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 Kleines Dorf

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Sabertooths weißer Reißzahn
Neo Shiro
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Besonderheiten: Weiße Haare, Hellblaue Augen, Blauer Pelzmantel
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Beitrag© By Neo Shiro  Kleines Dorf EmptyMo Feb 11, 2019 5:56 pm

Hier befindet sich ein kleines Dorf inmitten der Wüste. Handel ist nicht einfach und das Leben ist hart, wenn man von Dünen umgeben ist. Früher wurden die Menschen hier gejagt, weil sie mit dunkler Magie in Verbindung gebracht wurden. Diese Zeiten sind jedoch lange vorbei.
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Beitrag© By Neo Shiro  Kleines Dorf EmptyMo Feb 11, 2019 5:56 pm

von: Blue Pegasus Gildenhalle

S-Klasse Aftrag von Neo Shiro

Die Mission war einfach. Bewache den Bürgermeister des Dorfes für einen Tag und halte ihn von jeglichem Schaden fern. Keine schwere Aufgabe. Zumindest vom Klang her. Aber es wäre wohl keine S Klasse Prüfung gewesen wäre es so leicht gewesen richtig? Neo war sich dessen auch bewusst, als er auf seinem Kamel nach langer Reise durch die Wüste in dem 900 Personen Dorf ankam. Anders als bei dem Rest von Fiore, erinnerte dieser Ort noch an eine alte Stadt aus dem wilden Westen. Das modernste an ihm waren die mitlerweile durch neuere Modelle veralteten Lacrima Laternen, die an den Straßen entlang verteilt waren. Allgemein machte das Dorf eher einen ramponierten Eindruck. Fenster waren eingeschlagen, Hausfassaden beschädigt Laternenmasten umgekippt. Dabei sah das treiben der Leute bei Tag ganz normal aus. Eine ältere Dame kaufte mit ihrem Enkel am Markt Obst und Gemüse. Der Fleischer pries vor den Augen einiger anderer seine Ware an, während ein paar Lausbengel vom Besitzer des Süßwaren Standes gescholten wurden, weil sie versucht hatten dessen Waren zu klauen.  In Anbetracht des bevorstehenden Ereignisses, waren nicht einmal die Wahlplakate verwunderlich, die quer in der Stadt hingen. Bis hin zum Rathaus bemerkte Neo kein auffälliges Verhalten, das man als ungewöhnlich einstufen konnte. Er frug eine ältere Dame nach dem Weg zum Hause des Bürgermeisters und nach einer kurzen, eher verwirrenden Wegbeschreibung machte er sich auf den Weg. Die Leute fanden den Weißhaarigen wohl ziemlich seltsam. Man sah halt nicht jeden Tag einen Mann im Pelzmantel auf einem Kamel durch eine Wüstenstadt reiten.  Er war schon froh gewesen an einer Oase vorbei gekommen zu sein. Scheinbar war das auch die einzig wirkliche Wasser Quelle für das Dorf. Die Wüste die sie Abschnitt machte Handel treiben wohl  eher schwer.
Neo kam nach ewigem herum irren endlich am Haus des Bürgermeisters an. Es durfte schon 11 Uhr gewesen sein. Er merkte, das er etwas angespannt war, immerhin war das keine normale Mission. Er begab sich zur Tür und klopfte kurz drei mal an. Das Gebäude hebt sich aber auch kein bisschen ab. Vermutlich ist der Bürgermeister ein sehr bodenständiger Mann. Als die Tür geöffnet wurde blickte Neo in die blauen Augen eines relativ gut gekleideten Mannes mittleren Alters, mit zurück gekämmten braunen Haaren und einem braunen drei Tage Bart. “Wie kann ich ihnen helfen?“ fragte der Mann höflich. Neo war etwas verwundert er dachte der Bürgermeister sei ein älterer Herr. “Ähm… Guten Morgen. Mein Name ist Neo Shiro. Ich bin Magier der Gilde Sabertooth und wegen des Auftrags zum Personen Schutz hier.“ Neo zog seinen Handschuh aus und präsentierte als Beweis sein Gildensymbol. Der Mann lächelte herzlich und bat Neo herein. “Ah gut, dass sie endlich da sind. Mein Vater erwartet sie schon. Glauben sie mir, wir alle sind wirklich froh, dass sie hier sind. In den letzten tagen wurden die Dorfbewohner immer aggressiver.“ Neo legte eine Hand nachdenklich ans Kinn und blickte sich etwas um. Das Haus war nicht viel anders eingerichtet, als man es von einem normalen Bürger auch erwarten könnte.  Ihm vielen die Unmengen an Büchern auf, die überall in den Regalen standen. Das war etwas, was sehr dem Geschmack des Weißhaarigen entsprach. “Es ist wirklich seltsam. Die Dorfbewohner wirkten völlig friedlich auf mich, sogar äußerst hilfsbereit.“ Der Sohn des Bürgermeisters nickte und seufzte. “Tagsüber ist alles friedlich. Aber Nacht werden die Bewohner zu einer zu einer rasenden Meute. Von Nacht zu Nacht werden sie aggressiver und greifen sogar meinen Vater an, sobald sie ihn sehen. Nur wir sind völlig machtlos. Wir können ja nicht jeden Bewohner in ein Loch werfn. Wir haben kein Gefängnis und der Rat nimmt ein kleines Dorf inmitten von Web Valley nicht ernst. Vermutlich würde es eh ewig dauern eine Truppe durch die Wüste zu schicken, kräftig genug um die Unruhen in Grenzen zu halten. “ Neo reagierte wissbegierig. Die ganze Situation war doch wirklich ziemlich interessant. “Haben sie eine Ahnung woran das liegen könnte? Hat ihr Vater irgendwelche Feinde?“ Der Sohn schüttelte den Kopf. “Nein mein Freund. Mein Vater wird zumindest öffentlich von allen geliebt. Der ganze Wahlkampf ist eigentlich nur Show. Sein Kontrahent Antonius Signus und er sind gute Freunde und verfolgen die gleichen Ziele. Sein Gegner ist lediglich zehn Jahre jünger, mehr nicht.“ Neo dachte nach. Vielleicht sollte er diesem Signus mal auf den Zahn fühlen. Er schien der einzige zu sein, der irgendeine Art von Motiv haben könnte. Letzlich erreichten sie das Büro des Bürgermeisters. “Mein Vater übt gerade noch seine Rede. Heute findet die letzte Debatte der beiden Kandidaten statt. Ich denke jedoch sie können ruhig eintreten. Er freut sich schon auf sie.“ Neo nickte dankend, klopfte kurz an und betrat das Büro des Bürgermeisters.
