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 Städtische Bibliothek

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Beitrag© By Kira Mibae  So Aug 26, 2018 9:05 pm


Städtische Bibliothek

Die Bibliothek der Kulturstadt ist ein imposantes Gebäude mit noch imposanteren Hallen voller Bücher, Akten und Schriftstücken, welche perfekt zur Stadt passen. In ganz Fiore gibt es keine atemberaubendere Bibliothek, als hier. Findest du hier ein Buch nicht, so findest du es wahrscheinlich nirgendwo, denn der Bestand dieser Bibliothek ist einfach atemberaubend.
Wo auch immer man hinblickt, sieht man die geballte Ladung Wissen, sodass man sich hier definitiv sehr lange aufhalten und im Wissen nur so schwelgen kann.
Doch dabei ist leise sein angesagt! Hier wird nicht geschrien!

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Beitrag© By Kira Mibae  So Aug 26, 2018 9:07 pm

First Post

Bücher. Überall waren sie, wohin man auch blickte, es schien kein Ende nehmen zu wollen. Die gesamten Säle quollen nur so über von all jenen Schriftstücken, die sich hier befanden, doch wirkte es keinesfalls überfüllt. Nein, es hatte einzig und allein einen unglaublich imposanten Effekt inne, welcher Kira nur so zum staunen brachte.
Schon oft war sie hier gewesen. Klar, auch Arendelle besaß eine Bibliothek, doch war diese nichts im Vergleich zu dem Gebäude in dem sich der Grünschopf nun befand. Wann immer sie sich nach einem guten Buch sehnte, suchte sie normalerweise die Bibliothek in jener Stadt auf, welche ihrem Gildengebäude am nächsten war. Nun, wo sie bereits seit einem Jahr selbst Gildenmeisterin war, sagte es ihr einfach nicht mehr so wirklich zu, sich weit von jenem Standort zu entfernen. Früher war sie, wann immer sie konnte, verreist, das Gildengebäude und alles was dazu gehörte, hinter sich lassend. Nun jedoch galt es stets erreichbar zu sein, wollte sie schließlich für ihre Mitglieder da sein.
Heute jedoch war mal wieder einer dieser Tage, an denen es sie doch in die weite Welt hinaus zog. Liebte man die Natur und das Reisen, war es so manch einmal doch viel zu erdrückend, den ganzen Tag nur nahe der Gilde zu verbringen. Also hatte sie am Morgen kurzerhand ihre Sachen gepackt und sich auf den Weg gemacht.
Erst auf halbem Wege hatte sie den Entschluss gefasst mal wieder in Onibas vorbei zu schauen. Die Kulturstadt hatte es ihr, trotz teilweise mangelnder Natur, einfach angetan. Überall konnte man immer wieder etwas neues lernen, etwas was die junge Magierin nur zu gerne tat.
Kein Wunder also, dass sie zunächst bloß mit großen vor Aufregung glitzernden Augen durch die Stadt gewandert war, um alles Neue auf sich wirken zu lassen. Diese Stadt versprach definitiv nicht zu viel, wenn sie von sich als Kulturstadt sprach. Überall waren die verschiedensten, spannendsten Dinge zu sehen. Museen, Galerien und auch viele Menschen begegneten ihr. Sie alle waren, ebenso wie sie, durch die Straßen gewandert. Manche mit bestimmten Zielen, manche ziellos, wie auch Kira es war. Manche hatten es eilig, während andere wiederum gemächlich ihres Weges gingen. So auch die Magierin selbst, bis sie schlussendlich jenes Gebäude fand, in dem sie nun mit weiterhin funkelnden Augen stand.
Die Bibliothek war wahrlich ein zauberhafter Ort! Natürlich, nichts ging über die freie Natur, doch auch hier ließ es sich definitiv gut aushalten! Diese Hallen schrien förmlich nach Wissen und Neuem, was es zu entdecken galt.
Also tat sie genau das: Neues entdecken.
Wann immer Kira eine Bibliothek betrat, befasste sie sich nie mit dem selben Genre. Stattdessen streifte sie stets bedacht durch jedes Regal einzeln, ehe sie sich dazu entschied, mit welchem Genre sie sich denn dieses Mal befassen wollte. Stets die selben Bücher zu lesen, reichte ihr nicht. Stattdessen galt es für sie, so viel Wissen wie möglich in sich aufzunehmen. Kein Wunder also, dass sie auch heute noch nicht wusste, mit welcher Art Buch sie sich befassen sollte.
Umso aufgeregter war sie, konnte sie schließlich noch nicht ahnen, wie sie ihren freien Tag verbringen würde. Vielleicht fand sie durch Zufall ja sogar ein Buch, welches sie damals gelesen hatte. Vielleicht konnte sie ja heute wieder ein Bruchstück ihrer Erinnerungen zurückerlangen! Unmöglich war schließlich nichts!
Von diesem Gedanken beflügelt, schritt Kira schlussendlich los. Schon viel zu lange hatte sie im Eingangsbereich gestanden und sich aufgeregt umgeschaut. Auch wenn sie gerne las, musste sie halt doch zugeben, dass sie sich selten in solch beeindruckenden Bibliotheken aufhielt und deren Anblick daher jedes Mal aufs neue einfach nur atemberaubend war.

