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 Giftwasser

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Pariah
Mihail Kutuzov
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Giftwasser EmptyMo Feb 04, 2019 12:35 am

Giftwasser ist ein kleines Nest. Durch seine Lage im eisigen Norden und seiner Nähe zur Grenze Fiores sagen hier der Hase und Fuchs "Gute Nacht" wenn sie schlafen gehen. In dem Ort leben trotz seiner Abgelegenheit circa 10.000 Einwohner. Abgesehen von dem raffgierigen Bürgermeister und seinen skrupellosen Handlangern geht es den Bewohnern der Stadt schon ausgesprochen mies.
Der Ort braucht dringend einen neuen Anstrich und etwas wodurch wieder Leben in den Gesichtern, der mit Hoffnungslosigkeit gefüllten Herzen der Menschen, kommt.
Das Dorf:
 

______________________________________________________________________________

[Post: 1]

Mit eingezogenem Kopf stapfte Mihail durch die winterliche Landschaft. Er hatte sich in einen Langen, schweren, schwarzen Mantel eingemummelt und seine Hände in die Taschen davon gesteckt. Über den Mantel hatte Mihail gemäß den Vorschriften der Armee des Magier-Rates sein Säbelbandelier umgelegt und den Waffengriff (ohne Klinge) daran befestigt. Lediglich sein Kopf schaute aus der warmen Kleidung heraus. Naja, nicht ganz. Wenn man es genau betrachtete, waren lediglich die obere Hälfte von Mihails Gesicht zu sehen. Die untere Hälfte des Gesichtes war bis zu den Ohren durch einen dicken beigefarbenen Wollschal verhüllt. Selbst Mund und die Nasenspitze waren unter dem Schal verborgen, sodass lediglich die Augen von Mihails Gesicht zu sehen waren. Mihail war froh darüber gewesen, dass er so langes Haar hatte, denn damit waren auch seine Ohren halbwegs gut vor der kalten Luft abgeschirmt.
Mihail hatte einen schnellen Tritt angeschlagen, um sich warm zu halten. Unnötiges bummeln oder stehen würde die Kälte nur Zugang zu Mihails Körper gewähren, was nur Temperaturverlust und erhöhter Energieaufwand bedeuten würde.
Durch den leichten Schnellfall und dem grauen Himmel, schälten sich langsam die Umrisse einiger Häuser heraus, die Mihail zusammengefasst als ein größeres Dorf interpretierte.
Vielleicht auch eine Kleinstadt , dachte Mihail und blieb trotz der Gefahr die Kälte an sich zu lassen kurz stehen, Aber ich bin auf dem Hinweg durch kein Dorf dieser Größe gekommen. Das heißt dann wohl… .
Mihail wollte gar nicht weiterdenken, was ihm in den Sinn gekommen war. Er musste sich wohl verlaufen haben, denn eigentlich dürfte die nächste Ortschaft erst in ein paar Stunden zu sehen sein. Und auch wenn Mihail ein guter Läufer war, konnte er nicht zur Mittagszeit schon auf eine Siedlung treffen, die er erst am späten Nachmittag erreichen sollte.
Ober-Doppel-Riesenmist, fluchte Mihail im Stillen. Wenn hier ein Ort war, würde das ja heißen das er doch den anderen Weg hätte nehmen müssen den er schon heute Morgen passiert hatte. Mihail überlegte nun: Wenn ich jetzt zurückgehe bis zur Kreuzung und dann den richtigen Weg nehme, würde ich die Nacht hindurchlaufen müssen. Bei den Witterungen könnte das mein Tod bedeuten, wenn es die Nacht noch kälter werden sollte.
Ganz zurück wäre eine Option aber dann habe ich einen ganzen Tag verloren. Das wird wieder eine Strafarbeit nach sich ziehen und das gleich nach meinem ersten Einsatz
, Mihail war geradewegs von seiner ersten Mission unterwegs zur Hauptstadt, wo er zur Kaserne des Rates hin wollte. Der Offizier wollte sich noch angewöhnen die Kaserne als sein neues Zuhause zu betrachten, denn er würde, wenn er nicht unbedingt durch Fiore umhergeschickt würde, die meiste Zeit dann dort sein.
Die andere Option wäre im Ort vor mir eine Auskunft zu erfahren und gleichzeitig dort die Nacht im Warmen zu verbringen. Und morgen versuche ich dann die verlorene Zeit wieder etwas einzuholen. Sodass es hoffentlich bei meiner Rückkehr kein allzu großes Theater gibt
Zwar war die letzte Möglichkeit für Mihail die vernünftigste, da er sich nicht unnötig abrackern musste um irgendwie noch vor dem Einbruch der Nacht ein sicheres Plätzchen zu finden. Aber während Mihail nachgedacht hatte, war er dem namenlosen Ort immer näher gekommen und musste feststellen, dass der Ort zwar einen bleibenden Eindruck hinterließ, aber nicht wirklich einen guten.
Am Ortseingang blieb Mihail erstmal stehen. Links und rechts neben dem Weg begrüßte ihn jeweils eine Person die baumelnd am Strick hing. In den schwarzen teils verfaulten, teils angeknabberten Händen hielt jeder dieser Kameraden ein Schild. Auf dem Schild am linken Wegesrand stand: „Willkommen in Giftwasser“
Mihail zog die Augenbraue nach oben. Giftwasser war ein kleines unbedeutendes Nest am Rand Fiores. Nicht dass es ihn verwunderte, sein Auftrag hatte ihn an die Grenzen Fiores gebracht, aber hier war er nun definitiv falsch. Bevor Mihail aber Giftwasser betrat, sah er sich noch das andere Schild an. Auf der Schulter des Gehängten saß eine große Krähe und stocherte immer wieder im offenen Mund der Leiche herum, bis der Vogel ein großes Fleischstück hervorholte und es im Schnabel hielt. Mihail brauchte einen Augenblick um zu registrieren, dass der Rabe gerade die Zunge der Leiche im Schnabel hatte. Der Rabe flog davon. Mihail konzentrierte sich wieder auf das Schild um dieses seltsame Gefühl in der Magengegend zu unterdrücken. Dort stand in Großbuchstaben „Toten Mannes Grab“ drauf und daneben ein grinsender Totenschädel.
"Reizender Ort", sagte Mihail zu sich und ging hinein.
Giftwasser war ein trostloser Ort. Überall lag Dreck auf den Straßen und dabei sahen die verwesenden Essensreste noch besser aus als die Menschen die in den Gassen umherwandelten. In Lumpen gekleidet gingen sie ihren Tätigkeiten nach und schauten Mihail mit trüben entzündeten Augen an.
Hoffentlich haben die hier ein Gästehaus, dass nicht diese Hoffnungslosigkeit widerspiegelt, dachte Mihail mit einem Seufzer und ging weiter. Aber je weiter Mihail den Ort abklapperte desto geringer wurden die Aussichten auf eine anständige Herberge. Denn jedes Haus sah einsturzgefährdet aus und die meisten Dächer hatten Loch an Loch, sodass man problemlos in den Dachstuhl der jeweiligen Gebäude sehen konnte. Meistens sah man aber nicht viel, da der Schnee sich wie ein weißer Schleier über die wenigen Habseligkeiten gelegt hatte, die die Menschen hier in Eignen nannten.
Mihail kam an einem Gebäude vorbei, an dem sich mehrere leicht gekleidete Damen potenzielle Kunden auf der Straße ansprachen und versuchten diese mit ihrem Charme und einem Lächeln (und natürlich mit ihrem Körper) versuchten ins Haus zu locken. Na wenigstens ist hier etwas Stimmung, dachte Mihail zufrieden. Er ging dennoch auf der anderen Straßenseite entlang. Zuerst wollte der Kommandant eine Möglichkeit zum Schlafen finden und dann könnte er hierher zurückkommen und ein bisschen Spaß haben.
Nicht unweit von dem Bordell entfernt fand auch Mihail endlich nach was er gesucht hatte. Der Name des Wirtshauses versprach genau das was Mihail in diesem Kaff erwartet hatte. An einem quietschendem Schild stand, fast vor Dreck unkenntlich, die schwarzen Buchstaben für „Letzte Ruh“
"Meinen nächsten Sommerurlaub will ich auf jeden Fall hier verbringen", meinte Mihail zu sich selbst. Natürlich nur sarkastisch gemeint.
In der Kneipte bot sich Mihail ein genauso trostloser Anblick an, wie schon zuvor auf den Straßen. Die murmelnden Gespräche verstummten kurz, als Mihail eintrat und der Offizier spürte 10-15 Blicke auf sich ruhen. Aber schon im nächsten Augenblick fing das Gemurmel wieder von neuem an. Die versammelten Bewohner saßen an dreckigen Tischen, die wahrscheinlich nur einmal die Woche sauber gemacht wurden. Vor ihnen stand für jeden Anwesenden ein Krug mit irgendeiner Flüssigkeit, wahrscheinlich Alkohol, drin. Erhellt wurde der Raum nur von den dicken Kerzen, die in der Mitte der jeweiligen Tischen standen und gerade einmal so viel Helligkeit erzeugten, dass ihr Schien nicht über die Tischkante hinausreichte.
Wahrscheinlich war das auch gut so, denn Mihail hatte auf dem Weg zur Theke keine zwei Schritte getan ohne in irgendwas Weiches getreten zu sein, dass mit eine quieken davoneilte. Mihail verdrehte die Augen und zog seinen Schal etwas herunter, sodass Nase und Mund nun sichtbar waren. Er holte auch seine Hände aus der Jackentasche und jetzt erst sah man, dass der Offizier sich zusätzlich Handschuhe angezogen hatte. Wäre mehr Licht gewesen, hätte man erkennen können das die Fingerhandschuhe dieselbe Farbe hatte wie der Schal.
An der Theke angekommen sah sich Mihail nach dem Wirt oder einem Angestellten um. Etwas weiter recht am anderen Ende der Bar stand eine dickliche Frau mit roten Haaren und einer Warze im Gesicht. Und wenn Mihail richtig gesehen hatte, wuchs daraus auch noch ein langes schwarzes Haar.
Mihail wollte trotzt des Erscheinungsbildes der Frau ihre Aufmerksamkeit erregen, doch die wandte sich nur schniefend von Mihail ab und deutete noch kurz zuvor auf einen glatzköpfigen Mann der ebenfalls ein paar Kilo mehr auf den Rippen hatte und zudem mit einer verdreckten Schürze herumlief. Gerade klatschte er eine neue Kerze auf eine alte abgebrannte und zündete diese an. Dann kam er zurück auf Mihail zu und trat dabei wohl eine Ratte zu Brei. Mihail konnte das knacken der Knochen hören, als sie unter dem Gewicht des Mannes zerbrachen. Dieser schien das aber gar nicht wahrgenommen zu haben, denn er ging ohne eine Miene zu verziehen oder auch langsamer zu werden weiter.
„Hmm?“ brummte dieser als er bei Mihail war.
"Ich suche eine Unterkunft für diese Nacht", sagte Mihail und mit einem kurzen zögern fügte er hinzu: "Und etwas Warmes zum Essen und was zu trinken"
„Kannst du zahlen?“, war die einzige Antwort darauf.
Mihail wusste das er bei diesem Zeitgenossen besser bestellt war, wenn er nur wenig sprach. Also holte Mihail seine Geldbörse aus einer Innentasche seines Mantels und warf dem Wirt zwei Goldmünzen zu.
Der Glatzkopf sah sich das Geld an, biss auf eine von ihnen, brummte irgendwas, was Mihail für eine Zustimmung hielt und verschwand hinter einem Lumpen das wohl als Tür zur Küche diente.
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Beitrag© By Akako Mikani  Giftwasser EmptyDi Feb 05, 2019 4:51 pm

F.I.R.S.T P.O.S.T


(Post 1)

