Fairy Tail

Welcome to Fairy Tail!
 
StartseiteMagic Monthly OnlineFAQMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Teilen | 
 

 Blind Love - Eine Fairy Tail Fanfiktion

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Tochter des Waldes
avatar
Anzahl der Beiträge : 10
Anmeldedatum : 01.07.18
Alter : 20

Infos
Alter: 24
Besonderheiten: Schläft lieber unter offenem Himmel in einem Baum, als in einem Bett.
Magie: Pflanzen
Beitrag© By Moriko  Mo Jul 09, 2018 10:26 pm

Hi!
Aus den untiefen meiner verworfenen Ideen hat mich jetzt vor einigen Tagen eine alte Idee wieder angelacht und die Wiedereröffnung des Forums hat mir eine gehörige Portion Motivation geliefert. Und aus dieser Idee und Motivation wurde der Grundbaustein für eine neue Fanfiktion. Zwar kommt heute noch kein ganzes Kapitel, weil ich erst einmal ein wenig vorarbeiten will, trotzdem gibt es jetzt schon mal eine kleine Leseprobe.
Ich wünsche viel Spaß beim lesen.
LG Moriko

Leseprobe: Blind Love

Das Gefühl was auf dieses eine Wort folgte, war wie ein Schlag in den Magen, als sie ihre Augen erneut öffnete und die Stimme ihrer besten Freundin ihr die Hiobsbotschaft leise unter Tränen wiederholte. Am liebsten wäre sie wieder in die Kissen zurückgesunken, doch ihr Körper weigerte sich, sich auch nur einen Millimeter zu bewegen. Zu tief saß der Schock. „Werde ich jemals wieder…“ sie brachte die Frage nicht vollständig über die Lippen, vergessen war alles was sie zuvor gehört hatte, aber ihre beste Freundin wusste was sie sagen wollte. „Ich weiß es nicht. Keiner weiß es.“ Hörte sie ihre beste Freundin mit zitternder Stimme sagen. „Also gibt es Hoffnung?“ fragte sie weiter und blickte stur geradeaus. „Wenn du auf ein Wunder hoffen willst, dann ja.“ Sagte Porlyusica schroff, Levy zuckte zusammen die Anwesenheit der alten Frau hatte sie ebenso vergessen wie die Worte die sie zu Lucy und Erza gesprochen hatte, als Levy noch nicht ganz wieder bei Sinnen gewesen war. Sie schien mit irgendetwas zu hantieren denn aus der selben Richtung wie ihre Stimme kam das leise klappern von Keramik. „Aber es gibt Hoffnung.“ Beharrte sie und drehte den Kopf etwas. „Ich weiß das ist schwer für dich, aber im Moment ist keine Besserung in Sicht. Nicht mal die Heilmagie eurer Freundin Wendy hat etwas verbessert. Du wirst lernen müssen damit zu leben. Du wirst lernen müssen ohne Augenlicht deinen Weg zu gehen Levy McGarden.“
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Tochter des Waldes
avatar
Anzahl der Beiträge : 10
Anmeldedatum : 01.07.18
Alter : 20

Infos
Alter: 24
Besonderheiten: Schläft lieber unter offenem Himmel in einem Baum, als in einem Bett.
Magie: Pflanzen
Beitrag© By Moriko  Di Jul 10, 2018 6:46 pm

Prolog




Es hatte nach einem leichten Auftrag ausgesehen, doch der erste Schein war trügerisch gewesen. Zuerst hatte sich das kleine Team der Fairy Tail Magier, bestehend aus Natsu, Happy, Lucy, Levy und Erza, gewundert, dass sie an ihrem Auftragsort auf ein Team aus ihrer eigenen Gilde, bestehend aus Gray, Juvia und Wendy mit Charle auch auf Mitglieder der Gilde Sabertooth trafen, doch die Hilfe ihrer Freunde und der Zwillingsdrachen Sting und Rouge war inzwischen nicht mehr weg zu denken.

Im Auftrag war die Rede von einer kleinen Räuberbande gewesen die eine Stadt unsicher machte. Entpuppt hatte sich das ganze als ein ganzer Räuberring, der sein Lager in den Bergen hatte und von dort aus die umliegenden Dörfer terrorisierte. Es war ein unübersichtliches Lager so das keiner der Magier genau abschätzen konnte mit wie vielen sie es zu tun bekommen würden. Natsu, Erza und Gray sahen darin kein Problem, ebenso Sting und Rouge. Juvia hatte wie immer nur Augen für ‚ihren‘ Gray. Nur Lucy, Levy und Wendy waren sich nicht sicher ob sie der vermutlichen Masse an Gegner gewappnet sein würden. Lucy wirkte zuversichtlicher als die anderen als Natsu meinte, sie würden einfach alles nieder mähen was nicht bei Drei auf den Bäumen war, auch wenn ihre Gegner dort nur in den ersten Augenblicken des Kampfes in Sicherheit sein würden, blieb bei ihr ein ungutes Gefühl zurück. Das Gefühl das an diesem Tag noch etwas gehörig schief gehen würde.

Das Gefühl verschwand auch nicht als die Magier schon nach kurzer Zeit einen großen Teil der Räuber in alle Winde zerstreut hatten. Ein eingeschworener Kern hatte sich aber in der Mitte des Lagers hinter Tischen und Fässern, zwischen ramponierten Zelten und zerborstenen Masten verbarrikadiert und schlug sich wacker gegen die Magier.

Lucy und Levy hatten zu Anfang sich aufgeteilt, während Lucy mit Gray und Juvia eine Einheit hatte bilden müssen, auf den Befehl von Erza hin, hatte Levy mit Erza und Wendy das Lager von einer anderen Position aus angegriffen. Natsu und Happy hatten wieder an anderer Stelle losgelegt, eben so Sting und Rouge. Nun bildeten sie einen Kreis auf der einen Seite in nicht mal drei Metern Entfernung stand Lucy vor ihr schwang Taurus seine Axt und brüllte lauthals. Etwas entfernt von Lucy konnte Levy Sting erkennen der scheinbar den Spaß seines Lebens hatte und immer wieder auf Neue versuchte die Barrikaden zu durchbrechen. Auf der anderen Seite war in einiger Entfernung Erza zu sehen, da Natsu dank Happy ihre Gegner von Oben versucht auszuräuchern. Wie ein Habicht mit Haifisch Grinsen stieg er immer wieder aus den Höhen herab und jagte den Räubern sein Drachengebrüll entgegen. Trotz aller Bemühungen schafften sie es aber nicht den Wall ihrer Gegner zu durchbrechen, da sobald sich jemand näherte flogen meist gleich mehrere Geschosse hinter dem Wall hervor. Keiner der angreifenden Magier wusste was sich in diesen seltsamen gräulichen, beutelartigen Flugobjekten befand und heraus finden wollten sie es auch nicht und bis her hatten Natsu all Beute erfolgreich flambiert bevor diese den Boden erreichen konnten.

Als Levy sich erneut zu Lucy um sah gefror ihr das Blut in den Adern. Natsu der nach einem versuchten Vorstoß aus der Luft wieder an Höhe gewann konnte es nicht sehen und Lucy den nach ihren Schlüsseln griff war ebenfalls unaufmerksam. „Lu-chan!“ rief Levy und stürzte los. Die Zeit wurde für einen Moment zäh wie Kaugummi. Lucy die erschrocken den Kopf hob und die auf sich zustürmende Levy erblickte, sich dann zu ihrem Gegner sah und nun das Geschoss auf sich zu fliegen sah. Abwehrend hob Lucy die Hände um ihr Gesicht zu schützen. Nun hatte auch Sting die nahende Bedrohung bemerkt und setzte dazu an den Beutel zu zerstören. Die heraneilende Levy sah er nicht, erst als es zu spät war.

Levy traf Lucy von der Seite worauf diese zur Seite auf den Boden stolperte. „Hakuryū no …“ „Solid Script…“ „Hōkō!“ Der gleißen weiße Strahl schoss nur wenige Centimeter vor Levy durch die Luft und traf sein Ziel zur Hälfte. „Ahhh!“ kreiste Levy und schlug ihre Hände vor ihr Gesicht. Geblendet von Stings Attacke brauchte Lucy einen Moment bis sie wieder klarsehen konnte. „Oh nein Levy!“ Die Stellarmagierin stürzte zu ihrer Freundin, doch diese hatte bereits das Bewusst sein verloren. Ihr Gesicht war über und über mit gelblich cremfarbenen Pulver bedeckt. „Levy wach auf!“ Lucy schüttelte Levy etwas, doch diese gab kein Lebenszeichen von sich. Verzweifelte zog Lucy ihre beste Freundin in die Arme. „WENDY! HILFE!“
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Tochter des Waldes
avatar
Anzahl der Beiträge : 10
Anmeldedatum : 01.07.18
Alter : 20

Infos
Alter: 24
Besonderheiten: Schläft lieber unter offenem Himmel in einem Baum, als in einem Bett.
Magie: Pflanzen
Beitrag© By Moriko  Mi Jul 11, 2018 9:01 pm