Mit einem freundlichen Lächeln betrat Neo den Raum. “Guten tag Herr Bürgermeister. Mein Name ist Neo Shiro, der Magier, der ihren Auftrag angenommen hat.“ Der ältere mann, der eine reifere Version des Sohnes hätte sein können blickte freudig hoch. Er hatte die gleichen blauen Augen, die gleiche Frisur und den gleichen Bart, nur in grau. Er stand auf um Neo mit einem warmen Blick die Hand zu schütteln. “Freut mich sehr Herr Shiro. Ich bin Bürgermeister Rogers. Aber nennen sie mich ruhig Carl. Meinen Sohn James haben sie ja bereits kennen gelernt.“ Neo nickte und verschränkte die Arme locker. “Ja ein sehr netter Herr.  Ziemlich besorgt um sie wenn ich das so einwerfen darf. Warum verlassen sie nicht bis zum Tag der Wahl einfach das Dorf?“ Der Bürgermeister lachte kurz auf und wirbelte dann mit der Hand durch die Luft. “Das käme aufgeben gleich mein Junge! Und wo sollte ich bitte hin? Das nächste Dorf ist drei Tage entfernt von hier.“ Neo verstand das. Manchmal musste man gegen alle Vernunft seinen Idealen treu bleiben. Er selbst hatte diese Erfahrung schon oft gemacht. “Das kann ich nachvollziehen. Keine Sorge, ich lasse nicht zu das ihnen etwas passiert. Aber was ist mit ihrer Familie? Sollten diese nicht lieber verschwinden? Und werden ihre Frau und ihr Sohn zum Beispiel auch aggressiv ihnen gegenüber wenn die Nacht herein bricht?“ Der Bürgermeister schüttelte mit dem Kopf und setzte sich an seinen Schreibtisch. “Manche werden aggressiver als andere. Mein Sohn hat es zum Beispiel sehr gut im Griff. Meine Frau starb vor Jahren. Er und ich waren fast immer alleine zu Zweit. Und er würde lieber sterben als mich mit diesem Konflikt alleine zu lassen, zumal er ja nicht aktiv im Visier ist.“Neo Verstand und beließ es dabei.  Der Rest des Tages verlief im Großteil ruhig. Sie aßen zu Mittag und der Bürgermeister übte i Büro fleißig seine Rede, während Neo daneben saß und in Ruhe ein Buch las. Sie tauschten kleiner Gesprächsfetzen aus, jedoch nichts größeres. Neo wusste, dies war die Ruhe vor dem Sturm. Er hatte sich bereits überlegt, wie er die Wohnung am Besten verbarrikadieren konnte.
Am Nachmittag begaben sich die beiden dann gemeinsam mit einer Kutsche zum Marktplatz des kleinen Dorfes. Dort wartete auch schon Antonius auf sie. Ein Mann mit Glatze, Augenklappe und lanem silber-schwarzen Bart. Er wirkte nicht so, als wäre er zehn Jahre Jünger als Carl. Aber jeder Mensch altert ja bekanntermaßen anders. Neo behielt den Gegner im Wahlkampf besonders im Auge. Er stand bei den Reden direkt hinter Carl und hörte diesen gar nicht richtig zu, wobei der Inhalt wohl tatsächlich jedes mal etwa das gleiche war. Das war auch nicht wirklich eine Debatte, als mehr eine freundliche Diskussion unter Freunden. Die Masse fieberte völlig normal mit. Es gab nicht das geringste Zeichen von Aggression. Es war ermüdend seinen Blick stets hin und her schweifen zu lassen, auf der Suche nach etwas, was man nicht finden würde. Nach der Debatte setzten sich die beiden Kontrahenten als wären sie alte Schulfreunde noch zusammen in ein Straßenkaffee und aßen Kuchen. Neo nahm nichts. Er stand schweigend wie eine Eisskulptur daneben und versuchte so gut er konnte jede Bewegung im Umkreis aufzufassen. “Dein Bodyguard ist wirklich konzentriert Carl. Glaubst du denn echt das es diese Nacht so gefährlich wird? Ich meine natürlich haben wir hier Probleme, aber Mord? An dir? Wer würde bitte davon profitieren?“ Beinahe hätte Neo entgegnet, das genau er davon profitieren würde. Allerdings wollte er keinen Konflikt vom Zaun brechen, also schwieg er vorerst. Nach einer Stunde trennten sich die Wege der Kandidaten auch wieder und nach wenigen Minuten, befand sich Neo wieder im Büro des Bürgermeisters, neben eben diesem. Die Sonne war gerade dabei unterzugehen, als Neo mit größter Mühe die schweren Eichenholz Schränke verschob. Einen vor jedes Fenster und vor jede Tür. Diese wurden zusätzlich noch abgeschlossen. Die einzige Tür, die nicht durch ein Regal blockiert worden war, war die die zu dem Büro des Bürgermeisters führte. Neo selbst platzierte sich als Wache im Korridor davor, doch es war von höchster Wichtigkeit, dass er schnell in jenen Raum rein kam, falls es tatsächlich jemandem gelingen sollte durch die verbarrikadierten Fenster im ersten Stock direkt ins Büro zu kommen. Das würde Neo jedoch definitiv hören.
Die ersten Stunden war alles ruhig. Neo lehnte an der Tür und fragte von Zeit zu zeit, ob bei Carl alles okay war. James  war in seinem Zimmer und schlief wohl wie Neo vermutete. Bis 10:30 war alles ruhig. Dann hörte man die ersten Schreie. In der ferne eine Explosion. Der Lärm wurde lauter und lauter, bis es um 11 Uhr an ein toben vor der Tür grenzte. Neo wurde angespannt. War es das? Oder würden sie tatsächlich versuche das Haus zu stürmen? Neo erkundigte sich erneut nach dem Bürgermeister. Er hörte diesen nur wimmern. Das war ein Alarmsignal der höchsten Ebene. Er stürmte sofort in das Büro, nur um den alten Mann mit blutiger Han vor dem Spiegel stehen zu sehen. Er weinte und hatte so fest in diesen hinein geschlagen, das dieser zerbrochen war. Neo musste es mit den Geräuschen von draußen abgetan haben, ohne es zu beachten.  Vorsichtig ging er auf Carl zu. “Bürgermeister Rogers? Was ist mit ihnen?“ Der Alte drehte sich mit roten Augen und Tränen auf den Wangen zu dem Dragonslayer.  “Was mit mir ist? Ich bin ein furchtbarer Mensch! Ich verdiene es nicht zu leben! Ich habe meinen Sohn ein Leben lang vernachlässigt! Ich habe nichts im Dorf bewirkt! Ich bin Schuld am Tod meiner Frau, weil ich nie für sie da war! Und jetzt ziehe ich auch noch einen unbeteiligten mit in die ganze Sache! Geht einfach und überlasst mich dem Tod! Ich habe es verdient!“ Woher kam dieser plötzliche Selbsthass? Neo verstand die Welt nicht mehr. War dies der gleiche selbstbewusste alte Herr der ihn heute Mittag begrüßt hatte? Nein etwas stimmte hier nicht. Neo konnte jedoch keine Verletzungen oder ähnliches sehen. Er wollte gerade dem alten Mann zur Ruhe raten, da hörte er im Korridor eine Explosion. Verdammt, ich habe mich ablenken lassen! Die Leute hatten es geschafft durch die Barrikade in den Korridor zu kommen. Neo stand auf und wandte sich den Feinden zu. Hier waren die beiden nicht mehr sicher, so viel stand fest. Aber der Dragonslayer hatte schon schlimmeres bewältigt als einen einfachen aufgebrachten Mob. “Tut mir Leid Carl ich muss sie leider kurz schlafen legen.“ Mit diesen Worten wirkte Neo den Zauber „Kommando des Eisdrachen“ und sämtliche Angreifer, sowie der Bürgermeister verloren das Bewusstsein. Das Holz des aus dem die Räume zu großen Teilen bestanden knarzte, und splitterte durch die massive Kälte die von Neo ausging. Er dachte, es hätte sich damit erledigt, aber es näherten sich ihm noch immer schwere Schritte. Ein Mann, der sich bereit zur Hälfte in Magma gehüllt hatte stand hinter ihm. Ein riesiger Hühne, Muskelbepackt und Oberkörperfrei, das Zeichen einer Gilde auf der Brust, ebenfalls eine Glatze als, wenn man es so nennen wollte, Frisur. “Ich weis nich wasde gemacht hast Eisbursche, aber mir brummt der Schädel! Verpiss dich dann lass ich das nur am Alten aus.“ Neos Blick wurde ernster. Er machte ein paar Schritte bei Seite und warf seine blauen Mantel von sich, wodurch das ärmellose Shirt mit Tarnmuster drauf zum Vorschein kam. Das war keinesfalls die beste Situation. Bei einem Kampf hier gefährdete er den Bürgermeister. Neo kam jedoch nicht mal dazu etwas zu sagen, das schoss ihm ein Lavapfeil entgegen dem er gerade so ausweichen konnte. Der Typ hatte keinerlei Hemmungen. “Bist wohl einer von den ganz taffen hä? Dich grill ich bisde schwarz bist! Friss das!“ Als nächstes schoss der Muskelprotz eine gewaltige Magmafaust quer durch den kleinen Raum auf Neo zu. Dieser sprang bei Seite und entging dem Angriff mit einer leichten Verbrennung am Bein. Nun klaffte jedoch ein großes Loch in der Wand. Blitzschnell reagierte Neo. Hier konnte er keinesfalls kämpfen und durch den Angriff, welchem Neo schnell ausweichen musste, wurde auch sein Kommando beendet. Deswegen packte er den Bürgermeister, der langsam zu sich kam, ebenso wie die Dorfbewohner, die das Haus gestürmt hatten, und sprang zu dessen puren Schreck aus dem Loch, das der Hühne in die Wand gerissen hatte. Jedoch war Neo nicht suizidgefährdet. Keine Sekunde später nutzte er den Zauber „Flügel des Eisdrachen“ um mit dem Alten davon zu fliegen, der sich panisch an Neo klammerte, meckerte und zappelte. Und eben weil er nicht alleine flog, kam er auch nicht sehr weit.
Erst jetzt sahen sie das ganze Ausmaß an Schaden, welches die Bürger hier hinterlassen  hatten. Teile des Dorfes brannten, Menschen schlugen sich auf der Straße und Hauswände wurden mit bloßen Händen, Füßen und Köpfen eingetreten. “Das sind die Geister der dunklen Magier die uns heimsuchen! Sie zerstören uns! Sie nehmen Rache!“ Neo kannte die Geschichte dieses Ortes, er hatte davon gelesen. Früher wurden die Menschen hier gejagt weil man sie mit Dunkler Magie in Verbindung brachte. Neo hielt es für ein Ammenmärchen. Purer Aberglaube. “Bei allem Respekt Herr Bürgermeister aber ich glaube hierfür können sie keine Gespenster verantwortlich machen. Gespenster schicken im Normalfall keine Killer!“ Er bezog sich auf den Magmamann. Er war Teil einer dunklen Söldner Gilde. Neo hatte das Symbol auf seiner Brust mal in der Zeitung gesehen und sich eingeprägt. Jemand hatte diesen Kerl engagiert um auch ganz sicher zu gehen, dass Carl Rogers starb. Und Gespenster haben nicht genügend Geld für sowas. Leider konnte Neo nicht all zu weit fliegen, wenn er noch jemanden bei sich trug, weswegen sie zwei Straßenkreuzungen weiter unsanft zu Boden gingen. Natürlich kamen sofort sämtliche Dorfbewohner auf der Straße angerannt um Carl zu attackieren, jedoch waren das alles Nichtmagier mit Heugabeln, Fackeln und Schaufeln. Neo erzeugte nur zusätzlich den „Schweif des Eisdrachen“ und konnte mit Flügeln und Drachenschwanz relativ leicht alle Angreifer, es durften etwa 20 gewesen sein, K.O. schlagen. Ein paar die ihre Fackeln oder gar Mistgabeln jedoch geworfen hatte, erwischten auch Neo durch den Überraschungsfaktor und er zog sich Schnittwunden am arm und eine kleine Brandwunde in der Nähe seines rechten Auges zu. Als alle Gegner besiegt waren sprach Neo erneut den Bürgermeister an und zeigte auf einen Laden mit eingeschlagener Scheibe. “Gehen sie da rein und verstecken sie sich! Sobald sie glauben jemand könnte sie finden schreien sie! Und kommen sie nicht eher raus bis ich es ihnen sage kapiert?!“ Der Bürgermeister nickte zitternd und verängstigt. Er wagte es nicht zu widersprechen und tat wie Neo ihm befohlen hatte. Neo wandte seinen Blick nach links. Nichts. Dann blickte er nach Rechts und sah wie ein paar Rauchwolken aus einer der Gassen aufstiegen und immer näher kamen. Bald konnte er die Quelle sehen. Es war der Magmamann, der nun auch den Weißhaarigen erblickte und diesen breit angrinste. “Jetzt bisde dran Kumpel! Mein Boss hat mir gesagt ich soll dich ohne zu zögern platt machen wennde verhindern willst das ich den alten abmurkse! Also mach dich frisch!