Es war mal wieder Zeit ihrer Aufgabe für den Rat nachzugehen. Diese führte die Rothaarige an den Rand von Fiore. Bevor sie den langen Weg antrat, hatte sie sich noch von ihrer Ziehmutter verabschiedet. Akira wünschte ihr viel Glück und meinte, das sie Gesund wieder kommen sollte. Kameyo, die Vogeldame flog über ihrem Kopf. War es doch verwunderlich für Akako gewesen, dass das Tier scheinbar keine Probleme mit der kalten Jahreszeit hatte. Ganz anders als Kero, ihr magischer Begleiter und Beschützer der Sakura Karten. Dieser hatte es sich in den Seitenfach, welches speziell für den Wächter angefertigt wurde gemütlich gemacht. Durch eine Art Fenster war zwar das Atmen noch möglich, jedoch drang keine Kälte hinein. “Ist es wirklich notwendig, das wir bei dieser Eiseskälte soweit von zu Hause weggehen?“, wollte Kero besorgt wissen. Denn für die Magierin muss es doch sehr Kalt sein. Diese hatte sich jedoch in einen Dicken Mantel eingehüllt, trug zudem einen dicken Schal so wie eine warme Wollmütze. Zudem steckten ihre Hände in dazu passenden Handschuhen. “Ja Kero, das ist nötig. Immerhin ist dies meine Aufgabe.“, erklärte die junge Frau ernst. Dabei sagte sie nicht genau um was es sich dabei für eine Aufgabe handelte.
So wurde die Reise fortgesetzt, in der Kero noch ein paar mal versuchte seinen Schützling zum umkehren zu überreden. Dieses unterfangen war jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Denn der Card Captor ließ sich nicht umstimmen. Nach mehreren Tagen Wanderschaft kam Akako endlich an einem Dorf an, der sie nahe zu ihrem Auftrag führte. Das Dorf Giftwasser lud zwar nicht gerade zum Bleiben ein, jedoch würde es für eine Nacht reichen. “Mir gefällt es hier nicht.“, gab Kero zweifelnd von sich. Auch Kameyo stieß einen Schrei aus. Ganz so als würde sie dem Wächter zustimmen. “Mir auch nicht Kero, aber für eine Nacht muss es sein.“, gab die Rothaarige ihre Meinung dazu kund. Dann suchte sie auch schon ein Wirtshaus auf. Schnell hatte sie dieses gefunden. Zur Letzen Ruh lud zwar nicht zum bleiben ein, war aber alles was sie bekommen konnten. Also betrat Akako dies und zog somit sämtliche Blicke auf sich. Noch unwohler fühlte sich die Magierin in ihrer Haut. Dann trat sie auf den Tresen zu ohne sich genauer umzuschauen. Ekelte sie sich doch eh schon genug. Am liebsten hätte sie das Weite gesucht, riss sich jedoch am Riemen. Noch ehe sie etwas hätte sagen können, trat auch schon ein unfreundlich wirkender Mann an sie heraus. Für ihren Geschmack zu dicht. Sofort brachte die Magierin wieder etwas abstand zwischen sich und ihn, ehe sie ihr anliegen vorbrachte. “Ich hätte gerne eine Schlafgelegenheit für die Nacht, sowie eine Mahlzeit und etwas zu trinken.“, nervös hatten diese Worte ihre Kehle verlassen. Sofort wurde sie gefragt, ob sie denn bezahlen könnte. Nach einmal tief durchatmen hatte sie dem dicken Wirt zwei Goldmünzen hingehalten. Dann war dieser wieder verschwunden. Sie schaute sich nun doch ein wenig um und entdeckte einen blonden Mann, der schätzungsweise in ihrem Alter sein musste. Dieser war bereits am Essen. Gerade als Akako sich wieder abwenden wollte, kam ihr die Beschreibung des Kommandanten der 1. Armee wieder in den Sinn. “Hallo.“, sagte sie daher sanft. Wollte nicht zu viel Aufmerksamkeit erregen, falls sie sich doch irren sollte.
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Giftwasser EmptyDo Feb 07, 2019 9:30 am

[Post 2]

Während Mihail auf sein Essen wartete sah er sich von seinem Platz an der Bar unauffällig in der Kneipe um. Gerade einmal 4 Tische waren besetzt gewesen. Eine Gruppe aus Männern und Frauen saßen nahe der Tür und unterhielten sich reghaft. Das waren die ersten Menschen gewesen die, abgesehen von den Prostituierten, etwas Begeisterung und Leben zeigten. Die Beteiligten redeten nur mit gedämpfter Stimme und Mihail verstand nicht um was es in ihrem Gespräch ging.
Einer der Personen, eine junge, ansehnliche Frau hob kurz den Kopf und sah Mihail direkt an. Als sie merkte, dass der Offizier sie beobachtete steckte sie den Kopf wieder in die Gruppe und kurz darauf wurde das Gespräch ruhiger und noch leiser.
Mihail wollte die Verschwörer in Ruhe lassen und sah sich weiter um.
Ein Tisch war mit drei Männern belegt, die schweigend, Karten spielten. Der nächste Tisch hatte zwei Bewohner gehabt, die direkt dort schliefen wo sie der Alkohol ins Land der Träume gebracht hatte. Der letzte belegte Tisch hätte Mihail beinahe übersehen da die einzige Person daran im Schatten halb verborgen war.
Der Wirt kam mit einer Schüssel aus Holz und dampfenden Inhalt aus der Küche wieder. Mihail wandte sich seinem Essen zu und ihm blieb erstmal der Atem weg, als er die Suppe sah die man ihm vorgesetzt hat.
Sie stank nach erbrochenem und die Farbe würde Mihail auf ein gelbgrün schätzen.
Man sollte irgendwelche berühmte Personen zusammen in einen Raum stecken und dort allerlei ekelige Sachen machen lassen. Unter anderem das hier essen, dachte Mihail während er mit dem Löffel darin rumstocherte. Er griff mit ein bisschen Ekel in die Suppe rein und holte ein Rattenschwanz heraus.
Was zum, dachte Mihail, soll das heißen das das hier eine Rattensuppe ist? Und wenn nicht, mache ich mir Sorgen wo der Rest der Ratte ist.
Mihail begann zu Löffeln und versuchte sich mit verschiedenen Sachen abzulenken um nicht den Geschmack der Suppe mitzukriegen. In dieser Konzentration versunken bemerkte Mihail zunächst nicht wie sich eine junge Frau neben ihn setzte und das gleiche verlangte wie Mihail kurz zuvor. Hätte er das mitbekommen hätte er die Frau warnen können, die dann auch noch Hallo zu Mihail sagte.
Die Tür wurde aufgestoßen und mehrere bewaffnete Männer stürmten das Wirtshaus. Alle anwesende im Kneipenraum außer Mihail sprangen auf. Der Wirt und die hässliche Rothaarige verschwanden hinter der Theke. Der größte Tumult entstand bei der Besprechung mit der Frau die Mihail angesehen hatte. Auf diese Gruppe konzentrierten sich auch die Wachen. Der Offizier vernahm laute wie nehmt diese Rebellen gefangen oder Ab auf den Richtblock mit ihnen
Mihail wollte einschreiten, der gutaussehenden Frau helfen um dann für sie ein Held zu sein, aber er ließ von dem Versuch ab, als noch eine Person den Raum betrat.
„Bringt sie ins Loch, wir werden sehen ob der Terminkalender nicht schon voll genug für diese Rebellen ist“ sagte diese unbekannte Person. Mihail hatte sie an ihrer Tonlage, ihrer Haltung sofort erkannt, dass es sich hierbei um einen befehlshabenden Typen handeln musste. Die anderen Gäste hatten sich auch irgendwie in Deckung begeben. Der Befehlshaber, ein junger schwarz haarige Mann ging zur Bar und holte den Wirt mit einem gebieterischen schnippen der Finger aus der Versenkung hervor.
„W-w-was kann ich für den Heeren tun“ stammelte der Wirt und Mihail erkannte den eben noch grobschlächtigen Mann kaum wieder. Hatte der nicht gerade noch eine Ratte zu Brei getreten ohne mit der Miene gezuckt zu haben?
Mihail sah durch das einfallende Licht der offenen Tür auf den Boden wo der Wirt langgegangen war und wo auch die Ratte lag. Und tatsächlich. Dort lag wirklich der Kadaver einer Ratte. Ihr Hinterteil vollkommen platt getreten. Die Augen standen etwas heraus, so als hätten sie zu viel Druck gehabt und wollten gerade rausspringen aus ihren Fassungen. Ungefähr genauso wie aus dem Maul der Ratte etwas Rotes hing und viel zu groß für die Zunge war. Mihail schluckte seinen Ekel mit Humor runter und musste die Parallelen erkennen, dass die Ratte jetzt nun wie eine halb ausgedrückte Zahnpasta Tube aussah.
Der Pariah wandte sich wieder dem Schwarzhaarigen zu, der neben ihm stand und mit dem Wirt redete.
„Weil dein Tipp diesmal gut war, bekommst du auch deine Belohnung“
Der Wirt atmete erleichtert aus.
„Ich erleichtere dich um deine Schulden etwas. aber wo wir dabei sind“ , der junge Mann beugte sich vor und schnappte sich den Geldbeutel des Wirtes der das auch ohne Murren oder einer anderen Reaktion zuließ. Mihail bemerkte, dass der Schwarzhaarige keine Waffe bei sich trug. Mihail bestätigte seinen Verdacht nachdem er durch seinen Null Sense geguckt hatte.
Ich habe kein Rangabzeichen oder noch irgendeine Signatur die ihm für das Militär ausweißt. Muss wohl ein Freiberufler sein, schlussfolgerte Mihail in Gedanken.
Aber Mihail sah nicht nur seine Aura, die jeder Magier besaß. Eine andere Person im Raum hatte auch magische Fähigkeiten. Und zwar genauer gesagt eine attraktive rothaarige Frau die ebenfalls an der Bar saß, aber von dem ersten Magier verdeckt worden war. Mihail lehnte sich zurück um einen Blick auf die Frau zu erhaschen. Er runzelte die Stirn als er sie sah. Irgendwie kam sie ihm bekannt vor.
„Wow, hast ja heute echt einen Glückstag. So wie es aussieht hast du ja einen oder mehrere recht reiche Kunden gehabt“ sagte der erste Magier und kaum merklich huschten dessen Augen einmal zu Mihail hinüber. Er nahm sich Goldstücke raus, mit zum Teil denen, mit denen Mihail zuvor bezahlt hatte. Eins stand fest Mihail konnte den Typen nicht leiden. Er führte sich wie ein Despot auf. Mihail würde das in seinem Bericht schreiben und eine Untersuchung in diesem Ort anfordern. Egal wie abgelegen, zerfallen oder arm die Stadt war.
Der Magier ließ von dem schweißgebadeten Wirt ab und wandte sich der Frau zu, die Mihail auch gerade eben als Magierin entlarvt hatte.
Verdammt, wer war das noch gleich? Ich habe ihr Gesicht sicherlich schon mal gesehen.
Na jetzt überleg mal woher du die meisten Frauen kennst?
, meldete sich eine zweite Stimme in Mihails Gedanken.
Wie meinst du das?
Hast du was vor den Kopf bekommen?, Mihail überlegte kurz selber nach ob er in letzter Zeit etwas gegen den Schädel abbekommen hatte und musste feststellen das dem nicht so war.
Also das bin ich glaub ich nicht, Mihail haute sich selbst gedanklich als ihm einfiel was seine andere Stimme meinte
Du meinst im Puff, richtig?
Hundert Punkte für den Vollidioten!
Hmm aber wenn das ne KEKS! - Ich mag Wände. ist, wunder ich mich warum sie hierhergekommen ist? Normalerweise bleiben Prostituierte meist an einem lukrativen Ort und da war die Hauptstadt sicherlich der beste Ort. Aber selbst wenn sie von dort verschwinden musste, wäre ich niemals hier in so ein Kaff gegangen?
Vielleicht ist sie gar keine Prostituierte.
Stimmt, meine Bekanntschaften müssen ja nicht wirklich alle aus dem Rotlichtmilieu stammen.
Richtig!
Vielleicht ist sie ja auch nur eine Liebschaft gewesen. Du weißt doch, so eine für eine Nacht und dann nie wieder
, während Mihail noch rumrätselte war es dem schwarzhaarigen Magier offenbar nicht anders ergangen. Er erkannte in dem Gesicht vor sich auch eine ihm bekannte Person.
„Hey du hast da was Süßes im Gesicht“ sagte er und stellte sich sofort als Hanran-gun Hantā vor. Und als eine Art Sheriff der Stadt.
Mihail lehnte sich abermals zurück um der Frau ein Gesicht ala Was-soll-der-Scheiß-denn-jetzt-werden? zuzuwerfen.

Null Sense
»Passiv«
Bei “Null Sense” ist der Magier in der Lage die ungefähre Menge an Mana seines Gegenübers zu sehen. Man kann nicht erkennen wieviel Mana es genau ist, aber man kann anhand der Größe dies schätzen. Der Magier sieht den Manavorrat in Form einer Blase. Der einfachste Zauber, der beinahe ständig bestand hat (Dauer: 5 Post, Abklingzeit: 1 Post)
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Beitrag© By Akako Mikani  Giftwasser EmptyDo Feb 07, 2019 1:56 pm

(Post 2)

Nachdem Akako bestellt und Mihail, welchen sie anhand der Beschreibung wieder erkannt hatte, wurde auch schon das Wirtshaus gestürmt. Vorher hatte sie noch beobachten können, was dem Kommandanten aufgetischt wurde. Froh über die Unterbrechung, war die Rothaarige nur insofern, da ihr dieser Fraß erspart blieb. Die darauffolgende Szenerie gefiel der Magierin so gar nicht. Doch eingreifen konnte tat die junge Frau auch nicht sofort. Musste sich erst reiflich überlegen, wie sie nun am besten agieren konnte, ohne unnötig Aufsehen zu erregen. Immerhin wussten die meisten in diesem Raum ja nicht, wer sie war. Der Card Captor musste also Tatenlos mit ansehen wie die Rebellen abgeführt wurde und der ekelhafte Wirt von einem jungen, schwarzhaarigen Mann in die Mangel genommen wurde. *Urks … was für nen schleimiger Kerl!*, ging es der Magierin angeekelt durch den Kopf. Als die Rothaarige nun dachte, sie könne sich Gedanklich auf das bevorstehende konzentrieren, wurde sie eines besseren belehrt. Der schleimige Schwarzhaarige baggerte sie an. Und das mit einem der niveaulosesten Sprüchen die es in ihren Augen gab. “Und was genau geht es dich an, was ich im Gesicht habe?“, gab sie abweisend als Antwort. “Sieh zu, dass du Land gewinnst, oder aber du wirst mich kennen lernen. Und glaube mir, das willst du nicht.“, beim Reden wurde ihre Stimme immer kälter und bedrohlicher. Erst danach schaute sie Mihail an, welcher ihr einen fragenden Blick zuwarf. Daraufhin zog sie einmal ihre Schultern hoch. Ihre Drohung schien bei dem Schwarzhaarigen nicht angekommen zu sein. Denn schon im nächsten Moment spürte sie dessen rechte Hand unter ihren Kinn. Zwang sie so, ihn wieder anzusehen. “So eine Schönheit wie du, sollte nur Augen für jemanden wie mich haben. Komm, lass uns ein wenig Spaß haben.“, drang es auffordernd an ihre Ohren. Sofort griff Akako dessen Arm. “Griffel Weg.“, sprach sie noch kälter und angeekelt. Nun packte er mit seiner linken Hand ihr Kinn. “ich mag es, wenn sich die Frauen so zieren. Han dich nicht so, ich bin eine gute Partie.“, kam es sehr selbstsicher mit einem dreckigen Grinsen.
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Giftwasser EmptySo Feb 10, 2019 6:56 pm

[Post3]

Die Rothaarige gab Konter und verteilte damit auch gleichzeitig dem Typen einen Korb. Geschieht ihm auch ganz recht, dachte Mihail, einer Lady kommt man nicht mit so einem Spruch. Frauen wollen zwar umworben werden, aber mit Stil und Geschmack. Vielleicht wären Sprüche wie „Hey, du bist wunderschön. Darf ich dir das nächsten Samstag nochmal beim Abendessen sagen?“ oder hingehen und ihr die Hand hinhalten und sagen „Hi, würde es dir was ausmachen, die für mich zu halten, während ich im Park spazieren gehe?“ DAS wären ordentliche Versuche zu flirten, aber das war ja weder raffiniert noch charmant.
Glaubst du deine Sprüche sind besser?
Zumindest attraktiver als den eben gehörten
Die beiden die du aber gebracht hattest, wären aber hier nicht gut überlegt. Sie dir doch mal nur den Fraß an. Wenn du das hier für zwei Goldmünzen bekommst, willst du nicht wissen wieviel dann genießbares Essen kosten wird. Und du willst ja sicherlich nicht dein gesamtes Vermögen ausgeben, für eine Frau die du wahrscheinlich eh nicht heiraten wirst oder so. Der andere Spruch bringt auch nichts, da in dieser verschneiten Einöde es keinen Park gibt in dem du spazieren gehen könntest. Ich glaube nicht mal daran, dass es hier einen Wald gibt in dem man ein bisschen laufen könnte. Ist ja schließlich hier eine baumlose Gegend.