Kapitel 1

Wo war sie? Was war geschehen? Hatten sie gesiegt? Levy erinnerte sich nur noch das Stings Attacke sie geblendet hatte und danach etwas Pulverartiges auf sie herabgeregnet war. Danach war alles weg. Langsam gesellten sich nicht nur ihre Gedanken wieder zur ihr. Ihr Tastsinn kehrte als erstes zurück. Sie spürte einen weichen Untergrund unter sich, eine Matratze oder ähnliches. Ihr Kopf war tief in ein Kissen gesunken und vermutlich eine Decke lag über ihrem Körper, nur ihre Arme lagen oben auf der Decke auf. Während ihre eine Hand nur da lag spürte sie, dass die andere Hand etwas berührte, Etwas warmes, sanftes. Levys Gehirn brauchte einen Moment bis sie sich sicher war, dass da jemand ihre Hand hielt. Als zweites kehrte ihr Geruchsinn zurück. Eine Geruchsmischung aus Desinfektionsmittel, Waldluft, Holz, Lucys Lieblingsparfüm und angesenkter Haare waberte um sie herum in der Luft. Es roch fast so wie in der Gilde nur der Geruch von Moos und Rinde passt nicht ganz in ihr Bild wie sie die Gilde sonst wahrgenommen hatte. Nach einiger Zeit gesellte sich auch ihr Gehör wieder mit dazu. Sie hörte zwar alles noch wie durch einen Vorhang, aber sie war sich sicher, dass jemand im Raum weinte und eine weitere Person auf und abschritt. Mit jedem Moment wurden die Töne klarer und die Gespräche deutlicher. Bis schließlich alles glasklar zuhören war. Das Schluchzen kam unverkennbar von Lucy und die Person, die auf und ab lief ließ bei jedem Schritt ihre Rüstung klirren. Levy hatte keine Zweifel, dass Erza diejenige war, welche auf und ab ging. „Wird es wirklich nicht besser, Porlyusica? Und wieso bist du dir so sicher?“ Lucys Stimme war brüchig und zitterte bei jedem Wort. „Du hast ihre Augen gesehen. Es wäre ein Wunder wenn sie anders aus sehen würden wenn sie aufwacht.“ Grummelte die Alte und seufzte. „Ich kann dir nicht sagen ob es je besser werden wird. Ich bin mit meinem Wissen am Ende, eure Freundin Wendy hat auch alles getan was in ihrer Macht steht. Wir können nur hoffen.“ Die Stimme der alten Frau war leise und belegt. „Bringt es ihr schonend bei wenn sie aufwacht.“ Fügte sie noch hinzu, dann schwieg sie. Erzas Schritte waren verstummt, sie schien nun einfach im Raum zu stehen.

Endlich hatte Levy auch ihre Stimme wiedergefunden. Langsam drehte sie den Kopf in die Richtung in der sie Lucy vermutete und öffnete die Augen, blickte jedoch in eine schwarze Leere. „Lu-chan?“ fragte sie leise worauf ihre Hand gedrückt wurde. „Oh den Sternen sei Dank du bist wieder wach! Wie geht es dir Levy?“ „Müde.“ Murmelte Levy und setzte sich langsam auf. „Wo bin ich?“ fragte sie und drehte den Kopf hin und her, aber die Dunkelheit blieb bestehen. „Du bist im Krankenzimmer der Gilde.“ Kam es von Erza die zu Ley blickte. Levy kam es so vor als ob Erza am liebsten geschrienen hätte, warum war ihr im ersten Moment jedoch ein Rätsel. „Du wurdest im Kampf verletzt.“ Fügte sie hinzu und seufzte. Sie blickte zu Levy, noch schien diese nicht realisiert zu haben, dass etwas passiert war.

„Aber wieso hab ich einen Verband um den Kopf ich kann gar nichts sehen.“ Neben ihr begann Lucy wieder zu schluchzen und irgendwo stieß Erza resigniert den Atem aus. „Du hast keinen Verband um den Kopf, Levy. Da ist nichts… du bist … es wurde alles versucht… du … du bist…“ Auch wenn Lucy das letzte Wort nur hauchte verstand Levy sie sehr gut.

Das Gefühl was auf dieses eine Wort folgte, war wie ein Schlag in den Magen, als sie ihre Augen erneut öffnete und die Stimme ihrer besten Freundin die Hiobsbotschaft leise unter Tränen wiederholte. Am liebsten wäre sie wieder in die Kissen zurückgesunken, doch ihr Körper weigerte sich, sich auch nur einen Millimeter zu bewegen. Zu tief saß der Schock. „Werde ich jemals wieder…“ sie brachte die Frage nicht vollständig über die Lippen, vergessen war alles was sie zuvor gehört hatte, aber ihre beste Freundin wusste was sie sagen wollte. „Ich weiß es nicht. Keiner weiß es.“ Hörte sie ihre beste Freundin mit zitternder Stimme sagen. „Also gibt es Hoffnung?“ fragte sie weiter und blickte stur geradeaus. „Wenn du auf ein Wunder hoffen willst, dann ja.“ Sagte Porlyusica schroff, Levy zuckte zusammen die Anwesenheit der alten Frau hatte sie ebenso vergessen wie die Worte die sie zu Lucy und Erza gesprochen hatte, als Levy noch nicht ganz wieder bei Sinnen gewesen war. Sie schien mit irgendetwas zu hantieren denn aus der selben Richtung wie ihre Stimme kam das leise klappern von Keramik. „Aber es gibt Hoffnung.“ Beharrte sie und drehte den Kopf etwas. „Ich weiß das ist schwer für dich, aber im Moment ist keine Besserung in Sicht. Nicht mal die Heilmagie eurer Freundin Wendy hat etwas verbessert. Du wirst lernen müssen damit zu leben. Du wirst lernen müssen ohne Augenlicht deinen Weg zu gehen Levy McGarden.“ Porlyusica hatte ihre Sachen zusammen geräumt und wandte sich zum Gehen. Bevor sie aber das Zimmer verließ, wandte sie sich noch einmal an die drei Mädchen im Raum. „Passt gut auf sie auf. Sie braucht nun jemand der für sie das Sehen übernimmt.“

„Ich sage dem Master bescheid, dass du auf gewacht bist.“ Hörte Levy Erza murmeln, dann entfernten sich ihre Schritte langsam. „Liegt ihr irgendwo mein Haarband herum?“ fragte Levy Lucy, nachdem hinter Erza die Tür ins Schloss gefallen war und ihre Schritte auf dem Flur nicht mehr zuhören waren. Am liebsten hätte sie geweint, nur kamen keine Tränen. „Ja hier.“ Levy spürte wie Lucy ihr ihr breites Haarband in die Hand legte. „Danke.“ Murmelte sie nur bevor sie das Tuch vor ihre Augen legte und hinter ihrem Kopf zusammenknotete, so dass ihre Augen verdeckt waren. „Levy was…“ „Ich kann so oder so nichts sehen.“ Kam es nur von Levy die sich nun tastend von ihrem Bett erheben wollte. „Warte ich helfe dir.“ Lucys Stimme war immer noch brüchig. „Immerhin ist es meine Schuld das all das passiert ist.“ „Nein du bist meine beste Freundin, du hättest das selbe für mich getan.“ Versuchte Levy ihre beste Freundin zu beruhigen. „Habt ihr wenigstens den Räubern gezeigt was es heißt ein Magier von Fairy Tail zu sein?“ fragte Levy Lucy um diese auf andere Gedanken zu bringen. Zu ihrer Freude lachte Lucy kurz. „Ja das haben wir. Natsu und Erza sind die Luft gegangen als sie gesehen haben was passiert ist.“ „Und Sting?“ „Sting, nun ja er ist ziemlich mitgenommen. Er war hier während du geschlafen hast. Er hat… er hat dir ein Buch mitgebracht.“ Lucy stoppte kurz um die richtigen Worte zu sammeln. „Er dachte Wendy hätte die Folgen seiner Attacke geheilt, als er von Porlyusica gehört hat, dass du dein Augenlicht verloren hast, ist er aus allen Wolken gefallen.“ Murmelte Lucy und half Levy vom Bett. „Wendy und Porlysica konnten ihn aber etwas beruhigen. Er hat dich zwar unbeabsichtig geblendet, aber das konnte Wendy wieder geraderücken.“ Murmelte Lucy, Levy hatte ihre Hand ergriffen und war zum Rand des Bettes gerutscht. Sie spürte wie ihre Freundin ihre Hand los ließ um ihr in ihre Schuhe zu helfen. „Und was löst dann meine Probleme aus?“ fragte Levy weiter während Lucy ihr den zweiten Schuh anzog. Levy fühlte sich so hilflos, war aber auch froh das Lucy bei ihr war und half. Alleine wäre sie vermutlich nicht mal aus dem Bett gekommen ohne zu stürzen oder ähnliches. „Das ist genau das was Porlysica meinte, nicht einmal sie kann sich erklären woran es liegt.“ Hörte Levy Lucy murmeln. „So fertig.“ Fügte ihre beste Freundin nach einem Moment der Stille hinzu. Levy ergriff wieder die Hand von ihr und rutschte von Bett auf den Boden.

