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 Giftwasser

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Pariah
Mihail Kutuzov
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Besonderheiten: groß (1,98m), Augenklappe (links), kultiviert, ansehnlich, Raucher,
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Mo Feb 04, 2019 12:35 am

Giftwasser ist ein kleines Nest. Durch seine Lage im eisigen Norden und seiner Nähe zur Grenze Fiores sagen hier der Hase und Fuchs "Gute Nacht" wenn sie schlafen gehen. In dem Ort leben trotz seiner Abgelegenheit circa 10.000 Einwohner. Abgesehen von dem raffgierigen Bürgermeister und seinen skrupellosen Handlangern geht es den Bewohnern der Stadt schon ausgesprochen mies.
Der Ort braucht dringend einen neuen Anstrich und etwas wodurch wieder Leben in den Gesichtern, der mit Hoffnungslosigkeit gefüllten Herzen der Menschen, kommt.
Das Dorf:
 

______________________________________________________________________________

[Post: 1]

Mit eingezogenem Kopf stapfte Mihail durch die winterliche Landschaft. Er hatte sich in einen Langen, schweren, schwarzen Mantel eingemummelt und seine Hände in die Taschen davon gesteckt. Über den Mantel hatte Mihail gemäß den Vorschriften der Armee des Magier-Rates sein Säbelbandelier umgelegt und den Waffengriff (ohne Klinge) daran befestigt. Lediglich sein Kopf schaute aus der warmen Kleidung heraus. Naja, nicht ganz. Wenn man es genau betrachtete, waren lediglich die obere Hälfte von Mihails Gesicht zu sehen. Die untere Hälfte des Gesichtes war bis zu den Ohren durch einen dicken beigefarbenen Wollschal verhüllt. Selbst Mund und die Nasenspitze waren unter dem Schal verborgen, sodass lediglich die Augen von Mihails Gesicht zu sehen waren. Mihail war froh darüber gewesen, dass er so langes Haar hatte, denn damit waren auch seine Ohren halbwegs gut vor der kalten Luft abgeschirmt.
Mihail hatte einen schnellen Tritt angeschlagen, um sich warm zu halten. Unnötiges bummeln oder stehen würde die Kälte nur Zugang zu Mihails Körper gewähren, was nur Temperaturverlust und erhöhter Energieaufwand bedeuten würde.
Durch den leichten Schnellfall und dem grauen Himmel, schälten sich langsam die Umrisse einiger Häuser heraus, die Mihail zusammengefasst als ein größeres Dorf interpretierte.
Vielleicht auch eine Kleinstadt , dachte Mihail und blieb trotz der Gefahr die Kälte an sich zu lassen kurz stehen, Aber ich bin auf dem Hinweg durch kein Dorf dieser Größe gekommen. Das heißt dann wohl… .
Mihail wollte gar nicht weiterdenken, was ihm in den Sinn gekommen war. Er musste sich wohl verlaufen haben, denn eigentlich dürfte die nächste Ortschaft erst in ein paar Stunden zu sehen sein. Und auch wenn Mihail ein guter Läufer war, konnte er nicht zur Mittagszeit schon auf eine Siedlung treffen, die er erst am späten Nachmittag erreichen sollte.
Ober-Doppel-Riesenmist, fluchte Mihail im Stillen. Wenn hier ein Ort war, würde das ja heißen das er doch den anderen Weg hätte nehmen müssen den er schon heute Morgen passiert hatte. Mihail überlegte nun: Wenn ich jetzt zurückgehe bis zur Kreuzung und dann den richtigen Weg nehme, würde ich die Nacht hindurchlaufen müssen. Bei den Witterungen könnte das mein Tod bedeuten, wenn es die Nacht noch kälter werden sollte.
Ganz zurück wäre eine Option aber dann habe ich einen ganzen Tag verloren. Das wird wieder eine Strafarbeit nach sich ziehen und das gleich nach meinem ersten Einsatz
, Mihail war geradewegs von seiner ersten Mission unterwegs zur Hauptstadt, wo er zur Kaserne des Rates hin wollte. Der Offizier wollte sich noch angewöhnen die Kaserne als sein neues Zuhause zu betrachten, denn er würde, wenn er nicht unbedingt durch Fiore umhergeschickt würde, die meiste Zeit dann dort sein.
Die andere Option wäre im Ort vor mir eine Auskunft zu erfahren und gleichzeitig dort die Nacht im Warmen zu verbringen. Und morgen versuche ich dann die verlorene Zeit wieder etwas einzuholen. Sodass es hoffentlich bei meiner Rückkehr kein allzu großes Theater gibt
Zwar war die letzte Möglichkeit für Mihail die vernünftigste, da er sich nicht unnötig abrackern musste um irgendwie noch vor dem Einbruch der Nacht ein sicheres Plätzchen zu finden. Aber während Mihail nachgedacht hatte, war er dem namenlosen Ort immer näher gekommen und musste feststellen, dass der Ort zwar einen bleibenden Eindruck hinterließ, aber nicht wirklich einen guten.
Am Ortseingang blieb Mihail erstmal stehen. Links und rechts neben dem Weg begrüßte ihn jeweils eine Person die baumelnd am Strick hing. In den schwarzen teils verfaulten, teils angeknabberten Händen hielt jeder dieser Kameraden ein Schild. Auf dem Schild am linken Wegesrand stand: „Willkommen in Giftwasser“
Mihail zog die Augenbraue nach oben. Giftwasser war ein kleines unbedeutendes Nest am Rand Fiores. Nicht dass es ihn verwunderte, sein Auftrag hatte ihn an die Grenzen Fiores gebracht, aber hier war er nun definitiv falsch. Bevor Mihail aber Giftwasser betrat, sah er sich noch das andere Schild an. Auf der Schulter des Gehängten saß eine große Krähe und stocherte immer wieder im offenen Mund der Leiche herum, bis der Vogel ein großes Fleischstück hervorholte und es im Schnabel hielt. Mihail brauchte einen Augenblick um zu registrieren, dass der Rabe gerade die Zunge der Leiche im Schnabel hatte. Der Rabe flog davon. Mihail konzentrierte sich wieder auf das Schild um dieses seltsame Gefühl in der Magengegend zu unterdrücken. Dort stand in Großbuchstaben „Toten Mannes Grab“ drauf und daneben ein grinsender Totenschädel.