Mihail lauschte seiner inneren Stimme nur beiläufig zu und streckte lediglich den nach oben ausgestreckten Daumen nach oben der Rothaarigen zu, um ihr zu signalisieren, dass sie ihre Sache gut mache, sich den Typen vom Hals zu halten.
Aber auch nachdem er die erste Abfuhr erhalten hatte, probierte es Hanran weiterhin und ließ nicht locker auch nachdem die junge Dame deutlichere Worte als eben fand.
Als der „Sheriff“ es zum dritten Versuchte´, war es auch für Mihail einmal genug. Ok, man konnte die erste Abfuhr nicht verstehen, auch wenn sie in diesem Fall sehr deutlich war. Aber spätestens bei der zweiten Absage sollte man es wirklich sein lassen. Mihail stand auf und richtete sich zu voller Größe auf und überragte den jungen Kerl bei weitem. Dieser war leicht nach vorne gebeugt sodass er näher an der Magierin dran war, aber so reichte er Mihail nicht einmal bis zur Brust. Der Pariah griff nun seinerseits mit seiner großen Pranke nach der Schulter des Magiers und hielt diese wie in einem Schraubstock fest. Mihail spürte, wie Hanran unter dem Griff zusammenzuckte.
"Komm schon Freundchen. Die Lady will dich nicht. Du musst mal lernen auch ein ´Nein´ zu akzeptieren", sagte Mihail mit ruhiger Stimme.
Hanran ließ von der Frau ab und griff nach Mihails Hand, doch dieser hatte diese bereits wieder weggezogen gehabt, als er sah wie Hanran Mana kanalisierte und einen Zauber formte.
„Wer wagt es mich hier anzufassen?“, zischte Hanran mit Hassverzehrter Miene. An seinen Händen formten sich giftgrüne Auren, die wie Nebel sich herabsenkten und sich von dort ausbreiteten. Mihail hörte wie die Ratten und auch anderes Ungeziefer davonstoben, als sich der Nebel immer weiter ausbreitete.
Mihail selbst zog sein Schwertgriff und aktivierte die Klinge mit Null Sword technique oft he Pariah. Im violetten Schein der Klinge stellte sich Mihail nun vor: "Ich bin Mihail Kutuzov. Kommandant der 1. Armee des Rat ERA. Und du, Hanran-gun Hantā, hebst sofort deinen Zauber auf, wenn du dich nicht strafbar machen willst. Einen Offizier der Armee zu bedrohen kann lange Haftstrafen nach sich ziehen. Und ich denkle nicht dass das deine Absicht ist, zumal du dir hier ein kleines >Reich aufgebaut hast, wie mir scheint."
Hanran war sichtlich verunsichert auf das was Mihail eben gesagt hatte, denn er stand ohne irgendwas zu machen einfach so in seiner Angriffsstellung ein paar Sekunden da und schien zu überlegen. Mihail hatte ihn also schon fast. Um diese Konfrontation vollends aus dem Weg zu gehen setzte Mihail gleich noch nach. Denn er sah hinter Hanran nun die rothaarige Dame mal richtig und der Groschen fiel.
"Du denkst gerade nach, ob du mich besiegen kannst und meinen Kadaver verschwinden lassen kannst. Du hast Glück theoretisch dürfte ich gar nicht hier sein. Ich habe mich auf den Weg zurück nach Crocus verlaufen und bin nur rein zufällig hier gelandet. Also würde niemand auf den Gedanken kommen, dass du daran schuld sein würdest. Aber dafür müsstest du mich erstmal besiegen. Dabei kann ich dir aber keine endgültige Prognose liefern, da ich dich nicht einschätzen kann wie stark du bist. Also beantworte ich dir die Frage mit einem Vielleicht."
Hanran runzelte die Stirn, als Mihail davon redete wie einfach es wäre ihn verschwinden lassen zu können.
"Aber ich sehe mich dennoch als Gewinner eines anstehendes Duells, da ich nicht alleine bin", Mihail deutete mit einem Kopfnicken Hanran sich umzudrehen.
Hanran zögerte zunächst, da er glaubte einen überraschungsangriff zu erliegen, tat aber wie ihm gesagt wurde und sah in das Gesicht von Akako, die ihn immer noch mit angeekelten Gesicht ansah.
"Darf ich vorstellen? Akako Mikani. Eine der 5 Ratsmitglieder aus dem gleichen Verein für den meine Wenigkeit selber arbeitet"
Hanran verstand offensichtlich, denn nachdem er Mihail entgegengespuckt hatte, ohne dass die Aule ihn erreichen konnte, hob er seinen Zauber auf und symbolisierte nun keine Angriffsbereitschaft mehr.
"Na geht doch", murmelte Mihail und löste nun seinerseits den Zauber auf.
„Was habt ihr jetzt mit mir vor?“, fragte Hanran.
"Weiß nicht", antworte Mihail während er wieder sich Hanran näherte.
"Irgendwelche Vorschläge?" fragte Mihail seine Vorgesetzte.

Null Sword technique of the Pariah
»Offensiv«
Diese magische Klinge kann auf einen Schwertgriff (ohne Schwertklinge) gewirkt werden. Dort wo normalerweise die Klinge ist, befindet sich ein 70 cm langer leuchtender Stab. Die violette Klinge ist genauso scharf wie ein Schwert und kann deshalb mit Schilden abgeblock werden oder auch mit anderen Klingenwaffen pariert werden. Wird das Ziel von der Klinge getroffen blutet er seine Mana und verliert dadurch Kampfkraft. Wird bei dem Angriff ein Körperteil „abgeschnitten“ kann das Ziel für 5 Post keinen Zauber mehr über dieses Körperteil wirken. Trifft die Pariah-Klinge Herz oder Kopf verliert der betroffene augenblicklich seine komplette Mana. Teilweise werden die Leute ohnmächtig. Ist die Klinge einmal Gewirkt kann sie ohne weitere Einschränkungen 10 Post lang bestehen bleiben. Zusammen mit der Abklingzeit von nur drei Post könnte man die Klinge dauerhaft benutzen.
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Card Captor Mika
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Beitrag© By Akako Mikani  Giftwasser EmptyMi Feb 13, 2019 8:03 pm

(Post 3)

Als es dieser Hanran auch nach der zweiten Abfuhr nicht schnallen wollte, das Akako keinerlei Interesse hegte, schritt Mihail ein und versuchte den Schwarzhaarigen einzuschüchtern. Die Geste, die dem Vorangegangen war, empfand die Rothaarige als überflüssig. Doch dies funktionierte nicht. Eher im Gegenteil. Der Scheriff ging in den Angriff über. Der Kommandant der 1. Armee aktivierte ebenfalls einen Zauber und nach einem kurzen Wortwechsel entgleisten der Rothaarigen die Gesichtszüge. Hatte dieser Vollidiot sie gerade enttarnt? *Ich glaub ich spinne. Was fällt ihm eigentlich ein? Der kann was erleben.* Ihr Blick wurde Eisig und blieb an ihrem Untergebenen hängen. Weiterhin den eisigen Blick auf Mihail gerichtet, lauschte sie den weiteren Worten. Dann wurde sie gefragt, ob irgendwelche Ideen vorhanden waren, wie weiter vorgegangen werden soll. Bedrohlich schritt sie auf den Blonden zu und zischte ihn an. “Als aller erstes, wirst du das mit meinem Namen gerade biegen. Es weiß niemand außer unserem Verein davon. Und das soll auch so bleiben.“, ihre Aura stieg ebenfalls an. An alle anderen Anwesenden, richtete sie ebenfalls kalt die Worte. “Wehe einer von Euch lässt auch nur ein Wort verlauten. Sollte ich etwas mitbekommen, dann komme ich wieder und die Strafe wird die Hölle sein. Und denkt ja nicht, ich werde eh nie davon erfahren. Mir kann selbst der Wind erzählen, was hier vor sich geht.“, mit noch immer eisigem Blick schaute sie einmal durch den Raum, ehe die violetten Seelenspiegel wieder an dem Kommandanten hängen blieben. “Und wir drei werden dieses Gespräch im Büro des Scheriffs fortführen. Mir sind hier zu viele unliebsame Ohren. Nach euch Jungs.“, autoritär ertönte die Stimme der Rothaarigen. Als die drei dann in dem Büro des Schwarzhaarigen waren, blieb die Rothaarige lieber stehen, so dreckig wie es hier aussah. Die Vorsitzende verschränkte ihre Arme vor der Brust. “Um auf die Frage, was wir nun mit dir tun zurück zu kommen, ich denke ich habe die Perfekte Strafe für dich.“, diabolisch grinste Akako, ehe sie weiter Sprach. “Du wirst dich besser um dein Reich kümmern. Und die angesetzten Hinrichtungen, werden gestoppt, bis eine umfangreiche Prüfung stattgefunden hat, dass die angeklagten wirklich schuldig sind. Und das Essen im Wirtshaus muss überholt werden. Den Fraß bekommt ja nicht mal ein Schwein runter. Diese Stadt muss allgemein mal in Stand gesetzt werden. Bis das geschehen ist, wirst du keinerlei Steuern nehmen, damit die Leute ihr zu Hause reparieren können. Haben … wir … uns … verstanden?“, mit jedem Wort der Frage, trat Akako einen Schritt auf den Schwarzhaarigen zu. Dieser nickte verängstigt. “Gut, dann sieh zu, dass alles begonnen wird. Ich brauche diesen Raum noch einen Moment.“frostig sprach sie weiter. Hanran wollte schon wiedersprechen, als er dem eisigen Blick begegnete, schluckte er einfach nur und ließ die beiden Ratsmitglieder alleine. Dann wandte sie sich an Mihail. “Wehe so ein Desaster wie im Wirtshaus kommt noch einmal vor. Dann mache ich dich einen Kopf kürzer.“, sprach Akako mit noch immer verschränkten Armen.
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Giftwasser EmptyFr Feb 22, 2019 2:48 pm

[Post 4]

