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 Zimmer des Gildenmeisters

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Damian
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Beitrag© By Damian  Zimmer des Gildenmeisters EmptySa Feb 02, 2019 1:19 pm

Hier befinden sich die Räumlichkeiten des Gildenmeisters Judge von No-Place. Zumeist trifft man den "Vater" der Gilde hier an und kann mit ihm über wichtige, oder aber auch weniger wichtige Dinge reden.
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Judge
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Beitrag© By Judge  Zimmer des Gildenmeisters EmptySa Feb 02, 2019 3:19 pm

Judge saß mit seiner über 2-Meter-Statur auf einem großen Thron in seinem Zimmer, das eher einem Thronsaal eines Königs glich. Neben dem Thron hatte sich eine größere Raubkatze platziert, ein Tiger, um genau zu sein. Dieser lag nur gemütlich da und hatte die Augen geschlossen.
Der Blick des Gildenmeisters gleitete immer wieder von der Zeitung ab, die er in seinen Händen hielt. In diesem Stand auf der Titelseite irgendwas von einem Magier, der eine Familie vor dem ertrinken gerettet hatte. Judge selbst war gerade bei den Todesanzeigen angekommen, wie viele Todesopfer es bereits wieder gegeben hat, durch Angriffe von Dunklen Gilden. Hierbei interessierte ihn eher die Städte, aus denen die Menschen kamen, da es für ihn wichtig war zu wissen, wie viele Opfer seine Gilde gebracht hatte und wie viele eher durch die Angriffe anderer ihr Leben gaben. Sein Blick war über die vielen Jahre schlechter geworden, weswegen er eine kleine Lesebrille auf seiner Nase trug.
Während durch ein altmodisches Radio ein Lied spielte, welches er nur zu gut kannte, wich sein Blick vollständig von den Todesanzeigen in der Zeitung.
Dabei schien draußen ein ganz schöner Tag zu sein, da es durch ein Fenster so aussah, als würde die Sonne auf das grasige Grün des Gartens strahlen. Dabei wusste er jedoch, dass die "Sonnenstrahlen" nur das Ergebnis von den Lacrimas waren, die sie damals eingebaut hatten. Immerhin befanden sie sich mehrere Meter unter der Erde. Doch das änderte nichts daran, dass die Aussicht sehr beruhigend war. Doch er wusste, dass er seine Gedanken nicht abschweifen lassen durfte.
Immerhin sollte er schon bald Besuch von jemandem erhalten, der gerade von einer Mission zurück gekehrt war und ihn vermutlich so schnell wie möglich sprechen wollte...

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Beitrag© By Damian  Zimmer des Gildenmeisters EmptySa Feb 02, 2019 7:24 pm