„Was habe ich an?“ fragte diese nun und tastete sich mit ihren Händen ab. Sie spürte Stoff, konnte aber nicht sagen ob es einfach nur ein Nachthemd oder altagstaugliche Klamotten waren. „Erza hat die in den letzten fünf Tagen jeden Tag frische Wäsche aus Fairy Hills mitgebracht. Im Moment trägst du ein orangenes Kleid mit weißer Borte.“ Versuchte Lucy ihrer Freundin ihre Kleidung zu erklären. „Kann ich so durch die Gilde gehen? Ich würde gerne nach Fairy Hills. Ich möchte jetzt erstmal etwas alleine sein.“ Murmelte Levy und versuchte sich vorsichtig vorwärts zu tasten. Doch sie wusste gar nicht wo sie war und so blieb sie nach zwei kleinen Schritten einfach stehen. Es war doch einfach alles zum heulen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Tochter des Waldes
avatar
Anzahl der Beiträge : 10
Anmeldedatum : 01.07.18
Alter : 20

Infos
Alter: 24
Besonderheiten: Schläft lieber unter offenem Himmel in einem Baum, als in einem Bett.
Magie: Pflanzen
Beitrag© By Moriko  Do Jul 12, 2018 5:33 pm

Kapitel 2




Es war ungewohnt doch Levy versuchte sich auf Lucy ein zustellen und ließ sich von Jener langsam Schritt für Schritt durch das Zimmer führen. Eine Hand ihrer Freundin ruhte auf ihrer Schulter, die andere auf ihrem Ellenbogen „Bereit für das normale Chaos?“ fragte Lucy ihre Freundin als sie zum stehen kamen. Levy konnte nun dumpf das Treiber der Gilde hören. Sie mussten wohl vor der Tür stehen. „Ob da drin Chaos herrscht oder nicht das kann mir im Moment egal sein.“ Murmelte Levy und seufzte sie sah nichts ihr konnte es also getrost egal sein was in der Gilde los war. Die Person die sie durch dieses Chaos lotsen mussten, musste der oder die Aufmerksame sein. „Gut, dann lass uns mal los machen.“ Sagte Lucy und öffnete die Tür.

Mit dem Öffnen der Tür schwappte eine Welle neuer eindrücke auf Levy zu. So intensiv hatte sie die Gilde weder gehört noch geruchlich war genommen. „Hey Levy! Na alles wieder gut?“ Die Stimme von Cana löste sich aus dem Summer der Gespräche in der Gilde und mit einem Mal wurde es still. Sehr still. Alle Gespräche verstummten nach dem Cana durch die Gilde geplärrt hatte. Levy brauchte ihre Augen nicht um zu wissen, dass nun alle zu ihnen herüber starten. „LEVY!“ Als Jet und Droy sich in Bewegung setzten hörte diese Stühle poltern und die eiligen Schritte ihrer Team Kameraden auf dem Holzboden. Doch auch jemand anderes hörte. „Gihi jetzt macht mal halb lang. Ihr rennt den Zwerg ja gleich über den Haufen.“ Gajeel, daran gab es keine Zweifel. Dieser hatte Jet und Droy aufgehalten was den zweien gar nicht zu passen schien, den kurze Zeit später konnte Levy hören wie eine für Fairy Tail typische Schlägerei ausbrach. Levy fühlte sich mit einem mal sehr verloren in der Gilde, Lucy sprach gerade mit jemandem, Levy vermutete Natsu, und war daher abgelenkt. Als sich eine große raue Hand auf ihre Schulter legte zuckte die kleine Magierin zusammen. Von der Hand aus breitete sich ein Kribbeln in ihrem ganzen Körper aus. Sie wusste im ersten Moment nicht wessen Hand es sein konnte, hatte aber einen Verdacht. Doch bevor Levy ihrem verdacht nach gehen konnte wurde sie nun etwas von dem Tumult weg auf einen Stuhl geschoben, dann zog die Hand sich auch wieder zurück und mit schweren Schritten entfernte sich die Person wieder von ihr in Richtung Tumult. „Oh Gott Levy ich hatte schon Angst du wärst mit in die Schlägerei geraten.“ Eine erschrokene Lucy griff wieder nach ihrer Hand. Levy lächelte matt, sie wollte auf keinen Fall darüber reden wie sie vom A nach B gekommen war, daher erwiderte Levy nichts auf Lucys aus Ruf. „Lucy können wir bitte weiter. Ich habe das Gefühl alle mich anstarren werden, wenn wieder Ruhe herrscht.“ Murmelte Levy leise. Von Lucy kam ein eben so leises „Okay.“ zurück.

Langsam wurde Levy durch die Gilde geführt. Kaum das sie sich wieder in Bewegung gesetzte hatte war es ruhig geworden. Sie brauchte keine Augen um zu wissen, dass alle sie anstarrten. Besonders ein Blick schien sich in ihren Rücken zu bohren. Ein Blick der ihr schon als sie noch alles hatte sehen können einen leichten Schauer über den Rücken jagte. Ob dies gut oder schlecht war hatte sie aber auch zuvor nicht einordnen können. Nun erst recht nicht, darum war sie froh als sie spürte wie Lucy die Tür der Gilde öffnete und Levy hinaus auf die Straße führte, hinter ihnen brach wieder das normale Gildenchaos von Fairy Tail los. Auf der Straße prasselten wieder neue Eindrücke auf Levy ein. Der Geruch des Flusses, gemischt mit einer Vielzahl von Blumendüften, zusammen mit einer leichten Brise vom Meer und dem brummen des geschäftigen Treibens auf den Straßen. Levy kam es so vor als ob die Luft vibrierte, Gespräche, die auf den Straßen wandelnden Bürger von Magnolia und Fahrzeuge brachten die Luft in Bewegung und Levy fragte sich ob es schon immer so gewesen war nur damals hatte sie sich auf ihre Augen verlassen und ihre anderen Sinne hatten sich hintenangestellt.

Langsamem Schrittes lief Levy neben Lucy her. Und während Lucy darauf achtete, dass sie mit niemandem zusammenstießen, so Levy all die neuen Eindrücke in sich auf. Sie war dabei ihre im Kopf bestehende Karte umzugestalten um irgendwann wieder alleine durch die Straßen von Magnolia zu gehen. Einige Fixpunkte konnte sie recht schnell festlegen, die Bäckerei und der Blumenladen an der Straße die nach dem kleinen Buchladen auf den Weg führte, welcher sie nach Fairy Hills bringen würde. Auch den Buchladen erkannte Levy ohne ihn zu sehen. Die am Aushängeschild befindliche Glocke wiegte sich wie fast jeden Tag im Wind und gab ein leises Leuten von sich. Ein Leuten, dass Levy einen Weg wies, den sie trotz der Dunkelheit vor ihren Augen sehen konnte.

Auch wenn der Schock noch tief saß, ließ jenes leises Leuten Levy Hoffnung schöpfen. Es würde schwer werden, doch sie würde irgendwann und irgendwie wieder ihren weg gehen können. Ob nun sehend oder nicht. Sie würde es schaffen, sie hatte Freundinnen, die ihr helfen würden und ihr Wissensdurst zeichnete sich wieder einmal als vorteilhaft aus. Sie war nicht ganz verloren in der Dunkelheit welche sie eingeschlossen hatte, hatte sie doch einst ein Buch über die blinden Schrift gelesen und die Schrift sogar erlernt, nach dem sie sich mit der Buchladenbesitzerin unterhalten hatte, welche mit der Zeit immer weiter ihr Augenlicht verloren hatte, aber nicht hatte aufhören wollen ihren Laden zuführen. Levy wusste, dass sie inzwischen kaum noch etwas sehen konnte und ihr ihr Sohn immer öfter im Laden zur Hand ging. Mit Gedanken bei der kleinen Ladenbesitzerin schöpfte Levy weiter Hoffnung. Vielleicht könnte ihr diese Freundin helfen mit ihrem Schicksal besser umzugehen. Außerdem wusste Levy, dass es im Buchladen auch Bücher gab, die für Blinde gedruckt worden waren.

„Lucy können wir noch etwas im Buchladen besorgen?“ fragte Levy ihre Freundin als das Leuten am deutlichsten zuhören war. „Ähm ja … warum nicht.“ Erwiderte Lucy verdutzt und geleitete Levy ins innere des keinen Ladens. Der Geruch von Leder, Papier und Tinte vertrieb die süßlich-salzige Mischung, die auf den Straßen von Magnolia die Luft dominierten. Langsam setzte sich Levy in Bewegung eine Hand glitt dabei über die Bücher links von ihr. Sie ging immer weiter bis sie auf einem Buchrücken das spürte nach dem sie gesucht hatte. Bedacht ließ sie ihre Finger über die kleinen heraus gestellten Punkte wandern. Als sie den Titel ertasten hatte zog sie das Buch aus dem Regal und fuhr mit dem Zeigefinger über den Rückendeckel des Buches um den dort vorhandenen Text zu lesen. Nur um sicher zu gehen schlug sie das Buch auf und fuhr über die erste Seite. „Das nehme ich.“ Sagte Levy zu Lucy und suchte ihren Geldbeutel heraus. „Das Buch kostet 400 Jewel, kannst du mir das Raussuchen?“ fragte Levy ihre Freundin als sie ihren Geldbeutel gefunden hatte. „Ähm ja klar.“ Lucy schien noch verwirrter zu sein, doch Levy folgte einfach den Buchrücken weiter. Sie war schon so oft hier gewesen, dass sie sich sogar im Schlaf zu recht gefunden hätte. An der Kasse wartend lauschte Levy angestrengt in den Laden hinein. Die Ladenbesitzerin Tia Samarago kündigte sich durch das Levy alt bekannte Klappern an. Levy wusste, dass Tia ihre Brille nur ungern trug und daher lieber sich ihren Weg mit Hilfe eines Blindenstocks suchte. Levy seufzte für so einen Blindenstock wie Tia in besaß hätte sie im Moment alles gegeben.