Was hat sie denn nur?, fragte Mihail sich, als Akako ihn zurecht stutzte.
"Ich finde den Namen schön", murmelte Mihail vor sich hin und hoffte im nächsten Augenblick, dass die Ratsvorsitzende das nicht gehört hatte. Denn obwohl es eine fifty-fifty Chance war, dass es sowohl positiv als auch negativ ausfallen könnte, wählten die Frauen in Mihails Gegenwart gerne die Variante bei der es sehr laut die nächsten Minuten zugehen würde und Mihail dann nicht einmal mehr atmen durfte, sofern er weiter leben wolle. Sprich: Mihail glaubte, dass Akako wie ein ausbrechender Vulkan explodieren würde.
Andernfalls könnte man noch hoffen, dass das dahin Gemurmelte Akako in Verlegenheit bringen würde und die Situation etwas beruhigen kann.
Nachdem Akako die Gäste des Schuppens gewarnt hatte und ein gemeinsames Treffen genannt hatte in den die drei Hauptakteure hier sich treffen sollten, folgte noch die sadistische Seite der hübschen Rothaarigen. Irgendwie sexy…wobei, wenn sie das im Bett macht sollte man lieber abhauen. Aber trotzdem irgendwie sexy, kam es Mihail in den Sinn, Kein Schwein…? Moment soll das heißen ich bin jetzt weniger als eines dieser wandelnden rosa Steckdosen? Erinnert mich gerade an die Ausbildung. Die Kleine sollte vielleicht mal überlegen Drill-Sergeant zu werden…
Akako schickte den Sheriff schon einmal vor und Mihail wollte eigentlich gleich hinterher gehen, wurde aber von einem Todes-Blick aufgehalten.
"Woher soll ich das wissen?", fragte sich Mihail kleinlaut, "Immer denken alle, dass man irgendwelche Anweisungen erahnen muss und sagen deshalb nie was."
Nicht nur sexy, sondern auch noch zum Anbeißen süß, wenn sie sauer ist.
Mihail ging zum Ausgang und hielt die Tür für Akako offen. "Darf ich fragen welche Art von Strafe ihr euch vorstellt?", fragte Mihail um das Thema zu wechseln.
Sie gingen durch die Straßen der Ortschaft und holten kurz darauf auch Hanran wieder ein, damit die beiden Offiziellen auch wussten wohin sie gehen mussten. So gesehen führte ihr ´Gefangener` die beiden an.
Und dass hatte zur Folge, dass Mihail sehen konnte welche Furcht die Bewohner vor Hanran hatten, denn wie ein Schiffsrumpf im Wasser teilte Hanrans Anwesenheit die Menschen und machten ihm Platz. Keiner wollte sich ihm in den Weg stellen um seine Aufmerksamkeit zu erregen oder gar dessen Zorn. Demzufolge hatten auch alle Anwesenden ihre Häupter gesenkt. Aber sobald Hanrans Blick nicht mehr auf sie ruhen konnte, begannen die Einheimischen darüber zu tuscheln wer Akako und Mihail waren.
„Wie sie sicherlich bemerkt haben ist dieser Ort ein Hafenbecken für allerlei Gesindel. Insbesondere für Leute mit rebellischen Tendenzen. Man muss ihnen ohne jeden Skrupel begegnen, wenn man nicht will das von hier aus eine Rebellion das Land überschwemmt. Und ich denke es ist nur im Interesse des Rates, wenn solche Bewegungen im Keim erstickt werden. Glauben sie mir ruhig. Die Leute hier tun nur so als wenn sie Angst hätten. Aber wenn man nicht aufpasst und ihnen Mitleid entgegenbringt hat man früher oder später ein Dolch in seinem Rücken“
Mihail der gerade dabei war sich eine Zigarette anzuzünden sagte: "Klappe"
Wieso weshalb warum wollte der Kommandant Akako überlassen, da sie es schließlich war, die ausführlich mit Hanran reden wollte. Trotzdem wollte Mihail davor noch eine andere wichtige Frage loswerden: "Sag mal, wenn du der Sheriff bist, wer ist dann dein Chef? Der Bürgermeister dieses Ortes oder wie man das hier nennen darf"
„Der Bürgermeister von Giftwasser heißt Horāmāru“, antwortete Hanran mit einem angepissten Unterton, der Mihail seltsam vorkam. Unser kleiner Magier kann es wohl nicht ab einen Vorgesetzten zu haben, schlussfolgerte Mihail daraus und ging weiter hinter Hanran und neben Akako her.
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Beitrag© By Akako Mikani  Giftwasser EmptyFr März 01, 2019 11:51 pm

(Post 4)

Seine gemurmelten Worte, beantwortete die Ratsvorsitzende mit einem Augenrollen. Seufzend ging sie dann auch mit ein paar Worten darauf ein. “Gegen den Namen spricht auch nichts. Nur die Öffentlichkeit kenn mich nicht bei meinem Richtigen Namen. Geschweige denn, dass sie ein Gesicht der 5. Ratsvorsitzenden zu Ordnen können. Ich bin bisher ein Mythos und das soll auch so bleiben. Nicht umsonst trage ich meinen Ausweis versteckt.“, erklärte die Rothaarige und konnte die Gedanken, die ihr Gesprächspartner hatte nicht ansatzweise erahnen. *Ich hoffe, das es keine schwerwiegenden Konsequenzen nach sich zieht.*, dachte sich Akako. Die nächsten Worte des Kommandanten ließ die Ratsvorsitzende auf sich wirken. Nach einem kurzen Moment der Stille ging Akako darauf ein. “Es ist im Rat allgemein bekannt, das mein Name nicht der Öffentlichkeit bekannt gegeben wird. Bisher war es für mich nie vorzustellen. Daher ist bisher nie ein Name aufgetaucht. Meinetwegen kannst du dir einen anderen Namen überlegen, den du angeben kannst, wenn du mich vorstellst. Wenn wir alleine sind, und nicht belauscht werden können, kannst du mich gerne bei meinem richtigen Namen nennen.“, erklärte die Rothaarige. Gab auch ihre Haltung auf. Wurde wieder freundlicher. Dann fragte Mihail sie, was für eine Art strafe sich die Magierin vorstelle. Scheinbar hatte er ihren Vorherigen Ausführungen nicht zugehört. Erneut grinste die Card Captor Diabolisch. “Wie ich eben schon einmal im Detail erläutert habe, wird unser Sheriff hier vorerst auf sie Steuern verzichten, um diesen Ort zu renovieren. Und wir werden hier alles einer genauen Prüfung unterziehen und vor dem Ergebnis will ich keine Toten sehen.“, führte das Ratsmitglied aus und ignorierte das Getuschel der umstehenden. Scheinbar hatte ihre Warnung im Gasthaus gewirkt und die Leute die dort anwesend waren hielten allesamt dicht.
Dann ersuchte sich Hanran aus der Affäre zu ziehen. Dies ließ Mihail jedoch nicht zu. Dann kamen sie bei dem Haus an, wo der Scheriff sich am meisten aufhielt. Nachdem die drei eingetreten waren, wollte ihr Untergebener wissen, wer denn der Boss von Hanran sei. Sofort wurde ein Name genannt und Akako wusste sofort, das der Schwarzhaarige gerne über die Stadt bestimmen wollte. “Mit dem Bürgermeister werde ich auch noch ein Gespräch führen.“, darauf hatte die Rothaarige zwar nicht sehr viel Lust, doch gehörte es zu ihren Aufgaben. Der Reaktion des Scheriffs nach zu urteilen, gefiel ihm diese Vorstellung gar nicht. Er wollte auch schon wiedersprechen, doch der eisige Blick der Magierin ließ seinen Protest im Keim ersticken. “Hast du noch Fragen an Hanran?“, wollte Akako von dem Blonden wissen. Sie selber hatte nicht mehr viel. “Ich will sämtliche Unterlagen haben, die das Dorf betreffen.“, gab die Rothaarige in einem Befehlston von sich. Wartete dann ab, wie die beiden Männer reagieren würden.
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Giftwasser EmptyMi März 13, 2019 10:04 am

[Post 5]

Nicht sauer? Das war eine neue Erfahrung für Mihail. Die meisten Frauen würde bei gleich drei dieser zweischneidigen Sätzen ausflippen. Was passiert hier gerade?, hatte Mihail gedacht, Die Kleine wird mir immer sympathischer.

„Alles der Reihe nach“, zischte Hanran wie eine Schlange. Er verliert langsam den Respekt vor einer der fünf Ratsvorsitzenden, kam es Mihail in den Sinn. Der Kommandant beschloss vorsichtiger zu werden. Hanran schien der Typ Mensch zu sein, die leicht, aber leider nur kurzzeitig an die Leine genommen werden konnten. Hoffentlich kommt der auf keine dummen Gedanken, dass könnte nach hinten los gehen. Fragt sich nur für wen?
Hanran führte die beiden Ratsmitglieder durch das Haus. Der freie Magier erklärte, dass dieses Haus vorrübergehend als Rathaus diente, bis ein richtiges Ratsgebäude gebaut worden war, in der die Verwaltung des Ortes genügend Platz finden sollte. Vor einer unscheinbaren Holztür machte Hanran dann halt und öffnete die Tür. Mihail, der als letztes ging drehte sich um, als hinter ihm eine Tür aufging und eine züchtig angezogene Sekretärin herauskam. Sprich die blonden Haare zu einem Dutt, einem strengen außergewöhnlichen Blick, davor eine Brille, enge Bluse, Rock, schwarze Strumpfhose und schwarze High Heels. In der einen Hand hielt die Dame ein Stapel Papiere, deren Aufschriften Mihail nicht erkennen konnte. Selbst dann nicht, wenn er sich darauf konzentrien könnte. Uhlala, entsprang es in Mihails Fantasien, während er erstaunt die Luft ausstieß und dabei ein Pfiff entlockte.
„Ah sehr gut, dass Sie auftauchen Ms. Hebi“, sagte Hanran, der noch darauf wartete, dass Mihail in sein Büro ging, „ich bräuchte ganz dringend Ihre Hilfe“
„Wie sie wünschen Mr. Hantā“ antwortete die Dame und ging an Mihail vorbei, wobei sie ihm mit einem Blick anschaute der etwas länger zu dauern schien, als es eigentlich wert gewesen wäre. So aus der Nähe betrachtet hatte Mihail hier wohl die attraktivste Frau des gesamten Dorfes vor sich gehabt. Allerdings schien Hebi sehr kaltherzig zu sein. Kein Grund für Mihail nicht mit offener Kinnlade hinterherzugucken, wie sie ins Zimmer des Sheriffs verschwand. Hanran hatte ein siegessicheres Grinsen aufgesetzt, aber das ignorierte Mihail gekonnt. Ihm war nämlich noch etwas anderes an der Frau aufgefallen. Und zwar ihre Augen. Ihr Blick hatte kaum was Menschliches an sich, sondern eher das eines kalten berechnenden Tiers. Einem Raubtieres. Und genau sowas fand Mihail an Frauen besonders attraktiv, wenn sie etwas außergewöhnliches Vorzuweisen hatten.
Hanran schloss die Tür, nachdem er hinter Mihail reingegangen war. Mihail blieb etwa drei Schritte hinter der Tür stehen und sah sich um. Hier war nichts Besonderes. Aber genau dieses Nichts-Besondere war das Besondere. Denn schließlich war dieser Standartkram der reinste Luxus in dieser Loch von Städtchen. Hebi stand in einer Ecke, Kerzengerade aufgerichtet, aber mit gesenktem Blick und geschlossenen Augen. Wie ein Puppe, die erst zu reagieren begann, wenn man etwas von ihr verlangte.
„Wir können das ganze beschleunigen. Mr. Kutuzov, Sie könnten ja die Unterlagen durchgehen. Fräulein Hebi wird ihnen dabei zur Hand gehen“
Bling, machte es in Mihails Kopf so wie wenn eine Kasse geöffnet wurde und auf einem kleinen Schildchen nun Sale stand.
„Die Frau Ratsvorsitzende“ Hanran vermeidet mit Absicht Akakos Namen, „und ich gehen schon mal zum Bürgermeister, da können wir zwei Aufgaben gleichzeitig abarbeiten und wir sparen Zeit. Sie beide wissen ja, Zeit ist Geld“
Und schweigen Gold, Junge, dachte Mihail, dem es nicht schnell genug ging mit Hebi allein zu sein. Alle Vorsicht war Vergessen. Allerdings störte ihm der Gedanke, dass Akako nun alleine mit Hanran war. Besser wäre es, wenn beide hier bei mir blieben.
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Beitrag© By Akako Mikani  Giftwasser EmptyFr März 15, 2019 1:55 pm

(Post 5)

Als Hanran sie anzischte, verfinsterte sich augenblicklich der Blick der Ratsvorsitzenden. “Pass auf wie du mit mir redest. Sonst lasse ich mir eine andere Strafe einfallen. Bedenke ich kann dich schneller deines Amtes entheben, als dir lieb ist.“, ein frostiges Lächeln gesellte sich zu dem finsteren Blick. Untermalte so noch die offensichtliche Drohung. Es gefiel ihr gar nicht, wie sich die Dinge momentan entwickelten. Es wäre ihr lieber gewesen, wenn der Rat nicht gezwungen gewesen hier einzuschreiten. Doch leider waren die Ereignisse zu gravierend gewesen und aus dem Ruder gelaufen. Kaum dass die dreier Gruppe vor einer Tür zum stehen kam, gesellte sich eine weitere Person zu ihnen. Sofort sprach Hanran die für Akakos Geschmack zu züchtig gekleidete Frau an. Der Name ließ die Rothaarige stutzig werden.  *Ob sie ihrem Namen alle ehre macht?*, fragte sich die Ratsvorsitzende. Ihr entging der Blick ihres untergebenen nicht. Scheinbar vergaß er gerade, warum sie hier waren. Die Magierin räusperte sich und danach betraten die Vier den Raum des Scheriffs, welcher sich in einem provisorischem Rathaus befand, da erst noch eins gebaut werden musste. *Das hätte schon längst passiert sein können.*, schoss es Akako durch den Kopf. Immer weiter sank Hanran in ihren Augen. Sie mochte den Mann nicht und würde er nicht aufpassen, dann würde er dies auch zu spüren bekommen. Hoffte nun inständig, das er ihr einen Grund liefern würde, ihn Urlaub auf Staatskosten machen zu lassen. Bisher gab es dazu aber keinen Anlass. *Schade, das ich ihn nicht hinter Gittern bringen kann.*, dachte sich der Card Captor, während sie den Worten des Scheriffs lauschte. Hätte Akako gewusst was Mihail zu dem Vorschlag von Hanran dachte, wäre sie wohl einer Meinung mit ihm. So verzog sie nur angewidert das Gesicht. Konnte sich weitaus bessere Gesellschaft vorstellen als diesen skrupellosen Scheriff. Aber leider blieb ihr derzeitig keine andere Wahl, wenn sie die Sache schnellstmöglich abgeschlossen haben wollen. Doch zu erst gab es noch etwas anderes zu tun. So schritt die Rothaarige auf den Blonden zu und flüsterte ihm etwas ins Ohr, so da nur er es hören konnte. “Du bist hier zum arbeiten, nicht für dein Vergnügen. Vergesse das nicht.“, dabei klang ihre Stimme so kalt, da beinahe die Temperatur im Raum um ein paar Grad sank. Dann sprach sie so weiter, das wirklich alle sie hören konnten. “Ich werde mit dem Bürgermeister reden und wenn ich wieder komme, möchte ich einen Bericht haben.“, schaute sie vor allem Mihail an. Dann wandte sich Akako ab und schritt den Weg entlang den sie gekommen waren, bis sie vor dem Gebäude auf Hanran wartete, der nicht lange auf sich warten ließ. „So meine Süße, da wir nun endlich ungestört sind, müssen wir wirklich zum Bürgermeister gehen? Ich wüsste was besseres, was wir zwei hübschen tun könnten.“, während seines schmierigen Geredes fuhr er mit seinen Händen ihre Kurven nach ohne dabei Handanzulegen. Genervt verdrehte die Rothaarige ihre Augen. “Sag mal, willst du es nicht raffen? Bist du so dumm, oder tust du nur so? Du hast null Chancen bei mir und nun seh zu, dass du deinen schmierigen Arsch Richtung Bürgermeister bewegst, sonst vergesse ich mich.“, ertönte es erbost von ihr. Dabei war es ihr auch egal, das sie den Scheriff vor allen anwesenden bloß stellte. Sein entgeisterter Gesichtsausdruck entging ihr nicht. Um ihre Aussage zu Untermalen verschränkte die Ratsvorsitzende ihre Arme unter ihrer Brust. Hob diese dadurch ein wenig an. Ihr war es egal ob nun die Blicke aller Männer auf ihr lagen. Widerwillig ging Hanran weiter und führte die Rothaarige zum gewünschten Ziel. Dort angekommen erstatte der Scheriff seinem Vorgesetzten Bericht. Dieser bestätigte mit einem Nicken und nahm sich dann Zeit für Akako. Diese wandte sich nun an Hanran. “Ab hier komme ich alleine zurecht. Ich möchte, das sie außer Hörweite sind. Danke.“, Messerscharf hallte die Stimme von den Wänden wieder. Grummelnd gab der Mann nach. Als er sicher sein konnte, das auch sie ihn nicht mehr hören konnte, gab er Worte von sich. „Diese Stadt und die Frau Ratsvorsitzende werden schon bald mir gehören.“, lachte er Finster und drehte seine Runden.
Akako währenddessen hatte nun das Wort an den Bürgermeister gerichtet. “Guten Tag Herr Shichõ. Danke, das Sie sich die Zeit für mich nehmen.“, lächelte die Rothaarige freundlich. Ihr Gegenüber, ein rundlicher, ergrauter älterer Mann saß an einem dunklen Holzschreibtisch und schenkte ihr ein müdes Lächeln. „Gerne doch.“, wurde erwidert, ehe wieder Akako sprach. “Ihre Bitte an den Rat ist es, was mich heute hier her geführt hat. Ich werde mich der Aufgabe annehmen. Berichten sie mir bitte, wo genau das Problem liegt.“, kam die Ratsvorsitzende gleich zum Punkt. Wie gewünscht wurden die Information weiter gegeben und Akakos Vermutungen wurden bestätigt.
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Giftwasser EmptySa März 16, 2019 10:09 am