“ Also hatte Neo Recht! Es gab hier keine Geister und auch keinen Fluch. Irgendjemand im Dorf verursachte all dies. “Was glaubt dein Boss bitte damit zu erreichen hm?“ Das war ein letzter Test. “Na er wird Bürgermeister! Und dann tanzen alle hier nach seiner pfeife! Mit ausnahme von dir und dem Alten. Ihr tanzt nie wieder!“ damit lies er Gatling mäßiges Magmafeuer auf Neo los. Diesmal war sogar Neo zu langsam um dem einfach auszuweichen. Also hielt er seine Drachenflügel wie einen Schild vor sich. Das genügte auch um die Attacke abzuwehren, jedoch zerbarsten auch die Flügel. Ein leises Fluchwort huschte über Neos Lippen aber er hatte keine Zeit für Monologe, denn  der Muskelprotz rannte wie ein wild gewordener Stier auf Neo zu. Dabei hüllte er seine Faust erneut in Magma. Neo reagierte mit den Fäusten des Eisdrachen, die er dem Irren entgegen setzte, allerdings war er körperlich keine Herausforderung für seinen Gegner. So wurde er vielleicht nicht verbrannt, dafür aber mit voller Wucht in eine Hauswand hinein gedonnert, Mit Sicherheit hatte er sich dabei eine Rippe gebrochen. Allerding lies Neo auch im Flug eine seiner Eisfäuste von seinem Arm los schießen, die seinen Gegner direkt ins Gesicht traf. Neos Schweif war dann allerdings auch Geschichte. Der Dragonslayer rappelte sich auf und konnte spüren wie das Blut seinen Hinterkopf hinab lief. Der Riese hingegen wischte sich das Blut von der gebrochenen Nase und spuckte ein paar Zähne aus. Der Typ war so sauer, dass sich um ihn herum ein kleiner Magma See bildete Definitiv gefährlich, aber ideal für Neo, der daraufhin eine Strategie parat hatte um seinen Gegner endlich zu besiegen. Er selbst nutzte den Zauber „Stachel des Eisdrachen“, aber nicht auf den Magmamann. Er schoss den eisigen Speer direkt in den Lavasee um ihn herum. Das lies zum einen diesen wieder erhärten und zum anderen sorgte es mit einem lauten zischen dafür, dass sich eine dicke Nebelwand aus Wasser dampf um die beiden legte. Neo war viel agiler als sein Feind und wusste noch immer in etwa wo dieser stand, während er erstmal begreifen musste was gerade vor sich ging. Der Dragonslayer erzeugte seine frostige Klinge den „weißen Reißzahn des Eisdrachen und rannte so schnell er konnte auf seinen Feind zu. Blitzschnell erwischte er den dunklen Magier an der rechten Seit, weswegen dieser sich ganz logisch nach rechts drehte. Neo war jedoch schon einen Bogen gerammt und verpasste seinem Gegner eine tiefe Schnittwunde am Rücken. Ein tiefer Schrei des Schmerzes kam von ihm. Nun jedoch legte sich der Nebel langsam und er konnte Neo wieder etwas sehen. Deshalb gelang es ihm auch den Weißhaarigen bei seinem nächsten versuch mit zwei Lavahänden aufzuhalten. Hätte Neo nicht schnell genug den „Panzer des Eisdrachen aktiviert, hatte er wohl seine line Hand verloren. Nun standen sie da, die Hände der eben Klinge des jeweils anderen gepackt. Neo wurde durch die bloße Körperkraft seines Feindes in die Knie gedrückt und er konnte spüren wie sein Panzer und auch Reißzahn zu brechen begangen. “Genug gespielt Frosty! Zeit den Scheiß hier zu beenden!“ Neo blickte ihm entschlossen enntgegen. Er sah nur einen Ausweg. Alles oder Nichts. “Das sehe ich genau so!“ Der Dragonslayer des Eises holte tief Luft und im nächsten Moment lies er ein „Gebrüll des Eisdrachen“ auf seinen Feind los, das diesen aus nächster Nähe erfasste und quer durch die Straße wirbelte. Das war das Ende des Kampfes. Neos  Cegner verlor durch einen so starken Zauber aus nächster Nähe das Bewusstsein und Neo selbst rappelte sich mühsam wieder auf. Das alles hatte viel Kraft gekostet. Kraft die Antonius ihm teuer zu stehen kommen würde, dafür, das er das alles hier abgezogen hatte. Neo lief auf seinen besiegten Feind zu. Dieser grinste ihn nur halb bewusst an. “Du trottel weist Nichts… Er… wird gewinnen. Das hat… er schon. Und die Beweise lagen alle… vor eurer Nase…“ Was hieß das nun wieder? Vielleicht quatschte er nur halb komatöses Zeug. So wie es Leute taten die schliefen. Oder aber…
Plötzlich viel es Neo wie Schuppen von den Augen. Eine furchtbare Vermutung entstand in Neos Kopf, während all seine Zauber die er noch aktiviert hatte verklangen. Er lief zum Versteck des Bürermeisters, nach welchem er auch gleich rief. Dem alten Man ging es gut. Langsam kletterte er aus dem Versteck rasu und machte sich mit Neo auf den Weg, ohne überhaupt zu wissen wohin. “Zu ihnen nach Hause. Ich glaube ich weis wer für das alles hier verantwortlich ist. Es war direkt… vor unserer Nase.“ Im Haus angekommen lies sich Neo sofort zum Zimmer von James Rogers führen. Es kamen ihnen zwar von Zeit zu Zeit erneut wilde Dorfbewohner entgegen, aber die konnte Neo mit seiner „Axt des Eisdrachen“ relativ leicht besiegen. Im Zimmer angekommen durchwühlte er den Privatbesitz von James Rogers. Sein Vater protestierte zwar, verstummte aber als Neo durch puren Zufall, als er den Kleiderschrank untersuchte, den Zugang zu einer kleinen Kammer fand. Carl meinte das es eine alte Besenkammer wäre, die man früher mal zu gemauert hätte, weil sie wohl eine tragende Wand unterstützen hätte müssen. Was sie darin fanden schockierte den alten Mann zutiefst. Eine Giftmischerwerkstatt mitsamt magischen Formeln. Tagebücher von Experimenten, von denen nun klar war wer sie durchgeführt hatte. Und Neo war sich ziemlich sicher wo er den Verantwortlichen finden konnte. Die beiden gingen zu den Ställen des Hauses, wo such eben jene Pferde standen die die beiden vor einigen Stunden zur Wahlkampfrede gebracht hatten. Es war klar, dass es nur eine Quelle gab, die das ganze Dorf nutzte und wodurch man alle hätte vergiften können. Die beiden sattelten auf und ritten los. Es war nicht leicht aus dem Dorf voller wütender Zombies heraus zu kommen. Oft musste Neo einen Dorfbewohner mit einer Faust aus Eis oder einem Schlag mit dem Drachenflügeln K.O. hauen, aber sobald sie das Dorf verlassen hatten, war es ein sehr ruhiger, halbstündiger Ritt bis zur Oase. Neo wies den Bürgermeister an auf Abstand zu bleiben. Sein Sohn war vielleicht gefährlich.