Einige Zeit verging in der der Grünschopf gemächlich durch die Gänge streifte. Wann immer ein Buch besonders interessant aussah, schaute sie es sich für einige Augenblicke an, machte sich damit vertraut, doch wirklich packen, wollte sie noch nichts so ganz.
Wie konnte es sein, dass bisher noch nichts ihre Interesse geweckt hatte? War sie nicht normalerweise viel zu einfach zu begeistern?
Ein leichtes Schmunzeln zierte die Lippen der jungen Frau. Sicherlich lag es daran, dass sie schon so lange nicht mehr intensiv gelesen hatte, außer vielleicht die Berichte ihrer Mitglieder, dass sie ein gutes Buch gar nicht mehr zu würdigen wusste. Ob sie wohl schon wieder vergessen hatte, wie es war, sich von einem Buch ergreifen zu lassen?
Vielleicht sollte sie doch einfach wieder zu den Naturbüchern zurückgehen. Oder sich eine gute Romanze aus den Regalen holen. Diese Bücher waren es schließlich, die immer ihre Interesse wecken konnte, anders als jener Thriller, der sie gerade aus ihren Händen aus anstarrte und dabei doch viel zu unspektakulär wirkte.
Nein.. Sie war hier, um etwas Neues zu entdecken. Da konnte sie nicht einfach auf jene Genres zurückgreifen, mit denen sie sich schon oft beschäftigt hatte. Aber was dann?
Überlegend stellte Kira das Buch zurück ins Regal, während sie ein wenig ihren Blick schweifen ließ. Ob sie vielleicht jemanden fragen sollte? Vielleicht gab es hier ja einen netten Besucher, welcher ihr einen Buchtipp oder dergleichen geben konnte. Las sie das Lieblingsbuch eines anderen, konnte sie doch eigentlich gar nicht anders, als etwas tolles neues zu erlernen. Lieblingsbücher waren ja schließlich nicht umsonst Lieblingsbücher!
Ja, diese Idee war gut!
Mit neuem Tatendrang erfüllt, begann nun eine neue Suche. Nun hieß es nicht mehr nach Büchern, sondern nach einem anderen Menschen Ausschau zu halten. Einem Menschen, der nicht all zu sehr aussah, als würde man es ihn stören, wenn er angesprochen werden würde.