Schritte hallten durch die Gänge des Gilde. In den weitläufigen Gängen wirkte die von einer schwarzen Robe verborgene Gestalt wie ein Gespenst, das durch die verlassenen Gänge wanderte. Das einzige was dieses Bild zerstörte, war das kleine Mädchen, welches sich an einen Teddybären klammerte und die Hand der schwarzen Figur hielt, während diese sie durch die Gänge führte. Denn der Ort an dem sie waren, war in Wahrheit keinesfalls verlassen. Er wirkte nur in einigen Teilen so, weil das Hauptquartier der Gilde No-Place so gigantisch war.
Je tiefer sie vordrangen, desto häufiger trafen sie auf andere Menschen. Damian zog die Kapuze von seinem Haupt und begegnete seinen Geschwistern, die ihm entgegen kamen mit Grüßen und einem lächeln. Das kleine Mädchen wirkte noch unsicher, jedoch ging sie auf einige der Leute ein, die sie als neuestes Mitglied begrüßten.
Die Kleine war die Tochter von zwei Ratssoldaten aus Crocus. Damian hatte es sich selbst zur Aufgabe gemacht diese zu beseitigen, nachdem sie eine seiner Schwestern umgebracht hatten. Damian wusste, das dies der Verlauf ihres Kampfes war, dennoch schmerzte es ihn jedes mal wenn ein Kamerad von ihm verstarb. Was Damian nicht wusste, war das die beiden Soldaten eine kleine Tochter hatten. Was also mit diesem Kind tun? In seinen Augen traf sie keine Schuld. Sie war noch unschuldig und konnte gerettet werden.
Irgendwann erreichten sie die Tür, die zu den Räumlichkeiten des Gildenmeisters führte. Das kleine Mädchen zog an Damians Hand und blickte diesen verängstigt an. Damian blickte sie freundlich an und hockte sich auf ihre Augenhöhe herab. "Du brauchst keine Angst zu haben Lily. Mein Vater ist ein sehr gutherziger Mann. Er nimmt dich mit Sicherheit in unsere Familie auf." Das Mädchen nickte zögerlich, immer noch verunsichert aber weniger verängstigt. Dann klopfte Damian an die Tür und nachdem er herein gebeten wurde, betraten die beiden den Thronsaal. Damian machte ein paar Schritte auf seinen Vater zu, bis er merkte, das die Kleine hinter ihm sich eher ziehen lies als alles andere und sich etwas hinter ihm versteckte. Damian entschied sich, ersteinmal seinem Vater zu berichten. "Guten Abend Vater. Ich habe meine Mission abgeschlossen. Sie haben kein Problem dargestellt aber… " Damian blickte zu dem kleinen Mädchen das halb hinter ihm stand. "Sie ließen etwas zurück. Sie ist ein sehr umgängliches junges Mädchen. Gut erzogen das muss ich zugeben. Nur etwas… nunja schüchtern." Damian setzte ein warmes Lächeln auf, um der Kleinen ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Tatsächlich wirkte dies. Lily trat etwas hinter Damian hervor und stellte sich zumindest neben ihn. "H…Hallo… mein Name ist Lily… Branwen…" begrüßte sie den Gildenmeister unaufgefordert. Auch wenn ihre Stimme noch immer zitterte.
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Beitrag© By Judge  Zimmer des Gildenmeisters EmptyMo Feb 04, 2019 6:44 pm