[Post 6]

Nachdem sich Akako aus Mihails Sicht etwas beruhigt zu haben schien, machte dies jetzt Hanran wieder alles zunichte. Akako war quasi auf 180. Und das durfte auch Mihail zu spüren bekommen. Nachdem Hanran mal was sinnvolles vorgeschlagen hatte, dass sich die der Kommandant mit der Sekretärin die Unterlagen durchgehen soll und in der Zwischenzeit die Ratsvorsitzende mit dem Sheriff zum Bürgermeister ging, kam die kleine Rothaarige nochmal bei Mihail zu stehen. Sie gab ihm unmissverständlich zu verstehen, dass er ja seine Griffel bei den Unterlagen lassen solle und nicht damit die Brüste von Hebi unter die Lupe nehmen soll. Mihail wollte ein Aber entgegenbringen, allerdings ließ das Akakos Stimmung nicht zu. Sie hätte Mihail noch zusätzliche Aufgaben erteilt. Und auch nur dann wenn sie milde gewesen wäre. Mihail bezweifelte dass sie es bei einfachen Strafarbeiten belassen hätte. Wahrscheinlich wäre das Drama dann im Hauptquartier erst richtig losgegangen. Akako hätte Mihail eine Rüge erteilt und zusätzlich dafür gesorgt, dass dieser degradiert werdne würde. Schließlich war der Kommandantenposten auch nur durch den Einfluss von Mihails Vater an ihn gefallen. Und da Mihails Vater Nikolai dies nur getan hatte um etwas das Gesicht der Familie zu bewahren, würde er ihn fallenlassen, sobald Mihail in der Armee Unsinn anstellte und dadurch in Schwierigkeiten geriet. Mihail hatte nur noch diese Chance, sofern man es Chance nennen durfte. Und er wollte eigentlich zeigen, dass er mehr zu bieten hatte, als sein bisheriges sorgenfreies Leben.
Wo bin ich nur da hinein geraden. Hätte ich doch nur nicht diesen liebestollen Dummkopf getötet. Dann wäre mir das alles hier erspart geblieben…, dachte Mihail selbstmitleidig. Er trat nach Akakos zugeflüsterter Anweisung unwillkürlich zurück und fand sich in einer Ecke des Raumes wieder in dem ein Regal mit mehreren Fächern stand. "Na gut, dann wollen wir mal anfangen", sagte Mihail zu Hebi und der Kopf der Sekretärin ging nach oben und der seltsame Blick fixierte sich auf Mihail, der das nur gesagt hatte, damit Akako auch wirklich glauben konnte, dass er sich an die Arbeit machte und nichts anderes unanständiges tat. Der Kommandant erkannte aber nicht wie oder ob überhaupt Akako noch darauf reagierte. Zumindest konnte sich Mihail reines Gewissen fühlen, falls die Arbeit länger dauern würde und Akako frühzeitig von ihrem Gespräch zurückkäme und nur einen unvollständigen Bericht bekäme.
Die Bürotür fiel zu und Mihail, der noch einen letzten verstohlenen Blick auf Akakaos Hintern geworfen hatte, wurde nun Opfer seiner eigenen Lust. Hebi, die in einer anderen Ecke gestanden hatte, lächelte Mihail zunächst verschmitzt an, dann kam sie mit langsamen Schritten näher. Dabei überkreuzten sich ihre Beine wie bei einem Model auf dem Laufsteg, oder wenn man auf einem Seil balancierte. Mihail bemerkte, das Hebi sehr lange Beine hatte und das es dadurch umso verführerisch wirkte. Abgesehen davon, dass ihre Hüfte hin und her schwang. Sie kam an Mihail an und strich beim Vorbeigehen mit einem Finger durch seinen Kinnbart, während sie ihm ein mehr als deutliches Lächeln zeigte, dass sie genau das wollte, was Mihail nicht durfte. Hebi beugte sich beinahe theatralisch nach vorne um an ein niedrigeres Schubfach zu kommen, vor dem Mihail stand. Mihail sah völlig perplex zu wie beim hinunterbeugen sich Hebis Rock hob und teil ihren Hintern entblößte. Fast den gesamten Hintern. Außerdem ist da noch die Strumpfhose und … Mihail blieb mitten in seinen Gedanken hängen als er erkannte, dass Hebi unter der schwarzen Strumpfhose kein Höschen sah.
Ich bin geliefert!

Wenig später saß Mihail an einem Tisch in Hanrans Büro und blätterte dabei die Akten durch, die Hebi ihm gegeben hatte. Mihail saß dabei an einem zweiten Tisch, der wohl eher dazu diente, eine kleine Konferenzrunde zu leiten oder andere wichtige Dinge daran zu tätigen. Seinen dicken Mantel und andere wärmende Kleidung hatte er ausgezogen und über den Stuhl gelegt auf dem er jetzt saß. Egal was für ein Mistkerl Hanran zu scheinen schien, Mihail wollte sich nicht an seinen Schreibtisch setzten. Irgendwo musste auch mal die Privatsphäre beginnen. Wobei ein Schreibtisch nicht wirklich was Privates ist. Zumal Hanran offiziell eine öffentliche Arbeit verrichtete. Aber Mihail hatte zumindest so viel Anstand sich nicht an Hanrans Thron zu setzen. Hebi hatte den Schreibtisch von Hanran als Ablageort für sämtliche Unterlagen und Akten umfunktioniert und die Menge an Dokumenten glich Mihail einem Berg.
Die Sekretärin hatte unentwegt mit Mihail gespielt. Noch während Mihail auf ihren Hintern gestarrt hatte, hatte sie sich die obersten Knöpfe ihrer Bluse geöffnet und präsentierte so Mihail stets ihr Dekolleté. Nachdem Mihail die ersten Akten durchlesen wollte und noch eine Frage dazu hatte, war Hebi einfach von hinten an Mihail ran getreten und hatte sich ganz dicht mit dem Dekolleté an an Mihails Gesicht gestellt und dafür gesorgt, dass Mihail zu sehr abgelenkt gewesen war von dem Anblick, um die Erklärung zu verstehen. "Ähh wie bitte?", hatte Mihail daraufhin gesagt wodurch Hebi gekichert hatte und Mihail es nochmal gaaaaaanz langsam erklärt hatte, während sein imaginäres Schieleauge weiterhin an den Ausschnitt geheftet war.
Hebi hatte den letzten Karton voll mit Unterlagen auf den Schreibtisch abgestellt und ein ermüdendes Stöhnen von sich gegeben. Mihail verlor sofort seinen Faden bei dem Stöhngeräusch. Einfach weg atmen Mihail, einfach weg atmen. Denk an was Abartiges. Irgendwas. Zum Beispiel an die Toten…, Mihail lief ein kalter Schauer über den Rücken. Noch funktionierte diese Taktik. Aber das Eis wurde immer dünner. Es war seltsam, aber irgendwie wünschte sich der Kommandant, dass noch eine weitere Person hier im Raum wäre. Und sei aus auch nur Hanran.
„Ich könnte mir wirklich was Besseres vorstellen als die Arbeit“ sagte Hebi mit einem erotischen Unterton. Die Krähe hat dem einen Toten die Zunge aus dem kalten starren Mund gebissen…
Die Blondine setzte sich zu Mihail genau gegenüber. Dieser warf einen flüchtigen Blick auf die Sekretärin, nur um resigniert festzustellen, dass sie ihre Arme verschränkt auf den Tisch gelegt hat und darauf ihre Brüste, wodurch diese nun deutlich größer wirkten. Welche arme Sau diese Gehängten dort runterholen muss, wenn die nun genug abgehangen haben? Wahrscheinlich die Creme ala Creme von Tagelöhner. Wahrscheinlich solche die selbst in diesem Nest als Hässlich galten, vor Mihail blitzte ein Bild eines mit Pockennarben übersätes Gesicht eines schmierigen hässlichen Typens auf.
Ungefähr eine Minute passierte nichts weiter, außer das Mihail einmal das Blatt drehte das er in der Hand hielt. Bislang hatte er nichts gefunden. Hebi hatte ihm wohl auch viel Kanonenfutter gegeben, das bestenfalls als Kaminzünder dienen konnte. Lediglich eine Akte war schon mal ein Hinweis darauf, was hier in diesem Ort täglich passierte. Darin wurde der Prozess gegen einem Hausbesitzers angegeben, an dessen Haus eine Nachricht drangeschmiert worden war, die Hanran eindeutig beleidigte. Der Hausbesitzer hatte das vehement geleugnet das getan zu haben. Trotzdem hatte er jetzt kein Kopf mehr zwischen den Schultern.
Eine Berührung an Mihails Oberschenkel ließ ihn kurz zusammen zucken. Was zum…?, dachte Mihail dessen Blick langsam unter den Tisch wanderte und dabei den Fuß von Hebi entdeckte, die genussvoll sich an Mihails Bein rieb. Hebi hatte ihre Arme unter ihren Vorbau hervorgeholt und stützte nun ihren Kopf, während sie erwartungsvoll zu Mihail rüberguckte.
Ich will wie Wackelpudding sein und einfach nachgeben. Die Frau ist bestimmt der Hammer im Bett.
Du willst Wackelpudding sein? Sei mal ein Mann und setzt dem ein Ende. Akako wird dir das sicherlich gutheißen, dass du stark geblieben bist und vielleicht zahlt sich das irgendwann mal aus
, das war Mihails zweite Stimme gewesen, die wohl heute mal die Pflichtbewusste Seite widerspiegelte. Verstehst du? Crème brûlée könnte nie Wackelpudding sein! DU könntest NIEMALS Wackelpudding sein!
Ich MUSS Wackelpudding sein…
, jammerte Mihail sich selbst zu.
Du wirst NIE Wackelpudding sein!
"Ich bin kein Wackelpudding… ähhh ich meine ich hole mal fix die nächsten Akten" sagte Mihail etwas panisch, sprang auf und ging zum Schreibtisch. Sein Blut pochte in den Ohren, und nicht nur da.
Ich muss das wirklich unterbinden, ansonsten bin ich geliefert. Ja, ich werde ihr das gleich. Ja das hört sich gut aaaaaahh, gerade als Mihail sich wieder umgedreht hatte um zurück zum Tisch zu gehen, stand Hebi barfuß vor ihm und drückte ihren Körper an Mihail. „Willst du nicht lieber mit mir direkter arbeiten? Lässt mich einfach schmorren obwohl ich mir alle Mühe gebe“, während sie das schmollend sagte strich sie mit Mihails über dessen Arme und Brust und war wohl positiv überrascht von dessen muskulöser Statur, was sie wohl zu erregen schien, da Mihail deutlich spürte, dass da was bei ihr Hart wurde.
"Ich ähm… ja nun… ähm", stotterte Mihail, während er langsam von Hebi auf den Tisch gedrückt wurde.
Sie legte ihren Kopf auf dessen Brust und spielte weiter an ihm rum. „Bin ich denn dir nicht attraktiv genug?“
"Das nun bestimmt nicht…", war alles was Mihail als Antwort rausbrachte. Der Rest war verwirrendes Geprappel, das selbst Mihail nicht verstand.
„Dann entspann dich doch einfach…“, sagte Hebi daraufhin zufrieden, dass sie Mihail gefiel. Sie stellt sich auf Zehenspitzen und fing an sich an Mihails Hals festzusaugen wie es normalerweise Blutegel taten. Die Angestellte arbeitete sich nach ob und fing an, an Mihails Ohr zu knappern. Mihail ließ es einfach geschehen, auch dann, als Hebi etwas fester Zubiss, sodass er an der Stelle etwas zu bluten anfing. Er wusste einfach nicht mehr weiter. Hebi ging unterdessen weiter und fing an mit den Händen das Hemd von Mihail zu öffnen, während sie ein Bein zwischen Mihails Schritt brachte und dort nun langsam auf und ab rieb. Als das Hemd auf war, ries sie es auseinander und tastete Mihails Oberkörper und Sixpack ab. Die andere freie Hand öffnete zunächst den Dutt und Hebis Haar fiel auf ihre Schultern und dann griff diese nach einer Hand von Mihail und legte sie auf das Hinterteil von Hebi ab. Unwillkürlich und nur noch instinktiv nahm Mihail war, dass seine Hand das tat, was er eigentlich vermeiden wollte. Sie grapschte nach Hebis Po. Auch Hebi wollte wohl mehr von sich zeigen und so viel als nächstes ihre Bluse und sie stand im BH vor Mihail. Zumindest hatte sie ein Teil ihrer Unterwäsche an gehabt, war alles was noch in Mihails Gedanken hängen blieb.
Unverhofft kommt oft und in dem Fall war es Mihails vorrübergehende Rettung, denn es klopfte an der Tür und eine weibliche, aber deutlich ältere Stimme fragte ob Hebi da drin wäre. Scheiße, die Tür ist nicht verschlossen, dachte mihail und auch Hebi war auf denselben Gedanken gekommen. „Schnell hierrunter“ sagte sie und zerrte den fassungslosen Mihail unter den Schreibtisch.
„Hebi ich habe dich doch gehört“ sagte die Stimme vor der Tür wieder und es klopfte abermals. Mihail lugte über die Tischkante zur Tür. Von ihrem Versteck unter dem Schreibtisch konnte niemand sie von der Türe aus sehen, da eine Sichtsperre den Teil verbarg wo man normalerweise seine Beine hatte. Mihail sah wie die Klinke betätigt wurde. Er tauchte schnell ab und hatte in der nächsten Sekunde Hebis Hand auf dem Mund. Er sah sie an und sie deutete ihn an leise zu sein. Die Person blieb wohl in der Türfüllung stehen, unsicher ob dessen den Raum zu betreten, da dieser ja Hanran gehörte und wer weiß wie dieser reagierte, wenn jemand unbefugtes seinen Arbeitsplatz betrat. Nachdem die unbekannte Person kurz gelauscht hatte hörte Mihail Schritte und kurz darauf fiel die Tür auch wieder zu. Abermals lugte er hervor und sah niemanden mehr. Die Person war wohl wieder gegangen.
"Puh, Schwein gehabt. Wir sollten uns wieder an die…", Hebi nahm wieder Fahrt auf und setzte Mihail so unter den Schreibtisch hin, dass sie hinter ihm saß und ihre Brüste gegen seinen Rücken drückte. Ihre Beine hatte sie so um Mihails Körper gelegt, und um dessen Beine geschlungen, dass dieser breitbeinig dasitzen musste.
"Hör mal…", sagte Mihail und atmete schwer aus. Es schwindelte ihn etwas.
„Was denn?“ fragte Hebi, die offenbar selbst wie Trance sich über Mihail hermachte.
"Genug… jetzt… müssen weiter…arbeiten", Mihail rieb sich die Schläfen. Irgendwas war komisch.
„Ach fängt das Gift langsam an zu wirken“ Hebi hatte plötzlich einen Ton angeschlagen, der Mihail weniger gefiel als bislang.
"Was für… Gift?", Mihail konnte kaum noch denken und seine Sicht verschwamm immer mehr.
„Das Gift das ich dir verabreicht habe. Als ich dich gebissen habe“
Mihail griff sich an das Ohr, wo das nunmehr geronnene Blut an seinen Fingern hängen blieb.
"Wer…bist du?", fragte er und irgendwie kam ihn die Frage blöd vor, "Was bist du?"
Für Mihail war das jetzt alles nur ein böser Scherz, allemal ein Traum. Jetzt war es ihm egal ob Akako ihn angewiesen hatte verantwortungsbewusst zu arbeiten. Am liebsten würde er über Hebi herfallen. Er schaffte es gerade mal seine Hände über die Beine von Hebi streichen zu lassen, die um Mihail lagen.
„Hey mach die Strumpfhose nicht dreckig mit deinem Blut, sonst kannst du die gerne behalten“ sagte Hebi und das war das letzte was Mihail mitbekam, bevor es schwarz wurde.
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Beitrag© By Akako Mikani  Giftwasser EmptyDo März 21, 2019 9:28 pm