"Reizender Ort", sagte Mihail zu sich und ging hinein.
Giftwasser war ein trostloser Ort. Überall lag Dreck auf den Straßen und dabei sahen die verwesenden Essensreste noch besser aus als die Menschen die in den Gassen umherwandelten. In Lumpen gekleidet gingen sie ihren Tätigkeiten nach und schauten Mihail mit trüben entzündeten Augen an.
Hoffentlich haben die hier ein Gästehaus, dass nicht diese Hoffnungslosigkeit widerspiegelt, dachte Mihail mit einem Seufzer und ging weiter. Aber je weiter Mihail den Ort abklapperte desto geringer wurden die Aussichten auf eine anständige Herberge. Denn jedes Haus sah einsturzgefährdet aus und die meisten Dächer hatten Loch an Loch, sodass man problemlos in den Dachstuhl der jeweiligen Gebäude sehen konnte. Meistens sah man aber nicht viel, da der Schnee sich wie ein weißer Schleier über die wenigen Habseligkeiten gelegt hatte, die die Menschen hier in Eignen nannten.
Mihail kam an einem Gebäude vorbei, an dem sich mehrere leicht gekleidete Damen potenzielle Kunden auf der Straße ansprachen und versuchten diese mit ihrem Charme und einem Lächeln (und natürlich mit ihrem Körper) versuchten ins Haus zu locken. Na wenigstens ist hier etwas Stimmung, dachte Mihail zufrieden. Er ging dennoch auf der anderen Straßenseite entlang. Zuerst wollte der Kommandant eine Möglichkeit zum Schlafen finden und dann könnte er hierher zurückkommen und ein bisschen Spaß haben.
Nicht unweit von dem Bordell entfernt fand auch Mihail endlich nach was er gesucht hatte. Der Name des Wirtshauses versprach genau das was Mihail in diesem Kaff erwartet hatte. An einem quietschendem Schild stand, fast vor Dreck unkenntlich, die schwarzen Buchstaben für „Letzte Ruh“
"Meinen nächsten Sommerurlaub will ich auf jeden Fall hier verbringen", meinte Mihail zu sich selbst. Natürlich nur sarkastisch gemeint.
In der Kneipte bot sich Mihail ein genauso trostloser Anblick an, wie schon zuvor auf den Straßen. Die murmelnden Gespräche verstummten kurz, als Mihail eintrat und der Offizier spürte 10-15 Blicke auf sich ruhen. Aber schon im nächsten Augenblick fing das Gemurmel wieder von neuem an. Die versammelten Bewohner saßen an dreckigen Tischen, die wahrscheinlich nur einmal die Woche sauber gemacht wurden. Vor ihnen stand für jeden Anwesenden ein Krug mit irgendeiner Flüssigkeit, wahrscheinlich Alkohol, drin. Erhellt wurde der Raum nur von den dicken Kerzen, die in der Mitte der jeweiligen Tischen standen und gerade einmal so viel Helligkeit erzeugten, dass ihr Schien nicht über die Tischkante hinausreichte.
Wahrscheinlich war das auch gut so, denn Mihail hatte auf dem Weg zur Theke keine zwei Schritte getan ohne in irgendwas Weiches getreten zu sein, dass mit eine quieken davoneilte. Mihail verdrehte die Augen und zog seinen Schal etwas herunter, sodass Nase und Mund nun sichtbar waren. Er holte auch seine Hände aus der Jackentasche und jetzt erst sah man, dass der Offizier sich zusätzlich Handschuhe angezogen hatte. Wäre mehr Licht gewesen, hätte man erkennen können das die Fingerhandschuhe dieselbe Farbe hatte wie der Schal.
An der Theke angekommen sah sich Mihail nach dem Wirt oder einem Angestellten um. Etwas weiter recht am anderen Ende der Bar stand eine dickliche Frau mit roten Haaren und einer Warze im Gesicht. Und wenn Mihail richtig gesehen hatte, wuchs daraus auch noch ein langes schwarzes Haar.
Mihail wollte trotzt des Erscheinungsbildes der Frau ihre Aufmerksamkeit erregen, doch die wandte sich nur schniefend von Mihail ab und deutete noch kurz zuvor auf einen glatzköpfigen Mann der ebenfalls ein paar Kilo mehr auf den Rippen hatte und zudem mit einer verdreckten Schürze herumlief. Gerade klatschte er eine neue Kerze auf eine alte abgebrannte und zündete diese an. Dann kam er zurück auf Mihail zu und trat dabei wohl eine Ratte zu Brei. Mihail konnte das knacken der Knochen hören, als sie unter dem Gewicht des Mannes zerbrachen. Dieser schien das aber gar nicht wahrgenommen zu haben, denn er ging ohne eine Miene zu verziehen oder auch langsamer zu werden weiter.
„Hmm?“ brummte dieser als er bei Mihail war.
"Ich suche eine Unterkunft für diese Nacht", sagte Mihail und mit einem kurzen zögern fügte er hinzu: "Und etwas Warmes zum Essen und was zu trinken"
„Kannst du zahlen?“, war die einzige Antwort darauf.
Mihail wusste das er bei diesem Zeitgenossen besser bestellt war, wenn er nur wenig sprach. Also holte Mihail seine Geldbörse aus einer Innentasche seines Mantels und warf dem Wirt zwei Goldmünzen zu.
Der Glatzkopf sah sich das Geld an, biss auf eine von ihnen, brummte irgendwas, was Mihail für eine Zustimmung hielt und verschwand hinter einem Lumpen das wohl als Tür zur Küche diente.
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Beitrag© By Akako Mikani  Di Feb 05, 2019 4:51 pm