„Guten Tag Levy, heute mal nicht allein?“ fragte die alte Dame sie. „Ja das ist meine Freundin Lucy sie hilft mir.“ Stellte Levy ihre Freundin und drehte ihren Kopf in die Richtung in der sie Tia vermutete. „Meine Augen sind zwar nicht mehr die besten, aber irgendetwas stimmt hier nicht.“ Kam es von Tia, erst als diese ihre Brille aufgesetzte hatte. „Ja es gab einen Unfall.“ Murmelte Levy bevor sie einmal tief Luft holte und es zum ersten mal selbst aussprach was ihr passiert war. „Oh das ist ja Schrecklich Kindchen.“ Tia hörte sich sichtlich erschüttert an, während sie das Geld in die Kasse legte. „Naja Danke für das Buch, wir sollten uns wieder auf den Weg machen.“ Sagte Levy und zuckte mit den Schultern. Sie wollte vor Tia nicht zu geben wie sehr es sie wurmte was passiert war. „Warte einen Moment hier.“ Hörte sie die alte Dame nur sagen, darauf folgte ein klappern Tia hatte wohl ihre Brille abgenommen, gefolgt vom klappern ihres Blindenstabes. „Was hat sie den jetzt vor?“ Levy zuckte nur die Schultern als Antwort auf Lucys Frage. Kurze Zeit später kehrte Tia zurück. „Komm mal her Kindchen.“ Meinte sie zu Levy und ergriff ihre Hand. „Meine Enkelkinder sind alle drei auf dieselbe Idee gekommen und was soll ich mit drei von diesen Dingern.“ Meinte die alte Frau und drückte Levy einen länglichen Gegenstand in die eine Hand und ein Buch in die andere. „Hier den schenke ich dir. Damit sollte es etwas einfacher für dich werden. Ein Langstock und ein Buch über die Handhaben so wie Tipps wie man sich ohne Augen zurecht findet.“ Erklärte Tia und Levy hätte am liebsten angefangen zu heulen. „Danke, Tia, vielen Dank.“ „Nichts zu danken meine Liebe. Ich hoffe doch sehr dass du mich bald mal besuchen kommst, auch wenn mein Sohn nun bald diesen Laden übernehmen wird. Ich bin langsam wirklich zu alt hierfür.“ Sagte sie mit einem Lachen. Sie brachte Levy und Lucy noch zur Tür und erklärte Levy wie sie den Langstock ausklappen konnte um diesen Einsatzbereit zu machen.

„Mit dem Teil kannst du dir alle die dich Nerven auf abstand halten.“ Witzelte Lucy während sie über den unbefestigten Weg die Berg zu Fairy Hills hinauf stiegen. Levy lächelte schwach. So wie die Hoffnung gekommen war sie auch wieder gegangen und hatte dem Frust und der Trauer platz gemacht. Als sie am Tor von Fairy Hills angekommen waren verabschiedete sich Levy von Lucy. Von hier wollte sie alleine weiter gehen. Sie wusste wo ihr Zimmer lag und dank dem Stock den Tia ihr geschenkt hatte würde sie auch keine Treppen hinunterstürzen oder Gegenstände umschmeißen. „Bis bald.“ Sagte Levy bevor sie die schwere Tür aufdrückte und im inneren verschwand.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Tochter des Waldes
avatar
Anzahl der Beiträge : 10
Anmeldedatum : 01.07.18
Alter : 20

Infos
Alter: 24
Besonderheiten: Schläft lieber unter offenem Himmel in einem Baum, als in einem Bett.
Magie: Pflanzen
Beitrag© By Moriko  Fr Jul 13, 2018 6:20 pm

Kapitel 3


Levy lag auf ihrem Bett, der Stock davor auf dem Boden ein Rucksack mit zwei Büchern in Blindenschrift lagen daneben Erza war am Morgen vorbeigekommen und hatte ihr Frische Sachen zum Anziehen raus gelegt und ihr angeboten sie zur Gilde zu begleiten, doch Levy wollte immer noch nur ihre Ruhe haben. Erza hatte noch etwas sagen wollen, doch Levy hatte sie schlussendlich rausgeworfen. Ihr war immer noch zum Heulen zumute, doch wie schon am Vortag wollte keine Träne ihre Augen verlassen, fast so als ob ihr Körper vergessen hatte wie man weinte.

Wütend über sich selbst rollte sie sich auf die Seite und starrte in die Dunkelheit. Sie musste sich eingestehen es war nicht alles schlecht für sie, sie brauchte kein Licht mehr zum lesen und dank Tias Laden hatte sie die Möglichkeit Bücher zu kaufen die sie mit den Fingern lesen konnte. Langweilig würde es sicherlich nicht werden. Auf der anderen Seite machte sie sich jedoch Sorgen wie es für sie weiter gehen würde. Blind konnte sie schlecht Aufträge erledigen und irgendwann wären ihre Ersparnisse aufgebraucht. Mit einem seufzen rollte sie sich auf die andere Seite und setzte sich auf. Sie brauchte nun erst einmal Ablenkung.
Entschlossen den Weg alleine in die Gilde zu finden zog Levy sich an. Sie würde lernen so zu leben und vielleicht ergab sich ja aus diesem Unglück etwas Neues. Das Ankleiden dauerte länger als früher, da sie erst einmal ertasten musste wo vorne und wo hinten war, so wie ob es eine Hose, Jacke oder Oberteil war. Erza hatte ihr eine dreiviertel Hose und ein T-Shirt herausgesucht. Ihre Schuhe fand unter dem Stuhl auf den Erza ihre Kleider gelegt hatte. Bewaffnet mit ihrem Langstab und einem Rucksack in dem sie die zwei Bücher vom Vortag transportierte, trat sie aus ihrem Zimmer heraus. Das sie sich auch hier aus kannte wie in ihrer Westentasche erleichterte es Levy ihren Weg zur Haupttür zu finden. „Hallo Levy. Juvia wollte gerade zur Gilde. Darf Juvia dich begleiten?“ wurde Levy angesprochen als sie gerade an der Tür ankam. Eigentlich hatte Levy den Weg alleine finden wollen, doch Juvia hatte so freundlich gefragt, dass Levy nickte.

Die erste Zeit gingen sie einfach nur Schweigend neben einander her, doch als Levy schon in einiger Entfernung die Glocke von Tia Laden hören konnte begann Juvia zu sprechen. „Juvia ist überrascht dich so entschlossen zu sehen. Juvia ist auch froh, dass es dir besser geht. Wenn Juvia etwas für dich tun kann, dann hilft Juvia dir gerne.“ „Danke Juvia, aber im Moment kann mir vermutlich niemand helfen.“ Erwiderte Levy und versuchte zu Lächeln.

Als sie in Magnolia an kamen war Levy froh Juvia bei sich zu haben. Die Straßen waren voll und kaum einer nahm Rücksicht auf die blauhaarige. Als sie endlich die Gilde erreichten war Levy froh nicht von irgendjemandem nieder getrampelt worden zu sein. „Gibt es irgendwo einen freien Platz, Juvia?“ fragte Levy ihre Begleiterin als sie den Innenraum der Gilde betreten hatten. „Juvia sieht einen, aber Juvia weiß nicht ob Levy dort sitzen will.“ Kam es von Juvia zurück. „Warum?“ fragte sie und versuchte sich auf ihre Ohren zu konzentrieren. Es war schon seltsam wie schnell sich ihre Sinne der neuen Situation angepasst hatten oder waren ihre Ohren immer schon so gut gewesen doch sie hatte sie nie so intensiv gebraucht? Levy war unschlüssig darüber ob sie schon immer so gut hatte Hören können oder ob sich ihre Sinne angepasst hatten. Juvias Stimme riss sie aus ihren Gedanken „Der Freie Platz ist bei Gajeel am Tisch. Juvia kann Levy dort hinbringen. Wenn Levy aber nicht bei Gajeel sitzen will sucht Juvia Levy einen Platz. Oh Gray-sama!“ bevor Levy antworten konnte war Juvia auch schon verschwunden und hatte Levy am Eingang zurückgelassen. Mit einem seufzen machte sich Levy alleine auf die Suche nach einem Platz an dem sie etwas sitzen konnte und in ruhe in ihren neuen Büchern schmökern konnte.

Mitten auf der Strecke wurde sie jedoch von Erza abgefangen. „Levy wie schön dich hier zu sehen. Kann ich kurz mit dir sprechen?“ Levy nickte und ließ sich von Erza an einen Tisch bringen. „Wie geht es dir heute?“ fragte Erza Levy als erstes kaum das sie sich gesetzte hatte. „Willst du eine ehrliche Antwort?“ stellte Levy als Gegen frage, im selben Moment musste sie sich eingestehen, dass Erza nur nach halb so einschüchtern wirkte wie sonst. „So schlimm?“ Erza klang erstaunt. „Erza ich weiß du meinst es nur gut, aber im Moment will ich über mein Wohlbefinden nicht sprechen. Es gibt im Moment für mich wichtigeres zu tun als allen zu sagen wie es mir geht.“ Erwiderte Levy und klappte ihren Langstock zusammen um ihn vor sich auf den Tisch zu legen. „Hm mh.“ Kam es von Erza gefolgt von einem tiefen Atemzug. „Weshalb ich eigentlich mit dir sprechen wollte, da ich davon aus gegangen bin, dass du in nächster Zeit wohl kaum Aufträge erledigen wirst habe ich mich mit den anderen aus Fairy Hills und dem Master zusammengesetzt und wir haben beschlossen, dass wir dir bis auf weiteres finanziell unter die Arme greifen werden. Du musst die keine Sorgen wegen deiner Miete machen, das übernehmen wir, okay?“ Auch wenn es wie eine Frage formuliert war so hörte Levy die Bestimmtheit in Erzas Stimme, die keinen Wiederspruch zu ließ. Also widersprach Levy auch nicht sondern nahm die Geste ihrer Freundinnen danken entgegen. „Danke, das ist sehr aufmerksam von euch.“ Sagte Levy und brachte sogar ein Lächeln zustande.