(Post 6)

Während Akako mit dem Bürgermeister sprach, bekam sie von Mihails Problemen nichts mit.
Sie lauschte den Ausführungen des Bürgermeisters, der ihr gerade im Detail verraten wollte, was genau hier vor sich ging, als er mitten in seinem Bericht unterbrochen wurde.
Bevor der Bürgermeister angegriffen wurde, hatte er Akakos Vermutung bestätigt, das sich der Scheriff mehr Rechte rausnahm, als ihm eigentlich zustanden. Doch weiter war er nicht gekommen. Hanran hatte es offensichtlich nicht mehr aushalten können untätig rumzusitzen. *Vielleicht kann ich ihn ja doch noch hinter Gittern bringen.*, freute sich die Ratsvorsitzende. Immerhin wurde sie gerade Zeugin eines Mordes. Der Scheriff hatte es nämlich nicht für nötig gehalten seine Tat im Geheimen durch zu führen. Er hatte seinen Dorn im Auge beseitigt, nur die Konsequenzen hatte er dabei nicht bedacht. Von seinen Plänen konnte sich Hanran verabschieden.
Die Rothaarige war so sehr in ihre Gedanken vertieft, das sie gar nicht realisierte, das sich der Scheriff nun ihr zuwandte. Seine Magie einsetzte um Akako bewegungsunfähig zu machen. In ihrem eigenen Körper gefangen, musste sie miterleben, wie der Mann seine Pläne heraus posaunte. „Endlich ist es soweit. Diese Stadt gehört endlich mir. Und du mein Schätzchen, bist die nächste. Meine Sekretärin dürfte deinen Untergebenen inzwischen auch bearbeitet haben, so das er mir auch nicht mehr in die Quere kommen kann.“, lachte Hanran hämisch. Dann fuhr er fort. „Niemand wird sich mehr über mich Lustig machen, wenn ich dich erst mal zu meiner Frau gemacht habe. Schließlich sind die Ratsvorsitzenden ja nicht ohne Grund im Rat, nicht wahr?“, grinste der Fiesling und schritt langsam auf die Ratsvorsitzende zu. *Wäre ich doch nur aufmerksamer gewesen.*, schimpfte die Rothaarige mit sich selber. *Kero … hilf mir!!!*, flehte sie gedanklich, hoffte das der verfressene Wächter nicht schon wieder schlief. Doch bestimmt tat er genau das. Dann fiel ihr noch jemand ein und hoffte inständig auf ein Wunder. *Mihail, rette mich!!!*, auch wenn sie nicht daran glaubte, das ihre Gedanken ihn erreichten. Bereute es beinahe keine Telepathie zu beherrschen. Dies würde sie bestimmt noch lernen. Das schwor sie sich. Normalerweise war die Rothaarige keine von den Frauen, die schnell Angst bekamen. Doch nun hatte Akako Angst. Angst vor dem, was Hanran mit ihr vor hatte. „So meine Süße, wir zwei werden uns erst mal mit einander vergnügen.“, leckte er sich genüsslich über die schmierigen Lippen und begann sich seiner Kleidung zu entledigen. Die Leiche des Bürgermeisters schien den Scheriff nicht ansatzweise zu stören. Wäre Akako nicht Handlungsunfähig hätte sie nun angeekelt das Gesicht verzogen. Das einzige was geschah, war, das sich Tränen aus den lila Seelenspiegel lösten. Die Magierin hasste solche Momente der Schwäche, doch momentan ließ es sich nicht vermeiden.
Der Card Captor konnte nur auf ein Wunder hoffen. Kero würde ihr wirklich nicht helfen können, denn der Schlief seelenruhig in ihrer Tasche die beim Scheriff im Büro stand.
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Giftwasser EmptySa März 23, 2019 2:12 am

[Post 7]