F.I.R.S.T P.O.S.T


(Post 1)

Es war mal wieder Zeit ihrer Aufgabe für den Rat nachzugehen. Diese führte die Rothaarige an den Rand von Fiore. Bevor sie den langen Weg antrat, hatte sie sich noch von ihrer Ziehmutter verabschiedet. Akira wünschte ihr viel Glück und meinte, das sie Gesund wieder kommen sollte. Kameyo, die Vogeldame flog über ihrem Kopf. War es doch verwunderlich für Akako gewesen, dass das Tier scheinbar keine Probleme mit der kalten Jahreszeit hatte. Ganz anders als Kero, ihr magischer Begleiter und Beschützer der Sakura Karten. Dieser hatte es sich in den Seitenfach, welches speziell für den Wächter angefertigt wurde gemütlich gemacht. Durch eine Art Fenster war zwar das Atmen noch möglich, jedoch drang keine Kälte hinein. “Ist es wirklich notwendig, das wir bei dieser Eiseskälte soweit von zu Hause weggehen?“, wollte Kero besorgt wissen. Denn für die Magierin muss es doch sehr Kalt sein. Diese hatte sich jedoch in einen Dicken Mantel eingehüllt, trug zudem einen dicken Schal so wie eine warme Wollmütze. Zudem steckten ihre Hände in dazu passenden Handschuhen. “Ja Kero, das ist nötig. Immerhin ist dies meine Aufgabe.“, erklärte die junge Frau ernst. Dabei sagte sie nicht genau um was es sich dabei für eine Aufgabe handelte.
So wurde die Reise fortgesetzt, in der Kero noch ein paar mal versuchte seinen Schützling zum umkehren zu überreden. Dieses unterfangen war jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Denn der Card Captor ließ sich nicht umstimmen. Nach mehreren Tagen Wanderschaft kam Akako endlich an einem Dorf an, der sie nahe zu ihrem Auftrag führte. Das Dorf Giftwasser lud zwar nicht gerade zum Bleiben ein, jedoch würde es für eine Nacht reichen. “Mir gefällt es hier nicht.“, gab Kero zweifelnd von sich. Auch Kameyo stieß einen Schrei aus. Ganz so als würde sie dem Wächter zustimmen. “Mir auch nicht Kero, aber für eine Nacht muss es sein.“, gab die Rothaarige ihre Meinung dazu kund. Dann suchte sie auch schon ein Wirtshaus auf. Schnell hatte sie dieses gefunden. Zur Letzen Ruh lud zwar nicht zum bleiben ein, war aber alles was sie bekommen konnten. Also betrat Akako dies und zog somit sämtliche Blicke auf sich. Noch unwohler fühlte sich die Magierin in ihrer Haut. Dann trat sie auf den Tresen zu ohne sich genauer umzuschauen. Ekelte sie sich doch eh schon genug. Am liebsten hätte sie das Weite gesucht, riss sich jedoch am Riemen. Noch ehe sie etwas hätte sagen können, trat auch schon ein unfreundlich wirkender Mann an sie heraus. Für ihren Geschmack zu dicht. Sofort brachte die Magierin wieder etwas abstand zwischen sich und ihn, ehe sie ihr anliegen vorbrachte. “Ich hätte gerne eine Schlafgelegenheit für die Nacht, sowie eine Mahlzeit und etwas zu trinken.“, nervös hatten diese Worte ihre Kehle verlassen. Sofort wurde sie gefragt, ob sie denn bezahlen könnte. Nach einmal tief durchatmen hatte sie dem dicken Wirt zwei Goldmünzen hingehalten. Dann war dieser wieder verschwunden. Sie schaute sich nun doch ein wenig um und entdeckte einen blonden Mann, der schätzungsweise in ihrem Alter sein musste. Dieser war bereits am Essen. Gerade als Akako sich wieder abwenden wollte, kam ihr die Beschreibung des Kommandanten der 1. Armee wieder in den Sinn. “Hallo.“, sagte sie daher sanft. Wollte nicht zu viel Aufmerksamkeit erregen, falls sie sich doch irren sollte.
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Do Feb 07, 2019 9:30 am

[Post 2]