Wenig später war jene Zielperson auch schon gefunden. Ein unscheinbar aussehender junger Mann, stehend vor einem ebenso unscheinbar aussehenden Regal.
Ja! Sicherlich konnte dieser Kira weiterhelfen!
Und so überlegte sie kein zweites Mal, ehe sie auch schon auf ihn zulief, ihm ihr freundlichstes Lächeln schenkte und zu einer leise geflüsterten Begrüßung ausholte (Schließlich war diese Bibliothek noch immer ein Ort der Ruhe!)
„Guten Tag. Kira, mein Name. Könnten Sie mir vielleicht bei etwas behilflich sein?“

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Beitrag© By Tora Shimizu  So Aug 26, 2018 10:50 pm

First Post

Eine der wenigen Beschäftigungen des jungen Magiers war das Aufsuchen verschiedenster Bibliotheken. Dort war es still, jeder zu seiner eigenen Harmonie zurückgezogen und vor allem konnte man normalerweise davon ausgehen, dass man nicht angesprochen wird, sofern man nicht eines der heiligen Gesetze der Bibliothek bricht.
Klar, jeder kennt die bekannteste Regel: In der Bibliothek hat es leise zu sein!
Doch auch andere, eher unbekannte Regeln sollten hier eingehalten werden, wie dass man zum Beispiel die Bücher immer an den richtigen Ort zu räumen hat, dass man stehts höflich und respektvoll zu interagieren hat, und vor allem, dass man niemals eine Diskussion über Geschmäcker startet.
In einem kleinen Dorf, welches Tora während seiner Reise besuchte, ging es sogar so weit, dass sie die Bibliothek abgebrannt hatten, damit die andere Meinung bloß nicht Überhand gewinnt.
Na wundervoll, lauter Rabauken, dachte sich der damals noch Jüngere und setzte seinen Weg fort.
Nach einer Weile seiner jetzigen Tour setzte er sich in Onibas ab, der weltbekannten Kulturstadt.
Der Schattenmagier erhoffte sich neuen Stoff zum Ausbessern seiner Magie, und bei dieser wohlbekannten Stadt sollte dies wohl kaum ein Problem sein, wenigstens die ein oder andere Information abzugreifen.
Und was gibt es Besseres, als die stadtgrößte Bibliothek aufzusuchen?

Mit langsamen, und doch wohl überlegten Schritten legte der Magier den Weg bis zum riesigen Gebäude, um erst einmal dessen prachtvolle Ästhetik zu bestaunen.
Man könnte, sofern er nicht permanent mit Hoodie und aufgesetzter Kapuze herumlaufen würde, ihm die aufhellende Miene ansehen.
Besser gelaunt als zuvor betrat er nun dieses Prachtexemplar und fühlte sich fast wie im Himmel, auch wenn er jetzt sein typisches gesicht aufgesetzt hatte.
Leichten, und doch langsamen Schrittes begab er sich in die erste große Halle und begann, ein regal mit alten, austauschbaren Büchern zu begutachten, als das kleine Schrecken begann.

Zumindest für ihn.

Als das Grauen in Büchern immer unbeschrieben blieb, manifestierte es sich in Tora's Augen indirekt in ein kleines, jung wirkendes, grünhaariges Mädchen, oder vielleicht auch Frau, welche ihn auf erstaunlich höflicher und leiser Ebene ansprach.
Hilfe, Interaktion! Mit einer Person, die sich Tora nicht ausgesucht hatte!
Am Liebsten würde er gern als Schatten verschwinden, sich unsichtbar machen oder irgendwas, was ihn von diesem Ort umbemerkt wegkommen ließ. Doch sie sah ihn weiter mit dem zarten Lächeln auf den Lippen an und er stand noch immer da, weshalb er nicht anders konnte, als zu reagieren.
Ein hauchdünner Seufzer entfuhr seinen Lippen, als er sich langsam die Kapuze vom Kopf strich, auch wenn die Mütze aufgesetzt blieb.
"F-freut mich, Tora mein Name... W-wie kann ich helfen?"
Gott, er klang ja schon fast wie ein Angestellter. Hoffentlich war die nun vorhandene Gesprächspartnerin nicht so unhöflich, ihn gleich auf die erste Reaktion denotzieren zu müssen.
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Beitrag© By Kira Mibae  Do Aug 30, 2018 9:53 am