Die gemütliche Ruhe des Raumes würde durch das Öffnen der Türe unterbrochen und so auch Judge aus seinen Gedanken gerissen. Als sein Blick zur Tür wanderte, erblickte er wie sein Sohn Damian zusammen mit einem kleinen Mädchen den Raum betrat, das er zuvor noch nie gesehen hatte. Das Mädchen war wohl noch keine 7 Jahre alt, da sie sich aus angst hinter Damian verkroch, dessen langer, schwarzer Mantel nahezu perfekt dafür war.
"Guten Abend. Wie immer erfolgreich, wie ich sehe., erwiderte der Mann mit dem Bart aus Feuer auf die Begrüßung der Gestalt im schwarzen Mantel.
Der Blick des Gildenmeisters bewegten sich zu dem Mädchen.
"...Und wie ich sehe, hast du jemanden bei dir."
Damian zögerte nicht lange und erklärte ihm die Situation:
"Sie ließen etwas zurück. Sie ist ein sehr umgängliches junges Mädchen. Gut erzogen das muss ich zugeben. Nur etwas… nunja schüchtern."
Judge bewegte seine Hand in Richtung des Mädchens und symbolisierte ihr, dass sie hinter Damian hervor treten solle.
"Wie heißt du denn, meine Kleine?", fragte er sie mit ruhiger Stimme. Und tatsächlich, nach einem kleinen Lächeln von dem Mann im schwarzen Mantel trat das Mädchen vor und stellte sich vor:
"H…Hallo… mein Name ist Lily… Branwen…", antwortete sie mit nervöser Stimme.
Man musste kein Experte sein, um zu erkennen, dass das Kind noch sehr verunsichert war. Immerhin hatte sie ihre Eltern verloren und wusste nicht, was dies alles zu bedeuten hatte.
Langsam bewegte Judge seinen rechten Arm von der lehne und strich sich durch seinen Bart, als er wieder begann mit dem Mädchen zu sprechen.
"Lily...ein schöner Name. Das alles muss sehr verwirrend auf dich wirken, du musst sicher Schlimmes mit angesehen haben. Aber ich garantiere dir..."
Langsam richtete der überdurchschnittlich große Mann auf und begann die drei Treppenstufen vor seinem Thron hinabzusteigen.
"...hier wird dir niemand etwas tun...du bist hier in Sicherheit. Du musst dich vor nichts mehr fürchten.", sprach er mit einer geradezu väterlichen Art in seiner Stimme, bevor er vor ihr in die Hocke ging.
Das Mädchen senkte den Kopf leicht, als eine Träne ihre Wange hinab rollte. Leicht fing sie an zu schluchzen.
"Es tut mir so leid, meine Kleine...weißt du...ich habe über die letzten Jahre viele Kinder großgezogen...sie alle waren in ähnlichen Situationen wie du...heute können sie alle wieder mit einem Lächeln auf den Lippen durch die Welt gehen.", sagte Judge während er mit dem Finger seiner linken Hand die Träne an ihrer Wange auffing.
"...Also glaub mir bitte, wenn ich dir sage...dass ich mich um dich kümmern werde. Sodass du nie wieder Angst haben musst."
Als sich der Blick des Mädchens wieder hob und sie ihm in die Augen blickte, konnte sich Judge nur zu gut an seine leibliche Tochter erinnern. Sie hatte aufgehört zu weinen.
Ein sanftes Lächeln begann sich auf seinem Gesicht zu bilden. Vorsichtig legte er seine große Hand auf den kleinen Kopf des Mädchens und drehte ihn leicht zum Fenster.
"Sieht du das da draußen? Das sind Apfelbäume. Als ich in deinem Alter war, bin ich mich immer an ihren Ästen hochgeklettert, weil die Äpfel die ganz oben hingen immer die Besten waren.", erklärte der Gildenmeister dem jungen Mädchen.
Lilys Blick war fokussiert auf die Bäume vor dem Fenster in Judge's Büro. Man konnte an ihrem Blick erkennen, wie sie sich direkt die Äste ansah und überlegte, wie man am besten auf den Baum klettern konnte. Ein Blick, den Kinder verlieren, wenn sie Erwachsene werden.
Währenddessen war ein Junge mit braunem Haar in den Raum des Gildenmeisters gekommen, der wohl um die 14 Jahre sein musste. Judge warf ihm nur einen flüchtigen Blick zu. Der Junge verstand direkt, dass sein Vater ihm etwas sagen wollte.
"...Heute bin ich leider zu groß dafür und komme deswegen nicht mehr an die Äpfel, die ganz oben hängen. Und jeden Tag, wenn ich aus dem Fenster sehe, wünsche ich mir, dass ich nochmal einen der Äpfel essen könnte, die mir immer so gut geschmeckt haben...Kletterst du gerne auf Bäume?"
Lilys Kopf wandte sich augenblicklich zu dem Mann und es wirkte, als hätte sie komplett vergessen, dass sie eben noch Angst hatte.
"Ja. Ich bin schon mal bei einem Baum der war, ehm, doppelt so groß ganz nach oben geklettert.", erklärte sie dem Gildenmeister mit Stolz in der Stimme.
"Doppelt so groß, sagst du? Das glaube ich dir nicht!", erwiderte Judge, als er ungläubig seinen Kopf zur Seite drehte.
"Doch!", sprach das Mädchen plötzlich nun auch mit Selbstvertrauen in der Stimme.
Judge wartete nicht lange, bis er wieder auf das Mädchen einging.
"Na dann, Lily...wie wäre es, wenn du mir das beweist, indem du auf den Baum da draußen kletterst und mir einen dieser guten Äpfel holst, die ganz oben hängen? Würdest du das tun?"
Lily blickte Judge mit einem Lächeln an und war schnell mit ihrer Antwort:
"Ja! Mache ich."
Der Gildenmeister von No-Place konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen und wank den braunhaarigen Jungen her, der vorhin den Raum betreten hatte.
"Ryan hier wird dir zeigen, wie du in den Garten kommst. Er ist schon etwas länger hier und kennt sich aus."
Der Junge griff vorsichtig aber nicht zögerlich die Hand des Mädchens und sprach direkt mit ihr.
"Ich bin Ryan. Komm, ich zeig dir, wo alles ist. Man verläuft sich hier nämlich schnell.", sprach er freundlich mit dem Mädchen, das mittlerweile keine Anzeichen von furcht mehr zeigte.
Instinkiv ging sie mit dem Jungen mit, der sie an der Hand hielt, während Judge ihr zum Abschied ein Lächeln zuwarf, das sie mit einem flüchtigen Blick und einem schnellen Lächeln erwiderte, bevor sie den Kopf wieder nach vorne in Richtung Tür wandte.
Langsam erhob sich der große Mann aus der Hocke, er konnte noch hören, wie sich Lily bei dem Jungen vorstellte, ohne ein Stottern in der Stimme zu haben, bevor sich die Tür hinter ihnen Schloss.
Sein Blick wandte sich direkt zu Damian, da er bereits wusste, dass er ihn nicht nur aufgesucht hatte, um ihm Bericht zu erstatten. Immerhin war Damian ein Mann, der fast noch mehr Dinge in der Gilde im Blick hatte, als Judge selbst.
"...Ich kenne diesen Blick von dir. Was ist noch passiert?", fragte er seinen 1. Sohn, während er sich langsam zum Fenster begab um noch einen weiteren Blick auf den Apfelbaum zu werfen, den er gerade Lily gezeigt hatte.