Während Mihail auf sein Essen wartete sah er sich von seinem Platz an der Bar unauffällig in der Kneipe um. Gerade einmal 4 Tische waren besetzt gewesen. Eine Gruppe aus Männern und Frauen saßen nahe der Tür und unterhielten sich reghaft. Das waren die ersten Menschen gewesen die, abgesehen von den Prostituierten, etwas Begeisterung und Leben zeigten. Die Beteiligten redeten nur mit gedämpfter Stimme und Mihail verstand nicht um was es in ihrem Gespräch ging.
Einer der Personen, eine junge, ansehnliche Frau hob kurz den Kopf und sah Mihail direkt an. Als sie merkte, dass der Offizier sie beobachtete steckte sie den Kopf wieder in die Gruppe und kurz darauf wurde das Gespräch ruhiger und noch leiser.
Mihail wollte die Verschwörer in Ruhe lassen und sah sich weiter um.
Ein Tisch war mit drei Männern belegt, die schweigend, Karten spielten. Der nächste Tisch hatte zwei Bewohner gehabt, die direkt dort schliefen wo sie der Alkohol ins Land der Träume gebracht hatte. Der letzte belegte Tisch hätte Mihail beinahe übersehen da die einzige Person daran im Schatten halb verborgen war.
Der Wirt kam mit einer Schüssel aus Holz und dampfenden Inhalt aus der Küche wieder. Mihail wandte sich seinem Essen zu und ihm blieb erstmal der Atem weg, als er die Suppe sah die man ihm vorgesetzt hat.
Sie stank nach erbrochenem und die Farbe würde Mihail auf ein gelbgrün schätzen.
Man sollte irgendwelche berühmte Personen zusammen in einen Raum stecken und dort allerlei ekelige Sachen machen lassen. Unter anderem das hier essen, dachte Mihail während er mit dem Löffel darin rumstocherte. Er griff mit ein bisschen Ekel in die Suppe rein und holte ein Rattenschwanz heraus.
Was zum, dachte Mihail, soll das heißen das das hier eine Rattensuppe ist? Und wenn nicht, mache ich mir Sorgen wo der Rest der Ratte ist.
Mihail begann zu Löffeln und versuchte sich mit verschiedenen Sachen abzulenken um nicht den Geschmack der Suppe mitzukriegen. In dieser Konzentration versunken bemerkte Mihail zunächst nicht wie sich eine junge Frau neben ihn setzte und das gleiche verlangte wie Mihail kurz zuvor. Hätte er das mitbekommen hätte er die Frau warnen können, die dann auch noch Hallo zu Mihail sagte.
Die Tür wurde aufgestoßen und mehrere bewaffnete Männer stürmten das Wirtshaus. Alle anwesende im Kneipenraum außer Mihail sprangen auf. Der Wirt und die hässliche Rothaarige verschwanden hinter der Theke. Der größte Tumult entstand bei der Besprechung mit der Frau die Mihail angesehen hatte. Auf diese Gruppe konzentrierten sich auch die Wachen. Der Offizier vernahm laute wie nehmt diese Rebellen gefangen oder Ab auf den Richtblock mit ihnen
Mihail wollte einschreiten, der gutaussehenden Frau helfen um dann für sie ein Held zu sein, aber er ließ von dem Versuch ab, als noch eine Person den Raum betrat.
„Bringt sie ins Loch, wir werden sehen ob der Terminkalender nicht schon voll genug für diese Rebellen ist“ sagte diese unbekannte Person. Mihail hatte sie an ihrer Tonlage, ihrer Haltung sofort erkannt, dass es sich hierbei um einen befehlshabenden Typen handeln musste. Die anderen Gäste hatten sich auch irgendwie in Deckung begeben. Der Befehlshaber, ein junger schwarz haarige Mann ging zur Bar und holte den Wirt mit einem gebieterischen schnippen der Finger aus der Versenkung hervor.
„W-w-was kann ich für den Heeren tun“ stammelte der Wirt und Mihail erkannte den eben noch grobschlächtigen Mann kaum wieder. Hatte der nicht gerade noch eine Ratte zu Brei getreten ohne mit der Miene gezuckt zu haben?
Mihail sah durch das einfallende Licht der offenen Tür auf den Boden wo der Wirt langgegangen war und wo auch die Ratte lag. Und tatsächlich. Dort lag wirklich der Kadaver einer Ratte. Ihr Hinterteil vollkommen platt getreten. Die Augen standen etwas heraus, so als hätten sie zu viel Druck gehabt und wollten gerade rausspringen aus ihren Fassungen. Ungefähr genauso wie aus dem Maul der Ratte etwas Rotes hing und viel zu groß für die Zunge war. Mihail schluckte seinen Ekel mit Humor runter und musste die Parallelen erkennen, dass die Ratte jetzt nun wie eine halb ausgedrückte Zahnpasta Tube aussah.
Der Pariah wandte sich wieder dem Schwarzhaarigen zu, der neben ihm stand und mit dem Wirt redete.
„Weil dein Tipp diesmal gut war, bekommst du auch deine Belohnung“
Der Wirt atmete erleichtert aus.
„Ich erleichtere dich um deine Schulden etwas. aber wo wir dabei sind“ , der junge Mann beugte sich vor und schnappte sich den Geldbeutel des Wirtes der das auch ohne Murren oder einer anderen Reaktion zuließ. Mihail bemerkte, dass der Schwarzhaarige keine Waffe bei sich trug. Mihail bestätigte seinen Verdacht nachdem er durch seinen Null Sense geguckt hatte.
Ich habe kein Rangabzeichen oder noch irgendeine Signatur die ihm für das Militär ausweißt. Muss wohl ein Freiberufler sein, schlussfolgerte Mihail in Gedanken.
Aber Mihail sah nicht nur seine Aura, die jeder Magier besaß. Eine andere Person im Raum hatte auch magische Fähigkeiten. Und zwar genauer gesagt eine attraktive rothaarige Frau die ebenfalls an der Bar saß, aber von dem ersten Magier verdeckt worden war. Mihail lehnte sich zurück um einen Blick auf die Frau zu erhaschen. Er runzelte die Stirn als er sie sah. Irgendwie kam sie ihm bekannt vor.
„Wow, hast ja heute echt einen Glückstag. So wie es aussieht hast du ja einen oder mehrere recht reiche Kunden gehabt“ sagte der erste Magier und kaum merklich huschten dessen Augen einmal zu Mihail hinüber. Er nahm sich Goldstücke raus, mit zum Teil denen, mit denen Mihail zuvor bezahlt hatte. Eins stand fest Mihail konnte den Typen nicht leiden. Er führte sich wie ein Despot auf. Mihail würde das in seinem Bericht schreiben und eine Untersuchung in diesem Ort anfordern. Egal wie abgelegen, zerfallen oder arm die Stadt war.
Der Magier ließ von dem schweißgebadeten Wirt ab und wandte sich der Frau zu, die Mihail auch gerade eben als Magierin entlarvt hatte.
Verdammt, wer war das noch gleich? Ich habe ihr Gesicht sicherlich schon mal gesehen.
Na jetzt überleg mal woher du die meisten Frauen kennst?
, meldete sich eine zweite Stimme in Mihails Gedanken.
Wie meinst du das?
Hast du was vor den Kopf bekommen?, Mihail überlegte kurz selber nach ob er in letzter Zeit etwas gegen den Schädel abbekommen hatte und musste feststellen das dem nicht so war.
Also das bin ich glaub ich nicht, Mihail haute sich selbst gedanklich als ihm einfiel was seine andere Stimme meinte
Du meinst im Puff, richtig?
Hundert Punkte für den Vollidioten!
Hmm aber wenn das ne KEKS! - Ich mag Wände. ist, wunder ich mich warum sie hierhergekommen ist? Normalerweise bleiben Prostituierte meist an einem lukrativen Ort und da war die Hauptstadt sicherlich der beste Ort. Aber selbst wenn sie von dort verschwinden musste, wäre ich niemals hier in so ein Kaff gegangen?
Vielleicht ist sie gar keine Prostituierte.
Stimmt, meine Bekanntschaften müssen ja nicht wirklich alle aus dem Rotlichtmilieu stammen.
Richtig!
Vielleicht ist sie ja auch nur eine Liebschaft gewesen. Du weißt doch, so eine für eine Nacht und dann nie wieder
, während Mihail noch rumrätselte war es dem schwarzhaarigen Magier offenbar nicht anders ergangen. Er erkannte in dem Gesicht vor sich auch eine ihm bekannte Person.
„Hey du hast da was Süßes im Gesicht“ sagte er und stellte sich sofort als Hanran-gun Hantā vor. Und als eine Art Sheriff der Stadt.
Mihail lehnte sich abermals zurück um der Frau ein Gesicht ala Was-soll-der-Scheiß-denn-jetzt-werden? zuzuwerfen.