Einen kurzen Augenblick bereute der Grünschopf ihre Aktion schon fast. Wer sprach denn bitte in einer Bibliothek einen wildfremden Menschen an, um sich nach deren Lieblingsbuch zu erkundigen? Für soetwas gab es doch Angestellte oder etwa nicht?
Angestellte waren darauf vorbereitet, dass man sie ansprach und ihre Sicht der Dinge erfragte. Angestellte waren darauf vorbereitet, ellenlange Vorträge über all jene Bücher zu halten, welche sich in diesen heiligen Hallen befanden. Warum also stand sie nun hier? Hier vor diesem fremden Jungen, der sicherlich hier war, um seine Ruhe und die Bücher zu genießen?
Wieso nahm sie es sich schon wieder heraus, einfach davon auszugehen, dass ein jeder menschliche Interaktionen liebte? Mittlerweile hatte sie doch schon oft genug miterlebt, dass es auch ganz anders ablaufen konnte.
Auf der anderen Seite konnte es jedoch auch sein, dass sie sich irrte. Vielleicht wollte der Fremde ja auch angesprochen werden. Man konnte schließlich nie wissen. Auch wenn sein leises Seufzen doch ganz anders Bände sprach.
Mist, Mist, Mist. Sie hätte ihn definitiv nicht stören sollen! Die Kaputze schrie doch förmlich nach friedlicher Einsamkeit und einem dezenten "lass mich in Ruhe". Mist!

Während es unter dem grünen Schopf mächtig ratterte und sich ihre Gedanken nur so zu überschlagen schienen, ließ von außen nichts auf ihren kleinen Konflikt schließen. Unverändert blieb ihre durch und durch freundliche Miene. Noch immer zierte ein nettes Lächeln ihre Lippen, während ihre Augen sich zu etwas kleineren Halbmonden verzogen, so als würden selbst die Augen, die sie heute mal wieder mit violetten Kontaktlinsen verziert hatte, mitlächeln.
Als der Fremde jedoch begann seine Kaputze abzusetzen, kurz nachdem ihm sein Seufzen entfuhr, verzogen sich die Augen Kiras wieder zu ihren normalen Zustand.
Mit leicht aufgerissenen Augen starrte sie ihm - natürlich noch immer lächelnd - entgegen. Er setzte doch tatsächlich seine Kaputze ab! In diesem Moment setzte der Fremde tatsächlich seinen "lass mich in Ruhe"-Ausruf ab! Vielleicht hatte sich die Magierin ja doch geirrt! Vielleicht war es tatsächlich das richtige gewesen keinen Angestellten anzusprechen!

Nunja, vielleicht aber auch doch.. Puh, was war das hier bloß für ein Auf und Ab?
Als sich der Fremde leicht stockend vorstellte, zog sich Kiras Herz ein wenig zusammen. Der Junge - Tora war also sein Name, wie ähnlich er ihrem doch teilweise klang - schien ein wenig überrumpelt zu sein. Oder war er einfach nur schüchtern?
Egal was es war, sogleich machte sich in der Magierin ein gewisser Beschützerinstinkt breit, den sie entwickelt hatte, seitdem sie nun Gildenmeisterin war und dadurch eine neue Familie hatte, die es zu beschützen galt. Am liebsten hätte sie den, wenn auch wesentlich größeren, Jungen in ihre Arme geschlossen und nie wieder losgelassen, damit ihm ja nichts passierte.
Nicht, dass ihn noch jemand in einer Bibliothek ansprach und verängstigte oder dergleichen! Das konnte sie doch nicht zulassen!
Ihn in ihre Arme schließen, tat sie jedoch natürlich nicht. Stattdessen gesellte sich zu der Freundlichkeit ihres Lächelns auch noch ein gewisser Hauch an Wärme hinzu, um zu verdeutlichen, dass sie Tora definitiv nichts böses wollte.
In letzter Zeit strahlte sie oft diese Wärme aus - die Wärme einer Mutter, die sich um ihre Kinder sorgte. Klar, in der Gilde nahm sie diese Rolle ja auch so gesehen ein, kein Wunder also, dass sie es automatisch auch auf andere Situationen übertrug.