Mihail hätte kotzen können. Noch bevor er seine Augen öffnen konnte, spürte er den stechenden Schmerz in seinem Kopf, der ihm die Galle hochkommen ließ. Er blinzelte. Irgendwas war komisch. Mihail fühlte eine Taubheit, die ihn erschreckte. Er riss die Augen auf und sah den Schreibtisch von Hanran. Er versuchte sich zu bewegen. Aber er war wie gelähmt. Panik stieg in Mihail auf. Er versuchte fieberhaft Kontrolle in seinen Körper zu bringen, aber dieser Gehorchte nicht. "Scheiße…", keuchte Mihail und war irgendwie froh sich hören zu können. Zumindest hatte er Kontrolle über sein Mundwerk und seinen Augen. "Hilfe!", brüllte der Kommandant und kaum eine Sekunde später legte sich eine Hand auf Mihails Mund und unterband weitere Hilferufe. Langsam erinnerte sich Mihail was passiert war. Der Magier hatte mit Hebi rumgemacht. Hebi hatte ihn eiskalt vergiftet. Und dann… war er Ohnmächtig geworden. Vor sich sah Mihail den Schreibtisch von Hanran, oben drauf lagen noch die Unterlagen. Also musste er sich noch in dessen Arbeitszimmer befinden. Die Position von der er den Schreibtisch sah, ließ darauf deuten dass er mit dem Rücken zur Tür lag. Also musste ihn Hebi von unter dem Tisch vorgezogen haben. Eine beträchtliche Leistung wenn man bedachte, dass Mihail sicherlich einiges mehr wog als Hebi. Hebi…, dachte Mihail und versuchte so gut es ging über sich zu gucken.
Die Sekretärin stand über ihn und lächelte Mihail vergnügt an. „Hey Süßer“, sagte Hebi, „sind wir endlich aufgewacht?“
Hebi nahm die Hand von Mihails Mund, als sich dessen Blick offenbar von Verwunderung zu Abscheu gewandelt hatte. "Was soll der Quatsch?", zischte er der Blondine zu.
„Ich arbeite für Hanran. Auf welcher Seite glaubst du stehe ich wohl? Ich habe dich nur ruhig gestellt, damit ich Zeit hatte dir ein Schmuckring anzulegen, der dich bewegungsunfähig macht.“ "Lacrimahandschellen?", Mihail biss sich auf die Zähne. Das war es also was ihn lähmte. Diese Handschellen besaßen einen Zauber der hochgradig gefährliche Personen, in dem Fall Mihai, kampfunfähig hielt. Mihail beruhigte sich langsam, wissend, dass sein Handlungsfreiraum nur temporär eingeschränkt war. Allerdings hatten diese neuartigen Technologien ein paar Defizite.
"Von was für einem Gift hast du da eigentlich gefaselt?"
„So viele Fragen“, seufzte Hebi und rollte Mihail mit einem Griff an der Schulter auf den Rücken. Hebi hockte direkt neben Mihail völlig ungeniert, denn dieser konnte von seiner liegenden Position alles unter ihrem Rock sehen. Es war ein äußerst seltsames Gefühl wenn sich in der eigenen Hose nichts rührte oder man es nicht merkte. Wie wenn man von ein paar Außerirdischen entführt und zu seiner rektalen Untersuchung gezwungen wurde.
„Durch Hanrans Einfluss habe ich ein paar nützliche Fähigkeiten erhalten. Ein paar magische Extras und zack bin ich DIE geeignete Attentäterin, die ihre Ziele verführt bevor sie diese ausschaltet.“
"Ich habe keine magischen Fähigkeiten bei dir registriert, wie also…"
„Lacrima-Implantate“, unterbrach Hebi den Kommandanten, „Ich habe im Gaumen ein paar Giftlacrimas.“
Um ihre Äußerung zu untermauern zog Hebi ihre Oberlippe zurück und Mihail musste erstaunt feststellen, dass ihre beiden oberen Eckzähne spitz zuliefen und größer wirkten als normal. Zuerst dachte Mihail bei diesem Anblick an Vampire und kurzzeitig glaubte er an die Untote. Aber die Zähne erinnerten ihn auch an was anderes. Etwas, was ihm realistischer Vorkam, auch wenn das was Hebi ihm da zeigte wenig natürlichen Ursprung hat. Mihail erinnerten die Zähne an die Giftzähne von Schlangen.
Wie eine Schlange hat sie mich hintergangen. Das passt wie die Faust auf Auge, dachte Mihail.
„Ein Schönheitsfehler den die Lacrimas verursachen. Leider verändern sie auch meine Pupillen, sodass ich diese Brille ständig tragen muss, damit niemand sofort verdacht schöpft.“, Hebi nahm das Fahrgestell von der Nase und Mihail erkannte sofort was Hebi meinte. Ihre Pupillen waren nicht die eines normalen Menschen, sondern dem eines Reptils. Sie waren schlitzläufig und die Iris von Hebi hatte ein giftiges Gelb.
"Davor hast du besser ausgesehen. Kleiner Tipp: Behalt das lieber für dich, nicht jeder Mann steht auf sowas", sagte Mihail. Hebi lachte los und stand auf.
„Keine Sorge, du wirst nicht mehr in den Genuss meines Körpers kommen. Wenn ich so darüber nachdenke, eigentlich auf gar keinen mehr. Wie ich Hanran kenne wird er dich schnellst möglichst entsorgen, nachdem er sich das erste Mal an der Ratsvorsitzenden verausgabt hat“, Hebi war während des Gesprächs Richtung Tür gegangen und hatte Mihail ihren Rücken zugewandt.
Jetzt oder nie, dachte Mihail amüsiert und fing an sich zu konzentrieren. Er hatte zwar keine Kontrolle über seinen Körper, aber er wusste von den Schwächen der Fesseln, dass er dennoch zaubern konnte. Und wenn er so auf dem Rücken lag, konnte er hoffen, dass seine Hände irgendwie auf den Handschellen lagen. Mit Null Exorcise löste er den Zauber der Handschellen auf und somit den auf seinen Körper.
Augenblicklich hatte er wieder volle Kontrolle über seinen Körper. Der Kommandant sprang auf die Füße und fing sofort an zu straucheln, da er doch noch recht wacklig auf den Beinen war. Eine Nachwirkung des Giftes von Hebi. Die Sekretärin drehte sich an der Tür erschrocken um und der Schock zeichnete sich in ihrem Gesicht ab. „Was zum…“
Just in dem Augenblick wurde die Zimmertür aufgerissen und die ältere Dame von vorhin stand in der Türfüllung. „HEBI! BIST DU DOCH HIIIIIIIEEEEE“
Die Frau rannte weg. Mihail verstand nicht sofort warum sie das tat, bis ihm auffiel, dass er immer noch mit freiem Oberkörper dastand. Aber auch sein Gürtel war offen. Wahrscheinlich war die Frau so prüde, dass sie den Anblick nicht ertragen konnte. Zumal es ein fremder Mann im Zimmer des Sheriffs war.
Aber was noch viel besser war. Durch das ungebremste aufreißen der Tür durch die andere Angestellte, hatte sie Hebi so stark im Rücken getroffen, dass diese mit dem Kopf voran gegen den Tisch, an dem Mihail vorhin gearbeitet hatte gekracht war und nun bewusstlos zusammen sank.
Für Mihail war das ein glücklicher Ausgang. Konnte er doch kaum mit gefesselten Händen kämpfen noch dazu gegen eine attraktive Dame wie Hebi. Sie hätte ihn in null Komma nichts wieder dingfest gemacht.
Mihail musste sich beeilen. Kurz wollte er sich um Hebi kümmern, aber ihm fielen Hebis letzte Worte ein. Akako steckte auch in Gefahr und wenn Mihail nicht eingriff, konnte sie in Lebensgefahr oder schlimmeren befinden.
Halbnackt und gefesselten rannte Mihail nach draußen. Dem erstbesten Typen den er traf fragte er nach dem Weg zum Bürgermeister. Ohne Widerworte zeigte der verdutzte Mann den Weg. Mihail bedankte sich rasch und rannte weiter. Die Kälte die an seinem Körper hochkroch störte ihn nicht. Auch die Blicke der Einheimischen, die dem Irren lieber Platz machte, ignorierte der Kommandant gekonnt.
Die Beschreibung des Bürgers war gut, denn Mihail fand das Haus des Bürgermeisters recht schnell. Mit einem Fuß brach er den Hauseingang auf und betrat den Flur. Mihail sah sich um und wusste nicht wo er als erstes suchen sollte. Null Sense .
Mit dem magischen Blick entdeckte Mihail die beiden problemlos. Der Schein ihrer Mana leuchtete durch eine verschlossene Tür durch das Schlüsselloch und dem Schlitz am Boden. Mihail sprang gegen die Tür und diese gab problemlos nach. Der Einäugige fiel auf den Boden und sah zu seinem Bedauern in Hanrans nackten Hintern und seinem Gebaumel darunter. Ein wenig Linderung für Mihails Abscheu war der gleichwohle Anblick von Akakos Höschen. Aber das alles vergaß Mihail als er die Gesamtsituation erfasste. Hanran machte sich über Akako her und war drauf und dran sie zu vergewaltigen. Wenn, dann nur ich. Und auch nur mit ihrer Einwilligung!
Hanran reagierte langsam. Zu Langsam. Er war wohl in einem Art Rausch, denn als er sich zu Mihail umgedreht hatte, war dieser bereits auf den Beinen und der Sheriff sah nur noch die Sohle eines Schuhs auf ihn zu sausen. "Meine…", rief Mihail völlig außer sich. Der Militär erschuf Null Wall direkt am Kopfende von Akako und somit auch vor Hanran. Der Tritt in dessen Gesicht hatte den Schwarzhaarigen Vergewaltiger benommen gemacht. Nun trat Mihail ein zweites Mal zu und bohrte seinen Schuh unangespießt in den Hintern von Hanran. Dieser jaulte wie ein Hund auf und wurde durch die Null Wall getreten.
Mihail löste den Zauber auf und stellte zufrieden fest, dass Hanran k. O. gegangen war und blutend in der Ecke lag.
"Vergreif dich gefälligst an jemanden der es auch will, was bei deiner Visage etwas schwer ausfallen dürfte", spie Mihail den nun Ex-Sheriff hinterher, auch wenn dieser es sicherlich nicht hören konnte.
Mihail beugte sich zu Akako runter. "Geht´s dir gut? Kannst du dich bewegen? Ich würde dir gerne helfen, aber ich bin etwas gehandicapt. Und Hebi hat mit Hanran gemeinsame Sache gemacht. Sie hat ähm… sie ist über mich hergefallen, ich bin unschuldig, sie hat mein hemnd ausgezogen und mich gefesselt und…", es sprudelten die Worte einfach nur aus Mihail aus. Er merkte gar nicht, wie hinter ihm ein paar Dorfbewohner sich einen Weg in das Büro des Bürgermeisters gemacht  haben, das sie sehen wollten, was hier drin geschehen ist, nachdem ein offenbar geistig verwirrter Mann das Haus gestürmt hatte.

Null Exorcise
»Defensiv«
Der Magier greift hier den feindlichen Zauber auf mindestens 2 Metern direkt an und versucht diesen zu bannen. Bei „Bleib-im-Spiel“-Zaubern wird dieser vollständig gebannt. Während bei magischen Geschossen oder anderen gerade entstandenen Zauber deren Stärke/Effektivität nur um 50% reduziert werden. Der Zauber kann nur aller paar Minuten gewirkt werden (aller 5 Post)


Null Sense
»Passiv«
Bei “Null Sense” ist der Magier in der Lage die ungefähre Menge an Mana seines Gegenübers zu sehen. Man kann nicht erkennen wieviel Mana es genau ist, aber man kann anhand der Größe dies schätzen. Der Magier sieht den Manavorrat in Form einer Blase. Der einfachste Zauber, der beinahe ständig bestand hat (Dauer: 5 Post, Abklingzeit: 1 Post)


Null Wall
»Defensiv«
Der Magier erschafft eine rund 25 qm große Wand. Sie leuchtet violett, ist durchsichtig, verzerrt aber alles ein wenig und sieht aus wie eine gelartige Substanz. Durch diese Wand kann kein Zauber hindurch kommen. Die Barriere hält 10 Post an, allerdings reduziert sich ihre Beständigkeit wenn der Erschaffer in der Zeit andere Zauber wirkt um je einen Post. Tritt ein Magier durch diese Mauer kann er für einen Post nicht zaubern. Da der Zauber einiges abverlangt braucht es ein bisschen Zeit bis man erneut eine Null Wall erschaffen kann (15 Post)
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Beitrag© By Akako Mikani  Giftwasser EmptySo März 24, 2019 10:59 am

(Post 7)

Gerade als Akako dachte es wäre nun nichts mehr zu ändern, kam das erhoffte Wunder. Sie hörte wie die Tür aufgerissen wurde, konnte jedoch nicht viel sehen. Dann ging alles ziemlich schnell. Sie hörte Mihails Stimme, wie er Ansprüche auf die Rothaarige erhob und spürte dann die Kälte auf ihren nackten Oberschenkeln die blieb als Hanran von ihr gerissen wurde. Der Kimono war verrutscht, als der Ex-Scheriff sich über sie hermachen wollte. Erneut verfluchte die Ratsborsitzende ihre Bewegungsunfähigkeit. Denn sie konnte zwar hören, was Mihail mit Hanran anstellte, konnte es aber nicht beobachten.
Dies würde sie auf jeden Fall aus ihrem Bericht lassen. Würde lediglich von einem Hinterhalt reden. Dies würde sie dem Blonden genauso auftragen.
Als Mihail seinem Gegner entgegen rief, er solle sich an jemandem verkneifen, der es auch wolle, konnte sich Akako wieder bewegen. Die Rothaarige nutzte dies um ihre lila Seelenspiegel schweifen zu lassen. Kein Wunder, das sie sich nun wieder frei bewegen konnte. Lag Hanran doch bewusstlos am Boden. Dann kam Mihail auf sie zu. Wollte erst besorgt wissen, ob sie sich wieder frei bewegen konnte. Dann ratterte in einem Atemzug herunter, das er ihr zwar gerne helfen würde, dies jedoch nicht konnte, aufgrund eines Handicaps, das er Hebi zu verdanken hatte. Diese habe sich über ihn hergemacht und er wäre unschuldig. Die Info, das Hebi und Hanran gemeinsame Sache gemacht hatten, war ihr bereits bekannt. Seufzend richtete sich die Rothaarige auf. “Danke, ja mir geht es gut und ich kann mich auch wieder bewegen. Du kamst in letzter Sekunde.“, sprach Akako unter Tränen. Konnte diese nun nicht mehr zurück halten. Die Handschellen die der Kommandant erwähnt hatte, konnte Akako leicht abnehmen. Danach tat sie etwas, was sie unter normalen Umständen nicht getan hätte. Diese Situation war jedoch nicht normal. Trost suchend warf sich die Ratsvorsitzende in die ihres Untergebenen. Schluchzend sprach sie dann weiter.  “Ich … weiß … das … Hebi … und … Hanran … gemeinsame … Sache … gemacht … haben. Er … hat … davon … geredet … das … du … ihm … nicht … mehr … in … die … Quere … kommen … könntest.“, immer wieder unterbrach sich die junge Frau selber. Es war ihr in dem Moment egal, was zwischen Mihail und Hebi vorgefallen war. Es war gerade nur wichtig, dass der Blonde das schlimmste verhindert hatte.
Eine gefühlte Ewigkeit blieb die Ratsvorsitzende an Mihails nackter Brust gelehnt sitzen. Erst das Stimmenwirrwar der neugierigen Dorfbewohner holte Akako aus ihrer Trance. Ungesehen wischte sie sich die Tränen von den Wangen und legte dann ihre zarten Hände auf die Muskulöse Brust von Mihail um diesen leicht von sich zu schieben. Das Gefühl, was dabei entstand ignorierte sie Ratsvorsitzende erst einmal gekonnt. Dann richtete sie ihre Kleidung, ehe nun aufgestanden wurde. Dann erklang die Stimme autoritär.  “Alles was hier vorgefallen ist, bleibt in diesen vier Wänden. Höre ich ein einziges Wort darüber, dann rollen hier Köpfe, da sich über mein Kommunikationsverbot hinweg gesetzt wurde. Dieses verhänge ich mit ab sofortiger Wirkung. Alles was keinen Handel oder Familiäre Kontakte betrifft darf nicht mehr nach außen getragen werden.“, mit diesen Worten wandte sich die Rothaarige von der Meute ab. Ignorierte das Getuschel und legte dann die Handschellen die Mihail eben noch getragen hatte Hanran um, welcher noch immer bewusstlos am Boden lag.  “Ich möchte, das du diesen Widerling anziehst und dann abtransportieren lässt. Ich kümmere mich währenddessen um Hebi.“, ernst sprach Akako die Anweisung aus und verließ dann den Raum und dann das Haus.
Beim Büro vom Scheriff angekommen, fand sie die Sekretärin ebenso bewusstlos vor. Dies erleichterte ihr so einiges. Beim durchwühlen des Schreibtisches fand die Ratsvorsitzende ein weiteres Paar Handschellen, welches sie nun der Sekretärin umlegte. Dann schnappte sie sich ihre Tasche, in der der Wächter noch immer schlummerte. Akako packte sich den Kragen der Bluse von der Sekretärin und brachte diese dann in den ersten Raum direkt neben der Eingangstür. Dort wartete die Rothaarige auf den Kommandanten.
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Giftwasser EmptyFr März 29, 2019 12:15 am

(Post 8)