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Beitrag© By Damian  Zimmer des Gildenmeisters EmptyDi Feb 12, 2019 8:32 pm

Ein warmes Lächeln zeichnete sich auf Damians Gesicht, als sein Vater darüber sprach wie er in seiner Jugend immer auf Apfelbäume kletterte. Zu beobachten wie die Kleine Lilly immer mehr an Selbstvertrauen gewann und Judge beweisen wollte, wie hoch sie klettern konnte, erfüllte ihn mit Freude. Es war stets einfacher, wenn sie den Verlust nicht richtig realisieren konnten und noch leicht Vertrauen fassten. Damian selbst hatte bestimmt mehrere Wochen gebraucht um dem Mann mit dem lodernden Bart wirklich zu vertrauen. Mittlerweile war Vertrauen und Loyalität das letzte woran es ihm mangelte.
Als Ryan den Raum betrat, nickte er diesem freundlich zu. Vor einigen Jahren hatte er auch diesen, von den eigenen Eltern verlassenen Waisenjungen in die Gilde geholt. Völlig durchnässt im Regen hatte er gesessen, mit nichts weiter am Leib als ein paar Lumpen.
"Ich bin Ryan. Komm, ich zeig dir, wo alles ist. Man verläuft sich hier nämlich schnell." Gesagt getan, Lilly ergriff die Hand des Braunhaarigen und gemeinsam gingen sie hinaus, nicht jedoch, ohne das sie und ihr neuer Vater freundliche Blicke austauschten.
Dann wandte sich Judge direkt an Damian dessen Blick ernsthafter und nachdenklicher geworden war, sobald das kleine Mädchen den Raum verlassen hatte. Es gab ein Problem, welches ihm seine Informanten zugetragen hatten, welches nicht unter den Tisch zu kehren war. Damian wollte diese gerade ansprechen, doch der Gildenmeister kam ihm zuvor.
"...Ich kenne diesen Blick von dir. Was ist noch passiert?" Damian lächelte wieder und stieß etwas aus, das man wohl am besten als ein kurzes, unterdrücktes Lachen bezeichnen konnte. Die Situation machte ziemlich deutlich wie gut sich die beiden Magier bereits kannten.
"Darf ich nicht einmal meinen Vater besuchen, ohne das die Welt am Abgrund stehen muss?" Fragte Damian scherzend. Er machte ein paar Schritte in den Raum hinein und stellte sich neben den Gildenmeister Ans Fenster um hinaus zu blicken. Dort konnten Sie Lilly sehen, die mit ganzem Ehrgeiz versuchte den Baum zu erklimmen und die Äpfel ganz oben zu erbeuten. Dann rückte Damian aber endlich mit der Sprache raus. Unangenehme Themen wie dieses konnten sich nunmal nicht vermeiden lassen.
"Am Rande unseres Königreiches gibt es ein Dorf, das offen zum Widerstand ausruft. Sie proklamieren dich als falschen Messias. Ein Monster, das nur nach Macht strebt. Sie wollen unseren Einfluss maßgeblich mindern." Damian drehte sich zu dem Mann neben ihm. Er selbst war nicht klein geraten, doch jedes mal wenn er zu ihm herauf blickte fühlte er sich noch etwas wie ein kleines Kind.
"Meine Informationsquellen sind eigentlich wasserdicht. Ich denke es wäre das Beste sie zu beseitigen. Sonst wird das noch der Herd für eine richtige Revolution." Sein Blick wanderte wieder nach draußen, wo die beiden Lilly sehen konnten, wie sie triumphierend zwei Äpfel hoch hielt und Ryan, der sich zu ihr hockte und das junge Mädchen zu loben schien.
"Wenn du willst nehme ich mich sofort dem Problem an. Von ihnen bleibt nur ein schwarzer Fleck in der Landschaft übrig. In diesem Fall müssen wir wohl oder übel eine deutliche Botschaft senden." Damian hätte zwar eigentlich lieber Lilly in das Gildenleben richtig integriert und sich um die Berichte und Anwesenheit der anderen Mitglieder gekümmert, jedoch galt es Prioritäten zu setzen. Und diesem offenen propagandistischen Angriff galt nunmal einfach höchste Wichtigkeit. Jedoch sollte Damian die Antwort seines Vaters überraschen.
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Beitrag© By Judge  Zimmer des Gildenmeisters EmptyMo Feb 18, 2019 5:31 pm