James schüttete gerade das letzte Reagenzglas mit dem Gift ins Wasser, welches er über Jahre hinweg zu perfektionieren versucht hatte. Da hörte er hinter sich eine Stimme. “Verdammt clever das muss ich ihnen lassen. Natürlich würden die Einwohner nie darauf kommen das ihr Wasser verseucht wurde. Ein Gift, das die Aggressivität fördert, angereichert mit der DNA einer Person u diesem Hass zusätzlich ein Ziel zu geben. Ausgelöst sobald man in die Erste Schlafphase eintritt, etwas träumt oder ähnliches ein Trance artiger Zustand und die Leute glauben sie stehen unter einem Fluch der Dunklen Magier die hier einmal lebten und wie Tiere gejagt wurden. Aberglaube kann ziemlich nützlich sein.“ James drehte sich geschockt um. Er wollte eine Ausrede bringen, dass er eben deshalb hier war, nur um das Wasser zu untersuchen doch Neo kam ihm zuvor als er gerade anfangen wollte zu reden.  “Sparen sie sich die Ausreden wir haben ihr Labor gefunden. Wobei ich zugeben muss das ich das ohne den Grobian nicht geschafft hätte. Ob nun bewusst oder unbewusst gab er mir den entscheidenden Hinweis. Zuerst dachte ich ja, es wäre Antonius, der ihren Vater tot sehen will, nur um selbst an politischen Einfluss zu kommen. Da lag ich falsch, dass gebe ich zu. Sie sagten es ja selbst. Der Wahlkampf ist nur eine Farce. Wer von beiden gewählt wird macht keinerlei Unterschied korrekt? Aber wenn einer der Kadidaten spontan verstirbt, woran das Dorf auch noch Schuld trägt, dann würden die Wähler mit Sicherheit aus Sympathie und Schuldgefühlen heraus dessen Nachfolger wählen, sagen wir… jemanden wie eine Tochter oder einen Sohn? Ich verstehe nur eines nicht. Wieso? Wieso hassen sie ihren Vater so sehr, dass sie ihn tot sehen wollen?“ James lachte etwas. Dann starrte er Neo mit weit aufgerissenen Augen an und zog einen Dolch, von dem man deutlich sehen konnte, dass er mit Gift benetzt war. “Der alte Sack hat mich nie beachtet! Stets sagte er ich sei ein Taugenichts und würde es nie zu etwas bringen.  Mich und meine Mutter hat er stets geschlagen, wenn etwas in seiner Politik nicht lief wie es sollte! Sogar als sie krank wurde!  Erst als er einmal ihre Leiche schlug und sie nicht mehr reagierte, weil sie davor in der Nacht verstorben war, wurde er ein neuer Mensch! Und jetzt will diese Ratte einfach icht abdanken und frischen Wind ins Dorf lassen! Platz machen für die Veränderungen dieser Welt.“ Neo schüttelte nur den kopf, sein Blick wurde zu einer traurigen Mine. “Ihr hass hat sie blind gemacht. Nicht nur wollten sie zum Mörder werden, sondern haben auch noch dutzende Unschuldige mit hinein gezogen. Hätte ihnen wirklich etwas am Wohlergehen des Dorfes gelegen hätten sie niemals diesen Weg eingeschlagen um ihren eigenen Durst nach Vergeltung zu stillen. Das ist blanke Heuchelei.“ James funkelte Neo wütend an, danach brannte bei ihm die Sicherung durch. Mit dem Dolch voran stürmte er auf Neo zu. Dieser jedoch nutzte wortlos „Kommando des Eisdrachen“ und lies seinen Angreifer vor sich zusammen brechen. Er nahm ihm den Dolch ab, fesselte ihn mit dem „Schweif des Eisdrachen“ und beendete das Kommando. Neo zog ihn zu den Pferden und fesstelte ihn mit einem Seil, das sie aus dem Dorf mitgenommen hatten. Die Sonne ging gerade wieder auf und Neo spürte, während das Adrenalin endlich aus seinem Körper wich, erneut die Erschöpfung und den Schmerz seiner Wunden. Carl befragte während des Rückweges seinen Sohn, welcher jedoch die meiste Zeit schwieg. Neo beantwortete die Fragen des Mannes, die sein Sohn nicht beantworten wollte. Die Bewohner im Dorf hatten sich auch wieder normalisiert. Es würde jedoch noch einige Zeit dauern, bis sich das Gift das sich in ihren Körpern angereichert hatte, verflüchtigen würde. Am nächsten morgen fand nichts, desto trotz die Wahl statt und damit war Neos Auftrag beendet. Carl Roberts gewann wieder einmal gegen seinen rivalen, doch es herrschte keine Freude im Herzen des alten Bürgermeisters. Auch er hatte von dem Wasser getrunken, was seine spontanen Anfälle von Selbsthass erklärte. Der Magier der dunklen Gilde schlief noch friedlich wie ein Kätzchen, als Neo diesen mitsamt James Roberts auf ein Kamel auflud, um diese zum Rat zu bringen.  Von seiner Belohnung nahm Neo nur einen kleinen Teil an. Sie sollten den Rest nutzen um das Dorf wieder aufzubauen. Nachdem er nun den Wahlkampf gewonnen hatte, willigte auch Carl ein vorerst ins nächste Dorf zu ziehen, bis die Menschen entgiftet waren. Es folgte ein eher ruhiger Abschied. Worte des Dankes wurden gesprochen, doch der Verrat lag schwer auf den Herzen aller. Auch auf dem von Neo. Während er mit zwei Kamelen, zwei Kriminellen und einem Abenteuer mehr durch die Wüste ritt, wurde ihm mal wieder klar, wie wichtig Vertrauen und Loyalität waren. Er würde seine Gefangenen abgeben und sich auf den Weg nach Hause machen. Sabertooths Weißer Reißzahn hatte genug Aufregung für eine ganze Weile. Zumindest wenn es denn mal nach ihm gehen würde.