Null Sense
»Passiv«
Bei “Null Sense” ist der Magier in der Lage die ungefähre Menge an Mana seines Gegenübers zu sehen. Man kann nicht erkennen wieviel Mana es genau ist, aber man kann anhand der Größe dies schätzen. Der Magier sieht den Manavorrat in Form einer Blase. Der einfachste Zauber, der beinahe ständig bestand hat (Dauer: 5 Post, Abklingzeit: 1 Post)
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Card Captor Mika
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Beitrag© By Akako Mikani  Do Feb 07, 2019 1:56 pm

(Post 2)

Nachdem Akako bestellt und Mihail, welchen sie anhand der Beschreibung wieder erkannt hatte, wurde auch schon das Wirtshaus gestürmt. Vorher hatte sie noch beobachten können, was dem Kommandanten aufgetischt wurde. Froh über die Unterbrechung, war die Rothaarige nur insofern, da ihr dieser Fraß erspart blieb. Die darauffolgende Szenerie gefiel der Magierin so gar nicht. Doch eingreifen konnte tat die junge Frau auch nicht sofort. Musste sich erst reiflich überlegen, wie sie nun am besten agieren konnte, ohne unnötig Aufsehen zu erregen. Immerhin wussten die meisten in diesem Raum ja nicht, wer sie war. Der Card Captor musste also Tatenlos mit ansehen wie die Rebellen abgeführt wurde und der ekelhafte Wirt von einem jungen, schwarzhaarigen Mann in die Mangel genommen wurde. *Urks … was für nen schleimiger Kerl!*, ging es der Magierin angeekelt durch den Kopf. Als die Rothaarige nun dachte, sie könne sich Gedanklich auf das bevorstehende konzentrieren, wurde sie eines besseren belehrt. Der schleimige Schwarzhaarige baggerte sie an. Und das mit einem der niveaulosesten Sprüchen die es in ihren Augen gab. “Und was genau geht es dich an, was ich im Gesicht habe?“, gab sie abweisend als Antwort. “Sieh zu, dass du Land gewinnst, oder aber du wirst mich kennen lernen. Und glaube mir, das willst du nicht.“, beim Reden wurde ihre Stimme immer kälter und bedrohlicher. Erst danach schaute sie Mihail an, welcher ihr einen fragenden Blick zuwarf. Daraufhin zog sie einmal ihre Schultern hoch. Ihre Drohung schien bei dem Schwarzhaarigen nicht angekommen zu sein. Denn schon im nächsten Moment spürte sie dessen rechte Hand unter ihren Kinn. Zwang sie so, ihn wieder anzusehen. “So eine Schönheit wie du, sollte nur Augen für jemanden wie mich haben. Komm, lass uns ein wenig Spaß haben.“, drang es auffordernd an ihre Ohren. Sofort griff Akako dessen Arm. “Griffel Weg.“, sprach sie noch kälter und angeekelt. Nun packte er mit seiner linken Hand ihr Kinn. “ich mag es, wenn sich die Frauen so zieren. Han dich nicht so, ich bin eine gute Partie.“, kam es sehr selbstsicher mit einem dreckigen Grinsen.
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  So Feb 10, 2019 6:56 pm