Ein sanftes Lächeln bildete sich auf den Lippen des Mannes mit dem brennenden Bart, während er Lilys Versuche beobachtete den Baum zu erklimmen. Die Unschuld von Kindern und ihre Naivität waren für Judge immer etwas gewesen, was es zu beschützen galt. Kein Kind sollte den Schmerz der Welt ertragen müssen.
"Darf ich nicht einmal meinen Vater besuchen, ohne das die Welt am Abgrund stehen muss?", fragte Damian auf leicht scherzhafte Art.
Judge schloss die Augen und lies seinen Kopf leicht sinken. Ein Schmunzeln entwich ihm, als sich Damian neben ihn stellte, um mit ihm aus dem Fenster zu sehen.
"Du musst aufpassen, am Ende glaubt man dir noch, wenn du so etwas sagst, mein Sohn.", erwiderte der große Mann mit einem anschließenden Lachen.
Während den nächsten Dingen, die Damian seinem Vater erzählte, sollte dessen Lächeln langsam verschwinden. Seine Rechte Hand begann ihm von einem Dorf zu erzählen, dass unaufhörlich Widerstand gegen sie leistete.
Laut Damian würde es nicht mehr lange dauern, bis eine Revolution ausbrechen würde.
"Wenn du willst nehme ich mich sofort dem Problem an. Von ihnen bleibt nur ein schwarzer Fleck in der Landschaft übrig. In diesem Fall müssen wir wohl oder übel eine deutliche Botschaft senden.", erklärte Damian recht deutlich.

Mittlerweile war Judges Lächeln verschwunden. Nachdenklich schloss er die Augen, bevor er sich vom Fenster weggedrehte und langsam zurück in Richtung seines Thrones schritt. Dann begann er zu reden:
"Der Besorgnis in deiner Stimme zu urteilen...und natürlich den Aktionen, die du da vorschlägst..."
Er drehte sich um und setzte sich vorsichtig auf seinen Thron, legte seinen rechten Arm auf die Armlehne und strich sich mit der linken Hand durch sein Haar.
"...war das wohl kaum ihr erster Verstoß. Wie lange gibt es schon Aufruhen dort? Und wie kann es sein, dass diese Informationen, wenn das Dorf so nahe bei uns liegt, erst jetzt zu dir Durchgedrungen sind, Sohn?", antwortete Judge auf die Aussagen seines Sohnes.
Judge machte seine Vermutungen hiermit relativ deutlich. Er war definitiv kein Mann, der nichts von der intelligenten und vorausschauenden Führung mehrerer Männer verstand. Gespannt wartete er auf die Antwort seines Sohnes, während er erneut begann etwas in Gedanken zu versinken. Bis er dann auf das Lied im Radio zu sprechen kam, das scheinbar eher zu ihm durchdrang, als die Stimme seines Sohnes.
"Dieses Lied. "Anyone who knows what Love is", war das Lieblingslied meiner verstorbenen Frau.
Und jedes Mal, wenn ich das Lied seit ihrem Tod gehört habe, ist mir aufgefallen, dass es in dem Lied um eine fast tragische Geschichte geht."