TBC.: Folgt noch
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Selene Astor
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Beitrag© By Selene Astor  Kleines Dorf EmptyDo Mai 09, 2019 9:52 pm

[Einstiegspost]

Schwer atmend sah sich Selene von einer Düne aus die flimmernde Silhouette des kleinen Dörfchens an. Nur noch ein paar Meter. Das die Durchquerung der Wüste kein Zuckerschlecken wird hatte sie sich ja gedacht. Aber dennoch hatte sie die Hitze und den Wassermangel unterschätzt. Das hellbraune Gewand, welches sie komplett verhüllt flatterte im Wind während die Magierin ihren Muskelbepackten Körper durch das Sandmeer schleppte.“Ich hätte einen höheren Lohn verlangen sollen.“ Ziemlich genervt bemerkte sie, dass sie wieder Selbstgespräche führte. Was ihr während der Wanderung durch die Wüste oft passierte. „Ich muss damit aufhören.“ Flüsterte sie sich dann doch noch einmal selbst zu.
Im Dorf angekommen sah sich die großgewachsene Frau nach ihrem Ziel um So groß ist das Dorf ja nicht. Ich sollte ihn schnell finden. Als wäre er mit federn bepackt warf Selene den Seesack auf ihrem Rücken von einer auf die andere Schulter um sie zu entlasten. Während sie durch das Dorf lief kamen ihr zwar diverse Leute entgegen. Niemand jedoch passte auf die Beschreibung, des Mannes für den die Ware war, die sie schon tagelang mit sich trug. Schwitzend und genervt verbrachte sie die ersten Minuten hier mit der Suche. Sie fand hier keinen einzigen Händler. Die Leute wirkten bedrückt und deprimiert. Und allgemein kam ihr das Dorf ziemlich heruntergekommen vor. Letzteres könnte auch auf ihren eigentlichen Lebensstandard zurückzuführen sein.
Freudig begrüßte der Alte Mann seinen Gast dann, als Selene ihn schließlich fand. Nicht nur ihre Bezahlung bekam die Magierin, ein dürftiges Essen und Wasser war auch mit drin. Vor allem über letzteres freute sich Selene sehr. Mit viel besserer Laune hatte sie sogar die Motivation sich etwas mit dem Alten zu unterhalten. Was genau in dem Sack war wusste sie nicht. Immerhin war es nur ihr Auftrag ihn hier her zu bringen. Muss irgend etwas wichtiges sein, so wie der sich freut.““ dachte sie sich, sich jedoch nicht weiter darum kümmernd. Sie erzählte ihm vor allem von den Geschehnissen außerhalb dieser Einöde. „Würden sie mir sagen, wo ich einen Schlafplatz finden kann? Nach der Reise hier her würde ich ein ordentliches Bett dem Sandboden vorziehen.“ Fragte sie dann irgendwann. Doch auch hiernach musste Selene nicht mehr suchen. Der Mann schrieb Gastfreundschaft wohl sehr groß. Sogleich bot er ihr ein Bett an, was Selene auch dankend annahm.
Es dauerte nicht lange, da fielen der Magierin auch schon die Augen zu. Auf dem Wackeligen Klappbett konnte sie zwar nicht lange und gut schlafen. Aber ein paar Stunden später wachte sie gestärkt wieder auf. Nach einer freundlichen Verabschiedung machte sich, die nun um ein paar Münzen reichere Magierin wieder auf ihren Rückweg. Zumindest war das ihr Plan. Die Reise will jedoch gut vorbereitet werden. Also durchstreifte Selene schon wieder das Dorf um irgendwo Vorräte für den Rückweg zu kaufen.