Nachdem Mihail versucht hatte sich zu entschuldigen, brauchte er von Akako kein Angenommen oderist dir verziehen. Die Rothaarige warf sich heulend um Mihails. Mihail blieb zunächst der Mund vor Überraschung offen stehen. Während Akako sich ausheulte verstand Mihail ihre Angst vor dem was beinahe passiert wäre. Er konnte verstehen, dass Akako große Angst davor hatte, ohne sich wehren zu können von Hanran vergewaltigt zu werden und das bei vollem Bewusstsein. Vermutlich wäre sie anschließend traumatisiert gewesen. Mihail vermutete dass seine Vorgesetzte sehr große Angst gehabt haben musste, wahrscheinlich kurz vor der Panik stand. Mihail entspannte sich und verfluchte sich, dass er Akako nicht vollends in die Arme nehmen konnte, da er immer noch gefesselt war. Ironie des Schicksals, dachte Mihail, da hat man wahrscheinlich nur diese eine Gelegenheit in deinem Leben und dann vergibst du sie, weil so ne verrückte Braut auf SM steht.
Als hätte Akako seine Wünsche erhört befreite sie Mihail von den Handschellen. Mihail rieb sich kurz die Handgelenke, die durch die reibenden Innenseiten gerötet waren. Allerdings wandte sich Mihail schnell wieder Akako zu. Sie schien immer noch recht aufgelöst zu sein und Mihail holte aus seiner Hosentasche ganz der Gentlemen ein Taschentuch und reichte es der Rothaarigen, während diese weiterhin um Worte rang und dabei ihren Gefühlen kaum Herr (oder Frau) wurde.
"Psssht", machte der Kommandant, dem die Grenzen zwischen Vorgesetzter und Untergebener kaum noch auffiel, "Er kann dir nichts mehr anhaben"
Nun nahm Mihail Akako doch noch in den Arm und legte eine Hand um sie. Er fing an sie langsam zu streicheln und gleichzeitig etwas zu massieren um sie zu trösten und um sich wohler und sicherer zu fühlen.
Wären meine Eltern etwas normaler würde ich jetzt sagen: Mama… Papa… Ich habe das süßeste Mädchen auf der gesamten Welt dachte Mihail, während er sie am Bauch und am Arm streichelte. Sie hat so schöne weiße und weiche Haut, stellte Mihail fest. Er konnte nicht anders als sein Kopf sacht auf ihr roten Haarschopf zu legen und auch hier festzustellen wie weich ihr Haar war und das sie sehr gut roch.
Nach einer gefühlten Ewigkeit, die Mihail gerne noch länger haben wollte merkte er die Ankunft der Dorfbewohner. Das ist wie in einem schlechten Streifen. Kaum findet sich das Paar zusammen werden sie von ein paar Trampeln unterbrochen und das Leben und ihre Pflichten holen sie wieder ein und… NEIN! Nicht aufstehen Kleine! Doch zu spät. Akako hatte sich wohl weitestgehend beruhigt und nachdem sie sich gesammelt hatte stand sie auf und ihr Befehlston tat so, als wäre nichts gewesen gerade eben.
Nachdem sie noch einmal die Dorfbewohner eingebläut hat nichts von ihrer wahren Identität zu erzählen und auch nichts von dem was hier vorgefallen war zu erwähnen, wollte sie, bevor sie zurück zu Hanrans Büro ging, dass Mihail den Widerling anzog und ebenfalls mit ihm zurück zu diesem Haus ging.
Na wunderbar, dachte Mihail, Wenn man es genau betrachtet war ich kurz davor ausgezogen zu werden doch stattdessen muss ich jetzt diesen Parasiten ne Hose anziehen… Das muss ich anders lösen. Das wäre ja jetzt Ekelfaktor Over 900 Wenn ich jetzt sein Dödel zu Gesicht bekäme und den versehentlich anfasse oder so…
Mihail fand die Lösung in Form einer Decke, die er wie ein Lendenschurz um Hanran Drumherum wickelte. "Sorgt dafür dass der Mann schnell unter die Erde kommt", gab er den Dorfbewohnern den Rat und deutete auf den verstorbenen Bürgermeister.
Wie ein Sack Kartoffeln warf sich Mihail Hanran um die Schulter und trug ihn so durch die Stadt. Die Menschen waren verwundert über diesen Anblick, doch ihre Verwunderung wandelte sich zu Mihails Besorgnis rasch zur Vergeltung. Mihail wurde unabsichtlich Zielscheibe von allerlei Unrat. Auch wenn dieses mehr für Hanran bestimmt war, so war nicht jeder Dorfbewohner treffsicher und so bekam Mihail nicht nur einen faulen Apfel an den Kopf geschmissen.
Im Verwaltungsgebäude angekommen in dem Hanran und Hebi anscheinend residierten, Akako wartete bereits auf Mihail. Bevor Akako etwas sagen konnte über Mihails Aussehen, entgegnete er ihr schon mit leichtem Humor im Unterton: "Berufsrisiko würde ich meinen…"
Der Militär knallte Hanran in die von Akako vorgesehene Kammer zu Hebi. Na ob das gut ist die beiden hier zu lassen, dachte Mihail, der sich darauf bezog, dass die beiden sich gegenseitig helfen konnten um zu fliehen. Er sah das hebi genauso bewusstlos war wie Hanran. Ich könnte mich jetzt an ihr Rächen… aber das wäre unprofessionell und wenn Akako das rausfindet ist diese gute Chemie zwischen uns, die gerade erst entstanden ist gleich wieder weg. Mihail war etwas resigniert, Hebi nix antuen zu können. Aber ich könnte mir was von ihr nehmen… Jaaa, sie hat sie mir doch schon praktisch geschenkt.

Eine Minute später war Mihail wieder aus der Kammer. Er stopfte sich noch was in die Hosentasche und begann jetzt erstmal sich wieder anzuziehen. Und auch das faulige Obst aus den Haaren zu bekommen. "Wollen wir uns gleich losmachen? Wobei wir das Problem haben die beiden mitnehmen zu müssen. Wäre irgendwie einfacher für uns, wenn sie handlicher zu tragen oder zu führen sind. Ansonsten müssen wir auf Verstärkung warten oder sie vorerst hierlassen. Und wer weiß ob die beiden das überleben. Die werden garantiert gelyncht."
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Beitrag© By Akako Mikani  Giftwasser EmptySo März 31, 2019 2:26 pm

(Post 8)

Aus ihrer Angst heraus hatte sie sich Mihail anvertraut. Wurde dabei keines Wegs enttäuscht. Den dringend benötigten Trost bekam die Ratsvorsitzende prompt auch gespendet. Dabei war es ihr egal, das Mihail ihr Untergebener war. Neben leichten Streicheleinheiten, wurde sie sogar leicht massiert. Dieses wohlige Gefühl, welches dabei entstand, ignorierte Akako vorerst. An einem solchen Ort wollte sie ihre Gefühle nicht erörtern. Würde dies nicht gut gehen, denn zum einen wäre es nicht fair, dies nebenbei zu machen und zudem würde es ihrer Aufgabe im Wege stehen. Immerhin musste sich die Ratsvorsitzende auf das vor ihnen Liegende konzentrieren. So hatte sie sich von dem Kommandanten gelöst, nachdem er ihr versichert hatte, das Hanran ihr nichts mehr anhaben könne. “Danke.“, murmelte die Rothaarige Mihail zu, ehe sich wieder den Dorfbewohnern gewidmet und weitere Anweisungen gegeben wurden. Mihails Gedanken konnte Akako nicht ansatzweise erahnen. Wie der Kommandant ihren Befehl umsetzte und was danach folgte bekam die Ratsvorsitzende erst mit, als der Blonde samt Last in dem Ratsgebäude ankam und die Ex-Scheriff zu seiner Sekretärin  packte.
Das kleine unterfangen, was Mihail tätigte bekam die Rothaarige ebenso wenig mit. Als sie samt Unterlagen wieder kam, bemerkte sie zwar, das an dem Gesamtbild etwas nicht stimmte, konnte dem aber nicht nachgehen, da der Blonde ihre Aufmerksamkeit forderte. Wollte wissen, ob sie sogleich los gehen sollten? Meinte im gleichen Atemzug aber auch, das sie so Hebi und Hanran nicht transportieren konnten. Es besser wäre, wenn sie Handlicher wären. Mit einem Mal hätte sich die Ratsvorsitzende ohrfeigen können. Warum war sie nicht schon eher auf diese Idee gekommen. Dann hätte sie sich einiges an Leid ersparen können. Sie grinste. “Es gibt tatsächlich eine Möglichkeit die beiden zu schrumpfen. Gib mir einen Moment.“, während die Card Captor sprach, holte sie den kleinen Schlüssel, welcher um ihren Hals hing hervor. Dann sprach sie weiter. “Schlüssel der magischen Kräfte der Sterne, zeig dein wahres Äußeres. Ich, Akako befehle es dir bei unserem Bund. Gib das Siegel frei.“, konzentriert wurden diese Worte geäußert, die schon des Öfteren ihre Lippen verlassen haben. Dann holte sie eine ihrer Karten hervor, die sie stets bei sich trug. “Bei unserem Bund, steh mir bei. Little!“rief Akako und tippte mit dem Schlüssel die Karte an. Sofort erschien das 50cm große Mädchen und grinste ihre Freundin an. “Little, ich möchte, dass du diese beiden schrumpfst, damit wir leichter mit ihnen reisen können.“, freundlich wurde die Anweisung weiter gegeben. Freudig nickte der Geist der Karte und machte sich sogleich ans Werk. Spitzbübisch grinsend beobachtete Akako das Handeln ihrer Verbündeten. Nach getaner Arbeit wurde das Wort wieder an das gelbe Mädchen gerichtet. “Danke dir. Bitte berühre jetzt nichts weiter.“, sanft klangen diese Worte. Hatte Akako dich schon am eigenen Leib erfahren, was geschieht wenn Little einen Berührt. Oder man mit ihr in Kontakt kommt. Akako wollte sie dennoch noch nicht davon schicken, denn es konnte gut sein, dass sie Little noch brauchten. Und so war es dann ja auch, als ein Vogelkäfig entdeckt wurde, der zum Transport zwar geeignet, aber ebenfalls viel zu groß war. So schrumpfte Little auch den und sperrte dann die beiden, die noch immer bewusstlos waren in eben diesen Käfig. Das neue Gefängnis der Übeltäter. “So, Problem gelöst. Nun können wir gehen.“ sprach sie erst zu Mihail, ehe sie sich wieder an Little wandte. “Danke noch mal für deine Hilfe. Deine wahre Gestalt, nimm sie wieder an Sakura Card.“,  nach einem Lächeln des Mädchens, wurde dieses angetippt und schon war es wieder die rosa Karte. “Dann mal los.“, sprach sie grinsend zu Mihail, nahm sich den Käfig und setzte sich dann in Bewegung.

tbc: Akakos Büro

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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Giftwasser EmptyMi Apr 03, 2019 9:51 am

[Post 9]

Auch wenn Mihail nur so vor sich hin geplappert hatte, präsentierte Akako ihm auch gleich eine passende Lösung. Eigentlich war es Mihail egal gewesen ob sie die beiden durch einen Mob wütender Dorfbewohner verlieren würden. Hanran eher als Hebi. Der Kommandant konnte sehr gut ahnen was die männliche Bevölkerung der schönen Sekretärin zuerst antun würde. Im Grunde das was Mihail gerade eben in der provisorischen Gefängniszelle unterlassen hatte.
Die Lösung von Akako war simpel aber effektiv. Auch wenn die Ausführung dieser simplen Lösung doch etwas vakanter aussah. Die hübsche Rothaarige beschwor aus einer hervorgeholten Karte samt Schlüssel ein kleines gelblich aussehendes Mädchen. Das ganze sah nach Stellarmagie aus, aber was wusste Mihail schon über andere Magie außer seiner? Eigentlich war ihm andere Magie egal, denn in der Regel konnte er sie wenn nötig bannen. Hier sah er aber eine Art Beschwörungsmagie die auf Karten beruhte und nicht wie bei Stellarmagie auf magische Schlüssel, auch wenn Akako zusätzlich ein Schlüssel in der Hand hielt. Es war definitiv keine Stellarmagie. Während Akako dem Mädchen ihre Bitte vortrug fragte sich Mihail ob er mal nachfragen soll, ob dieses Mädchen die einzige Form ihrer Beschwörung darstelle oder ob es auch andere (erwachsenere, attraktivere) Beschwörungen gab. Besser wäre es abzuwarten. Wenn ich sie so direkt nachfrage könnte sie Verdacht schöpfen auf meine Hintergedanken. Also gemäß dem Motto: Abwarten und Tee trinken, entschied sich Mihail.
Das Mädchen nickte begeistert und machte sich ans Werk. Sie berührte zuerst Hanran und Mihail sah, wie dieser allein durch die Berührung zu schrumpfen anfing. "Faszinierend", war alles was Mihail rausbrachte während er dem Zauber beobachtete, der im Anschluss auch Hebi anheimfiel. Anheimfiel, dass klingt als würde man durchs schrumpfen sterben. Dabei wurden die beiden nur auf handliche Größe geschrumpft. "Wie das wohl ist aufzuwachen um dann festzustellen, dass man nur ein paar Zentimeter groß ist und in einem Vogelkäfig eingesperrt ist?", fragte Mihail mehr rhetorisch seine Vorgesetzte nachdem sie die beiden Übeltäter wie ein paar Vögel in den Käfig gesperrt und ihr kleines Mädchen zurück in die Karte verwandelt hatte. Was wenn ich…? Ich könnte mich wie eine Maus durch ein Haus schleichen und… und Frauen beim Baden zugucken…
Mihail nahm lieber den Vogelkäfig entgegen und warf ein Tuch drüber damit der kalte Wind nicht allzu sehr durchpfiff und die beiden kleinen Menschen darin erfroren.
"Dann mal los", bestätigte der Pariah Akako und ging hinter ihr her. Sie verließen Giftwasser und Mihail verabschiedete sich bei den beiden aufgehängten Torwächtern mit einem Handgruß. Dann holte er, ohne dass Akako es sehen sollte seine Beute aus der Hosentasche und hielt sah sie sich in der Hand an.
Hebi hat gesagt dass ich sie mir nehmen kann. Also habe ich jetzt ein nettes Souvenir, dachte Mihail grinsend und merkte, dass der schwarze Nylonstoff immer noch nach Hebi roch. Dann steckte er die Strumpfhose in seine größere Manteltasche und zog mit der anderen Hand seinen Schal weiter nach oben, sodass wieder nur noch das eine Auge von Mihail zu sehen war.

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