[Post3]

Die Rothaarige gab Konter und verteilte damit auch gleichzeitig dem Typen einen Korb. Geschieht ihm auch ganz recht, dachte Mihail, einer Lady kommt man nicht mit so einem Spruch. Frauen wollen zwar umworben werden, aber mit Stil und Geschmack. Vielleicht wären Sprüche wie „Hey, du bist wunderschön. Darf ich dir das nächsten Samstag nochmal beim Abendessen sagen?“ oder hingehen und ihr die Hand hinhalten und sagen „Hi, würde es dir was ausmachen, die für mich zu halten, während ich im Park spazieren gehe?“ DAS wären ordentliche Versuche zu flirten, aber das war ja weder raffiniert noch charmant.
Glaubst du deine Sprüche sind besser?
Zumindest attraktiver als den eben gehörten
Die beiden die du aber gebracht hattest, wären aber hier nicht gut überlegt. Sie dir doch mal nur den Fraß an. Wenn du das hier für zwei Goldmünzen bekommst, willst du nicht wissen wieviel dann genießbares Essen kosten wird. Und du willst ja sicherlich nicht dein gesamtes Vermögen ausgeben, für eine Frau die du wahrscheinlich eh nicht heiraten wirst oder so. Der andere Spruch bringt auch nichts, da in dieser verschneiten Einöde es keinen Park gibt in dem du spazieren gehen könntest. Ich glaube nicht mal daran, dass es hier einen Wald gibt in dem man ein bisschen laufen könnte. Ist ja schließlich hier eine baumlose Gegend.

Mihail lauschte seiner inneren Stimme nur beiläufig zu und streckte lediglich den nach oben ausgestreckten Daumen nach oben der Rothaarigen zu, um ihr zu signalisieren, dass sie ihre Sache gut mache, sich den Typen vom Hals zu halten.
Aber auch nachdem er die erste Abfuhr erhalten hatte, probierte es Hanran weiterhin und ließ nicht locker auch nachdem die junge Dame deutlichere Worte als eben fand.
Als der „Sheriff“ es zum dritten Versuchte´, war es auch für Mihail einmal genug. Ok, man konnte die erste Abfuhr nicht verstehen, auch wenn sie in diesem Fall sehr deutlich war. Aber spätestens bei der zweiten Absage sollte man es wirklich sein lassen. Mihail stand auf und richtete sich zu voller Größe auf und überragte den jungen Kerl bei weitem. Dieser war leicht nach vorne gebeugt sodass er näher an der Magierin dran war, aber so reichte er Mihail nicht einmal bis zur Brust. Der Pariah griff nun seinerseits mit seiner großen Pranke nach der Schulter des Magiers und hielt diese wie in einem Schraubstock fest. Mihail spürte, wie Hanran unter dem Griff zusammenzuckte.
"Komm schon Freundchen. Die Lady will dich nicht. Du musst mal lernen auch ein ´Nein´ zu akzeptieren", sagte Mihail mit ruhiger Stimme.
Hanran ließ von der Frau ab und griff nach Mihails Hand, doch dieser hatte diese bereits wieder weggezogen gehabt, als er sah wie Hanran Mana kanalisierte und einen Zauber formte.
„Wer wagt es mich hier anzufassen?“, zischte Hanran mit Hassverzehrter Miene. An seinen Händen formten sich giftgrüne Auren, die wie Nebel sich herabsenkten und sich von dort ausbreiteten. Mihail hörte wie die Ratten und auch anderes Ungeziefer davonstoben, als sich der Nebel immer weiter ausbreitete.
Mihail selbst zog sein Schwertgriff und aktivierte die Klinge mit Null Sword technique oft he Pariah. Im violetten Schein der Klinge stellte sich Mihail nun vor: "Ich bin Mihail Kutuzov. Kommandant der 1. Armee des Rat ERA. Und du, Hanran-gun Hantā, hebst sofort deinen Zauber auf, wenn du dich nicht strafbar machen willst. Einen Offizier der Armee zu bedrohen kann lange Haftstrafen nach sich ziehen. Und ich denkle nicht dass das deine Absicht ist, zumal du dir hier ein kleines >Reich aufgebaut hast, wie mir scheint."
Hanran war sichtlich verunsichert auf das was Mihail eben gesagt hatte, denn er stand ohne irgendwas zu machen einfach so in seiner Angriffsstellung ein paar Sekunden da und schien zu überlegen. Mihail hatte ihn also schon fast. Um diese Konfrontation vollends aus dem Weg zu gehen setzte Mihail gleich noch nach. Denn er sah hinter Hanran nun die rothaarige Dame mal richtig und der Groschen fiel.
"Du denkst gerade nach, ob du mich besiegen kannst und meinen Kadaver verschwinden lassen kannst. Du hast Glück theoretisch dürfte ich gar nicht hier sein. Ich habe mich auf den Weg zurück nach Crocus verlaufen und bin nur rein zufällig hier gelandet. Also würde niemand auf den Gedanken kommen, dass du daran schuld sein würdest. Aber dafür müsstest du mich erstmal besiegen. Dabei kann ich dir aber keine endgültige Prognose liefern, da ich dich nicht einschätzen kann wie stark du bist. Also beantworte ich dir die Frage mit einem Vielleicht."
Hanran runzelte die Stirn, als Mihail davon redete wie einfach es wäre ihn verschwinden lassen zu können.
"Aber ich sehe mich dennoch als Gewinner eines anstehendes Duells, da ich nicht alleine bin", Mihail deutete mit einem Kopfnicken Hanran sich umzudrehen.
Hanran zögerte zunächst, da er glaubte einen überraschungsangriff zu erliegen, tat aber wie ihm gesagt wurde und sah in das Gesicht von Akako, die ihn immer noch mit angeekelten Gesicht ansah.
"Darf ich vorstellen? Akako Mikani. Eine der 5 Ratsmitglieder aus dem gleichen Verein für den meine Wenigkeit selber arbeitet"
Hanran verstand offensichtlich, denn nachdem er Mihail entgegengespuckt hatte, ohne dass die Aule ihn erreichen konnte, hob er seinen Zauber auf und symbolisierte nun keine Angriffsbereitschaft mehr.
"Na geht doch", murmelte Mihail und löste nun seinerseits den Zauber auf.
„Was habt ihr jetzt mit mir vor?“, fragte Hanran.
"Weiß nicht", antworte Mihail während er wieder sich Hanran näherte.
"Irgendwelche Vorschläge?" fragte Mihail seine Vorgesetzte.