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Mihail Kutuzov
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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Kleines Dorf EmptyMi Mai 15, 2019 10:17 am

[Post 13]

Come From: Büro von Akako

Die Sonne brannte und ließ den Sand flimmern.
Fiore hat für meinen Geschmack zu viele Klimazonen. Da kommt man sich vor, als wäre man in einem Land das einer Frau gleicht die Gemütsschwankungen hat, dachte Mihail. Er zückte einen Feldstecher, den er sich aus der Ausrüstkammer geborgt hatte und suchte damit den Horizont ab. Nichts. Nichts. Nichts. Ni…oh Moment, ein Stein. Und dann wieder… nichts. Dieses Geflimmer ist ja hierdurch noch intensiver. Da kann man ja nur nichts erkennen. Mihail nahm das Fernglas von seinem Auge runter. Mihail merkte, dass diese paar Sekunden gereicht hatten, sodass er an der Stelle an dem er das Gerät an sein Auge drangehalten hatte zu schwitzen begonnen hatte. Er wischte sich die Schweißperlen mit dem Ende seines Kopftuch ab, das er als Schutz vor der Sonne um sein Kopf und Hals gewickelt hatte. Allgemein hatte Mihail sich seines Anzuges entledigt und hatte diese durch praktischere Kleidung für die Wüste ersetzt. Neben dem schwarzen Kopftuch, dass das Gesicht einrahmte, trug Mihail jetzt noch eine khakifarbenen leichten Mantel, der Schutz vor der Sonne bot und gleichzeitig genug Platz ließ um eine kühlende Luftzirkulation zu erlauben. Um die Taile hat Mihail sich eine rote Binde geknotet, an deren linke seite sein Schwertgriff befestigt war und auf der anderen Seite ein großer Wasserbeutel. Mittlerweile war dieser nur noch zu einem Viertel gefüllt.
Mihail griff sich an einer der drei Brusttaschen und holte einen Klimmstängel hervor den er sich angezündet in den Mund steckte. Die anderen beiden Taschen enthielten etwas Geld, seinen Dienstausweis, sowie seine Befehle.
Achja die Befehle. Mihail hatte diese von Akako bekommen. Er musste hier in der Nähe ein Dorf finden, dass wohl kürzlich über ein Artefakt oder ähnlichem gestolpert war, als hier archäologische Ausgrabungen stattgefunden haben sollten. Ob das die Sache war, das die Wissenschaftler gesucht hatten, traf wohl eher nicht zu, denn wenn es so gewesen wäre, hätte man nicht im Nachhinein den Rat darüber informiert und Leute angefordert.
Mihail ging noch einmal mit dem Feldstecher den Horizont ab und wurde aufmerksam, als er von einer reflektierenden Oberfläche kurz geblendet wurde. Bei genauerer Betrachtung stellte es sich dabei ein Blechdach als Ursache dafür heraus. Das reflektierende Dach als Fixpunkt genutzt erkannte Mihail nun die anderen Gebäude, die in der Flimmernden Glut kaum erkennen gewesen waren. "Gut, ich habe mich wenigstens nicht verlaufen, wie beim letzten Mal und da hatte ich eigentlich nur nen Weg zu folgen gehabt. Ich werde immer besser", murmelte Mihail zynisch, auch wenn er wusste, dass ihn niemand hören würde. Einen weiteren Zug durch die Zigarette später machte sich Mihail los.
Im Dorf angekommen musste Mihail feststellen, dass der Ort die gleichen Züge aufwies wie Giftwasser. Waren alle Orte in Fiore so herunter gekommen? Oder waren das nur die Orte die eh niemand zu Gesicht bekamen? Die Häuser die Mihail hier sahen verdienten zu 90% nicht mal diese Bezeichnung. Es waren eher wahllos zusammen gezimmerte Unterschlüpfe, die bei jeder Böe drohte weggeweht zu werden. Zumindest die Bewohner sahen nicht so verzweifelt aus. Für Mihail sahen sie hartgesonnen aus und hatten sich mit ihrem Leben in der Wüste zurechtgefunden. Vielleicht würde ein anderer Behaupten die Dorfbewohner wären bedrückt oder deprimiert. Da aber die Erinnerung an Giftwasser bei Mihail noch recht jung war, wusste er was wirklich deprimiert bedeutete. Wenigstens gibt es hier kein Tyrann oder Sheriff der die Leute terrorisiert, dachte Mihail doch recht zufrieden. Hmm in den Befehlen stand gar nichts drinnen an wen ich mich wenden soll. Naja, erstmal ne Bleibe suchen und mal nach dem Bürgermeister oder der Person fragen die hier das Sagen hat.
Mihail, der bis eben mitten auf der Straße gestanden hatte, drehte sich abrupt um und stieß somit gegen etwas, das er mit seiner hastigen unbedachten Bewegung beinahe auf den Boden befördert hätte, wenn der Pariah nicht blitzschnell noch zugegriffen hätte und den Sturz der Person vermieden hätte. "Oh Verzeihung", brummelte Mihail in seinen Bart hinein. Der Kommandant bemerkte erst im zweiten Augenblick, das die Person die er gerade um gerempelt hatte nicht wirklich in das Bild der Dorfbewohner passte. "Du kommst wohl nicht von hier?", fragte er deshalb etwas zu plump.
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Beitrag© By Selene Astor  Kleines Dorf EmptyDo Mai 16, 2019 8:31 pm

[2. Post]

Es dauerte nicht lange, da war sie schon zum zweiten mal durchs Dorf gelaufen. „Das macht doch keinen Sinn.“ sagte sie sich selbst als der Brunnen schon wieder in Sicht kam. „Sehr überschaubar hier.“ Irgendwo Essen zu kaufen wäre ihr hier also nicht möglich. Aber immerhin hatte sie Wasser. Unter einem kleinen Unterstand gönnte sie sich noch etwas Schatten und ein paar große Schlücke vom schon aufgewärmten Wasser aus ihrem Lederbeutel. Dann begann sie ihn erneut an der hölzernen Pumpe zu füllen. Als der Beutel wieder voll war genehmigte sie sich einen weiteren Schluck kaltes Wasser, direkt aus dem Brunnen und machte sich dann direkt auf den Weg aus dem Dorf hinaus. Wenn ich mich beeile, komme ich auch ohne Essen weit genug... Mir bleibt wohl nichts anderes übrig. Zwar löste der Gedanke an die Wanderung keine Glücksgefühle in Selene aus. Aber sich beeilen zu müssen motivierte die Magierin. Also wollte sie keine Zeit verlieren.