"Mich freut es ebenfalls, Tora! Welch wunderschöner Name", sprach Kira schlussendlich, natürlich noch immer mit gedämpfter Stimme, um ja niemanden zu stören, "Nunja, es wird Sie oder Dich? Darf ich Du sagen? Ich fühle mich immer so komisch, wenn ich auf solch formeller Ebene spreche.."
Ein leichtes Kichern entfuhr ihren Lippen, während sie sich verlegen den Nacken rieb. Natürlich gehörte es sich höflich zu sein, doch wirkte dadurch immer alles so unangenehm distanziert. Distanz war etwas, was ihr ganz und gar nicht gefallen wollte.
"Aber nunja, wie gesagt, es wird vielleicht etwas komisch wirken, aber ich weiß absolut nicht, was für ein Buch ich mir ausleihen könnte und statt einen Mitarbeiter nach seinem Lieblingsbuch zu fragen, dachte ich mir, ich spreche mal einen Besucher an, der eben hier ist, weil er Bücher einfach nur so liebt und nicht vom Aspekt des Geldes beeinflusst ist", fuhr der Grünschopf fort, weiterhin ihren Nacken reibend.
Je länger sie sich mit ihren Gedankengängen befasste, desto mehr fiel ihr auf, dass diese Idee durchaus mit vielen Fehlern und Mackeln versehen war. Was war, wenn Tora gar nicht hier war, weil er Bücher liebte, sondern nur, weil ihn jemand geschickt hatte? Oder was war, wenn er gar kein Lieblingsbuch hatte? Oder was war, wenn sie ihn mit ihrer Anwesenheit zu sehr belästigte, war dies hier schließlich noch immer eine Bibliothek, ein Ort, der dazu geschaffen war Literatur kennen zu lernen und nicht andere Menschen.
Vielleicht hätte sie einfach umdrehen sollen, statt mal wieder zu unbedacht zu handeln, doch wäre das wohl OOC gewesen. Nein, Kira war so! Erst handeln und sich währenddessen den Kopf zermatern, aber auf keinen Fall plötzlich abdrehen. Bereuhen konnte sie ihre Tat auch später noch, falls sie mit diesem Schritt tatsächlich eine falsche Entscheidung getroffen hatte, doch war das okay. Besser eine negative Erinnerung, als gar keine.
Und wer weiß? Vielleicht tat sie gerade aber auch genau das richtige! Ja, bestimmt tat sie dies! Einfach positiv denken!
Mit dieser Konklusion ihres inneren Monologs war sie zufrieden. Sicherlich würde alles gut werden! Sicherlich konnte nun eine wundervolle Unterhaltung beginnen! Ganz bestimmt!

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Beitrag© By Tora Shimizu  Sa Sep 01, 2018 10:30 pm

Auch wenn Tora nicht gerade ein Künstler, wenn nicht sogar ein richtiger Laie in Gefühlen, beziehungsweise Emotionen im Allgemeinen war, konnte er sich in sienem inneren Punkt seines Herzens gut vorstelen, wie sein gegenüberliegender Gesprächpartner einen inneren Streit zwischen dem bereuen, einen teil-vermummten Typen anzusprechen und der schlcihten Neugierde, welchen Geschmack den Schwarzhaarigen nun zierte.
Oder lag er da doch ganz falsch?
Hach, Emotionen und das Gegrüble drum herum waren einfach in keinster Weise seine Stärke und es nutzte ihm nichts, sich darüber den Kopf zu zermatern. Auf eine Lösung kam er dann letzendlich doch nicht.
Während die grünhaarige Dame vor ihm weiterhin ihr zwar charmantes, jedoch auch leicht irritierendes Lächeln bei, sehr zu Tora's Verwunderung, der mit sowas nicht direkt umzugehen weiß.