Nach dem kurzen Gespräch hatte Erza Levy allein gelassen, da Natsu und Gray wieder einmal angefangen hatten zu streiten. Wie sie so da saß und ihr Buch mit dem Finger laß drifteten ihre Gedanken immer wieder ab. Sie musste zugeben soviel anders war es nicht nur das sie jetzt den Blick sonst wo hin gerichtete hatte und nicht wie früher ihre Augen auf das Buch vor ihr fokussieren musste. Auch das Treiben in der Gilde ging an ihr wie immer größten Teils vorbei, nur das es nicht mehr der bunte verschwommene Rand um ihr Buch herum war, sondern ein Gewirr aus Stimmen, klappernden Tellern und Krügen und dem rumoren der so gut wie alltäglichen Prügelei. Erza hatte Levy an einen Tisch gesetzte der gut geschützt stand so hörte sie zwar den Tumult aber nichts flog annähernd so weit das es sie hätte erwischen können. Nur einmal flog ein leerer Krug etwas von ihr entfernt gegen die Wand, das war aber auch schon alles.

„Hallo Levy darf ich mich zu dir setzten?“ Eine Stimme ließ Levy ihren Kopf drehen. „Lily bist du das?“ fragte sie und streckte eine Hand in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war. „Ja Levy.“ Antwortete der schwarze Exceed und reichte Levy seine Tatze. „Ja klar setzt dich.“ Beantwortete Levy nun seine Frage und brachte erneut ein Lächeln zustande. Für einige Zeit herrschte ruhe an ihrem Tisch nur der Tumult in der Gilde war zu hören und das Rascheln von Papier wen Levy mal wieder eine Seite umblätterte, als Lily sich räusperte. „Darf ich dich etwas fragen Levy?“ Levy nickte nur und ließ ihren Zeigefinder weiter über das Papier gleiten. „Was machst du da gerade?“ Lily war über den Tisch herübergekommen und stad nun neben Levy auf dem Tisch und blickte Levy über die Schulter. „Ich lese.“ Sagte Levy mit einem Lächeln. „Du liest? Aber wie?“ Lily klang ungläubig. „Ja ich lese mit den Fingern. Das Buch ist in Blindenschrift geschrieben.“ Erklärte Levy und drehte ihren Kopf zu Lily ohne aber eine Pause beim lesen zu machen. „Wie schnell lernst du?“ fragte Lily immer noch ungläubig. Nun musste Levy tatsächlich etwas Lachen. „Nein ich habe diese Schrift schon vor einigen Jahren gelernt. Um genau zu sein hab ich mich damals mit der Ladenbesitzerin von Blooming Books angefreundet. Und als sie anfing langsam durch das Alter ihr Sehkraft zu verlieren hat sie nach und nach Bücher über Blindenschrift und in Blindenschrift mit ins Sortiment genommen. Ich dachte bevor ich die Schrift mühsam im hohen Alter lerne, lerne ich sie jetzt schon und bin dann auf das was im Alter kommt vorbereitet.“ Erzählte Levy ihrem Gesprächspartner. „Oh.“ Machte Lily nur und setzte sich neben Levy auf den Tisch. „Du ließ aber ganz schön schnell mit den Fingern.“ Stellte Lily fest, worauf Levy wieder lachen musste. „Ja verrückt oder? Es kommt mir so vor als ob ich sogar schneller lese als früher.“ Gab Levy zu. „Was liest du da eigentlich gerade?“ Lily hörte sich interessiert an weshalb Levy ihm erzählte um was es ging. „Also die Geschichte spiel in einem weit entfernten Land. Dort gibt es kaum Magie. Eigentlich gibt es nur eine Zauberin, dafür gibt es aber einen König. Dieser König wollte alles was Schön ist besitzen, gab die schönsten Bälle und kleidete sich nur in den besten Kleidern, aber er war kaltherzig und egoistisch. Als in einer stürmischen Nacht eine alte Frau in seinem Schloss Zuflucht suchte bot diese ihm im Gegenzug eine einzelne Rose als Geschenk. Der König aber lachte nur über das mickrige Geschenk und wollte die Alte aus dem Schloss jagen. Da verwandelt sich die Frau in eine wunderschöne Magierin. Der König bettelt um Verzeihung, aber die Magierin hat gesehen, dass in seinem Herz keine Liebe gibt und verflucht ihn und alle die im Schloss leben darauf hin. Nach einem kurzen Zeitsprung wird die Protagonistin in die Geschichte mit ein gebracht. Eine junge Frau die in einer kleinen Stadt lebt. Sie ist sehr intelligent und liest gerne, was sie in den Augen der Dorfbewohner als Seltsam erscheinen lässt. Ich bin jetzt gerade an der Stelle wo sie einen gut aussehenden Jungen Mann, der aber nicht viel Grips im Kopf hat rauswirft und seinen Antrag ablehnt.“ Berichtete Levy, unentwegt wanderte ihr Finger über die Zeilen des Buches. Neben ihr hörte sie Lily leise lachen. „Der König und das Mädchen erinnern mich an jemandem.“ Sagte Lily schließlich ruhig. Levy hätte ihn nun gerne fragend angeschaut um ihrer Frage Nachdruck zu verleihen. „Aha und an wen?“ „Nicht so wichtig.“

„Wie spät ist es denn überhaupt?“ fragte Levy etwas aus dem Kontext heraus. Sie hatte auch das letzte verbliebene Stück Zeitgefühl beim lesen verloren. „Hm es ist schon recht spät. Die Sonne geht gerade unter.“ Erwiderte Lily, Levy klappte daraufhin das Buch zu, nicht aber ohne zu vor ein Lesezeichen hinein zu legen. „Ich sollte los, wenn ich zurück nach Fairy Hills will. So ganz kann ich den Weg noch nicht aus wendig.“ Meinte Levy und klappte ihren Langstock aus. „Soll ich dich begleiten?“ „Würde Gajeel dich nicht vermissen?“ „Ach der ist immer noch dabei sich mit Elfman und Erza zu streiten. Einer der Beiden hat Erzas Erdbeerkuchen auf den Boden der Tatsachen befördert.“ Brummte Lily worauf hin Levy kicherte. „Und du hilfst ihm nicht?“ „Ich bin doch nicht lebensmüde!“ kam prompt die Antwort. Nun musste Levy wirklich lachen. „Um auf deine Frage zurück zu kommen, auch wenn ich es mir nicht gerne eingestehe, etwas Hilfe könnte ich schon gebrauchen.“ Sagte Levy und fuhr sich durch die Haare. „Na dann.“ Levy hörte das rascheln von Federn, dann spürte sie die kleine Tatze von Lily auf ihrer Schulter. Mit einem kleinen Lächeln verließ Levy die Gilde. Jetzt am Abend war zwar weniger los auf den Straßen von Magnolia trotzdem war sie froh dass Lily das Sehen für sie übernahm, so konnte sie sich voll und ganz auf ihr Gehör verlassen und auf das was sie mit ihrem Blindenstock vor sich ertastete. Zudem entpuppte sich Lily, auch wenn er meist sehr schweigsam wirkte, als ein Gesprächspartner mit dem Levy sich gerne unterhielt. Im vergleich zum Vortag fühlte sie sich schon viel besser. Vielleicht lag es daran dass ihre Freundinnen ihr halfen oder das sie sich auf dem Rückweg so gut mit Lily unterhalten, auf jedenfalls fühlte Levy sich besser als sie an diesem Abend vor Fairy Hills ankam.

„Danke Lily.“ „Ach doch nicht dafür.“ Winkte Lily ab und landete auf vor Levy. „Wenn du Hilfe brauchst, sag einfach Bescheid. Im Moment ist kein Auftrag in Sicht den sich Gajeel unter den Nagel reißen will.“ Meinte Lily, Levy blickte hinunter zu Lily. Sie wusste nicht wo her, aber sie wusste ganz genau wo der Exceed stand. „Danke Lily das ist lieb von dir.“ Nun Lächelte Levy wirklich und für einen kurzen Moment waren all diese negativen Gedanken, die sie immer wieder verfolgt hatten weg. Lily wünschte ihr noch einen schönen Abend, dann wandte er sich zum Gehen. Levy blieb noch einen Moment unter dem Torbogen von Fairy Hills stehen, dann rief sie noch einmal nach Lily. „Ja Levy?“ „Meinst du du kannst mich morgen hier abholen und zur Gilde begleiten? Ich lasse mir einen Wecker stellen.“ „Natürlich Levy. Wann soll ich da sein?“ „Sagen wir zehn Uhr?“ „Einverstanden Levy. Bis morgen.“ „Bis morgen:“ Mit diesen Worten drehte Levy sich Levy um und ging die letzten Schritte bis zum Eingangsportal des Wohnheims und verschwand im inneren.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Tochter des Waldes
avatar
Anzahl der Beiträge : 10
Anmeldedatum : 01.07.18
Alter : 20

Infos
Alter: 24
Besonderheiten: Schläft lieber unter offenem Himmel in einem Baum, als in einem Bett.
Magie: Pflanzen
Beitrag© By Moriko  Sa Jul 14, 2018 9:11 am

Kapitel 4




Levy hatte Glück gehabt. Sie war im Badezimmer auf Cana und Juvia getroffen, Cana war zwar rund wie ein Buslenker, und lief dem entsprechend auch so, trotzdem wollte sie Levy helfen ihren Wecker zustellen. Schlussendlich stellte Juvia dann aber zwei Wecker, einen auf acht Uhr und einen auf fünf vor Zehn, da Cana aufgrund gehöriger Schlagseite von Juvia zuvor in ihr Zimmer und ins Bett gebracht worden war.