Ganz zu ihrem Leidwesen gab es aber dann doch etwas, das ihren Aufbruch verzögerte. Anscheinend auch ein Reisender sah sich die Umgebung an, genau wie Selene es Gestern getan hatte. Wer rechnet damit, dass er genau als sie an ihm vorbei lief umdrehte und ihr genau vor die Nase knallte. "Oh Verzeihung"  sagte er ihr. Nur kurz nachdem er ihren beinahe Sturz gekonnt aufgefangen hat. Ihr blieb nur Zeit, einen kurzen Eindruck von ihm zu bekommen, bevor er weitersprach. Doch irgendetwas störte sie an dem Gesicht das Fremden. Er kam ihr bekannt vor. "Du kommst wohl nicht von hier?" Selenes Augen verengten sich etwas. Sowohl wegen ihrer Angst erkannt zu werden, als auch der plumpen Frage. Aha und wer bist du, dass du das wissen willst? dachte sie sich aber nur und zog sich den Schal etwas weiter ins Gesicht. „Nein. Ist das wichtig?.“
Alles in ihr sagte, sie solle so einfach weiter laufen. Doch ihre Neugier ließ Selene zögern. Er ist kein Mitglied der Astor Familie, soviel ist klar. Aber irgendwo hatte sie den Einäugigen schon einmal gesehen. Wie ein Adeliger sieht er aber auch nicht aus. Schlussfolgerte die junge Kriegerin, sein Schwert und die Kleidung begutachtend Ratsmilitär?! Unweigerlich wich sie nach dieser Vermutung wenige Zentimeter zurück. Hielt es dann aber für unsinnig. Was sollte das Ratsmilitär hier am Ende der Welt schon suchen? Wahrscheinlich einfach nur irgendein bewaffneter Reisender... Ist wenn man alleine reist sehr angebracht, bewaffnet zu sein. Egal. Besser ich lasse mich hier in keine Schwierigkeiten bringen. Lass den Typ in Ruhe, Selene. „Ich weiß auch nicht, wie man sich hier freiwillig niederlassen kann. Ich für meinen Teil, will hier so schnell wie möglich wieder weg.“ Direkt nach diesen Worten, hatte Selene vor sich abzuwenden.

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Beitrag© By Mihail Kutuzov  Kleines Dorf EmptyMo Jun 03, 2019 4:42 am

[Post 14]

Mihails Anblick musste seinem Gegenüber etwas stutzig gemacht haben. Zumindest sprachen die ersten kleinen Reaktionen daraufhin. Die Augen weiter zusammen gekniffen, das Gesicht etwas weiter mit dem Schal verhüllt, und die Gegenfrage kam auch etwas negativ angehaucht herüber als sie eigentlich sollte. Hatte der Pariah hier jemand vor sich stehen, der sich bei etwas ertappt fühlte? Aber dahingehend sah Mihail auf den ersten Blick nicht, was auf einen mögliche Straftat oder dergleichen schließen ließe. Muss wohl an der Uniform liegen. Früher hätte ich mich auch wie der letzte Verbrecher gefühlt, wenn plötzlich ein Ordnungshüter vor mir stand, dachte Mihail, der beschloss, dass es wohl so sein musste wie er eben dachte.
"Mehr oder weniger schon", antwortete Mihail, dem im Gegensatz zu seinem Gegenüber nicht auffiel wer das vor ihm sein könnte, "Hier in der Nähe soll eine archäologische Ausgrabungsstätte sein. Und die wollen etwas gefunden haben, was ich mir angucken soll. Und weil du nicht wie ein Einheimischer aussiehst und sonst wohl kaum Fremde in dem Dörfchen kommen sollten, war meine logische Schlussfolgerung, dass du zu diesem Ausgrabungsteam gehörst"
Der Kommandant merkte, dass der Kerl mit dem er sprach offensichtlich keine Lust darauf hatte mit Mihail zu reden. Und als wäre es Erklärung genug, meinte dieser noch, dass man hier doch eh nicht leben könne und selber lieber wieder verschwinden würde so schnell es ging.
"Da stellt sich jetzt aber mir die Frage was du dann hier zu suchen hattest?", fragte Mihail dennoch nach. Eventuell wusste der Typ ja wo Mihail die Ausgrabungsstätte finden konnte. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit relativ gering schien, da der Kerl nur auf der Durchreise zu seien schien.
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Beitrag© By Selene Astor  Kleines Dorf EmptyMi Jun 12, 2019 6:43 pm

[3. Post]

"Eine Ausgrabungsstätte?" fragte Selene noch einmal nach. Was eher dazu da war sich eine Erinnerung ins Gedächtnis zu rufen. Der Mann, dem sie Gestern das Päckchen gebracht hatte erwähnte beiläufig eine Ausgrabung. Sagte der Magierin aber nichts genaueres darüber. "Ich fürchte da kann ich euch nicht weiterhelfen. Ich bin nur wegen eines Kurierauftrags hier. Mit einer Ausgrabungsstätte habe ich nichts zu tun. Vielleicht fragt ihr den alten Mann der dort drüben wohnt." Selene zeigte mit der rechten Hand auf eine der Hütten, nicht weit weg von ihnen. "Er hatte etwas von einer Ausgrabungsstätte erwähnt, nachdem er mir Essen und Obdach gewährte." Der Mann vor ihr sah offiziell aus. Gab es Probleme mit dieser Ausgrabungsstätte? Jetzt bereute die Magierin, nicht in den Seesack gesehen zu haben. Doch nur ihre Neugier allein brachte sie diesmal nicht dazu, dem weiter nach zu gehen. Sie winkte dem Unbekannten knapp und wendete sich gleich darauf ab, um sich dann auf den Weg zu machen.
Nach nur wenigen Metern hielt Selene jedoch inne. Mist! Als sie vorhin durch das Dorf gewandert ist um Vorräte zu kaufen hatte sie den Alten gesehen. Es wäre gegen ihre Natur einem Fremden nicht zu Helfen. Egal wie misstrauisch sie ihm gegenüber war. So drehte sie sich wieder um. Er war immer noch in Sichtweite. Also rief die Magierin zu ihm rüber um seine Aufmerksamkeit zu erhalten. "Hey!" Wartete aber, bis sie wieder zu ihm aufgeschlossen hatte um weiter zu sprechen. "Mir fällt gerade ein, ich habe den Alten aus dem Dorf gehen sehen." Selene drehte sich in Richtung des nahen Ortsrandes und wies mit dem Arm in die Ferne. "Dort müsste er lang gegangen sein. Aber hier sieht alles gleich aus wenn ihr micht fragt."

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