War es nicht gut, dass ihr Kopf dafür sorgte, dass ihr Leben eben nicht langweilig wurde, indem er sie mit solchen Herausforderungen konfrontierte?
Genau, es war gut! Es war sogar perfekt! Eine perfekte Strategie! Demnach musste sie einfach nur positiv denken und solche Dinge als Motivation und Ansporn nutzen! Vor allem in solchen Situationen war es wichtig, motiviert und stark zu bleiben, hatte sie doch schließlich eine Aufgabe!
Zuvor noch hatte sie Jack versichert, sie würden das Überleben der Gilde sichern und genau dafür musste sie nun sorgen! Es gab durchaus Menschen, die vielleicht unterbewusst an ihre Leistungen glaubten und war sie sich ihrer Verantwortung durchaus bewusst. Ihre Verantwortung war groß! Nun hieß es kämpfen!
Von neuem Mut erfüllt, atmete Kira tief durch, ehe ihr schüchternes Lächeln von einem freundlichen, selbstbewussten abgelöst wurde. Auch ihre Hände hörten auf zu zittern, wobei sie nun auch endlich das nervöse Kneten unterließ. So etwas passte nicht in ein professionelles Gespräch! Also ließ sie sie an ihrem Körper hinunter hängen, damit ebenso zeigend, dass sie nicht auf einen Kampf aus war. Als Gildenmeisterin musste man bei so etwas ja schließlich misstrauisch sein, was solch ein Gespräch jedoch mit Sicherheit geschadet hätte.
Nun jedoch musste das Gespräch erst einmal so richtig in den Gang kommen. So öffnete Kira den Mund, bereit die nächsten Worte zu sprechen, als auch schon eine andere Stimme ertönte. Es war.. Jacks Stimme?
Verwirrt blickte der Grünschopf zum Neuankömmling. Wenn sie ehrlich war, hatte sie nicht damit gerechnet, dass er sich ebenfalls dazu gesellen würde. Eher hatte sie damit gerechnet, dass sie das Reden übernahm und er.. nunja, eigentlich hatte sie von ihm erwartet, dass er die ganze Zeit abwesend stehen und nichts tun würde. Ein Redner schien er schließlich nicht zu sein, doch hier stand er nun und tat eben das, was Kira nicht erwartet hatte: reden.
Dass er sich dabei so gesehen für ihre Dämlichkeit entschuldigte, störte sie eher weniger. Recht hatte er ja schließlich irgendwie, doch hätte er sich durchaus auch noch Zeit lassen können. Gerade eben war sie doch schließlich dabei gewesen völlig durchzustarten! Dennoch nickte sie kurz entschuldigend, ehe sie sich auch schon etwas hinter Jack stellte, ihm somit das Reden überlassend.
Dann tauschten sie nun eben die Rollen! Er übernahm die Rolle des Redners und sie nahm die Rolle der Rückendeckung ein. Ja, das konnte sie! Sie selbst war stark und um sie herum standen einige Blumentöpfe, dessen Erde sie zu jeder Zeit kontrollieren konnte, um sie beide zu schützen, sollte es zum Kampf kommen. Wer konnte schließlich sagen, dass dies hier alles glimpflich ablaufen würde? Vor allem, wenn Jack das Sprechen übernahm?
//Nein, nein! Das darfst du nicht denken! Das ist gemein!//, bot Kira ihren Gedanken sofort Einhalt, wobei sie sich ein kurzes Grinsen nicht verkneifen konnte. Jack war eben ein Miesepeter.. Da war es nicht vollkommen unmöglich, dass ihm die Nerven rissen und er einfach begann ihre Zielperson zu beleidigen, doch wollte Kira definitiv nicht den Teufel an die Wand malen.
Somit wandelte sie ihr Grinsen einfach wieder in ein seliges Lächeln um, während sie auf weitere Worte Pseudonyms abwartete. Vielleicht würde ja auch alles glatt laufen, denn wie hieß es so schön? Immer positiv denken!

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Beitrag© By Pseudonym Victoria  Mo März 20, 2017 7:23 pm

Manchmal schlugen Gerüchte nicht so sehr in die falsche Richtung wie man immer anmutete. Pseudonym jedenfalls war nicht besonders bemüht darum, ihre geschwollene Redensweise in irgendeiner Art nun weiter zu verbergen, da sie es ohnehin nur selten tat - eigentlich nur bei ihrer Gilde, da diese sie immerhin nun auch verstehen musste. Wie es schlussendlich eigentlich zu dieser Macke von ihr gekommen war, sie hatte keine Ahnung. Es war passiert und passierte eben, vielleicht hatte sie aber auch einfach zu viel gelesen, vielleicht einfach Gefallen daran gefunden.
Der Schwarzhaarige machte jedenfalls einen weitaus seriöseren Eindruck auf die Gildenmeisterin als die Grünhaarige, welche im Prinzip herangestolpert kam - okay, auf Anraten des Brillenträgers - und dann auch nicht wirklich zum Zuge kam. Sie machte danach aber definitiv einen besseren Eindruck, auch wenn sie bei diesem Übermaß an Freundlichkeit fragte, wie so etwa... naja, sie hatte gut reden, immerhin hatte sie Nagito ebenfalls aufgegabelt.
In ihren Augen war für einen Augenblick ein interessiertes Funkeln zu sehen, als ein Handel erwähnt wurde - wenn es für sie da nichts zu holen gab, wäre er aber wieder uninteressant. Der Ausdruck der üblichen Langeweile stellte sich bei ihr aber auch recht flott wieder ein. "Oh nein, diesem Fluch ähnlichen Ort versuche ich schon seit geraumer Zeit entfliehen zu sein - es hält mich eher der Hauch von Vergangenheit noch hier, der Präsenz bis zur Gegenwart hegte", antwortete sie dann aber mit einem amüsierten Lächeln, die beiden musternd. "Wohin verschlägt es euch, wenn ihr denn eurer Nase zu folgen gedenkt?"

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