Als am nächsten Morgen der erste Wecker klingelte, steckte Levy sich erst einmal ausgiebig. „Guten Morgen Levy!“ „Iiiik!“ quietschte Levy als sie angesprochen wurde. „Erza jag mir doch nicht so einen schrecken ein.“ Sagte sie vorwurfsvoll nachdem sie die Stimme ihrer guten Freundin zu geordnet hatte. „Tschuldige. Ich wollte dir eigentlich nur ein paar Sachen raussuchen. Bisca hat mir erzählt, dass du in die Gilde willst.“ „Oh, danke Erza. Ja im Dunkeln sitz ich doch hier auch. In der Gilde kann ich mich wenigstens mit euch unterhalten.“ Versuchte Levy einen Witz über ihre derzeitige Situation zu machen und es klappte. Erza musste kurz kichern. „Recht hast du. Aber, brauchst du sonst noch etwas? Hilfe beim Anziehen? Oder soll ich dich in die Gilde begleiten?“ „Nein nein Erza, ich bekomm das mit dem Anziehen schon hin, wenn du mir alles wie gestern bereitlegst.“ Sagte Levy und stand auf. „Und ich bin mit jemandem verabredet, er holt mich ab und bringt mich in die Gilde.“ „Oh du bist mit jemandem verabredet. Wer ist ER denn? Kennen wir ihn? Wenn er dir weh tut kann der was erleben!“ Nun war es Levy die kurz lachte. „Mach dir keine Sorgen es ist nur ein Freund aus der Gilde.“ „Aha nur ein Freund. Und wer? Ist es Jet?“ „Nein es ist nicht Jet.“ Levy verdrehte die Augen während sie ihr Haarband wieder über die Augen legte und hinter dem Kopf zusammenband. „Hier ich hab ein Kleid heute raus gesucht. Okay dann Droy?“ Erza reichte Levy ihr Kleid, welche ohne große Federlese aus ihrem Schlafshirt schlüpfte, welches ihr Juvia am Abend zu vor herausgelegt hatte. „Nein es ist auch nicht Droy.“ Verneinte Levy und versuchte das Kleid über den Kopf zu ziehen. „Hm… nein das kann nicht sein… oder… holt Gajeel dich ab?“ Levy wurde rot als Erza den Dragon Slayer erwähnte. „Nein… Gajeel… Gajeel ist es auch nicht. Wollen wir nicht etwas frühstücken gehen?“ versuchte Levy sich aus der Situation zu retten, nachdem sie ihr Kleid endlich anhatte. „Frühstück klingt gut.“ Lenkte Erza ein, aber Levy spürte den Blick der Magierin im Nacken als sie sich ihren Weg an dieser vorbei suchte, auf den Wangen immer noch einen leichten rot Schimmer.

Pünktlich um fünf vor zehn verließ Levy ihr Zimmer. Sie hatte wieder ihren Rucksack mit ihren Büchern geschultert. Sie wollte Lily gleich auf dem Weg in die Gilde fragen ob sie noch einmal bei Tia in den Laden schauen könnten. Auch wenn es ihr etwas unangenehm war, da ihre Freundinnen sich um ihre Miete kümmern wollten, wollte sie noch ein weiteres Buch kaufen, das sie selbst lesen konnte und niemanden brauchte um vorzulesen.

„Guten Morgen Levy.“ Levy war am Torbogen vor Fairy Hills angekommen als Lily sie begrüßte. „Guten Morgen Lily.“ Grüßte Levy zurück und rückte ihren Rucksack zurecht. „Wollen wir dann los?“ Levy nickte als Antwort auf die Frage von Lily und wartete bis Lily wieder neben ihr flog. Erst als sie seine Pfote auf ihrer Schulter spürte machte sie einen Schritt vorwärts. „Du Lily, können wir bevor wir in die Gilde gehen noch einen kurzen Abstecher in einen Buchladen machen?“ fragte sie im Gehen und drehte ihren Kopf etwas in Lilys Richtung. „Von mir aus ja.“ Antwortete er gelassen, danach herrschte einige Zeit schweigen zwischen den beiden. Erst kurz bevor sie den Stadtrand von Magnolia erreichten begann Levy wieder zu sprechen. „Wie sieht heute eigentlich der Himmel aus? Ich spüre die Wärme der Sonne, aber auch den Wind. Ist es bewölkt oder klar?“ „Blauer Himmel, ein paar Wolken, nichts Besonderes.“ Erstattete Lily Bericht, Levy nickte einfach nur sie hatte zwar mit einer etwas ausgeschmücktern Antwort gerechnet, aber wer Tag täglich mit einem Ölgötzen, dessen Gefühlswelt auf einen Teelöffel passen würde, zusammen war hatte vermutlich nicht viel für blumige Umschreibungen für das Wetter übrig.

Nachdem sie bei Tia zwei neue Bücher erworben hatten machten sich Levy und Lily auf den Weg zur Gilde. An diesem Tag nahmen überraschender weise mehr Leute Rücksicht auf die blinde Magierin und trotzdem musste Lily sie einmal kurz aufhalten weiter zu gehen, als Levy beinahe in den Fluss gefallen wäre. „Sorry. Ich war gerade in Gedanken.“ „Das hat man gemerkt Levy.“ Kam etwas brummig von Lily. „Komm die Gilde ist gleich da vorne.“ Fügte er etwas freundlicher hinzu und lenkte Levy in die entsprechende Richtung.

In der Gilde suchte Levy sich einen Platz an der Bar sie, neben sich hörte sie Cana ihrem Laster nach gehen. „Cana du trinkst zu viel.“ Stellte Mirajane mit leicht angesäuerter Stimme fest. „Ach komm schon, trink lieber etwas mit!“ lallte Cana. „Du auch Levy!“ Mit diesen Worten legte Cana der blauhaarigen Magierin einen Arm um die Schultern und hielt ihr eine angebrochenen Flasche Sake unter die Nase. Bevor Levy protestieren konnte versuchte Cana weiter zu sprechen. „Komm schon… nur einen Schluck.“ „Cana du bist schon voll bis untern Rand, hör auf Levy zum Trinken zu motivieren.“ Tadelte Mira die braunhaarige Magierin, die sich im selben Moment einen großen Schluck genehmigte und dabei beinahe Levy die Flasche gegen die Nase schlug. „Mira, ich würde einen Früchtetee nehmen.“ Sagte Levy schließlich als Cana sie wieder losgelassen hatte und sich wieder mit ihren Falschen befasste. „Natürlich, ich mach dir sofort einen.“ Versicherte diese ihr und begann mit Geschirr zu klappern. Während Levy auf ihren Tee wartete holte sie eins ihrer Bücher aus ihrem Rucksack und unterhielt sich mit Mirajane. „Kommt es mir nur so vor oder ist es heute ruhiger?“ fragte Levy die weißhaarige Bardame und suchte nach dem Lesezeichen, welches sie am Vortag im Buch platziert hatte. „Nein es kommt dir nicht nur so vor es ist ruhiger.“ Antwortete Mira während sie den Tee aufgoss. „Fast alle sind unterwegs auf Aufträgen.“ Fügte sie hinzu, mit einem leisen klirren stellte sie die Tasse vor Levy ab. „Vielen Dank Mira. Ich tippe mal darauf, dass Natsu und Gray unterwegs sind, richtig?“ Levy lachte und tastete langsam nach der Tasse. „Pass auf der Tee ist heiß!“ warnte Mirajane Levy fürsorglich, bevor sie auf ihre Frage antwortete. „Ja da tippst du richtig. Natsu, Gray, Happy und Lucy sind mit Erza zu einem Auftrag. Aber auch meine Geschwister sind heute unterwegs, damit sind schon mal drei Schreihälse weg.“ Meinte Mira mit einem Lachen. „Sag mal ließt du?“ fragte Mirajane mit einem mal überrascht und Levy spürte wie Mira sich ihr Gegenüber auf die Bar stützte. „Wie du liest?“ nun war auch Cana wieder interessiert. Interessiert lehnte sich auch die andere Magierin, die im Moment an der Bar war, zu ihr hinüber. „Ja ich lese. Das Buch ist in einer Schrift für Blinde geschrieben.“ Antwortete Levy während sie mit dem Finger über die Seiten fuhr. „Levy du bist ja genial, wie schnell hast du diese Schrift den bitte schön gelernt?“ Mira und Cana lehnten sich weiter über Levys Schulter. „Ich hab das schon vor einiger Zeit gelernt, um genau zu sein als eine Freundin von mir auch angefangen hat die Schrift zu lernen.“ Gab Levy zu. „Du bist ja eine. … Man könnte glatt meinen du…“ „Cana!“ eine empörte Mira unterbrach Cana, doch Levy konnte sich denken was Cana hatte sagen wollen und seufzte. „Lass gut sein Mira, Cana hat ja recht. Man könnte glatt meinen, dass ich geahnt habe, dass ich es einmal brauchen würde.“ Damit war die Stimmung erst einmal im Keller angekommen. Cana widmete sich wieder ihrem Laster und Mira ging Kinana wieder zur Hand.

Kurz vor Sonnenuntergang trafen sich Levy mit Lily vor der Gilde und Lily begleitete sie wieder zurück nach Fairy Hills. Er schien zu merkten, dass Levy nicht ganz so glücklich war wie am Morgen. Levy spürte, dass er fragen wollte was passiert war. Doch zu ihrer Überraschung fragte er nicht nach, sondern erzählte von seinem Tag. Es war zwar nicht viel passiert, von dem er berichten konnte, trotzdem war Levy froh das nicht sie von ihrem Tag berichten musste. Die letzten Meter bis nach Fairy Hills schwiegen sie. Nachdem sie sich für den nächsten Tag verabredet hatten, machte Lily sich auf den Weg zurück und Levy setzte sich noch etwas auf die Treppen in die Sonne.