Ein Kompliment folgte dem liebreizenden Blick, welcher erstaunlicherweise ein kurzes Erröten auf den Wangen des Schattenmagiers hervorbrachte. Wann konnte er, Tora Shimizu, der wahrscheinlich komischste, zurückgezogendste junge Mann des gesamten Reiches, ein Lob von so einer wunderschönen, herzerwärmenden Frau erwarten? Bis vor zehn Minuten erwartete er nicht einmal, dass er überhaupt angesprochen werden würde!
nach ein paar perplexen Blinzlern konnte er sich langsam wieder seine sorgfältig aufgebaute Maske aufsetzen, wenngleich eine hand unbewusst an seinen Nacken wanderte. Dass dies auch seinem Gegnüber geschah, beachtete er nicht, sah sie nur aus den üblichen kalten, tot-wirkenden Augen an, ehe ein zögerliches Nicken von ihm kam.

"Du reicht."

Er hielt nichts davon, sich auf einer Art zu unterhalten, die er nicht verstand, somit beließ er es von Anfang an lieber bei dem persönlich wirkenden Personalpronomen.
Seine Augen begannen langsam, die Magierin vor sich zu untersuchen und gegebenenfalls ein paar Schwächen und Stärken, sollte es zum Kampf kommen, vorsorglich zu analysieren. Natürlich erhoffte er sich, dass Streit und jegliche Feindseligkeit außenvor bleiben, doch der äußere Schein hatte schon so oft getrügt.
Die darauffolgenden Worte der jungen Dame waren dann doch wieder etwas verwirrender und auch vielleicht etwas fragwürdig, doch wenn man sich ihr Erscheinungsbild ansah, könnte ihr gedankenzug durchaus passen, was sie nicht weniger suspekt macht. Auch wenn ihr Argument mit dem Geld kein schlechtes ist.
Kurz schüttelte der junge Mann den kopf zu sich selbst, als würde er damit alle unsortierten Gedanken den Garaus machen, bevor sein Blick wieder zur Grünhaarigen huschte.
"N-nun, es gibt in der Tat ein Buch, welches ich sehr mag, doch ich hatte es seit Jahren nicht mehr in der Hand, und weiß daher nicht mehr den genauen Titel."
Vielleicht war es sogar eine alte Sage seines Dorfes gewesen und befindet sich gar nicht in dem Besitz der heiligen Bibliothek?
Oder die mysteriöse Frau vor ihm kannte die Geschichte bereits:
Alels war möglich, aber Antworten hatte er keine, weshalb sich sein mittlerweile kratzendes Händchen am Nacken verselbstständigt hat und nun die Haare unter der Mütze zurecht schob, ohne jedoch Pony und Mütze zu verschieben.
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Beitrag© By Kira Mibae  Mo Sep 10, 2018 9:20 am

Früher, früher hätte der Grünschopf wahrscheinlich nicht bemerkt, wenn man sie abscannte, um auf einen Kampf vorbereitet zu sein. Früher war sie ein noch größeres Naivchen, als heute. Wie sollte sie da also erkennen, wenn jemand während eines Gesprächs geschickt versuchte sie einzuschätzen, zu schauen, ob ihre Art nicht doch nur ein simples Schauspiel war.
Mittlerweile war sie jedoch wenigstens ein klein wenig reifer und wissender geworden. Zwar war die Naivität definitiv noch einer ihrer treusten Begleiter, doch gelang es ihr in Situationen, wie diesen, jene Eigenschaft wenigstens ein wenig nach hinten zu stellen.
Was er wohl herausfand, während er sie analysierte? Welche Stärken und Schwächen er wohl zusammentrug? War er bereits dabei, Kampfstrategien auszuklügeln, um als Sieger hervorzutreten, sollte es tatsächlich zum Kampf kommen?
Wissen, konnte sie es natürlich nicht, doch ging sie davon aus, dass sich sicherlich so einige Lücken in seine Analyse hineinschlichen. So einfach war das Erraten von Eigenschaften schließlich gar nicht. Oder etwa doch? War sie vielleicht doch ein offenes Buch? (Was im Anbetracht zu ihrem Standort ein zu schönes Wortspiel war.)
Nunja, herausfinden würde sie es wohl nicht, war sie schließlich keinesfalls auf einen Kampf aus. Wann war sie das auch schon? Und vor allem wann war sie das schon, wenn sie in einer Bibliothek war?
Eher seltener. Also machte sie sich da gar keinen Kopf, wofür ihr offenes Lächeln wohl fast schon Indiz genug war.