Langsam hob er den Finger seiner rechten Hand und bewegte diesen, fast belehrend, immer ein wenig zu seinem nächsten Satz:
"Denn niemand versteht, wieso sie die Dinge tut, die sie tut. Denn nur die, die wissen, was Liebe ist, werden sie am Ende verstehen."
Judge lies seinen Arm wieder auf die lehne fallen und kratzte sich kurz am Kinn, während sein Blick für eine Sekunde in der linken, oberen Ecke des Raumes verweilte, bevor er wieder zu Damian sah und ein leichtes Lachen ihm entwich.
"Verzeih mir meine kurze Abschweifung. Manchmal klinge ich wohl einfach nur wie der alte Mann, der ich mittlerweile bin, haha.", erklärte der Rothaarige, der wieder bereit war den Worten seines Gilden-Mitgliedes zu lauschen.

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Beitrag© By Damian  Zimmer des Gildenmeisters EmptySo März 17, 2019 1:33 pm

Es gab Zeiten da fühlte sich Damian noch immer wie der Teenager, den Judge einst auf las. Schon immer hatte er Respekt vor seinem Gildenmeister und schon immer versuchte er es zu vermeiden ihn zu verstimmen. Scheinbar war dieser Fall nun eingetreten und Damian fühlte sich etwas wie ein Kind das Mist gebaut hatte.
Es war durchaus seltsam und Damian hatte sich auch schon Gedanken darüber gemacht, wieso die Informationen erst so spät an ihn heran getragen wurden.
"Es ist durchaus möglich … das es sich hierbei um eine Falle handelt. Sie hielten die Informationen zurück bis sie bereit waren, dann ließen sie gezielt Dinge durch sickern. Jeder der uns auch nur etwas kennt weiß das wir…"
Damian stoppte. Er bemerkte das sein Vater wohl abgedriftet war und nun eher dem Klang des Liedes zu hörte anstatt ihm. Dies hätte mit Sicherheit so manchen beleidigt. Aber der Umgang der beiden Männer war alles andere als verkrampft und Damian tat die Abwechslung zu solchen Themen von Zeit zu Zeit sehr gut.
"Dieses Lied. "Anyone who knows what Love is", war das Lieblingslied meiner verstorbenen Frau.
Und jedes Mal, wenn ich das Lied seit ihrem Tod gehört habe, ist mir aufgefallen, dass es in dem Lied um eine fast tragische Geschichte geht."

Damian begann nun aufmerksam auf das Lied zu hören und vergaß kurz die Thematik bei der sie waren. Das Konzept Liebe war Damian ziemlich fremd. Das einzige was er vielleicht als so etwas empfunden haben könnte war zu einer Zeit in der er sehr jung und naiv war. Jetzt als Erwachsener würde er dies wohl nicht wahre Liebe nennen. Die Erinnerung schmerzte etwas.
Sein Vater fuhr fort und endete seine Belehrung mit einer Entschuldigung. Es war sowieso nicht der Fall das Damian deswegen sauer war. Er fand es erheiternd normal mit seiner Familie zu reden.
"Verzeih mir meine kurze Abschweifung. Manchmal klinge ich wohl einfach nur wie der alter Mann, der ich mittlerweile bin, haha."
Damian schüttelte den Kopf mit einem leichten Lächeln. "Ist schon gut, eine kleine Abwechslung in der Stimmung tut uns allen von Zeit zu Zeit gut.
Ich fürchte nur, ich würde zu denen gehören, die die Frau und ihre Taten nicht verstehen, da ich noch nie diese Art von Liebe empfand. Versteht mich nicht falsch ich Liebe meine Familie, und würde alles für sie tun, aber das worum es in dem Lied geht ist doch nochmal etwas anderes."