Null Sword technique of the Pariah
»Offensiv«
Diese magische Klinge kann auf einen Schwertgriff (ohne Schwertklinge) gewirkt werden. Dort wo normalerweise die Klinge ist, befindet sich ein 70 cm langer leuchtender Stab. Die violette Klinge ist genauso scharf wie ein Schwert und kann deshalb mit Schilden abgeblock werden oder auch mit anderen Klingenwaffen pariert werden. Wird das Ziel von der Klinge getroffen blutet er seine Mana und verliert dadurch Kampfkraft. Wird bei dem Angriff ein Körperteil „abgeschnitten“ kann das Ziel für 5 Post keinen Zauber mehr über dieses Körperteil wirken. Trifft die Pariah-Klinge Herz oder Kopf verliert der betroffene augenblicklich seine komplette Mana. Teilweise werden die Leute ohnmächtig. Ist die Klinge einmal Gewirkt kann sie ohne weitere Einschränkungen 10 Post lang bestehen bleiben. Zusammen mit der Abklingzeit von nur drei Post könnte man die Klinge dauerhaft benutzen.
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Card Captor Mika
Akako Mikani
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Alter: 26
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Magie: Card Summoning: Captor Sakura Cards
Beitrag© By Akako Mikani  Mi Feb 13, 2019 8:03 pm

(Post 3)

Als es dieser Hanran auch nach der zweiten Abfuhr nicht schnallen wollte, das Akako keinerlei Interesse hegte, schritt Mihail ein und versuchte den Schwarzhaarigen einzuschüchtern. Die Geste, die dem Vorangegangen war, empfand die Rothaarige als überflüssig. Doch dies funktionierte nicht. Eher im Gegenteil. Der Scheriff ging in den Angriff über. Der Kommandant der 1. Armee aktivierte ebenfalls einen Zauber und nach einem kurzen Wortwechsel entgleisten der Rothaarigen die Gesichtszüge. Hatte dieser Vollidiot sie gerade enttarnt? *Ich glaub ich spinne. Was fällt ihm eigentlich ein? Der kann was erleben.* Ihr Blick wurde Eisig und blieb an ihrem Untergebenen hängen. Weiterhin den eisigen Blick auf Mihail gerichtet, lauschte sie den weiteren Worten. Dann wurde sie gefragt, ob irgendwelche Ideen vorhanden waren, wie weiter vorgegangen werden soll. Bedrohlich schritt sie auf den Blonden zu und zischte ihn an. “Als aller erstes, wirst du das mit meinem Namen gerade biegen. Es weiß niemand außer unserem Verein davon. Und das soll auch so bleiben.“, ihre Aura stieg ebenfalls an. An alle anderen Anwesenden, richtete sie ebenfalls kalt die Worte. “Wehe einer von Euch lässt auch nur ein Wort verlauten. Sollte ich etwas mitbekommen, dann komme ich wieder und die Strafe wird die Hölle sein. Und denkt ja nicht, ich werde eh nie davon erfahren. Mir kann selbst der Wind erzählen, was hier vor sich geht.“, mit noch immer eisigem Blick schaute sie einmal durch den Raum, ehe die violetten Seelenspiegel wieder an dem Kommandanten hängen blieben. “Und wir drei werden dieses Gespräch im Büro des Scheriffs fortführen. Mir sind hier zu viele unliebsame Ohren. Nach euch Jungs.“, autoritär ertönte die Stimme der Rothaarigen. Als die drei dann in dem Büro des Schwarzhaarigen waren, blieb die Rothaarige lieber stehen, so dreckig wie es hier aussah. Die Vorsitzende verschränkte ihre Arme vor der Brust. “Um auf die Frage, was wir nun mit dir tun zurück zu kommen, ich denke ich habe die Perfekte Strafe für dich.“, diabolisch grinste Akako, ehe sie weiter Sprach. “Du wirst dich besser um dein Reich kümmern. Und die angesetzten Hinrichtungen, werden gestoppt, bis eine umfangreiche Prüfung stattgefunden hat, dass die angeklagten wirklich schuldig sind. Und das Essen im Wirtshaus muss überholt werden. Den Fraß bekommt ja nicht mal ein Schwein runter. Diese Stadt muss allgemein mal in Stand gesetzt werden. Bis das geschehen ist, wirst du keinerlei Steuern nehmen, damit die Leute ihr zu Hause reparieren können. Haben … wir … uns … verstanden?“, mit jedem Wort der Frage, trat Akako einen Schritt auf den Schwarzhaarigen zu. Dieser nickte verängstigt. “Gut, dann sieh zu, dass alles begonnen wird. Ich brauche diesen Raum noch einen Moment.“frostig sprach sie weiter. Hanran wollte schon wiedersprechen, als er dem eisigen Blick begegnete, schluckte er einfach nur und ließ die beiden Ratsmitglieder alleine. Dann wandte sie sich an Mihail. “Wehe so ein Desaster wie im Wirtshaus kommt noch einmal vor. Dann mache ich dich einen Kopf kürzer.“, sprach Akako mit noch immer verschränkten Armen.
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Mihail Kutuzov
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Fr Feb 22, 2019 2:48 pm