Als Tora nach ihrem Wortschwall ebenfalls zu sprechen begann, spitzte die Magierin aufgeregt die Ohren. Ob er ihr nun eröffnete, welch Literaturwerk sie als nächstes in ihr Repertoire aufnehmen konnte? (Nur um kurz danach eine kleine Zusammenfassung zu schreiben, ehe sie den Inhalt auch schon wieder vergaß. Diesbezüglich konnte man ihr Tagebuch, was sie extra für solche Kunststücke angelegt hatte und fernab ihres regulären Tagebuchs führte, als sehr gute Buchtippsammlung bezeichnen.)
Welche Bücher es wohl waren, die sein Herz erfreuten? Ach, war das spannend! Vielleicht klingelte beim Titel ja sogar etwas in ihrem vergesslichen Hirn. Vielleicht hatte sie ja auch schon davon gehört!
Die Antwort jedoch, stellte sich als eher ernüchternd heraus.
Er hatte also ein Buch, welches er gerne las. Das klang doch schon einmal gut! Es war immer schön, wenn man unter all der Menge an Literatur sein Lieblingsstück krönen konnte, war dies schließlich ein äußerst schwieriges Unterfangen. Die Auswahl war einfach zu groß!
Um so trauriger war es jedoch, dass er es schon lange nicht mehr in den Händen gehabt hatte, sodass ihm sogar der Titel entfallen war.
Wie gut Kira dies doch kannte, wenn auch bei ihr nicht einmal eine längere Zeitspanne von Nöten war.

Ein anderer hätte nun vielleicht klein bei gegeben. Er kannte den Titel nicht, okay Endstation. Ab zum nächsten!
So jedoch nicht die junge Magierin. Nein, sie kannte es viel zu gut, wenn man etwas verlor, was man doch eigentlich stets in Erinnerung behalten wollte. Zu sehr war ihr der Schmerz über den Verlust bekannt und der noch größere Schmerz, wenn dieser Verlust auf ewig war.
Viele ihrer Gedanken konnte sie nie wieder zurückerhalten, zu beschädigt war ihr Hirn. Solch einen Titel hingegen, konnte man sehr wohl zurückerhalten, vor allem wenn man sich in solch einer großen Bibliothek befand!
So galt es nun eine neue Aufgabe zu erfüllen. Nun ging es nicht mehr um ihre eigene Sehnsucht nach neuem Lesestoff. Nun ging es einzig und allein um Tora!
"Du hattest es also schon lange nicht mehr bei dir, um darin zu lesen? Aber sicherlich ist bestimmt noch etwas vom Inhalt oder vielleicht ein Bruchstück des Titels in deinen Erinnerungen geblieben! Vielleicht kann ich dir ja helfen!", aufgeregt wippte der Grünschopf hin und her, voll und ganz vom Tatendrang erfüllt, "Ich meine, wir sind hier in der Bibliothek von Onibas. Sicherlich gibt es hier Anhaltspunkte auf dein Buch! Und wenn mein Wissen nicht weiterhilft, können wir sicherlich auch noch den einen oder anderen Bibliothekar ansprechen, gehört es doch schließlich auch zu ihren Aufgabenbereichen verlorene Bücher mithilfe von wenig Informationen wieder zu finden!"
Begleitet wurde der aufgeregte Flüsterredeschwall, von einem aufgeregten Augenfunkeln und noch aufgeregteren Handbewegungen. Es war schwer ihre leidenschaftliche Hilfsbereitschaft zu übersehen, welche ihren gesamten Körper einnahm, sodass sie förmlich zu strahlen schien.
Wenn ihr Tatendrang nun auch auf Tora übersprang, konnten sie es bestimmt schaffen. Ganz bestimmt!