„Hallo Levy. Darf Juvia sich dazu setzten?“ Levy zuckte erst zusammen als sie plötzlich Juvia hinter sich hörte, dann nickte sie und antwortete auf Juvias Frage, während sie ihren Rucksack und den zusammen geklappten Langstock beiseiteschob. „Natürlich. Setzt dich.“ „Juvia würde Levy gerne etwas fragen.“ Juvia setzte sich neben Levy. „So lange du mich nicht nach meinem Tag fragen willst.“ Erwiderte Levy und versuchte witzig zu klingen. „Nein, Juvia wollte Levy was anderes fragen.“ „Dann leg los.“ „Wie war es in der Gilde?“ „Leise, Natsu, Gray sind unterwegs. Da fehlt gleich ein großer Teil von dem alltäglichen Chaos.“ „Oh. Juvia war heute nicht in der Gilde. Sie wollte ein Geschenk für Gray-sama fertigstellen.“ Juvia seufzte herzzerreißend. „Du magst Gray wirklich sehr, nicht wahr?“ Levy schmunzelte etwas. „Ja. Juvia liebt Gray-sama. Liebt Levy jemanden?“ „Ich?“ Levy zögerte einen Moment, bis sie schließlich mit einem unsicheren „Nein…“ antwortete. „Wirklich?“ Juvias Stimme war bohrend. „Naja da gäbe es schon jemanden, aber…“ nun war es Levy die seufzte. „Ich glaube nicht, dass er sich für mich interessiert.“ Juvia legte Levy eine Hand auf die Schulter. „Juvia kann verstehen wie Levy sich fühlt.“ Sagte sie mitfühlen, bevor beide schweigend neben einander saßen.

„Es wird langsam kühl, wir sollten rein gehen.“ Sagte Levy nach einiger Zeit, als der Wind auffrischte und es kühler wurde. „Soll Juvia helfen?“ „Nein nein, alles in Ordnung ich schaff das schon.“ Versicherte Levy auf die Frage ihrer Mitbewohnerin. Sie war doch kein kleines verlorenes Kind.

Die Sonne musste inzwischen untergegangen sein und spendete so mit keine Wärme mehr. Mit einem seufzen standen die beiden jungen Frauen auf und betraten Fairy Hills. Bevor die zwei aber wieder ihrer Wege gingen, wünschten sie einander noch einen schönen Abend und eine gute Nacht.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Tochter des Waldes
avatar
Anzahl der Beiträge : 10
Anmeldedatum : 01.07.18
Alter : 20

Infos
Alter: 24
Besonderheiten: Schläft lieber unter offenem Himmel in einem Baum, als in einem Bett.
Magie: Pflanzen
Beitrag© By Moriko  Sa Jul 14, 2018 8:54 pm

Kapitel 5



Die Zeit schritt voran, aus Tagen wurden zwei ganze Wochen. An Levys Situation änderte sich nichts, wo durch sich in disen zwei Wochen zwischen Levy und Lily eine gewisse Rutine einbürgerte. Zur Verwunderung Levys schien niemand wirklich mitzubekommen, dass Lily und sie nun recht oft zusammen unterwegs waren. Morgens um zehn holte sie der schwarze Exceed vor Fairy Hills ab und begleitete sie durch die Stadt zur Gilde. In der Gilde war er dann zwar meistens bei Gajeel, aber wenn dieser sich mal wieder an der typischen Gildenprügelei beteiligte, zog Lily sich zu Levy zurück um mit ihr den Umgang mit ihrem Langstock und die Orientierung mit Hilfe des Gehört zu üben. Außerdem war Levy froh über seine Gesellschaft. Levy war zwar auch froh über die Gesellschaft ihre Freunde und Dankbar für die Hilfe ihrer Kameraden, aber das jene sie mehr wie rohes Ei behandelten ging ihr nach zwei Wochen schon etwas gegen den Strich. Natürlich, sie sorgten sich um sie, aber sie war nicht hilflos. Zum Glück sollte sich nun nach zwei Wochen einiges ändern. Das konnte Levy an jenem Montagmorgen jedoch noch nicht ahnen.

Das erste Zeichen von Veränderung zeigte sich am Montagmorgen der dritten Woche. Anders als sonst wartete Lily nicht am Torbogen auf Levy und er kam auch nicht verspätet. Als schließlich Erza Fairy Hills verließ um zur Gilde zu gehen schloss Levy sich ihr an. Diesen Montag war die Gilde ungewöhnlich still. Nicht mal Natsu und Gray hatten sich in den Haaren. An der Bar angekommen wandte Levy sich gleich an Mirajane, sie spürte das etwas vorgefallen sein musste.

„Mira, ist heute irgendetwas passiert?“ fragte sie sie ihre Freundin, während sie routinemäßig ihren Langstock zusammenklappte. „Ja. Gajeel und Lily hatten heute früh einen heftigen Streit. Lily wollte wohl irgendwo alleine hin und Gajeel wollte wissen wo er hin geht. Das Ganze ist dann so ausgeartet, dass zu erst Lily und danach Gajeel rausgestürmt sind. Gajeel hat das Gefühl Lily hat sich einen neuen Partner gesucht, Lily bestreitet es zwar aber er sagt auch nicht was er stattdessen macht.“ „Oh…“ Levy war verwundert, Lily hatte Gajeel nicht erzählt das er ihr half? „Du klingst nicht sonderlich überrascht, weißt du etwas was?“ Mira beugte sich zu Levy hinüber, und wieder einmal war Levy froh nicht sehen zu können, denn sie konnte sich vorstellen wie Mira sie im Moment ansah. „Nein, ich weiß von nichts. Ich bin aber überrascht, dass du auch unwissend bist.“ Versuchte Levy sich aus der Affäre zu ziehen. „Aber mal eine andere Frage, weißt du wo ich Gajeel finden könnte?“ „Du weist also doch etwas. Nicht wahr?“ fragte Mira bohrend nach und kam hinter der Bar hervor um sich neben Levy zu setzten. „Komm schon mir kannst du es doch sagen. Ich verrate auch niemandem etwas.“ „Du wirst nicht aufgeben bis du eine Antwort hast, oder Mira?“ „Du hast es erfasst.“ Levy seufzte drehte sich dann aber zu Mira. „Lily hat keinen neuen Partner. Er hilft mir außerhalb der Gilde. Ich habe mich zwar irgendwie mit der Situation arrangiert, aber alleine durch die Stadt gehen? Nein die Leute nehmen einfach zu wenig Rücksicht auf jemand Blinden wie mich. Lily hat mich in den letzten zwei Wochen jeden Tag sicher in die Gilde und wieder zurückgebracht.“ Erklärte Levy und drehte den Kopf wieder so, dass sie auf ihre Hände blickte. „Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass er es Gajeel erzählt hatte, oder es zumindest jemandem aufgefallen wäre.“ Murmelte Levy. Mira wollte Levy antworten als die Tür der Gilde mit einem Krachen geöffnet und auch wieder geschlossen wurde.

Mit einem Grunzen ließ sich die Person, welche gerade die Gilde betreten hatte neben Levy auf einen Barhocker nieder. Levy hatte erkannt wer sich da neben sie gesetzt hatte und drehte sich zu ihm um. „Gajeel?“ „Ja?“ knurrte der Dragon Slayer als Levy ihn ansprach. „Wir müssen Reden.“ Levy versuchte so selbstbewusst wie nur möglich zu klingen, ganz gelang es ihr jedoch nicht. Es war immer hin Gajeel der ihr nun gegenüber saß. Sie merkte wie ihr Herz schneller schlug und ihre Gedanken zu rasen begannen. Sie ermahnte sich innerlich zur Ruhe, wirklich ruhiger wurde sie jedoch nicht. „Müssen wird das?“ brummte er genervt als Antwort. Levy spürte seinen Blick auf ihr ruhen und eine Gänsehaut zog sich über ihre Arme. „Ja… müssen wir.“ Und da war ihr Selbstvertrauen dahin. „Und warum?“ er klang immer noch wütend, doch Levy wollte nicht das die beiden Freunde sich stritten. „Wegen Lily. Er hat keinen neuen Partner.“ „Was weißt du schon…“ Gajeel hörte sich zwar immer noch schlecht gelaunt an, aber dieses mal schwang auch etwas Überraschung in seiner Stimme mit. „Er hat keinen neuen Partner. Er hat …“ Levy zögerte einen Moment, doch bevor sie weitersprechen war Gajeels Überraschung verflogen und tat seinen Unmut kund. „Ach lass mich einfach in Ruhe, Zwerg.“ Empört blies Levy die Backen auf. Gajeel konnte so stur und eigensinnig sein. In einem Anflug von Selberbewusst sein packte sie den Dragon Slayer am Kragen und zog ihn zu sich herunterzog. Stirn an Stirn saßen sie nun einander gegenüber. „Gajeel, Lily hat in den letzten zwei Wochen sich um mich gekümmert.“ „Huh? Was hast du da gesagt Zwerg?“ nun war er wirklich überrascht. So überrascht, dass er sich gar nicht aus dem Griff der Magierin befreite. Levy holte tief Luft bevor sie Gajeel antwortete. „Lily hat sich um mich gekümmert. Er hat mich morgens vor Fairy Hills abgeholt und abends wieder zurückbegleitet. Und wenn du mal wieder mit deinen eigenen Sachen beschäftigt warst hat er mit mir geübt. Ich bin nun mal erblindet und brauch Hilfe und ich bin Lily sehr dankbar dafür, dass er mir hilft und mich dabei nicht wie ein hilfloses Kind behandelt.“ Fuhr sie den großen Magier an, bevor sie ihr Gegenüber wieder losließ, da ihr klar wurde was sie getan hatte und wie nah sie Gajeel gekommen war.