[Post 4]

Was hat sie denn nur?, fragte Mihail sich, als Akako ihn zurecht stutzte.
"Ich finde den Namen schön", murmelte Mihail vor sich hin und hoffte im nächsten Augenblick, dass die Ratsvorsitzende das nicht gehört hatte. Denn obwohl es eine fifty-fifty Chance war, dass es sowohl positiv als auch negativ ausfallen könnte, wählten die Frauen in Mihails Gegenwart gerne die Variante bei der es sehr laut die nächsten Minuten zugehen würde und Mihail dann nicht einmal mehr atmen durfte, sofern er weiter leben wolle. Sprich: Mihail glaubte, dass Akako wie ein ausbrechender Vulkan explodieren würde.
Andernfalls könnte man noch hoffen, dass das dahin Gemurmelte Akako in Verlegenheit bringen würde und die Situation etwas beruhigen kann.
Nachdem Akako die Gäste des Schuppens gewarnt hatte und ein gemeinsames Treffen genannt hatte in den die drei Hauptakteure hier sich treffen sollten, folgte noch die sadistische Seite der hübschen Rothaarigen. Irgendwie sexy…wobei, wenn sie das im Bett macht sollte man lieber abhauen. Aber trotzdem irgendwie sexy, kam es Mihail in den Sinn, Kein Schwein…? Moment soll das heißen ich bin jetzt weniger als eines dieser wandelnden rosa Steckdosen? Erinnert mich gerade an die Ausbildung. Die Kleine sollte vielleicht mal überlegen Drill-Sergeant zu werden…
Akako schickte den Sheriff schon einmal vor und Mihail wollte eigentlich gleich hinterher gehen, wurde aber von einem Todes-Blick aufgehalten.
"Woher soll ich das wissen?", fragte sich Mihail kleinlaut, "Immer denken alle, dass man irgendwelche Anweisungen erahnen muss und sagen deshalb nie was."
Nicht nur sexy, sondern auch noch zum Anbeißen süß, wenn sie sauer ist.
Mihail ging zum Ausgang und hielt die Tür für Akako offen. "Darf ich fragen welche Art von Strafe ihr euch vorstellt?", fragte Mihail um das Thema zu wechseln.
Sie gingen durch die Straßen der Ortschaft und holten kurz darauf auch Hanran wieder ein, damit die beiden Offiziellen auch wussten wohin sie gehen mussten. So gesehen führte ihr ´Gefangener` die beiden an.
Und dass hatte zur Folge, dass Mihail sehen konnte welche Furcht die Bewohner vor Hanran hatten, denn wie ein Schiffsrumpf im Wasser teilte Hanrans Anwesenheit die Menschen und machten ihm Platz. Keiner wollte sich ihm in den Weg stellen um seine Aufmerksamkeit zu erregen oder gar dessen Zorn. Demzufolge hatten auch alle Anwesenden ihre Häupter gesenkt. Aber sobald Hanrans Blick nicht mehr auf sie ruhen konnte, begannen die Einheimischen darüber zu tuscheln wer Akako und Mihail waren.
„Wie sie sicherlich bemerkt haben ist dieser Ort ein Hafenbecken für allerlei Gesindel. Insbesondere für Leute mit rebellischen Tendenzen. Man muss ihnen ohne jeden Skrupel begegnen, wenn man nicht will das von hier aus eine Rebellion das Land überschwemmt. Und ich denke es ist nur im Interesse des Rates, wenn solche Bewegungen im Keim erstickt werden. Glauben sie mir ruhig. Die Leute hier tun nur so als wenn sie Angst hätten. Aber wenn man nicht aufpasst und ihnen Mitleid entgegenbringt hat man früher oder später ein Dolch in seinem Rücken“
Mihail der gerade dabei war sich eine Zigarette anzuzünden sagte: "Klappe"
Wieso weshalb warum wollte der Kommandant Akako überlassen, da sie es schließlich war, die ausführlich mit Hanran reden wollte. Trotzdem wollte Mihail davor noch eine andere wichtige Frage loswerden: "Sag mal, wenn du der Sheriff bist, wer ist dann dein Chef? Der Bürgermeister dieses Ortes oder wie man das hier nennen darf"
„Der Bürgermeister von Giftwasser heißt Horāmāru“, antwortete Hanran mit einem angepissten Unterton, der Mihail seltsam vorkam. Unser kleiner Magier kann es wohl nicht ab einen Vorgesetzten zu haben, schlussfolgerte Mihail daraus und ging weiter hinter Hanran und neben Akako her.
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