Damians Blick wurde fester, deutlich entschlossener mit flammender Leidenschaft in den Augen. Ein Zeichen der Hingabe für ihre Sache.
"Ich bin im Moment auch recht froh, dass ich eine solche Ablenkung nicht besitze. Meine größte Schwäche ist meine Familie, sie ist aber auch unsere größte Stärke, jedoch ist sie keine Ablenkung, da wir alle auf das gleiche Ziel hinarbeiten. Diese andere Liebe fürchte ich… könnte mir bei der Erfüllung meiner Pflichten hinderlich sein."
Damian fiel nun ein, worum es eigentlich ging, sie waren ganz schön vom Thema gewichen und er musste etwas schmunzeln über diesen Umstand. "Da wir gerade wieder von Pflichten reden, um auf das ursprüngliche Thema zu sprechen zu kommen. Wie ich bereits sagte ist die Wahrscheinlichkeit einer Falle relativ hoch. Wir sollten vorbereitet sein. Und vorsichtshalber die auslöschen denen wir nicht trauen können." Damians Stimmung wechselte binnen einer Sekunde von heiterer zu tot ernst, etwas wofür die Gespräche zwischen den beiden Magiern fast schon berühmt waren.
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Beitrag© By Judge  Zimmer des Gildenmeisters EmptyMo Apr 08, 2019 3:04 pm

Es war geradezu faszinierend, wie Damian von einem romantischen Thema derartig schnell umschenken konnte auf ein Thema der ernsteren Art. An seiner Wortwahl konnte man schnell bemerken, wie viel Verständnis der Mann mit dem hellblauen Haar doch an den Tag legte.
"Manchmal kann Familie eine Bürde sein. Doch am Ende ist es doch eine, die man mit einem gewissen Stolz trägt...", sprach Judge mit ruhiger Stimme, während er seinen rechten Arm seinen Thron hinab sinken lies, um dem schlafenden Tiger den Kopf zu streicheln, der daraufhin einmal mit weit aufgerissenem Maul gähnte.
Dann kehrte Damian zum eigentlichen Thema des Gesprächs zurück, das den Mann, der einst auf den Namen "Arthur" hörte, zum Stirnrunzeln brachte.
"Da wir gerade wieder von Pflichten reden, um auf das ursprüngliche Thema zu sprechen zu kommen. Wie ich bereits sagte ist die Wahrscheinlichkeit einer Falle relativ hoch. Wir sollten vorbereitet sein. Und vorsichtshalber die auslöschen denen wir nicht trauen können."
Für einen kurzen Augenblick kehrte Stille ein, als Judge seinen Arm wieder anhob und ihn auf seiner Lehne platzierte. Sein Blick blieb weiterhin auf der Raubkatze fixiert, bevor er das Wort ergriff.
"Zu diesem Entschluss bin ich auch gekommen, wir sind in einer Situation, in der wir unsere Position verdeutlichen müssen."
Im nächsten Augenblick stemmte der große Mann seinen Körper nach oben, richtete sich langsam von seinem Thron auf und begann die Treppen hinab zu steigen.
"...doch diese Aufgabe soll nicht die deine sein, mein Sohn. Du hast gute Arbeit geleistet, doch ich werde mich persönlich um den Rest kümmern. Schließlich kann ich mich nicht immer auf eure Arbeit stützen, so zuverlässig jeder einzelne von euch sein mag."
Der Rothaarige stand mittlerweile direkt vor seinem Sohn und legte sie Hand auf dessen Schulter, als Zeichen der Dankbarkeit. Im nächsten Moment zog er seine Hand zurück und begann sich wieder in Bewegung zu versetzen.
"In drei bis vier Stunden werde ich zurückgekehrt sein. In der Zwischenzeit trägst du die Verantwortung, Damian. Und sieh zu, dass sich die kleine Lily gut einlebt. Du weißt, dass ich dir vertraue.", sprach er noch vor sich hin, während er noch einen kurzem Moment vor der Tür verharrte. Daraufhin ging er aus seinem Zimmer und ging die Gänge der Gilde entlang. Vor ihm würde ein etwas längerer Marsch durch die Wüste liegen. Doch die Hitze würde ihm nichts ausmachen auf dem Weg zu einer Stadt, die über keine Krieger verfügte. Doch würde "Judge of the Abyss" an diesem Ort auf mehr Widerstand stoßen, als er es erwarten würde.

gt: folgt

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