„Noch einmal langsam Zwerg.“ Gajeel legte Levy seine Hände auf die Schulter während er sprach und dachte gar nicht daran den Abstand zu vergrößern. Nun wieder etwas unsicherer wiederholte Levy ihre Worte: „Lily hat sich um mich gekümmert, Gajeel. Da gibt es keinen neuen Partner mit dem Lily Aufträge erledigt.“ „Lily war also nur morgens immer weg, weil er dich abgeholt hat?“ „Ja, Gajeel.“ „Und Abends ist er auch nur ohne mich gegangen, weil er dich wieder nach Hause gebracht hat?“ „Ja, hab ich doch gerade gesagt! Haben wir jetzt auch noch einen Tauben in der Gilde oder was?“ Levy hätte gerne herausfordernd geschaut, doch nun beschränkte sich ihr Handeln um ihren Worten Nachdruck zu verleihen auf das Verschränken der Arme. „Seit wann denn so schlagfertig Zwerg?“ fragte Gajeel und nahm seine Hände wieder von ihren Schultern. Zurück blieb ein leichtest Kribbeln. „Darf ich etwa nicht schlagfertig sein?“ „Doch schon, aber das bin ich gar nicht von dir gewohnt Zwerg.“ Bevor Levy etwas erwidern konnte schritt Mira ein. „Wollen die zwei Herrschaften ihren Ehestreit nach draußen verlegen? Ihr könnt natürlich auch hierbleiben, aber ich will nur gesagt haben, dass ihr Zuschauer habt.“ „Also mir ist das egal. Ich seh die Zuschauer ja eh nicht.“ Konterte Levy, dass sie den Dragon Slayer aus der Reserve gelockt hatte, hatte ihr einen erneuten Schub Selbstbewusstsein gegeben. Gajeel schien die Situation jedoch sichtlich peinlicher, denn er zische Mira ein: „Wir sind kein Paar und schon gar kein Ehepaar.“ zu, nur um dann Levy dazu aufzufordern das ganze draußen weiter zu diskutieren.

Vor der Gilde ergriff Gajeel gleich wieder das Wort. „Aber warum hat Lily mir nicht einfach gesagt, dass er dir hilft?“ „Das kann ich dir nicht sagen, ich dachte eigentlich er hätte es dir längst gesagt.“ Antwortete Levy. Die kühle Abendluft hatte sie wieder zurück auf den Boden der Tatsachen gebracht und als ihr klar wurde was im inneren der Gilde passiert war schlich sich eine verdächtige Röte auf ihr Gesicht. „Warum nur?“ „Weil ich mit bekommen hab das Levy Hilfe braucht. Außerdem hast du ihr doch zuerst geholfen.“ Die Stimme von Lily ließ die zwei Magier vor der Gilde zusammenfahren. „Lily du hast mich erschreckt!“ rief Levy aus. „Ach papperlapapp ich wollte nur nicht, dass sie da in die Rauferei gerät.“ Erwiderte Gajeel patzig, mit einem Hauch von Verlegenheit in der Stimme. Die Erkenntnis, dass es wirklich Gajeel gewesen war, welcher sie am Tag ihres Erwachens aus der Gefahrenzone gebracht hatte ließ sie noch einen Tick röter werden. „Und warum hast du nicht gesagt?“ fragte Gajeel um von den Worten seines Freundes abzulenken. Die Antwort von Lily überraschte aber sowohl Levy als auch Gajeel. „Ich hab dir gesagt, dass ich Levy helfe.“ „Wie jetzt?“ überrascht zog Levy eine Augenbraue in die Höhe, was nicht zusehen war aufgrund der Augenbinde. „Ich habe Gajeel schon am ersten Morgen an dem ich dich abgeholt hab mitgeteilt, dass ich dir helfen will.“ Brummte Lily worauf hin Levy schmunzeln musste. „Wir haben also doch auch noch jemand Tauben in der Gilde.“ Gajeel stieß nur ein angesäuertes Schnauben aus und sagte gar nichts mehr, was Lily nun auch zum Lachen bracht. „Ja ja, macht euch nur lustig.“ Brummte Gajeel. Levy spürte, dass Gajeel die Situation unangenehm war, versöhnlich streckte sie eine Hand aus und legte diese auf den Unterarm ihres Gegenübers. „Komm schon Gajeel, das war doch nur ein Scherz.“ „Hmpf.“ Gajeel klang erst nicht sonderlich nicht überzeugt, doch nach einem Moment Stille hatte er seine gute Laune wiedergefunden. „Wenigstens hast du dein Lachen nicht verloren. Gihi.“ Gajeel wuschelte Levy durch die Haare, realisierte aber einen Augenblick später was er da tat und trat einen Schritt zurück, Levys Gesicht war nun rot wie eine reife Tomate. Eine peinliche Stille breitete sich zwischen den dreien aus.

Lily durch brach die Stille mit einer Frage an Levy. „Es wird spät, willst du zurück nach Fairy Hills?“ „Ähm … ja, ja wir sollten los gehen.“ Gab Levy stotternd von sich. „Gihi dann werde ich euch begleiten.“ Levy konnte Gajeels Grinsen schon fast spüren. Seine Verlegenheit war genauso schnell verflogen wie sie gekommen war und so folgte Gajeel Levy und Lily durch Magnolia und den Berg hinauf nach Fairy Hills. Vor dem Torbogen verabschiedete sich Levy von Gajeel und Lily, wobei Gajeel kundtat, dass er ab dem nächsten Morgen sie zusammen mit Lily abholen würde. Mit einem hochroten Kopf verabschiedete sich Levy von dem Dragon Slayer und dem Exceed und beeilte sich ins Haus zukommen. In ihrem Zimmer warf sie sich auf ihr Bett und vergrub den Kopf in den Kissen.

„Gah! Wieso hab ich mich in der Gilde nur so verhalten!“ grummelte Levy in ihr Kissen und trommelte mit den Fäusten auf die Matratze. „Levy, alles in Ordnung?“ die Stimme von Erza ließ Levy aus dem Kissen fahren. „Ja alles in Ordnung!“ rief Levy zurück und drehte sich auf den Rücken. „Sicher?“ Zu Erzas Worten mischte sich das Knarren der Tür. „Ja, glaube ich.“ Antwortete Levy erschlagen. „Glaubst du?“ Erza blieb neben dem Bett stehen. „Ich bin einfach nur fertig.“ Erwiderte Levy geschafft. „Das glaub ich dir, nachdem was du heute in der Gilde getan hast.“ Meinte Erza mit einem Lachen. Levy warf Erza daraufhin mit einem Kissen ab. „Hör bloß auf! Ich weiß selbst nicht was in mich gefahren ist.“ Rief Levy aus und verdeckte mit ihren Händen ihr Gesicht. Erza begann wieder zu lachen und setzte sich zu Levy aufs Bett. „In der Gilde war es aber Gajeel der rot wie Krebs geworden ist.“ Teilte Erza ihr mit und warf nun Levy mit dem Kissen ab. „Hör bloß auf!“ rief Levy aus und drehte sich wieder auf den Bauch. „Zum Glück kann ich nichts sehen, da muss ich Gajeel morgen glücklicherweise nicht in die Augen sehen.“ Gab Levy mit einem Lachen zu, verstummte aber als Erza fragte: „Wieso morgen?“ Levy verschluckte sich vor Schreck und begann zu husten. „Nicht so wichtig.“ Murmelte Levy in die Matratze als sich der Husten wieder gelegt hatte. „Komm schon Levy, erzähl schon.“ Erzas Neugierde war geweckt und beugte sich zu Levy hinunter. „Wenn du es mir nicht sagen willst, frag ich eben bei den anderen Bewohnerinnen nach.“ Sagte Erza, der leicht drohende Unterton entging Levy nicht. Mit einem seufzen gab sie sich geschlagen. „Gajeel holt mich morgen zusammen mit Lily ab.“ Nuschelte Levy in die Matratze und drückte ihr Gesicht tiefer in das Material. Nur der Gedanke daran ließ sie wieder erröten. Erza begann wieder zu lachen und legte Levy eine Hand auf die Schulter. „Ach Levy.“ Meinte die Rothaarige nun führsorglich. „Mach dir keine Sorgen. Das wird schon alles werden.“ Versicherte Erza ihr bevor sie wieder aufstand und das Zimmer verließ. Levy blieb mit ihrem immer größer werdenden Gefühlschaos alleine in ihrem Zimmer zurück. Trotzdem freute sie sich etwas auf den kommenden Tag. Es lag Veränderung und noch etwas anders in der Luft, dass machte Levy etwas Hoffnung.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte
Beitrag© By Gesponserte Inhalte  

Nach oben Nach unten
 

Blind Love - Eine Fairy Tail Fanfiktion

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

 Ähnliche Themen

-
» Fairy Tail Gildenhaus - Haupthalle
» Fairy Tail - New Divide [Anfrage]
» Fairy Tail gesucht!
» Aura Stufe 5!
» Naomi Sasuno [Fertig]

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Fairy Tail :: Off-Topic :: Kreativecke :: Schreibecke-