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Beitrag© By Tora Shimizu  Sa Sep 22, 2018 7:29 pm

Das Abscannen der grünhaarigen Magierin verlief reibungslos und der Schwarzhaarige konnte erstmal keine drohende Gefahr ausmachen, weshalb der Junge mit dem Pony sich beruhigte. Gerade auch dieses offene, fast schon zu ehrliche Lächeln schien nicht gerade einen Kampf voraussagen zu wollen.

Die kleinere Magierin lauschte aufmerksam den Worten des Schattenmagiers, welcher zunehmend die Besorgnis bekam, die Jagd nach dem Titel des Buches zu scheitern. Wie gesagt, er wusste nicht einmal, ob es nicht doch nur eine kleine Sage aus einem unbedeutenen Dorf war.
Aber, wie konnte es auch anders sein, war seine Gesprächspartnerin bereits Feuer und Flamme, um die Geschichte zu finden.
Aufgeregt wiederholte die Grünhaarige die Informationen, verpackt in Fragen, um sich sicher zu sein, was der Dunkelhaarige nickend erwiderte.
Der Größere runzelte teils irritiert, teils überwältigt und auch teils besorgt die Stirn bei dem ansteigenden Redeschwall der Anderen.
An sich war so eine Neigung zum Reden ja sehr angenehm, aber nicht für Tora und vor allem nicht in einer Bibliothek.
Aus dem Affekt heraus legte er die Hand an ihren Mund, wollte ihren Redefluss unterbrechen, und mit der anderen hielt er den Zeigefinder an die Lippen.
"Nicht so laut..", murmelte der Schattenmagier und stieß ein zisch-ähnliches Geräusch aus, ehe er sie sanft und vorsichtig an den Schultern packte und hinausschob.
Die stechenden Blicke in seinem Rücken wurden weniger und klangen ab, weshalb Tora erleichtert die angehaltene Luft ausstieß und sich über die freie Häfte der Stirn wischte.
Mit einem Seufzer ließ er den Blick über die Straße schweifen, ehe er seinen Blick wieder zur kleineren Magierin wandte.
"Lass uns in ein Café oder Ähnliches gehen, dann kann ich dir die Geschichte nacherzählen."
Er war zwar kein guter Erzähler, jedenfalls hielt er das von sich, doch etwas konnte er bestimmt erzählen, und hoffte, dass es seiner Partnerin weiterhelfen konnte. Langsam setzte er sich seine Kapuze wieder auf und sah sich um.
Tatsächlich wartete er nicht wirklich auf die Antwort der grünhaarigen Magierin, zu sehr fühlte er sich noch von den Besuchern der Bibliothek beobachtet, und umso dringender wollte er dort weg.
Langsamen Schrittes und mit aufmerksamen Blick setzte er sich in Bewegung, doch es dauerte nicht lange, ehe er ein gemütliches, kleines Café mit angenehmem Ambiente fand.
Draußen standen ein paar hübsche Stühle mit hölzernen Ornamenten an der Lehne. Auch die Tische wirkten sehr gemütlich und klein, gerade groß genug für zwei Kaffee-Tassen und zwei Tellern mit jeweils einem Stück Kuchen.
Ein großes Schaufenster lieferte einen kleinen Einblick in das gute Stübchen, zeigten eine warme Ockerfarbe an den Wänden, ließen den herbst im Herzen erwecken. Stühle und Tische waren in einem wunderschönen Nussbaum-braun geziehrt und lieferten einen schönen Kontrast zur helleren Wand.
Das kleine Café war kaum besucht, jedenfalls saßen dort drinnen nur ein älteres Paar und eine junge Dame mit einem kleinen Büchlein, in welches sie mit entspanntem Gesichtsausdruck kritzelte.
Mit einem entspannteren Gesichtsausdruck als zuvor drehte er sich zur grünhaarigen Magierin um, sah sie fragend an.
"Wie findest du es hier?"
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